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Kinder in Sekten

Hugo Stamm am Mittwoch den 19. April 2006

Freudiges Ereignis bei der Familie Cruise: Toms junge Frau Katie Holmes hat ein Mädchen zur Welt gebracht. Damit haben „TomKat“ ihr Liebesglück mit der Geburt von Suri – so soll das Mädchen heissen – besiegelt.
Wie gross das Glück für das Kind sein wird, wird die Zukunft zeigen. Im Moment darf es sich wohl einfach glücklich schätzen, dass es noch ganz im Hier und Jetzt lebt. Und dass es nichts über den religiösen Hintergrund seiner Eltern weiss. Sonst würde es sich vielleicht hintersinnen.
Tom Cruise ist eine glühender und bekennender Scientologe. Und seine Frau wurde es auch, nachdem sie sich in den Schauspieler verliebt hatte. Liebe soll blind machen, sagt der Volksmund. (Manchmal hat er sogar recht.)
Somit ist das Schicksal von klein Suri (Prinzessin) besiegelt. Mindestens vorläufig. Das Mädchen wird scientologisch erzogen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Es hat keine Wahl. Dass ihm die Eltern damit wohl einen Bärendienst erweisen werden, weiss es (noch) nicht.
Was bedeutet eine scientologische Erziehung? Das Kind bekommt wohl eine Scientologin als Nanny. Dann wird es schon bald in den „Genuss“ von Kinder-Dianetik kommen, eine Art scientologischer Therapie. Es wird auf der Zeitspurt zurückwandern durch frühere Leben, 100’000 Jahre, vielleicht 1 Million Jahre. Dabei wird es nach so genannten Engrammen suchen, traumatischen Erlebnisse aus früheren Leben. Man wird ihm weis machen, dass ein böser Fürst Xenu uns vor etwa 75 Millionen Jahren geistig verkrüppelt hat. Es wird glauben, dass unsere Thetane (Seelen) von einem fernen Planeten eingewandert sind. Und man wird ihm eintrichtern, dass Errettung und Erlösung nur denjenigen zukommen werden, die (teure) Kurse bei Scientology belegen. Ja, wird man ihm sagen, wenn du schön brav die Schriften von Ron Hubbard studierst und Kurse absolvierst, dann wirst du ein Genie, dann winkt dir die Unsterblichkeit.
Und es wird natürlich eine Scientology-Schule besuchen oder von Scientology-Lehrern Privatunterricht erhalten. Somit schliesst sich der ideologische Kreis: Das Mädchen wird die Welt ausschliesslich durch die scientologische Brille erfahren. Und diese Brille ist mit Gläsern bestückt, welche die Welt total verzerren.
Und was passiert, wenn es diese Brille eines Tages ablegen will, um die Welt einmal mit blossen Augen zu betrachten?
Ein Lied davon könnte ein 15-jähriges Mädchen singen, das zusammen mit den Eltern in einer fernöstlichen Gurugemeinschaft aufgewachsen ist. Es hat jahrelang meditiert und für die Gruppe gearbeitet. Die Schule besuchte es nie. Dann gingen dem Vater die Augen auf, er verliess die Gruppe. Er wollte unbedingt, dass seine Tochter wenigstens einen Teil des Schulwissens nachholen konnte. Doch die Richter gaben das Sorgerecht der Mutter. Als das Mädchen zwölf war, begann es zu rebellieren. Es wollte die Gruppe verlassen. Doch es musste realisieren, dass es ohne Schulabschluss in der Gesellschaft verloren war. So liess es sich von seiner Mutter weich klopfen und kehrte bald wieder in den Schoss der Gruppe zurück. Durch die Indoktrination und Entfremdung von der Umwelt hatten ihm die Eltern die Zukunft verbaut.
Die Chancen für das kleine Mädchen von Tom Cruise und Katie Holmes dürften besser sein. Es wird berühmt werden und muss sich keine Existenzsorgen machen. Doch die Eltern rauben ihm die geistige Freiheit, bevor es richtig denken kann. Leider gibt es kein Gesetz, das Kindern erlaubt, die Eltern wegen geistiger oder religiöser Manipulation einzuklagen.

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60 Kommentare zu “Kinder in Sekten”

  1. Schmidi sagt:

    Alle meinen es nur gut.

  2. nk sagt:

    ach immer diese einzelschicksale. herr stamm, jetzt bleiben sie mal auf dem boden bitte, das wird ja immer boulvardesker hier. jetzt können sie dann schon bald bei blick.ch einen blog eröffnen oder bei taff moderator werden.

    woher wollen sie wissen wie sich das mädchen in zukunft entwickeln wird. woher wollen sie wissen ob es jetzt gut oder schlecht kommt mit der kleinen cruise.

    eltern die ein kind haben lieben dieses im allgemeinen und wollen nur das beste für dieses. das glaub ich zumindest. das ist bei tomkat nicht anders. jeder erzieht sein kind nach seinen eigenen vorstellungen und gibt ihm seine eigenen werte mit auf den weg.

    auch die eltern des kleinen hugo stamm haben ihm etwas mitgegeben auf seinen weg. zugegeben, ein bisschen zu wenig fantasie und hoffnung auf eine bessere welt. vielleicht haben sie es ja auch versucht und es hat nicht gefruchtet oder herr stamm wurde von alleine so verbittert und muss nun hier täglich seinen frust über die – nun mal nicht zu ändernde – welt kundtun.

    leider haben es seine eltern versäumt ihm einen glauben mitzugeben. und nun denkt er natürlich es muss so sein – gott ist tot – doch wer hat ihn umgebracht? herr stamm?

    also bitte herr stamm. etwas mehr klasse erwarte ich schon von ihnen.

  3. Jeffrey sagt:

    Sehr erfreulich, Herr Stamm, dass Sie
    nach kleineren Irrwegen durch den
    Dschungel des Gesundheitswesens und der
    Komplementärmedizin wieder zu Ihrem
    Stamm zurückgefunden haben.

    Da treffen Sie auch diesmal wieder den Nagel voll auf den Kopf.

    Herzliche Grüsse,

    Jeffrey

    PS: Interessant auch von Ihnen zu hören, dass kleine Kinder noch voll im Hier und Jetzt leben.

  4. was bei mir am meisten kleben blieb bei der lektuere dieses blogs war die voellig verzerrte brille, durch die das kind angeblich in die welt schauen soll.
    wer masst sich denn hier an, durch die eigene brille hindurch zu erkennen, wessen brille verzerrte bilder liefert?

    en schoenae aabig

    rjk

  5. GABI sagt:

    Schon interessant wie sich hier Stamm als Wahrsager betätigt und genau weiss, was mit diesem Kind passieren wird.
    Wie ja auch jedes christliche Kind, jedes muslimische Kind genau nach bestimmten Vorgaben aufwachsen wird!
    In Stamms Scheinwelt ist alles vorgegeben was in sogenannten “Sekten” vor sich geht und er schubladisiert sogar Neugeborene sofort.
    Mir fällt einfach auf, dass – wenn es um diese Gruppierungen geht – er sofort in ein Schwarz-Weiss Schema verfällt. Zum Glück leben wir in einer pluralistischen Welt in der das Leben doch noch etwas individueller abläuft als sich Stamm dies vorstellt.
    Man wirft ja sogenannten Sektieren oft vor das Leben nur sehr einseitig zu sehen, aber mir fällt auf, dass in diesem Text genau dies stattfindet…Schema F auf jeden der einem anderen Glauben angehört.
    Es gibt sehr viele Kinder und Jugendliche die scientologische Eltern haben und die heute verantwortungsvolle Positionen in der Gesellschaft haben und so gar nicht in das Vorurteil von Stamm passen.(Scientology besteht ja auch schon seit über 50 Jahren und so wächst nun schon die dritte Generation heran).
    Stamm selber scheint aber der alten Antisektierergeneration anzugehören und predigt seit 30 Jahren seine alte Botschaft. Eigentlich verwunderlich dass er immer noch ein paar Fans hat wie Jeffrey.
    Eigentlich müsste man für sie eine neue Gruppierung erfinden: die Stammologen.

  6. obwaldner sagt:

    weiter so mister stamm!

    lassen sie sich nicht runtermachen.

    interessant, dass ein scientology kritischer artikel soviel zum teil fast agressiven widerpruch hinnehmen muss. das zeigt aber das sie gute arbeit leisten.

    danke dafür und god bless you 😉

  7. Birgit Amsler sagt:

    Hallo

    Bei den Scientologen dreht sich alles ums Geld, um viel Geld….vielleicht finden sich auch deshalb viele Promis dort ein…deren Kinder und Jugendliche nicht zwingend glücklicher sind. Diese Geldmacherei als Religion zu verkaufen, ist Missbrauch.

    Wenn jemand von Kind auf indoktriniert wird, dass Geld das Leben bestimmt und nötig ist, um glücklich zu werden, dann ist das ebenso traurig, wie wenn jemand als Erwachsener so einer Sekte beitritt. Das Geld ist ja eine absolute Notwendigkeit, um die Kurse besuchen zu können, welche die Sekte und die Mitgliedschaft erst ausmachen. Eine praktische Angelegenheit, denn wenn sich die Mitglieder verschulden, sind sie gleich nochmal abhängiger.
    Und irgendwann bleiben Menschen auf der Strecke. Wo Geld ist, sind Projekte, wo Projekte sind, ist für den Einzelnen kein Platz mehr- es geht um Profit.

    Da hilft es nichts, wenn Scientology glückerfülltes, erwachtes, vervollkommnetes und strahlendes spirituelles Dasein auf höherer Ebene verspricht. Natürlich nur, wenn man genau nach den Vorgaben von Mr. Hubbart lebt. Das muss sein.
    Vollkommenheit, Glück und eine strahlende Zukunft zu versprechen, ist bereits Missbrauch. Missbrauch suchender Menschen.

    In den Landeskirchen und einigermassen seriös geführten Freikirchen (es wird zwar auch Heil versprochen, aber nicht in diesem aboluten Rahmen wie bei Scientology)ist dann doch noch einiges an Freiheit möglich, das bei Scientology nie geduldet würde. Vielleicht gilt es, das auch mal anzuerkennen und nicht alle in den gleichen Topf zu werfen, wie es einige hier tun. Es spielt entscheidend eine Rolle, wie sehr Menschen eingeengt, gesteuert und damit geschädigt werden.
    Die Dianetik mit ihren Psychologiespielen ist für die Manipulation perfekt aufgebaut. Seriöse Persönlichkeitsentwicklung lässt Freiraum für alle Entscheidungen und nicht nur für die Entscheidung “Pro Sekte”.

    Kinder können sich nicht wehren. Eltern vermitteln ihre eigenen Werte, das liegt in der Natur der Sache. Doch wenn diese Werte so sind, dass die persönliche Integrität eingeschränkt, dass das Verhalten einseitig wird und nicht dem Wohle aller, also nicht nur dem Wohle innerhalb der Sekte, dient, dann hört die elterliche Freiheit auf.

    Es gibt globale ethische Grundwerte, Grundrechte. Diese sind mit ein Grund, warum z.B. Behörden Kinder von stark drogensüchtigen und/oder gewalttätigen, missbrauchenden Eltern wegnehmen können. Zum Schutze dieser Kinder.

    Obwohl es sehr schwierig sein dürfte, entsprechende gesetzliche Grundlagen für geistigen und religiösen Missbrauch auszuarbeiten, u.a. auch, weil viele Sekten viel Geld für Widerstand zur Verfügung haben, ja, einige der Mitglieder sogar in verantwortungsvollen Positionen in der Gesellschaft sind (!), so ist es nicht unmöglich. Die oben genannten ehtischen Grundlagen könnten ein Ausgangspunkt sein. Nicht alle Kinder und Jugendlichen leiden, wenn sie in Sekten aufwachsen, aber jene, welche bewusst genug sind und leiden, sind absolut schutzlos! Und dieses Leiden ist unendlich tief, es gleicht einem Seelenraub.
    Sind nicht alle Kinder gleichberechtigt?
    Wer will entscheiden, welche Kinder Schutz erhalten und welche nicht?

    Es wäre von Vorteil, wenn möglichst viele Menschen in die Fähigkeit hineinwachsen könnten, die Brillen zu wechseln.

    Herzliche Grüsse

    Birgit Amsler

  8. nk sagt:

    @frau amsler

    “Wenn jemand von Kind auf indoktriniert wird, dass Geld das Leben bestimmt und nötig ist, um glücklich zu werden,…”

    frau amsler wir leben doch im kapitalismus. also mal vom rest der lehre von scientology abgesehen muss ich doch schon sehr bitten. ansonsten, wie gesagt, bin ich ihrer meinung.

    vielleicht müsste man scientology als vervollkommnung dessen betrachten, was unsereiner täglich durch die medien vorgeschrieben bekommt.

    sei reich, schön, unantastbar, schlagfertig, intelligent usw…

  9. bucki sagt:

    “Wir haben dich lieber tot als unfähig”

    “Demokratie hat uns Inflation und Einkommenssteuer gebracht”..
    “Scientology gibt uns unsere erste Chance, eine wahre Demokratie zu haben”.

    “Die Frage nach der Lebenserwartung eines Clear kann heute noch nicht beantwortet werden, fragen Sie ihn in hundert Jahren”

    “Fürchte nie, einen anderen in einer gerechten Sache zu verletzen”

    Sind das Visionen eines alt-Nazis oder Fantasien eines Wahnsinnigen?
    Es sind Zitate von Hubbard und aus Dianetik!
    Ich bin froh das Leute wie Herr Stamm dagegen ankämpfen! Weiter so!

  10. Rosenstengel sagt:

    @nk

    Richtig, was Sie da anführen! Sie haben nur „Geldgeil“ vergessen, und das müsste an 1.Stelle stehen.

    Aber ich muss gestehen, dass ich etwas konfus bin. Warum hat Herr Stamm etwas gegen die Scientology?

    Diese Leute müssten ihm doch eigentlich gefallen. Die liegen doch voll im Trend, sind progressiv und haben ihre Religion geradezu exemplarisch an unsere neue moderne Zeit angepasst. Eine Entwicklung also, die er im letzten Blog so vehement von den staatlichen Religionen eingefordert hat.

    Aber wie gesagt: Ich bin etwas konfus. Ich weiss nicht, was Herr Stamm eigentlich will.

    Einerseits bekämpft er die Scientology und auf der anderen Seite will er, dass die anderen auch so werden. Das ist irgendwie schwer verständlich.

    Aber warten Sie mal. Vielleicht habe ich es jetzt gecheckt.

    Es könnte auch ein Arbeitsbeschaffungsprogramm sein.

  11. Dave sagt:

    Hallo Herr Stamm

    Bei Stanislav Grof heissen die Engramme der Scientologen Coex-Systeme. Dazu empfehle ich das Buch von Grof «Topologie des Unbewussten». Engramm ist kein scientologisches Wort und es ist auch nicht alles schlecht, was Scientologen tun. Wenn man stets kritisch bleibt und das Gute behält, kommt man gut durchs Leben.
    Viele Grüsse an alle Stamm-o-logen.

  12. slasher sagt:

    leute, es ist doch so einfach. es gibt nur ein dogma, das gut ist, und das lautet: dogmen sind immer schlecht. nur wer mit freiheit nicht umgehen kann, braucht die religion, in welcher form auch immer sie daher kommt, katholizismus, evangelikale, scientology, esoterik, astrologie und was der fantastereien mehr sind. sie alle tun nur eins: sie dienen dem ängstlichen, verunsicherten menschen als krücke, um mit seiner existenz auf diesem komischen kleinen planeten klarzukommen. wer seine freiheit zu leben und zu denken aufgeben und sich stattdessen in ein enges korsett von teilweise ziemlich bizarren regeln begeben will, soll das tun. who cares. solange man uns andere, die ihre freiheit schätzen und geniessen, in frieden lässt.

  13. 19.4. Kinder in Sekten von Hugo Stamm.
    “Leider gibt es kein Gesetz, das Kindern erlaubt, die Eltern wegen geistiger oder religiöser Manipulation einzuklagen”.

    Dann müssen Gesetze schleunigst gemacht werden!

  14. nk sagt:

    slasher du bist vollkommen. so wie du will ich auch sein.

    rosenstengel: right man! ich teile deine verwirrung. der stamm der steht im moment etwas neben seinem apfel.

    er ist am ende noch ein scientologe der mit seinen… naja hasstiraden ist etwas streng geschrieben… sagen wir seinem “unmut über andersdenkende” den beschützerinstinkt der gut-menschen für scientologen wecken will um diese mit denen zu verbrüdern versucht.

    er denkt, wenn die religionen und jeglicher glauben an das unerklärbare abgeschafft sind, dann herrsche frieden und glück auf erden. er sieht jedoch nicht dass es die ideen der verückten und die phantasieen der ausgeschlossenen sind, die die menschheit letzten endes vorwärts bringen. er würde dem fortschritt also regelrecht den teppich unter den füssen wegziehen.

    petri heil und prost oder amen
    ich geh mich jetzt etwas clearen.

  15. Siegfried Ebers sagt:

    Ich hatte vor ein paar jahren die Ehre,
    Herrn Stamm bei einem Vortrag über die Sektenproblematik zu erleben.
    Ich hatte den Eindruck, als wäre dieser Mann
    selbst in einer Sekte tätig. Ich frage mich seit dem in welcher?

    Mit freundlichen Grüssen
    Siegfried Ebers

  16. Gabi sagt:

    Es ist ziemlich unglaublich wie hier argumentiert wird. Da werden Zitate aus dem Zusammenhang gerissen, und man erkennt dass der Zitierer den ganzen Satz oder den Zusammenhang noch gar nie selber gesehen hat. So kann ich jede Religion verhunzen, denn überall finde ich Halbsätze die vielleich saublöd tönen. Oder Frau Amsler, die schon längst überholte Gemeinplätze wieder aufwärmt.
    Das Thema Scientology scheint aktuell zu sein, sonst gäbe es nicht derart viele Eiferer, die gleich loslegen wenn man versucht sachlich zu diskutieren.
    Ich bin sicher dass 90% aller Kinder sehr viel mehr mit Geld indoktriniert werden als Scientologykinder- man denke nur an Markenkleider, Handyrechnungen, Diskobesuche, die ja wahrscheinlich bei Nichtscientologenkindern vom Himmel fallen und gratis zu haben sind.
    Frau Amsler: reden sie doch mal mit einigen Kindern von Scientologen und sie werden ihr blaues (positives) Wunder erleben, es sei denn sie sind nur daran interessiert Ihre Vorurteile behalten zu wollen.

  17. Urs Marthaler sagt:

    Früher hatten wir die Gebrüder Grimm und Trudi Gerster, heute heisst der Komet am Märchenhimmel ” Hugo Stamm”.

    Amen

  18. Eva sagt:

    Gute Frage eigentlich, “zu welcher Sekte gehört Hugo Stamm”? D.h. welche Wahrheiten hält er für unumstösslich? Wie weit wäre er bereit, für sie zu gehen? Wie würde er sie (s)einem Kind weiterzugeben versuchen? Inwiefern würde er in die Freiheit eines Menschen “zu seinem Besten” eingreifen?

    Gibt es überhaupt einen einzigen festen Standpunkt, der nicht unter Ideologie-Verdacht fallen kann? Wir mögen alle der Kritik mehr oder weniger zugänglich sein, aber baut nicht jeder letztendlich seinen eigenen kleinen Meisterdiskurs, in dem Widerspruch wenngleich nicht unmöglich, so doch schwer formulierbar ist? – Und was ist die Alternative? Zynischer Relativismus?

  19. hurtig sagt:

    Lieber Herr Stamm
    …….fragen wir doch das Kind in 20 Jahren wie es seine Kindheit empfand und überlassen wir es den Verantwortlichen (den Eltern) die Verantwortung zu tragen.
    Der Artikel von Ihnen über die Zukunft des Kindes ist so zynisch und abwertend, das geht ja auf keine Kuhhaut mehr.
    Anscheinend sind sie frustriert darüber dass die Scientologen es wagen Kinder zu kriegen. Vielleicht wäre es ja in Ihrem Sinne, wenn man die Scientologen kastriert und sterilisiert…. Hoppla??
    Hatten wir dies nicht schon mal in der Vergangenheit?

  20. Andy sagt:

    Guten Tag Herr Stamm

    ich finde es sehr gut, dass Sie dieses Thema aufgegriffen haben. Ich vermisse aber Fakten, Studien usw. dder Antworten auf die Frage: Wie kann ich die Welt ohne falschen Gläser sehen? Ich bin überzeugt, dass Sie auch schon solche Antworten geliefert haben. Wenn Sie das nächste Mal einen Blog initialisieren, geben Sie bitte auch nützliche Informationen der Leserschaft mit. Denn ich vermute stark, dass betreffend ‘Sektentum’ nicht genug objektiv orientiert und aufgeklärt werden kann. Warum nicht ein Blog (nebst Literatur) dafür nützen?

  21. H.Strahm sagt:

    Sehr geehrter Herr Stamm

    Der Beitrag von GABI hat’s mir angetan 😉
    Er wäre ein schöner Abschluss des dem aus dem Ruder laufenden “Sekten-Blog” gewesen.
    Die Situation erinnert mich an “Diskussionen” mit (gegen) z.B. Zeugen Jehovas – oder wie auch immer. Die Situationen sind bezogen. Es geht vor allem noch darum, seine “eigene” Meinung
    durchzubringen.

    Es ist schon seltsam, wie viele Leser / Schreiber Sie als “Sektenmitglied” sehen. Ist der Grund der, dass nicht gerade wenige dieser von Ihnen immer wieder anderen vorgeworfenen “vereinnahmende” Attribute auf Sie selbest zuzutreffen scheinen? Ist der Mensch wirklich so, dass er seine eigenen Unzulänglichkeiten
    vor allem in den Anderen erkennt?

    Eines dieser Merkmale ist das dogmatische festhalten seines Weltbildes mit dem Anspruch, dass dieses auch für andere zu gelten hat. (@slasher: Wie erkannt:
    auch prinzipiell kein Dogma zu haben ist ein Dogma – somit sind auch Sie im Kreis der Dogmatiker herzlich willkommen ;))
    Dieses demonstrieren Sie hier – aus meiner Sicht – bis zu (meinem) Wahnsinn 😉
    (sonst käme ich gar nicht auf die Idee
    diese paar Zeilen zum “Besten” zu geben)

    Auf Anregungen/Kommentare wird (mindestens nicht in diesem Blog) von Ihnen kaum eingegangen, sie werden ignoriert:
    Eben ganz im Stiel der von Ihnen so kritisierten “Sektenmitglieder”

    Pauschalurteile: Wird ein Kind mit Hingabe, Liebe (wie auch immer)
    erzogen, ist es wohl immer noch viel besser auch in einem Rahmen wie
    z.B Scientology aufzuwachsen – als ohne diese Zuneigungen in einem noch so bürgerlichen Umfeld?

    Finanzielle Interessen – eine Frage: Ist es so, Herr Stamm, dass Sie ihren Lebensunterhalt vor allem mit dem Thema “Sekten” bestreiten? Sollte dies der Fall sein, wären Sie auch diesbezüglich auf der
    selben Stuffe. Sie würden davon leben, dass Sie andere von deren Weg von ihrem “kindlichen” Weg eines Glaubes auf Ihren sehr wagen (wieder ein “Sekten”-Merkmal) Weg einer individuellen Freiheit führen?

    Noch eine Frage an alle: Wer kann sagen ob im Namen des Glaubens oder im Namen
    der Freiheit mehr Schlachten geführt wurden?

    Ein Unterschied fällt mir jedoch auf: “richtige Sektenmitglieder” strahlen
    häufig eine gewisse Zufriedenheit aus – was mir bei Ihnen, Herr Stamm noch nicht aufgefallen ist.

    In diesem Sinn: Machen Sie weiter – aber nicht so!

    Herzlich
    H. Strahm

    P.S. Ich warte gespannt auf das Thema “Zweierbeziehung als Sekte”.
    Hat’s nicht fast in jeder solchen seltsamen Beziehung auch typischen Sekten Muster?
    Im Verhältnis zu dieser Problematik, Tragödie nehmen sich die paar “Sekten
    dramen” doch recht bescheiden aus 😉

  22. LI sagt:

    Irgendwie gehen die Kommentare am wichtigsten Punkt vorbei: im “Normalfall” bekommen die Kinder auch was anderes zu sehen als das Welbild ihrer Eltern (Nachbarskinder, Schule, Meiden, etc.). Nicht so bei Kindern, die in von der Aussenwelt abgeschlossenen Gemeinschaften aufwachsen. Die haben nämlich kaum die Möglichkeit, was anderes zu wählen – weil es ihnen gar nicht erst einfällt, dass es auch ein Leben ausserhalb der Gemeinschaft gibt, oder wenn doch, weil sie sich dort nicht gut genug “auskennen”, um sich dort zurechtzufinden. Geschlossene Religionsgemeinschaften sind aus diesem Grund schädlich für Kinder.

  23. inconnu sagt:

    oh là là – wie agressiv und indefferenziert diese Voten gegen einen mutigen, erfahrenen Experten, der weiss, wovon er spricht. Seine Erfahrung basiert wohl auf Dutzenden von Betroffenen und Geschädigten, die auf ihn zukamen und nicht umgekehrt!!! Die Kaste der hier sich äussernden
    Scientologen bestätigen genau das, was
    er ihnen vorhält:
    – Intoleranz, Selbstherrlichkeit und
    unfreies, krankes Denken sublimiert mit
    niedrigster Agressivität
    Es kann nicht genug davor gewarnt werden – machen sie weiter so – es ist dringendst nötig wie Beispiel zeigt!

  24. Birgit Amsler sagt:

    @nk
    Klar leben wir im Kapitalismus (und wir leben nicht schlecht darin :)), aber nicht nur. Jeder hat die Wahl, wie weit er sich davon bestimmen lässt.

    @slasher
    Definiere Freiheit. Gibt es wirklich gute Dogmen?

    @Gaby
    Überholte Gemeinplätze aufwärmen? Z.B.?
    Ich schreibe hier v.a. über Scientology, weil Herr Stamm das im Thema angegeben hat.

    @LI
    Danke. Diese geschlossenen Gemeinschaften habe ich im Sinn, wenn ich meine Beiträge schreibe.

    @Strahm
    Pauschalurteile: In einer offenen Gemeinschaft haben Kinder mehrere Möglichkeiten, sich Zuwendung etc. zu holen.

    @Andy
    Diese Argumente gefallen mir gut.

    Herzliche Grüsse

    Birgit Amsler

  25. Danke dass Sie zeigen was das genau bedeutet. Scientology hat ja mit Tom Cruise einen 24h/365d-Werbespot. Da ist es wichtig, dass die Methoden offen genannt werden.

  26. nk sagt:

    @h. strahm
    schlachten werden immer aus einem glauben heraus geführt. werden jedoch nie von denen gekämpft die sie führen – leider.

    die frage war wohl ob mehr schlachten mit religiösem hintergrund geführt werden als andere. nun schaut man sich die historisch wichtigen kriege an so muss man merken dass die ohne religiösen charakter wohl überwiegen. deshalb behaupte ich dass es keine welt in frieden geben könne, schaffte man die religionen ab.

    der glauben an die wirtschaft, an geopolitische ziele an politische strategien und verschiedene kultur- und regirungsformen genügen völlig. oftmals sind es ja nur wenige leute die die welt ins chaos stürzen. doch um so etwas tun zu können muss man glauben, jedoch zuallererst an sich selbst.

    eine menschliche eigenschaft die uns auszeichnet ist – wie schon gesagt – der glaube an die eigene “wahrheit” und – unweigerlich damit verbunden – der anspruch andere davon überzeugen zu wollen. davon ist keiner frei.

    zur geistigen “freiheit”. der mensch ist nun mal gefangener seiner eigenen wahrnehmung. und deshalb ist jeder mensch ein einzelnes individuum das sein bestes geben kann oder auch nicht. diese freiheit hat jeder. ob er sie jedoch selber erkennen kann oder ob der prozess dieses erkennens von anderen diktiert wird ist jedoch sehr verschieden. da beginnt die eigentliche gefahr von sekten.

    der mensch ist also nie frei. er besitzt trodem die mehr oder weniger grosse freiheit der selbstbestimmung.

    der mensch findet sich immer in gruppierungen wieder. und er definiert sich immer duch sein umfeld und – eben – durch seine unterschiede zu diesem. so definieren wir uns selbst. ein jeder für sich. angefangen bei sich selbst, beim partner, gegenüber der nachbarschaft, seinen kollegen und verwandten, seinen aktivitäten in clubs und gruppierungen (z.b. fussball oder musik), nicht mehr so neuerdings anhand von markenartikeln, er sieht sich selbst als teil einer gemeinde, eines kantones, eines landes, eines kontinents – einer kultur.

    jeder wechselt täglich seinen eigenen standpunkt. man kann heute über die aargauer meckern – da ist man dann durch und durch zürcher – und morgen über die amerikaner – da sieht man sich dann sofort als schweizer oder naja… europäer. doch gehört man der gleichen kultur an. also kann man sich auch gegen andere kulturen stellen und deren nachteile zum ausbau des eigenen wertbildes seiner eigenen kultur nutzen. würde die welt morgen von aliens angegriffen – man würde sich sofort mit den ehemaligen feinden verbrüdern und sich ganz als legitimer erdenbürger sehen.

    ausschlaggebend ist also die eigene wahrnehmung und die fähigkeit zu erkennen, dass die menschen nun mal sehr verschieden sein können und genau das macht uns alle wieder gleich.

    @frau amsler

    sie meinen jeder kann selbst bestimmen in welchem masse ihn seine umwelt bestimmt. dem stimme ich nur teilweise zu. eine art “grundbestimmung” ist nun mal vorhanden. dieser kann sich niemand entziehen.

    einige erkennen dies. doch den wenigsten ist es vergönnt den mut zu besitzen sich gegen herrschende ordnungen zu stellen.

    denjenigen die sich dann dagegen stellen wird sofort alles aufgebürdet was die welt an schlechtem bereithält. zum beispiel werden dann freiheitskämpfer als terroristen bezeichnet wird.

    und ganz allgemein:

    dem gesetz des natürlichen ausgleiches ist zu entnehmen, dass jeder pol automatisch einen gegepol erzeugt – diesen sozusagen voraussetzt. also es gibt mich. darum herum gibt es mich jedoch nicht. etwas grosses setzt voraus dass es auch etwas kleines gibt. etwas farbiges kann nur farbig sein, wenn es das unfarbige gibt usw.

    also der kapitalismus der bestimmt uns schon ziemlich stark. wir haben uns daran gewöhnt, sind mit ihm aufgewachsen – für uns gibt es nichts anderes. doch darum herum existiert – neben einer grauzone – der nichtkapitalismus, das nicht westlich “freiheitliche”. es ist also dringend nötig das “andere” also voraussetzung unserer eigenen art zu akzeptieren. und je kapitalistischer wir werden – und das ist der fall – desto mehr wächst auch alles nicht-kapitalistische.

    der weg der mitte ist sicherlich der unproblematischste. die demokratie baut auf diesem auf. doch ist er mit sicherheit auch der langweiligste weg. und somit erstaunt es kaum, dass sich leute in anders geführen gruppierungen wiederfinden, und es erstaunt auch nicht, dass es dann automatisch leute wie herrn stamm gibt die in selbem masse dagegen wettern wie sich diese gruppen selbst als lösung der probleme dieser welt sehen.

    doch irrt der mensch so lang er wandelt, weil er eben nicht weiss, dass er nicht weiss.

  27. Birgit Amsler sagt:

    Lieber nk

    Wenn ich sage, wir können das Mass der Beeinflussung selber bestimmen, so gehe ich nicht von einem Nullpunkt aus. Wir sind eingebunden in diverses. Das ist unumstritten. Deshalb gibt es auch keine absolute Freiheit. Das beginnt ja schon damit, dass ich essen muss. Klar, ich kann mich entschliessen, nicht mehr zu essen….doch das war`s dann ganz schnell. Wer weiterleben will, hat die Aufgabe, die Ausdehnung seiner Verbundenheit im Sinne “für das Leben” in Liebe für sich und allem was ist neu zu kalibrieren.

    Das Beispiel mit den Gegensätzen kann ich nachvollziehen, doch…”je kapitalistischer wir werden, desto mehr wächst alles nichtkapitalistische. nk, wie endet dieses Spiel?

    Dass Menschen ihr Leben langweilig empfinden, liegt u.a. möglicherweise daran, dass sie ihr alltägliches Sterben als Leben bezeichnen und nicht bewusst erkennen, dass sie nur einen geringen Prozentsatz ihres Potenzials nutzen. Da ist dann nur so eine latente Unzufriedenheit, die kuriose Auswüchse im Sinne von “gib mir den Kick um jeden Preis” annehmen kann. Von aussen betrachtet.

    Herzliche Grüsse

    Birgit

  28. Birgit Amsler sagt:

    @nk

    Kann man für die Freiheit wirklich kämpfen? Jeder Kampf erzeugt Gegenkampf…oder ist ein Pol Kampf und der Gegenpol Frieden?

    Herzliche Grüsse
    Birgit Amsler

  29. Ivo sagt:

    Zum Glück gibt es kein Gesetz, das Kindern erlaubt, die Eltern wegen geistiger oder religiöser Manipulation einzuklagen! Welches Kind wird schon nicht von seinen Eltern manipuliert und geistig geformt, während es heranwächst? Ein Kind lernt nicht von alleine, wie es sich in der Kultur verhalten muss, welche Werte die Gesellschaft kennt und welche Gedanken sie toleriert. Diese Kenntnisse sind für das Kind später notwendig, wenn es sich in die Gesellschaft eingliedern wird. Rassistisches Gedankengut zum Beispiel soll einem Kind vorenthalten werden (obwohl es in anderen Kulturen, wir erinnern uns zum Beispiel an den zweiten Weltkrieg, durchaus akzeptiert wurde). Im Gegensatz zur allgemeinen Volksmeinung ist unsere Gesellschaft und unser Denken überhaupt nicht frei. Wieweit ein Kind in seinen Taten und Gedanken frei ist und wo die Grenzen der Freiheit liegen, muss ein Kind von seinen Eltern lernen.

  30. qw sagt:

    Das Gegenteil von gut ist nicht immer schlecht, sondern oft gut gemeint.

    Dass Scientology abhängig macht, konnte ich am Schicksal einer Nachbarin selbst miterleben. Es ist wahrlich ein Skandal, dass die Machenschaften von Scientolgy nicht von Amtes wegen unterbunden werden.

    Auch wenn die Kritik von Herr Stamm oft unbeholfen wirkt, so liegt er zumindest was Scientology betrifft, in der Sache sehr richtig.

  31. Lieber Hugo
    es ist ungefähr der gleiche “Brunz” bei den Scientologen wie bei der Kirche. Da mussten wir auch all die Geschichten vom alten und neuen Testament lernen und als wahr akzeptieren. Bei der Mündigkeit war man geistig so durcheinander, dass man in eine Lebenskrise kam. Ich weiss nicht, ob Tom Cruise und seine Partnerin so eng an die Scientologen gebunden sind. Irgendwie werden sie schon ihre Eigenständigkeit haben. Und die kleine heranwachsende Prinzessin wird wohl, wenn sie einigermassen intelligent ist, mit der Zeit merken, was für skurrile Geschichten ihr beigebracht werden. Erstaunlich ist doch, wie Kinder schon früh unterscheiden können, was einigermassen stimmt und was nicht. Und heutzutage sind doch andere Einflüsse dermassen stark, dass es eigenntlich unmöglich ist, sich nur auf ein Ding auszurichten. Und prominente Leute wie Tom Cruise können ja ihr Kind nicht versteckt halten und ihm nur das beibringen, was der geistige Vater für richtig hält. Ich meinerseits denke, das Kindlein wird bald merken, wo´s lang geht. Viele Grüsse und ein schönes Wochenende. WR.

  32. AN sagt:

    Gutent Tag

    mir scheint dieses Forum längst aus dem Ruder gelaufen zu sein. Ich bin zum ersten Mal hier und ich sehe vor lauter Nebelpetarden nicht mehr, wer welche Meinung vertritt. Bei dem Thema scheint es mir wichtig, zu wissen, von wem welchses Statement kommt. Das ist hier nicht der Fall. Ich habe den Eindruck, dass viele Scientologen hier argumentieren und versuchen Herrn Stamm zu demontieren. Hier wird auf “den Mann” gepielt, es geht nicht um das Thema. Die Grenzen eine Blogs werden hier deutlich. Eigentlich eine ganz interessante Feldstudie.

  33. Reto Spadin sagt:

    Sehr geehrter Herr Hugo Stamm,
    ich finde es äusserst mutig und progressiv die prominenten Exponenten der Scientology Church zu kritisieren, vor allem die Erziehungsmethoden von derem Nachwuchs. In Deutschland ist
    Scientology Church ja verboten, nicht ohne Grund.

  34. a. frei sagt:

    kinder in sekten.
    von Einzelfaellen kann man nicht reden.
    die in den Beratungsstellen wissen wie viele Geschichten es gibt. Nicht alle betroffenen Angehoerigen melden sich.
    Wenn man hellhoerig ist, wird man es selber merken in seiner Umgebung.
    Betreff Schulbesuch ist es ungerecht, dass meistens die 2. Generation nicht mehr die gleiche Ausbildung benutzen kann, wie die erste. Da Sie von eigenen
    Sektenmitglieder unterrichtet werden.
    Da sollte man eingreifen koennen.
    Es passiert meistens im ausland.
    a. frei

  35. nk sagt:

    frau amsler:
    ich glaube eben nicht dass der grad der beeinflussung noch zu kontrollieren ist. und wenn dann nur mit allergrösster mühe und nur einigen wenigen vorenthalten. die masse schwimmt mit im strom. ängstlich, bevormundet und dennoch im glauben an die eigene individualität und das noch in einem solchen masse, dass mir dafür jedes verständnis abgeht.

    das problem ist eben dass man sich nicht nur von konventionen lossagen muss, nein man stellt sich auch gleichzeitig gegen die gesellschaft. und das ist das schwere daran und deshalb nur wenigen möglich. der irrglauben systeme lassen sich von innen verändern ist schon gar kein thema mehr.

    ++je kapitalistischer wir werden, desto mehr wächst alles nichtkapitalistische. nk, wie endet dieses Spiel?++

    nun es endet dort wo alles endet wenn es auf sein gegenpol trifft. es löscht sich gegenseitig aus.

    mit der langeweile haben sie wohl recht. sein potential erkennen ist nicht so schwer – es umzusetzen jedoch sehr. die frage stellt sich auch ob das genutzte potential dann wirklich das ist was einem glücklich macht. oder ob ein sich erfüllender traum plötzlich ziemlich grau aussehen wird und man halt wieder was neues suchen muss.

    ++Kann man für die Freiheit wirklich kämpfen? Jeder Kampf erzeugt Gegenkampf…oder ist ein Pol Kampf und der Gegenpol Frieden?++

    es kommt drauf an für welche freiheit man kämpft. beim kampf um geistige freiheit kann man sich mit büchern bewaffnen um auf dem schlachtfeld der diskussion siege erringen und lernen und sich entwickeln. doch ist man niemals frei, weil jede antwort einem noch mehr fragen aufwirft. da kann man kämpfen – aber siegen nicht.

    kämpft man mit waffen, so muss man weiter differenzieren. bei einem angriffskrieg kämpft man nicht für freiheit sondern für irgendein eingeimpftes ideal für das man eigentlich nie kämpfen würde – doch – propaganda sei dank – man tut es. wird man selber angegriffen oder unterdrückt, dann ist jede art des kampfes gerechtfertigt wenn sie darauf abzielt seine eigene freiheit zu erlangen. jede.

    nur gilt es dann genau abzuwägen ob man wirklich unterdrückt wird und ob man wirklich weniger freiheit hat als der potentielle gegner. damit man sich nicht täuscht und womöglich ungerechtfertigter weise jemandem seine freiheit streitig macht.

    ob man einen krieg gewinnen kann hängt davon ab ob man zb. wirtschaftlichen erfolg höher stellt als menschliches leben. dann ist ein sieg möglich. ist jedoch das menschliche leben – die eigene moral – das höchste gut, dann kann man nur verlieren in dem moment in dem man zur waffe greift.

    natürlich ist frieden der gegenpol zum krieg. doch auch innerhalb eines pol-gegenpol-systemes existieren weitere gegensätzlichkeiten. es kommt nur auf die ebene an auf der man gerade denkt.

  36. besucher sagt:

    was kann scientology besseres passieren, als das, was – u.a. auch HIER – passiert.

    man spricht über sie.

    sie schicken einen der berühmtesten männer der welt los und sagen, “mach ein bissi wind. sprich über uns, bring und in aller munde.”
    tom geht und macht.
    die welt greift es auf, genauso, wie die scientologen es möchten.
    bingo, was besseres kann ihnen nicht passieren.

    im übrigen machen das andere religionen auch ständig.
    die kirchen beispeilsweise, einer der einflussreichsten, und reichsten organisiationen überhaupt.

    die kirche, eine sekte?!

    wie dem auch sei. jeder glaubensverbreiter versucht sein ding gut zu verkaufen (tun wir das nicht auch alle … irgendwie/irgendwo/irgendwann). und versucht den zeitgeist zu treffen.

    licht und liebe für alle …
    geld und wohlstand für die, die es wollen.

    wer glücklicher ist, sei dahingestellt.

    dennoch, je mehr wasser auf eine mühle gegeben wird, um so schneller wird sie drehen, so einfach ist das.

    somit … scientology hat das erreicht, was es erreichen wollte.

    und … man sollte sie nicht unterschätzen, sitzen in den chefetagen namhafter renomierter firmen nicht auch scientologen??? – wenn nicht da, wo sonst?

  37. wv sagt:

    LIs kommentar: absolut richtig.

    interessant dürfte darum auch folgende lektüre sein:

    die gesellschaftliche konstruktion der wirklichkeit,
    von peter l. berger und thomas luckmann,
    erschienen im fischer verlag (engl. originaltitel: the social construction of reality, 1966) – ich hoffe bloss, diese beiden herren waren selbst keine anhänger irgendeiner sekte.

  38. Russi sagt:

    Dieser text ist nicht zu verstehen!41

  39. gobbolino sagt:

    Hallo?

    Schon mal von strengen Klosterschulen gehört, wo Kindern jeder Kontakt mit der Aussenwelt verweigert wird, um sich “voll und ganz auf das Lernen” zu konzentrieren?

    Weder die Scientologen noch die frommen Katholiken, die Islamisten noch die strikten Agnostiker … niemand kann die Welt so sehen wie sie ist ….

  40. Hugo Stamm sagt:

    @ferrarivernichter

    Zuerst ein dickes Kompliment: Ihre Kommentare sind ein wahrer Lesegenuss, selbst wenn ich einmal nicht ganz einverstanden bin. Ihre messerscharfe Sprache und Ihr (schwarzer) Humor haben es in sich. Mein Kompliment.

    Meine Kollegen von der Online-Redaktion prüfen die Kommentare. (Sie sind sieben Tage pro Woche “online”). Bei Zweifeln überlassen sie mir den Entscheid. Ich habe schon ein paar (sehr) wenige Beiträge, die andere Blog-Teilnehmer ehrverletzend attackiert hatten, gekippt. Ansonsten einzelne Wörter geändert. Da wir die E-Mailadressen der Kommentatoren nicht einsehen können, können wir auch keine Rückfragen stellen und die Autoren fragen, ob eine Passage nicht ein wenig abtempiert werden könnte.

  41. ferrarivernichter sagt:

    @ hugo stamm: ich dachte, ich hätte meine mailadresse dringehabt. nun ja, in diesem einen fall ist es ja wirklich nicht so schlimm, da der blog auszulaufen scheint.
    mfg

  42. Aaron von Weber sagt:

    Das ist Jounalismus: Herumwühlen in dem Leben sogenannter Promis, hausieren gehen mit der eigenen Meinung, suggestiver Satzbau… Danke Herr Stamm, aber es soll sich doch jeder selbst eine Meinung bilden. Nachdem in Berlin Steglitz wieder öffentlich an einem Stand die Scientologen ihre Kurse anboten, habe ich mir auch wieder meine Gedanken gemacht. Ich stand mindestens eine halbe Stunde dort herum, so das man mich dort wahr genommen haben muss. Aber ich wurde partout nicht zu einem solchen Kostenlosen Stresstest eingeladen! Die Muslima neben mir ebenfalls nicht. Es muss an unserem selbstsicheren Aufteten gelegen haben, denn wer mit psychologischen Mitteln und Manipulation arbeitet wendet sich zumindest zuerst an die schwächeren Mitglieder der Gesellschaft. Abgekämpft oder nervös und unsicher wirkende Menschen, wurden zuhauf angesprochen.
    Wer in sich ruht, dem droht auch keine Gefahr von irgendwelcher Seite, seien es dubiose Sekten, Suchterkrankungen jeglicher Art oder unglücklich machende Beziehungen. Wer nicht in sich ruht, der arbeite gefälligst an sich um seine Persönlichkeit zu veredeln! Deshalb habe ich kein Mitleid oder Mitgefühl, sei es für die kleine Suri – denn wer weiss schon, ob sie nicht stark genug ist, ihre Eltern zu hinterfragen?! – noch für irgendeinen anderen Menschen, dessen Persönlichkeit nicht stark genug ist, um sich gegen negative Einflüsse zu schützen, oder sich von ihnen zu befreien. Dieses ewige Moralisieren und Helfen wollen trägt weder wirklich zu einer gesunden eigenen Entwicklung, noch zu einer selbstverantwortlichen Entwicklung des Umfeldes bei!

    Wer seine Sucht nicht in den Griff bekommt, der sterbe daran, wer seine Zerstreuung nicht eindämmen kann, der verdumme eben, wer seine Person nicht selbst definiert, der werde eben abhängig!!!

    Das Gleiche gilt für Kinder, denn die sind nicht so hilflos, wie alle immer gerne glauben möchten, damit sie sich durch ihre “Sorgen” von sich selbst ablenken und die vermeintlich hilflosen Kinder ihrer Erfahrungen berauben können, um sich ein wenig besser zu fühlen, ja den eigenen Mangel zu kompensieren.

    Die grösste Evolutionsbremse in all dem, bleibt aber wohl der Journalismus, denn der unterstützt die Menschen nur in ihrem Zerstreuungswahn, sich von sich selbst abzulenken. In meiner Recherche über die Scientologen bin ich bisher nur auf Allgemeinplätze gestossen, jeder hat eine Meinung, jeder weiss es besser. Und jeder unterhält mindestens eine Sucht, bezahlt eine Illustrierte oder Zeitung oder hat sogar einen Fernseher zuhause stehen, der ihn oder sie mit der Meinung von anderen Menschen beschallt und dazu zwingt sich Meinungen aus zweiter Hand über Dinge zu bilden, die vom eigenen Fortkommen abhalten.

    Und da setzen dann wieder die negativen Energien an, die im Gewande von Süchten, Abhängigkeiten, Religionen oder auch Scientologen Heilung vom persönlichen Mangel versprechen…

    Gefangen seid ihr alle irgendwo, also steht keinem von Euch zu, etwas über jemand anderes zu denken, als euch selbst!!!

  43. Ihr Penner sagt:

    Scientology ist cool!

  44. Scientologin sagt:

    Aber Herr Stamm – zufällig BIN ich “scientologisch”, wie Sie es nennen, aufgewachsen. Und da Sie ständig Einzelschicksale heranziehen, fühle ich mich berechtigt dieses als weiteres Beispiel kurz zu skizzieren.

    Q: Ich bin auf eine “Scientologen-Schule” gegangen. Was war für mich als Schülerin der Unterschied zu einer “normalen”, öffentlichen Schule ?
    A: Da mit der von L. Ron Hubbard entwickelten Studiertechnologie gearbeitet wurde, die eine hohe Eigenverantwortung beim Lernenden fördert. Der Stoff unterschied sich kaum von dem einer normalen Schule, und jedes Jahr wurde ich in meinem Dorf von der Primarschulpflege geprüft, um sicherzustellen, dass meine Ausbildung die staatlichen Vorschriften erfüllte. Ich fürchte, ich war keine sehr gute Schülerin; ich lernte schnell und leicht, aber immer nur das, was mich interessierte.

    Q: Wie lange besuchte ich diese Schule?
    A: Ich war sechs Jahre in Zürich, danach knappe drei Jahre in einem Internat in England, das dieselbe Studiertechnologie verwendete. Allerdings besuchten dieses Internat buchstäblich Schüler aus der ganzen Welt. Es war keine exklusive “Scientologen”-Schule, im Gegenteil, meine Klasse bestand aus Christen, Muslimen, Scientologen und Atheisten, aus Weissen und Schwarzen, aus sehr wohlhabenden und weniger wohlhabenden Personen. Die drei Jahre an dieser Schule haben mir viel beigebracht und mich inspiriert, denn in der (wie Sie es nennen, Herr Stamm) “wirklichen Welt” begegnet man nur selten soviel grundsätzlich verschiedenen Menschen, die von Religion, Politik und Geographie getrennt werden und trotzdem Freundschaften schliessen und selbst, wenn sie sich nicht besonderns leiden können, ohne Streit und Gewalt miteinander auskommen.

    Q: Bin ich also ohne Verbindung und Bezug zu dieser “wirklichen Welt” aufgewachsen?
    A: Nein, überhaupt nicht. Ich war in den Schweizer Alltag integriert. Ich wurde nicht “eingesperrt”, auch nicht aufgefordert (oder gezwungen, oder was auch immer) mich aus der von Ihnen so hervorgehobenen “wirklichen Welt”.
    Schon in der Primarschule übten Bücher und Geschichten eine starke Anziehungskraft auf mich aus, und ich las Wagenladungen voller Bücher – nicht etwa “lauter Scientology Bücher”, wie Sie wahrscheinlich vermuten werden. Es war ein wilder Mix, von Kinderbüchern von Enid Blyton über die Indianergeschichten von Karl May hin zu Sir Arthur Conan Doyle, Agatha Christie, Remarque und Lessing. Besonders von Remarque und Lessing bin ich auch heute noch ein grosser Fan.
    Wir feiern auch die meisten in der Schweiz üblichen Feste (wie Weihnachten, Ostern und Neujahr) weil sie Teil der Kultur sind. Ausserdem bin ich mit meiner Grossmutter, die katholisch war, zur Kirche, habe Gottesdienste besucht und liess mir “beibringen”, wie man betet. Auch in dieser Hinsicht wurde ich nicht entmutigt oder zurückgehalten.
    Zur Zeit bin ich im letzten Lehrjahr. Ich mache meine Ausbildung mit BM; zwei meiner Geschwister sind am Gymnasium; das jüngste von uns vieren ist an der öffentlichen Sek in unserem Dorf. Wir haben einen Haufen Bekannter, die keine Scientologen sind. Es gibt niemanden, der uns das verbieten wollte; keine verreinnahmenden Vorschriften, die uns zwingen, den Kontakt zur sogenannten “wirklichen Welt” abzubrechen.

    Q: Dann gibt es also de fakto gar keinen Unterschied zwischen einer “scientologischen” und einer herkömmlichen Erziehung?
    A: Doch, natürlich gibt es den. So wie ich es erfahren haben, wurde mir durch Scientology schon früh sehr viel Eigenverantwortung zuteil. Ich wurde nicht wie meine Kindergarte-“Gspähnli” von meinen Eltern ständig bevormundet, und schon als Kind fühlte ich mich ernst genommen. Vielleicht hat mich das etwas arrogant gemacht *lächelt*, auf jeden Fall aber auch selbstständig.
    Sie, Herr Stamm, behaupten ständig, Scientologen seien nicht in der Lage, selbst zu denken. Nach meiner Erfahrung gibt es keine andere Gruppe, die ihren Mitgliedern mehr ans Herz legt, selbst zu denken, als Scientology. Der oberste Grundsatz von Hubbard war: “Nichts ist für dich wahr, das du nicht selbst herausgefunden (im Sinne von ‘festgestellt’) hast.”
    Das sind seine Worte.
    Dass manche Scientologen das vergessen, kann man schwerlich ihm oder der Lehre zur Last legen. Und wenn ich mich in der Schweiz umschaue, bin ich immer wieder überrascht, wie vertrauensvoll die Menschen Nachrichten (Zeitungsartikel, Nachrichtensendungen, sogar Klatschspalten) aufnehmen und kaum je die Frage stellen, ob die erzählte Geschichte vielleicht nicht noch andere Seiten hat als die dargelegte. Und da wollen Sie den SCIENTOLOGEN vorwerfen, sie würden nicht selber denken? Es bringt mich jedes Mal zum Schmunzeln.

    – Herr Stamm, Sie sollten ernsthaft darüber nachdenken, auch andere Meinungen in Ihre Artikel aufzunehmen, Sie schreiben reichlich einseitig. Der Grund, warum Ihnen ständig widersprochen wird, ist, dass Ihre Berichte unseren Erfahrungen schlicht und einfach widersprechen.
    Sie können behaupten, man habe uns alle einer Gehirnwäsche unterzogen, es steht nicht in unserer Macht, das zu verhindern.
    Aber da Sie ja ständig sagen, SCIENTOLGEN hätten keine eigene Meinung, sollten Sie (konsequenterweise) Ihren Lesern nahelegen, sich über Scientology und sogenannte “Sekten” eine eigene Meinung zu bilden. Wenn Sie Ihre Leser nämlich nur Ihre eigene Meinung hören lassen, tun Sie genau das, was Sie L. Ron Hubbard vorwerfern. Und da wir uns schon darauf einigen, dass er kein Abgott ist (worin ich Ihnen zustimme), muss ich Ihnen leider sagen: Sie sind auch keiner.

    Die Bibel sagte es schon vor Tausenden von Jahren, und auch die Schriften von Hubbard wiederholen es: Man soll jeden Menschen lieben, egal, was er getan hat. Und in der Vergebung liegt der Seelenfrieden.
    Ich liebe Sie zwar nicht, Herr Stamm, aber ich vergebe Ihnen. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.

  45. Nikki sagt:

    der beitrag ist gut, habe ihn gerne durchgelesen und finde vor allem den schlusssatz sehr sehr wichtig.
    hier geht es um scientology, aber was ist mit dem christentum? ich wurde auch zum “religionsunterricht” gezwungen. ja gezwungen meine damen und herren! religion gehört verboten. basta. dann hätten wir auch wieviel prozent der kriege auf dieser erde im null komma nix verschwunden? denken sie mal darüber nach.

  46. Ilse sagt:

    Kinder in Scientology gelten laut der Doktrin als Erwachsene in zu kleinen Körpern. Sie werden daher genauso wie Erwachsene behandelt und genauso streng bestraft und auch je nach Schwere des Verbrechens in die berüchtigten “Rehabilitations”-Lager von Scientology verbracht.

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