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Relative religiöse Wahrheit

Hugo Stamm am Donnerstag den 13. April 2006

Leben bedeutet Bewegung. Bewegung ist eine der wenigen Konstanten in unserem Dasein. Alles bewegt sich, alle Lebensbereiche unterliegen einer permanenten Entwicklung. Ursache ist unter anderem die Zeit, die uns die Entwicklung aufzwingt. Sie bringt die Unruhe in unser Leben. Wir unterscheiden uns von den Tieren unter anderem dadurch, dass wir mit einem Bewusstsein der Zeit und somit der Veränderung ausgestattet sind. Doch wie vieles im Leben, kennt auch das Gesetz der Bewegung und Entwicklung eine Ausnahme: Die Religion oder den Glauben.

Warum eigentlich? Spirituelle oder religiöse Konzepte oder Heilsvorstellungen gehören im weitesten Sinn zu den Geisteswissenschaften. Auch Philosophie und Metaphysik befassen sich mit den Fragen nach Gott, dem Lebenssinn und dem Leben nach dem Tod. Für Philosophen ist die geistige Entwicklung selbstverständlich. Neue Erkenntnisse ergänzen und verändern Denkschulen und philosophische Richtungen laufend. Nur die grossen traditionellen Glaubensgemeinschaften sind immun gegen die geistigen Entwicklungen der Menschheit.

Die existenzielle Erfahrung der permanenten Bewegung und Entwicklung in allen Lebensbereichen stösst also bei religiösen Fragen an unerwartete Grenzen. Warum soll dieses Gesetz ausgerechnet bei der vielleicht zentralsten Frage des Lebens ausser Kraft gesetzt sein?

Mir ist natürlich bewusst, dass jede Glaubensgemeinschaft überzeugt ist, dass ihre Heilslehre der unverrückbaren Wahrheit entspricht. Die Wahrheit kann natürlich keiner Entwicklung unterliegen. Wirklich nicht?

Ich vermute, dass Heilskonzepte und Gottesbilder Hilfskonstrukte unserer geistig beschränkten Möglichkeiten sind. Wir können mit unserem Geist die universalen Dimensionen nie vollständig durchdringen. Deshalb klammern wir uns an die Überlieferungen, denen wir die Qualität einer göttlichen Inspiration beimessen.

Die christlichen Fundamentalisten machen es vor. Für sie ist die Bibel das unumstössliche Wort Gottes. Auch wenn die Evangelien teilweise erst Jahrzehnte nach dem Tod von Jesus aufgeschrieben worden sind. Sie akzeptieren auch nicht, dass das Neue Testament aus der aktuellen Lebenssituation der Urchristen heraus geschrieben worden ist und die Gleichnisse und Metaphern in die heutige Zeit übersetzt werden müssten.

Selbst die Esoteriker sind letztlich Fundamentalisten. Ihre zentralen Glaubenssätze gehen auf die Hermeneutik, den Hinduismus, den Buddhismus und die Theosophie zurück und sind teilweise sehr alt. Daran ändern auch die jüngeren Disziplinen nicht. Auch Schamanismus, Druidentum, germanische Heilsvorstellungen usw. sind alte Traditionen.

Tatsächlich gibt es kaum moderne religiöse Heilskonzepte, die ernst genommen und als seriös bezeichnet werden können. Und jüngere Glaubensgemeinschaften vertreten meist sehr spekulative Vorstellungen und weisen Sektencharakter auf.

All diese Erfahrungen führen wohl dazu, dass heute viele kritische Geister, für welche die geistige Freiheit ein wichtiges Gut ist, sich mit den traditionellen Glaubensgemeinschaften schwer tun. Vielleicht müssen wir auch die religiösen Heilskonzepte als relative oder subjektive Wahrheiten betrachten. Wie wir es bei Metaphysik und Philosophie als selbstverständlich betrachten.

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23 Kommentare zu “Relative religiöse Wahrheit”

  1. ~dale villod (Pseudonym) sagt:

    Sorry, aber das ist Blödsinn, dass sich die traditionellen Glaubensgemeinschaften immun gegen den Wandel zeigen würden.

    Wir Fromme sind nur etwas überängstlich, und deshalb immer “im hingerdrii”. Irgend jemand hat mal die Storry erzählt, dass es Leute gab, die sich gegen die Einführung von Orgeln in Kirchen wehrten. Weil so neue Instrumente, das brauche es doch nicht… Keine Ahnung, ob die Geschichte stimmt.

    Das Problem ist nach meiner Einschätzung mehr, dass sich zuerst lange nichts tut, dafür dann plötzlich sehr viel. Siehe Reformation. Da gabs plötzlich eine Erneuerung, wobei auch gleich vieles weggeschmissen wurde, was nicht nötig gewesen wäre. Ich erinnere an den Bildersturm.

    Item. Ja Herr Stamm, sie haben recht. Wir Fromme sind langsam. Wir sind schlecht darin, uns Erneuerungen anzupassen. Nein, Herr Stamm. Immun gegen Veränderungen sind wir nicht.

    Allen eine schöne Ostern
    ~dale villod

  2. Sam sagt:

    Und ich denke doch: wir sind zum Teil immun gegen Veränderung! Und zwar oft weil wir unsere Interpretation (oder die der Generation vor uns) der Bibel als die Wahrheit nehmen.

    Also was wir LESEN ist die Wahrheit, nicht mehr das, was der Autor MEINTE.

    Es hat z.B. kein Autor der Bibel die beiden Schöpfungsgeschichten im 1. Buch Mose als wissenschaftliche Abhandlungen geschrieben (sie widersprechen sich ja auch zum Teil) – wir lesen das aber als Solches und stehen sofort im unnötigen Krieg mit der Wissenschaft.

    Siehe anno 1633. Die Zeit, viel Zeit, hat uns da auch umdenken lassen, oder?

    Ich bin der Meinung, wir Freikirchler müssen schon etwas offener werden für Kritik – auch bzw v.a. für Kritik von aussen (da wir einander intern eher wenig kritisieren – das wäre ja unfromm ;-).

    Gruss,
    Sam

  3. Walter sagt:

    Tatsache ist,wir haben einen Verstand.
    Dieser Verstand ist von Mensch zu Mensch
    unterschiedlich.Tatsache ist, dass wir
    immer wieder Günde und Erklärungen für unser Darsein und alles Seiende suchen,
    mit diesen Verstand.Tatsache ist, dass
    dieser Verstand tolle Entdeckungen und
    menschliche Erfindungen macht.Doch alles
    was dieser menschliche Verstand ist, ist erstens endlich,und zweitens nicht
    in der Lage etwas so vollkommenes zu erfinden ,dass es nie wieder in Frage gestellt werden kann,und drittens ,er
    sollte dem sehnsüchtigen Wohlgefühl,wie
    die eines kleinen Kindes genüge tun.
    Er sollte dem Menschen nicht hinderlich
    sein beim streben und glauben an Geborgenheit. An die Macht der Liebe,
    und an eine Harmonie, die ein funtionierender Verstand niemals
    zuläst

  4. Rosenstengel sagt:

    Herr Stamm

    Ich habe bisher Ihre Ausführungen in diesem Blog eher wohlwollend und mit einer gewissen Ironie betrachtet. Aber jetzt scheint mir doch der Zeitpunkt gekommen, Ihren Rundumschlägen gegen den christlichen Glauben ein paar Fakten gegenüberzustellen.

    Wenn ich mich nicht irre, gibt es heute unzählige Versionen, in denen die Bibel mit ihren Gleichnissen und Versen in eine moderne Sprache und damit auch an unser modernes Leben angepasst wurden. Diese Versionen werden auch von den Kirchen akzeptiert, natürlich nur für Gebrauch am heimischen Herd.

    Das erwähnen Sie jedoch mit keinem Wort.

    Ihnen ist die Bibel mit ihrem Stellenwert ganz einfach zuwider, weil Sie glauben, dass man damit den Leuten etwas vorgaukelt, das ihnen den Sinn für die Realität nimmt und daran sie dann schlussendlich total verblöden. Das ist Ihr Dogma und davon weichen Sie keinen Millimeter ab. Ich weiss nicht, was Sie dafür geben würden, wenn Sie diese „erfundene Geschichte ohne Beweise“ ins Reich der Märchen katapultieren könnten.

    Nun, das haben andere auch schon versucht, und im Vergleich zu den Leuten die das versucht haben, sind Sie und auch ich so kleine Lichter, dass man sie mit der Lupe suchen muss.

    Bestrebungen in dieser Richtung gab es schon immer. Aber vor ca. 15 Jahren glaubte man einen entscheidenden Schlag gegen das „Neue Testament“ setzen zu können, denn durch den technischen Fortschritt in der Computertechnologie waren plötzlich Beweisfindungen möglich, die vorher völlig undenkbar waren.

    Der entscheidende Angriffspunkt für die Wissenschaftler war der „Stern von Bethlehem“. Wenn dieser Kopf der Hydra fallen sollte, dann würde die ganze Geschichte vom „Neuen Testament“ zusammenfallen wie ein Kartenhaus.

    So glaubte man. Also begann man zu arbeiten und die Studien ergaben folgendes Resultat:

    Nach astronomischen Berechnungen gab es den „Stern von Bethlehem“ tatsächlich. Nur war es kein Stern, sondern eine sogenannte 3-fach Bedeckung der Planeten Saturn und Jupiter. D.h. die beiden Planeten kamen sich im Zeitraum von ca. 7 Monaten 3 mal so nahe, dass sie mit der Helligkeit eines sehr hellen Sternes strahlten. Diese extreme Helligkeit verursachte wiederum ein Polarlicht, welche die ganze Himmelserscheinung wie ein Komet erscheinen lies.

    Das ganze fand im Sternbild (nicht Sternzeichen!!) der JUNGFRAU statt. Über die Symbolik dieses Umstandes muss ich mich nicht weiter auslassen.

    Man hat weiterhin herausgefunden, dass dieses astronomische Ereignis äusserst selten ist und nur alle 3000 Jahre!!!! stattfindet. Das ganze hat sich vor 2007 Jahren ereignet und zwar in Palästina. Die Evangelisten haben sich also nur um lächerliche 7 Jahre verrechnet.

    Man wollte die Bibel ad acta legen, aber genau das Gegenteil ist herausgekommen. Aber die Wissenschaftler hatten, im Gegensatz zu Ihnen, die Grösse zu sagen: „Ja, es ist richtig. Die Bibel ist kein Märchenbuch. Was da drin steht, stimmt.“

    So, Herr Stamm, und Sie wollen mir nun erzählen, dass die Bibel ein riesengrosser Schmarren ist und unbedingt an unsere moderne Zeit angepasst werden sollte??? Das nehme ich Ihnen nicht ab. Nicht die Bibel muss sich ändern, sondern WIR!

    Warum ignorieren Sie solche wissenschaftlichen Studien? Sie wollen Aufklärungsarbeit leisten? Gut, aber dann fangen Sie mal bei sich selber an, oder sind Sie so eitel, dass Sie keinen Millimeter über Ihren Tellerrand schauen wollen?

    Es ist sehr wohl Bewegung im Spiel, nur von einer Seite, die Ihnen nicht gefällt. Es ist die Wissenschaft, die sich auf die Religion zu bewegt und nicht umgekehrt. Deshalb ist das ganze für Sie „non grata“ und wird verschwiegen.

    Wissen Sie, was Ihnen guttun würde? Warum setzen Sie sich nicht wie früher auf Ihre Fensterbank in der I.C. Fischer-Strasse 7 (Parterre) und spielen Gitarre? Das war teilweise sehr wohlklingend und es hat Spass gemacht zuzuhören. Oder Sie könnten in der Blockhütte Ihres Vaters unten am Rhein Würstchen braten. Vielleicht würde Sie das ein wenig von Ihrer Selbstgefälligkeit befreien. Ein bisschen Demut würde Ihnen ganz sicher nicht schaden.

  5. nk sagt:

    religion entwickelt sich. die kirche entwickelt sich. die kriche baut auf den menschen – der mensch entwickelt sich.
    der glaube an gott braucht sich nicht zu entwickeln – wohin auch?

    die glaubensgemeinschaften dieser welt sind in stetem wandel und verändern sich mit den menschen die sie gestalten mit. religionen kommen und gehen.

    das bild gottes ändert sich laufend, der glaube daran ist stets derselbe geblieben.

    und ich kann auch hier die frage wieder umkehren: die gläubigen glauben nicht den ungläubigen und die ungläubigen glauben nicht den gläubigen. also wo soll diese diskussion hinführen? jeder beharrt auf seiner position.

    herr stamm beharrt auf seiner position – er hat ja recht – und – die anderen auf den ihren – sie haben ja auch recht – und ich beharre auf meiner – ich hab ja auch recht…

    (…jedoch ein ganz kleines bisschen mehr als alle anderen.)

    noch etwas: sie schreiben von leuten deren ihre geistige freiheit so viel wert ist, dass sie nicht mehr glauben können. ist das nun ein gewinn von freiheit oder ein verlust an identität?

  6. nk sagt:

    herr stamm, bitte seien sie vorsichtig wie sie formulieren.

    “Wir unterscheiden uns von den Tieren unter anderem dadurch, dass wir mit einem Bewusstsein der Zeit und somit der Veränderung ausgestattet sind. Doch wie vieles im Leben, kennt auch das Gesetz der Bewegung und Entwicklung eine Ausnahme: Die Religion oder den Glauben.”

    die religionen – die ja kein bewusstsein für veränderung haben – sind also den tieren ähnlicher als dem menschen?

    seien sie sehr, sehr vorsichtig, das haben schon andere versaut. da müssen sies besser machen und nicht zum fundi werden, wie sies den anderen vorwerfen.

  7. T. Kull sagt:

    Wir Menschen sind unglaublich stolz und rebellisch. Es passt in die heutige Zeit des Egosismuses, alles besser wissen zu wollen und möglichst alles zu liberalisieren. Eigenverantwortung heisst das Schlagwort, doch leider wissen die wenigsten damit umzugehen. Haben wir die Erde erschaffen? Können wir den Lebensinn ändern? Bestimmen wir über Gott?

    Das ist ziemlich vermessen. Wir sind abhängig von Gott, ob es uns passt oder nicht. Wir können nicht Dinge verändern, die Gott in den Stein gemeiselt hat.

    Die Frage ist, wer ist Gott? Gott will eine persönliche Beziehung mit jedem Menschen haben und wer ihn sucht, wird ihn finden. Gott gibt sich demütigen Herzen zu erkennen, so dass die Zweifel verfliegen.

    Was gibt es einfacheres, als Gott unseren Schöpfer selber zu fragen, warum er das auf seine Weise bestimmt hat? Er weiss es und er teilt seine Geheimnisse.

    Die Verwirrung, welche Gruppe recht hat oder nicht entsteht durch finstere Mächte, die Menschen und Gruppierungen verblenden und zu verhindern, dass Menschen Gott persönlich begegnen und erkennen. Dies kann nicht passieren, wenn Du Gott von ganzem Herzen sucht, weil er gute Gedanken über Dir hat und sich noch so gerne von Dir finden lässt.

    Es ist wahr, Gott will Dein Herz sättigen mit Friede, Freude und Leben in der Fülle. Es ist Deine Entscheidung, ob Du Dich nach diesem Gott, Jesus Christus, ausstreckst und ihn real erleben darfst, oder es bleiben lässt.

    Mutige vor!

    T. Kull

  8. studi sagt:

    sehr geehrter herr stamm,

    um mich nicht unnötig mit ihrem in sich widersprüchlichen, engstirnigen und unglaublich reisserisch geschriebenen eintrag herumschlagen zu müssen:

    haben sie überhaupt den schimmer einer ahnung, was hermeneutik wirklich bedeuted?

    und ausserdem: eine solch unwissenschaftliche bibelinterpretation ist seit schleiermacher (hallo aufklärung!) wohl nicht mehr die norm, sondern vielmehr eine (leider oft etwas theologisch blutarme) kulturprotestantische bibelauffassung. von einer dialektischen theologie bultmanns resp. der wort-gottes-theologie barths haben sie offensichtlich noch nichts gehört, oder?

    und falls doch unterstellen sie den heutigen christen böswillig eine längst überholte sicht der dinge.

    das ich als theologiestudent derart meinen zeigefinger gegen sie, einen renommierten journalisten, heben muss, sollte anlass genug sein, ihre artikel mal zu überdenken und vielleich etwas besser zu recherchieren… und dabei vielleicht mal bei der theologischen fakultät der uni zh vorbeizuschauen, in einer einführungsvorlesung der kirchen- und dogmengeschichte der neuzeit beispielsweise.

    mfg,
    studi

  9. merba sagt:

    Frage an studi: besucht der Papst auch gelegentlich einführungsvorlesungen der neuzeitlichen dogmendingsbums?

  10. Balz Winteler sagt:

    Die – zum Teil gehässigen – Reaktionen auf Hugo Stamm’s Ueberlegungen bestätigen mir: Hugo Stamm hat in dieser Sache recht.Abgesehn davon, können sich im Grunde genommen monotheistische Religionen – wie z.B. Christentum, Judentum und Islam – mit ihrem alleinigen und unseligen Wahrheitsanspruch gar nicht entwickeln.
    MfG Balz

  11. miriam sagt:

    Gotteserfahrung:

    lieber herr stamm,
    32 jahre lang vertrat ich die meinung, dass es vielleicht einen gott gebe, aber dass das niemand so genau wisse. ich meinte, dass jeder glauben und leben sollte wie er will, solange er den anderen nicht stoerte.

    nun, nach diesem motto lebte ich, erfuellte alle meine traeume, hatte karriere, reiste, erfolg…aber trotz all dem war ich nicht erfuellt.

    je aelter je unzufriedener wurde ich, ich hatte schlafstoerungen, ab und zu eine depression, und merkte, dass ich eigentlich nicht mehr der netteste mensch bin.

    so dachte ich mir, dass ich jetzt wirklich etwas aendern muss, aber gleichzeitig wusste ich, dass ich schon alles ausprobiert habe, was diese welt zu bieten hat. das einzige was ich nicht “ausprobiert” hatte war Jesus Christus.

    Jesus sagt, dass er der Sohn Gottes ist und dass er der einzige Weg zum Vater ist. und Gott der Vater sagt, dass er die Welt (uns) so liebt, dass er uns seinen Sohn gab, damit jeder der an ihn glaubt nicht verloren geht, sondern ewiges leben hat.

    nachdem ich im internet ueber jesus nachgelesen habe und nach langem inneren kampf, entschloss ich mich, diesen jesus anzurufen.

    so fiel ich in meinem schlafzimmer in los angeles auf die knie und begann zu beten. “jesus, es tut mir leid, dass ich ein leben ohne dich gelebt habe, ich weiss nicht mehr weiter, bitte hilf mir, vergib mir und komm in mein leben und werde mein herr.”

    als ich zu beten anfing liefen mir die traenen nur so runter, ich wusste, ich war am ende meiner weisheit angelangt. kaum hatte ich mein erstes gebet in ueber 20 jahren beendet, da passierte es: es war wie wenn eine hand in mein herz kam und diesen schweren kummer wegnahm und mit einem frieden ersetzte, den ich bis dahin nicht kannte. da wusste ich, dieser jesus ist lebendig!was ich zuvor gelesen habe stimmt, denn eben hat er ein wunder in meinem leben vollbracht! da war kein einfluss von aussen, da war keiner der mich bedraengte, da war keine kirche oder meditation. aber da war jesus christus, der lebendige sohn gottes, der mich eben erhoerte und errettete.
    nun, weil ich eben vor 2 jahren erfahren habe, dass dieser jesus lebt und wahr ist, habe ich mich dann natuerlich dafuer entschlossen, mehr ueber ihn herauszufinden und habe mir eine bibel gekauft.
    sehen sie, 10 jahre davor hatte ich auch mal etwas in einer bibel gelesen, aber habe sie in die ecke geschmissen, weil ich sie nicht verstand und weil sie mir nutzlos vorkam. damals laechelte ich ueber christen und fand sie eher daneben.

    aber nun, nachdem gottes heiliger geist in mein leben kam (das passiert naemlich, wenn man sein leben jesus uebergibt), wurde diese bibel, das wort gottes, ploetzlich lebendig.
    das ist schwer zu verstehen, wenn man ohne jesus lebt und das also nicht erfahren kann. aber alle, die jesus christus in ihrem herzen aufnehmen, erhalten den heiligen geist, der uns gottes weg lehrt und durch die bibel antwortet.

    sie haben nach gotteserfahrungen gefragt, hier sind sie:
    – ich bezeuge, dass jesus christus der einzige weg zu gott ist
    – ich bezeuge, dass jesus christus mich geheilt hat von depression, schlaflosigkeit, aerger, hass, ungeduld, krankheiten und suechten
    – ich bezeuge, dass jesus christus mir frieden, freude, liebe und vorfreude auf eine ewigkeit im himmel geschenkt hat
    – ich bezeuge, dass wir nur durch jesus christus, den sohn gottes, zugang zu gott dem Vater haben und seine liebe und gegenwart erfahren koennen
    – ich bezeuge, dass gott heute der gleiche ist wie in den bibelzeiten
    – ich bezeuge, dass menschen, die jesus aufgenommen haben, im namen von jesus die gleichen wunder und heilungen erleben und bewirken wie in den bibelzeiten
    – ich bezeuge, dass ich in taeglicher gemeinschaft mit dem lebendigen gott bin, was nur durch jesus christus moeglich geworden ist
    – ich bezeuge, dass gott sich heute seinen kindern offenbart durch sein wort (die bibel), durch visionen, traeume und seinen heiligen geist
    – ich bezeuge, dass jesus christus gott ist und dass ich ihn persoenlich kenne und deshalb weiss (und nicht nur ins blaue glaube), dass er und sein wort wahrheit sind.
    lieber herr stamm, es gaebe noch viel mehr mitzuteilen ueber die liebe gottes, und was fuer ein neues leben er mir gegeben hat. tatsache ist, dass wir menschen entweder “per default” mit dem teufel leben, oder per entscheidung mit gott. gott laesst uns freien willen. gott liebt uns so sehr, dass er uns das blut von jesus als “loesegeld” fuer unsere suenden gab – gleich wie die juden, die ihre tuerbalken mit blut im alten testament beschmierten und verschont blieben vom tode, gleichsam haben wir das blut von jesus erhalten, um verschont zu bleibem vor der verdammnis.
    ich bete, dass glaube in den herzen der menschen waechst, die das lesen, und ich wuensche mir, dass sie ihr leben jesus uebergeben, damit sie heute die liebe Gottes kennenlernen duerfen und ewiges leben im himmel haben werden.
    liebe gruesse aus dem ausland, und wenn sie mehr ueber erfahrungen mit jesus hoeren wollen, dann schreiben sie mehr.
    miri

  12. Rosenstengel sagt:

    @Miriam

    Es ist bewundernswert einen solchen Glauben zu haben.

    Was würde ich dafür geben, wenn ich einen solchen hätte.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute.

  13. Belibaste sagt:

    Es stimmt nicht, dass Heilslehren keiner Entwicklung unterliegen. Sie sind immer das Ergebnis eines langen Prozesses verschiedener Mächtiger innerhalb einer Gruppe – und was wir Sekten nenne ist eine Form der Veränderung einer Glaubensvorstellung. Die große Mehrheit bewegt sich langsam, will beharren, die “Abspalter” aber wollen Veränderung. So wurde aus einer jüdischen Sekte eine neue Weltreligion – das Christentum wie wir es heute kennen – in den verschiedensten Spielarten, nachdem alle die sich gegen diese neue Lehre wehrten ausgerottet, oder dezimiert waren. Die großen Religionen werden sich nicht sonderlich verändern, sondern zugunsten neuer Ideen absterben.

  14. wv sagt:

    ja, da muss ich belibaste zustimmen – aus der sicht der jeweiligen epochen sind die religionen immer als sekten entstanden.

    umso mehr eigtl. ein grund, diese endlich philosophisch zu betrachten: als lieferant fürs seelenheil, für denkanstösse und benimm in der gesellschaft, jedoch auch immer im hinblick auf die aktuelle zeit gesehen. und als faszinierendes geschichtliches werk.

    denn wir dürfen nicht vergessen, dass vieles, was als «exegese» verstanden wird, einfach nur manifestierte interpretation ist – ob nun im christlichen oder sonst einem glauben. denn zu weit liegt zurück, was im alten sinn gemeint war, bzw es bedeutet immer ein anpassen aus unserer heutigen sicht.

    als beispiel will ich dazu gerne aristoteles anführen, der meinte, dass das gehirn ein recht nebensächliches organ sei, denn das geistige habe seinen sitz im herzen, und das hirn sei lediglich dazu da, die wärme und aufwallung des herzens zu kühlen. wir können dies aus unserer heutigen sicht lesen und kommen schnell auf die begriffe «verstand» und «emotion», aber eben, wir sehen und beschreiben es heute mit ganz anderen begriffen.

    in der exegese wird diese sicht zum teil jedoch über jahrhunderte manifest (beispiele gibts genügend), das heisst, es wäre nach dieser ansicht das hirn auch heute noch ein sehr oder zumindest relativ nebensächliches organ, obschon das wohl niemand mehr ernsthaft behaupten würde.

    und darum sollte der absolutheitsanspruch von einer jeden religion zugunsten der philosophie oder eben, wie es hugo stamm schreibt, zugunsten der bewegung aufgegeben werden. nur widerspricht sich dies, da die masse mensch mit der geschwindigkeit, wie sie in den letzten jahren stattfand und wie sie mit zunehmendem wissen und zunehmender anzahl menschen stattfinden wird, nie schritt halten kann.

    zudem würde dies dem menschen, der doch auch eine gewisse orientierung braucht (s. miriam im blog oben), immer wieder den boden unter den füssen wegziehen.

  15. Claudio sagt:

    Ich beziehe mich nicht mehr auf den Artikel von Herrn Stamm, sondern mehr auf die interessanten Kommentare, die ich durchlesen durfte.

    Insbesondere berührt hat mich das Kommentar von Miriam. Ich kann als Christ auch nur davon bezeugen, wie gross Gottes Liebe zu uns ist und wie enorm er uns alle stützen kann, wie er uns aufrichten, wie er uns einen tiefen Frieden geben kann, den die Leute, die es erst mal erfahren durften, nicht wieder weggaben. Ich könnte noch 100e Beispiele erzählen.

    @ Rosenstengel
    Ich wollte mehr auf den kurzen Eintrag von Rosenstengel eingehen und ihm zusichern, dass dieses Heil uns allen gilt. Wie es Miriam gilt, gilt es auch Ihnen “Rosenstengel”. Und auch Sie dürfen die selben Erlebnisse machen wie es Miriam machen durfte. Suchen Sie danach und Sie werden finden… Vielleicht sind Sie ja schon im Kontakt mit Miriam. Selbstverständlich dürfen Sie auch mit kontaktieren und ich könnte Ihnen noch viel mehr, wie Miriam sicher auch, erzählen.

    Ansonsten kontaktieren Sie mal die Homepage http://www.gottkennen.ch!

    Ich wünsche allen Gottes Segen und eine frohe Ostern, denn Jesus lebt!

    Gruss Claudio

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