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Gläubige Schafe und denkende Ziegen

Hugo Stamm am Freitag den 7. März 2008

Sind Gläubige die fantasievolleren Menschen? Oder neigen sie eher zum Wahnsinn als Skeptiker?

Spannende Erkenntnisse dazu hat der Neurowissenschaftler Peter Brugger gemacht, der den Glauben an das Übersinnliche erforscht. Die Quintessenz: Gläubige und Esoteriker ticken tatsächlich anders als nüchtern empfindende Menschen. So jedenfalls erklärte esBrugger meiner Kollegin Monica Müller in einem Interview. Hier Ausschnitte davon:

Herr Brugger, ich habe kürzlich von einer Schulkollegin geträumt, die ich 25 Jahre nicht gesehen habe. Am folgenden Tag bin ich ihr begegnet. Wie beurteilen Sie das?

Man könnte das nüchtern hochrechnen. Wie oft erleben Sie das? Und wie oft träumen Sie von Menschen und dann passiert nichts? Rechnen Sie das aus und vergleichen Sie es mit den Erfahrungen anderer. Das Ergebnis würde zeigen, dass ihr Erlebnis so normal ist, wie wenn Sie im Lotto gewinnen würden. Es gewinnt immer einer. Für den Glücklichen ist das natürlich einmalig, unglaublich. Aber statistisch gesehen, muss es passieren.

Beim Lotto spricht man von Glück, nicht von Vorahnung oder Telepathie. Warum?

Das Lottospiel haben wir unter Kontrolle, wir mischen die Bälle. Aber was im Leben passiert, das haben wir nicht im Griff. Es gibt Leute, die stellen zwischen banalen Zufällen des Alltags bedeutungsvolle Bezüge her – im Fachjargon « Schafe » – und andere, die tun das nicht – das sind « Ziegen ».

Sie erforschen die Glaubens- und Denkmuster von « Schafen » und « Ziegen ». Worin unterscheiden die sich?

« Schafe » assoziieren weiter, denken ungebremster. Wer mehr um die Ecke denkt, erlebt auch mehr bedeutungsvolle Zufälle, weil diese ihm oder ihr auffallen. Wer so veranlagt ist, hat dann auch eher das Bedürfnis, den Bezügen, die ihm auffallen, eine Bedeutung zu verleihen und sie nicht als reinen Zufall abzutun.

Warum haben viele Mühe mit dem Zufall?

Weil unser Wahrnehmungssystem darauf getrimmt ist, Regelmässigkeiten zu entdecken.

Haben Menschen, die schneller ein Muster entdecken, auch ausserhalb der Savanne einen Vorteil?

Sie haben die Veranlagung, kreativer zu sein. Wer kreativ denkt, sieht Zusammenhänge zwischen Dingen, die offensichtlich nicht verwandt sind. Nur wer alte Muster durchbrechen kann, kann auch Neues schaffen. Diese Veranlagung bringt « Schafe » aber nicht bloss in die Nähe der Kreativität, sondern auch des Wahns. Es ist eine alte Einsicht, dass Genie und Wahnsinn nahe beieinander sind. Mit unserer Forschung können wir aufzeigen, dass der Ähnlichkeit von Genie und Wahnsinn nüchterne Verarbeitungsschritte im Hirn zu Grunde liegen. Ich wehre mich aber genauso dagegen, das übersinnliche Denken als krankhaft einzuschätzen, als es für ausschliesslich kreativ zu halten.

Wo verläuft die Grenze zwischen kreativen Gedankenketten und krankhaften Vorstellungen?

Ein schizophrener Patient kann schon beim Lesen des Menüs im Restaurant in Panik ausbrechen. Seine Gedankenkette beim Wort «Spaghetti» bricht nicht bei Italien ab, sondern er denkt weiter an «Mafia» und verlässt das Restaurant in Panik. Ein Schizophrener zieht Schlüsse, die für Gesunde nicht nachvollziehbar sind.

Warum werden Menschen, die von Telepathie, Hellsehen oder Vorahnungen berichten, oft belächelt? Kreativität ist doch gefragt.

Wir machen uns über die Ausgeburten lustig, mit denen oft einfach viel Geld gemacht wird. Man darf Esoterikern nicht unterstellen, dass sie alles glauben, was sie verkünden. Der Hellseher und Zukunftsberater Mike Shiva beispielsweise ist ein hoch assoziativer, cleverer Typ. Ich glaube nicht, dass er alles glaubt, was er sagt. Wenn er anderen damit aber wirklich helfen kann, warum nicht? Für ihn ist seine Beratung ein florierendes Geschäft, für die Klienten wirkt das wie Placebo. Mich interessiert, wie ein Placebo wirkt oder wie esoterisches Denken zu Stande kommt. Ich will nicht darüber streiten, ob es diese Dinge wirklich gibt.

Glauben Sie an den Zufall?

Der Zufall ist keine aktive Kraft, sondern eine abstrakte statistische Grösse. Auch ich glaube also an den Zufall, aber eher im Sinne eines Begriffes, der die Abwesenheit von lenkenden Kräften meint. Der Esoteriker glaubt zwar auch an den Zufall, misst ihm aber übersinnliche Kraft bei. Für Kreationisten und religiöse Fanatiker wiederum bedeutet das Wort «Zufall» nichts anderes als Gotteslästerung – das hatte schon Lessing erkannt.

Wie kamen Sie zu Ihrem Gebiet?

Als Jugendlicher glaubte ich an Telepathie und wollte wissen, wie diese funktioniert. Ich fand in meinen Tests nichts, das darauf hindeutet, dass jemand besser abschnitt als der Zufall, und sah ein, dass es nicht einfach ist, übersinnliche Phänomene wissenschaftlich zu erfassen. Die Verbindung zwischen Gläubigkeit und Hirntätigkeit eröffnet neue Welten.

Dann waren Sie einmal ein « Schaf ».

Ich bin ein konvertiertes « Schaf ».

Waren Sie als « Schaf » glücklicher?

Ich müsste, denn ich vertrete ja die Theorie, dass Gläubige die genussfähigeren Menschen sind. Persönlich verstehe ich mich blendend mit moderaten Esoterikern, sie sind viel aufgestellter als die ewig nörgelnden Skeptiker, die sich meist nicht einmal die Mühe machen, etwas überhaupt zu hinterfragen. Aber intellektuell zähle ich mich schon zu den Skeptikern. Vielleicht gehöre ich irgendwie auch beiden Welten an. Sagen wir es so: Ich bin eine glückliche « Ziege ».

(Peter Brugger leitet die Abteilung Neuropsychologie an der Neurologischen Klinik des Universitätsspitals Zürich. Er erforscht seit 20 Jahren magisches Denken.)

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837 Kommentare zu “Gläubige Schafe und denkende Ziegen”

  1. Dobra sagt:

    @Lukas
    nach ihrem fulminanten Abgang sind sie rassig wieder da.
    Willkommen. Aber ein Schmunzeln ist gestattet, so hoffe ich. Soviel Humor attestiere ich ihnen, dass sie dies verkraften werden. So viel Lärm für nichts?

    Ich werde mich gerne zurückhalten mit weiteren Kommentaren an sie.
    Aber ich erinnere sie, dass es Kommentare durch die Hintertüre(wie heute) nicht braucht. Ich werde das aufmerksam beobachten…

    Wie gesagt, sie können sich da an Atalaia ein Beispiel nehmen. Er schreibt unter einem Nick (zumindest sagt er das von sich und das scheint ganz glaubwürdig zu sein)

    Ich werde mir Mühe geben.

    @Alpha
    sehen sie, wie treffend meine Prognose über das Lukasche Comback war?
    Und sie haben sich dermassen über mich aufgeregt?
    Hihi, vergessen wir es, aber unerwähnt wollte ich ihren Irrtum nicht lassen.

    PS:
    Würden sie nun meinen, dass ich, wenn ich Fleisch esse, auch etwas von den Gedächtnis der Zellen (der Tiere) übernehme, oder ist das nur bei menschlichen Organen so, die transplantiert werden.
    Das kommt von Herr Lipton, oder?

    @stutzer
    danke für ihre Antwort. Mit Interesse habe ich ihre Ausführungen gelesen.
    Leider muss ich etwas kürzer treten, aus zeitlichen Gründen.

    Höchst interessant ihre Aussagen. Mangels besserem Wissen gehe ich einmal davon aus, dass sie recht haben.
    Als Laie verstehe ich das so:
    Materialität muss durch das Wissen in Quantenphysik anders definiert werden.
    Nichtmaterialität ist ein bestehende (Nicht-)Grösse, die nun auch physikalisch “anerkannt” ist.
    Und es “gefällt” ihnen nicht, dass die Deutungsmacht der Nichtmaterialität an Götter delegiert wird? (mir auch nicht)
    Was schlagen sie vor?
    Ob es sich lohnt, was Jung erschuf, kann ich weder historisch noch inhaltlich beurteilen, aber diese Richtung der Psychologie sagt mir persönlich wenig. Zu krude für mich.
    Luhman ist ein Systemtheoretiker, aber auch krude.

    Nochmals zu meiner Frage: Vorausgesetzt der Begriff der Materialität wird mehr als nur angeknabbert, sondern zerlegt?
    Was heisst das für sie?
    Grüsse

  2. feelx sagt:

    Aysha, Moria

    Ich empfinde Freundschaft, wenn ich an euch denke, bei aller Verschiedenheit. Ebenso beim Elephanten. Nichts verbricht dieses Band, – und entschuldigt, wenn ich manchmal etwas grob daherkomme. – – Ich liebe euch, ich umarme euch.

    F.

  3. Windmühle sagt:

    @Lukas
    “Ist Ihnen auch schon aufgefallen, wie wenig in Brasilien gehupt wird?”

    Naja, es ist mir auch aufgefallen, wie wenig das Licht eingeschaltet wird. Ein Taxifahrer meinte sogar mal, das erhöhe die Sicherheit. Ich meinte dann, es verkürze die Reise, worauf ihm dann doch noch ein Licht aufging. Und das bei strömendem Regen.

    Aufgefallen ist mir auch, wie definitiv zu viele Busfahrer verhinderte Ayrton Sennas sind. Ich habe schon einen Bus gesehen, der nur noch auf zwei Pneus um die Kurve fetzte. Wohlgemerkt: Voll mit Passagieren besetzt. Auch auf den Stehplätzen. Die hiengen so richtig in den Seilen. Aber das war in Vitoria ES.

    In Rio hatte ich Spass an einem Motorradfahrer, der gerade mal – ohne Helm – mit 1 Meter Abstand zum Bus hinter diesem daherraste. So 60 km/h hatten wir sicher drauf. Aber ich war doch froh, den Bus und nicht das Mototaxi genommen zu haben.

    Brasilien hat also durchaus seinen Thrill. Den erlebt man vor allem, wenn man selber fährt. Strömender Regen, der die Sicht auf zwei drei Meter reduziert. Schlaglöcher (In BA eigenliche Krater, die auch über 1 Meter tief sein können). Hänge neben den Autobahnen, die vor lauter aufgesogener Nässe absacken und diejenigen auf dem Pannenstreifen begraben, die dort noch schnell am Stau vorbei überholen wollten. Flüsse, die plötzlich nicht mehr unter die Brücken passen. Lastwagen, die in den Kurven überholend netterweise auf der eigenen Fahrspur entgegenkommen. Bei den Bussen bin ich mir das ja gewöhnt, die geben eine Lichthupe, damit man sich auf den Pannenstreifen retten kann, bevor sie die Spur entern.

    Aber gut, ich habe auch schon ein paar km hinter mir. Es passiert doch nicht alles an einem Tag.

    Bei allem haben die Brasilianer halt immer noch ihren Jeitinho (ihre Art, für alles eine Lösung zu finden), und ihr warmes Temperament.

    Ich denke, hätten wir von heute auf morgen solche Umstände, viele kämen schnell an ihre Grenzen.

  4. Lukas sagt:

    @ Dobra
    Bitte lassen Sie mich doch einfach in Ruhe, ok?
    Das ist nicht zuviel verlangt, oder?
    Ich will mit Ihnen nichts mehr zu tun haben, ich habe echt genug von Ihnen. Ich meine es ernst.
    Von Ihnen lasse ich mir aber nicht vorschreiben, in welchem Blog ich schreibe, und in welchem nicht.
    Also, kümmern Sie sich um Ihre Angelegenheit und ich kümmere mich um meine.
    In diesem Blog hat es genug Platz für alle.
    P.S. Ich schreibe auch nur unter einem Namen, schon lange. Tschau Dobra und Goff ich meine ernst. Hört auf mich zu belästigen, sonst sehen wir uns vor Gericht.

  5. Lukas sagt:

    @ Hugo Stamm
    Sehr geehrter Herr Stamm,
    ich fühle vom von Dobra und Goofy belästigt.
    Ausserdem finde ich deren ständigen falschen Unterstellungen beleidigend und (ehr)verletzend.
    Ich hoffe, dass Sie in Zukunft Beiträge mit sexuell anzüglichem Inhalt wie diejenigen von Goofy, sowie Beiträge, in denen es allein darum geht, mich zu verunglimpfen und mich zu beschuldigen, wie die von Dobra und Goofy, nicht mehr veröffentlichen.
    Danke im Voraus.

  6. moria beobachter sagt:

    mit lucky lukas weg verbleibt fuer die moria nur noch der ata ausser sie verbohrt sich nun in den rg.

  7. Moria sagt:

    Beobachter
    ….es ist ein Vergnügen, sich in/mit rg zu ‘verbohren’, da kommt wenigstens was Logisches und kein Wischiwaschi heraus!
    rg – ist das nicht ein schöners Kompliment?

    Herr Stamm und die Psychologen
    wie nennt man diese Krankheit/Phänomen, immer wieder und wieder Abschied zu nehmen, alles hinter sich lassen zu wollen – es aber NICHT zu schaffen….?

    Feelx
    ….. Deine warmen Worte kommen bei mir wie ein Osterwunder an (an das biblische kann ich nicht glauben!) – und dies wirklich ernsthaft gemeint, danke!
    Das schönste an der Freundschaft
    ist nicht die ausgestreckte Hand,
    das süsse Lächeln
    die Uebereinstimmigkeit
    oder der menschliche Kontakt,
    sondern das erhabene Gefühl,
    jemanden zu verstehen,
    an ihn zu glauben,
    ihn zu schätzen
    sein Vertrauen zu geniessen!

  8. Atalaia sagt:

    @ Windmühle

    Der “jeitinho” würde wohl auch manchem Schweizer gut tun ! 😉
    Dann würden Sie in Punkto Religionen nicht zum Teil so verbohrt denken 🙂

    @ Lukas

    Relaxa……mit Goofen muss man manchmal nachsichtig sein oder sie mal eine Weile schreien lassen ! 😉

  9. pest sagt:

    @atalaia
    Wie von vielem anderen auch. Von Kindererziehung….keine Ahnung!

    p est

  10. Goof sagt:

    @Lukas
    nid nüme luschtig du? Wo isch gange witz?
    Mues ich mögge oder gögge?

  11. der elefant sagt:

    @ hugo stamm

    mea culpa! ich hatte vor wenigen tagen über eine angebliche streichung reklamiert. ich sehe nun aber in der editor-fassung meines textes an dave, dass ICH für die streichung verantwortlich bin. weiss der henker, welche milde mich geritten hat…

    aber irgendwas ist hier doch noch gestrichen worden: goof und dobra gehen lukas an die wäsche, und ich bekomme nichts mit. dabei liebe ich doch ferkelkram über alles. aber ich habe beim zurückscrollen bis zum 14.märz keinen schlüpfrigen gefunden, nur meinen freund rosenstengel: der war auch mal wieder amüsant. nur leider nicht schlüpfrig genug für meinen geschmack.

    @ dobra, goof

    ich darf den herren ein zitat des unvergleichlichsten hornbrillenträgers aller zeiten liefern, um der frage nach dem gerichtsstand auszuweichen? danke, bitteschön:

    “nehmen sie ihre finger aus der dame!!”

    (heinz erhardt)

  12. Lukas sagt:

    @ Atalaia
    Danke für den Rat, ich werde den Goofy Goof in Ruhe weitersabbern lassen.

    @ Windmühle
    Sie scheinen ja im brasilianischen Strassenverkehr so manches Abenteuer erlebt zu haben.
    Die Ayrtons und die kraterartigen Schlaglöcher und mit Regenwasser auf die Strassen überbordenden Flüsse kenne ich auch. Das ganze hat durchaus seinen Reiz – im Urlaub! Im Alltag habe ich es lieber ruhig, sicher, gemütlich. 😉
    Dass das Licht nicht eingeschaltet wird, ist mir nicht bekannt. Dafür kenne ich Orte, in denen man in der Nacht an der Kreuzung das Rotlicht der Ampel überfahren muss, weil es zu riskant wäre, das Fahrzeug anzuhalten. Haben Sie das auch schon erlebt? Da kann man nur hoffen, dass nichts passiert, Gring abe und ufs Gas … Es ist schon eine andere Realität als in Zürich. Aber das alles ist harmlos im Vergleich zu dem, was mir die Kollegen aus Afrika und Indien berichten.

  13. aysha sagt:

    @ feelit

    ja die unterschiede! genau diese machen das leben so lebenswert. bin ich froh, dass du so bist, wie du eben bist.

    oft denke ich daran wie du aus deiner schulzeit und den prügeleien erzählt hast.

    alles, was du je hier persönliches geschrieben hast, ist in meiner schatztruhe.

    deine umarmung fühlt sich gut und freundschaftlich an. danke

    aysha

    p.s.

    wir werden sicher noch

  14. Dobra sagt:

    @elefant
    was soll ich da noch rüsseln? Stehe kurz vor einer Klage 😉
    Dann habe ich wirklich den Ärger am Hals und die Finger im Spiel…
    hihi

    @Lukas
    ich schreibe ihnen nichts vor.
    Ich beschreibe.
    Und manchmal wage ich sogar eine Prognose
    😉

    Brauchen sie noch meine Koordinaten für eine Klage?
    Wollen sie meine Mail Adresse, oder wie gedenken sie, sie dieses Problem zu lösen?

    Ich will ja nicht unfreundlich sein!
    Grüsse

    PS:
    Als Juristin wissen sie: mein Amüsement über ihren vermeintlichen Abgang ist weder obszön angehaucht, noch ehrverletzend ausgeformt.
    Ich vermisse sie meist schon bevor sie weg sind. Darum rufe ich ja nach ihnen!

    Hm. vielleicht können sie es ja mit einer Klage wegen stalken versuchen?!

  15. Windmühle sagt:

    @Atalaia

    Tja, manche scheinen richtiggehend gefangen zu sein von fixen Ideen. Oder sollte ich besessen sagen?

    @Lukas

    Das mit dem Licht war in SP und während eines extrem regnerischen Spät-Nachmittages mit dunkler Bewölkung. Bei solchen Lichtverhältnissen können Sie solches beobachten.

    Aber evtl. sind die ja jetzt schlauer geworden. Ich kann auf jeden Fall Bemühungen erkennen, diese Probleme in den Griff zu bekommen. Zumindest in SP.

    Das mit den Rotlichtern in der Nacht kenne ich gut. Ist eigentlich weit verbreitet. In Salvador BA z.B. ist das standart. Sogar der pensionierte Polizeichef macht das.

    In der Nordzone von Rio ist es wohl gar eine recht gescheite Überlebensstrategie, so paradox es auch erscheinen mag. Und ich bin mir nicht sicher, ob es in der Südzone besser ist.

  16. Moria sagt:

    DOBRA
    zum Glück gibt es Dich, immer für eine Erheiterung gut.
    Nur wusstest Du nicht, dass ein Abschied im Blog immer eine ausgesprochene oder gar unausgesprochene Anklage ist, lautend:
    Ihr sollt gehen – ich MUSS bleiben!

    Windmühle
    das überrascht mich nun doch, Sie derart vertraut in der Rotlichtzone von SBA….!

  17. Lukas sagt:

    @ Windmühle
    Beim nächsten Regen mit dunkler Bewölkung werde ich auf das Licht achten. Mein Mann konnte auch fast nicht glauben, dass mir das noch nie aufgefallen ist! Aber zum Beispiel habe ich ja auch nicht gemerkt, dass es dem Rabbi nur darum geht, mich zu ärgern. 🙂

    @ Rabbi
    Das ist Ihnen nicht gelungen, ich hatte lediglich Verbarmen mit Ihnen, weil ich Sie für schwer von Begriff hielt.

    @ Windmühle
    In BA und ES war ich bis jetzt noch nie. Meine Rotlichterfahrung ist aus Goias und Pernambuco. Ich fand das sehr gewöhnungsbedürfig.
    Was Rio / die Südzone von Rio betrifft, ist Atalaia der Spezialist.
    In SP kann ich jedes Jahr viele Verbeserungen beobachten. Auch die Qualität der Autobahnen ist ja sehr gut. Je weiter in den Norden man kommt, desto grösser werden die Löcher. Aber gibt es ja das vielversprechende PAC-Programm, haben Sie davon gehört? Wenn Sie das nächste Mal in Brasilien sind, kommen Sie uns doch besuchen.

    @ Atalaia
    Um abraço!

  18. Rabbi Jussuf sagt:

    @Lukas
    wie kommen Sie darauf, dass ich Sie ärgern wollte? Nur weil Greta das humoristisch gesagt hatte, oder haben Sie das tatsächlich aus meinen Worten schliessen können?

    Ich habe einfach den Verdacht, dass Sie meine Texte nicht ganz gelesen haben, dann wären Sie erstens nie auf die Idee gekommen, dass ich Sie ärgern wollte und zweitens hätten Sie gemerkt, dass ich von Anfang an Ihre Idee begriffen hatte – aber Einwände dagegen vorbrachte.

    Waren wir da nicht schon mal?

  19. Lukas sagt:

    @ Rabbi
    Wenn Sie die Idee verstanden haben, verstehe ich Ihren Einwand nicht.
    Es sei denn, sie wollten mich von meiner Idee abbringen und mir vor Augen führen, dass meine Idee falsch und unlogisch sei? (Das ist sie aber nicht, es ja auch nicht “meine” Idee.)
    Falls Sie fragen, weil es etwas noch nicht verstanden haben und es besser verstehen wollen: Leider kann ich Ihnen da wirklich nicht weiter helfen. Lesen Sie den Psalm und stellen Sie sich vor, in welcher Situation Jesus diesen Psalm zitiert hat. Besser kann ich es beim besten Willen nicht erklären. Wenn Sie mehr wollen, muss ich Sie tatsächlich enttäuschen;-)

  20. Windmühle sagt:

    @Lukas
    “Wenn Sie das nächste Mal in Brasilien sind, kommen Sie uns doch besuchen.”

    Ich weiss zwar nicht, wann ich das nächste mal nach Brasilien gehe. Aber es wird hoffentlich nicht mehr so lange dauern.

    Wo sind Sie denn zu finden?

  21. @andre_hk
    Sorry für das lange Schweigen. Ich war an einer Konferenz und viel weniger online als sonst (also ausnahmsweise mal in einem vernünftigen Umfang 😉

    Sie haben Recht, im Interview wird der Zusammenhang zwischen Glücklichsein und magischem Denken als Theorie bezeichnet. Der Zusammenhang ist natürlich verworren. Das Um-die-Ecke-Denken braucht’s natürlich nicht nur, um wirre Theorien zu entwickeln, wie die Welt funktioniert. Es ist genauso nötig, um z.B. kryptische Kreuzworträtsel anzugehen. Solche verworrenen Lösungen zu finden rufen bei Knobelbegeisterten wohl auch eine Art Glücksgefühl hervor. Doch hier ist neben dem Schaffen einer Auslegeordnung durch divergentes Denken eben gerade auch das konvergente Denken wichtig, das Denken also, bei dem die Skeptiker im Vorteil scheinen.

    Kurz zum Methodischen:
    in einem der verlinkten Beiträge wird erwähnt, dass Sie Ihre Versuchskandidaten unter anderem in esoterischen Buchläden rekrutieren. Etwas überspitzt könnte ich nun argumentieren, dass nicht Esoteriker, sondern Buchleser glücklicher sind.
    Wenn einseitig in Esoterikbuchläden rekrutiert würde, wäre dies tatsächlich so. Aber unter Leuten, die Uni-Anschlagbretter lesen, dürften die Buchleser wohl auch keine Seltenheit darstellen.

    Bei meiner Studie, die ich oben verlinkte, befürchtete ich übrigens einen künstlichen Gender-Effekt. Ich hatte sowohl in der ETH und der Uni (und anderswo) nach Teilnehmenden gesucht. Nun sind an der ETH die Männer übervertreten, und die ETH beitet überwiegend technisch-naturwissenschaftliche Studiengänge an währenddem bei der Uni wiederum in einigen “weicheren” Disziplinen die Frauen “übervertreten” sind. Es wäre also wohl nicht erstaunlich gewesen, wenn bei dieser Auswahl die Männer insgesamt skeptischer erschienen wären als die Frauen. Dabei hätte nicht eruiert werden können, ob dies nun tatsächlich etwas mit dem Geschlecht zu tun hat oder mit einem ganz anderen Faktor, der auch die Studienwahl beeinflusst. Zum Glück gab’s in meinen Daten keinen signifikanten Unterschied zwischen Männlein und Weiblein…

    Und Ihre Beobachtung, dass Esoteriker rechtshemisphärig denken, ist einfach eine Koinzidenz.
    Nein, nein, das lässt sich tatsächlich messen. Und wie weiter oben erwähnt, gibt es auch Möglichkeiten, Hirnareale temporär zu hemmen oder zu stimulieren. Man kann also durchaus experimentell messen bzw beeinflussen, welche Neuronengruppen beim Lösen einer Aufgabe rekrutiert werden.

    Ganz kurz noch zur Problematik der einzelnen Fragen der “magical ideation”-Bewertung. Ganz klar, einige lassen einigen Interpretationsspielraum offen. Entscheidend ist aber nicht, was jemand zu einer ganz bestimmten Frage meint. Für die statistische Auswertung zählt nur die Summe der “magischen” Antworten. Und daraus lässt sich dann schon etwas herauslesen.

  22. Lukas sagt:

    @ Windmühle
    Ja, wo bin ich eigentlich zu finden? Eine gute Frage.
    Wenn Sie hier sind, fragen Sie mich doch per e-mail. Im Blog kann ich auf eine so philosophische Frage wirklich nicht eingehen;-)

  23. Zaro sagt:

    @ fjalladis

    ich schulde Ihnen noch eine Antwort auf Ihre Botschaft.
    Ich würde gerne mit Ihnen über Island diskutieren, aber im Blog geht das schlecht. Sie können mich kontaktieren auf zaro.vikingur@gmx.net Frohe Ostern.
    Zaro

  24. Windmühle sagt:

    @Lukas

    Es fehlt mir leider die Mailadresse. Sonst hätte ich auf diesem Weg nachgefragt 🙂

  25. Lukas sagt:

    @ Windmühle
    Die Mailadresse ist peschlemi@aol.com.

  26. Falls hier noch jemand mitliest: Bin eben (via politik-blogs.chund rebell.tv) auf ein spannendes Video gestossen, in dem eine Neuroanatomin erzählt, was mit ihr passierte, als sie einen linkshemisphärischen Schlaganfall erlitt. Der Beitrag zeigt schön, dass Schafe und Ziege in verschiedenen Hemisphären zu Hause sind.

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