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Die Hölle ist überall

Hugo Stamm am Samstag den 29. November 2014
Als ob das Diesseits nicht schon genug Ängste auf Lager hätte: Höllischer Kürbis. Foto:  Logan Ingalls (Flickr)

Das Diesseits hat genug Ängste auf Lager: Höllischer Kürbis. Foto: Logan Ingalls (Flickr)

Eine der wenigen Konstanten im Leben ist die Angst. Wir können sie verdrängen, aber nicht abschütteln. Wir haben Angst vor Krankheiten, Unfällen, Verlusten, Schmerzen. Vor allem aber vor dem Tod. Die Angst ist sinnbildlich die Hölle des Diesseits. Oder eine Strafe der Götter, auf dass der Mensch nicht übermütig werde und ihnen die Position streitig mache. Die Angst vor dem Tod reduziert uns auf menschliche Dimensionen und ist quasi das Rezept gegen die Selbstvergottung.

Paradox erscheint, dass die Angst gleichzeitig eine Lebensversicherung ist. Sie hindert uns daran, allzu unvernünftig zu sein, und zwingt uns, das Risiko zu minimieren. Als angstfreie Wesen würden wir dauernd versuchen, die Schwerkraft zu überwinden und Unfälle zu produzieren.

Der Angst kommt also eine wichtige Funktion bei der Überlebensstrategie zu. Aus religiöser Sicht stellt sich aber die Frage, warum die Götter die Welt so unvollkommen erschaffen haben, dass es die Angst zum Überleben braucht? Erlagen sie einer sadistischen Laune, oder verstehen sie sie als Strafe? Aus christlicher Sicht handelt es sich um eine Kollektivstrafe. Doch wofür?

Alle Glaubensgemeinschaften instrumentalisieren die Angst der Menschen für ihre Zwecke. Das Sinnbild der Angst verkörpert die Unterwelt. Aus psychologischer Sicht ist die Drohung mit der Hölle ein Disziplinierungsinstrument, das bei Kindern traumatische Reaktionen auslösen kann. Als ob das Diesseits nicht schon genug Ängste auf Lager hätte, bauen praktisch alle grossen Religionen seit Tausenden von Jahren eine Drohkulisse für das Leben nach dem Tod auf. Wie viele zentrale Versatzstücke haben die Autoren der Bibel auch die Idee von der brennenden Unterwelt bei älteren Religionen abgekupfert.

Die meisten Lehren sehen die Hölle als Ort der Läuterung, während das Christentum die ewige Verdammnis der Sünder androht. Das Bild unseres Gottes ist deshalb besonders angstbesetzt: Er kann uns beim Jüngsten Gericht in die Hölle verbannen. Überraschend ist, dass selbst Hinduismus und Buddhismus, die bekanntlich die Reinkarnation lehren, von einer Unterwelt sprechen. Im Vergleich zur christlichen Hölle scheinen dort aber geradezu paradiesische Zustände zu herrschen.

Glaubensgemeinschaften, die Gläubigen mit der Hölle drohen, bräuchten dringend eine Aufklärung. Wir haben in der Zivilgesellschaft die schwarze Pädagogik dank den Menschenrechten überwunden und die Welt menschlicher gemacht. Auf diese Erkenntnis sollten die Weltreligionen verpflichtet werden können.

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445 Kommentare zu “Die Hölle ist überall”

  1. Alienus sagt:

    @hm

    Da kann ich wieder aus der Deckung krabbeln. Habe mich nach Ihrem Schrieb vorsorglich unter meinem stabilen Büroschreibtisch häuslich niedergelassen. Habe übermächtiges Wachstum immer für gefährlich gehalten, außer wenn man Spare Ribs futtert. Der Ur- und Endknall mit den zugehörigen Zyklus dagegen hat schon einige charmante Züge an sicht, da es so stimmig und elegant in sich geschlossen scheint. Ein echter Zyklus eben, na ja, wahrscheinlich.

    Offene Enden haben eine große Traurigkeit in sich, deshalb liebe ich in der Kosmologie und den Liebesfilmen sich schließende Zyklen. Nach der Devise von Alfa bis Omega. Meine Überlegung ist diese, dass die „Zeit“ schon stark von dem Zyklus abhängt. Möglicherweise verwirren unendliche Expansionen die „Zeit“, weil sich bei solchen Vorgänge die sog. „Zeit- / Ewigkeitsknoten / Nulldurchgänge“ nicht oder schlecht bilden können und deshalb sich in solchen Unbewegbarkeiten somit keine „Ewigkeit (zeitlose Zeit)“ bilden kann. Denn es hätte eventuell nur einen Zustand der Ewigkeit, also am Anfang vom gemeinten Vorgang. Und dadurch könnten die bibeltreuen Gläubigen ihren ewigen Gott verlieren. Ein echt religiöses Problem innert der Kosmologie! Man soolte den Unterschied der Unendlichkeit und der Ewigkeit schon beachten.

    Sicherlich sollte man auch die HO kosmologisch weiterhin beobachten, den HO jedoch kann man blogerisch in den weltlichen Orkus hauen.

  2. hm sagt:

    @ Alenius
    Die zyklischen Zeitvorstellungen erinnern mich so an ein (angeblich) epochemachendes Werk eines sowjet-russischen Kuturanthropologen (“Das Weltbild des mittelalterlichen Menschen”), dummerweise eine Pflichtlektüre von ca. 450 Seiten (!) für den Nebenfachabschluss in Mediävistik … darum sind mir schnelle Enden wohl lieber, zuletzt jedenfalls.
    Auch bei den offenen Enden seh’ ichs ein wenig von Ihnen verschieden, denn offene Enden eröffnen immer neue Horizonte. Für mich gibts keine schlimmere Erkenntnis, als das Ende bzw. die Beschränktheit eines Dings oder auch nur einer Vorstellung zu erfahren. Ich fall’ dann in diesen Momenten aus den Wolken bzw. aus der Zeitlosigkeit in die sog. Realität. Gut, ich halte deswegen auch Tagträumereien nicht für etwas “Ewiges”, ich meine jetzt im strikten platonischen Sinn, sondern für “zeitlose Zeit” (gutes Wort). Für mich existiert “Ewigkeit” übrigens gar nicht (mich nervt allenfalls das nicht enden wollende Anfangs-Eeee), insofern mach’ ich mir auch keinen Unterschied zur Unendlichkeit (die halte ich aber zumindest für mathematisch beschreibbar, auch wenn ich dazu auf wiki nachschlagen müsste).

  3. Georg Schmid sagt:

    Im Grundsatz stimme ich Hugo Stamm zu: Wenn Religionen mit der Hölle drohen, ist das eine unfaire Drohpädagogik für Erwachsene und ein Zeichen dafür, dass der drohenden Religion die besseren Argumente fehlen.
    Mit anderen Aspekten in Hugo Stamms Text habe ich Mühe:
    1. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass sich alle Religionen dauernd aufs Drohen verlegen. Ich habe schon unzählige Gottesdienste besucht und auch selber gestaltet, aber die Hölle war bisher noch nie ein Thema.
    2. Höllenbilder vor den Gläubigen hingestellt finden sich im Christentum vergangener Jahrhunderte viele. Heute aber malt – soweit ich sehe – niemand die Höllen so detailreich schauerlich wie der Buddhismus. (In neuen christlichen Kirchen finden sich schon lange überhaupt keine Höllenbilder mehr). Im grössten stehenden Buddha weltweit z.B.- bei Monywa in Myanmar , sind in den unteren Stockwerke der neuen begehbaren Riesenstatue die Wände mit zeitgenössischen Höllendarstellungen übersät. Da werden z.Bsp. Fischer, die Fische fangen, tranchieren und zum Trocknen aufhängen, im nächsten Leben von Dämonen selber gefangen, tranchiert und zum Trocknen aufgehängt. Solche brutalen Darstellungen haben im Buddhismus Tradition und übertreffen meistens noch die Brutalität der alten christlichen Höllen. So wird in den Höllendarstellungen auf dem tibetischen Lebensrad in der Hölle der Verdammte nicht nur in siedendem Wasser gekocht – das kann auch in der christlichen Hölle mit ihm geschehen – , er kann auch tiefgefroren und gehäutet werden, wahrscheinlich um nachher wieder im bekannten Kochtopf zu landen. Solche sadistischen Varianten der Höllenpein machen die buddhistischen Höllen zum Non Plus Ultra der Höllenvorstellungen.
    Natürlich sind diese buddhistischen Höllen nur ein Durchgangsstadium auf dem Rad der Wiedergeburten. Aber paradiesischer als die christlichen Höllen sind sie auf keinen Fall. Im Gegenteil.
    Wie erklärt sich diese besondere Brutalität der buddhistischen Höllen? Der Buddhismus hat es an sich so wenig wie das Christentum nötig, Höllenängsten zu schüren. Vielleicht aber verdeckt das in der Regel besonders freundliche, möglichst gewaltfreie Wesen des Buddhisten – vor allem des Theravadin – soviel ungelebten Ärger und verdrängte Wut, dass die sanften Gläubigen mit stillem Genuss dieses vielen Höllenbilder anschauen. Wir Menschen sind seltsam konstruierte Wesen. Manche erschrecken die Höllenbilder, andere geniessen sie. Und wieder andere erschrecken und geniessen gleichzeitig (wie Zuschauer in einem Horrorfilm).

  4. hm sagt:

    Gegen den HO hab’ i.Ü. nichts einzuwenden. Seine Beiträge riskieren halt das gleiche Schicksal wie die Platzierungen eines Bambergers (Sie wissen schon).

  5. olive sagt:

    @Georg Schmid

    das ist neu für ich ( hab mich allerdings bis jetzt nicht gross mit dem Buddhismus beschäftigt) dass dieser solche Höllenvorstellungen kennt.

    “Manche erschrecken die Höllenbilder, andere geniessen sie. Und wieder andere erschrecken und geniessen gleichzeitig (wie Zuschauer in einem Horrorfilm).”

    Das ist möglicherweise der Grund, dass normale Menschen zeitgenössisch-höllische Youtube Filme ansehen.

    Die Hölle ist hier, unter den Menschen.

  6. andersen sagt:

    @Georg Schmid

    Also, ich besuche auch keine Gottesdienste, wenn die Hölle ein Thema wäre.
    Es gibt in der Reformierte Kirche einfache Regeln, dass man Nüchtern erscheint, die Schuhe nicht auszieht, auch das der Abendmahl kein Selbstbedienungsbüffet ist.
    Im der Bibel steht: Fürchte Dich nicht, ist das ein Zufall?.

    Es geht ja eigentlich um der Kern, ob( wie Sie es auch mehrmals erwähnt haben) die Menschen der Glaube mit der Alltag verbinden kann?
    Ich arbeite täglich mit Tibeter und habe oft das Gefühl, dass sie nicht das Denken mit zum Arbeit nimmt, viele hat kein Schulabschluss und sind ständig auf andere seine Hilfe anwiesen.
    Viele können nicht Lesen oder Schreiben.
    “Aber, der Dali Lama kommt nach Basel”, sagte sie und ich fragte sie, “Warum müssen ihr Fr.100.– Eintritt zahlen?”
    Die Antwort war:” Damit Er der Lehre weiter gibt”, denn hab ich gefragt ; Ja, Moment Mal, was nützt mir ein Lehre, von dem ich kein unabhängiges Leben führen kann und das ich nur an andere sein Hilfe angewiesen sind?.
    Wie fern wird hier denn der Selbständigkeit gefordert?
    Der Antwort kam prompt: Er ist der Gott.

  7. René Egli sagt:

    Soweit ich weiss kennt der Theravada-Buddhismus den Tod des Buddha, somit also auch den absoluten bzw. endgültigen Tod, auch der Seele. Darum vielleicht auch die vielen Ängste und Höllendarstellungen?

  8. Alienus sagt:

    @hm

    Oh Gott, gegen den Bamberger Michl werde ich doch nix mehr schreiben! (??)

    Ein unbedachtes Wort und schon kommt ein schwerer Beschuss durch ihn und seinen artilleristischen Erfüllungsgehilfen!

  9. Ueli sagt:

    Meine persönliche Höllenvorstellung: Eine Mischung aus Weihnachtsmärkten, Oktoberfesten und überfüllten S-Bahnen. Dante würde erschaudern angesichts so viel freiwillig erlittener Qual und Sinnlosigkeit – die “göttliche Komödie” bietet dagegen geradezu eine “heitere Höllenphantasie”.

  10. Bernhard Schlegel sagt:

    @Alienus

    Wenn man etwas als richtig erkennt, ist es dann falsch sich dafür “stark” zu machen? Glauben Sie mir, ich war noch verschrobener drauf als Sie. Leute wie Bamberger, Brugger und Jussuf, die undogmatisch vorgehen in ihrem Denken zeigen auf, dass das Leben kein Mummenschanz ist. Weder Sie noch HO noch sonst wer der “Gegner” argumentiert derart begründet, aufrichtig und offen wie diese Herren, notabene auch Damen (Olive etc.) das tun.

    Intellektuell Redlichkeit ist hierbei zielführend. Da kann ich gerne auf all den magischen Realismus von Ihnen und anderen verzichten. Das kenne ich zur Genüge und ich habe den falschen Charakter dieser Sichtweisen für mich selbst enttarnt.

    Apropos: Ich war nie im Militär. Sparen Sie sich also in Zukunft wenigstens diese Bezugnahme. Ich habe wieder gelernt selbst zu denken. Sprechen Sie also auch mich persönlich an, wenn Sie irgendwelche vorgeschobenen “Ängste” haben sollten.

  11. Hypatia sagt:

    Rabbi Jussuf am 5. Dezember 2014 um 13:36

    Vielen Dank für die Hinweise! –

  12. Ueli sagt:

    @Bernhard Schlegel
    Kennen Sie die Redewendung “sich bei anderen einschleimen wollen”? Konzentrieren Sie sich lieber wieder auf Ihr Kerngeschäft – das Christentum uns “näher zu bringen” ohne dabei allzuviel auf methodische Stringenz oder gar nachvollziehbare Erkenntnisse (für “Nichteingeweihte”) zu geben.

  13. Bernhard Schlegel sagt:

    Ueli

    Wenn Sie schon von Schleim sprechen, schlucken Sie erst einmal runter bevor Sie Wörter bemühen, wie methodische Stringenz oder nachvollziehbare Erkenntnisse. Sonst laufen Sie Gefahr auf die Tastatur zu sabbern.

  14. Bernhard Schlegel sagt:

    Ueli

    Es ist im Grunde sehr einfach. Wenn es mir möglich ist zu einem “höheren” Bewusstsein (damit meine ich das gegenwärtige) zu gelangen, bin ich um jeden Menschen froh, der mich darin unterstützt. Mir ist bewusst, dass ich lange in einem Bewusstsein verharrt bin, dass irgendein Wüstenprediger vor zig tausend Jahren verkündet hat. Damals hatte das vielleicht sogar dieses Gefühl/Bewusstsein der Gegenwart inne, wie ich es heute verspüre, wenn ich mich mit der ordentlichen Wissenschaft beschäftige. Aber das damals generierte heute eher Psychosen bei mir. Die heutige angestrebte Wahrheit jedoch ist tatsächlich voller Wunder und erfüllt mich mit echtem Staunen. Ein Staunen das zu Nachdenken anregt, aber gewiss nicht zu blindem Glauben. Meine neuste Erkenntnis ist: Die zeitgenössische Schweizer Politik ist gar nicht so voller Übel, wie es mein Revoluzzerherz gerne hätte. Die zeitgenössische Schweizer Politik achtet den Menschen so gut sie kann. Bei allen Problemen. Ja, das habe ich durchaus von Bamberger gelernt. Aber er hat es mir nicht eingetrichtert, wie die viele Parteien das Versuchen. Er hat intelligent Verständnis für meine Situation gezeigt.

    Eine sehr nahe Person sagte mir einmal: Die ältere Generation hat uns verraten. Wir sind ihr egal.

    Das stimmt so nicht. Bamberger, Edi und Jussuf beweisen mir das Gegenteil. Und Olive. Aber man soll sie lesen und zu verstehen trachten. Dann wird viel geistiger Reichtum fassbar. Vor allem um einfach zu überleben, menschlich.

  15. Alienus sagt:

    @Bernhard Schlegel

    Nun, ob ich verschroben bin, kann und möchte ich nicht beurteilen. Ob die Leute wie Bamberger, Brugger und Jussuf undogmatisch vorgehen, möchte ich auch nicht beurteilen. Ob ich ein „Gegner“ bin möchte ich schon recht heftig bezweifeln. Aber Ihre Begründung der dabei gemeinten Aufrichtigkeit und Offenheit hat mir schon einige leise Tränchen in die Augen getrieben. Schnüff und wisch und kicher.

    Nochmals möchte man eine Gratulation aussprechen, dass Sie für sich den falschen Charakter des von Ihnen als falsch dargestellten magischen Realismus enttarnt haben. Aber nun zum Kern: Ob dies auch mein oder von anderen Blogern ist, können Sie nicht wirklich erkennen.

    Auch das Sie es geschafft haben, wieder selber zu denken möchte man Ihnen auch dazu eine Gratulation aussprechen. Und das wirklich ohne Häme.

    Aber zu der sehr abstrusen Aussage, hier von Ihnen unterstellten und irgendwie vorgeschobenen „Ängste“ zu sprechen, möchte man trotz des offensichtlich inhaltlichen Schwachsinns auch eine Gratulation aussprechen, natürlich für diese herrliche Witzeinlage. Aber der ist auch nicht von schlechten Eltern: Ein Zivilist als militärischer Erfüllungsgehilfe – und auch noch mit „Ängsten“.

    Ein Tipp zur Ruhigstellung: Sie brauchen doch bloß meinen Seich nicht lesen.

    Schlussendlich hier noch etwas biblisches Balsam für Ihre Wunden:
    „Wehe mir Mutter, dass du mich geboren hast! Einen Mann des Haders und Streites für alle Welt! Ich bin nicht Gläubiger und nicht Schuldner, und doch verfluchen mich alle.“ Jeremia 15.10

    Amen

  16. Ueli sagt:

    @Alienus
    “Wehe mir Mutter, dass du mich geboren hast! Einen Mann des Haders und Streites für alle Welt! Ich bin nicht Gläubiger und nicht Schuldner, und doch verfluchen mich alle.” Mit diesem Typen kann ich mich doch gerade wieder recht gut anfreunden – so ziemlich das Gegenteil vom braven Kirchenjesus, der auch noch die andere Wange hinhält wenn man ihm aufs Maul schlägt.

  17. Bernhard Schlegel sagt:

    Alienus

    Vielen Dank für Ihre heiteren Zeilen.

    „Wehe mir Mutter, dass du mich geboren hast! Einen Mann des Haders und Streites für alle Welt! Ich bin nicht Gläubiger und nicht Schuldner, und doch verfluchen mich alle.“ Jeremia 15.10

    Immerhin hat die Mutter keine zweiten Wehen, lieber Alienus. “Ein Mann des Haders und Streites für alle Welt…”
    Ich würde es begrüssen einen gewissen Konsens zu bewirken…

    “Ich bin nicht Gläubiger und nicht Schuldner, und doch verfluchen mich alle.“

    Tatsächlich habe ich keine Schulden und niemand schuldet mir etwas. Ich weiss nicht, dass gros der Nachbarschaft lächelt mich an, echt freundlich. Ich fühle mich nicht verflucht…

    Ein Zivilist als militärischer Erfüllungsgehilfe – und auch noch mit „Ängsten“.

    Schreiben nicht Sie: Bamberger, oh Gott!!!

    Erfüllungsgehilfe? Was soll ich den erfüllen was heute noch nicht erreicht ist? Vielleicht füllen Sie einmal wieder Ihren Fülli. Und schreiben einen königsblauen Brief an jemanden, den Sie in der Vergangenheit verspottet haben. Oder haben Sie sonst etwas zu “Erfüllen” in Ihrem Dasein? Einen göttlichen Auftrag am Ende?

    Liebe Grüsse
    Berni

  18. Ueli sagt:

    @Bernhard Schlegel
    Wieder mal nichts begriffen. “Mein Jesus” (siehe Zitat) ist jedenfalls kein Waschlappen, der mit seinen Nachbarn “keinen Streit” hat und ein ausgeglichenes Bankkonto besitzt. Genau das meine ich mit “Kirchenjesus” – immer schön auf “Konsens” machen – als wäre die Welt ein Ponyhof – bevölkert mit lauter wohlwollenden, freundlichen Deppen, die nicht gerade vor haben irgendjemanden in die Pfanne zu hauen. Auf welchem Planeten leben Sie zur Zeit? – unsere Erde kanns jedenfalls nicht sein.

  19. Reli-Schamane sagt:

    Es gibt wahrscheinlich einen Gott. Aber Gott ist nicht auf die Weise allmächtig, dass er z. B. einen unbelehrbaren Raucher, der Lungenkrebs bekommt, heilen kann. Gott ist keine Person und kein “Ding”. Man kommt Gott dadurch näher, dass man seine Willenskraft und Liebe vergrößert. Und sich dann mit Traumdeutung gemäß C. G. Jung beschäftigt. Und mit Geistheilung gemäß Bruno Gröning.

  20. Alienus sagt:

    Lieber Berni.

    Da haben Sie aber leicht.

    In meiner Nachbarschaft kann ich mich nur noch mit einer eisernen Maske herumtreiben, Sie Glückspilz.

    Noch’n extra Witz für Sie:
    „Ein spottlustiger Kamerad ist wie ein gesatteltes Pferd, das unter jedem Reiter wiehert.“
    Sirach 33,6

  21. Ueli sagt:

    @Reli-Schamane
    Es gibt wahrscheinlich keinen Gott und wenn doch ist ihm C.G. Jung und seine Lehre total egal, da er sich nicht für Okkultismus und parapsychologische Phänomene interessiert, da er weiss, dass es sich bei diesen “Phänomenen” nur um Bullshit handelt.

  22. Bernhard Schlegel sagt:

    Ueli

    Um es mit Alienus zu sagen: Ihr Kommentar an mich ist zum Wiehern.

  23. Bernhard Schlegel sagt:

    Alienus

    Dann werfen Sie die Maske ab. Auch hier im Blog. Sie sind liebenswert.

  24. Ueli sagt:

    @Bernhard Schlegel
    So lange Sie noch über sich selber lachen können – ist Hopfen und Malz nicht verloren.

  25. Bernhard Schlegel sagt:

    Ueli

    Hopfen und Malz ist heute ausgegangen. Aber ich habe noch eine Flasche spanischen Rotwein. Wenn Sie vorbeikommen wollen?

  26. Ueli sagt:

    @Bernhard Schlegel
    Heute geht leider nicht – muss leider noch mein Bankkonto “ausgleichen” (wurde mal wieder durch den gierigen Vermieter und andere “freundliche Zeitgenossen” geplündert) und meinem Nachbarn (der noch eine teure Spitalrechnung zu begleichen hätte, nachdem er mir auf die Fresse geschlagen hat) die Leviten lesen. Haben Sie nächste Woche Zeit mal über Jesus und seine tasächliche Botschaft (den Feinden kräftig eins zurückzuschlagen) zu diskutieren?

  27. Amara sagt:

    @Georg Schmid: 1. … Ich habe schon unzählige Gottesdienste besucht und auch selber gestaltet, aber die Hölle war bisher noch nie ein Thema.
    2. Höllenbilder vor den Gläubigen hingestellt finden sich im Christentum vergangener Jahrhunderte viele. Heute aber malt – soweit ich sehe – niemand die Höllen so detailreich schauerlich wie der Buddhismus. (

    Wenn man diese Sätze aus Ihrem Text aufgreift, tönt das ein bisschen nach “wir nicht (mehr), und die anderen noch viel schlimmer”. Originell ist, dass Sie in der Zeit des Islambashings (wo jeder Komiker ein Koranxperte ist) nicht auf die Höllendarstellungen im Koran verweisen, die noch ein bisschen ausführlicher und konkreter sind als diejenigen in der Bibel. Stattdessen verweisen Sie auf den Buddhismus, der hierzulande doch als friedliche Religion gilt. Sie hätten ebenso gut auf den Daoismus verweisen können. Die Höllenvorstellungen dort ähneln denen im Buddhismus:

    Vorausgeschickt sei, dass sich die Chinesen wegen ewiger Verdammnis keine Sorgen machen müssen, denn so wie in allen sonstigen chinesischen Situationen auch, ist nichts endgültig – auch die Hölle nicht. Sowohl die daoistische wie auch die buddhistische Hölle ähneln dem katholischen Fegefeuer mit dem Unterschied, dass dort nicht nur gebrannt, sondern auch zersägt, gehäutet, gekocht, dismembriert, zermahlen, vereist, von Insekten gestochen, von Schlangen gebissen und mit Fäkalien und Menstruationsblut gefüttert wird. Da der Aufenthalt in der Hölle kein endgültiger ist, malen ihn beide Religionen möglichst unkomfortabel aus, damit die Abschreckung ihre Wirkung hat. http://www.china-kultur.at/content/index.aspx?CatalogItemID=24064

    Dass in Gottesdiensten der Landeskirchen die Hölle kein Thema ist, ist sicher zutreffend. Ob das für alle Freikirchen in der Schweiz zutrifft, wage ich zu bezweifeln. Mit Sicherheit trifft es nicht auf das ganze Christentum zu. In gewissen Gegenden der Welt kursieren z.B. regelmässig “Zeugnisse” von irgendwelchen Gläubigen, die behaupten, dass sie temporär tot waren, und Jesus sie in der Hölle herumgeführt hat, um ihnen zu zeigen, was mit denen passiert, die sich u.a. dem Missionsbefehl verweigert haben.

    Es ist legitim auf heutige Gottesdienste zu verweisen, trotzdem sollte man nicht ausblenden, dass die Hölle in den Evangelien durchaus ein Thema ist. Manchmal bleiben die Beschreibungen vage (Heulen und Zähneknirschen), manchmal werden sind sie aber sehr konkret und drastisch (Markus 9,43-44). Eine Bloggerin hat zwar darauf aufmerksam gemacht, dass diese Stellen Jesus später (von den Evangelisten) angehängt wurden und dies auf Nachfrage so begründet:

    es ist gerade die Stereotypie, die das hervorruft und das Vorkommen diese Bilder auch ausserhalb des sogenannten Kanons in anderen Schriften. Es gibt so Wandersätze, die überall gerne angehängt wurden wie z. B. das Heulen und Zähneklappern. Hans Weder hat in seinem Buch “Gleichnisse als Metaphern” aufgezeigt, dass es originelle jesuanische Gleichnisse gibt, andere wieder kommen auch sonst im jüdischen Kontext vor.

    Leider kenne ich das erwähnte Buch nicht und kann deshalb obigen Text nicht bewerten. Grundsätzlich frage ich mich schon, wie man tatsächlich ausschliessen kann, dass Jesus nicht auf damals übliche Bilder und Redensarten zurückgegriffen hat. Schliesslich war er ja ein Mensch seiner Zeit und nicht ein “Übermensch”, der nur völlig Neues/Aussergewöhnliches geäussert hat. Angesichts der schrecklichen Zeit, in denen die Evangelien spielen, kann man sogar nachvollziehen, dass auf aus heutiger Sicht pädagogisch fragwürdige Mittel zurückgegriffen wurde. Die Mächtigen konnten ja damals für Verbrechen an armen Menschen nicht zur Rechenschaft gezogen werden.

    Zu guter Letzt hätte ich noch eine Frage, wenn die Hölle keine Thema mehr ist, wie sieht es dann mit dem “Paradies” aus?

  28. Bernhard Schlegel sagt:

    Ueli

    Ich habe noch nie in meinem Leben jemanden geschlagen. Trotzdem (oder deswegen) war ich beliebt auch damals bei den Primarschülerinnen. Jesus hatte zu dem keine tatsächliche herausragende Botschaft. Es ist noch nicht einmal bewiesen dass es den Typen gab. Da gibt es nur viel Papier. Ich möchte auch den “Feinden” keins kräftig zurückschlagen. Nicht mehr.

    Ueli

    Unter diesen Umständen verstehen Sie wahrscheinlich meine gesunde Zurückhaltung. Ich möchte keine “schlagenden” Beweise von Ihnen. Aber ich bin bereit mich mit Ihnen zu treffen. Legen Sie offen wer Sie sind, auch hier im Blog, wenn sie wollen. Wir können reden. Schreiben Sie mir Ihren “Punch” auf bernhard.schlegel@bluewin.ch.

    Religon, auch “richtig verstandene” bedeutet mir persönlich nichts mehr. Wirklich nichts.

    Ich rede gerne mit Ihnen darüber. Persönlich oder persönlich per Email.

    Liebe Grüsse
    Berni

  29. Ueli sagt:

    @Bernhard Schlegel
    Gut für Sie, dass Sie in Ihrem ganzen Leben noch niemanden geschlagen haben. Ich bin prinzipiell auch recht pazifistisch eingestellt – aber im Gegensatz zu Ihnen glaube ich daran, dass es Situationen im Leben gibt in denen man sehr wohl “das Recht” sich nehmen darf einem anderen Menschen etwas von seiner Scheisse “dankend zurückzugeben” – nur schon, dass er “seine Lektion” lernen kann. Ich werde mir Ihr Angebot der Kontaktaufnahme per e-mail überlegen – obwohl ich bei Blogbekanntschaften eher vorsichtig mit meinen persönlichen Daten umgehe. Gruss

  30. Optimus sagt:

    @Georg Schmid 5. Dezember 2014 um 15:32

    Buddhismus ist eine fundamentale, befreiende Einsichtslehre, wo eine Hölle keinesfalls hineinpasst. Ihre Buddha-Hölle war sicher nicht im Sinne von Buddha, sondern von Menschen erfunden als Zwangswerkzeug um Menschen einzuschüchtern. Buddha hatte auch strikte verboten, dass man ihn vergöttert und was machen die Buddhisten?

    Demgegenüber ist in der Bibel ist die Hölle klar verankert.

  31. andersen sagt:

    Die Frage die Amara stellt, zeigt das sie eine Gottesdienst nicht beigewohnt hat, weil nach der Tod, es sich nicht um der Projektion menschliche Wünsche handelt.
    In der Islam haben sie genaue Vorstellungen, das zum Beispiel nach den Tod der Mann und Frau gleich ist und das die Freude erst nach Tod beginnt, dieser Vorstellung gibt es nicht in der Christentum.
    Sondern es geht um der Lebenskraft zu erhalten, die Geschenk wurde.
    Weil in der Christentum hat der Tod nicht das letzte Wort.
    Und wenn sie auf Angst konstruiert wird, ist der Mensch unglücklich, so unvollständig.

    Die Frage könnte man auch stellen:
    Brauchst du die Angst, um das zu sein, zu tun und zu haben, was an sich richtig ist?

  32. Bernhard Schlegel sagt:

    Ueli

    Sie können auch dann alle Vorsicht walten lassen, die Sie für nötig halten. Von mir würde niemand auch Ihren echten Namen erfahren, aber auch das müssen Sie nicht glauben. Wie auch immer. Dass Sie überlegen, gefällt mir. Nachdenken oder Vorausdenken oder überhaupt denken ist wunderbar. Diese Einsicht haben wir gemeinsam. Also schauen wir, wie es weitergeht.

    Gute Nacht, Ueli
    Berni

  33. andersen sagt:

    In der Bibel steht auch, dass man keine Hase essen soll und Heute Essen auch katholische Menschen Hasen.

    Es hat Heute religiös gebildete Priester und nicht Analphabeten, die nur nach Auto und Güter strebt.
    Früher gab es dafür ein Ohrfeige, heute werden sogar Leute von der Schweizer Garde von der Papst(siehe Schlagzeilen) entlassen, wenn es nur um Güter geht.

  34. Optimus sagt:

    Marcel Mertz 5. Dezember 2014 um 08:41

    Danke für den Feedback, er hat mich gelehrt, dass die Wissenschaft unterschiedliche Betrachtungsweisen hat.

    Da die Wissenschaft der Realität am nächsten kommt, müssen wir sie quasi idealisieren. Sie erscheint aber nur dem Laien als Wahrheitsideal, für den Forscher ist sie eine endlose Neuentdeckung.

    Dazu ein paar Aussagen von Einstein, die zu ihrer Betrachtungsweise passen:
    „Grundmotiv der Naturwissenschaft ist der Glaube, die Wirklichkeit durch unsere logischen Konstruktionen begreiflich zu machen. ….sie ist der Versuch, der chaotischen Mannigfaltigkeit der Sinneserlebnisse ein logisch einheitliches gedankliches System zuzuordnen. …. sie ist Menschenwerk, Ergebnis eines äußerst mühevollen Anpassungsprozesses, hypothetisch, niemals völlig gesichert, stets gefährdet und in Frage gestellt.”

  35. Edi Brugger sagt:

    @Optimus

    Ich empfehle, jeweils eine Wahrheitswarnung beizufügen (Änderungen sind erlaubt):

    „Dies ist eine wissenschaftliche Aussage, die unterschiedlich ausgelegt werden und ihren Erfahrungsschatz verändern kann. Lesen sie die nachfolgenden Zusatzinformationen oder konsultieren sie einen Philosophen, Priester oder Psychiater.“

    Die anzuhängende Gebrauchsanweisung ist noch nicht geboren, ich muss erst noch das Geld für die juristische Beratung und Begutachtung sowie die Übersetzung in mindestens 20 Fremdsprachen zusammenkratzen.

  36. Alienus sagt:

    @hm vom 05.12.2014 um 15.32

    Die Überlegung mit „offenen Enden“ hat schon einen Scharm.

    Aber da gibt’s gewisse Überlegungen, die gegen die neue Horizonte sprechen könnten. Denn würde das Universum zu solch einem Ende gelangen, hätte man möglicherweise ein komplettes Ende des Universums erreicht. Man hätte modellhaft gesehen ein „kaltes“, energieschlaffes Universum, was bedeuten würde, es gäbe keinen Zyklen jeglicher Art und demzufolge auch keine Zeit. Nullum in allen Lagen.

    Im „gefrorenem“ Zustand gibt es keine atomare Bewegungen, keine Masse, keine energetische Impulse und auch keine Geräte, die analytisch in Funktion sein würden und somit hätte man keine Möglichkeit, all das einer Beobachtung, Analyse und Bewertung zu unterziehe. Auch die Lebewesen würden nicht existieren und könnten somit nicht einmal feststellen, dass sie ja auch nicht existent sind. Demzufolge würde es auch keine Gedanken über Gott geben und deshalb würde jede Betrachtung über ihn nicht möglich sein. Also spätestens dann könnte man sagen, dass Gott gewisslich nicht existent ist. Denn es bracht doch mindestens ein Wesen, das an eine solche Existenzmöglichkeit glaubt. Der biblische Gott ahnte, dass er anbetungswillige Verehrer braucht, um überhaupt selbst existent zu sein. Die beten mich an, drum bin ich. (Ich=Gott)

    Hingegen hätte ein zyklisches Verhalten des Universums einen doch etwas höheren Scharm. Im Zyklus ist ja die Zeit als Hauptparameter eingebunden, nein, sie ist eigentlich der Zyklus selbst. Um so eine Zeit zu registrieren benötigt es eben einen Wechsel. Dieser Wechsel im Universum würden die modellhaften besagten ca. 100 Mrd. Jahre sein, die nach der Implosion am Ende solch eines Zyklusvorganges in einem abstraktem Ballungsraum sein würden und wegen möglicher winziger Unschärfe hierbei nach einer „zeitlosen Ewigkeit“ wieder zu einem neuen Anfang führen könnten.

    Solche Zyklen im Kreislauf führend mit den besagten „Nulldurchgängen = Ewigkeit = zeitlose Zeit“ können modellhaft einerseits den von Ihnen gewünschten Neuanfang haben (modellgemäß sogar zwingend) und andererseits auch die immerwährenden Zyklen (erhofft) der sich unendlich gebenden Wiederholung.

    Denn betrachtet man solche modellhafte Systeme, kann man zumindest mit mehreren Gedankenebenen operieren und es würde sicherlich keinen Widerspruch auslösen können, da man dadurch zu genügender Anzahl nachvollziehbarer Lösungsansätze gelangen kann.

    Da könnten sogar hartgesottene Gläubige mit auf so eine modellhafte Reise gehen: „….und schwur bei dem Lebendigen von Ewigkeit zu Ewigkeit, der den Himmel geschaffen hat und was darin ist, und die Erde und was darin ist, und das Meer und was darin ist, dass hinfort keine Zeit mehr sein soll…..“ Lutherbibel von 1912 in hochdeutscher Schreibweise. 😉

  37. HO sagt:

    @ Amara
    5. Dezember 2014 um 21:10

    “Dass in Gottesdiensten der Landeskirchen die Hölle kein Thema ist, ist sicher zutreffend.”

    Ja insofern man in die nichtbiblische Information abgedriftet ist: es kommen Alle Alle in den Himmel…
    Hölle = Ewiges Getrenntsein von Gott, Liebe, Wahrheit, Gerechtigkeit, Sanftmut, Geduld, Freundlichkeit.

    Zum besseren Verständnis: Dies iist auch keine mathematische Formel…aber doch wahr.

    Die Erde ist dort der Vorgeschmack der Hölle, wo die von Gott geforderte Nächstenliebe fehlt.

    Ja, habt doch noch etwas Geduld, ich arbeite mich, so guts geht, in die Vergangenheit.

  38. HO sagt:

    @ Alienus
    8. Dezember 2014 um 09:16

    “Der biblische Gott ahnte, dass er anbetungswillige Verehrer braucht, um überhaupt selbst existent zu sein. Die beten mich an, drum bin ich. (Ich=Gott)”

    Ja, der menschliche ICH-Gott hat gesprochen!
    Angenommen, Sie wären Gott, meinen Sie nicht, dass, falls es Sie gibt, Sie Ihre Aussage als sehr sehr beleidigend empfinden würden?
    Seien Sie hier doch um Ihrer selbst willen vorsichtig!

  39. HO sagt:

    @ Rabbi Jussuf
    4. Dezember 2014 um 12:05

    “Anscheinend hat Ihr Schöpfer die Evolutionstheorie noch nicht begriffen, ganz geschweige von Ihnen selber.”

    Denn sie wissen nicht, was sie reden!

    Die Evolutionstheorie kann die ENTSTEHUNG des Lebens nicht erklären!
    Es gibt keinen wissenschaftlich entdeckten Mechanismus, der DAFÜR Hand bieten würde! – sonst hätte Francis Collins nicht vor ca. 4Jahren schreiben müssen: “Wie aber konnten selbstreplizierende Organismen selbstständig entstehen? In der Tat, wir müssen gestehen: wir wissen es bis heute nicht!

    Die (Mikro-) Evolution kann erst greifen, wenn schon Leben da ist!

    Wissenschaft, Herr Jussuf, nicht Pseudowissenschaft!

  40. HO sagt:

    @ Michael Bamberger
    4. Dezember 2014 um 11:33

    HO: “Wie denn? Wenn man es müsste, liesse sich das Leben mit den heutigen Mitteln wohl reproduzieren,…”

    Ich möchte Herrn Bamberger nochmalsn herzlich danken, für wertvollen Hinweise!

    Wenn ich auch seine angeführte Literatur nicht eingesehen habe, so möchte ich doch noch auf gewisse seiner Aussagen zu sprechen kommen:

    “Forscher erschaffen das erste künstliche Chromosom – Wer künstliche Lebewesen erschaffen will, muss ihre Erbinformation nachbauen – die kleinsten Teilchen allen Lebens.”

    Fazit: Wissenschafter bauen also nach.
    Mit welcher Hilfe bauen sie nach?
    Natürlicher mit Hife ihres Geistes, Intelligenz und mit Hilfe von aus bereits Bestehendem gewonnener Information und Know how.
    Menschlicher Geist, menschliche Intelligenz, Information und Know sind also unabdingbar zur künstlichen VERÄNDERUNG von Leben! Für dessen ERSCHAFFUNG dagegen geben sie vor – will heissen sie wissen es nicht! – es hätte ohne Geist und ohne Intelligenz ENTSTEHEN können!
    Ist doch eigentlich der Gipfel der Verblendung, nicht wahr? Da sind Unehrlichkeit, Überheblichkeit, ja Schizophrenie zu orten, welche, Wissenschaft suggerierend, dias Volk zum Irrtum verführen.

    Auch schnöde Bier- oder Bäckerhefe hat so etwas: Gene, Desoxyribonukleinsäure (DNA), Chromosomen. Jetzt haben Forscher der Uni Baltimore es geschafft, einem solchen Hefepilz ein Chromosom ins Erbgut einzubauen, das sie vollständig am Reißbrett entworfen hatten

  41. HO sagt:

    @ Rabbi Jussuf
    4. Dezember 2014 um 12:05

    “HO, Sie sollten sich endlich mal schlau machen, was “Information” genau ist, bevor Sie dieses Wort da und dort und möglichst in den unpassendsten Zusammenhängen fallen lassen.”

    Ob ich etwas von Information verstehe, ist ganz ohne Belang, denn Sie wissen genügenr darüber, um das zu wissen was man darüber wirklich WEISS: nämlich, dass sie nicht durch Zufall entstehen kann: unsere Informationen belegen: Information ist eine geistige Grösse und stammen aus einer geistigen Quelle! Ein Hinweis auf jene geistige Quelle, die unsere geschaffen hat?

  42. HO sagt:

    @ andersen
    5. Dezember 2014 um 13:47

    “Alles IST möglicherweise und selbst der Reformierte Kirche ist immer auf der Suche von der Wahrheit.”

    Ja: “…denn alle Dinge sind möglich bei Gott.” Markus 10.27

    Nur, darf man nicht für das, was Gott gemacht hat, ihm die Ehre verweigern und den Zufall beehren, gell…

  43. HO sagt:

    @ Marcel Mertz
    5. Dezember 2014 um 08:25

    “Zuerst kleines Detail: Was soll “empirische Erfahrung” sein? Der Begriff “Empirie” beinhaltet bereits Erfahrung, bzw. die Übersetzung des Fremdwortes “Empirie” ist “Erfahrung”. Oder geht es Ihnen hier um eine Abtrennung von Sinneserfahrung (Wahrnehmung) von z.B. innerpsychischen Erfahrungen o.Ä.?”

    Blaise Pascal hat m. W. mit einem Pendel empirisch erhärtet, dass die Erde sich dreht…

    Mit geht es um wirklich durch Beweise erhärtetes Wissen gegenüber reiner Theorie!

    Die von Herrn Bamberger aufgeführten Beweise für künstlich erzeugtes Leben belegen empirisch, dass es durch reinen Zufall und Millionen von Jahren nicht zustande kommen könnten, denn es gibt mindestens in der Natur kein natürliches Reissbrett…

  44. andersen sagt:

    Ho

    Der Dawkins wurde ein einfache Frage gestellt:

    “Ernennen Sie eine nützliche, genetische Mutation, die der Evolutionstheorie weiter bringt?”
    Die Frage konnte er nicht beantworten.
    Blaise Pascal dagegen, war wirklich ein Genie und noch sehr poetisch.

  45. andersen sagt:

    Ho

    Es zeugt von Klugheit, wenn Sie darauf besteht, in dieser Sache nachzuhaken.
    Weil, ich begreife immer noch nicht, wie jemand je auf die Idee kamen, dass Leiden gut ist.