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Starre Glaubenskonzepte

Hugo Stamm am Montag den 29. Mai 2006

Das Wesen aller Glaubensgemeinschaften liegt darin, dass sie sich auf die geistige, spirituelle oder religiöse Autorität eines Verkünders stützen. Religionsgemeinschaften gehen immer auf einen Initianten zurück, der von metaphysischen Visionen beseelt ist oder war.
Die Konzentration auf einen spirituellen oder religiösen Führer führt zwangsläufig zu hierarchischen Strukturen. Diese können sehr flach sein, doch die geistige Autorität steht immer an der Spitze und wird als Vorbild verehrt. Das hierarchische System perfektioniert hat beispielsweise Ron Hubbard, der Gründer von Scientology: Er hat seine grosse Organisation straff durchstrukturiert. Und war damit zumindest im weltlichen Bereich erfolgreich. Mindestens finanziell.
Es scheint, als seien die meisten Glaubensgemeinschaften resistent gegen moderne Geistesströmungen. Gebildete Menschen auf der ganzen Welt sind sich weitgehend einig, dass die geistige Emanzipation des Individuums und die Demokratisierung der Gemeinwesen die grossen Ziele der Zukunft sein müssen. Nur so lässt sich mehr Gerechtigkeit erreichen und Empathie erzeugen.
Die allermeisten Glaubensgemeinschaften zeichnen sich aber nicht durch die Kultivierung von Emanzipations- und Demokratisierungsprozessen aus. Es scheint gar, als würden sich die Entwicklungen in den politischen und religiösen Bestrebungen entgegen laufen.
Das hat in erster Linie damit zu tun, dass Glaubenskonzepte nicht “verhandelbar” sind. Es gehört zum Kern von Glaubensgemeinschaften, dass sie ihre Heilslehre als unverrückbare Wahrheit betrachten. Deshalb ist in den zentralen Fragen keine Korrektur möglich, ein Diskurs sinnlos.
Auch junge spirituelle Zirkel oder Glaubensgemeinschaften kennen eine hierarchische Ausrichtung oder autoritäre Strukturen. Und die Mitglieder, die sonst in allen Lebensbelangen demokratische und emanzipatorische Entwicklungen fordern und durchsetzen möchten, akzeptieren die starren Strukturen als gottgegeben.
Trotzdem begreife ich nicht, weshalb in Glaubensgemeinschaften kaum je über die zentralen Inhalte der Glaubenslehre diskutiert wird. Ich habe sogar den Eindruck, als mache vielen Gläubigen nur schon der Gedanke daran Angst. Sie betrachten Zweifel und Kritik als Sünde.
Trotz allem sei die Frage gestellt: Weshalb kann sich ein Glaubenskonzept nicht entwickeln? Wieso können neue Erfahrungen und Erkenntnisse nicht in eine Heilslehre einfliessen? Schliesslich sind auch im mystischen oder spirituellen Bereich Entwicklungen möglich, die den Horizont erweitern und religiöse Dogmen in neuem Licht erscheinen lassen können.
Ich vermute, dass wir die Antwort auf solche Fragen nicht im religiösen Bereich suchen müssen, sondern eher im menschlichen. Wir haben Angst vor der Vergänglichkeit und dem steten Wandel. Alles bewegt sich rasend, und wir müssen immer schneller rennen, um den Entwicklungen in allen Lebensbereichen halbwegs folgen zu können. Da halten wir uns gern an einem unverrückbaren, erratischen Block, der wie ein Fels in der Brandung steht und unvergänglich ist: Die Heilslehre. Wie heisst es doch in der Bibel: Du bist Petrus der Fels, auf den ich meine Kirche bauen will.
Und es gibt noch zwei weitere wichtige Aspekte, weshalb sich die meisten Glaubensgemeinschaften nicht bewegen: Macht und Autoritätsgläubigkeit. Doch das ist ein Thema, das ich mir für einen andern Blog-Beitrag aufsparen möchte…

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127 Kommentare zu “Starre Glaubenskonzepte”

  1. studi sagt:

    @pecunia:

    “Es ist allgemein bekannt, dass Anfänger auf ihrem Gebiet normalerweise eher Mühe haben, über den eigenen Tellerrand hinauszusehen.”

    sigmund lässt dir ausrichten: “hallo projektion.”

    @werner:

    “Aber wahrscheinlich führt er uns an der Nase herum. Er ist vermutlich gar nicht evangelisch, sondern katholisch.”

    ich bin so katholisch wie die nepotistischen päpste keusch waren.

    ” Nur Katholiken verteidigen mit einer solchen Insbrunst ihre Glaubenssätze, oder verleihen solch belanglosen Dingen eine solche Wichtigkeit.”

    ich verteidige nicht primär meinen glauben, sondern glaubensfreiheit in dem sinne, als dass jeder seinen glauben haben kann ohne von irgendwelchen möchtegern intellektuellen durch den kakao gezogen werden, die durch ihre kritik nichts weiter beweisen, als dass sie die übersicht verloren haben und sich auf irgend ein detail eingeschossen haben.

    @animato:

    “Da bist du mit deiner Bombendrohung eindeutig zu weit gegangen. Verstehst Du? Ich verstehe Dich ja auch, dass dich wegen der Post aufregst. Wenn ich Deine genaue Anschrift hätte, würde ich definitv dafür sorgen, dass du aus der Adresskartei kommst. “

    und was machst du jetzt? schickt ihr ihm eine briefbombe oder einen antrhax-brief? was für drohgebärden habt ihr denn so auf lager?

    mfg
    studi

  2. Der Mensch sucht Konsistenz für sich und die Welt, denn nur konsistente Glaubens- oder Wissensgebäude erlauben die Erklärung und, weit wichtiger, die Vorhersage der Geschehnisse. Letzteres aber macht die Dinge kontrollierbar, scheinbar kontrollierbar, wie man als Außenstehnder des jeweils anderen weiß. Aber die Ilussion von Kontrolle gibt eben die Sicherheit, welche der Mensch in einer komplexen Welt benötigt – einer Welt, einer von Menschenhand geschaffenen Welt, für welche unser Gehirn nicht geschaffen ist. Eine Welt, die verunsichert, weil sich nicht mit jenen einfachen Kausalitäten zu erklären, respektive vorhersagbar ist, auf deren Niveau sich unser urzeitliches Gehirn noch befindet. Der Mensch will Sicherheit durch Modelle für sich und diese Welt – manch einer schafft sich ein solches auf der Couch des Analytikers: der Mensch, das verunsicherte, … neurotische Wesen – anfällig für jede Art von “sicheren” Lehren. Und manchmal ist die Ilussion der Sicherheit einfach praktisch, wenn man den scheinbar alltäglichen Wahnsinn überstehen möchte.

  3. Thomas Allmendinger sagt:

    @Werner bzw. Scientology

    Ob man die Scientology als Religion bezeichnen soll oder nicht, ist eine Definitionsfrage. (Grundsätzlich wäre zu empfehlen, dass es die Teilnehmer auf dieser Seite mit den Begriffen etwas genauer nehmen sollten). Wenn man Religion als “etwas mit Gott” sieht, ist Scientology keine Religion. Tatsächlich handelt es sich um eine Vereinigung zur Förderung einer psychologischen Manipulationstechnik mit Anspruch auf Weltherrschaft. Und ihre stereotype Antwort lautet übrigens nicht “schön”, sondern “okay, wieso?”

  4. animato sagt:

    Lassen wir das. Machs guet.

  5. pecunia helveticorum sagt:

    @studi
    Böse Zungen behaupten, Menschen sehen sich immer so, wie sie eigentlich gerne wären.

  6. nörgler sagt:

    Alles studi oder was?

  7. studi sagt:

    @pecunia:

    “Böse Zungen behaupten, Menschen sehen sich immer so, wie sie eigentlich gerne wären.”

    das behaupten nicht nur böse zungen (wobei, je nach definition sind sowieso alle menschlichen zungen böse – siehe zwinglis berühmte predigt über das bezeichnete organ); das stimmt sicherlich zumindest teilweise. aber mit ein wenig selbstreflektion und dem wissen um diese tatsache kann man die auwirkungen zumindest begrenzen.

    aber mal ganz nebenbei: was tut das zur sache?

    mfg
    studi

  8. animato sagt:

    also, was heisst schon “etwas mit Gott”?
    Viele Religionen kennen keinen Gott oder kein höchstes Wesen, ganz zu schweigen von einem personifizierten Schöpfergott.
    Was ist mit den unzähligen Glaubensrich-tungen innerhalb des Hinduismus, die mehrere Götter haben. Was ist mit dem Tao-ismus, der sich nicht definieren, sondern nur “erkennen” lässt etc.
    Scientology geht davon aus, dass Gott oder ein höchstes Wesen oder der Schöpfer des Universum existiert. Er wird aber vermutlich von jedem Menschen anders
    erfahren.
    Ich denke, deine Definition von Scientology ist also ziemlich daneben und natürlich total vom “Stamm”vater der Relgionsdiskriminierung geprägt.

  9. werner sagt:

    Mir ist egal, was die Scientologen heute sagen. Ich weiss dass in ihrem Stammwerk alles, was nicht in ihr Weltkonzept passt, mit ‘abberiert’ bezeichnet wird, was soviel heisst wie ‘unverständlich’, ‘mangelhaft’, ‘fehlerhaft’ oder anderes. Und das ist Hirnwäsche pur, weil es vorallem auf Menschen angewendet wird. Man muss sich das mal vorstellen. Dieser Scheinbegriff wird für alles zur Rechtfertigung herbeigezogen. Wer Dianetik liest, dem stehen die Haare zu Berge.

    Es ist die alte Geschichte von Leuten, welche sich vollkommen einer Ideologie unterwerfen. Einer Ideologie, welche sie schlussendlich selber zerstört, welche ihnen das Menschsein raubt.

    Natürlich merken die Scientologen das nicht mehr. Ihr Weltbild hat das Menschsein schon lange hinter sich gelassen. Sie wähnen sich schon auf einer Vorstufe zum Göttlichsein, durch Unterstützung von ‘Sitzungen’, wo ihnen der letzte Wille auch noch genommen wird.

    Mit Feinden gehen sie unzimperlich um. Feinde dürfen, ja müssen sogar, gemäss Hubbard, bekämpft werden. Und Feind ist jeder, welcher nicht Freund der Scientology ist.

    Das Beispiel mit den Briefen ist sehr bezeichnend. So springt man aber auch mit den eigenen Leuten um. Ganz bewusst und gezielt wird auf die Persönlichkeit eingewirkt, bis alle Ecken und Kanten verschwunden sind. Solche Methoden werden auch beim Verhör angewendet, und bei der Folter.

  10. Thomas Allmendinger sagt:

    @animato

    “Etwas mit Gott” will heissen, dass irgend etwas Göttliches, “Numinoses” mit im Spiel ist, d.h. eine höhere Macht. Dieses kann persönlich oder unpersönlich sein, polytehistisch oder monotheistisch.

    Demgegenüber stehen die “Magier” und “Hexen”, welche meinen, alle Macht sei bei ihnen. Die Maxime “nimm dein Leben selbst in die Hand” (und zusätzlich noch das deiner Mitmenschen) geht ganz in diese Richtung.

    Als ich vor etwas 30 Jahren – also die Scientology weitgehend unbekannt war – mal an einem “Kommunikationskurs” bei den Magiern und Hexen an der Lindwurmstrasse in München (gegenüber einem Beerdigungsinstitut) war und bei dieser Gelegenheit dem dortigen Ober-Scientologen beinahe eins geknallt hätte, hatte ich jedenfalls nicht den Eindruck, dass es sich dabei echt um eine Religion handelte. Wenn ich mich recht erinnere, hatten die Typen zwar ein Kreuz oder was ähnliches um den Hals hängen, und sie nannten sich eine Kirche. Doch dies war pure Tarnung.

    Es würde mich wunder nehmen, wo genau in den Schriften der Scientologen das Wort “Gott” zu finden ist. Bitte um eine exakte Quellenangabe.

  11. animato sagt:

    Also es ist so: Scientologen haben ein Glaubensbekenntnis. Das ganze wäre zu lange, um es hier zu bringen. Aber daraus will ich gerne 2 Stellen zitieren:

    “wir von der (Scientology)-Kirche glauben,

    dass das Studium des Verstandes und die Heilung der geistig verursachten Krank-heiten von Religion weder entfremdet noch in nichtreligiösen Gebieten geduldet
    werden sollte und dass keine Instanz ausser GOTT die Macht hat diese Rechte ausser Kraft zu setzen oder aufzuheben, sei es öffentlich oder verborgen.

    “wir glauben, dass die Gesetze Gottes dem
    Menschen verbieten, seine eigene Art zu zerstören…”.

    Scientology brauchen sich nicht zu tarnen, man kann immer un überall offen sehen, was sie machen.

  12. w. rohrbach sagt:

    Ich kann mich Dich auch so vorstellen: nachdem Du tagelang die Blickzeitung gelesen hast, langweiligt Dich dieser ganzer Schmarren darin, dann steigst auf das Blog um und glaubst, Du befindest Dich in einem Kreis von äusserst interessierten Menschen. Nur kommst Du mit Deinen Argumenten nicht voran, deshalb unterstellst Du jedem irgend ein niedriges Motiv, warum er im Blog mitschreibt. Vergesse auch nicht, überall sind die Computer mit den Internetanschlüssen. Wo Du auch bist, Du kannst Dich auf das Blog beziehen. So stelle ich mir auch Studi vor, der wahrscheinlich in einer Studium-Pause an der Uni halt mal ein Blog schreibt. Andere lesen eben die Blickzeitung.

  13. pecunia helveticorum sagt:

    Meines Wissens zahlen Studenten heute nicht den Blick sondern sie lesen 20min. Während der wenigen Vorlesungen, bei denen noch eine Präsenzpflicht herrscht, wird dann gerne das Kreuzworträtsel gelöst. Abgesehen von diesem – zugegebenermassen irrelevanten – Detail, gebe ich dir natürlich vollkommen Recht, Walter Rohrbach.

    emefgeh
    Pecuniae

  14. werner sagt:

    @ Animato

    Tut mir Leid, aber ich habe keinen einzigen deiner Sätze wirklich verstanden.

    Bin ich nun reif für eine Sitzung bei euch?

    Ist das der Gäg an eurer Kirche, dass ihr die Leute zuerst mürbe im Kopf macht, und ihnen dann Heilung versprecht wenn sie eure Sitzungen besuchen?

  15. animato sagt:

    Warum diese Zynik? Scheinbar hast Du etwas von Scientology mitbekommen. Wenn du also etwas nicht verstanden hast, bitte nimm das Wörterbuch!

  16. werner sagt:

    @ animato

    Das Interesse war alleiniglich, wie der Mensch es schaft, seine geistige Freiheit zu verlieren. Deshalb habe ich Dianetik gelesen. Die Frage, wie der Mensch so tief sinken kann, dass er sich selber aufgibt.
    Solche Dinge sind eine Lehre für’s Leben.

    Die Scientology ist das Musterbeispiel wie man Leute geistig versklavt.

    Wie steht es bei dir? Hast du deine Abberationen schon losgekriegt? Wie viele Sitzungen brauchst du noch bis du dich von allem Schlechten befreit hast? Was ist für dich denn alles das ‘Schlechte’?
    Wieviele Leute sind direkt von dir abhängig? Oder wie viele Leute hast du selbst von dir abhängig gemacht durch diese Sicht der Dinge?

    Das sind die Fragen, welche interessieren. Und nicht, ob du dein Seelenheil gefunden hast.

    Die Scientology war niemals eine Kirche, und wird auch niemals eine sein. Sie ist ein Masterplan für die geistige Vergewaltigung von Massen. Darauf sind die ‘Lehrsätze’ von Hubbard aufgebaut. Ihr merkt aber nicht, dass eure Art vor über 60 Jahren bereits den Zenith überschritten hat. Das kollektive Bewusstein der Menschheit hat euch längst einen Nischenplatz verpasst.

  17. animat sagt:

    OK, das ist deine eigene Meinung und hat überhaupt nichts mit den Tatsachen zu tun. Es steht dir aber frei, zu denken, was du willst. Nur sprich nicht so, als sei das die Wahrheit. Im übrigens wär’d dies von mir aus!

  18. Thomas Allmendinger sagt:

    @animato/Scientology:

    Na ja, so richtig überzeugend klingt das nicht, was die Religiosität betrifft. Zumindest ist der Satz “…dass das Studium des Verstandes…weder entfremdet noch in nichtreligiösen Gebieten geduldet werden sollte und dass keine Instanz ausser GOTT die Macht hat, diese Rechte ausser Kraft zu setzten” so unlogisch wie unverständlich.
    Was soll denn das heissen:
    “Das Studium des Verstandes soll in nicht religiösen Gebieten nicht entfremdet werden?”
    Oder:
    “Das Studium des Verstandes soll in nicht reliösen Gebieten nicht geduldet werden?” und:
    Welche Rechte sollen denn da ausser Kraft gesetzt werden? Etwas das alleinige Recht der Scientology, die Wahrheit zu verkünden?

    Zumindest handelt es sich da um Übersetzungsfehler. Ein Sinn ist jedenfalls nicht ersichtlich. Dass dies werner nicht versteht, ist begreiflich. Die Sätze sind ganz einfach falsch und unzulässig. So wie die ganze Verschwörung.

  19. werner sagt:

    @ Animalo

    Dass du mir geistige Freiheiten zugestehst, ist in deiner Karriere als Scientologe wohl einzigartig. Wird aber sicher eine Ausnahme bleiben.

    Du hast dich schon wieder enttarnt. Du glaubst daran, die Wahrheit zu finden. Du bist verblendet. Sei froh, wenn du eine Annäherung an die Wahrheit überhaupt begreifen kannst. Viel mehr kannst du nicht erwarten.

    Das du derart bestimmt bist, kommt nicht von ungefähr. Scientologen haben in aller Welt den Ruf, die Meinungen anderer in den Wind zu schlagen.

    Eure ‘Glaubenssätze’, wie ihr sie nennt, sind mit keiner einzigen Staatsverfassung auf dieser Welt vereinbar. Deshalb solltet ihr ja aufpassen, dass ihr euch nie mehr in’s Fettnäpfchen setzt.

    Zu was ihr fähig seid habt ihr ja bereits gezeigt. Man wird euch ganz genau auf die Finger schauen. Das kann ich dir garantieren.

  20. animato sagt:

    OK. Ich schreibe es nochmals, vielleicht macht es dann mehr Sinn (sonst helfen Wörtebücher)
    “Wir Scientologen glauben, dass das Studium des Verstandes und die Heilung der geistig verursachten Krankheiten von Religion weder entfremdet noch in nicht-religiösen Gebieten geduldet werden sollten.
    Und: wir glauben, dass die Gesetze Gottes dem Menschen verbeiten
    – seine eigene Art zu zertören
    – die geistige Gesundheit eines andern zu
    zerstören….
    Es ging ja darum, ob Scientologen denn nicht an Gott glauben.

    Dabei geht es vor allem darum, dass in früheren Zeiten die Seelsorge in den Händen von Gesitlichen und Priestern lag.
    In der heutigen Zeit will die Psychiatrie diese Rolle eben “entfremden” und mit ganz andern Mittel arbeiten.

  21. werner sagt:

    @ Animato

    Und nochmals. Ich verstehe keinen einzigen Satz, welchen du schreibst.

    Vermutlich muss ich einfach damit leben, dass ein Scientologe schlicht und einfach in irrationalen und unvernünftigen Dimensionen denkt. Aber wenn das so wäre, dann würde dich das noch sympathisch machen, wenn du nicht gleichzeitig dein Welt mit dem Schwert ins Volk tragen würdest. 🙂

  22. animato sagt:

    War ja auch nicht an dich gerichtet.

  23. werner sagt:

    @ Animato

    Das ist ein Blog.
    Jeder kann sich hier äussern.
    Wenn ich deinen Text nicht verstehe, dann sage ich dies halt.

    Gefällt dir meine Meinung nicht?
    Wieso?

  24. Thomas Allmendinger sagt:

    @animato

    Gut, die letzte Antwort kann ich gelten lassen. Allerdings ist der Begriff “nicht-religiöse Gebiete” reichlich nebulös. Die scientologische Theorie von den seelischen “Engrammen” kommt ja völlig ohne einen Gott aus, ist also in gewisser Weise wissenschaftlich (daher ja auch der Name “Scientologie” = Wissenschaft der Wissenschaft). Wenn “Gott” bloss etwas ist, das irgendwann einmal Gesetze erlassen hat, so handelt es sich hier bestenfalls um einen Pantheismus oder um einen Panentheismus, also um eine Pseudo-Religion, welche eben nicht mehr als Wissenschaft ist. Die Anmassung der Scientology besteht darin, diese Gesetze genau zu kennen, Gott gewissermassen in die Karten blicken zu können und das Szepter selbst in die Hand nehmen zu wollen.

    Die monotheistischen wie auch die polytheistischen Religionen gehen indes von einem Göttlichen aus, das auch persönlichen – und nicht nur sachlich-gesetzgeberischen – Charakter hat, also über “Wunder” in das Weltgeschehen eingreift. Solche “Wunder” brauchen allerdings nicht im Widerspruch zu den Naturgesetzen zu stehen und sind von “Mirakeln” zu unterscheiden. Vielmehr äussern sie sich in einem Sinnzusammenhang des weltlichen Geschehens.

  25. animato sagt:

    Danke, verstehe! Ich kann dazu folgenden Text anbieten, der weder von mir, noch einem andern Scientologen oder Hubbard stammt. Vielmehr vom neutralen Religions-fachmann, Dr. phil.Brian Wilson, Oxford University, London (die ganze Expertise kann bezogen werden):
    “Bei der Einschätzung neuer religiöser Bewegungen gibt es mehrer ganz bestimmte Schwierigkeiten. Eine besteht darin, dass in den meisten Gesellschaften in Bezug auf Religion die unausgesprochene Annhame gilt, die Althergebrachtem und Traditionen eine besondere Bedeutung beimessen. Religiöses Brauchtum und Erscheinungsbild werden oft mit dem ausdrücklichen Hinweis auf Tradition legitimiert.Ein zweites Problem besteht in der stark normativen Haltung der Orthodoxen (besonders in der jüdisch-christlich-moslemischen Tradition), die Abweichungen ächtet und auf eine sehr abschätzige Weise beschreibt (“Sekte”, “Kult”, “Nonkonformismus”, “Ketzer”,usw.) Ein drittes Problem ist, dass es merkwürdigerweise für diejenigen schwer ist, die in der Kultur einer bestimmten Gesellschaft und einer bestimmten religiösen Tradition aufgewachsen sind, das Glaubenssystem anderer zu verstehen, sich in ihre religiöse Bestrebeungen einzufühlen und die Legitimation ihrer Ausdrucksmittel anzuerkennen. Religiöse Vorstellungen schliessen bestimmte kulturelle Vorurteile und eine eingeengte Sichtweise mit ein. Um eine Bewegung wie Scientology zu interpretieren, ist es unabdingbar, dass diese Hindernisse erkannt und überwunden werden. Dies bedeutet nicht, dass man gewisse religiöse Vorstellungen als wahr akzeptieren muss, um sie zu verstehen, doch muss ein bestimmter Bezuge hergestellt werden, wenn man den Überzeugungen Andersgläubiger den gebührenden Respekt entgegenbringen will.”
    Noch schönen Pfingstmontag.

  26. resaleugg sagt:

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  27. Zodiac sagt:

    Der ganze Hugo Stamm – Blog ist nach diesem Muster aufgebaut:

    Sogenannte Agnostiker werfen ihre Köder aus um Gläubig dazu zu bringen ihr Inneres kundzutun. Danach fällt ein Rudel selbsternannter “kritischer Rationalisten” darüber her, um jeglichen Glaubensinhalt lächerlich zu machen und mit Dreck zu bewerfen. Wenn sich Gläubige gegen dieses Vorgehen auflehnen, werden sie kurzerhand vom Blogvater zensuriert.

    Dieser Blog ist eine Maschine, die es sich zur Aufgabe gemacht hat den Glauben zu zerstören. Dabei ist den Operateuren jegliches Mittel recht und billig. Verleumdungen, Zensur, Willkür, Hohn und beissender Spott, Verächtlichmachung der untersten Schublade (Hirnamputierter, Geröll etc.).

    Ich empfehle allen Gläubigen sich von diesem seelenlosen, destruktiven Blog ein für alle Mal zu verabschieden oder allenfalls still zu beobachten, wie die Wölfe hier über sich selber herfallen, wenn nur noch sie selbst übrigbleiben.