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Im Netz von Psychopathen

Hugo Stamm am Donnerstag den 28. November 2013
Ein Londoner Polizist vor dem Eingang der Wohnung, in der die drei Frauen gefangengehalten wurden. (Bild: Keystone)

Ein Londoner Polizist vor dem Eingang der Wohnung, in der die drei Frauen gefangengehalten wurden. (Bild: Keystone)

Der Londoner Sklavenfall macht ratlos, man sucht vergeblich nach stimmigen Antworten. Zu monströs sind die Umstände. Irgend etwas in uns sträubt sich instinktiv, nach rationalen Argumenten zu suchen, um das Unvorstellbare zu erklären. Aus Selbstschutz wollen wir nicht wahrhaben, zu was Menschen fähig sind. Noch weniger wollen wir akzeptieren, was Menschen mit sich machen lassen. Doch was in London passiert ist, gehört zum täglichen Wahnsinn der Normalität.

Dieser Wahnsinn besteht in der Besonderheit, dass ein älteres Maoisten-Paar drei Frauen drei Jahrzehnte lang versklaven konnte. Ein 30-jähriges Opfer beschrieb es treffend. Sie habe sich gefangen gefühlt «wie eine Fliege im Spinnennetz». Einem mentalen Netz, müsste man ergänzen. Denn sie schaffte es immerhin, einem Nachbarn, den sie offenbar durch das Fenster beobachten konnte, 200 Liebesbriefe zu schreiben.

Obwohl sie in den Briefen ihr Martyrium beschrieb, reagierte der Empfänger nicht und liefert damit ein weiteres Beispiel für den Wahnsinn der Normalität. Denn der Fall zeichnet ein Sittenbild, mit dem wir am liebsten nichts zu tun hätten. Doch Wegschauen geht nicht, London ist überall.

Wie sind solche Syndrome erklärbar? Es braucht nicht viel dazu, nur Opfer und Täter.
Die Opfer sind meist Menschen, an denen das Leben vorbeigezogen ist: Labil, unsicher, ängstlich, ohne Selbstwertgefühl, autoritätsgläubig.

Komplexer ist das Charakterbild der Täter. Es sind oft Psychopathen mit erheblichen Persönlichkeitsstörungen und emotionalen Defiziten. Sie brauchen das Machtkonstrukt, um sich psychisch zu stabilisieren. Ihr Sadismus resultiert aus einer Art Überlebensstrategie. Deshalb sind sie auch fähig, ihre ganze Lebensenergie in die Verwirklichung ihrer wahnhaften Ideen zu investieren. Es geht ihnen in ihrer narzisstischen Verblendung nie um die Anhänger, sondern nur um ihre eigenen krankhaften Bedürfnisse. Ihnen ist nur mit strafrechtlichen Mitteln beizukommen, weil sie in ihrer Besessenheit nicht mehr zwischen Recht und Unrecht unterscheiden können.

Doch wie schaffen es Sadisten, Menschen in die totale Abhängigkeit zu ziehen und sie hörig zu machen? Das wichtigste Instrument ist ihr Instinkt. Sie riechen die Ängste und Defizite ihrer potentiellen Opfer förmlich. Dann locken sie diese mit Heilsversprechen aller Art – politische, weltanschauliche, spirituelle, religiöse – an und zeigen ihnen einen neuen Lebenssinn auf. Anfänglich geben sie den lieben Onkel, sie bieten Halt und Geborgenheit. Die politische Ideologie diente den Tätern in London als Einstiegsdroge.

Haben die Umgarnten angebissen, sind sie bereits verloren. Nun webt der Täter sorgfältig Faden um Faden seines Spinnennetzes. Er erhöht langsam die Anforderungen, reagiert bei Widerstand mit Liebesentzug, bei Anpassung belohnt er seine Opfer mit Zuwendung. Ausserdem baut er eine Gruppendynamik auf, die zu einer Konkurrenzsituation unter den Anhängern führt.

Nun operieren die Täter geschickt mit den suggestiven Mitteln Sehnsucht und Hoffnung, speziell aber mit der Angst. Die Opfer verlieren die Orientierung und misstrauen ihren eigenen Gefühlen. Schliesslich mündet die Indoktrination in einen Einbruch des Selbstwertgefühls und einer emotionalen Regression: Sie werden gemütsmässig wieder ein Kind, das nur überleben kann, wenn es beim Täter Halt findet. Dazu muss es sich ihm unterwerfen.

Mit diesem System pflanzen die Täter den Opfern das Gefängnis ins Hirn ein. Besser: Ins Bewusstsein oder in unbewusste Sphären.
Solche Minisekten gibt es überall, weil überall Täter mit dem erwähnten Profil leben. Diese sind im christlichen Umfeld zu finden, wie das Beispiel des «Hasch-Jesus» von Wila zeigt. Er erzog seine Tochter mit alttestamentarischen Methoden und quälte sie zu Tode. Solche Täter tummeln sich aber auch im esoterischen Milieu: Als Wahrsager, Handaufleger, Geistheiler und Medium haben sie die perfekten Voraussetzungen, um ihr Netz zu spinnen und die Anhänger darin zu verstricken. Erwähnt sei der italienische Heiler Ernano Barretta.

Sein Schweizer Sektenmitglied Held Sgarbi war so hörig und verblendet, dass er es schaffte, reiche Frauen abzuzocken. Susanne Klatten, Deutschlands reichste Frau, erleichterte er um sieben Millionen Euro. Die Auswirkungen sektenhafter Verblendung sind zwar nicht immer so verheerend wie im Sklavenfall von London, sie können aber auch noch dramatischer sein, wie der Massenmord und -suizid der Sonnentempler zeigte.

Möglich sind solche Phänomene in freien Gesellschaften nur, weil man Menschen mit psychologischen Methoden abrichten kann.

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188 Kommentare zu “Im Netz von Psychopathen”

  1. @ "seriöser" Vater sagt:

    Carl Dal Pund
    4. Dezember 2013 um 08:52

    solchen seriösen Vätern, die in ihrer beklemmenden Not dann schnell mal von Frankreich ins Saarland über die Grenze reisen, gell?

  2. Marcel Mertz sagt:

    Fred 3. Dezember 2013 um 21:35

    “Nein, wird er nicht. Das sind Sprachklaubereien eines Philosophen. Im Alltagsgebrauch unterscheidet der Deutschsprachige nicht: “Ich glaube, dass Gott existiert. Ich glaube, dass meine Brieftasche gestohlen wurde.””

    Ich habe mit Absicht “vermutlich” geschrieben.

    Letztlich könnte nur eine empirische sprachwissenschaftliche Untersuchung aufzeigen, was der tatsächliche Sprachgebrauch “des Deutschsprachigen” ist, oder enger: derjenigen Sprecherinnen/Sprecher der deutschen Sprache, die zugleich religiös gläubig sind. Weder Sie noch ich haben aber wahrscheinlich Zugriff auf eine solche Untersuchung (falls Sie das doch haben, schaue ich mir sie natürlich gerne an, wenn Sie sie verlinken können), deshalb bewegen sich beide unsere Ansichten hier auf Vermutungen über den tatsächlichen Sprachgebrauch (oder woher wissen Sie so genau, dass der Deutschsprachige im Alltagsgebrauch nicht “Ich glaube, dass Gott existiert” und “Ich glaube, dass meine Brieftasche gestohlen wurde” unterscheidet?).

    Wobei ich zugebe, dass ich zudem davon ausgehe, dass sich in unseren sprachlichen Ausdrücken “mehr” verstecken kann als das unreflektierte Sprechen beinhaltet, und eine Sprecherin/ein Sprecher möglicherweise zu einer anderen Ansicht gelangt, wenn sie/er über ihren eigenen Wortgebrauch nachdenkt (also vielleicht dann einen Unterschied erkennt, der ihr/ihm beim “einfachen Dahinsagen” nicht auffällt/nicht aufgefallen ist; also gerade auch, wenn man fragen würde, ob die Person denn dasselbe meine mit dem Gebrauch des Wortes “Glauben”, in beiden Fällen, usw.).

    Meine Vermutung beruht jedenfalls auf vergangene Diskussionen mit unterschiedlichen Gläubigen (monotheistischer Religionen), die eben gerade diesen Vertrauensaspekt jeweils sehr deutlich zum Ausdruck gebracht haben, sodass zumindest sie mit “Ich glaube an Gott” mehr/etwas anderes meinen als eben z.B. wie “Ich glaube, dass meine Brieftasche gestohlen wurde”. Dies zusammen mit der Schilderung vieler religiös Gläubigen, dass sie eine (angeblich) persönliche Beziehung zu Gott haben, auf Gott vertrauen usw., was sich sicherlich zu anderen Gegenständen, an die man im weitesten Sinne glauben kann, unterscheidet, genügt mir zugegebermassen, um eine Vermutung darüber zu äußern, dass sich hinter dem Glauben an Gott mehr verbirgt und/oder etwas anderes gemeint werden kann als bei anderen Verwendungsweisen desselben Wortes (auch die grundlegende Erkenntnis, dass dieselben Wörter nicht zwingend dasselbe meinen müssen, d.h. nicht auf denselben Begriff referieren müssen, sondern ihre Bedeutung kontextuell gebunden sein kann, spielt hier eine gewisse Rolle; so, wie Sprecherinnen/Sprecher des Deutschen mit “Wissen” auch nicht stets und immer “propositionales Wissen” o.Ä. meinen, scheint es mir durchaus gut denkbar, dass Sprecher/Sprecherinnen der deutschen Sprache mit “Glauben” auch nicht immer dasselbe meinen).

  3. heidi reiff sagt:

    Ich bleibe mir selbst treu, Kinder und Narren sagen die Wahrheit – des Kaisers neue Kleider hat sicher nichts mit Religion zu tun…………

  4. heidi reiff sagt:

    ich lese Zeitungsartikel auf dem Internet, einfach das was mich interssiert, ist einfach nicht mehr so mühsam wie früher, gestern hab ich mir den Club auf srf 1 auf meinem TV reingezogen, da werden auch Menschen ernstgenommen und kommen zu Wort ein heikles Thema nach wie vor – Familienfehden – wir Kinder vom Bahnhof ZOO, das 4. Gebot aus der Bibel – du sollst deine Eltern lieben auf dass es dir wohl ergehe – nein danke – 🙂 …….

  5. heidi reiff sagt:

    Ich habe nichts gegen Philosophische Aussagen – Goethe sagte mal – setzt dir eine Perücke auf mit goldnen Locken, stell dich auf ellenhohe Socken du bleibst doch immer derselbe, der du bist auch ein Fünkchen Wahrheit —— 🙂

  6. Carl Dal Pund sagt:

    Der selektive Blogzensor hat wohl einmal mehr von bibeltheokratischen BlogwartInnen und deren Hintermaennern Verbalhaue bezogen…..

  7. Christian Duerig sagt:

    Story of Uruguayan Air Force Flight 571
    Auf You Tube
    Wie würden Sie entscheiden ? Sind die Überlebende Psychopahten ?

  8. heidi reiff sagt:

    Carl del pund

    wer ist blogzensor im tagi, wer ist blogzensor im blick ? Ich weiss es nicht..

    Tanz der Vampire intersessieren mich nicht..

  9. Steinlaus sagt:

    @ Bencsi

    Ich fühle mit dir. Spüre die Kälte des nackten Ausgesetzt-Seins. Da ist dieser Überlebenskampf, dem eine solch erschütternde Ohn-Macht inneliegt. Ein gewichtiges Un-Gleich-Gewicht, das zu schwer ist für einen einzelnen Menschen, der mit seinem Blut schreibt und dennoch nicht wahr-genommen wird.

    Aber ich glaube nicht, dass sie deinen Tod wollen. Sie wollen nur Eines: Das eigene Überleben, den eigenen Profit, die Macht.Ein Akt der Angst.

    Aber das ist nicht die ganze Wahrheit. Da sind nicht nur die in Angst Erblindeten. Da sind auch Sehende. Menschen an deiner Seite. Menschen, welche sich in ihrem ganzen Sein trotz aller Ungerechtigkeit ins Leben werfen. Mitstreiter. Mit-Menschen.

    Ob es je Gerechtigkeit geben wird, bleibt offen. Gewiss aber ist jeder aufrichtige Akt not-wendig und, sei er noch so unbedeutend, niemals vergebens.

    Es ist entmutigend, dieses nackte Überleben, keine Frage. Diese andauernde Machtlosigkeit hinterlässt Ohnmacht. Aber da ist etwas in mir, das stärker ist als jede Ohnmacht: Der Wille zum Licht. Das wurde mir in den letzten Tagen in und trotz aller Verzweiflung bewusst. Und genau darin reiche ich dir nicht nur meine Hand, sondern lege mein Herz an deines, auf dass es in seiner lichten Kraft dem deinen die Last etwas erleichtern möge.

  10. Pasionaria sagt:

    Alienus…..
    wohltuend anti-neoliberal
    poetisch beinahe genial
    was Du produzierst aus all
    den Worten doch so fahl
    Ich staune total

    Ich hoff die Hardcore Libis werden,
    bis sie dann einmal sterben,
    an ihrem Abendmahl auf Erden
    zu kauen haben, samt ihren Erben.
    Was sie uns antaten,
    somit zurückbekommen, auf Raten….

  11. Pasionaria sagt:

    Steinlaus
    Schön wieder einmal von Deiner Kraft zu lesen.
    Da kommt mir eine chinesische – glaube ich – Weisheit in den Sinn:
    Wer Kraft hat, soll anderen helfen; wer Weisheit besitzt, andere lehren; wer Reichtum erwirbt, ihn mit anderen teilen.
    Die ersten beiden erfüllst Du schon, wer weiss, ob das Dritte auch noch eintrifft!

  12. Bencsi sagt:

    Müll

    Steh draussen auf dem Balkon. Eine Fluppe im Mundwinkel. Müll. Erfriere nicht. Kann rein. Hab Daheim.

    Müll

    Steh draussen. Nackt. Es gibt keine wärmende Zuwendung. Eine Fluppe im Mundwinkel. Die Letzte.

    Erfriere.

    Müll

    Über mir der Traum des Elysiums, mein Alptraum der Gerechten. Sie müllen alles zu. Sie töten alles Leben.

    Und träumen nicht. Aber sie haben es warm.

    Unter ihnen: Müll, soweit das Auge reicht.

    Wenn sie wach sind, lachen sie darüber.

  13. Fred sagt:

    @Marcel

    wir meinen dasselbe, deshalb schrieb ich: “Der Unterschied der Glaubensdimension ergibt sich automatisch aus der Bedeutungsgrösse (Konsequenz) des Objekts.” … und nicht aus der Präposition, könnte man anfügen.

    Und dasselbe gilt auch für Nicht-Gottes-Gläubige. Diese glauben ebenso an ihr Set der eigenen Grundwerte, mögen sie noch so atheistisch, agnostisch, materialistisch oder was auch immer sein.

    Die Frage ist nicht: glauben oder nicht glauben, sondern nur: an was glauben.
    Zum Beispiel an das Gute im Menschen. Dass es damit nicht weit her sein kann, zeigt HS’ Impulstext.

  14. Steinlaus sagt:

    @ Pasionaria

    Ich danke dir! Und ja: Wer weiss?

  15. hm sagt:

    @ Fred
    Aussagen wie dass es mit dem Glauben an das Gute im Menschen nicht so weit her sein kann – wie Beispiel xy ja wieder bestätigt – oder ähnlich, sind schon selbsterfüllende Prophezeiungen, meinen Sie nicht? Zumindest „erfüllen“ sie die eigene subjektive Wahrnehmung vom Zeitgeschehen.
    Im Spätmittelalter haben sog. „Exempelsammlungen“ übrigens höchste Auflagen und man kann sich fragen, wie sich das auf die Entwicklung des damaligen Strafrechts auswirkt. Solche Sammlungen gelten ja als Inspirationsquelle für ein gelehrtes Publikum, und Bestrafen ist zudem ein Privileg und gilt als Kunst. Und natürlich ist es DAS politische Instrument an sich.

  16. hm sagt:

    Unser Menschenbild ist ein kolportiertes, ein vor-gemachtes, also Folge einer Information, die zudem selektiv wahrgenommen und bestätigend zurückgekoppelt natürlich Monster um Monster gebiert (um den Begriff „Feindbild“ mal zu ersetzen). Wenns allzu einseitig verstärkt ist, wie im Blog „Wer hat Angst vor der Burka“, wonach Koran-(oder auch Bibel-)Studium schliesslich zu Psychopathie zu führen hat, so kann man nur hoffen, dass sich der Auftritt der Vertreter dieser These schliesslich nur noch abstrahiert als Inszenierung von ein paar Rollenspielern auf einer „Mission“ verstehen lässt, auch wenn der Begriff eigentlich für das andere Lager reserviert ist.
    Andererseits werden die Probleme um die Integration von Muslimen mittlerweile derart als schwerwiegend aufgefasst, dass der Versuch, eine radikal andere, grundsätzlich islamkritische Position einzunehmen, insbesondere basierend auf einer zwar humanistischen, aber strikte atheistischen Grundhaltung, durchaus auf Verständnis trifft. Insbesondere kann der eindeutige Positionsbezug einleuchten, v.a. dann, wenn von der Funktionalität der Kritik ausgegangen werden kann und diese schliesslich konstruktiv – wenn nicht zu einer Problemlösung – so dann doch zumindest zu einem Problembewusstsein beitragen kann.
    Ich habe dazu meine Meinung bereits geäussert: So ist das Problembewusstsein m.E. schon vorhanden, diesbezügliche Aufklärung oder Information trifft daher vornehmlich auf vorgemachte Meinungen, die bestätigt werden (dies als Fingerzeig). Es ist aber durchaus davon auszugehen, dass grundsätzliche Islamkritik den Integrationsdruck erhöht – und, um dies zuletzt anzufügen, durchaus im Sinne unserer betont laizistischen Gesellschaft.

  17. Carl Dal Pund sagt:

    “unserer betont laizistischen Gesellschaft”

    @hm (5. Dezember 2013 um 12:31):

    Eine laizistische oder gar betont laizistische Gesellschaft duldet keinen theokratischen Staat. Weder einen scharistischen noch einen biblistischen, weder einen Frauen noch einen Maenner diskriminierenden oder gar auspluendernden. Und schon gar keinen, der duldet, dass Theokraten staatliches Recht bis hin zum Kindes- und Tierschutz missachten duerfen oder Theokratien aus Staatssteuergeldern subventioniert oder gar eigene Steuerhoheiten einreumt…..

  18. hm sagt:

    nochmals:
    Carlo del Pund
    Bei Ihnen weiss ich nicht, ob Sie den Begriff „Theokratie“ richtig verwenden. M.W. werden das calvinistische und auch das zwinglianisch-bullingersche Staatskirchentum hie und da als Theokratien bezeichnet. Zudem wird der Begriff für die zukünftige Staatsform in chiliastischen oder millenaristischen Gruppierungen verwendet, also dem zukünftigen Gottesreich auf Erden. Wo Sie aber in unserer heutigen modernen Gesellschaft „Theokratien“ sehen wollen, entzieht sich meiner Kenntnis.
    I.Ü. ist Integration nicht billig. Wenn man sich – mit Bezugnahme auf eine Studie – darüber beklagt, dass mehr als ein Drittel der Islamlehrer in Österreich eine Tendenz zu Radikalismus und Scharia haben, dann muss man auch gleich erwähnen, dass 80 % davon mangelnde Deutschkenntnisse haben und die Islamlehrer in Österreich an ganzen drei (!) Tagen selbst die Schulbank zwecks pädagogischer Weiterbildung drücken müssen.

  19. heidi reiff sagt:

    ich schätze die Technik trotzalledem, wir sind ja keine Dinos oder Höhlenbewohner mehr. ……… ja der liebe rumpelstilz aus dem Märchen Schneewitchen hats halt noch nicht begriffen, dass ich nicht das Schneewittchen bin, ja der heilige Brunobettelheim – war ein verdammter heuchler, glaub ein Apostel von Bert Hellinger, -ups – ich will kein – in mich mehr sein – Autisten waren Versuchskaninchen – ………

  20. heidi reiff sagt:

    wenn ich ab und zu mit meinen Bruder diskutierte sagte er immer, jä was liefereri sis seili grad mit ? Der Richter und sein Henker ups, kein ton ich komme schon, ich mag kontrolle nicht punkt, da wird ich oft in Szenarien vorgeschoben, da muss ich dann der Böse Chaib sein, solche blöden Spielchen mach ich nicht mehr mit, Punkt.

    Ich hab nichts gegen Bilder, ich mag auch die Bilder von Claude Manet oder Monet. Ein Lieblingsbild war – das bild des Malers Stückelberg – das Mädchen mit dem Eidechschen – sorry ein heiliger Schein war nie dabei , hab ich da was verpasst ?

  21. Michael Bamberger sagt:

    @ hm

    “Wo Sie aber in unserer heutigen modernen Gesellschaft „Theokratien“ sehen wollen, entzieht sich meiner Kenntnis.”

    Da helfe ich Ihnen gerne auf die Sprünge.

    Überall dort lauern die ultimativen Theokratien, wo Religionen den Milliarden von Gläubigen ein Jenseits verheissen (Himmel) oder mit einem Jenseits drohen (Hölle), was bekanntlich tagtäglich in “unserer heutigen modernen Gesellschaft” immer noch der Fall ist.

    Derartig ultimative Theokratien finden Sie u.a. im Hinduismus, im Buddhismus, im Daoismus im Judentum, im Christentum, im Islam und bei Bahai.

    Ultimativ sind diese Theokratien auch deshalb, weil es aus diesen Himmeln und Höllen – welche eigenhändig durch die diversen Götter für ihre Geschöpfe kreiert wurden – auf immer und ewig nicht die geringste Chance auf ein Entrinnen gibt (nebenbei bemerkt übrigens ganz im Gegensatz zu Nordkorea oder zum Todestrakt in Huntsville, Texas, denn beiderorts können Sie wenigstens sterben um zu entfliehen).

  22. Roland k. Moser sagt:

    Ich staune ob Bambi’s religionskritischer Fähigkeiten.

  23. Carl Dal Pund sagt:

    “Ich staune ob Bambi’s religionskritischer Fähigkeiten.”

    Roland k. Moser (5. Dezember 2013 um 19:39):

    Schade tobt er sie geballt nur gegen Papisten, viel seltener gegen Bigotte und (fast) nie gegen Ketzer aus…..

  24. Carl Dal Pund sagt:

    “?”

    @Roland K. Moser (6. Dezember 2013 um 08:16):

    Sorry. Ich hatte mich auf die bishet uebliche Papistenhaue Bambis bezogen; den neuesten Kommentar mit dem Rundschlag gegen viele Religionen hatte ich uebersehen…..

    ME zieht er aber den Kreis der Theokratien zu weit. Solange eine Religionsgaeng sich einerseits in private Vereinsform organisiert und keine Unbeteiligten mit ihren Jenseitsfantasmen belaestigt, und andererseits keine staatlichen Gelder oder gar Hoheitsrechte usurpiert. sondern alle staatlichen Vorschriften befolgt und auf ihre gewinnsuechtigen Machenschaften Steuern abfuehrt statt Subventionen kassiert, geht der Vorwurf der Theokratie zu weit….

  25. hm sagt:

    @ Bamberger
    Ja, überall spriessen sie diese Theokratien, eine richtige Plage, man weiss gar nicht mehr wohin damit, einfach schröcklich, auch im Wiki-Artikel spriessen sie aus allen Ecken, auch Finnland und Island sind dabei, beim Thor!
    🙂

  26. hm sagt:

    “Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft
    vom 18. April 1999 (Stand am 3. März 2013)

    Präambel
    Im Namen Gottes des Allmächtigen!”

    Auch die Schweiz! Eine Theokratie! Unglaublich!

  27. Carl Dal Pund sagt:

    “Im Namen Gottes des Allmächtigen!”

    @hm (6. Dezember 2013 um 09:04):

    Theokratischer Schwulst hat in einer Paraeambel eines wirklich saekularen Staates nix verloren. Und in den Artikeln nur eine klare Vorschrift auf klare Trennung der Religionen vom Staat, Bruch jeder religioesen Eskapaden (insbesondere gegen den staatlichen Opferschutz) durch staatliches Recht, und Verweis auf das auch fuer Kuengelzuechtervereine geltende Vereinsrecht….

  28. Lisa sagt:

    @ hm

    Wo leben Sie?`In einem Einfamilienhäuschen mit Gartenzaun? Die Probleme sind nicht vorgekäut sondern effektiv im Alltag für die ansässige Bevölkerung beeinträchtigend vorhanden. Wie und warum wann die Problematik missbraucht ist mir als Einzelperson unklar, dass dem so ist habe ich zur Genüge erlebt. Ob Integration teuer ist oder nicht interessiert mich wenig, Fakt ist, dass sie da wo sie sollte nicht stattfindet. Woher würden sonst muslimische Männer im öffentlichen Raum die Motivation nehmen Frauen zu beschimpfen (als Schlampe, Hure usw.) und sehr unschicklich anzurempeln, da sie Muslime sind die drohen allles “kaputt zu machen” was ihrer Vorstellung nicht entspricht? Wir sind hier in der Schweiz resp. in Westeuropa glücklicherweise etwas aufgeschlossener und wünschen uns die Einschränkungen, die’sbei uns vor etwa 200 Jahren auch gegeben hat, nicht zurück.

    Rückständigkeit u.A. heute auch von sog. Wirtschaftsflüchtlingen – stelle ich sehr in Frage – ist nicht gefragt und sollte dahin gestellt werden wohin es eben gehört. Wer sich das so sehr wünscht, warum ist er dann nicht da geblieben wo er gelebt hat, wo das offenbar der Normalität entspricht und, von wo man weiss, dass es keine eigentliche politische Verfolgung oder Kriegssituation gibt oder gegeben hat.

    Unsere Massnahmen die es effektiv gibt sind so gut wie nicht vorhanden, die für mich darin bestehen würden sich sprachlich und menschlich (mental, indem die Zuzüger ebenso intensiv “gepredigt” bekämen sie müssten unsere Kultur respektieren wie wir) verständigen zu können. Nach wie vor werden hier in der Schweiz junge Frauen die unter dem Titel Familiennachzug da sind in Wohnungen isoliert und haben gar nicht die Möglichkeit ausserfamiliäre Kontakte zu knüpfen geschweige denn Sprache oder Lesen und Schreiben zu lernen. Eine andere Massnahme ist die der Rückführung von der manche Gebrauch machen. Sie enthält eine Gratis-Berufsausbildung zwecks Existenzgründung in der fernen Heimat und ein Startgeld nach dem sich manch Schweizer Kleinunternehmer sehnt. Leider leiden solche Massnahmen u.A. unter solchem Missbrauch als sich herausgestellt hat, dass das Startgeld im Rückkehrerland verbraucht ist die “Flüchtlinge” zurückkehren zu uns und nochmal versuche via jenem Programm “zurückzugehen”. Für mich ist das unseriös und sollte Konsequenzen haben, da letztlich auch bei uns Geld nicht wie Manna vom Himmel fällt sondern via Steuern bezahlt wird. Eine Zeitungsreportage, nach der ein Albaner, politisch und sozial in seiner Heimat wohlsituiert in der Schweiz eine IV-Rente bezogen hat und hier zwecks politischer Motivation (im langsamsten Kanton der Schweiz selbstverständlich!) ein Doppelleben geführt hat, schürt auch nicht grade Sympathiewellen. Klar wurde er vor Gericht gestellt und zu Rückzahlung usw. verurteilt. Aber obs stattgefunden hat weiss nur der Himmel, wir nicht. Wir wissen auch nicht – und tolerieren zuvieles trotzdem – wer da so warum unter uns lebt.

    Ich plädiere für menschlichen Anstand da wo wir leben. Das gilt aus meiner Sicht für alle, auch für Muslime. Und da haperts, da nach wie vor eine patriarchale fordernde Gesellschaft die sich partout nicht in unsere Gepflogenheiten einordnen will. So fordert sie z.B. Religionsfreiheit aber nur und ausschliesslich für die eigene Religion, da die anderen ja ohnehin falsch liegen und Frauen gar keine richtigen Menschen sind. Wie oft habe ich das anhören müssen und fand darin keine Ansprechpartner weil die meisten Leute fürchten, dann als Rassisten zu gelten. Rassisten sind jene, die derart intolerant und für mich kindisch fordern und uns Frauen vor aller Augen zu schikkanieren waren weil sie das können und wissen, dass ihnen dabei von Seiten Rechtssprechung nichts passieren kann.

  29. hm sagt:

    @ Lisa
    Es lebt effektiv nicht jeder in Kleinbasel. Und es schreibt offenbar auch nicht jeder in denjenigen Blog, der vom Thema her dafür vorgesehen wäre.
    Ich denke der oder die gabi im Blog gleich nebenan (“Wer hat Angst vor der Burka”) nimmt sich Ihren Argumenten gerne an. Ich habe mich dort auch zur Genüge ausgebreitet, wenn es Sie interessiert, können Sie ja meine Argumente dort nachlesen. I.Ü. enthalte ich mich weiterer Diskussion mit Leuten, die mit beinahe missionarischen Eifer uns vor der Flut der immigrierenden Moslems retten wollen. Legen Sie einfach brav den Wahlzettel derjenigen Partei in die Urne, die Sie für fähig halten, die von Ihnen angesprochenen Probleme zu lösen.
    Übrigens mag ich auch Hunde, aber keine Hundemeute.

  30. Lisa sagt:

    @ hm

    Ich habe auf Ihr heutiges posting von 12.31 Uhr reagiert, weil was Sie schreiben nicht zutrifft, jedenfalls für den grösseren Teil der Bevölkerung ist es nicht so. Ich lebe übrigens nicht in Kleinbasel, das war – zur Auffrischung Ihres Gedächtnisses – da heidi reiff. Nur weil Sie sich aufgrund Ihres sozialen Status abgrenzen können heisst das nicht, dass was andere hier schreiben nicht stimmt.

    Zur Burka habe ich micht geäussert, halte das Thema aber nicht für derart relevant als ich noch immer darüber schreiben wollen würde. Meine Meinung dazu wie wir damit umgehen ist klar. Grade darum halte ich Ihre, zuweilen ignorante, zuweilen etwas grosspurige, Geisteshaltung , nicht der Realität der meisten von uns entsprechend. Und darum gehts doch. Wer die Zeichen der Zeit dermassen ignoriert wird eines Tages wohl mit entsprechenden Konsequenzen leben müssen. Die nämlich kommen unweigerlich auch auf uns zu. Nicht wegen Kleidern und Türmen sondern darum, weil der Kern der Sache, der bei solchen Diskussionen geflissentlich übergangen wird, gar nicht zur Sprache kommt.

    Ehe Sie sich über andere “erheben” empfehle ich Ihnen wärmstens, sich Ihrer eigenen Lapsusse & Co. anzunehmen, derweilen ihre Peinlichkeit ja kaum zu übersehen waren.

  31. Lisa sagt:

    @ hm

    Im übrigen sind meine Aussagen faktisch nachprüfbar.

  32. Pasionaria sagt:

    Herr Nikolas, Herr Nikolas,
    tu dieses Jahr für uns etwas.
    Stell endlich diese Neolibis kalt,
    die bringen nur Elend, Einfalt.
    Befrei uns davon, ewiglich
    dann endlich glauben wir an Dich…..

  33. oot sagt:

    und dennoch themenbezogen, leidbezogen, sektenbezogen, zukunftsbezogen, kulturpessimistisch…
    denn, was ich hier zu lesen bekommen, reicht mir nicht als input!

    was mich heute vielmehr ankackt, sind die Begrifflichkeiten, die jeder ungeprüft mit sich trägt und darin frei & willig selbst eintütet und somit Schubladisierungen zuläßt. Wie Klimawandel ODER Eiszeit?
    Wie GENDER. Gender sagt mir: du bist eigentlich ein Mann. Aber so lange Männer Laufhäuser brauchen und besuchen, weiß ich ziemlich sicher, dass ich kein Mann bin! Und “glaube” wieder mehr an den “Biologismus”.
    [ Tja.. sind skandinavische Menschen nun glücklicher, weil sie gender sind oder weil sie finanziell in der sozialen Schichtung gleicher sind? 98% der Frauen “arbeiten”…man lebt dort viele Monate im Dunkeln, befuselt sich, aber pflegt ungeniert kulturelle Eigenheiten von Nordkarelien oder Island bis Südschweden/Norwegen/Dänemark…und ERNTET inzwischen die Folgeschäden!?Etwa nicht?]

    Im Gegentum!° Ich bin Haus-Frau! Inzwischen a.D. Und beides finde ich EINERSEITS auch richtig und gut! Frau und Haus! Deshalb ist es mir hier zumindest relativ schnuppe, was X und Y auf ihrem Baum-Langhaus in 4000km Entfernung so treiben!
    Was eine Haus-Frau soden ganzen Tag “tat” , war, “das Haus” zu managen. ‘(einschl. der vielen Nachtschichten, die Pseudokrupper mit Paryboy bedämfen…) Und deshalb war diese dlf-Sendung eine “Wohltat” (zum Nachhören! oder Manu lesen)
    h ttp://www.deutschlandfunk.de/familienmodell-wie-du-gehst-nicht-arbeiten-das-leben-als.1176.de.html?dram:article_id=270908
    ZWEI DRITTEL der Bevölkerung lehnen das staatlich global übergestülpte Modell der Verkrippisierung ab. Aber es wird nur da hinein gepumt und ALLE zahlen (Ausnahme die Steuerhintis, Vermögenspreller natürlich nicht)

    Frauengold oder HB-Männchen?
    diese Ära will doch keiner.

    Ich beginne mal meinen Kommentar (immer noch Eröffnung) mit diesem Video
    h ttp://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2013/1205/hildebrandt.php5

    weil ich der Meinung bin, dass ältere Menschen sich zu Non-Konformisten entwickeln sollten, statt zu Kuschern. (und gewiß kann man seine Persönlichkeitsentfaltung immer noch dahin gehend steuern, auch wenn man bereits im Rollstuhl sitzt, auch wenn Frau nicht an vorderster Front in der Gesellschaft mitmischt)
    Ein NDR-Filmwerk “History” in dem vornehmlich Peschel-Gutzeit Wort und Feder schwingt, bleibt leider selber in der 50er-bis70er (80er… Agonie der alten SED) Jahre-Ära stecken (nach sorgfältigem Rückblick auf die 20 bis 40er). NEUE OPTIONEN und VORBILDER gibt es HEUTE KEINE! Nicht von buchstäblichen “Raben-gar Krähenfrauen” wie Almendinger (eine Frau, wie sie sich ein Mann heute wünscht???) , nicht von Frauen, die sich einen jüngeren Lebens-Teilzeit-Indianer nehmen, nicht von der ERkorenen neuen *Familien*?-Ministerin in spe. Es sind die transformierten Ideologien nur “von einem anderen Ufer” , die weiter leben oder wieder auferstehen. Alter Wein in neuen Schläuchen. Wir erfahren von Frau Gutzeit-Peschel (wozu zwei Namen, wenn doch “alleinerziehend?), dass Frau Merkel, Pastorentochter, “ganz andere Probleme” hatte und somit keine Probleme etwa mit einem Abtreibungsparagraphen.
    Und die Frauen merken nicht, wie sehr sie sich vermännlichen als Claquerinnen (auch jener Herren der schnellen Nummer…) des Kapitalismus und Neoliberalismus. Es sind Frauen wie Peschel-Gutzeit, Juristinnen und Ministerinnen , die kontraproduktiv mE eher FRAUENRECHTE beschnitten und daran mitgewirkt haben, dass sich Frauen heute schlechter stehen als in den verachteten “geordneten” Zeiten!
    Die “kleine” Arzthelferin, sich von Fristjob zu Fristjob hangelnd, die den ganzen Tag die Formel am Telefon abspult “Prrrraxis Dr. Helferich….”, und die in der Kälte vor der Tür die vier Stunden Mittagspause rauchend überbrückt….ist sie nun in dieser “Rolle” GLÜCKLICH GENUG???
    Das Körperbild-und Bewußtsein einer “erfolgreichen Frau von heute” mit “eigenem” Geld setzt alles dran, sich dem Mann “sexy” zu präsentieren, geformt und minimiert, nur partikular üppig (in mechanistisch-stylisch-technokratischen Fitness-Centern), sich IHM “ebenbürtig” gegenüber zu stellen.(auf zu stellen?) Dafür wird viel Geld aufgewendet, auch gebotoxt. Dafür wird die Gebär-MUTTER verleugnet. Dafür wird das Wohl des lästigen Kindes rigoros aufs Spiel gesetzt.
    Ich habe in meinen 60 Lebensjahren noch nie eine solche Steigerung des gesellschaftlichen Werteverfalls und der Entsolidarisierung erlebt, wie im rasanten Fortschirtt dieser Monate und dieses KULTURKAMPFES, dem offenbar im herrschenden Chaos nicht nur die Moral abhanden kommt, sondern auch jede Begrifflichkeit durcheinander gerät..

    Machen wir uns nichts vor: Es wird nie mehr so wie es war! 🙁

    Gefeiert wird die (heimliche Burnout-) Medaillen Behängte, die letztlich und dauerhaft zwar gar nichts mehr schafft, aber stramm so tut!
    Es gäbe Alternativen und “modernere” Modelle. Aber es gibt offensichtlich nur Feiglinge in der politischen Ausführung, die umzusetzen. “SO” ist es schließlich wiederum nur überwiegend der Mann, der profitiert. Bravo! ER trägt kaum Verantwortung für Kinder oder Haushalt. Er profitiert vom neuen Scheidungsrecht. Er sorgt sich nicht um das Familieneinkommen. Und alle erwerbstätigen Tussen in zweiter Runde bedauern ihn und nehmen ihn auf zum Streicheln, kochen ein Süppchen und pflegen.

    Nach einigen Runden des “multikulti “in einer Weltstadt, die Ghettos in Berlin oder Leverkusen/ Duisburg nicht übersehend, bin ich keine Überzeugte mehr von jener Weltpolit-Gleichschaltung mit Nivellierung. Und ich “glaube” nicht an Frieden! :- )
    Aber ich wundere mich über “Gäste”, die sich per Round-the-World-Ticket jederzeit überall einnisten und offenbar schamlos nehmen, was sie wollen….ein anderes Verhalten des Raubzuges…übrigens dauert es 7 Generationen, bis aus Zugvögel Standvögel werden! Da wundere ich mich als Mutter in meinem “Heimatland”, denn meine Kinder müssen sehen, wie sie sich ihre überteuerten Fahrkarten eines pefiden Fahrunternehmens erwerben!

    Ein Stefan Wehmeier schreibt in einem Kommentar (zu Arnulf Baring) auf kreidfeuer

    #” Es gibt keine wie auch immer geartete Moral, die ein harmonisches Zusammenleben sowohl untereinander als auch mit der Natur von mehr als 150 Menschen ermöglicht, denn nur bis zu dieser Grenze können sich alle noch gegenseitig kennen. Bleibt aber die Arbeitsteilung auf 150 Menschen beschränkt, gibt es keine Weiterentwicklung. Darum verharrte der Homo sapiens über einen Zeitraum von etwa 150.000 Jahren auf dieser Stufe des Urkommunismus, der alles andere als ein “paradiesischer Zustand” ist, sondern nur das nackte Überleben.” mehr

    _ _ _

    “Du wurdest wie alle in die Sklaverei geboren, und lebst in einem Gefängnis, das du weder anfassen noch riechen kannst. Ein Gefängnis für deinen Verstand.” #

    #”FreieWelt.net: Kann es nicht auch sinnvoll sein, das Erziehungsrecht, auch das religiöse Erziehungsrecht der Eltern zu relativieren – gerade im Hinblick auf Kinder von Extremisten, etwa Satanisten oder Islamisten?

    Maria Steuer: Hier zeigt sich die Schizophrenie der augenblicklichen politischen Situation. Es wird oft mit unterschiedlichem Maß gemessen. Ich bin mir nicht sicher, ob man ebenso das religiöse Erziehungsrecht von Islamisten relativieren würde in einer Zeit, in der bereits die Abschaffung des Sankt-Martins-Festes in Schulen und Kindergärten gefordert wird, weil das Fest diskriminierend für den muslimischen Kulturkreis sei.#

    Ich unterstütze inzwischen Initiativen, die sich dafür engagieren, “eigenes” (auch traditionelles) Sinnvolles nicht abzuschaffen!
    Wie H.v. Beverfoerde
    #Unglaublich! Trotz eklatanter Verstöße gegen die parlamentarische Geschäftsordnung, die der parlamentsinterne Rechtsdienst im Verfahren zum “Estrela-Bericht” festgestellt hat, hat die Konferenz der Präsidenten mit Martin Schulz an der Spitze entschieden, daß der Bericht am Dienstag, den 10. Dez. um 12.45 Uhr im Plenum abgestimmt wird. Eine Debatte über das hoch umstrittene Papier wird nicht zugelassen! Vieles deutet darauf hin, daß die gesamte Vorgehensweise hinter den Kulissen massiv manipuliert ist. Offenbar gelten den Damen und Herren im Europaparlament Demokratie und Recht nicht allzu viel. Tausende besorgte EU-Bürger haben mit Mails, Faxen, Briefen und Telefonanrufen gegen das regelwidrige Estrela-Verfahren protestiert. Das wurde bislang dreist ignoriert.

    Deshalb werden wir am Montag – einen Tag vor der Abstimmung – erneut vor das EU-Parlament in Straßburg ziehen und den EU-Abgeordneten die Bedeutung der Abstimmung persönlich und lautstark mit Transparenten vor Augen führen. Bitte lassen Sie sich von Wind und Wetter nicht beeindrucken und kommen Sie zu dieser wichtigen Demonstration nach Straßburg!

    Wann? Montag, 9. Dezember 2013 von 14 bis 16 Uhr
    Wo? Vorplatz am Europäischen Parlaments…#

    PS
    ich bin erst relativ spät auf die Initiative Familienschutz gekommen, finde es sehr interessant und “Hauptsache dem neoliberalen Mainstream” gegenüber unloyal, die dortige Liste lesend abzuklappern! Ganz im Sinne der Schreiberin B. Röhl (über das fatale Menschenbild der Nomenklatura) weder eine EIGENENE Meinung noch haben zu dürfen (sobald sie ab-WEICHT), und sich nicht zu trauen, überhaupt noch was zu sagen!

    [Ich bin mir durchaus “bewußt”…
    in Zeiten, in den google mitkriegt, wann ich mir (allerdings nicht konsumFREUDIG) einen Keilstiefel anschaue
    (NUR a n s c h a u e!) und nicht davon abläst, ihn nun millionenfach bis ins Postfach und in die mails einzublenden!
    ARME Zeiten! ARMSELIGE ZEITEN!
    Hey Google: Du bist so was von ignorant und schnallst es einfach nicht: ich kaufe nichts und kaufe nichts online.]

    Waraten wirs ab, was noch alles wegnivelliert wird.

  34. oot sagt:

    das war es jedenfalls nicht: sich an die “klassischen” Interpretationen und Denkmuster, Lehren zu halten! Eine(s), was mM nach relativ komplett versagt, ist die “HIMkömmliche” (nicht herkömmliche) Schulmedizin! :- (

    Es ergaben sich über die Jahre Schwerpukte, “Muster”. Mittlerweile erkennt Frau! mehr und mehr….Und es läßt sich sogar auf die Zukunft prognostizieren! Persönlich und überpersönlich.

  35. oot sagt:

    das Unterstellen von Rechtsextremismus….auch noch Extremismus…auch noch “in der Mitte der Gesellschaft!” Ohja! Und: ich lebe in “Omis” klein Häus’chen, auch noch mit Gartenzaun! Und habe keinerlei Einsicht, die zweite Backe hinzuhalten oder mich alttestamentarisch vertreiben zu lassen!
    Vorab: ich bin FÜR ein Verbot der NPD! Und ich stimme überwiegend der Tendenz der Artikel auf nachdenkseiten (auch von gestern) zu!
    Ich finde, Satire ist angebracht gegenüber jedem “Kolonialismus” gewisser “Nationalstaatler” oder wie sie sich sonst nennen…etwa Kosmololiten” und welche Religion sie mit sich tragen (in Swiss oder im schweren Emirate-Flieger…) , eben jenen, die per Globalrecht gar überall gern einreisen und sich das Beste raussuchen… :- ) eine w e i t ((( ( verbreitete Eigenschaft

    Gell, Nada? Sind wir nicht alle ein bisschen Nazi? Nazi in den Köpfen…z.B. im “Hausfrauen-Verurteil-Extremismus”?
    h ttp://www.rheinneckarblog.de/05/der-nazi-ist-in-uns-allen/39486.html

    Eigentlich geht es NUR um das Gleichgewicht zwischen fremd und vertraut/verwandt, fern und nah….und dabei möchte ich WÄHHLEN dürfen in dem zu bleiben, was mir nah ist und nicht mich selbst verleugnen.

    Stimmt…ich wüßte heute eigentlich gar nicht mehr, wozu ich auf diesem Globus gehörte… ist mir auch nicht mehr wichtig… denn es geht schnurstracks darauf hin, sich davon zu machen

    nach jenem Verrat der Sozen :- ( (Hildebrandt)

  36. die Süße des Lebens sagt:

    die hol ich mir heute… eine Trainerstunde Tennis :- )
    das reicht für viele gutgefühlte Stunden für die nächsten Wochentage
    vielleicht auch für den Botenstoff cGMP…
    mh mh…ich brauche keinen Dalai Lama (lieber ein Lama, das mir beim Spucken hülfe), keine Meditation, keine Religion (lieber meine eingebildete Rückbindung) kein Yoga, keinen Neusprech wie “transparent” oder “achtsam”…
    Nach einer typischen Frauensozialisation im Protestantismus,
    war meine Nachkriegsgeneration doch sehr oft derart gestraft (“Karmisch”???):
    Magersucht (Tendenz) mit 12/13
    Bulimie mit 20/22
    Selbst-Heilung mit vorgezogenen Examina 🙂 …gröl, wie angepaßt und fleißig, biegsam
    Schilddrüse ÜF
    Schilddrüse UF
    – Hashimoto
    Sjögren..tja…das BINDE-GEWEBE!!
    Fibromyalgie als “Hausfrau”
    “Depression – reaktiv auf die gehäuften Todesfälle” .. sei hübsch empathisch, oder sei es besser nicht…Trauer ist von Versicherungen und Arbeitgebern nicht erwünscht!)
    NNschwäche
    HPU/KPU
    für ewig vom Vater (latent)verpaßter TypI
    und nun IM ALTER von der Mutter mitgelieferter, endlich manifester Typ II.
    Danke, Religion!
    Ein Blick zu den Amishen: kannste alles als Inzestprodukt nachvollziehen. Diabetes aus Inzest. …Fibro aus Sozialisation…SELBSTverstecken des Frauenbildes.
    Das war bei uns anders.
    Irgendwan kommt der Übersäuerungsinfarkt! wenns kein Krebs ist…

    kannste gern wissen, Google, Glaubenspolizei oder NSA oder irgendeine Welt-Staatsbehörde! Vergiß ja nichts in meinem Profil!

    cool! Schneeschieben!

  37. Fred sagt:

    @hm
    selbsterfüllende Prophezeiungen? Ich habe nichts prophezeit.

    Ein Blick in die Geschichtsbücher über die letzten paar tausend Jahre reicht vollkommen. Das ist durchaus repräsentativ und statistisch signifikant. Dafür brauchts auch weder ein Philosophie- noch ein Psychologiestudium.

  38. Daniela sagt:

    Ich bin Teil einer solchen Minisekte. Ich kann jeden Absatz von Herrn Stamms Erklaerungen zu solchen Sekten mit „ja, trifft bei uns zu“ abhaken.

    Aber, auch wenn ich mir der Situation bewusst bin, was soll man den tun? Gehen und all die anderen Menschen denen keinerlei Selbstwertgefuehl mehr geblieben ist, zurueck lassen? Wie kann man jemanden zurueck lassen, den man liebt?
    Die Behoerden? Ich befinde mich in Asien, das Rechtsverstaendis ist anderst. Abgesehen davon hat man aus Auslaender keine Chance.

    Was soll man denn tun?

    Von der Schweiz aus betrachtet, sieht alles so einfach und klar aus. Aber Schweizer wissen nicht, wie viel Glueck sie haben. Die Welt ist ansonsten nicht dermassen gerecht und sicher.

    Ich habe mich deshalb immer und immer wieder entschieden, in der Sekte zu bleiben. Um den anderen Mitgliedern zu helfen. Nur, der Erfolg ist begrenz und immer wieder vergesse ich mich selbst im Strudel von Liebesenzug, Zuwendung, Gruppendynamik usw.

    Also, bitte, was soll man denn machen, wenn man sich selbst in einem solchen Netz befindet?