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Pferdegottesdienst

Hugo Stamm am Dienstag den 2. Mai 2006

Im Evangelischen Pressedienst wurde ein Artikel verbreitet, der den ersten Pferdegottesdienst beschreibt. Für einmal enthalte ich mich eines Kommentares. Ich werfe nur ein paar Fragen auf: Feiern Menschen einen Gottesdienst im Beisein ihrer geliebten Pferde? Oder geht es um die Liebe der Menschen für ihre Tiere? Werden die Pferde gesegnet, damit sie ein langes, gesegnetes Leben haben? Sollen die Tiere vermenschlicht werden? Werden sie nach der Segnung in den Himmel kommen?

Hier nun der Artikel:

In der Manege stand ein hohes Birkenkreuz vor einem schlichten Tisch-Altar. Daneben eine Kutsche, die dem ehemaligen Michel-Hauptpastor Helge Adolphsen als Kanzel dienen sollte. Das war die Kulisse für den ersten Pferdegottesdienst, der auf der internationalen Fachmesse “Hansepferd” in Hamburg gefeiert wurde. Unter den knapp 300 Besuchern in der neuen Showhalle A 3 auf dem Messegelände der Hansestadt waren auch zwei Dutzend Pferde.

“Wir wollen uns gemeinsam besinnen auf ein wunderbares Mitgeschöpf”, sagte Eberhard Fellmer, Ehrenpräsident des Hamburger Landesverbandes der Reit- und Fahrvereine zur Begrüßung. Zuvor hatten die Jagdhornbläser “Fürst Bismarck” standesgemäße Fanfaren zum Einzug der Pferde in die Gottesdienst-Halle geblasen. Wenn Gott das Pferd bei seiner Schöpfung vergessen hätte, würde Wesentliches fehlen auf der Welt, fügte Fellmer hinzu.

“Pferde haben eine Seele”, sagte Adolphsen in seiner Kutschenkanzel. Sie seien zudem treu, voller Liebe und “einer der wunderbarsten Partner des Menschen”. Dies bestätigte auch Hinrich Romeike, Reiter-Olympiasieger von 2004, der gemeinsam mit dem Ex-Hauptpastor in der Kutsche saß. Man müsse einem Pferd “nur in die Augen schauen”, sagte er. Dann könne man seine Sanftmut und seine Freundlichkeit sehen.

Auch Peter Kreinberg, Western-Reiter und Pferdezüchter, nannte die Pferde “sanfte Wesen”, die alles mit sich machen ließen. Man habe mit ihnen Kriege geführt, Kontinente erobert und sie als Arbeits- und Reittiere genutzt. Heute seien sie vor allem “Freizeit- und Sportpartner”, wollten aber auch als solche behandelt werden, nämlich: möglichst gut.
Die Pferde trabten während des Gottesdienstes im Kreis in der Manege herum, zum Teil mit, zum Teil ohne Reiter. Als einige von ihnen während der Predigt erstmals zu wiehern begannen, wurden sie aus der Halle geführt.

Die Anregung zu dem ungewöhnlichen Ereignis war von den “Hansepferd”-Veranstaltern gekommen. Und Adolphsen war “begeistert” darauf eingegangen: Hatte er doch auch im Michel schon wiederholt zu Tiergottesdiensten geladen. Dazu waren jedoch nie Pferde erschienen.
Affinitäten zum Thema hat der Gottesmann auch: Einer seiner Söhne war Sprecher der Olympia-Mannschaft der Vielseitigkeitsreiter in Athen, ein anderer Sohn ist Fachtierarzt für Pferde.

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82 Kommentare zu “Pferdegottesdienst”

  1. bündnerin sagt:

    sind die ganzen automessen, der ganze autokult, nicht eigentlich auch sektenhaft? wenn schon tiere es sein sollen….

    den stärksten offroader fahren, den neusten sportwagen unter dem hintern zu haben, ist das nicht auch schon fast ein wahn? hab mal gelesen, wieviele fussballplätze an parkplätzen weitwelt wegen autos zubetoniert sind, grauenhaft.

    und gibts nicht auch ne autolobby? ist das jetzt wirtschaft oder sekte? und die ganzen auto-fanclubs?

    nk?

    die tiere sind an nix schuld, am wenigsten die pferde, die nicht einem hinterher hecheln. das was die menschen aus den tieren machen, das wär interessanter.

    schöne grüsse

  2. buendnerin sagt:

    sind die ganzen automessen, der ganze autokult, nicht eigentlich auch sektenhaft? wenn schon tiere es sein sollen….

    den stärksten offroader fahren, den neusten sportwagen unter dem hintern zu haben, ist das nicht auch schon fast ein wahn? hab mal gelesen, wieviele fussballplätze an parkplätzen weitwelt wegen autos zubetoniert sind, grauenhaft.

    und gibts nicht auch ne autolobby? ist das jetzt wirtschaft oder sekte?

    nk?

    die tiere sind an nix schuld, am wenigsten die pferde, die nicht einem hinterher hecheln. das was die menschen aus den tieren machen, das wär interessanter.

    schöne grüsse

  3. werner sagt:

    @sipues

    Ich sehe nicht ein, wo dieser allererste Fehler in der Interpretation gemacht wurde. ‘Gott’ kennt doch keine menschliche Moral, und deshalb auch keine ‘pferdische’ Moral.

    Beides will mir nicht in den Kopf. Warum soll ‘Gott’ es dem Menschen recht machen. Und des gleichen. Weshalb sollte es ‘Gott’ dann den Tierchen recht machen, welche dann nur gerade mal eine menschliche Interpretation ausmachen, oder gerade mal noch zu einem bestimmten Zweck für den Menschen herhalten müssen?

    Für mich gibt das nicht wirklich Sinn. Tja, ich weiss nicht so recht… Auf jedenfall könnte ich Jahre darüber nachstudieren, werde aber nicht wirklich zu einem Ergebnis kommen, denke ich mal. Gott führt wohl auch nicht im Sinne der Tierchen, wenn er schon für die menschliche Moral nichts übrig hat.

  4. Blogreader sagt:

    Kann es tatsächlich einen “Gott” geben, da auf der Welt ja alles erlaubt ist?
    Was oder wer Gott an und für sich ist, wissen wir so wenig als ein Pferd (!) weiss, was ein Mensch ist.
    Bei aller Liebe und Wertschätzung der Tiere – ein Gottesdienst zu deren Ehren -ein Absurdum und ein lächerlich machen oder ev. Bestätigung des ganzen religiösen “Zirkus”!

  5. werner sagt:

    Übrigens, heute abend kommt im ‘Quer’, 20:30-21:50 Uhr ein Beitrag über die Klöster. Sowas wie ein Tag der offenen Türe über dieses Wochenende. Und zwar wird im Kapuzinerkloster Rapperswil, so viel ich weiss, eine Live-Übertragung von ca. 25 Minuten gemacht.

    Was für Fragen zur Diskussion kommen, weiss ich nicht. Aber es könnte durchaus sein, dass sie auch von der Philosophie des Franz von Assisi erzählen. Und dann finden wir vielleicht heraus:

    1.) Warum sie keine Tiere mit in die Messe nehmen würden.

    2.) Warum Seelsorge mit Glaube nicht zwangsweise etwas zu haben muss.

    3.) Warum es jedermann gut tun würden, sich einmal ‘ins christliche Nest’ zu setzen, damit er den Ursprung der Religionen versteht. Nämlich dass es nicht um den Gottesglauben geht, sondern um die menschliche Moral an und für sich.

    Aber das ist nur meine eigene Interpretation. Und auch wenn man Kapuziner fragt, dann wird man jedesmal wieder eine andere Antwort erhalten. Und ich denke das ist auch gut so.

    Die Kapuziner sind sehr aufgeschlossen, das wird man heute abend sofort merken. Seelsorge umfasst bei ihnen die Betreung von Menschen, und nicht die von Tieren. (Obschon ihnen die Tiere natürlich auch sehr am Herzen liegen, aber das ist ja kein Widerspruch.)

  6. Walter Rohrbach sagt:

    Übrigens, auch Adolf Hitler vertraute auf seinen Gott, als er seine Kriege führte. Er stützte doch einige Aktionen auf das alte und neue Testament ab. Dort nimmt doch der “liebe Gott” wirklich klar Stellung zu verschiedenen Angelegenheiten. Meines Erachtens gestaltet eben jeder “seinen Gott”. Einmal werden die Pferde in die Kirche genommen, weil sie eine besondere Segnung bedürfen. Andermal betet man zum lieben Gott, damit die Pferde auf dem Kriegszug ja stark und angriffslustig sind. Es wird wohl nirgend so viel Missbrauch betrieben wie mit dem Universellen Gott. Auch Bush appellierte an Gott, als er den Feldzug gegen Irak in Bewegung setzte. Die Iraker selbstverständlich appellierten an ihren Gott, um die satanischen Amerikaner vernichtend schlagen zu können.
    Aber Jesus hat da offenbar ganz neues Licht in das Leben gebracht. Auch er sagte, ich und der Vater sind eins. Ich kann nichts tun, was im Sinne des Vaters ist. Und Gott sagte, ich habe dich auserwählt, du bist mein geliebter Sohn.
    Hallo studi, kannst Du mir den Sachverhalt genauer erklären.

  7. studi sagt:

    @walter rohrbach:

    ich vertraue voll und ganz darauf, dass sie auch selbst darauf gekommen sind, dass das problem in diesen fällen wohl weniger bei gott als bei den menschen liegen dürfte. leider wird gott viel zu oft für irgendwelchen schrott ideel vergewaltigt. trotzdem schön, dass sie solche sehnsucht nach mir hatten. 😉

    aber eine idee für ein sinnvolles gottesbild hätte ich noch: die bergpredigt…

    … selig sind die friedensstifter, denn sie werden kinder gottes heissen.

    mfg
    studi

  8. werner sagt:

    @ studi

    Ich anerkenne, dass es eine höhere Gesetzmässigkeit gibt, aber ich bin auch der Überzeugung, dass niemand von uns Menschen die Fähigkeit hat, diese zu erkennen.

    Deshalb ist es für mich überflüssig, Gott in bezug zu irgend etwas Irdischem zu setzen. Gott ist für mich nur ein erkenntnistheoretischer Faktor. Und ableiten kann man davon, meiner Meinung nach, überhaupt nichts. Und deshalb kann ich auch Leute nicht verstehen, welche Metaphysik studieren und sich nicht einfach auf die Seelsorge festlegen, so wie eben die Kapuziner.

    Kurz gesagt: Metaphysik, und Gottesdarstellung, und Interpretationen hieraus, sind für mich nicht sinnlos, und auch nicht immer nutzlos, aber in den meisten Fällen nicht von Nutzen. So auch bei den Pferdehaltern.

    Wenn man ein Pferd in die Kirche führen muss, um sich gut zu fühlen, dann muss man schon prinzipiell fragen, weshalb man sich nicht mehr gut fühlt. Das wäre vermutlich der bessere Lösungsansatz.

    Aber das alles ist eben Meinungssache, und wird es bis zum Ende aller Zeit auch so bleiben. Und das sage ich jetzt auf diese Art, weil ich die Diskussion am Leben erhalten will, und sie nicht wieder abgewürgt sehen möchte.

  9. studi sagt:

    @werner:

    theologie hat insgesamt herzlich wenig mit metaphysik zu tun, sondern vielmehr mit einem kulturellen und soziologischen phänomen: dem christentum.

    religion erfüllt schon gemäss c.g. jung aus psychologischer perspektive einen wichtigen zweck… kann aber, “falsch” (z.b. zu metaphysisch) praktiziert auch zu psychischen schäden führen.

    um den menschen nicht relgion nehmen zu müssen, aber sie damit ebenfalls nicht krank zu machen, darum geht es letztendlich, wenn man sich mit der theologie befasst: um einen gnädigen gott (nach luther), der zur kontigenzbewältigung beiträgt.

    und insofern sehe ich auch bei einem gelegentlichen gottesdienst mit tieren kein problem (z.b. die ref. kirchgemeinde zh-höngg hat meines wissens einen solchen tiergottesdienst), wenn sie denn schlussendlich dem herrchen freude macht. und was macht uns heute sonst noch freude – und dazu noch umsonst?

    mfg
    studi

  10. werner sagt:

    @ studi

    Weisst du was? Ich kann doch tatsächlich mit deiner Meinung leben und kann sie akzeptieren. Noch vor 2 Wochen wäre ich nicht in der Lage dazu gewesen.
    Was doch der Tonfall ausmacht.

    Deine Posts sind mit Ehrlichkeit durchsetzt.

    Hast du ‘Quer’ gesehen? Geh doch auch mal eine zeitlang zu den Kapuzinern. Ich denke ein solcher Aufenthalt setzt sich kontrastreich ab von deiner Ausbildung. Irgendwie sehe ich da immernoch eine gewisse Kopflastigkeit, welche nicht unbedingt von Nöten ist.

    Und dort lernst du auch deine Angst vor Linientreuen-Abweichung in der evangelischen Kirche verlieren. Vielleicht kannst du sogar dazu beitragen, dass eines Tages die Leute nicht mehr nötig haben, mit Velos, Töffs oder Pferden in den Gottesdienst zu gehen. Du könntest ihnen helfen, dass es ihnen nichts mehr ausmacht, ohne Tiere in die Messe zu gehen. Vielleicht gackern oder grunzen sie dann im Stall, oder wiehern auf der Wiese, aber sind vermutlich um einiges glücklicher und gesegneter. Die Gedanken der Gottesdienst-Teilnehmer dürfen dann allezeit bei ihnen sein.

    Und vielleicht hast du irgendwann nicht mehr das Gefühl, deinen Berufsstand verteidigen zu müssen, nur weil du dir selbst noch nicht sicher bist, ob du überhaupt evangelischer Theologe werden willst.

    Nimm es mit Humor.

    http://www.klosterrapperswil.ch/klosterrapperswil/index.htm

    (Oh, weh, wenn das so weitergeht, dann gehen wir noch eines Abends ein Bier miteinander trinken. Ich hoffe nur, dass Herr Stamm beim nächsten Blog-Eintrag mal wieder so richtig in die Binsen haut, damit wir uns wieder kräftig die Haare raufen können. So viel Friede und Einstimmigkeit treibt einem fast in den Wahnsinn. Siehst du jetzt endlich ein, dass es durchaus Sinn macht, wenn Herr Stamm bewusst alle Grenzen überschreitet. Es kann sonst nicht mehr wirklich diskutiert werden. Alle haben sonst nurnoch eine einzige Meinung. Dann wird es langweilig und uninteressant.
    Und wenn es dann wieder so ist, dann lehn dich einfach mal cool zurück und reg dich nicht zu fest auf, sondern versuche mal kühlen Kopf zu bewahren und sag einfach, was du denkst.)

  11. Rosenstengel sagt:

    @Rohrbach

    Ihr Beitrag enthält einige interessante Aspekte auf die es sich lohnt, näher einzugehen.

    1.) Jesus

    Der Gott des alten Testaments war grausam, blutig und erbarmungslos. Seine Botschaft war: „Auge um Auge und Zahn um Zahn“. Er war der Gott der Juden und an den glauben sie noch heute.

    Dann kam Jesus mit einer komplett anderen Botschaft basierend auf der „Bergpredigt“. Durch das neue Testament wurde uns mitgeteilt, dass wir an einen Gott der Liebe, Gnade und Barmherzigkeit glauben sollen.

    Um uns das mitzuteilen, hat gemäss der Bibel Gott uns mit Jesus seinen Sohn und Messias geschickt. Daran kann man nun glauben oder auch nicht. Aber alle Anzeichen weisen darauf hin, dass diese Geschichte stimmt.

    Dass man bis heute in seinem Namen Kriege führt und die unglaublichsten Schandtaten verursacht, ist ein anders Kapitel. Aber Jesus dafür verantwortlich machen, das kann ich nicht.

    Und wenn hier einer behauptet, Gott hätte keine Moral, dann ist das falsch. Die einzigen, die keine Moral haben sind wohl wir.

    Aber jetzt zu einem hochinteressanten Thema.

    2.) Bush, die Juden und Hitler

    Mein „Lieblingspräsident“ hat mit dem Irak-Krieg einen Angriffskrieg durchgeführt, der von der UNO nicht bewilligt war und somit als Kriegsverbrechen gilt. Dieser Massenmörder müsste sich also demzufolge vor dem Den Haager Kriegsverbrechertribunal verantworten. 1946 wurden in Nürnberg die Nazis wegen „Vorbereitung und Durchführung eines Angriffskrieges“ zum Tode verurteilt und gehängt. Warum bei Bush und Konsorten nichts ähnliches stattfindet, muss ich wohl nicht erklären.

    Bush sagt, dass ihm dieser Krieg Gott zugeflüstert habe. Ich glaube eher, dass ihm das seine jüdische Administration „getrichtert“ hat, denn es entspricht genau der Politik die Israel in Palästina seit mehr als 50 Jahren praktiziert. Da wird das Völkerrecht und Menschenrecht mit dicksten Stiefeln getreten, ohne dass jemals irgend jemand dafür zur Verantwortung gezogen wurde. Es wurden über 50 UNO-Resolutionen eingereicht, wobei diese Politik verurteilt werden sollte. Keine wurde jemals angenommen.

    Es ist also so, dass nach dem Wegfall der Sowjetunion die Juden und die Amerikaner die Weltpolitik nach belieben bestimmen können, so wie es ihnen gerade passt. Kürzlich habe ich ein Zitat von einem einflussreichen Juden gelesen und das ging so: „Amerika kontrolliert die Welt und wir kontrollieren Amerika“. Alles klar? Man kann gespannt sein, was als nächstes kommt und eins ist sicher: Unsere Welt ist nicht in guten Händen.

    In bezug auf Hitler sei zu erwähnen, dass England und Frankreich Hitler den Krieg erklärten. Hitler wollte keinen Krieg. Den konnte er am allerwenigsten gebrauchen. Er hat ihn zwar mit Polen provoziert, aber den Krieg wollten andere und das waren die Engländer und anschliessend auch die Amerikaner. Die von Hitler nachfolgend geführten Feldzüge waren reiner Selbstschutz, sonst hätte er überhaupt keine Chance gehabt und wäre sofort unter die Räder gekommen. Das gilt auch für seinen Angriff auf Russland. Aber selbst nach seinen grossen Siegen (Frankreich) versuchte er alles, um mit dem letzten verbliebenen Kriegsgegner England Frieden zu schliessen. Hitler war also nicht der geifernde Psychopath, der nicht anderes im Sinn hatte, als jeden Tag jemand anderem den Krieg zu erklären. Das ist ein reines Märchen.

    Hitler war im übrigen Atheist. Er sprach zwar manchmal von der „göttlichen Vorsehung“ und dass das „Gute siegen müsse“, aber religiös war Hitler nicht. Im Gegenteil, er verachtete die Konfessionen, sie waren für ihn Volksverdummung und sollten nach dem gewonnen Krieg verboten werden. Genauso wie das Rauchen, das er hasste. Parallelen zu unserer heutigen Gesellschaft sind rein zufällig und von mir nicht gewollt.

    Soviel zu Hitler.

    Man könnte noch eine Menge erzählen, warum er z.B. zum Massenmörder wurde und die Juden ermorden lies. Aber das würde zu weit führen und gehört auch nicht in diesen Blog.

    So, mein lieber Rohrbach, jetzt haben Sie wieder ein bisschen was aus mir herausgekitzelt. War aber auch ein interessanter Denkanstoss.

    Tun Sie das bitte aber nicht zu oft, denn ich HASSE es zu schreiben, aber das konnten Sie ja nicht wissen.

  12. werner sagt:

    @ Rosenstengel

    Antisemitismus ist vergleichbar mit Sektiererei. Was sie von sich geben ist deshalb antisemitis und aufwieglerisch, weil es nicht den historischen Tatsachen entspricht. Alles, was sie im letzten Post sagen ist verdreht und zeigt nur ihre Angst und ihren Hass etwas oder jemandem gegenüber, was sie nicht im geringsten durchschauen oder nachgelesen haben.

    Warum benutzen sie den Blog für ihre antisemitischen Hetzreden und Weltverschwörungstheorien? Ist das jetzt ein neuerlicher Versuch, den Blog lahmzulegen?

    Wenn es so wäre, dann würden wir wieder etwas neues lernen. Diese Lehrstück würde dann wie folgt heissen:

    “Sektenheinis, welche Herrn Stamm ein’s auswischen wollen, schrecken selbst davor nicht zurück, ihn selbst und seine Tätigkeit über Anwendung von antisemitischen Sprüchen in seinem Blog in Verruf zu bringen.”

    Wirklich einmal mehr sehr lehrreich, würd’ ich da sagen.

  13. werner sagt:

    @ Rosenstengel

    Antisemitismus ist vergleichbar mit Sektiererei. Was sie von sich geben ist deshalb antisemitis und aufwieglerisch, weil es nicht den historischen Tatsachen entspricht. Alles, was sie im letzten Post sagen ist verdreht und zeigt nur ihre Angst und ihren Hass etwas oder jemandem gegenüber, was sie nicht im geringsten durchschauen oder nachgelesen haben.

    Warum benutzen sie den Blog für ihre antisemitischen Hetzreden und Weltverschwörungstheorien? Ist das jetzt ein neuerlicher Versuch, den Blog lahmzulegen?

    Wenn es so wäre, dann würden wir wieder etwas neues lernen. Diese Lehrstück würde dann wie folgt heissen:

    “Sektenheinis, welche Herrn Stamm ein’s auswischen wollen, schrecken selbst davor nicht zurück, ihn selbst und seine Tätigkeit über Anwendung von antisemitischen Sprüchen in seinem Blog in Verruf zu bringen.”

    Wirklich einmal mehr sehr lehrreich, würd’ ich da sagen.

  14. Walter Rohrbach sagt:

    Ja Studi, Deine Beiträge schätze ich. Auch die von Werner. Rosenstengel brachte einen überaus ausführlichen Artikel. Da gibt es einiges nachzudenken.
    Zu Franz von Assisi möchte ich noch sagen, dass es ihm die grösste Überwindung kostete, den Aussätzigen zu begegnen. Mit seinem Glauben überwand er die Abscheu von diesen Menschen und ging zu ihnen. Seine Liebe zu Gott war dann so gross, dass er ihre Hände ergriff und sie küsste. Hinterher durfte er erfahren, wie köstlich die Liebe Gottes ist. Die Geschichte hat mich sehr berührt.

  15. Walter Rohrbach sagt:

    Ja Rosenstengel, um die Jahrhundertwende war die wirtschaftliche Not extrem hoch. Die Leute haben wohl gearbeitet, aber so wenig verdient, so dass sie kaum ihren Lebensunterhalt bestreiten konnten. Die mittelständige Bevölkerung lebte in 2 – 3 Zimmerwohnungen, darin bis zu 10 Personen hausten. In Schichten wurde geschlafen. Der Neid der Besitzlosen wurde immer gravierender, es wurde nach sozialen und politischen Umwälzungen gefragt, die Zeichen, diese mit Krieg zu erreichen, standen günstig. Das Gehabe der Kaiserreiche war schon längst überwollt. Es musste nur noch das berühmte “Tröpfchen auf den heissen Stein” fallen und Europa explodierte. Der zweite Weltkrieg war eigentlich nur noch eine Fortsetzung des ersten Weltkrieges. In der Zwischenheit konnte man sich wirtschaftlich einigermassen erholen.
    Europa war der Bevölkerungsexplosion um diese Zeit nicht gewachsen, so meine ich. Ich schätze es, in einem friedvollen Europa leben zu können. Seit 61 Jahren hatten wir keinen Krieg mehr und ich hoffe, ich muss nicht noch miterleben, dass wieder die Nationen aufeinander losgehen. In diesem Sinne behalten wir den “friedlichen Gott”. Ihr Artikel Rosenstengel, beinhaltet schon ein wenig Zündstoff. Trotzdem, die Diskussion läuft weiter.

  16. (In)connu sagt:

    @Rosenstengel (alias Dornenschmach) – der, nach eigenen Worten, zu schreiben hasst.
    Nun der Hass löst jede Logik auf….. Nachdem Sie sich in letzter Zeit von Ihrer “fast” sympathischen Seite zeigten, sind Sie wieder sehr tief gefallen. Eigentlich kann ich mir nur vorstellen, dass Sie an diesem Freitag Abend zuviel zu hoch Prozentigem erlegen sind, denn soviel Unsinn und Verdrehung kann nur daraus entstehen! Sie sehen, als positiv denkende Person (keine Angst – nicht nach Murphy!), suche ich eine Erklärung für Ihren Ausrutscher, ansonsten müssen Sie unbedingt den Blog wechseln und sich eher Richtung Braunblog.de orientieren.

  17. werner sagt:

    Wenn Rosenstengel wieder nüchtern ist, wird er sich sicher für den Fehltritt entschuldigen.

    Lieber Rosenstengel, glauben Sie wirklich, was sie da von sich gegeben haben? Dann sollten sie vielleicht nicht so viele X-Files sehen, oder weniger Jan Van Helsings lesen.

    Hitler hat seine Weltmachtspläne schon 10 Jahre vorher in seinem Buch detailliert beschrieben, sogar, wie er vorgehen wird. Es waren alle darüber informiert, welches Monster er dereinst werden würde, die hinterst-Letzten. Aber wenn Sie sich halt nicht wirklich für die Weltgeschichte interessieren, dann glaube ich ihnen gerne, dass es einfach ist, an Verschwörungstheorien und anderes zu glauben.
    Wenn möglich zählen Sie sich noch zu den Auserwählten, welche als einige der Wenigen den ‘Durchblick’ haben. Thema ‘Sekte’.

    Ach ja, das würde übrigens ein sehr gutes, weiteres Thema abgeben:
    Die Verschwörungstheoretiker und ihre Visionen, ihr Irrglaube, ihre Fehlinterpretationen und ihre Sicht, als einzige für die echte Wahrheit auserwählt zu sein. Drohend mit dem Finger immer auf alle scheinbaren Gefahren hinweisend.

  18. studi sagt:

    @werner:

    kopflastigkeit kann vor religiösem wahn schützen… habe diesbezüglich meine eigenen erfahrungen gemacht und mich, trotz nebenwirkungen, für den kopflastigen weg entschieden.

    und wegen abweichung und linientreue: welche linie? die reformierte kirche im kanton zürich ist von der offiziellen, efektiv kaum vorhandenen linie her so schizoid, dass man sie zwangsweise einweisen müsste. zum glück sind die meisten gemeinden selbstständig genug, dass sich dies nicht allzu tragisch auswirkt. an dieser stelle noch herzliche grüsse an den kichenrat.

    @rosenstengel:

    was ist nur in sie gefahren, dass sie auf solche verschwörungstheorien kommen?

    mfg
    studi

  19. Walter Rohrbach sagt:

    Ja Rosenstengel, das haben mir Leute immer wieder gesagt. Hitler hat doch so viel Gutes getan. Er hat Autobahnen herrichten lassen, er verschaffte Millionen von Menschen Arbeit, die Leute hatten wieder etwas zu beissen. Und für das Militär benötigte er eine riesige Menge Soldaten. Wenn man jetzt das so ansieht, könnte man glauben, es sei auch noch etwas Gutes an ihm gewesen. Aber alle haben ja bewusst oder unbewusst für das kommende 1000-jährige Reich arbeiten müssen. Da war schon lange ein Wahnsinniger an der Arbeit. Spätestens nach 1942 hätte er dringendst in die Zwangsjacke gehört. Besser wäre gewesen, vernünftige politische Kräfte hätten Deutschland nach dem 1. Weltkrieg aufbauen können. Doch es war ja eindrücklich, wie Hitler über das ganze Land einen Terror verbreitete.
    Ich bin nur eidg.dipl. Historiker vom Fernsehgucken, doch Historiker beurteilen das viel detaillierter und ausführlicher. Die meisten versuchten sich einfach irgendwie durch diese Zeit zu bringen und gingen die entsprechenden Kompromisse ein.
    Ich hoffe nur, man wird nie vergessen, was sich zwischen 1933 und 1945 ereignet hat.

  20. werner sagt:

    Nicht nur einfach Erfahrungen anmerken. Erzählen!

    Das ist der Stoff, aus dem Geschichten gemacht werden. Also los doch.

  21. werner sagt:

    @ studi

    Dass Kopflastigkeit vor religiösem Wahn schützen kann, kann sein. Es ist aber in den meisten Fällen nicht so.
    Es kann sogar sein, dass die Kopflastigkeit eben gerade der Grund ist, warum man anfällig auf Sekten-Tendenzen ist.

    Wie man weiss, kann man mit ein wenig gescheiten Worten alles rechtfertigen. Dann wird meist die Studiertheit, auch wenn sie noch nicht einmal studiert ist, dazu benutzt, andere umzudrehen.

    Deshalb rege ich mich auch jedesmal auf, wenn jemand meint, mit gescheiten Worten, welche andere nicht verstehen, zu Argumentieren.
    Bei dir ist das auch oft der Fall. Du benutzt Wörter, welche andere im Duden nachschlagen müssen, damit sie überhaupt mitreden können. Das ist einerseits nicht fair und nicht taktvoll, andererseits aber auch ein prinzipieller Grund, deine Aussagen dann in Zweifel zu ziehen.

    Deshalb:
    Wenn du wirklich recht haben willst, dann musst du mit einfachen Worten argumentieren. Und wenn die Leute das dann verstehen, dann schliessen sie von selbst zu dir auf.
    Ausserdem ist das die ehrlichere Art, wie man mit Leuten umgeht, da die Wirklichkeits-Studiertheit, oder die Pseudo-Studiertheit, auch immer mit einem gewissen Überlegenheits-Gedanken daherkommt. Auch das ein Grund, warum solche aussagen nicht angenommen werden.

    Also nochmals: Ich behaupte, dass Studiertheit nicht vor Dummheit schützt, und auch nicht davor, die Dinge in der richtigen Korrelation zu sehen. Da muss der Verstand und die Vernunft schon noch mit dem Herz zusammenarbeiten. Der Kopf alleine ist nicht fähig, richtige Entscheide zu treffen.

    Deshalb würde es dir auch nicht schaden einfach mal den Kopf abzustellen und 1 Woche in’s Kloster zu gehen.
    Deinen gewählten Weg kannst du jederzeit in andere Bahnen lenken. Manchmal kann auch das Wunder wirken, besonders bei kopflastigen Menschen. Du gibst dich deshalb nicht selber auf. Und dort wird dir auch kein Leids getan. Ich war ja auch schon dort und habe ein sehr kultiviertes Umfeld aufgefunden, ein Stand an Normalität und Natürlichkeit, wie man es sonst selten in der Gesellschaft vorfindet.

    Geniesst den Samstag-Abend und den Sonntag.

  22. Walter Rohrbach sagt:

    Hallo Rosenbusch, komm wieder einmal aus Deinem Busch. Wir erwarten noch eine Stellungnahme. Werner und studi gehen wieder voll aufeinander los. Schönen Sonntag.

  23. Walter Rohrbach sagt:

    Hallo studi – selig sind die, die in meinem Namen verfolgt werden und Schmach erleiden müssen, denn sie werden einmal Gerechtigkeit erfahren.

  24. Rosenstengel sagt:

    @Alle

    Es tut mir leid, dass ich erst jetzt reagiere, aber ich bin erst seit 1 Stunde aus meinem Rausch vom Freitagabend wieder erwacht. Ich habe inzwischen meine Gehirnwindungen wieder in eine funktionsfähige Lage zurückgeführt, so dass ich nun in intelligenter Form antworten kann.

    So wie ich mich wage erinnern kann, wollte ich eigentlich mit den kriminellen Machenschaften der internationalen Politik noch schärfer ins Gericht gehen, aber dann ist mir mein „Feuerwasser“ ausgegangen und bin aus diesem Umstand heraus resigniert eingeschlafen.

    Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich froh bin, dass ich nicht alles geschrieben habe, was ich im Kopf hatte, denn das hätte hier einen hoffnungslosen Kleinkrieg ausgelöst, den ich mir und auch dem Blog somit erspart habe. Und damit will ich es auch belassen.

    Aber nun zu den Reaktionen:

    Der Werner hat hier geschrieben, dass es immer Leute gegeben hat, die gut über Hitler geredet haben. Richtig, und man hat sie dafür verachtet oder zumindest belächelt. Aber in den letzten 10 Jahren wurden über die Geschichte des 3.Reiches soviel neue historische Fakten publiziert, so dass man sagen muss, dass diese Leute wahrscheinlich nicht so falsch gelegen sind. Aber dafür können sie sich auch nichts mehr kaufen, denn von denen lebt wohl keiner mehr.

    Der hat Studi hat sich gefragt, was wohl in mich gefahren ist. Nun, ich habe manchmal so unkontrollierte Anfälle, wo ich einfach die Wahrheit sagen MUSS. Da braucht es manchmal nur einen kleinen Stupf und dann muss es raus. Tipp an Sie Studi: Machen Sie die Augen auf, es ist nicht alles so christlich in dieser Welt, wie Sie es gerne hätten. Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern bittere Realität.

    Dem inconnu kann ich nur sagen, dass der „Hochprozentige“ hervorragend geschmeckt hat, abgesehen vom anschliessend komatösen Heilschlaf.

    Dem Rohrbach war die ganze Sache doch etwas zu peinlich und er hat sich vornehm zurückgehalten. Er hat ja auch Recht. Ein ehrbarer Schweizer denkt im besten Fall an das was ich geschrieben habe, aber schreiben würde er es NIEMALS. Das sind wir unserer Neutralität und unserer „political correctness“ schon schuldig. Aber ich glaube, dass er weiss, dass ich mir das alles nicht nur aus den Fingern gesogen habe.

    So, jetzt muss ich mich aber wieder weiter erholen und sehr viel ruhen.

    Einen schönen Sonntag an alle.

  25. Walter Rohrbach sagt:

    Studi wäre der erste, der das Kutteli der Armut über sich streifen würde, barfuss durch die Gassen gehen würde und bei den Menschen um ein Almosen bitten würde. Keine Spur von Kopflastigkeit!

  26. studi sagt:

    @rosenstengel:

    ja, leider ist es in der welt nicht so christlich, wie es zu wünschen wäre. aber offen gestanden muss ich gar nicht so weit suchen, um missstände zu finden: ein blick vor meine eigene haustür reicht da schon. deswegen aber gleich alle ideale über bord werfen? nein, das kann wohl auch nicht die lösung sein.

    @walter rohrbach:

    dass ich kopflastig bin, habe schon eingestanden. sie wollen mir ja nicht weiss machen, dass sie selbst ein gefühlduseliger emo-punk sind, oder? 😉

    mfg
    studi

  27. Walter Rohrbach sagt:

    Lieber Studi, ich verehre Franz von Assisi und sein Tun im täglichen Leben. Der hat wirklich Mut gehabt. Ich meinerseits lebe von einem festen Einkommen und geniesse ein Leben der religiösen Betrachtung.

  28. Walter Rohrbach sagt:

    Lieber Rosenstengel
    Ich hoffe, ich kann Dir Du sagen. Imponiert hat mich Deine humoristische Art, wie Du auf die Reaktionen eingegangen bist. Zu meiner Seite, ich kann nicht richtig überschauen, was im Dritten Reich passiert ist. Ich habe nur gehört und gelesen. Mein Vater hatte fast einen blinden Hass auf die Schwaben, was ich nicht recht verstehen konnte. Hier in der Schweiz darf man fast nicht sagen, Deutschland könnte Fussballweltmeister werden. Es wird dann einem fast gedroht, den Kopf etwas kürzer zu machen.
    Jedenfalls denke ich, die Deutschen sind eine ungeheure Macht in Europa, trotz der Kriegen. Wir Schweizer behielten die Unabhängigkeit, weil wir in der Vergangenheit sehr kooperativ waren.
    Tschüss Rosenstengel.

  29. David Meili sagt:

    Liebe Teilnehmer/innen

    Ich habe die Diskussion zuerst mit Interesse, dann mit zunehmender Enttäuschung verfolgt.

    Schade, dass sich so wenig theologisch interessierte Leute und auch kaum einigermassen belesene Vertreter/innen des Tierschutz eingeklinkt haben.

    Jetzt möchte als stiller Leser doch noch etwas gut machen. Wer sich ernsthaft für die Thematik interessiert, kommt an:

    Bezzel, Einhard: Liebes böses Tier. Die falsch verstandene Kreatur. Artemis und Winkler, München 1992.

    kaum vorbei. Ich kann das Buch nur empfehlen, es ist antiquarisch leicht erhältlich.

    In den vergangenen Jahren konnte ich oft mit prominenten Wissenschafter/innen über mensch und Tier diskutieren. Eigentlich hat nie jemand bestritten, dass Menschen eine Seele haben, – und logischerweise auch Tiere. Wir sind Teil der gleichen “Schöpfung”, wie immer wir sie auch verstehen.

    David Meili

  30. Norbert sagt:

    Hmm, aber in Einsiedeln gibt es jährlich zu Bettag den sogenannten Bettagsritt. Und das ist jeweils auf dem Klostplatz eine Messe, beritten.

    Ist das nicht auch ein Pferdegottesdienst?

    Wieso schmücken sich die mit “Erster…”?

  31. resaleugg sagt:

    News :wholesaler!!!! Uggboot

    Welcome to do business with us,we are wholesale manufacturers of Ugg Australia Sheepskin Boots,offering 100% quality promise.
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    Soft suede uppers lined with sheepskin and soft pig suede
    Approximate heel height: 3 inches
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    The Elsey is a stylish wedge boot made with soft suedes and detailed with a leather lace.
    This tall women’s boot features a combination of rich suedes and genuine twin-faced sheepskin.
    I have taken clearly photographs of this bag so you can get a good idea of what you are bidding on.
    Web:http://www.resaleugg.com
    msn:wholesel@hotmail.com
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