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Martyrium bei den Missionaren im Dschungel

Hugo Stamm am Dienstag den 23. Juli 2013
Wurde als «auserwähltes Mädchen» bedroht und missbraucht: Christina Krüsi. Bild: Sophie Stieger

Wurde als «auserwähltes Mädchen» bedroht und missbraucht: Christina Krüsi. Bild: Sophie Stieger

Freikirchlich Gläubige werden unablässig mit einer stereotypen Botschaft berieselt: Wer Jesus in sein Herz aufnimmt oder sich vor der Gemeinde zum christlichen Gott bekennt, steht unter seinem besonderen Schutz. Im «Fenster zum Sonntag» auf SRF 1 treten immer wieder Gläubige auf, die von ihren Erlebnissen mit Gott oder Jesus erzählen. Diese haben ihnen Botschaften übermittelt, die ihnen halfen, eine Krankheit zu überwinden, ein Geschäft erfolgreich aufzubauen, in der Missionsarbeit gefährliche Situationen heil zu überstehen usw. Auch in der Zeitschrift idea/spektrum kommen immer wieder Leser zu Wort, die berichten, wie Jesus ihnen in Krisen geholfen und sie beschützt habe. Auch die freikirchlichen Prediger und Pastoren berichten in ihren Predigten gern, wie Gott und Jesus direkt ins Leben der (Recht-)Gläubigen wirkten. Die Botschaft ist ebenso unmissverständlich wie ziemlich weltlich: Wer an den (richtigen) Gott glaubt, geniesst seine besondere Aufmerksamkeit und wird von ihm durch die Stürme des Lebens geführt und begleitet.

Wer aber die Geschichte von Christina Krüsi liest, die sie im Buch «Das Paradies war meine Hölle» verarbeitet hat, fragt sich, wo denn der (freikirchliche) Gott war, als die Missionare reihenweise über sie hergefallen sind. Hier der Artikel über eine Begegnung mit Christina Krüsi:

Ihr herzhaftes Lachen hallt durch die ganze Wohnung. Christina Krüsi sitzt zufrieden in ihrer hellen Stube in Winterthur, umgeben von ihren selbst gemalten Bildern, als seien die traumatischen Kindheitserlebnisse ein Kapitel aus vergangenen Tagen. Doch nun holen sie die Erinnerungen aus Bolivien wieder ein. Immer wieder muss sie Medienleuten ihre Geschichte erzählen. Warum tut sie sich das an?

Warum nimmt sie die Leser mit nach Tumi Chucua zu den Tacana-Indianern in den tiefen Dschungel von Bolivien, wo sie als kleines Mädchen von christlichen Missionaren «auserwählt wurde»? Jahrzehntelang hat sie ihre Geschichte verdrängt aus Angst, niemand würde ihr glauben. Jahrzehntelang war sie nie richtig angekommen im Leben. Wer würde es schon für möglich halten, dass in der heilen Welt einer entlegenen Missionsstation gleich mehrere Gottesmänner über sie und andere Mädchen und Jungen herfallen könnten?

Die Aufarbeitung begann vor elf Jahren. «Beim Joggen verlor ich plötzlich meine Stimme», erzählt sie. «Es war ein Schock, doch ich wusste, dass der Zusammenbruch mit meiner Kindheit zu tun hatte.» Unter seelischen Krämpfen holte sie sich ihre Stimme wieder zurück. Sie wusste: Sie braucht sie, um nicht länger Opfer zu sein. Um die Vergangenheit abzuschütteln und das Unrecht, das man ihr und den andern Kindern angetan hatte, in die Welt hinauszutragen. Damit sich das, was die frommen Täter ihr auf der «Insel der Palmen» (Tumi Chucua) angetan hatten, nicht mehr wiederholen würde.

Im Buch beginnt die Reise durch das Leben der Christina Krüsi im Paradies. Im bolivianischen Urwald erlebt sie eine idyllische Kindheit. In einem Indianerdorf fernab der Zivilisation, wo ihr Vater die Bibel in die Sprache der Chiquitano-Indianer übersetzt, blüht das temperamentvolle Mädchen auf und tollt mit den Indianerkindern herum. «Es waren für uns weisse Kinder wirklich paradiesische Lebensumstände», sagt sie.

Hölle an Halloween

An Halloween – Christina ist sechs Jahre alt – bricht für sie aber über Nacht die Hölle los. Sie freut sich auf das Fest mit den gruseligen Gespenstern und Masken, das die amerikanischen Missionare von Wycliff, einer freikirchlichen Organisation, welche die Bibel in Minderheitssprachen übersetzt, im Missionarscamp feiern wollten. Auch wenn es nicht so recht ins christlich-fromme Umfeld passt. Christina muss wie die andern Kinder nachts einem Seil folgend einen Parcours durch den dunklen Wald absolvieren. Als «auserwähltes Mädchen» wird sie in einen Hinterhalt gelockt und rutscht in ein Loch. Dort wird sie Opfer eines sexuellen Übergriffs.
Das ist der Beginn einer Leidenszeit, für die der Begriff Hölle eine harmlose Umschreibung ist. Jahrelang wird sie von mehreren amerikanischen Missionaren verfolgt, genötigt und sexuell missbraucht. Einmal wird sie Zeugin eines rituellen Kindsmordes. Niemand merkt es: weder die Eltern, die Lehrer – einer beteiligt sich gar an den Übergriffen – noch die Missionsleitung. «Die pädophilen Täter drohten mir: ‹Wenn du den Mund nicht hältst, können deine Eltern die Bibel nicht übersetzen. Dann kommen alle Indianer in die Hölle, und du bist schuld›», erzählt sie. So schweigt das Mädchen eisern und leidet. Christina behält das Geheimnis auch später für sich, weil sie überzeugt ist: Mir würde niemand glauben. Mit einem Suizidversuch will die Zehnjährige dem Leiden ein Ende bereiten, im letzten Moment wird sie gerettet.

Missbrauch bestätigt

Christina Krüsi entschuldigt die Täter aus religiösen Gründen, verbannt die Erlebnisse in die Abgründe ihrer Seele. Bis eben 2002, als sie im Alter von 34 Jahren ihre Sprache verlor. «Ich war längst wieder in der Schweiz und wusste, dass ich endlich über meine Kindheitserlebnisse reden musste, um mich aus meinem inneren Gefängnis zu befreien», sagt sie.

Krüsi spricht mit ihren Eltern, fühlt sich aber nicht verstanden. Solche Schandtaten im Umfeld einer freikirchlich geprägten Missionsstation und quasi unter ihren Augen: undenkbar. Das Verhältnis zu den Eltern ist massiv erschüttert. Die Täter schienen recht zu haben, dass ihr niemand glauben würde. Dann öffnet sie sich vorsichtig ihrer Freundin Gudrun Ruttkowski, mit der sie später ihre Lebensgeschichte aufschreibt. Als Mal für ihr Leiden kann sie die beiden Schnitte auf der Innenseite ihres Knies vorzeigen, die die Täter ihr und anderen Kindern als Zeichen des «Auserwähltseins» zugefügt hatten.

Ein Jahr später dann die «Erlösung». Krüsi bekommt einen Brief von Wycliff Amerika. Zwei andere Opfer hatten sich gemeldet und auch Christinas Namen genannt. Bald wird das Ausmass des systematischen Verbrechens klar. 17 Opfer schildern detailliert die Übergriffe und nennen Namen der Täter.

«Wir sind zutiefst betrübt»

2004 lädt Wycliff die Opfer zu einem Treffen in die USA ein. Bei den emotionellen Begegnungen wird das monströse Ausmass der sexuellen Ausbeutung erst richtig klar. Für Christina Krüsi ein erster Schritt zur Befreiung. Doch dann stockt die Aufarbeitung. Wycliff erstellt zwar Berichte und übergibt sie den Behörden, doch es passiert nichts. Alles verjährt, vernimmt Krüsi. Die Täter kommen ungeschoren davon, einer arbeitet weiterhin als Lehrer.

Krüsi verarbeitet die seelischen Wunden mit dem Malen von grossen, farblich kräftigen Bildern und dem Schreiben von Tagebüchern. Sie ist inzwischen geschieden und hat Probleme, sich und ihre beiden Söhne, die das Gymnasium besuchen, finanziell über die Runden zu bringen. Sie klopft bei Wycliff an und bekommt etwa zwei Jahre lang einen sehr kleinen monatlichen Beitrag, um ihr eigenes Studium mitzufinanzieren. Im Gegenzug muss sie unterschreiben, keine Forderungen mehr zu stellen. Das findet sie heute mehr als schäbig.

«Wir sind zutiefst betrübt darüber, dass Christina Krüsi und ihrer Familie so viel Ungerechtigkeit und Leid widerfahren ist», erklärt Hannes Wiesmann, Leiter von Wycliff Schweiz. Der Fall habe zur Sensibilisierung und zu neuen Richtlinien geführt. Neue Mitarbeiter müssen seither eine Onlineschulung durchlaufen, Kinder würden mit einem Video aufgeklärt und sensibilisiert. Ausserdem werden seither mutmassliche Täter im Einsatz- und Herkunftsland angezeigt. Christinas Eltern glauben ihrer Tochter heute. «Sie verstehen aber immer noch nicht, dass ich an die Öffentlichkeit gegangen bin.»

Kinderbuch zur Aufklärung

Wie konnte es zu den jahrelangen systematischen Übergriffen durch mehrere Mitarbeiter der Missionsstation kommen? Niemand weiss es. Auch Hannes Wiesmann von Wycliff nicht. Die Vermutung liegt nahe, dass sich in der Missionsstation mit den rund 300 Mitarbeitern ein Ring von Pädophilen gefunden hat, angeführt vom Schulleiter.

Die Situation blieb für Christina Krüsi, die bis vor kurzem als Schulleiterin arbeitete und nun als Künstlerin und Konfliktmanagerin tätig ist, unerträglich. Weil sie die Täter nicht belangen konnte, wollte sie wenigstens mit dem Buch die Öffentlichkeit aufklären. Ausserdem gründete sie eine Stiftung, um Projekte zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit zu finanzieren. Das erste Projekt war ein Kinderbuch mit dem Titel «Chrigi und Nanama – Dschungelfreunde», das nächste ist die Verfilmung des Buches.

Beim Abschied an ihrer Wohnungstür wird noch einmal klar, dass Christina Krüsi nicht nur ihre Stimme wiedergefunden hat, sondern auch ihr kräftiges, fröhliches Lachen.

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518 Kommentare zu “Martyrium bei den Missionaren im Dschungel”

  1. Hypatia sagt:

    Marcel Mertz sagt:07.08.2013 um 11:16 @andersen sagt: 07.08.2013 um 10:48

    “Dann besitzt auch der Vergewaltiger, der vollkommen überzeugt ist davon, vergewaltigen zu dürfen, …”

    Kann man bei einem Vergewaltiger davon sprechen, er habe die Ueberzeugung, das tun zu duerfen, was er tut? – Oder ist er nicht auch eher der Ueberzeugung, das nicht zu duerfen, was er tut, aber es dennoch tun zu muessen aus irgend einem Zwang oder Trieb heraus?

  2. andersen sagt:

    Herr Mertz

    Autoritäre Menschen, die ein Überzeugung besitzt, ist für mich faktisch akzeptierte in gesellschaftlichen Rollen.(Richter, Lehrer und Polizeibeamten).

  3. andersen sagt:

    Niemand wurde je gezwungen zum Betrügen oder Frauen zu Vergewaltigen.
    Darum gibt es keine Rechtfertigungen für ein Straftat.

    So sehe ich es.

  4. Christian Duerig sagt:

    @ andersen
    Kriegsberichte zeigen uns ein anderes Bild. Sie irren sich.
    Lesen Sie bitte diesen Bericht mit folgendem Link. Ergänzen Sie ihn, bis Sie auf die Seiten kommen.
    w.ww.dw.de/kongos-vergewaltiger-packen-aus/a-16621567
    Crigs

  5. andersen sagt:

    @Herr Duerig

    Wie Grauenvoll!

    Gut, dass ich nicht in Kongo lebt.

    Danke noch für der Tipp : Mu cem, Marseille. Tönt sehr interessant.

  6. Christian Duerig sagt:

    Nun ja, ein Kriegsgefangener Perser in Athen ist als Sklave ein Grieche.
    Das war ein Schnellschuss.
    Wer waren die Sklaven in Griechenland ?
    Kurzschliessen erlaubt.

  7. Christian Duerig sagt:

    Epiktet
    Antiker Philosoph.
    Als Kriegssklave kommt er nach Rom. Die Stoa beeinflusst sein Denken.
    Im Zentrum stehen die Freiheit und die moralische Unabhängigkeit von jedem Menschen.
    Er irrte mit der Annahme, dass die Menschenliebe in uns allen zu finden ist.
    Epiktet kennt keine Normen.
    Ich weiss, dass es Normen gibt. Keine einzige stammt von mir.
    Mir genügen die Rechte, die mir zuerkannt werden.

    Das “Handbüchlein der Moral” ist eine Anleitung zum glücklichen Leben im stoischen Sinn. Crigs, viel Freude mit Epiktet !

  8. Christian Duerig sagt:

    Wenn Sie Ihr Gehirn vernachlässigen, dann wird ein anderer Ihr Gehirn nutzen. Sie sind manipuliert, ohne es zu wissen.
    Mit You Tube können Sie die ersten Experimente in diese Richtung kennen lernen.
    Neuroscience Experiments: Human Version 2.0
    Viel Spass. Crigs

  9. andersen sagt:

    Duerig sagt: Wenn Sie ihr Gehirn vernachlässigen, dann wird ein anderer ihr Gehirn nutzen.

    Genau, darum wenn jemand meine Hirne waschen sollte, dann mache ich es schon selber.

  10. Christian Duerig sagt:

    @ Hugo Stamm
    Wie kommen Sie dazu Oprah Winfrey eine Narzisstin zu nennen ?
    Bitte informieren Sie sich, wer sie ist, woher sie kommt, was sie erlebt hat und wie engagiert sie in Südafrika eine Mädchenschule betreibt. (ganz in der Nähe von dem Minendesaster !) Nelson Mandela würdigt diese Frau mit grossem Respekt. Die Amerikaner verehren diese Frau. Mit ein paar Worten kann sie Zürich zum Schandfleck der Welt machen. Bis jetzt hat sie sich nur über Zürich empört.
    Oprah Winfrey erzählt wie es war. Ein Videoüberwachung würde sie als Lügnerin vernichten. Merkwürdigerweise meint Frau Götz: Das Video wurde bereits überspielt. Ferner ist es sehr merkwürdig, wie Frau Götz ins Stottern gerät. Was für eine Ledermaske trägt sie in Zürich und wie natürlich Oprah bei Larry King berichtet (ohne Stottern !)

  11. Christian Duerig sagt:

    @ andersen
    Mit dem dtv-Atlas der Anatomie, Band 3, Nervensystem und Sinnesorgane ergänze ich das Erlernte von Prof. Spitzer. I prepare myself to understand the results of the Human Brain Project from EPFL.
    Prof. Henry Markham will have many surprises for us.
    Hoffentlich bleibe ich bis zu diesem Zeitpunkt kontaminationsfrei.
    Viel Neugierde. Crigs

  12. Paranoides sagt:

    noch ein Tipp:
    wer dann genug Fischöl geschluckt hat, kann sich dann , so gerüstet, auch in das Forum Hauszellengemeinde (de) [alternativ Bibelkreis (ch)] , Unterabteilung

    Sekten/Sondergruppen/Religionen/Ökumene/Okkultismus oder
    Irrlehren begeben

  13. Christian Duerig sagt:

    Sie können sich auch normieren lassen. Sektenexperten wissen wie das geht. Da wird der Mensch mit dem Label Narziss abgestempelt. Sie stützen sich auf Meinungsfreiheit und kümmern sich einen Dreck, wie sie Menschen verletzen. Ein Lächeln genügt ihnen. Es heisst Schadenfreude- Ich finde dies bloss eine grosse Dummheit.

  14. Christian Duerig sagt:

    @ andersen
    Das dürfte Sie interessieren.
    In der FAZ veröffentlichte ich einen 3-teiligen Beitrag zu: Der reichste Mann schielt auf Europa
    w.ww.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/carlos-slim-helu-der-reichste-mann-der-welt-schielt-auf-europa-12475045.html

  15. Christian Duerig sagt:

    @ andersen
    In der FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) veröffentlichte ich einen 3-teiligen Beitrag zu: Der reichste Mann schielt auf Europa.
    Viel Spass. Crigs

  16. Paranoides sagt:

    “Meinungsfreiheit”….?
    bis zum nächsten Schulterschluß der Wirtschaftsbosse gegen das Volk.
    z.B. Netzerückkauf in Hamburg. (12- Verbände-Kampagne gegen den Rückkauf der Energienetze)
    oder
    wenn Privatleute die Presse aufkaufen

    ##Gefallen an Gefälligkeiten – wie Journalisten umgarnt werden
    Luxuriöse Pressereisen, Testautos oder Kooperationen mit Verlagen – die Liste mit Gefälligkeiten, mit denen Unternehmen und Wirtschaftsverbände Journalisten umgarnen, ist lang. Dies birgt Gefahren für Interessenkonflikte, die zu einseitiger Berichterstattung führen können. Eine neue Studie, die das Netzwerk Rercherche in Kooperation mit Transparency Deutschland, der Otto-Brenner-Stiftung und der TU Dortmund herausgegeben hat, beleuchtet das Zusammenspiel von Journalismus und Unternehmen. Das Ergebnis: Die Grenze zwischen PR und Journalismus wird immer unklarer. Dies gefährdet eine unabhängige Berichterstattung.
    Quelle 1: LobbyControl
    Quelle 2 (die Studie als PDF): netzwerk recherche e.V. [2 MB]#
    (nachdenkseiten 7.8.)

    was ist da schon eine neue Kolumnistin des Stern? Weltweitgereist und weise? Zumindest altersweise? Banales einer Kinderlosen :- ), die sich über absolut nichts aufregt.

  17. Christian Duerig sagt:

    Ich bin ein Schweizer und ich sage: “Ich bin ein Amerikaner”. John F Kennedy meinte: “Ich bin ein Berliner.”
    Nun stellt sich die Frage: Wer bin ich ???
    Bin ich ein Journalist, ein Scharlatan, ein Verrückter, ein Sektenexperte, ein Philosoph ? (Es handelt sich doch um eine philosophische Frage)
    Da gibt es noch das Martyrium bei den Missionaren im Dschungel. Hugo weiss weiss es. Sie können ein Sachbuch dazu kaufen.

  18. Christian Duerig sagt:

    Im Spiegel Online finden Sie ein sehr schönes Video zu:

    Emotionaler Abschied: Die letzte Show der Oprah Winfrey