Geld aus der Pensionskasse ins Trockene bringen

Bundesrat Alain Berset beim Alphornblasen am Jodlerfest in Brig: PK-Kapitalbezug soll erschwert werden. Foto: Andy Mettler

Bundesrat Alain Berset beim Alphornblasen am Jodlerfest in Brig: PK-Kapitalbezug soll erschwert werden. Foto: Andy Mettler

Ich werde 62 Jahre alt und beabsichtige in drei Jahren mein ganzes BVG-Kapital zu beziehen. Ich möchte in diesem Jahr noch eine beträchtliche Summe in die 2. Säule einzahlen, um Steuern zu optimieren. Nun will der Bundesrat den Kapitalbezug aus der 2. Säule beschneiden. Glauben Sie, dass der Vorschlag auch beim Nationalrat durchkommt? C. H.

Der Ständerat hat im Rahmen der Beratung über die Reform der Ergänzungsleistungen bereits beschlossen, dass Guthaben aus dem obligatorischen Teil der Pensionskasse künftig nur noch als Rente bezogen werden dürfen. Ganz so eindeutig war der Entscheid allerdings nicht. Eine gewichtige Minderheit hatte sich dagegen ausgesprochen. Ich rechne damit, dass das Geschäft im Nationalrat auf mehr Widerstand stossen wird. Immerhin wird die Freiheit der Bürgerinnen und Bürger bei einer Beschneidung des Kapitalbezugs stark eingeschränkt.

Aus meiner Sicht sollte es Sache der Versicherten sein, ob sie das Pensionskassenguthaben als Rente oder als Kapital beziehen. SP-Bundesrat und Sozialminister Berset argumentiert, dass die Kosten der Ergänzungsleistungen stark angestiegen sind, weil einige Versicherte das Pensionskassengeld nach einem Bezug verprasst und nachher Ergänzungsleistungen bezogen hätten. Natürlich sind solche Fälle mehr als nur ärgerlich. Leider gibt es auch in anderen Bereichen Sozialschmarotzer. Dies bedeutet aber nicht, dass man alle übrigen rechtschaffenen Bürger bevormunden soll.

Tatsache ist, dass der finanzielle Aufwand bei den Ergänzungsleistungen nicht wegen der erwähnten schwarzen Schafe explodiert ist, sondern weil angesichts der gestiegenen Lebenserwartung weit mehr Leute im Alter gepflegt werden müssen und die teuren Pflegekosten oft dazu führen, dass jemand Ergänzungsleistungen in Anspruch nehmen muss. Indem man die Wahlfreiheit der Bürger über das von ihnen mit harter Arbeit gesparte Vorsorgegeld abwürgt, wird das Kostenproblem bei den Ergänzungsleistungen keineswegs gelöst.

Das politisch umstrittene Geschäft wird derzeit in der Nationalratskommission beraten. In der Wintersession ist es noch nicht so weit, dass es vom Nationalrat behandelt werden kann, da die Beratungen in der zuständigen Kommission der grossen Kammer noch nicht abgeschlossen sind. Ich gehe davon aus, dass es frühestens in der Frühlingssession 2018 in den Nationalrat kommt. Angesichts der bürgerlichen Mehrheit im Nationalrat rechne ich damit, dass der Nationalrat zur Beschneidung der Wahlfreiheit beim Kapitalbezug, wie es Bundesrat Alain Berset wünscht, Nein sagen wird.

Darauf verlassen können Sie sich als Versicherter aber nicht. Zwar würde es bei einer allfälligen Inkraftsetzung eine Übergangsfrist brauchen. Falls beide Räte dem Vorschlag von Sozialminister Berset zustimmen und auch die gesamte Reform zustande käme, würde der Gesetzespunkt mit grösster Wahrscheinlichkeit aber in Kraft treten, noch bevor Sie Ihr ordentliches Rentenalter von 65 erreicht hätten.

Angesichts dieser Ausgangslage würde ich Ihnen empfehlen, nicht nur den weiteren politischen Prozess genau zu verfolgen, sondern falls möglich auch einen Kapitalvorbezug für selbst genutztes Wohneigentum in Erwägung zu ziehen. Noch ist dies problemlos möglich. Damit können Sie eine allfällige Hypothek auf einer selbst genutzten Liegenschaft amortisieren und hätten einen Teil des Kapitals bereits ins Trockene gebracht.

Zudem können Sie selbst bei einer Annahme der Beschneidung der Wahlfreiheit über den Kapitalbezug den überobligatorischen Teil Ihres PK-Geldes auch künftig als Kapital beziehen. Nicht mehr als Kapital beziehen dürfen Sie ja lediglich den obligatorischen Teil. Falls Sie keinen Vorbezug aus der Pensionskasse für selbst genutztes Wohneigentum machen können oder wollen, erwägen Sie, wie Sie mir schreiben, eine freiwillige Einzahlung in Ihre Pensionskasse zur Steueroptimierung. Dies würde ich nur machen, wenn die Kasse finanziell robust dasteht. Ausserdem muss sichergestellt sein, dass diese freiwillige Einzahlung auf jeden Fall in den überobligatorischen Teil fliesst.

Ich gehe davon aus, dass dies in Ihrem Fall so ist, würde mich aber bei der Pensionskasse diesbezüglich absichern. Dann könnten Sie dieses Kapital auch wieder beziehen, selbst wenn die umstrittene Beschneidung der Wahlfreiheit des Pensionskassengeld-Bezuges doch noch Realität würde.

65 Kommentare zu «Geld aus der Pensionskasse ins Trockene bringen»

  • Hans Ineichen sagt:

    Wie würde das denn bei all denjenigen funktionieren, die die Stelle vor der Pensionierung verlieren, also keine Pensionskasse mehr haben, und deshalb auf den Kapitalverzehr angewiesen sind?

    • Urs Forster sagt:

      Diese Anzahl ist im Vergleich mit denjenigen, die das Geld verspekuliert haben deutlich geringer. Auch ist bei diesen Personen auch der Sinn der Vorsorge gegeben.

      • Rolf Rothacher sagt:

        Wie viele Leute haben denn ihr Vorsorgegeld „verspekuliert“? Das ist einmal mehr bloss ein politische Lüge. Denn in erster Linie haben Leute ihre Pensionskassengelder bezogen, welche kaum etwas angespart hatten. Aus 40’000 Erspartem ergibt sich eine Rente von 200 Franken im Monat!!!
        Berset ist ein Linker, in jeglicher Hinsicht. Selber Schuld, wer ihm ein Wort glaubt.

    • Martin Fürst sagt:

      die Fürsorge verlangt ja auch den Kapitalverzehr.

  • RB-CH sagt:

    Der Ständerat hat diesmal Recht, Guthaben aus dem obligatorischen Teil der Pensionskasse sollten nur als Rente bezogen werden. Ein Leben lang Steuern optimieren und sobald das Alter erreicht ist, abheben, verschwinden lassen oder „versorgen“ um dann Ergänzungsleistungen zu kassieren, finde ich sogar betrügerisch. Solche „Tricks“ sind in weitem keine Einzelheiten.

    • will williamson sagt:

      „Solche „Tricks“ sind in weitem keine Einzelheiten.“
      Sie sind sicher im Bild und können uns Zahlen präsentieren für diese Behauptung.
      Besten Dank dafür im Voraus!

      • Urs Forster sagt:

        Es gibt tatsächlich mehrere Fälle, in denen das Pensionskassenguthaben von der Destinatären vollumfänglich bezogen wurden und dann an der Börse verspekuliert wurden.
        M.E. sollten auch für den Vorbezug von Wohneigentum oder die Selbständigkeit der obligatorische BVG Teil nicht bezogen werden dürfen. Denn viele vergessen, dass bei der Pensionierung die Rente aus der PK viel zu klein ist um das Wahneigentum halten zu können.

      • Markus Weber sagt:

        @Forster: Nicht die Rente ist zu klein um das Wohneigentum zu halten, sondern die Berechnungsgrundlage bei Pensionierten viel zu Hoch angesetzt.
        Bei Pensionierten sollten nicht mehr die Kalkulationsgrundlagen für eine längerfristige Tragbarkeit der Immobilie zum tragen kommen, sondern die aktuelle, effektive Situation. Zumal dies den Staat auch bedeutend günstiger kommen würde. Man zwingt die Pensionierten ja fast in die EL-Abhängigkeit. Bei 350’000 CHF Hypothek bezahlen sie aktuell ca. 600 CHF Zins pro Monat, die Bank rechnet aber mit ca. 1800 CHF, kündigt die Hypothek und man darf sich eine Wohnung suchen die 1’200 CHF kostet. Völlig falsch dieses System!

      • M. Vetterli sagt:

        Hr.Forster.
        Jeder Mensch hat das Recht, bezüglich Geld-Management zu scheitern. Dieses Scheitern darf natürlich nicht zu Leistungen durch die Allgemeinheit führen. Das Scheitern muss vom Einzelnen getragen werden.
        .
        Der Kapitalbezug kann bei der Berechnung der Betragshöhe zur EL einbezogen werden. Wenn diese dann geringere oder gar verweigerte Leistung zum Konkurs/Pfändung führt mag dies betrüblich sein. Ist aber schlicht die Konsequenz welches der Einzelne tragen muss und darf nicht mittels Zwangsmassnahmen im vorhinein zu verhindern versucht werden.

    • Glaset sagt:

      Betrügerisch ist, dass der Staat über mein angespartes Eigentum in der Pensionskasse bestimmen will!
      Und einmal mehr in unserer Demokratie will der Staat wegen ein paar Einzelfällen, alle bestrafen, die ein Leben lang eingezahlt haben und in der Lage sind, selbst zu bestimmen! Das ist Diktatur pur!

      Es ist und bleibt das Eigentum des Versicherten!

      • Alex Müller sagt:

        @Glaset: Es ist alles andere als betrügerisch vom Staat. Denn, wenn jeder seine PK in bar beziehen könnte, würden 90% das Geld mal so verprassen. Denn genau die 90% hatten ihr ganzes Leben lang noch nie soviel Geld auf dem Konto! Nach 1-2 Jahren hocken sie dann der Sozialhilfe auf dem Portemonnaie. Und das kann es nicht sein! Also ist es nichts als richtig, wenn man von der 1. und der 2. Säule Renten ausbezahlt erhält, damit wenigstens ein regelmässiges Einkommen gesichert ist.
        Sie sollten zur Kenntnis nehmen, dass in guten Börsenjahren jeder das Gefühl hat, er hätte eine bessere Performance als die PK hingekriegt. In Verlustjahren meldet sich dann jeweils keiner der Besserwisser mehr zu Wort. Wieso ist wohl klar!

      • glaset sagt:

        @Müller: Sie unterstellen, dass 90 % der Bürger nicht fähig sind, ihr Geld einzuteilen!
        Fakt ist, dass es hier um ein paar Wenige geht, die ihr Geld verprasst haben mögen.
        Die Mehrheit der Schweizer ist fähig zu rechnen, einzuteilen und zahlt pünktlich ihre Steuern.
        Danke dass Sie dem Schweizer unterstellen unfähig zu sein.

        Fakt ist, dass der Staat hier lediglich die Rente will, weil diese dann „einkommensbesteuert“ sein wird. Sie zahlen also nochmal Einkommenssteuer!
        Super.

      • Hans Hödli sagt:

        Nix nochmals Einkommenssteuer. Die Beiträge konnten abgezogen werden.

      • Alex Müller sagt:

        @glaset: Sie verbreiten hier definitiv Unwahrheiten und kenne wohl das BVG nicht. Aber Hauptsache wiedermal gegen irgendwas gebasht!
        Fakt ist, dass die PK Beiträge im Lohnausweis separat ausgewiesen sind und man in der Steuererklärung nur den NETTOLOHN abzüglich den Sozialversicherungsbeiträgen versteuert! Wenn jemand noch zusätzlich einen Einkauf aus persönlichem Vermögen tätigt, dann kann man diese Zahlung von der Steuer abziehen! Die Rente wird dann als Einkommen versteuert.
        Des Weiteren sollten Sie wissen, dass man vom Vermögensverzehr weniger lang Kosten decken kann, als wenn man eine Rente erhält. Denn, die meisten können mit dem Vermögensverzehr nicht umgehen. Und wenn die Kohle dann mal weg ist, gibts keine mehr!
        Fakt ist, dass Ihre Aussagen jeglicher Grundlage entbehren.

      • Peter Müller sagt:

        Hr Forster,
        „M.E. sollten auch für den Vorbezug von Wohneigentum oder die Selbständigkeit der obligatorische BVG Teil nicht bezogen werden dürfen. Denn viele vergessen, dass bei der Pensionierung die Rente aus der PK viel zu klein ist um das Wahneigentum halten zu können.“
        Sie machen da einen Durcheinander. 1. Wenn das PK-Kapital bezogen wurde, gibts keine Pension mehr, es bleibt aber die AHV-Rente.
        2. Die Kosten um Wohneigentum zu halten“ sind wesentlich niedriger, als gleichwertigen Wohnraum zu mieten, selbst bei maximaler Hypothekisierung. Die Idee aber ist, mit dem PK-Kapital Wohneigentum möglichst schuldenfrei zu halten, wodurch die Kosten minimal werden. Vorbezug zum Erwerb von Wohneigentum macht also Sinn und sollte immer erlaubt sein.

      • Rolf Rothacher sagt:

        @Alex Müller: wie kommen Sie auf solch abstruse Verdächtigungen. Wenn das, was Sie hier postulieren, auch nur im entferntesten wahr wäre, dann wären 90 % der Schweizer hoffnungslos überschuldet, wenn sie pensioniert werden. Das Gegenteil ist der Fall: niemand will im Alter als Sozialfall enden.
        Und Ergänzungsleistungen werden vor allem bei Heimbewohnern bezahlt, weil diese die 6’000 – 8’000 CHF pro Monat, die der Aufenthalt dort kostet, logischerweise nicht aus der Rente begleichen können.
        Doch lassen Sie sich ruhig weiterhin von den (linken) Politikern belügen und zu einem Neid-Genossen degradieren.

  • Werner Stauffacher sagt:

    @RB-CH
    Spätestens wenn der Umwandlungs-Satz gegen 0 tendiert, werden Sie erkennen, wer die wahren Betrüger sind.

  • will williamson sagt:

    „Sozialminister Berset argumentiert, dass die Kosten der Ergänzungsleistungen stark angestiegen sind, weil einige Versicherte das Pensionskassengeld nach einem Bezug verprasst und nachher Ergänzungsleistungen bezogen hätten.“
    Diese Einigen müssten dann aber schon viele sein, wenn sie der Grund für die gestiegenen Ergänzungsleistungen wären. Die Begründung überzeugt nicht.

    • Urs Forster sagt:

      Herr Williamson, es sind mit Sicherheit mehrere tausend, die das Pensionskassengeld nicht unbedingt verprasst haben aber zumindest an der Börse verspekuliert haben.

      • MS Berini sagt:

        Herr Williamson: Wenn Sie den wahren Grund für diese Zwängerei wissen möchten, dann sollten Sie den Artikel nochmals genauer lesen….. Es ist übrigens so, dass die Verluste wegen Zockerei, Prasserei etc. von einem sehr kleinen Bruchteil der Bezüger in einem sehr tiefen Prozentbereich gegenüber den jährlichen PK-Milliardeneinnahmen liegt (unter 3%). Dafür müssen die ‚Anderen‘ 97 % auf ihre freie Wahl verzichten – ok für Sie?

      • Rolf Rothacher sagt:

        Das ist Quatsch. EL brauchen die Menschen, die in Heimen leben. Und die Tausenden, welche ihr Pensionskassenkapital bezogen haben, hatten vor allem Mini-Guthaben. Diese Mär von den Börsenverlusten ist einfach nur lächerlich!
        Wenn Berset Recht hätte, dann hätten die Kantone und Gemeinde (welche die EL letztendlich bezahlen), längst Alarm geschlagen.
        Doch Berset benutzt die steigende Zahl der Heimbewohner für seine linken Politikspielchen und Sie fallen auf ihn herein.

    • Hans Hödli sagt:

      Wie Spielmann richtig erwähnt geht es um die Generation Pflegheim Demenz und Klappsmühle. Der BR muss also schauen den schwarzen Peter rechtzeitig den Gemeinden unterzujubeln.

  • Petra Kaiser sagt:

    Dann muss er sich aber beeilen. Kapitalvorbezug für Wohneigentum geht nur bis 3 Jahre vor der Pensionierung….

  • Peter Müller sagt:

    Hier zeigt sich einmal mehr, wie der BR beabsichtigt, die Zwangssparer zu enteignen. Sie können nicht mehr über das PK-Kapital verfügen, werden mitttels reduziertem UWS mit lächerlicher Pension abgespiesen.
    Nicht nur wurden sie während der Beitragsjahren mittels grosszügigen Verwaltungskosten geschröpft, das Kapital durch Inflation entwertet, jetzt sollen sie ganz enteignet werden. Die Finanzmafia freuts.
    Es wird Zeit, über die Abschaffung der 2.Säule nachzudenken, sie durch AHV-Vollrente zu ersetzen!

    • Urs Forster sagt:

      Lieber Herr Müller, jetzt informieren Sie sich einmal richtig. Die Verwaltungskosten haben mit dem Sparen für die 2. Säule direkt nichts zu tun. Diese werden gesondert ausgewiesen, wie auch die Risikobeiträge. Die Verwaltungskosten ändern nichts am Sparguthaben.
      Die Abschaffung der 2. Säule wäre das allerdümste, was man machen könnte, den die AHV Vollrente könnte nie finanziert werden. Mit der 2. Säule und der Säule 3a kann jeder selbständig seine zukünftige Rente optimieren. Die AHV-Vollrente wäre Sozialismus pur, weil dann diejenigen, welche mehr einzahlen und unter Umständen sparsam sind, deutlich schlechter gestellt wären.

      • Glaset sagt:

        Sehr wohl haben die Verwaltungskosten damit was zu tun. Die staatliche Aufsicht lässt die Versicherer in ihren Verwaltungskostenabzügen praktisch freien Lauf und hier wird staatlich geschützt abgezockt!

      • Peter Müller sagt:

        Lieber Hr Forster, „Die Verwaltungskosten haben mit dem Sparen für die 2. Säule direkt nichts zu tun.“? Aber natürlich haben sie das. Sie verringern das zwangsgesparte Kapital, welche über den UWS für die Höhe der Pension massgebend ist. Bei den PK’s kostet die Verwaltung um die 14% der Rentenzahlungen, bei der AHV sind es weniger als 1%.
        Dass die AHV-Vollrente nicht finanzierbar wäre, ist nichts mehr als eine jener unbewiesenen Mär (Lügen), welche von den PK-Pfründner immer wieder vorgebracht werden.

      • Peter Müller sagt:

        Hr Forster,
        „weil dann diejenigen, welche mehr einzahlen und unter Umständen sparsam sind, deutlich schlechter gestellt wären.“
        Genau dies ist der Fall bei den PK’s, weil der überobligatorische Teil einem geringeren UWS unterstellt ist.
        Die 2.Säule ist zudem volkswirtschaftlich äussrst schädlich:
        https://www.cash.ch/kolumne/wie-uns-die-2-saule-ruiniert-504658
        https://www.blick.ch/news/wirtschaft/vontobel/2-saeule-fatale-fehler-im-system-id6293.html

      • Alex Müller sagt:

        @Glaset: Einmal mehr beweisen Sie Ihre Unkenntnis in der 2. Säule. Es gibt dutzende von autonomen Pensionskassen (Firmeneigene Stiftungen), welche weder abzocken, noch einen tiefen UWS wie die Sammelstiftungen der AXA, Swiss Life, Zürich, Mobiliar etc. haben. Solche Stiftungen haben moderate Verwaltungskosten und sind in der Regel solide aufgestellt. Des Weiteren ist es keine staatliche Aufsicht. Die Aufsicht über die Stiftungen vollzieht der Kanton! Nur so zur Info!

      • loulou55 sagt:

        @Urs Forster
        Aus ihrer Sicht wäre die Abschaffung der 2. Säule und Ausbau der 1. Säule AHV logischerweise das Dümmste, wer verliert schon gerne seinen gutbezahlten Job…
        Wenn sie die 2. und 3. Säule im gleichen Atemzug erwähnen, haben sie wohl entweder keine Ahnung vom Vorsorgesystem, oder sie erzählen hier einfach Quark, weil sie um ihren Job fürchten.
        Ausgebaute AHV als Zwangssparen mit massiv geringeren Verwaltungskosten und freiwillige 3. Säule genügen vollkommen.
        Aber keine Angst, ihre politischen Freunde werden es schon richten.

      • Glaset sagt:

        @Müller: Aber der Staat sprich unsere Politiker haben Kontrollinstanzen geschaffen, Gesetze und Reglemente geschaffen, die es Pensionskassen wie sie sie genannt haben erlauben, unglaublich viel Geld für die Verwaltung zu kassieren und Unsummen in Millionen Boni der Manager fliessen zu lassen.

        Vermögensverzehr: geht schneller als man denkt… Lieber Herr Müller, Leute die ein Leben lang sparten und haushalteten können das auch nach der Pensionierung. Und nur wegen vielleicht 1% unfähiger (sie bezeichneten 90% unfähig) Leute, kann es nicht sein, dass der Staat bestimmen will, wie ich mein Geld nach der Pensionierung beziehe und was ich damit mache!
        Ich habe auch ein Leben Lang (zu)viel Steuern bezahlt und nur wenig Gegenleistung erhalten.

  • Martin Fürst sagt:

    Ist jemand der gar nie ein PK-Guthaben äufnet, offenbar kein Sozialschmarotzer? Wieso soll dieser, der es wieder verprasst „böser“ sein als derjenige, der in weiser Voraussicht gar nie ein solches angespart hatte?

  • Martin Fürst sagt:

    Ergänzungsleistungen sind wie z.B. IPV oder KK-Prämienübernahmen gar keine Unterstützungen, sondern im Prinzip dasselbe wie eine staatliche PK (Auszahlungsanspruch ohne behördliches Ermessen). Lesen Sie mal dazu SR 851.1 (ZUG), Art. 3, Abs. 2.

  • Glaset sagt:

    Liebe Politiker Bitte respektiert endlich, dass das gesparte Pensionskassenkapital alleine dem Versicherten gehört und dieser darüber selbständig entscheiden muss, kann, darf, was er will! Hände weg vom Geld des schwer ersparten Kapitals der Versicherten!

    • Alex Müller sagt:

      @Glaset: Wiedermal FALSCH! Das Kapital wird von Arbeitnehmer- und Arbeitgeber-Beiträgen angespart. Ihre Aussage ist falsch! Höchstens Hände weg vom Kapital, welches Sie mit den eigenen PK-Beiträgen angespart haben. Das mit den Arbeitgeber-Beiträgen angesparte Kapital bleibt für Sie somit nicht erreichbar, weil dies ja der Arbeitgeber bezahlt hat und nicht SIE!!!!

      • Glaset sagt:

        @Müller: komplett falsch, das Geld vom Arbeitgeber ist Teil des Gehaltes und des abgemachten Vertragswerkes sowie gesetzlicher Vorgaben. Zahlen tut dies grundsätzlich nicht der Arbeitgeber sondern der Kunde des Arbeitgebers, der mit der Arbeit der Mitarbeiter zufrieden sein muss, sonst ist er Kunde gewesen. Zudem gibts Pensionskassenreglemente und meistens gehört das Kapital dem Versicherten!
        Fakt ist, es bleibt Kapital des Versicherten!

      • Rolf Rothacher sagt:

        Quatsch, Alex Müller. Das Vorsorgekapital gehört einzig dem Versicherten. Wer die Prämien bezahlt hat und in welcher Höhe (es gibt Arbeitgeber, die mehr als 50% bezahlen), ist unerheblich. Wer die Stelle wechselt, nimmt das gesamte Kapital mit.
        Wie kann man nur derart desinformiert sein? Unglaublich.

  • Brigit sagt:

    In meinen Augen hat BR Berset hundertprozentig recht mit diesem Ansatz. Erstens hätte ich vermutlich ohne das Zwangssparen in der 2. Säule nicht so konsequent und langfristig für mein Alter vorgesorgt; zweitens haben meine Arbeitgeber zu meiner 2. Säule sehr viel beigetragen; und drittens: Was würde ich wohl Schlaues mit dem Kapitalbezug anfangen? Da ist mir doch die Rente, das vielbesungene Grundeinkommen, deutlich lieber!
    Und last but not least: Falls ich tatsächlich sehr alt werde: Will ich mich wirklich mit neunzig noch um Börsenkurse etc. kümmern? Ist mir da nicht auch eine zuverlässig eintreffende Rente viel lieber?

    • Hans Hödli sagt:

      Unsinn, was nützt Ihnen die Rente wenn bald der UWS in Richtung Null % sinkt, dies zumindest im Überobligatorischen. Und das Obligatorium ist nach gesenktem UWS nichts weiter als das Betteln versäumt.

    • Rolf Rothacher sagt:

      @Brigit: Ja, Sie haben es geschafft und Ihre Rente für den Rest Ihres Lebens gesichert. Bezahlt wird diese Rente wegen des viel zu hohen Umwandlungssatzes jedoch zu einem immer grösseren Anteil von den aktiven Berufsleuten.
      Aber Bersets Ansatz ist trotzdem falsch. Es ist eine Enteignung der Arbeitnehmer. Wir wissen doch alle, was sich die SP seit 20 Jahren aufs Fähnlein geschrieben hat: die SP will die 2. Säule mit der AHV vereinen. Dann hätte die Politik 800 Milliarden auf einen Schlag zur Verfügung, um die Sozialsysteme noch länger tot zu reiten.
      Alles, was BR Berset von sich gibt, dient nur diesem Ziel, ob es die AHV oder die Pensionskassen betrifft.
      Schauen Sie doch, was für einen miesen Job er im Gesundheitswesen abliefert? Explodierende Koten und untätiges Beamtentum.

  • Hans Hödli sagt:

    Da die Gesetze in der CH extra so gezimmert werden dass die Teppichetage systematisch Gewinne privatisieren und Risiken und Verluste sozialisieren kann ist es Pflicht eines jeden Bürgers möglichst viel zu verprassen und zu verschenken um dann EL zu kassieren, das werde ich selbstverständlich auch so machen. Nur komplette Schwachköpfe sparen fürs Pflegheim, solche Leute sollte man sofort der KESB zuführen.

    • Rolf Rothacher sagt:

      Nur wissen Sie nicht, wann Sie ins Pflegeheim kommen. Schon blöd, wenn Sie mit 75 alles Geld durchgebracht haben und dann beim Sozialamt antraben müssen. Dann ist es aus mit Urlaub im Ausland oder einem kleinen Wochenendausflug. Dann hocken Sie vielleicht 10 Jahre Ihres Lebens nutzlos und sinnfrei herum, bis Sie endlich schwachsinnig geworden im Pflegeheim landen.
      Ja, so stelle ich mir ein erfülltes Leben vor. 10 Jahre nutz- und sinnlos vergeudend von der Sozialhilfe lebend. Das ist wirklich erstrebenswert (zumindest für Idioten).

      • Hans Hödli sagt:

        Sie sind ein Witzbold, wünsche Ihnen viel Spass im Wochenendurlaub als Dementer Pflegefall mit Pampers.

  • M. Vetterli sagt:

    “Ich werde 62 Jahre alt und beabsichtige in drei Jahren mein ganzes BVG-Kapital zu beziehen. Ich möchte in diesem Jahr noch eine beträchtliche Summe in die 2. Säule einzahlen…”
    .
    Muss unbedingt vor Alter 62 einbezahlt werden. Einzahlungen, welche 3 Jahre oder weniger vor Renteneintrittsalter getätigt wurden dürfen nicht wieder in Kapitalform bezogen werden.
    .
    Art. 79b Abs. 3 Satz 1 BVG:
    “Wurden Einkäufe getätigt, so dürfen die daraus resultierenden Leistungen innerhalb der nächsten drei Jahre nicht in Kapitalform aus der Vorsorge zurückgezogen werden.”
    .
    Klären Sie Ihr Vorhaben bei ihrer PK genau ab. Wenn die PK den “Segen” hierzu auch nach Alter 62 erteilen sollte werden Sie bei Kapitalbezug diese Summe wohl zusammen mit dem übrigen Einkommen ordentlich besteuern müssen.

  • Jean Mottet sagt:

    Das Kapital wird bezogen und den Kindern vererbt, damit das Alterswohnheim nicht aus der eigenen Tasche bezahlt werden muss. So ist es.

    Nichts da, mit Börse oder bösen Bankern oder Mafiaverwaltung.

    Unsere Moralvorstellungen verschieben sich.

    • Rolf Rothacher sagt:

      Wie viele Leute wollen denn abhängig von ihren Kindern (oder dem Sozialamt) leben? Ich kenne keine einzige Person, die ihr Pensionskassenkapital bezogen und verschenkt hätte.
      Denken Sie doch erst einmal gründlich nach: im Durchschnitt leben wir 15 – 20 Jahre als Pensioniäre. Nur die letzten 12 bis 18 Monate sind wir in der Regel im Pflegeheim. Sie müssten also bei Ihrer „Strategie“ mehr als zehn Jahre wie ein Hund leben? Das ist einfach nur lächerlich.
      Ausserdem können die Gemeinden Rückgriff auf die Kinder nehmen, wenn sie Erbvorbezüge erhalten haben.

  • M. Vetterli sagt:

    Probleme bei den EL müssen auch da behoben werden.
    .
    Dieses Vorhaben (100% Rentenpflicht auf dem oblig.Guth.) würde zur Schwächung unserer PK’s beitragen. Vor allem würde es zu einer Verstärkung der Umverteilung von Aktiven zu Neurentnern führen.
    Es würde einem teilweise schon heute möglichen Missbrauch Tür und Tor öffnen. Die theoretische Möglichkeit, 100% des üb.oblig.Kapitals in Kapitalform und den restlichen nur obligatorischen Teil zu einem überhöhten UWS in Rentenform zu beziehen muss verhindert und darf doch nicht forciert werden.
    .
    Der Kapitalbezug sollte in jedem Fall immer im Verhältnis der angesparten Gelder erfolgen. Z.B. 60% üb.oblig./40% oblig.Guthaben. Hierzu sollte das BSV den PK’s Richtlinien vorgeben. Der heute mögliche “Missbrauch” sollte nicht propagiert werden.

  • J. Wigger sagt:

    Heute wird der Kapitalbezug zu einem Sondersatz sehr moderat besteuert (warum eigentlich?), währenddessen auf die Renten die volle Einkommenssteuer bezahlt werden muss.
    Statt eines harten Verbots des Kapitalbezugs könnte man doch einfach dieses Schema umkehren: Den Kapitalbezug normal und dementsprechend progressiv besteuern und allenfalls die Rentenbesteuerung etwas reduzieren.
    Das wäre dann für die meisten wohl Anreiz genug, eine Rente beziehen.
    Und diejenigen, welche das Kapital beziehen und rasch verprassen, hätten durch die hohe Steuer ihren Beitrag an die Sozialwerke bereits vorab geleistet.

    • Hans Hödli sagt:

      Geht nicht da KL immer ein Einmalbetrag für jährlich wiederkehrende Leistungen von vielen Jahren darstellt. Deshalb muss sie entweder separat privilegiert oder dann zum Rentensatz besteuert werden weil sonst der Steuerpflichtige in eine massive Überprogression fällt.

  • Reiner Zufall sagt:

    Wie wäre es dann bei einer umhüllenden PK, die nicht zwischen obligatorisch und überobligatorisch unterscheidet, sondern alles im selben Topf zu einem deutlich tieferen Umwandlungssatz hat (z.B. Luzerner PK: Umwandlungssatz derzeit 6.15%; ab 2019 nur noch 5.2%)?
    Was dürfte da noch bezogen werden als Kapital?

    • Chrigel sagt:

      Alle Kassen, auch eine umhüllende Kasse, führen in einer Schattenrechnung das BVG Guthaben. Das Problem wäre aber, dass auf dem BVG Kapital der zu hohe Umwandlungssatz von 6.8 gilt. Jeder Neurentner würde den überobligatorischen Teil als Kapital beziehen und bekäme auf dem BVG Teil eine Rente zum Satz 6.8.

    • M. Vetterli sagt:

      R.Zufall:
      Umhüllende PK’s werden nach dem Anrechnungsprinzip geführt. Die regl. Leistungen dürfen nicht tiefer als die gesetzlichen Leistungen ausfallen. Um dies zu umzusetzen wird eine Schattenrechnung geführt.
      Auf Ihrem Vorsorgeausweis können Sie ersehen, wie hoch der oblig. resp. überoblig. Anteil ihres Guthabens ausfällt.
      Wenn nun die diskutierte Aenderung umgesetzt werden sollte, kann der oblig. Teil nur noch in Rentenform bezogen werden. Beim Ueberobligatorium kann das, dann neu zu definierende, Reglement der PK den gesamten überoblig. Teil als Kapitalauszahlung vorsehen.
      .
      Wenn Sie das gesamte üb.oblig.Kapital in Cash und den oblig.Teil mit 6.8% als Rente beziehen könnten wäre dies für Sie hervorragend. Allerdings mit Lastenübertrag an die Aktiven in der PK und somit unfair.

    • Walter Hechtler sagt:

      Bei uns wird UWS als 4% oder unter 4% gepredigt damit das Kapital genuegt bis Lebensende. Also 5-6% ist einfach noch zu hoch.

  • Michael M sagt:

    Dass Pensionskasse nicht funktionieren kann, war schon vor 30 Jahren vorhersehbar. Dabei ist das Gesetz von Zins-Zinseszins mit exponeziellem Wachstum zu verstehen. Den letzten beissen die Hunde und werden immer weniger oder gar nichts mehr bekommen. Da durch die tiefen Zinsen nichts mehr vweitergegeben werden kann, wird der Umrechnungsatz in naher Zukunft als Notmassnahme zwangsgesenkt werden, um die Pensionskassen nicht Konkurs gehen zu lassen.
    Die Pensionskassen hatten übrigens die Verplichtung, minimum 30% in Immobilien anzulegen. Somit kam ein Player mit riesen Vermögen auf diesen Markt und hat die Preise in die Höhe getrieben. Somit zahlen die Arbeiter nicht nur AHV und Pensionskassen, sondern über die Miete versteckt gleich nomals ca. den gleichen Betrag in Form von Mieten. Bravo!

  • Michael M sagt:

    Deshalb Pensionskasse abschaffen, AHV stärken und bei den angehäuten Immobilien die Mieten für Renter massif senken. Folglich müsste der Staat weniger Ergänzungsleistung zahlen.
    Bei Pensionskassenvermögen in Form von Aktien, den Gewinndruck abbauen und in Nachhaltigkeit und vorbildliche Personalstrukturen den Schwerpunkt setzten.
    Zustand heute: Die Kapitalgewinnerwartungen der Anleger, somit auch der Pensionskassen, zwingen die Manager immer mehr zu Gewinnmaximierung und Wachstum zu erzielen. Dadurch entsteht Druck auf die Personalkosten und die Arbeitzplätze falls billiger werden ins Ausland verlegt.
    Fazit, der Arbeiter rationalisiert mit seinem eigenem Pensionskassen-vermögen seinen Arbeitsplatz weg.
    Deshalb: Arbeiter, übernehmt wieder die Kontrolle über euer Erspartes.

  • Marco Marazzi sagt:

    Es geht nicht nur um Kapital verprassen. Es kommt auch vor allem darauf an, ob in unserem Umfeld was ‚böses‘ passiert (2008!) das man als Individuum nicht beeinflussen kann, und schon hat man unlösbare Probleme! In einer stark globalisierten Welt ist ein Einzelner mit seinem bescheidenen Kapital wie eine kleine Nussschale im stürmischen Meer. Dabei muss er nicht nur die Böen fürchten, sondern vor allem die Haie und andere unangenehme Meeresungetümer … man denke nur an das unrühmliche Ende vieler früher einmal als sicherste Anlage geltende Wertpapiere oder an der immer noch unerklärliche Entwicklung des Kapitalzinses …

  • Joe Amberg sagt:

    Schlicht eine Frechheit. Zuerst wird der Umwandlungssatz – wenn man der FDP folgt – so auf ca. 5% oder weniger gesenkt. Mit der tatsachenwidrigen Behauptung, dass einfach keine Rendite mehr erzielt werden könne auf den Kapitalmärkten (stimmt für Aktien und Immoblien nicht im Entferntesten, sondern nur für dämliche Bundesoblis und cash, die hoffentlich in einem Profi PK Portfolio nur wenige Prozente ausmachen). Und anschliessend muss alles als Zwangsminirente bezogen werden, weil << 1 % aller Versicherten angeblich das Kapital verjubeln würden (entsprechende Nachweise dafür konnten bis heute nicht erbracht werden, siehe Sessionsprotokolle in Bern).
    Ist definitiv Enteignung, nichts anders.

    • Hans Hödli sagt:

      Genau. Das komplett bescheuerte System beruht auf der Rentenberechnung unter Anwendung einer praktisch dauerhaft risikolosen Rendite, und das notabene angesichts eines 40 jährigen Spar- und Anlagehorizontes. Auch wenn seit 100 Jahren Aktien und Immobilien trotz aller geplatzter Blasen langfristig stets 6 bis 9% Performance gebracht haben ändert das an einer Bünzli Vollkaskomentalität nichts, man glaubt damit kurzfristig per Stichtag die gesamte Zukunft abgesichert zu haben. Das geht natürlich nur wenn man die Versicherten vom Erfolg der Kasse systematisch ausschliesst und damit diesen über die Verwaltungskosten der Versicherungslobby zuschanzt.

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.