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Kindliche Paradiesvisionen

Hugo Stamm am Samstag den 18. März 2006

Wissenschaft und Technik haben unsere Welt in den vergangenen 50 Jahren radikal verdinglicht. Unser Weltbild ist nüchtern geworden, wir haben uns zu rational denkenden Wesen entwickelt, die sich in einer hochtechnischen und auf materielle Effizienz ausgerichteten Alltagsrealität zurechtfinden müssen. Naturwissenschaftliche Erkenntnisse prägen zunehmend unser Bewusstsein, viele Geheimnisse sind entzaubert worden. Wir müssen uns immer mehr von Illusionen verabschieden. Es besteht die Gefahr der emotionalen Öde. Deshalb sind die „coolen Typen“ hype, mit der Spass- und Eventgesellschaft versuchen wir, die Defizite auszugleichen.

Religiöse und spirituelle Heilskonzepte werden als wirkungsvolles Rezept gegen die grassierende Coolness gepriesen. Tatsächlich erleben wir die Renaissance einer neuen Religiosität. Die Grosskirchen leeren sich zwar, dafür boomen die Kleingruppen unterschiedlichster Couleur. Ich habe gegen 1000 solcher Zirkel und Bewegungen im Archiv. Und das Feld der Parallelreligionen wächst ungebremst weiter. Die kalte Welt fördert die Sinnsuche. Viele fahren mit dem Einkaufswagen durch die Regale des spirituellen Supermarktes und stellen je nach Stimmung die aktuellen Ingredienzien für den neuen Tag zusammen. Mal sind es Tarotkarten, dann ein Barockengel aus hellblauem Glas, ein Buch über Schamanismus, ein Heilstein, eine astrologische Prognose, ein Rückführungsseminar, eine Jenseitssession oder ein Lichtnahrungsprozess.

Erstaunlich ist die Diskrepanz der rational geprägten Alltagsrealität und der archaischen Mythen religiöser Heilsvorstellungen. Hindus fahren im Hightech-Auto zum Tempel und beten kitschige Fratzen von bösen Dämonen an. Ein Esoteriker, der bei Contraves Teile für ein Raumfahrzeug konstruiert, lernt am Abend im Engelseminar seinen persönlichen pausbäckigen Schutzengel kennen und verehren. Ein Computerspezialist wohnt am Samstag in einer Freikirche einem Exorzismusritual bei. Die Managerin einer Hightechfirma tanzt bei der Sonnenwendfeier im Wald um ein Feuer, fühlt sich als Hexe und umarmt Bäume.

Im Alltag leben wir in einer hochmodernen Welt und programmieren unser Bewusstsein nach rein rationalen Kriterien. In der spirituellen und religiösen Welt dominieren hingegen Mythen aus der grauen Vorzeit. Da herrschen Gottesbilder, wie sie kleine Kinder entwerfen. Und wir versinken gern in eine esoterisch-spirituelle Sphäre, die mehr an eine paradiesische Märchenwelt erinnert, als an ein differenziertes mystisches Konzept.

Können wir ungestört in derart gegensätzlichen Welten leben und nach Belieben hin und her switchen? Kann man eine Synthese vollziehen, ohne eine geistige Spaltung zu provozieren? Oder hat es etwa damit zu tun, dass sensible Spirituelle oder Fromme nach einem euphorischen Gotteserlebnis oder einem ekstatischen Ritual gelegentlich psychotische Reaktionen erleben?

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29 Kommentare zu “Kindliche Paradiesvisionen”

  1. Winteler Balz sagt:

    Nicht schlecht, das mit den gelegentlich psychotischen Reaktionen. Trifft meiner Ansicht nach den Nagel auf den Kopf. Was mich aber betrüblich stimmt ist, dass man überhauopt auf solche religiösen oder spirituellen Heilskonzepte eingeht. Da wird doch eine Scheinwelt vorgegaukelt, die dann meist auch noch teuer zu stehen kommt.Ich finde es zudem gut, dass wir Menschen uns zu einem rational denkenden Wesen entwickelt haben mit der Maxime “selber denken”. Alle diese beschriebenen parareligiösen oder parapsychologischen Bewegungen sind ja immer das Kind irgendeines Gurus oder selbst ernannten Führers (selbstverständlich auch weiblich). Da müssten doch bei allen die Alarmglocken läuten. Und stimmt die Behauptung – wie allenthalben geschrieben wird – dass die heutige Welt kalt und sinnentleert sei überhaupt? Denke ich ans Mittelalter oder auch an früher oder spätere Epochen der Menschheit zurück, dann kann ich nur sagen: nein!

  2. ralph kocher sagt:

    Man lebt wie in einer Matrix. Fern der Realität: Denn, jegliche Religion ist eine Ideologie. Bewirkt psychische Abhängigkeit und macht unfrei! Sprich geist’ge Sucht entwickelnd. Verhindert eine persönliche Veranlagung > Jedem Individuum gebührt seine/eine eigene Kultur! Da wir Menschen uns aber gerne verführen lassen, ist eine Entwicklung zur geistigen Reife kaum gegeben. Vielmehr lassen wir uns von Vorgefertigtem verwöhnen. Und finden da nicht mehr raus. Die Matrix kann Droge sein! Hat sie einem, ist’s zu spät.

  3. Kleinkindliche Gottesbilder und psychotische Reaktionen nach dem Gottesdienst oder einem Ritual? Nana Herr Stamm, sie sind wohl hier tatsaechlich der Fels in der Brandung der Irrungen dieser Welt?
    Es ist uebrigens gar nicht so schwierig, die von Ihnen beschriebene Synthese zwischen Hihgtech und Natur zu erfahren und zu leben. Und es ist einiges moeglich im Leben mit dieser Einsicht.

    freundliche Gruesse

    rjk

  4. Realo sagt:

    Ist die rationale Welt, die Herr Stamm als wirklich bezeichnet, existent? Ist diese vertechechnisierte Welt etwas, das wir so akzeptieren müssen? Diese Welt voller Zwänge und Abhängigkeiten? Wer nicht spurt hat keine Arbeit, wird ausgestossen. Wer spurt, kann nicht mehr sich sein, ist reduziert auf ein mechanisches Ding, das sich den Regeln der Wirtschaft unterordnen muss. Ist es da erstaunlich, dass Menschen sich nach Freiheit und Wärme sehnen? Die Wirtschaft basiert auf wissenschaftlicher Erkenntnis. Und warum sind wir uns so sicher, dass die heutigen wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht Aberglaube oder bösartige Verführung sind? Ich will ein Beispiel machen: Es ist wissesnschaftlich nachweisbar, dass durch die Bewegung der Wassermoleküle elektomagnetische Wellen entstehen. Es ist auch nachweisbar, dass die Wasserstruktur durch Microwellen verändert. Trotzdem wird durch die Wissenschaft eine gewisse Strahlung als für den Menschen unbedenklich bezeichnet. Das könnte unser Untergang sein, so wie die Blei-Wasserleitungen die alten Römer vergiftet haben. Soweit zum Beispiel. Ich erkenne in den Aussagen von Herrn Stamm, dass er technokratie- und wissenschaftsgläubig ist und uns in die selbe Abhängigkeit führen will. Dies ist ganz eindeutig sektererisches Verhalten. Er kennt die Wahrheit, er weiss was richtig ist. Genau, wie Sektenführer auch die absolute Wahrheit kennen.

  5. Als vielschichtige und entwicklungsfähige Wesen leben tatsächlich verschiedene Aspekte von uns in ganz unterschiedlichen Entwicklungsstufen.
    Die Frage stellt sich nicht, ob wir damit leben können – die Feststellung ist, dass wir das tun. Es wird sogar immer frappanter. Je grösser das Spektrum des menschlichen Bewusstseins, desto grösser das Spektrum in jedem von uns. Und desto grösser die Fähigkeit, damit umzugehen (wenn das Spektrum im Individuum vorhanden ist, und im obigen Beitrag geht es um das Individuum).
    Wir switchen zwischen diesen verschieden entwickelten Aspekten bzw. Bewusstseinsstufen hin und her, das gehört zu unserem Alltag, auch ohne ein Esoterik-Seminar zu besuchen. (Davon ausgeschlossen sind eingefahrene Hardcore-Einseiter, die es unter grosser Antsrengung schaffen, sich selbst auf einen einzigen Aspekt zu reduzieren – jedenfalls für eine Weile. Die gibt es bei den Managern ebenso wie bei den Heilsbringern).

    Im momentanen Stadium nimmt dieses Switchen tatsächlich manchmal seltsame, machmal lustige, manchmal empörende, manchmal skurrile, manchmal befremdliche Formen an, vor allem vor dem Hintergrund der rationalen Lebensführung. Die Frage nach einem Kriterium, inwieweit dieses Eso-, Psycho- und Religions-Shopping berechtigt ist, wird verständlicherweise laut.
    Ein Kriterium ist, ob es dem betreffenden Menschen hilft, sich zu entwickeln. Und dann ist die Frage, wie sich das messen lassen soll. Es ist hinreichend erforscht worden, DASS sich der Mensch entwickelt. Das einfachste Modell ist ein dreistufiges. Die Entwicklungsphasen sind egozentrisch – soziozentrisch – weltzentrisch. Wenn sich eine Person durch schamanisches Trommeln von egozentrisch zu soziozentrisch entwickelt, ist das doch nur zu begrüssen.
    Die Frage stellt sich natürlich nach der Kausalität. Vielleicht würde sich dieselbe Person ja auch ohne Trommeln entwickeln. Darum gibt es wissenschaftliche Studien mit Kontrollgruppen, und es zeigt sich, dass jegliche gewissenhaft praktizierte Form von Achtsamkeitsübungen die Entwicklung beschleunigt.

    Wir leben in einer vielschichtigen Welt, und zudem in einer, die diese Vielschichtigkeit bejaht, indem wir über individuelle Entscheidungsfreiheit verfügen dürfen. Unsere innere Welt ist vielschichtig, unsere äussere ebenso. Vielleicht entsteht ein unterstützendes Wechselspiel zwischen innen und aussen, wenn wir lernen, im Innen mit unterschiedlich entwickelten Persönlichkeitsaspekten in Kontakt und Dialog zu treten, und im Aussen mit unterschiedlich entwickelten Persönlichkeiten aus den verschiedensten Kulturen. Was wir im Innern nicht verdrängen, müssen wir im Aussen nicht diskriminieren.

    Eine Synthese kann meiner Meinung nach erreicht werden, wenn wir nicht im dualistischen Prinzip von These-Antithese-Synthese stecken bleiben. Eine nichtduale Synthese erkennt die Wichtigkeit jeder einzelnen Entwicklungsstufe und kann so auch paradoxe Zustände umfassen, ohne irgendeinen davon zu verdrängen, zum Alleinherrscher zu machen oder alle einander angleichen zu wollen – und auch ohne in einen unfifferenzierten Pluralismus zu verfallen.

    Die beschriebenen Umstände sind auch Ausdruck des Bedürfnisses und Bedarfs nach Gemeinschaft in einem nicht ausschliesslich rationalen Kontext. Dies kann zwar zur Dissoziierung des Rationalen führen (wie es in verschiedenen Gruppierungen geschieht), muss aber nicht so sein (wofür es ebenso viele Beispiele gibt). Die Herausforderung ist also, Begegnungsorte und Gemeinschaften zu haben, die in ihrem Wesen nicht ausschliesslich sind (ob sie nun die Rationalität oder die Welt oder die spirituelle Realität oder Gott ausschliessen), sondern einschliesslich (sowohl die rationalen und kognitiven Kompetenzen des Menschen einschliessen als auch die vielen anderen – kreative, psychische, spirituelle etc.)

    Psychotische Störung ist ein weiter Begriff (selbst in der klassischen Psychologie, wo sie oft mit Neurose gleichgesetzt wird), und natürlich gibt es die Fälle psychotischer Reaktionen im Sinn eines krankhaften Realitätsverlustes als Resultat auf eine religiöse/spirituelle/esoterische Erfahrung, so wie psychotische Störungen viele Auslöser haben können. Doch selbst für viele Psychologen lässt sich die Linie zwischen krankhafter Störung und spiritueller Krise nicht immer klar ziehen (sofern sie Spiritualität in ihr Weltbild einbeziehen). Denn ganz ähnlich wie psychotische Störungen sehen unter Umständen Übergangszustände von einer Entwicklungsstufe zur nächsten aus – weil das alte Weltbild nicht mehr greift, das neue noch nicht.
    Ein „differenziertes mystisches Konzept“ schliesst ein, zwischen diesen Zuständen zu unterscheiden, zumal es ja oft Mystiker waren, die Zustände beschrieben, die man reduktionistisch als psychotisch bezeichnen könnte. (Es wäre sicher interessant, ein solches „differenziertes mystischzes Konzept“ in einem solchen Blog zu präsentieren – da sich der Blog ja ohnehin schnell von „Sekte“ auf Gott und die Welt aufgefächert hat -, das würde vielleicht einen Akzent setzen zu den bis jetzt vorwiegend defizitorientierten Artikeln. Ebenso wäre es auch interessant, hier einmal über positive neue Entwicklungen lesen zu können, über kreative Lösungsansätze – die es ja ebenso gibt).
    Letztlich lässt sich ein solcher Übergangszustand und eine krankhafte psychotische Reaktion nur von ihren Früchten unterscheiden. Ebenso wie sich die von Herrn Stamm beschriebenen Methoden nur von ihren Früchten her beurteilen lassen.
    Dissoziiert, entfremdet die „Störung“ und/oder die Methode auf lange Sicht, engt sie ein? Oder integriert sie, bindet sie ein, umfasst sie?

    herzlich
    Martin Schmid

  6. Andreas sagt:

    Guten Tag, Realo,

    Sie scheinen ja wirklich unsere ‘vertechnisierte Welt’ zu verteufeln. Ihre Aussage ‘wer nicht spurt, hat keine Arbeit, wird ausgestossen, wer spurt, kann nicht mehr sich sein…. etc’ will ich so nicht stehen lassen. Nehmen wie die Höhlenmenschen: Sogar dort musste jeder ‘spuren’, wie Sie das nennen. Nahm sich so einer die Freiheit heraus, nicht an der gefährlichen und ohne technischen Hilfsmittel (sprich Speeren) wohl unmöglichen Mammutjagd teilzunehmen, kein Feuer zu machen (ohne technische Hilfsmittel wie Bogen, Stein und Stock hoffnunglos), nie Essen zuzubereiten (ohne Feuer zäh, ungeniessbar und zudem wohl auch hygienisch nicht ganz ohne), nächtens den Schlaf seiner Artgenossen nie zu bewachen, ja dann nahm sich die Meute halt auch die Freiheit heraus, ihn zu verstossen. Ist ja klar.
    Auch die Höhlenmenschen mussten sich technische Zusammenhänge zunutze machen (Reibungswärme zum Feuermachen, gespannte Bogen zum Abschiessen von Pfeilen zwecks Erhöhung der Tötungsreichweite, Verringerung des Verletzungsrisikos des Jägers und allgemeine Verbesserung des Aufwand-Ertragsverhältnisses bei der Jagd). Wer lieber auf der Schamanentrommel lärmte, in der Hoffnung, Feuer zu bekommen oder den Hunger zu vertreiben, ja den hat die Natur damals ganz, ganz hart bestraft.
    Was ist denn an Technologiegläubigkeit schlecht? Diese sogenannte (und von Ihnen verteufelte) Technologiegläubigkeit hat uns immerhin dahin gebracht, dass wir im Winter nicht mehr frieren und Sie, Realo (und vielleicht auch ich), nicht schon lange an der Pest gestorben sind.
    Denn was uns wirklich voranbrachte, waren handfeste, logische, technische (und spirituell leider total uninteressante) Entwicklungssprünge wie z.B. der Speer oder der Faustkeil, und nicht die Geisterbeschwörer.
    Ich teile Ihre Meinung nicht, deswegen Herrn Stamm als ‘Sektierer’ hinzustellen, bloss weil er mit dem Missbrauch der Spiritualität ins Gericht zieht. Leider gab es vermutlich schon damals gerissene Scharlatane, die behaupteten, die Jagd ihrer Kollegen sei nur deshalb erfolgreich gewesen, weil sie die Geister erfolgreich gnädig gestimmt hätten. Sowas mussten sie wohl sehr überzeugend kommuniziert haben, sonst hätten die Leute damals den Kerl doch längstens verhungern lassen. Schade gab’s einen wie Herrn Stamm nicht schon damals, denn dann müssten wir uns heutzutage nicht mehr mit diesen Scharlatanen herumschlagen.

    Freundliche Grüsse,

    Andreas.

    Und Sie, Herr Stamm: Weiter so!

  7. nk sagt:

    wer sich gefangen fühlt sollte sich befreien. also hört auf euch zu ärgern über was alles nicht stimmt und mit was allem ihr nicht zufrieden seid. sondern konzentriert euch auf das was euch gut tut und die welt um euch herum wird sich wandeln.

    der mensch ist der massstab aller dinge.

    mit dem ganzen intellektuellen geschwafel werdet ihr die probleme dieser welt nie lösen können.

  8. @nk

    Ich stimme mit dir überein.

    Wichtig ist nicht, was der Mensch sagt, sondern was er tut.

    Nur kann man in einem Blog nicht viel anderes tun als etwas zu sagen…

    Das Ungünstige für diesen (und jeden) Blog ist dann nur, dass niemand mehr reinschreibt 🙂
    Was ja auch nicht so schlimm ist.

    Grüssle

    ms

  9. Felix sagt:

    “… viele Geheimnisse sind entzaubert worden.”

    Wo ist da das Problem?
    Man kann z.B. wissen, warum Sterne leuchten, aber den klaren Nachhimmel trotzdem “bezaubernd” finden.

    @nk
    “der mensch ist der massstab aller dinge.”
    Behauptet der Mensch…

    Felix

  10. @nk, Nachtrag

    PS: Vielleicht tut es ja einigen Menschen gut, in einem Blog intellektuell zu schwafeln?

    Vielleicht gibt es auch solche, die damit die Probleme der Welt nicht lösen wollen, sondern es nur tun, weil es ihnen gut tut?

    Trotzdem stimme ich mit dir überein.

  11. Alex sagt:

    Für nk.

    Intellektuelles Geschwafel nennen Sie das? Na hören Sie mal!

    Also intellektuelles Geschwafel ist für mich, wenn ich 10 Fremdwörter-Duden bei mir liegen haben muss, damit ich gewisse Schriftrollen verstehen kann.

    Hier habe ich bis jetzt nur 2 gebraucht, d.h. für mich, dass die Korrespondenz in diesem Blog auf einem aussergewöhnlich hohen Niveau steht.

    Ich hoffe, dass ich Sie überzeugen konnte.

    Grüssle

    Alex

  12. nk sagt:

    richtig mann – verdammt richtig. bin ja auch ein freund des geschriebenen wortes, da es öfter überlegter, wenn auch nicht weiser, daherkommt also das gesprochene und somit in wohltuender art meinen vorderen temporallappen stimuliert.

    trotzdem lese ich nicht gerne 20 seiten text am bildschirm. und ausdrucken mag ich das ganze nicht. (schützt den regendwald und lasst die wale leben). nichtsdestotrotz schreib ich jetzt gleich noch viele worte hin.

    es ist wahr, die technische entwicklung hat uns ein wenig von uns selbst entfremdet – nicht in dem sie eine menschliche gabe zerstört oder uns etwas gestohlen hätte, sondern in dem sie uns von dingen ablenkt die unserer aufmerksamkeit bedürften.

    nein es ist falsch, denn die technik ist nur unser werkzeug welchem sich unsere menschlichkeit bedient um sich zu manifestieren und somit ist sie eigentlich ein nichts und wir kämen auch ohne sie nicht weiter, wie wir auch mit ihr nicht weiterkommen.

    oder: die technische entwicklung ist doch ganz klar zeugnis der menschlichen entwicklung die hand in hand die 13 stufen der erkenntnis zusammen gehen! nichts ist wahr, alles ist erlaubt!

    oder ganz einfach: technik ist doof.

    oder noch viel einfacher: TV = GEIL!

    nun technische entwicklung gabs schon immer und hat den menschen trotzdem nie von der barbarei geschützt.

    also technische entwicklung hat schlussfolgentlich nichts mit dem mensch-sein an sich zu tun. sie ist eine randerscheinung.

    ich glaube der umstand das viele leute in “anderen” spirituellen quellen rat suchen als zb. in der kirche hat nicht viel damit zu tun, dass dem menschen die illusionen fehlen – er sucht ja nach denselben.

    man muss das ganze wohl in einem etwas grösseren kontext sehen: man kann nicht erwarten das ein solches machtsystem – über mehr als 2000 jahre nun schon existent – alle zeiten je überdauern wird. möglicherweise ist nun halt einfach mal schluss mit lustig.

    ich möchte auch den bogen über die geopolitischen veränderungen spannen die seit dem niedergang des kolonialismus passiert sind. kein wunder verliert die kirche an macht, denn der gesamte western verliert an macht – auch ein teilaspekt des ganzen.

    und da die kirche als recht konservativer aparat es einfach verpennt hat online zu gehen (hach wie toll ich das geschrieben habe! *freu*) ists nicht verwunderlich dass ihnen die leute davonlaufen. doch wie schon gesagt mit dem austritt aus der kriche gibt man nicht gleichzeitig seinen glauben ab. dieser will genährt sein und man sucht sich deshalb ersatz.

    dazu kommt natürlich ein grösserer täglicher druck auf den einzelnen arbeitnehmer, welcher seine spuren hinterlässt. die ganzen gesundheits-wehe-wenn-du-neben-mir-rauchst-apostel und der trend zum fit sein und ewig jung bleiben, auch das sind teile des ganzen und für mich symbolisieren diese stufen eigentlich eine vorstufe zu religiöser neuausrichtung – übertrieben gesagt und ja ich weiss es tönt etwas komisch aber im grunde….? nicht?

    ich mein ewig jung sein wollen heisst nicht alt werden zu können und trotzdem geschieht es… hmmm tja…

    letzten endes – und zu einem ende muss ich wohl noch kommen auch wenn ich ewig weitertippen könnte – ist es die angst vor dem tod, die den menschen geistigen halt suchen lässt und die neugierde als werkzeug des überlebens gepaart mit einer unmöglich komplexen gefühlswelt und einer sagenhaften begabung sich selber zu verkennen was das “mensch sein” wohl ausmacht.

    mit fiel vreude am wohrt vor ohrt bis bald! euer nkerchen

  13. nk (nachtrag) sagt:

    @schmid: antwort auf dein nachtrag: ja stimmt. ist mir soeben auch passiert 🙂

    @felix:
    der mensch ist der massstab aller dinge will meinen: so wie es dir selber geht – wie du dich fühlst – so erscheint dir auch die welt um dich herum. also “du bist der massstab deiner eigenen welt” müsste es eigentlich heissen.

  14. nk sagt:

    @alex:
    ja aber sie müssen sich das ganze mal von meinem standpunkt aus vorstellen! für mich ist ein hypothese schon ein fremdwort. wie soll ich mich denn gegen “dissoziative kongnitionen” wehren???

  15. studi sagt:

    sehr geehrter herr stamm,

    gleich eine psychose zu diagnostizieren, nur weil einige menschen sich der grenzen der rationalität bewusst sind und deshalb im spirituellen ihren sinn suchen, enstpricht allerhöchstens dem frühen sigmund freud (jede form der religion als zwangsneurose), vernachlässigt aber dessen spätere erkenntnisse und lässt c.g. jung ganz ausser acht.

    wie wäre es mit religion als kontigenzbewältigung? jeder reflektierende und vernünftig denkende mensch ist sich der beschränktheit rationaler denkweise bewusst. spätestens wenn es zu erlebnissen von randsituationen kommt, welche rein rational kaum zu bewältigen sind (negativ: tod, krankheit, unglück, etc.; positiv: geburt eines kindes,…), welche nicht mehr in vollem umfang rational erfasst und beschrieben werden können, kommt es zu der sinnfrage; diese ist ein axiom für jegliche rationale denkweise, weil die sinnfrage unser gesellschaftliches system mit seinen ethischen, moralischen und anderen werten trägt (welches in unserem fall massgeblich “rational”, d.h. von der philosophischen richtung der logik geprägt ist).

    selbstverständlich ist es möglich, die sinnfrage zu verdängen… aber es ist nicht rational!

    der mensch ist nunmal ganz offensichtlich ein nicht rein rationales wesen. und selbst hinter dem rationalen teil der menschlichen denkweise ist immer eine ideologische dimension verborgen. wie offensichtlich religiös oder sprituell diese ist, kann variieren. aber auch ein atheist oder agnostiker hat ideale. ideale sind nie rein rational begründbar, es würden sich in jedem fall genügend rationale gegenargumente finden lassen.

    nur weil viele menschen heute wieder zu einer offensichtlicheren spiritualität neigen anstatt diese bedürfnisse zu leugnen oder zu verdrängen, ist nicht durch eine psychose, sondern vielmehr durch eine vom modernen rationalen denken gesteigerte selbstreflektion und selbstwahrnehmung zu erklären.

    vielleicht sollten sie in zukunft psychologische diagnosen professionellen fachkräften überlassen… oder aber frei nach freud: am ende sind wir alle neurotisch.

    mit besten grüssen
    studi

  16. billy sagt:

    guten tag mitenander!

    ja das klingt ja wirklich toll diese beiträge! nun ich gebe zu: so viele fragen, so viele unklare resp. unlogische antworten die jemanden zu haben scheint. da scheinen sich mehrere leute ziemlich einen stress zu machen. zu recht? ja zu recht! es kann ja doch nicht sein das so viel unlogisches auf dieser welt so, viele ungeklärte fragen eifach so brach liegen müssen, ohne dass antworten vorhande sind!

    ich habe antworten gefunden! sage was sie wollen! die bibel gibt antworten! ein vorschlag: wer schlechte erfahrungen, unterdrückungen usw. erlebt hat und dies sogar noch in ‘christlichem’ umfeld, kommt zurück auf die bibel, ohne vorurteile! diese nützen alle nichts!

    jeder braucht ein massstab um sich orientieren zu können in dieser welt! wir leben in einem heillosen durchenander, dies streitet glaube ich niemand ab! man kan halt in spirituellem suchen, in materielem, sexuellen, oder bei jesus! ich habe ihn bei jesus gefunden!

    wen jemand auch halt braucht, könnt euch ja melden auf meine mail adresse!
    den anderen: viel glück!

    lg billy

  17. nk sagt:

    ich bin immer noch der meinung dass der mensch keineswegs rational ist. er kann 1 und 1 zusammenzählen aber wenn er vor einer entscheidung steht im leben und sei diese nun gross oder klein, wird er immer aus dem bauch heraus entscheiden. denn die volle tragweite seiner entscheidung kann er nicht einschätzen. bis zu einem gewissen punkt ja. aber dann…

    also die fähigkeit rational zu denken ist uns zwar gegeben, basiert jedoch auf unseren gemeinsamen konventionen wie grammatik oder mathematik. alles andere jedoch ist zum grössten teil irrational. und dazu kommt, dass etwas für einen rational erscheinen mag was für einen anderen total irrational sein muss. einfach weil sie zwei verschiedene personen sind.

    also was ist rationalität? was ist emotion? was ist zufall?

  18. ralph kocher sagt:

    nk: Die Natur ist das Mass aller Dinge. Ohne Ihr Dasein gäbe es uns nicht. Und sie braucht uns wirklich nicht. Eigentlich eine logische Schlussfolgerung. Was wir uns aber leider immer wieder aneignen ist der eitle Status selbst. Urtypisch für diese Spezie? Ich glaube nicht. Erst die Religion lenkte von der Logik ab.

  19. Alex sagt:

    Für nk

    Ich teile Ihre Meinung, dass rationales Denken reiner ZUFALL ist.

    Bei mir ist es zumindest so.

    Grüssle

  20. michael sagt:

    Ueber die Dekadenz der Welt, die sich in dieser Hinsicht ebenfalls zeigt, muss nicht viel gesagt werden.

    Der Vergleich “Da herrschen Gottesbilder, wie sie kleine Kinder entwerfen.” ist hingegen voellig deplaziert und despektierlich. Ein “kleines Kind” macht sich uebrhaupt keine Vorstellung von Gott. Es lebt lediglich im Moment und ist sowohl frei von technischem Wissen als auch von einer inneren Leere und den verzweifelten Versuchen, diese zu fuellen.
    Wenn das Kind sich in spaeteren Jahren Gedanken macht und an eine Kraft glaubt, dann wohl kaum in den beschriebenen Formen von Exorzismus und solchen Dingen!

    Herr Stamm, kritisieren Sie die Gesellschaft und Erwachsene, die Dekadenz pflegen, aber lassen Sie die Kinder aus dem Spiel!!!

  21. C. R. Curjel sagt:

    “Ich bin ein Hexerich!”

    Angenommen ich fühle, dass ich ein Hexerich bin. Das darf ich doch, die Gedanken sind frei, oder nicht?

    Meine Hexerich-Idee ist für mich sinngebend, sie ist ein sinngebender Konstrukt. Worin soll sich denn mein Hexenkonstrukt von anderen sinngebenden Konstrukten unterscheiden wie offiziellen Religionen, dem Glauben an das Gute im Menschen, an die Wahrheit, an eine Zentralität der Natur, der Kunst, der Wissenschaften?

    Sinngebende Konstrukte können, aber müssen nicht, Handlungen gegenüber Mitmenschen auslösen. Solche Handlungen können integrierend, absondernd,
    heilend, verletzend, etc. sein. Worauf man sich meiner Meinung beschränken sollte, sind die konkreten, im Tageslicht feststellbaren Handlungen von
    Sektenmitgliedern gegenüber Mitmenschen, und nicht der Inhalt der Sektenkonstrukte. Solange mein Glaube, dass ich ein Hexerich bin, nur eine private, nach innen gerichtete Angelegenheit ist, beeinträchtige ich meine Mitmenschen nicht mit meiner Idee, ein Hexerich zu sein.

  22. Andreas sagt:

    Hallo Hexerich,

    Solange Du Deine Kontrukte nur nach innen richtest, störst Du ja niemanden (und auch Herr Stamm liesse Dich in Frieden). So lange es aber viele “Hexeriche” gibt, die die Beeinflussbarkeit vieler Menschen dazu nutzen, sie abhängig von sich zu machen, indem sie ihre Angst gewinnbringend kultivieren, so lange braucht es Leute wie Herrn Stamm.

    Gruss Andreas.

  23. Carry sagt:

    Sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der sie begleitete. Der Fels aber war der Christus. 1 Korinther 10,4 Die Bibel!

  24. nk sagt:

    @ ralf kocher
    wir sind teil der natur und als solche haben wir unseren berechtigten platz. alles was wir tun und lassen tun und lassen wir eingeschlossen in ihrem system und dessen gesetzmässigkeiten. so gesehen können wir der natur gar nicht zuwiderhandeln denn wir selbst sind natur und deshalb ist alles richtig was wir tun und alles so gewollt wenn wir es lassen. got it?

    das die religion von der logik ablenkt ist mir jetzt gerade zu hoch – so kurz vor dem mittagessen kann ich nicht mehr so viel denken. ich behaupte jetzt einfach mal, dass auch es logisch ist, dass es die religion gibt. denn wäre es unlogisch (oder meinetwegen unnatürlich) – gäbe es sie nicht.

    @alex
    ich verstehe dich nur zu gut 🙂

    so und jetzt geh ich aus dem felsen trinken, prost!

  25. Matthias sagt:

    Sehr geehrter Herr Schmid!

    Sie verklären schon wieder am Schluss, das sind keine wirklich produktiven Beiträge. Es ist eine pseudowissenschaftliche Argumentationsweise.

    Warum wird die Vernunft und die Logik immer schlechtgeredet?
    Modelle, die aus ihnen entstanden sind, erklären uns die Welt viel besser, als es die religiösen Modelle je tun werden.
    Ja klar, die Menschheit stirbt an einer Strahlung, die umherschwebt. Ich werde Energiestrahlung , wenn ich sterbe. Durch die gleiche Strahlung werde ich auch unfruchtbar. Diese Strahlung kommt aus den vielen Mikrowellenöfen, die in den Haushalten stehen. ?
    ——
    Ich denke, es ist schwierig einzusehen, dass der Mensch am Schluss auch nur eine Maschine ist. Eine biologische Maschine, die aber auch auf denselben mechanischen, chemischen, elektrischen Prinzipien beruht, die uns die Physik bisher gegeben hat.
    Das Leben hat im Laufe der Zeit gelernt, mit der Umgebung zu interagieren und zu bestehen, schon die kleinsten Mikroorganismen tun das. Das macht das biologische Leben aus. Zu diskutieren wäre hier noch, wann künstliche Intelligenz als Leben bezeichnet werden kann.
    Die Evolution (keine Theorie; Fakten überprüfen und überlegen) brachte den Menschen hervor, der hervorragend mit seiner Umwelt interagieren kann. Auch Dank seines Bewusstseins.
    Das Bewusstsein hat sich von seiner Wurzel emanzipiert. In einem Beispiel zu verdeutlichen; Wenn ich etwas träume, dann hat das zwar eine physikalische Basis, aber der Traum an sich, ist eine neue Ebene, die nicht mehr viel mit den Ursachen zu tun hat.
    Das Leben ist so vielschichtig und interessant!
    Ich habe nicht das Gefühl, dass ich wegen meiner Einstellung Depressionen kriegen werde oder mich umbringen muss, weil ich nirgends einen Halt finde…

    weil es keinen Himmel gibt…
    und ich nur in Maden weiterlebe…
    weil es keinen Buchgott gibt…
    weil (ziemlich) alles logisch ist…

    Der Halt in schwierigen Situationen, dieses Argument höre ich immer wieder von religiösen Menschen. Ich weiss nicht, ob ich mich auf einen Halt verlassen soll, der vernünftigerweise gar keiner ist.

    Ich finde, dass wir Menschen unsere Verantwortung nicht länger abschieben dürfen und stattdessen beten gehen. Ein sehr egoistisches Verhalten. Durch Beten hat sich die Welt noch nie zum Besseren gewandelt, eher öfter aber zu Kriegen geführt.

  26. Lieber Matthias

    Es ist interessant, was man aus einem Text alles herauslesen kann. Der Faktor Interpretation ist bei einem Internettext zudem noch einmal viel grösser als bei einem Text auf Papier. (Wobei ich nicht weiss, ob diese Aussage schon wissenschaftlich fundiert ist, Sie können sie gerne als subjektive Aussage nehmen).

    Interessant, dass Sie meinen ich würde verklären. Und anscheinend meinen Sie auch, ich sei religiös und dogmatisch. Und Sie meinen, so entnehme ich dies Ihrem Text, vielleicht ist es auch meine falsche Interpretation, dann mögen Sie mir verzeihen, ich würde die Vernunft und Logik schlecht reden. Sie meinen mein Weltbild ganz genau zu kennen. Wie weit doch Realität und Wirklichkeit auseinanderklaffen können.
    Ich möchte Ihnen dieses Bild von mir jetzt gar nicht nehmen. Solange dieses Bild Anlass zu produktiven, logischen und vernünftigen Beiträgen Ihrerseits anregen, solls mir Recht sein.

    Ich stimme mit Ihnen übrigens mehr als überein, dass die Menschen nicht länger Verantwortung abschieben dürfen und stattdessen beten zu gehen.
    Die anschliessende Aussage ist jedoch zum Teil pseudowissenschaftlich, und daher (und auch aus persönlicher Erfahrung) stimme ich damit nicht voll überein: “Durch Beten hat sich die Welt noch nie zum Besseren gewandelt, eher öfter aber zu Kriegen geführt”
    Zum ersten Teil, dass die Welt sich durch beten nicht zum Besseren wandelt – es gibt immerhin wissenschaftliche Daten, die zeigen, dass sich zumindest der Betende durch beten zum Besseren wandelt (z.B. von Seán ÓLaoire), was ja schon mal ein Anfang ist. Andere Studien zeigen sogar, dass Gebet auf Distanz wirkt (z.B. von Larry Dossey). Das ist nicht meine persönliche Meinung, es ist kein Dogma, es ist eine wissenschaftliche Erkenntnis.
    Dass …”beten zu Kriegen führt”, da stimme ich mit Ihnen überein, jedenfalls teilweise. Eine sehr interessante schweizer Studie hat ja erst kürzlich den Zusammenhang von Religion und Menschenfeindlichkeit aufgezeigt. Vielleicht ist es nicht das Beten an sich, dass diese Menschenfeindlichkeit nährt, aber, so sagen die Fachmänner, doch die Religion.

    Man sieht das, was man sehen will. (Nehmen Sie das gerne als subjektive Aussage).
    Man kann ein Problem nicht auf derselben Ebene lösen, auf der es entstanden ist. (Eine subjektive Aussage von Einstein).

    herzlich, oder eher logisch? oder beides?

    Martin Schmid

  27. Matthias sagt:

    “Zum ersten Teil, dass die Welt sich durch beten nicht zum Besseren wandelt – es gibt immerhin wissenschaftliche Daten, die zeigen, dass sich zumindest der Betende durch beten zum Besseren wandelt (z.B. von Seán ÓLaoire), was ja schon mal ein Anfang ist. Andere Studien zeigen sogar, dass Gebet auf Distanz wirkt (z.B. von Larry Dossey). Das ist nicht meine persönliche Meinung, es ist kein Dogma, es ist eine wissenschaftliche Erkenntnis.”

    Wissen Sie überhaupt, was Wissenschaft ist? Um selber mal eine Frage zu stellen.
    Eine Studie ist nicht gleich Wissenschaft, nur weil sie Studie heisst.

    Man sieht das, was man sehen will. Da bin ich mit Ihnen einig! 🙂
    Wissenschaft muss versuchen, möglichst objektiv zu sein. Wissenschaftliche Modelle dürfen ausdrücklich widerlegt werden, aber nur wenn man ein besseres Modell bereitstellen kann.
    Ich muss aber doch anmerken, dass die meisten wissenschaftlichen Modelle doch eine ungeheuere Präzision haben.

    Da kann ja schon einer kommen, damit meine ich nicht Sie, und sagen, die Welt sei höchstens 10000 Jahre alt. Und -.

  28. Lieber Matthias

    Danke für die lehrreiche Lektion, und ich bin froh, dass wir uns einig sind.

    herzlich

    MS

  29. udnead sagt:

    Man kann herumdeden wie man will ?
    naja mann sollte nur achten den anderen zu schätzen, anderseits habe ich nichts gegen eine harte Meinung, da diese Versucht uns von Uns (Umwelt-Technisch oder ganz Sozial)zu Unterrichten und so endet dieser Beitrag in die Näschste Meinung anderer.

    Aber bitte lasst uns unsere Freiheit!