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Soll die Polizei mit Hellsehern arbeiten?

Hugo Stamm am Freitag den 11. Oktober 2013
Eine Hellseherin hält einen Pendel über die Hand einer Kundin, 9. Januar 2006. (Keystone/Sandro Campardo)

Eine Hellseherin hält einen Pendel über die Hand einer Kundin, 9. Januar 2006. (Keystone/Sandro Campardo)

Eine Dissertation sorgt für Aufregung. So sehr, dass der «Blick» sie als Frontaufmacher den Lesern präsentiert. Im Fokus ist natürlich nicht die Doktorarbeit, sondern der Verfasser Umberto Pajarola. Der Mann mit den Doktorwürden ist Zürcher Staatsanwalt und beschreibt in seiner Arbeit alternative Ermittlungsmethoden, zum Beispiel der Einsatz von Hellsehern.

Der Titel der Dissertation aus dem Jahr 2007 lautet «Gewalt im Verhör zur Rettung von Menschen». Pajarola geht beispielsweise der Frage nach, ob man auf einen Entführer Druck machen darf, der das Versteck seines Opfers nicht preisgeben will. Dass «harte Methoden» wie Folter oder Nötigung nicht zugelassen sind, ergibt sich allein schon aus der Rechtsgrundlage. Deshalb fragte sich Pajarola, ob es gewaltfreie Methoden gebe, Vermisste oder Entführte ausfindig zu machen.

Der heutige Staatsanwalt thematisierte auf rund 20 Seiten seiner Dissertation alternative Methoden wie Telepathie, Hellsehen, Psychometrie, Medialität und Pendeln. Laut «Blick» gleichen Pajarolas Ausführungen einem Plädoyer fürs Übersinnliche. So schrieb Pajarola, es erscheine «beinahe zynisch, paranormale Fähigkeiten nicht einzusetzen, weil ihr Nutzen wissenschaftlich nicht bewiesen ist».

Der Jurist macht sich in seiner Arbeit sogar konkrete Gedanken über eine Hellsichtigen-Spezialeinheit, die der Polizei zur Verfügung stehen könnte.

«Im Zentrum steht der Aufbau einer festen Partnerschaft, in welcher ein Medium oder ein Team von Medien der Polizei ständig zur Verfügung steht, durch diese rekrutiert, getestet und ausgebildet wird.» Pajarola empfiehlt sogar «eine Ausbildung von Polizisten in paranormalen Fähigkeiten». Der Staatsanwalt betont, dass paranormale Methoden sich nur auf ganz spezielle Fälle beziehen würden, in denen unmittelbar Menschenleben gerettet werden könnten. Zum Beispiel bei einer tickenden Bombe oder einer Kindsentführung.

Pajarola hat offensichtlich einen Hang zu spirituellen und esoterischen Ideen. Wie Oberstaatsanwalt Andreas Brunner mir versicherte, wendet der Staatsanwalt die in der Dissertation empfohlenen Methoden aber nicht an. Diese gehörten allenfalls in die Hände der Polizei und nicht der Staatsanwaltschaft.

Hat hier der «Blick» ein paar Aussagen aus einer Dissertation aufgebauscht oder muss vor Ideen gewarnt werden, die esoterische oder übersinnliche Methoden in der Polizeiarbeit propagieren?

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375 Kommentare zu “Soll die Polizei mit Hellsehern arbeiten?”

  1. Christian Duerig sagt:

    @ Marcel Mertz
    Schicken Sie mir die Links, die wertvoll sind für:
    Methoden transdisziplinärer Forschung, Möglichkeiten der Evaluation transdisziplinärer Forschungsprozesse und bisherigen Erfahrungen im Aufbau inter-/transdisziplinärer Graduiertenkollegs? Forschungsethischen und forschungsrechtlichen Fragen präklinischer und klinischer Studien.
    Ich will da mal rein schauen.
    Ich habe sogar das Glasperlenspiel von Hermann Hesse gelesen, weil ein Schulkamerad hier seine Doktorarbeit schrieb.
    Ich habe mich fast zu Tode gelangweilt. Heute weiss ich, dass mein Schulkamerad nie mehr eine Arbeit über Hesse schreiben würde. Er hat Interessanteres gefunden.
    Bitte, schicken Sie mir die Link. Vielen Dank und freundliche Grüsse aus Bern. Crigs

  2. Marcel Mertz sagt:

    “Sie meinten früher einmal: Es ist offensichtlich, dass man mit einem angepassten System die Existenz Gottes formal beweisen kann.”

    Diese Aussage habe ich nie gemacht. Auch das wieder so ‘ne Manie von Ihnen – Sie unterstellen jemandem einfach mal, er/sie hätte dies oder jenes mal behauptet, mit wahrscheinlich der vollen Überzeugung Ihrerseits, dass Sie sich ja darüber nicht täuschen können (schließlich haben Sie ja ein Power Memory …). – Ist es für Sie wirklich so schwer, zu verstehen, was andere Personen tatsächlich sagen und geschrieben haben, selbst wenn man z.B. zu dem jeweiligen Posting zurückgehen und schauen könnte, was die Person genau geschrieben/gesagt hat? (Ich meine, weil sich das so oft wiederholt).

    “Meine Schwachstelle ist, dass ich mit Philosophie nichts, aber auch gar nichts verstehen kann.”

    So ehrlich waren Sie ja noch nie. Hier gebe ich zu: Ich bin überrascht.

    Und ich stimme Ihnen zu: Sie verstehen davon nichts (und haben eben auch kein Interesse daran, etwas davon zu verstehen – was völlig o.k. meinerseits ist, wie gesagt, man kann sich nicht für alles interessieren; nur sollte man dann konsequenterweise mit dem Philosophiebashing aufhören und es dabei belassen, dass man einfach nicht versteht, um was es dort geht, und man sich damit auch nicht weiter beschäftigen will).

    Aber wenn Sie so weit sind, das zuzugestehen: Warum gehen Sie dann offenbar davon aus, dass Ihr eigenes, persönliches Unverständnis für alle anderen Menschen ebenso gilt? Dass alle in gleicher Weise damit Mühe haben (z.B. alle anderen Mathematiker oder Physiker)? Empirisch ist das nun mal nicht der Fall.

    “Sie überliessen mir bisher vollen Freiraum und sind über meine Antwort überrascht”

    Nö, ich bin keineswegs überrascht gewesen. Eine Antwort vom Herrn Dürig, die alle die folgenden Kriterien erfüllt:

    a) inhaltlich tatsächlich auf das eingeht, was gefragt worden ist (nicht davon ablenkt, was ganz anderes behandelt usw.),
    b) auch “Hand und Fuß” hat (also die Frage, die gestellt war, auch wirklich beantworten kann),
    c) nicht (nahezu) vollständig von Dürig’schen idiosynkratischen Begriffen abhängig ist bzw. nur unter Kenntnis von diesen überhaupt nachvollzogen werden kann,
    d) nicht mit Philosophenbashing oder Herabwürdigung des Fragenden einhergeht,
    e) nicht von Ihrer Lebensgeschichte und/oder vom “Ach-so-besonders-bin-ich” handelt, und
    f) keinen Verweis auf Conway, Spitzer oder andere der üblichen Links beinhaltet.

    DAS, Herr Dürig, eine solche Antwort, wäre für mich überraschend! – Ihr “Magnetenbeispiel” war etwas von der Art, wie ich es erwartet hatte, also sozusagen das Gegenteil einer Überraschung (also für Sie: Nicht-Überraschung).

    “Nennen Sie die Liebe, die ich Ihnen wissenschaftlich beweisen soll.”

    Nö. Begründung: Dieselbe wie beim letzten Mal. SIE haben die Behauptung gemacht, SIE müssen sie weitergehend spezifizieren und dann beweisen. Das ist nicht mein Job. (Wenn Sie behaupten, Liebe sei wissenschaftlich bewiesen, ich nachfrage, wie denn genau, ist es nicht an mir, Ihnen zu sagen, wie nun “Liebe” zu verstehen ist, die angeblich wissenschaftlich bewiesen sei. Das obliegt alles Ihnen).

    “Wenn Sie Herr Merz wissenschaftlich arbeiten, dann stützen Sie sich immer auf Mathematik”

    Herr Dürig – ich habe nichts gegen Mathematik. Auch habe ich nie behauptet, Mathematik spiele keine Rolle, oder dass sie nicht ein entscheidendes Hilfsmittel wissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung und -Sicherung oder dergleichen ist. Dass ich derlei behaupte oder meine, das ist das, was *Sie* meinen, was ich angeblich behaupte oder meine. Deswegen geht Ihr Argument hier fehl; Ihre Prämissen stimmen nicht.

    Was ich bestreite, ist, dass Mathematik Sprache vollständig ersetzen kann – ja, das tue ich. Und dass wir mit einer völligen Beschränkung auf formale Aussagenlogik in der Lage sind, wissenschaftlich zu arbeiten – ja, auch das bestreite ich. Dass das, was Sie als “richtiges Denken” bezeichnen und angeblich hier im Blog einsetzen (?), dass das in der Tat richtiges (folgerichtiges, objektives, zielführendes, mit der Realität verknüpftes) Denken ist – ja, das bestreite ich besonders. Ich bestreite ferner auch, dass man Conways Free Willy-Theorem verstehen können muss, um z.B. etwas in der Kunstgeschichte, in der Umweltforschung oder die Wirksamkeit eines neuen Medikamentes zu erforschen.

    Doch all derlei ist weit weg von Behauptungen, Mathematik oder formale Aussagenlogik seien irrelevant oder unbrauchbar oder was auch immer.

    “Ferner ist die Mathematik zu mehr fähig als Ihre dämliche Sprache.”

    Wäre ich jetzt Sie, könnte ich sagen: “Herr Dürig, Sie erkennen, dass Sie bei den Philosophen auf Granit stossen mit Ihrer Mathematik. Die können Sie damit nicht beeindrucken. Deshalb sind Sie frustriert. Ich hoffe, dass Sie bei den Mathematikern glücklich werden.” (Merken Sie vielleicht ein bisschen, wie nervig und unproduktiv so was ist?).

  3. Alienus sagt:

    Ein gehöriges Maß an Mut kann man den Dr. P. schon bescheinigen, wenn er auch das Pendeln in die Ermittlungsmaßnahmen einreihen würde.

    Untersucht man die Grundlagen von Pendeln und des Wünscheln, kann man getrost auf die gute, alte und wohl vertraute Physik bauen. Denn die elementare Wirkung von P + W beruht darauf, dass ein Material in dem ursächlichen Erdemagnetfelde (1.Ordnung) durch dessen Einwirkung ein durch Induktion hervorgerufenes eigenes Magnetfeld (2.Ordnung) erzeugt. Bei der Wünschelrute entsteht also ein eigenes Magnetfeld (2.O.), welches sich mit dem Magnetfeld der 1.O. verstärkt und sich dann in dieser elektromagnetischen verstärkten Linie ausrichtet. Bei Parallel-Ruten gut sehbar. Beim Pendel kommt der Pendelstein ebenfalls in das Feld der 1.O. und hat auch ein eigenes elektromagnetisches Feld der 2.O. Da die Felder der 1.O. meist ring- bzw. schalenförmig um das zu suchende Objekt angeordnet sind, kommt dieses Pendel abwechseln in den Bereich von etwas schwächeren und etwas stärkeren Feldpunkten, da die Hand des Pendlers nicht exakt ruhig gehalten werden kann. Dadurch beginnt der Pendel schwingende und / oder kreisende Bewegungen durchzuführen.

    Ist der Pendler / Muter auch noch zusätzlich gut elektromagnetisch leitend / geladen kann er als eigenes elektromagnetisches Feld der 3. O. dem gesamten Vorgang zusätzlich bewusst / unbewusst verstärken, im physikalischen Sinne. Dann können die Ausschläge im Verhältnis zu anders „gepolten“ Menschen schon dramatisch heftig sein. Ein besonderes Beweismittel für die Überlegenheit dieses P+W ist das nicht, sondern es ist ein physikalisch einfach darstellbarer Vorgang!

    Da ich selber so ein (physikalischer!!!) Pendler und Wünschelrutengeher bin, habe ich folgende Feststellung gemacht: Personen, die nicht P+W können und dabei eine gewisse neutrale Einstellung zum Muten haben, aber extrem interessiert sind, konnte ich innerhalb von ca. 3 bis 6 Minuten diese Technik beibringen. Interessierten konnte man binnen ca. 10 bis 15 Minuten die Grundlage beibringen. Durchschnittlich Begabten benötigten bis 45 Minuten. Nach einer Einweisungszeit von über 1 Stunde konnte man die Probanten zu den „Unbegabten“ zählen. Ein besonderes Phänomen ist auffällig: Besonders extrem Gläubige beim P+W können oft nicht mit Erfolg zum P+W geführt werden. Aber als Ausgleich haben diese Menschen oft eine unterentwickelte oder gar fehlende Kritik und eine unendlich große Gutgläubigkeit bei trickhaften Pendlern und Wünschlern.

    Wenn bei der Suche nach Vermissten mit Pendeln auf Fotos, Zeichnungen und Karten gesucht wird, ist die Feststellung zu machen, dass dabei kein originales elektromagnetisches Feld am originalem Ort vorhanden ist. Da hier kein elektromagnetisches Feld der 2. Ordnung hergestellt werden kann, ist ein „Erfolg“ im physikalischen Sinne logischerweise nicht möglich. Frei nach der Devise: Wo Nichts ist kann nichts werden. Sollten sich trotzdem ein sog. „Erfolge“ einstellen, könnte man diese auch durch Pfeil-Würfe oder hinwerfen eines Würfels sowie das blinde einstecken einer Nadel per statistischer Zufallsreichung auch einen Erfolg generieren.

    Fazit: Sollte es einmal per Zufall einen „Erfolg“ geben ist der mediale Wirbel riesengroß. Aber die unendlich vielen fehlgeschlagenen Versuche werden schnell vergessen!

    Die Polizei darf mit Pendlern und Wünschlern nicht exklusiv zusammenarbeiten.

  4. Glückspilz sagt:

    Wer offen ist für Zufälle, dem können sehr wahrscheinlich mehr Inspiration und Gedankenblitze zufallen, als dem Verschlossenen.
    Wer kurzfristig die Reise mit einem Flugzeug umbucht, das abstürzt, oder doch nicht in ein Schiff steigt, das dann sinkt, hat mehr als nur Glück und nicht nur einen Schutzengel!
    Es gibt Menschen, die draussen in der Natur relativ häufig wildwachsende, vierblättrige Kleeblätter finden, während andere Menschen das Unglück fast wie magnetisch anziehen.
    Ein erfolgreicher Mentaltrainer kann beispielsweise auch bei Sportlern (Skispringer, Schwinger-König, usw.) viel Positives bewirken, das ist so!

  5. Marcel Mertz sagt:

    Christian Duerig 17. Oktober 2013 um 14:10

    Ich mache Ihnen folgenden Vorschlag:

    – Bezüglich Transdisziplinarität:
    Lesen Sie erst einfach nur den Wikipedia-Eintrag (h ttp://de.wikipedia.org/wiki/Transdisziplinarit%C3%A4t) – den Abschnitt über Transdisziplinarität in den Künsten können Sie auslassen – sowie evtl. die Einträge zu Inter- und Multidisziplinarität (sind im Transdisziplinaritätsartikel verlinkt).

    Wenn Sie danach ernsthaft (!) finden (und eben nicht nur, um mir oder anderen jetzt etwas “zu beweisen”): Doch, diese Themen interessieren mich, da möchte ich Eingehenderes dazu lesen, dann stelle ich Ihnen ein paar Texte zusammen (ohne passenden UB-Zugang bringt es wenig, Ihnen Links für Artikel zu schicken; an die meisten würden Sie nicht kostenlos ‘rankommen) – einige davon, die auch im Wiki-Artikel zitiert werden -, lade sie bei Rapidshare hoch und teile hier den Link.

    Wenn Sie aber schon beim Wiki-Eintrag finden, das sei langweilig oder unverständlich und/oder interessiere Sie nicht, dann spare ich mir diesen Aufwand, wofür Sie hoffentlich Verständnis haben.

    – Bezüglich Forschungsethik:
    Ein ähnliches Angebot, wobei ich hier auf folgendes Open-Access-Dokument verweise: h ttp://www.dfg.de/foerderung/programme/einzelfoerderung/klinische_studien/empfehlungen_ethik_kommissionen/index.html

    Dieses Buch ist natürlich für den Gebrauch bei der Arbeit von Ethik-Kommissionen gedacht und auch entsprechend aufgebaut und ausgelegt. Es beinhaltet (dadurch) aber die Kernthemen klinischer Forschungsethik. Wenn Sie da Kapitel 1 anschauen und ein wenig bei Kapitel 3, bei ein paar der verschiedenen Prüfpunkte, durchgehen, dort sowohl die sog. erkenntnislogische als auch besonders die sog. ethisch-pragmatische Begründung lesen (das andere sind “nur” Zustammenstellungen jeweils relevanter rechtlicher Regelungen oder was einschlägige Leitlinien dazu sagen), und danach wiederum ernsthaft (!) finden, dass diese Themen und Fragestellungen Sie interessieren und Sie mehr dazu lesen wollen, stelle ich Ihnen etwas zusammen. Ansonsten spare ich mir wiederum diesen Aufwand.

  6. Bonanza sagt:

    Meine Herren Streitenden, wir brauchen beide Hirnhälften….wenn eine hälfte zu viel dominiert gibt das Probleme….Seit froh das es unterschiede gibt und toleriert.

  7. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Polen – “Polens katholische Kirche geht mit den Missbrauchsfällen ihrer pädophilen Priester um, als sei der Eiserne Vorhang nie gefallen, als hätte sie nie gehört von den Skandalen in Irland, den USA oder Deutschland. Die polnischen Würdenträger glaubten offenbar bis vor Kurzem, vor derartigen Verbrechen gefeit zu sein.” (17.10.13)

    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/europaheute/2288606/

  8. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Australia – “Sex abuse priest David Rapson jailed for 13 years – Former priest David Rapson will spend at least a decade in prison for the predatory sexual abuse of eight boys at a Victorian Catholic boarding school between the mid 1970s and 1990. Rapson, 60, was found guilty in August of five charges of rape and eight counts of indecent assault and on Thursday was sentenced to 13 years in jail by County Court judge Liz Gaynor, who said he had preyed on and sadistically abused boys as young as 12.” (17.10.13)

    http://www.theage.com.au/victoria/sex-abuse-priest-david-rapson-jailed-for-13-years-20131017-2vo57.html#ixzz2i092czZ8

  9. Pasionaria sagt:

    Alienus
    @ den professionenlle Hobby-Pendler und Ausbildner, eine Frage:

    Wenn man mehrere Uhren nebeneinander an die gleiche Wand hängt, und man sie anblickt, warum hat dann jedes Pendel eine andere Lage?

  10. Luftdruck sagt:

    Christian Duerig
    @den professionellen Hobby-Rechner und Ausbildner, eine Frage:

    Wenn man sich im Park auf eine Bank setzt, und man dort neben einem Scientologen sitzt, warum gibt diese Bank dann nicht mehr Zinseszinsen?

  11. Harry sagt:

    Im Fall einer Kindesentführung soll ALLES mobilisiert werden! Jeder und jede! Auch Idioten sollen ihre Nase in den Wind halten. Alle sollen alles tun. So verstehe ich Umbertos Bemühen. Hugos Krampf hat da wenig verloren.

    Gute Nacht

  12. Lisa sagt:

    @ alenius

    Schon kapiert. ich wollte bloss einmal mehr darauf hinweisen wieviel Schaden der ganz gewöhnliche Wahnsinn anrichten kann.

    Es gibt Praktiken die durchaus Effekte erzeugen können; die Preisfrage bleibt aber die nach Sinn und Unsinn. Wo’s mal sinnvoll war mehrere Tage in hellwachem Zustand zu verharren um dann in Erschöpfung zusammenzukrachen – da meinetwegen ists ok. Fakt ist, dass indigene Völker nicht selbstredend friedlich sondern mitunter unfassbar – für unser Dafürhalten – bösartig und habgierig sind. Wir sollten prüfen, was wir nicht kennen. Aufmerksame Polizisten die realitätsbezogene Schlüsse ziehen sind ok. Phantasten, Durchgeknallte, verwirrte Irre & Co. haben in einem Polizei-Korps nix zu suchen.

  13. Lisa sagt:

    @ alenius

    Zum einen würde ich der Sache tiefer auf den Grund gehen, also die Zusammenhänge kennen, zum anderen möchte ich in diesem Zusammenhang wirklich davor warnen ins Mittelalter zurückzufallen. Esoterik hat im Polizeikorps nichts zu suchen, sowas würde ich persönlich ablehnen.

  14. Harry sagt:

    Es gab doch diesen blöden Film mit George Clooney oder wie der Typ heisst. Sowas mit Ziegen und so.

    Ich verstehe, wenn sich Ermittler an jedes Strohhalm klammern. Es ist ein Scheissjob, da sein zu müssen, wenn jemand verschwindet und das auszuhalten, auch bei dem Scheisslohn. Das ist sehr hart. Jetzt kommen da Ärsche und behaupten sie wüssten etwas durch Telepathie oder vergleichbarem Nonsens. Das Umfeld dieser raffgierigen Ärsche wird vielleicht sensibilisiert, sich an der Ermittlung zu beteiligen. Das ist, obschon total stupid, doch vielleicht etwas. Idioten bemühen sich ihrem Guru zu gefallen. Wahrscheinlich wurde noch nie ein Verbrechen so aufgeklärt. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Gebt den Paraarschlöchern wenigstens die Chance sich wichtig zu machen. Vielleicht erfolgt irgendwann zufälligerweise einmal ein brauchbarer Hinweis.

  15. Internet-Zeitstehler sagt:

    git natürlich nicht hier
    h ttp://www.taz.de/Bundestagswahl-und-politische-Kritik/!125706/

  16. Alienus sagt:

    @Pasionaria 17.10.2013 um 22.15 Uhr

    Nein, nein, binn kein professioneller Hobby-Pendler. Mache nur Jagd auf prof. Pendel- und Wünschel-Betrüger, die kranken Menschen mit dem Pendel- und Wünschel-Zeugs gefährliche Heilsversprechungen machen und die Moneten aus der Tasche ziehen!

    Ihre Frage hat schon eine gewisse Brisanz in sich. Denn es ist hierbei wohl nach der Lage dem augenscheinlich nicht vorhanden sein der gleichen Pendel-Lage bei den Uhren mit den scheinbar gleichwertigen Randbedingungen gefragt.
    Zur Antwort ist zunächst festzuhalten, dass die Uhren sich grundsätzlich alle in der gleichen Funktions- und Wirkebene befinden. Also an der gleichen Stelle auf der Erdoberfläche, am gleichen Ort, also im Wirkfeld der gleichen Erdbeschleunigung, mit dem gleichen Luftwiderstand einschl. allen physikalisch-chemischen Einwirkungen, mit vorausgesetztem gleichen Pendelgewicht und gleicher Pendellänge sowie gleicher Pendelform und gleichartigen Uhrenantrieben mit gleichwertigen Pendelaufhängungen.

    Folgt man einer unrichtigen Überlegung, würde man sagen können, dass hier bei den Uhren die Pendel-Stellungen gleich sein sollten. Dem ist es aber nicht, da die Zyklen der Uhren in ihrer Funktion weitestgehend „gleich“ sind, aber es gibt einen wesentlichen Unterschied in sich.

    Die Zeit als solche wird durch die oben beschriebenen Bedingungen beeinflusst, aber die jeweilige Uhr zeigt nicht die „Zeit“, sondern den Stand ihres eigenen augenblicklichen Zykluses an. Soll heißen, dass dieser Uhren-Zyklus von uns Menschen passend zur Erd-Zeit gebracht wird. Da jedes Ding, also hier die einzelne Uhr, einen eigenen Zyklus hat, ist es logisch, das der jeweilige Anfang des jeweiligen Zykluses (linker Ausschlags-Punkt zum rechten Ausschlags-Punkt und zurück) individuell ist.

    Dabei wird vorausgesetzt, dass die Zeit kein gleichförmiger Strahl ist, sondern eine unendliche Aneinanderreihung von Zyklendurchgängen. Somit ist die Zeit wohl ein pulsierender Vorgang mit sinusförmiger Form. Mikroskopisch könnte man winzigkleine Korpuskeln erkennen. Denn die Uhrzeit wird zwar von den Bedingungen des entsprechenden Standortes beeinflusst, aber diese Uhr pendelt in ihrem Zyklus auf der Erde mit der eigenen Zeit (T uhr mit z.B. von 2 Sekunden in Erdzeit) gleich lang wie wenn sie in einem Raumschiff mit extremer Geschwindigkeit angebracht sein würde. Diese Uhr-Zeit (T uhr) würde von der Erde aus gesehen dann im Raumschiff z. B. 8 Sekunden dauern, wobei am Ort im Raumschiff selbst es auch 2 Sekunden sein würden.

    Da die Zeit einen Zyklus in sich hat und im Zeit-Weg-Diagramm eine sinusförmigen Graph besitzt, spiel es in dem von Ihnen angesprochenen Beispiel keine Rolle, wann die jeweiligen Uhr-Zeiten beginnen. Dieser Startpunkt des Zykluses ist jeweils eigenständig für jede Uhr. Würde ein Mensch die Uhren starten, würde er unterschiedliche Startzeiten bei allen Uhren haben. Möchte man eine „Gleichschwingung“ aller Uhren haben, würde man eine Startvorrichtung bauen, bei welcher alle Uhren gleichzeitig starten könnten.

    Da bleibt aber die Frage offen, wie lange diese Uhren ihren Gleichgang zueinander hätten. Denn eine absolute Gleichzeitigkeit gibt es auf dieser Welt nicht, nicht einmal bei den Uhren mit Swiss-Quality. Es gibt nun mal winzigkleine Unregelmäßigkeiten bei der Verarbeitung der Uhren und Beeinflussungen der örtlichen Gegebenheit in Mikrobereichen. Und diese verursachen nun mal diese winzigen Ungenauigkeiten. Da wir uns immer in Bereichen von Unschärfen befinden, werden zwangsläufig Veränderungen eintreten. Das ergibt die Varianzen, denen wir auch unser entwicklungsgeschichtliches Dasein verdanken.

    So nach der Devise: Es lebe der kleine Unterschied.

  17. Geodät sagt:

    Jedes Pendel ist ein foucaultsches. Und jede Uhr hat ihre Eigenzeit.
    Schön.
    Geh’ ein jeder messen.

  18. hm sagt:

    @ Geodät
    Meiner Brieftaube ist häufig schlecht und schwindlig. Und auf das Magnetit reagiert sie nicht wie erwünscht, sie scheint davon sogar Bauchschmerzen zu bekommen. Was soll ich tun?
    Magnetfeldtherapie?

  19. hm sagt:

    Da es eine Landtaube ist, habe ich die Umgebung des Schlags nach Wasseradern untersuchen lassen. Negativ. Bei einer Stadttaube wärs ja klar, dass die Störungen vom Elektrosmog kommen.

  20. Christian Duerig sagt:

    @ Marcel Mertz
    Danke für den Link
    h ttp://www.dfg.de/foerderung/programme/einzelfoerderung/klinische_studien/empfehlungen_ethik_kommissionen/index.html

    Ich freute mich riesig über die Deutsche Forschungsgemeinschaft, wie sie sich bemüht, Jugendlichen Chancen zu vermitteln, sich in der Forschung zu engagieren.
    Elektrisiert war ich vom Emmy Noether-Programm, Heisenberg-Programm und von den Reinhart Koselleck-Projekten.
    Ihren Anweisungen folgend, las ich bis jetzt die ersten 100 Seiten aus dem Buch “Empfehlungen zur Begutachtung klinischer Studien durch Ethik-Kommissionen. Hier konnte ich Sie beim Arbeiten finden und mir einen Überblick schaffen.
    Ich bewundere Menschen, die sich für sowas engagieren können.
    Bitte schicken Sie Ihre wohlwollenden Links, damit ich detaillierter eintauchen kann. Bis jetzt fand ich keine Mathe. Sie wird nur so nebenbei erwähnt.

    Mit der Angst, dass von den 50 Ethik-Kommissionen 49 verschwinden werden müssen Sie rechnen. Hoffentlich gehören Sie zu denjenigen Personen, die in der letzten Deutschen Ethik-Kommission arbeiten können.
    Die englischen Formulierungen verdrängen durch die Globalisierung andere Sprachen.
    Die Anpassung des Deutschen Standards an die Standards der WHO verschlingen viel Resourcen durch Übersetzungen, Vergleichen, Absprachen uam. Ich finde es unethisch, wenn heute Studierende die englische Sprache nicht sprechen können, denn alle die ethischen Richtlinien und Ziele sind zum Wohle aller gedacht. Wie können wir diese Ziele erreichen, wenn wir nicht die gleiche Sprache sprechen. Ich plädiere für: Zugang zur Universität bekommt nur noch, wer englisch sprechen kann.
    Ferner wissen Sie, Herr Mertz, dass die Empfehlungen der Ethik-Kommissionen immer auf dem neusten Stand der Forschung sein müssen, um nicht obsolet zu werden. Wird der Staat dies Finanzieren, wenn sich günstigere Lösungen anbieten ?
    Das Internet verändert gegenwärtig die Kulturen dieser Erde rasend schnell.

    Bemerkung zur Beweislast:
    Attraktion habe ich sehr deutlich bewiesen. Sie können sogar die Kräfte messen und berechnen.
    Freiraum ist nirgends so gross wie in der Mathematik. Alles logisch Nachvollziehbare ist erlaubt.
    Bitte, gehen Sie zu “Geist & Gehirn 023 Ethik im Scanner” und schauen Sie zu, wie Kant widerlegt wird.
    Viel Spass. Crigs

    Das freute mich besonders:
    Zitat: “Ein weiterer Schutz vor verzerrter Subjektivität ist jedoch dadurch gegeben, dass jedes Kapitel von allen drei Autoren des Ethikteil-Projektes (Nils Hoppe, Marcel Mertz und Daniel Strech) bearbeitet und im Rahmen der erweiterten BMBF-Arbeitsgruppe diskutiert sowie dem Expertenbeirat zur kritischen Durchsicht vorgelegt wurde.”
    Qualitätsprüfung
    Verschriftlichung Seite IVX

  21. Geodät sagt:

    @ hm
    Bringen Sie sie zum Tierarzt. Machen Sie einfach keinen Blödsinn mit TMS oder so, ihr natülicher Orientierungssinn könnte dadurch irreversibel geschädigt werden.
    Als nächstes Haustier empfehle ich ihnen ein Kaninchen.
    Viel spass
    🙂

  22. Christian Duerig sagt:

    Ups ! Da ging mir was durch die Latte.
    Qualitätsprüfung und Verschriftlichung
    In der Schweiz wir mit Qualitätsprüfung viel geschummelt. Mit vagen Verschriftlichungen wird verschleiert. Kinder macht man schon früh auf diese Gefahren aufmerksam. Später heisst es dann: Augen auf !

  23. Geodät sagt:

    @ hm
    “Denn die elementare Wirkung von P + W beruht darauf, dass ein Material in dem ursächlichen Erdemagnetfelde (1.Ordnung) durch dessen Einwirkung ein durch Induktion hervorgerufenes eigenes Magnetfeld (2.Ordnung) erzeugt.”

    Vielleicht hat Ihre Brieftaube es verpasst, von Gs (Gauß) auf T (Tesla) umzustellen?

  24. hm sagt:

    @ Geodät
    Sie meinen also, P-endler und W-ünschler hätten so eine ähnliche Begabung wie die Brieftauben?

  25. hrm sagt:

    @ Geodät
    Das ist aber nicht ganz ungefährlich, schliesslich machen Radioästheten Erdstrahlung bzw. Verwerfungen im Erdmagnetfeld für Krankheiten verantwortlich …

  26. Geodät sagt:

    @ hm
    Wenden Sie sich bitte @Alienus. Er kann Ihnen vielleicht sagen, ab welchem Reizwert die Grenze zur Scharlatanerie überschritten wird.
    Vielen Dank

  27. Alienus sagt:

    @hm

    Trauen Sie sich doch die Frage zu stellen.
    Da unsere Kommunikation über Schwachstrom läuft kann eigentlich nicht viel passierten.

  28. hm sagt:

    @ Alienus
    Vielen Dank für das Angebot, aber meine Schlafstörungen versuche ich jetzt mit Feng Shui zu kurieren.

  29. hm sagt:

    Bei mir im Haus (ich wohne im 4. Stock) hats im 2. Stock eine Praxis, die Bioresonanztherapie anbietet. Hoffentlich bildet sich da keine Interferenz! Womöglich noch durch Erdstrahlung überlagert!
    Das wäre ja die totale Katastrophe!!

  30. andersen sagt:

    @Herr Duerig

    Linus Hauser ist Professor für Systematische Theologie und Ethik an der Universität Griessen.
    Er schreibt zum Beispiel über Hubbard’s gescheiterte Erdmission.

    “Aurelius Augustinus (354-430) bestimmt das Böse als Abkehr vom unvergänglichen Guten und als Hinwendung zu den wandelbaren Gütern dieser Welt (Sed malum sit aversio eius ab incommutabili bono, et conversio ab mutabilia bona).
    Er fragt, woher dieses Interesse an der Wandelbarkeit und die Abkehr vom unvergänglichen Guten komme.
    “Die Wille wird also bewegt, wenn er sich vom unwandelbaren Gut abwendet, und die Frage ist naheliegend, woher in ihm diese Bewegung entsteht…………………..Vom Gott kann diese Bewegung nicht ausgehen.
    Woher kommt sie aber?
    Das Nichts kann man nicht wissen.

    Im Klartext:
    Wendet sich der Mensch von höchsten Gut, von Gott ab, dann ist seine Freiheit davon innerlich bestimmt.
    Daher ist der Sünder charakterisiert als incurvatus in seipsum, als in sich selbst zusammengekrümmt, also als nicht mehr gradlinig auf Gott als der höchste Gut ausrichtet.

    Der scientologische Thetan kann geradezu als Symbol dieses in sich zusammengekrümmten Seins verstanden werden.
    Der Thetan krümmt sich so in sich zusammen, dass er sich selbst zum Kosmos wird.
    Wer solche Heilsvorstellungen und einen solchen Mangel an erhofften Aussenbezügen hat, führt eine seltsame Existenz.

    Der scientologische Glaube führt-politisch durchbuchstabiert-in einen totalitären Terrorstaat.
    Scientology sollte man zur Kenntnis nehmen”

    @Herr Mertz

    Was halten Sie von der Professor Dr.Phil Linus Hauser?
    Ich finde, dieses Thema ist nichts, über das was man milde schmunzeln könnte.

    Ethik und die Moral ist so ernst-dass es in der Forschung unverzichtbar ist.
    Ebenso wie die Mathematik.

  31. heidi reiff sagt:

    Ich bin froh, dass ich mich entschieden habe als erwachsener Mensch meinen eigenen Weg zu gehen, ich heisse auch nicht Mutter Theresa , ja die berühmte Mutter der Armen aus dem Punjab, die hatte ja auch so ihre Methoden, ist ja nachzulesen, bin froh bin ich ausgestiegen aus all diesem Esoterikquatsch, eine kleine Bitte noch, schenkt mir bitte keine Smaragde oder Rubine oder Goldketten oder die man unter der brust tragen kann oder unter dem BH, bin ich jetzt eine Rassistin wenn ich dem supermacho xxypsilon keinen BH zu trage ich bin kein Aff aus dem Urwald sondern ein Mensch, hab ich da noch eine Chance zu leben ? Ich nehme Farben mit meinen Augen war, Gerüche mit meiner Nase, Geschmäcke mit meiner Zunge, ich mag Essen nicht, mit Bittergeschmack, ich esse zbsp. keine Fenchel, ja das ist ein Gemüse ,in diesem Zusammenhang kommt mir immer der Suppenkaspar in den Sinn, ich esse diese Suppe wer war der erfinder des Marionettentheaters ?

  32. Tidenhub sagt:

    Auch bei Vollmond ist die Wasserwelle desto höher, je tiefer das Wellental davor ist – und umgekehrt. Das gilt auch während einem Schaltjahr und bei Erdachsverschiebungen, dabei spielt die Schallwellengeschwindigkeit keine Rolle, selbst wenn mit Musik gefoltert, gekämpft und geheilt und gependelt werden darf.

  33. Blitz Blank sagt:

    – Der Alternativmediziner Masaru Emoto macht Foto und versucht so einen Zusammenhang zwischen dem Aussehen eines Eiskristalls und der Qualität bzw. dem Zustand des Wassers darzustellen.
    – Nicht vergessen sollte man die interessanten Kirlianfotographien

  34. Alienus sagt:

    @hm

    Möglicherweise ist bei Ihnen und @Geodät wegen der Niederspannung zu einer Fehlschaltung gekommen. Um die P+W als medizinisches und hier zum Thema als komplett fehlgeleitetes Hilfsmittel zu erkennen, sollte man zur besseren Bekämpfung immer deren innere Wirkungsweise und die dazugehörige Ideologie kennen.

    Aber trotz des nicht erfragten Grenzwertes zwecks Überschreitung zur Scharlatanerie ist folgendes festzuhalten:
    – Es gibt eauch ine Unterschreitung des menschlich normalen Wertes. Dies erfolgt z. B. bei der sog. „Ausbildung“ der P+W-Muter, bei der Hirnstromwerte zwischen 1 bis 4 µV, im Einzelfall sind sogar weit unter 1µV und sogar bei 0 µV gemessen wurden. Da kann man von einem somnambulen Tiefschlaf ausgehen. Fazit: „Lernen“ trotz Schlaf.
    – Überschreitungen sind ab dem Hirnstromwert von über 100 µV feststellbar. Ab diesem Wert sind schon veitstanzartige Darbietungen erfolgt und auch lassen sich unreparable Hirnschädigungen durch sog. „Hirnbrand“ feststellen. Fazit: „Erleuchtung“ und Stimulus durch höhere Spannung.

    Bei extremen P+W-Extremisten sollen sogar schon elektro-plasmatische Entladungswölkchen um deren Kopf gesichtet worden sein. Da wird von Experten ein Hirnstrom von mehreren Volt vermutet. Nicht umsonst gibt’s den fachinternen Sinnspruch: Dank höheren Erleuchtung gibt’s die erfolgreichsten Mutungen.

    Und hier taucht Ihre befürchtete Gefahr auf: Hirnverbrennungen durch Radiästhesie. Also dürfe der Schwellenwert bei mind. 100 µV liegen. Sehen Sie, auch aus dem größten Schwachsinn kann man neue Erkenntnisse ziehen.

    Drum der wohlgemeinte Rat an Sie für Ihre höchstgefährliche Wohnlage: Legen Sie dicke Bleiplatten an Ihren Fußboden!!!!!

  35. Emmentaler sagt:

    Stringtheorie.
    “good vibrations” (beach boys).
    Wir schwingen ruhig und gelassen weiter, auch pendeltechnisch. 🙂

  36. Ottmar Stringfeld sagt:

    Die Physiognomie des Kuklux lässt sich auf einen Penalty-Punkt reduzieren. 🙂

  37. hm sagt:

    @ Alienus
    Vielen dank für Ihre aufschlussreiche Antwort. Insbesondere: “Es gibt auch eine Unterschreitung des menschlich normalen Wertes. Dies erfolgt z. B. bei der sog. „Ausbildung“ der P+W-Muter, bei der Hirnstromwerte zwischen 1 bis 4 µV, im Einzelfall sind sogar weit unter 1µV und sogar bei 0 µV gemessen wurden. Da kann man von einem somnambulen Tiefschlaf ausgehen.” erinnert mich daran, Leute die Pendlern zuschauten gähnen gesehen zu haben. Ich vermute daher fast, dass Pendler keine Einschlafproblem kennen, sofern die Selbstversuche auch erfolgreich sind.

    @ andersen
    Linus Hauser, Kritik der neomythischen Vernunft ,Band 1: Menschen als Götter der Erde, 1800-1945 tönt interessant. Der vorliegende erste Band (von drei geplanten) stellt die “religionsförmigen Neomythen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts” ins Zentrum. So taucht neomythisches Denken nicht nur bei neureligiösen Gruppen wie etwa Scientology auf, sondern auch bei prominenten Nobelpreisträgern, Computerwissenschaftlern oder Raumfahrern.
    Hm, dass der Nationalsozialismus Mythen evozierte und auch neue Mythen schuf, steht in jedem Handbuch zur NS-Zeit. Man kann diesen „Neomythen“ sagen.
    Aber dann mal Marschhalt. Die Science Fiction ist ein literarisches und filmisches Genre. Sie beinhaltet für mich als solche so wenig an Mythen wie etwa ein Arztroman aus dem Basteiverlag oder Asterix und Obelix bei den Hunnen.

  38. Emmentaler sagt:

    @hm
    NEIN, es hat evtl. ein Haar in der Suppe, denn dort wo sich Wasseradern kreuzen, resultiert ein Magnetfeld und so machen Bäume einen Drehwuchs und allfällige Kopfhaare einen oder mehrere Haarwirbel, was einem die Haare zu Berg stehen lassen könnte, was nicht heisst, dass man über Nacht graue oder weisse Haare bekommen muss, aber es könnte trotzdem plötzlich etwa ein Haar in einer Kappeler-Milchsuppe oder im Napfgebiet einer elementaren Emmentaler-Käsesuppe zum Vorschein kommen. 🙂 🙂

  39. hm sagt:

    @ Emmentaler
    Es gibt keine Wasseradern, man spricht von Grundwasserleitern.
    So. Jetzt reichts aber wirklich.

  40. Emmentaler sagt:

    @ hm

    Jööööööh..!!

  41. heidi reiff sagt:

    ja da gibt’s auch ein Liedersänger, der heisst Herbert grönemeyer, der hatte mal einen auftritt vor jahren im st. jakobsstadion in BS, ich war im Publikum, der sang ein lied, tausend haare in der Suppe und der teller hat ein Loch, ich bekam mal eine cd geschenkt von einer mir nahestehenden Person, ich mag Liedersänger, da gibt’s auch einen Liedersänger, der heisst Hannes Wader, der schwingt glaub keinen Weihrauchskessel hat vermutlich auch keine Tarotkarten, ich besuche keine Coiffeurläden auch keine beleuchtete Sado Maso läden , ist einfach nicht mein Ding inkl. der Superfrau Beate Use, die ja anscheinend Pionierarbeit geleistet hat, was den Sexmarkt Fetische betrifft, Lady chatterley, auch ein Buch, ihr Partner, so wie ich angeslesen habe war ein Stalker, ein macho…………….

  42. Vollmond (18.10.2013) sagt:

    Heidi Reiff
    “Der Tankerkönig” von Hannes Wader ist zweifellos vom Feinsten und allererste Sahne.

  43. Carl Dal Pund sagt:

    Auch die Reiffsche “Aufklaerung” ueber eine frauen”logisch” ebenso emanzipierte wie alimentierte und subventionierte Mutter bringt wie der theokratische Zumuell werbetaechtige und damit auch Stamms Zukunft sichernde Klicks. Deshalb sollten sich die theokratischen Zumueller etwas weniger darueber echauffieren. Zumal es echte Saekularisten nicht die Bohne interessiert, ob theokratische “Vorschriften” zur opfer- und gar sinnlosen Einengung der Freiheit der lohnabhaengigen Staatsbuerger oder gar fuer Kindes- und Tierquaelerei in den “Verfassungen” der Theokratien stehen, oder nur nachtraeglich von spaeter Machtgeilen in theokratische “Regel”werke gebastelt wurden….

  44. heidi reiff sagt:

    @ Carl dal Pund

    Ich schätze das Wiki, zappe auch ab und zu im Wiki, es gibt eine Frau, die auch heidi reiff heisst, ich kenne sie persönlich nicht, bin weder verschwägert oder verwandt mit ihr es gibt viele menschen die meier heissen müller oder was auch immer Adolf hitler hiess zum Vornamen Adolf, ich hintersinne mich jetzt nicht wegen Namen, ja der Komponist Mozart hat 2 Vornamen – Wolfgang Amadeus – ich schätze Mozart Musik trotz alledem, ja ich kenne auch die geschicht von Johanna Spiri, die hat glaub so ein Buch geschrieben – die Heldin dieses Buchs hiess Heidi als Kind hab ich mich total identifiziert mit diesem heidi oder heidi und Peter- es gibt ja auch so ein mit dem Fräulein rottenmeier, eine autoritäre Tussi, die hat mir nicht gepasst….

  45. Carl Dal Pund sagt:

    @heidi reiff:

    Die Ketzerin Rottenmaier hat auch dem Heidi nicht gepasst, es sogar seelisch krank schickaniert!

    Ich glaube kaum, dass mehr als eine heidi reiff den “Saekularisten”blog ver(un)ziert. Die offene Beschreibung der Beduerfnisbebriedigung einer saekularen Mutter ist geradezu entspannend gegenueber den verschrobenen bibeltheokratischen und bigottfemokratischen geistlichen und geistigen Verrenkungen der Versuche, Privilegierungen und damit zwangsleufig auch Dskriminierungen Anderer zu verharmlosen…..

    Auch fallen Sie nicht unangenehm durch – zum Teil uebelste – persoenliche Angriffe auf Mitkommentatoren auf, welche die Zensur theokratischen SchreiberInnen stehen laesst. Immerhin laesst der Zensor im “Saekularisten”blog auch einige saekulare Beitraege ohne Beleidigungen von MitkommentatorInnen stehen, waehrend in den restlichen TA=Spalten saekulares Gedankengut rigoros zensuriert wird, und bei heiklen ideoluegischen Hirnwaschartikeln gleich die ganze nebelspaltende Kommentarspalte als Generalzensurmassnahme amputiert wird…..

  46. heidi reiff sagt:

    @ Carl dal pund

    Ich halte einfach null und nichts von so dauerueumarmungen inkl. Hirnwäsche, ich habe mich einfach mit meiner eigenen Geschichte mal ausseindergesetzt , ich hasse Kadavergerhorsam, , kommt wie vor aus der Abrahamecke, – wer sein Kind liebt- züchtigt es, ich habe als Kind Horror erlebt, ich bin jetzt erwachsen, meine Entscheidung war einfach, diese destruktiven Massnahmen nicht weiter zu geben ja meine Kids sind erwachsen, sie haben abgenabelt bei der Geburt was hat das mit seele zu tun oder einem heiligen Geistt , was ist sekularität , null ahnig vor der Botanik, als Kind hatte ich Todesangst,, keine Details, ich kenne nur meine eigene geschichte, ist Angst verboten, ? Ich heisse nicht Jeanne d“arc auch nicht winkellried, auch nicht Willhelm Tell.l auch nicht mutter thersa aus dem Punjab,,,,,,,,,,,,,,

  47. heidi reiff sagt:

    das buch schätzemich halt trotz alledem- sei dein eigener Arzt, oder auch ein buch – die Kunst -ein Egoist zu sein ich halte null und nichts von pechwarzer Pädagogig, bin kein Oedipus, steche mir meine Augen nicht aus, Narziss und goldmund,bekannt ist ja der meisterspuker klaus, kinski, war der der ev. ein jünger von von einem Sektenheini oder ein bhagwanfan , mir geht es gut auch ohne Yin Yang auch ohne Sudoku oder Obi gürtel . ist das noch mir geht es auch gut ohne Gold oder Silberringe am finger auch ohne Haarverlängerung, meine Haare verlängern sich ganz natürlich sie werden einfach glaub grau im alter, ist glaub ein natürlicher Prozess des alterns- sicher keine strafe gottes, ich hab keinen weissen bart-

  48. Pasionaria sagt:

    Alienus
    vielen Dank für Ihre aufwändige, nicht leicht verständliche, jedoch wie immer interessante Antwort.

    Eigentlich erwartete ich eher eine Entgegnung in Richtung, dass gleich_zeitig niemals im gleichen Raum sich ereignen kann, so im Sinne von Einstein….!
    Liegt Ihnen letzterer nahe?

  49. andersen sagt:

    Einstein ist ja leider Tod.

    Vielleicht nach der Einstein gibt es der Zweistein.
    Die Welt ist ja so gespannt.

  50. olive sagt:

    @BlitzBlank

    zu Masuru Emoto

    “Emotos Annahmen stehen in erheblichem Widerspruch zu bestehenden Erkenntnissen der Wasserchemie und -physik. Insbesondere seine Methodik kann nach den für die Wissenschaft geltenden Qualitätsanforderungen nicht bestehen.”

    wiki