Wer sein Auto least, zahlt drauf

Autoleasing verteuert den Autokauf: Barzahlung ist am besten. Foto: Keystone

Autoleasing verteuert den Autokauf: Barzahlung ist am besten. Foto: Keystone

Ich plane, mein erstes Auto zu kaufen. Ich habe einiges gespart, erwäge aber ein Leasing, da ich nicht alles Ersparte aufbrauchen will fürs Auto und das Geld lieber investiere. Fahre ich wegen der tiefen Zinsen mit dem Leasing sogar besser, als wenn ich bar zahle? O. P.

Nein. Wenn Sie Ihr erstes Auto leasen, müssen Sie einerseits die im Vertrag festgelegten Leasingkosten bezahlen. Anderseits kommen aber beträchtliche Zusatzkosten dazu, welche bei der Berechnung oft zu wenig berücksichtigt werden. So wird beim Leasing in der Regel ein Abschluss einer Vollkaskoversicherung verlangt. Das ist gerade auch für junge Fahrer besonders teuer. Weiter sind Sie zu regelmässigen Serviceleistungen am Auto verpflichtet, und falls Sie mehr als die vertraglich abgemachten Kilometer pro Jahr fahren, müssen Sie draufzahlen.

Auch nach Ablauf des Vertrages – zum Beispiel nach 48 Monaten – gehört der Wagen noch nicht Ihnen. Falls Sie ihn übernehmen möchten, müssen Sie einen Restwert begleichen. Wenn Sie indes den Wagen abgeben, wird genau geprüft, ob Schäden vorhanden sind, für die Sie allenfalls haftbar gemacht werden. Je nach Umständen kommt noch eine Ratenausfallversicherung dazu.

Obwohl Sie faktisch auf dem Leasingkapital auch einen Zins bezahlen, können Sie als Unselbstständiger die Leasingkosten nicht in der Steuererklärung bei den Schuldzinsen abziehen. Anders wäre es, wenn Sie einen normalen Kredit für die Zahlung des Autos aufnehmen würden. In diesem Fall könnten Sie die Schuldzinsen in der Steuererklärung geltend machen. Der ausgewiesene Zins ist dann höher als derjenige beim Leasing. Beim Kredit besitzen Sie den Wagen aber, nachdem Sie alle Kreditraten abgezahlt haben. Zudem sind Sie nicht zu einer Vollkaskopolice verpflichtet, tragen dann aber ein höheres Risiko im Schadenfall.

Wenn Sie das Leasing einem Privatkredit für Ihr Auto mit allen Zusatzkosten gegenüberstellen und genau vergleichen, stellen Sie rasch fest, dass beide Varianten teuer sind. Günstiger wegkommen würden Sie, wenn Sie statt der Fremdfinanzierung Ihren Sparbatzen für den Autoerwerb einsetzen würden, auf dem Sie auf dem Bankkonto ohnehin praktisch keinen Zins mehr bekommen.

Nun schreiben Sie, dass Sie das Ersparte lieber investieren würden und deshalb ein Leasing erwägen. Es stimmt, dass Sie im positiven Fall mit dem Geld an der Börse einen Gewinn erzielen könnten – etwa mit Aktien. Genauso gut ist es aber möglich, dass Sie mit dem Kapital einen Verlust einfahren. Darum würde ich das Auto nicht fremdfinanzieren, sondern bar zahlen. So gehört es Ihnen tatsächlich, und es kostet Sie am wenigsten, ohne dass Sie noch lang anhaltende Verpflichtungen eingehen. Sie bleiben frei und zahlen weniger.

40 Kommentare zu «Wer sein Auto least, zahlt drauf»

  • Peter Meyer sagt:

    und es gibt viele Firmen, die in der Tat daran glauben, dass es günstiger käme Autos nur 3 Jahre zu leasen und dann weiter zu verkaufen, anstelle von 5 oder 6 Jahren….

  • Ernst Friedrich sagt:

    „Weiter sind Sie zu regelmässigen Serviceleistungen am Auto verpflichtet“ Ernsthaft?
    1. sind bei den meisten Herstellern die Serviceleistungen inkl. während den ersten 4-7 Jahren
    2. Sollte jedes Auto regelmässig zum Service gebracht werden (oder den Service durchführen lassen). Im Vergleich zu Schäden, die durch vernachlässigte Wartung entstehen, sehen die Kosten fürs Leasing lächerlich nämlich lächerlich klein aus. Oder brauchen neuerdings nur geleaste Fahrzeuge Wartung?
    3. Wer ein neues Auto kauft (bar), sollte auch eine entsprechende Versicherung abschliessen (Vollkasko), ansonsten können sich die 40k CHF sehr schnell in Luft auflösen (Kollisionsunfall).

    Bei Leasing gibt es eine Regel: Mit sehr spitzem Bleistift rechnen! Dann klappt es auch.

    • Thomas sagt:

      Für Private lohnt sich Leasing eigentlich nie. Für Unternehmen / Selbstständige kann es sich lohnen, bei Fahrzeugflotten sieht es nochmals ganz anders aus.

  • zimi sagt:

    leasing hin oder her. eine vollkasskoversicherung lohnt sich auf jedenfall auch bei einem cash kauf. speziel bei einem neuen und teuern auto. bei einem unfall ist dann das cash weg und auch das auto.

    • Thomas sagt:

      Lohnen ist auch so eine Frage. Grundsätzlich lohnt sich jede Versicherung zuerst mal für die Versicherung… 🙂

    • R. Wenger sagt:

      In meiner 65-jährigen Praxis als Automobilist habe ich mindestens 15 Autos gefahren, aber nie eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen. Ich hatte auch nie ein Ereignis, in dem mir diese Versicherung etwa bezahlt hätte. Rechnen Sie aus, was ich gespart habe.

  • Steiner sagt:

    naja, oft gibts bei einem Leasing ein viel höheren Rabatt als wenn man bar kauft. Bsp: ich habe via Leasing einen Rabatt von 30 % erhalten. Bei barzahlung nur 12 %. Trotz Zinsen war das Leasing günstiger. Das ist allerdings ein Ausnahmefall, kommt aber vor.
    Anzahl Raten plus Anzahlung plus Restwert ergeben denKkaufpreis. ist dieser gleich oder günstiger wie der Barzahlungspreis kann man die Liquidität schonen… kommt hinzu, dass wenn überhaupt Leasing gewählt wird, dies nur bei Neuwagen einigermassen sinnvoll ist, bei Occasionen zahlt man die MWST doppelt…
    weitere Gründe um zu leasen: will man immer alle 4 Jahre einen Neuwagen haben, könnte das Leasing billiger kommen wenn man die Restriktionen richtig setzt.
    Daher grundsäztlich bar aber eben keine Regel ohne Ausnahme!

    • Thomas sagt:

      Soooo oft nun auch wieder nicht. Die billigste Variante wurde aber nicht erläutert. Leasingfahrzeuge gebraucht von einer Firma erwerben, natürlich zum Händlereinkaufspreis. 🙂
      So kommt ein 4 Jahre alter, eher unbeliebter (aber zuverlässiger) französischer Familienkombi mit Buchhalterausstattung für rund 6000 Fr. daher….

    • Studer sagt:

      Hmm, wieso sollte jemand Leasing günstiger anbieten als Barzahlung? Erstens will die Leasingfirma auch Geld verdienen und zweitens hat sie mit dem Restwert ein weiteres Verlustrisiko (siehe Dieselskandal). Meist ist es genau umgekehrt: Die Leute schauen sich nur die 0%-Leasingrate an, sehen aber nicht, dass der Barzahler zumeist mind. 10% Rabatt bekommt und der Restwert (zu) hoch ist. D.h. man nimmt mit dem Leasing den vollen Abschreiber eines Neuwagens (mind. 50% in den ersten 48 Monaten), aber das günstige Übernehmen macht keinen Sinn, weil der Restwert (zu) hoch ist.

      • Tom sagt:

        @Thomas: Richtig, das ist die günstigste Art ein gutes Auto zu fahren. Ich kaufe nur noch solche Vertreterfahrzeuge mit mehr als 100’tkm. Oberklasse für 10% des Originalpreises und keine Probleme. Die neueren Fahrzeuge halten locker bis 300tkm bzw. 15-20 Jahre. Der grösste Fehler ist es, ein Auto neu zu kaufen oder zu leasen, da man dann den immensen ersten Wertverlust bezahlt, der meistens 30-40% innerhalb der ersten zwei Jahre beträgt. Augen weit auf beim Autokauf!!

  • Krauer sagt:

    Der Satz: ‚Beim Kredit besitzen Sie den Wagen aber, nachdem Sie alle Kreditraten abgezahlt haben.‘ ist so nicht ganz korrekt.
    Der Privatkredit hat als Sicherheit nicht das Auto als Pfand sondern den solventen Kreditnehmer. Der Wagen gehört also direkt nach dem Kauf Ihnen und kann allenfalls sofort weiterverkauft werden, der Kredit würde einfach unabhängig weiterlaufen. Ein weiterer Vorteil bei einem Privatkredit ist, dass man den Kredit vollständig jederzeit zurückzahlen kann und nur über die gelaufene Zeit muss man die zusätzlichen Zinsen zahlen.

  • koch sagt:

    Ich möchte gerne eine Aufstellung wie ein solcher Vertrag in Franken
    und Rappen aussieht. Auto kauf, Neuwagen Preis Fr. 30 000.00.

    • Thomas sagt:

      z.B. bei VW:
      4-5% effektiver Jahreszins, dazu Finanzierung zum Listenpreis (10% Rabatt holt jetzt jeder noch raus).
      Über 4 Jahre kommen so durchschnittlich bei 4% und einem Restwert von geschätzt 10000 Fr. rund 6200 Fr. (3200 Fr. Zinskosten, 3000 Fr. höherer Ankaufspreis) zusammen.

  • Roco sagt:

    Leider wurden Sie vom Händler nach Strich und Faden betrogen.

  • Stefan W. sagt:

    Als Selbständigerwerbender kann man die Leasingraten doch ganz normal als Geschäftsunkosten abziehen. Oder irre mich mich da?

    • Josef Marti sagt:

      Richtig, ein Privatanteil muss aber ausgeschieden werden. Der Zins ist sodann idR deutlich tiefer als bei einem Privatkredit oder Betriebskredit.
      Im Geschäftsvermögen somit besser leasen, und wenn möglich vorhandenes Bares in Säule 3a (bis maximal rund TFr 30′ pro Jahr falls ohne PK) oder in die PK einzahlen und Steuern sparen anstatt Bares in eine Karre stecken.

  • schneider urs sagt:

    Ihr Finanzexperte kann offenbar Besitz und Eigentum nicht unterscheiden.

  • beat graf sagt:

    Wieso wird geleast? Weil sich Herr und Frau Schweizer samt Zugewanderten ein Auto im mehrstelligen 10tausenfrankenbereich schlichtweg nicht leisten können. Leasing geht aber.
    Pro 1000.– Katalogpreis sind ca. 15.– Leasingkosten je nach Zinssatz zu veranschlagen.
    Vollkasko ist immer obligatorisch, zudem sind die Versicherungsprämien beim Leasing höher, als wenn Barzahlung erfolgt. Nach Ablauf der Leasingdauer kann man den Wagen in der Regel zum Restwert übernehmen. Da fallen Mehrkilometer, Kratzer und Beulen auch nicht ins Gewicht.

  • julio sagt:

    über 50% der leasing kunden sind leute die grosse, überteuerte, leistungstarke autos fahren wollen aber das nötige kleingeld dazu nicht haben… und auch nie haben werden! ausserdem ist bewiesen, dass junglenker mit leasing autos ein viel agressiveres fahrverhalten an den tag legen. leasing als „zahlungsmethode“ sollte auf irgendeine art und weise reglementiert werden! (wie z.b. in den 80’s: leasing nur für juristische personen). stellen sie sich vor, es gäbe kein leasing… das verkehrsproblem auf den CH strassen wäre bei weitem nicht so gravierend! leider ist aber das ganze system auf konsum ausgerichtet. alles kaufen und später bezahlen. hauptsache protzen und rasen!

    • Thomas sagt:

      Nö, 66% der Leasingkunden sind Firmenautos.

    • R. Wenger sagt:

      Wenn Sie den Versicherungsantrag ausfüllen kommt die Frage: Leasing oder Barkauf. Falls Sie ersteres ankreuzen müssen, haben Sie schon das 2 auf dem Rücken. Das ist die Antwort auf das aggressivere Fahrverhalten.

  • Rolf Müller sagt:

    Die Aussage, betreffend regelmässigem Service, von diesem Experten ist gerade zu fahrlässig.
    Ein Auto gehört regelmässig überprüft (heute in der Regel einmal im Jahr). Ansonsten gefährdet man mit verlotternden Autos die anderen Strassenbenützer.
    Dann hat man bei einem Neukauf die ersten Jahre das Service sowieso inbegriffen.
    Aber richtig ist, dass Barzahlung immer günstiger kommt. Ev. Rabatte usw.

  • Philippe sagt:

    Interessenter Beitrag.
    Jedoch vergessen Sie einen Hauptargument der Leasinggesellschaften, welches die Balance umdreht.
    Leasinggesellschaften beziehen die Fahrzeuge zu Sonderkonditionen welche dem Kunden weotergegeben werden.
    Weiter wird beispielsweise bei einem Operativleasing (Fahrzeug geht an Leasinggeber am Ende zurück) der Finanzierungsbetrag abzüglich dem vorläufigen Redtwert kalkuliert.
    Swiss Package und inklusive Service Packete werden weoter ebenfalls stehts berücksichtigt.
    Last but not least, es gibt andere Möglichkeit als sein Cash-Flow in Aktien zu investieren… beispielsweise in einem Eigenheim.
    Fazit: wenn Sie Ihr Auto mehr als 5 Jahre halten möchten, dann kaufen Sie. Sonst nehmen Sie ein Leasing oder einen Gebrauchtwagen.

    • Thomas sagt:

      Ein Fahrzeug sollte lockerst 250’000km halten und 12 Jahre alt werden. Mein Gebrauchtkombi, produziert in Spanien von einer französischen Marke wird das auch erreichen, 4 Jahre alt gekauft zum 20%-Wert des damaligen (Mond-)Listenpreises.
      Jetzt ist er erst 7 Jahre alt, erfolgreich das 2. Mal bei der MFK gewesen (Auflage: Autobahnvignette entfernen), Service alle 30000km wie vorgeschrieben.

      • R. Wenger sagt:

        Ich bin lange einen Rover 3500 gefahren. Nach 500000 Km brauchte ich zwischen 2 Ölwechseln noch kein Öl nachfüllen.

    • Thomas sagt:

      Häufig sind da auch keine Sonderkonditionen drin, sondern einfach ein höherer Ankaufspreis. Stichwort Barzahlungsrabatt.

  • Pascal Wyss sagt:

    1) Oft Service inkl.
    2) Wer ein Neufahrzeug kauft/leased sollte def. eine Vollkasko im Budget kalkulieren!
    3) Die ewige Panikmacherei stinkt zum Himmel! Als nächstes kommt dann „Wer eine Wohnung mietet, zahlt drauf: Kaufen ist angesagt“. Vergleichen Sie ein Leasing mit dem Mieten einer Wohnung. Ich zahle, dass ich es in dieser Zeit verwenden darf. Auch beim Mieten einer Immobilie habe ich Grundsätze und Regeln. Brech ich diese, zahl ich drauf… Beim Leasing ist es dasselbe.
    Zudem kann man vor Ablauf des Leasings das Fahrzeug abzahlen und dann z.B. Privat verkaufen. So spielen die Km keine Rolle. Auch kann man das Fahrzeug einer Garage verkaufen. Auch da spielen die Km keine Rolle. Natürlich bekommt man beim Verkauf an den Garagisten weniger Geld, als beim Privatverkauf.

    • Pascal Wyss sagt:

      Fortsetzung:
      Der Garagist muss einem, damit man nicht drauf legt, mindestens noch den Restwert des Leasings bezahlen (resp. der Bank). So habe ich bei dem 0% Leasing wortwörtlich nur die Miete in der Laufzeit bezahlt.
      Das sogenannte gesunde Leasing ist vorallem für Personen interessant, die nach 3-4 Jahren wieder ein neues Fahrzeug haben müssen/möchten. (OMG! Darf er das). Im Endeffekt bei einem Restwert der nahe der 50% Marke des Katalogpreises liegt zahlt man verglichen mit dem Autokauf weniger Geld, insofern man dem Fahrzeug Sorge gibt (ich gehe hierbei bei Kauf und Leasing von einer Vollkasko aus!). Denn der Wer des Fahrzeuges ist am Ende höher als der des Restwertes des Leasings.

      • Pascal Wyss sagt:

        Rechenbeispiel:

        Katalogpreis:
        29900.-
        Restwert:
        14500.-
        Zins:
        0%
        Laufzeit:
        36 Monate
        Monatliche Rate:
        15400.-/36=427.80.-
        Restwert Fahrzeug:
        Z.b. 16000.-

        Verlust beim Leasing:
        13900.-
        Verlust beim Kauf:
        13900.-

        Vollkasko, Service etc. sollten sowieso ins Budget einberechnet werden. Dies vermindert unvorhergesehenes, Reparaturkosten etc. etc.

        Im Endeffekt hat man das Ersparte aber noch auf der hohen Lante, für andere Notfälle.

      • Studer sagt:

        Das Rechenbeispiel beinhaltet halt nicht alle Variabeln. So ist eben bei einem Barkauf meist ein Rabatt drin und der Leasing-Restwert muss nicht dem realen Restwert entsprechen (zB Dieselskandal). Das heisst, ich kann eben nicht nach dem grossen Abschreiber das Auto günstig übernehmen.
        Wieso eine Leasingfirma ein Auto zu Sonderkonditionen bekommen soll und mir diesen Vorteil weitergeben soll, ist auch nicht einleuchtend. Das Auto ist ja immer gleich viel wert, ob ich es direkt kaufe oder über eine Leasinggesellschaft beziehe.

      • Thomas sagt:

        @ Pascal Wyss:
        Wer bekommt ein Neuwagen ohne mindestens 15%?
        Selbst bei VW, Audi, BMW, Mercedes sind 10% problemlos bei jedem Modell und Händler zu bekommen. Bei Ford, Opel sind eher 15% die Realität.
        Da wird aus einem 0% Leasing schnell mal ein 4% Leasing.

    • Thomas sagt:

      Der Wert des Fahrzeugs ist nach Ablauf des Leasings oft der (geschätzte) Händlereinkaufspreis.
      Oftmals gibt es bereits in der Werbung (z.B. Fiat, Opel, Ford,…) ein Nullprozentleasing (ja), aber dafür alternativ 10% Barzahlungsrabatt. Damit wird aus 0% Leasing sofort wieder ein 4% Leasing.

      • Peter Freudig sagt:

        Falsch! Der „flüssige“ Rest wird auch verkonsumiert. Ein Neuwagen ist nach ein paar Tagen/Wochen alt.
        Autos sind meist die zweithöchste Ausgabe eines Normalos (neben Whg.). Aber die Kaufentscheidung wird in 10 Minuten gefällt. Im Gegensatz zu Schuhen, TV etc..
        Wer least, zeigt überdeutlich, dass er über seine Verhältnisse lebt.
        Vergleiche aktuell USA, alarmierender Kreditkartenschuldenstand!
        Selbstversklavung an die Banken!
        Aber bitte …

  • Andy sagt:

    Bei einem neuen Fahrzeug auf eine Vollkaskoversicherung zu verzichten ist fahrlässig. Ergo, keine Ersparnis.
    Wenn die Services nicht pflichtgemäss ausgeführt werden verliert auch die Neuwagengarantie ihre Gültigkeit. Ergo, auch hier keine Einsparung. Und wie schon von jemanden anderenerwaehnt, ist der Service die ersten Jahre oft ohnehin inklusive.
    Der Rabatt ist bei Barkauf vs. Leasing genau gleich (meine Erfahrung).
    Allfällige Schäden/Reparaturen bei der Rückgabe sind durch die Vollkasko gedeckt.
    Der Restwert entspricht sehr oft genau dem Eurotaxwert zu gegebener Zeit und km. Oft kriegt man aber sogar höhere Marktwerte. Zudem besteht bei Leasing die unkomplizierte Moeglichkeit das Auto nach Ablauf retour zugeben.
    Sorry, der Geldblog Ratschlag ist nicht gut recherchiert.

    • Thomas Hartl sagt:

      Eine Vollkaskoversicherung macht nur Sinn, für Fahrer, deren Risiko über dem eines durchschnittlichen Fahrers liegt, oder für jene, die sich nach einem Unfall kein neues Auto leisten könne. Sonst legt man die Beiträge besser zum Sparbatzen. Der Services kann während der Garantiezeit SInn machen, danach sind die Intervalle bei fast allen Herstellern unnötig kurz gehalten. Ein wichtiges Argument gegen Leasing fehlt aber noch: Es verführt viele Käufer zu unnötig grossen, starken und teuren Fahrzeugen.

      • Josef Marti sagt:

        So viele sind das sicher nicht, die den Neuwagen schrotten und sogleich wieder den gleichen Neupreis aus der Portokasse hinblättern können.

    • Thomas Hartl sagt:

      @Josef Marti: Das liegt allerdings auch daran, dass viele Menschen Emotionen statt Vernunft beim Kauf ihres Fahrzeugs walten lassen. Häufig wäre ein sinnvolles Auto durchaus zum halben Preis erhältlich, ab etwa 10’000.- sind heute brauchbare Neuwagen erhältlich.

  • André Huwiler sagt:

    Die grosse Geldvernichtung ist der Neuwagenkauf an sich.
    Dank Leasing gibt es ganz viele Occassionen in einem Top Zustand. Da der Markt so gross ist findet man auch immer das gewünschte Model mit der gewünschten Austattung und Farbe.

  • Peter Freudig sagt:

    Zurück zum Beschaffungszweck! Individuelle, persönliche Mobilität, oder mehr die Aussenwirkung? Ehrlich?!
    Pubertätsverlängerungen sollten bei Geldknappheit gar nicht angedacht werden. Reine Luxusfantasien.
    Die Kadenz der Gesetzesrevisionen, Technologiesprünge und Modelländerungen, machen den Neukauf irrational.
    4-Jahrig, mit 100tkm, Fahrzeuge die dabei unangenehm auffallen, sind sowieso nix wert. Dabei darf man „Techn. Unterhalt“ CHF 1000,- (tausend) /Jahr budgetieren. (Verkäuferspruch: Es gibt keine schlechten Autos mehr). Und die Rechnung ist gemacht. Wer das nicht vermag, sollte ÖPNV und Shearing-Angebote nutzen.
    Aber: Noch sind wir frei, uns der Konsumsucht hinzugeben. Viel Spass und gute Gesundheit. Bis zum nächsten Burnout (medizinisch).

Kommentar

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