Die Illusion des sicheren Goldes

Überschätzt: Auch beim Gold und generell bei Edelmetallen muss man mit starken Preisschwankungen rechnen. Gold ist weit weniger stabil, als viele meinen. Foto: iStock

Wir haben bei unserem Vermögensverwaltungsmandat im letzten Jahr Buchverluste eingefahren. Empfehlen Sie, stattdessen in Goldaktien oder auch sonst in Gold zu investieren? M.S.

Immer wenn es an den Finanzmärkten turbulent zu und her geht und Privatanleger auf Buchverlusten sitzen, überlegen sich viele, vermehrt in Gold zu investieren. Für viele ist Gold der Inbegriff von Sicherheit. Doch das ist eine Illusion.

Auch beim Gold und generell bei Edelmetallen und anderen Rohstoffen müssen Sie mit starken Preisschwankungen rechnen. Gold ist weit weniger stabil, als viele meinen. Wie schwankungsanfällig auch die Krisenwährung Gold ist, sehen Sie schnell auf der Kursgrafik.

Noch mehr Schwankungen ausgesetzt sind Goldminenaktien. Hier sind Sie einem doppelten Risiko ausgesetzt: Einerseits dem Schwankungsrisiko des Goldes, anderseits den operativen und strategischen Risiken des entsprechenden Unternehmens. Zwar sehe ich bei einzelnen Titeln wie etwa Barrick Gold, dem weltweit grössten Goldbergbauunternehmen, durchaus Potenzial. Aber ich warne davor, in Goldaktien primär mit dem Ziel zu investieren, dass man weniger Risiken ausgesetzt ist und mehr Stabilität fürs Depot erreicht.

Beim Gold kommt als negativer Faktor dazu, dass man damit keine Rendite erzielt: Gold wirft keinen Zins und keine Dividende ab. Dennoch macht es aus meiner Sicht Sinn, in einem breit diversifizierten Depot Gold als Abrundung zu halten – sozusagen als Versicherung für den Fall, dass es an den Finanzmärkten irgendwann zum ganz grossen Absturz kommt. Dann nämlich kann man mit einer deutlichen Aufwertung des Goldes rechnen, wenn viele Anlegerinnen und Anleger in das gelbe Metall flüchten.

Momentan gibt es keine Anzeichen, dass eine Finanzkrise vor der Tür steht. Die enormen Schuldenberge weltweit und die jahrelange Politik des ultrabilligen Geldes bergen aus meiner Sicht allerdings einige Risiken. Dennoch: Gold bietet nicht dauerhafte Sicherheit über alle Finanzmarktzyklen hinweg.

Das mussten auch jene Privatinvestoren erfahren, die während der letzten grossen Finanzkrise vor über zehn Jahren ihr ganzes Geld oder grosse Teile davon in Gold investieren. Viele sassen später plötzlich ebenfalls auf massiven Buchverlusten, weil der Goldkurs im Zuge einer Beruhigung der Aktienmärkte in den Folgejahren zeitweise wieder stark an Wert verlor.

Ich würde maximal fünf Prozent des Depots in Gold oder Goldminenaktien investieren. Bei einer stärkeren Gewichtung fahren Sie meines Erachtens ein beträchtliches Klumpenrisiko. Doch genau dieses sollte man als Anleger unbedingt verhindern und daher sein Geld möglichst breit diversifizieren.

45 Kommentare zu «Die Illusion des sicheren Goldes»

  • Claude Fontana sagt:

    Spieler ist dagegen? kaufen kaufen kaufen. Die „nichtexistente Finanzkrise“ sollte zu denken geben.

  • Ralph Künzle sagt:

    „Gold und Silber sind das einzige wahre Geld der Welt.“ Zitat, J.P.Morgen

    Macht mich stutzig…

  • Imre sagt:

    Armer Ahnungsloser!

  • Gerald F. sagt:

    Das berühmte Pfeifen im Walde. Immer wenn mir „Experten“ sagen, was ich nicht tun soll, werde ich sehr misstrauisch. Meine Erfahrung sagt mir: „Tu das Gegenteuil dessen, was propagiert wird.“ Damit bin ich gut gefahren. Und ob Rohstoffpreise schwanken oder nicht, ist mir völlig egal, solange andere Assets nur fallen.

    • Thomas sagt:

      Experten sagen, man solle nicht betrunken oder übernächtigt Autofahren oder den Finger in eine Steckdose stecken – rät Ihnen Ihr „berühmtes Pfeifen im Walde“ das Gegenteil zu tun?

  • Wolfgang Eikmeier sagt:

    Ich kaufte mein erstes Gold, als ich Lehrling war und das war in den sechziger Jahren. Seitdem habe ich persönlich keinerlei Geldsorgen mehr. Ich habe Sicherheit und schiele nicht auf Rendite. Ich bin kein Player, der alles auf eine Karte setzt. Ich möchte nichts verjubeln. Wieviel negative Beispiele gibt es doch und der große Crash kommt, so oder so. Wann? Bis ein Big-Player die Nerven verliert. Papier auf dem Zahlen stehen, ist in dem Augenblick nichts mehr Wert, wenn die Panik ausbricht. Es kehrt dann zu seinem eigentlichen Wert zurück, eben Null. Wer das nicht begriffen hat, lebt in einer seligen Ahnungslosigkeit.

  • Pedro Leonhard sagt:

    Sehr geehrter Herr Spieler,
    als studierter Wirtschaftsjournalist der sich mit dem Thema Edelmetalle beschäftigt und auch darüber publiziert sollte man vorher unbedingt das Buch „Die Goldverschwörung“ von dem renommierten schweizer Bankier Ferdinand Lips gelesen haben bevor man sich an dieses Thema heran traut
    Zum Verstandnis: „Gold ist Geld und nichts anderes. – J.P. Morgan, Bankier“

  • Martin sagt:

    Nur Gold ist Geld, alles andere ist Kredit. Banknoten sind unsicher, deren Wert bleibt nie über mehr als zwei Generationen erhalten. Wie stehts mit Brabanter Taler und dem Sittener Bistumtbatzen? Sesterzen? Piaster? Alles wertlos geworden mit der Zeit.

    Gold geht nie pleite.

    Faustregel: Es braucht ein oder zwei Monatslöhne in Gold (Vreneli, Unzen, Krügerrand etc). Dies ist die Lebensversicherung nach unten.

    • Karl K. sagt:

      Ihre Faustregel könnte fast von Goethe stammen: wie müsste man sich denn das Wechselgeld auf eine Unze/Krügerrand vorstellen ?

      • Martin sagt:

        Rückgeld? z.B. Vreneli, 1 Gramm Goldplättli, eine halbe Unze oder Silberunzen. Oder Naturalien. Mit Gold können Sie immer alles kaufen.

  • Anh Toàn sagt:

    Hätte Gold viel wert, könnten wir uns nicht leisten, den grössten Teil davon in Kellern zu vergraben oder an schöne Frauen zu hängen.

    • Bernhard PIller sagt:

      Auch hässliche Frauen können mit Gold behängt werden.

      • Anh Toàn sagt:

        Können, aber werden nur ausnahmsweise. Meistens behängen sich hässliche Frauen selber mit Gold, als dass sie damit behängt werden.

        Es gibt auch Männer die behängen sich mit Gold, vor allem Zuhälter und Fussballer.

  • SB sagt:

    Entschuldigung, das ist allgemeines Wischiwaschi. Was soll so ein Artikel? Gold schwankt als Asset genauso, wie jeder andere Einzelwert schwanken kann. Selbst Immos können im Wert mächtig schwanken, wie die Immokrise in den USA gezeigt hat.
    Richtig wäre die Aussage: Jedes Asset kennt Zeiten, in denen es gute Gründe gibt, dieses zu besitzen. Und selbst dann unterliegt es Preisschwankungen.
    Gold ist aber nicht nur ein ordinäres Asset, sondern es ist – seit Jahrtausenden – echtes Geld, also keins, das wie Papierwährungen auf Vertrauen aufbaut. Gold spiegelt in seiner Wertentwicklung insbesondere den immerwährenden Wertverlust von Papierwährungen wider.

  • Groeg sagt:

    Ich schätze an sich Ihre Kommentare.Nur, bei Gold liegen Sie nicht richtig.Von kurzfristigen Schwankungen abgesehen ist Gold s e h r stabil. Was nicht stabil ist sind die Papierwährungen.So meldet KWN gestern folgende VERLUSTE gegenüber Gold in de Periode 2001-2019: Arg.Peso 19180%, Rubel 1066%, Rand 788%, UK Pound 466%, US $ 398%, Krone Sw.388%, Yen369%, Euro 312%, Shekel 337% Yuan 308%, Singapore $ 289%,NZ $ 225%.Die stärksten Währungen sind: Swiss Franc 206%, Czech Krona 200%.Frage: was nützen da Dollar oder Franken Anlagen, wenn nach nur 20 Jahren der Wertverlust zum Gold 75% bzw. 50% beträgt?Vielleicht können Sie das langfristige Problem einmal aus Ihrer Sicht beleuchten.Heute Geborene werden mit 26% Sicherheit 100 Jahre alt. Da liegt der Dollar dann bei NULL, der Fr. bei 25%.:

    • Claire Deneuve sagt:

      Na und? Gold ist kaufmässig auch wertlos, wenn es in irgendwelchen Tresoren träge und faul rumliegt und keine Erträge abwirft.
      .
      Und wenn dann mal die grosse Krise kommt, dann braucht kein Mensch Gold zum überleben sondern nützliche Dinge und Ueberlebenswichtiges.
      Aber schön haben Sie all Ihre Zahlen zu den einzelnen Währungen ausgesucht.
      .
      PS Wenn man vor 100 Jahren entweder und 10 Jahres US Treasuries und Gold gleichzeitig angelegt hätten, dann hätten Sie mit den US Treauries über 12’000% gemacht, mit Gold nur etwas über 6000%!
      .
      Sie sehen es ist auch nicht alles Gold was glänzt, ist mehr eine esoterische Glaubensfrage!

      • Wolfgang Eikmeier sagt:

        Hallo Claire Deneuve,
        es gibt ein Sprichwort das heißt“ nur durch Schaden wird man klug “
        Also, ich denke, Sie sind noch sehr jung vielleicht unerfahren. Bitte forschen Sie einmal in das zwanzigste Jahrhundert, in die Wirtschaftskrisen. Sie
        werden schnell feststellen können, welche Menschen da am besten durchgekommen sind.
        Ja, richtig, Gold war alles und Papiergeld wurde zum verfeuern gebraucht. Also Gold bleibt Gold, man muss nur in der Lage sein, es zu erkennen.

  • Lutz Stegert sagt:

    Herr Spieler,
    Gold ist kein Investment sondern Geld – Bargeld.
    Mit Bargeld kann man keine Rendite erwirtschaften.
    „Wertsteigerung“ geht auch nicht, da eine Unze auch in 50 Jahren nur eine Unze ist. Volatilität gibt es demzufolge nicht, höchstens bei Währungen, die aber per definitionem KEIN Geld sind.
    In der derzeitigen Situation lebt man sicher ruhiger – nicht unvolatiler! wenn man Währung oder Bargeld hält. Auch durchaus mehr als 50! %.
    Ja und dafür bietet sich zuerst wiederum Gold an.
    Wenn die Neustrukturierung stattfand kann/muss man dann wieder neu entscheiden.
    Als „Wirtschafts- und Finanzexperte“ hätte man das wissen können 😉

  • Bernhard PIller sagt:

    Gold ist einfach die bessere Alternative zu Geld. Jede Währung geht gegen Null – Gold wird immer einen Mindestwert behalten.

  • Karl K. sagt:

    Heute habe ich zum ersten Mal verstanden, was ein „Klumpen“-Risiko ist, Herr Spieler.

  • Jean Gilette sagt:

    Gold kaufen ab CHF 34’000/Kilo.

  • Mark Maxim sagt:

    Bankkonten werden observiert (Sozialamt, Gericht, Finanzamt, Banken usw.) Man muss nicht selbst Sozialhilfeempfänger sein, um das zu spüren zu bekommen (Alimente, Heimkosten, Beerdigungskosten usw) Am besten kauft man Silber, dass kann man getrost ohne Personalausweis verkaufen und der Preis ist zu niedrig. Vor ein paar Jahren hatte ich Palladium gekauft, weil es zu billig war.

  • Martin Leu sagt:

    (Physisches) Gold ist das einzige Geld mit innerem Wert ohne Schuldner als Gegenpartei, hat seinen Wert als einzige Währung über die Jahrhunderte behalten und fungiert deshalb als Versicherung gegen den Kollaps der Fiatwährungen. Aus diesen Gründen muss es auch keine Erträge generieren. Natürlich mögen Banken und Anlageberater Gold nicht, da sie damit nicht endlos Gebühren und Spesen kassieren können. Regierungen hassen es in privater Hand, da es nicht wie Fiat Money zur Schuldensanierung einfach weginflationiert werden kann. Deshalb wird der Goldpreis mit Manipulationen an den Futuremärkten künstlich tief gehalten und wenn dies nicht reicht, wird Gold auch immer mal wieder verboten und konfisziert.

    • Thomas sagt:

      Lagerkosten von 0.2% bis 0.8% pa (inkl TER des ETF und/oder Depotgebühren der Bank) und Vermögenssteuern (bis zu 1% pa, je nach Gemeinde und Vermögen) nehmen reduzieren das Gold Vermögen in 20 Jahren um rund 20%! Da bevorzuge ich Aktien ETFs mit Dividenden und Divdendenwachstum.

      • adrian wehrli sagt:

        Vermögenssteuer ist .3% Max in Zürich. Der Tresor zuhause hat Lagerkosten von 1000.- p.a. Bei 500K in Gold sind das also keine 0.4%. Die Inflation frisst mehr weg, wenn das Geld in Cash gehalten wird.

      • Martin Leu sagt:

        @Thomas
        Ich spreche von physischem Gold, nicht von einem ETF, auch wenn dieser angeblich physisch hinterlegt sein sollte. Ein Gold-ETF ist nur zur kurzfristigen Spekulation empfehlenswert. Lagerkosten sind längefristig aufgrund der hohen Wertdichte vernachlässigbar (natürlich nicht in einem Bank-Depot, dies wäre viel zu riskant). Lagerkosten über 20 Jahre in der Grössenordnung unter 0.05% pa sind realistisch. Bezüglich Vermögenssteuern haben Sie theoretisch recht, es braucht halt ein Management des Gesamtvermögens mit ensprechenden Abzügen. Ein bisschen etwas darf eine Versicherung allerdings auch kosten.

      • groeg sagt:

        Im kleinsten Fach haben problemlos 5-20 kg Gold Platz.Fr. 160 Jahresmiete entsprächen dann 0.0008% oder bei 20 kg 0.00004%.Derdurchschnittliche Wertzuwachs von Gold von2002-2017 8,3%!!!Das zur Behauptung Gold haben keine Rendite.Also meine Rechnung sieht sehr positiv aus.Und, man schläft dabei hervorragend.

      • Martin Leu sagt:

        @groeg
        Sie haben den falschen Standpunkt. Gold ist der absolute Wert, Ihre Rendite nur vorgetäuscht durch den Zerfall der Fiat-Währungen.
        Bei der Berechnung der Tresorfachkosten haben Sie sich um einige Kommastellen vertan. Beim aktuellen Goldpreis und Ihren 5-20 kg Gold würde die Miete ca. 0.08 – 0.02% pa betragen.

    • Anh Toàn sagt:

      @Martin Leu: „Deshalb wird der Goldpreis mit Manipulationen an den Futuremärkten künstlich tief gehalten und wenn dies nicht reicht, wird Gold auch immer mal wieder verboten und konfisziert.“ Mal angenommen, das ist so, sind das gute Argumente, kein Gold zu halten: Entweder der Preis wird manipuliert oder es wird einem weggenommen, von einem bösen Staat oder einem anderen Bösen.

      • Lutz Stegert sagt:

        Herr Toàn,
        Sie zäumen das Pferd von hinten auf.
        Nicht das Gold wird gedrückt sondern die Währung künstlich „beatmet“
        Vergleichen Sie immer alles mit Gold und nicht anders herum…
        Diskutieren Sie lieber nicht mit Uneinsichtigen Sie wollten mit Gold in der Krise Brot kaufen.
        Das ist natürlich unsinnig.
        Gold ist geronnene Arbeitsleistung und hilft Ihnen erst NACH einer großen Krise als Startkapital um zum Beispiel die von den dann am Tiefpunkt von Aktienliebhabern weggeschmissenen „Wertpapiere“ wieder einzusammeln.
        Übrigens wird der Bäcker sehr froh sein, wenn er für sein Erzeugnis Inflationswährung, Bitcoins, Aktienanteile, gebrauchte Versicherungspolicen o.ä. „Güter“ bekommt. Ach ja es gibt ja noch die ec-Karte. 😉
        Wohl bekomms….

    • Anh Toàn sagt:

      „Wert“ ist nicht in Dingen, Dingen messen wir Wert bei. Dieser beigemessene Wert nennt man Preis. Knappes Angebot und hohe Nachfrage erhöhen den Preis. Bei Gold ist ein grosser Teil der Nachfrage nicht auf das chemische Metall gerichtet, sondern dessen zugesagter Eigenschaft des Werterhalts. Solange genügend an den Wert des Goldes glauben, hat es Wert. Aber welchen Wert messen wir Gold bei, wenn Geld wertlos ist? Woran, in welcher Einheit, messen wir dann seinen Wert? Messen wir dann den Wert von Gold in Brot? Wenn die Ordnung zusammenbricht, Migros und Apotheke leer sind, wer kauft da Gold, wenn er Brot zu verkaufen hat?

      • Claire Deneuve sagt:

        Anh: Die Legende von den künstlich durch Gold ETF tief gehaltenen Goldpreisen hält sich hartnäckig bei den Goldfreaks
        Irgendwie müssen sie sich ihr schlechtes Investment ja erklären, dann sinds einfach die bösen Mächte, die den Goldpreis tief halten.
        Herzig! à la “ Ich bastle mir mein Weltbild“!

      • Martin Leu sagt:

        @Claire Deneuve
        Anstatt das Ablenkungsargument von der „Verschwörungstheorie“ nachzuplappern, sollten Sie sich besser mit der Materie beschäftigen und überlegen, wer denn von der Goldpreismanipulation profitiert. Suchen Sie mal unter „GATA Paper Manipulation“. China ist der grösste Goldproduzent und -käufer und hedged damit seine riesigen Positionen an USD. Solange China kauft, werden die Preise gedrückt, sobald es die angestrebte Menge erreicht hat, wird der Goldpreis steigen und der invers korrelierte USD sinken. Chinas Währungsverluste werden so durch die Goldbestände kompensiert.
        Die Drückung des Goldpreises durch ETFs (v.a. GLD) ist nur eine Möglichkeit, einfacher geht es mit COMEX-Futures. Daneben wird auch dasselbe „physische“ Gold gleich mehrfach verleast.

  • foxxly sagt:

    Gold ist ein direkter Gegenspieler zu den Zentralbanken und anderen Banken. Ich rechne in einer satten Krise, dass der Goldhandel sehr mit Bandagen belegt wird. Deshalb Silber nicht vergessen!!!

    • adrian wehrli sagt:

      Silber hat halt die Mwst.

      • Martin Leu sagt:

        @adrian wehrli
        Sowie auch einen exorbitanten Spread.

      • Martin sagt:

        Münzen kaufen statt Barren. Kooka von Perth Mint, 1 Unze, oder chinesische Panda. Das sind Geldstücke und offizielle Zahlungsmittel. Auch 1 Kilo ist ein Zahlungsmittel (30 Australische Dollar). Auch Silber ist Geld. Diese Münzen sind ohne MWSt.

      • Martin Leu sagt:

        @Martin
        Ihre Kookaburras oder Pandas sind in der Schweiz kein offizielles Zahlungsmittel und werden mit 7.7 % MWST belastet. Vermeiden können Sie diese mittels eines Selbstimportes aus Deutschland in kleinen Tranchen unterhalb der MWST-Grenze (ausländische Silbermünzen werden in D differenzbesteuert), oder durch Lagerung in einem Edelmetalldepot in Deutschland oder in einem Schweizer Zollfreilager (Transitlager). Dafür Zahlen Sie Gebühren und wollen Sie dann in einer Krisensituation darauf zugreifen, wird die MWST trotzdem fällig, falls Sie überhaupt noch über Ihre Münzen verfügen können.

  • Bernd Müller sagt:

    Grund und Boden können enteignet und mit Steuern überzogen werden,
    Immobilien sind die perfekte Melkkuh für Steuern,Gebühren,Versicherungen und Abgaben aller Art,Barvermögen(Papiergeld) verfällt und kann eingezogen werden,Aktien werden besteuert sind offen und riskant——-was bleibt——
    Edelmetall——anonym,nicht versteuert,—–bei langfristiger Anlage selbst beim Kursverlust um 50% immmer noch werthaltig – eine Unze von 0 bis heute
    immer noch eine komplette Frühlig/Sommer/Herbst/Winter Kleiderausstattung ,
    Herz, was willst du mehr

    • Martin Leu sagt:

      @Bernd Müller
      Edelmetalle anonym kaufen ist kein Problem, anonym verkaufen geht aber höchstens privat. Sind Ihre EM unversteuert, haben Sie dann ein Problem.

  • lubigrubi sagt:

    damuss ich mich ja allen Erstes Fragen, warum dann die Notenbanken international allesamt immer wieder Tonnen von Gold zukaufen und es auch horten. Warum soll der kleine Mann selbiges dann nicht auch tun?

  • Martin sagt:

    Zu Zeiten der Cäsaren gab es für eine Unze Gold eine Toga und ein Paar Caligae. Im Mittelalter gab es für eine Unze Gold einen Wams mit Schnürschuhen. Heute gibt es für eine Unze Gold einen Anzug mit Schuhen (ca 1’300 Fr).

    Nur Gold behält seinen Wert, sonst nichts.

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