Ohne 3. Säule wird es im Alter eng

Wer in der Lage ist zu sparen, sollte jedes Jahr in die Säule 3a einzahlen und das Geld investieren. Auch Junge.

Wer seinen Lebensstandard aufrechterhalten will, sollte die Altersvorsorge schon in jungen Jahren stärken: Ein Grossvater und sein Enkel. Foto: Getty Images

Unser Sohn hat einiges Erspartes, aber noch keine dritte Säule. Die Bank legt ihm nun nahe, ein Vorsorgekonto 3a zu eröffnen und in Raiffeisen Fonds (CH) – Focus Interest & Dividend, Raiffeisen Pension Invest Futura Balanced, Raiffeisen Pension Invest Futura Growth oder Raiffeisen Futura Swiss Stock A zu investieren. Er ist nicht sicher, ob das für ihn Sinn macht. Er ist absolut nicht risikofreudig veranlagt. Was würden Sie ihm raten? N.R.

Die Empfehlung der Bank, dass Ihr Sohn doch eine 3. Säule für sich aufbauen solle, halte ich für sinnvoll. Zwar hat er noch über zwanzig Jahre bis zur Pensionierung. Diese Zeit sollte er aber unbedingt nutzen, um seine eigene Altersvorsorge zu stärken.

Nur mit der AHV und der Pensionskasse allein dürfte er später nicht in der Lage sein, seinen bisherigen Lebensstandard nach der Pensionierung auch nur annähernd aufrechtzuerhalten. Darum rate ich ihm auch, eine steuerbegünstigte Säule 3a zu errichten und möglichst den jährlichen Maximalbetrag von aktuell 6826 Franken einzuzahlen. Das hat den zusätzlichen Pluspunkt, dass er noch im Erwerbsleben Steuern spart, da er die Einzahlung in die Säule 3a im Folgejahr bei den Steuern in Abzug bringen darf. Vor allem aber stärkt er seine Altersvorsorge, was ich zwingend für notwendig halte.

Eine ganz andere Frage ist, was dann mit dem Geld auf dem 3.-Säule-Konto passiert. Grundsätzlich kann Ihr Sohn den Betrag einfach konservativ auf dem Säule-3a-Konto liegen lassen. Davon rate ich allerdings ab, da er auf diesem Geld lediglich rund 0,1 Prozent Zins bekommt. Nach Abzug der Teuerung verliert er darauf sogar Geld, da die Teuerung am Wert des Geldes nagt.

Mit günstigen Smartphone-Pauschal-Lösungen würde er weniger Gebühren pro Jahr zahlen.

Dazu kommt, dass Ihr Sohn auch sonst einiges Erspartes auf mehreren Konten parkiert hat, die kaum Zins abwerfen. Wesentlich höhere Renditechancen hat er langfristig, wenn er das 3.-Säule-Geld in Vorsorgefonds investiert. Das Problem dabei ist, dass er dann mit Kursschwankungen konfrontiert ist.

Weil Ihr Sohn, wie Sie schreiben, nicht risikofreudig ist, kommt für ihn wohl nur eine konservative Strategie in Frage. Bei einem Anlagehorizont von über zwanzig Jahren könnte er zwar durchaus auch in einem Vorsorgefonds mit einem höheren Aktienanteil investieren, da sich die Kursausschläge auf eine solch lange Zeit deutlich relativieren. Aber Sie möchten ja auch nicht, dass Ihr Sohn wegen der starken Kursausschläge, die bei Aktien in den nächsten Jahren durchaus zu erwarten sind, schlecht schläft, zumal aufgrund der Coronakrise an den Finanzmärkten weitere stärkere Turbulenzen und Korrekturen zu erwarten sind.

Darum kommen die Vehikel Raiffeisen Pension Invest Futura Growth oder Raiffeisen Futura Swiss Stock A für ihn eher nicht in Frage, weil diese einen höheren Aktienanteil aufweisen. Der Raiffeisen Fonds (CH) – Focus Interest & Dividend investiert zwar auch zu rund einem Drittel in Aktien, ist aber mit einem Obligationenanteil von fast 60 Prozent deutlich konservativer. Dafür sind auch die Renditechancen geringer.

Einen etwas höheren Aktienanteil von rund 44 Prozent weist auch der Raiffeisen Pension Invest Futura Balanced auf, darf aber ebenfalls als eher konservativ bezeichnet werden. Die Fonds sind professionell geführt, allerdings mit einer Gesamtkostenkennziffer Total Expense Ratio TER von 1,2 beziehungsweise 1,1 Prozent nicht gerade günstig. Mit einem passiv verwalteten Vorsorgefonds, wie sie verschiedene Banken anbieten, oder mit günstigen Smartphone-Pauschal-Lösungen, wie sie die Zürcher Kantonalbank mit Frankly oder das Fintech Viac anbieten, würde er weniger Gebühren pro Jahr zahlen.

Wichtig ist aus meiner Sicht, dass Ihr Sohn tatsächlich eine 3. Säule für sich einrichtet und das Geld investiert. Auch wenn er das Kapital konservativ anlegt, hat er eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass er deutlich mehr Rendite erzielt als wenn er das Kapital einfach auf dem Konto lässt. Je mehr Rendite er pro Jahr nach Gebühren erwirtschaftet, desto mehr hat er später bei der Pensionierung auf der hohen Kante und für sein Alter zur Verfügung.

31 Kommentare zu «Ohne 3. Säule wird es im Alter eng»

  • Panja Flöte sagt:

    Wer mit 45 Jahren noch keine 3a-Lösung hat, aber viel Bargeld rumliegen (= 3b-Sparen), der hat schon viel Zeit verloren und zuviel Steuern bezahlt.

    3a-Sparen macht ganz besonders für Leute Sinn, die Aktiensparen aus Risikogründen ablehnen und ganz bewusst auf die Chance einer anständigen Rendite verzichten. Mit der 3a-Lösung können sie wenigstens Steuern sparen, und das ist garantiert, Jahr für Jahr.

    • Anh Toàn sagt:

      3a-Sparen macht Sinn auf mittlere Frist, fünf-zehn Jahre einzahlen und dann Rückzug für Hypoamortisation. Auf lange Frist empfehlen sich eben Aktien und Immobilien als Anlagen und da ist die gebundene Selbstvorsorge keineswegs optimal, insbesondere weil Kapitalgewinne besteuert werden bei der Auszahlung und die Fonds mit Siegel 3a teuer sind, swiss made halt.

    • Alain Surlemur sagt:

      Kommt drauf an.

      Wenn sie mit 45 steuerfreie 1000.– in eine 3. Säule stecken und 0.1% Zins (Konto) bzw 2% Gesammtrendeite ( inkl. Depot- / Verwaltungsgebühr / TER ) im Wertschriftenportfolio erreichen haben sie mit 65 1.020.– ( Konto ) bzw 1486.– ( Depot) die sie zu Vorzugskonditionen versteuern müssen.

      Nehmen Sie die 1000.–, zahlen 200.– Steuern und investieren die restlichen 800.– mit konservativen 5% Jahresrendite in ETF kommen steuerfreie 2123.– heraus.

      das wird Ihnen natürlich keine Bank so vorrechnen…

      /nur so meine 2% Komission

  • Anh Toàn sagt:

    Der Sohn wird in zwanzig Jahren pensioniert und fragt Papi wegen der Altersvorsorge und Papi fragt den Geldonkel?

    Ach ja, so nebenbei: „Wichtig ist aus meiner Sicht, dass Ihr Sohn tatsächlich eine 3. Säule für sich einrichtet und das Geld investiert. “ Also eine dritte Säule hat der ja, wenn da steht, er hätte einiges Erspartes, hier wird ihm empfohlen, seine dritte Säule von der freien Vorsorge in die kaum freie und dafür steuerlich privilegierte Vorsorge anzulegen.

    Säule 3a hat Steuervorteil, da gibt es etwas geschenkt, greift zu, mehr für jeden: Wisst ihr was, das Steuergeschenk erhält grösstenteils die Bank. Das war der Trick als man dieses unsägliche Rentensystem einführte, von dem vor allem die Finanzwirtschaft profitiert

    • Anh Toàn sagt:

      Man hat doch die zweite Säule eingeführt, weil es viel besser sei, wenn das Geld für Rennten angespart wird, angelegt und verwaltet sich vermehrt und nicht wie bei der AHV einfach auf zukünftige Generationen übertragen wird. Und dann hat man also die zweite Säule eingeführt und die erste geschleift. Aber die erste und zweite reichen jetzt doch nicht, geht halt doch nicht so gut mit der Kapitaldeckung, aber was kommt dann: Also wenn das nicht reicht, nicht gut geht, brauchen wir mehr davon, zur zweiten noch dritte und dann noch vierte und fünfte und siebte Säule:

      Wenn alle immer mehr sparen, wird ganz sicher alles gut.

      (Dumm nur, dass wenn alle sparen, keiner etwas verdienen und damit sparen kann, wenn ich nicht saufe hat der Wirt nichts das er sparen könnte.)

      • Anh Toàn sagt:

        Ohne 3 Säule wird es im Alter eng, sagt der Titel, der Text aber sagt, man müsse unbedingt in die gebundene 3 Säule einzahlen, weil ohne werde es eng:

        Die steuerlichen Vorteile in der 3 Säule betragen rund 15% auf die einbezahlten Beträge, aber wenn zwischen Ein- und Auszahlung 20 Jahre liegen, ist das weniger als 1% pro Jahr, dann werden bei der Auszahlung auch Kursgewinne besteuert, die sonst steuerfrei wären und den Rest fressen die Gebühren: Der Steuerzahler subventioniert die Banken, die erhalten viel mehr von der Beute, als die sich binden lassenden vorsichtigen, unbedarften, vertrauensseligen Anleger.

      • Dietmar B. sagt:

        ganz einfache Mathematik: Wenn Sie jedes Jahr 15 Jahre lang einzahlen, 15 % Steuer sparen und es gestaffelt (mehrere Konti) zu einem begünstigten Steuersatz rausnehmen, dann haben Sie doch etwas erreicht, oder?

      • Anh Toàn sagt:

        Ja, wenn ich das Geld da liegen lasse, so 1% pro Jahr, ist aber nicht viel dafür, dass ich es nur sehr begrenzt vorher beziehen kann oder es nur mit hohen Gebühren anlegen kann, teilweise auch mit grossem Obligationenanteil, der nur kostet und nichts bringt nach Gebühren.

        Da bleib ich lieber flexibel.

  • Richard Wood sagt:

    Bei nur 15% Grenzsteuersatz würd ich es mir auch überlegen.

    Was auch leicht übersehen wird bei der Entscheidung ob man in die dritte Säule einzahlt oder nicht, sind alle Faktoren die einen Einfluss haben auf die Rendite. Z.B. bei Nichteinzahlen wird der für Investitionen zur Verfügung stehende Betrag genau um den Grenzsteuersatz reduziert. Diesen gilt es zuerst aufzuholen verglichen mit Investitionen in der 3.Säule.

  • Joe Amberg sagt:

    Na dann, viel Spass… Aktuell haben wir wegen der irren Finanz- und Schuldenpolitik massiv aufgeblähte Vermögenswerte, insbesondere Aktienkurse. Wer ab heute mit weiterhin grossartigen Überrenditen dieser Anlagen rechnet, dem ist echt nicht mehr zu helfen.

    • Renata Rubina Rolischo sagt:

      Wer nicht wirklich lang in den Aktien investiert bleiben und solche Korrekturen aussitzen möchte, der soll/kann das natürlich machen. Das steht im frei. Dann wäre wohl jetzt ein Zeitpunkt dafür.

      Das Aktienportfolie hat letztes Jahr wieviel – 20? – Prozent Rendite abgeworfen, steuerfrei. Wer will, schichtet jetzt in Bargeld um, und steigt später wieder ein. Wie lange muss ich einen 3a-Fonds mit 1% Gebühren halten, um da gleichwertig rauszukommen? Trotz Steuerersparnis?

  • TN sagt:

    Der Raiffeisen Focus and Dividend ist kein Vorsorgefonds und kann somit nicht über das Vorsorgedepot erworben werden…

  • Kurt Seiler sagt:

    Nein im reichsten Land der Welt braucht es keine zusätzliche Versicherung.
    Die Menschen sterben hier mit riesigen Vermögen.
    Das ergibt null Sinn.
    Es wird wohl nicht mehr lange gehen und es wird uns von der Finanzindustrie eingeredet es bräuchte eine 4. Säule.
    Eine Aktienkultur wie in den USA oder UK wird es so nie geben – sondern nur eine Herde von Menschen die -zig Versicherungen bis in den Sarg mit sich rumschleppen.
    Bedauerlich dass der Staat das noch fördert.

  • Martin Leu sagt:

    Die Börsen haben sich aktuell von sämtlichem Realitätsbezug entkoppelt, sind massiv überbewertet und erinnern immer mehr an die Dotcom-Blase von 2000. Nach dem damaligen Crash ging es 16 Jahre, bis der S&P 500 wieder auf dem Ausgangsniveau angelangte. Wir befinden uns in der Endphase eines 11-jährigen Bullenmarktes, der nur noch durch Finanzspritzen der Notenbanken am Leben erhalten wird. Aktien als längerfristiges Investment kaufen jetzt nur noch Milchmädchen, leichtsinnige Anfänger, unbedarfte Kunden auf Umsatz bedachter Bankberater und Herr Spieler. Auch Warren Buffet hat inzwischen seine Cash-Positionen deutlich erhöht.

    • Kurt Seiler sagt:

      Den Crash hatten wir im März mit -30 bis -40%.
      … aber da haben natürlich alle gemeint der Markt müsse gefälligst um 90% sinken.

      • Martin Leu sagt:

        @Kurt Seiler
        Keine Angst, die Märkte werden schon noch massiver und längerfristiger korrigieren. Ich spreche hier nicht von einem kurzen Crash wie jetzt, sondern von einem 1-2-jährigen Bärenmarkt, wie er zum normalen Börsenverlauf gehört. Je länger dieser künstlich herausgezögert wird, desto schlimmer wird er werden. Hoffentlich nicht gleich so wie 1968 mit einer von Zwischenerholungen geprägten Baisse bis zum Tiefpunkt 1982. Der S&P 500 benötigte damals 26 Jahre bis zum erneuten Erreichen des Ausgangswertes (vor Spesen, Steuern und 177% Teuerung!). Soviel zum Mumpitz, Aktien seien mit 10-20 Jahren Anlagehorizont sicher. Und so lange muss man erst einmal überleben.

  • Martin Leu sagt:

    „Obligationenanteil von fast 60 Prozent“, d.h. viel Risiko für praktisch keine resp. eine negative Rendite. Obligationen haben zuletzt nur wegen der unsäglichen Zinssenkungen noch rentiert. Das kann natürlich so weitergehen, wenn die Negativzinsen auf -5%, -10% oder -20% gesenkt werden, wie dies gewisse Ökonomen fordern. Bleiben sie aber auf dem aktuellen Niveau, gibt es nur noch auf Hochrisiko-Bonds eine positive Rendite. Steigen dann die Zinsen irgendwann einmal wieder, ist Bargeld zumindest die weniger verlustträchtige Anlage.

  • sepp sagt:

    Wenn man die CH verlässt z.B. nach Österreich braucht es keine 3 Säule zum leben.

  • Ruth sagt:

    Noch enger wirds ohne 2. Säule …

  • Thomas Hartl sagt:

    Wenn es ohne 3. Säule im Alter eng wird, dann läuft bei unserer sozialen Absicherung etwas gewaltig schief. Ursprünglich wurde die AHV für eine angemessene Sicherung des Existenzbedarfs geschaffen. Weil das nicht mehr gewährleistet war, wurde eine 2. und dann eine 3. Säule geschaffen, über die sich Finanzdienstleister eine goldene Nase verdienen, statt die AHV dem tatsächlichen Bedarf anzupassen.

    • Ruth sagt:

      Genau, die AHV MUSS ANGEPASST WERDEN. Dazumal, in 1947, war die überlebenszeit der Rente von ca. 7 Jahre. Heute ist sie über 20 Jahre. Es kann also nicht so weitergehen. Die AHV sollte das Lebensminimum erlauben : Kost und Logis aber dem ist schon lange nicht mehr so. Sogar in einer Kleinwohnung.

  • rogerlampert sagt:

    Kauft Aktien und lässt sie wachsen und kauft mtl. Dazu. Viel besser als 3. Säule. Mache zurzeit 200.- täglich im Durchschnitt. Wir Monat für Monat mehr.

  • Bruno 59 sagt:

    Geld brauchen kann man bis 77 und ab ins Altersheim da geht es allen gleich mit und ohne Geld.Pensions Kasse Auszahlen Geld brauchen.

  • Blackstone sagt:

    Also ganze einfach.
    Die steuer müssen wir später zurück bezahlen. Von denn er gibt kein vorteil.
    Denn bekommen wir 1 % Zins oder sogar weniger, die inflation Durchschnitt liegt bei 2.2 %, das bedeutet 2.2% wertverlust. Am Schluss verlierert man 1.2%. Zsb
    1 Jahren – 6800fr bei 3 saule bezahlt.
    Am Anfang von 2 Jahren – 6800fr +1% Zins =6868fr – 2.2% inflation(149.60) =6719fr und so weiter.

    Meine Empfehlung? Käufe bitte gold.
    Warum?
    Wenn SNB Geld drück muss, musst zuerst gold kaufen. Gold steige in Wert und CHF verliert Werte. Ganz einfach 😉

    • Martin Leu sagt:

      @Blackstone
      Offensichtlich ist ihnen entgangen, das die Goldbindung des CHF 1999 aufgehoben wurde. Ganz einfach.

  • Herger Markus sagt:

    Genau und dann wirst du 70 musst dein Geld kassieren und zahlst unmengen Steuern .
    Und siehe da auf einmal reicht es doch nicht solange wie du gemeint hast. Gebe das geld aus wenn du es brauchst. Im alter lebst du dann von der sozial Hilfe. Geht auch .
    Aber du hast gelebt. Nicht ernst gemeint aber tut weh die Steuern die anfallen beim Bezug

    • Panja Flöte sagt:

      Das Geheimnis hier heisst natürlich: Spare Steuern, indem du deine 3a-Gelder gestaffelt beziehst. Bis zu 5 3a-Konten sind problemlos möglich. Sobald ein 3a-Konto den Wert von 50‘000 erreicht hat, eröffne ein neues Konto.

      • Anh Toàn sagt:

        Keine Angst, bis in 25 Jahren wird das schon nicht mehr gehen mit dem Aufteilen der Säule 3a Konti:

        Heute ein Geschäft abschliessen mit heute noch unbekannter zukünftiger Steuerregeln, ist eigentlich eine unsittliche Bindung: Wenn ein Privater ein solches Angebot machen würde, wäre es kein gültiger Vertragsschluss, wesentliche Elemente kann eine Seite alleine bestimmen. Der Staat macht das bestimmt gut für uns Steuerzahler, wir sind voller Vertrauen, dass der die Regeln nie ändert, weil er das ja in der Vergangenheit auch nie gemacht hat.

        Man muss ein Volltrottel sein, um Geld für 30 Jahre oder mehr festzumachen, also ausser man macht das mit dem Staat, dann ich es vorsichtig und eigenverantwortlich und so.

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.