Die Pensionskasse spielt den Moralapostel

Die Pensionskasse Publica investiert kein Geld mehr in Rüstungsfirmen: Leopard 2 der deutschen Firma Krauss-Maffei Wegmann. Foto: PD

Die Pensionskasse Publica investiert kein Geld mehr in Rüstungsfirmen: Leopard 2 der deutschen Firma Krauss-Maffei Wegmann. Foto: PD

Als Staatsangestellter gehöre ich der Pensionskasse Publica an. Diese hat bekannt gegeben, dass Sie nicht mehr in Rüstungsfirmen investiert. Habe ich als Versicherter einen Renditenachteil? W. P.

Das kann ich so nicht beantworten. Möglicherweise macht Ihre Kasse durch den Ausschluss von Rüstungsfirmen tatsächlich etwas weniger Rendite. Da die Pensionskassen aber sehr breit diversifizieren, wäre der Effekt auf die Gesamtrendite kaum sehr hoch. Möglich ist ebenso, dass Sie durch den Bann der Rüstungsunternehmen sogar besser fahren. Dann nämlich, wenn diese nicht optimal laufen.

Rendite oder Moral? Moral ist dehnbar: Während die einen Aktien von Rüstungsfirmen ablehnen, finden andere je nach persönlicher Geisteshaltung, man dürfe auch nicht in Pharmakonzerne wie Roche oder Novartis oder in Nahrungsmittel- und Getränkeriesen wie Nestlé oder Coca-Cola investieren. Oder Veganer wollen wohl kaum, dass ihr PK-Geld zum Hamburgerbrater McDonald’s oder in die Titel der Schweizer Grossmetzgerei Bell fliesst, selbst wenn diese eine hohe Rendite erreichen würden.

Wesentlich relevanter als der schwer messbare Renditevor- oder -nachteil für Sie als Versicherten finde ich die Grundsatzfrage, welches denn die Aufgabe der Kassen ist. «Staatliche Pensionskassen: Schuster, bleib bei deinen Leisten», fordert der Gewerbeverband, als grösste Dachorganisation der Schweizer Wirtschaft mit 250 Verbänden und rund 300’000 Unternehmen. Die Aufgabe der Pensionskassen sei es, die Renten zu sichern. Gewerbeverbandsdirektor Hans-Ulrich Bigler ärgert sich: «Staatliche Kassen sehen sich aber immer häufiger als Regulatoren. Mit selbstauferlegten Vorschriften schmälern sie die eigene Renditemöglichkeit, was sich gegen die Interessen der Versicherten richtet. Und sie untergraben mit De-facto-Regulierungen die Rechtsordnung.»

Die Aktivitäten des Vereins für verantwortungsbewusste Kapitalanlagen, die Vereinigung der grossen staatlichen Vorsorgewerke wie Publica, BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich, Pensionskasse Post, Pensionskasse SBB und Suva werfen die Frage auf, inwiefern sich Pensionskassen und staatliche Unfallversicherer wie die Suva in Bereichen, welche stark von politischen und ideologischen Werten geprägt sind, aktiv einmischen sollen. So sehr sich ein Teil der Versicherten der Publica über den Verzicht auf Rüstungsaktien freut und das Vorgehen ihrer Kasse als richtig empfindet, wird der Entscheid von anderen Versicherten wohl abgelehnt.

Aus meiner Sicht problematisch ist der Umstand, dass Sie und die Tausenden von Versicherten der übrigen staatlichen Pensionskassen gar nie um ihre Meinung gefragt wurden. Bevor eine Pensionskasse als Moralapostel auftritt und Unternehmen auf schwarze Listen setzt, sollte sie ihre Versicherten zuerst fragen, ob solche Aktivitäten überhaupt erwünscht sind. Faktisch spielen die grossen Kassen ihre Marktmacht aus, ohne dass sie dafür von den Versicherten die Legitimation eingeholt haben.

Ich halte es für positiv, dass der Vorgang eine breite öffentliche Debatte über die Rolle der Pensionskassen auslöst. Allerdings sollte die Diskussion noch einen Schritt weitergehen: Man sollte darüber nachdenken, wie die Mitbestimmung in den Pensionskassen ausgebaut werden kann. Das jetzige System ist punkto Mitwirkungsrechte der Versicherten ungenügend. Immerhin verwalten die Kassen das Geld der Versicherten. Wirklich viel zu sagen, wie ihr Geld angelegt wird, haben die Versicherten in der Praxis aber nicht – und schon gar nicht dazu, ob die Pensionskassen in ihrem Namen auch noch ungefragt Politik machen sollen oder nicht.

Heute bestimmt der Arbeitgeber, bei welcher Kasse man angeschlossen ist. Meines Erachtens sollte man als Versicherter selbst wählen können, bei welcher Pensionskasse man dabei ist. Dann würde ein gesunder Konkurrenzkampf unter den Pensionskassen entstehen. Und man könnte als Versicherter wie Sie auch darüber entscheiden, nach welcher Anlage- und Risikostrategie das eingebrachte Geld investiert wird. Mehr Konkurrenz und Transparenz würde die administrativen Kosten der Kassen senken und höhere Renditen für die Versicherten möglich machen, was angesichts der grossen Probleme in der zweiten Säule dringend nötig wäre.

22 Kommentare zu «Die Pensionskasse spielt den Moralapostel»

  • Sieglinde Lorz sagt:

    Der Titel alleine schon ist der Hammer. Bei der Rüstungsindustrie geht es nicht um Moral, sondern ums Töten Herr Spieler. Damit wir im Überfluss leben können, werden andere mit unseren Waffen umgebracht. Waffen braucht man nur für Krieg und Mord und nicht für den Frieden. Als Experte für Finanzen reicht es, wenn ihre Kasse stimmt, dann ist das Leben anderer Nebensache. Und ja Mitbestimmung wäre wichtig. Nicht nur in welcher Kassen man als Versicherter sein will, sondern auch ob man das sein will. Viele Menschen sind sich nicht bewusst, dass dies sehr schlecht investiertes Geld für die Zukunft ist, um nicht zu sagen hinausgeschmissenes Geld. Nur die nächsten Generationen können unser Leben im Alter sichern und nicht irgendwelche Finanzinstitute, was Versicherungen ja sind.

    • Dimitri Papadopoulos sagt:

      Nein, die Rüstungsindustrie ist ein lebenswichtiger Teil unserer Gesellschaft. Sie stellt die Instrumente her, mit denen Staaten ihre Grundaufgabe, die Sicherung der Unabhängigkeit der Nationen und der Freiheit und Sicherheit ihrer Bürger, erfüllen können.

      Ich bin froh, gibt es Firmen, die gute Panzer, Kanonen, Flugzeuge und Kleinwaffen herstellt, mit denen unsere Soldaten und Polizisten ihre wichtige Arbeit erfüllen können.

    • Roswitha Engelhardt sagt:

      Es sind Leute wie Sie, Frau Lorz, die emotional reagieren und pseudomoralisch argumentieren. Bei der Rüstungsindustrie geht es vorerst um Rüstung. Waffen braucht man auch zur Verteidigung: des eigenen Landes, der Demokratie, der Integrität und Unversehrtheit der eigenen Person und der eigenen Familie. Von Investitionen, Wirtschaft und oekonomischen Zusammenhang haben Sie ebensowenig Ahnung wie von Moral und Ethik. Denken in Zusammenhängen, begreifen von Ursache und Wirkung, oder verstehen der oekonomischen Nachhaltigkeit sind Ihnen, liebe Sieglinde Lorz, so fern wie Ihre Empörung und Ihre Verständnislosigkeit gross sind.

  • Leo Schmidli sagt:

    Grundsätzlich stimme ich Ihnen in den Aussagen zu, aber wie soll den eine Mitbestimmung durch die Arbeitnehmer aussehen? Soll künftig über jede einzelne Transaktion abgestimmt werden?
    Solche Entscheidungen werden doch bereits vom Stiftungsrat getroffen, der paritätisch zusammengesetzt ist.

    • Dimitri Papadopoulos sagt:

      Muss nicht so kompliziert sein. Der Versicherte könnte gewisse Firmen oder Branchen grundsätzlich ausschliessen, mit der entsprechenden Erklärung, dass er später dann dafür eventuell weniger Rente bekommt (und nicht erwartet, dass er sich für sein hochwohlmoralisches Gutsein dann beim Steuerzahler schadlos halten kann. Es geht ja im Beispiel um eine staatliche Pensionskasse).

  • Anton Schneider sagt:

    Frau Lorz – ihr Beitrag ist ein gutes Beispiel, warum Arbeitnehmer die Pensionskasse frei wählen können sollten. Sie könnten dann eine Kasse wählen, welche Rüstungsfirmen, deren Zulieferer und Firmen die Güter produzieren, die vielleicht in militärische Komponenten einfliessen könnten, ebenfalls ausschliessen. Das Universum der möglichen PK-Anlagen ist vielleicht am Ende klein und risikoreich, die Rendite vielleicht sehr klein oder negativ, aber sie fühlten sich moralisch auf der gerechten Seite und könnten sich über eine evtl. magere Rendite hinwegtrösten. Auch wenn dies sicherlich nicht bei Ihnen ankommt: Waffen dienen ebenfalls, Leben, Moral, Werte, Recht zu schützen und zu verteidigen. Sie leben auch in der geschützten Welt!

  • Benjamin Zibble sagt:

    Seit wann macht es Sinn Rentengelder in Kapitalmärkten anzulegen? Die Leistungen der PK werden ja seit Beginn nur dezimiert und können die heeren Versprechungen der Befürworter eh nicht halten. Ausserdem liegt das Ausfallrisiko schon immer bei den Arbeitern und Rentnern. Wie also soll ein Arbeiter, ein abhängig Beschäftigter aus einem anderen Beruf nun Begreifen in welchen Prospekten der Finanz man es ehrlich meint? :-/ Das noch dazu über mehrere Jahrzehnte…. ist es nicht am Ende unverantwortlich das Rentensysteme so aufgebaut werden wo doch eine quasi Risikofreie Alternative existiert?

    • Karl von Bruck sagt:

      Bingo!

      Ist es! In Deutschland startete Bismarcks Umlagesystem nach verlorenen Kriegen und Inflationen nach kurzem Stottern wieder voll durch. Mit dem PK-Abschmelzsystem waeren zwei deutsche Rentnergenerationen entweder verhungert, oder auf bescheidenstem Nothilfenivo dahinvegetiert….

  • Mike Müller sagt:

    Wir hätten damals eh besser die AHV ausgebaut.
    Die PK gehört zu den Shareholdern, dessen Value-Diktat die Firmen dazu animiert, Arbeitnehmern zu kündigen. Oder aber, alle Versicherten müssten an den jeweiligen Aktionärsversammlungen selber vor Ort sein, dann würde manche Abstimmung evtl. gar nicht pro Kapital ausfallen…

  • Karl von Bruck sagt:

    Bingo!

    Der maximale Gewinn ohne moralische Schranken in Baenkster- und Reichlingstoepfchen. Nicht nur die moralischen Gewinnbremsen, sondern auch die teuren Sanierungen einer je laenger je teureren und netto immer mehr kostenden statt auch Buerger, Volk und Staat Gewinn und Wohlfahrt bringenden Exportindustrie ins Pansionskassenkroepfchen….

    • Benjamin Silberstein sagt:

      Lieber Karl, Sie liegen voll daneben. Ihre Empörung ist ebenso gross wie Ihr Unverständnis der Oekonomie. Eine sozialistische Brandrede kommt bei Hypermoralisten und Sozialparasiten immer gut an, denn linke Bildungsferne muss staatlich einklagbar subventioniert werden. Sonst brich den Linksparteien die Wählerbasis weg. Die empirisch erhärtete Grundregel lautet: je regulierter, desto ineffizienter. Je staatlicher, desto verlustreicher. Je politischer, desto exponential risikoreicher.

      • Karl von Bruck sagt:

        Als der Zahlungsverkehr noch PTT-staatlich war, war er im Inland praktisch gratis, und international wurde rund 1 Prozent abgezockt, umgerechnet zum Mittelkurs. Heute streiten sich private Grossbaenkster und die Sixt als privatisierter und bakd gar auch monopolisierter Zahlungsverkehrsgewinnler um die vielprozentigen Gebuehren und Wechselkursgewinne. Wenn aber ein paar Promille Tobintax an den Staat abgerechnet werden sollTen, um kleine Arbeits- und Renteneinkommen sowie der Verbrauch nicht lenkungsbeduerftiger Waren entsteuern zu koennen, erschallt das Wehgeheul der schamlosen Prozenteabzocker….

  • Eisenring sagt:

    Die Stiftungsräte entscheiden wieweit die Vorsorgeeinrichtung den Entscheid trifft. Die Arbeitnehmenden sind durch die Wahl der Stiftungsräte mitentscheidend und gerade bei den hier vorliegenden Vorsorgeeinrichtungen sind die Arbeitnehmenden aktiv in die Wahl derer Stiftungsräte in geeigneter Form vertreten.

  • Rico Hauser sagt:

    Wunderbar ! Wir sollen uns von Waffen distanzieren, während überall sonst massiv aufgerüstet wird: Im Nahen Osten, in Russland, China, Indien usw. Wie das herauskommen wird, kann man im Geschichtsbuch nachlesen (Stichwörter wie Appeasement-Politik, 1930er Jahre usw.)

  • Rico Hauser sagt:

    Ein altgriechisches Sprichwort lautete: „Wenn Du den Frieden willst, bereite den Krieg vor !“ . Dass sie sich daran gehalten haben, hat sie davor bewahrt, Kolonie einer östlichen Grossmacht zu werden. Auch heute gibt es Kulturen, die sich Europa nur allzu gern unterwerfen würden.

  • Dimitri Papadopoulos sagt:

    Rüstungsfirmen leisten einen wesentlichen Beitrag zu Frieden, Sicherheit und Freiheit in der Welt: Sie produzieren die Arbeitsgeräte für Soldaten, Polizisten, Grenzwächter und andere, die für unsere Sicherheit und Freiheit ihr Leben riskieren.
    Im heutigen Zeitgeist mag dies unmoralisch und ganz pfui erscheinen. Vor noch 30 Jahren waren Hersteller von Erotik-Artikeln genauso pfui und unmoralisch während kaum jemand ein Problem hatte, bei Oerlikon oder Raytheon zu investieren.
    Und was wird in 30 Jahren sein? Was wird dann unmoralisch und pfui sein?

  • Dimitri Papadopoulos sagt:

    Besonders absurd ist, dass ausgerechnet die Pensionskasse des Bundes, der auch Berufsoffiziere und -unteroffiziere, Piloten des UeG, Grenzwächter, Mitarbeiter der ArmaSuisse angehören, hier auf das moralische hohe Ross steigt und grundsätzliche moralische Bedenken gegen eine Industrie hegt, die zu ihren Kunden fast ausschliesslich ihre eigenen Versicherten hat…

  • Stefan sagt:

    Irgendwie scheint mir der Artikel nicht sonderlich genau recherchiert. Gemäss Pressemitteilung der Publica vom 19.05.2017 geht es lediglich um „15 Rüstungsfirmen (…), welche nachweislich gegen Schweizer Gesetze und von der Schweiz ratifizierte internationale Konventionen verstossen“. Also keine Rede davon, dass nicht mehr in Rüstungsfirmen investiert werden darf (mit Ausnahme halt von Cluster Bombs, Personenminen und anderen international geächteten Waffen). Hieraus eine Fundamentalfrage wie „Rendite oder Moral“ zu basteln, scheint schon sehr gesucht, da 15 Firmen keinen Renditeeinfluss haben und die Moralfrage unter dem Gesichtspunkt der von diesen Firmen fabrizierten Waffen sich auch nicht gross stellt.

    • Dimitri Papadopoulos sagt:

      Auch kein Argument. Solange sich die Firmen an die Gesetze in den Ländern halten, in denen sie tätig sind, handeln sie legal.
      Deutsche Taxi-Unternehmen tun in Deutschland Dinge, die in der Schweiz mit Gefängnis bestraft werden (180km/h fahren auf der Autobahn), „brechen Schweizer Gesetze“ nach Ihrer Diktion. Trotzdem tun sie nichts illegales.

  • Rolf Rothacher sagt:

    Herr Spieler, wir hatten doch schon Negativ-Beispiele von Sammelstiftungen für KMU, die mit überzogenen Renditeversprechen und entsprechend höheren Risiken letztendlich bloss die Versicherten abgezockt haben (zu hohe Entschädigungen für die „Verwalter“, kreative Buchhaltung und direkter Betrug/direkte Unterschlagungen). Am Ende musste der Risikofonds die Lücken decken!
    Wenn Arbeitnehmer ihre Kasse frei wählen könnten (und nach Gutdünken wechseln), müsste 1.) weit mehr Geld in den Risikofonds fliessen, um vermehrt auftretende Schwarzen Schafe abzudecken, 2.) alle Kassen viel mehr Flüssige Mittel halten, weil Versicherte den höheren Erträgen nachrennen würden. Eine wirklich dumme Idee.

    • Karl von Bruck sagt:

      Noch sicherer und viel billiger waere den obligatorischen Bereich der PK (samt den entsprechenden Praemien und Leistungen) in die AHV zu integrieren. Und den ueberobligatorischen Teil der PK in die freiwillige 3. Seule zu entlassen. Es waere dann jedem in Ausbildung und Beruf (zu) Fleissigen selbst ueberlassen, ob und wie er ueberobligatorisch sparen will. Mit den PK werden die Jungen nicht von den Alten abgezockt, sondern die Alten um die Umlage geprellt, und die jungen zahlen viel zu hohe PK-Praemien und werden – alt geworden – ebenfalls um die Umlage geprellt. Nach den Bauern und den Frauen hetzt man heute mit selektivem Schweigen und Schreien der SMM die Jungen nicht mehr nur gegen Buerger, Volk und Staat, sondern gar zum sich selber kurz- und langfristig schaden auf….

  • David Bopp sagt:

    Der Artikel lässt völlig ausser acht, dass die Rüstungsfirmen nicht wegen ihren zweifelhaften Produkten sondern wegen Gesetzesverstössen aus dem Portfolio entfernt wurden.

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