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Die Gier regiert den Geist

Hugo Stamm am Samstag den 29. März 2014
Sinnbild der Prunksucht: Ex-Bischof Tebartz-van-Elst. Foto: Keystone

Sinnbild der Prunksucht: Ex-Bischof Tebartz-van Elst. (Foto: Keystone)

Religionsgemeinschaften verstehen sich als Hüter von Moral und Ethik. Dank göttlicher Inspiration glauben sie zu wissen, welche geistigen und religiösen Ideen die Menschen zu besseren Wesen machen. Ein Hindernis war das «Fleisch». Die Urchristen hatten schon in grauer Vorzeit erkannt, dass der Geist willig ist, das Fleisch aber schwach, wie Matthäus (26,41) schrieb.

Die frühen Christen beanspruchten das geistige und geistliche Monopol und bauten ihre Macht über die Jahrhunderte kontinuierlich aus. Auch sozialpolitisch. Über den Beichtstuhl reichte ihre Kontrolle bis unter die Bettdecke. Mit ihren moralisch rigiden Geboten bestimmten die Geistlichen, was für die seelische Entwicklung gut sei. Reichtum gehörte definitiv nicht dazu.

Deshalb versuchten die Kirchen, ihre Schäfchen darauf zu trimmen, Mass zu halten. Die Gier wurde zur Sünde erklärt – das vermutlich stärkste Mittel zur Disziplinierung. Als Zeuge zogen sie Jesus heran. Der bescheidene Wanderprediger und barmherzige Samariter schien ein glaubwürdiger Botschafter zu sein.

Weniger bescheiden war Jesus, wenn er seine Dogmen und Vorsätze zur Norm erhob. Schliesslich wusste auch er, wie schwach das Fleisch sein kann. So ersann er das Gleichnis vom Nadelöhr. Laut den Evangelien predigte Jesus, dass ein Kamel eher durch ein Nadelöhr gehe als ein Reicher durch die Himmelspforte. Die klare Ansage eines radikalen Moralisten.

Die Geschichte mit dem Kamel ist bildlich zu verstehen, also eine Metapher. Doch wie soll man das Bild vom Reichen interpretieren, der nicht ins Reich Gottes gelangen soll? Ist das auch nur ein Gleichnis? Gibt es eine Alternative zum Reich Gottes?

Für die katholische Kirche, die das Erbe des Wanderpredigers verwaltet, scheint das Gebot der Bescheidenheit nicht zu gelten. Sie legte sich schon früh ins Lotterbett der Könige und Kaiser und wurde für ihre Vasallentreue reich beschenkt. Ein Blick auf den Pomp im Vatikan und seine Bank macht klar, dass die katholische Kirche bös abspecken müsste, um durchs Nadelöhr zu passen.

Auch viele Würdenträger würden kaum schlank durch den engen Spalt rutschen. Der Skandal um den Limburger Bischof Tebartz-van Elst, der seine Residenz feudal renovierte, ist zum Sinnbild der Prunksucht geworden.

Jesus scheint etwas falsch gemacht oder eingeschätzt zu haben, wenn es nicht einmal seinen Stellvertretern gelingt, das Gebot der Bescheidenheit zu leben. Als Verfechter der Schöpfungslehre hat er vermutlich die evolutionäre Seite der menschlichen Raffgier ausser Acht gelassen. Als die Menschen noch Sammler und Jäger waren, gehörte die Gier zum Überlebenstrieb. Diese genetische Prägung scheint unser Verhalten immer noch zu bestimmen. Wie irrational unser Gebaren ist, zeigen uns die Banker mit ihren exorbitanten Löhnen und Boni. Es scheint, dass mit wachsendem Reichtum die Raffgier weiter zunimmt, wie es Vasella, Hoeness und Co. demonstrieren.

So sind die Gene, oder eben das Fleisch, auch heute noch meist stärker als der Geist. Daran konnte auch Jesus nichts ändern. Seine frommen Nachfolger schon gar nicht.

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191 Kommentare zu “Die Gier regiert den Geist”

  1. olive sagt:

    @andersen

    manchmal glaube ich, Sie verstehen kein Wort.

    “Ich bin immer wie nachzuvor kritisch, wenn Leute versucht der ganze Europa auf dem Kopf zu stellen.”

    Bitte, sagen Sie einmal klipp und klar, was Sie damit meinen, “ganz Europa auf den Kopf stellen”

    und sagen Sie einmal klar, was Sie genau gegen diese Herren haben. Was sie auszeichnet, ist, dass sie sich Gedanken machen und diese äussern.
    Damit stellen sie sich natürlich auch der Kritik, wobei Ihr wiederholtes “Guru” bestimmt nicht gehört, das ist Blödsinn.

    Menschen, die Fragen stellen und andere zu Nachdenken anregen, sind keine Gurus.

    Gurus sind die, die anderen das Denken verbieten und Nachfolge verlangen, Treue und/oder vor allem Geld.

    Erklären Sie einmal, ob Sie einen echten Kritikpunkt haben oder ob Sie nur herumstänkern.

  2. olive sagt:

    Ob Sie
    einen) echten Kritikpunkt haben

  3. Edi Brugger sagt:

    @Andersen von der Protestantensekte

    Lesen sie einmal unter:

    http://www.freidenker.ch

    Wenn sie nicht wissen wie das geht: einfach mit dem Cursor, das ist in der Regel der Pfeil auf dem Monitor (dem Fernseher vor ihnen), auf obigen Link klicken, Gehirn einschalten und lesen. Sollte sich dann immer noch kein AHA-Effekt einstellen, sollten sie den Computer abschalten und sich beim Arzt oder Psychologen zur Untersuchung anmelden.

  4. ueli sagt:

    @Klara Brunner
    Sie verwechseln offensichtlich Bildung mit Berufschancen und Lohnunterschieden. Gerade diejenigen Menschen in meinem Umfeld, welche ich als gebildet empfinde – sind nicht diejenigen welche das grosse Geld machen – während ein paar kindische Idioten, welche bei gewissen Finanzdienstleistern, Boulevardblättern und Werbedienstleistern (also all die schönen Sachen, die die Welt meiner Ansicht nach nicht braucht) sich dumm und dämlich verdienen dürfen.

  5. Klara Brunner sagt:

    @ ueli

    Glauben Sie mir, ich verwechsle nicht. Es wird irgendwann eine Zeit da sein, in der Sie sich glücklich schätzen können wenn ev. ein Einkommen zum überbrücken hilft. Alles selbst erlebt und dann ist man froh, wenn dieses eine Einkommen auf einem relativ hohen leverl ist weil man ja Kinder in Ausbildung hat und die Zelte nun nicht gleich abreissen will.

    Mir ist schon klar wasw Sie sagen wollen: Geld macht nicht glücklich. Aber ein bisschen was davon auf der hohen Kante kann sehr beruhigend und unter Umständen hilfreich sein weil man dann nicht gleich in die Fänge unserer Ämter und Behörden gerät, was gar nicht schön ist, glauben Sie mir.

    Man muss nicht raffgierig sein aber so etwa in der Mitte fühlt sichs ganz gut an. Zudem ist echte Bildung sehr bereichernd, finde jedenfalls ich.

  6. ueli sagt:

    @Klara Brunner
    Lesen Sie doch bitte mal ein bisschen genauer. Ich habe nirgendwo behauptet, dass man nichts auf der hohen Kante haben sollte und solche Platitüden wie “Geld macht nicht glücklich” werden bezeichnenderweise meistens von denen geäussert, die sowieso schon genug davon haben. Es gibt einen Unterschied zwischen Bildung und Berufswissen. Man kann tatsächlich ein guter Jurist, Banker, Werbefuzzi oder Handwerker sein und gleichzeitig ein ungebildeter Hohlkopf, dem man als Gesprächspartner nicht über den Weg laufen will. In den meisten Berufen ist es sogar vorteilhaft wenn man nicht allzuviel “nachdenkt” – da dies die Job-Performance verringern könnte.

  7. sind Mütter gierig? sagt:

    da macht ein evangelikales Diakoniewerk – bundesweit Krankenhäuser und Altenheime – (aus D) Werbung mit (und für die ) alten Frauen, die allerdings gut bei Kasse sein müssen, um dort ihre letzte Zeit vor oder nach dem Oberschenkelhalsbruch im Pflegeheim versorgt zu sein.

    Laut Foto sind die Damen wesentlich älter als ich es bin (Sie wissen ja: ich sehe immer noch jünger aus :- ) ) , die ich noch gut 4 Jahre vor meiner regulären Rente (leider nicht mehr Pension) *anlagern* könnte. Stattt dessen hat sich etwas anderes “angelagert”…(ich bringe jetzt mal Lokalpatriotisches und Lebensbiografisches bei meinen Betrachtungen in die Kausalkette, etwas, was unmittelbar eben zusammen gehört.)
    Ja, die Zeit ist gekommen, um sich expiziter und häufiger mit Sterben, Tod, Altsein, Alleinsein, Kranksein, Gebrechlichsein, Testamenten, Nachlaßreglungen, Vertragswerken, Patientenverfügungen, vor-letzten Wohnorten, Behinderten-Testamenten usw. zu “beschäftigen”. Oder gar zu vergnügen. Um Deutschlands Gierige muß Frau sich dabei nicht sorgen, wenn sie hochrechnet, was so ein Volljurist in zwei Tagen Beratung für Kohle macht. Selbst in dieser Generation zeigt sich noch: Männer fahren die dicken Chauvi-Limousinen und parken die schweren schwarzen 6Zylinder vor den Pietisten-Gemeinden oder fahren gepanzerte Dienstwagen wie bei denKatholen… und die “Haushälterinnen” fahren, wenn überhaupt, einen Kleinwagen (oder eben den universellen Kindertransporter) und schieben zusätzlich den Kinder-Wagen. (UM ES DEN PIEKSERINNEN GEGENÜBER EIN FÜR ALLE MAL KLAR ZU STELLEN: bei mir herrrscht/frauscht absolute Loyalität zu Kindern!) Bei meinem Schwiegervater (signalisiertes Oberhaupt und gern laienhafter Prediger) sollten Frauen eigentlich überhaupt kein A U T O lenken. Aber seine Töchter waren “ungehorsam”. Wahrscheinlich durfte deshalb auch nur der Sohn studieren!…Die Töchter gingen früh, der Sohn blieb :- ) vorerst …
    Zu Deutschlands Gierigen zählen neben den Medizinern, Kirchenbediensteten der oberen Kaliber, Volljuristen, Abgeordneten mit drei Vorstands-“Neben”-Jobs, den ‘Herren Ferres’ & ‘RAFFhüschen-Rührrupp’-Konsorten…. ganz besonders aktuell eben die Piloten!
    Wie schön für die Evis, dass nun einer der Ihren für eine “Pflegereform” sorgt. :- ) Ein Herr G., der allerdings nicht möchte, dass A L L E einzahlen (Freiberufler und Beamte) Ist eben doch ein ZWEIERLEIMASS-SYSTEM, der Evigelikalismus….Evi = das Herhaltsyndrom…das Ressourcen-Modell. Auf dem das Glaubensleben irgendwie beruht.

    Männer lagern an…Frauen “reichern” an…Bauen INNERE Substanzen um. Die ganz alltäglichen Diagnosen neben den Arthrosen (von SAUER SEIN) : hier Knochen weg, dort Knochen hin…Schön ists nicht, so eine dicke Schädeldecke, die aufs Gehirn drückt und es langsam zerdetscht! Kurz AP, Alkal- Phospha…Ich will hier gar nicht zu genau und detailreich werden…So ein Schulmed wird kaum den Zusammenhang bestätigen mit jenen 4 Enzymen, die bei Porphyrinopathien gestört sind (aufgrund von Stress?…aufgrund von eigenen “Migrationsanteilen” in der psychisch gestressten Erinnerungs-und Flucht-DNA?) Geht gewissen Leuten schon sowieso genug auf den gesunden und glücklichen und oberflächlichen Keks, wenn sie hören sollen, wie KAPUTT Menschen sein können…

    Diese Frauen (auf dem Foto) haben wohl alle ihre (von Gott geschickten) SCHICKSALE im Paket. Viele haben geboren und einst Familienbilder erstellt mit viel Nachwuschs “wie die Orgelpfeifen”.
    Auf die “Rentenquerulanten” wie Prof. Resch [h ttp://familienarbeit-heute.de/?p=3747 ] oder Sozialrichter J. Borchert[wer Schweine großzieht….] habe ich schon oft genug hingewiesen…Dennoch lädt “meine” ehem. Kirche = Eine Klotür für alle” (zum Talk am roten Tisch bei Phoenix) ein zu Themen wie “Ist die Ehe noch heilig” und sorgt für M a i n s t r e a m und Abschaffung der Familie (sorgt für Gäste wie = “tolerante” Meinungsmacher wie Amelie Fried….Dahingeplapper…) , statt jene AUFGEARBEITETEN FRAUEN AUFZUWERTEN MIT AUSGLEICH UND ANERKENNUNG: MIT LOHN UND REGENERATION. Mit Sabatjahren und Zivies und und…und natürlich anständiger Rente! Gell, Andersen? Profitieren oder VerANTWORTung….

    Wir genügsamen Frauen ZAHLEN IMMER NOCH (auch noch mit 65) für bedürftige “Kinder”…während die anderen auf Reisen gehen…(Abgesehen davon, dass Rentner immer mehr Steuern zahlen!) Wir zahlen Wohnungen, Studiengänge, Ergänzungsstudium, Auslangssemester…zahlen, was die FIRMEN oder Bonzenkrankenhäuser den Praktikanten nicht zahlen…
    zahlen täglichen Bedarf, hier ein Fahrrad (weil wieder eines geklaut wurde) , dort eine teure Bahnfahrkarte…während die Malle-Zweit-und Drittwohnungs/Hausbesitzer die subventionierten Billigflüge nutzen.
    Sobald ich mich ins Leben begebe, was sehe ich? Konsumverzicht???? (nochmal der Input Niko Paech, Befreiung vom Überfluß). Piktogramme, Signets und Symbole…Dresscodes/Dresscoats….z.B. Segler-Schläppchen bei Herrn Doktor!

    Der Winter ist immer recht kalt im Haus. Aber immer noch wärmer als bei denen, die alles einteilen und abzählen müssen. Noch zähle ich nicht, wie oft ich den Wasserkocher benütze und mein PC läuft….damit ich evangelikalen Bonzen und anderen Fundis SPAM schicken kann…
    Keine Ahnung, wo mein Server steht :- ) In Hamburg? Ina-Müller-Town? Damit ist der Glanz auch schon ausgeschöpft. Hamburg BIETET nichts mehr ohne Moos…Beatles..das war einmal. Tolle Bildungs/Workshops in den ev.-und kath. Akademien? Vorbei…Jene Klientel hat kein Geld mehr übrig für Bildungshäuser und Spaßseminare…DIE ZEIT hat sich nun aufgemacht, der “Schönen” etwas Dampf zu machen. Und schon schreibt eine Hebamme im Lokalteil: “Ottensen wird immer schlimmer.” Wird’s auch! (—-> Suche—->h ttp://www.zeit.de/hamburg/index oder eben nächste Woche Archiv) Spannender Artikel!

    ———-
    Hamburg ist die Stadt der größten Frauenaltersarmut in Deutschland!

    Hamburg verließ ich, weil Ende der Siebziger keine Lehrer eingestellt wurden…zusammen mit dem Autoaufkleber “Frohe und Hansestadt Hamburg”…Bis dahin: Tor zur Welt!, ein Gefühl von Solidarität…Studentenjobs aus der Jobberhöhle… irgendwann wollte ich zurück.
    Als Hamburg-Rückkehrerin zwanzig Jahre später kam ich mit Großfamilie in eine kalte Stadt, in deren Strukturen man nur schwer oder gar nicht eintrat. Das ging einigen anderen genau so. Verschlafen kam *sie* mir vor…und gegenüber Süddeutschland selbst in den noblen Stadtteilen total verdreckt und gefühlt kriminell…Gleichzeitig bekam ich das Buch “Öde Orte” in die Finger und konnte mich zunächst mal darüber informieren, was die zwei Jahrzehnte über am Strand von Blankenese so gelaufen war… Meine Kinder fanden dann auch Drogenbestecke unter den Pulten.
    Dann ging das Mobbing, heißt Gemobbtwerden, in den Schulen für sie los…und die laxe Bildung (68er Pamphlete statt UNTERRICHT der gut versorgten A14-A15- Rentnerband) gegenüber bisher anderer Gewöhnung.

    Es stimmt! Hamburg rühmt sich in erster Linie selbst. Aber wofür?”Spirituell” z.B. war diese Stadt der “ehrbaren Kaufleute” und Pfeffersäcke nie. Und Begenungen ausserhalb der eigenen vier betulichen Wände oder einer Schiffspromenade?
    Wenn ich da an die Münch’ner VHS denke oder die Schwabinger Szene!

    Altwerden in dieser Stadt? Wo? Zu welchem Preis? Freier Markt = 5000 Euro pro qm….
    Mit welchen DAUERStaus? Die Bürgermeister a.D. (ZEIT) haben versäumt, Flood-Maps zu gugeln. …bei nur einem Meter höherem Wasserstand…………..______________________________Deadline
    .Aufgepasst, Investoren!
    klar, dass die Zeit einen solch gearteten Leserbrief in ihrer Kampagne nicht freischaltet :- )
    —-

    “Schau mal, Mama, da läuft auch noch ein Hen!” sprach der samengespendete Wonneproppen zu seiner tätowierten Leihmama,
    den aus dem Sozialkaufhaus ersteigerten eigenen Buggy zur Abschiebe-Kita schiebend, wo ein subventioniertes Gen-Frühstück wartete…
    die mit ihrer Frau “Familie” spielen wollte und ein “Geschwisterchen” von einem anderen ONA-oder -“do it for Denmark-Papa” erwartete. (Aus der HEN-oder aus der GEN-Lotterie, Lotterei) Alle Voruteile in einem Satz vereinigt? Fehlen noch ein paar…Tja, ich bin solz auf meine “Calotte”! “Liebe” meinen DICKSCHÄDEL! (war übrigens klar, dass die EKD Kommentare in diesem Sinne löscht!)

    In diesen Angelegenheiten:
    h ttp://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/1584013/Trojanisches-Pferd-Gender_Welches-Geschlecht-solls-denn-sein

    h ttp://www.medrum.de/content/gabriele-kuby-gender-eine-neue-ideologie-zerstoert-die-familie (kann ich auch nichts dafür, wenn sich medrum die kuby mit ihren richtigen Aussagen krallt…meine Meinung zu fundamentlistischen “Ober”-Männern habe ich nach wie vor!)

    Hören auf die MEINUNGSMACHER?
    h ttp://www.freiewelt.net/wer-schlagt-den-takt-10028716/

    (übrigens: zivilbürgerschaftliches Engagement wird angeregt von Mitmachern aus diversen Parteien U:A: der AfD…:- ) ..aber keine Bange..ich bleibe OHNE…Partei…Globalisierungsgegner sein wie H. Gei. bei attac, “reicht”)

    und speziell noch für anderesn: Do it for Denmark :- ) —sollte aber nicht geschmacklos sein!
    h ttp://kreidfeuer.wordpress.com/2014/03/30/kann-man-durch-sex-kinder-zeugen/

    ( sorry. ohne weitere Flüchtigkeitsfehlerkontrolle…)

  8. sind Mütter gierig? sagt:

    Tschuldigung, liebe Zeit, war etwas vorschnell…aber “meine liebe EKD” bleibt bei ihrer großen weiten Klotür und der Sprache der “evangelischen Frauen”….

  9. sind Mütter gierig? sagt:

    Do it for Deutschland 😉

    Man könnte auch fragen: Wio sollen wir zumindest und ua. skelettkaputten Kindergroßzieher-Eltern uns einen Ausgleich oder eine Reha holen?

    (Herr Doktor Schulmed in den Segler-Schühchen stellt nur zwei Fragen: was machen Sie beruflich und
    wie alt sind Sie? Biste ü50 gelten andere Maßstäbe..Biste ü60……biste ü90, darfste nicht sterben…)

  10. Klara Brunner sagt:

    @ olive
    @ anderson

    Ganz recht, andersen soll mal ein wenig ausdeutschen was sie damit meint. Und was sie unter Europa versteht. Meint andersen die Europäische Union oder meint sie Europa? Das ist nicht gleichzusetzen. Grundsätzlich gehört z.B. Weissrussland geographisch gesehen zu Europa. Und das würde ich nicht auf den Kopf zu stellen versuchen, jedenfalls nicht solange Wladimir Putin noch lebt.

  11. Klara Brunner sagt:

    @ ueli

    Ich habe mir überlegt, ob ich auf Ihr letztes posting überhaupt reagieren sollte. Und ich tue es trotz innerer Widerstände, weil ich Sie nicht kenne. Aber ich gehe davon aus, dass Sie noch sehr sehr jung sind und deshalb die Tragweite Ihrer Aussage nicht abschätzen können. Mit anderen Worten, ich über Nachsicht wegen Ihres jugendlichen Alters aber grundsätzlich widerspricht Ihre Schreibe einer vernünftigen Lebenseinstellung. So kann man schwafeln, wenn man keine Ahnung hat, wie sich Verantwortung zu dritt oder zu viert anfühlt. Schon zu zweit kann das ganz schön ans Lebendige gehen, wenn man z.B. in Unsicherheit lebt ob der Partner demnächst mit über 50 seine Anstellung verliert. Ist mir passiert, das war nicht schön, kann ich Ihnen sagen und ich war froh, dass wir damals nicht nur etwas auf der hohen Kante gehabt haben. Das war die materielle Seite die psychisch menschliche Verfassung die ich damals mitgetragen habe war schon schlimm genug, eine Ehemann von dem man nie weiss ob er abends wieder heimkommt weil er am Morgen mal wieder sagte, er habe genug, er bringe sich um und der dann irgendwann nächtens nach Hause kam, nach Jahren geregelten Lebens.
    Materielle Unsicherheit wirft in aller Regel – sozusagen ausnahmslos – ziemlich aus der Schiene. Wenn man sich da in der Lage sieht wenigstens die nächsten Jahre überbrücken zu können ist das in solchen Situationen ganz schön viel.

    Vielleicht habe ich auch mal wie Sie geredet, das ist mir aber “längst vergangen” weil mir die Alltagsrealität begegnet ist und begegnet.

  12. ueli sagt:

    @Klara Brunner
    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir aneinander vorbeireden. Ich plädiere weder für materielle Misere, noch für ein Leben auf der Strasse – so wie das interessanterweise Jesus gemacht hat (der Vatikan hat die “Botschaft” wohl ein bisschen “falsch” verstanden) – sondern schlicht und einfach dafür, dass man Berufs”bildung” nicht mit Bildung im Allgemeinen verwechselt.

    Mir ist bewusst, dass die meisten Menschen vom System der Kapitalverwertung so an den Karren gespannt werden, dass sie am Abend gerade noch genügend Kraft aufbringen können um ihre Rechnungen zu bezahlen, eine Fertigpizza in den Ofen zu schieben und die Glotze anzustellen. Ein Freund von mir ist mit 30 vor zwei Wochen vor Überarbeitung zusammengebrochen und musste ins Spital gebracht werden – jetzt weiss er nur dummerweise nicht wie er die Rechnungen bezahlen soll. Währenddessen werden Millionen Menschen in Europa von Arbeitsämtern und Sozialämtern wie der letzte Dreck behandelt, da sie für die Kapitalmaschinerie schlichtweg nicht mehr “verwertbar” sind…

    Der Schlusssatz von Ihnen, Frau Brunner, verrät vor allem eins: Dass Sie sich, um überleben zu können – voll und ganz mit dem System identifizieren mussten. Das “so Reden” (also systemkritisch) ist Ihnen schon “längstens vergangen” – und damit wohl auch das “kritische Denken” Frau Brunner!
    Ich habe hier ein kleines Gebet für Sie:
    Die fast unlösbare Aufgabe besteht darin, weder von der Macht der anderen, noch von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen. (Adorno, Minima Moralia)

  13. ueli sagt:

    @Klara Brunner
    Aja – ich bin also ein “richtig kleiner Egoist” weil mein Freund nicht über 50 ist und sich noch “erholen kann”? Wirres Zeug, dass sie da schreiben – aber eben: Es gibt kein richtiges Leben im falschen. Die einen müssen diesen Satz halt auf die harte Tour lernen – indem sie mental schon lange vor dem Greisenalter gewaltig abbauen.

  14. Carl Dal Pund sagt:

    “Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir aneinander vorbeireden.”

    @ueli (4. April 2014 um 13:21):

    Klaerli antwortet selten auf ein gebrachtes Argument, dafuer umsomehr auf nur von ihr unterschobene Erfindungen, garniert mit – von der Zensur selektiv tolerierten – persoenlichen Beleidigungen…..

  15. Klara Brunner sagt:

    @ ueli

    Ja, ja, wirres Zeug, was. Dazu gibts nichts mehr zu sagen, es ist nicht meine Sache zu predigen oder gar zu überzeugen. Aber ich vermute mal, dass das Leben Sie einholen und lehren wird. Ich weiss, dass Erfahrenes, Gelebtes schwierig weiterzugeben sind. Deshalb ist sowas aber nicht wirr. Aber bitte, wenn Sie das so benennen möchten, ich für meinen Teil verbleibe bei Ihrer Einseitigkeit beim Egoismus.

  16. ueli sagt:

    @Klara Brunner
    Tatsächlich gibt’s dazu nichts mehr zu sagen und sie müssen auch weder predigen noch sonst was. Trotzdem sollten Sie in Zukunft darauf achten, dass Fragen und Antworten passen. Wild drauf los schreiben und die andere Seite beleidigen mag zwar Ihnen kurzfristig “Spass machen” – ist aber nicht wirklich hilfreich für eine sinnvolle Diskussion.

  17. sind Mütter gierig? oot sagt:

    vor dem Hintergrund Europa (und einiger gieriger Gleichmacher und Frauenausbeuter = nur politische Kaste? )

    h ttp://www.rettet-die-familie.de/wahlpruefsteine-europawahl-2014

    auch wenn es die “verantwortungsvollen” Singles, Geniesser (Freidenker, “Christen”, Möchtegernchristen, verheiratet, wiederverheiratet, geschieden, liiert oder sonstwas) nicht zu interessieren scheint, und es sich scheinbar besser borniert U50 im gefällig eingerichteten Leben leben läßt, in dem (noch?) alles machbar ist….. die alle nur ihre Flugpunkte im Sinn haben…wie gestaltet sich wohl GemeinW O H L? (und auf wessen Kosten?) Steter Tropfen bildet manchmal einen Meinungsumschwung….und manchmal hat man eben die MACHT der Meinungsmacher satt!

    “Presseinformation
    Bündnis “Rettet die Familie”

    Wahlprüfstein zur „Gleichstellungspolitik“

    Im Amsterdamer Vertrag (1997) verpflichteten sich die Mitglieder der Europäischen Union zur „Gleichstellungspolitik“, die den Eindruck erwecken soll, es gehe um die Gleichberechtigung der Geschlechter. Wird beispielsweise die Umsetzung in Deutschland betrachtet, geht es aber um etwas ganz anderes. „Gleichstellungspolitik“ heißt hier, dass Frauen und Männer in ein möglichst gleiches Erwerbsschema gepresst werden sollen, wobei die Erziehung der Kinder zumindest ab dem zweiten Lebensjahr aus der Familie ausgelagert werden soll.

    Deutlich wird diese Politik in der Begrenzung des Elterngeldes auf ein Jahr nach einer Geburt und in der fast ausschließlichen Honorierung der Krippenbetreuung, während Eltern, die ihre Kinder selbst betreuen, fast leer ausgehen. Das zwingt immer mehr Eltern aus wirtschaftlichen Gründen, die Erziehung ihrer Kinder an öffentliche Einrichtungen zu delegieren. Nach den wirklichen Wünschen der Eltern oder gar dem Wohl der Kinder wird nicht ernsthaft gefragt.

    Eltern, die sich trotz aller gesetzlich geschaffenen Nachteile dazu entschließen, im Interesse ihrer Kinder länger als ein Jahr auf Erwerbsarbeit zu verzichten oder diese einzuschränken, werden bei einem weiteren Kind per Gesetz meist mit einem Bruchteil des Elterngeldes abgespeist im Vergleich zu Eltern mit erstem Kind, die zuvor voll erwerbstätig sein konnten. Diese gezielte Diskriminierung von Eltern mit mehreren Kindern ist das krasse Gegenteil von Gleichberechtigung und auch mit dem Schutzgebot des Grundgesetzes gegenüber der Familie nicht vereinbar.

    Auf diesem Hintergrund hat das Bündnis „Rettet die Familie“ 13 Parteien, die an der Europawahl am 25.Mai 2014 teilnehmen, einen Wahlprüfstein übersandt mit der Bitte um Stellungnahme, wie sie die im Amsterdamer Vertrag vereinbarte „Gleichstellungspolitik“ verstehen. Die Tierschutzpartei und die PBC haben bisher nicht geantwortet. Von der SPD und AfD liegen vorläufige Antworten vor.

    Das Anschreiben an die Parteien und die jeweiligen Stellungnahmen sind auf der WEB-Seite des Bündnisses ([www.rettet-die-familie.de] ) einzusehen. …”
    (Dr. Johannes Resch
    Stellv. Vorsitzender Bündnis “Rettet die Familie”)

  18. sind Mütter gierig? oot sagt:

    mein Privates ist politisch…und war doch eine Glaubensfrage…und VOLL im patriarchalisch-christlichen Kontext!…be-gründet….

    zitiert aus dem ersten Link

    “Das patriarchalische Denken, das Tätigkeiten, die überwiegend von Frauen geleistet wurden (Kindererziehung, Krankenpflege) gegenüber der überwiegend von Männern ausgeübten Erwerbsarbeit diskriminierte, sollte überwunden werden. Dieses Denken gipfelte in (West-) Deutschland in der Rentengesetzgebung (bes. Rentenreform 1957).

    Die bis dahin geltende Bindung der Altersversorgung an die Erziehung von Kindern im Rahmen des familiären Generationenvertrages wurde gelöst. Die Versorgungsansprüche gegenüber der Kindergeneration wurden stattdessen an Erwerbsarbeit gebunden. Die fast ausschließlich von den Frauen erzogenen Kinder wurden verpflichtet, vor allem an Männer und kinderlose Frauen Renten zu zahlen. Mütter gingen weitgehend leer aus, obwohl sie durch ihren Arbeitseinsatz dafür gesorgt haben, dass alle Bürger später Renten erhalten können.

    Da der Anteil kinderloser Frauen wuchs und die Väter die Benachteiligung der Mütter mittragen mussten, wandelte sich die Diskriminierung der Frauen immer mehr zu einer solchen der Eltern. Auf diesem sozialhistorischen Hintergrund wird “Gleichstellungspolitik” heute in unterschiedlicher, ja gegensätzlicher Weise aufgefasst. Einerseits wird darunter “Gleichberechtigungspolitik” verstanden. Jede Tätigkeit, unabhängig davon, ob von Frau oder Mann ausgeübt und unabhängig von ihrer Art, allein an ihrem Wert für andere bemessen soll und honoriert werden. Daraus folgt, dass die Erziehungsleistung der Eltern dann von der Allgemeinheit zu honorieren ist, wenn die Kindergesetzlich verpflichtet werden, später die Altersversorgung aller Erwerbstätigen zu finanzieren. Dadurch soll sowohl die Diskriminierung der Frauen als auch der Eltern abgebaut werden.

    Ein anderes Verständnis von “Gleichstellungspolitik” hält die Gleichberechtigung der elterlichen Erziehungsleistung nicht für möglich, da sie als minderwertiger angesehen wird als Erwerbsarbeit. Damit wird das patriarchalische Denken verinnerlicht, das eigentlich überwunden werden sollte.

    Die Diskriminierung der Frauen soll aufgehoben werden, indem sie in möglichst gleichem Umfang wie die Männer erwerbstätig sind. Die Kindererziehung soll weitgehend in staatliche Betreuung überführt werden. Diese “Angleichungspolitik” räumt dem Staat ein Bevormundungsrecht gegenüber Eltern ein, das ihnen ihre Entscheidungsfreiheit nimmt. Auf diese Weise können aber Mütter und Väter, die ihre Kinder selbst betreuen wollen, niemals gleichberechtigt werden.

    Frage:
    Wie wird Ihre Partei im Europäischen Parlament den Auftrag zur „Gleichstellungspolitik” verstehen? Als “Gleichberechtigungspolitik” oder als “Angleichungspolitik”? “

  19. sind Mütter gierig? oot sagt:

    Danke fürs Lesen :- ( ich schrieb hier TROTZDEM!

  20. oot sagt:

    lies auch über das “Elend Demokratie” bei —>tadema

    ( Meinungsmache und gemachte Meinung….öffentliche Meinung und veröffentlichte Meinung)

    ….”Der demokratische Staat ist ein macht- und geldgieriges Monstrum

    Eine Demokratie haben wir schon lange nicht mehr – Teil 18

    Der demokratische Staat ist ein Leviathan. Die Politiker maximieren ihre Macht mit der Menge des Gelds, das sie ihren Steuerbürgern abknöpfen, und müssen mit demselben Geld wieder die Gruppen umwerben, die ihre Wiederwahl sichern. So schaffen sie ständig neue Schlupflöcher und erhöhen Steuern, um die daraus entstehenden Finanzlöcher zu stopfen. Ein Teufelskreis und darüber hinaus der nackte ökonomische Irrsinn. Wolfgang J. Koschnick
    Das Urelend der entwickelten Demokratien: Die totale Staatsverschuldung

    Eine Demokratie haben wir schon lange nicht mehr – Teil 17 …”…..

  21. oot sagt:

    hier fragt man sich: wer oder was regiert den Geist?
    Muß ich tatsächlich in einer so absurden Welt mit solch absurden Leuten leben?
    h ttp://www.zeit.de/hamburg/2014-04/here-we-go-agentur-kunth-hamburg

    ich bin aus der Zeit gefallen..macht nichts…..und derartige “Profile” gibt es wohl viele an vielen Orten…macht was

  22. andersen sagt:

    @Brunner

    Sie Sagen, dass ich soll Position beziehen, klar wurde mich von klein auf beigebracht eine eigene Meinung zu bilden und auch diese zu vertreten.
    Aber, offen ein Partei zu ergreifen und sich in die politischen Debatten ein Gastland einzumischen, halte ich für falsch.
    Es gibt zu viele sensible Fragen, wo man auch als Ausländer einfach den Mund halten muss.
    Die Schweiz muss die eigene Probleme in der Land selber lösen.
    Für Frieden brauche es Vertrauen zwischen die Menschen und ein Dialog auf Augenhöhe.

  23. olive sagt:

    @andersen

    “Die Schweiz muss die eigene Probleme in der Land selber lösen.”

    Finde ich auch, aber nachdem Sie nun schon die Fast- Nazikeule geschwungen haben..

    Sie sollen Position beziehen zu Ihren eigenen Aussagen über Michael Schmidt-Salomon und seine Europa “umkremplerischen ”
    Aktivitäten, nicht zur Schweiz.

  24. andersen sagt:

    @Olive

    Ich sollte gar nichts hier ein Position beziehen, schliesslich habe ich nicht der Michael Schmidt-Salomon und der Wilders in die Schweiz eingeladen.
    Ich habe mich auch nicht , wie der Freisinger es gemacht haben, sich von die Bücher von Hendryk Broder aufgegeilt.
    Und ich habe nicht gegen die Schweiz, dass wäre ja absolut Absurd.

  25. Rabbi Jussuf sagt:

    andersen
    machen Sie endlich mal einen Anfängerkurs in Deutsch!

  26. Rabbi Jussuf sagt:

    andersen

    Oder lassen Sie es besser. Es kommt doch nichts besseres dabei heraus, egal in welcher Sprache, die Sie nicht beherrschen.

  27. olive sagt:

    @andersen

    wie kommen Sie überhaupt darauf, MSS und Wilders in einem Satz zu erwähnen?
    Und woher wissen Sie, was Freysinger liest?

    Aufgeilen, Ihre Wortwahl ist wirklich exzellent.

  28. andersen sagt:

    Jussuf

    Genau, Dummheit macht sich nur breit bei diejenige, die zu viel Wissen wollen, somit können sie nicht auf der Wesentliche beschränken.

  29. andersen sagt:

    @Brunner

    Aha, nennen Sie hier ein Beispiel?

  30. Klara Brunner sagt:

    @ andersen

    Was @ olive genannt hat. Sie haben die Schweizer die für die Zuwanderungsinitiative gestimmt haben in die Nähe der Nationalsozialisten der üblen Art gestellt. Das IST eine Verunglimpfung.

  31. Klara Brunner sagt:

    @ ueli

    Wer 12 oder 13 Jahre lang die Schulbank gedrückt hat muss lernen sein Wissen umzusetzen. Das ist für viele ziemlich schwierig. In der Schule wurde benotet und wer nicht lernte wurde nicht versetzt oder wegen schlechter Noten und Zeugnisse in eine “tiefere” Schulstufe versetzt. An der Uni muss jeder selber wissen was er will. Wer sich interessiert und lernt kommt vorwärts. Wer sich die Mühen der Anfänge macht dem öffnen sich daraus interessante Möglichkeiten. Aber es ist – das habe ich öfter gehört – eben bereits die Fähigkeit zu lernen gefragt als dorten niemand sagt “das müssen Sie bis irgendwann beherrschen wir schreiben darüber eine schriftliche Arbeit. Wer das nicht will und kann der bleibt in den staubigen Anfängen sitzen, es interessiert dort zunehmend weniger ob sich Studenten wohl fühlen. Man fördert diejenigen die ihre Begabungen nutzen. Die anderen – davon geht man offenbar aus – haben die nötige Grundlage Zukunftsweisende Entscheidungen selber zu treffen.

    Dass an Universitäten Grosszügigkeit herrscht ist unbestritten. Sonst könnte der nun fast 50igjährige Sohn meiner langjährigen bekannten in Zürich nicht sein viertes oder fünftes Studium in Angriff nehmen nachdem er es in den anderen Fällen nicht über die Anfängerprüfungen hinaus geschafft hat. Da er vor nicht langer Zeit bei Mami wieder eingezogen ist kann man sich fragen was da passiert wenn Mami stirbt. Das z.B. ist für mich ein 50igjähriger Schwätzer und alle die sein Verhalten stützen sind für mich weltfremd. So ist das Leben nicht. Ich habe gelernt nach welchen Kriterien auch Akademiker angestellt werden resp. solche Leute die irgendwann Prüfungen an der Uni abgelegt haben. Da gibt es eine einschneidentde Selektion und ich wiederhole hier nach zig Jahren erstmals was mir damals mein Vorgesetzter darüber gesagt hat. Er meinte bei einer ganzen Anzahl von Bewerungen für eine Anstellung: Die können Sie gleich aussortieren, das sind lauter Leute die nicht wissen was sie wollen. Die haben hier mal und da mal und nichts aus ihren Möglichkeiten gemacht. Wir brauchen jemanden der das kann. Und so hat man vieles gar nicht gelesen weil Lebensläufe nach 20 irgendwie verzettelt waren und sich abgezeichnet hat, dass da sich jemand zu kindisch für seine Ausbildungsstufe und sein Alter verhielt. Stehenblieb bei idealistischen Schwärmereien und sonst nichts.
    Das IST hart aber das IST auch das Leben, wer was anderes erzählt lügt. Es ist jedem anheimgestellt ob er was draus macht und ob es ihm gleichgültig ist irgendwann mal als Aussenseiter zu enden.

    Wieviele KV-Bewerbungen, dass damals auf eine einzige Stelle eingingen erzähle ich hier doch auch mal. Jeweils über 200 von denen man die ersten hundert noch gelesen hat und den Rest mit einer Standardabsage beantwortet. Dass sich daran was geändert haben könnte glaube ich nicht. Bürolisten ohne Ambitionen und Ehrgeiz, darauf hat die Welt auch gar nicht gewartet.

  32. Klara Brunner sagt:

    @ ueli

    Geld regiert die Welt, das ist Fakt. Alle Organisationen die Worte wie “sozial” oder gar “christlich” im Namen führen gezwungen werden ehrlich zu sein oder ihren Namen zu ändern. Glauben Sie mir die Namensänderungen wären sehr zahlreich weil einfaher…..

  33. Edi Brugger sagt:

    @Olive, Rabbi

    Gegen Andersen kämpfen Götter selbst vergeblich.

  34. Realistin sagt:

    “Aber, offen ein Partei zu ergreifen und sich in die politischen Debatten ein Gastland einzumischen, halte ich für falsch.”

    Ha ha, selten so unglaubwürdige Blogger gelesen im Hugo-Stamm-Blog (nachdem sie seit Monaten wettern über SVP, den Walliser-Politiker etc. etc. )

    Es ist echt mühsam, ihre Kommentare zu lesen Andersen. Was sie dauernd predigen, widerlegen sie jeweils im nächsten Kommentar. Sie bloggen solches Wirr-Warr, dass es echt besser wäre, niemand würde auf ihre Kommentare reagieren. Sie glauben die Schweiz zu verstehen, haben jedoch keine Ahnung. Sie wollten doch die CH verlassen nach der MEI? Haben sie schon den Termin?
    Falls sie weiter ihre absurden Kommentare ablassen wollen in diesem Blog, dann bringen sie doch endlich Argumente, was an der PFZ (moderne Sklavenarbeit) gut sein soll!
    PS: ich bin Schweizerin mit einem AUSLÄNDER verheiratet und sagte JA zur Mei (auf Wunsch meines Secondo-Ehemanns ohne CH-Pass!!! ). Und ich war gleicher Meinung (ich stimme schon noch was ich will).

  35. andersen sagt:

    @Realistin

    Sie sagen, sie wollen doch die CH verlassen nach der MEI?
    Das habe ich nie gesagt, dass ich es will.
    Haben sie schon den Termin?
    Nein, weil ich hier ein Vertrag hat, an denn ich mich wie nachzuvor hält.
    So habe ich es gelernt.
    Ich habe nicht gegen die SVP gewettet, ich habe die Feindseligkeit von SVP zu der EU kritisiert.
    Und?
    Und der Rechtspopurlismus, die nicht nur in die Schweiz sich breit macht.
    Und?

    Sie sprechen von moderne Sklavenarbeit, sowas kenne ich nicht.
    Können sie das genauer erklären?
    Sie sagen, Sie sind mit ein Ausländer verheiratet , also ist der ME ja hausgemacht und Sie haben ja zum MEI gestimmt-das ist Wirr-Wahr und dann schreiben Sie, es wäre echt besser, wenn niemand auf meine Kommentare reagieren.
    Dann muss ich Ihnen noch erläutern, was moderne Sklavenarbeit ist?
    Sie haben durchaus Recht-so verstehe ich wirklich nicht die Schweizer.
    Und, muss ich das?
    Mein Beruf ist nicht Therapeut.

  36. Realistin sagt:

    @Andersen
    ok, ich erkläre es ihnen:
    Durch meinen Beruf sehe ich täglich die “Skaven-Arbeitsverträge” dieser angeblichen Fachkräfte aus der EU. Viele stammen z.B. aus Ostdeutschland. Dort haben Sie ein Haus und Familie. In der Schweiz arbeiten Sie als Handwerker mit einem Lohn von unter 4000 Franken! Sie möchten jedoch nicht, dass die Familie nachkommt, sonst müssten sie sich ja in eine kalte kleine Mietwohnung zwängen, also sind sie Wochenaufenthalter (haben aber B-Aufenthaltsbewilligung). Sie krüppeln dann von Mo-Do die 42-50 Stunden ab, damit sie die vielen Kilometer nach Hause fahren können übers Wochenende. Wäre die Familie nicht glücklicher, wenn man im Osten Deutschlands Arbeitsplätze schaffen könnte? Und diese Familienväter auch nach der Arbeit nach Hause könnten? Dieses Beispiel ist übrigens noch nicht das Schlimmste (ich sehe auch Arbeitsverträge unter Fr 3000! ) für einen 100%-Job. Dies ist die Realität, welche uns die PFZ eingebracht hat (Gewinnoptimierung für Arbeitgeber).
    Dies mit CH verlassen haben sie geschrieben, nicht gesagt.
    Nennen Sie doch mal Gründe, was an der PFZ gut sein soll ist die Menschen (dass sie den Unternehmern dient ist mir klar).

  37. Kara Brunner sagt:

    @ realistin

    Zu Ihrem letzten posting stimme ich vollumfänglich zu. Das wäre weltweit gesehen die bessere Variante, da Arbeitsplätze schaffen wo die Leute beheimatet sind. Keine Frage.

  38. Richard sagt:

    ‘Als es aber Abend geworden war, kam ein reicher Mann von Arimathia, mit Namen Joseph, der auch selbst ein Jünger Jesu war. Dieser ging hin zu Pilatus und bat um den Leib Jesu. Matthäus’ 27.57 – Joseph ist ein schönes Vorbild für einen Reichen, der ins Reich Gottes kommt. Jesus sagt doch in Matth 19.26: bei Gott sind alle Dinge möglich. Für Arme und für Reiche gibt es nur ein Evangelium: ‘Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. Joh 3.16.

  39. Networken sagt:

    nennt man das
    net worken
    auch nicht nett worken
    aber oot

    hinterlassen bis zum Löschen (bei EKD, tacheles…Antwort auf eine TV-Sendung)
    Als Surfender und User trägt man (für sich) zusammen, was man so findet, hört, liest, aufnimmt…und bildet daraus sowie aus persönlichen Erfahrungen seine Entscheidungen und Überzeugungen.

    Das Thema “heilige Ehe” kann ich für mich nur im großen Kontext “abbuchen”. Nicht, ohne weit auszuholen. Es berührt Herkunftsfamilie, eigene Familiengründung und Zukunft der Kinder. Es berührt die Befindlichkeiten in einer (meiner) Gesellschaft. Wenn ich zurück blicke, dann hatte die EKD zunächst einen Basis bildenden größeren Anteil…WER ist sie heute? Eine Institution ohne Einigkeit. In vielen Fragen. In der Genderfrage h ttps://kreidfeuer.wordpress.com/2014/04/09/ekd-voll-von-genderseuche-erfasst/ .Ferner, nicht nur ‘nicht schön’: Uneinigkeit hier: h ttp://www.nachdenkseiten.de/?p=21334#h07…Neueste Uneinigkeiten in der Frage der Abwatschung Ausgetretener….(sei es Abendmahl, sei es der Bewertung/Antwortbrief eines Pastors an jährlich 130 Abtrünnige seiner Gemeinde, eines Tages im Gegenzug die Beerdigung zu verweigern.) Nun, das alles trifft mich nicht bzw. nicht mehr.
    Als Mutter von Töchtern und Söhnen habe ich ohne eigene nenneswerte Erwerbsbiografie in diesem Lande eh eine “Karriere” hinter mir mit dem Etikett “Sozial unsichtbar”. Die Kirche herself hat sich unübersehbar der neoliberalen Gesamtdenke der letzen 30 Jahre angeschlossen….
    Ob es nun eine Elisabeth Niejahr von der Zeit, das Rürup-Riester-Maschmeyer-Raffelhüschen-Hartz-Schröder-Konsortium oder nur ein verächtlich tönender Dr. Stegner von der SPD (SH)oder sonstwer rüber bringt…es bleibt neoliberale Gesamtscheisse!…der Ko-alitioen. Und dafür sorgen schon 1700 Lobbyisten der Finazindustrie in Brüssel (brav, Frau Merkel!, sie wird schon wieder “retten”!) , die “den Ihren” die Pfründe sichern. Und Beamte und Professoren und Anwälte und die Politkaste bleiben weiter “ausserhalb” von Zahlemann. Das will auch ein frommer Herr Gröhe nicht ändern. Ihr eines Rentenpünktchen (vor 92) können sie sich, alle wie sie da sind, in die Haare schmieren!

    Somit ist Ehe, der persönliche Plan, das Individuum völlig nebensächlich. Dass Eltern jetzt einmal G8 in G9 rückverwandeln oder mittels Demo die Frühsexualisierung ihrer Zweijährigen zu verhindern suchen, bleibt Ausnahme und verwundert mich auch sehr bei dem Gegenwind des mainstreams und der veröffentlichten MeinungsMACHT/MACHE. Gehorsam wird gefrühstückt, was verordnet wird (oder Maischberger oder Will servieren) : (Synonym )Tonnenweise Mikroplastik, Genzeugs und Pestizide…und gehorsam wird dem Kaiser gegeben, “was des Kaiser’s ist. Die meisten Menschen bleiben halt Profiteure, so lange wie es geht: so wie die Eidgenossen freuen sie sich als lachende Dritte, wenn die Oligarchen die Baseler Uhren aufkaufen… und aasen selber weiter, rühmen den technischen Fortschritt oder erfinden Kunstbäume, die CO2 speichern sollen…vom Hölzchen aufs Stöckchen…in die Sackgasse…und nennen es “politisch korrekt” :- )

    Und Frau Schwesig LIEFERT.
    h ttp://www.wiwo.de/politik/deutschland/35-stunden-woche-fuer-eltern-familienarbeitszeit-auf-kosten-der-kinder/9729094.html

    Tja…was haben diese ganzen “Reformen”. Umpolungen und Verschwendungen den Steuerzahler GEKOSTET? Ausser Kopf und Kragen? Burn-out und Perspektive?

  40. Zensur sagt:

    da Beitrag im Filter, hier der Link
    “sozial unsichtbar”

    h ttp://tacheles.tv/Mitreden.htm?topicID=34

    was ich tu? Ich ‘tu’ networken, nicht nett worken

  41. sind Mütter gierig? sagt:

    kleine Lektion und Gegendarstellung für die Verfechter der Gleichheitslehren

    h ttp://www.freiewelt.net/wahlprufstein-gleichstellungspolitik-10029369/