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Kluft zwischen Gott und Welt

Hugo Stamm am Dienstag den 14. März 2006

Fromme charismatische Christen sind überzeugt, dass der Heilige Geist allgegenwärtig ist und sein gutes Werk an jenen vollbringt, die den rechten Glauben haben und sich als „wahre Christen“ entpuppen. Jesus ist ihr treuer Begleiter und beschützt sie. Und wenn doch einmal etwas schief geht, interpretieren sie es als Strafe Gottes für unkorrektes Verhalten, als Prüfung oder als Sabotage des Satans.

Auch esoterisch Interessierte haben klare Vorstellungen, wie die spirituelle Welt beschaffen ist. Sie glauben, die Gesetze der „anderen Realität“ zu kennen und die übersinnlichen Energien für sich nutzbar machen zu können. Spirituelle Meister behaupten, sie seien hellsichtig, telepatisch begabt und könnten mit den kosmischen, göttlichen Kräften kommunizieren. Sie sind quasi – nach eigener Ansicht – fähig, das Evangelium fortzuschreiben.

Das esoterische Publikum glaubt an solche Phänomene. Die Teilnehmer lernen in Workshops, über die spirituellen Energien nach Belieben zu verfügen. Sie glauben letztlich, erleuchtet zu werden, also göttliche Fähigkeiten zu erlangen. In Rückführungsritualen wandern sie zurück in frühere Leben und machen angebliche karmische Belastungen aus. (Eine Zwischenbemerkung: Viele Esoteriker entdecken, dass sie in einem früheren Leben Cleopatra waren. Auf der Welt tummeln sich momentan mehrere Tausende wiedergeborene Cleopatras…)

Oder nehmen wir die positiven Denker. Sie glauben, durch mantramässige Suggestion und Selbstprogrammierung alles und jedes erschaffen oder manifestieren zu können. Wenn ich zum Beispiel meinem Bankkonto jeden Abend vor dem Einschlafen viel Energie zukommen lasse, wird es automatisch wachsen, sind sie überzeugt. Denn alles, was ich im Geist kreiere, wird sich im Materiellen verwirklichen.

Fromme Christen wie Esoteriker machen sich die religiösen oder spirituellen Phänomene verfügbar. Gott greift ihrer Meinung nach täglich und überall in die Welt ein, der Heilige Geist wirkt in der Alltagsrealität. Er ist stets zu unseren Diensten, kontrolliert und belohnt uns. Oder er lässt es zu, dass uns der Satan bestrafen kann. Das Gottesbild der Frommen entspricht weitgehend unseren Sehnsüchten, Ängsten und unserem begrenzten Bewusstsein.

Ähnlich verhält es sich mit der spirituellen Welt. Die „andere Realität“ ist ein Abbild unserer Bedürfnisse und Wünsche. Die übersinnlichen Energien sind so beschaffen, dass sie sich angeblich optimal zur Befriedigung unserer handfesten Erwartungen eignen.

Erstaunlich ist, dass sich viele religiöse und spirituelle Phänomene nur schwer mit unseren menschlichen Erfahrungen und Erkenntnissen in Deckung bringen lassen. Zwischen der weltlichen Realität und den übersinnlichen Ideen klafft ein unüberwindlicher Graben. Deshalb müssen wir viele kognitiven Erkenntnisse verdrängen, um religiöse und spirituelle Konzepte ungetrübt verinnerlichen zu können.

Wenn Gott aktiv in den Alltag der Menschen eingreifen würde, könnte er angesichts der Ungerechtigkeiten und des Leidens von Millionen kaum mehr ruhig schlafen. Und wenn medial begabte Esoteriker tatsächlich göttliche Botschaften von den kosmischen Hierarchien empfangen könnten, müssten ihre prophetischen Prognosen die Menschheit vor manchem Unheil bewahren.

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40 Kommentare zu “Kluft zwischen Gott und Welt”

  1. gruezi herr stamm

    schade eigentlich, das sie an gar nichts zu glauben scheinen. diesen eindruck bekomme ich, wenn ich mir ihre blogs so im gesamten, diesen speziellen aber im besonderen betrachte.
    sie leisten sicher einen wertvollen beitrag in sachen aufklaerung, im detail lassen ihre artikel jedoch einen etwas schalen geschmack zurueck, da sie zum grossteil gaengige clichees von beiden seiten bedienen und sich einer eigentlichen schlussfolgerung regelrecht verweigern.
    so kommt dann halt auch niemand wirklich weiter..

    freundliche gruesse

    rjk

  2. Richard Samuel sagt:

    Wenn Gott aktiv & fairer wäre, wenn Gott anders handeln würde, wenn Gott überhaupt existieren würde… Diese Barrieren verhindert doch schon viele Jahrhundert vielen Menschen den Blick auf die Wahrheit.
    Mich würde es mal freuen, wenn nicht immer wieder die gleichen Plattitüden mantrahaft wiederholt würden. Zwar habe ich ein gewisses Verständnis dafür, dass Menschen, die sich der Warheit der Bibel nicht öffnen wollen oder können, krampfhaft an diesen Argumenten und Ideen festhalten müssen, denn jeder Mensch braucht etwas woran er glauben kann. Ob dieser Glaube wirklich Hoffnung vermittelt muss jeder einzelne selber unvoreingenommen prüfen! Übrigens: Gott hatte wegen der Ungerechtigkeit & Sündhaftigkeit der Menschen wahrscheinlich tatsächlich etliche schwieriege Momente. Wie er dieses Problem gelöst hat, findet der interessierte und suchende Leser in den Evanglien!

  3. Gerber sagt:

    Kluft zwischen Gott und der Welt

    Herrn Stamms schonungslos und direkt geschriebenen Aussagen bleibt nicht’s mehr hinzuzufügen. Ausser eine Frage an Herrn Stamm: Wie handhabt er es grundsätzlich mit Dingen, die nicht erklärbar sind bzw. der Sinnfrage des Lebens?

  4. kocher ralph sagt:

    Die Elite damals schuf aus der Not die Losung der 10 Gebote. Denn damit war eine Gängelung der Allgemeinheit möglich. Eigentlich nur ein psychologischer Akt. Sie (der elitäre Pöbel) musste z.B. dann kein Tötungsdelikt aus Rache mehr fürchten. Denn das Elend war gross und die Gier der herrschenden Klasse auch. Aber das Volk musste in Bahnen gelenkt werden, welche in sich das System “Gott” trugen. Somit war das Mehr der Armen abgelenkt und auf sich selbst bezogen. Die Garnierenden bzw. Absahnenden konnten somit ungehinderter Dinge schalten und walten nach belieben. Die Führungsriege damals wie auch die kirchliche Hoheit wussten dann auch die Dinge zu nutzen (der “Zehnte” ist ein gutes Beispiel).

  5. Die Kluft zwischen Gott und der Welt ist der nichtpräsente Mensch.

    Den eigentlichen Beitrag, wie ich darauf komme, warum und wie ich Gott und Welt für ent-kluftbar halte, habe ich in meinem Blog platziert.
    Meine Herleitung dazu hätte vielleicht etwas viel Platz eingenommen hier. Darum ist es drüben:

    http://martinschmid.kaywa.ch, als Suchbegriff Kluft eingeben.

    Martin Schmid

  6. barbara eichenberger sagt:

    gib es den christen als solches? ich kenne viele christen und jeder hat eine persönliche beziehung zu gott. ich hätte von herrn stamm auch einen differenzierteren blog erwartet. und mir geht es gleich wie herrn kessler, ich frage mich, ob herr stamm an etwas glaubt und wie er sich dann gegen sekten stark machen kann. um zwischen glauben, religiosität, sekten unterscheiden zu können, muss man doch die materie kennen und auch eine beziehung dazu haben. oder nicht?

  7. nk sagt:

    lieber herr stamm, sie müssen ja in einer beispiellos langweiligen welt leben. ohne glauben an nichts und nur mit dem kognitiven prozess der rationalität bewaffnet.

    bitte glauben können sie von mir aus alles und jeder soll doch so gut wie er kann. was der mensch braucht ist schliesslich ein traum, ein ziel, einen glauben und das werkzeug dazu nennt sich fantasie. und die ist so bunt wie ein sack konfetti.

    ich kann ihnen sagen: an etwas zu glauben macht das leben doch einiges lebenswerter als an nichts zu glauben.

    obs nun gott, allah, budda oder die hochheilige industielle kirche ist… was solls? auch die ungläubigen und die atheisten glauben irgendwo an irgendwas. sogar sie herr stamm.

    schön wenn sie die leute vor spiritueller vergewaltigung schützen wollen, das rechne ich ihnen hoch an. doch sollten sie das was sie nicht sehen und nicht begreifen lieber als geschenk sehen und nicht als feind.

    ohne mysterium ists ein martyrium. (erfindung vom nk heute und ab jetzt frei verfüglich)

  8. Vielen Dank, Herr Stamm, für die Auflärung, welche unsere verängstigte und sich oft an absurde Weisheiten klammernde Gesellschaft bitter nötig hat.

  9. Schreiberin sagt:

    Da wir selbst ein paar Jahre in charismatischen Freikirchen beheimatet waren kann ich bedenkenlos bekennen, dass es kaum noch einen richtigen Unterschied zwischen Charismatikern und Esoterikern gibt.

    Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole gebe ich Prof. Schmid recht, wenn er Charismatik die christliche Schwester der Esoterik nennt.

    So wie ich die Charismatiker kenne,sind sicher schon einige längst daran, um Herr Stamms Wohnung zu schleichen während sie betend versuchen, die Dämonen, die in und um Herr Stamm hausen zu vertreiben. Dies womöglich unter Hilfe von Olivenöl mit welchem dann noch die Strasse in der Herr Stamm wohnt gesalbt wird.So im Stil: “Dopplet gnaiht hett besser” Sie meinen es nicht böse,sie verdrehen oder missbrauchen einfach gewisse Bibelstellen.

    In einem christlichen Internetforum kann man lesen, dass Kritik an der Charismatik von Gott mit dem Tod bestraft werden könne.

    Ok, Der Herr Stamm glaubt villeicht nicht so wie wir das tun, doch solange Fischli-Christen kein besseres Zeugnis sind ist es auch kein Wunder, wenn diverse Menschen vom Glauben an Gott abgeschreckt werden. Zudem steht nirgendwo in der Bibel, man müsse zu einer Kirche gehören um von Gott angenommen zu sein.
    Weiter oben sprach noch jemand die betrügerische Lehre vom „Zehnten“ an. Hier noch ein Link zu diesem Thema.
    http://www.aussteiger-info.ch/default.asp?id=113&mnu=113

    http://www.charismatik.aussteiger-info.ch/

  10. kocher ralph sagt:

    Herrn Stamm pflichte ich zu: Sämtliche (!) Schriften sind ideologischer Herkunft. Um das Wort “Doktrin” mal zu vermeiden. Das einzig “Wahre” ist die Natur selber. Eigenständig und Uneigennützig. Leider: Das holde Häufchen “Mensch” schafft sich, wie eben anscheinend urtypisch seines Erachtens, einen Status eitel selbst. Purer Egoismus. Übrigens eine der Totsünden.

  11. Andreas sagt:

    “sie müssen ja in einer beispiellos langweiligen welt leben. ohne glauben an nichts und nur mit dem kognitiven prozess der rationalität bewaffnet”

    I wo. Sich der kollektiven Phantasiegespinste zu entziehen ist ein ungeheurer Akt der Befreiung – das einige schon im Kindes- oder Jugendalter schaffen, andere ihr ganzes Leben lang nicht. Sich seiner eigenen Möglichkeiten bewusst zu sein, bringt doch viel mehr Spannung ins Leben als irgendein Phantom hinterherzurennen.

  12. Gerber sagt:

    Eine sehr interessante Interpretation von Ralph Kocher, die mir beweist, dass das Leben eine Abfolge von Macht, Ohnmacht, Machtausübung und Machtmissbrauch, ein ständiger Austausch von Herrschenden und Unterdrückten, ist. Wobei die Rollen auch mal verteilt sein können. Da nützt auch der esoterische Schwanengengesang nichts; nichtdestotrotz sind alle Bestrebungen, bessere Menschen zu werden, natürlich sehr löblich und unterstützenswert.

  13. nk sagt:

    so möcht ich hier und heut aufrufen all jene leut und anschliessen sollen sie sich mir und mir folgen bis von dannen! so werd ich euch bringen das licht und die erkenntnis den reinen geist und die wahrheit und erfahren sollt ihr sie die grosse reine und die eine die euch zeugt und nährt und euch in ihrem schosse schutz gewährt! also wohl auf und fürchtet nicht was ihr nicht kennt denn wisset dass nur der ungläubige im ewigen feuer brennt und verzehrt sich nach solch grosser ehr welche ich euch hier zuteil!

    denn höre mensch du bist am ende, am ende deiner suche angelangt und wo es dich doch noch so dürstet nach mehr und immer noch mehr neuem so lerne dass die suche endet wo sie begann und du hast doch nichts gelernt! die welt ein grosser reifen ist wo menschen sich verirren obschon sie nur im kreise gehn. also öffnet eure herzen und schliesset eure augen und sehen werdet ihr so klar und wunderbar der allmacht grosse schöpfung!

    denn mein reich werd ich euch widmen und eure namen soll es fortan tragen weil meine liebe und barmherzigkeit das eizige ist was euch noch schützt wird in dunklen stunden und wenn auch lichter beinah erloschen so könnt ihr sie doch neu entzünden denn nun habt ihr was es braucht um mensch zu sein. und mensch sein wollt ihr doch schon immer – nur angst davor wie kleine kinder. deshalb wurd ich euch gesandt aus fernen ländern euch zu führen und zu lenken also bitte folget mir ins licht.

    gez. nk der grosse spiritualius rector

  14. Guten Tag

    Ich habe nun wieder eine Nacht über den Text von Herrn Stamm geschlafen…ich finde die Kluft nicht.

    Im Text sind viele Aussagen, die sich um folgendes drehen: Es wird eine höhere Instanz gesucht und benutzt, hier v.a. Gott genannt, um nicht selber die Verantwortung für die eigenen Handlungen und für das eigene Denken übernehmen zu müssen. Das ist der Ausdruck bestimmter Entwicklungsstufen und daher ebenso wandelbar wie die Vorstellungen von Strafe, Prüfung, Sabotage, die wiederum Ausdrücke von möglichen Arten der Hierarchien sind.
    Diese meine Aussage ist genauso ein Konzept und potenzialorientiert wandelbar, wie die einseitigen Aussagen über religiöse und/oder spirituelle Phänomene.
    Und dieses Wandelbare ist das Wunderbare, darin liegt das Wachstum.
    Wenn auf festen Aussagen beharrt wird, wenn ein Dogma daraus wird, wenn jede/r Recht haben will und Ihren/seinen Standpunkt egoistisch und ohne Blick fürs Ganze (soweit möglich) verteidigt, zeigen die Geschichte und der Alltag auf, was daraus wird: Streit, Krieg (Gut zu sehen im Blog unter “Kopftuch in der Schule”). Das kann nicht das Ziel von Meinungsaustausch sein…und doch ist es Realität.

    Kognitive (=umfassende!) Einstellungen verdrängen? Geht das überhaupt? Macht es Sinn, dort Energie zu investieren, ja ist es tatsächlich nötig? Und wozu? Betrachten wir es: Wir hatten die mechanistische, rationalistische Ära (und stecken immer wieder drin); sie hat nicht lange funktioniert- weil der Mensch sich nicht darauf reduzieren lässt. Warum also gegen Windmühlen ankämpfen? Spiritualität ist eine gegebene Sache. Religion auch. Und nichts daran ist schlecht per se.

    Ich komme zurück auf die Kluft: Es kann sie (meines Erachtens, ich sage nicht, meine Aussagen seien allgemeingültig!) nicht geben, weil der Mensch, der dies vermutet, bereits nur schon durch diesen Gedanken ein Bindeglied ist. (Womit natürlich wieder eine vermeintliche vorherbestehende Trennung impliziert wird.) Der Mensch steht ungetrennt verbindend zwischen dem weltlichen und dem himmlischen, seit es ihn gibt und viele menschliche Erfahrungen und Erkenntnisse lassen sich eben doch mit den spirituellen, energetischen und religiösen Erfahrungen in Einklang bringen, dann nämlich, wenn Über-Sinnliches nicht mehr übersinnlich ist, weil es wahrgenommen werden kann. Jedoch nur durch ein erweitertes Bewusstsein (auch wenn vorerst vielleicht nur bestimmte Ebenen erweitert sind, erweitert durch “sinnliches Sein”, also sehr geerdet und nicht geistig abgehoben, u.a.m.) und erst dieses Bewusstsein das Verbindende erkennen kann. Wie könnte da eine Kluft entstehen? Ich sehe die Kluft im oben genannten, im Gegeneinander statt im Miteinander, in den verschiedenen Bewusstseinsstufen der verschiedenen Menschen, (was ja an sich Normalität, Vielfalt und Bereicherung ist, jedoch allzuoft nicht erkannt und anerkannt sondern, weil es angstmachend ist, engstirnig gegeneinander verwendet wird), im entwederoder statt im sowohl als auch.

    Die Vielfältigkeit religiöser und/oder spiritueller Phänomene (auf dieses Wort gehe ich jetzt nicht näher ein) ist doch ein herrliches Beispiel für die Vielfalt des Seins. Jeder Mensch findet darin etwas, um seine geistig-seelisch-spirituell-religiöse Entwicklung anzugehen, er kann gar nicht anders, auch wenn sich mancher das nicht eingesteht.
    Ich möchte die “Phänomene” nicht auf Mutmassungen und Misstrauen reduziert wissen. Vieles ist durchaus tiefes Erleben, für den Erlebenden, Erfahrenden eine Wahrheit, die zu negieren nicht möglich ist, weil es zu viele Menschen über zu viele Jahrtausende so erforscht, erlebt und integriert haben. Erst wenn diese Wahrheiten als allgemeingültig angepriesen werden, kann es kritisch werden.
    Es geht also nicht um die Vielfalt der Möglichkeiten, sondern um den Umgang damit. Wenn die Frage verloren geht: Was mache ich nun damit? Wie kann ich mich damit zum Wohle aller in die Welt einbringen?
    Mag das Bankkonto doch gefüllt werden durch positives Denken. Wenn das gelingt, okay, ist doch wunderbar! Doch wenn dann damit nur Eitelkeit, Arroganz und Egoismus genährt werden und andere dadurch geschädigt werden, hört der Spass auf.
    Ebenso wenn es gelingt, übersinnliche Energien für sich nutzbar zu machen. Nur für sich. Nur für das eigene Ego. Dann geht es um Macht, dann wird es kritisch.

    Was also brauchen wir, um z.B. zu lernen, welche spirituellen und/oder religiösen “Konzepte” zu uns passen, uns förderlich sind und die wir somit verinnerlichen können, wie wir ganzheitliches Lernen auch hier einsetzen können? Wo lernen wir so etwas? In der Schule?

    Wohin können sich Menschen wenden, die solche kritischen Texte wie die von Herrn Stamm lesen und daraus für sich lernen möchten, um für sich und der Welt mehr Liebe und Frieden, also eine bessere Lebensqualität für alle und alles zu erarbeiten?

    Die Kirchen, die Sekten, die selbsternannten Gurus, der Staat, die Gemeinden, die Schulen, die Familien,die Gruppierungen etc., der Einzelne: Wo finden sie das Lernfeld, das potenzialorientiert und damit flexibel genug ist, alles zu umfassen? Wo der Bibelstudierende genauso seine Fragen stellen darf und ernstgenommen wird wie der Suchende, der soeben seine schamanischen Fähigkeiten erstmals bewusst erlebt hat, usw.?

    Vielleicht ist es an der Zeit, solche Möglichkeiten zu schaffen? Wie könnte das aussehen?

    Bliebe noch die Definition von Prophetie und dem Gottesbild…

    Herzliche Grüsse
    Birgit Amsler

  15. Nachtrag:
    In einem potenzialorientierten Lernfeld könnten wir vor allem auch unsere Kompetenzen im Umgang mit uns selbst, den Mitmenschen und der Umwelt schulen, was die Voraussetzung für ein kreatives Miteinander ist.

    Herzliche Grüsse
    B.Amsler

  16. Studi sagt:

    Sehr geehrter Herr Stamm,

    Ich verfolge Ihr Blog als Theologie-Student immer mit grösstem Interesse. Der bisherige Grad an Differenzierung hat mir stets entsprochen… leider jedoch nicht so in diesem Beitrag.

    Durch Ihr argumentatives Ausschlussverfahren bleibt nur noch ein Gottesbild von einem weltfernen, passiven Gott zu… ähnlich dem Demiurgen in der Gnosis.

    Ich finde das insofern schade, als dass Sie damit implizit jegliche Form von alltagsrelevantem Glauben diskriminieren. Denn Gott kann Ihrer Meinung ja gar nicht ins Weltgeschehen eingreifen. Denn entweder interessiert er sich nicht dafür, weiss von nichts oder hat gar keine Möglichkeit einzugreifen.

    Sie argumentieren mit einem Gottesbild, dass nur aus den Attributen der Allwissenheit und Allmacht (und deren Negationen) konstruiert wird. Eine immanente Dimension Gottes scheinen Sie aufgrund möglicher Negativ-Erfahrungen (respektive nicht erwartungsgemässe Erfahrungen) völlig aus. Ich würde Sie deshalb fragen: Wie sieht es denn aus, wenn nun Gott einfach souverän ist? Dann bricht nämlich Ihre Argumentation zwangsläufig zusammen. Denn das Verhalten eines souveränen Wesens lässt sich nicht nur mit ja/nein-Fragen beschreiben.

    Da wir Menschen schon komplizierter ‘gestrickt’ sind, als dass Ihre binär angelegte Argumentation greifen würde (ich glaube nicht, dass Sie Ihre eigene Persönlichkeit mit 0 und 1, schwarz und weiss, ja und nein beschreiben würden). Bei einem Wesen, dem man nun sowohl eine transzendente als auch eine immanente Dimension zumessen könnte (wobei uns Menschen ja die erste fehlt), ist Ihre Argumentation wohl noch wesentlich weniger angebracht.

  17. Hugo sagt:

    Ich bin ja ganz und gar kein Freund der Worte von Paulus… aber das passt hier einfach zu gut:

    “Der irdisch gesinnte Mensch aber lässt sich nicht auf das ein, was vom Geist Gottes kommt. Torheit ist es für ihn, und er kann es nicht verstehen, weil es nur mit Hilfe des Geistes beurteilt werden kann.”

    (1. Kor. 2,14 Einheitsübersetzung)

  18. luca sagt:

    guten tag birgit amsler,

    wo gibt es denn ein solches “potenzialorientiertes lernfeld”?

  19. Hallo Luca

    Über Lernfelder auszutauschen, ist hier nicht der richtige Ort. Es ist Herr Stamm`s Blog.

    Du kannst mir gerne mailen, dann gebe ich dir weitere Informationen. Es sei hier nur noch gesagt: Es gibt sie, wenn auch bisher in kleinem Rahmen, die potenzialorientierten Lernfelder.

    Herzliche Grüsse
    Birgit Amsler

  20. Alex sagt:

    Kluft, was ist Kluft?

    Ist Kluft das Delta zwischen Haben und Nichthaben? Oder ist Kluft das Delta von Sein oder Nichtsein?

    Was wollte uns Hugo Stamm damit zum Ausdruck bringen?

    Ich suche nach Antworten. Ich suche einen Geist. Den heiligen oder auch den Weingeist, der mich inspiriert und mir armen Tropf die Wahrheit einflösst.

    Aber bitte ganz langsam, ja?

  21. sandro sagt:

    Wenn ich zum Beispiel meinem Bankkonto jeden Abend vor dem Einschlafen viel Energie zukommen lasse, wird es automatisch wachsen

    Das versuch ich seit Jahren, klappt leider extrem schlecht. Oder bin ich einfach noch nicht so weit? *gg*

  22. Andreas sagt:

    2 kurze Fragen an Birgit Amsler:

    • In welcher Sprache bedeutet “kognitiv” umfassend?
    • Inwieweit sind Spiritualität und Religion gegeben? Gesellschaftlich bei uns wohl nur mehr marginal. Und auf persönlicher Ebene sind die individuellen Unterschiede wohl beträchtlich. Hugo Stamm ist beileibe nicht der einzige, der gut ohne sie zurechtkommt. “Gegeben” sind sie also wohl nicht einfach so.
  23. Schreiberin sagt:

    An Sandro Feuillet,

    schliessen Sie sich doch einer charismatischen Bewegung an, am besten einer Pfingstbewegung, dann erleben Sie es evtl. noch, dass sich Bankkonto füllt.
    Denn, so wird man gelehrt, dass, je mehr man spendest, umso mehr kommt es zurück. Hundertfach!
    In einer pfingstlichen Freikirche gibts auch Häuser zu gewinnen.
    Also nichts wie hin.
    War kein Witz.

  24. Alex sagt:

    Lieber Sandro

    Was meinen Sie mit *gg*?

    Heisst das “Gaga”?

  25. Trachsel Norbert sagt:

    Der Herr Stamm zerzaust die Freikirchler. Vor denen braucht er sich nicht zu fürchten. So ist er beschäftigt und muss z.B. verschiedene Probleme bei den Moslems nicht angehen. Dann würde er halt auch nicht mehr lange leben; das macht ihm Angst.

    Dass er nun aber die frommen Christen mit den Esoterikern in einen Topf wirft zeigt seinen Notstand !

  26. Schreiberling sagt:

    Herr Trachsel,

    wo genau zersaust Herr Stamm die Freikirchler?
    Die Freikirchler tun das doch selbst.
    Sie zerfleischen einander, beissen und kratzen sich,Pastoren missbrauchen ihre Mitglieder oft zur Befriedigung ihrer Machtgelüste etc…
    Viele Freikirchler sind kein Deut besser als Nicht Kirchengänger.
    Ich kenne mich in der Esoterik zuwenig aus, doch habe ich bekannte, welche Esoteriker sind und zur Schande von Freikirchlern muss ich sagen, dass diese oftmals einen liebvolleren Umgang miteinander hegen.Sie sind wenigsten in dem was sie glauben und vertreten oft echter als Freikirchler.

    Herr Trachsel,Sie schreiben,dass Herr Stamm sich vor den Freikirchlern nicht zu fürchten brauche. Hoppla,da wagen sie eine Behauptung, die nicht jedermann/frau mit Ihnen teilen könnte.
    Und dass die Charismatik die Schwester der Esoterik ist, darauf weist sogar der Vizepräsident der zweitgrössten pfingstcharismatischen Bewegung auf seiner Webseite hin!
    Ausserdem, wo steht in der Bibel etwas von Frei und anderen Kirchen?
    Schalom

  27. Birgit Amsler sagt:

    Hallo Luca

    Du hast mich privat nicht angeschrieben und das ist gut so. Ich hätte dir eh nichts erzählt, das andere nicht auch wissen dürfen. Ich wollte nur den Blog nicht zweckentfremden. Doch erscheint mir das Thema wichtig genug, um nun doch hier darauf zurückzukommen.
    Wie gesagt, es gibt diese Lernfelder. In kleinem Rahmen deshalb, weil sie entstehen, wenn wir sie uns suchen, sie uns selber schaffen, sie vorerst also “nur” mit uns zu tun haben.(Lassen wir das mal so stehen, auch wenn es so absolut kaum möglich ist.) Wenn wir z.B. in einem Verein oder Kurs sind, dort aus Enthusiasmus und Freude neues dazulernen und dabei u.a. durch Angstfreiheit in der Lage sind, alle unsere Sinne und Fähigkeiten einzubringen. Dasselbe ist der Fall, wir erinnern uns vielleicht alle daran, wenn wir in der Schule einen Lehrer hatten, der ein uns wichtiges Thema auch noch super anging- von innen heraus angespornt, vorwärtsgezogen durch Wissensdurst und Freude, brachten wir unser Potenzial ein, erweiterten es.
    Sich im Alltag zu beobachten und daraus zu lernen, kann ein weiteres Feld, das wir selber gestalten, sein oder werden.

    Der Kernpunkt daran ist, dass wir mit dem arbeiten, was wir mitbringen und sind und nicht, was uns von aussen als Struktur o.ä. aufgesetzt wird (wie z.B. bis auf wenige Ausnahmen der Schulunterricht). Solche Felder auszudehnen, könnte vielleicht eine der grossen Aufgaben sein, die auf uns zu kommen.

    Hallo Andreas

    Ich schrieb: “Kognitiv = umfassend.” (Es war keine Übersetzung im herkömmlichen Sinn.) Die Sprache ist eindeutig deutsch, was beide Wörter angeht; wobei kognitiv vom lateinischen “cognoscere” kommt, was “erkennen” bedeutet, wobei hier der Unterschied zu machen ist zwischen den Fähigkeiten des Gehirns, etwas zu erkennen, also zu sehen, riechen, schmecken, hören etc. und den geistigen und mentalen Fähigkeiten, z.B. der Denk-, Wahrnehmungs-, Aufmerksamkeits-, Erkenntnis-, Interpretations-, Urteilsfähigkeit usw. Damit lernen wir, erweitern wir unseren Horizont, und, wenn das gelungen ist, können wir lernen, das Gelernte mehr und mehr zu integrieren und zu umfassen, grösser zu werden als die Summe aller dieser Teile. Und, um zum Text zurückzukommen, deshalb meine Frage: Wenn etwas wirklich bewegt, erkannt und verinnerlicht wurde, ist es dann noch möglich, es zu verdrängen? Und: Wozu auch?

    Auf deine zweite Frage komme ich später zurück.

    Herzliche Grüsse
    Birgit

  28. Andreas sagt:

    @Birgit Amsler:
    Genau. “kognitiv” bedeutet “die Erkenntnis betreffend”.

    Und das ist – wie von Dir beschrieben – ein Vorgang, der sich in unserem Hirn abspielt. Man kann durchaus sinnliche Wahrnehmung von anderen, “höhreren” kognitiven Prozessen abtrennen. Was Du aber als “geistige” oder “mentale” Prozesse bezeichnest, findet selbstverständlich inderselben biologischen Masse ab, die in Dein Schädel eingbettet ist. (Das Wort “mental” impliziert dies ja auch.) Die Umdeutung etablierter Begriffe trägt meiner Meinung nach wenig zur Diskussion bei.

    Und bezüglich des Verinnerlichthabens von Religiosität – diesmal etwas deutlicher: Da ist nichts per se verinnerlicht. Es mag ja sein, dass das menschliche Gehirn fähig oder gar geneigt ist, innere und äussere Reize als religiöse Empfindungen einzuordnen. Dazu braucht’s aber erst mal ein religiöses Konstrukt, welches einem die Gesellschaft bietet. Und dies zu verinnerlichen ist keine Selbstverständlichkeit.

    Das Fehlen von Spiritualität bei einem Menschen ist kein Zeichen von fehlendem Eingeständnis, sondern ein Indiz, dass dessen Gehirn robuster gegen Fehlassoziationen ist. Und solch ein Gehirn sein eigen zu nennen (und es entsprechend trainieren zu können) empfinde ich als ungeheures Privileg…

  29. Birgit Amsler sagt:

    Hallo Andreas

    Ich sagte nicht, dass Religion per se verinnerlicht ist, sondern sprach von verinnerlichen können. Wenn man will.

    Hast du Kinder? Ich bin nämlich der Meinung, dass man über sie via Kindergarten und Schule ganz schön nah an die kirchlichen Konstrukte unserer Gesellschaft kommt. Und wie war das mit dem Religionsunterricht, als du noch zur Schule gingst? Hattest du solchen? Wurdest du getauft, konformiert oder gefirmt? Wenn ja, hast du auch eine gewisse Prägung. Und bevor sich jemand von Religon distanziert, hat er sich damit auf die eine odere andere Weise auseinander gesetzt.

    Wie definierst du Spiritualität? Mir scheint, wir haben da unterschiedliche Ausgangspunkte und solange dies so vage ist, macht eine Antwort meinerseits auf deine zweite Frage kaum Sinn. Religion und Spiritualität sind dann nochmal unterschiedlich.
    Es ist durchaus möglich, dass alle Erfahrungen auf die Gehirnmasse zurück zu führen sind.

    Herzliche Grüsse
    Birgit

  30. Birgit Amsler sagt:

    …Umdeutung etablierter Begriffe: Kann auch heissen, im spielerischen Umgang damit neue Bewegung, eine erweiterte Bedeutung hinein zu bringen- was einen einseitig auf rationalität trainierten Verstand vielleicht um Sicherheit fürchten lässt, weil sich Gewohntes verändert. Und Veränderung ist der Beginn der Bewusstseinserweiterung. Egal auf welcher Ebene.

    Gehirnmasse: Wieviel davon nutzen wir? 10%? Dann liegt ja noch einiges drin…

    Birgit

  31. Matthias sagt:

    @Studi

    Ich bin nicht eine binäre Maschine, so wie es Computer sind, sondern ich bin eine Maschine, die einen 4 Zeichencode (Basenmodifikationen nicht eingeschlossen) braucht und einen Warmstart bekommen hat.
    Biologisches Leben kann man wahrscheinlich nie von Grund auf neu bauen. Ausser wenn Viren auch als Leben durchgehen…
    Biologische Viren hat man schon künstlich (in vitro) gebaut.

    Analogien zwischen Computer und Mensch sind durchaus zu sehen. (auch wenn vielleicht nicht sichtbar auf den ersten Blick, aber trotzdem logisch bei näherer Betrachtung)

    Es können verschiendene Ebenenen definiert werden:

    Hardware <-> Zellen
    Inputs (Kamera, Tastatur, usw) <-> Sinneszellen (Auge, Töne, usw.)
    Software (Berechnung), Algorithmen <-> Vernetzung unter Nervenzellen, Gedanken (Berechung)
    Output (diverse) <-> Sprache, Mimik (usw.)

    Schlägt Dich diese Erkenntnis nieder?
    Nur noch an der Bearbeitung der Signale happert es noch, um künstliche Intelligenz , Leben, zu erschaffen.

    Trotzdem bin ich lebensfroh, bin gerne mit anderen Menschen zusammen.
    Muss man sein biologisches Wesen mit seinen primitiven Bedürfnissen verleugnen, um diese obige Erkenntnis vertreten zu können? 🙂

  32. Jakob Wampfler sagt:

    Ja der Tagi Artikel von Hugo Stamm ist wieder mal dasselbe wie immer, schluddrige Pauschalurteile. Offenbar ist Herr Stamm neidisch auf die Menschen die eine echte Jesusbeziehung haben. Im Grunde genommen ist Herr Stamm selber der grösste Sektierer weil er jede Objektivität leider verloren hat, schade.
    Dass er im IDEA Schweiz auch noch das Fenster zum Sonntag kritisieren muss macht dies deutlich, aber offenbar sucht Herr Stamm krampfhaft nach neuen Opfern um Bestseller schreiben zu können.Ziemlich sicher bin ich selber als Autor des Buches: Vom Wirtshaus ins Bundeshaus für Herr Stamm auch ein schlimmer Sektierer, weil für ihn die massiven Veränderungen welche ein Mensch durch Jesus erfahren darf, auch fragwürdig sind.

  33. doron sagt:

    Liebe Leser
    Wer sich dieselben Fragen stellt, welche Stamm hier aufbringt, sollte unbedingt den “Moreh Nevuchim” (Führer der Unschlüssigen) des Maimonides lesen. Der jüdische Philosoph des Mittelalters baut auf Aristotelischer Basis einen soliden, selbskritischen Religionskomplex auf.
    Wäre ich nicht naiv, würde ich diese Epfehlung auch an Stamm adressieren, jedoch denke ich, dass er selbst diese Site nicht allzu oft anschaut. Sollte ich mich täuschen, Herr Stamm, so entschuldige ich mich fest für die vorweggenommene, ganz leichte Kritik.

  34. knüppelausdemsack sagt:

    Ihren Artikel zu lesen, Herr Stamm, macht mich echt traurig. Er zeigt in gravierender Weise, dass Sie in keiner Weise kompetent sind.
    Sie animieren andere Menschen in diesen Foren ins gleiche Horn zu blasen, und quasi alles was man nicht versteht als esoterischen Blödsinn, oder religiösen Wahn zu bezeichnen.

    Wenn es einen Gott gibt. Weshalb arbeiten Sie nicht dabei mit, einen konstruktiven Wahrheitsfindungs-Prozess in Ganz zu setzen.

    Das wäre beispielsweise eine Aufzählung der positiven Paralellen verschiedener Weltreligionen. Anstelle immer nur eine Schlammschlacht zu veranstalten. Nennen Sie mir die guten Eigenschaften, die den MENSCHEN ausmachen!!!!!

    Anstelle immer nur Steine zu verteilen, schenken Sie einmal Brot!
    Beispielsweise Kinder haben oft brennendste Fragen nach dem Sinn des Lebens. Denen kann man keinen Wischiwaschi vorlegen!

    Dass es bald so viele Heiler wie Menschen gibt hat mit der Orientierungslosigkeit zu tun! Da machen Sie sich mitschuldig, wenn Sie stets nur auf die dummen Heiler hinweisen. Im Grunde ist es erbärmlich, andere ständig zu kritisieren und selbst kein Statement abzugeben.

    Wie sind Sie eigentlich dazu gekommen als Sektenkenner aufzutreten? Berichten Sie doch einmal über sich selbst, damit wir ein besseres Bild ihrer Person bekommen.

    Ich bin echt aufgebracht….

  35. GOD begins like Germans

  36. Immer wieder werden wir von Sektenforschern mit endlosen Dokumenten aufgeklaert, welche Sondergruppen eine Sekte seien. Allein in der Schweiz gibt es 250 solche registrierte zerspaltene christliche Freikirchen, die sich zwar in einem Punkt einig sind: Jede sagt von sich, dass sie das richtige Salz in der Tasche haette, und dass in den anderen ein falscher Geist oder gar der Teufel stecke.
    Wenn wunderts, hat doch schon der Geschichtsschreiber oder der Uebersetzer Martin Luther etwas Muehe, den Jehova vom Satan zu unterscheiden und beide als indentisch erkannt. Und in der Elbenfelder wir auch von einem Priester Jehova Aaron gesprochen, etc.
    Wie waere es nun, wenn die Sektenforscher zur Abwechslung auch einmal sagen wuerden, welches denn die richtige Lehre sei, und welche Kirche diese lehrt, das sollten sie ja auch wissen. Dabei waere es vielleicht vorerst auch gut zu wissen, was uns den eigentlich in den Heiligen Schrift ueberliefert wurde.
    Deshalb suche ich einen unbefangenen Hebraeisch-Uebersetzer, der weiss, welche der folgenden Bibelverse richtig uebersetzt sind:

    31 Aber das Volk drinnen führete er heraus und legte sie unter eiserne Sägen und Zacken und eiserne Keile und verbrannte sie in Ziegelöfen. So tat er allen Städten der Kinder Ammon. Da kehrete David und alles Volk wieder gen Jerusalem.
    (Samuel12, 31 Luther)

    31 Das Volk aber, das darin war, führte er heraus und stellte es an die Steinsäge, an die eisernen Pickel und an die eisernen Beile und ließ sie als Sklaven an den Ziegelformen arbeiten11. Und so machte er es mit allen Städten der Söhne Ammon. Und David und das ganze Volk kehrten nach Jerusalem zurück. (Schlachter)

    Und der Zorn des Herrn ergrimmete abermal wider Israel und reizte David unter ihnen, daß er sprach: Gehe hin, zähle Israel
    und Juda. 2. Samuel 24 / Luther / Online Bibel

    1Und der Satan stand wider Israel und reizte David, daß er Israel zählen ließe. 1. Chronik 21 / Luther / Online Bibel

    Ebenfalls die Stelle, wo Jehova die Kinderopfer verlangt:
    2.Mose 22,28 : 22,28 a Den Ertrag deines Feldes und den Überfluß deines Weinberges sollst du nicht zurückhalten. b Deinen ersten Sohn sollst du mir geben. 22,29. 29So sollst du auch tun mit deinem Stier und deinem Kleinvieh. aSieben Tage laß es bei seiner Mutter sein, am achten Tage sollst du es mir geben..(Luther)

    Besten Dank im voraus

    http://www.allenbach-ufo.com

  37. Christiabn Allenbach sagt:

    Auch die Außerirdischen hatten vor X Millionen Jahren immer wieder Krieg mit anderen Völkern. Eine Rasse war technisch hoch entwickelt und bewältigte fast alle ihre tägliche Arbeiten automatisch mit Knopfdruck. Dadurch verlernten sie körperlich zu arbeiten, wurden alle übergewichtig und konnten sich bei Angriffen nicht genügend zur Wehr setzen. Deshalb benötigten sie Menschen, die für sie kämpften, das heißt, sie züchteten Legionäre. Da aber die Menschen anfänglich nicht bösartig waren, mussten sie diese gentechnisch umprogrammieren. Sie pflanzten Ihnen das Böse ein, damit sie kämpfen und andere töten können.
    Doch einmal passierte dann folgendes, die kampffähigen Menschen erhoben sich gegen ihre Herrscher, besiegten sie, so dass diese auf einen anderen Planeten flüchten mussten. Diese nahmen sich dann wiederum Menschen zu diesem Zweck, doch damit sich dasselbe nicht noch einmal wiederholte, haben sie vorsichtshalber mit Genmanipulation einen Alterungsprozess aktiviert und auch das „Verfalldatum“ auf etwa 100 Jahre reduziert. In alten Schriften ist immer wieder die Rede, dass die Leute früher ein 1000 jähriges Methusalah-Alter erreichten.)
    Das wäre eine kurze Erklärung, weshalb in jedem Mensche auch das Böse steckt. Viele können damit umgehen und sich auch in gereizten Situationen beherrschen, einige jedoch nicht.Diese Außerirdischen wurden ja von den Menschen immer wieder für Götter gehalten.
    Klingt wie ein Märchen, ist aber logisch. Weiß jemand etwas anderes?
    http://www.allenbach-ufo.com

  38. Will not scowl, when you , yourself are unfortunate, if you can never predict who may be falling obsessed about any satisfaction.
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