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Die andere Weihnachtsgeschichte

Hugo Stamm am Sonntag den 20. Dezember 2009

Was wäre, wenn Jesus zu seinem Geburtstagsfest für eine Stipvisite auf die Erde käme? Ein Besuch bei der Stätte seines Wirkens nach rund 2000 Jahren?
Wenn er beispielsweise inkognito an der Christmette im Petersdom teilnehmen würde? Und dann einen Weihnachtsgottesdienst im Zürcher Grossmünster besuchen? Was ginge ihm dabei wohl durch den Kopf?

Um Bilanz über sein Lebenswerk ziehen zu können, würde er zuerst eine Bestandesaufnahme machen. Alle Achtung, würde er den Christen zurufen. Ihr habt das Christentum zur grössten Religionsgemeinschaft getrimmt. Das lässt sich sehen.

Doch beim Studium der Kirchenstrukturen käme Jesus ins Grübeln. Was für ein chaotischer Flickenteppich! Da sind die Grosskirchen. Die Katholiken, die Protestanten, die Anglikaner, die Orthodoxen. Und dann noch Zehntausende kleiner und grosser Freikirchen.

Habe ich euch geheissen, Kirchen zu gründen und Hierarchien aufzubauen, würde Jesus ihnen in Gedanken zurufen. Habe ich euch geheissen, euch gegenseitig zu bekämpfen und einander Gläubige abzujagen? Überhaupt: Ihr glaubt alle an mich, ihr liebt mich gleichermassen. Ihr betet alle meinen Vater an und den heiligen Geist. Und stützt euch auf das gleiche Wort, mein Wort, festgehalten in den Evangelien.

Und was ist daraus geworden? Jede Kirche lehrt etwas anderes! Jede interpretiert mein Wort unterschiedlich. Ihr habt nicht einmal den gleichen Glauben, sprecht nicht die gleiche Sprache. Und ihr kämpft verbissen um den Anspruch, die wahren Christen zu sein. Irgend etwas muss da gründlich schief gegangen zu sein.

Beim Besuch im Vatikan würde der Prunk Jesus blenden. Mein Stellvertreter in Gold bestickten Gewändern in einem Palast? Hey, würde ihm Jesus gern zurufen, ich pilgerte mit meinen Aposteln umher, ausgerüstet mit wenigen Habseligkeiten.

Verwundert würde Jesus die Fahrt des Papstes beim Besuch seiner Gläubigen im Papamobil beobachten. Panzerglas? Hast du Angst vor deinen Gläubigen, lieber Benedikt? Muss ich dir in Erinnerung rufen, dass ich zu den Armen und Kranken gegangen bin, ihnen Trost und Heilung gebracht habe? Dass ich mich mit den Huren unterhielt und die Pharisäer aus dem Tempel warf? Und du willst mein Stellvertreter sein? Du, der du abgeschieden und fern der gesellschaftlichen Realität in einer Männerwelt lebst?

Nächste Station würde Jesus bei den Protestanten machen. „Bei euch gefällt mir, dass ihr keinen Machtapparat mit hohen Würdenträgern aufgebaut habt. Ausserdem gesteht ihr den Gläubigen zu, den Glauben individuell auszugestalten. Doch in eurer grenzenlosen Toleranz duldet ihr auch Fundis in euren Reihen, die meinen Glauben verdrehen. Ihr seid mutlos und habt kein Profil.“

Bei den Orthodoxen bliebe Jesus nicht lang. Ihr seid so verstaubt und konservativ, würde er ihnen sagen. Ihr klebt so ängstlich am Wort, dass ihr das Leben verpasst. Glauben heisst Leben. Die Bibel ist nur eine Richtschnur. Alles ist in Bewegung, im Fluss, wie könnt ihr euch da starr an den alten Buchstaben klammern?

Dann nähme Jesus die Hunderttausenden Pastoren und Prediger der Freikirchen an seine Brust. „Jeder von euch behauptet, in direktem Kontakt mit mir zu stehen und aktuelle Worte von mir zu empfangen. Ich kann mich nicht erinnern, je mit einem von euch gesprochen zu haben. Ihr seht Dinge, die es nicht gibt und hört Botschaften, die nur in eurer Fantasie bestehen.“

Zum Schluss würde Jesus alle Bischöfe, Pfarrer, Vikare und Geistlichen zusammen rufen. Ich habe in der Bibel nichts gesagt von prunkvollen Gotteshäusern. Ich habe euch nicht angewiesen, in vornehmen Pfarrhäusern zu wohnen, hohe Saläre von den Gläubigen einzufordern. Ich habe euch nicht gesagt, ihr sollt Reichtümer anhäufen und gesellschaftliche Macht anstreben. Ich habe euch nur aufgetragen, zu den Menschen zu gehen und ihnen vom Glauben zu erzählen.

Doch eher gehe ich durch ein Nadelöhr, als dass es mir gelingen würde, die immensen Kirchenstrukturen zu zerschlagen. Der Fehler meines Vaters war wohl, dass er euch Menschen den Machtdrang gegeben hat.

Jesus erhob sich und machte sich rasch davon.

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896 Kommentare zu “Die andere Weihnachtsgeschichte”

  1. Rabbi Jussuf sagt:

    Korn-Kreis?
    Würde zum Strohschuppen passen.

  2. Rabbi Jussuf sagt:

    Horatio
    Die sollten sich aber langsam beeilen – nach 2000 jähriger Forschung noch immer nicht auf einem grünen Kreis, äh Zweig.

  3. Zweifler sagt:

    @Dr. Emanuel Kaschinsky:
    29.12.2009 um 15:44

    Sie sind ja ein toller Spassvogel.

  4. Zweifler sagt:

    @Dr. Emanuel Kaschinsky:
    29.12.2009 um 15:44

    “Sie sind auch so ein perfider Christenhasser.”

    Passen Sie auf, Sie Ehrverletzer, sonst werde ich Ihre Posts an den Papst mailen.

  5. Michael Bamberger sagt:

    @ Rabbi Jussuf

    Du sagst es: “langsam beeilen”… eben sehr langsam…

    “Horatio”

  6. Michael Bamberger sagt:

    @ All

    Ratzingers e-mail Adresse: benediktxvi@vatican.va

    “Horatio”

  7. b1 sagt:

    nachträglich @Swisswulf
    “Jeder hatte trotz Ehebund die Gelegenheit sich selbst zu verwirklichen. Das funktioniert aber auch nur, wenn keiner den anderen als seinen Besitz betrachtet.”

    Das scheint mir die Ausnahme. Schon wenn man rundum blickt…EIne christliche Ehe dagegen geht doch recht häufig (in der Praxis) andere Wege und fixiert den Besitz des Mannes. Rechtlich stehen Frauen in vielen Verfassungssystemen HINTER ihren Kindern.

    Kleine Kinder, kleine Sorgen. Große Kinder, große Sorgen.
    Viele Kinder, sich POTENZIERENDE Sorgen.

    Klar ist es was anderes, sich gegenseitig die Selbst-Verwirklichung zu lassen bei einem Stammhalter 🙂

    als die 19-jährigen, 24-jährigen, 27-jährigen Kranken zu pflegen und hätscheln…

    Wenn ich pauschal abrate, dass Frauen sich heute in dieser Kultur (der Entsolidarisierung….und man sieht es ja, wie man eins draufgehauen kriegt, wenn man anderer Meinung ist) mit dieser permanent überfordernden Aufgabe zudröhnen ( was hatten sie – die Schweinepriester – nicht das Gegenteil mit ihrem Herrgott beschworen…und genau das ist Tonus der katholischen Popen im Talkshows), dann ist das MEIN Fazit nach versuchtem Risiko…eigentlich nach naivem Vertrauen, Selbstvertrauen und früherem Gottvertrauen…Ich spreche jedoch von Vera…..von gesellschaftlicher, christlicher , politischer Verarschung! Richtig: meine Blödheit daran liegt in jenem Teil der falschen Einschätzung…es DENNOCH getan zu haben!

    Ich rate ebenso Frauen davon ab (von früher Elternschaft sowieso) spät Mutter zu werden! (Meine Mutter war 43, mein Vater 46) wenn sie “danach noch etwas vom Leben haben wollen”…:-( Auch damit mache ich mir keine Freunde. Auch das wird pauschal niemand bestätigen wollen.

    Ich mahne den kulturellen -politischen Beitrag zu diesem Thema an…gerade im Hinblick auf das Bild der verlogenen “heiligen Familie”
    und stimme Heidi Reiffs Enthüllungen falscher Voraussetzungen größtenteils zu.

    Tatsache ist, dass Frauen die Kinder großziehen , zumindest in meinem Land , mit großer Wahrscheinlichkeit eine Garantiezusage für Altersarmut “erwirtschaften” und in vielen Disziplinen bis Gesundheit “nach Familie” oft abgewirtschaftet haben. Wenn man das ausspricht, erfährt man Maulverbot..sehr oft von Leuten, die besser “das Maul” halten sollten, weil sie keine Ahnung KENNTNIS (Fakten) haben!

  8. Morgenstern sagt:

    Morgenstern: “Wobei, manch eine Ehe funktioniert ja auch so ähnlich.

    Das sehe nicht nur ich so, sondern auch: http://www.kath.de/quodlibe/txt/priester/teil1/teil16.html

    Der Zölibat hat eheliche Elemente

    “Der Zölibat hat zwei Ziele:
    vacare deo: innerlich frei sein für Gott
    und Pro-existenz: Leben für und mit den Menschen, Da-sein für Menschen.
    Beide Gründe gelten nicht ausschließlich für den Zölibat, sie gelten auch für die Ehe. Damit haben der Zölibat eheliche und die Ehe zölibatäre Elemente.

    Eben. Morgenstern: “Sex gegen Geld“. Oder schöner umschrieben: “Ordensschwestern sind von Priestern finanziell abhängig, die im Gegenzug sexuelle Dienstleistungen fordern können”

    Und weiter auf der Seite zu finden: “Zölibat kann Nähe schaffen: Liebe, Freude, auf andere zugehen, unbefangener Umgang mit dem anderen Geschlecht.
    Das geht aber auch nur, wenn diese Nähe auf einer Distanz gründet.
    Wer fest verwurzelt ist, kann mehr wagen – wer einen festen Stand hat, kann sich weiter aus dem Fenster lehnen.

    Wenn man die Nonne festhält, kann man es also auch auf dem Fenstersims treiben.

    Dieses schöne Spiel von Nähe und Distanz bedarf eines Fingerspitzengefühls – was rufe ich an Emotionen und Erwartungen im Gegenüber wach, wenn ich ihn umarme, zur Begrüßung Küsschen gebe…

    … und das Nötchen aus der Geldbörse fische. Aber halt. IHN umarme? Hmm. Das Gegenüber wäre doch ein ES. Ach, hier beginnt der Pädosumpf.

    @ Steinlaus

    Wie steht es mit den Enkeln?

  9. Zweifler sagt:

    @Dr. Emanuel Kaschinsky:
    29.12.2009 um 15:11
    “Ja Steinlaus, jetzt ist es sonnenklar: Sie hassen das Christentum. Sie sind keinen Deut besser, als die üblichen Stammiten. Sie sind vom selben Schlag. Eine Christenhasserin par exellence.”

    Sind sie der neue Inquisitor?

  10. b1 sagt:

    Dr. Mutz
    ich schließe mich Steinlaus an!

  11. b1 sagt:

    ich kann es mit einem Satz erklären: es ist die “Prüfung” (Anspruch) des Loslassens…welcher ich mich stellen muß…das hat m.E. Heidi mit Bravour überstanden….und da taumelt man zwischen den Polen, zwischen den Welten, zwischen den Zeiten, zwischen Wünschen und Machbarem
    für mich bedeutet es momentan einen ungeheuren Trauerprozeß…aber das können Mittdreissiger natürlich nicht nachvollziehen und alte (katholische oder andere ) versorgte Kerle ebenso wenig…

  12. Zweifler sagt:

    b1:
    29.12.2009 um 16:33

    Was können wir nicht nachvollziehen?

  13. Morgenstern sagt:

    Zweifler: “Was können wir nicht nachvollziehen?

    Dass alte Menschen immer noch gem. den damals vorherrschenden Idealen leben. Dass es also Paare gibt, bei denen der Mann das Geld verdient und die Frau den Haushalt führt.

    Ist für Junge tatsächlich kaum nachvollziehbar. Genau so wenig, wie man(n) sich heute vorstellen kann, mit einem einzigen Angestelltenlohn vier, fünf oder noch mehr Kinder plus eine Ehefrau zu finanzieren. Schon mit einem Kind kommt man an Grenzen.

    Zwischen den Jungen und den Alten gibt es noch die Dazwischengekommenen. Die dachten, man könne eine geschiedene Frau mit Kindern plus eine neue Frau mit Kindern mit einem einzigen Angestelltenlohn durchbringen. Auch das ist nicht nachvollziehbar. Man konnte es damals schon nicht recht nachvollziehen, aber die Karrierehoffnungen waren grösser.

  14. b1 sagt:

    @ Morgenstern

    nur “alte” Menschen? Ich fühle mich nicht alt! Schauen Sie sich Petra Gerster und Nina Ruge an …fast meine Generation…

    es ist das konservative, überwiegend noch gepflegte “Modell”—jedenfalls das christlich favorisierte…und Probanden meines Jahrgangs wurden da noch fleissig hinein getrieben… in der Schweiz doch noch extremer? Habe dort eine junge Bekannte, Zugezogene, die übelst von der Nachbarschaft sanktioniert und ausspioniert wird mit ihren etwas abweichenden Vorstellungen und einer mütterlichen Praxis, die schon mal eine Hilfe zu Hause hinsetzt und selbst abhaut…um einen öffentlichen Auftritt hinzulegen.

    Loslassen beinhaltet sich zu Gemüte zu führen: man hat investiert und investiert! Und die Kinder haben Probleme.Oder sind krank… Man kann ihre gebrochenen verletzten Flügel auf dem Weg in diese böse Welt hinaus nicht immer begleiten…man will es einfach nicht mehr! Man gehört nicht zu denen, die ihnen gleich als 25jährige ein Haus mit auf die Reise geben…(von denen gibt es immer mehr!) …Man hat also 100 Prozent gegeben und will es nicht glauben…hier darf man nichts zurück erwarten! Der Fluß geht weiter in eine Richtung. Von hinten nach vorn. Von oben nach unten. Von alt zu jung.
    Und man hat versäumt, für sich selbst zu sorgen… sich selbst zu be-muttern! DAS ist ein Lernschritt!

    Kinder sind heute mehr denn je “in bestimmten Kreisen ” Prestigeobjekte! Man kann es sich leisten!

    Sicher, wir haben UNGEHEUERLICHES geleistet. Ungewöhnlich, Morgenstern, dass S i e das nachvollziehen können! … Grad noch mit einem blauen Auge davon gekommen…

    Aber meine “Gelüste” sind sicher nicht angesiedelt bei ” Leben wie Gott in Frankreich” …. von daher verurteile ich gleichermaßen elitäre Eßkapaden wie evangelikale überzogene Maßstäbe des Sichselbstüberlastens…”Gott wirds schon richten”.

  15. b1 sagt:

    ff

    die Verteilungsgerechtigkeit war eine andere in den Ehrhardjahren… ein Arbeiterlohn machte ein Haus und drei Kinder möglich und man war dennoch nicht arm!

  16. Zweifler sagt:

    @ Morgenstern:
    29.12.2009 um 16:48
    Zweifler: “Was können wir nicht nachvollziehen?”
    Dass alte Menschen immer noch gem. den damals vorherrschenden Idealen leben. Dass es also Paare gibt, bei denen der Mann das Geld verdient und die Frau den Haushalt führt.”

    Was soll denn daran falsch sein? Meine Frau hat das gerne gemacht bis die Kinder grösser waren, dann hat Sie wieder in meinem Betrieb grarbeitet. Ich habe das nie als mein Geld betrachtet, es war immer uns.

  17. b1 sagt:

    ff
    ich fühle mich nicht alt…aber ich bin über diese Tage mit kranken Erwachsenen und vollem Haus und Komakochen wie eh und je über Nacht “gealtert” und noch grauer geworden! 🙁
    ja…das hätte frau einfacher haben können: Fitnessstudio? Wer ko, der ko….FREI SEIN! 😉

  18. b1 sagt:

    @ Zweifler

    dann “schicken” Sie Ihre Frau mal auf den freien Markt! Und SIe würden zweifeln, ob sie da noch Chancen hätte…

    Das ist überhaupt auch so ein Spruch…ja wenn man es nicht gerne tut…die ganze Freikirchen-Liga hat stets immer alles gerne und freiwilig getan…

  19. b1 sagt:

    und: die meisten halben Eltern oder Elternpaare sitzen allein im Trüben, weil die Zöglinge Weltbürger geworden sind…ausgeflogen für einen fragwürdigen Job (oder noch bis an die 40 finanzierungsbedürftig) in Übersee…halten hier eine Wohung/Zimmer in Bereitschaft für potenziell Strandende, Rückkehrer..

    von meinem Ideal des Altenteils = Mitsorge für eventuelle Enkelkinder,
    habe ich mich ebenso zu verabschieden
    es ist kaum noch realisierbar

  20. b1 sagt:

    so abschliessend: wenn ich dies alles als junger Mensch heute “realisieren” würde, ich wäre nicht mehr animiert, noch Familie zu gründen!

  21. Dr. Emanuel Kaschinsky sagt:

    Es war wichtig Steinlaus einmal auf ihren status quo aufmerksam zu machen und sie aus der Illusion aufzuwecken, dass blinder Hass ihr fremd sei. Ich glaube und traue ihr zu, zu begreifen, dass dieser Blog mit seinen hasserfüllten Vorreitern wie Rabbi Jussuf, Swisswulf und Bamberger sie bereits seit geraumer Zeit vom wahrhaft liebenden Weg abgebracht haben. Windfähnchen wie der Zweifler haben ihr übriges getan, diese arme Frau zu verwirren und für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Hoffen wir also, dass Steinlaus zurückfindet, zu einem Sein, das wieder frei wird von pauschalisierender Anklage, Vorverurteilung, Rassismus im Geiste und einer Selbstgerechtigkeit, die das eigene Selbst verkümmern lässt. Möge es Steinlaus gelingen, loszulassen und dieser verblendeten Truppe den Rücken zu kehren, statt sich weiterhin schwächlich anzubiedern, bloss weil sie dort die “Stärke” unserer Zeit verortet.

  22. Fridolin Quemramera sagt:

    Was Jesus täte, wenn er wiederkäme? Lesen Sie es in der Bibel nach. Dafür brauchen wir bestimmt keinen Hobbyokkultisten namens Stamm.

  23. Felix sagt:

    “Der Mensch will sich immer mehr vor Gott stellen”, so lautet der Titel des Interview mit H. Stamm im tagi-online:

    http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Der-Mensch-will-sich-immer-mehr-vor-Gott-stellen/story/15156731

    Der Titel suggeriert, dass er im Interview geäussert wurde, wer den Satz aber sucht, wird ihn nicht finden…

    Wer aber äussert diesen Satz?

    Was meint dieser Satz?

    Was setzt dieser Satz voraus?

    Was sagt dieser Satz aus über die Beziehung zwischen Mensch und Gott?

    Was ist gemeint, wenn gesagt wird, der Mensch sollte sich nicht vor Gott stellen?

    Gilt nicht die Verneinung: Der Mensch kann sich nicht vor Gott stellen?

    Was ist Gott, wenn er durch Menschen “ersetzbar” ist?

    Was sind das für Menschen, die sich vor Gott stellen?

    Was sind das für Menschen, die auf jene schauen, die sich vor Gott stellen?

    etcpp

  24. Fridolin Quemramera sagt:

    Gedenken wir Alois Mutz, der in diesen Blog gekommen ist, die Wahrheit zu verkünden.

  25. b1 sagt:

    doch noch etwas: bitte die Ansicht zu relativieren, ein Mann würde eine Ehefrau finanzieren! Welche Vorteile verschaft einem Angestellten der Status “verheiratet” bei seinem Chef? Welche unbezahlten Dienstleistungen seiner Gemahlin nimmt ein Ehemann in Anspruch? Hätte er die gleiche Karriere gemacht, wenn sie ihm nicht den Rücken freigehalten hätte?

  26. Atalaia sagt:

    Wieder einmal zeigt uns der Blogpapst und seine Jünger ihre Fratze. Jetzt spricht Hugo schon für Jesus! Unter meine Füsse mit diesem Lügengespinst!

  27. Felix sagt:

    Atalaia

    “Jetzt spricht Hugo schon für Jesus!”

    Eine leere verlogene Behauptung! Atalaia, unter deine Füsse, aber sofort!
    🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂

  28. Atalaia sagt:

    Hugo Stamm:

    Dann nähme Jesus die Hunderttausenden Pastoren und Prediger der Freikirchen an seine Brust. „Jeder von euch behauptet, in direktem Kontakt mit mir zu stehen und aktuelle Worte von mir zu empfangen. Ich kann mich nicht erinnern, je mit einem von euch gesprochen zu haben. Ihr seht Dinge, die es nicht gibt und hört Botschaften, die nur in eurer Fantasie bestehen.“

    Also halt Dei Lügenschandmaul, Felix!

  29. Atalaia sagt:

    So sind die Stammiten. LÜGEN das sich die Balken biegen. Frevel über Frevel, Lüge über Lüge. Diese Atheismus frisst Flieen und huldigt Satan. Sonst ist da nicht viel zu holen. Weichet von mir, Teufelsbrut!

  30. Atalaia sagt:

    Hugo Stamm spielt Jesus auf! Ein klarer Fall für die Klapsmühle.

  31. Atalaia sagt:

    Hugo Stamm, Sie haben KEINE AHNUNG von Jesus. SPRECHEN Sie nicht für ihn, sie bocksfüssiger Journalist!

  32. Felix sagt:

    Atalaia

    Irrealis (oder der Irreal) ist ein Begriff aus der Grammatik, der ein Konditionalgefüge (Bedingungsgefüge) als unerfüllbar beschreibt, weil es entweder der Sprecher oder Schreiber nicht für wirklich hält (Irrealis der Gegenwart) oder das Ereignis in der Vergangenheit liegt und dementsprechend nicht mehr erfüllt werden kann (Irrealis der Vergangenheit).

    “Was wäre, wenn……” damit wird der Artikel eingeleitet, also ganz klar und deutlich ein IRREALIS!

    Unter deine Füss, Atalaia, unter deine Füss!
    🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂

  33. Atalaia sagt:

    Wie ich Euch Satanisten VERACHTE! Ihr werdet schon Eueren Lohn davontragen. Aus Felix Mund kriechen eh schon die Fliegen.

  34. Felix sagt:

    Atalaia

    Also ab in die Versenkung, du lügenlästerlustiger Schotterprediger!

    Lügenmaul! Lügenmal! Doofes dämliches Lügenmaul! Ätschibätschi!
    🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂

  35. Atalaia sagt:

    Felix, du miserable Ausgeburt der Hölle, existierst nur durch die Lüge selbst, deine Worte sind schal und deine Zunge marode vor lauter Fliegenscheisse.

  36. Jukebox sagt:

    The miracle of respiration
    Unser Körper legt Zeugnis ab von der Existenz Gottes.

    http://www.youtube.com/watch?v=GERsMFWYZrw&feature=related

  37. Atalaia sagt:

    Du gehörst dem Teufel, du kranker Satanist. Was Du erzählst ist den Bockmist Deines höllischen Meisters nicht würdig!

  38. Jukebox sagt:

    Erythrocyten, rote Blutkörperchen, der nackte Wahnsinn
    Das kriegt nur ein Gott hin

    The miracle of respiration continued
    http://www.youtube.com/watch?v=2TrQkSHpoxQ&NR=1

  39. Nostradamus sagt:

    Deser Blog wird am 9. Februar 2010 geschlossen werden.

  40. Nostradamus sagt:

    Richtigstellung: Dieser Blog wird am 9. Januar geschlossen werden.

  41. Nostradamus sagt:

    Am 9. Januar 2010 um 3:43 Uhr.

  42. Nostradamus sagt:

    und 43 Sekunden

  43. Nostradamus sagt:

    Dieses Datum ist definitiv. Und unumstösslich.

  44. Nostradamus sagt:

    Hugo Stamm sollte sich ein neues Hobby suchen. Zum Beispiel Quitschentchen blasen. Rosafarbene und mintgrüne.

  45. pufendorf sagt:

    “Welche Vorteile verschaft einem Angestellten der Status “verheiratet” bei seinem Chef? Welche unbezahlten Dienstleistungen seiner Gemahlin nimmt ein Ehemann in Anspruch? Hätte er die gleiche Karriere gemacht, wenn sie ihm nicht den Rücken freigehalten hätte?”

    Sofern Se nur von “relativieren” sprechen, kann ich Ihnen folgen. Wo eine Ehefrau die Kinder betreut und -. weil sie muss – nioch dazu verdient, mag der Mann tatsächlich profitieren. In der Oberschicht profitiert ein Mann wenig bis nichts von einer Ehefrau. Für das gleiche Geld würde er mit einer Freundin und Hausangestellten besser fahren.

    Es gibt also beides. Paare, die nicht von einander profitieren. Männer die von Frauen profitieren und Frauen, die von Männern profitieren.

  46. zoe sagt:

    felix at

    ihr habt einen tollen wortschatz beieinander!
    ihr solltet bücher schreiben!

  47. pufendorf sagt:

    @ Felix und Atalaia

    Hallo, sind wir ins 16. Jahrhundert zurück gefallen? So beschimpft haben sich Luther und seine Feinde.

  48. zoe sagt:

    dobra

    hallooooo!

    du, da ging doch eine frau aus frauenfeld dem papst freiwillig an die wäsche! üble gegend…. hier kommt ein zwinker dings hin.

  49. pufendorf sagt:

    @ Nostradamus

    Dieser Blog ist entgegen Ihrer freundlichen Prognose bereits geschlossen. Was Sie ncoih lesen, sind nur noch Irrlichter des Bockfüssigen, der Sie auf die Probe stellen will. Antworten Sie nicht mehr, der Bildschirm zieht Ihnen direkt Ihre Seele aus dem Leib. Stellen Sie ab!