Logo

Jenseitsbotschaft vom Entdecker des LSD

Hugo Stamm am Samstag den 12. Juli 2014
Gruss aus dem Fingerhut: Albert Hofmann 2006 im Kongresszentrum in Basel, zwei Tage nach seinem 100. Geburtstag. Foto: Patrick Straub (Keystone)

Gruss aus dem Fingerhut: Der 100-jährige Albert Hofmann 2006 im Kongresszentrum in Basel. Foto: Patrick Straub (Keystone)

Der Basler Psi-Verein ist der Wegbereiter des Esoterikbooms in der Schweiz. Der rührende Förderer der paranormalen Parallelwelt organisiert seit 1967 wöchentlich Veranstaltungen mit Sehern, Medien, Geistheilern und spirituellen Meistern. Internationalen Ruf genossen früher auch die jährlichen Psi-Tage, ein Jahrmarkt des Übersinnlichen und der spirituellen Wunder.

Die Welt des Psi-Vereins ist ein Mysterium, das sich nur Eingeweihten erschliesst. Dies veranschaulicht das Medium Kai Mügge, regelmässiger Gast beim Psi-Verein. Angekündigt werden seine regelmässigen magischen Sitzungen mit wissenschaftlichem Vokabular: «Kai betreibt den klassischen Physikalischen Mediumismus europäischer Prägung: Ein geistiges Wissenschaftler-Team, das er channelt, demonstriert, wie autonome Geist-Persönlichkeiten physikalisch in unseren dreidimensionalen Raum eingreifen und ihn manipulieren können. Höhepunkt ist meist die Exposition von grossen Mengen Ektoplasma, wobei sich Materialisationen von Händen, Gesichtern und Gegenständen im Rotlicht zeigen können.» Alles klar?

Es handelt sich um Séancen, bei denen Tische wackeln und wandern (Levitation), Geistwesen oder Ahnen erscheinen und Gegenstände auf wundersame Weise herabregnen.

Ein Beispiel: Bei einer solchen Séance gab sich ein berühmter Wissenschaftler die Ehre. Dem Teilnehmer Lucius Werthmüller, Präsident des Psi-Vereins, «regnete» es eine rund fünf Zentimeter grosse Halbkugel aus Wachs in die Hand. Darin entdeckte der Beschenkte einen Fingerhut, der einen handschriftlichen Zettel mit der Botschaft enthielt: «Lucius schau diese wundervolle Natur, sie lebt. Ich lebe Albert.»

Albert war schnell identifiziert: Lucius Werthmüller wusste sofort, dass die Jenseitsbotschaft von Albert Hofmann, dem verstorbenen Erfinder des LSD, stammte. «Albert Hofmann hat mir zu Lebzeiten mehrmals Briefe oder Widmungen in exakt dieser Form der Anrede ohne nachfolgendes Komma geschrieben», berichtete der Präsident des Psi-Vereins hocherfreut.

Bei der lapidaren Botschaft stellt sich die Frage, ob Tote uns nicht mehr über das Leben zu sagen haben. Oder hatte Hofmann am psychedelischen Stoff gebastelt, der ihn schon zu Lebzeiten berühmt gemacht hatte? Vielleicht hatte er vorgängig den Teilnehmern der Séance das berauschende Mittel «regnen» und ihre Wahrnehmung trüben lassen.

Unbestritten ist aber, dass die drei Abendséancen von Kai Mügge im August bereits ausgebucht sind und ihm Eintrittsgelder in der Höhe von fast 10’000 Franken einbringen. Es ist beruhigend, dass es in der Welt des Psi-Vereins auch handfeste Aspekte gibt.

« Zur Übersicht

475 Kommentare zu “Jenseitsbotschaft vom Entdecker des LSD”

  1. andersen sagt:

    Ach, pessimistisch bin ich nicht, nur pragmatisch.
    Am 1.August schliesst der dänische Konsulat in Bern.

    Die guten Dinge dieser Welt sind immer nur durch gute Ideen mit dem Blickwinkel auf das positive entstanden, nicht durch Schlechtmacherei.
    Quelle: Ein Optimist.

    Die Kreativität und die Vielfalt wälzen zu lassen, machen Sie einfach weiter, Alienus.
    Ich bin immer wieder gerührt, wie Lachen die Menschen verbindet.
    Es ist fast unmöglich, distanziert zu bleiben, wenn man vor Lachen fast heult.
    In dieser Zeiten kommt mich der Geschichte im Sinn: Die Gebrüder Grimm: Die Bremer Stadtmusikanten, es passt, wie der Faust auf der Auge.

    :-).

  2. alter Mann sagt:

    @Ueli
    Danke für den Hinweis auf Cioran, der mir – relativ ungebildet – unbekannt war. Als Historiker und nirgendwie fühlender Mensch muss ich ihm voll recht geben, so gewissermassen.

  3. Alienus sagt:

    @andersen

    Optimismus-Pessimismus?

    Nein, Realismus!

    Oft wird man erdrückt im verbalen Reigen,
    drum ist es weise, man hält sein Schweigen.

  4. Mario Super sagt:

    @ alter mann

    Dass dieser Cioran (gemäss Angaben von Wikipedia) Bewunderer von Hitler, dem Antisemitismus, der Nazis und Sympathisant der Faschisten war, ist Ihnen jetzt also sehr wohl bekannt.
    🙁

  5. Ueli sagt:

    @Mario Super
    Wir hatten das Thema schon zig mal. Ja, er war als junger rumänischer Student, der sogar schon ein unlesbares Buch geschrieben hatte, ein Nationalist und faszienierter Beobachter der Nazis. Diesen Cioran dürfen Sie gerne “verurteilen”. In den Büchern aus denen ich zitiere – spricht aber ein etwa 30 Jahre älterer Cioran, der schon längstens mit jeglichem Nationalismus, geschweige denn Faschismus – abgerechnet hat.
    “Ein Mensch, der etwas auf sich hält, HAT KEIN VATERLAND. Ein Vaterland, das ist Vogelleim.” (Cioran, Gevierteilt)

  6. alter Mann sagt:

    @ ueli. Ja, sehe ich ähnlich.

  7. Mario Super sagt:

    @Ueli
    Aber gerade via “Gevierteilt” (Kapitel “Nach der Geschichte”), 1975 bis 1979, lässt sich die Verbindung dieses Cioran zu Gerd-Klaus Kaltenbrunner (Konservative Revolution (!) etc.) nachweisen, was Ihre Behauptung vom 24. Juli 2014 um 09:59 vielleicht doch eher als ziemlich fragwürdig erscheinen lässt, oder etwa nicht? (Ferner war Cioran 1941 bereits 30 Jahre alt.)

  8. Ueli sagt:

    @Mario Super
    Ich wusste nicht einmal, dass so eine armselige Gestalt wie “Kaltenbrunner” existierte. Auf Wikipedia konnte ich jedenfalls keine einzige Silbe zu Cioran lesen (nichteinmal bei seinen “religionsphilosophischen Vordenkern” – dort stehen vorwiegend christliche Mystiker wie Meister Eckehart, Schelling u.s.w.). Sind die “christlichen Mystiker” nun auch alles “verkappte Nazis” gewesen – nur weil ein neokonservativer Schwachkopf sich auf sie berief?

  9. Ueli sagt:

    @Mario Super
    Auch unter dem Stichwort “Konservative Revolution” findet man auf Wikipedia keine einzige Silbe zu Cioran. Stattdessen werden bei den Schriftstellern / Philosophen solch bekannte Namen wie Ernst Jünger, Thomas Mann, Spengler u.s.w. genannt.
    Cioran war als junger Mann davon fasziniert, dass ein Diktator wie Hitler die Massen in den Bann ziehen konnte. Es hätte genau so gut ein Stalin oder Mao sein können. Dazu kam noch ein gewisser Minderwertigkeitskomplex, den die Rumänen zu diesem Zeitpunkt besassen. Tatsächlich “politisch interessiert” war Cioran sein ganzes Leben nicht. Seine Philosophie preist die Interessenlosigkeit – das “Nichts”. Wie soll man mit so einer “buddhistischen Haltung” sich für rechte oder linke Politik interessieren?

  10. Mario Super sagt:

    @Ueli

    Mit Verlaub:

    Wikipedia / Emil Cioran / Werke (chronologisch) / Beiträge: Prometheus ist für immer kompromittiert. Aussichten auf die Nach-Geschichte. In: Gerd-Klaus Kaltenbrunner (Hrsg.): Die Zukunft der Vergangenheit: lebendige Geschichte, klagende Historiker usw., usw., usw.

  11. Mario Super sagt:

    @Ueli

    “Gevierteilt” habe ich übrigens nicht gelesen.

    Immerhin habe sich Cioran für Novalis interessiert und auch die “buddhistische Haltung” des Cioran ist ansprechend.
    🙂

  12. Karl Martell junior sagt:

    @Mario super
    @Ueli
    Cioran, Kaltenbrunner et alii. Und ewig fasziniert die reductio ad hitlerum. Die Andern, Stalin und Mao, weil weniger Gewaltopfer verursachend, werden der Gnade des Vergessens, Verdrängens und Apologisierens zuteil.

  13. Ueli sagt:

    @Karl Martell junior
    Lesen Sie doch mal richtig! Hier hat niemand Stalin und Mao “verdrängt” oder “vergessen” oder die beiden Verbrecher als “tolle Typen” bezeichnet. Aber die rechte Seite will immer das primitive Spielchen des “Opferzahlen-Gegenrechnens” spielen – als würde dies die Verbrechen der Nazis / des Faschismus “relativieren”…auf diesen alten Trick fällt jetzt auch niemand mehr rein.

  14. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Australien – “Stück für Stück fällt der katholische Mantel des Schweigens – In Australien muss sich ein katholischer Militärbischof wegen Kindesmissbrauchs vor Gericht verantworten. Der Fall ist der jüngste in einer ganzen Serie von Missbrauchsskandalen, die die katholische Kirche erschüttert.” (24.7.14)

    http://www.dw.de/st%C3%BCck-f%C3%BCr-st%C3%BCck-f%C3%A4llt-der-katholische-mantel-des-schweigens/a-17806407

  15. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Italien – “Kirche und Mafia: Kniefall vor den Verbrechern – Mitte Juni hatte Franziskus so deutlich Klartext gesprochen wie kein Papst vor ihm. Die Mafia sei “die Bewunderung des Bösen, die Missachtung des Gemeinwohls”, sagte er in der Ebene von Sibari, in Kalabrien, der Heimat der ‘Ndrangheta-Clans. Gegen die Mafia müsse “angekämpft werden”. Damit nicht genug: Mafiosi, sprach das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche, “sind exkommuniziert”. Schon zwei Wochen später zeigte sich in Oppido Mamertina, wie es um den päpstlichen Einfluss in dieser Sache bestellt ist: Nicht weit entfernt vom Schauplatz der päpstlichen Anti-Mafia-Rede hielt eine kirchliche Prozession samt mitgeführter Madonna genau vor dem Haus des lokalen ‘Ndrangheta-Bosses Giuseppe Mazzagatti. Die Männer, die die riesige Statue trugen, neigten diese leicht nach vorne – ein “Kniefall” der Muttergottes zu Ehren des wegen Mordes verurteilten, aber aus Altersgründen zu Hausarrest begnadigten Clanchefs. Der Carabinieri-Chef verließ unter Protest die Prozession, der Pfarrer und der halbe Gemeinderat blieben. Ein Journalist schrieb über das Ereignis, landesweite Aufregung war die Folge. War das denn nicht das Gegenteil dessen, was der Papst kurz zuvor von seiner Kirche gefordert hatte? Und der Priester scherte sich gar nicht darum? Ein paar Tage später und ein paar Dörfer weiter, in San Procopio und Scido, immer noch Kalabrien, eine andere Prozession, ein anderer ‘Ndrangheta-Boss – ansonsten das gleiche Bild: Die Prozession stoppt zu Ehren des 70-jährigen Nicola Alvaro vor dessen Haus. Die Gattin des Mafia-Paten kommt heraus, berichtet die Lokalzeitung “Quotidiano della Calabria”, entrichtet ihren Obolus, und die kirchliche Karawane zieht zufrieden weiter.” (24.7.14)

    http://www.spiegel.de/panorama/kirche-und-mafia-papst-franziskus-rede-und-die-folgen-a-982164.html

  16. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Australia: “Perth Catholic priest Father Patrick Holmes sentenced to three years jail for child sex offences –
    A CATHOLIC priest has been sentenced to three years in jail after admitting to indecently assaulting two young girls in the Perth parishes where he worked. The District Court of Western Australia heard on Thursday that the six offences committed by Father Patrick Holmes occurred in Carlisle in 1969 when his victim was aged seven and in 1980-1982 in Subiaco when his victim was aged 10-11. Holmes was aged 34 and 45-46 respectively at the time.” (24.7.14)

    http://www.perthnow.com.au/news/western-australia/perth-catholic-priest-father-patrick-holmes-sentenced-to-three-years-jail-for-child-sex-offences/story-fnhocxo3-1227000227762?nk=9ef72ff0368d6e4dd6a05ab32d9f9278

  17. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    USA – “Accused priest who headed St. Paul youth center was allegedly kept in ministry – Michael G. Kolar, a former priest who directed the Catholic Youth Center in St. Paul, was kept in ministry even after officials learned he had sexually abused underage girls beginning in the 1970s, according to documents released Wednesday as part of a lawsuit. The documents also reveal Kolar told officials that Monsignor J. Jerome Boxleitner, the former head of Catholic Charities in the Twin Cities, tried to rape him at his lake cabin when Kolar was in seminary. Boxleitner died in 2013.” (23.7.14)

    http://www.twincities.com/localnews/ci_26204910/officials-kept-st-paul-priest-ministry-after-sex

  18. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    UK: “Catholic Church defrocks 52 priests for sex abuse – The National Catholic Safeguarding Commission (NCSC) also said 465 sexual assault claims were made against clergy members between 2003 and 2012. The Catholic Safeguarding Advisory Service (CSAS) said the Church had put in “robust measures” to tackle abuse. But it admitted it had “no real knowledge” of how many victims there were. There are about 4,500 Catholic priests in England and Wales, according to the NCSC.” (24.7.14)

    http://www.bbc.com/news/uk-28466874

  19. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    USA – “Sex abuse victim files lawsuit against children’s pastor, Baptist church – A victim of former Highland Park Baptist Church Children’s Pastor Jeff Eddie, charged this year with 36 counts of child sexual abuse, has filed a lawsuit against Eddie and the church. The lawsuit was filed in Birmingham July 22 in the U.S. District Court for the Northern District of Alabama Western Division. The plaintiff identified as “J.G.,” now living in Louisiana, seeks unspecified damages for the sexual abuse that he said began in 2001 when he was 11. The lawsuit states that Eddie pleaded guilty on March 7 to 16 counts of sodomy for oral sex, three counts of sexual abuse of a child under 12 and one count of possession of child pornography. Eddie, 41, was arrested Feb. 4. Eddie was sentenced to 30 years in prison. Colbert County District Attorney Bryce Graham said the number of Eddie’s victims was in the double-digits.” (24.7.14)

    http://www.al.com/news/birmingham/index.ssf/2014/07/sex_abuse_victim_files_lawsuit.html

  20. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    USA – “Federal lawsuit filed against church, children’s pastor following decade of abuse – A sexual abuse victim has filed a federal lawsuit against a Shoals church, their former children’s pastor and a Colbert County business following more than a decade of sexual abuse. The lawsuit states the unnamed victim was sexually abused by Jeffrey Eddie, Children’s Pastor at Highland Park Baptist Church in Muscle Shoals. According to the lawsuit, the abuse happened several times between 2001 and 2013. The filing states the victim was abused in various locations at the church, including Eddie’s office, a storage closet in Eddie’s office, the church van, camp retreats at Earle Trent Assembly Camp, and at church sleep overs at Eddie’s home.” (24.7.14)

    http://www.waff.com/story/26095617/federal-lawsuit-filed-against-church-childrens-pastor-following-decade-of-abuse

  21. Wilhelm Busch sagt:

    Alienus

    ä propos > Realist:

    Es sitzt ein Vogel auf dem Leim,
    Er flattert sehr und kann nicht heim.
    Ein schwarzer Kater schleicht herzu,
    Die Krallen scharf, die Augen gluh.
    Am Baum hinauf und immer höher
    Kommt er dem armen Vogel näher.

    Der Vogel denkt: Weil das so ist
    Und weil mich doch der Kater frisst,
    So will ich keine Zeit verlieren,
    Will noch ein wenig quinquilieren
    Und lustig pfeifen wie zuvor.

  22. Pasionaria sagt:

    Alienus
    Ist Dir bewusst, dass man nicht mit und zu jedem Menschen schweigen kiann?
    Es sind ausserordentlich wenige, mit denen man es kann, aber noch viel weniger sind es, die einen dabei noch verstehen……

    So, ich schweig wieder, um verstanden zu werden!

    M. Bamberger
    Wo befindest Du Dich denn – in welchem Regenloch, dass Dich dies brutale Alltägliche dermassen einholt?

  23. Ueli sagt:

    @Pasionaria
    Noch “stilvoller” wäre es – wenn Sie sich vor dem Schweigen nicht mit dem Schweigen brüsten müssten. Hoffentlich können Sie jetzt noch schweigen und fühlen nicht den Drang mir noch zu antworten – das würde ja ihr “Schweigegelübde” brechen und das wollen wir ja alle nicht.

  24. Alienus sagt:

    @Wilhelm Busch

    Apropos > Fanatist:
    .
    Gegangen sind etlich Bloger auf’m Leim,
    und meinen: Ausländer, geht sofort Heim.

    Ein dicker schwarzer Kater schleicht hinzu,
    die Gedanken krud, die Augen recht gluh.

    An volches Meinungshoch, hoch und höher,
    kommt die Volchesführerschaft immer näher.

    Der Bloger denkt: Das kann doch nicht sein,
    das dicke schwarze Katerlein ist doch so fein.

    Da darf man wirklich keine Zeit verlieren,
    und sollte seine Freiheit noch zelebrieren.

    Drum einen gut gemeinten Rat dem Bloger,
    passt auf die Tochter auf, von diesem Blocher.

  25. Michael Bamberger sagt:

    @ Pasionaria

    Ich stecke noch bis Sonntag in jenem Regenloch, dessen Wolken in den letzten Tagen in unregelmässigen Abständen meist grössere als kleinere Lecks aufwiesen, das aber heute zu einem Sonnenloch mutiert ist. Pourvu que ça dure. Ein kurzer Blick auf SF2 oder Eurosport genügt.

  26. neues Thema bitte :-) sagt:

    auf diesen Artikel, der sich für meinen Geschmack schon viel zu lange hält, kann ich nur mit dem Gegenstück antworten : – ( [Horst Koch]
    obwohl ich selbst weder “fundmentalistisch”, noch “bekehrt” bin (und einige Aussagen auch für überzogen halte…etwa sich auch als Unwissender SCHULDIG zu fühlen..und “….”im Namen von den Bann zu brechen???) Ich habe stets Talismänner intuitiv abgelehnt, zu Yoga habe ich es nie wirklich gebracht (bis auf einen VHS-Nachmittagskurs..und dafür ent-schuldige ich mich nicht! beim Herrn J.) von Akupunktur bin ich -fast während der Behandlung – geflohen, mit Hypno hab ich nichts am Hut und Aufstellungen verweigere ich …………..usw.pp
    Der ganze Zirkus ist ja im Katholischen reichlich vertreten. Dagegen war ich arme S_ _ doch wahnsinnig ASKETISCH! (Und nicht neugierig genug, ein “kosmischer Mensch” zu sein…vielleicht auch zu FEIGE!) Der “Lohn” dafür allerdigns ist vom “guten System” ausgeblieben. lol.
    (allerdings weiß ich als leidbetrofener Mensch/Patient auch um das Manko des mangelhaften “erdhaften” Schulmed-Programms )

    also Hinweise zu dem ganzen “Alternativkram”
    google
    z.B. —>
    Schriftenmission
    Dr. med. U. Senn „Was ist autogenes Training?“

    h ttp://www.horst-koch.de/alternativmedizin-113.html

    h ttp://www.horst-koch.de/alternativmedizin-113/jobs-bereute-alternative-therapie.html
    weitere Artikel siehe linke Spalte auf der angegeb. Seite

  27. Mario Super sagt:

    @Karl Martell junior am 24. Juli 2014 um 15:41

    Der “TagesAnzeiger” darf das aktuelle Antisemitismusproblem in der Schweiz nicht herunterspielen!

  28. G. Lyphosat sagt:

    @Alienus am 25. Juli 2014 um 07:29

    http://www.youtube.com : “Gefährliche Geheimnisse” (Wenn USA und EU den Freihandel planen.) Doku auf 3Sat.

  29. Klara Brunner sagt:

    @ ueli
    @ karl martell junior

    Gestern habe ich den eindrücklichen Roman von Ibrahim al-Koni “Das Herrcherkleid” noch einmal gelesen. Einfach, weil er mir durch Ihre postings “in den Sinn gekommen ist”. Tun Sie das auch mal. Der beleuchtet dieses Thema sehr eindrücklichauf knapp 200 Seiten. Nicht einzelne Personen sondern das Thema “Macht” an und für sich.

  30. Klara Brunner sagt:

    @ neues Thema bitte 😉

    Habe ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich ging etwa während einem halben Jahr ins Yoga wobei sich bei mir (eher introvertiert und sensibel) depressive Verstimmungen abzuzeichnene begannen. Darum hab ich dann künftig ganz bleiben lassen und habe das Fitness-Studio vorgezogen oder im Sommer nebst Schwimmen das an der Sonne liegen.
    Aku-Punktur hilft bei mir gegen beginnende Migräne. Aber nur wenns dann ganz schnell möglich ist sonst brauche ich ordinäre Chemie.
    Ich glaube nicht, dass Sie feige sind, wir Menschen sind im besten Fall kosmopolitisch aber kosmisch? Ich glaube es sei gar nicht gesund in eine Richtung zu grübeln von der wir noch nicht einmal wissen ob sie existiert. Und was habe ich von Tisch-Wackel-Séancen, wenn meine Tische dabi nicht lernen von selbst zur Seite gehen, wenn ich Staubsaugen will.
    Man könnte sich überlegen ob Hofmanns Zettelchen in Neuauflage und in einem Fingerhut in einer Wachshalbkutel dem Buchhandel etwas bringen würden. Wo offenbar massenhaft Leute hohe Eintrittspreise zahlen um so etwas von Weitem – da kann ja niemand wirklich nahe dran sein, zuviele Zuschauer – zu sehen. Seine Fans hätten dann ein ewiges Andenken zum Abstauben – auch da wäre ein selbstabstaub-Mechanismus besser als das blosse Erscheinen – zuhause. Das ganze in limitierter einmaliger Auflage richt doch nach Profit.

  31. andersen sagt:

    Ein Vogel, die im Käfig sitzt, schreit vom Freiheit.

    Freie Vogel fliegen.

    Die Schweizer, Alienus hat so viele Freunden, dass sie keine braucht.
    Aber, die Dänen hat immer von dieser Austausch gewonnen.

    Wünsche ein schönen Tag.

  32. at K. Brunner sagt:

    oot
    Sie hatten vor einiger Zeit einmal viel Verständnis für “diese Krankheit” gezeigt.
    Aktuell gab es nun eine xte Wiederholung auf NDR “Abenteuer Diagnose” (der Film lief schon in vielen ARDs) in einer verschärften Variante: HE
    Da wir uns hier in “meinem Lande” (D) in einer (bornierten) Diagnosewüste befinden (der Patient muß alles Wissen selbst mitbringen) finde ich, es ist effizienter, über die Grenzen hinaus zu informieren, eben nicht in Foren, wo es sowieso diskutiert wird, sondern in fachfremden Regionen.
    Hashimoto entsteht oft erst durch Schwangerschaften. Wie auch HPU (ebenso nicht ernst genommen) (Der Bezug zu “christlichen” Themen besteht im Kontext Frauenkrankheiten…wie Fibromyalgie….und einer bisher vernachlässigten Einsicht ihrer Ressourcenausbeutung)
    Hashimoto Enzephalopathie ist ätzend! Und nicht mal Neurologen kennen diese Form (SOLLTEN sie aber!)

  33. Klara Brunner sagt:

    @ neues Thema bitte 😉

    Und das mit dem Familien-Aufstellen ist aus meiner Sicht eine ganz fragwürdige Sache. Möglicherweise könnte so Familien-Therapie was bringen aber nur wenn wirklich alle Mitglieder willens sind sich zu ändern zugunsten des familiären Verins. Oft sind es doch Schicksalsschläge, Situationen in die Menschen hineingeboren werden, Überlebensstrategien die neue Generationen nicht mehr kennen und brauchen. Es wäre schon viel Familien mit einer gewissen inneren Solidarität zu entwickeln mit Streitereien und allem was dazu gehört. Wo man sich über andere ärgern darf und niemand “ein Büro aufmacht” wenn sich mal jemand den Schrott von der Seele redet. Wo Menschen sich simpel menschlich verhalten.
    Funktioniert das an der Basis nämlich nicht, und das ist meine (traurige) Erfahrung, dann funktioniert es auch später nie mehr. Da nützt aller Hokus Pokus nix weil es eigentlich so gewähnlich wäre und doch so komplex und u.U. schwierig weil Menschen halt unterschiedlich sind “S’chunt uff’sMaal än Uggle führe wo Dir nüüt heit gwüsst derfo…” hat mani Matter gesungen und Recht hatte er. Die Gene überspringen Generationen und wenn ein Kind plötzlich Eigenheiten eins Urgrossvaters oder so – den man selber noch nicht einmal mehr gekannt hat – aufweist oder gar eine andere Hautfarbe (wegen Urgrossmutti’s Eskapaden!
    Nicht alles hat Krankheitswert und nicht alles muss man heilen……..mit keiner (exotischen) Methode die im Endeffekt im besten Fall doch nichts bringt.

    Und sonst gehen Sie zu Mike Shiva. Der beschäftigt eine Dame die am TV Anrufern sagt woran sie selber schuld sind aufgrund ihrer Kenntnis des Familienaufstellens.

  34. Ja, macht endlich Schluss :-( sagt:

    cc Anton, betreff.
    Richard sagt:
    16. Juli 2014 um 20:14
    Richard sagt:
    17. Juli 2014 um 20:05
    Richard sagt:
    18. Juli 2014 um 01:03
    Ueli sagt:
    18. Juli 2014 um 17:10
    Ueli sagt:
    18. Juli 2014 um 20:21
    „Fast schon dadaistische Performance-Qualitäten hat in diesem Zusammenhang die von Scientology organisierte Anti-LSD-Demonstration vor dem Kongresszentrum. «LSD – die grausame Zeitbombe. Wie die Psychiatrie zu neuen Patienten kommt» steht auf den «Hände weg von Psychodrogen»-Flugblättern, die warnend an alle Kongressteilnehmer abgegeben werden. Worauf sich zwangsläufig die Frage aufdrängt, wie denn ein vermeintlicher Missstand zu beheben sei, den es gar nicht gibt. Denn seit Jahren wird weder in der Schweiz noch irgendwo sonst auf der Welt mit LSD therapiert. Selbst bei der mit Amuletten und Handtuch-Turban bewehrten Ultra-alternativ-Fraktion unter den Kongressteilnehmern kommen angesichts des Häufchens frierender Demonstranten mit den selbstgebastelten Pappschildern emphatische Gefühle des Mitleids auf.” (aus: http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2006-03/artikel-2006-03-alle-lieben-albe.html)“
    🙂
    🙂
    🙂

  35. Ja, macht endlich Schluss :-( sagt:

    cc Anton, betreff.
    Richard sagt:
    16. Juli 2014 um 20:14
    Richard sagt:
    17. Juli 2014 um 20:05
    Richard sagt:
    18. Juli 2014 um 01:03
    Ueli sagt:
    18. Juli 2014 um 17:10
    Ueli sagt:
    18. Juli 2014 um 20:21
    „Fast schon dadaistische Performance-Qualitäten hat in diesem Zusammenhang die von Scientology organisierte Anti-LSD-Demonstration vor dem Kongresszentrum. «LSD – die grausame Zeitbombe. Wie die Psychiatrie zu neuen Patienten kommt» steht auf den «Hände weg von Psychodrogen»-Flugblättern, die warnend an alle Kongressteilnehmer abgegeben werden. Worauf sich zwangsläufig die Frage aufdrängt, wie denn ein vermeintlicher Missstand zu beheben sei, den es gar nicht gibt. Denn seit Jahren wird weder in der Schweiz noch irgendwo sonst auf der Welt mit LSD therapiert. Selbst bei der mit Amuletten und Handtuch-Turban bewehrten Ultra-alternativ-Fraktion unter den Kongressteilnehmern kommen angesichts des Häufchens frierender Demonstranten mit den selbstgebastelten Pappschildern emphatische Gefühle des Mitleids auf.” (aus: http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2006-03/artikel-2006-03-alle-lieben-albe.html)“
    🙂
    🙂
    🙂

  36. hm sagt:

    Ich bin der Geist der stets verneint!

    Und das mit Recht; denn alles was entsteht

    Ist werth daß es zu Grunde geht;

    Drum besser wär’s daß nichts entstünde.

    So ist denn alles was ihr Sünde,

    Zerstörung, kurz das Böse nennt,

    Mein eigentliches Element.

    Vergessts!

  37. hm sagt:

    Ja, macht Schluss
    Cc Anton, betreff.
    Richard sagt:
    16. Juli 2014 um 20:14
    Richard sagt:
    17. Juli 2014 um 20:05
    Richard sagt:
    18. Juli 2014 um 01:03
    Ueli sagt:
    18. Juli 2014 um 17:10
    Ueli sagt:
    18. Juli 2014 um 20:21

    Unf falls nicht:

    „Fast schon dadaistische Performance-Qualitäten hat in diesem Zusammenhang die von Scientology organisierte Anti-LSD-Demonstration vor dem Kongresszentrum. «LSD – die grausame Zeitbombe. Wie die Psychiatrie zu neuen Patienten kommt» steht auf den «Hände weg von Psychodrogen»-Flugblättern, die warnend an alle Kongressteilnehmer abgegeben werden. Worauf sich zwangsläufig die Frage aufdrängt, wie denn ein vermeintlicher Missstand zu beheben sei, den es gar nicht gibt. Denn seit Jahren wird weder in der Schweiz noch irgendwo sonst auf der Welt mit LSD therapiert. Selbst bei der mit Amuletten und Handtuch-Turban bewehrten Ultra-alternativ-Fraktion unter den Kongressteilnehmern kommen angesichts des Häufchens frierender Demonstranten mit den selbstgebastelten Pappschildern emphatische Gefühle des Mitleids auf. (aus: http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2006-03/artikel-2006-03-alle-lieben-albe.html)“

  38. olive sagt:

    @ Klara Brunner
    25. Juli 2014 um 09:44

    “Und das mit dem Familien-Aufstellen ist aus meiner Sicht eine ganz fragwürdige Sache. ”

    Geht mir auch so, als Erstes, weil der “Erfinder” eine höchst lusche Figur ist und zweitens, weil es eine heikle Sache ist, in Rollenspielen dieser Art mit den Emotionen von oft labilen Menschen zu “spielen”.

    Wenn, dann muss das ein gut geschulte Fachperson sein, die zu reagieren weiss, wenn etwas ausser Kontrolle zu geraten droht.

  39. Enzo Resistenzo sagt:

    @ Karl Mertell junior

    http://www.catastrophemap.org/wordpress/?p=613

    Ihre Monsanto-Aktien lassen grüssen.

  40. Wilhelm Busch sagt:

    Alienus

    Leider folgen dem fetten, schwarzen Kater
    zu viele leckende Katerlein, ihrem Gesinnungsvater.
    Sie empfinden, ihrem Gott gerecht…..
    alles Fremde krottenschlecht.
    Dem Vaterland die Treue haltend,
    die Menschen in Kategorien spaltend,

    Wer für Patri-Rassismus ficht,
    dem BITTE folget einfach nicht.
    Die Welt besteht aus so manchen Landen
    reitet damit das eurige nicht zu Schanden.

    P.S. keine Angst vor Blochers Frauen,
    selbst wenn sie Vater gleich, auf den Tisch tun hauen,
    sind sie bloss Weltmeisterinnen im …..Läckerli kauen…..

  41. Klara Brunner sagt:

    @ at k. brunner

    Bei uns in der Schweiz ist es nicht wirklich anders. Und wenn’s dann schief läuft macht man den Patienten mundtot.
    Kommt vielleicht auf die Region an, so aber hab ichs schon mal erlebt. Sie wissen, wir haben hier Kantönligeist und der geht so:

    Treffen sich ein Ami, ein Russe und ein Schweizer. Sagt der Russe “meine Frau erwartet ein Kind, schon bald geht’s los. Ich bin total aufgeregt.” Sagt der Ami “Bei uns ist das besser, bei uns können die Frauen planen, wann sie gebären wollen. Ausserdem wissen wir schon verher das Geschlecht aufgrund von Ultraschalllaufnahmen.” Nun wenden sich die beiden an den Schweizer und fragen wie sich das in der Schweiz berhalte. Der Schweizer antwortet ” Das kann man nicht so genau sagen, das ist bei uns halt von Kanton zu Kanton verschieden.”.

    Man kann lachen aber nach wie vor herrscht dieser Geist leider vor. Ich habe mal gehört, dass sogar die Normen der Laborwerte in unterschiedlichen Kantonen unterschiedlich seien. Man muss u.U. einfach umziehen um gesund oder krank zu sein.

    Noch ehe SD-U£ntersuchungen in der Schweiz routinemässig in Erwägung gezogen worden sind hat Deutschland via SD-Mobil in der Öffentlichkeit solche angeboten. Ich kann also nicht urteilen ob’s bei uns besser oder schlechter ist als in Deutschland, ich vermute die Unterschiede in der ärztlichen Betreuung seien nicht so gross.

    Und noch was SD- und Folgeerkrankungen sollte man nie via Zauberei heilen wollen, es sind ernstzunehmende Erkrankungen die als Folge viele und diffuse Beschwerden hervorrufen, die nicht selten immer noch als Simulantitis resp. höflicher gesagt, als psychosomatisch eingstuft werden. Psychosomatisch ist jede Erkrankung, weil, wenn der Körper erkrankt geht es einem psychisch meistens auch nicht so gut. Aber darüber kann man offenbar Bücher schreiben. Gestern gabs eine Redaiobesprechung zu so einem Werk.

  42. Heimatkunde sagt:

    Heute aus der Reihe “Bauernweisheiten, die nichts taugen”:

    In der EU wird gefeiert, in der EU wird gelacht bis der Blocher MEI MEI macht

    Die grosskotzige Ankündigung, dass die EU schon verhandeln werde, wenn die MEI angenommen werde, hat sich wie erwartet als Rohrkrepierer erwiesen. Statt sich im stillen Kämmerlein darüber zu schämen, verkündet Blocher nun, dass wir das Abkommen über die Personenfreizügigkeit getrost künden können, die bilateralen Verträge wären deshalb nicht gefährdet, weil die EU viel mehr auf diese angewiesen sei als die Schweiz. Sollten die weissen Schäfchen auch darauf reinfallen, täten sie gut daran sich einen Notvorrat für ihr Reduit zuzulegen. Läckerli sind zwar kaum geniessbar dafür umso länger haltbar.

  43. Klara Brunner sagt:

    @ heimatkunde

    Ich habe gestern in den Medien gehört, dass es einen Brief der EU an unseren Bundesrat gäbe zu dem noch niemand Stellung bezogen hätte weil man den Inhalt noch nicht kennt.

    Das war die Quintessenz der Botschaft. Dass sich daran innerhalb eines halben Tages wirklich etwas geändert hätte wage ich zu bezweifeln. Auf ein Rechtsgeschäft wie dieses wird man ganz bestimmt durchdacht und nüchtern eintreten und keine vorschnellen Schlüsse in die Öffentlichkeit abfeuern.

  44. Ueli sagt:

    @Heimatkunde
    Das wusste man ja schon als die Initiative angenommen wurde. Die Schweiz wird aber die bilateralen Verträge nicht gefährden oder gar selber künden – da der ökonomische Preis viel zu hoch wäre und die Signalwirkung katastrophal. Die Bevölkerung wird halt nochmal über die bilateralen Verträge abstimmen müssen. Das wäre von Anfang an sowieso die sinnvollere / ehrlichere Abstimmung gewesen. – Die MEI-Inititive ohne klares Votum zu den Bilateralen – ist vollkommen unbrauchbar – da kann Herr Blocher und Co. noch so grosse Töne spucken.

  45. Poet sagt:

    Nicht falschen Propheten spuret,
    folget unseren Vorgaben und sputet
    nicht schlechten Beispielen hinterher,
    die sauer auf die eigene Brut,
    hinterlassen wirrspenstig ihre Wut.

    Sammelt Punkte, die sich lohnen,
    lutscht nicht anderen leere Kaffebohnen,
    politisiert am Laufmeter in eure Tastatur,
    bildet Meinungen, macht Figur.
    Macht Euch fit, geht in die Politik,
    mobilisiert Eure grauen Zellen,

    verändert die Natur, macht Euch klug
    – aber bleibt auf der Hut
    vor den ewig blöden Böcken,
    die die Wege Euch versperren,
    und Euch in die Suppe spucken.

    Nehmt Teil an diesem Blog,
    elaboriert, kreiert, dechiffriert
    die Botschaften, die sie vermitteln,
    und schafft Euch das Bild,
    das in Euren Rahmen passt.

  46. ach so Alltägliches sagt:

    Hahaha
    aus den Leserbriefen: Hast du eine Oma, schicke sie nach Roma
    Residieren mit alten Herrn im noblen Villen-Büro
    h ttp://www.taz.de/Plagiatsaffaere-Annette-Schavan/!143031/

  47. poettery sagt:

    Ja, Poetsie, nur kurz
    leider hats zu viele Frites,
    an unserem Mittagstisch –
    zu viele Köpf, im Affentanz,
    vermaledeien uns die Töpf,
    Köche schrein nach anderem,
    als nach Substanz Substanz,
    Sie Hungerleider, sie

  48. Pasionaria sagt:

    M. Bamberger
    Was würden die Veranstalter dort auch machen, wären keine Fremden dort – angesichts, dass die Einheimischen bereits eliminiert wurden oder absagten? Es braucht sie halt – in ‘Gottes’ Namen – doch, diese ausländischen Ausländer……
    Ohne sie würde vom Spektakel nur noch der Speck…. übrig bleiben.

  49. Alienus sagt:

    @Doublju Bush

    Eine schnelle, aber nicht unbedingt elegante Nummer.

    Politisches Farbenspiel
    .

    Diese patriotisch rot-weiß gefleckte Katze,
    schmiert schwarze Farbe auf, mit ihrer Tatze.

    Will gefallen, hier und dort und dem Volche ebenso,
    und macht die patriotischen Patrioten besoffen froh.

    Blubbert heimatliches und vom weltbesten Heidiland,
    legt vielen Gegnern etlich Argumente in die Hand.

    Schaut man kritisch hin, scharf und auch genau,
    sieht man eine Katz, die will werden wie ein Pfau.

    Will sich stecken farbig-gülden blinkendes Gefieder,
    wohin wohl? Stolziert fast wie ein Pfau – und bieder.

    Schwarz und Rot am Felle, ein übles Farbenspiel,
    ist in der Mischung einfach Braun, das sagt doch viel.