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"Minarette sehen wie Kirchtürme aus"

Hugo Stamm am Freitag den 26. Februar 2010

imageMinarettDer französische Philosoph und Politologe Olivier Roy hat sich intensiv mit religiösen Fragen beschäftigt und ist ein ausgewiesener Islam-Kenner. In einem Interview mit der SonntagsZeitung äussert er provokative Thesen, die eine Diskussion wert sind.

Roy erklärt, dass Religion immer bedeutender werde, weil die Gesellschaft säkularer wird. Den vermeintlichen Widerspruch erklärt Roy so: Früher war Religion in den Alltag eingebetet und deshalb nicht aufgefallen. Es war normal, religiös zu sein, „Religion war überall und nirgends“. In unserer säkularisierten Welt fallen Gläubige hingegen auf, „sie werden zu Exoten“. Religion werde auch immer sichtbarer.

Diese Sichtbarkeit expliziert er am Beispiel der Immigration. Früher seien die Immigranten nach ihrer Herkunft wahrgenommen worden, heute drehe sich alles um ihre Religion. Die Einwanderer würden bezüglich Religion Flagge zeigen und auffallen. Ausdruck davon seien der Schleier oder die Burka. Dazu hat Roy eine überraschende Erklärung: Frauen würden damit auffallen: „Es handelt sich primär um Exhibitionismus.“

Roy versteht das Minarettverbot nicht. Damit werde man die Muslime nicht los, sondern verbiete nur die sichtbaren Symbole. „Dabei sind gerade Minarette ein Versuch der Muslime, die Christen nachzuahmen.“ Die Türme liessen die Moscheen ein wenig aussehen wie Kirchen. Auf die Frage, ob die Minarette nicht die viel zitierten Speerspitzen des Islam seien, antwortet Roy dezidiert: „Im Gegenteil: Sie sind ein Zeichen dafür, dass sich die Muslime integrieren wollen.“ Minarette hätten nicht mit Gottesstaat oder Sharia zu tun, sondern stünden für den Wunsch, eine muslimische Gemeinde zu bilden. Ähnlich wie dies Kirchgemeinden tun würden.

Als Beleg führt Roy an, dass in Frankreich und Deutschland muslimische Gemeinden die christlichen nachahmen würden. Die Websites seien auf französisch oder deutsch geschrieben, und es gäbe Sportvereine und Clubs wie in christlichen Gemeinden. Der Islam werde dem Christentum immer ähnlicher, nur würden wir das nicht wahrnehmen.

Roy widerspricht den Prognosen, wonach Europa in ein paar Jahrzehnten islamisch dominiert sein werde. Momentan lebten in Europa durchschnittlich weniger als fünf Prozent Muslime. Um die Christen zu verdrängen, müssten Muslime 10 bis 12 Kinder haben und die Europäer keine mehr auf die Welt stellen. Doch auch hier passten sich die Muslime den Christen an. In Tunesien würden beispielsweise heute schon weniger Kinder geboren als in Frankreich.

Roy scheint mehr Respekt vor den Konvertiten zu haben: Christen, die sich zum Islam bekehren. Diese neigten zum Fundamentalismus. Al-Qaida habe prozentual den höchsten Grad von Konvertiten aller islamischen Organisationen. „Und ein Drittel aller Frauen, die in Frankreich die Burka tragen, sind Konvertiten.“
Überraschend ist auch die Beobachtung von Roy, dass Muslime zum Christentum konvertieren. „In Frankreich gibt es sogar eine evangelische Sekte, die aus ehemaligen Muslimen besteht. Auch hier sieht man, wie Konvertiten zum Fundamentalismus neigen. Viele protestantische Pfarrer waren ursprünglich Muslime.“

Den Grund sieht Roy darin, dass sich Religion immer stärker von der Kultur abkoppelt. So würden die traditionellen Kirchen Anhänger verlieren, die modernen aber wachsen. Wir hätten eigentlich nicht Angst vor dem Islam, sondern vor den Fundamentalisten. Diese seien ein Produkt der Moderne: „Die Frauen, die in Frankreich eine Burka tragen, werden nicht von ihren Männern dazu gezwungen. Das ist inzwischen allgemein anerkannt.“

Roy führt das Beispiel von Malika El Aroud an, einer bekannte Vertreterin des islamischen Fundamentalismus. Sie ist die Witwe eines der beiden Mörder des afghanischen Widerstandskämpfers und Taliban-Gegners Massoud und wurde 2007 wegen Aufhetzung von einem Schweizer Gericht verurteilt. „Diese Frau hat den Lebenslauf einer modernen westlichen Frau: Uneheliches Kind, Hippie-Jugend, und sie hat ihren aktuellen Ehemann, der übrigens zehn Jahre jünger ist als sie, per Internet gefunden. Fundamentalismus, auch islamischer Fundamentalismus, hat nichts mit Tradition zu tun. Es ist etwas, das sich moderne Menschen konstruieren.“

Roy wehrt sich auch gegen die Vorstellung, der Islam trage fundamentalistische Züge, weil er keine Reformation erlebt habe. Martin Luther sei ja auch ein Fanatiker gewesen. Ausserdem habe die Reformation nichts mit der Aufklärung zu tun. „Denken Sie bloss an die evangelischen Sekten, die die Evolutionstheorie ablehnen.“

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1.071 Kommentare zu “"Minarette sehen wie Kirchtürme aus"”

  1. heidi reiff sagt:

    @ Basta

    Als Kind aus der RKK war ich ja verpflichtet den Religionsunterricht zu besuchen, ich hab da gute Erfahrungen gemacht, die Geschichten von den Wundern Jesus haben mich total fasziniert, die wunderbare Brotvermehrung das Laufen über dem Wasser, jedes Kind ist doch fasziniert von solchen Geschichten, ich war mal Wölfliführerin, die Schnitzeljagd die ich inszeniert habe, die Kids es waren Buben hatten einfach Freude. Ich war in einem Pfadi oder Blauringlager, ein katholischer Vikar hat uns Witze erzählt es war echt amüsant. Die Vikare waren gekleidet in lange schwarze Röcke, als Kinder interessieren doch spannende Geschichten. Kinder werten zum Glück nicht, sie beurteilen Menschen nicht nach Kleidung. Meine Grossmutter war ein Fass äusserlich, immer schwarz gekleidet, sie hat die beste Fleischsuppe gekocht, früh um 7.00 war sie am Rüsten von Gemüse. Ich hatte einen guten Draht zu ihr, so theoretisch nach pechschwarzer Pädagogig hat sie immer gesagt, einem Kind muss man den Willen brechen, komisch zu mir war sie immer nett, hat mich manchmal einfach gefragt “bisch chiebig? Beim Abschied, bhüti di Gott und folg schön im Mammi. Bei meiner Grossmutter machte ich die besseren Erfahrungen als bei meiner eigenen Mutter, ich bin allergisch auf Moraltanten, das war meine Mutter durch und durch. Eine Mutter die ihrem Kind predigt wenn es ihm schlecht geht “Du gehst halt nie in die Kirche, das bringt auch keinen Segen”. Der grösste Frust habe ich bei meiner Mutter erlebt und nicht bei Vikaren. Heute bin ich mir selbst eine gute Mutter, ich habe meine Leichen aus dem Keller geholt, ich habs überlebt, wau, ich schnauf mal gründlich durch. Meine Entscheidung war einfach, meine Kinder sollen es einmal besser haben als ich, konkret heisst das für mich alte destruktive Muster nicht weiterzugeben das ist ein Weg von vielen. Kinder die liebevoll begleitet werden schaffen eine lebenswerte Welt, ist eigentlich eine uralte Binsenwahrheit.

  2. fund... sagt:

    Heidi Reiff, Sie sollten nicht verkennen, inwieweit Ihre Mutter selbst ein “Opfer” dieser verinnerlichten Doktrinen war. (Damit meine ich nicht die Vergebung nach Hellinger)

    ______________

    Mißbräuche in Deutschland allerorten, ALLER Ideologie, mit oder ohne 68…

    Mißbräuche falscher Zielsetzungen. (Beispielsweise die Behindertenpädagogik in Bayern: Lernzielgleichheit aus der CSU- Landesregierung… über Strecken Freller…) Als Mutter eines anthroposophisch titulierten Kindes mit “besonderem Seelenpflegebedürfnis” kann ich verbissene Homeschooling-Eltern ein wenig verstehen, ihre Kinder nicht ausliefern zu wollen. (als jemand mit Einblick in die Perversionen freikirchlicher Erziehungspraxis…lauthals von der Kanzel auf die katholische Kirche schimpfen und Häme schütten aber die Kinder in deren personell gut besetzten Kindergärten und vor allem in die Privatschulen der Englischen Fräulein schicken)
    Aber was bleibt Eltern behinderter Kinder übrig? Was weiß man, was weiß die Gesellschaft, was HINTER den unzähligen Werkstatttüren und Mauern der diversen Träger vor sich geht?
    Sexueller Mißbrauch kommt auch dort immer wieder vor!
    Psychischer Mißbrauch von Vorgesetzten und Hilfskräften und autoritäres Verhalten sind an der Tagesordnung! behaupte ich mal….Der schnelle Gang zum Nervenarzt zwecks Ruhigstellung per Medikamente ist Routine…
    ICh glaube, man hat in Deutschland etwas gründlich mißverstanden, was die Arbeit mit Behindetrten betrifft. Auch da stehen große Lobbyverbände dahinter. Phlegmatische Gruppen, die sich über Generationen in ihren Nischen eingerichztet haben.
    Das hat alles nichts, aber auch gar nichts mit der in Kanada vorgelebten Inclusion zu tun!

    HIER ist der Mann auf der Straße einfach nicht bereit!

    Jedenfalls gibt es Untersuchungen zur Akzeptanz der Behinderen untereinander…und die ist in “artgleichen” Gruppen nicht sonderlich gegeben, als dass man da nicht hilflos rigorose Methoden zur Schlichtung einsetzen würde. Wer weiß etwas darüber? Schwer verborgenes, wenig öffentlich gemachtes Thema!

    Der gesellschaftliche Konsens, wie man sich das Leben eines Schwerstbehinderten vorstellt, beinhaltet doch oft die Einschätzung: “die sind doch auf Rosen gebettet – es wird doch alles auf unsere Kosten für die getan – was kostet ein solcher Mensch den Steuerzahler? ” Und richtig: ein Wohnplatz “kostet”….Aber: WAS KOMMT BEIM BETROFFENEN AN?? Und was versickert in die falschen Konzepte, in die inkompetenten “Helfer”???
    Ist ein Betroffener 18, werden die Eltern “entmündigt”…beginnt ein Behördenprozeß (zwecks Betreuund usw.)

    – wie geschützt sind “geschützte Werkstätten”? Wie fähig oder kompetent sind Sozialpädagogen, Betreuer, Sonderschullehrer? Wie sehr dienen ihnen, den “Fachleuten” und Experten Normen für falsch verstandene Normalisierung? Wie sehr stehen geschützte Werkstätten unter dem Zwang der Wirtschaft produktiv zu sein? Und wie sehr kommt es einem Senat darauf an, der für Opernhäuser einerseits 500Millionen Euro bereit stellt, an anderer Stelle zu kürzen?

  3. fund... sagt:

    kann doch nur lachen, wie sich die Wogen hochschaukeln zu “Gedenktagen”…ACH, was hat man alles versäumt! (NIcht wahr, Frau Varan in BW?) Lieber Eliteschulen fördern…

    Bundesweit zu wenig KOMPETENTE Therapien und psychologische Betreuung!

    Auch die kirchlichen Einrichtungen bieten keine wirkliche Unterstützung bei schwierigen Verhaltensauffäligkeiten. Und Jugendpsychologen für Behinderung UND Verhaltensstörung.? …dafür muß man gar um die Welt reisen…- – – – – –

    was für ein Kraut-und Rübenfeld. An der einen Ecke triffst du einen Experten (Fachklinik, mehrere Kompetenzen, Ausbildungen, meist Psych. + Arzt), der genau das Gegenteil analysiert wie sein Kollege X…. Oh, Leute…Warum bin ich nicht Hochstapler geworden!

    ……- – – – -oder einfach nur die Theorie von R. Dahlke glauben 🙂

  4. heidi reiff sagt:

    @ fund………..

    Ein grosses Spektrum an Kenntnissen und Kritik bringen Sie ja ein im HS Blog. Manchmal ist es schwierig vor lauter Bäume den Wald nicht zu sehen und umgekehrt. Ich kenne die meisten Biographien meiner Vorfahren, oft wurden sie mir einfach spontan zugetragen. Ja stimmt, meine Mutter seelig war Opfer der pechschwarzen Pädagogik , viele meiner Vorfahren wurden in Psychatrieanstalten eingewiesen inkl. meine Mutter. Zentral ist für mich nach wie vor das Gedankengut von der Kindheitsforscherin Alice Miller, ihre Bücher reflektieren auf eine sachliche Art. Hoffe einfach dass mehr Menschen die Chance haben, einen Anwalt für
    das eigene innere Kind zu finden, so wie ich informiert bin, sind solche Menschen nach wie vor zu suchen wie eine Nadel im Heuhaufen. Ich bin nach vielen Odysees fündig geworden, nämlich bei mir selbst, ich bin mir selbst die beste Anwältin, meist suchen wir am falschen Ort. Wir haben ja im hier und jetzt die Chance, andere Entscheidungen zu treffen, befasse mich mit dem eigenen Tod, hab mein Testament erst gedanklich verfasst, ich möchte keinen Grabstein, mein sehnlichster Wunsch wäre, dass meine Asche über dem Meer verstreut wird, wäre dann ev. Umweltverschmutzung, macht man es so ist es nicht recht macht man es anders ist es auch nicht recht, ich kenne meine persönliche Ambivalenz.
    Oh fund, weshalb hab ich keinen Millionär geheiratet, schnüff im nachhinein ist man ja immer gescheiter, ui würde ev. doch noch klappen mit einem Lifting oder einer Busenvergrösserung : – ) .

  5. Banane sagt:

    aber nein, Heidi! Dafür doch nicht! :-): “Ausgerechnet: Bananen! (Busenvergrößerung? Nehmen Sie meinen! Ich brauche keinen! 🙁 )

    gleich nördlich hinter Basel beginnt der Urwald…oder der Balkan.. wie Sie wollen.

    Ich war rückblickend immer zur falschen Zeit am falschen Ort. Hier will man jetzt “die Linke” kontrollieren weil sie Kontakte hat zu Elementen, die die Eigentumsverhältnisse ändern wollen. Wer kontrolliert unsere bürgerlichen angeblich demokratischen Parteien, die schon längst die letzten Deppen der Nation enteignet haben?
    Wer unterweist sie, die Gesetze überhaupt anzuwenden?
    Banken – Schweizer Fremdarbeiter- machen längst wieder, WAS SIE WOLLEN: 25Prozent ! Wachstum und Umsatzgewinne die letzten Jahre (trotz “Krise”) bei Dumpinglöhnen auf der “anderen Seite”. Bananenrepublik BRD, eine permanente Bildungs-und Familien-und Zweiklassen-Krise.

    Da labern 70jährige, die immer noch die Pöstchen und Ehrenämter besetzen -HOH vom BDI, tja, Kürzel müßte man kennen! – – (Aufsichtsräte) über “Menschenrechte”, während sie den Jüngeren dies gleichzeitig vorenthalten…
    für mich gehörte zu den Grundrechten, dass FRAU sich ohne Existenznot über Wasser halten kann! (Ich hatte schon mit Mitte 40 keine Chancen mehr: bei mir hieß es “überqualifiziert”…Beim ARGEn Arbeitsamt sowieso nichts zu holen! Noch eine Riege von bezahlter Unfähigkeit!!! Schon gar keine Umschulung, obwohl es ein Gesetz gab hinsichtlich behind. Kind… Mit 50…nichts mehr los. Auf die 60 zugehend? Kannst in die Kiste springen..oder vorlesen gehen!

    Natürlich bin ich in mir selbst fund= fündig und fun geworden!

    Tipp: Billige Alternative: anonyme Friedwaldurne

  6. fund... sagt:

    HEIDI

    man weiß zu wenig über Ahnen…(Kirche wollte das nicht…in Konkurrenz…andererseits gibt es Kirchenarchive)

    die integrative und systemische Familientherapie (heißt nicht automatisch Aufstellung) zeichnet sowas wie Landkarten… (wie andere Schmerz-Landkarten)

    jetzt…2010, ein großes Ereignis in meinem Leben? was war, als meine Mutter so alt war, wie ich jetzt? Ob mich diese Fragen auf eine Spur und zu Antworten /Erkenntnissen führen?

    dennoch interessierten mich stark meine Großmütter.. insbesondere der matrilinearen Linie… ausnahmslos STARKE und schicksalsgebeutelte Frauen…

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