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Das Klassentreffen der unheimlichen Patrioten

Hugo Stamm am Samstag den 31. Oktober 2009

Krise und Klima der Verunsicherung fördern den Aberglauben und sind Wasser auf die Mühlen von Sektierern und Weltverschwörern. Diese nutzen die Gunst der Stunde und rotten sich immer mehr zusammen. Ausserdem wagen sie zunehmend den Schritt an die Öffentlichkeit. Wohin dies führt, habe ich in einem Artikel im Tages-Anzeiger vom 31. Oktober aufgezeigt:

Grosser Empfang für Weltverschwörer und Sektierer in der Olma-Halle: Stargast beim Anti-Zensur-Koalitions-Kongress ist Scientology-Boss Jürg Stettler.

Zum Kongress der Anti-Zensur-Koalition (AZK) von heute Samstag in St. Gallen hat der 53-jährige «Apostel» Ivo Sasek eingeladen. Der ehemalige Zürcher Automechaniker verbreitet mit seiner grossen, international tätigen Sekte Organische Christusgeneration (OCG) seit vielen Jahren Drohbotschaften. Nach biblischer Doktrin propagiert er beispielsweise die Züchtigung der Kinder mit der Rute. «Du errettest sein Leben», behauptet Sasek, «blutige Striemen schützen vor der Hölle.»

Sasek wurmt es seit langem, dass seine Gemeinschaft mit Sitz in Walzenhausen AR in der Öffentlichkeit als Sekte wahrgenommen wird und seine Anliegen in den Medien kaum Gehör finden. Deshalb startete er zusammen mit seiner Frau politische Aktionen und gründete die AZK. Aus dem Sektenumfeld stammt auch die Anti-Genozid-Partei (AGP), die gegen die staatliche Überwachung kämpft. Die AGP hatte Unterschriften für das Referendum gegen die biometrischen Pässe gesammelt. Die Partei ist überzeugt, dass die Bevölkerung bald mit implantierten Chips überwacht wird.

Die Anti-Zensur-Koalition hat sich in kurzer Zeit zu einem Forum für Sektierer entwickelt. Sasek organisiert regelmässig Konferenzen, die Hunderte Besucher anlocken. Die Stossrichtung lässt sich aus den Artikeln der «Anti-Zensur-Zeitung» ablesen. Es geht um die «tödlichen Mobilfunkstrahlungen», die «Nebenwirkungen der Homosexualität» («hohe Suizidrate, Depressionen, Ekel vor sich selber»), den Schwindel über die Klimaerwärmung, die neue Weltordnung und die Unfruchtbarkeit durch Gennahrung. In dieses Themenfeld passen auch antisemitische Töne. Die AZK-Zeitung zitiert einen Artikel der «Basler Nachrichten» vom 13. Juni 1946, wonach sich die Zahl der jüdischen Opfer im Zweiten Weltkrieg lediglich zwischen 1 und 1,5 Millionen bewegt habe. Ausserdem äussert das Blatt die Vermutung, dass die Schweinegrippe mithilfe der Gentechnik hergestellt worden sei und nun als militärische Waffe für biologische Kriegsführung diene.

Aufschlussreich ist auch die aktuelle Referentenliste. In der Olma-Halle wird Scientology-Chef Jürg Stettler erklären, «was Scientology wirklich ist». Weitere Redner werden den «Impf-Terrorismus» anprangern und gegen die Klimalügen wettern.
Warnung vor den Illuminaten

Bei einer früheren Konferenz in Chur propagierte Harald Baumann die «Germanische Neue Medizin» des Scharlatans Geerd Hamer, ein anderer Referent beschwor die drohende Eugenik und die neue Weltordnung, und die Impf-Kritikerin Anita Petek Dimmer vom Verein Aegis warnte vor den Impf-Gefahren. In einem weiteren Vortrag wurde die Gefahr der Illuminati, der geheimen Weltregierung, thematisiert.

Obwohl der Eintritt in die Olma-Halle gratis ist, zieht die AZK die Konferenz professionell auf. Die Referenten werden auf mehrere Leinwände projiziert und ihre Vorträge in verschiedene Sprachen übersetzt. Ein grosser Kamerakran kann Publikum und Vortragende effektvoll ins Bild rücken. Selbst die Verpflegung in den Pausen ist kostenlos. Moderiert werden die Grossveranstaltungen von Sektengründer Sasek persönlich. Ein grosses Orchester sorgt für einen würdigen Rahmen. Die eigens komponierte AZK-Hymne wird von sechs seiner zehn Kinder gesungen, wobei die Töchter in züchtigen langen Röcken auftreten.

Ralph Engel, Abteilungsleiter bei den Olma-Messen St. Gallen, stützt sich auf den Entscheid der Gewerbepolizei ab, die den Kongress bewilligt hat. «Wir halten uns aus der politischen und gesellschaftlichen Diskussion heraus», erklärt er. Er werde aber genau prüfen, ob die Veranstalter sektiererisch auftreten oder gegen Sitten und Gebräuche verstossen werden.

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1.020 Kommentare zu “Das Klassentreffen der unheimlichen Patrioten”

  1. Steinlaus sagt:

    @ erna
    @ Edi Brugger
    cc @ Ronnie

    Danke! Erna, bitte verzeihen Sie, dass ich zu Ihren Beiträgen betreffend Ronnie nicht Stellung nehmen kann.

  2. Anna sagt:

    @ erna 14:51
    “Jemand hat sich hier ziemlich despektierlich zur JUSO geäussert und da bin ich konträrer Ansicht.”
    Ich nehme an, mit diesem “jemand” meinen Sie mich.
    Zur Frage der Kinderbetreuung habe ich mich nie geäussert, dies soll m.E. jede Familie so halten, wie es am sinnvollsten und besten scheint.
    Was mich an der JUSO ärgert ist die Verklärung von Chávez und Morales durch Leute, die keine Ahnung haben, wie es sich in solchen Land lebt. Zum Beispiel gibt es in Kuba kein Klopapier mehr (die Vorräte sind ausgegangen), und vom Schaden, den Chávez in den letzten Jahren angerichtet hat und weiterhin anrichtet, will ich jetzt gar nicht anfangen… Nur als Beispiel, anstatt selbst zu produzieren (Lebensmittel, andere Güter), pflegt man die Revolution und versorgt die Bevölkerung mit importierten Produkten aus den bösen kapitalistischen Nachbarländern. Z.B. sind die Exporte brasilianischer Produkte nach Venezuela um 1000 (eintausend) % gestiegen. So ein haarsträubender Unsinn lässt sich nicht rechtfertigen, es sei denn, man sei ein Opfer einer ideologischen Gehirnwäsche, und deshalb geht mir die JUSO grausam auf den Keks. Für mich ist es unverständlich, dass junge, gut ausgebildete, intelligenten Menschen so etwas gutheissen und unterstützen, es deutet leider wirklich auf Weltfremdheit und romantische Träumerei hin. Nur soviel, wie gesagt, zum Thema Kinderbetreuung habe ich mich nie geäussert, bitte keine Unterstellungen, danke.

  3. Anna sagt:

    @ Herrn Stamm, Steinlaus
    Gerne antworte ich Ihnen später, ich habe im Moment sehr wenig Zeit für den Blog.

    @ mawi
    Danke, ich werde es am Wochenende gerne in Ruhe lesen. Übrigens, wie wäre es mit Rabbam anstatt Rabbi. Das wäre doch eine elegante Lösung.

  4. Michael Bambeger sagt:

    Alltägliches:

    Kindesmissbrauch – Sektenguru Oliver Shanti legt Teilgeständnis ab – “Der des hundertfachen Kindesmissbrauchs angeklagte Esoterik-Musiker Oliver Shanti hat überraschend ein Teilgeständnis abgelegt. Der 60-Jährige räumte am Donnerstag in einer von seinen Anwälten abgegebenen Erklärung Übergriffe auf vier Jungen ein. Den Vorwurf, sich auch an zwei Mädchen vergangen zu haben, weist Shanti dagegen nach wie vor zurück.” (5.11.09)

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,659589,00.html

  5. Pufendorf sagt:

    @ Anna-Paula

    “Peinlich, Regierungsrat Kölliker ist kein Aargauer ”

    Ja, ungeheuer peinlich, dass ich nicht alle St-Galler SVP-Clowns kenne. Meine Grundaussage bleibt aber, dass Sie eine ziemlich unbedarfte Plauderiern sind, dass ich Ihnen kein Wort über Ihre Lebenumstände glaube und dass Frau Keller (offenbar sogar eine Amtskollegin von Kölliker) diese Studie sehr wohl in den Medien publik gemacht hat.

    Es muss toll sein, wenn man irgendein Nobody ist, in einem Blog einen ganz grossen Avatar (politisch aund sozial aktiv, mit Seeblick) von sich aufbauen zu können. Ich empfehle Ihnen 2nd life

    Und was glauben Sie mir denn alles nicht? Ich erzähle ja ziemlich wenig von mir. So erwähne ich meinen Maserati und mein Schloss am Genfersee nur selten, um niemanden zu provozieren.

  6. Anna sagt:

    @ Steinlaus 4.11. 12:10 und Herrn Stamm 4.11. 11:56
    Neben Zeitproblemen ringe ich mit einer Antwort an Sie. Ob mit Aufklärung durch die Medien das 3. Reich hätte verhindert können (siehe Beitrag von Herrn Stamm 2.11. 9:35 Uhr)? Ich weiss es nicht. Ich weiss auch nicht, ob die Berichterstattung über Neonazis dazu führt, dass sich mehr Leute zu diesen Gruppen hingezogen fühlen. Oder ob nächstes Jahr mehr Leute an die AZK-Messe gehen werden, weil sie vor einem Jahr in einer Zeitung einen Bericht über die AZK gelesen haben (an dessen Inhalt sie sich nach 12 Monaten nicht mehr erinnern können). Aber vorstellen könnte ich es mir durchaus, genau so wie ich auch vermute, dass ein Journalist “Realität” nicht nur abbildet, sondern schafft. Auf diese Fragen könnten allenfalls die Medienwirkungsforschung oder der angewandte Linguistik eine Antwort geben, Gebiete, auf dem ich mich leider nicht auskenne.

  7. mawi sagt:

    @ Anna
    🙂 ist mir zu ähnlich mit Rambam (Moshe ben Maimon)jüdischer Arzt und Philosoph.
    Aber danke einewäg.

  8. Anna sagt:

    @ mawi
    Dann vielleicht Rabban? (es hat ja auch Schülerinnen). Langsam gehen mir die Ideen aus 😀

  9. erna sagt:

    @ anna

    Wie ich in jenem Posting ausführte habe ich das als Anhängsel drangehängt. Ich überlasse anderen Leuten innerfamiliäre Entscheidungen und wie sie ihren Alltag organisieren, finde aber, dass man sich überlegen sollte ob man Kinder gebären will, wenn man sie nachher mehr oder weniger sich selbst überlässt. So das wäre das eine und das andere ist die JUSO.

    In der JUSO ist der Nachwuchs für die SP vertreten, denn das ist die “Mutterpartei”, d.h., das sind Leute, die zuvor in einer anderen Jugendorganisation mitmachten wo ihr politisches Interesse geweckt wurde (Pfadfinder, CVJM, etwa oder ähnliches). Ganz frische Neulinge dort müssen sich einarbeiten und erst mal sich Kenntnisse über die Parteigepflogenheiten aneignen und deren Direktiven kennenlernen. Nach aussen tun sie, was alle Politiker tun, sie vertreten die Partei. Dabei berücksichtigen sollte man, dass das eben Übungsterrain ist wo SP-Nachwuchs erste Erfahrungen macht. Damit steht die SP nicht allein andere Parteien machen das in etwa ähnlich. Irgendwo fängt man halt an. Oder es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

    Ob dann später alle, die einmal Feuer und Flamme für die JUSO waren auch SP-Parteimitglieder werden steht auf einem andern Blatt geschwrieben. Am Anfang steht doch mal aktiv zu werden und Erkenntnis zu gewinnen ob Politik tatsächlich zum eigenen Werdegang gehört oder ob man sie später an den Nagel hängt, in einer anderen Partei mitmacht usw.. Jedenfalls sind diese jungen Menschen nicht gleichgültig sondern interessiert und sie engagieren sich für etwas. Sie setzen dafür Freizeit ein. Sie gehören definitiv NICHT zur desinteressierten Masse.

    Ihre Äusserungen zu Chavez’ Regierung und den Folgen für die Bevölkerung kann ich gut nachvollziehen. Allerdings war mir er sei in Venezuelas Regierung, und habe kein einfaches Erbe angetreten. Morales wiederum ist Präsident von Bolivien. Um dazu Stellung zu nehmen muss ich mich zunächst mit seriöser Lektüre versehen, um wirklich mitreden zu können. In den Medien kommt Hugo Chavez nicht eigentlich schlecht weg weil er sich für die Anliegen auch der kleinen Leute und Armen einsetzt. Aber eben, ich bin nicht Kenner der politischen Szene da und lebe in der Schweiz. Vielleicht sollten Sie gelegentlich in einem Brief an die Parteiführung Ihre Einwände mitteilen. Ist manchmal gar nicht schlecht obwohl ich auch weiss, dass man solchen Briefen möglicherweise nicht das nötige Gewicht zubilligt.

  10. mawi sagt:

    @ Anna
    Wäre ibbar allenfalls eine Lösung? Oder ist das jetzt gemein

  11. Moria sagt:

    ANNA
    “Zum Beispiel gibt es in Kuba kein Klopapier mehr“ – Wollen Sie uns zu Traenen ruehren?
    Immerhin wird nicht gehungert, und es gibt auch keinen Analphabetismus dort…..
    Es gaebe schlagendere Negativ-Beispiele fuer Kuba, gute Anna!
    Wie waer’s, sich einmal mit Heubauch anstatt Atalaia in dieser Sache zusammen zu tun?

    HEUBAUCH
    Nachdem Du….. meinen PC inkl. mich zum ‚Abloeschen’ gebracht hast….., hat er sich wieder aufgerichtet.

    Was Du mir alles unterstellst, koennte ich ebenso auf Dich uebertragen….. im gegenteiligen Sinne, so von wegen „mein gott, beleidige bitte nicht derart meine intelligenz!! und spiel nicht den grenzenlos naiven, das steht dir nicht…..“
    oder
    „du leidest offenbar unter dem linken hasser-syndrom, welches zu einer hirnabschaltung führt, wenn es um die agression gegen linke weltbilder geht. was sein soll, ist“
    Der Hoehepunkt Deiner Quellen neben der NZZ > Ein Bekannter, welcher EINE EXILKUBANERIN GEHEIRATET HAT!
    Umwerfend Heubauch, umwerfend ueberzeugend….. Du hattest schon staerkere und ueberzeugendere Momente!
    Heubauch, glaube mir, sinnvoll waere, wenn ueber Kuba diskutiert wird, bei Schwaermern sehr viel abzuziehen – bei Verteuflern einiges hinzuzufuegen und bei Dir – der einfach um sich schlaegt, das Thema zu wechseln!
    Deine groesstes Missgeschick war allerdings, Dich namentlich ueber Politiker zu aeussern, und diese noch in denselben Topf zu werfen – die Du ja auch ueberhaupt nicht kennst > Mann > Heubauch > was fuer ein politfundimaessiges Gehabe….
    Weisst Du, was fuer einen Eindruck Du mir in unseren letzten Diskussionen vermittelt hast? Du steigerst Dich in etwelche Opposition, da es Dir fuer eine Position offensichtlich nicht reicht……..
    Sorry toent hart – aber Du bist ja auch nicht eben zimperlich!

    P.S. positive Beispiele fuer Linksregierungen uebrigens: Brasilien und Chile (unterdessen allerdings nicht mehr links…..aber durch letztere wurde sehr viel erreicht und Boden gut gemacht!).
    Und wenn alles auch dermassen desastroes in Kuba sein mag – eines bieten sie….. den interessantesten und sehenswertesten Friedhof weltweit, den cementerio de Colón – ueberhaupt nicht des Totenkults wegen. Ein faszinierendes ‘openai-air-museum’ an bildhauerisch-architektonischen Wunderwerken….!

  12. Anna sagt:

    @ erna
    Dass die Jungsozialisten sich engagieren und interessieren, schätze ich genau so wie Sie. Darin sind wir uns einig.
    Wie gut Hugo Chávez “in den Medien wegkommt”, ist kein Indiz dafür, ob er mit seiner Politik den Armen und kleinen Leuten hilft oder eher schadet. Aber dazu vielleicht ein andermal mehr. Vielleicht sollte ich der JUSO wirklich mal einen Brief schreiben, aber meine Erfahrung ist leider, dass die Leute nur das hören und lesen, was sie hören und lesen wollen und sich niemand gerne seine Träume zerstören lässt.

  13. Anna sagt:

    @ mawi
    Was haben Sie denn gegen Maimonides? Ibbar kenne ich nicht, war das ein böser?

  14. Morgenstern sagt:

    Pufendorf: “So erwähne ich meinen Maserati und mein Schloss am Genfersee nur selten, um niemanden zu provozieren.

    Nun, das Sie es jetzt endlich mal zugeben: Wie wäre es denn, die ganze Stammsippe an Weihnachten in Ihr Schlösschen einzuladen zwecks fröhlicher Versammlung unter dem 20 Meter hohen Christbaum in der guten Stube? Die Stammiten könnten bei dieser Gelegenheit gleich Ihr Cheminee mit den weggeworfenen Kreuzchen aus italienischen Schulen anfeuern. Evtl. reicht die Hitze dann ja sogar, um Ihr halbgares Schweinswürstchen fertig zu grillieren.

    😀

    PS: Vor der Garagenanlage hat es sicher noch ein Plätzchen frei für die Testa Rossa von Anna-Paula.

  15. Morgenstern sagt:

    @ Moria

    Na, heisst man wieder Moria und erzählt was von abgelöschten PCs? Oh, wie ungemein aufrichtig die Stammiten doch durch die Wüste ziehn. Mühsam, dieser Sand im Haar, gell.

  16. Steinlaus sagt:

    @ Anna

    Ich gehe einig mit Ihnen, dass die Medien einerseits aufklären und die “Realität” einigermassen wiedergeben, dass andererseits aber totale Objektivität niemals ganz möglich ist. Davon geht meiner Meinung auch Hugo Stamm aus, wenn er schreibt, dass die MÖGLICHST WERTFREIE Information und Aufklärung im Vordergrund stehe.

    Dass ab und an – mehr oder weniger bewusst die “Realität” verzerrt wird (was sicher nicht dem Geist des seriösen Journalismus entspricht), darf meiner Meinung nach nicht dazu führen, dass tabuisiert oder zu stark gefiltert wird. Selbstverständlich müssen diejenigen, die offensichtlich Demagogie betreiben, in die Schranken gewiesen werden. Aber darum geht es hier ja eigentlich nicht.

    Jegliches Tabuisieren oder Verschweigen wäre verheerend, weil es uns verunmöglichen würde, uns auch mit heiklen Themen auseinanderzusetzen, mir als Individuum und uns als Gesellschaft eine Meinung zu bilden und adäquat Verantwortung zu übernehmen. Werden mir Informationen vorenthalten, entsteht in mir drin nicht nur ein falsches, sondern ein unvollständiges Bild vom lokalen und globalen Geschehen. Ich benötige diese Informationen gewissermassen, um dieses Bild fortlaufend zu aktualisieren und im entsprechenden Moment handlungs- und entscheidungsfähig zu sein.

    Gehe ich davon aus (und das tue ich), dass die mir über die Medien vermittelten Informationen nur bedingt realitätstreu sind, informiere ich mich garantiert nicht einseitig über die immergleiche Quelle, sondern suche mir bewusst die Informationen von verschiedenen Orten aus, die ruhig auch konträre Meinungen vertreten dürfen. Diesbezüglich ist ein Stück Wachsamkeit und eine vielschichtige Informationsbeschaffung unumgänglich. Je heikler das Thema, umso variantenreicher sollte der Input sein.

    Nehmen wir als Beispiel das Thema Glauben versus Glaubensfreiheit: Damit ich mich selber irgendwo positionieren kann, brauche ich notwendigerweise den Dialog sowohl mit gläubigen wie auch mit glaubensfreien Menschen. Würde ich einzig mit der von mir favorisierten Weltanschauung liebäugeln und mich nur dort informieren, wäre meine Sicht eine sehr selektive und meine aufgrund dessen gewählte Haltung käme einem Selbstbetrug gleich.

    Sie werden mir vielleicht entgegensetzen, dass es Menschen gibt, die sich dieser Vorgänge nicht in diesem Mass bewusst sind. Menschen, die einerseits dazu prädestiniert sind, Vorgekautes kritiklos zu schlucken und andererseits aufgrund mangelnder kognitiver Fähigkeiten keine Chance haben, zu differenzieren. Als ich diese Frage für mich gewälzt habe, bin ich zum Schluss gekommen, dass dies betreffend Verschweigen/Tabuisieren versus Informieren/Aufklären keinen Unterschied macht. Und selbst wenn einige von vielen durch eine Meldung vom Destruktiven angezogen statt abgeschreckt werden, sollte das Bad nicht mit dem Kind ausgeschüttet werden.

  17. Nada sagt:

    @Anna: Wie gut Hugo Chávez “in den Medien wegkommt”, ist kein Indiz dafür, ob er mit seiner Politik den Armen und kleinen Leuten hilft oder eher schadet.

    Welcher Politiker hilft ihrer Meinung nach den Armen wirklich? Auch Obama hat sein Versprechen einer Krankenversicherung für alle noch nicht eingelöst, die Arbeitslosigkeit nimmt zu und Geld wird weiterhin für den Krieg ausgegeben.

  18. alexia-mimosa dominguez sagt:

    @anna

    “meine Erfahrung ist leider, dass die Leute nur das hören und lesen, was sie hören und lesen wollen und sich niemand gerne seine Träume zerstören lässt.”

    das etwa habe ich über sie gedacht, als sie attalaia durch alle böden hindurch verteidigt haben. trotz seiner fundamentalistischen und oftmals faschistoiden einstellung.

  19. mawi sagt:

    @ Edi Brugger
    Sie machen es mir wirklich nicht einfach, Edi Brugger.

    Der Brief von Jeshuas Gesantem Scha-ul ( Paulus)
    an die messianische Gemeinschaft in Rom:

    Der Römerbrief

    KAPITEL 1

    1 Die folgende Tabelle zeigt eine Gliederung des Römerbriefes, Sha-uls umfassendem Abriss des Evangeliums und seiner Konsequenzen.

    Kapitel, Verse Inhalt

    1,1-15 Einführung,Grüsse

    1,16-17 Thema: Das Evangelium bringt die Rettung, den Juden
    im besonderen, aber auch den Heiden; diese
    Verheissung wird erworben durch Vertrauen.

    1,18-11,36 I. Was das Evangelium ist: Was Gott bereits
    getan hat und was er noch tun wird.

    1,18-3,20 A. Vor Gott ist jeder Mensch schuldig.
    1,18-2,16 1. Heiden sind schuldig.
    2,17-3,20 2. Juden sind schuldig.

    3,21-5,21 B. Die Schuldigen gelten vor Gott als entsühnt
    und gerecht, wenn sie Jeshuas Sühnopfertod
    vertrauen.

    6,1-8,39 C. Die Vereinigung mit dem Messias befähigt
    die Gläubigen, ein zunehmend gerechtes, Gott
    wohlgefälliges Leben zu führen, und schenkt
    ihnen das ewige Leben.

    9,1-11,36 D. Die Gläubigen können darauf vertrauen, dass
    Gott seine Verheissungen hält. Das Haupthindernis
    für ein solches Vertrauen ist, dass Gott seine
    Verheissungen für das jüdische Volk anscheinend
    nicht gehalten hat, Dabei ist allerdings zu beachten,
    das diese scheinbare Nichterfüllung mit Unglauben
    auf Seiten dieses Volkes einherging.
    Doch er wird seine Verheissungen für die
    Juden als Individuen halten; und das jüdische
    Volk als ganzes wird Jeshua schliesslich als
    Messias annehmen; so wird “ganz Israel gerettet”
    werden.

    12,1-15,33 II. Was die Gläubigen aufgrund dessen, was Gott
    getan hat, tun sollen. Ethisches Verhalten und
    die richtige Einstellung des Herzens.

    16,1-25 Schlusswort, Grüsse.

    Die Tatsache, dass im Gegensatz zu der historischen Zeitspanne der Tenach,
    in der nur die Juden das von Gott erwählte Volk waren, jetzt, in der Vereinigung
    mit dem Messias Israels, gläubige Heiden und Juden im Hinblick auf die Rettung
    gleichwertige Glieder des Gottesvolkes sind, ist der rote Faden, der sich durch
    den ganzen Brief zieht, ja vielleicht sogar seine Kernaussage bildet.

    2. Gott hat diese Gute Nachricht im voraus….. verheissen. In seinem Brief an
    die Römer versucht Sha-ul immer wieder zu zeigen, in welch enger Beziehung
    die grossen Wahrheiten, die er hier darlegt, zu den Propheten Gottes in der
    Tenach(die die Christen als das Alte Testament bezeichnen) stehen.

    So, Edi Brugger, das ist mal der versuchte Anfang einer Antwort an Sie.
    Ich hoffe das kommt alles einigermassen in geordneter Reihenfolge an, hab
    ich mir doch wirklich Mühe gegeben (habe nähmlich so was Ähnliches wie
    Grippe und da wo mein PC steht gibts keine Heizung, brrr)

    Abschrift stammt aus dem Kommentar zum Jüdischen Neuen Testament
    von David H. Stern

  20. Romeo sagt:

    @vietcong. Per Zufall drauf gestossen. Für alle, die es interessiert

    Die Geschichte zeigt: Am Ende gewinnt Scientology
    Solche Gerichtsfälle sind Anzeichen, dass Scientology wieder massiv expandiert.
    Der Frankreich-Fall ist das Resultat massiven politischen Drucks, der das Gericht beeinflusste. Scientology zieht solche Provinz-Urteile immer bis zum höchsten Gerichtshof weiter und dann gehen die Urteile wie die Geschichte zeigt meist für Scientology aus. Und letztinstanzliche Entscheidungen sind endgültig.
    So war es in den USA, in Italien, Spanien, Portugal, Schweden, Slowenien, Kroatien, Ungarn, Argentinien und Australien – es endete immer mit dem Resultat der religiösen Anerkennung.
    Deutschland, Frankreich und die Schweiz werden nicht darum herumkommen, Scientology früher oder später als Religion anzuerkennen. Und dann wird man sie behandeln müssen wie andere Religionen.

  21. mawi sagt:

    @ Anna
    Ich habe doch nichts gegen Maimonides, wollte ihn nur nicht in die unmittelbare Nähe eines
    “verdrehten” Lehrers bringen.
    Mann oh mann, Rav Jussuf, ich hoffe Sie verzeihen mir das.
    🙂

  22. das tier in mir sagt:

    in griechenland ist das ding aber fett ins auge gegangen, romeo.

    und über die in den USA angewandten methoden wollen wir hier mal den mantel des schweigens hängen, oder?

    warum ausgerechnet deutschland und die schweiz nicht drum rumkommen sollten, scientology als religion anzuerkennen, ist mir ein rätsel.

  23. hugostamm sagt:

    @ Anna

    Die Medien haben nicht die Frage zu beantworten, ob sie mit ihrer Berichterstattung über Neonazis allenfalls ein paar weitere Spinner auf die Bewegung aufmerksam machen. Bei einer so bedeutenden politischen Frage ist die Information der Öffentlichkeit zwingend. Sie werden weltweit kaum einen Medienwissenschafter oder Politexperten finden, der eine andere Ansicht vertritt.

  24. Morgenstern sagt:

    Michael Bambeger: “Sektenguru Oliver Shanti … räumte … Übergriffe auf vier Jungen ein. Den Vorwurf, sich auch an zwei Mädchen vergangen zu haben, weist Shanti dagegen nach wie vor zurück.

    Er redet wenigstens von Homosexualität und nicht von Stigmata … (und nein, da war kein @ vor dem Bamberger, da hätte wohl ein anderer Nick stehen müssen)

    Übrigens @ Michel: “Shanti bestreitet, ein Guru oder Sektenführer zu sein. Jeder in der Gruppierung habe geglaubt, was er gewollt habe. Nach Angaben seines Anwalts ist die “Shanti-Familie” eher mit der Kelly-Family vergleichbar gewesen.

    Ich “kenne” ihn tatsächlich nur als Musik-Produzent. Ist nicht mal schlecht, was er produzierte. Alhambra (mit dem Royal Philharmonic Orchestra) kann ich nur empfehlen (amazon.de/Alhambra-Oliver-Shanti-Friends/dp/B00005TZJO). Ob Jackson auch ein Sektenguru war?

  25. Morgenstern sagt:

    @ Michel

    Aber gell, ist ja egal. Hauptsache man hat was zum ans Kreuz nageln.

  26. Ronnie sagt:

    Romeo: Wenn die Schweiz Scientology als Religion jemals anerkennen sollte, trete ich aus der kath. Kirche aus. Denn dann ist der Begriff Religion vollends pervertiert.

    Wobei, vielleicht ist das ja gerade die Absicht… Vielleicht ist die Scientology in der Tat eine Untergruppe der evolutionären Humanisten. Shit! Ich weiss gar nichts mehr. Dieses ganze Thema: Glaube vs. Nichtglaube geht mir tierisch auf den Geist.

    Wisst Ihr was? Ich werde mir meinen eigenen Garten bauen. Da gehen dann die Leute daran vorbei und spenden ein freundliches Wort wenn sie wollen. Und ich sage dann: Gott mit Euch. Oder sowas. Alles andere macht keinen Sinn mehr.

    PS: Unsere Zivilisation ist sowas von bescheuert geworden. Ich halte hier nur noch durch, weil ich aus persönlichen Gründen nicht einfach abhauen kann. Nur darum, muss ich mich nach Kräften noch bemühen und mitmachen. Aber die Zeit wird kommen, wo viele wie ich sagen: Es reicht. Kurswechsel. Zurück zu den Wurzeln, Leute. Und diese Zeit, so GLAUBE ich, liegt in nicht allzuweiter Ferne. Denn: Was die Milliardäre gerade mit uns abziehen, geht auf keine Kuhaut!

  27. Morgenstern sagt:

    Warum werden eigentlich diese Kinderschänder nicht angezeigt: elitemodellook.ch?

    Stehen immerhin SPLITTERNACKT in erotischer Pose vor der Kamera:

    1. Julia Saner, Schweiz, 17 Jahre, 1.81 m,
    2. Caterina Ravaglia, Italien, 15 Jahre 1.76 m,
    3. Manon Pieto, Frankreich, 16 Jahre, 1.85m, und
    4. Emilie Smith, Grossbriatannien, 15 Jahre, 1.78 m.

    Und was passiert jetzt mit mir? Jetzt habe ich doch diesen Schrott auf meiner Festplatte im Cache? Und Ihr? Habt Ihr den Link angesehen? Huch. Sehe schon die Schlagzeile: Pädoring gesprengt: Stammblogger mit Kinderpornos auf der Festplatte festgenommen.

  28. Morgenstern sagt:

    Ronnie: “Vielleicht ist die Scientology in der Tat eine Untergruppe der evolutionären Humanisten.

    Nein, Ronnie. Sonst wäre die Scientology auch nicht auf esowatch.com zu finden.

    😀

    So, jetzt hat der Blog wieder genug zu fressen.

  29. Janine sagt:

    @ Moria

    “Immerhin wird nicht gehungert, und es gibt auch keinen Analphabetismus dort…..”

    Ja, da kommen ausgerechnet Sie………jemand, der sich fälschlicherweise das Gutmenschentum (die Pest der Neuzeit) auf die Fahnen geschrieben hat. In der DDR gab es auch keinen Hunger oder Analphabetismus. Wenn das Ihre Messlatte ist, ob ein Staat etwas taugt, oder nicht……dann gute Nacht ! Jedes Land, wo sich Leute nicht frei für oder gegen ein Regime entscheiden können, ist das Hinterletzte ! Anna hat ganz recht………all die linken Wahrheitsverdreher und Verklärer linker Diktaturen sind zum kotzen ! Links ist man immer blind und macht dafür SVP-Sprüche am Laufmeter ! Verlogener geht es nicht mehr ! Aber das ist ja nicht wirklich neu im Hause Moria and Friends !!!

  30. Morgenstern sagt:

    Für alle, die nicht wissen, wie man einen Link kopiert:

    Gute Musik: http://www.amazon.de/Alhambra-Oliver-Shanti-Friends/dp/B00005TZJO

    Kinderporno: http://www.elitemodellook.ch

  31. Ronnie sagt:

    Wir alle sind sowas von am Arsch. Wir schieben unsere Alten ab und lassen sie wundliegen. Die IV schaltet nazionalsozialistische Werbung. Es ist durchwegs nur noch zum Kotzen!

    Es ist definitiv nicht die Zeit für Small-Talk. Also lasst es. Lasst es!

    Schreibt von wesentlichen Dingen oder entkorkt einen Bordeaux. Oder beides…

  32. Ronnie sagt:

    GLAUBT jemand noch daran, was er in den Zeitungen liest? Zeitungen sind zu Werbeblättern der Reichen und Superreichen verkommen. Jeder Journalist ist eine Hure.

  33. Ronnie sagt:

    Lebt in Frieden. Ich lasse jetzt los…

  34. Felix Brunschwiler sagt:

    Janine

    Wer sagt denn, dass wir Gutmenschen sind? – Wir bemühen uns, so gut es geht, das Bessere zu wollen, was wir, nach eingehender Prüfung von deinen Beiträgen hier, von dir nicht behaupten können. Schade eigentlich, dass deine Beiträge für den Müll sind. Denn du gibst dir viel Mühe.

    Ronnie

    Besauf dich bordeauxgründlich und lass uns endlich in Ruh mit deinem Stuss! Hast du noch so viel Verstand? – Oder ist der total abgesoffen? – Würd mich echt nicht wundern. Bei dem Schrott den du dir antust. Aber wem sag ich das! –

  35. Moria sagt:

    JANATALAIA’s
    Worte in Moria’s Ohr: “”Jedes Land, wo sich Leute nicht frei für oder gegen ein Regime entscheiden können, ist das Hinterletzte !
    Wenn das Ihre Messlatte ist, ob ein Staat etwas taugt, oder nicht……dann gute Nacht ! ”
    JEDE RELIGIONSGEMEINSCHAFT, WO SICH DIE LEUTE NICHT FREI FUER ODER GEGEN EINEN ‘G’OTT’ ENTSCHEIDEN KOENNEN, IST DAS HINTERLETZTE1
    WENN DAS IHRE MESSLATTE IST, OB EINE RELIGION ETWAS TAUGT, ODER NICHT……DANN GUTE NACHT EVANGELIKANE!

    Danke fuer den Input und buenas noches!

  36. Ronnie sagt:

    Felix Brunschwiler

    Ich lass auch Dich los, Du Gutmensch. Du musst schon selber nachdenken darüber, was DU von mir gelesen hast.

  37. Anna sagt:

    @ Herrn Stamm und Steinlaus
    Es ist nicht meine Meinung, die Medien sollten nicht über Neonazis oder die AKZ berichten. Ich habe lediglich eine Frage gestellt, und geschrieben (von Anfang an), dass ich auf diese Frage keine Antwort weiss. Mir scheint, dass Sie mir nun eine Meinung unterstellen, die ich nie vertrat.
    Ich vermute, dass Sie mich nicht in meinem Sinne verstanden haben.
    Bin leider wirklich unter Zeitdruck, ein andermal mehr.

  38. Ronnie sagt:

    Loslassen tut gut. Man kommt bei sich selber an.

  39. Ronnie sagt:

    Wieviel Zeit will man verstreichen lassen, ehe man der eigenen Wahrheit ins Gesicht sieht?

  40. Ronnie sagt:

    Ich habe zu essen, sagte er. Und ein Dach über dem Kopf. Kommende Woche fliege ich nach Kreta. Drei Kinder hab ich auch. Und eine gute, liebe Frau.

    Und einen Scheissjob, den ich hasse, weil ich viele Menschen hassen muss um mein Geld zu machen.

    Es war sein letzter Gedanke. Herzinfarkt.

  41. Ronnie sagt:

    Schlaft schön.

  42. Moria sagt:

    Ronnie
    Love it, change it or leave it…..

  43. Ronnie sagt:

    Moria

    Die Liebe ist eine Himmelsmacht. Ich orientiere mich dementsprechend.

  44. Moria sagt:

    Im Stammblog, da ist RONNIE’s ganze Liebe,
    sein groesster, schoenstre Schatz der Welt.
    Fast wie am Kreuz aus freiem Triebe,
    wie treu der Haeme uns erhaelt.
    Und keiner Macht wird es gelingen,
    ihn je vom Blog wegzubringen.

  45. heubauch sagt:

    @moria

    jetzt ist das mutz-niveau nicht mehr weit. ich wettere über eine linke diktatur und du lieferst mir gute beispiele von demokratischen linksregierungen. aus deinem post kann man fast schliessen, dass es für dich nur eine marginale rolle spielt, ob ein system totalitär ist oder nicht.

    eines bieten sie….. den interessantesten und sehenswertesten Friedhof weltweit, den cementerio de Colón – ueberhaupt nicht des Totenkults wegen.

    toll, moria, so richtig schön zynisch. toller scherz. besonders die opfer von castros unrechts-regime werden sicher herzhaft darüber lachen können. vielleicht hast du auch noch einen saftigen judenwitz auf lager, wenn du schon zu höchstform aufläufst. alternativ wäre auch pinochets regime einen sauglattismus wert; beispielsweise ein bonmot über den unvergleichlich schönen ozean dort, wo man des nachts per militärhubschrauber drüberfliegen und ballast abwerfen kann…

    wirklich ein lustiges und schlagendes argument; wenn man einen schönen friedhof hat, darf man auch ein ganzes volk entmündigen, eigentlich logisch: man hat ja dann auch einen netten ort, um andersdenkende zu entsorgen, so phantasten beispielsweise, die – entgegen moria-linkem gedankengut – offenbar der ansicht sind, dass ‘links-sein’ keine ausreichende legitimation zum entrechten anderer leute darstellt. und wenn man genannte phantasten dann auf diesem sehenswerten friedhof verlochen kann, haben sie jedenfalls keinen grund, sich zu beschweren und tun es in der regel auch nicht.

    ‘adelheid warf ich in die donau
    gleich nach dürnstein, niemand hatt’s gesehn…

    und auch sie wird mir verzeih’n
    denn grad bei dürnstein
    ist die donau doch so wunderschön…’

    (georg kreisler: biddla buh)

    angewidert

    heubauch

  46. Janine sagt:

    @ Moria

    Wieder mal die “Moria-Intelligenz ” !!

    “JEDE RELIGIONSGEMEINSCHAFT, WO SICH DIE LEUTE NICHT FREI FUER ODER GEGEN EINEN ‘G’OTT’ ENTSCHEIDEN KOENNEN, IST DAS HINTERLETZTE”

    Ich versuche mal, es ganz behutsam zu erklären, damit auch Ihr Intellekt das verarbeiten kann: Wenn jemand in einer Religionsgemeinschaft (was für ein Unwort)………..also sagen wir mal lieber, in einer christlichen Gemeinde dabei ist, HAT ER SICH BEREITS FÜR GOTT ENTSCHIEDEN ! UND ZWAR AUS FREIEM WILLEN ! Seit wann kann man jemanden zum Glauben zwingen ? Ich kann z.B. den Atheisten spielen, obwohl ich innerlich an Gott glaube. Wer kann es überprüfen ? Nur Gott selber ! Glauben hat zum Glück nie etwas mit Zwang zu tun, weil man niemanden zwingen kann, an etwas zu glauben oder davon abzulassen. Bevor Sie hier also noch mehr Schwachsinn produzieren, schalten Sie zuerst mal Ihr Gehirn ein….oder mindestens das, was davon nach so viel atheistischer Gehirnwäsche noch davon übrig geblieben ist.

  47. heubauch sagt:

    @moria

    nachtrag

    du schriebst an den eiferer janatalaia:

    “Worte in Moria’s Ohr: “”Jedes Land, wo sich Leute nicht frei für oder gegen ein Regime entscheiden können, ist das Hinterletzte !
    Wenn das Ihre Messlatte ist, ob ein Staat etwas taugt, oder nicht……dann gute Nacht ! ”
    JEDE RELIGIONSGEMEINSCHAFT, WO SICH DIE LEUTE NICHT FREI FUER ODER GEGEN EINEN ‘G’OTT’ ENTSCHEIDEN KOENNEN, IST DAS HINTERLETZTE1
    WENN DAS IHRE MESSLATTE IST, OB EINE RELIGION ETWAS TAUGT, ODER NICHT……DANN GUTE NACHT EVANGELIKANE!”

    ich glaube, dein moralometer muss wieder einmal frisch getuned werden:
    aus einer reiligionsgemeinschaft wie atalaias satan-unter-den-füsslein-sekte kann man ein- und austreten (manchmal muss ich bereits bei seinen ergüssen austreten).
    einen staat dagegen, wo ein unrechtsregime herrscht, kann man oft überhaupt nicht und wenn, dann nur unter grossen opfern, verlassen.
    dass du darin keinen unterschied erkennen kannst, deckt sich mit dem bild, das du momentan hier von dir zeichnest.

  48. Felix Brunschwiler sagt:

    Janine

    Wer sich für Gott entschieden hat, hat sich für den Tod entschieden.

    Wann gedenken SIE zu sterben?

    – und Wie? und wie bald? –

  49. Moria sagt:

    JANALAIA
    “Seit wann kann man jemanden zum Glauben zwingen?”
    > seit es die Taufe an Kindern gibt – ‘Herrgott’ nochmal!

    Ich schnall es nicht mehr…… HEUBAUCH und Janalaia spannen schon beinahe zusammen – liegt es nun an der spaeten Nachtstunde oder woran sonst?

    HEUBAUCH was ist los mit Dir – hat Dich eine fruehere Verblendung, in weiss der Teufel welchen ‚Gott’, wieder eingeholt?
    Denn nicht nur bist Du ein Kuenstler von Verdrehungen, nein auch an vorlauten Verunglimpfungen! Wirklich ich check es nicht mehr.
    Jedes Wort, jede Aussage, jede Wertung drehst Du mir in den Tasten um……, was soll das? Dann konstruierst Du noch Zusammenhaenge und Perversionen, die nur einem Hirn mit Heu oder einem verblendet Glaeubigen in den Sinn kommen koennten! Beschaemend.
    Was soll ich Deinem naechtlichen Posting noch entgegnen – wirklich es koennte von einem Fundi der Extraklasse verfasst sein. Es zielt voellig (absichtlich?) daran vorbei, was ich je gemeint habe, noch aussagen wollte…..
    Einmal fragte ich Dich, ob Du Physiker seist……unterdessen tippe ich voll auf einen ultraliberalen PR-Fachmann, die Meister darin sind, Tatsachen und Berichte zu verdrehen, zu vertuschen, zu beschoenigen oder zu verteufen, einfach nach seinem eigenen Gusto ‚anzupassen’. Fakten sind je nachdem nicht mehr wichtig. Es zaehlt nur, was man aussagen will, nicht was real ist oder sein koennte, oder was das Gegenueber meinen koennte!
    Alles begann mit einer Verwechslung von HR und endet mit Deinen derben Unterstellungen an meine Adresse – Schreck und Heubauch lass nach!

  50. b sagt:

    auch für SIe, Janine, (Janine d war “grün” und roch gut in den 70erJahren)
    eine Antwort im letzten Blog von Credo