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Religiöse Empfindungen stammen vom Hirn

Hugo Stamm am Montag den 30. Juli 2012

Der folgende Text ist ein Auszug aus einer Buchbesprechung meines Redaktionskollegen Jean-Martin Büttner.

Wenn das Gehirn ein Flugsimulator wäre, wäre der Pilot gleich mitkonstruiert: Skulptur von Jan Fabre. (Keystone)

Wenn das Gehirn ein Flugsimulator wäre, wäre der Pilot gleich mitkonstruiert: Skulptur von Jan Fabre. (Keystone)

Was macht das Bewusstsein aus? Die Erkenntnisse der Hirnforschung legen eine neue, radikale Antwort nahe. Der deutsche Philosoph Thomas Metzinger hat in seinem Buch «Der Ego-Tunnel» (Berlin-Verlag) ein neues Modell des Bewusstseins formuliert. Es kommt ohne Seele und ohne Selbst aus – aber nicht ohne Ethik. Mit seiner Hilfe lässt sich immer genauer messen, welche Hirnregionen für welche Regungen, Gefühle, Reaktionen und Wahrnehmungen zuständig sind. Und wie das Gehirn diese einprasselnden Reize der Innen- und Aussenwelt aufnimmt, filtert und zu Reaktionen bündelt. Wie kommt es, dass wir uns als jemand fühlen, eine Identität von uns selbst haben? Wie entsteht der «unhintergehbare Eindruck hinter den Augen», wie er es einmal nannte?

Wir sind eine Rechenleistung

Die abendländische Philosophie verstand das Selbst oft als Substanz, von den Religionen als Seele beschrieben, die über den Tod des Menschen weiter besteht. Die neuen Bewusstseinsforscher glauben das nicht mehr. Das Bewusstsein, sagt Metzinger, sei ein Prozess, ein Konstrukt, man könnte in Anlehnung an die Computertechnik auch sagen: eine Rechenleistung, eine Art virtuelle Realität. Oder darwinistisch formuliert: Das Selbstbewusstsein entstand als Teil der Benutzeroberfläche eines Gehirns, das sich im Laufe der Evolution dermassen komplex entwickelte, dass es ein virtuelles Zentrum brauchte. Nur auf diese Weise liess sich diese Komplexität so weit vereinfachen, dass der Mensch sich als jemanden wahrnehmen kann: als Selbst.

Nur existiert dieses Selbst nicht, sagt Metzinger, es ist eine subjektive Erscheinung, die der Mensch von sich hat, in seinen Worten: ein «phänomenales Selbstmodell». Diese innere Wirklichkeit kann der Mensch nicht als Modell erleben. Das erst macht es für ihn möglich, als Individuum zu funktionieren. Metzinger nennt diese subjektive Innenwelt den «Ego-Tunnel».

Zur Illusion eines Selbst gehört nicht nur die Wahrnehmung des eigenen Körpers, sondern auch der Aussenwelt. Diese Wahrnehmung wird von den Sinnesorganen als Gesamtbild vermittelt. Doch sind auch diese Bilder nicht real, sondern eine Simulation unseres Gehirns. Was wir zum Beispiel als Farbe erkennen, sind in Wirklichkeit elektromagnetische Wellen. Die Welt, wie wir sie wahrnehmen, entsteht erst in uns selbst. Unser bewusstes Modell der Wirklichkeit, schreibt Metzinger, sei eine Projektion «der unvorstellbar reicheren physikalischen Wirklichkeit, die uns umgibt und uns trägt». Deshalb sei das bewusste Erleben «weniger ein Abbild der Wirklichkeit als vielmehr ein Tunnel durch die Wirklichkeit. Wir leben unser bewusstes Leben im Ego-Tunnel.»

Der virtuelle Pilot im Hirn

Diese Erkenntnis formulierte der Buddhismus schon vor 2500 Jahren. Metzinger fasst sie in die Metapher des Flugsimulators, in dem ein Pilot sitzt, der die Flugbahn und das Rütteln der Flugmaschine für echt hält – und sich für den Piloten. Im Gehirn aber wird der Pilot sozusagen gleich mitkonstruiert, er ist das Bild, das das Flugzeug von seinen eigenen Kontrollvorgängen besitzt, aber nicht als solches erkennt. Nur deshalb kann das Flugzeug gesteuert werden, auch wenn sowohl der Pilot wie der Himmel vor ihm virtuell konstruiert sind.

Metaphern erklären zwar, aber sie belegen nicht. Belege liefern kann nur die Hirnforschung. Um aber wirklich zu verstehen, wie die Virtualität des Bewusstseins funktioniert, müsste sie direkt erfahrbar werden. Dabei helfen psychologische Experimente, die erst heute, dank den neusten Erkenntnissen der Neurowissenschaften, richtig eingeordnet werden können. Berühmt geworden ist das Experiment mit der Gummihand, die vor der Versuchsperson auf dem Tisch liegt, während sie ihren Arm unter dem Tisch hält. Werden sowohl die Hand wie auch die Gummihand im gleichen Rhythmus gestreichelt, nimmt die Versuchsperson nach kurzer Zeit Letztere als Teil ihres Körpers wahr und spürt sogar die Berührung in der Gummihand. Anders gesagt: Das virtuelle Körperbild bestimmt, was als Körper wahrgenommen wird.

Wie ist der Philosoph überhaupt auf den Verdacht gekommen, das Selbst sei ein Konstrukt? Metzinger berichtet von ausserkörperlichen Erfahrungen, die er schon mit jungen Jahren hatte und die von vielen Menschen erfahren werden, etwa bei Nahtod-Erlebnissen, heftigen Stress-Situationen oder beim Aufwachen aus der Narkose. Dabei kommt es zur Erfahrung, dass man seinen eigenen Körper verlässt und ihn von aussen betrachtet. Solche ausserkörperlichen Erfahrungen hätten wohl nichts mit einer Seele zu tun, die den Körper verlässt, schreibt der Philosoph. Sondern der schwebende Körper über dem daliegenden, realen Körper errechne sich «aus reiner Information, die im Gehirn fliesst», sie sei der Stoff, aus dem das Selbstmodell gemacht ist.

Wie die neuere Hirnforschung zeigt, lassen sich sehr ähnliche Erlebnisse auch durch gezielte Aktivierung im Gehirn provozieren. Das Gefühl, jemand zu sein, einen Körper zu haben und sich mit ihm zu identifizieren, lässt sich sogar auf einen virtuellen Körper übertragen, der im Computer erzeugt wird. Selbst quasi-religiöse Gefühle können bereits durch elektrische Stimulationen erzeugt werden. «Gott ist eine Substanz», notierte Gottfried Benn. Die Erkenntnisse der Neurowissenschaften lassen vermuten: Das religiöse Erleben ist auch ein Zustand im Gehirn.

Aufklärung 2.0

Daraus ergeben sich weitreichende Implikationen, die Metzinger als Gefahr und Chance analysiert. Die Gefahr besteht für ihn darin, dass die Religiosität von einem materialistischen Denken abgelöst werden könnte, das alleine von den Naturwissenschaften bestimmt wird. Die Entzauberung des Selbst könnte die gesellschaftliche Entsolidarisierung oder den religiösen Fundamentalismus verstärken. Viele Menschen klammerten sich an ihre Glaubenssysteme und hätten Angst, «ihre innere Lebenswelt könnte durch die neuen Naturwissenschaften vom menschlichen Geist kolonisiert werden.»

Dennoch plädiert der Philosoph dafür, die neuen Erkenntnisse über das Bewusstsein auszuhalten und einen offenen und kreativen Umgang damit zu suchen. Die Bewusstseinsrevolution, die Metzinger auch als «Aufklärung 2.0» beschreibt, verlange nach einer neuen moralischen Verantwortung. Die Forscher müssten sich mit der Leere auseinandersetzen, die durch ihre Resultate unweigerlich entstehe. Für den Philosophen drängt sich deshalb eine neue Ethik des Bewusstseins auf. Diese hält er schon deshalb für nötig, weil die Forschung es künftig leichter machen wird, unser Bewusstsein anders einzustellen und zu manipulieren.

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876 Kommentare zu “Religiöse Empfindungen stammen vom Hirn”

  1. Lisa sagt:

    @ Steinlaus

    Noch einen Satz habe ich vergessen, nämlich den, dass auch durchaus gut verdienende, die Familie unterhaltende Ehemänner, ihren Job verlieren können und dann froh sind, wenn eine entsprechend ausgebildete beruflich gefragte Ehefrau in die Lücke springen kann. In schlecht qualifizierten Berufen oder in solchen mit Überangebot allerdings ist Stellenverlust noch weit schneller möglich als bei den Gutverdienern. Alles hat sich eben geändert und Bildung war schon immer ein wichtiges Gut.

  2. @ Lisa
    Suchen Sie mit Google nach “NY 1911 fire”. Hier können Sie Ihre Ansicht bestätigt finden. Crigs

  3. @ sagt:

    was hat bitteschön eine Frau davon, die mit 50 in ihrer Bank abserviert wird, die ohne Kinder (oft ohne Mann sowieso) auf dem Trockenen sitzt??

    Oder jene, die zwar Griechisch gelernt hat? Aber nichts über Progesteron und Yamswurzel weiß? ? :- ) Sprachkunde vs. Ernährungswissenschaft.

    Was nützen Studium, Abschlüsse und Praxis, wenn sich die “Arbeitswelt” nicht ihrerseits flexibel umstellt und anpasst und eben auch jene wieder nimmt, die sehr wohl qualifiziert waren/sind? Und uU neue Fertigkeiten in einem anderen Umfeld dazu erworben haben (z.B. das oft angesprochene Management und Multitask, die Teamfähigkeit und Organisation…)

    lieber rüsten Bürokraten-Schaumschlägerinnen wie von der Leyen Schleckerfrauen um…toktok
    was “nützt” mir und der Gesellschaft heute meine Graduierung, mein HAW-Diplom, mein Staatsex 1 und 2 und die absolvierte Assessorenzeit???? Es gab Jahre, da hätte ich den Elan gehabt trotz Kindern. Aber heute sage ich: piep, piep…ich kann meine Zeit auch anders verbringen, als mich für den Angestellten-Hungerlohn für gleiche Arbeit durch die Konferenzen zu sitzen…

    Lisa, träumen Sie davon, bis 70 einer Fantasie nachzurennen? Und wo räumen die Sesselkleber das Feld für die Jungen, die es nötiger hätten, in Lohn und Brot zu stehen?

    Spaß bei Seite. Der Staat wird sich auf die neuen Ganztagsschul-Folgeprobleme anders einstellen müssen! Noch ist blind, taub und sprachlos. Einfach blöd.

    Tja. Der Tag heute hat was mit Mauern zu tun. Oder mit Beton. Beton in den Köpfen. Auch von Lisa. An eine GLEICH-WERTIGE Anerkennung von Lebensentwürfen und Tätigkeiten ist bei ihr nicht zu appellieren! Und so kommt es, dass viele sich geradezu verschrauben in die Höhen der Spiralen eines Wolkenkuckucksheimes von Mathematik oder ähnlichem und vom blanken Alltag keine Ahnung haben. Gereicht hat es aber dafür, sich frei zu kaufen…

    Das “Betreuungs-Problem” wird neue Fragen aufwerfen!

    “Frauen in Deutschland bleiben im europäischen Vergleich besonders häufig zuhause oder arbeiten nur in Teilzeit, um ihre Kinder zu erziehen. War Emanzipation gestern? Haben wir die Familie neu entdeckt oder fehlt es schlicht an Kinderbetreuung? Und wo bleiben dabei die Väter?” fragt die Tacheles-Redaktion

    Wat fürn Fraktionismus HEUTE, kann ich dazu nur sagen! Als Tochter, die auch vom Papa Anfang der 50erJahre im Kinderwagen durch das Dorf geschoben worden ist, der involviert war in Füttern und Wickeln…..

    Was für ein unnötiger Kampf, wenn die Leute wirklich einmal verstehen würden, was WAHLFREIHEIT bedeutet!

    Den einen Link zu Perikles Simon setze ich hier
    http://www.fr-online.de/wissenschaft/uebergewicht-bei-kindern-einschulung-macht-dick,1472788,16817372.html

  4. Lisa sagt:

    @ Christian Duerig

    Leider waren solche Situationen anhaltend. Viele Frauen haben in der Fabrik etwas hinzuverdient, fragt sich allerdings wann, ab welchem Alter Frausein begonnen hat. Ich habe noch etliche weibliche Verwandte die von sowas erzählen und die sind lange nach 1911 geboten und waren keine Italiener die in der Fremde ein Auskommen suchen mussten. Man wusste darum. Weil solche Angestellte meist eher arm waren konnten sie aus eigener Kraft nichts dagegen tun. Aber das ist eine Seite, wo in der Schweiz mit den Verdingkindern eine noch wesentlich hässlichere Seite von Kinderarbeit sehr sehr lange angehalten hat.In manchen Dingen ist die Schweiz ziemlich rückständig, in manchen Dingen leben wir heute relativ komfortabel. Relativ gemessen daran, dass der materielle Aufschwung infolge des zweiten Weltkriegs längst abgeklungen ist und nichts Neues, Werterhaltendes, an diese Stelle getreten ist. Wir hören und erleben Bankencrashs, veruntreute Anlagen und grosse Verluste. Auslagerung von Arbeitsplätzen in Billiglohnländer von wo wir Migranten aufnehmen, weil die zu jenen Bedingungen auch nicht arbeiten möchten. Ergo sucht mna nun einen Weg die Billig-Lohn-Leute effizient dahin zurückzuschicken?
    Wann wohl beginnen die Mehrzahl der Schweizer und somit Betroffene endlich nachedenklich zu werden, grade zu dem Thema. Es ist nie vorbei, alles wiederholt sich in Varianten. Dabei ist die schwächste Bevölkerungsgruppe immer unterlegen ohne Alternative. Und das sind nicht Einwanderer oder so, das sind immer und in jedem Fall die Frauen.

  5. @ sagt:

    wieder nicht eindeutig links oder rechts gell? was will ich wohl damit sagen?

    Ich will damit sagen, dass aktuell 200.000 zusätzliche übergewichtige Kinder in D gezählt werden und die Verhältnisse mit denen der USA konkurrieren können. Die Ernährungsbeschaffung im Umfeld der Schule (oder den Dreckskantinen selber…wieder eine aus hygienischen Gründen geschlossen…über die Qualität der Inhaltsstoffe noch keine Aussage. nur meine , klar doch “Biligfrass”) ist noch gar nicht erforscht. Jedenfalls sind die multifaktoriellen Gründe Stress, verändertes häusliches Umfeld, die Teilzeit der Mutter uuu…

  6. Lisa sagt:

    @ @

    Dem könnte man ganz leicht Abhilfe verschaffen indem die Kinder, Jugendlichen oder Erwachsenen von zuhause gesunde Ernährung mitbringen z.B. in Tupperware-Berhältnissen. In sämtlichen angelsächsischen Ländern gibt es seit ich weiss nicht wann Ganztagesschulen wo das in etwa so funktioniert. Und weils nichts anderes gibt, hat sich wohl auch kaum je ein Mensch darüber aufgehalten. Wo Schulwege einfach nicht erlauben über Mittag nachhause zu gehen und auf das Zusatzeinkommen der Mütter nicht verzichtbar, da sind solche Sachen eigenartiger Weise zu meistern ohne wesentliche Probleme.

    Man denke dabei nebst Deutschland auch an Frankreich, wo wegen der Kriege Ehefrauen bildungsmässig selbstverständlich weiterkommen als bei uns und Kinderkrippen, Spielgruppen und dergl mehr seit nun fast einem Jh. einfach normal. Klein- und andere Kinder gedeihen ganz gut, auch wenn sie nicht ständig an Mami’s Schürzenzipfel hängen und sie nabeln sich dann auch eher von Mami ab, jedenfalls noch vor 30. Alles geht immer auch ein bisschen anders und manchmal gehts anders sogar besser.

  7. Lisa sagt:

    @ @

    Ausserdem leben wir in einer schnelllebigen Zeit in der – wie schon erwähnt – jeder eines Tages sein Erwerbseinkommen verlieren kann und u.U. kein Auskommen mehr findet. Na, was glauben Sie, wer bezahlt die Kosten der Sozialfürsorge dann, wenn Mami händeringend zu Hause sitzt weil Papi kein Geld mehr heimbringt und depressiv geworden ist????

  8. @ Lisa
    Letzte Woche sah ich zufällig mit Streaming ein sehr gutes Video über Nylon, Perlon, Dederon, Feinstrümpfe. Ich wollte mir das Video anschliessend herunterladen. Es gelang mir nicht. Heute kann ich das Video bei Spiegel online nicht mehr finden.
    Ich habe aber im gleichen Themenbereich folgende Beiträge gefunden:

    13.09.2005 Masche und Macht Wie Alphatiere ins Netz gehen

    28.04.1999 Kunst-Geschichte Nylon, Perlon, Dederon

    Die Beiträge zeigen, wie die Forschung das “Frauenbild” verändert. Ohne Atombombenversuche wäre vermutlich das “Bikini” noch gar nicht vorhanden. Die Mode ist immer auf der Suche nach noch raffinierteren Stoffen. Intelligente Männer versuchen diesen Frauentraum zu erfüllen. Wie wird die Mode in 10 Jahren sein ??? Ich warte gespannt. Crigs

  9. @ Lisa
    Schauen Sie rasch mit Google nach CAS-Nummer. Wikipedia: Über 111 Millionen Nummern sind schon vergeben worden und täglich kommen ungefähr 12′ 000 neue hinzu.
    Nur mit Computern behält man die Übersicht. Fehelercodes sind eingebaut. Die Mathe arbeitet im Verborgenen. Crigs
    Anmerkung: Kleiden Sie sich chic. Benutzen Sie Make-up und Parfüms. Spielen Sie Ihre Tricks aus. Viel Spass. (Sogar Megan Follows tut es in “Anne Of Green Gables”)

  10. Lisa sagt:

    @ Christian Duerig

    Die Sache hat einen kleinen Haken. Nach all diesen Produkten wurde zwar geforscht, nicht aber der Mode wegen. Sondern z.B. um Materialien für die die NASA Verwendung hat zu finden oder für moderne Kriegsführung oder so. Lippenstifthülsen z.B. haben die gleiche Form wie Patronenhülsen. Was glauben Sie war zuerst auf dem Markt? Die Lippenstifte? Da hätten Sie sich geirrt es waren Gewehrpatronen. Klettverschlüsse z.B. wurden im Rahmen der Raumfahrt gefunden und nicht etwa im Auftrag von Nike. Die Liste ist fortzusetzen. Mode hatte schon immer einen gewissen Stellenwert keine Frage, für Männer und für Frauen, innerhalb von Forschungsprogrammen allerdings eher nicht. Nylonstrümpfe dürften ein Abfallprodukt sein usw..
    Ich selbst meide z.B. gewisse Kunststoffe sogar wegen Allergien. Sie sind im weiteren manchmal entflammbar und deshalb nicht sonderlich empfehlenswert. Ein Produkt allerdings, das bedenkenlos in Massen genutzt wird und als solches nicht erkannt sind Plastiksäcke derren Grundbestandteil Erdöl ist.

    Männer versuchen kaum Frauenträume zu erfüllen wo’s doch immmer eher um Weltraumforschung und Kriegsführung geht. Davon träumen Frauen nur sehr sehr selten.

  11. olive sagt:

    @@

    Das mit der Ernährung ist wirklich ein Problem.

    http://foodwatch.de/multimedia/index_ger.html

    Offenbar hat die Politik keine Interesse, strengere Massstäbe zu setzen für die Herstellerfabriken ( z.B. Ampel auf den Verpackungen ) , im Gegenteil.

    Zum Glück gibt es aber immer mehr Aufklärung im TV, was für billiges Zeug ins Essen gepackt wird und wie absolut verlogen die Werbung ist.

    Aber wenn Mutti unbedingt glauben will, dass sie ihrem Kind mit der “Extraportion Milch” oder “nimm 2 ” Naschen und Vitamine etwas Gutes tut..

  12. Lisa sagt:

    @ olive

    Na ja, als Zwischenmahlzeit würde ich Kindern ja auch eher Äpfel, Birnen, Nüsse und so mitgeben und Mittagessen wahlweise Salate mit vorzugsweise dunklem Brot, Rüebli, gekochte Eier, Käse, Huhn, Teigwaren, und dergl. mehr. Dass die armen Kleinen aus dem Leim fallen wenn sie sich an Schoggi und Gummibärli halten (Produktion aus Knochenmehrl) und eben tatsächlich Milchgetränke, Mineralwasser, Tee (Kräutertee natürlich) imd was es da sonst so gibt. Warum nicht was Süsses als Ergänzung wie z.B. Yoghurt, Quark, oder mal was Feines vom Beck. Vorhalten für Unterrichtsstunden tun aber Confiserieprodukte nicht, das war noch nie so und das wissen heute durchschnittliche Kinder und Jugendliche auch.

  13. Lisa sagt:

    @ olive
    @

    In angesächsischen Ländern ist ein ausgiebiges Frühstuck Norm, das bis zum Abendessen nebst einer Zwischenmahlzeit hinhält. Neben den bekannten Spiegeleiern mit Speck, Schinken und Würsten mit Toast, Cornflakes mit Früchten usw. war da für Kinder Porridge. Mir hat mal eine Gastfamilie eine Woche lang Porridge serviert als Beweis, dass man sich daran gewöhnt und dass das als Frühstück vor Ganztgesschule was Gutes ist. Nicht jedermanns Sache aber mehrere Generationen kamen damit zurecht ohne besondere Gewichtsprobleme.

  14. olive sagt:

    @Lisa

    ich hab sehr gerne Porridge.

    Das Problem ist die Nahrungsmittelindustrie mit den vielen billigsten Kohlehydraten und vor allem auch den künstlichen Aromen, die stärker und “besser” schmecken als im natürlichen Lebensmittel.

    Die Kinder gewöhnen sich daran und mögen dann nur noch diesen Kunstkram.

    z.B. hier
    http://www.youtube.com/watch?v=B70CdN0aI4o

  15. Lisa sagt:

    @ olive

    Es gwöhnen sich aber nur Kinder dran, die solche Produkte vorgesetzt bekommen. Ganz viele Fertigprodukte sind ziemlich teuer und passen z.B. in kleine Budget nicht, was wohl heute einen grossen Anteil der Bevölkerung ausmacht.
    Wir können wahrscheinlich nicht mehr den Rückwärtsgang einlegen aber aus unseren Erkenntnissen lernen und dann fallen ein paar Gesundheitsprobleme weg. Es gäber “einfache” Rezepte. Nämlich zu Fuss zur Schule gehen, auch längere Schulwege, Keine Süssigkeiten auf Pausenplätzen – war mal so, die wurden beschlagnahmt von der Pausenaufsicht – und budgetiertes Taschengeld. Ende Monat Besprechung, was mit dem Geld passiert ist, wofür es ausgegeben wurde und wie das anders auch noch zu machen wäre. Hätte den Nebeneffekt, dass wieder mehr junge Leute mit Geld haushalten könnten.
    Ich kenne die Heerscharen, die sich im nächsten Lädelli irgendwelches Zeug kaufen auch aber ich finde, wes sei Sache der Eltern ihre Kinder zu erziehen. Die Lädelibesitzer sind mit Sicherheit an diesem doch recht guten Geschäft interessiert, warum sollten sie andere Produkte als die verlangten anschaffen. Meist besteht zudem die Kundschaft dort eher aus Jugendlichen, die wissen müssten, was ihnen gut tut.

  16. Lisa sagt:

    @ Christian Duerig

    Weil ich an olive was über unsere Essgewohnheiten schrieb ist mir zu den von Ihnen zu “Frauenträumen” hochstilisierten Produkten. Bei der Textilindustrie geht es heute — muss so sein – drum möglichst billig möglichst viel zu produzieren. Wirklich schön verarbeitete Produkte sind seltener geworden, die Stoffe, die wir Frauen so gerne zu Kleidung verarbeiten würden resp. Produkte aus solchen anschaffen. Inwiefern Sie sich über Textilproduktion wirklich im Klaren sind ist mir unklar. Ich denke wahrscheinlich wissen Sie darüber nicht sonderlich viel. Nebst Herstellung und Vertrieb von z.T. m.E. fragwürdigen Produkten ist das “wie” der Herstellung etwas, dem man durchaus Aufmerksamkeit schenken sollte. Leider können wir uns solche Fragen zunehmend nicht leisten, weil gute Qualität nun mal teuer ist und eben nicht zur schnellebigen Mode passt. Zeiten ändern sich ob zum Besseren oder Schlechteren möchte ich nicht beurteilen. Da Angebot und Nachfrage üblicherweise den Markt regulieren könnte man auch in dem Bereich meinen “Frau” müsse nach bestimmten Produkten fragen. Nur wenn man für mehr Geld immer weniger bekommt resp. die Menschen so leicht manipulierbar sind, dann ja, dann funktioniert das so nicht. Wir leben in relativem Wohlstand, stimmt, man braucht nur die gut gefüllten Kleidersammlungssäcke am Sammeltag anzuschauen. Unsere Frage sollte vielleicht die danach sein, ob und was wir wiklich brauchen, resp. ob ein bisschen weniger nicht manchmal mehr wäre.

  17. Lisa sagt:

    @ Christian Duerig

    Es wäre möglicherweise ohnehin gelegentlich sinnvoll, wenn Sie sich mal schlau machen, was aus Erdöl so alles hergestellt wird. Und was zunächst aus jenen Stoffen, die Sie als Wunscherfüllung von Frauenträumen interpretiert haben, alles entsteht.
    Mir ist persönlich eine teure Seidenbluse lieber als ein Ding aus reinem Plastik bei dem man Gänsehaut krieg, wenn man es anfasst und u.U. sogar damit rechnen muss, dass ein Feuerzeug oder ein brennendes Streichholz einem ein paar Verbrennungen verursachen könnte, als Trägerin so eines Frauentraums. Das war ein Qualitätsmerkmal, dass man aus dem Saum eines Kleidungsstücks einen Faden ziehen konnte um sicherzu stellen, dass das Textil nicht brennbar ist und dem was draufgestanden hat auch entspricht.
    Auto-Carrosserien z.B. werden nicht mehr wie einst zu Opas Zeiten aus Blech fabriziert, darum muss man sie aktuell einfach als Ganzes ersetzen und sog. Blechschäden können nicht mehr “ausgebeult” werden. Von dieser Art von Wegwerfgesellschaft habe ich persönlich nie geträumt.

  18. @ Lisa
    Sie müssen eine sehr tolle Figur haben, wenn Sie ohne Spanx auskommen. (Nehmen Sie es nicht böse). Crigs

  19. nobody sagt:

    @Christian Duerig: “Haben Sie schon von Srinivasa Ramanujan gehört oder gelesen ? “

    vielen dank für den buchhinweis. damit hat sich mein letzter rest an zweifel aufgelöst und ich darf nun wohl das in mir enthaltene “mit grösster sicherheit” durch “bestimmt”, “sicher” oder gar “bewiesenermassen” ersetzen.

    zum erwähnten buch habe ich keinen zugang gefunden, aber gott_google sei dank bekam ich einen ersten erfreulichen und überraschenden überblick. Ramanjuan ist ein eindrückliches beispiel, dass unbewusstes wie zb “gerichtete intuition”, “einfallen einer idee”, “einsicht” und das “erschauen können” wesentliche elemente sind und nicht mit “eingetrichtertes schul- oder wikipedia wissen” ersetzt werden können.

    nobody, ein körperloser bitstring.

  20. Lisa sagt:

    @ Christian Duerig

    Ich komme auf alle Fälle weitgehend ohne “Plaschtigg” aus und glaube nicht an die Märchen, die Sie mir versucht haben aufzutischen. So funktionier nichts auf unserer Erde.

  21. @ nobody
    Prof. Albrecht Beutelspacher bastelt zwar etwas am Lebenslauf von Srinivasa Ramanujan rum, damit es beim Leser mehr Anklantg findet. Bebor Sie dieses Buch zu lesen beginnen, informieren Sie sich über die Definition von unendlich und lernen Sie den Satz von Cantor kennen, der besagt, dass die Potenzmenge einer Menge immer eine grössere Mächtigkeit aufweist. (Das heisst: Es existiert keine Bijektion von der Menge auf die Potenzmenge ) Dieser Satz gilt nicht nur für endlichen Mengen, sondern auch für unendliche Mengen. Mit ihn generieren Sie die Transfiniten Zahlen.
    Viel Spass beim Lesen.

  22. Lisa sagt:

    @ Christian Duerig

    Wenn irgend ein Mann auf dieser Erde einen Frauentraum erfüllt hat, so war es der Erfinder der Waschmaschine.
    Meine Grossmutter hat mich am (monatlichen) Waschtag als kleines Mädchen gehütet, allerdings war auch sie in die Arbeit eingebunden. Sie hat mir u.Anderem erzählt, dass sie noch früher, als es auch einfachste Möglichkeiten des maschinellen Waschens noch nicht gab (auch nicht die Vorläufer für Kochwäsche) am Bach ausserhalb des Dorfs mit Sand gewaschen habe. Was sie daran geschätzt hat war, das Zusammentreffen mit anderen Frauen und das Plaudern können während der Arbeit. Ich könnte keinesfalls Steinlaus Grossmutter sein, dazu wäre ich viel zu jung, daran kann man nun aber ermessen wie schnell und wievieles – was die Leute heute noch nicht einmal mehr bemerken – Einzug in unsere Alltag gehalten hat.

    Frauenträume: Glauben Sie ernsthaft Kleider aus so billiigem Material – im Sinne von niedriger Qualität – hätten einer derartigen Haushaltführung standgehalten? Und da waren Nylonstrümpfe wohl auch nicht eben das Naheliegendste woran man dachte, wenn man am wünschen war.

  23. @ Lisa
    Sogar Sloggi macht Reklame mit ….. Laserschweissungen ersetzen herkömmliche Nähte. Nahtlose Unterwäsche ist in. Crigs

  24. Lisa sagt:

    @¦ Christian Duerig

    Interessant. Bereits Tolstoj’s Ehefra – Sofia Tolstoaja – hat sich über der Männer Wahrnehmung von Frauen beklagt die jene auf “die Figur” reduzieren. Obwohl Tolstoj sich immerhin ein paar wesentliche Gedanken zur modernen Paarbeziheungen gemacht hat über die man mit heutigen Männern noch gar nicht diskutieren könnte, weil die noch nicht so weit sind. Seine Ehefrau hat mir aus der Seele geschrieben, daran hat sich bis heute nichts geändert, ganz im Gegenteil, offensichtlich. Ich bin froh, kein Favorit “der Männer” zu sein, die offenbar vor allem an Seidenstrümpfe, Sloggies und entsprechende Extremitäten zu denken pflegen. Lieber nichts als diese Fleischbeschau….Frauen sind auch Menschen, nicht gewusst?

  25. @ Lisa
    Als ich die Grosse Viktoria Wüste in Australien durchquerte, trug ich nur Kleider aus Papier (Zellulose). Die Kleider sind nach einmaligem Tragen futsch. (vergleichbar mit Kartonteller für Parties) Die Zellulose Kleider übertreffen punkte Comfort jede Seidenbluse oder Seidenhöschen. Crigs

  26. Lisa sagt:

    @ Christian Duerig

    Ich muss schon feststellen, Tolstoj war, im Gegensatz zu gewissen heutigen männlichen Exemplaren, ein sehr nachdenklicher und irgendwie fortschrittlicher Mensch. Er hat seine und seiner Artgenossen Schwächen erkannt und darüber nachgedacht wie man daran etwas ändern könnte. Vor einiger Zeit las ich das Buch einer bekannten Autorin, das tendentiell in eine ähnliche Richtung ging. Ich würde mir mehr Männer wie Tolstoj wünschen.

  27. @ Lisa
    Das hat auch Herman Hesse getan, und er erhielt noch einen Nobelpreis in Literatur für sein Gesamtwerk. Beim Glasperlenspiel bin ich immer eingeschlafen. Ich habe es vollständig durchgearbeitet, weil ich es einem Doktor in Germanistik versprach. Miguel de Cervantes gehört mit Don Quixote zur Weltliteratur. Es ist nicht so traurig wie Tolstoj.

  28. Albert Eisenring sagt:

    Christian Duerig, falls Sie gerne auch mal ausserhalb der Mathematik Ihren Verstand herausfordern möchten, könnte folgender, höchst interessanter und gut geschriebener Artikel Ihnen helfen, andere Denkweisen besser verstehen oder mindestens zulassen zu können, ohne gleich dogmatisch Recht haben zu müssen: http://www.humanist.de/wissenschaft/freiheit.htm
    Selbstverständlich können Sie trotzdem gerne „meine Fehler“ aufdecken und mich „blossstellen“. Bin gespannt, ob sich meine Vermutung bezüglich Ihrer Wahrnehmung/Interpretation meines Denkens wirklich so sehr mit Ihrer tatsächlichen Schilderung deckt, wie ich annehme 🙂

  29. »Was wir zum Beispiel als Farbe erkennen, sind in Wirklichkeit elektromagnetische Wellen.« — Bei der elektromagnetischen Strahlung beispielsweise in Form von Licht handelt es sich streng physikalisch nicht um „Wellen“ im eigentlichen Sinne, weil das Ausbreitungsmedium fehlt!

  30. @ Albert Eisenring
    Danke für den Link. Ich legte in schon in meinem Archiv ab.
    Wie können Sie ein Experiment durchführen, wenn Sie nicht Freien Willen besitzen ? Es ist der Forscher, der den Zeitpunkt, den Experimentaufbau, die Vorgenhensweise bestimmt.
    Natürlich gibt es Situationen, wo es zu Gewissenskonflikten kommt. Hier wird die Entscheidung von der Gemeinschaft getragen. Deshalb haben wir auch Richtlinien, sobald “Leben” ins Spiel kommt.
    Anmerkung: Wenn Sie selber die Fallgesetze überprüfen wollen, dann müssen Sie sicher nicht mit Gewissenskonflikten rechnen. Crigs

  31. @ Norbert Derksen
    Was ist es dann nach Ihnen ?
    Seien Sie vorsichtig, dass Sie sich nicht verirren. Crigs

  32. @ Albert Eisenring
    Mit folgendem Link wissen Sie sehr schnell, weshalb Dr. Michael Schmidt-Salomon Erziehungswissenschaft studierte.
    http://muster.daszitat.de/?id=410
    Seine Äusserungen können Jugendliche begeistern. Mathematiker und theoretische Physiker schütteln nur den Kopf. Oh, weh !!!

  33. Albert Eisenring sagt:

    Werter Christian Duerig; im Archiv vermag der Link nichts zu bewirken. Wenn Sie sich jedoch die zum aufmerksamen Lesen und kritischen Hinterfragen notwendige Zeit dafür gönnen, so meine ich Ihnen versichern zu können, wird sich die Frage nach dem „Freien Willen“ als Voraussetzung für den Aufbau eines Experimentes gar nicht mehr stellen.
    Viel Vergnügen!

  34. @ Alle
    Gegenwärtig erzählt Ihnen Albert Hofman die Wirkung von LSD auf SF 1. Viel Spass.

  35. Albert Eisenring sagt:

    Es schütteln beileibe nicht alle Mathematiker den Kopf über Schmidt-Salomons Aufsatz zur Willensfreiheit. Und bei jenen, die solches tun und nicht an Parkinson leiden, stellt sich die Frage, ob sie überhaupt imstande sind, ausserhalb des mathematischen Fokus zu denken, respektive, ob sie ihre Überheblichkeit (Kennzeichen dogmatisch operierender Menschen) soweit drosseln können, dass sie sich in Gedankengänge anderer hineinversetzen können.

  36. .... sagt:

    es ist leider immer noch – gelegentlich – “faszinierend” nach Freikirchen Aussteiger, Religiöser Missbrauch zu googeln
    und tatsächlich beim R.Brockhaus Verlag zu landen. (ausgerechnet!)

    auch hier lohnt sich das Stöbern, vor allem in den Leserbriefen:
    http://www.zeit.de/2012/23/A-Freikirchen

    erf-wirklich brachte eine Sendung dazu und veröffentlicht Leseproben

    Tempelmann scheint mir sehr brauchbar, legt einen Focus auf die Verweigerung der Gemeinschaften, sich dem Thema zu widmen
    aber leider sind auch T.s Ziele zu hochgesteckt…nämlich die Chose wieder umkehrbar zu machen
    nix Gott..aus, vorbei

  37. ..... sagt:

    Hallo Mutter, bist du schon in Lisas und Luanas Büro angekommen und hast dich zur Frau verwandelt???

    gestern war ich nun bei Dadawa! in fremden Kulturen (Schon umwerfend! A N D E R S!!!) Sister D. begleitet mich seit Anfang der 90er…imerhin bei SHMF in der Jazz-Linie!
    nachdem ich dradio zugehört hatte
    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1838677/
    (die pauschale “Verdächtigung” liegt stets nahe: Mütterbilder, Frauenrollen…kaum regenerationsfähig….etwa Linke Socken und Kinder???? Geht nicht, nicht wahr?) so schön Meckpom-Brangenburg ist….aber dort leben?

    heute bin ich bei zeltmacher (ideologisch leider nicht meine Richtung :- ) ooooch****siehe Fußnote)
    (eigene Erkenntnisse haften kaum an vorgegebenen Gebäuden…insofern lassen sich gut Trittbrettfahrer entlarven wie z.B. hier:[http://www.idea.de/detail/gesellschaft/detail/london-christliche-auszeichnung-fuer-spitzensportler.html]
    und so mancher Internetauftritt, bombastisch rausgeputz, fällt auf Schaumgeschlagenem zusammen, wie manche Down Syndrom -Läuferinitiative…viel Lärm um nichts…Hauptsache Erwartungen wecken und etwas vortäuschen, preisverdächtig, “man nähme einen Promi”….aber in der Praxis…..????)

    was mich da ( bei Zeltmacher) als Lesestoff interessiert: die Mütterstudie MMM
    http://zeltmacher-nachrichten.eu/content/frau-2000plus-m%C3%BCtterstudie-betreuungsgeld-und-pid
    [http://www.michael-klonovsky.de/content/view/150/42/]

    Wildern in fremden Claims sozusagen

    sowie u.a. die Themen
    Evangelikale
    Charismatiker

    ******
    zutreffender Leserbrief
    variabel einsetzbar auf diverse Gruppen und gleiche Prozesse
    Link s.o.

    “Auch wenn alle Mitglieder einer Gemeinde es abstreiten, ist der “Psycho-Druck” unter Heranwachsenden enorm.

    Dazu kommt, dass es nicht nur zwischen verschiedenen Gemeinden keine wirklich einheitliche Auslegung der Lehre gibt, sondern selbst innerhalb der eigenen Gemeinde die zig verschiedenen Seminar- und Sonntagsschul-“Lehrer” keinen Plan davon haben, was die anderen den Kindern und Jugendlichen eintrichtern. Teilweise sogar widersprüchlich. Kommt davon, dass (angeblich Gott) Leute ohne Ausbildung als Lehrer “beruft”.

    Die Mitglieder halten sich selbst stets für sehr tolerant. Nur nicht innerhalb der Gemeinde – da gibt es nur die eine, die “richtige” Ansicht. Auch gegenüber Außenstehenden trifft ignorant (“ich tu dir nichts, du tust mir nichts”) es besser.

    Einen Unterschied zum Artikel gibt es bei mir jedoch. Ich glaube nicht mehr an Gott. Und auch wenn ich kein Problem habe wenn andere Menschen an Gott glauben, verachte ich die Institution “Religion” auf’s tiefste – egal welche. Hier geht es nur um Macht über andere Menschen und Profit – auch wenn immer behauptet wird, niemand müsse den “Zehnten” zahlen, das sei nur freiwillig – wohl eher “zwangsfreiwillig”. Deshalb gehört Missionieren in meinen Augen auch verboten.
    Bilderberger”

  38. ..... sagt:

    Korrektur:
    DEshalb gehört Missionieren in meinen Augen auch verboten.” Zitat Ende

    Bilderberg
    gehört in die Abfolge darüber unter
    Charismatiker

  39. ..... sagt:

    noch ein Nachsatz an “die LISAS”, die bezüglich Erziehung zwar gern die Eltern in die Pflicht nehmen aber gleichzeitig kontraproduktiv die Eliminierung der Familienarbeit und einer anwesenden Person glorifizieren

    Zitat “Man fragt sich nur, wo sollen die Jugendlichen es denn lernen, wenn die gleichen Verbände weniger Erziehung in der Familie fordern? Fakt bleibt: Kinder und Jugendliche mit intaktem Elternhaus und Eltern, die Zeit haben, kommen anschließend besser im Berufsleben zurecht.”

  40. ..... sagt:

    wen es interessiert:
    überregionales Aussteiger-Seminar
    und TV/Radio-Sendungen Tipps bei artikel-4

  41. Hypatia sagt:

    Albert Eisenring sagt:13.08.2012 um 22:58

    “Es schütteln beileibe nicht alle Mathematiker den Kopf über Schmidt-Salomons Aufsatz zur Willensfreiheit. Und bei jenen, die solches tun und nicht an Parkinson leiden, stellt sich die Frage, ob sie überhaupt imstande sind, ausserhalb des mathematischen Fokus zu denken, respektive, ob sie ihre Überheblichkeit (Kennzeichen dogmatisch operierender Menschen) soweit drosseln können, dass sie sich in Gedankengänge anderer hineinversetzen können.”

    Das haben Sie aber schön gesagt, wirklich ! ! ! Wegen solchen Sätzen lese ich diesen blog immer wieder gerne.
    🙂

  42. Edi Brugger sagt:

    @Luana 09.08.2012 um 15:33

    Entschuldigen sie, wenn ich erst jetzt reagiere, aber sie haben mir eine Knacknuss ins Nest gelegt. Es war für mich auch nicht offensichtlich, denken wir bewusst oder unbewusst, wenn wir am „grübeln“ sind.
    Ich halte es aus eigener Beobachtung für offensichtlich, dass normale Suchroutinen im Gehirn programmiert ablaufen, ohne dass uns die einzelnen Suchschritte bewusst werden. Wie das genau abläuft weiss z.Zt. vermutlich noch niemand, das wir nicht wissen, wie unsere Erfahrung abgespeichert wird.

    Sie suchen einen Namen: „wie hiess doch damals der Schauspieler von Alexis Sorbas ?“. Er fällt ihnen einfach nicht mehr ein, mit einem nicht sehr befriedigendem Gefühl (Unlust) „vergessen“ sie das Problem und machen die Rösti fürs Nachtessen. Plötzlich und unvermittelt fällt ihnen der Name ein; natürlich, Anthony Quinn!“. Als Belohnung spüren sie eine Erleichterung bis hin zur Freude (Lustgefühl). Das Problem baut eine Spannung auf, die dann durch die Lösung abgetragen wird. Der Suchablauf erfolgt programmiert im Unbewussten.

    Der Ablauf beim vermeintlich freien Willen erfolgt genau gleich. Wir orten ein Problem (Unlustgefühl) und das Gehirn präsent uns eine (lustbetonte oder unlustvermindernde) Lösung ins Bewusstsein, aufgrund der gespeicherten Erfahrung. Ist die Lösung genügend lustbetont wird die Spannung abgebaut, andernfalls sucht das Gehirn weiter.

    Interessant ist aber ihre Frage, was passiert wenn wir in Gedanken versunken sind. Ich vermute, dass sie mit dem Rechenaufwand auf dem richtigen Weg sind. Das Gehirn verbraucht bekanntlich sehr viel Energie (ATP Adenosintriphosphat). Bei einem grossen Problem kann es durchaus sein, dass dieser Aufwand fehlt um das Bewusstsein (Bearbeitung der aktuellen Sinneserfahrung) voll auf Trab zu halten. Ich weiss es auch nicht mit Sicherheit.

    Wahrscheinlich kann ihnen unser Spezialist für “freien Willen”, eine mathematische Lösung präsentieren.

  43. Edi Brugger sagt:

    @ Albert Eisenring

    Ich schliesse mich Hypatia an.

  44. Luana sagt:

    @Edi Brugger

    Herzlichen Dank für die interessante und lehrreiche Antwort. Natürlich habe ich es auch schon erlebt, dass mir ein Name, der mir partout nicht einfallen wollte, Stunden später “spontan” wieder in den Sinn kam. Ihr Erklärung für dieses Phänomen ist einleuchtend,

  45. Albert Eisenring sagt:

    Danke Hypatia und Edi Brugger für Euer Kompliment – hat mich sehr gefreut. Leider sind solche Einfälle, wie das mit Parkinson, eher seltene Ereignisse. Und um auch das mal von der Seite des „Freien Willens“ her zu beleuchten: ich kann ja letztlich nichts dafür; dieser Gedanke ist mir einfach zugeflogen, so wie das mit jedem Gedanken geschieht. Selbst die sogenannt bewusst gedachten Gedanken tauchen aufgrund einer Veranlassung auf, welche man nicht selbst bestimmt hat. Vielleicht denkt jetzt jemand über das hier Geschriebene bewusst nach – die Veranlassung dafür ist dann wohl durch das Lesen dieses Textes selbst erfolgt. Sogar wenn sich jemand gerade jetzt vornimmt, morgen um eine bestimmte Zeit etwas Bestimmtes gedanklich durchzugehen, so wurde dieser Entscheid aufgrund der aktuell vorzufindenden Umstände und Motivationen gefällt, welche nicht durch einen selbst verursacht worden sind.

    Ganz grundlegend lässt sich sogar sagen, dass unser Überleben nur möglich ist, weil wir so programmiert sind, dass wir jede Entscheidung zu unserem besten Wohl fällen. Kein Mensch kann anders entscheiden, als so, wie es ihm unter den jeweiligen Umständen und den verfügbaren Informationen am besten erscheint, respektive, was ihm am meisten Genuss verspricht. Niemand entscheidet sich für eine weniger günstige oder nicht ideale Variante. Um es noch deutlicher zu sagen: einem Menschen ist es gänzlich unmöglich, etwas zu tun, das seinen Neigungen (welche man ja auch nicht selbst auswählen konnte) entsprechend weniger günstige Ergebnisse liefert, als es eine andere (jedoch nicht gewählte) Entscheidung versprochen hätte.

    Einige Zeit nach einer Entscheidungsfällung mag man erkennen, dass die damalige Entscheidung falsch war. Vielleicht dauert es Jahrzehnte (was etlichen beispielsweise bei der Partnerwahl passiert), und manchmal dauert es bloss Sekundenbruchteile (z. B. dem vorausfahrenden Auto zu nahe aufgefahren und dann nicht rechtzeitig bremsen können), bis man erkennt, dass die damalige Einschätzung falsch war, die dann zur folglich ebenso falschen Entscheidung führte, welche einem den ganz sicher nicht gewollten Frust oder/und hohe Kosten beschert hat. Doch zum Zeitpunkt der Entscheidungsfällung waren die tatsächlichen Folgen eben nicht bekannt, sonst hätte man sich garantiert anders entschieden. Allenfalls nachher auftretende Vorwürfe, wie „das hätte ich doch wissen sollen“ sind bloss ein automatisch ablaufender Schutzmechanismus, der uns vor weiteren solchen Missgeschicken bewahren möchte.

    Wenn jedoch erkannt worden ist, dass alle Gedanken, alle Taten und Entscheidungen einfach nur geschehen – genauso wie auch die Geburt – dann ist man gar nicht mehr versucht, sich und anderen Vorwürfe zu machen. Jedes Ereignis, jeder Gedanke, selbst der Ich-Gedanke geschieht – ohne dass sich ein Verantwortlicher dafür finden lässt.
    Am besten an jeder x-beliebigen Entscheidung selbst überprüfen, ob „ich“ den Gedanken dachte/verursachte oder ob der Gedanke nicht einfach so aufgetaucht ist – selbst wenn es sich denken sollte „ja, ich habe das so entschieden/gedacht“ so lässt sich bei aufmerksamem Hinschauen auch dies als Gedanke, der einfach aufgetaucht ist, erkennen. Oder etwa nicht?
    Was stellt Ihr dabei fest?

  46. Pasionaria sagt:

    Christian Duerig
    Wie heisst es so schön ‘freudianisch’: Der Verlust von Anstand/Höflichkeit ist das erste Zeichen von Schwachsinn!

  47. Albert Eisenring sagt:

    Herr Duerig, wie kommen Sie nur dazu, ohne meine Darlegungen nicht mal annährend verstehen zu wollen, mir vorzuwerfen, dass ich nie begründen gelernt habe?! Nur so nebenbei bemerkt, war es überdies gar nicht meine Absicht etwas zu begründen, sondern selbsterklärend, sowie für jeden einfach und schnell selbst überprüfbar aufzuzeigen, dass es den „Freien Willen“ im herkömmlichen Verständnis so gar nicht geben kann. Wenn Sie meine Fehler aufdecken und mich blossstellen wollen, dann müssen Sie allerdings genau das tun, dessen Unfähigkeit Sie mir bezichtigen: BEGRÜNDEN!

    Aber unbegründet Schwachsinn, Verwirrung und anderes mehr vorzuwerfen, lässt neben offensichtlich schlechtem Stil auf demagogischen Fundamentalismus schliessen. Sie zeigen sich hier derart unfähig, andere Gedankengänge (ausser meinen auch jene von so ziemlich jedem Blogger hier) auch nur mal ansatzweise nachzuvollziehen, dass ich mich ernsthaft frage, ob Sie vielleicht am Asperger-Syndrom leiden.

  48. Hypatia sagt:

    “Wenn jedoch erkannt worden ist, dass alle Gedanken, alle Taten und Entscheidungen einfach nur geschehen – genauso wie auch die Geburt – dann ist man gar nicht mehr versucht, sich und anderen Vorwürfe zu machen. Jedes Ereignis, jeder Gedanke, selbst der Ich-Gedanke geschieht – ohne dass sich ein Verantwortlicher dafür finden lässt.”

    Ich habe etwa beim Schreiben öfters die Vermutung, dass nicht ich schreibe, sondern “es” schreibt. Dieses “es” aber ist ein Teil meines Selbst. So würde ich auf die Frage, wer nun das und das geschrieben hat, obwohl “es” in mir schrieb, ganz klar antworten, dass ich das und das geschrieben habe.

    Wenn wir alle unsere Gedanken und Gefühle, Handlungen und Entscheidungen damit beschreiben würden, indem wir meinten, sie seien (ohne unser Zutun) geschehen, anstatt, ich habe sie gedacht, gefühlt, getan und gewollt, so wären wir auch nicht mehr dafür verantwortlich, so scheint es zunächst. Aber ich sagte doch, “indem wir meinten”, es seien Geschehnisse, so wäre die Beurteilung, dass es sich um blosse Geschehnisse handelte doch von jenem “wir”, bzw “ich” abhängig, dass meint oder meinte. So wären wir dennoch dafür verantwortlich, weil wir ja meinten, dh weil “wir” es sind, weil “ich” es bin, der meint, es seien Geschehnisse. Denn es ist ja nicht ausgeschlossen, dass wir uns mit dieser Meinung irren – oder ist dieses Meinen dann auch wieder ein Geschehen, das wir nicht in der Hand haben, sondern einfach so geschieht? – Ist dieses Urteilen oder Meinen, dass meine Gedanken, Gefühle, Handlungen und Entscheidungen bloss Geschehnisse sind, die sich einzig und allein physikalischer Kausalität verdanken, selbst auch nur ein Geschehen, das sich einzig und allein physikalischer Kausalität verdankt? – Wohl kaum! Denn wäre dem so, dann wäre alle Wissenschaft und Philosophie, alle Praxis, Kultur und Technik, bloss eine Laune der Natur, finales Handeln wäre eine Illusion, der Mensch verfolgte keine Ziele aus wohl überlegten Gründen, sein Urteil hätte kein logisches Kriterium und könnte daher auch nicht auf seine Richtigkeit hin überprüft werden, da alles bloss physikalischen Gesetzmässigkeiten folgte. So zeigt sich: wenigstens die Logik oder der Logos sowie der Nous, die Vernunft, die diesen Logos zu vernehmen imstande ist, müssen von vornherein sich von jenem bloss natürlichen Geschehen distanzieren bzw loskoppeln. – Sonst gäbe es überhaupt kein vernünftiges Urteilen über die Frage, ob jene menschlichen Vermögen blosse physikalische Ereignisse seien oder nicht.Aber da es dieses vernünftige Urteilen gibt, müssen wir notwendigerweise zu dem Schluss kommen, dass jene kognitiven Leistungen wie Denken, Verstehen, Entscheiden und planvolles Umsetzen keine bloss natürlichen Vorkommnisse sein können, sondern ein Selbst voraussetzen, das sich seiner bewusst ist und das heisst: darum weiss, dass es ist, in dem jeweils ich denke, verstehe, entscheide, handle.

    Es ist daher schon so, dass wir vernünftigerweise davon ausgehen können, dass wir für unsere Gedanken, Wahrnehmungen und “Verstehungen”, unsere Entscheidungen und Handlungen ZUR VERANTWORTUNG gezogen werden können, falls dies nötig sein sollte.

    Aber das bedeutet natürlich nicht, dass alle Menschen in diesem Sinne vernünftig sind. Meiner Ansicht nach leben viele, wenn nicht die meisten, in einer Art Bewusstseinskoma, sodass ihnen alles einfach und natürlicherweise geschieht ohne dass sie je wissen, wie ihnen und warum ihnen so geschieht, wie ihnen geschieht. Das heisst, Vernunft ist den Menschen auf natürliche Weise nur als Anlage gegeben, es braucht daneben die Bildung zur Vernunft, die sie zur Verwirklichung und Wirklichkeit bringt, aber ohne diese Bildung zur Vernunft verkümmert jenes Vermögen, das in uns allen angelegt ist.

    Sie mögen jetzt vielleicht denken, dies sei alles bloss Ein-Bildung und wir kämen nie aus unseren natürlichen Prozessen heraus, sondern lebten ständig darin. Ich aber sage Ihnen: Jenes Vermögen der Imagination ist überhaupt das grösste, das wir besitzen und das wir nicht nutzlos verkümmern lassen sollten. Das hat schon I. KANT erkannt und ihr eine besondere Stelle in seiner Kritik der reinen Vernunft eingeräumt. Zurecht! Das bedeutet dann aber auch, dass wir uns auch imaginieren können, alles sei bloss ein natürliches Geschehen und es gibt keine Vernunft, keine Logik, kein Denken und Verstehen, kein Wollen und Handeln auf ein Ziel hin. Aber gerade weil wir auch dies unserer Imagination verdanken, kann es sich nicht mehr nur um ein “natürliches Geschehen” handeln. Das zu sehen, vermag allein die Einsicht, die ich niemand streitig mache, aber die zu nutzen ich jedem empfehle.

    Gute Nacht

  49. ..... sagt:

    die Jungianer würden “es” bestätigen, Abtelung “kreatives Schreiben”, dass “es” schreibt. “Kennzeichen” dafür sind z.B. Wiederholungsformuierungen =doppelte Aussagen.
    Man fühlt sich oft besonders “gedrängt”.

  50. @ Hypatia 15.08.2012 um 23:21
    Ich danke Ihnen, dass Sie sich die Mühe genommen haben Eisenring, zum Nachdenken zu bewegen.
    Für Sie, Hypatia, ein Bettmümpfeli.
    Anne: Don’t You imagine things different from what they are ?
    Marilla: No
    Anne: Oh, Marilla, how much you miss.
    (Script Part 1, Script Index 2 at the end)
    Hypatia, lernen Sie “Anne Of Green Gables” von Lucy Maud Montgomery kennen. Sie sehen sich im Spiegel.
    Hier der Link zum Script: http://greengables.tripod.com/

    @ Pasionaria
    Mit Sigmund Freud sind Sie auf Ihrem richtigen Weg. Ich wünschen Ihnen gute Genesung.
    (Für mich gehört er zu den zwielichtigen Figuren.)

    @ Edi Brugger
    Viele von Ihren aufgeworfen Fragen können Sie mit “Brain Facts” beantworten. Sie werden aber auch gezwungen, Ihre Fragen neu zu formulieren. Sie finden “Brain Facts” als PDF-Datei via Google. Viel Spass.

    @ Eisenstein
    Menschen die Wörter wie “offensichtlich”, “grundlegend”, “einleuchtend” uam. verwenden, respektiere ich meistens nicht.
    Mit Ihren eigenen Schlussfolgerungen können Sie selber überprüfen, dass Ihre Darlegungen (Plausibilitätsbetrachtungen) falsch sind.

    Bemerkung
    Die Neuroscience hat in den letzen Jahren viel erstaunlicheres entdeckt:
    Es scheint, dass sich im Gehirn Prozesse abspielen, so wie wir sie in unserer Umwelt kennen und noch mehr. Es gibt sogar Mord und Totschlag. Erschrecken Sie nicht: Es werden Neuronen vernichtet. Vermutlich geschieht das bei jedem Lernprozess. Ferner werden neue Neuronen “geboren”. Wir sind in der Lage, in jedem Lebensalter zu lernen. Das Gehirn ist viel anpassungsfähiger als wir es uns vorstellen können.
    John Horton Conway und Simon Kochen decken auf, dass Freier Wille sogar ausserhalb unsere Welt auftritt, zum Beispiel beim Verhalten des Elektronenspin.
    Es gibt nur eine Welt. Es ist die Quantenwelt. Forscher beschreiben diese Welt mit der Quantenmechanik. Wer behauptet, diese Welt zu kennen, der ist ein Lügner. (Lesen Sie die Zitate von Richard Feynman im Beitrag von Christian Duerig sagt:
    09.08.2012 um 10:47)