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Sekten als Schmarotzer

Hugo Stamm am Samstag den 28. Juni 2014
SCIENTOLOGY, SCIENTOLOGE, FREIKIRCHE,

Angebote von Scientology sind so teuer, dass sie die Anhänger wirtschaftlich schwer belasten können. Foto: Lukas Lehmann/Keystone

Die meisten Gurus und viele sektenhafte Gemeinschaften zeichnen sich durch Egoismus und Rücksichtslosigkeit aus. Gleichzeitig gebärden sie sich als Hüter der letzten spirituellen Wahrheiten. Spiritualität trifft auf Egozentrik. Deshalb stört es sie auch nicht, wenn sie immense Kollateralschäden verursachen und sich als Sozialschmarotzer gebärden.

Ein paar Beispiele: Scientologykurse für Fortgeschrittene sind derart teuer, dass sie für viele Anhänger unerschwinglich sind. Die Sekte ködert sie mit dem Angebot, Mitarbeiter zu werden und kostenlos «studieren» zu können. Der Haken: Lohn gibts keinen, die Sozialleistungen sind minimal. Manche verschulden sich und werden im Alter Sozialfälle. Ausserdem isolieren sie sich und brechen oft den Kontakt zu Freunden und Familie ab, wenn diese kritische Fragen zu Scientology stellen. Opfer von Scientology sind deshalb oft nicht nur die Anhänger, sondern auch die Familien. Eltern leiden oft viele Jahre unter der Entfremdung ihrer Kinder.

Viel Leid erzeugen auch radikale Freikirchen. Rutscht ein Ehepartner in eine solche christliche Gemeinschaft ab, bricht die Beziehung meist auseinander. Eine Ehe mit einem «Ungläubigen» – dazu gehören auch Protestanten und Katholiken – geht gar nicht. Dramatisch wird es auch für Kinder, die gegen den radikalen Glauben der Eltern rebellieren. Manche werden mit Liebesentzug bestraft, der Kontakt wird auf Eis gelegt. Selbst die Eltern leiden, weil sie glauben, versagt zu haben und von Gott dafür bestraft zu werden. Ausserdem befürchten sie, ihre Tochter oder ihr Sohn sei dem Teufel anheimgefallen. Suizide sind nicht selten. Besonders hart trifft es Homosexuelle, die stigmatisiert werden.

Schwer geprüft werden auch Eltern, deren Kinder bei den Kindern Gottes (Schicksal der Ironie: auch «Die Familie» genannt) gelandet sind. Sie betteln sich durch das Leben und haben oft viele Kinder. Der Kontakt zu den Eltern wird auf ein Minimum beschränkt. Steigen die Mitglieder der «Familie» aus, stehen sie vor dem Nichts: keine Ausbildung, kein Job, keine Verbindung zur Aussenwelt. Oft springen dann die leiblichen Eltern ein, die jahrelang verteufelt worden waren. Oder eben der Staat.

Die meisten Sekten sind Sozialschmarotzer, hinterlassen Opfer und bringen viel Leid in Familien und Freundeskreis. In ihrem Egoismus fühlen sie sich von Gott oder einer kosmischen Instanz geleitet, in Wahrheit leben sie in einer absurden Parallelwelt.

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278 Kommentare zu “Sekten als Schmarotzer”

  1. Ortlose/Heimatlose sagt:

    “Eine Ehe mit einem «Ungläubigen» – dazu gehören auch Protestanten und Katholiken – geht gar nicht.”

    die besten Infos “dagegen” wie ich sie in meiner Phase der “biologisch ablaufenden Uhr” (Ende 20) zwecks Heirat noch nicht zur Verfügung hatte:
    h ttp://www.fundamentalismusdebatte.de/
    h ttp://www.confessio.de/cms/website.php?id=/ueberconfessio/arbeitsstelle.html
    h ttp://www.gerhardsennlaub.de/meine-religioese-knechtung
    h ttp://www.artikel-4.de/
    h ttp://www.psych-beratung.de/download/interreligioeseehefeb04.pdf
    h ttp://www.trimondi.de/K.d.R/medien.htm

    Fazit: besser keine “Mischehe”! Denn dem kann kaum jemand widerstehen! Und wenn man dann noch ein schwerbehindertes Kind hat….!!! (bzw. als Frau in der Fremde als Zugereiste….die eignen Netze und Beruf usw. zurück gelassen….
    TODESURTEIL AUF RATEN!!
    die Sektierer sind auch NUR Menschen (resp. MÄNNER) und wenn es darauf ankommt, sind sie sich selbst die Nächsten…ansonsten wird auch nur mit Wasser gekocht, nach dem Motto Zweierleimaß gelebt = bigott und Wasser für andere gepredigt aber Wein getrunken.
    Die Herren Oberhäupter/Prediger predigen und definieren “christliche” resp. “weibliche” Muster und Rollen zu ihren Gunsten, nutzen schamlos die Ressource Frau und Mutter (für das leibliche Wohl sorgen wie immer *die Schwestern*) , kontrollieren, dominieren, und wenn ihnen danach ist
    sortieren sie aus (*Eheverträge”….heiraten mehrfach)
    Ex un hopp
    setzen auch die Kinder vor die Tür (siehe die vielen üblichen Kinderehen…Verheiraten mit 20….wollten früher möglichst nichts in Bildung investieren)

    EIN BIGOTTER GESAMTVEREIN!

    Was Wunder, dass anscheinend ‘konfrontativ Opponierende gegen gesellschaftliche Trends’ (wie Birgit Kelle) auf solche bequemen patriarchalkapitalistischen Golfspielerclubs (z.T. hervorgegangen aus Freimaurertagen) reinphallen! Und einerseits nur die Genderschieflage monieren, aber auf dem anderen Auge betriebschristenblind sind gegen Überforderung, Perfektionieren und Ausbeutung in den eigenen LAGERN! (das Thema Nährstoffe und Rekreation für Frauen, die viele Kindlein fein “für große Gemeinden” generieren….???)

    Meine Ehe und Familie ist daran und darunter zerbrochen. Unter dem ewigen Einfluß und Bearbeitwerden. Den Überfallbesuchen. Den Manipulationen und dem versuchten Aufkursgetrimmtwerden. Dem GesinnungsTERROR! DDem Schlechtreden von “Welt” und allem/allen ANDEREN…Den Direktiven, was man gestern alles nicht sollte, durfte, mußte und was heute 180° *genehm* ist! Verwirrend noch eine harmlose Beschreibung! So wie überall…wo man die Mehrheiten fürs eigene Überleben sucht, verrät man die ursprünglichen Prämissen.

    Es hat die Funktionäre einen Dreck geschert…Dialoge wurden generell verweigert. Elende Luschen sind das in meinen Augen! Jedenfalls hätte ich nichts anderes zu tun als sie alle in SIPPENHAFT zu nehmen 🙂 Aber sie sind es nicht wert!

    soll ich sagen Scheißchristen oder Scheißsektierer?

  2. Ortlose/Heimatlose sagt:

    Google:
    Freimaurer und Evangelische Allianz

  3. Ortlose/Heimatlose sagt:

    Ein Schicksal aus einer christlich-fundamentalistischen Brüdergemeinschaft: … es ist überhaupt keine Menschlichkeit dadrin überhaupt keine

    Von K.P. am 16. März 2012

    Archive

    Im Abschlußbericht über das empirische Forschungsprojekt “Aussteiger, Konvertierte und Überzeugte” legt Heinz Streib auch den traurigen Fall einer Aussteigerin dar, die eine Brüdergemeinde verlassen hat.

    Die Studie gilt vor allem dem radikalen fundamentalistisch-christlichen (Sekten-)Milieu, genauer gesagt: der Analyse “zu Einmündung, Karriere, Verbleib und Ausstieg in bzw. aus neureligiösen und weltanschaulichen Milieus oder Gruppen sowie radikalen christlichen Gruppen der ersten Generation mit besonderer Berücksichtigung der Milieus und Organisationen christlich-fundamentalistischer Prägung”.

    Sie untersucht “Biographieverläufe, d.h. den Einstiegsprozeß, den Verbleib und den Ausstiegspozeß in bzw. aus christlich-fundamentalistischen Milieus und Organisationen”.

    Abgedruckt in Deutscher Bundestag.Enquete-Kommission “Sogenannte Sekten und Psychogruppen” (Ed.), Neue religiöse und ideologische Gemeinschaften und Psychogruppen. Forschungsprojekte und Gutachten der Enquete-Kommission ‘Sogenannte Sekten und Psychogruppen’ Hamm: Hoheneck-Verlag, S. 107-157. 1998.

    Ganz ähnliche Fälle berichtet auch G. Sennlaub in seiner ausgezeichneten Biografie.
    Fundamentalismus, eine Definition

    Fundamentalistische Ideologie überblendet die prinzipielle Beliebigkeit der Wahl wie die im Grunde unbestreitbare Tatsache, daß die Orientierung der eigenen fundamentalistischen Gruppe nur eine Variante im pluralistischen Angebot der Religionen ist. Diese Überblendung geschieht durch eine autoritative Überhöhung der eigenen Orientierung, die durch Theorien der Wörtlichkeit, etwa der Verbalinspiration, eine Absolutheit beansprucht, die moderne Natur- und Geisteswissenschaft – und damit besonders auch die Theologie – weit in den Schatten stellt. Daher ist es verstehbar, daß auch der fundamentalistische Mono-Konvertit den Wahlcharakter seiner Entscheidung bald verdrängt und sich der Meinung hingibt, daß die eben erworbene die einzig wahre Religion sei.

    Biografie – Sarah

    Sarah, mit 21 Jahren eine der jüngeren Versuchspersonen, die wir interviewt haben (…) Sarah berichtet, wegen seiner seelischen Unterdrückung und Grausamkeit gegenüber ihr und ihren Geschwistern viele negative, aber kaum positive Erinnerungen verbinden. Als Mitglieder einer christlich-fundamentalistischen Gemeinde („Brüdergemeinschaft“) erziehen Sarahs Eltern ihre Kinder in den Glaubensauffassungen und Regeln dieser Gruppierung.

    In vielen für sie bedeutsamen Lebensbereichen erlebt sich Sarah unterdrückt, nicht gefördert und ausgenutzt. Als Beispiele für die gesetzliche Durchdringung bis hin zu Fragen der Kleidung und Haartracht erzählt Sarah:

    …ähm also n ganz großer Punkt den ich da kritisiere ist das das ist alles nur Theorie ne’ es gibt sehr viele Gesetze die eingehalten werden müssen (holt Luft) […] … aber es ist überhaupt nichts was gelebt wird und es ist überhaupt keine Menschlichkeit dadrin überhaupt keine ⎣I.: mhm⎦ Menschlichkeit. (holt Luft) wenn wenn die entscheiden müßten zwischen Menschlichkeit und ihrem Gesetz dann gehen die nach dem Gesetz und verletzen die Menschlichkeit ne’ (holt Luft) und ganz praktisch hat das so ausgesehen, äh daß wir Mädchen haben nie die Haare geschnitten bekommen die mußten lang sein. wir mußten Rocke t- wir mußten Röcke tragen durften keine Hosen tragen wir durften keinen Schmuck tragen also auch nicht schminken…

    Druck & Bruch

    Nach Beendigung der Schule mit der Fachoberschulreife hat Sarah eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester begonnen, während der sie erstmals nicht zuhause wohnen muß. Sarah hat diese Ausbildung jedoch abgebrochen, ist aufgrund psychischer Probleme gescheitert. Danach wohnt Sarah 5 Monate lang wieder zu Hause und entwickelt immer deutlichere Ablehnung sowohl gegen ihren Vater, als auch gegen seine Religiosität; sie gerät immer mehr unter Druck.

    Darauf folgt der Bruch sowohl mit der fundamentalistischen Milieu, als auch mit dem Vater. Zwar haben sowohl Sarah, als auch ihre Eltern nahezu gleichzeitig die Gemeinde verlassen, es ging in verschiedene Richtung: während der Vater die Gemeinde nicht christlich und nicht biblisch genug gefunden hat und für sich und seine Frau eine neue Gemeinde gesucht hat, verläßt Sahrah das christlich-fundamentalistische Milieu insgesamt. Es kommt zum Eklat: Sarah wird aus dem Elternhaus verwiesen, zieht zunächst zu einer Freundin, dann zu ihrem Freund.

    Religiöse Sozialisation

    Das vitale Bedürfnis von Sarah, in einer anregenden, warmherzigen und vorbehaltlos annehmenden Gemeinschaft eingebunden zu sein, wird von ihrer Familie nicht erfüllt. Sie berichtet nur von Ablehnung durch das rigide Erziehungskonzept und das abweisende Beziehungsverhalten ihres Vaters, ja von Prügelstrafen und Hausverbot für die eigenen Kinder als Extrem. Gefühlskälte und Angst werden Sarah als belastende lebensthematische Hypothek mit auf ihren Lebensweg gegeben.

    Sarah weiß dennoch im Rückblick von positiven und für sie förderlichen Aspekten ihrer Religiosität zu berichten; hier steht das Gemeinschaftsgefühl im Vordergrund, das sie in den Gruppenveranstaltungen erlebt hat und durch das sie die Defizite in der gefühlskalten, repressiven und gewalträchtigen Familiensituation teilweise kompensieren kann. Lange Jahre hat Sarah sich in diesem fundamentalistischen Milieu bewegt und wohlgefühlt; sie war damals freilich selbst überzeugt davon, den richtigen Weg zu gehen. Sarahs Zugehörigkeit zum traditionsgeleiteten Typ christlich-fundamentalistischer Biographieverläufe ist offensichtlich.

    Biographische Folgen der religiöser Sozialisation

    Wenn wir nach der Funktion von Religiosität und religiösen Milieus für Sarah fragen, ist zunächst auf den repressiven Effekt des Amalgams von patriarchal-autoritärer und fundamentalistischer Religiosität hinzuweisen. Bereits die Erzähldynamik der Eingangsequenz des Interviews weist auf die für Sahrah aktuell belastenden Problematiken der Lebensuntüchtigkleit und Angstbewältigung hin. Der auffällig schleppende Beginn mit einer deutlichen Abwehrbewegung läßt auf eine aggressive, ja haßerfüllte Einstellung gegenüber ihrer eigenen bisherigen Lebensgeschichte schließen. Wenn sich Sarah nach dem zögernde Beginn dann doch in aller Offfenheit dem Rückblick widmet, kommen die lebensfeindlichen Elemente einer einengenden Religiosität, wie sie vom Vater vorgeschrieben wurde, deutlich zum Vorschein.

    Schritte der Befreiung

    Angeregt durch Kontakte in der Schule und durch das protestierende Beispiel ihres älteren Bruders und schließlich durch einen kritisch fragenden Freund lernte Sarah allmählich das engstirnige und weltfremde Denken ihrer religiösen Gruppe zu hinterfragen. Nicht unerheblich für diesen religiösen Ablösungs- und Ausstiegsprozeß ist die Simultaneität mit Sarahs – zeitlich um Jahre verzögerten, aber desto vehementeren – adoleszenten Ablösung von ihrem Vater, der in leitender Position ebenfalls Mitglied der religiösen Gruppe war. Das Auseinanderklaffen von Rede und Handlung bei ihm, seine Starrheit und besonders Defizit an Menschlichkeit waren für Sarah Grund genug, sich zugleich gegen den Vater und seine repressive Religion radikal aufzulehnen. War sie bisher ‘mitgeschwommen’ und hatte sich den Eltern gebeugt, unternimmt sie nun Schritte in die Selbständigkeit. Daß Sarah sogleich des Hauses verwiesen wird, bei FreundInnen unterkommen muß und noch heute um finanzielle Unterstützung durch den Vater streiten muß, zeigt die Brisanz der Ablösung, aber auch die beginnende Transformation nach der Ablösung.

    Während Sahrah lange Jahre nicht das Durchsetzungsvermögen hatte, das durch den patriarchalischen Vater und die fundamentalistisch-christliche Gruppe geprägte Weltbild kritisch zu hinterfragen und sich davon zu distanzieren, haben sowohl intellektuelle Unstimmigkeiten im Weltbild ihrer christlichen Gruppe, als auch die emotionalen Defizite im Beziehungsgeflecht zu anderen Gruppenmitgliedern sowie die harsch-ablehende Reaktion ihres Vaters Sarah dazu geführt, mutiger zu werden und ihren eigenen Weg zu suchen. Bei zunehmender Autonomie und eigenen Ideen blieb jedwede Zuwendung aus, und Sarah gelangte mehr und mehr ins Abseits – bis hin zur seelischen Isolation. Erst durch diesen Leidensdruck und massive Beziehungskonflikte bis hin zur Selbstzuschreibung eigener Beziehungsunfähigkeit und erst, als deutliche Symptome einer depressiven Phase mit suizidalen Tendenzen eingetreten waren, gelang es Sarah, sich weiteren Repressionen zu entziehen. Mittlerweile ist ihr Leidensdruck so groß geworden, daß sie in den letzten Monaten mehr und mehr bereit wurde, in die konfrontative Offensive zu gehen.

    Man kann nur wünschen, dass das auch anderen derart religiös Geknechteten gelingt.
    ##

  4. Ortlose/Heimatlose sagt:

    Die Folgen für die Kinder sind dramatisch! Ihre (seelilsche) Gesundheit, ihre Zukunft, ihren eignen Standort im Leben betreffend.

    Das wird und wurde (wo?) bestenfalls belächelt. Auf jeden Fall herunter gespielt. Und überhaupt nicht im Zusammenhang gesehen.

  5. Ortlose/Heimatlose sagt:

    es sind immer noch zu wenige, die Kritik üben, die mit ihren erlebten Geschichten (auch des religiösen Diffamiertwerdens in ihren Elternhäusern und Gemeinden) in die Öffentlichkeit gehen, wie die Schauspielerin Ursula Karusseit über ihre Baptistenherkunft.

  6. Ortlose/Heimatlose sagt:

    Von Seiten der Kirchen gibt es da so gut wie KEINE Hilfen und Unterstützung, keine Angebote dies zu verarbeiten..Dabei ist es “der Kirche” nicht selten selbst zuwider
    Und sind doch so viele darin betroffen von ekelhafter Nachstellung und Umpolmissioniertwerden
    Eine “Selbsthilfegruppe”?

    WER sollte und wollte darüber diskutieren oder trauern? Die “Sektenberater”??? Sind doch z.T. Dilettanten auf Planstelle.
    Die Pastoralpschologen?? 🙂 (Oh no…sind sie doch die “Elitären” :-))

    Und welche Kompetenz haben Psychotherapeuten???

  7. ff sagt:

    ich würde doch nie in einer Sekte oder Freikirche oder extremistischen Ausprägung einer anerkannten Kirche (was ist das?) nach einem Partner “suchen”….nein ich habe meinen “Mischpartner” in der freien Welt und auf dem “freien Markt” gefunden….Der Weg in die Freikirche, aus der er eigentlich schon befreit war, vollzog sich dann ganz schleichend wie in “Nicht ohne meine Tochter”…
    indem sich die Freikirche ihren Zutritt und Machtanspruch NAHM. Damit war schon früh eine Spaltung gegenwärtig, weil ich mich nicht hineinziehen lassen wollte. Das Eheoberhaupt jedoch rekurierte sukzessive auf frühsozialisierte Vorbilder.

  8. Peter Brunner sagt:

    Wenn man von den “traditionellen” Kirchen etwas Abstand gewinnt, dann kann einem die sogenannte “Freie Kirche” reinziehen, dies ist auch eine extreme, konservative Sekte, plötzlich gibt es keinen vorehelichen Sex mehr und man muss 3 x pro Woche in die Kirche, und natürlich 10% des Einkommens als “Steuern” bezahlen. Was für ein betrügerischer Sekten-und Guru-Sumpf. Offensichtlich benötigt der Mensch die Religion gar nicht. Je besser die Bildung, desto weniger “Stündeler”

  9. ff sagt:

    “Schmarotzer” habe ich während meiner Sekten-und FreikirchenGASTjahre eigentlich nicht kennen gelernt. Sondern nur LEISTUNGSTRÄGER! In der bereinigten EA war das so. :- ) Nah an Millionen und “Werken” gebaut…(Kraft zum Leben)
    Das, “was man für Schmarotzer hält”, vielleicht allenfalls ” mehr abseits” gestreift (in die Hände klatschen für mehr Geld…Sie wissen schon :- ) …im alten Gammel-VW-Bus die molkestinkenden Sitze, die Windelpaletten zum Schnäppchenpreis , die Karnickelfuttersäcke, die TK-Hähnchenpakete….) : bei Charismatikergroßfamilien. Aber auch da war es gemischt: viele Superreiche des ALTEN Geldes oder wo das Geld “arbeitete”.

  10. at Josy sagt:

    Josie, Josie (Maffay)…..

    ich verbitte mir, meine Kommentare als dämlich zu bezeichnen oder mich als Atheisten-Follower

    offenbar gehören Sie in die Parallelwelt-Kiste zu jenem Kaliber ohne Unrechtsbewußtsein

  11. Ortlose/Heimatlose sagt:

    Freikirche hat mir einst den BODEN UNTER DEN FÜSSEN WEGGEZOGEN, was sich buchstäblich in einem mehrfachen Fußbruch aus dem Stand heraus manifestierte
    und
    ein erschütterndes Traumbild zeigte den Alarmzustand an, wie sich ein Mensch unter solchem Druck verirren und anpassen kann

    damit kam der verspätete Entschluß, sich nicht noch weiter dem zu beugen, sondern seine möglichen Auswege (unter dem Spagat der Verantwortlichkeiten) zu suchen

    Freikirche war ein schauderhafter Ausrutscher (für mich) viel zu viel zuzulassen, was überhaupt nichts mit mir zu tun hatte! Es war immerhin noch genug der seelischen Vergewaltigung!

  12. Musha warraq sagt:

    Aber es gibt scientology Aussteiger oder Freikirchen Aussteiger und die überleben das alle! Versuchen sie mal im islam die Religion zu wechseln oder aufzugeben (apostasie) und sie werden massiver Verfolgung ausgesetzt sein, oder das ganze nicht überleben, auch in Europa!
    Daher finde ich Herrn Stamm feige, wenn er immer nur auf Scientologen oder Freikirchler eindrischt, sich aber nicht getraut problematische offizielle Religionen genauso zu kritisieren. Diese verursachen auch viel Leid

  13. Ortlose/Heimatlose sagt:

    das Schlimmste, was ich aus dem heraus mitgenommen habe ?(neben dem Schaden für die Kinder) : die soziale Isolation. Als “Miss Sixty” oder früher schon Miss Fifty nochmal versuchen durchzustarten? Freundesnetzwerke aufzubauen? Kaum machbar. Vielleicht noch auf Rentnerkreuzfahrten….
    die Gesellschaft hat dafür keine Angebote ohne Cash…und eben KEINE GNADE 🙂

  14. andersen sagt:

    Scientology führt ein Straf-und ein Belohnungssystem.

    Der Organisation, sie nennt sich “Church” bedeutet für die Scientologen so wahnsinnig viel, dass sie sogar bereit sind in das RPF (Straflager) zu gehen und oft werde die Mitglieder gezwungen auf allem Vieren zu kriegen und die WCs mit ein Zahnbürste zu Reinigen.
    Was man unter Straf-und Belohnungssystem versteht, muss man sich mit der Scientologische Ausdrücke auskennen.
    Overt= heisst vergehen.

    Im Klartext:
    Am Donnerstag ist beim Scientology Statistik-Tag, es wird abgerechnet wie viele Kürse/Bücher/Flyers/Telefonanrufe,die sie verkauft haben.
    Nächste Woche wird ein noch höher Ziel gesetzt und somit steht der “Mitarbeiter” unter druck, weil er keine fixe Gehalt hat.
    Wenn er es aber nicht erreichen kann, wird er der Zugang zum der E-Meter verweigert oder er wird von der Gruppe ausgeschlossen.
    Und weil er auf beides nicht verzichten kann(Denn er glaubt, dass nur ihm das gerettet hat) versucht er jeder Einnahmequelle und oft greif er zu perfide Methoden und denn ist er bis 80 Stunden in der Woche am missionieren.
    In der scientologische Sprache ist denn ein potentieller (eben wer Geld hat) Mensch, rohes Fleisch (Raw Meat).
    Die Menschen, die dabei sind, sie glauben wirklich, dass das das Nonplusultra ist, aber der Fokus verengt sich auf dann so auf ein Ziel, denn viele merken denn, es geht einem nicht mehr so gut.
    Und da sie auch noch finanziell ausgebeutet sind, bleibt nur der Gang zum Sozialamt.

    Quelle: Aussteiger

  15. Ortlose/Heimatlose sagt:

    was meine Erfahrung betrifft, handelt es sich nicht um eine obskure Sektengemeinschaft, sondern um eine anerkannte (aber taumelnde, schlingernde mal hier hin, mal dort hin, mal pietistisch, mal mehr charismatisch) Freikirche im (zwar “Sondergemeinschaft”) im Zwischenbereich ev.Kirche/Evangelische Allianz/eigene Freikirchenherkunft..) .da wird sich niemand die Finger verbrennen…wie bei Ärzten oder Mafia : eine Hand wäscht die andere

    es ist alles so BELIEBIG…lach

  16. Z.Josipovic sagt:

    Ja,ich lese Hugo Stamm ab und zu, er ist ja bestens unterrichtet,warum setzt er sich bei den Behörden nicht ein, solche Auswüchse zu unterbinden und rigoros zu verbieten. Man weiss ja wieviel Unheil solche Sekten psychisch labilen Menschen bringen. Im Übrigen habe ich auch 3 Jahre Schulen besucht in einem Kapuzinerkloster, welches vor ein Paar Monate im Tagesanzeiger kritisiert wurde. Ich bin auch der Meinung das die 3 grössten globalen Krankheiten und Übel der Menschheit JUDENTUM,CHRISTENTUM und ISLAM sind…

  17. Ortlose/Heimatlose sagt:

    was soll man sich immer wieder und noch länger damit rumärgern? in einer Stunde bin ich am Meer! (darum beneiden mich die Stuttgarter…) an dem einen oder anderen…. Bei jedem Wetter. Und Wind und Wellen tragen fort, was nicht mehr zu ändern ist.
    Ich bin halt nicht der Typ für Mega-Christenkongresse 🙁 Aber was das Tollste ist: ich habe seit vielen Jahren keine Angst mehr, weil, resp. dass ich es nicht bin!

  18. Ortlose/Heimatlose sagt:

    was mich hier (unter den Blogschreibern) allerdings immer wieder zum Kreischen bringen könnte, sind neben den Scientology-Wiederholern solche Aussagen:
    “psychisch labile Menschen”…..! Ätz….

    Tschüß

  19. ff sagt:

    “psychisch labile Menschen” kriegen wir bald (wenn wir sie nicht schon haben) en masse durch das:
    h ttp://www.zeit.de/2014/10/interview-martin-luecke-staat-gendertheorien/komplettansicht

  20. Hansi Lebrecht sagt:

    ich glaube es gibt nur eine globale Krankheit, ein Übel der Menschheit – und das ist Dummheit.

  21. Ortlose/Heimatlose sagt:

    mit diesem Thema – Glaubensausstieg – hatte man keinen leichten Stand im Leben..
    wenn man dann Hilfen suchte, gab es keine
    Es ist nur meiner eigenen Umtriebigkeit zu verdanken, Erklärungen, Rechtfertigungen und einen relativen Abschluß und Frieden gefunden zu haben

    Unter den Google- Stichworten Tillman Moser und Pietismus fand ich aktuell noch jenen
    Buchtitel : Ulrich Herrmann
    Konfession als Lebenskonflikt: Studien zum württembergischen Pietismus im 19. Jahrhundert und die Familientragödie des Johannes Benedikt Stanger

    @ @
    Bitte an die Webredaktion:

    Bitte unter meine Linksammlung Ortlose/Heimatlose
    28. Juni 2014 um 07:36
    der Vollständigkeit wegen noch folgenden ergänzen/zufügen

    h ttp://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/texte/essstoerungen2.html

  22. Ortlose/Heimatlose sagt:

    Tja…meine späte Mmai (und mein später Papi) hatten unmittelbar nach dem Krieg Existenzprobleme und nie Zeit fürs (Wunsch-) Kind. Arbeiten. Arbeiten. Arbeiten.
    Da stand ein Kleinkind/Säugling in den Laufstall verbannt und streckte die Ärmchen hoch, weil es da raus wollte….und niemand erfüllte das Befürfnis…So ging es Jahre, so vergingen die Jahre….
    da wird man anspruchslos, rebelliert nicht mehr…und bedankt sich gar noch für die schöne Kindheit
    der liebe Gott = Zeit-Ära hing über allem in den Wirtschaftswunderjahren …sieht alles

    sei brav und gehorsam…

    “aggressive Hemmung” 🙂 gottogottogottwashatmansichverarschenlassen

  23. Andreas Müller sagt:

    @Josipovic
    Der Staat ist heute zwar nicht aktiv an der Bekämpfung von Sekten beteiligt. Aber immerhin wird an Schulen das Thema Sekten durgenommen. Ich kann mich noch gut erinnern als jeder unserer Schulklasse einen Vortrag über eine Sekte halten musste. Damals habe ich nicht so recht verstanden warum, war aber später dann gegen sektiererische und religiöse Belästigungen immun.

    Dann gibt es ja auch Infosekta, bei der sich jeder kostenlos beraten lassen kann. Infosekta finanziert sich über Spenden und einem kleinen Zuschuss vom Staat. Wer sich privat mit dem Thema befassen und zugleich noch die Englischkenntnisse aufpeppen will, dem sei “The Atheist Experience“ ein wöchentlicher TV Stream aus Austin Texas empfohlen. Von den gleichen Machern kommen die Podcasts “The Non Prophets“ und “Godless Bitches“. Alle 3 Sendungen erfüllen eine aufklärerische Rollen in Sachen Sekten, christlich fundamentalistischer Freikirchen die in den USA ein enormes Problem darstellen, und anderen religiösen Entgleisungen.

    Ich habe mich auch oft gefragt ob man Sekten und radikale fundamentalistische Freikirchen nicht einfach verbieten soll. Die Antwort ist meiner Meinung nach immer noch klar, nein. Ein Versammlungs-Verbot von Stündelern, könnte man wohl kaum durchsetzen ohne konsequente Überwachung. Allein der Gedanke daran riecht schon nach 1933, was wir ja gerade dezidiert nicht wollen.

    Offenbar muss eine offene Gesellschaft die Existenz von Sekten und Fundi-Gruppen hinnehmen. Und die Gesellschaft muss es sogar hinnehmen, dass dieser ihr Gedankengut verbrieten. Die Amis nennen das Freedom of Speach, wir etwas uncooler Art. 16 Abschnitt 2 der schweizerischen Bundesverfassung (Meinungsfreiheit). Solange die diversen Gruppierungen nicht zu dominant werden, kann das demokratische System sie unter Kontrollen halten. Letztlich ist gegen Sekten nur ein einziges Kraut gewachsen, es heisst Aufklärung, Aufklärung und nochmals Aufklärung. Man muss den Leuten die Möglichkeit geben sich zu informieren. Das passiert, wie erwähnt in unseren Schulen, bei Infosekta und privaten Plattformen wie “The Atheist Experience“ oder wie hier, in einer grossen Schweizer Tagesszeitung. In dem Sinne leistet Hugo Stamm einen sehr wertvollen Beitrag. Ich bin ganz sicher, dass Hugo Stamms Blog den einen oder anderen “religiösen Betonköpf“ doch noch zum Nachdenken gebracht hat. Ganz bestimmt haben die oft haarsträubenden Antworten (seihe z.B. Kommentar von Josy von 08:22) von religiösen Fundis, manchen doch noch dazu gebracht seine persönliche Situation in der Freikirche XY zu überdenken, und das finde ich, ist wichtig.

  24. Richard sagt:

    Seit dem Sündenfall von 1.Mose 3 liegt die Welt im Argen s. Gal 1.4. Deshalb wird unser Leben und auch die Ehe ständig bedroht, und zwar aus weltlichen wie auch aus religiösen Quellen. Während nichtchristliche, weltliche und esoterische Gefahren noch relativ leicht durchschaubar sind, braucht es bei christlichen Sekten ein gewisses Unterscheidungsvermögen, denn hier herrscht oft ein Gemisch von Wahrem mit Irrtum, verdrehter Auslegung und menschlicher Arglist. – Was können Eltern tun, um sich selbst und ihre Kinder vor diesen Einflüssen zu schützen? Indem sie persönlich die Bibel studieren und die Kinder darin unterweisen, wie das in 2. Timotheus 3 ab Vers 10 eindringlich empfohlen wird. Wir kommen einfach nicht darum herum, uns persönlich mit dem Original der christlichen Lehre zu beschäftigen, sonst fallen wir leicht auf eine der zahlreichen Fälschungen herein, siehe Eph 4.14!

  25. Carl Dal Pund sagt:

    “Aber es gibt scientology Aussteiger oder Freikirchen Aussteiger und die überleben das alle! Versuchen sie mal im islam die Religion zu wechseln oder aufzugeben (apostasie) und sie werden massiver Verfolgung ausgesetzt sein, oder das ganze nicht überleben, auch in Europa!
    Daher finde ich Herrn Stamm feige, wenn er immer nur auf Scientologen oder Freikirchler eindrischt, sich aber nicht getraut problematische offizielle Religionen genauso zu kritisieren. Diese verursachen auch viel Leid”

    @Musha warraq (28. Juni 2014 um 09:07):

    Stamm ist alles andere als feige, hat er doch auch die juristischen und terroristischen Angriffe der Sektierer mit grossem finanziellen und persoenlichen Risiko heldenhaft bekaempft und ausnahmslos gewonnen oder verglichen. Dass er die seit Jahrhunderten auch politisch maechtigen oder kuerzlich aus dem Ausland politisch ermaechtigten Bibeltheokratien verschont, ist nicht Feigheit, sondern taktische Vermeidung des Verlustes der medialen Reichweite und eines Restruhestandes auf oder unter dem sozialen Existenzminimum…..

  26. Carl Dal Pund sagt:

    (Impulstext)

    Bingo!

  27. Roland K. Moser sagt:

    @ Z.Josipovic
    28. Juni 2014 um 09:23
    Ihre Aussage trifft auch für die 3 Religionen Abraham’s zu.

  28. Andreas Müller sagt:

    @Roland K. Moser
    Sie haben schon recht, dass Religion immer noch ein Schulfach ist (leider). Aber Hirnwäsche wird dort sicher nicht betrieben. Ich stamme aus einem unreligiösen Haus und bin in der Schule nicht fromm geworden und ich kenne auch keinen einzigen der durch die Schule religiös geworden wäre.

  29. andersen sagt:

    Andreas Müller

    Sie missionieren für der neue Atheismus und vergessen dabei, dass Sie nicht der Auftrag hat zu bestimmen, an was die Menschen glauben sollen.
    Nicht Mal der Staat verlangt das.
    Was mich stört, ist die militante Art und das Sie die Gläubigen als religiöser Betonkopf nennen.

    Erlaube jeder Seele sein Weg zu gehen, ihrer Weg steht ihnen nicht im Wege.

    Viel Spass!

  30. Klara Brunner sagt:

    @ Ortlose / Heimatlose

    Von dorten pilgerten ja auch viele nach Poona zu Osho um dem arbeitenden bigotten Estäblischment zu entkommen. Die Vielzahl sollen Deutsche gewesen sein, Osho hat denn verlauten lassen, er sei ein einem früheren Leben Deutscher gewesen und sei darum so vertraut mit dem Deutschtum und noch mehr solch unsinnigen Krams.

    Und damit ich nicht falsch verstanden werde: Ich urteile nicht, ich bin fern davon. Ich weiss um die Situation Europas des vergangenen Jh. Meine Grosseltern wurden in den 70igern des vorletzten Jh. geboren, meine Eltern waren jüngste Kinder. Ich habe viel mitbekommen und darüber gelesen. Genau darum glaube ich es braucht wie für Drogen auch Sektenaufklärung an Schulen. Seinen Glauben pflegen ist m.E. ok. Aber der ganze andere Ramsch ist unnötig.

  31. Klara Brunner sagt:

    Neben Aufklärung – selbsterarbeitete Vorträge finde ich super gut – wäre m.E. Teil von Religionsunterricht oder was in der Art das Erlernen von Konfliktlösung, interkulturelle Konfliktläsung. Der jeweiligen Altersstufe entsprechend und unter Einbezug der Eltern weil Kinder allein soviel nicht bewältigen können wie es unser Alltag aktuell von uns erfordert. Und das Erlernen unserer Verständigungsbasis, Sprache, Sprache, Sprache ……..auch in den ganz rückständigen Kantonen.

  32. Danke TA-Media sagt:

    Bingo Bingo Bingo!

    Die Pundemie geht weiter. Gestern schien es so als hätten sich bigottfemokratischen theoluegischen Leer- und Verdingsklavenhalter mit ihrem Brotkorbterror durchgesetzt. Doch die Wahrheit lässt sich nicht aufhalten, schon gar nicht die pundelirischen Wahrheiten zumal der Pund dafür gar bereit ist zum rasoir national zu greifen. Damit sich noch mehr Menschen mit der Caninen Pundiformen Enzephalitis CPE anstecken können und die schweizerische Apartheidstheokratie endlich gestürzt wird fordern wir “meh (Punde)dräck!

  33. Ortlose/Heimatlose sagt:

    “Eine Ehe mit einem «Ungläubigen» – dazu gehören auch Protestanten und Katholiken – geht gar nicht. ”

    “Was Gott zusammengefügt hat” bringen diese Leute immer wieder erfolgreich auseinander durch ihr unabhässiges Torpedieren. Und dann behaupten sie, der Teufel würde Beziehungen zerstören.

  34. Andreas Müller sagt:

    @andersen
    Von mir aus können Sie glauben was immer sie für richtig halten und das auch noch der ganzen Welt erzählen. Ich würde ihr Recht auf freie Meinungsäusserung durch alle Böden hindurch verteidigen.

    Leider kenne ich viele “religiöse Betonköpfe“, aber ich habe nie behauptet dass alle Gläubigen Betonköpfe seien. Ich kann ihnen zwei prominente Beispiele für Leute geben die ich als religiöse Betonköpfe bezeichnen würde. Sehen Sie es ist heute bekannt, das an durch die Verwendung eines Kondoms die Übertragung von HIV wirkungsvoll verhindern kann. Nicht immer aber fast immer. Der Papst jedoch verbietet explizit die Verwendung von Kondomen. Und da Menschen nun mal nicht enthaltsam leben können (auf jeden Fall 99% der Menschen) stecken sich halt immer noch viele auf diese Weise mit HIV an, insbesondere in Afrika. Aus meiner Sicht ist es Mord, den Gläubigen den Gebrauch von Kondomen zu Verbieten. Und das i-Tüpfelchen: In der Schweiz bezahlen auch Apotheken die ihr Geld unter anderem auch durch den Verkauf von Kondomen verdienen, Kirchensteuer. Die Katholische Kirch hat sich jedoch noch nie von diesem Geld, das auf diese Weise verdient wird distanziert. Und genau dieser religiöse Betonkopf namens Papst spricht dann von einer “Kultur des Todes“ wenn er von Säkularisierung und Atheismus spricht. Seien sie mal ehrlich, der ist doch nicht mehr ganz dicht.

    Ted Haggert, evangelikaler Pastor der New Life Church in Colorado, Berater von George W. Bush, predigt seit je her Homosexualität sei Sünde. Der “religiöse Betonkopf“ Haggert wettert bei allen Gelegenheiten gegen Homosexuelle bis plötzlich der Callboy Mike Jones auspackt Haggert würde ihn seit Jahren für seine Dienste bezahlen und auch noch heftig Drogen konsumieren. Mit anderen Worten: Ein schwuler evangelikaler Pastor spielt sich als Moralverkünder im Namen Gottes auf und poppt dabei einen Callboy – goldig, ein echter Brüller.

    Ich denke, dass die “religiöse Betonköpfe“ noch nicht in der Gegenwart angekommen sind. Sie brauchen noch viel Zeit um ihr Weltbild der Realität anpassen zu können und diese Zeit müssen wir ihnen zugestehen, denn auch die “religiös bedingt Zurückgebliebenen“ müssen eine Chance haben sich entwickeln zu können.

  35. Klara Brunner sagt:

    @ andreas müller

    Päpste sind halt schon immer ziemlich alt….
    🙂

  36. Ortlose/Heimatlose sagt:

    ich habe keinerlei Asien/Buddha- oder- sonstige- Erfahrungen/Kenntnisse/Interessen…nicht mit Exclusiven, nicht mit Elitären oder Pseudos oder Esos

    ich weiss nur mit Vehemenz, dass ich in diesen Evangelikalen-Fundi (Sekten)Zirkus nicht hingehöre und mich auch von Leuten wie Herman Gröhe oder Volker Kauder (Allianzmitglieder) und Bundestagsmitglieder bzw. Minister, die ich weder als *psychisch labil* noch als “dumm” kategorisieren würde, nicht überzeugen lassen würde. Aber hier gab es ja schon andere prominente “Wechsler” zu “mehr Glauben” und zum einzig “richtigen” Glauben: Margot Käßmann und den ehemaligen Hube-Kirchenr.-Bischof 🙂

    Solln sie sich zuprosten auf den Weintrinker-Groß-Festivals wie jüngst in BW und auch der christlichen Wirtschaft (“Geschäftsleute des ….” unter dem Aspekt sind Sektierer evtl. Schmarotzer)

  37. Ortlose/Heimatlose sagt:

    sorry: beim Ausbessern verrutscht: Huber-Kirchen-Bischof…Klammer zu nach Minister)

  38. Carl Dal Pund sagt:

    “Aus der RKK kann man heutzutage völlig problemlos austreten – hab’ ich gemacht.”

    @Klara Brunner (28. Juni 2014 um 12:44):

    In einer Sozialhilfemetropole sehr wohl, aber in einem katolibanterrorisierten Kaff von Violas Wallis oder Idas Luzern, das zu fast 100 Prozent die Minarette diskriminiert haben sies sicher noch nie versucht….

  39. Klara Brunner sagt:

    @ sonusfaber

    Natürlich trifft das zu und ist für jene die der Kunst des Lesens befäigt sind durchaus zugänglich. Ebenso ist bekannt geworden, dass diverse Leute ohne ihr Wissen entleibt worden sind. So hat sich denn der drogensüchtige megalomane Guru auch selbst entleibt nachdem sich eine seiner Gespielinnen zuvor entleibt hat. Dank Grosschemie. Selbstmord ist m.E. Privatsache, Mord ist es weniger. Schwerkranken ein wenig nachhelfen oder unliebsame unfreiwillig vom irdischen Körper zu befreien ist nun mal Mord. So sahen es denn auch die Richter. Weder die USA nocht sonst ein Staat hat sich an diesem Herrn erfreut und in Poona, wo sein ursprünglicher Ashram ist wäre die die indische Regierung sehr froh gewesen wenn er samt seiner Anhänger möglichst schnell verschwunden wäre. Nicht wegen Sex und so.
    Ich kenne nämlich zufällig auch den einen und anderen die da gewesen sind aber schnell ihre Koffer wieder packten. Die Anwohner hätten sie gewarnt, weil sie wussten wie der Typ funktioniert.
    Jene, die dann eher unfreiwillig zurückkamen kamen im normalen Alltag nicht mehr zurecht. Der Weg führte über die PSychiatrie oder Suizid.

    Dass es nach wie vor ein paar Verschrobene gibt bezweifle ich nicht, die Grundlage zu diesem orange-roten Grüppchen aber ist das unoriginelle Strickmuster einer Sekte.

  40. Ortlose/Heimatlose sagt:

    auch in “jener Sekte” war alles vertreten, was Rang und Namen am Ort hatte… der Großbauer, der Geschäftsführer, die vielen Unternehmer, der Gym-Schulleiter, der Oberlehrer, der Zahnarzt, der Baulöwe, noch ein Baulöwe, die Mittelständler….

    alle mit guten Aussichten im Himmelreich! 🙂

    das waren doch nicht “Schmarotzer” und “psychisch Labile”

    Ein Thema zum Beölen…bääähhh…Wind und Wellen…ich komme!

  41. Andreas Müller sagt:

    @Ringelblume
    Aha, ja dann kann das auf mich in dem Fall kaum gemäss ihrer Definition kaum zutreffen.
    Und eine Frage noch. Weshalb darf ein Christ ein so genannte “Quotemining“ betreiben, alle anderen aber nicht? Schliesslich kommen Christen ja auch mit “liebe deinen Nächste wie dich selbst“, reissen diesen Satz völlig aus dem Kontext und setzte ihn ein wo es ihnen grad passt. Würde ein Atheist aber 1 Kor 16;22 zitieren “Wer den Herrn nicht liebt, sei verflucht!“ und anmerken, dass dieser Aufruf zu hinterfragen sei, dann ist er nach ihrer Lesart militant? Da müssen sie wohl nochmals über die Bücher und diese Sache sorgfältige durchdenken.
    PS1 Ich habe absichtlich aus dem NT zitiert, ich weiss das AT gilt für Christen nicht mehr (obwohl Jesus in der Bibel genau das Gegenteil sagt), und obwohl das AT ja die Genesis, die 10 Gebote usw. enthält, die, falls das At nicht mehr gilt ja auch nicht gelten würden. Und schon versticken wir uns in den Absurditäten der Bibel und des Glaubens….
    PS2 Das mit den Juden und den Mühlsteinen stammt von Martin Luther einem expliziten Judenhasser. Ist man Ihrer Ansicht nach auch ein militanter Atheist wenn man auf Schriften hinweist wie etwa: Martin Luther, “Von den Juden und ihren Lügen“, Jena 1543 oder die Zwischenüberschrift in dem Buch “Martin Luther und die Juden – Weg mit ihnen!”, die da lautet: Die Juden – der “Abschaum der Menschheit”. Immerhin kann man Luther als einer der Begründer der reformierten Kirche sehen und er hat diese Bücher nun mal verfasst. Muss ich mich denn als militant bezeichnen lassen nur weil auf ein Buch hinweise das ein religiöser Betonkopf geschrieben hat und aus heutiger Sicht gegen alles was mit Menschenrechten zu Tun hat, auf Kriegsfuss steht?

  42. Anti Kaercher sagt:

    @ Krepusculum Cephali
    28. Juni 2014 um 14:06

    Ich kann nur sagen: dito! – Und Sebastian Johann weiss gar nicht was Sinn ist und disqualifiziert sich selber.

  43. Michael Bamberger sagt:

    @ Andreas Müller

    Die Mühlsteinpassage stammt nicht von Martin Luther sondern aus dem NT. Bei diesen Versen handelt es sich um die jesuanische Verdammung der Anstiftung zur Apostasie, i.a.W. um seine Ablehnung jeglicher Aufklärung:

    “Von Verführung zum Abfall. Er sprach aber zu seinen Jüngern: Es ist unmöglich, dass keine Verführungen kommen; aber weh dem, durch den sie kommen! Es wäre besser für ihn, dass man einen Mühlstein an seinen Hals hängte und würfe ihn ins Meer, als dass er einen dieser Kleinen zum Abfall verführt.” (Luk 17, 1-2)

    Parallelpassagen finden Sie bei Mat 18.6 und bei Mk 9.42.

    Dass hier der biblisch überlieferte Jesus jegliche Aufklärer vernichten möchte, die seine Lehren hinterfragen und/oder blossstellen, geht aus den Versen unmissverständlich hervor.

    Recht haben Sie hingegen damit, dass Martin Luther ein eingefleischter Antisemit war, wie es sich unschwer aus den zur Verfügung stehenden Primärquellen eruieren lässt.

  44. B. Samariter sagt:

    @ Michael Bamberger
    28. Juni 2014 um 14:58
    “Von Verführung zum Abfall. Er sprach aber zu seinen Jüngern: Es ist unmöglich, dass keine Verführungen kommen; aber weh dem, durch den sie kommen! Es wäre besser für ihn, dass man einen Mühlstein an seinen Hals hängte und würfe ihn ins Meer, als dass er einen dieser Kleinen zum Abfall verführt.” (Luk 17, 1-2)”

    Wer die Lehre von Jesus verstanden hat weiss, dass dieser Satz – und nicht als einziger – niemals von ihm stammen kann. Dieses (schein-) heilige Buch wurde ja nicht von ihm geschrieben.

  45. Michael Bamberger sagt:

    B. Samariter

    “Wer die Lehre von Jesus verstanden hat…”

    1. Was haben Sie denn von jener Lehre verstanden?
    2. Welche Verse des NT stammen Ihnen zufolge von einem eventuell historischen Jesus und welche nicht?
    3. Wie viel hat Ihnen zufolge ein eventuell historischer Jesus mit derselben biblischen Figur und dessen Aussagen und Taten gemein?

  46. Zwerg Nase sagt:

    Scientologen sind gefährliche Demagogen.

    Die
    – Gemeinde für Christus (GfC, früher Evangelischer Brüderverein)
    – Freie Missionsgemeinde
    – Evangelisch-Methodistische Kirche
    – Pfingstgemeinde
    – Heilsarmee
    – (World-Vision)
    – Zeugen Jehovas
    – usw., usw., etc.

    sind aber auch ganz kritisch zu hinterfragen und zu durchleuchten.
    Jawohl.

  47. B. Samariter sagt:

    @ Michael Bamberger
    28. Juni 2014 um 15:20

    Um zu wissen was Jesus gemeint und gesagt hat, genügt es, die Bergpredigt zu verstehen. Weitere Recherchen sind zu empfehlen, das müssen Sie aber schon selber tun. Einfach alles aus der Bibel für bare Münze zu nehmen ist dasselbe, wie mit Asterix Latein lernen zu wollen. – Mehr gibts von mir nicht zu “hören”.

  48. Michael Bamberger sagt:

    @ B. Samariter

    “Um zu wissen was Jesus gemeint und gesagt hat, genügt es, die Bergpredigt zu verstehen.”

    Was ist von dieser Passage zu halten, die lediglich im Matthäusevangelium zu finden ist, warum denn nicht in den anderen Evangelien, wenn sie derart von Bedeutung ist?

    Kurz zur Bergpredigt selber:

    Zu Beginn vertröstet Jesus die Armen und Hungernden aufs Jenseits. Er fordert sie nicht auf, sich zu wehren oder ihr Dasein zu verbessern, ähnlich wie weltliche Machthaber es mit ihren Untertanen handhaben um sie möglichst ruhig zu stellen. “Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel reichlich belohnt.” (Mt. 5,12).

    Dann macht sich Jesus auf, die strengen Jüdischen Gesetze zu zementieren: “Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht.”(Mt.5,17-18) obwohl Paulus dann z.B. Beschneidung, Sabbat, Schweineverzehr, Mehrfachehe etc. verwarf.

    Es folgt dann die übliche Höllendrohung: “Wenn dich aber dein rechtes Auge zum Abfall verführt, so reiß es aus und wirf’s von dir. Es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde.” (Mt. 5,29) welche typisch für apokalyptische Prediger ist.

    Weiter geht’s mit der ebenso typischen Misogynie: “Wer seine Frau aus der Ehe entlässt, muss ihr eine Scheidungsurkunde geben. Ich aber sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, liefert sie dem Ehebruch aus; und wer eine Frau heiratet, die aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch.” (Mt 5,31-32), was im Klartext bedeutet, dass der Mann sich zwar scheiden lassen kann (wenn er betrogen wird), die Frau jedoch nicht.

    Dann kommt das Gebot der Feindesliebe: “Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen.” (Mt 5,44), welches nicht nur völlig weltfremd ist, sondern impraktikabel und eines selbstbewussten, lebensbejahenden Menschen unwürdig, bei jemanden hingegen, der sich aber unbedingt ans Kreuz schlagen lassen will, sieht das Ganze selbstverständlich anders aus. Und wie lässt sich übrigens dieser Aufruf zu Feindesliebe mit den Verfluchungen Jesu z.B. in Mt 11,23 in Einklang bringen?

    Die übliche Leibes- und Lebensfeindlichkeit Jesu folgt als nächstes: “Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet.” (Mt 6,25). Und nach dem Vaterunser folgt dann noch die Weltfeindlichkeit: “Darum sorgt nicht für morgen!” (Mt. 6,34), was aus dieser Welt definitiv keinen besseren Ort macht.

    Dass dann noch ein paar Plattitüden in der Bergpredigt zu finden sind, wie z.B. “Du sollst nicht töten.” (Mt. 5,21) oder “Gib dem, der dich bittet.” (Mt. 5,42), wertet diese Matthäuspassage lediglich marginal auf.

  49. Karl Martell junior sagt:

    Sozialschmarotzer: völlig richtig. Es gibt noch eine Steigerung: Straffällige, diese sind für den Steuerzahler noch teurer, rund 200,000 Fr pro Jahr.
    Nun, wenn man die in der Schweiz Inhaftierten nach ihrer Glaubensrichtung ermittelt, fällt auf, dass die Juden am wenigsten kriminell sind, dann die oben erwähnten Sektenmitglieder und christlichen Fundamentalisten (Brüdergemeinde usw.), dann die Katholiken, dann die Reformierten und dann – mit Abstand am meisten – die vom ARG Geschützten.

  50. B. Samariter sagt:

    @ Michael Bamberger
    28. Juni 2014 um 16:38
    “Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen.” (Mt 5,44), welches nicht nur völlig weltfremd ist, sondern impraktikabel und eines selbstbewussten, lebensbejahenden Menschen unwürdig, …” usw.

    Verständlich, dass das kein Mensch einfach so verstehen, geschweige denn akzeptieren kann. Dazu braucht es eine ganz andere Denk- und Sichtweise und die kann ich hier nicht kommunizieren. Wer versteht denn die Einsteinformel, ohne sich zuerst lange und tief mit (Quanten-) Physik befasst zu haben.