Warum der Banksafe keine schlaue Anlage ist

Bleibt auch im Konkursfall im Besitz der Kunden: Der Inhalt eines Bankfachs. Foto: iStock

Da die Sparzinsen auf den Banken immer noch im Nullzinsbereich liegen, überlege ich mir ernsthaft einen grösseren Geldbetrag von ungefähr 200’000 Franken in einem Banksafe zu deponieren – natürlich mit den neuen Tausendernoten. Meine Frage: Falls eine Bank dann plötzlich in Konkurs geht, hat man dann noch Zugriff zum Banksafe? Wenn man keinen Zugriff mehr hat, ist es sicher besser, zu Hause einen schweren feuer- und bombensicheren Tresor einzubauen, damit man im Notfall über Bargeld verfügen kann. Wie Ihnen sicher bekannt ist, ist das Vertrauen in die Bankenwelt mächtig geschwunden, ungefähr gleich wie in die schweizerische Politik. P.C.

Wenn Sie ein Bankfach bei Ihrer Bank mieten und diese geht Konkurs, haben Sie weiterhin Zugang zum Safe und zum Inhalt Ihres Bankfachs. Denn der Inhalt von solchen bleibt auch im Konkursfall immer im Besitz der Kunden.

Ein Problem sehe ich indes auf einer anderen Ebene: Ihr Geld ist zwar im Banksafe sicher gegen Einbrüche und Diebstahl. Falls es im Tresor der Bank aber brennen würde oder der Safeinhalt durch Hochwasser beeinträchtigt würde, wäre Ihr Bargeld nicht gesichert. Denn die Bank weiss ja nicht, was genau Sie in Ihrem Bankfach aufbewahren. Dieses geringe Restrisiko müssen Sie selbst tragen.

Negativ bei einer Aufbewahrung von viel Bargeld im Banksafe ist auch die Tatsache, dass Sie auf diesem Geld keine Rendite erwirtschaften. Sie haben recht: Auf dem Bankkonto bekommen Sie derzeit auch keinen Zins mehr oder müssen bei grossen Cashsummen je nach Bank unter Umständen sogar Negativzinsen bezahlen. Für das Bankfach müssen Sie aber auch eine Miete zahlen, und zusätzlich fallen auch weiter die Kontoführungsgebühren bei der Bank an.

Damit Sie bei der Bank ein Bankfach mieten können, benötigen Sie ein Konto. So sind Sie auch als Kunde identifiziert, was die Compliance-Vorschriften voraussetzen. Wenn Sie die Gebühren und die wenngleich tiefe Teuerung berücksichtigen, verlieren Sie auf den liquiden Mitteln – ob auf dem Konto oder im Bankfach – faktisch Geld.

Die Gebühren sind das eine. Fataler finde ich die Rendite, die Sie verpassen – erst recht bei hohen Summen wie in Ihrem Fall. Statt so viel Bargeld zu halten, würde ich wenigstens einen Teil in Wertschriften investieren. Falls Sie einen Bankkonkurs befürchten, wären Sie auch in diesem Fall gut abgesichert: Anders als Bargeld auf dem Konto, das nur bis maximal 100’000 Franken pro Kunde und Bank im Rahmen der gesetzlichen Einlagensicherung konkursrechtlich privilegiert und geschützt ist, bleiben Wertschriften wie Aktien, Anleihen oder Fonds immer im Besitz der Kunden.

Natürlich tragen Sie bei Wertschriften aber das Anlagerisiko. Wenn es an den Finanzmärkten abwärtsgeht, sitzen Sie unter Umständen auf Buchverlusten. Immerhin können Sie Ihr Anlagerisiko durch eine breite Diversifikation und durch eine konservative Anlagestrategie stark reduzieren.

Gleichzeitig haben Sie aber die Chance, deutlich mehr Rendite zu erwirtschaften, als wenn Sie das Geld einfach auf dem Konto brachliegen lassen. Vor diesem Hintergrund rate ich Ihnen davon ab, solch grosse Summen als Bargeld in einem Banksafe zu lagern.

37 Kommentare zu «Warum der Banksafe keine schlaue Anlage ist»

  • Andy Baumol sagt:

    Was völlig ausgeblendet ist in den Kommentaren, dass zum Beispiel anstelle von Aktien in Goldhandel auch physisches Gold im Fach gelagert werden kann. Dieses macht dann die Schwankungen am Markt mit und kann so allenfalls bei steigenden Kursen auch Gewinn abwerfen.

    • Bernhard PIller sagt:

      Was passiert, wenn das Gold bei einem Brand flüssig wird und aus dem Schliessfach auf den Fussboden rinnt? Wird das Gold danach gleichmässig auf alle Nutzer von Schliessfächern aufgeteilt?

  • meyerhans sagt:

    Warum von Safe abraten? WEnn für Private negative Zinsen kommen, erst dann ist dies eine Lösung um liquid zu bleiben. Klar, die BAnk ist dagegen, also lehnen auch sog. unabhängige Journalisten dies ab, vor allem wenn diese Fonds empfehlen, bei denen in der REgel kaum ein Ertrag rausschaut. Korrektur: es schaut schon ein Ertrag raus, aber nur für die Bank.
    allerdings haben Sie schon je davon gehört, dass die Banksafes so unsicher sind, dass Feuer und Wasser diese vernichten? Oder ist dies ein theoretisches Schauermärchen zur Abschreckung.

    • Luigi sagt:

      1993 überschwemmte die Saltina das Dorf Brig. Die Kantonalbank stand unter Wasser und mit ihr auch die Kundensafes. Die Gemeindeverwaltung verlor dadurch alle drei Backups ihres Datenbestandes (im Haus, ausser Haus, auf der Bank) und musste bei Null anfangen. Wasser-, gas- und feuerfeste Datenbehälter gab es damals schon, aber was sollte auf der Bank schon passieren?

      Wenn schon Bargeld auf der hohen Kante, dann höchstens Hunderter. Wer wechselt schon Tausender?

    • Andreas Thuli sagt:

      Es muss nicht immer Feuee oder Wasser sein, es ist auch schon in Banksafes eingebrochen worden, s. Raiffeisen Basel letztes Jahr. Im Weiteren sind Aktien auch nicht sakrosankt, können doch Firmen Konkurs gehen!

  • Cash isch geil sagt:

    Banken verweigern immer mehr Wiedereinzahlungen, auch wenn die Barauszahlung bei der gleichen Bank erfolgten.
    Begründung liegt darin, dass in der Zwischenzeit mit diesem Bargeld Geldwäscherei betrieben werden könnte. Die Beweislage liegt beim Kunden und diese wird sehr schwierig sein, entsprechende Unterlagen der Bank beizubringen.
    Dadurch werden sich die Geldwäschereimeldungen noch mehr erhöhen und die Kosten bei den Banken in die Höhe treiben.
    Einzige korrekte Abhilfe ist, dass alle Banken für Bargeldbezüge (egal Schalter oder Bankomat) eine satte 2%-Gebühr einführen müssen. Aber dafür ist ja der Gesetzgeber nicht zuständig und will weiterhin schwammige Gesetze ausarbeiten, welche die Banken zu immensen Kosten treiben.

    • Thomas Hartl sagt:

      Können sie sich vorstellen, welche Summen kurz vor der Einführung einer solchen 2%-Gebühr abgehoben würden? Und eine Einführung ohne Ankündigung könnte unser politisches System kaum überleben, da kämen die Bürger mit Fackeln und Mistgabeln auf den Bundesplatz.

    • Jacques Zimmer sagt:

      „Die Beweislage liegt beim Kunden und diese wird sehr schwierig sein, entsprechende Unterlagen der Bank beizubringen.“ Sehr witzig. Bei der Auszahlung bekommt man ja einen Beleg. Diesen kann man dann einfach bei der Einzahlung wieder vorlegen.

  • Pius Tschirky sagt:

    natürlich ist es im Falle eines Brand- oder Wasserschadens nicht sicher das Geld. Denke mir aber auch nicht, wenn die Bank Konkurs geht und dies auf einem Konto liegt. Ja, man sagt schon Fr. 100 000.–. Glaube aber kaum, dass man diese Fr. 100 000.– je bekommen würde. Am sichersten ist wohl, wenn man eben Nestle, Novartis oder Swatch Aktien kauft und dann diese gleich auch bei der Firma deponiert.

    • Anh Toàn sagt:

      „Nestle, Novartis oder Swatch Aktien kauft und dann diese gleich auch bei der Firma deponiert.“

      Seit dem 20. Juni 2016 bietet Novartis den durch die SIX SAG AG im Auftrag der Novartis International AG geführten Novartis Aktienplan nicht mehr an.

      Quelle: Novartis.ch

      Auch Nestle nicht mehr. Bei Swatch weiss ich es nicht, ich denke, die rechtlichen Hürden für die Unternehmen in CH, insbesondere wenn die als internationale Konzerne Interessen (Investitionen, Aktionäre, ADR etc.) in den USA haben, machen zu viel Aufwand.

    • Peter Rohner sagt:

      @Pius: Die Einlagensicherung von 100‘000 ist ziemlich sicher. Siehe hier:
      https://www.finma.ch/de/ueberwachung/banken-und-effektenhaendler/einlagensicherung/

    • money wascher sagt:

      Also meine 100er Note hat eine 90Grad Wäsche problemlos überstanden. Soweit mir bekannt löst sich Papiergeld im Wasser nicht auf.

  • David Ruprecht sagt:

    Das Problem ist: Herr Spieler scheint nicht verstanden zu haben, dass wir eine DEFLATION haben, sprich das Bargeld nimmt täglich an Wert zu.

    • Peter Rohner sagt:

      @David: Unfreundliche Kommentare sollten hier keinen Platz haben. Wenn wir deiner Meinung nach eine Deflation haben, gut so … aber deswegen gleich Herrn Spieler beleidigen?

    • Chris Stoffer sagt:

      Sein Punkt sind die Gebühren. Die unterscheiden sich nicht wahnsinnig ob sie das Geld auf dem Konto oder im Schliessfach haben. Das Risiko im Schliessfach ist aber höher. Geld im Schliessfach macht keinen Sinn für Normalsterbliche, die keine Illegalen Aktivitäten verfolgen (Steuerhinterziehung….)

  • Anh Toàn sagt:

    Ich bin seit 30 Jahren Steuerberater und habe noch nie von einem Kunden erzählt bekommen, er hätte eine wesentliche Summe in Bargeld. Bargeld wird gehalten, um es vor dem Fiskus zu verstecken, oder vor Gläubigern oder dem Ehepartner, oder vor Strafverfolgungsbehörden, weil es kriminell verdient wurde. Dies ist der einzige „vernünftige“ Grund, grössere Summen in Bargeld zu halten.

    Das einzige Szenario, dass für Halten von Bargeld (oder Sichteinlagen bei Banken) als Anlageform spricht, ist Deflation. In der Deflation ist Cash King. Alles wird billiger in der Deflation, oder eben umgekehrt, dass einzige, was steigt, ist Geld. Aber Deflation will niemand zulassen, ob zu Recht oder zu Unrecht gehört in einen Volkswirtschaftsblog, für einen Geldblog reicht: Also zumindest unwahrscheinlich.

    • Anh Toàn sagt:

      Präzisierung: Von Bargeld, dass in der Schweiz deklariert werden müsste, habe ich von keinem Kunden gehört.

      • Peter Brun sagt:

        Auch hier: als Steuerberater müssten Sie wissen, dass Bargeld (in welcher Form auch immer) in der Steuererklärung deklariert werden muss. Lesen Sie mal die entsprechenden Anleitungen durch. Unfassbar, diese Aussage von Ihnen!

      • Anh Toàn sagt:

        Wenn ein Ausländer (ohne Steuerlichen Anknüpfungspunkt in der Schweiz wie eine Eigentums Ferienwohnung oder so) in einem Banksafe Bargeld oder auf einem Konto bei einer CHF Bank Guthaben hat, muss er dies nicht in der Schweiz deklarieren: Heute muss er sein Wohnsitzland (=Hauptsteuerdomizil) deklarieren bei der Bank und die sendet Info zu den Konten, falls es eine Info gibt, dass da ein Safe ist, sagt nicht viel, der macht auch Sinn um wichtige Dokumente aufzubewahren. Aber deklarieren muss er es trotzdem das Bargeld im Schweizer Safe, aber „zu Hause“, gemäss den dortigen Regeln, nicht in der Schweiz.

        Dass man Bargeld „zu Hause“ deklarieren muss ist so klar, wie dass dies oft dennoch nicht gemacht wird.

    • Anh Toàn sagt:

      Und selbst in einem Deflationsszenario dürften langfristige Staatsanleihen besser rentieren, als Sichteinlagen oder Bargeld, und zwar selbst bei Negativzinsen: Werden die Zinsen wegen der Deflation noch weiter in den Minusbereich gedrückt, dürften die Kursgewinne auf langfristige Staatsanleihen, die zu bezahlenden Negativzinsen überwiegen. Ausserdem werden wohl die Steuerverwaltung die Nagativzinsen zum Abzug zulassen müssen, während die Kursgewinne steuerfrei bleiben.

      Bargeld halten macht nur Sinn, wenn man es verstecken will, vor wem auch immer man es verstecken will im Sinne der Absicht, wird es auch „nolens volens“, „billigend in Kauf nehmend“, vor dem Fiskus versteckt, denn was in der Steuererklärung ist, ist nicht geheim.

    • Peter Brun sagt:

      Für Sie ist gemäss oben Bargeld = Sichteinlagen bei Banken. Dann müsste Ihnen als Steuerberater bekannt sein, dass es viele Kunden gibt, die grössere Bestände auf ihren Konti deponiert haben. Und warum? Sicher nicht vor allem, um es vor wem auch immer wie oben geschrieben zu „verstecken“, sondern weil sie in der heutigen Börsenlage nicht geneigt sind, im grösseren Umfang investiert zu sein. Um bei einer grösseren Börsenkorrektur, die unweigerlich kommen wird, viel Geld zu verlieren. M. E. ein sehr vernünftiger Grund. Auf einen Steuerberater wie Sie kann ich gerne verzichten…

      • Peter Rohner sagt:

        Dass eine Börsenkorrektur kommen wird, ist zu 100% garantiert. Aber wann wird das sein? In einem Monat, in 5 Jahren? Die Börse kann locker noch um 50% steigen, um dann um 20% einzubrechen. Die Aufregung wird gross sein, aber die heutigen Investoren sind dann immer noch in der Plus-Zone.

        Durchschnittlich (und langfristig) kann mit einer jährlichen Performance von 6-7% an der Börse gerechnet werden (inkl. Crashes). Dies bedeutet, dass sich die Börsen-Indizes alle 10-12 Jahre verdoppeln. Nicht grundlos gibt es die Regel: „Investiere an der Börse, sobald du Geld zur Verfügung hast.“

        Weitere Stichwort hier: Anlagestrategie „Buy and Hold“, kein Markt-Timing betreiben (da dies niemand beherrscht), nur Geld an der Börse investieren, dass man in den kommenden 10 Jahren nicht dringend braucht.

      • Peter Rohner sagt:

        Interessanter (und aktueller) Artikel zu „Buy and Hold“:
        http://www.morningstar.ch/ch/news/194409/fonds-investments-dabei-bleiben-ist-alles.aspx

  • Pedro Riengger sagt:

    Der Inhalt des Bankschliessfachs lässt sich gegen Feuer, Wasser und Einbruch versichern. Die Prämie ist sogar sehr günstig, wenn angegeben wird, dass die versicherte Sache (auch Bargeld) sich in einem Bankschliessfach befindet. Und Bargeld hat den zusätzlichen Vorteil, dass es sofort als ganze Summe verfügbar ist. Wer spekulieren will, kann ja auch Euros und Dollar ins Schliessfach legen. Oder ein paar lupenreine Diamanten (am besten je etwas grösser als 1 Karat), die es versiegelt mit Zertifikat bei jedem grossen Juwelier gibt. Auch ein paar erstklassige Fotografien, z.B. von Steichen, passen in ein Schliessfach und machten in den letzten Jahren enormen Gewinn – trotzdem das Auktionshaus beim Wiederverkauf ca. 25% kassiert. Es gibt also nicht nur Aktien …

  • René Meier sagt:

    Vollkommen irrelevant, welche Risiken hier genannt wurden. Das Gröbste Risiko ist: wenn die Wirtschaft kollabiert wird man bei der Bank das Schliesssfach nicht mehr einfach so im Zugriff haben. Das gab es alles schon einmal während Wirtschaftskrisen. Dann darf man das Schliessfach nur im Beisein eines Steuerbeamten/Staatsangestellten öffnen, welche sich dann daran gütlich tun wird (auf Grundlage irgendwelcher Notstandsgesetze). Was nützt einem Bargeld/Edelmetalle im Schliessfach, auf welche man im Fall des Falles nicht frei zugreifen kann? – gar nichts.

  • Jacques Zimmer sagt:

    Anstatt Herr Spieler einfach beanwortet, was er über Bargeld gefragt wurde, gibt er wie alle Bänkler den Tipp, Aktien zu kaufen. Wer aber Aktien hat, schläft garantiert schlechter als der mit dem Bargeld.

    • Marco sagt:

      Vielleicht schläft er schlechter, aber er wacht reicher auf

    • Julian Hofer sagt:

      Das ist doch die typische Angsthasen-Mentalität, nur ja keine Verantwortung übernehmen zu wollen. Ich persönlich würde nie grössere Mengen an Bargeld/Giroguthaben (>2-6 Monatsbedarfe, variabel) haben wollen. Ich schlafe schlecht wegen jedes Frankens, den ich nicht an den Märkten habe, um potentiell Rendite zu erwirtschaften. Der Anlagehorizont spielt da natürlich eine grosse Rolle, das stimmt.

    • Peter Rohner sagt:

      Wer heutzutage (als Laie) Einzelaktien kauft, macht sich das Leben unnötig schwer. Verständlich, dass er sich bei jedem Schnupfen seiner Aktie Sorgen macht, denn bei einem Konkurs ist sein ganzes Geld weg. — Die altbekannte Lösung heisst hier: Diversifikation. Also: ETFs kaufen. ETFs auf SMI, SPI, SLI, Europe, World, All-World … alles kostengünstig zu haben. Das sind alles sichere Produkte.

      Falls die Weltwirtschaft zusammenbricht, verlieren natürlich auch diese Produkte ihren Wert, aber dann hat die gesamte Welt ein Problem. Bargeld wird dann auch futsch sein (bzw. die Inflation hoch), Gold hat dann vielleicht einen Höhepunkt, eventuell wird aber sauberes Trinkwasser das Zahlungsmittel der Zukunft werden. — Bis es so weit ist: ETFs kaufen.

  • Christoph Schlegel sagt:

    Was man auch nicht vergessen darf, die wenigsten Banken nehmen heute noch größere Bargeld Einzahlungen entgegen ohne Nachweis der Herkunft der Mittel. Aus diesem Grund am besten eine Kopie des Auszahlungsschein mit in den banksafe legen und schauen das auf den Bandagen der gelbbündel das Datum der Auszahlung vermerkt ist.

  • schneider urs sagt:

    Herr Spieler versteht Besitz/Eigentum nicht. Basic, sollte man wissen, zumal er hier kompetente Meinungen äussern sollte

  • Daniel Wigger sagt:

    Geld im Safe horten – ein guter Approach für eine risikoarme Strategie. Mir scheint jedoch, die Leute können nicht mit Risiko umgehen. Wer so denkt, der dürfte auch nicht mehr sein Haus verlassen oder in ein Auto steigen. Für Leute mit einem rationalen Approach zu Risiko können sehr wohl sehr viel verdienen, auch in Tiefzinsszenarien. Kern jeder Anlegestrategie ist dosiertes Risiko mit breiter Diversifikation. Selbst wenn man Aktien scheut kann man mit Obligationen immer noch schöne Zinssätze haben, man darf sich einfach nicht auf AAA beschränken.

  • Bernhard PIller sagt:

    Was passiert, wenn das Gold bei einem Brand flüssig wird und aus dem Schliessfach auf den Fussboden rinnt? Wird das Gold danach gleichmässig auf alle Nutzer von Schliessfächern aufgeteilt?

  • Bernhard PIller sagt:

    Ein Wertschriften-Kauf kann eine ganze schlechte Performance mit sich bringen, wenn er gerade vor einem Börsencrash erfolgt ist. Da muss der Kunde unter Umständen 20 Jahre warten, bis seine Aktien den Verlust nominal aufgeholt haben, und 30 Jahre bist real aufgeholt.

    • Daniel Wigger sagt:

      Die Realität zeigt, dass Wertschriftenkurse meistens sehr schnell wieder ein Vor-Crash-Niveau erreichen. Schauen Sie sich mal ein paar Charts an. Natürlich kann man auf exotische Werte setzen, die nie mehr das Vorkrisenniveau erreichen. Aber wenn sie auf Indizes setzen, ist es fast nicht möglich, Geld zu verlieren. Ausser ein Meteorit zerstört die Erde oder es erfolgt das Ende des Kapitalismus…

  • Peter Rohner sagt:

    Dir gehört nur, was IM Schliessfach ist. Der Rest gehört der Bank 😉

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