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Alternativmedizin ist Luxus

Hugo Stamm am Dienstag den 26. Mai 2009

Wir haben die Abstimmung zur Komplementärmedizin mit überwältigendem Mehr gutgeheissen. Ich vermute, dass viele Befürworter den Entscheid in ein paar Jahren bereuen werden.

Die grosse Akzeptanz der Alternativmedizin in der Bevölkerung ist erstaunlich. Vor wenigen Jahrzehnten kannten höchstens Insider den Begriff. Kräuterhexen gehörten früher zu den Alternativmedizinern, ihr Ruf war aber oft zweifelhaft.

Mit der Esoterikwelle und dem Interesse an fernöstlichen Heilslehren wurden die „sanften Heilmethoden“ auch bei uns einem breiten Publikum bekannt.
Erstaunlicherweise sind diese Methoden fast durchwegs mit positiven Attributen besetzt. Während die Schulmedizin zunehmend als seelenlose Therapie in Verruf geraten ist, verklären viele die Alternativmedizin kritiklos. Das Abstimmungsresultat bestätigt es.

Ich habe schon oft dargelegt, dass die wichtigsten Disziplinen der Alternativmedizin wissenschaftlichen Kriterien nicht standhalten. Die Homöopathie verletzt beispielsweise gleich drei grundlegende Gesetze: Durch Verdünnung potenziert sich das Medikament, eine Krankheit wird durch die gleiche Krankheit bekämpft, Informationen können in Flüssigkeiten übertragen werden. Die vom Gesetz zwingend verlangte Wirksamkeit ist somit nicht nachgewiesen. (Es ist aber unbestritten, dass der Placeboeffekt bei der Homöopathie recht hoch ist.)

Ich wage die Behauptung, Homöopathie beruhe auf Aberglauben. Zumindest haben wir soeben etwas in der Verfassung verankert, das sich einer wissenschaftlichen Überprüfung entzieht. Das ist auch politisch widersinnig. Was hat die Alternativmedizin in der Verfassung zu suchen? Für die Schulmedizin gibt es auch keinen vergleichbaren Passus.

Auch bei der Akupunktur müssen grundsätzliche Zweifel angebracht werden. Diese beruht auf zwei Grundannahmen, die sich wissenschaftlich nicht prüfen lassen. 1. Durch den Körper verlaufen Energiemeridiane, die exakt lokalisiert werden können. 2. Indem man Nadeln an bestimmten Stellen der Meridiane setzt, werden Heilungsprozesse ausgelöst.

Auch empirische Untersuchungen haben gezeigt, dass die Theorie fragwürdig ist und die Wirksamkeit nicht nachgewiesen werden kann. Bei einer Untersuchung wurden Patienten mit gleichen Symptomen in zwei Gruppen eingeteilt. Bei der einen Gruppe wurden die Nadeln nach der Akupunkturmethode korrekt gesetzt. Bei einer Vergleichsgruppe wurden die Nadeln den Patienten absichtlich an falschen Punkten gesteckt. Resultat: Der Effekt war bei beiden Gruppen ähnlich. Es drängt sich also die Vermutung auf, dass auch Akupunktur lediglich einen Placeboeffekt bewirkt.

Mir geht es aber im Zusammenhang mit der Abstimmung um ein anderes Problem. Ich behaupte, dass die Alternativmedizin in erster Linie eine Luxusmedizin ist, die nicht in die Grundversicherung gehört.

Konkret: Alternativmedizin wird vor allem bei harmloseren Symptomen eingesetzt. Bei Erkältung, Schnupfen, Allergien, die die Gesundheit nicht gefährden, bei leichten Kopfschmerzen, Entzündungen und Verletzungen usw. Das sind mehrheitlich Krankheiten, mit denen unser Körper selbst problemlos fertig wird.

Die Alternativmedizin fördert ausserdem die Verweichlichung der Gesellschaft. Wir sind nicht mehr bereit, Krankheitssymptome auszuhalten. Viele rennen wegen jedem Wehwehchen zum Handaufleger, Heiler oder Naturheilarzt. Exakt jene Leute, die die Naturverbundenheit als wichtiges Lebensziel propagieren, vertrauen ihrem Körper, der immer noch der beste Arzt ist, nicht. Es sei daran erinnert, dass die überwiegende Zahl der Krankheiten auch ohne Intervention ausheilt. Es dauert nun mal sieben Tage, bis eine Erkältung auskuriert ist. Der Prozess kann weder durch Tabletten noch durch Globuli beschleunigt werden. Damit lassen sich bestenfalls die Symptome unterdrücken.

Ärgerlich ist auch, dass viele Konsumenten, die in der Alternativmedizin ein Wundermittel sehen, die Schulmedizin verteufeln. Doch sobald sie selbst eine schwerwiegende Krankheit erleiden, zögern sie – zum Glück – nicht, zum Arzt zu gehen. Bei einem Blinddarm, bei Nierensteinen, einer Hirnhautentzündung, einer Lungenentzündung, bei einem schweren Unfall und vielem mehr können ihnen Globuli nicht helfen, sondern nur die verhassten Ärzte mit ihrer Spitzenmedizin. Auch bei Krebs verzichten nur wenige Anhänger der Komplementärmedizin auf Bestrahlung und Chemotherapie.

Alternativmedizin ist also eine Luxusmedizin, weil sie es bei den meisten Krankheiten nicht braucht und weil sie bei schweren Krankheiten nichts taugt. Wenn der Trend weiter geht, werden immer mehr Leute die Alternativmedizin in Anspruch nehmen, was die Kosten in die Höhe treiben wird. Luxus sollte die Allgemeinheit nicht zahlen. Deshalb gehört die Alternativmedizin nicht in die Grundversicherung. Wer sich den Luxus leisten will, soll auch in Zukunft eine Kosten deckende Zusatzversicherung abschliessen.

(Da ich im Ausland bin, kann ich mich nicht an der Diskussion beteiligen.)

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433 Kommentare zu “Alternativmedizin ist Luxus”

  1. Rabbi Jussuf sagt:

    @Agnostiker
    “Noch eine Bemerkung zu Ihrem Satz „Weder religioese Moralvorstellungen noch staatliche Zugriffe duerfen über das Leben und den Koerper von Menschen bestimmen.“
    Tatsache ist, dass sowohl der Staat wie die Religionsgemeinschaften dies TUN.
    Der Staat tut dies, indem er bestimmt, welche medizinischen Leistungen ein Mensch zu welchem Preis erhalten darf. Der Staat legt dies vor allem aufgrund von Kostenfaktoren fest, dies ist das Hauptproblem am so genannten „Grundversicherungskatalog“, Einzelschicksale werden so ignoriert.
    Sie vergessen zu erwähnen, dass der Staat das NEGATIV tut. Damit meine ich, dass der Staat nur bestimmt, ab wann er keine Hilfe (finanziell) mehr leistet. Es bleibt dabei dem Einzelnen überlassen, sich darüber hinausgehende Hilfe zu suchen (und zu bezahlen).
    Das ist ein wesentlicher Unterschied zur Einmischung von Religionsgemeinschaften, die ihren Mitgliedern gewisse Formen der Hilfe verbieten. (Z.B. Blutverbot der Zeugen Jehovas)
    Wir tun immer so, als ob es ein Naturgesetz und das Selbstverständlichste auf der Welt wäre, dass der Staat, also die Gemeinschaft der Bürger verpflichtet seien, den Einzelnen immer und überall zu unterstützen. Dabei ist das erst eine Errungenschaft der jüngeren Zeit.

    Im Zusammenhang dazu stieg auch die Wertschätzung des einzelnen Lebens. Auch da tun wir so, als sei ein einzelnes ungeborenes Leben etwas gewaltig Schützenswertes. Der Wert wird extrem überhöht. Kein Wunder kommt es dann zu so emotionsgeladenen Diskussionen, wie die über den „Zellhaufen“.
    Wo beginnt menschliches Leben? Bei der Geburt? Vor der Geburt? Warum schon da? Es hat sich noch nichts gebildet, was typisch menschlich wäre (Bewusstsein)?
    Beginnt das menschliche schützenswerte Leben bei der Zeugung? Oder soll ich bereits mich selber als Träger und Produzent von Samen als schützenswert für zukünftiges Leben betrachten?
    Wenn man diese Frage mit JA beantworten wollte, was ist dann mit den Millionen an Spermien die nicht zum Zug kommen?
    (Dass diese Frage durchaus schon mit Ja beantwortet wurde, zeigt die Bibelgeschichte des Onan)
    Denken wir etwas genauer, dann entzieht sich uns eine klare Basis um den Anfang eines Lebens bestimmen zu können vollkommen.
    Fahren wir doch die Emotionen etwas herunter.

  2. Rabbi Jussuf sagt:

    @Nivika

    “Nur weil Sie nicht fähig sind, das Welt, bzw. Menschenbild hinter diesen Arten von Medizin
    zu verstehen, sprechen Sie ihr die Wirksamkeit ab. Ich kann ihnen helfen. Beschäftigen Sie sich mit der Art wie Jesus geheilt hat und dann kommen Sie vielleicht drauf. Viel Glück!“

    Naja, die Jesusschen Heilungsmethoden… seit er gestorben ist, hat niemand mehr etwas über deren Heilungserfolge gehört.
    Zum Glück!
    Man stelle sich mal den riesigen Verbrauch an Schweinen vor! Die Zudem unseren CO2 Haushalt weiter belasten würden! Von der Wasserverschmutzung mit den vielen Kadavern wollen wir gar nicht erst sprechen!

  3. Alois Mutz sagt:

    @Lua
    “Darum geht es in der Religion, Alois. Die Bindung Ihrer Aufmerksamkeit muss von dieser Struktur befreit werden. Das Zurückziehen der Sinne ist es, das uns auf unser wahres Ich stossen lässt.
    Was Sie aber tun können: Sich von der “Struktur” lösen! Das ist nicht eine Verlierer-Philosophie. Es ist die Philosophie des Gewinners. Sie verlieren dadurch nämlich diese Welt nicht, nein, Sie gewinnen eine neues Universum hinzu! (Buddha lacht, er ist nicht am Weinen)”

    Ich spreche nicht vom Hinduismus, sondern von der krankhaften Verlierermentalität von Christen, welche alles in den Schoss des Laissez-faire werfen. Diese Verlierermentalität finde ich zum kotzen. Jedesmal, wenn man eines auf’s Dach kriegt, schreibt man es Gott zu. Natürlich hat Gott das für uns bestimmt, aber er will sicher nicht, dass wir es einfach akzeptieren. Er will, dass wir für unsere Sache kämpfen, weil wir als Menschen stark geboren sind, und einen freien Willen haben.

    Sie werfen hier also zwei Dinge in den gleichen Topf. Als Christ kann ich mein Schicksal ertragen. Aber ich weine nicht dafür, sondern nehme es an, mit einem Lachen auf dem Gesicht. Diese innere Haltung der Stärke geht den meisten Christen vollkommen ab. Deshalb verachten Chinesen auch Christen. In den Augen der Chinesen gelten ausserdem alle Weissen als “dumm und faul”. Jawohl, DUMM und FAUL. Wirklich, das ist kein Witz. Das sind Aussgen von meinen Kollegen in China, von Hochschulabsolventen bis zu Wanderarbeitern, welche dies aussagen. Auch heute noch.

    Und wissen Sie, weshalb das so kommt? Weil wir unser Christ-Sein falsch verstanden haben. Und weil uns das Christ-Sein von der Vergangenheit als Duckmäusertum auferzwungen wurde. Demut wurde lange Zeit interpretiert als Sich-Versklaven-Lassen. Aber damit ist nun heutzutage endlich schluss. Die modernen Christen beugen sich nicht mehr weltlichen Gesetzen oder bestimmten Personen. Sie erschaffen, ganz im Gegenteil, die Welt neu, und erbauen hierdurch den Tempel Gottes auf Erden. Den Tempel des Rechtes und vorallem der Gerechtigkeit.
    Spüren Sie diese Kraft des neuen Geistes? Können Sie es fühlen?

    Atalaia und andere sind die Vorreiter dieser neuen Sorte von Christen. Und es werden deren immer mehr. Und glauben Sie mir, das ist gut so. Denn diese neuen Christen werden eine neue Weltordnung erstellen, in welcher die Freiheit des Menschen wieder etwas gilt. Und wo sich der Mensch nicht mehr der Wirtschaft, der Politik, oder der irre gewordenen atheistischen Gesellschaft unterstellen muss, sondern frei ist vor Gott, und frei ist vor den Menschen.

    Das alles hat eigentlich nichts mit dem Hinduismus zu tun, soweitl ich dies feststellen kann.

  4. Lua sagt:

    Alois Mutz: “Das alles hat eigentlich nichts mit dem Hinduismus zu tun, soweitl ich dies feststellen kann.

    Sie haben von meinen Worten nicht gerade viele verstanden.

  5. Rosenstengel sagt:

    @Angostiker

    Ich habe nur einige Aussagen kommentiert, darunter auch eine von Ihnen. Das muss in einem öffentlichen Forum erlaubt sein.

    Wenn Sie darauf jedoch wie ein Snob reagieren, dann entsteht bei mir der Eindruck, dass sie möglicherweise ein eingebildeter Wichtigtuer sind. Bisher hatte ich diesen Eindruck nicht von Ihnen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

  6. Dobra sagt:

    @Pero
    Dein Beitrag um 04.06.2009 um 10:10 finde ich toll.
    Zum “furor digital”: Kurt Imhof, Professor für Soziologie und Publizistikwissenschaft an der Universität Zürich, spricht in einem ähnlichen Zusammenhang von der “Barbarisierung der Öffentlichkeit”.: http://www.thurgauerzeitung.ch/thurgau/kreuzlingen/Virtueller-Sturm-der-Entruestung/story/10109350

    Im Mob versteckt sich das Individuum in der Masse, im Blog in der Anonymität. Wir hängen wie die Kletten am Blog,. werden bissog, denn unser Kränkungspotential wird in ewas so getriggert, wie die Finger in die Tasten hauen. Das Menschein verfllüchtig sich im Gegenüber (dem man Menschsein abpricht) und verdichtet sich in einer übertriebenen Nabelschau, in einem Super-virtualen- Ego. Meine Worte zählen und ich lasse mir nichts bieten und notfalls fresse ich dafür eine Besen (wenn ich denn schon nicht hexen kann). Am Schluss, aber in der Verachtung und dem blindwütigen Hass zählt nur noch ein Ziel: Die Zerstörung des Gegenübers, dass ich dabei selber auf der Strecke bleibe, ist dabei Nebensache. Die totale Vernichtung ist wichtiger weder Eingeständnisse. Entweder-oder ist die Maxime, sowohl-aus auch eine Schande.
    Etwa so vielleicht?

    @Agnostiker
    Ich bin weitgehend mit Ihnen einig, gebe aber zu bedenken, dass, wenn die Worte als Fingerzeit für den anderen formuliert werden, eher wenig taugen. Die Grösse Fehler zuzugeben zu können (und es besser zu machen) kann man von sich selbst verlangen, bzw. genau das ringe ich mir oft ab, in dem ich mit dem Gegenüber auseinandersetze. Streiten will gelernt sein und verlangt auch, es nicht zu tun, wenn es das Gegenüber nicht könne will oder noch öfter: Nicht wollen kann. Wenn ich aber meine Streitkultuer nicht hinterfrage und das auch offen lege, verhinder ich ein gemeinsames Lernen. Ich habe dargelgt, warum ich Mutz nicht mehr Troll nenne und das ist mein Lernblätz. Welche ist der Ihre? Warum halten Sie an den Aussagen gegenüber Bamberger fest? Weil Sie seine Terminologie abscheulich finden? Bzw. EINEN Begriff sie nicht goutieren?

    Der Anspruch das Gegenüber überzeugen zu wollen, scheint mir heikel. Ein bescheidener und weitaus konstruktiverer Anspruch wäre meiner Meinung nach, dass man versucht seine Standpunkt darzulegen auf eine Art, wie man es vor sich vertreten kann. Und dass man dem anderen seine Freiheit lässt diesen Standpunkt zu verwerfen. Wie er das macht, entscheidet sicherlich über weiter Kontakte und weiter Auseinandersetzungen, auch ich sehe das so. Dann aber wäre die Legitimation den anderen zu verteufeln nicht mehr gegeben und keine Macht der Welt, vor allem keine Moralvorstellung könnte Sie zwingen andere Boger zu bestrafen. Somit würden sie befreit und selbsbewusst agieren und sich nicht von Ideen korrumpieren lassen. Es stellt sich die ewige Frage: wie geht die Toleranz mit der Intoleranz um? Und die Frage dahinter ist noch etwas schwieriger: Was ist Toleranz und wer bestimmt das?
    Grüsse

  7. erna sagt:

    @ Goldmund

    Ihr Vorschlag ist plausibel und ich bin grundsätzlich mit Ihnen einverstanden. Nur: Wer soll das leisten? Esskultur lernt man im Elternhaus. Pubertäre Jugendliche und vermutlich adoleszente (also schon fast “Erwachsene”) können sich oft dem sogenannten Gruppendruck nicht entziehen und damit sind vermutlich auch Eltern gefordert. Eltern, die sehr wohl den Pausenapfel besser fänden als Weggli oder so, damit nicht wirklich ankommen und manchmal eben falsche Kompromisse schliessen. Coaching und Ernährungeslehre in der Schule? Wäre vielleicht gar nicht schlecht, müsste aber relativ früh einsetzen unter Einbezug der Eltern und auf einer eben angepassten Ebene, so dass es im besten Fall Spass macht….Hat möglicherweise mit Wissen und stabilem Selbstbewusstsein zu tun und der Fähigkeit zu spüren was einem selbst zuträglich ist etwa nach dem Gebot “Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst”. Alkohol in jeglicher Form ist u.A. auch eine “Kalorienbombe”. Wissen das die lockeren Kids? Und die gestressten Erwachsenen die sich von Fastfood ernähren müssten allenfalls Ihren Lebensstil neu überdenken. Schon richtig, die Umsetzung ist nur nicht ganz einfach.

    Auf den Trend aus den USA können wir definitiv verzichten, keine Frage. Ich frage mich in diesem Zusammenhang warum Menschen sich das überhaupt antun. Mal ganz abgesehen von der Kostenexplosion im Gesundheitswesen resultiert aus solchem Essverhalten eine ganz schlechte Lebensqualität.

  8. erna sagt:

    @ Goldmund

    Und als PS: Diabetes ist nicht die einzige Stoffwechselerkrankung. Ausserdem gäbe es da noch andere Erkrankungen und so als Ursache für Adipositas. Und da würde weder Bewegungs-Coaching noch Ernährungsberatung etwas nützen, weil die Ursache nicht im Essverhalten liegt. In diesem Zusammenhang denke ich ist ganz besonders wichtig, den Menschen als Gesamtwerk zu sehen und auch so zu behandeln. Und deswegen halte ich Taktgefühl im Alltag für ganz besonders wichtig.

  9. Olive sagt:

    @E.H
    03.06.2009 um 23:48

    Der ehemalige Steuerberater Konz ist bestimmt vertrauenswürdiger als jeder Arzt. Dann sind Sie Rohköstler?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Konz

    Eine Aussage von ihm:

    “Das Behandeln von Krankheiten durch Ärzte kann nur schaden, aber nie nutzen.
    Warum? Weil Ärzte früher wie heute die Selbstreinigung des Körpers (Krankheit genannt) durch die Verabreichung von Giften (das sind alle medizinisch angewandten Medikamente für den natürlichen Körper) unterbinden. Durch diese Scheinheilung wächst der Giftspeicher im Körper des Kranken nur noch stärker an. Die Ärzteschaft wiederum gewinnt so, auf diese hinterhältige Art, immer mehr Abhängige und Süchtige, die ohne deren Drogen nicht mehr auskommen können.”

  10. Pero sagt:

    @Dobra
    Danke für den Hinweis – ja, so etwa finde das gut zusammengefasst und es gefällt mir als Beitrag in einem ausklingenden thema. Vielleicht kann man es ja mitnehmen. Die «Anstrengung des Begriffes» wäre also im Blog eine besondere Leistung, weil man nicht nur gegen andere Meinungen anschreibt, sondern immer auch gegen den inneren Schweinehund. Der Blog als Selbsttest.

  11. Alois Mutz sagt:

    @Lua
    “Sie haben von meinen Worten nicht gerade viele verstanden.”

    Doch, ich habe verstanden, was Sie mir sagen wollen. Aber ich sage, dass es sich um die Philosophie von Verlierern handelt, und dass nirgends in der Bibel steht, dass man demütig und schwach sein soll vor Menschen, sondern vor Gott die Gottesfurcht haben soll, weil er allmächtig ist. Nicht aber, weil der Mensch keinen freien Willen hat und dem Schicksal ausgeliefert ist. Darin liegt der Unterschied.

    Die Hinduistische Religion vermittelt hierinne auch die falsche Philosophie. Ja sie mag sogar der Ursprung sein für diese falsche Botschaft im Christentum. Denn der Hinduismus besteht tausende von Jahren länger als das Christentum. Die Vor-Indus-Kultur kannte bereits hinduistische Gottesverehrungen. Und ein Grossteil der frühesten Formen von Religionen kamen aus Persien, respektive eben Indien.

    Viele Religionen wurden gewandelt in Philosophien zum Missbrauch des Volkes, damit es sich der Priesterkaste unterwarf. Mit in diesem Zusammenhang zu stehen kommen eben Aussagen wie, dass das Schwache schlussendlich siegen werde, dass die ersten die letzten sein würden, und viele andere Pseudo-Wertevorstellungen. Genau das erkennen Chinesen sehr eindeutig und sehr scharf. Unsere Ritterlichkeit des Zuvorkommens und des sich Unterwerfens vor dem Anderen, wer auch immer er sei, entlockt denen nur ein müdes Lachen.

    Ihre Gesetze des Hinduismus sind teilweise keinesfalls universelle Gesetzmässigkeiten. Sondern es handelt sich um rein traditionelle Sätze und Verhaltensregeln. Das gleiche gilt für das Christentum, welches auch an dieser Krankheit der Schwäche leidet. Die Bergpredit ist eine reine Homage an notorische Verlierer und gnadenlos Unterdrückte, welche die Revolution planen möchten, und sich Balsam auf das Herz reiben.

    Viele Christen verdrehen wegen der Bergpredigt immer alles. Sie sagen z.B.: Die Schwachen werden stark sein, und die Starken werden schwach sein. Oder die Kleinen werden gross sein, und die Grossen werden klein sein.
    Das ist eine Philosophie für notorische Verlierer, und nicht für Menschen mit einem freien Willen, dem Drang zur Tat, und dem Drang, die Welt nach seinen Vorstellungen zu erschaffen, so wie es eigentlich in der Bibel steht.

    Es heisst nicht: Der Mensch ist vielleicht zu klein und unwürdig, um in den Tempel oder das Reich Gottes einzugehen.
    Es muss heissen: Sei DU der Tempel Gottes, und erschaffe Gottes Reich auf Erden!

  12. Lua sagt:

    Alois Mutz: “Aber ich sage, dass es sich um die Philosophie von Verlierern handelt, und dass nirgends in der Bibel steht, dass man demütig und schwach sein soll vor Menschen,…

    Das steht auch nicht in den Veden. Wer soll das denn predigen?

    Alois Mutz: “Es heisst nicht: Der Mensch ist vielleicht zu klein und unwürdig, um in den Tempel oder das Reich Gottes einzugehen. Es muss heissen: Sei DU der Tempel Gottes, und erschaffe Gottes Reich auf Erden!

    Ach Alois, da ist wohl Hopfen und Malz verloren.

    Es heisst: Das Reich Gottes ist in(wändig in) dir. Und: Dein Körper soll Dein Tempel sein.

    Wozu sollen wir ein Reich Gottes auf Erden erschaffen? Es ist doch schon da. In jedem von uns. In allem.

  13. goldmund sagt:

    erna

    Ich teile ihre Ueberlegungen bezüglich der Esskultur. Sie machen da sehr interessante Ueberlegungen. Da müsste man auf verschiedenen Ebene arbeiten um wirklich Erfolge zu erzielen und ja, ohne die Eltern miteinzubeziehen (die ganz entscheidend die Esskultur ihrer Kinder prägen), gehts nicht. Da kommt viel Arbeit auf uns zu und wir können uns nicht auf Altbewährte Strategien verlassen, da unsere Gesellschaft vor ganz neuen Problemen steht. Sie haben recht: Einfach wirds nicht.
    Leider muss ich die Diskussion mit ihnen unterbrechen, da ich ab Samstag für einen Monat in Australien (Ferien) verweile.

    Bezüglich PS: Die ueberwiegende Mehrheit der Adipösen hat keine klar diagnostizierte Stoffwechselerkrankung (Sonst müssten sie jetzt klare Zahlen dazu bringen). Selbstverständlich spielt bei dieser Mehrheit eine polygenetische Disposition (die selbstverständlich nicht bei allen gleich gelagert ist) eine wichtige Rolle bei der Entstehung ihre chronischen Krankheit. Und doch: Bei der Mehrheit würde eine Ernährungsumstellung sehr viel bringen. Ich weiss selber wie schwierig dies ist und ich behaupte auch nicht, dass Adipöse Menschen irgendwie schuld sind an ihrem Leiden. Aber sie haben eine Mitverantwortung
    für ihre Genesung.

    Mit herzlichen Grüssen

    goldmund

  14. Hermann sagt:

    Herr Stamm ist unbestrittener Fachmann in Fragen von Sekten, Religion. Nun begibt er sich auch auf das Gebiet der Medizin. Mit welchem Recht? Mit welcher Erfahrung? Keine. Er kolportiert einfach Meinungen von Leuten die ebenso wenig Arzt sind wie er selbst. Indem man die Argumente aus dem Abstimmungskampf wiederholt werden sie nicht besser und überzeugender.

  15. Moria sagt:

    Agnostiker
    Danke fuer Deine Ausfuehrungen von HEUTE – ein neuer Tag – ein neues Gnostik-Glueck!
    Mit Deinem Beitrag von 8.12h bin ich einer Meinung.

    Leider ist es mir ein Raetsel, wie Du Dich mit dem Begriff ‚Zellhaufen’ sooo schwer tust und deshalb Bamberger in einer uebertriebenen Vehemenz anprangst.
    Er meint damit nun wirklich nicht ein ‚werdendes Leben’, niemals – soviel er schon verlauten liess, ist er selbst Vater von vier Kindern……, also bitte, wie koennte er!
    Es ist mir absolut unverstaendlich, wie Du Bamberger’s Aussage auch nur im Ansatz mit dem Verlust eines ungeborenen Kindes in Zusammenhang bringst. Bitte sehr, Du siehst und liest doch normalerweise klarer!

    Die strittige Frage ist und bleibt offensichtlich, wann beginnt menschliches Leben.
    Dazu hat auch Rabbi Jussuf eine interessante Stellungnahme geliefert.

    Weisst Du, Agnostikus, ich – als Frau und ‚ueberzeugte’ (!) Mutter – stelle mir auch immer wieder die Frage, wann, zu welchem Zeitpunkt, in welchem Stadium verwandelt das ‚gewisse Etwas’, viele nennen es Seele, einen (halt doch ‚nur’ Zellhaufen) in eine vollwertige Existenz, in ein menschliches Leben? Der ‚Lebens’-Begriff setzt m.E. die Existenz dieses ‚gewissen Etwas’ voraus – ein Zellhaufen alleine genuegt nicht.
    Ich wehre mich strikte gegen die Argumentation, dass Abtreibung in den ersten Schwangerschaftswochen MORD sein soll. ***
    Ist nicht eigentlich die Frage, wann menschliches Leben beginnt weniger relevant als, was, zu welchem Zeitpunkt DEN Menschen ausmacht (wenn er schon ueber andere Lebewesen gestellt werden will….)? Ist es nicht sein Bewusstsein?
    Ein Embryo hat kein Bewusstsein, solange das Gehirn nicht wenigstens anfaengt, sich zu entwickeln. Von daher habe ich mit der Abtreibung in den ersten Wochen einer Schwangerschaft nicht wirklich ein ethisches Problem, ***allerdings vorausgesetzt, dass es einen plausiblen, nachvollziehbaren Grund dafuer gibt. Moralisch mag man das anders sehen, aber ethisch ist die Sache für mich recht eindeutig.
    Du wirst mir dagegenhalten, dass die Verschmelzung von Samen- und Eizelle doch bereits der Beginn von Leben sie, nun vielleicht……, aber damit es sich als Mensch (im vollwertigen Sinne) auszeichnet, braucht es sein Gehirn. Und das ist mit der Verschmelzung der Zellen eben noch nicht vorhanden.
    Ich hoffe es ist mir ein klein wenig gelungen, Dir den Ausdruck des Zellhaufens etwas zu entmystifizieren…..

    Dafuer und immerhin hast Du Dich wiederum fuer den Blog-Wochenpreis aufgedraengt
    den ROSEN…..-ZUECHT_IGUNGS-PREIS dieser Woche!!
    Prima gekontert!

    Dobra
    Du fragst: “Was ist Toleranz und wer bestimmt das?”
    Keine einfache Frage, jedenfalss meinte ich, dass man ‘hart’ im Nehmen und ‘weich’ im Geben sein muss, um wirklich tolerant zu sein!

    Pero
    auch Dobra

    Ich weiss – Lob ist in diesem Blog verpoent….., Du magst ihn nicht besonders, Swann noch viel weniger (er muss ihn zuerst wieder verdienen….!!), Dobra hm…. – deshalb auf diese Weise::

    Die Frucht erkennt man am Geruch
    Die Fundis an deren Bibelspruch
    Dobra erkennt man an der Empathie
    Deshalb auch meine Sympathie
    Und an der Intoleranz ZERO
    Unsern hochgeschaetzten PERO

    Pero, Deine Ausgewogenheit besticht deshalb, weil Du trotz Beruecksichtigung aller Polen, Stroemungen und Haltungen, wo es dann sein muss, klar Position beziehst!
    Das ist einer der Gruende, dass Dich dieser Blog dringend braucht – ich (u.a.) koennen viel davon lernen. Etwas weniger Emotionalitaet und mehr Balance; ob ich mir das wohl noch aneignen kann? Hattest Du das schon immer, oder brauchte es ein Schluesselerlebnis dazu?

  16. Moria sagt:

    Habe soeben mit ‘Schrecken’ bemerkt, dass DAS Lob ja nicht maennlich, sondern saechlich ist…….hm……laesst Sigi da wohl gruessen….?

  17. deeps sagt:

    Immer wieder brisant, das Thema Abtreibung. Hier bin ich ganz deiner Meinung, Moria.
    Ich bin auch über den Begriff “Zellhaufen” gestolpert, weil es schon etwas herzlos tönt. Andererseits kann ich auch ganz pragmatisch feststellen, dass das befruchtete Ei zu Beginn halt eben genau das ist. Wie andere schon bemerkt haben, ist es nicht immer ganz einfach, das “nackte” Wort genauso zu verstehen, wie es der Schreiber gemeint hat.

    Ich habe mir auch – war es via Peros Link? – die Gruppe “3 Schläger…” im Facebook mal angeschaut. Schreck lass nach! Das grenzt schon eigentlich an Menschenjagd und ist in der Tat sehr bedenklich. Im Vergleich dazu geht es hier ja ziemlich gesittet zu und her. ;-))

    Und um nochmals zum ursprünglichen Thema zurückzukehren. Es gibt doch einige Ärzte, die sich z.B. neben der klassischen Medizin auch mit Homöopathie, Akupunktur usw. befassen und solches auch anbieten, allenfalls in Kombination mit herkömmlichen Mitteln. Das ist für mich persönlich der Idealfall. (und würde auch nicht mehr kosten, oder doch?)

    Lua, bewundernswert wieviel Mühe du dir gibst mit unserem Alois…

  18. Agnostiker sagt:

    @ Moria und Dobra
    Ihr habt beide Recht und weil ich auch einsichtig bin (und weniger im Stress als vielleicht vor ein paar Tagen) folgendes

    @ Bamberger
    Ich entschuldige mich für die beleidigende Replik. Ich hätte Ihnen sachlich und hart, aber nicht beleidigend, mitteilen müssen, dass Sie mit der Art der Formulierung die Gefühle von Menschen (Eltern) unabhängig vom Glauben verletzen. Ich bin überzeugt, dann hätten Sie die Art der Formulierung auch korrigiert. Mea Culpa

    @ Moria
    Ich vertrete klar die Ansicht, dass eine Frau (und nur sie) das Recht hat über einen Schwangerschaftsabbruch zu entscheiden. Ich finde es gut, wenn in einigen Ländern den Frauen ein Beratungsgespräch angeboten respektive teilweise vorgeschrieben (Deutschland) wird. Die Frau soll eine „educated decision“ machen können in Kenntnis aller Optionen wie Freigabe zur Adoption oder Familienhilfe. Wesentlich ist – ich habe es auch schon geschrieben – dass der Frau bewusst ist, was „gute“ und was „schlechte“ Gründe für einen Schwangerschaftsabbruch sind. Dies als Mord zu bezeichnen lehne ich ebenfalls ab, unabhängig vom Zeitpunkt des Abbruchs. Es gibt ja auch sehr späte Abbruche aus medizinischen Gründen, bei denen das ungeborene Kind noch nicht lebensfähig ist.

    Dieser Entscheid respektive dieses Recht der Frau (der mögliche Vater hat höchstens ein Beratungsrecht, aber kein Mitentscheidungsrecht) ist für mich aber unabhängig davon, ob wir vom Embryo oder vom Fötus oder vom „Zellhaufen“ oder vom Mensch sprechen. Für mich startet das ungeborene Leben mit der Befruchtung.

    Nochmals: Mir ging es einzig um die Art und Weise, wie Bamberger den Ausdruck Zellhaufen gebraucht hat, NICHT aber um eine Diskussion Abtreibung ja oder nein – meine Haltung dazu habe ich oben deutlich gemacht.

  19. Olive sagt:

    @Agnostiker

    die Frau, die im frühen Stadium eine Fehlgeburt hat, verliert tatsächlich einen Zellhaufen, aber sie weint um die Möglichkeit , um dessen Potential, ihr Kind zu werden und es liegt in ihrer Natur, wenn sie gesund ist, dass sie schon beginnt, eine Beziehung zu ihm aufzubauen. ( Die Zellen leben ja, solange sie sich in ihr befinden)
    Ich habe diese Erfahrung auch gemacht.

  20. Pero sagt:

    @Moria
    Och – das übliche: Jugendliche Selbstüberschätzung, ein paar kaputte Autos, Karrierewahn, Ernüchterung, Beziehungen mit Höhen und Tiefen, viel Lesen und immer wieder die Einsicht, dass wahr ist, was wahr ist… Nichts Besonderes, nichts, was andere nicht auch erleben oder überlegen können.

    Just a little man.

  21. erna sagt:

    @ goldmund

    Na dann auf ein ander Mal! Gute Reise – da haben Sie was vor – und einen interessanten (erholsamen?) Aufenthalt in Australien wünsche ich Ihnen.

  22. Moria sagt:

    deeps
    Es freut mich sehr, dass wir uns oft verstehen……manchmal direkt, manchmal auf Umwegen, das macht den Reiz eines solchen Blogs aus!
    Du meinst: „Es gibt doch einige Ärzte, die sich z.B. neben der klassischen Medizin auch mit Homöopathie, Akupunktur usw. befassen und solches auch anbieten, allenfalls in Kombination mit herkömmlichen Mitteln. Das ist für mich persönlich der Idealfall. (und würde auch nicht mehr kosten, oder doch?)“
    Auch das ist meine Meinung, ein guter Arzt kann wohl beurteilen, wann und bei wem Homoeopathie genuegt, gar angebracht ist und wann wirklich ‚eingegriffen’ werden muss.
    Bei der Kostenfrage, hm, da bin ich mir nicht sicher – sollte sich eigentlich, vernuenftig gehandhabt, wohl die Waage halten.

    Weisst Du – Lua besticht durch Muehe und Fleiss……wodurch sonst noch, hm?

    Agnostiker
    Danke fuer Deine klaerenden und einsichtigen Worte – zeigt Groesse!
    Dein Satz „Ich vertrete klar die Ansicht, dass eine Frau (und nur sie) das Recht hat über einen Schwangerschaftsabbruch zu entscheiden.“ Wuerde ich allerdings auch nicht einfach so dastehen lassen – denn der Partner ist ja meist auch, nicht nur physisch sondern (hoffentlich auch…), emotional – also mit Leib und Seele (!) an dem Akt der Zeugung beteiligt. So sollte er doch auch einen beachtlichen Einfluss auf den schwierigen Entscheid des Abbruchs ‚geniessen’ duerfen!

    Pero
    Danke fuer die ehrliche und bescheidene Aussage – Moria waere nicht Moria – wenn sie daran nicht auch noch etwas ‚novellieren’ wuerde….
    „………..Nichts Besonderes, nichts, was andere nicht auch erleben oder überlegen können.“ – da braucht es den Konjunktiv „……ueberlegen koennten!“
    Und dann hast Du eines der wichtigsten Punkte in Deiner Aufzaehlung ausgelassen: das REISEN, das Neue/Andersartige kennen- und verstehen lernen!!

  23. zoe sagt:

    olive

    “die Frau, die im frühen Stadium eine Fehlgeburt hat, verliert tatsächlich einen Zellhaufen, aber sie weint um die Möglichkeit , um dessen Potential, ihr Kind zu werden und es liegt in ihrer Natur, wenn sie gesund ist, dass sie schon beginnt, eine Beziehung zu ihm aufzubauen. ( Die Zellen leben ja, solange sie sich in ihr befinden)”

    ja olive, genau so ist es! wunderbar auf den punkt gebracht.

  24. Nicholas Pavel sagt:

    Hugo bleib bei Deinen Leisten. Es ist so, dass Du von Dingern wie VPN, Synology, Fiat Lux und derartigem sehr viel verstehst.
    Aber lass Deine Finger von Medizinischem. Überlass diesen Themenbereich Börsengesteuerten Nebelgranatenwerfern.

  25. Alois Mutz sagt:

    @Agnostiker
    Das ist vermutlich das erste, aber auch das letzte Mal, wo Sie sich einen Fehler eingestehen können. Aber ich könnte Ihnen noch dutzenderweise Irrtümer aufzeigen, für die es sich weit mehr lohnen würde, sich zu entschuldigen.

  26. Dobra sagt:

    @Mutz
    Zum Glück sind sie derart erhaben und machen keine Fehler. Sonst könnten wir bis zum Sankt Nimmerleinstag warten, bis Sie sich besinnen würden. Aber das war jetzt nur rethorisch, denn wie gesagt: Das Mutzsche Unfehlbarkeitsdogma respektieren wir voll und ganz.

  27. Moria sagt:

    Mutz
    Cc Agnostiker
    Das Evangelium zu erzaehlen ist eine Sache des indoktrinierten Glaeubigen – einen Fehler einzugestehen, ist ein Zeichen seelisch und geistiger Gesundheit!
    G’sundheit Mutz!

  28. Alois Mutz sagt:

    @Lua
    “Es heisst: Das Reich Gottes ist in(wändig in) dir. Und: Dein Körper soll Dein Tempel sein.
    Wozu sollen wir ein Reich Gottes auf Erden erschaffen? Es ist doch schon da. In jedem von uns. In allem.”

    Wo denn, in der Amerikanischen Schweinegrippe, welche sich nun weltweit als Pandemie ausbreitet?

    Natürlich fängt der Bau des Tempels im Kopf an. Aber ohne Entsprechung in der Welt, ergibt alles keinen Sinn. Deshalb geht es nicht um den inneren Tempel, sondern um den äusseren. Der äussere Tempel muss errichtet werden, für die Menschen, im Sinne des Humanismus. Und hierzu benötigt es das Schwert des Mundes. Die Welt wird durch unsere Hände zum Tempel geformt, wie der Lehm zur Vase wird. Das Schwert hilft dabei, die Dinge zu analysieren. Durch der Hände Arbeit werden die Teile zu dem Fundament und den Verzierungen des Tempels. Ohne die Entsprechung in der wirklichen Welt kann das Auge im inneren noch so viel sehen wollen, es kann sein Ziel nicht erreichen.

    Weshalb sollte der Körper der Tempel sein? Und vorallem, wie? Das verstehe ich nicht. Vielleicht so wie bei den Römern, welche teilweise bis zu 8x pro Tag badeten und sich massieren liessen? Ist das hinduistische Philosophie oder brahmanische Lehre?

  29. Alois Mutz sagt:

    @Dobra
    Nennen Sie es das Mutzsche Dogma. Den Unterschied zwischen Dogma und Unfehlbarkeit werde ich Ihnen an anderer Stelle erklären.

  30. Christof sagt:

    Lieber Herr Hugo Stamm

    Sagt Ihnen der Name Bruno Gröning etwas??? Ich schätze nein.

    1949 beherrscht sein Name die Schlagzeilen der Zeitungen. Sonderausgaben werden über ihn gedruckt. Funk und Wochenschau berichten. Ein Kinofilm wird gedreht. Wo immer er auftaucht, drängen hunderte, tausende, zehntausende Menschen zu ihm. Von überall her kommen sie – aus Deutschlan, Österreich, der Schweiz, aber auch aus Belgien, Frankreich und den USA. Gröning wird zum Weltereignis.

    Doch die, die da zu ihm drängen, sind keine Anhänger, keine Fans oder Grupies. Es sind kranke Menschen. Für viele ist er die letzte Hoffnung. Vom Krieg geschlagen, von Ärzten aufgegeben, kennen sie nur einen Wunsch: Gesund zu werden – frei von Not und Schmerzen. Bruno Gröning soll ihnen helfen.

    Und er hilft. “Es gibt kein Unheilbar Gott ist der grösste Arzt!”, sind seine Worte. Und das Unfassbare geschieht: Unzählige Kranke werden gesund – Lahme gehen, Blinde sehen…

    Herr Stamm, glauben Sie, nur weil Sie die Augen offen haben, sehen zu können? Träumen Sie mit offenen Augen?

    Quantenphysik – Vieleicht sollten Sie sich einmal damit auseinandersetzen.

  31. elena sagt:

    Das Thema war ‘Alternativmedizin’? Ich meine, dass die hohen Gesundheitskosten mit den Medikamentenpreisen zusammenhängen, es in der Schweiz durch das föderalistische System zu viele spezialisierte und enorm teure Geräte und Kliniken gibt und es in der Schweiz (und wohl auch anderswo – die Medizin, das Geschäft mit der Angst…) eine Aerztschaft gibt, die mit der Angst der Leute viel viel Geld verdient – alles bezahlt durch die Krankenkasse. Weiter meine ich, dass die Alternativmedizin nicht nur für einige Wehwehchen zuständig ist, und falls doch, dann müssten alle die unzähligen Arztbesuche bei den Schulmedizinern und -medizinerinnen für die Wehwehchen wie Husten, Grippe etc. usw. auch aus der Grundversicherung raus und nur noch ‘wirkliche’ Krankheiten rein, die nicht von selber verschwinden – zumindest meint Hugo, dass diese auch selber verschwinden würden und somit nur Kosten durch eine ergo überflüssige Behandlung generieren. Sehr viele Arztbesuche gelten den ‘Wehwehchen’ und werden breit mit sehr teuren Medikamenten (die dann auch noch oft im Müll landen….) behandelt – also: Auch das raus aus der Grundversicherung, dann auch keine Alternativmedizin rein. Aber wenn diese Wehwehchen-Gänge zur Schulmedizin durch die Grundversicherunge bezahlt werden, dann sollen sie auch für die Alternativmedizin bezahlt werden. Aber wie gesat, diese Gänge sind es sicherlich nicht, die unser Krankenkassensystem wirklich belasten – da gäbe es anderswo die Milliarden zu suchen.

  32. Heidi Reiff sagt:

    Fakt ist einfach, dass wir durch rigide Erziehungs- und Religionsmechanismen verkrümmt wurden und dafür noch dankbar sein müssen diese Unterdrückung funktioniert ja, ein Trostpflästerchen wird dann noch offeriert, dass wir dann alle in den Himmel kommen Friede, Freude, Eierkuchen….. Wir sind ja durch die Medien gut informiert über das Weltgeschehen, täglich Schreckensnachrichten aus aller Welt. Ohnmächtig müssen wir diesem Weltgeschehen zuschauen, in diesem Zusammenhang verliert der idealisierte liebe Gott das Gesicht. Mein Credo, Kinder die ernstgenommen werden und liebevoll begleitet werden, werden keine Mörder, in dieser Beziehung gibt es zum Glück schon einige Veränderungen. Vergleiche mit andern Ländern sind mir zu allgemein, wir können ja uns nicht mit Talibans vergleichen, auch nicht mit Neandertaler.
    Ist das eine Lösung “Wenn ich nicht leben kann sollst auch du nicht leben”, das sind die Muster in Familiendramen. Es sind oft Verzweiflungstaten von Menschen wo haben die das gelernt? Es spiegelt die rigide schwarze Pädagogik und Religion. Das Leben passiert, das Wetter auch,Ueberschwemmungen, Erdbeben etc. Das zu interpretieren als Rache Gottes ist total absurd, Glauben macht selig, ich glaube an das Leben im hier und jetzt, ist noch recht spannend.

  33. Michael Bamberger sagt:

    @ Christof

    Zitat:

    “Bruno Gröning musste sich häufiger vor Gericht verantworten. Bei einem Prozess 1951-1952 wurde er vom Vorwurf, gegen das Heilpraktikergesetz (HeilprG) verstoßen zu haben, freigesprochen. Daraufhin wollten das bayerische Innenministerium, die Deutsche Heilpraktikerschaft e.V. und die bayerische Landesärztekammer sein Auftreten durch ein weiteres Gerichtsverfahren verbieten lassen. Eine erneute Anklage wegen Verstoßes gegen das Heilpraktikergesetz führte zum Prozess 1955-1959. In diesem wurde Gröning weiterhin die fahrlässige Tötung eines 17-jährigen lungenkranken Mädchens zur Last gelegt. Die erste Instanz verurteilte ihn wegen Verstoßes gegen das HeilprG zu 2.000 DM Geldstrafe, sprach ihn vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung jedoch frei. Die zweite Instanz verurteilte ihn wegen Verstoßes gegen das HeilprG zu drei Monaten Gefängnis mit Bewährung und 5.000 DM Geldstrafe sowie wegen fahrlässiger Tötung zu sechs Monaten Gefängnis mit Bewährung. Dabei wurden die drei und sechs Monate Gefängnis mit Bewährung zu insgesamt acht Monaten Gefängnis mit Bewährung zusammengezogen. Da nach Grönings Auffassung das Urteil in der zweiten Instanz gegen die höchst- und obergerichtliche Rechtsprechung verstieß, legte er Revision ein. Das Revisionsverfahren wurde nach dem Tod Grönings eingestellt.”

    “Insbesondere von Medizinern und Kirchenvertretern wurde teilweise äußerst harsche Kritik an Bruno Gröning geäußert:
    Geltend gemachte Heilungen seien nur temporär und würden überwiegend auf Hypnose oder Suggestion beruhen. Heilungssuchenden würden durch Aussagen und Versprechungen falsche Hoffnungen gemacht und von notwendigen Arztbesuchen abgehalten, was teilweise akute Lebensgefahr bedeute.”

    Quelle: Wikipedia

    “Horatio”

  34. Begrenzungsfaktor sagt:

    Potenziert wird Geld nicht die Wirkung:

    Wie wird mit Homöopathie Geld potenziert? Dazu ein Beispiel: Ein Apotheker kauft einen Liter einer homöopathischen Dilution D10 (das heißt die Urtinktur 10 mal 1/10 Verdünnt).

    Diese D10 Lösung verdünnt der Apotheker anschließend selber weiter zu D30 (30 mal 1/10 Verdünnen). Das heißt er kann aus 1 L einer Lösung D10, 10-mal eine Lösung D 20 herstellen. Aus den 10 Litern D 20 Lösungen lassen sich je 10 Liter D 30 herstellen also total 100 Liter. An den Patienten werden 10 mL Flaschen verkauft. Aus 100 L D 30 ergeben sich also 10’000 Flaschen à 10 mL D 30 Lösung. Die D 10 Lösungen kosteten ca 500 Fr. pro Liter. Die 10’000 Flaschen D 30 verkauft der Apotheker für total 150’000 Fr. Sein Aufwand kommt 300fach zurück oder mit 30’000% Marge – nicht schlecht oder?
    Spielt man den Fall analog für einen C 10 (das heisst 10 mal 1/100 Verdünnt) und C 30 Lösungen durch so ist der Einsatz ebenfalls 500 Fr. und der Erlös 15 Millionen resp. die Marge von 3 Millionen Prozent. So lässt sich locker Kohle verdienen. Der Aufwand hält ist gering. Klinische Tests usw. müssen ja nicht gemacht werden. Weil Homöopathen denken ja ganzheitlich und müssen nichts beweisen…

    Potenzierung der Wirkung? Wie funktioniert Homöopathie?

    Die Homöopathie funktioniert nach dem Dogma Similia similibus coruntur = Gleiches mit Gleichem kurieren. Ein Juckreiz auf der Haut wird z.b. mit Formica rufa (Waldameisen) kuriert. Grund: Waldameisen scheiden Ameisensäure aus, wenn man sie reizt, was zu einem starken Juckreiz auf der Haut führt wenn man von der Ameisensäure was abkriegt. Gemäß dem Dogma der Homöopathie muss also Ameisensäure in verdünnter Form gegen Juckreiz eingesetzt werden.
    Formica Rufa stellt man nach Hahnemann her, indem man 500g Waldameisen in Weinbrand ersäuft, mörsert, abfiltriert und den alkoholischen Auszug bis zu 30 mal je 1/1000 verdünnt – je verdünnter desto wirksamer, da das Prizip der Wirksubstanz potenziert werden soll.
    Der alkoholische Auszug enthält als nicht nur Ameisensäure die nach dem Hahnemann’schen Prinzip gegen Juckreitz eingesetzt werden soll, sondern eine Vielzahl von Substanzen (ich schätze es sind mehrere 1000 Verbindungen wie Fette, lipophile Proteine, DNS, usw).

    Hierzu muss man sich folgende Fragen stellen.
    1. Wenn mehrere 1000 Verbindungen verdünnt werden, die mit dem Verdünnen immer wirksamer werden, warum gibt es dann keine Nebenwirkungen? Wie weiss die Lösung welches „Prizip“ gepeichert werden soll in einem Gemisch von 1000enden Substanzen.
    2. Ein gelöste Substanz wird durch das 30-malige 1/1000 Verdünnen um den Faktor 10^87 verdünnt (eine 1 mit 87 Nullen = 1000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000).
    Ein kg Wasser enthält 55.5*10^23 Moleküle. Wenn also 1 kg Wasser (plus Alkohol plus Ameisenauszug in der homöopathischen Lösung um den Faktor 10^87 verdünnt werden so ist nach dem 9ten Verdünnungsschritt kein einziges Molekül der ursprünglichen Lösung mehr vorhanden. Selbst wenn sich die Wassermoleküle an den Wirkstoff erinnern könnten wäre das nicht von Bedeutung, sind sie ja gar nicht mehr vorhanden. Nach dem 17. und 25. Verdünnungsschritt passiert dasselbe gleich nochmals…

    Ergo beinhaltet das Homöopathische Dogma 3 fundamentale Irrtümer

    1. Gleiches mit Gleichem behandeln. Das Dogma lässt sich weder begründen noch in irgendeiner Weise festmachen.

    2. Gleiches wird nicht mit gleichem behandelt wie ich anhand von Formica rufa gezeigt habe sondern ein Symptom wird mit Wasser behandelt.
    3. Die „Erinnerungs“-Hypothes lässt sich auf einfach Weise widerlegen, wie oben gezeigt.

  35. Dobra sagt:

    @Begrenzungsfaktor
    Danke für den Bericht.
    Gibts dafür eine Quelle, eine Literaturangabe?

  36. Begrenzungsfaktor sagt:

    @Dobra
    Eine Qwellenangabe gibt es dazu nicht. Ich sprchech aus praktischer Erfahrung. Zum einen habe ich als Student für eine namhafte Schweizer Firma kompementärmedizinische Arzneien nach Hahnemann hergestellt, zum andern rechene ich als Biochemiker einfach selber nach was mir die Homöopathen verklickern wollen. Das kann jeder der der die Grundzüge der Chemie verstanden hat selber nachvollziehen.

  37. Begrenzungsfaktor sagt:

    Vor einiger Zeit arbeite ich während 9 Monaten für die mittelgroße Firma P, welche komplementärmedizinische Arzneien herstellt. Die Firma P ist in der Schweiz wohl bekannt und ihre Produkte finden sich in fast allen Apotheken.

    Meine Aufgabe war es die Urtinkturen, welche für die Herstellung von homöopathischen Dilutionen und Triturationen verwendet werden, herzustellen. Auf diese Weise habe ich einen tiefen Einblick in die “alternative” Medizin erhalten.

    Die Urtinkturen stellte ich streng nach den rund 200 Jahre alten Rezepturen von Hahnemann (Erfinder der Homöopathie) her. Ich zerschnippelte Aale, verdünnte das Drüsensekret von Stinktieren, mörserte Taranteln und ersäuft und extrahierte Waldameisen oder Honigbienen. Die homöopathischen Arzneinamen dazu lauten Serum anquillae (Aal), Mephytis mephytis (Stinktiersekret), Tanantula (gemörserte Taranteln), Formica Rufa (Waldameisen), Apis Melifica (Honigbiene). Das alles essen unsere alternativ-Medizin Freunde oder streichen es sich aufs Ekzem. Tönt eklig – ist auch eklig. Leider werden auch viele geschützte Tierarten püriert und verdünnt so wie etwa der Pottwal aus welchem Ambra grisea gewonnen wird.

    Aber es geht durchaus noch ekliger. Firma P verkaufte auch Nosoden. Z.b. das Sekret, welches man aus Wilden Blatern Blasen rausquetschen kann bei erkrankten Menschen, ja genau das, wird verdünnt und verkauft. Besonders eckig gell!

    Die Palette der verwendeten Substanzen geht aber noch viel weiter bei der modernen Homöopathie. Viele hochtoxische Substanzen wie etwa Aflatoxinum (Aflatoxin) werden gern von Homöopathen eingesetzt. Aber auch Vitamine, Antibiotika, vielerlei toxische Chemikalien kommen zu Einsatz. Natürlich wird alles so stark verdünnt dass es weder toxisch sein kann noch irgendeine Wirkung entfalten kann. Die Wünsche von Therapeuten und Kunden waren zum Teil extrem absurd. Man verlangte unter anderem auch potenziertes Plutonium! oder X-Rays (Röntgenstrahlen). Es gab nichts was nicht absurd genug war, dass es irgendeiner haben wollte.

    Potenziert wird Geld nicht die Wirkung:
    Wie wird mit Homöopathie Geld potenziert? Dazu ein Beispiel: Eine Apotheke hatte einen Liter einer homöopathischen Dilution D10 (das heisst 10 mal 1/10 Verdünnt) bestellt.
    Diese D10 Lösung verdünnt der Apotheker anschließend selber weiter zu D30 (30 mal 1/10 Verdünnen). Das heißt er kann aus 1 L einer Lösung D10, 10-mal eine Lösung D20 herstellen. Aus den 10 Litern D20 Lösung lassen sich je 10 Liter D30 herstellen also total 100 Liter. An den Patienten werden 10 mL Flaschen verkauft. Aus 100 L D30 ergeben sich also 10’000 Flaschen à 10 mL D30 Lösung. Die D10 Lösung kostete ca 500 Fr. pro Liter. Die 10’000 Flaschen D30 verkauft der Apotheker für total 150’000 Fr. Sein Aufwand kommt 300fach zurück oder mit 30’000% Marge – nicht schlecht oder?
    Spielt man den Fall analog für einen C10 (das heisst 10 mal 1/100 Verdünnt)und C30 Lösungen durch so ist der Einsatz ebenfalls 500 Fr. und der Erlös 15 Millionen resp. Eine Marge von 3 Millionen. So lässt sich locker Kohle verdienen. Klinische Tests usw. müssen ja nicht gemacht werden.
    Ich konnte kaum glauben was da alles gepanscht wurde und noch viel weniger konnte ich an dessen Wirkung glauben. Aus diesem Grund beschloss ich eines Tages einen “Wirkungstest” zu machen.
    Ich sollte also eine D10 Lösung für einen Apotheker herstellen. Anstelle der D10 füllte ich einfach 40% Ethanol in die Flasche. Dieser Apotheker hat von mir also nichts weiter als Schnapps 40% erhalten, den er dann weiter verdünnt hat.

    Natürlich ging das Produkt durch die Hochgezüchtete Analytik und Qualitätskontrolle der Firma P, welche Hunderttausende Franken in Gaschromatographen usw. investiert hatte. Das war natürlich völlig absurd, denn wo nix drin ist, gibt es auch nix nachzuweisen.

    Ich wusste also, dass die Qualitätskontrolle der Firma P keine Chance hatte, meinen Test zu entlarven. Auch die Swissmedic, welche die Firma P scharf überwachte konnte das nicht merken. Und meine Rechnung ging voll auf. Die besagte Lösung durchlief alle Qualitätskontrollen völlig problemlos und das Produkt kam in den Verkauf.

    Wenn das Präparat wirklich wirken würde, so müssten sich nun viele Kunden über die fehlende Wirkung beschweren. Doch kein einziger Kunde hätte sich je beschwert. Im Gegenteil. Der Apotheker welche den Schnapps verkauft hatte meldete uns zurück, dass er die Dilution welche ich ihm untergejubelt hatte, durch einen Pendler hatte kontrollieren lassen. Dieser attestierte der Dilution eine ausgezeichnete Qualität. Muss man dazu noch irgendwas sagen?

    Später habe ich auch im Inselspital Bern gearbeitet. Ich habe mich mit vielen Ärzten über die Homöopathie unterhalten, da ich sah das solche Präparate an Patienten abgegeben werden obwohl viele der Ärzte die Homöopathie für absurd halten. Der Grund war bei allen Ärzten der gleiche. Wenn der Patient Hokuspokus will, dann soll er Hokuspokus haben, Hauptsache er zahlt. Die Überlegung kann ich gut nachvollziehen, denn wer würde schon seine Kunden wegschicken, und sein Einkommen freiwillig schmälern? Zudem ist die Homöopathie sicher, denn kein Arzt wäre je wegen eines homöopathischen Kunstfehlers angeklagt worden. Für den Arzt heißt Homöopathie: Hirn ausschalten und Brieftasche weit aufmachen und Beine hoch lagern, die Kasse zahlt ja sowieso.

    Kurz gesagt, die moderne Homöopathie ist ein Sammelsurium von Absurditäten ohne gleichen and der sehr viele Menschen sehr viel Geld verdienen auf Kosten von naiven oder gutgläubigen Dummköpfen. Diese Medizin hat nichts, aber auch gar rein nichts Alternatives oder Komplementäres zu bieten. Nein, sie ist schamlose Abzocke von Dummköpfen

  38. Olive sagt:

    @Begrenzungsfaktor

    Zauberhaft, danke

    “Selbst wenn sich die Wassermoleküle an den Wirkstoff erinnern könnten wäre das nicht von Bedeutung, sind sie ja gar nicht mehr vorhanden.”
    Sind denn die Wassermoleküle der letzten “Potenzierungen” gar nie mit der ursprünglichen Lösung in berührung gekommen?
    Denn gerade dieses Erinnerungsvermögen wird ja immer wieder postuliert. 😉

    “Wie weiss die Lösung welches „Prizip“ gepeichert werden soll in einem Gemisch von 1000enden Substanzen.”
    Warum werden keine Verunreinigungen potenziert?

    Diese Frage hätte ich gerne mal von einem Homöopathen beantwortet.

  39. Begrenzungsfaktor sagt:

    @Olive

    Sind denn die Wassermoleküle der letzten “Potenzierungen” gar nie mit der ursprünglichen Lösung in Berührung gekommen?

    Definitiv nicht. Sämtliche Wassermoleküle werden bei der Herstellung einer C30 Lösung dreimal komplett ausgetauscht. Nach dem 9ten Verdünnungs-Schritt ist kein (nicht mal ein Wassermolekül) der Ursprünglichen Lösung mehr vorhanden. D.h. die Wassermoleküle der 9ten Verdünnung haben nie ein Wassermolekül der Ausgangslösung gesehen. Die Wassermoleküle der 17ten Verdünnung haben nie ein Wassermolekül 9ten Verdünnung gesehen. Und die Wassermoleküle der 25ten Verdünnung haben nie ein Wassermolekül 17ten Verdünnung gesehen. Der komplette Austausch wird gleich mehrfach gemacht. Da wird nichts „erinnert“. Weil das Medium, das sich nach Ansichten der Homöopathen erinnern sollte, gar nicht mehr da ist… Und selbst wenn etwas erinnert würde, wer oder was würde sich hier wie erinnern? Und nicht zu vergessen, woran würde sich so ein Wassermolekühl erinnern?

    Man muss sich das nur einmal etwas realistischer vor Augen halten. Kein Mensch hat je ein Wassermolekül gesehen da es sich, rein von den Größenverhältnissen her, unserer Wahrnehmung total entzieht. Von einem Wassermolekül haben wir nur eine theoretische Vorstellung. Je nachdem welches Modell man verwendet, z.b. das Bohr’sche Atommodell, oder das Orbitalmodell, sieht das Wassermolekül völlig verschieden aus. Im Boh’schen Modell ergibt sich Form aus den Flugbahnen der äußersten Elektronen. Im Orbitalmodell ist die äußere Form nur eine Aufenthaltswahrscheinlichkeit, also gar keine Form in eigentlichen Sinn.

    Die verschiedenen Atom-Modelle und die Quantenmechanik werden vor allem dazu verwendet um chemische Bindungen oder die Farbe einer Substanz zu erklären. Die Modelle sagen aber rein gar nichts zu den Themen “Erinnerung“ oder „Übertragung von Informationen“ aus. Sie sagen auch nicht zum Begriff „Information“ aus. Hahnemann wusste weder von einer Quantenphysik noch Atom-Modellen als die Homöopathie erfand. Er kannte den Begriffe “Molekül“ und „Information“ nicht, und er hatte nicht das Konzept vom Aufbau der Elemente wie wir es heute haben. Gerade diese Begriffe sind aber heute im Munde jedes Homöopathen, obwohl sie ganz klar aus der Physik und der Chemie stammen. Physik und Chemie, sind zwei Disziplinen die von vielen Homöopathen leidenschaftlich und mit quasi religiösem Eifer abgelehnt werden. Deshalb ist es mehr als verwunderlich dass ausgerechnet Homöopathen mit solchen Begriffen um sich schmeißen.

    Ferner kann man durchaus kritisch hinterfragen weshalb denn immer nur diejenigen Substanzen „potenziert“ werden von denen man gern hätte dass sie potenziert werden. Streng mathematisch gesehen ist es gut möglich dass ich etwas „Titanic“, „Bismarck“ oder „Kursk“ zu mir nehme wenn ich beim Wellenreiten vom Brett falle und etwas Wasser schlucke. Oder kommt mein gelegentliches Sodbrennen vom potenzierten Atomreaktor der Kursk? Das glaub ich nicht Tim!

    Die Homöopathie hat keine standardisierte Begriffsbildung und keine logische Struktur. Vielmehr ist sie ein chaotische Zauberwissenschaft welche sich Begrifflich bedient wo es am besten in den eigenen Kram passt.

  40. Olive sagt:

    Das sind doch mal klare Worte. Da gabs doch mal diesen Benveniste
    http://www.zeit.de/2003/49/N-Wasser_Ged_8achtnis

    der zum Teil noch heute zitiert wird..

  41. Dobra sagt:

    @Begrenzungsfaktor
    Danke für Ihre Berichte.

    Grüsse

  42. heubauch sagt:

    lieber begrenzungsfaktor

    vorausschicken möchte ich, dass ich – als physiker – auch den überwältigenden verdacht habe, dass homöopathie nichts als ein gigantischer unfug ist.

    nevertheless: ich möchte mich noch kurz als advokatus diaboli betätigen. Ihre argumentation von wegen erinnerung und nicht in kontakt kommen: hier könnte man erwidern, dass bei jeder neuen verdünnung die frischen h2o-moleküle eben mit solchen h2o-molekülen in kontakt kommen, welche die erinnerung bereits haben und sie von diesen übernehmen…

    ihre ausführungen, besonders bezüglich ihres homöopathischen schnapses und des qualitätskontrollierenden pendlers fand ich allerdings toll. habe mich herrlich amüsiert, allerdings auch ein wenig geärgert. eigentlich müsste man diverse homöopathen wegen arglistiger täuschung rechtlich belangen.

    gruss

    heubauch

  43. Olive sagt:

    @heubauch
    12.06.2009 um 21:13

    Martin Lambeck, Physiker, sagte u.a., dass Wassermoleküle sich nicht dauerhaft anders formieren können und somit ein “Gedächtnis” nicht sein kann. Er formuliert es zwar in seinem Buch “Irrt die Physik?” anders, er sagt: “Wenn es wahr ist, dann ist die Physik unvollständig, weil sie ein Wassergedächtnis und eine Wasserbelebung nicht kennt”

    Aber alsAdvocatus diaboli haben sie es wahrscheinlich nicht ernst gemeint:-))

  44. erna sagt:

    @ elena

    ….aha, Sie gehören nicht zur arbeitenden Klasse und brauchen keine Arztzeugnis um eine Grippe auskurieren zu können. Schön, wenn jemand anders den Lebensunterhalt für Sie verdient, denn das Leben kostet, alles, Lebensmittel z.B. auch, ein Dach über dem Kopf usw..
    Grippe heilt tatsächlich ganz von selber aus behandeln kann man allenfalls bakteriell verursachte zusätzliche Infekte wegen des “verschobenen” physiologischen Gleichgewichts. Da allerdings kann es sinnvoll sein. Grippesymptome sind neben den typischen Gliederschmerzen Fieber, eine gesunde Abwehrreaktion. Unser Immunsystem hat dem Virus eben den Krieg erklärt. Mit Fieber zur Arbeit gehen……..tut man im eigenen und im Interesse der Kollegen und Kolleginnen und im Interesse der Effizienz des Anstellungsbetriebes gescheiter nicht. Was dann? Unser Versicherungssystem wird ständig “verfeinert” und damit muss der allenfalls ein Kranheits-Zeugnis ausstellende Arzt in seiner Honorar-Rechnung seine Forderungen sehr genau belegen. Schon soviel Schreibkram verursacht Kosten und er MUSS mehr tun als ein Arztzeugnis ausstellen, weil er zum einen die Zeugniskosten dem Patienten direkt stellen müsste, was zwar effizient wäre aber bei allfälliger Nachkontrolle Schwierigkeiten durch den Arbeitgeber einbringen könnte, oder er muss eben Handlungen ausführen, die er belegen und verrechnen kann. Vielleicht würden ja Genesungswünsche und ein Zeugnis dem lädierten Patienten reichen aber das funktioniert so nicht mehr, weniger weil die Ärzte so geschäftstüchtig sind sondern weil unser Versicherungssystem immer absurdere Blüten treibt.

    Also bitte, erklären Sie demnächst zumindest weshalb Sie sich zu derart simplen Aussagen hinreissen lassen.

  45. erna sagt:

    @ elena

    Mit der Nachkontrolle habe ich die Taggeldversicherung des Arbeitgebers gemeint, die ihrerseits wissen will, warum Angestellte der Arbeit fernbleiben und dem Arbeitgeber bei zuvielen und / oder fragwürdigen Absenzen die Versicherung im Schadenfall kündigen. Die haben das Recht beim Arzt einen entsprechenden Bericht einzuverlangen! Versicherungen müssten rentieren. Das Wort “sozial” im Begriff Sozialversicherungen wird leider allzu oft missinterpretiert.

    Ich nehme an, Ihr Beitrag ist nicht wirklich durchdacht und Sie leben bei Ihren Eltern, die Ihnen gegenüber eine Unterhaltspflicht haben, kein Problem. Aber bitte, erkundigen Sie sich demnächst nach den Fakten oder lesen Sie nach. So kommt Ihr posting ziemlich polemisch daher.

  46. erna sagt:

    @ elena

    Damit wir sicher vom Gleichen reden: Krankheit kann beängstigend sein mehr oder weniger, muss aber nicht. Bei der Abstimmung über Alternativmedizin in der Grundversicherung gings zunächst um’s Grundsätzliche und verschiedene Krankenkassen werden das unterschiedlich interpretieren. Ein Prämienanstieg ist bereits angekündigt mehr mögliche Leistung kostet.

    Involviert in unser Versicherungssystem sind verschiedene Versicherungen: AHV /IV / ALV, Berufs- und nicht-Berufsunfallversicherung, Krankenversicherung, Taggeldversicherungen im Falle von Unfall oder Krankheit (das sind zwei unterschiedliche Versicherungen!) Sozialversicherungen werden vom Arbeitgeber und vom Arbeitnehmer anteilmässig bezahlt – meistens ist die Krankenversicherung (ärztliche Behandlungen, Therapien, Medikamente) Sache des Einzelnen – und sind Bestandteile des Einkommens. Deswegen sind alle darauf bedacht, sich an die Regeln zu halten insbesondere Ärzte. Entstehen Ungereimtheiten wegen Arbeitsausfall eines Mitarbeiters, kann die Taggeldversicherung, die im Falle von Krankheit oder Unfall grosso modo für seinen Ausfall aufkommt (Lohn, weil andere seine Arbeit übernehmen müssn) Arztberichte verlangen. Wenn in diesem Zusammenhang Ungereimtheiten aufkommen wird hinterfragt warum der Arzt etwas so und nicht anders gemacht hat, ev. wird der Mitarbeiter zur Vertrauensärztlichen Abklärung aufgeboten und allenfalls beim Arbeitgeber hinterfragt, warum jemand entsprechende Ausfälle hat. Sie kann Kostenübernahme verweigern und wie schon erwähnt im Schadenfall die Versicherung kündigen, eine Versicherung die abgeschlossen ist für das gesamte Personal eines Betriebs. Der Arbeitgeberbetrieb muss sich dann überlegen ob er eine andere Versicherung abschliesst und wo oder ob er fürderhin selbst Kostenträger sein will. Bei einer anderen Versicherung muss er entsprechende der Wahrheit entsprechende Angaben unterbreiten und falls das Risiko (also Ungereimtheiten Arzt /Patient resp. Mitarbeiter) zu gross ist enstehen ihm da ziemliche Schwierigkeiten. Man wird sich also überlegen müssen jenem Mitarbeiter die Kündigung zuzustellen.

    Sie sehen, ganz so einfach ist es nicht. Mit unseren Prämien bezahlen wir nicht nur die Kosten für Krankheit und Unfälle aller Art sondern die Mitarbeiter der Versicherungen, angefangen bei der Putzfrau bis hin zu versicherungsinternen Ärzten und Juristen, die letztlich entscheiden, was bezahlt und wann Kostenübernahmen abgelehtn werden. Personal braucht Arbeitsplätze, also finanzieren wir auch da mit, Gebäude mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen und den Grund und Boden worauf sie stehen. Wir bezahlen die Parkplätze und Tiefgaragen und Kantinen und Betriebsärzte und -sanität, Getränkeautomaten, Kaffeedienst und was da sonst noch alles anfällt.

    Das mit den Medikamentenpreisen wird so oft gesagt und geschrieben, da diese zum einen im Verhältnis zu BSP und BIP stehen und zum anderen Forschungskosten beinhalten (die bezahlen wir mit, wer sonst käme für das Gehalt der Chemiker usw. in der Arzneimittelforschung auf?) bin ich mir nicht so sicher ob das so auch zutrifft. Es dürfte sonnenklar sein, dass in einem Land mit niedrigem Lebensstandard, die Lebenshaltungskosten niederiger sein müssen. Solche Vergeleiche sind m.E. sind nicht so ganz seriös. Was nämlich in den Medien “immer” aussen vor gelassen wird ist der volkswirtschaftliche Nutzen und die Vernetzung der Systeme. Man müsste sich nämlich auch überlegen wie sinnvoll es ist z.B. Grosschemie zu boykottieren wenn sie in der Folge zur Produktion ins Ausland zieht, dort Steuern berappt und bei uns viele ihre Anstellung verlieren. Ich weiss, das ist sehr vereinfacht, aber vielleicht regt es Sie doch an, mal in eine Bibliothek zu sitzen und das eine oder andere Buch zu diesem Thema zu lesen.

  47. erna sagt:

    @ elena

    Na und die Pensionskassenbeiträge habe ich vergessen. Auch da wird Rechenschaft von ärztlicher Seite gefordert, wenn Angestellte nicht im Rentenalter pensioniert sondern aus Gründen der Invalidität berentet werden und nebst IV die Pensionskasse vorzeitig Leistungen erbringen muss. Es kommt eben sehr drauf an, aus welchem Blickwinkel wir so etwas betrachten und es macht Sinn, das “Gesamte” zu sehen nicht nur in Zusammenhang mit unserem Gesundheitswesen. Wir bezahlen was wir bekommen……..nicht andersrum.

  48. erna sagt:

    Insgesamt erachte ich persönlich eine gute Grundversicherung, die allen Menschen ärztliche Betreuung ermöglicht als “vordergründig” wichtig. Ich habe da meine Bedenken wenn durch Einschluss von immer mehr möglichen Leistungen eine Verteuerung der Prämien erfolgt und die schliesslich paradoxerweise ins “Unermessliche” steigen. Wichtig scheint mir, dass jeder im Krankheitsfall einen Arzt aufsuchen kann. Es gibt soviele Erkrankungen, die sich in diffusen Symptomen äussern, die man lange nur als “Zipperlein” wahrnehmen könnte, die ärztliche Betreuung erfordern, auch im Interesse des Betroffenen aber hauptsächlich im Interesse der Volksgesundheit. Da sollte doch der “Schwerpunkt” der Versicherung liegen.

  49. heubauch sagt:

    liebe olive

    Ihrem einwand möchte ich entgegnen, dass die modelle der physik tatsächlich noch nicht jedes phänomen schlüssig erklären können.

    in der homöopathie aber kann nicht einmal ein phänomen (jenseits des placebo-effektes) schlüssig nachgewiesen werden. daher ist die frage, ob die physik eben diese nicht nachgewiesenen phänomene erklären könne, müssig und nicht geeignet, der physik lücken aufzuzeigen.

    mit herzlichem gruss

    heubauch

  50. Olive sagt:

    @Heubauch

    “dass die modelle der physik tatsächlich noch nicht jedes phänomen schlüssig erklären können.”

    Freuen wir uns auf das, was noch kommt!

    “müssig und nicht geeignet, der physik lücken aufzuzeigen.”
    Sagen Sie das mal einem Homöopathen:-))

    Gruss
    Olive