Vorsicht bei der Frühpensionierung!

Damit Sie im Fall einer vorzeitigen Pensionierung nicht Geld verileren: Lassen Sie Ihre finanziellen Möglichkeiten frühzeitig prüfen. Foto: Christof Schürpf (Keystone)

Ich plane per 2020 und mit 58 Jahren vorzeitig in den Ruhestand zu treten. Bin jetzt aber wegen der geplanten Rentenreform verunsichert. Bei Annahme liegt das frühestmögliche Pensionsalter bei 62 Jahren. P. S.

Sollte das Schweizer Stimmvolk an der Abstimmung vom 24. September 2017 der Rentenreform 2020 zustimmen, würde die Vorlage auf den Jahresbeginn 2018 in Kraft treten. Eine Ausnahme gibt es indes bei der Senkung des Umwandlungssatzes und der Ausgleichsmassnahmen bei der AHV und im BVG: Beide Ausnahmen würden dann erst im Folgejahr gesetzlich wirksam.

Die dem Stimmvolk zur Beurteilung vorliegende Rentenreform sieht bei der AHV die Möglichkeit des Rentenbezugs zwischen 62 und 70 Jahren vor. Gegenüber der heute gültigen Bestimmung würde mit der Vorlage ein drittes Vorbezugsjahr geschaffen. Der Vorbezug führt bei den betroffenen Versicherten zu einer Kürzung der Rente von 6,8 Prozent pro vorbezogenem Jahr. Die Schaffung eines dritten Vorbezugsjahres hat zur Folge, dass bei der AHV zunächst höhere Kosten anfallen, welche aber durch die versicherungstechnische Kürzung später ausgeglichen werden.

Erkundigungen einholen

In der 2. Säule erlauben die Reglemente vieler Pensionskassen heute einen flexiblen Altersrücktritt. Mit der Altersvorsorge 2020 würde auch in der 2. Säule wie bei der AHV ein flexibler Bezug der Leistungen zwischen 62 und 70 Jahren möglich gemacht. Allerdings würde dann, wie Sie richtig schreiben, das frühestmögliche Rücktrittsalter von 58 auf 62 Jahre erhöht. Laut den Ausführungen des Bundesamts für Sozialversicherungen ist es den Pensionskassen auch im Rahmen der Rentenreform 2020 erlaubt, ein frühestmögliches Rücktrittsalter von 60 Jahren festzulegen – vorausgesetzt allerdings, dass das reglementarische Referenzalter nicht über 65 Jahren liegt.

Für Ihre persönlichen Pläne für eine Frühpensionierung wäre die Rentenreform 2020 somit nachteilig, da das frühestmögliche Rücktrittsalter angehoben würde. Ich empfehle Ihnen, sich bei Ihrer Pensionskasse zu erkundigen, ob diese gemäss neuen Bestimmungen der Rentenreform 2020, welche zuerst noch vom Stimmvolk abgesegnet werden muss, ein frühestmögliches Rücktrittsalter von 60 vorsieht. In Ihrem Fall wäre es wohl besser, wenn die Rentenreform 2020 Schiffbruch erleiden würde. Dann könnten Sie Ihre Frühpensionierungspläne noch umsetzen.

Überbrückung durch Vermögensverkehr

Die Vorlage beinhaltet aber auch einen gewichtigen Punkt, von dem Sie profitieren: Damit die Altersrenten aufgrund des tieferen Umwandlungssatzes nicht um 12 Prozent sinken, kommen gewichtige Ausgleichsmassnahmen zum Zug. Für Sie als Teil der Übergangsgeneration der 45 Jahre alten oder Älteren sind Zuschüsse aus dem Sicherheitsfonds BVG sowie eine um 70 Franken höhere AHV-Rente vorgesehen.

Zwar braucht es auch bei einer Ablehnung dringend eine Reform. Wie diese ausfallen würde, ist derzeit schwer voraussehbar. Ganz so rasch wäre diese kaum zur Umsetzung bereit. Sollte die Rentenreform 2020 angenommen werden, könnten Sie prüfen, ob Sie die Zeit zwischen gewünschter Frühpensionierung ab 58 bis zum gesetzlich festgelegten frühestmöglichen Rücktrittsalter allenfalls aus eigenen Mitteln überbrücken können, bis Sie dann Anspruch auf die Leistungen der AHV und der Pensionskasse haben. Möglich wäre das beispielsweise durch einen Vermögensverzehr. Ich rate Ihnen, entsprechende Möglichkeiten mit Ihrer Bank oder Versicherung zu prüfen.

Auf jeden Fall zwingt Sie die anstehende Rentenreform, die Finanzierbarkeit Ihrer Frühpensionierung nochmals im Detail abzuklären, da sich die Parameter sowohl bei der Pensionskasse als auch bei der AHV verändern.

33 Kommentare zu «Vorsicht bei der Frühpensionierung!»

  • Rosmarie Rüdisühli sagt:

    In der aktuellen Regelung kann man die AHV nur max zwei Jahre vorher beziehen mit einem Abzug von wie erwähnt 6.8% der AHV-Rente pro Vorbezugsjahr.
    .
    Mit der Annahme der Reform würden die AHV-Kürzungen massiv verringert.
    1 Jahr früher noch 4.1% weniger AHV Rente
    2 Jahre früher noch 7.9% weniger AHV Rente
    3 Jahre früher noch 11.4% weniger Rente.
    .
    Das kann doch noch eine attraktive Alternative sein zur aktuellen Regelung.

  • Theres Leuenberger sagt:

    Es gibt vielleicht doch eine Möglichkeit für den Fragesteller sich im Jahr 2020 mit 58 pensionieren zu lassen. In den FAQ vom BSV habe ich folgende Antwort gefunden:
    „Die Pensionskassen haben fünf Jahre Zeit, ihre Reglemente entsprechend anzupassen. Während diesen 5 Jahren können sie bisher angebotene Rentenvorbezüge, z.B. ab 58 Jahren, weiterhin jenen Versicherten anbieten, die Ende 2017 schon bei ihnen versichert waren.“
    Es wird möglicherweise darauf ankommen, wie (rasch) die PK die Reform umsetzt

  • BR.H. sagt:

    Deshalb NEIN stimmen ! Dieser Eingriff gegen die Frührenten in der 2. Säule wurde einfach tot geschwiegen und in den Debatten kaum erwähnt.

  • Karl-Heinz sagt:

    Ich habe selbst aufgrund einer Altersteilzeit eine Frühverrentung eingegangen mit einem lebenslangen Abschlag von 18%, ich habe es bis heute nicht bereut.
    Die Frage ist bei einem Vermögensverzehr: was ist, wenn das Vermögen verzehrt ist und die Restrente nicht reicht? Wer springt dann ein?

  • Pjotr Müller sagt:

    «Damit Sie im Fall einer vorzeitigen Pensionierung nicht Geld verileren:»
    Egal wie ihr es schreibt: Frühpensionierung ist eine Sache, über welche sich nur Gutverdiener Gedanken machen können. Hier zeigt sich, dass wir ein Mehrklassen-Rentensystem haben. Entgegen dem Verfassungsartikel zur AHV, reicht das System für die einen kaum zum Überleben – und keinesfalls für eine vorzeitige Pensionierung.

    • Neggul sagt:

      Sie haben recht, jedoch Vielleicht hilft die 3.Säule, man kann auch bei bescheidenem
      Einkommen die Pension planen, den Gürtel enger schnallen, eine frühere Pensionierung hat Einfluss auf die Lebensdauer

    • Urs Müller sagt:

      Ein Mehrklassen-Rentensystem? Nein, wir haben einfach Leute, die besser situiert sind und solche, die sich arm dran sind. Das war aber schon immer so.
      Und ich denke, es bleibt auf absehbare Zeit so.
      Die AHV mit den EL reicht für das Überleben.
      Es gibt kein Recht auf vorzeitige Pensionierung.
      Und die Zeiten ändern sich. Ich könnte weinen, wenn ich sehe, was aus dem ursprünglichen Versprechen meines Arbeitgebers werden wird. Aber was solls, es wird reichen.

    • anton schneider sagt:

      Herr Müller – Sollte etwa ein staatliches Rentensystem es jedermann ermöglichen sich jederzeit pensionieren zu lassen? Die AHV sichert vielfach ein Minimum zum Überleben und ist sehr solidarisch finanziert. Wem das nicht reicht, der muss selber zusätzliche Mittel ansparen – die Finanzierung der „Frühpensionierung“ und des Sparens ist nicht Aufgabe des Staates bzw. der Steuerzahler. Ihre Klage oder besser Anklage ist ungerechtfertigt und basiert auf einem sonderbaren Solidaritätsgedanken.

      • Pjotr Müller sagt:

        Ja, es ist dieses „sonderbare Solidaritätsdenken“, welches dazu führt, dass man grosse Teile der Einkünfte schon heute nicht der AHV-Pflicht unterstellt und man in bürgerlichen Kreisen die AHV am liebsten zugunsten der zweiten und dritten Säule marginalisieren oder ganz abschaffen möchte.
        Damit wäre dann auch sichergestellt, dass die bescheidene Umverteilung von oben nach unten durch die AHV endlich wieder vollständig durch das gottgewollte umgekehrte Umverteilungssystem ersetzt wird.

      • R. KUll sagt:

        Behüte uns die Regierung vor solchen Gedanken. Frühzeitige Pensionierung ist der Witz des Jahrhunderts und ein Privileg der Faulen – Sorry. Man stelle sich vor jeder würde sich Frühpensionieren lassen. Dann könnten wir die Kassen gleich schliessen resp. dafür die Sozialkostenbeiträge / Abgaben erhöhen. Ihre Rechnung geht nicht auf, mit etwas Weitsicht erkennt man das.

      • Pjotr Müller sagt:

        @R. KUll: Stellt sich nur die Frage, ob arbeitslose Alte, die gemäss gewissen Leuten ja massenweise vorkommen, auch faul sind und dafür sorgen, dass man «die Kassen gleich schliessen» kann?

  • Martin Ruff sagt:

    Sehr geehrt Herr Spieler
    Ihre Ausführungen sind nicht ganz korrekt.
    Es wird eine Übergangsbestimmungen welche 5 Jahre gültig ist geben*.
    Die AHV Reform wird per Anahme beider Initiativen am 1. Januar 2018 in Kraft treten, dies wegen der Mehrwertsteuer.Die Revision 2. Säule per 1. Januar 2019
    *
    Übergangsbestimmungen Bst. d: Anpassung reglementarischer Bestimmungen an das gesetzliche Mindestalter
    «Vorsorgeeinrichtungen können reglementarische Bestimmungen, die im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung vom […] ein tieferes Mindestalter für den Bezug der Altersleistung als 60 Jahre vorsehen, während fünf Jahren ab Inkrafttreten dieser Änderung für die Versicherte beibehalten, die am Ende des Kalenderjahres vor Inkrafttreten der Änderung bei ihnen versichert waren.»

  • Ludwig Hecht sagt:

    Die Auskunft von Herrn Spieler stimmt mit der Botschaft überein. Die Pensionskassen haben aber gemäss Hintergrunddokument des Bundesamts für Sozialversiherungen BSV vom 11.7.2017 eine Übergangsfrist von 5 Jahren für die Umsetzung der neuen Bestimmungen betr. Referenzalters. Der Originalwortlaut lautet: „Die Pensionskassenerhalten ab dem 1. Januar 2018 funf Jahre Zeit, um ihre Reglemente an die neuenBestimmungen zum Referenzalter anzupassen. Während diesen fünf Jahren können die Pensionskassen bisher angebotene Rentenvorbezüge, z.B. ab 58 Jahren, weiterhin jenen Versicherten anbieten, die bis Ende 2017 schon bei ihnen versichert waren.“

  • Thomas Berger sagt:

    Es ist korrekt, wie im Artikel beschrieben, dass bei Annahme der Rentenreform 2020 das neue Referenzalter (für AHV und Pensionskasse) bei einheitlichen 65 Jahren liegen wird, dass Pensionskassen aber weiterhin ein frühestmögliches Rücktrittsalter von 60 Jahren vorsehen können. Nicht erwähnt wird jedoch, dass Übergangsbestimmungen es Pensionskassen erlauben, dieses frühestmögliche Rücktrittsalter (Frühpensionierung) bei 58 Jahren zu belassen. Der im Artikel erwähnte Herr sollte somit wie geplant im Jahr 2020 mit 58 Jahren die Frühpensionierung antreten können.

  • R. KUll sagt:

    Die Gefahren einer Frühpensionierung sind gross ausser, man hat noch erspartes und hat dementsprechend vorgesorgt. Denn, auch hier nicht erwähnt, wer sich vorzeitig pensioniert muss SELBST Beiträge in die AHV zahlen um u.U. das Maximum zu erhalten. Wird dies nicht gemacht, fehlen diese Beiträge und die Auszahlung erfolgt entsprechend reduziert. Wichtig u.a. auch einmal einen Auszug bei der AHV anzufordern und eine allfällige AHV Rente berechnen zu lassen. Berechnung der zu zahlenden AHV: 20xEinkommen + Vermögen (Mal) x%. Dieser Teil wird meist vergessen und man ist dann erstaunt, wenn die AHV geringer ausfällt. Daher, unisono einfach mal 70 mehr auszuzahlen ist Unsinn. Diese Revision muss nochmals in die Revision. Die Kompetenz unserer Politiker ist m.E. mehr als fraglich.

  • albert kugler sagt:

    Die Perspektiven der hunderttausenden von Ausgesteuerten und Arbeitslosen, viele über 50, werden so dramatisch und unsinnig verschlechtert. Die Sozialwerke werden die Mehrkosten tragen müssen.

  • P. Gamma sagt:

    Wann ist man ein „Gutverdiener“? Als „Normalverdiener“ habe ich schon als jung von einer früheren Pensionierung geträumt und schlussendlich auch realisiert, habe halt, mit Familie, auch ab und zu einen Batzen auf die Seite (an)gelegt. So haben wir heute ein recht schönes Leben. Sollte die Reform angenommen werden, ziehen wir vermutlich wieder ins Ausland. Bin nicht bereit, höhere MWST zu bezahlen, unser Geld wird dann zum grossen Teil in andern Ländern verscherbelt.

    • Pjotr Müller sagt:

      Als Normalverdiener können Sie die Mehrkosten wegen der 0,3% MWSt-Erhöhung locker wegstecken.
      Da haben Ihnen einige Gutverdiener einen unnötigen Schrecken eingejagt.

    • Matthias Niklaus sagt:

      Wo wollen Sie denn hin? Die Mehrwertsteuer ist in den meisten Laendern der Welt enorm hoeher als in der Schweiz, in Europa meist bei 20 oder mehr %!

      • P. Gamma sagt:

        Es geht nicht darum, wo die MMST höher oder tiefer ist, sondern darum, wie viel ich (z.B.) für 1 Franken kaufen kann. Hier in der Schweiz immer weniger.

  • Armin Koellner sagt:

    Zusätzlich darf die AHV-Vemögensteuer nicht vergessen werden. Diese wurde zugunsten der nach wie vor verfassungsfeindlichen Pauschalbesteuerung massiv erhöht (ca 150% Erhöhung). Dies war ein erneuter Akt der Diskriminierung gegen die eigene Bevölkerung von E.W. Schlumpff! Das auch bei dieser AHV Regelung die Rechtsgleichheit und Gleichstellungsrechte missachtet werden ist schon fast normal. Ein arbeitsloser ausgesteuerter Alleinstehender Bürger zahlt diese Steuer während kinderlose verheiratete Hausfrauen (mit Millionenvermögen) keinen Franken bezahlen müssen. Dies ist ganz klar eine nicht hinzunehmende Diskrimierung und meines Erachtens illegal. Auch wenn es nicht alle Rentner betrifft so dürfen die Grundrechte der Verfassung auch hier nicht einfach übergangen werden.

  • Catherine Hancourt sagt:

    Herr Spieler: Wie sieht es denn aus, wenn jemand per Mitte 2018 „zwangsfrühpensioniert“ wird?

  • Markus Damian sagt:

    Ich bin mit 58 in Ftühpension gegangen. Nicht ganz freiwillig- mein Arbeitsbereich wurde wegrationalisiert. Ich habe keinerlei Abfindugen erhalten-und die Rente reicht trotzdem ohne Vermögensverzehr. Ich bin nicht reich, das ist möglich durch reduzierte Konsumansprüche.
    Ich habe meinen Entschluss zur Frühpensionierung noch nie bereut.
    Statt jammern über Geldverluste nutze und geniesse ich jeden Tag.

    • Willy Schuell sagt:

      Gratuliere Ihnen. Ich habe seinerzeit, auch mit 58, aber aus gesundheitlichen Gründen, die gleiche Entscheidung mit den gleichen Konsequenzen (reduziertes Konsumverhalten) getroffen und geniesse seither jeden Tag, auch ohne Abfindung. Das angesparte Kapital der dritten Säule hat mir allerdings das Leben erleichtert (Eigenverantwortung).

  • Mark Müller sagt:

    Mir scheint nicht so klar, ob die Übergangsgeneration auch bei einer vorzeitigen Pensionierung von den Zuschüssen des Sicherheitsfonds profitieren würde. Oder?
    Zudem sind die Bedingungen der vorzeitigen Pensionierung weniger gesetzlich geregelt und stärker dem Belieben der einzelnen Pensionskasse überlassen. Die Pensionskassen könnten also bei der vorzeitigen Pensionierung künftige Verschlechterungen der Sätze vorwegnehmen. Im Extremfall schon ab dem 1.10.2017!

  • bluemax sagt:

    Warum kam bisher eigentlich niemand auf die Idee, dass Leute die Kinder aufziehen gegenüber Kinderlosen bessere AHV Leistungen beziehen sollten? Die Kinderlosen tragen ja nicht dazu bei, dass uns die AHV gesichert bleibt……..
    Wahrscheinlich einfach politisch nicht durchsetzbar halt.

    • Pjotr Müller sagt:

      Sie machen sich doch nicht etwas Sorgen, die Menschheit könnte wegen zuweniger Kinder vom Aussterben bedroht sein?

  • Boris Rubi sagt:

    @ Pjotr M…alles klar, die Ungleichheit, Umverteilung und Ungerechtigkeit sind historische Konstanten. Ich wuchs auf in einem Staat, welcher deklarativ dagegen organisiert war (relativ moderat), also im Sozialismus. Die dre „U“ (siehe oben) waren nach wie vor allgegenwärtig, nur nach anderen Kriterien. Der grosse Nachteil: die Nivelierung war nach unten gerichtet. Alle hatten wenig, ausser den Parteikader. Ich empfinde es besser hier. Jede Person hat seine/ihre Chance auf anständiges Leben. Und diejenigen, welche schwach, krank, oder aber auch faul, unmotiviert sind, haben auch ihren Grundbedarf gedeckt.

  • anton german sagt:

    Habe die Rentenreform schon Bach ab geschickt! Es ist und bleibt eine Mogelpackung. Mit den 70 Fr. AHV wird das Volk nur beruhigt. Bezahlen tun das dann die Jungen über niedrigere PK- Gelder und die Konsumenten, da die MWSt. erhöht wird. Gut das wir ja schon so günstige Verbraucherpreise in der CH haben! Ich sage nur „Einkauftourismus“! Nicht zu vergessen, dass das Rentenalter der Frauen jetzt versteckt im Reformpaket auf 65 angehoben werden soll. Das Volk hat alle genannten Inhalte der Reform schon in Einzelabstimmungen abgelehnt. Jetzt halt im Pakt- ein Mogelpackung halt.

  • M. Keller sagt:

    Würde die Erhöhung des Rentenalters von 58 auf 62 nun per 1.1.2018 in Kraft treten oder gehört diese zu den Ausnahmen, die erst per 2019 eingeführt werden?

  • Rolf Schultheiss sagt:

    Ja, liebe Leute, die Erhöhung des Rentenalters wird bei Annahme der Vorlage bereits per 1.1.2018 eingeführt werden, d.h. drei Monate nach Abstimmung wird das vorzeitige Pensionierungsalter bei der 2. Säule um 4 Jahre erhöht. Dieser Sachverhalt wird in der Tat totgeschwiegen. Notabene handelt es sich dabei ausschliesslich um Gelder welche jeder einzelne selbst zusammen mit seinem Arbeitgeber auf ein eigenes Konto einbezahlt hat und folglich selbst darüber bestimmen sollte, wann er dies beziehen kann. Ein vorzeitiger Bezug machen nicht nur die gut Betuchten sondern alle diejenige welche befürchten, nicht mehr so lange zu leben aufgrund Krankheit. Allen diesen wird nun diese Möglichkeit genommen, es kann sich jeder selbst ein Bild machen ob dies fair ist. Für mich nicht, daher ein Nein.

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