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Heiler spielen mit dem Leben ihrer Patienten

Hugo Stamm am Samstag den 5. April 2014
Unrealistische Versprechen: Eine Heilerin behandelt eine Patientin. (AFP/Boris Heger)

Unrealistische Versprechen: Eine Heilerin behandelt eine Patientin. (AFP/Boris Heger)

Die Diagnose Krebs löst bei Patienten einen Schock aus. Mit einem Schlag ist nichts mehr wie es war. Die Existenz ist bedroht, die Zukunft ungewiss. Pläne, Projekte, Wünsche, Träume werden unwichtig. Das Bewusstsein wird überflutet von der Angst: Was ist morgen, in den nächsten Wochen und Monaten? Und dann die Bilder im Kopf: Operation, Bestrahlung, Chemo. Ein Leben auf Sparflamme, entkräftet, ohne Haare. Ein Alptraum, der beim Aufstehen einsetzt und einen ins Bett begleitet.

In solchen Grenzsituationen sucht der menschliche Geist zwangsläufig nach Alternativen und Auswegen. Von hier ist der Weg zum Heiler nicht mehr weit.

Es gibt fast 500 Alternativmethoden zur Schulmedizin und allein in der Schweiz mehrere Zehntausend Geistheiler und alternative Therapeuten. Das Problem: Ein Konsumentenschutz fehlt. Jeder kann sich Heiler nennen und Patienten empfangen. Er darf aber keine Heilung versprechen. So will es das Gesetz. Doch viele Heiler greifen gern in die Trickkiste, wie Berichte von Betroffenen oder ihren Angehörigen zeigen. Sie sprechen dann nicht von Therapie, sondern von Übertragung der Heilenergie. Und sie erzählen von andern Klienten, die nach der Behandlung gesund geworden seien. Die Botschaft ist klar: Heilung ist möglich, Alternativmethoden können Wunder bewirken.

Doch wer signalisiert, er könne mit Handauflegen oder Energieübertragung Krebs heilen, ist ein Scharlatan. Wer ein Minimum an Empathie und Redlichkeit mitbringt, macht keine unrealistischen Versprechen. Denn falsche Hoffnungen können tödlich sein: Manche Krebspatienten verzichten auf schulmedizinische Therapien, weil sie hoffen, durch den Heiler geheilt zu werden.

Es braucht keine Voraussetzungen, um eine Praxis als Geistheiler zu eröffnen. Viele Heiler haben keine Ahnung von Anatomie und Pathologie. Niemand prüft, ob sie das Einfühlungsvermögen besitzen, um verantwortungsbewusst mit Patienten arbeiten zu können.

Ein Beispiel: Ein 50-jähriger Mann litt an Krebs. Er war in ärztlicher Behandlung, suchte aber auch Hilfe bei einem Heiler. Seine Frau begleitete ihn jeweils. Nachdem er gestorben war, schickte der Heiler die Rechnung. Er heftete einen Post-it-Zettel drauf und schrieb: «Freundliche Grüsse.» Ein Wort des Trostes suchte die Witwe vergeblich.

Ein weiteres Beispiel: Ein Arzt diagnostiziert bei einer 32-jährigen Frau Brustkrebs. In ihrer Panik wendet sie sich an einen Heiler. Das kriegen wir hin, sagt dieser. Bedingung: Keine harten Therapien wie Operation, Chemo, Bestrahlung. Sie müsse nur ihre spirituelle Blockade lösen und werde gesund. Die Patientin vertraut ihm blind. Alle warnenden Stimmen schlägt sie in den Wind. Als sie nach einiger Zeit über Schmerzen klagt, sagt der Heiler, diese seien Ausdruck des Heilungsprozesses. Auf keinen Fall dürfe sie Schmerzmittel schlucken, weil diese die Selbstheilungskräfte blockierten. Bald leidet die junge Frau Qualen und schreit vor Schmerzen.

Kurz vor dem Tod lässt sie sich doch noch untersuchen. Der Krebs hatte bereits das Schulterblatt durchlöchert. Ihre Überlebenschancen hätten bei schulmedizinischer Betreuung rund 90 Prozent betragen. Der Heiler konnte nicht belangt werden, weil die Patientin eigenverantwortlich gehandelt hatte.

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485 Kommentare zu “Heiler spielen mit dem Leben ihrer Patienten”

  1. Klara Brunner sagt:

    @ olie

    Von den meisten Neu-Erscheinungen halte ich meine Finger weg weil darunter in den letzten Jahren zuviele Enttäuschungen waren. Aber da gibts auch sonst noch eine Fülle, wobie ich reine Unterhaltungsliteratur nicht wirklich bevorzuge.

  2. olive sagt:

    @Isabelle

    Dass alles was sich materialisiert hat zuvor als Idee, im Sinne von Vorlage und Bauplan, vorhanden ist, ist für mich einfach so. Ja, auch wenn’s das jetzt Hohngelächter auslöst – es ist für mich logisch. Beweisen kann ich das nicht, weil ja nur das Resultat sichtbar ist. Aber das Haus in dem sie wohnen, da glauben sie doch sich auch, dass es davon zuerst eine Idee gegeben hat, oder?

    Auch ein Satz, den ich nicht verstehe.

    Beim Haus ist es einfach:
    Idee, Zeichnungen, Heranschaffen der Materialien, Ausheben des Bodens für das Fundament
    Bauarbeiter, die tüchtig arbeiten..

    Aufrichte
    Fetivitäten
    Dachdecker
    Einzug

    Festivitäten

  3. hm sagt:

    Und zum Problem der Realität ganz einfach wiki:
    “Oft wird zwischen Wirklichkeit und Realität nicht unterschieden. Es gibt aber auch Begriffsverwendungen, in denen mit dem Begriff „Wirklichkeit“ eine Realität gemeint ist, die auf Dinge eingeschränkt ist, die eine Wirkung haben oder ausüben können, also physikalische Gegenstände (siehe Wechselwirkung). In dieser Unterscheidung sind gedankliche Gegenstände wie Zahlen oder Theorien zwar Bestandteil der Realität, aber nicht der Wirklichkeit. Diesen Gegenständen eine eigene Art der Existenz zuzuschreiben, die ihre Realität unabhängig davon macht, ob jemand an sie denkt, und die dafür sorgt, dass sie Geltung für alle Erkenntnissubjekte beanspruchen können, wird als Platonismus bezeichnet. Ob platonische Positionen korrekt oder in gewisser Hinsicht notwendig sind, ist oft Gegenstand philosophischer Debatten (vgl. z. B. Universalienproblem).”
    Das Kind, das fällt, das kennt nur die Wirklichkeit, dass, wenn es fällt, etwas passiert. Dass dies im Anwendungsgebiet der newtonschen Gravitationslehre passiert ist Realität.
    wiki verschweigt eine andere, etwas subtile bzw. semantische Herangehensweise an den üblichen Sprachgebrauch, denn wenn ich auf mein Auto zeige, dass vor dem Haus parkiert, und sage: “Mein Auto ist wirklich!”, so schüttelt mein gegenüber nur den Kopf und meint vielleicht: “Warum sollte es das nicht sein?”, wenn ich aber sage: “Mein Auto ist Realität!”, so meint mein gegenüber vielleicht: “Endlich, wieso hat das so lange gedauert?”
    Als Gegensatz zu “Realität” gilt “Traum”, Traum ist aber nicht der Gegensatz zur Wirklichkeit. Auch Träume sind ganz schön wirklich.

  4. andersen sagt:

    Olive fragt:

    Sind Sie andersen zwei?
    Hätte ich vielleicht der Nickname Pferd gewählt, hätte Sie nicht auf mich umgeritten.
    Geben Sie noch Ihr Olive ein wenig Wasser, vielleicht blüht die Wahrnehmung auf der Frühling und vielleicht suchen Sie nicht ständig nach der Haar in der Suppe.
    Aber, Sie haben Recht, Sie sind mir äussert unsympatisch, aber wir wohnen zum Glück nicht in gleichem Haus und Sie sind nicht der Besitzer.

    🙂

  5. Bonanza sagt:

    Herr Merz,
    ”Das liegt vielleicht auch daran, dass viel zu selten geklärt wird, was denn “ganzheitliches Denken” genau sein soll. Ist damit gemeint, dass man die “Ganzheit” erkennen soll (was aber meint das?), oder dass man eine Sache so umfassend (“ganzheitlich”) wie möglich betrachten können sollte? ”

    Woher erkennen Sie Ganzheit nicht? Indem Sie Dieselruss in der Umgebung freisetzen können Sie davon ausgehen das Sie auch opfer in kauf nehmen müssen. Mit Radioaktivität das gleiche. Sie werden auch für nächste Generationen die Folgen in Kauf nehmen müssen.

    Aber hier wird von Zufälle Geredet.

    Nehmen Sie von mir an das es keine Zufälle gibt. Wenn Sie es schaffen durch Ihre Lebensweise Ihre Gene zu methylieren , also der” Einschaltknopf zu betätigen,kann es gut sein das Ihre Kinder zum Beispiel dort Diabetes oder Krebs kriegen…..aber die ganze Geselschaft redet dort auf einmal von Schicksal……weil wir die Wahrheit der zusammenhänge und unsere unglaubliche Verantwortung einfach nicht bewusst werden wollen und nicht ertragen….WIR müssen konsumieren bis zum Schluss…Wachstum heisst das, aber wieso nennen wir nicht DAS der Krebs der Gesellschaft?

  6. hm sagt:

    @ ueli
    Noch zur Kapitalismuskritik (im weitesten Sinn): Wenn Sie die Rubrik „meistgelesen“ anschauen, so lesen Sie beim neu paywallpflichtigen Tagi: “Der Hilferuf von Frau Ribéry“, beim noch nicht paywallpflichtigen Bund: „Diese Passwörter müssen Sie ändern“.
    Entgeltlichkeit garantiert also nicht unbedingt Qualität, dünkts mich.

  7. hm sagt:

    Ich weiss nicht, ob die Tagi-Verantwortlichen sich das mit der Paywall gut überlegt haben. Ich vermute der Schuss geht schlussendlich hinten raus.
    Aber der Hugo Stamm Blog ist ja noch gratis.
    🙂

  8. Marcel Mertz sagt:

    andersen 11. April 2014 um 14:04

    “Ein krasses Beispiel gab es ja bei der Mutter, die sein eigenes Kind getötet hat. Sie war in der Veganer-Esoterikszene drinnen”

    Ich kann mich entfernt an den Fall aus den Medien erinnern. Ohne Detailkenntnisse des Falles wird es aber schwer sein, eindeutig festmachen zu können, weshalb es dazu gekommen ist (schließlich wurde auch, wenn ich mich recht erinnere, von psychischen Krankheiten der Mutter berichtet).

    Als Anmerkung hier finde ich wichtiger, wieder einmal darauf hinzuweisen, dass nicht alle Veganer Esoteriker sind (und umgekehrt nicht alle Esoteriker vegan leben). Ich kenne aus der Philosophie ein paar Veganer, und die sind das nicht wegen irgendwelchen esoterischen Lehren, sondern aufgrund ziemlich naturalistisch orientierter philosophischer, tierethischer Argumente.

  9. Bonanza sagt:

    Wir wissen das es anders kann aber wollen nicht.

    Ja klar, ich fühle mich betroffen durch diese Uneinsichtigkeit und diese Uneinsichtigkeit führt zu dieses leiden um uns herum was mit der gleichen Ignoranz (Medizin) bekämpft werden muss.

    Ein Teufelskreis ohne ende. Blindheit ohne ende. Wachstum um jeden Preis? Was wollen wir? wohin wollen wir wachsen? Das ist eine Illusion die uns gefangen hält weil der Mehrheit in dieser Überzeugung ,in dieses Glauben ,gefangen ist. Mann kann sich nicht daran entziehen, sei es die Mehrheit fangt ein zu sehen das das ein Einbahnstrasse ist..

  10. Bonanza sagt:

    Ach es töten auch Väter aus der Bankszene Kinder und Frau oder wie in Balzers gleich der Bruder des ex Regierungschefs Mario Frick. Eine Abrechnung weil,wie überall die Szene kein Konkurrenz zulässt.

  11. Marcel Mertz sagt:

    Bonanza 11. April 2014 um 15:43

    “Indem Sie Dieselruss in der Umgebung freisetzen können Sie davon ausgehen das Sie auch opfer in kauf nehmen müssen. Mit Radioaktivität das gleiche. Sie werden auch für nächste Generationen die Folgen in Kauf nehmen müssen.”

    Das betrachten Sie bereits als “Ganzheit”/”ganzheitliches Denken”? Sorry, aber da hätte ich jetzt etwas mehr erwartet angesichts Ihres Verves für “Ganzheitlichkeit”.

    Derlei wird doch bereits getan; das ist sicher noch ausbaufähig, klar, aber zu meinen, das sei jetzt was völlig Neues, das einem ohne “ganzheitliches Denken” nicht auffallen würde oder so, trifft einfach nicht zu. Entweder würden dann sehr viel mehr Menschen bereits “ganzheitlich Denken” (was Sie ja eher bestreiten würden, wie ich Sie bisher verstanden habe), oder derlei benötigt kein “ganzheitliches Denken”, das über das, was ich z.B. bezüglich Interdisziplinarität beschrieben habe, wesentlich hinausgeht (auf keinen Fall muss man dazu irgendwelche Geistheilungen etc. anerkennen).

    Vielleicht schauen Sie mal unter den Stichwörtern “Angewandte Ethik”, “Technikfolgenabschätzung” oder “ELSI-Begleitforschung” nach. (Dass es nicht leicht ist, komplette Gesellschaftssysteme zu ändern, selbst wenn man das Wissen dazu hat, ist dabei nicht von der Hand zu weisen. Deshalb scheint mir die Behauptung, man müsse nur ganzheitlich denken, dann würde alles gut, angesichts des Wissens, wie Gesellschaften und Individuen “funktionieren”, dann doch etwas arg simplizistisch. Da halte ich das “piecemeal engineering”, in kleinen Schritten Verbesserungen bewirken, für weitaus praktikabler und somit erfolgreicher, wenngleich es natürlich viel weniger “revolutionär” ist).

  12. andersen sagt:

    @Herr Mertz

    Nein, man kann natürlich nicht alles verallgemeinern, ein Einfluss hat im viele Fälle auch die Hormone,- Neurotransmitter und der Immunsystem.
    Aber Fakt ist, dass der Mensch der Vitamin B12 braucht, um der Gleichgewicht im Takt zu halten.
    Und ich brauche jetzt frischem Luft und steige auf mein Velo.
    Wünsche ein schönen Tag.

  13. Bonanza sagt:

    Machen wir uns nichts vor, die Wissenschaftler dienen nichts anderes als eine Industrie die Wachsen will auf kosten von Ausbeutung der Umgebung. Deswegen wird mit selektive Daten geblendet die bewusst die Nebenwirkungen vernachlässigen und ausblenden.

  14. Marcel Mertz sagt:

    Bonanza 11. April 2014 um 16:09

    “Machen wir uns nichts vor, die Wissenschaftler dienen nichts anderes als eine Industrie ”

    Woher wissen Sie das? Haben Sie das einzeln untersucht? Und welche “WIssenschaftler” meinen Sie? Auch die Geistes- und Sozialwissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler, die ausgesprochen selten von irgendeiner Industrie bezahlt werden?

  15. Bonanza sagt:

    Herrn Merz,denken Sie nicht das Sozialwissenschaftler nicht schon eingesetz werden in der Politik um die Ziele Zu erreichen..?..Wie hat Obama dies eigentlich genützt?

    Human ressources ist nun gerade das was anscheinend am meisten interessiert heutzutage…DAS Unwort der vergangenen Zeiten….und zukünftig sicher auch noch.

  16. Bonanza sagt:

    resources…sorry,sonst habe ich ärger mit unser Rechtsanwalt…

  17. Bonanza sagt:

    Und Herr Merz, die Wissenschaft wird praktisch IMMER den weg des meisten Geldes folgen es ist wie Goldsuchen…. wo gibt es eine Ausbeutungs oder Profitmöglichkeit? Wo kann man möglichst viele Leute gleichzeitig abhängig machen also an ein bestimmtes Produkt und System binden?.

  18. Marcel Mertz sagt:

    Bonanza 11. April 2014 um 16:15

    “Herrn Merz,denken Sie nicht das Sozialwissenschaftler nicht schon eingesetz werden in der Politik um die Ziele Zu erreichen”

    Klar kann es solche Fälle geben. Was Sie aber behaupten, ist, dass das STETS so ist. Und das müssten Sie erst mal zeigen.

    Aus der “Innensicht” der Sozialwissenschaften kann ich sagen, dass man das keineswegs gut findet und die wichtige Unabhängigkeit der Forschung immer ein Diskussionspunkt ist. (Was anderes ist, wenn sozialwissenschaftliche Ergebnisse unabhängig der Forscherinnen und Forscher vom politischen System verwendet werden – das kommt natürlich oft vor, aber das hat nichts mit einer problematischen Verzahnung von Politik und Wissenschaft zu tun, weil jeder auf Ergebnisse der Wissenschaft Bezug nehmen kann; die Frage ist dann “nur”, ob die Verwendung wirklich überzeugend ist).

    “Human ressources ist nun gerade das was anscheinend am meisten interessiert heutzutage”

    Kann sein, kann nicht sein; solange man es nicht untersucht, ist das nur eine Behauptung, dass es so sei. Von HR sprechen nebenbei primär die Wirtschaftswissenschaften; denken Sie, marxistisch orientierte Soziologie, als Beispiel, würde dem zustimmen? Oder kritische Wirtschaftsethik? – Ich finde, gerade hier zeigen Sie die von mir kritisierte Undifferenziertheit, die Folge sein kann, wenn man (angeblich) “ganzheitlich denkt”. Statt genaue Beobachtungen und Beachtung wichtiger Unterschiede wird mit der großen Kelle gekommen. Es gibt weder “die Wissenschaft” in dem von Ihnen vermutlich gemeinten Sinne (dazu sind die verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen viel zu unterschiedlich, auch in ihren Ergebnissen), noch arbeiten alle Sozialwissenschaftlerinnen und -Sozialwissenschaftler für “die Politik”.

    (Und nebenbei: Es scheint auch mal wieder etwas widersprüchlich, wenn Sie einerseits auf gewisse Ergebnisse gewisser Wissenschaftler zurückgreifen, cf. Quantenmechanik, dann aber plötzlich schreiben, alle Wissenschaftler seien ja doch nur am Ende im Dienste der Industrie usw. Wenigstens einige dürften es dann ja doch nicht sein, oder?).

  19. Bonanza sagt:

    Ich bin Gar nicht undifferenziert….man kann es ganz genau zusammenfassen……Nur 2 Fragen, Funktioniert Wissenschaft heutzutage ohne Sicht auf Gewinn? Ist Sie daher objektiv?

  20. Marcel Mertz sagt:

    Bonanza 11. April 2014 um 16:20

    “Und Herr Merz, die Wissenschaft wird praktisch IMMER den weg des meisten Geldes folgen”

    Und woher wissen Sie nun das wieder? Sie machen hier eine Behauptung nach der anderen, belegen nichts und argumentieren nicht, warum Ihre Behauptungen zutreffen sollen. (Und behaupten Sie jetzt bitte nicht, das würde man schon “sehen”, würde man nur “ganzheitlich denken” (was dann eher heißen würde: so denken wie Sie, und nicht seriöses “ganzheitliches Denken”). Auch ganzheitliches Denken muss seine Behauptungen rechtfertigen können).

    Ich arbeite in der Wissenschaft. Und nein, ich denke nicht, dass mein Arbeitsbereich (Medizinethik) oder meine Disziplin (Philosophie) sonderlich lukrativ ist (reich wird man da nicht), noch dass sie den Weg des meisten Geldes folgt (klar, auch diese Forschung muss finanziert werden, und sicher gibt es Anreize, besonders “gehypte” Themen zu verfolgen, weil dann die Finanzierung einfacher ist; aber Finanzierung bedeutet bei uns: Anträge schreiben an DFG, BMBF, SNF usw., oder an Stiftungen, nicht “Industriekonzern X sagt, erforscht nun Y, weil uns das viel Geld bringt”).

  21. Bonanza sagt:

    Wird dadurch schlussendlich ein Realität geschaffen die basiert auf gewinnbringende ausbeutende Wissenschaft worin kein Auge mehr besteht für die Zerstörung der Einheit worin wir leben? Verstehen Sie wo der Logik der Wissenschaft uns in die Irre führt? Das eine Ansammelung isolierte sogenannte objektive Daten,die wesentlichste zu untersuchende Daten ausblendet. Und das ist genau das was passiert.

    Ich shaue nicht nur das an was man untersucht. Das was man NICHT untersucht oder ausblendet in der Mainstream ist viel interessanter.

  22. Bonanza sagt:

    Herr Merz ,Sie würden keine Untersuchungen starten die die eigene Beine unterm Stuhl weg sägen würden….auch wenn Sie so wenig verdienen wie Sie sagen.

  23. Marcel Mertz sagt:

    Bonanza 11. April 2014 um 16:34

    “Ich bin Gar nicht undifferenziert….man kann es ganz genau zusammenfassen……”

    Indem man alle relevanten Unterschiede in den verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen, ihren Forschungsthemen, der Finanzierung ihrer Forschung usw. ignoriert? Nein, das bezweifle ich ziemlich.

    “Nur 2 Fragen, Funktioniert Wissenschaft heutzutage ohne Sicht auf Gewinn? Ist Sie daher objektiv?”

    Sagen Sie genauer, welche Disziplinen SIe mit “Wissenschaft” meinen, und kann ich kann Ihnen eine Antwort geben. Meine Disziplin funktioniert definitiv ohne Sicht auf Gewinn – mit philosophischer Forschung verdient man nichts (man muss schon ein verdammt gutes, einer breiteren Öffentlichkeit zugängliches Buch schreiben, dass man ernsthaft sagen kann, dass man etwas verdient; mit Fachartikeln in Zeitschriften und so verdient man nichts).

    Von wem sollte solche Forschung denn abhängig sein? (Manche machen in diesen Gebieten sogar Forschung in ihrer Freizeit; was für Interessenskonflikte sollen da denn die Ergebnisse verfälschen?).

    Und selbst bei den problematischeren Disziplinen wie Medizin/Pharma: Dass Interessenskonflikte bestehen können heißt noch nicht, dass sie bestehen, noch, dass Ergebnisse dadurch verfälscht sind. Das muss man im Einzelnen untersuchen, ob das so ist (und ja, natürlich kann das sein, kommt das vor; das ist in der Forschungsethik ein Standardthema, auch, wie dieses Problem reduziert werden könnte, z.B. durch Studienregistrierungspflicht). Sie aber behaupten, dass sei grundsätzlich immer so, in allen Disziplinen, bei jeder (jeder!) Forschung. Geben dafür aber keinerlei Belege oder Argumente.

  24. Bonanza sagt:

    Sie Starten eher Untersuchungen die dazu dienen die FOLGEN oder SYMPTOME zu vertuschen die Ignoranz in der Gesellschaft hervorrufen….oder habe ich da Unrecht?

  25. Bonanza sagt:

    Kann man Philosophie ,wie Psychologie eine Wissenschaft nennen? Nun man kann alles aber ich habe da so meine Zweifel.

  26. Bonanza sagt:

    Ganze Volksstämme sind damit beschäftigt Medikamente zu entwickeln um die Folgen eine Wachstumswahnsinnsgesellschaft zu vertuschen. Bei der Medizintechnik auch so….sorry das ich Sie so deutlich sage was ich denke Herr Merz….

  27. Marcel Mertz sagt:

    Bonanza 11. April 2014 um 16:40 und 16:43

    “Ich shaue nicht nur das an was man untersucht. Das was man NICHT untersucht oder ausblendet in der Mainstream ist viel interessanter”

    Ich stimme zu, das kann sehr wertvoll sein. Aber glauben Sie wirklich, bei den Hunderttausenden wissenschaftlich Tätigen auf der Welt gäbe es nie auch nur irgendjemanden, der den jeweiligen (disziplinären) Mainstream hinterfragt und den Blick auf etwas lenkt, das bislang nicht angeschaut wurde? Sie müssen, so scheint mir, entweder eine unheimlich geringe Meinung von Wissenschaftlern haben (oder von allen anderen Menschen insgesamt), oder eine sehr hohe Meinung von sich selbst (als seien Sie irgendwie der einzige, der zu so etwas in der Lage sei), oder aber beides.

    Schauen Sie mal ein bisschen in die Wissenschaftsgeschichte, gerade in jene der Sozialwissenschaften, um zu sehen, wie da Themen sich über die Jahrzehnte ändern können, plötzlich ein Schwerpunkt auf etwas gelegt wird, das zuvor als unwichtig betrachtet wurde usw.

    “Herr Merz ,Sie würden keine Untersuchungen starten die die eigene Beine unterm Stuhl weg sägen würden….auch wenn Sie so wenig verdienen wie Sie sagen.”

    Ehrlicherweise gesagt weiß ich nicht einmal, welche Untersuchung das sein könnte. Was stellen Sie sich vor?

    Selbst wenn ich erforschen würde, wie einflussreich Medizinethik in der Praxis ist (und derlei wird übrigens bereits untersucht), und das Ergebnis niederschmetternd wäre (was bereits ein bekanntes Ergebnis ist), würde das (alleine) dennoch nicht die eigenen Beine unter dem Stuhl wegsägen, wie Sie schreiben – weil man immer noch die Relevanz der Fragestellungen auf Basis der Forschungsfreiheit verteidigen kann. Selbst die Ethiker, die einen sog. Nonkognitivismus verteidigen, der letztlich sagt, dass man nicht rational Ethik betreiben kann, eliminieren dadurch nicht ihre Stellen – weil das eben auch zum Forschungbereich der Ethik gehört, die eigenen Methoden und Grundannahmen zu untersuchen. (Und damit ist Ethik keineswegs ein alleiniges Beispiel auf weiter Flur …).

    (Dass konkrete Forschung stets von irgendetwas ausgehen muss, ist dagegen klar. Es gibt in der Tat etwas, das man nur auf der Ebene der Grundlagenreflexion in Frage stellen kann, nicht in der jeweiligen inhaltlichen Forschung – aber Grundlagenreflexion kann man eben auch machen. Erforsche ich, wie Entscheidungsprozesse zwischen Ärzten und Angehörigen am Lebensende von Patienten ablaufe, werde ich natürlich davon ausgehen, dass diese Forschung sinnvoll ist. Und das kann ja daüber hinaus auch zutreffend sein. Sorgt das in Ihren Augen bereits in einem hohen Grade für mangelnde Objektivität? Und wie sollte das denn anders möglich sein, so rein erkenntnistheoretisch betrachtet?).

  28. Bonanza sagt:

    Ich stimme zu, das kann sehr wertvoll sein. Aber glauben Sie wirklich, bei den Hunderttausenden wissenschaftlich Tätigen auf der Welt gäbe es nie auch nur irgendjemanden, der den jeweiligen (disziplinären) Mainstream hinterfragt und den Blick auf etwas lenkt, das bislang nicht angeschaut wurde?

    Natürlich gibt es einzelnen aber die fallen ja gar nicht ins Gewicht da die Mainstream und die Geldflüsse bestimmend sind..
    Eine logische Lebensweise die unsere Genetik entspricht und somit ganzheitlich sein würde ,wird in keinerlei Weise nachgelebt. Nirgends. Denken SIE das Krankheit Zufall ist?

  29. Marcel Mertz sagt:

    Bonanza 11. April 2014 um 16:45 und 16:48

    “Sie Starten eher Untersuchungen die dazu dienen die FOLGEN oder SYMPTOME zu vertuschen die Ignoranz in der Gesellschaft hervorrufen….oder habe ich da Unrecht?”

    Ja, Technikfolgenabschätzung und ELSI-Forschung etc. hat genau damit zu tun, mögliche Folgen gerade nicht zu erfassen und nicht zu bewerten …

    Wie wäre es, wenn Sie sich mal damit beschäftigen würden, was Medizinethik (nicht Medizintechnik) macht, statt einfach nur auf Basis Ihrer Vorurteile (denn ehrlich: was Sie in den letzten Postings abliefern, hat m.E. mit nicht mehr viel anderem zu tun) Behauptungen aneinander zu reihen? (Meine Publikationen sind im Übrigen im Netz auffindbar, Sie können sich selber ein Bild davon machen).

    “Kann man Philosophie ,wie Psychologie eine Wissenschaft nennen? Nun man kann alles aber ich habe da so meine Zweifel.”

    Die kann man natürlich haben, und es ist eine alte und auch heute noch oft diskutierte Grundlagenreflexionsfrage, ob sie es ist. Es setzt aber zuerst einmal eine Definition von Wissenschaft voraus. Davon abgesehen ist sie (noch immer) Teil des faktischen Wissenschaftssystems. D.h., reden Sie undifferenziert über “die Wissenschaft”, fällt Philosophie genau so rein wie Physik oder Ingenieurswissenschaften usw. Sie müssten erst sagen, was “Wissenschaft” ist, um dann so etwas wie Philosophie ausschließen zu können. Derlei haben Sie aber bislang nicht gemacht. (Hinweis: interdisziplinäre Medizinethik arbeitet auch mit empirischen Methoden, d.h. nicht nur philosophisch. Da wird es dann wieder schwierig, ob man, selbst wenn man nur empirische Disziplinen als Wissenschaften zulässt, als Beispiel, diese auch komplett “erledigen” kann).

  30. olive sagt:

    @andersen

    dann sind Sie also auch Bonanza?

  31. Bonanza sagt:

    Wieso sollten Sie forschen über Entscheidungsprozesse am ende Des Lebens bei einen Patienten? Unser ganzes Leben wird von Meinungsforschern und Beobachter auf einen Monitor gebracht. irgendwo hören die Bemühungen bei mir auch einfach Mal auf.

  32. Marcel Mertz sagt:

    Bonanza 11. April 2014 um 17:09

    “Eine logische Lebensweise die unsere Genetik entspricht und somit ganzheitlich sein würde ,wird in keinerlei Weise nachgelebt.”

    Was genau ist eine “logische Lebensweise” (meinem Verständnis nach hat Logik etwas mit dem Zusammenhang zwischen Sätzen zu tun, mit Schlussfolgerungen und deren Gültigkeit, mit der Qualität von Argumentationen etc.)? Und was ist eine Lebensweise, die “unserer Genetik entspricht”? Kennen Sie “unsere Genetik” (ist die bei allen genau gleich?) denn? Woher genau?

    “Denken SIE das Krankheit Zufall ist?”

    Nein. Und mal ernsthaft: Wer behauptet denn so etwas? Was sollen die medizinischen Disziplin der Ätiologie und Epidemiologie (u.a.) denn für einen Sinn haben, wenn man davon ausgehen würde, dass Krankheit Zufall ist?

  33. olive sagt:

    @Klara Brunner

    “Die Rede ist von «Stoner», dem im Original 1965 publizierten Roman des amerikanischen Literaturwissenschafters und Schriftstellers John Williams, der 1994 einundsiebzigjährig verstarb. ”

    So neu nun auch wieder nicht, aber neu entdeckt.

  34. Marcel Mertz sagt:

    Bonanza 11. April 2014 um 17:17

    “Wieso sollten Sie forschen über Entscheidungsprozesse am ende Des Lebens bei einen Patienten?”

    In a nutshell z.B., um zu schauen, ob und inwiefern die Wünsche des Patienten (bspw. in einer Patientenverfügung festgehalten) berücksichtigt werden, wieviel Einfluss die Angehörigen oder die Ärzten haben, zu entscheiden, ob z.B. lebenserhaltende Maßnahmen abgestellt werden oder nicht, wie Pflegende mit Entscheidungen umgehen, auf die sie keinen Einfluss haben usw.; wo moralische, psychologische oder kommunikative Konflikte entstehen, warum sie entstehen, und wie sie gelöst werden können, damit mitunter der Autonomie des Patienten (besser) entsprochen werden kann. (Letzteres müssten Sie ja eigentlich begrüßen, oder nicht?).

    “Unser ganzes Leben wird von Meinungsforschern und Beobachter auf einen Monitor gebracht”

    Meinen Sie, wir machen da bloß Meinungsumfragen? Meine Güte, Sie scheinen eine sehr eingeschränkte Sicht wissenschaftlicher Vorgehensweisen und möglicher Untersuchungsdesigns zu haben!

  35. Bonanza sagt:

    Herr Merz,Mann kann alles erlegen weil Sie nicht objektive Menschliche Wissenschaft betreiben die auf nicht objektive Wissenschaft stützt.

    Wenn Sie sich mit Medizinethik befassen können sie mir sicher sagen warum die Medizin nicht gefasst ist auf die Folgen bei de Mensch betreffende Umweltverschmutzung.
    Bekannt ist das sich in unserem Blut vielfach erhöhte werte an PCB’s vorfinden ,Metalle ,Schwermetalle Lanswirtschaftsgifte und andere Gifte,Medikamente undsoweiter……….

    Werden dies Tatsachen in der Regulieren Medizin einfach ausgeblendet und spielen dort die Belange etwa eine Rolle? Sie können Ethik betreiben wie Sie wollen aber die Fakten kommen nie auf dem Tisch…Greenpeace hat’s Mal untersucht….es scheint gravierend.,

  36. Marcel Mertz sagt:

    Bonanza 11. April 2014 um 17:24

    “Mann kann alles erlegen weil Sie nicht objektive Menschliche Wissenschaft betreiben”

    Und was wäre “objektive menschliche Wissenschaft”? Bitte, schreiben Sie, wie wir es besser machen können.

  37. Bonanza sagt:

    Aus Greanpeacemagazine;

    Aber auch der menschliche Körper gleicht einer Sondermülldeponie. Selbst wer gesund lebt, wie Greenpeace-Magazin-Redakteur Michael Friedrich, findet Schwermetalle, Pestizide oder Flammschutzmittel in seinem Blut (GPM 2/04). Schon Babys im Mutterleib erhalten ihre erste Dosis Chemie über die Nabelschnur. Erste Tests legen überdies nahe, dass die schädliche Wirkung im Körper durch Cocktails aus verschiedenen Substanzen noch verstärkt wird.

    Toxikologen sprechen von teratogenen, mutagenen oder kanzerogenen Wirkungen. Was genau die Substanzen anrichten, können Laien zum Beispiel auf der Homepage der internationalen Verbraucherorganisation BEUC bei einem Rundgang durch ein virtuelles Haus herausfinden (www.chemical-cocktail.org). Wer im Büro auf das Computergehäuse klickt, erfährt etwas über Flammschutzmittel, die das Immunsystem schwächen. Im Bad stößt man auf Haarfärbemittel, die aromatische Amine enthalten. Sie können Allergien auslösen, im Tierexperiment war sogar Blasenkrebs die Folge. Befunde, die der Kieler Toxikologe Hermann Kruse bestätigt (siehe Seite 64): „Die Folgen reichen von Befindlichkeitsstörungen bis zu gravierenden Langzeitschäden“, bilanziert der Experte.

  38. Bonanza sagt:

    Herr Merz,wir haben GENE die genau sagen wie wir zu leben haben……

  39. Marcel Mertz sagt:

    Bonanza 11. April 2014 um 17:24

    “Greenpeace hat’s Mal untersucht….es scheint gravierend”

    Und die Untersuchung von Greenpeace war nun “objektive menschliche Wissenschaft”, und nicht möglicherweise von Interessen verzerrt? (Ich sage nicht, dass sie es ist; dazu müsste ich erst mal die Untersuchung selber sehen. Aber angesichts Ihres Globalzweifels an wissenschaftlicher Forschung finde ich es merkwürdig, dass Sie bei Greenpeace dann plötzlich so tun, als seien deren Untersuchungen von Grund auf von jedem Zweifel befreit. Auf mich macht das mehr den Eindruck, dass weil Sie Greenpeace und deren Anliegen gut finden, auch deren Untersuchungen stimmen müssen – was mit Objektivität auch nicht viel zu tun hat).

  40. Marcel Mertz sagt:

    Bonanza 11. April 2014 um 17:28

    “wir haben GENE die genau sagen wie wir zu leben haben……”

    Was soll das denn für ein reduktionistischer Biologismus sein, der völlig Ihrem “Ganzheitlichkeits”-Bestreben entgegen zu stehen scheint? Und wie “sagen” die Gene, wie wir zu leben haben? Das ist ja sicher eine Metapher. Können Sie das nicht etwas klarer machen? (

    Außerdem sollten Sie sich mal ein wenig mit dem sog. Sein-Sollens-Fehlschluss auseinandersetzen; nur aus dem, was ist, folgt nicht einfach direkt, was sein soll).

  41. Bonanza sagt:

    ALLE info ist schon da…ich kann ihnen genau sagen wie man gesund leben könnte…. nur Mann will Materiell wachsen…Prima…..das passiert also auch auf meine Kosten. Ich sag es Ihnen nur und mein Wort ist meine Verteidigung.

    Ich beschäftige mich mehr und mehr mit Permakultur…es ist der einzige weg uns so sinnvoll möglich in der Einheit zu fügen.

    Sonst bleibt mitschwimmen mit der Mainstream und GLAUBEN das Wissenschaft Lösungen bringt……Natürlich nicht.

  42. Marcel Mertz sagt:

    @Bonanza

    Lassen wir es gut sein. Auf Basis bisheriger Blogerfahrung gehe ich davon aus, dass aus dieser Diskussion nichts Produktives mehr erwächst.

  43. Bonanza sagt:

    Das ist überhaupt nicht reduktionistisch….. Unsere Geschichte hat uns über die Generationen geformt durch Selektion und unser Genetisch Material ist daher so zusammengesetzt das Sie genau Ausschluss gibt über das was Gesund für uns ist und was nicht.

    Die Sich entwickelnde Industrie hat in den vergangenen Drei Generationen unsere Nahrung völlig bearbeitet und abgetötet.
    Wir haben uns in Arbeitsprozesse gestürzt die unnatürlich sind und so fort und so weiter……

  44. Bonanza sagt:

    Gene entscheiden über Ihr Enzymsystem….wenn Sie entscheiden Aluminimum in der Welt frei zu setzen werden Sie die Enzymsysteme beeinträchtigen…. Folge,Krankheit….. Tja lassen Sie es sein…. sie sind auf jedem Fal”Wissenschaftlich”l beschäftigt. 😉

  45. Bonanza sagt:

    Marcel Mertz

    11. April 2014 um 17:40

    @Bonanza

    Lassen wir es gut sein. Auf Basis bisheriger Blogerfahrung gehe ich davon aus, dass aus dieser Diskussion nichts Produktives mehr erwächst.

    Ich glaube auch das ich eine andere Meinung vertritt was Produktiv ist und was nicht. Sie leben noch in der Mainstreamrealität.

  46. Bonanza sagt:

    ”vertrete” sorry

  47. Bonanza sagt:

    Marcel Mertz

    11. April 2014 um 17:30

    Bonanza 11. April 2014 um 17:24

    “Greenpeace hat’s Mal untersucht….es scheint gravierend”

    Und die Untersuchung von Greenpeace war nun “objektive menschliche Wissenschaft”, und nicht möglicherweise von Interessen verzerrt? (Ich sage nicht, dass sie es ist; dazu müsste ich erst mal die Untersuchung selber sehen. Aber angesichts Ihres Globalzweifels an wissenschaftlicher Forschung finde ich es merkwürdig, dass Sie bei Greenpeace dann plötzlich so tun, als seien deren Untersuchungen von Grund auf von jedem Zweifel befreit. Auf mich macht das mehr den Eindruck, dass weil Sie Greenpeace und deren Anliegen gut finden, auch deren Untersuchungen stimmen müssen – was mit Objektivität auch nicht viel zu tun hat).

    An Blutwerte gibt’s nichts zu ändern…..

  48. Carl Dal Pund sagt:

    @Isabelle (11. April 2014 um 09:56):

    Es freut mich, dass Sie sich von der bibeltheokratischen Demagogie-, Verunglimpfungs- und Zumuellgaeng doch nicht vertreiben liessen, und hoffe, dass dem so bleibt.

    Der Fisch faengt immer am Kopf zu stinken an! Theokratisch durchseuchte Systeme (ob Biblisten oder Scharisten ist da Hans was Heiri) verschaffen den Politgaengstern und deren Lobisten ein mit ungedeckten Schecks auf das Jenseits opiertes Volk. Freiheit, Gleichheit und Bruederlichkeit fuer alle Buerger koennen sich aber nur in einem System durchsetzen, deren Politiker, Beamte und Richter ohne ideoluegischen Nebel fuer das Volk, und die Gewerkschafter fuer die Mitglieder statt fuer sich selbst und die Bestecher regieren, verwalten, richten und kaempfen. Eine der letzten Gewerkschaften, die das noch macht, ist die der Lufthansapiloten. Bei den paar hundert Passagieren in den Jumbos, machen ein paar Euros mehr fuer standesgemaesse Loehne fuer die Piloten, statt weiterer Ueberfettung der Aktionaere nur ein paar Euros pro Passagier aus. In der Schweiz liessen sich die frueher nur Verfassung und Gesetz verpflichteten Beamten nicht nur die Entbeamtung mit Brotkorbterror der Politgaengster mit politischer Gossung ohne volle Fruehpansion aufhalsen, sondern auch – nun schon waehrend 10 Jahren – den totalen Klau der Teuerungszulagen auf den Bundesrenten….

    Was die Konsumenten”macht” betrifft, konzentriert sich auch diese immer mehr auf die Reichlinge, derweil die Lohnsklaven mit gedoempten Loehnen und explodierten Mietzinsen, Steuern und anderen Umverteilungen immer mehr auf den primitivsten Notbedarf beschraenkt werden. Da gibts nicht mehr die Wahl zwischen einem Prato-TShirt fuer 10 Franken und einem mit gleichem Lohn fuer einfachere Arbeiten Schweizer Produkt fuer 100 Franken, sondern immer oefters nur noch die Wahl zwischen einem Prato-T-Shirt oder gar keinem mehr…..

  49. Bonanza sagt:

    Gift im Blut von Prominenten

    Greenpeace hat 2006 das Blut der Schriftstellerin Karen Duve, der Schauspieler Peter Lohmeyer und Ralph Herforth sowie der Greenpeace-Geschäftsführerin Brigitte Behrens auf 55 giftige Chemikalien untersucht, die als hormonell wirksam, krebserregend oder erbgutschädigend gelten. Im Durchschnitt haben die Testpersonen 16 dieser Chemikalien im Blut wie z.B. bromierte Flammschutzmittel, Phthalate, perfluorierte Tenside, Organochlorpestizide wie DDT, synthetische Moschusverbindungen und Dauergifte wie polychlorierte Biphenyle.

    Diese Chemikalien stammen aus Alltagsprodukten wie Handys, Spielzeug, Outdoor-Jacken oder Parfums. Sie reichern sich im Körper an und finden sich sich in Blut, Gewebe, Muttermilch und in der Nabelschnur.

    Gift in Pommes Frites

    Im Auftrag von Greenpeace analysierte das Fraunhofer Institut Schmallenberg (NRW) Pommes Frites aus fünf deutschen Städten auf Perfluoroktansäure (PFOA) und Perfluoroktansulfonat (PFOS). In den Kartoffel-Proben fand das Fraunhofer Institut zwischen 0,32 und 0,95 Mikrogramm pro Kilogramm PFOS und zwischen 1,57 und 2,81 Mikrogramm pro Kilogramm PFOA.

  50. Bonanza sagt:

    Aber eben, wir wissen es und verlieren uns tatsächlich in sinnlosen Diskussionen… ich will das Zeug nicht im Blut aber werde anscheinend dazu verdonnert.

    Danke Wissenschaftsethik.