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Stosstrupp Gottes in den Wandelhallen

Hugo Stamm am Donnerstag den 3. Mai 2012

Die Wandelhallen des Bundeshauses sind ein beliebtes und wichtiges Tummelfeld der Lobbyisten aus Wirtschaft und Verbänden. So auch an der Sondersession, zu der sich der Nationalrat heute und morgen versammelt. Im Kreis der erlauchten PR-Leute ist Beat Christen ein exotischer Interessenvertreter. Der gläubige Christ weibelt seit über 20 Jahren dafür, christliche Ideen in der Bundespolitik zu verankern. Er sieht sich als Lobbyist seines Herrn und wird gern als Bundeshaus-Beter bezeichnet. Erfüllung fände er, wenn sich das Bundeshaus in ein Gotteshaus verwandeln würde. In ein christliches natürlich – nomen est omen.

Christen wandelt unermüdlich in den heiligen Hallen. Der St. Galler CVP-Nationalrat Jakob Büchler hat ihm einen Badge für den Zutritt zur Wandelhalle verschafft. Der Bundeshaus-Beter hatte vor über 20 Jahren eine Eingebung, als er in der Bibel bei Timotheus las, die Gläubigen sollten für die Regierenden beten. Ausserdem segnete ihn ein Gläubiger mit dem Spruch aus Josua 1,3: «Überall, wo du die Fusssohlen hinlegst, wird Gott dir das Land geben.» Was sich bewahrheitet haben soll. Obwohl er missionarisch tätig ist, sagt er: «Ich habe im Bundeshaus noch nie jemanden bekehrt.» Das ist auch nicht nötig, denn er glaubt: «Das macht der himmlische Vater selbst.»

Freikirchliches Muster

Diese wortgläubige Bibelauslegung entspricht exakt freikirchlichem Denk- und Glaubensmuster. Doch der sportliche, fromme Mann, der sorgsam darauf bedacht ist, keine heiklen Aussagen zu machen, wehrt sich gegen diese Etikettierung: «Ich will nicht in die freikirchliche Ecke gedrängt werden», sagt er im Gespräch an seiner Berner Wirkungsstätte. Das überrascht, denn Christen stand von 1979 bis zu seiner Pensionierung vor einem Jahr im Lohn der Vereinigten Bibelgruppe (VBG), die eindeutig freikirchlich ausgerichtet ist.

Christen hängt seine fundamentalistische Ausrichtung aus taktischen Gründen nicht an die grosse Glocke. So hilft ihm denn auch, dass ihm mit Jakob Büchler ein strenggläubiger Katholik die Akkreditierung gegeben hat, und nicht ein freikirchlicher Parlamentarier der Evangelischen Volkspartei.

Christen spricht rund ein Drittel der Parlamentarier per Du an, zu einem weiteren Drittel pflegt er gute Beziehungen. Diese gehören vor allem der EVP, CVP und SVP an. Namen nennt er nicht gern, Diskretion ist ihm heilig. Er will auch nicht verraten, zu welchen Bundesräten er einen direkten Draht hat. Selbstsicher sagt er: «Meinem Vater gehören die UBS und das Bundeshaus.» Mit dieser Botschaft will er die Parlamentarier indoktrinieren, wie er erklärt. Unter Vater versteht Christen den christlichen Gott.

Seelsorger für Parlamentarier

Für manche Parlamentarier übt er seelsorgerische Funktionen aus: «Sie kommen zu mir, wenn sie persönliche oder körperliche Probleme haben.» Dann betet er für sie. Doch wie steht es mit dem politischen Einfluss? Christen weicht aus: «Ich gebe meine Meinung bekannt, wenn sie biblisch eindeutig ist», sagt er. Die Bibel müsse auch in der Politik die zentrale Richtschnur sein.

Christen lädt immer wieder Parlamentarier zu Begegnungen mit Bibelgruppen ein. Nicht ohne Stolz erzählt er, dass schon rund 80 National- und Ständeräte teilgenommen hätten. So vor einiger Zeit auch der Präsident der SP, Christian Levrat, der mit Christen junge Evangelikale in Freiburg besuchte. Er sei aus Neugier gegangen und weil er wenig über Freikirchen wisse, sagte Levrat.

Bibelgruppen in Bundesämtern

Neben seiner Lobbyarbeit im Bundeshaus war Christen an der Gründung von über 200 Gebetsgruppen an Mittelschulen und Universitäten, in Betrieben und Verwaltungen beteiligt. Auch wenn er und die VBG es nicht gern zugeben: Ziel ist die Missionierung breiter Bevölkerungskreise im freikirchlichen Sinn. Christen sucht aber nicht nur Einfluss in den Wandelhallen, seine Bibelgruppen sind auch in der Bundesverwaltung präsent: «In jedem Departement und einigen Bundesämtern ist mindestens eine Gebetsgruppe aktiv.» Er hat 1998 zusammen mit Parlamentariern auch die Arbeitsgruppe «Christ und Politik» − vormals «Vision für die Schweiz» − gegründet. Sie verfolgt das Ziel, engagierte Christen aller Parteien zu vernetzen und das christliche Gedankengut in der Politik zu verankern.

Die meisten Parlamentarier finden nette Worte, wenn sie auf den Bundeshaus-Beter angesprochen werden. Es gibt aber auch kritische Stimmen. Ein CVP-Parlamentarier, der nicht genannt sein will, hat Christen anfänglich bei seinem Engagement unterstützt. Mit der Zeit missfiel ihm jedoch sein ausgeprägter Glaubenseifer. «Christen ist eindeutig freikirchlich ausgerichtet», sagt er und fügt an: «Er liegt oft auf der radikalen Linie von EDU und SVP, die nicht mit dem christlichen Gedankengut vereinbar ist.» Christens Präsenz im Bundeshaus findet er inzwischen penetrant: «Man kommt in den Wandelhallen nicht an ihm vorbei. Er will in der Schweiz eine Gebetsarmee aufbauen. Ich habe Angst, dass sich auf solchen Wegen der christliche Fundamentalismus immer mehr ausbreitet.»

Christen weibelt nicht allein

Der Parlamentarier sagt weiter, viele Kollegen stellten sich gut mit Christen und der Gruppe «Christ und Politik», weil dies Wählerstimmen bringe: «Da braut sich eine unheilige Allianz von Freikirchen zusammen, bei der auch viele SVP-Vertreter aktiv sind.»

Christen ist nicht der einzige Gottes-Lobbyist im Bundeshaus. Jean-Claude Chabloz hat ebenfalls einen Passepartout. Bis vor gut einem Jahr gehörte auch noch Maria Wyss zum Team, doch sie erlitt eine tödliche Krankheit, weshalb sich der freikirchliche Stosstrupp Gottes reduziert hat.

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230 Kommentare zu “Stosstrupp Gottes in den Wandelhallen”

  1. Pasionaria sagt:

    Heidi Reiff
    Pe_st faehrt Ihnen nicht an den Karren, Ihr Karren ist einfach zu knarrig……. Ein guter Ratschlag: weniger (Kommentare) waere mehr, weniger Wiederholungen waeren nachhaltiger und das Verzichten von rassistischen Anspielungen waere gehaltvoller.
    Ich koennte mir vorstellen, dass im Mama-Blog Ihre Texte teilweise nicht aufgeschalten werden, weil Sie sich endlos wiederholen und praktisch nie wirklich zum Thema Stellung nehmen.
    Betrachten Sie also unseren pest hier einfach als hilfreiche Impfung gegen die Posting-Pest!

  2. heidi reiff sagt:

    @ pasionaria

    Ratschläge sind auch Schläge, ich habe alle Bücher von ALICE MILLER GELESEN, eine POLIN, nach ihren KRÄFTEN PIONIERARBEIT GELEISTET HAT WAS KINDSMISSHANDLUNG BETRIFFT. ICH BIN NACH WIE VOR AUF DER SEITE DER KINDER. MACHE IMMER GUTE ERFAHRUNGEN MIT DIESEN SOG. boesen GOOFEN………, WO IST DAS PROBLEM , ich bin am üben meiner neuen Tastatur an meinem COMPUTER, NA UND…….., GEHT ES IHNEN UM MACHT UND DOMINANZ IM HS-STAMM-BLOG …….

  3. Pasionaria sagt:

    Heidi Reiff
    Das Problem ist, dass Sie IMMER DASSELBE schreiben – mindestens zum 87sten Male. Das ist mind. 85 x zu viel. Das ist alles,worum es geht.

  4. heidi reiff sagt:

    @pasionaria

    Ich habe meine LEICHEN schritt für schritt aus dem keller geholt, ein harter weg, mit vielen auf und abs, es geht mir auch nicht um eine mitleidstour, ich erhole mich jetzt im Bett und, weich tut echt gut, kein NAGELBRETT, KAPITO…….., heisse weder jeanne d’arc noch mutter theresa, hat homo sapiens nichts gelernt aus 2 schrecklichen weltkriegen , ist ARCHIPEL GULAG DIE LOESUNG. JA ICH WIEDERHOLE MICH OFT, SOLL ICH MICH JETZT EINWEISEN LASSEN IN DIE PUK IN BASEL ODER INS BURGHOELZLI IN ZH , nein danke …….

  5. Pasionaria sagt:

    Ach Heidi Reiff
    Die Bitte, dass Sie sich BITTE nicht am Laufmeter, und dies ueber Jahre hinweg, wiederholen moegen, hat aber gar nichts mit dem Einweisen……etc. zu tun, nicht im geringsten!
    Mit all den Leichen, die Sie schon aus dem Keller holten, koennen Sie problemlos ein Krematorium eroeffnen. Und das ist wohl weder in Ihrem noch in unserem Sinne.
    Dass Sie die Alice Miller vergoettern ist auch bekannt, kein Mensch sagt ja das Gegenteil davon.
    Dass boese Eltern – boese Kinder zeugen, wie liebe Eltern liebe…..stimmt zwar auf der ganzen Line NICHT, aber wir wissen jetzt, dass es Ihre Meinung ist. All diese Themen koennen wirklich ad acta gelegt werden.
    Geben Sie doch zur Abwechslung in einem Ihrer Kommentare etwas zum Blogthema ab, das wuerde alle hier sehr freuen und Sie als unabhaengig denkende Person ehren.
    Gutes Gelingen.

  6. mensch sagt:

    ajajaj – gutes gelingen- sie könnten ja das ghostwriting übernehmen, pasionaria

  7. andersen sagt:

    Also, ich fand die Beträge von Hypatia immer spannend, es war ein Art Leidenschaft drinnen und auch viel mit Gefühl.
    Ich fand es schön, wenn Hypatia weiter schreiben würde.

    Vielleicht kann die Pasionaria ja ein Insel kaufen, wie der Spiegelbild Cuba und dann eigene Zensur üben.
    (Wer was sagen darf und nicht)
    Nur, ich denke in der Schweiz ,wird es kaum ein Erfolg erzielen.

  8. andersen sagt:

    Korrektur:Beiträge

  9. andersen sagt:

    Zum Thema zurück:

    Die Milchstrasse ziegt den Weg nach Compostela.

    Es gibt keine Religion oder der Kommunismus(Atheismus/Brights), die in der Lage wäre, alle Sternen zusammenzubringen.
    Dann geschähe dies, würde das Universum zu einem riesigen leeren Raum werden und seine Daseinberechtigung verlieren.

    Jeder Stern-und jeder Mensch-hat seinen eigenen Raum und seine besonderen Eigenschaften.

    Es gibt grüne, gelbe, blaue, weisse Sterne, es gibt Kometen und Meteoriten, es gibt Sternennebel und-ringe.
    Was von hier unten wie ein Haufen gleicher Punkte aussieht, sind in Wirklichkeit Millionen unterschiedlicher Dinge, die in einem Raum verteilt sind, die die menschliche Vorstellungskraft übersteigt.

    Vorher hat der Mensch, weil es noch Tag war, nur den Lärm gehört.
    Im Nacht kann der Mensch in aller Ruhe,die Sternen betrachten, ein Licht, die der Mensch anstreben kann.

    Manchmal denke ich, hat die Sternen mich auch betrachtet?

    Gute Nacht.

  10. Edi Brugger sagt:

    Der alte Stockfisch hat sich auch wieder in den Blog eingenistet. Im Moment ist aber sogar sein Müll eine Abwechslung zu den dänischen und Reiffschen Ablagerungen.

  11. Edi Brugger sagt:

    Danke Hugo

  12. Kein Gott, nirgends sagt:

    Das muss aber schon ein sehr parteiischer Gott sein. Parteiisch für die Eliten (wenn er denn ist) für die Entrechteten ist er jedenfalls nicht. Nicht erkennbar.

    Da ich bereits ein paar Lebensjahrzehnte vorweisen kann, empfinde ich diese Zeit als eine hochgradig ‘crazy’ Zeit. Und eine Zeit des Blöffs im großen Stil, in welcher man nicht mehr sicher sein kann, dass eine christliche Bildungs-und Forschungs-Bundesministerin nicht auch kopiert und getäuscht hätte.

    Ich kaufe eine Wochenzeitung und erhalte unfreiwillig eine blaue Beilage des Verlagshauses Kastner AG. (elitereport.de) ELITE REPORT extra. Ein Report über ausgezeichnete Vermögensverwalter 2012. Lauter Männer-und Vermögensverwalter/Bankhäuser-Portraits. (Frauen kommen in den Entscheidungs.-und Blöffketten in diesem Papier nur mini als Staffage im Gruppenfoto ferner liefen vor . An Hässlichkeit kaum zu übertreffende Männer in Verbindung mit Sachwerten und Statussymbolen um so mehr.) Ein geradezu unumstößlicher Machtblock? Die globale Vermögenswirtschaft und Finanzindustrie stark zusammen geschweißt.
    Und offenbar wird sie hier und da landespolitisch “demokratisch” mitgetragen…und niemand der reichen Apfelbaumbesitzer hat ein schlechtes Gewissen
    etwa gegenüber verdorbenem Grundwasser (aus Biosprit und Biogasanlagen)
    gegenüber Lebensmittelspekulationen….
    Hauptsache, *sein Geld arbeitet”….Dass Geld nicht arbeiten kann sondern eine dumme faule Sau ist, kann Volker Pispers wohl dem letzten FDP-Wähler nicht vermitteln? (auch wenn wir den 14. haben…irgendwo wird man den Film noch abrufen können?[http://www.3sat.de/page/?source=/kleinkunst/www/142796/index.html]

    In derselben Zeitung ( mit der ungewünschten Beilage) im Dossier Glauben und Zweifeln der Artikel “Der Trainer Gottes” über den Mönchbruder und Manager-Coach und Marathonläufer (für Geld) T.A.Breer. Ein Führungskräftefitmacher! Tja…das brauchen wir! Die armen Handaufhalter “mein Haus, mein Boot, mein Pferd, mein Zweithaus…”. Für eine Beratung im Kloster 75Euro hinlegen. WIE PERVERS IST EIGENTLICH DAS SYSTEM KIRCHE ? (in dem Falle die reiche katholische Kirche?) Lässt sie arme Schlucker mit Problemen auch zu diesem Herrn (aus dem Stosstrupp Gottes?) vor? Auch wenn sie es nicht bezahlen könnten?

    http://www.zeit.de/2012/20/Serie-Pater-Coach

  13. test sagt:

    Kein Gott, nirgends

    schrieb:

    Das muss aber schon ein sehr parteiischer Gott sein. Parteiisch für die Eliten (wenn er denn ist) für die Entrechteten ist er jedenfalls nicht. Nicht erkennbar.

    Da ich bereits ein paar Lebensjahrzehnte vorweisen kann, empfinde ich diese Zeit als eine hochgradig ‘crazy’ Zeit. Und eine Zeit des Blöffs im großen Stil, in welcher man nicht mehr sicher sein kann, dass eine christliche Bildungs-und Forschungs-Bundesministerin nicht auch kopiert und getäuscht hätte.

    Ich kaufe eine Wochenzeitung und erhalte unfreiwillig eine blaue Beilage des Verlagshauses Kastner AG. (elitereport.de) ELITE REPORT extra. Ein Report über ausgezeichnete Vermögensverwalter 2012. Lauter Männer-und Vermögensverwalter/Bankhäuser-Portraits. (Frauen kommen in den Entscheidungs.-und Blöffketten in diesem Papier nur mini als Staffage im Gruppenfoto ferner liefen vor . An Hässlichkeit kaum zu übertreffende Männer in Verbindung mit Sachwerten und Statussymbolen um so mehr.) Ein geradezu unumstößlicher Machtblock? Die globale Vermögenswirtschaft und Finanzindustrie stark zusammen geschweißt.
    Und offenbar wird sie hier und da landespolitisch “demokratisch” mitgetragen…und niemand der reichen Apfelbaumbesitzer hat ein schlechtes Gewissen
    etwa gegenüber verdorbenem Grundwasser (aus Biosprit und Biogasanlagen)
    gegenüber Lebensmittelspekulationen….
    Hauptsache, *sein Geld arbeitet”….Dass Geld nicht arbeiten kann sondern eine dumme faule Sau ist, kann Volker Pispers wohl dem letzten FDP-Wähler nicht vermitteln? (auch wenn wir den 14. haben…irgendwo wird man den Film noch abrufen können?[http://www.3sat.de/page/?source=/kleinkunst/www/142796/index.html]

    In derselben Zeitung ( mit der ungewünschten Beilage) im Dossier Glauben und Zweifeln der Artikel “Der Trainer Gottes” über den Mönchbruder und Manager-Coach und Marathonläufer (für Geld) T.A.Breer. Ein Führungskräftefitmacher! Tja…das brauchen wir! Die armen Handaufhalter “mein Haus, mein Boot, mein Pferd, mein Zweithaus…”. Für eine Beratung im Kloster 75Euro hinlegen. WIE PERVERS IST EIGENTLICH DAS SYSTEM KIRCHE ? (in dem Falle die reiche katholische Kirche?) Lässt sie arme Schlucker mit Problemen auch zu diesem Herrn (aus dem Stosstrupp Gottes?) vor? Auch wenn sie es nicht bezahlen könnten?

    http://www.zeit.de/2012/20/Serie-Pater-Coach

  14. Lisa sagt:

    @ pasionaria

    Stimmt nicht! Manchmal ist wirklich erstaunlich was Kinder durchhalten und wozu sie als Erwachsene sich entwickeln.
    Auf jeden Fall sind ein paar Stolpersteine im Leben von Kindern sogar sehr wichtig, damit sie als Erwachsene auf die eigenen Beine zu stehen kommen. Zuviel zu locker ohne Verantwortung für sein eigenes Verhalten übernehmen zu müssen funktioniert nie wenns drauf ankommt. So ist es gut gelernt zu haben wie Zwischenmenschliches etwa geht – wer zuletzt kommt passt sich z.B. den Gepflogenheiten in einem Betrieb ein sonst ist er schnell wieder weg -, sich gewissen Takt und Höflichkeit angeeignet zu haben schützt vor ganz vielen sehr peinlichen Situationen und der Umgang mit Geld verhilft zu “de bon comptes font de bons amis”, dass Leute, die zuverlässig ihre Rechnungen bezahlen im allgemeinen wesentlich mehr “Kredit” haben bei allem was sie so ins Auge fassen.

    Alice Miller in Ehren, Sie hat aber partiell ihrer eigenen Theorie abgeschworen und das wohl, weil die Erfahrungen Gegenteiliges bewiesen haben. Es schadet niemandem, mal eine Weile unten durch zu müssen. Trotzdem halte ich von z.B. prügelnden Eltern, Erziehern und Lehrern gar nichts, wohl wissend, dass man manchmal ganz simpel “nein” sagen muss weil vernünftige Erklärungen noch nicht wirklich ankommen. Wer will, dass sie eines Tages ankommen werden kommt über’s begrenzende “nein” nicht hinweg.

  15. Kein Gott, nirgends sagt:

    Kinder wollten sie haben!

    (Petition kinderreicher Familien…Für ein Ende der strukturellen Benachteiligung von Familien…)

    http://www.openpetition.de/petition/gezeichnet/fuer-ein-ende-der-strukturellen-benachteiligung-von-familien-im-deutschen-sozialversicherungssystem

  16. Pasionaria sagt:

    Lisa
    Das ist nun aber ganz originell, jetzt soll schon etwas NICHT stimmen, das ich gar nicht gesagt habe. Was denn, gute Lisa?

  17. nachlesen sagt:

    Robert Misik – Die gefährliche Sekte der Ökonomen
    Die vergifteten falschen Ratschläge der “hochseriösen Experten”
    Jahrelang haben uns die Vertreter des akademischen ökonomischen Establishments mit ihren Ratschlägen versorgt. Die “hochseriösen Experten” haben uns Deregulierung der Märkte empfohlen und “Strukturreformen”, um die Kräfte der Märkte zu entfesseln. Das Ergebnis war der Kollaps der globalen Finanzmärkte. Die “hochseriösen Experten” haben die Effizienz freier Märkte “bewiesen”, das Ergebnis war ein steiler Anstieg der Ungleichheiten. Und dann haben uns die “hochseriösen Experten” gesagt, nur mit Austeriätspolitik könne die Krise bekämpft und das “Vertrauen der Märkte” wiedergewonnen werden. Das Resultat ist eine Existenzkrise der Eurozone. Wann immer man also Ratschläge der “hochseriösen Experten” befolgt, fliegen einem hinterher mit großer Wahrscheinlichkeit die Trümmer um die Ohren.
    Woher nehmen eigentlich diese “hochseriösen Experten” das Selbstbewusstsein, uns angesichts dieser katastrophalen Bilanz immer noch mit dem Gestus professoraler Aufgeblasenheit mit ihren fatalen Ratschlägen zu behelligen?
    Quelle: Der Standard
    —-

    Geldwäsche in der Schweiz auf Rekordwert
    Die Zahl der Fälle stieg im vergangenen Jahr um satte 40 Prozent auf 1.625 – das sind so viele wie noch nie zuvor
    In der Schweiz sind 2011 viel mehr Fälle mutmaßlicher Geldwäscherei gemeldet worden als im Vorjahr. Die Verdachtsfälle stiegen um 40 Prozent auf 1.625. Die Gesamtsumme der davon betroffenen Vermögenswerte belief sich auf 3,3 Mrd. Franken (2,75 Mrd. Euro). Das ist so viel wie noch nie. Im Vorjahr waren bei 1.159 Verdachtsmeldungen Vermögenswerte im Umfang von rund 850 Mio. Franken betroffen.
    Quelle: Der Standard

    —–
    Attac-Kinospot “Du zahlst – Steueroasen schließen!”
    Quelle: attac via YouTube

    ——
    Rezension; Kathrin Hartmann: “Wir müssen leider draußen bleiben” – Von der Politik über den Tisch gezogen
    Die Politik der letzten zwanzig Jahre hat Spuren hinterlassen. Kathrin Hartmann hat sich auf Spurensuche begeben. Was sie entdeckt hat, ist in großen Teilen Verwüstung. In ihrem Buch „Wir müssen leider draußen bleiben – Die neue Armut in der Konsumgesellschaft“leuchtet Hartmann in die Ecken der Gesellschaft, die Politik und Medien häufig im Dunkeln lassen oder in ein falsches Licht rücken. Die Autorin fordert ein Ende der politischen „Schamlosigkeiten“.
    Hartmann hat eine „Liste der Schamlosigkeiten“ verfasst, zusammenfassend argumentiert sie: „Fast alle politischen Entscheidungen der vergangenen 20 Jahre sind zugunsten der Wirtschaftselite gefallen. Angefangen vom Abbau des Sozialstaates über die Senkung der Lohnnebenkosten für Arbeitgeber bis hin zu großzügigen Steuersenkungen – von der Rettung der Banken auf Kosten der Allgemeinheit einmal ganz zu schweigen.“
    Quelle: Vorwärts

    aus nachdenkseiten heute

  18. Lisa sagt:

    @ pasionaria

    Hach, mein Hasenhäschen, lesen Sie doch den Text nochmal, wenn Ihnen keiner auf der Leitung steht. Bei manchen Leuten dauerts halt einfach etwas länger….war schon immer so.

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