Putolini, oder: Wie sich Führerfiguren inszenieren

History Reloaded

Meister der Körperinszenierung: Wie viel hat Putin von Mussolini abgeschaut? Fotos: Getty Images

Es hat Tradition: Wenn Wladimir Putin in seiner Freizeit in die Wildnis zieht, lässt er die Weltöffentlichkeit an seinen Abenteuern teilhaben. Von seinem jüngsten Kurztrip im Süden Sibiriens hat der Kreml kürzlich jede Menge Fotos veröffentlicht. Wir sehen zum Beispiel, wie der russische Präsident in einem Fluss einen kräftigen Schwumm vollführt. Oder mit ausgebreiteten Armen auf einem Floss in der Sommersonne steht und in der linken Hand einen dicken Fisch hält. Selbstverständlich posiert Putin mit nacktem Oberkörper. Das hat er zu seinem Markenzeichen gemacht. Unvergessen sind seine Fotos als Reiter mit freiem Oberkörper, unterwegs in den Weiten Sibiriens.

Ewig viril: Wladimir Putin sonnt sich in Sibirien (August 2017). Foto: AFP

Auch Benito Mussolini zeigte sich gerne mit entblösster Brust (während einer Ansprache im Sommer 1938 und beim Skifahren 1937). Fotos: Getty

Für einen Mann, der im kommenden Oktober 65 Jahre alt wird, sieht Putin topfit aus. Der Langzeit-Präsident liebt die Inszenierung seines Körpers und seiner Männlichkeit. Er ist eben ein echter Kerl, naturverbunden und sportlich, viril und vital, stets bereit für den Kampf im Dienste des Vaterlands. Der russische Politikwissenschaftler und Publizist Sergei Medwejew sieht hinter dem Gehabe mit dem nackten, muskulösen Oberkörper eine ambitionierte Botschaft: Es soll zeigen, «dass der russische Staat, buchstäblich verkörpert von Putin, stark ist, also alles und alle im Griff hat».

Eine Urgewalt: Der russische Präsident stählt seinen Körper im Baikalsee. Foto: Reuters

Der Duce fand im Mittelmeer etwas weniger herausfordernde Bedingungen vor (ca. 1930). Foto: Getty

Politische Körperinszenierungen haben eine lange Tradition, mit Vorbildern aus der griechischen und römischen Antike. Karl der Grosse, Europas Gründergestalt, soll ein grosser Schwimmer gewesen sein. Schwimmend demonstrierte er Freunden und Untertanen, dass er der geborene Führer war. Beschrieben ist das im Buch «Der schwimmende Souverän» des Kunsthistorikers Horst Bredekamp. In der neueren Geschichte war es Chinas «Grosser Vorsitzender» Mao, der sich als unerschrockener Schwimmer im riesigen Yangtse propagandistisch inszenierte. Im 20. Jahrhundert gab es auch manche afrikanische Diktatoren, die sich in der Kunst der Körperinszenierung übten, allen voran Idi Amin, der Despot und Schlächter von Uganda.

Putin fährt auch Ski, … aber das konnte Mussolini natürlich auch schon. Fotos: PD, Getty

Zur Meisterschaft des Körperkults haben es die deutschen Nationalsozialisten und die italienischen Faschisten gebracht. Sie erkannten früh die Macht der Bilder von Körperinszenierungen, und sie nutzten diese systematisch zur Beeinflussung der Massen. Im Gegensatz zum Führer zeigte der Duce höchstpersönlich vollen Körpereinsatz. Benito Mussolini ist der Erfinder der penetranten Zurschaustellung des nackten Oberkörpers. Von Italiens Diktator gibt es sehr viele Oben-ohne-Fotos, so zum Beispiel von einem Einsatz bei einer Weizenernte im Agro Puntino, vom Skifahren in den Abruzzen oder von einem Treffen mit dem österreichischen Kanzler Engelbert Dollfuss am Strand von Riccione. Wie es dem Faschismus eigen war, zelebrierte Mussolini seine Männlichkeit – so, wie es Russlands Präsident Putin heute tut.

Die Wehrhaftigkeit in Person: Der Russe (ca. 2005) und der Italiener (30er-Jahre) beim Kampfsport. Fotos: Keystone, Getty

In der Körperinszenierung gibt es verblüffend viele Parallelen zwischen Putin und Mussolini. In unzähligen Fotografien präsentieren sich beide als ewig jugendliche Kraftmenschen, die scheinbar nicht altern. Und beide zeigen sich in Sportlerposen oder bei typisch männlichen Freizeitbeschäftigungen, als ginge es darum, als Alleskönner zu erscheinen. Sie sind halt echte Männer und tolle Kerle, die bewundert werden wollen.

Die Tausendsassas Putin und Mussolini sind nicht nur begnadete Sportler, sondern auch Meisterschützen, … (Fotos: PD, Getty)

… furchtlose Motorradfahrer, … (Fotos: Getty)

… tollkühne Piloten … (Fotos: AP, Getty)

… und erfahrene Kapitäne. Fotos: Getty, AP

Mussolini und Putin: Beide Staatslenker sind Reiter, Schwimmer, Skifahrer und Schützen; der eine ist noch Fechter, der andere auch Taucher, Judoka und Eishockeyspieler. Beide sitzen auf Motorrädern sowie am Steuer von Booten oder im Cockpit von Kampfflugzeugen. Beide sind sogar musisch begabt: Putin spielt Klavier und Mussolini Violine. Und beide scheinen eine Vorliebe für junge Raubkatzen zu haben: Mussolini posiert mit einem Junglöwen und Putin mit einem Jungleoparden.

Starke Männer fühlen sich zu starken Tieren hingezogen. Fotos: Keystone, Getty

Putin hat sein ikonografisches Vorbild Mussolini längst überholt. Unvergesslich bleibt Putins Flugaktion zur Rettung einer vom Aussterben bedrohten Kranich-Art. An Bord eines Ultraleichtfliegers flog Putin vom Polarkreis in wärmere Gefielde in den Süden Russlands. Dabei folgte ihm ein Schwarm von Jungkranichen, denn aus Lautsprechern des Fluggeräts erschallten Laute eines Kranich-Muttertiers. Putin, der Tierfreund und Kranich-Retter: Eine solche Show hat nicht einmal der Duce hingekriegt.

Es gibt Menschen, die können einfach alles: Putin und Mussolini beim Musizieren. Fotos: Getty

Der russische Landesvater steht den einfachen Feldarbeitern mit Rat und Tat zur Seite, … Foto: Reuters

… ebenso wie der italienische Duce (1932). Foto: Getty

90 Kommentare zu «Putolini, oder: Wie sich Führerfiguren inszenieren»

  • piter sagt:

    Putin wie alle andere Dictatoren überall mit seinen gleichen Bodygards die Rolle von Traktorfahrern, Fischern oder Kirchebesucher spielen. Nur Propaganda Schauspiel

  • Stefan Peters sagt:

    Was hat Herr Capodici eigentlich gegen einen natur-, tier-, sport-, musikliebenden und gottesfürchtigen Staatsmann? Sind doch alles sehr menschliche Züge, oder? Dem Herr Putin nehme ich es ab, dass er das wirklich ist. Deshalb ist er mir auch sympathisch. Bei Mussolini war es eher Inszenierung. Aber eben, Putin mit dem Faschisten Mussolini zu vergleichen ist einach nur billige Propaganda. Was will der Autor damit erreichen? Dass wenn Mussolini böse war, es Putin auch zu sein hat? Ein weiter Versuch Capodicis aus Putin ein Monster zu machen, ist gescheitert. Viel Glück beim nächsten Mal. 😉

  • Viktor sagt:

    Hier wird eine sehr treffende Parallele gezogen, muss man mal sagen! Wer sofort eine Gleichsetzung zw. Putin und Mussolini zu erkennen meint, hat das Konzept von Vergleichen ggf. nicht ganz begriffen. Absicht und Stil sind jedenfalls identisch und die meisten Fotos auch relevant.

    An die vielen „Russlandkenner“, die ihrem Präsidenten emotional zur Seite stehen: Putin ist nicht gleich Russland!

    Bei der Verteidigung des lupenreinen Demokraten ist offenbar kein Argument zu schade: Da wird kulturell relativiert, auf die USA verwiesen und/oder der Autor des Artikels bei der gleichgeschalteten Presse verortet. Der Punkt ist: Putin und die russische Politik stehen durch tatsächliche und vermeintliche Verbrechen anderer faktisch(!) kein bisschen besser da. Ganz ohne Dämonisierung.

    • Peter Hess sagt:

      @Viktor: aber eben auch nicht schlechter! Und das ist entscheidend. Putin ist für mich ein guter Politiker, der das Wohl seiner Bürger im Auge hat. Dass er wie jeder Mensch auch Fehler macht und negative Seiten hat, steht ausser Frage.
      Das Problem scheint mir: durch die Stigmatisierung Putins und der russischen Politik im Westen erscheint jede Parteinahme für ihn als extreme Haltung. Aber die Wahrheit liegt eben immer auch im Auge des Beobachters.
      Sie sagen: Putin ist nicht gleich Russland. Einverstanden. Aber Putin ist der demokratisch gewählte Vertreter Russlands. Viele Russen sind stolz auf ihren Präsidenten und ich denke sie haben allen Grund dazu. Der Vergleich mit Mussolini ist zwar interessant aber eine unnötige Provokation, die die sowieso schon vorhandenen Vorurteile verfestigt

      • Konstantin sagt:

        Obwohl Putin ist formell demokratisch gewalte President Russland, da war zehr faul Wahl ohne Alternative. Hier, im Russland wir habe keine opposition TV-sendern, keine opposition Press und zu viel Propaganda 24/7. Im jeder Nachrichten horen wir, dass Putin alles gut gemacht, dass Putin is besser President und zu viel Feinden Herum unseren lieben Faterland ist. Und viele-viele Russen sind stolz aur unseren Presidenten, naja!

        P.S. Entschuldigen meine schlecht Deutsch, Ich habe versucht.

      • Jack Stoffel sagt:

        Hess: Wie bitte? „Nicht schlechter“? Ihr „guter Politiker“ liess Gesetze anpassen, um nicht abdanken zu müssen, lässt Demonstranten verprügeln und verhaften, Medien zensurieren, unterdrückt die Opposition, sorgt dafür, dass seine Kamarilla reich wird – wie Mussolini; gäll? In einem Rechtsstaat wäre Putin mit solchen Machenschaften längst im Gefängnis. Ich würde „Putin“, „demokratisch“ und „Russland“ nie so unverschämt in einen Zusammenhang bringen, wie Sie es tun.
        Noch was: Wenn Putolini für Sie „der demokratisch gewählte Vertreter Russlands“ ist, müsste für Sie mit derselben Legitimation Hitler „der demokratisch gewählte Vertreter Deutschlands“ gewesen sein. Wie die Geschichte beweist, war es keine gute Idee, den so lange ungestraft wirken zu lassen.

  • Eduard Bussmann sagt:

    Wie würde wohl ein Vergleich der beiden mit Trump als „Führerpersönlichkeit“
    aussehen? Ich finde, Trump könnte nicht brillieren ein optimaler „Führer“ bzw.
    so ein starker „Mann“ zu sein.

    • Lori Ott sagt:

      Täuschen Sie sich nicht. Delegieren ist alles. So würde er z.B. für die Bilder mit nacktem Oberkörper die neue Kommunikationschefin vorschicken, und schwimmen dürften mittlerweile seit Ende Januar 2017 ja alle Regierungsmitglieder erlernt haben…

  • Heinz sagt:

    Diese «einfachen Bürger» auf den 100% gestellten Propagandadotos sind übrigens in der Regel FSB Agenten in Verkleidung. Niemals würde man richtige Bürger so nah an Putolini lassen.

  • Martin sagt:

    Putin ist diszipliniert umd zeigt es auch, er zeigt den Russischen Maennern das MANN nicht bloss da ist um Vodka zu konsumieren!
    Boris Jelzin hingegen war versoffen und ein Schatten seiner selbst. Er verkaufte Russlands Bodenschaetze an die Freunde von Madeleine Albright.
    Putin hat dies berichtigt. Es hat ein paar Tote gegeben, aber den Russen geht es besser. Auch in den USA gibt es jaehrlich viele Tote (Ueberfressen, Polizei , FBI, CIA usw).

    Die diskriminierenden Sprueche gegenueber der Groesse von Putin sind fehl am Platz und ist beleidigend gegenueber allen kleinwuechsigen Menschen.
    Uebrigen haben die kleinwuechsigen Viets der grossmaeuligen US-Armee Mores gelehrt. Dies ohne chemische Waffen einzusetzen und Cola zu saufen.

    • Peter Hess sagt:

      Mir war Putin am Anfang auch eher unsympatisch und ich sah ihn kritisch. Aber man sollte dieses Gefühl überwinden und ihm zuhören. Der Mann ist intelligent und hat etwas zu sagen. Natürlich sind das Symbole der Macht in einer Macho-Kultur. Aber Macht an und für sich ist nicht schlecht. Die Frage ist, was man damit anfängt. Und da hat Putin bisher überzeugt. Er hat ein Land wieder auf die Beine gebracht, das am Boden lag. Die Dämonisierung Putins – und dazu gehört das lächerlich Machen und das nicht Zuhören – ist ein grosser Fehler des Westens und kommt von der Hybris: wir sind die Guten. Die Russen wurden anders sozialisiert und haben andere soziale Codes. Stärke, Macht, Reichtum, Schönheit werden in Russland offen und ohne falsche Scham gezeigt. Das ist nicht a priori schlecht.

      • Martin sagt:

        Inder, Chinesen Amerikaner, Australier, Saudi Arabier usw…..zeigen auch sehr gerne, dass sie Geld haben.
        Sicher muss man Putin mit Vorsicht geniessen, aber dieselbe Vorsicht ist auch bei jedem US-Praesidenten, Merkl, Macron, Sommeruga usw angebracht.

  • Heinz Stucki sagt:

    Schon lustig, dieser Vergleich kommt ausgerechnet von einer Presse die sich in der Präsidentschaft Obama ausführlich um die Oberarme der Michelle kümmerte. Einfach nur peinlich unserer Presse!

  • Walter Boshalter sagt:

    Interessanter Vergleich mit Mussolini. Wobei ich es Putin ehrlich nicht wünsche wie der italienische Diktator auf seinem letzten Foto zu enden, würdelos oben ohne von einem Baugerüst hängend.

  • Monika sagt:

    Andere Länder, andere Sitten. Russland hat eine Macho Kultur, so what ? Sonst sind wir ja angeblich auch so Multikulti. Aber eben nur immer so wie es uns gerade passt…

  • Wolfgang Fischer sagt:

    Es gibt Bilder Putins beim Reiten, Schwimmen und Musizieren. Na und? Aehnliche Bilder gibt es bei fast allen Politikern, und ueberhaupt bei fast allen Leuten.
    Es wir krampfhaft versucht, ALLES gegen Putin zu verwenden, um ihn als „Diktatoren“ zu verunglimpfen, und seinen es nur ein paar Bilder. Dabei wird wie ignoriert, dass er gewaehlt wurde, und dass er aussergewoehnliches fuer sein Land geleistet hat.
    Jenes war am Ende de Jezin-Aera am Boden – aber Jelzin wurde in der buergerlichen Presse mit Lob ueberschuettet, weil er den westlichen Interessen diente. Putin hat sein Land und seine Infrastruktur wieder aufgerichtet – und dabei die Interessen Russlands vertreten. Das wird ihm einfach nicht verziehen, deshalb die abstruse Kampagne gegen ihn, der es offenbar an Argumenten fehlt.

  • Daniel Berger sagt:

    Benito reitet ein richtiges Pferd, Vladimir aber hockt bloss auf einer Schindmähre.

    • Florian Müller sagt:

      Sorry, das ist ein sibirisches, oder mongolisches Pferd. Die sind klein. wendig und werden nicht englisch geritten. Eine Schindmäre ist etwas anderes, Schindmären wurden in Minen und an Kanälen bis auf die Rippen geschunden, Frau Fiala hätte wohl gar keine Freude an Ihrem Ausdruck.

  • Monique Schweizer sagt:

    Gegen solch echte Kerle in ihrem vollen Saft hat Trump in seinem Golfoutfit null Chance!
    Real men don’t play golf!

  • D. Schkade sagt:

    Putin, Erdogan, Kim, Mussolini, Hitler, Goebbels, Stalin, Sadam, Trump, etc. und wie sie alle hiessen und heissen sind einfach nur oberpeinliche und lächerliche leider aber gefährliche Figuren!

    • Martin sagt:

      Putin hat Russland wieder aufgerichtet. Uebrigens hatte im Jahre 2006 die US- Dame Madeleine Albright in aller Oeffentlichkeit erklaert : “ Die Russischen Rohstoffe gehoeren nicht nur den Russen!“
      Was das wohl heisst, ist ihnen und all den Russenhassern hoffentlich klar.

      • Kurti sagt:

        Dieses Zitat ist eine Propagandalüge der Russen

      • Martin sagt:

        und was in der Faz steht das die USA die Russen nicht im Gazgeschaeft mit Europa haben will……..ist das auch eine Russenluege????
        Die USA „beschuetzt“ Europa, und wenn Europa nicht zahlt gibt es Sanktionen. Andere Laender werden einfach bombardiert.

  • Haueter sagt:

    Auch General Henri Guisan, Swiss Armed Forces, sass 1940 auf einem Pferd!

  • SrdjanM sagt:

    Man(n) muss anscheinend immer noch ein penetrant «heldenhaftes» und «männliches» Image pflegen, wenn man(n) von der Masse verehrt und respektiert werden möchte.
    Solches Verhalten lässt sich bei den meisten autoritären Führern beobachten, ob in Osteuropa, in vielen zentralafrikanischen Staaten oder eben neu auch in den USA.
    Viel erschreckender ist, wie viele auf diese billige Macho-Show reinfallen.
    Sind wir alle doch so aufgeklärt und zynisch unterwegs…

  • Martin Frey sagt:

    Ganz interessantes, durchaus amüsantes Thema. Die Parallelen sind eben nicht weit hergeholt, sondern über Epochen und Kulturkreise hinweg durchaus auffallend. Der Beispiele selbstinszernierender Potentaten wären da sicher noch mehr, so zb. Saddam, Ghadaffi, Erdogan, die Kims, von denen es sicher auch vergleichbare Selbstdarstellungen gibt.

    • Jürgen Obst sagt:

      Herr Frey. Ghadaffi sowie auch Saddam Husein wurden den USA zu gefährlich und waren eben nicht mehr lenkbar von ihnen. Das was sie da schreiben ist einfach Geschichtlich vollkommen falsch und nur auf Polemik aus. Erdogan ist vom Westen gepuscht worden und wird es immer noch . Namentlich die EU mit ihrer Finanziellen Unterstützung und die USA und Nato mit dem Stützpunkt. Libyen und auch der Irak sind ein verbranntes Land wo wirklich Terror herrscht. Bitte informieren sie sich erst einmal bevor sie so einen Blödsinn schreiben. Dieser ganze Artikel sprüht gradezu vor Kommunisten Phobie. Putin ist ein Machtmensch genauso wie Merkel oder eben auch wie mach ein Bundesrat in der CH nur eben viel gröber in der Darstellung. Der Vergleich mit Mussolini ist dagegen eine Frechheit.

  • Isidor Knickli sagt:

    Der Artikel eines richtigen Witzbolds. Wissen wir immer noch nicht, dass alle leute dieselben Fotos im Fotoalbum haben? Nehmen Sie eine beliebige Person, welche tagtäglich hundertfach fotografiert und gefilmt wird – egal ob Präsident Bush, Papst Johannes Paul II. oder Messias Obama. Von allen werden Sie solche Fotos finden, die Sie nebeneinander stellen können. Warum nicht gleich die Putin-Fotos neben die von Hitler? Von dem gibt’s auch Fotos. Aber bitte bloss nicht neben die von Obama stellen. Unser Zweck ist ja schliesslich ein ganz anderer, gelt. Vielleicht ist das alles ja bloss lustig gemeint. Vielleicht ist es aber auch ganz genau das, was mit „Fake news“ gemeint ist.

    • SrdjanM sagt:

      Aber sicher, nur zu, können Sie auf entsprechende Beispiele, etwas von Johannes Paul II. oder Barak Obama, hinweisen? Gibt es von denen inszenierte Bilder, wie sie mit entblössten Oberkörper durch die Wildnis reiten?
      Nein?!
      Die Wahrheit ist, nur eine bestimmte Art von Machthabern inszeniert sich auf diese Art und Weise.

  • Peter Mair sagt:

    Capodici, da bist aber neidisch, gell?

  • Kurt Meinard sagt:

    Das schöne an der Schweizer Kultur: Wer sich derart in Szene setzt, wird bei uns einfach nur als peinlich wahrgenommen. Zurecht.

    • Martin sagt:

      Die Schweiz liebt Maenner mit viel weiblichen Hormonen.

      • Jacqueline Gafner sagt:

        Irrtum, die Schweiz liebt Männer, die es nicht nötig haben, ostentativ glauben demonstrieren zu müssen, dass mit ihrem Hormonhaushalt alles in Ordnung ist 😉

      • Martin sagt:

        Liebe Frau Gafner
        Darum unterstuetzt die Goettin Sommeruga die Walkuere aus Berlin mit ihrem Plan moeglichst viele potente Jungmaenner vom Hindukusch nach Europa zu importieren.

  • Oliver van der Waerden sagt:

    Ich finde Putins Inszenierungen auch unnötig. Dass er die nationale Souveränität Russlands verteidigt und seine Wähler dies mit hoher Zustimmung wertschätzen, kann ich aber verstehen angesichts eines aggressiven US-Imperiums. Expansionspläne sehe ich bei ihm keine – die Krim wurde als reiner Selbstschutz ins Staatsgebiet aufgenommen, sie wäre sonst im Zuge des US-geführten Putsches zum westlichen Militärstützpunkt umgebaut worden.
    Ich sehe an Putins Politik jedenfalls nichts, was den Vergleich mit einem Faschisten rechtfertigen würde. Insofern ist diese Gegenüberstellung ziemlich daneben. In einer Zeit, wo die NATO dicht an die russiche Grenze gerückt ist und offen die Invasion probt, muss man hier sogar von (Kriegs-)Propaganda sprechen. Mit den Wölfen heulen…

    • Peter Hess sagt:

      Da kann ich Ihnen nur beipflichten. Als Schweizer, der nun schon mehr als 20 Jahre in Russland lebt, finde ich es bizarr, wenn Putin mit einem Diktator verglichen wird. Natürlich haben die Russen eine andere Art, sich zu organisieren. Sie sind autoritärer erzogen worden, das schleckt keine Geiss weg. Aber das heutige Russland als Diktatur zu bezeichnen, zeugt für mich von völliger Ignoranz. Das Leben in Russland hat sich seit dem Jahr 2000 praktisch in allen Bereichen verbessert. Und ich würde ohne weiteres auch behaupten, dass es heute in Russland mehr Demokratie gibt als vor 20 Jahren. Dafür gibt es viele gute Argumente, aber man muss eben ein bisschen in die Tiefe blicken und nicht so oberflächlich bleiben, wie das die westliche Presse liebt.

      • Paul Levi sagt:

        Das Leben in Russland hat sich verbessert? Selbst wenn das so wäre, was hat das mit Demokratie zu tun? Es gibt heute mehr Demokratie als vor 20 Jahren? Kann das der Massstab sein? Wo genau gibt es denn mehr Demokratie? Wäre eine Voraussetzung für Demokratie nicht eine freie Presse? Klären Sie uns doch bitte auf.

      • Reto Meyer sagt:

        Das ist vom selbsternannten Qualitätsblatt Tagi nur unterste Schublade von Journalismus.
        Putin mit einem Ur-Faschisten zu vergleichen ist deplaziert (Putin kann im Gegensatz zu vielen anderem Staatspräsidenten mehrere Sprachen, klare Reden halten und ist auch sonst nicht der Dümmste). Aber gewisse Kommentarvergleiche mit Göbbels hier.
        Was wäre für ein Aufschrei, wenn Merkel etwa mit Hitler verglichen würde ? Was ich klar ablehne.
        Wegen ein paar Posen, welche von ALLEN Politikern weltweit vorkommen. Waren diese übergescheiten kinnfassenden „Obama-Denker-Bilder“ nicht genau so lächerlich? Unsere 7 Bundesräte – malend, wandernd und singend – sind da noch viel peinlicher. Leuthard als Käse ? Etc.
        Gerade zu Russland mit am meisten Toten vom Faschismus ist das schlicht daneben.

      • Peter Hess sagt:

        Es ist so, lieber Herr Levi. Das Leben in Russland hat sich in den letzten Jahren für die breite Bevölkerung markant verbessert. Schule, Gesundheitsversorgung, soziale Absicherung, Chancengleichheit. Alles wurde besser. Und auf lokaler Ebene machen sich Bürgerinitiativen und politische Beteiligung der Bevölerung bemerkbar. Das ist dort, woher die Demokratie entsteht. Darüber wird aber in der westlichen Presse nicht berichtet. Für sie scheint es nur die Frage Putin ja oder nein zu geben. Das ist ein völlig primitiver Ansatz, der Russland in keiner Weise gerecht wird. Putin hat ganz klar auch autoritäre Charakterzüge, aber seine Politik hat Russland in die richtige Richtung gebracht. Sie sollten dem Mann besser zuhören, wenn er spricht. Da könnte mancher Westpolitiker noch einiges lernen.

      • Peter Hess sagt:

        Und zu Ihrem Argument von der freien Presse, Herr Levi. Ich informiere mich sowohl aus russischen wie westlichen Presseerzeugnissen und ich kann beim besten Willen nicht sagen, dass die westliche Presse freier ist. Zum Beispiel die Berichterstattung über den Ukrainekonflikt wurde in der Westpresse ganz klar zensuriert. Dadurch entsteht ein verzerrtes Bild in den Köpfen, das sich dann selbst erhält. Einverstanden, das Fernsehen in Russland vertritt vornehmlich die offiziellen Standpunkte, jedenfalls die zwei Hauptsender. Aber wenn ich mir dasselbe im Westen ansehe, dann ist es um keinen Deut besser, eher schlechter, wie mir scheint. Ich jedenfalls habe den Glauben an die freie westliche Presse hier in Russland verloren.

      • Paul Levi sagt:

        @Peter Hess: Ohne freie Presse gibt es keine unabhängige Meinungsbildung. Hat die Opposition Zugang zu den Medien? Das wäre eine wichtige Frage, denn ohne freie Presse keine Demokratie.
        Was genau wurde denn in der Westpresse zensuriert und vor allem von wem? Glauben Sie wirklich, dass die russische Armee nie in der Ostukraine war, wie das russischen TV berichtete. Waren die russischen Opfer von dort, wirklich nur Touristen die zufälligerweise im Kriegsgebiet waren? Oder glauben Sie wirklich, dass das Flugzeug nicht mit russischer Hilfe abgeschossen wurde?

      • SrdjanM sagt:

        Mag sein dass sich das Leben verbessert hat, ausser sie sind Homosexuell, gehören einer religiösen Minderheit an (noch schlimmer, sie behaupten sie wären Atheist), oder sie haben sich mit jemanden aus der Partei angelegt.

        Dann… wollen wir mal über das Justizsystem reden?

      • Peter Hess sagt:

        @SrdjanM: als Homosexueller haben Sie in Russland nichts zu befürchten. Ich habe selber Bekannte hier, die sind schwul. Sie haben keine Probleme, solange sie ihre Ausrichtung privat ausleben und damit nicht an die Oeffentlichkeit gehen. Die Russen sind diesbezüglich sehr tolerant, aber wollen nicht dass daraus ein Politikum wird. Und bezüglich religiöser Freiheit ist Russland vorbildlich. Russland ist ein Vielvölkerstaat mit 6 anerkannten Religionen. Es leben hier 15% Muslime, die sehr gut integriert sind. Und Atheisten gibt es in Russland wie Sand am Meer. Und ja, Korruption gibt es nach wie vor, aber sie hat seit dem Jahr 2000 merklich abgenommen. Es hat sich auch diesbezüglich vieles verbessert.

      • Peter Hess sagt:

        Lieber Herr Levi, die Berichterstattung im Westen über die Ukrainekrise lief ausschliesslich über Kiev und wurde von der CIA gefiltert und zensuriert. Das westliche Narrativ der Ereignisse ist völlig entstellt. Die Putschregierung entfachte einen Bürgerkrieg, obwohl die im Osten verhandeln wollten. Dabei wurden die Nazis von Aidar und Asov als Zünder eingesetzt. Die eigene Armee wollte nicht schiessen. Hier in Russland gab es eine Welle der Solidarität in der Bevölkerung mit der Ostukraine. Wir haben Flüchtlinge aufgenommen, Kleider gesammelt, Geld, und ja, einige gingen als Freiwillige in den Donbass. Dass die Russen den Donbass unterstützen ist kein Geheimnis, aber die Unterstützung ist vor allem humanitär und logistisch, wohl auch Aufklärung. Russische Truppen gibt es dort nicht.

      • Martin sagt:

        Herr Levi
        Demokratie ist sehr schoen, mit geneugend Geld wird fast jeder Praesident der USA.
        Uebrigens hat Madeleine Albright schon im Jahre 2006 gesagt Die Russischen Rohstoffe gehoeren nicht nur den Russen…………….Ich habe diesen Satz schon mehrmals in der Baz geschrieben und werde es auch weiterhin tun. (Ich lebe nicht in Russland sondern in einem Lamd welches viele seine wichtigen Rohstoffe an die US vergeben hat und nun im Gegenzug fuer x- Milliarden US-Kriegsmaterial kaufen muss).

      • Martin sagt:

        Herr Levi
        Freie Presse…….Murdoch-Presse?
        US-Presse?
        Freie Presse in Russland heisst das gewissen sehr, sehr reiche Leute aus dem Westen sofort ihren Gedanken zur Demokratie verteilen werden.
        Wir alle kennen die US-Demokratie, du hast die Wahl den US-Dollar als Zahlungsmittel zu akzeptieren oder aber du wirst zerbombt oder im Falle Russland mit wirtschaftlichen Sanktionen beglueckt.

    • Thomas Hartl sagt:

      Mit Selbstschutz oder Schutz der lokalen Bevölkerung wird jede Annexion begründet. Russland hat als zweitgrösste Atommacht dieses Planeten keinen Grund einen militärischen Angriff zu befürchten. Spätestens aber mit der Intervention in Syrien hat Putin gezeigt, dass er eine genau so offensive Aussenpolitik betreibt, wie die Trump. Und in beiden Fällen dient diese Politik einer Stärkung nationalistischer Kräfte zur Erhaltung der eigenen Macht.

      • Martin sagt:

        Nix Offensive
        Es geht um Northstream. Die USA hat klar gesagt das sie LNG nach Europa liefern wollen und die Russen aufhoeren mussen Gas nach Europa zu liefern ,da dies gegen die wirtschftlichen Intressen der USA verstoesst.
        Koennen sie auf der FAZ nachlesen.
        Wintershall (BASF) liefert Gazprom die Roehren.

    • SrdjanM sagt:

      „…als reiner Selbstschutz.“
      So wurde auch schon manch anderer Krieg angefangen…

  • Olivier Fehr sagt:

    Busholini der Zweite war auch gerne Fischen, Schwimmen und Biken und wurde im beim Gewichtstemmen und mit naktem Oberkörper abgelichtet. Obamolini übrigens auch. Die golften auch noch! Das ist der ultimative Sport von Diktatoren!

  • Rolando sagt:

    Ein grotesker Vergleich…… Der Duche als Vater des Faschismus mit Putin zu vergleichen. Schliesslich kostete der Faschismus 23 Mio. Russen das Leben und einige ganz üble Kommentatoren finden es auch noch lustig und profilieren sich dabei! Googeln würde helfen um zu sehen, dass Russen und Amerikaner kulturell komplett verschieden sind und infolgedessen dies Auswirkung auf das Auftreten hat. Komplett unverschämt ist der Vergleich der „Führungskräfte“ wie Obama und andere gewählte Politiker. Politiker sind generell keine Führungskräfte. Vielleicht sollte der Eine oder Andere sich mal Gedanken machen was Führung ausmacht (vor allem der Autor)!

    • Thomas Hartl sagt:

      Na ja, kommunistische Säuberungen kosteten während des letzten Jahrhundert auch bis zu 20 Mio. Russen das Leben. Und Putin hat als Oberstleutnants des KGB für diesen Kommunismus gearbeitet.

      • Roland K. Moser sagt:

        Die Zahl von 23 Millionen Toten sowjetischen Zivilisten während des 2. WK ist wohl ein Marketing-Gag der heutigen russischen Führung, um von den eigenen Verbrechen gegen die eigene Bevölkerung abzulenken.
        In der sozialistischen Sowjetunion sind von 1917 bis 1990 um die 80 Millionen Menschen ermordet worden, welche Demokratie anstatt Sozialismus wollten.

      • Roland K. Moser sagt:

        Meine Antwort ist an Rolando gerichtet und an Thomas Hartl

    • Rolando sagt:

      Herr Moser: Die 23 Mio. beziehen sich auf den 2. Weltkrieg und sind somit in Ihren 80 Mio. enthalten.

  • mbern sagt:

    Super Artikel, sensationelle Fotos. Ob die Parallelen noch Zufall sind?

  • Roland K. Moser sagt:

    Politisch bin ich mit Putin gar nicht einig, denn ich will die Extrem-Demokratie. Was man aber nicht bestreiten kann: Er hat Russland einigermassen wieder auf die Beine gestellt, und aus einem Haufen Alkoholiker eine sehr schlagkräftiges Militär gemacht, welches man im Fall der Fälle sehr ernst nehmen muss.
    Das können nicht alle. Vor allem keiner unserer Pink-Rot-Grünen Schwätzer.

    Ich hoffe, dass er als nächsten Schritt die Demokratisierung Russlands angeht.

    • Thomas Hartl sagt:

      Mit den gleichen Argumenten wurde damals auch Mussolinis autokratisches und brutales Regime gerechtfertigt. Schliesslich hatte er auf Sizilien mit der Mafia aufgeräumt. Die Geschichte lehrt uns leider, dass solche Männer ihre Macht nie an eine Demokratie abgeben.

    • Paul Levi sagt:

      Sie hoffen, dass er die Demokratisierung Russlands angeht? Wie kommen sie bloss darauf, dass er nur im entferntesten so etwas machen würde? Ganz im Gegenteil bekämpft er die Opposition und unterdrückt die Pressefreiheit, damit er über die Staatspropaganda das Volk beeinflussen kann.
      Das Militär konnte er auch nur dank den Petro-Dollars aufrüsten. Eine eigene starke Wirtschaft konnte er ja nicht aufbauen. Dass so ein Diktator und Anit-Demokrat dank dem Militär so eine Macht hat, wird von Ihnen sogar bejubelt. Das ist echt grotesk.
      Was nützt der Schweiz ein schlagkräftiges Militär? Gar nichts! Wir sind so stark vom Ausland abhängig (Energie, Lebensmittel, Technik, Medikamente), dass wir uns so oder so den grossen Mächten anpassen müssen.

      • Roland K. Moser sagt:

        Beim Militär ging es nicht ums Aufrüsten, sondern um das säubern von Alkoholikern und anderen Pfeifen und der anschliessenden Reorganisation. Vorher war die Armee da und war trotzdem nichts. Heute ist sie da und stark.

      • Martin sagt:

        Er konnte die Wirtschaft nicht aufruesten da die USA Russland verknechten wollte. Darum war die Armee die Prioritaet.
        Us-Firmen wollen die Russischen Rohstoffe fuer sich!

  • Jacqueline Gafner sagt:

    Je kleiner der Mann, desto grösser offenbar das Bedürfnis, sich in Heldenpose zu werfen und aufzuplustern. Mussolini mass eindrucksvolle 152 cm, Putin bringt es immerhin auf 170 cm, womit er zumindest Goebbels und Stalin um 5 cm schlägt, um es bei ein paar bekannten Beispielen bewenden zu lassen. Man mag davon halten, was man will, auffällig ist das Phänomen jedoch schon.

    • Fabio Rossi sagt:

      Ist wie bei den Hunden. je kleiner desto giftiger. Warum sollte der Mensch anders sein? Man siehe auch das das Beispiel Napoleon. Es ist offensichtlich das gewisse Defizite anders kompensiert werden müssen.

  • Roger F. sagt:

    Na und? Kann man da nur sagen! Dauernd wird krampfhaft von Journalisten versucht, Putin anzuschwärzen statt ihn und seine Politik mit einer mehr offenen, neutraleren Haltung zu betrachten und zu bewerten. Für mich ist Putin einer der wenigen grossen Persönlichkeiten und Führungsfiguren unter den vielen Wischiwaschi Politikern und de facto Lobbyisten , die sich oft keinen Deut um die Bedürfnisse des einfachen Mannes der Strasse kümmern; Putin hingegen geniesst grossem Rückhalt in der Bevölkerung, etwas, was vielen Politikern im Westen abgeht. Seine Reden (die man auf Youtube abrufen kann) sind präzise, auf den Punkt gebrachte Kommentare und Beobachtungen, die andere Politiker, wie etwa damals mit Obama, oft alt aussehen liessen.

    • Jacqueline Gafner sagt:

      Was für eine Laudatio, aber mit vollem Namen will der Roger dann doch lieber nicht dazu stehen. Ist vielleicht auch besser so 😉

    • Paul Levi sagt:

      „Wischiwaschi Politikern die sich oft keinen Deut um die Bedürfnisse des einfachen Mannes der Strasse kümmern.“ Trotz dieser unfähigen Wischiwaschi-Politiker gibt es in der Schweiz einen funktionierenden Rechtstaat und ein faire offene Wirtschaft ohne Korruption und Misswirtschaft. Was genau hat denn Putin für die Bedürfnisse des einfachen Mannes gemacht?

      • Martin sagt:

        Herr Levi
        Keine Korruption in der CH? Soso…..Die Korruption in der CH ist da, man nennt es Lobbying und ist legal, aber immer noch moralisch verwerflich.

    • Sacha Maier sagt:

      Und die Gelenkte Demokratie® hat er ja auch noch erfunden.

    • Michele Di Bari sagt:

      Lieber Roger F., bezüglich diesen charismatischen Politiker vergessen sie den Konflikt mit der Ukraine und den Abschuss einer Zivilmaschine zu erwähnen. Und wenn sie diesen Herrn so toll finden, weshalb wandern sie nicht nach Russland aus? Dort wo es keine Wischiwaschi Politiker gibt und alles offensichtlich besser ist. Vielleicht noch einen Vorschlag: anstelle die gleichen, langweiligen Parolen der heutigen Wutbürger zu formulieren, lassen sie sich doch wählen und machen es richtig.

    • Jack Stoffel sagt:

      „…eine der wenigen grossen Persönlichkeiten und Führungsfiguren … unter den vielen … Lobbyisten “
      …und Diktator, Antidemokrat, Kriegstreiber, Egomane, Prahlhans, Machtmensch, Nepotist, Frömmler…
      …mit anderen Worten: Mussolini reloaded.

      Ausserdem: Putin war und ist ein Geheimdienstler. Ein Geheimdienstler ist nun aber nichts anderes als einer der von Ihnen gebrandmarkten Lobbyisten, ja, eine Art Lobbyist hoch drei, versteckter, skrupelloser und gefährlicher als diese, mit noch viel mehr Wischiwaschi.

  • Hans Jung sagt:

    Dieser kleine Mann mit den eiskalten Augen ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten, es schüttelt mich jedes mal bei diesen blamablen Darbietungen. Darüber könnte man ja seufzend hinweg sehen und sich wichtigerem zuwenden, nur leider gebietet dieser Wicht über das Wohlergehen von Millionen, setzt sich hinweg über jegliche Form von Menschenachtung und zettelt ungestraft Kriege und Verbrechen gegen die Menschlichkeit an. Unaussprechlich widerlich, dieser Typ.

    • Niklas Meier sagt:

      Sprechen Sie von Obama?

      • Francis Peter sagt:

        Der war jetzt aber lustig! Dumm nur, dass Jung von einem kleinen Mann spricht, Obama ist 1,85 gross. Und wenn Sie noch kurz aufzählen würden welche Kriege Obama angezettelt hat? Und bitte nicht mit Libyen kommen, das waren die Franzosen. Und bitte auch nicht mit Syrien denn ohne Bushs wahnsinnigen Irakkrieg, der den Aufstieg der Islamisten erst ermöglicht hat, wäre dort – und im gesamten nahen Osten – die Situation heute eine ganz andere.

      • SrdjanM sagt:

        Und wer ist Obama?

  • Richard Stretto sagt:

    Wieso bloss kommen mir bei diesen nackten Teufelskerlen des Kaisers neue Kleider in den Sinn? (Zudem: Beschämend, dass sich Putin auf einem Trike zeigt — immerhin schaffte es sein Vorbild, auf zwei Rädern die Balance zu halten…)

  • Olivier Fehr sagt:

    Die Posen sind allgemein üblich für Führungskräfte. Man kann solche Photos auch von z.B. Theodor Roosevelt finden. Dass der Autor hier nur Parallelen zu Mussolini findet, sagt uns mehr über den Autor als über Putin…

    • Walter Olbrecht sagt:

      D i e s e Posen sind allgemein üblich für Führungskräfte?
      Doris Leuthard? Christoph Blocher? Barack Obama? Gamal Abdel Nasser? Hugo Chavez? Nikita Chrustchow? John F Kennedy? Indira Ghandi? Fidel Castro? Gottlieb Duttweiler? Nick Hayek? Mark Schneider (Nestlé)? Steve Jobs? Tim Cook?Dwight D Eisenhower? Gro Harlem Brundtland?
      Christian Levrat? Albert Röschti? Regula Rytz?
      Gangets, Herr Fehr? Oder mues es no es bitzeli meh sii? Wie chame au nu so en Schtuss verzapfe, Herr Fehr? Nöd usgschlafe? hang over? es psychisches Problem?

      • Olivier Fehr sagt:

        Bei mir müssen Sie rätseln woran es liegt, d.h. Sie haben keine Ahnung. Bei Ihnen ist es hingegen völlig klar woran Sie offensichtlich leiden…

    • Thomas Hartl sagt:

      Der Republikaner Theodor Roosevelt, nicht zu verwechseln mit dem Demokraten Franklin D. Roosevelt, war aber auch ein Haudegen und zeichnete sich aber durch eine expansionistische, imperiale Aussenpolitik aus. Vielleicht passt sein Charakter gar nicht so schlecht Mussolini oder Putin.

      • Olivier Fehr sagt:

        Eben. Herr Hartl. Er war aber demokratisch gewählt in der Vorzeigedemokratie USA. Ist das jetzt Roosveltolini oder einfach männliches Imponier- bzw. Posiergehabe.

    • Jack Stoffel sagt:

      Fehr: „Die Posen sind allgemein üblich für Führungskräfte. “
      Wieder so eine dämliche Rechtfertigung aus der Schublade „die anderen tun das doch auch“. „Führungskräfte“ (was für ein nettes Attribut für zwei üble Diktatoren!) zu sein, rechtfertigt alles.
      (Und ich sags meinem Chef. Der hat da offensichtlich ein Defizit. „Baare Ranze“ hoch zu Ross hat er sich noch nie ablichten lassen. Das würde den Zustrom an Kunden ganz gewiss enorm anschwellen lassen und mich als gewöhnlichen Arbeiter zu Höchstleistungen motivieren.)

  • Leser sagt:

    Wow so sieht Propaganda aus.
    Zum Glück inszeniert sich eine Doris Leuthard nie als Klima-Retterin auf Fotos….

  • Jack Stoffel sagt:

    „Putolini“ ist eine treffende Charakterisierung. Medwedew, sein Steigbügelhalter im Kreml, der noch kleiner ist, wird in Russland „Liliputin“ genannt.
    Entlarvende Bilder. Mich erinnert die Gleichartigkeit an das Theaterstück „Die Schule der Diktatoren“ von Erich Kästner: Dort ist der Diktator eine austauschbare Marionette, eingesetzt von einer kleinen Gruppe skrupelloser Drahtzieher. Funktioniert er nicht wie gewünscht, wird jeweils aus einer Klasse der Diktatorenschule, die aus lauter Doppelgängern des ersten Diktators besteht, einer als neuer Diktator eingesetzt.
    Noch was: Ich bin enttäuscht, dass jetzt (10.51 Uhr) noch immer keiner dieser allseits beliebten Pro-Putin-Trolle in diesem Blog geantwortet hat. Schlechte Leistung!

  • A. Louis sagt:

    Die Parallelen sind weit her geholt. Das Bild mit dem Pferd findet man bis zum 19jh in ganz Europa von allen Führungspersönlichkeiten. Die Restlichen Bilder findet man von jedem belibigen Politiker auch. Anstatt nun Politiker mit Plattitüden zu vergleichen, wäre es Toll ihr versucht es mal mit Inhalten.

    • Richard Stretto sagt:

      Ich gebe zu bedenken, Herr (oder Frau) Louis, dass es bis zum 19. Jahrhundert in ganz Europa noch sehr wenige Autos gab und sich die Potentaten deshalb hoch zu Ross portraitieren liessen. Wer sich als Machthaber im 21. Jahrhundert mit nacktem Oberkörper auf einem Pferd fotografieren lässt, tut dies wohl kaum, weil er sich kein Auto leisten kann…

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