Jeden Monat ein Goldvreneli kaufen?

Goldvreneli: Aufpreis inbegriffen, dafür haben Sie die Münzen physich zur Verfügung. Foto: Keystone

Goldvreneli: Aufpreis inbegriffen, dafür haben Sie die Münzen physisch zur Verfügung. Foto: Keystone

 

Ich bin Kleinsparerin und verfüge über 90’000 Franken Bargeld. Seit acht Jahren investiere ich jeden Monat 200 Franken in einen Aktienfonds. Nun überlege ich mir, zusätzlich mit kleinen Beträgen in Gold zu investieren. Eine Idee wäre, jeden Monat ein Goldvreneli zu kaufen. Was halten Sie von dieser Idee? P.S.

Wenn Sie über mehrere Jahre hinweg jeden Monat wie bei einem Aktiensparplan ein Goldvreneli erwerben, würden Sie nicht das Risiko eingehen, dass Sie ausgerechnet zu einem sehr schlechten Zeitpunkt in die Goldmünzen investiert haben. Über die Monate und Jahre hinweg gleicht sich der Preis aus, und Sie erreichen für Ihre Anlage einen guten Durchschnittspreis. Problematisch sind allerdings zwei andere Aspekte, die ich Ihnen zu bedenken gebe: Erstens bezahlen Sie beim Kauf von einem Goldvreneli wie bei anderen Goldmünzen auch einen Aufpreis. Sie bezahlen also mehr als den effektiven Goldwert der Münze zum Zeitpunkt des Kaufes. Zweitens stellt sich die Frage, wo Sie all die Münzen aufbewahren. Haben Sie zu Hause einen Tresor? Selbst dann gehen Sie ein erhöhtes Risiko ein, da die Münzen bei einem Einbruch eine beliebte Beute für die Täter wären. Sinnvollerweise müssten Sie die Goldvreneli in einem Bankfach aufbewahren, doch dafür wird eine Gebühr fällig.

Ein regelmässiger Kauf von Goldvreneli, wie es Ihre Idee ist, macht für mich nur Sinn, wenn es Ihnen sehr wichtig ist, dass Sie in einem Krisenfall die Goldmünzen physisch zur Verfügung haben. Falls Sie aber nur im Sinne einer Diversifikation – als Absicherung für Krisenzeiten – in Gold investieren möchten, würde ich nicht Goldmünzen kaufen, sondern regelmässig in einen Goldfonds investieren oder in einen passiv verwalteten, kostengünstigen Exchange Traded Fund. Sie können, wie Sie dies bereits mit einem Aktienfonds tun, Ihrer Bank den Auftrag erteilen, jeden Monat für einen fixen Betrag Anteile an einen Gold-ETF für Sie zu kaufen.

Empfehlenswert ist meines Erachtens etwa der ZKB Gold ETF A (CHF), welcher zu 100 Prozent in physisches Gold investiert. Aufgrund der Erholung des Goldpreises hat dieser ETF seit Jahresbeginn stark zugelegt. Sie müssen sich allerdings bewusst sein, dass es auch künftig beim Gold starke Preisschwankungen gibt. Gold ist eine Krisenwährung für Zeiten, in denen die Finanzmärkte abstürzen. Einen Zins oder eine Dividende erhalten Sie bei Goldanlagen hingegen nicht.

 

Minusteuerung trotz Geldschwemme der Notenbanken

Seit Jahren pumpen Notenbanken Milliarden in die Finanzmärkte. Das müsste die Teuerung anheizen. Warum haben wir trotzdem eine Minusteuerung? K.W.

Zur Bekämpfung der Finanz- und Schuldenkrise überschwemmen alle grossen Notenbanken der Welt die Finanzmärkte seit Jahren mit billigem Geld – allen voran die US-Notenbank, aber ebenso die Europäische Zentralbank und die Bank of Japan. Daran ändert auch die Zinswende in den USA noch wenig. Selbst die Schweizerische Nationalbank hat im Kampf gegen den harten Franken ihre Bilanz zeitweise verfünffacht. Ihre Überlegung ist richtig: Eigentlich müsste diese unglaubliche Geldschwemme längst zu einer Inflation führen.

In der Praxis aber haben wir eine Negativteuerung. In der Schweiz betrug die Inflationsrate 2015 minus 1,1 Prozent. Der Grund, dass die Geldschwemme nicht zu einer Inflation führt, liegt in der Tatsache, dass all das viele Geld der Notenbanken nur zu einem Teil in der Wirtschaft ankommt. Eigentlich ermuntern die Notenbanken die Geschäftsbanken, mit der Kapitalspritze den Unternehmen und Privatpersonen zu tiefen Konditionen Kapital weiterzugeben. Dies würde die Wirtschaft ankurbeln und die Konjunktur stärken. Dann käme es auch zu einer Inflation.

Tatsächlich aber sind die Banken restriktiver geworden bei ihrer Kreditvergabe. Nach den Erfahrungen der Finanzkrise wollen Sie keine höheren Kreditrisiken eingehen. Zudem müssen Sie aufgrund der strengeren Regulierung Kredite mit mehr Eigenkapital unterlegen. Trotzdem verschwindet das Notenbankgeld nicht einfach. Statt in die Realwirtschaft fliesst es seit Jahren verstärkt in Vermögenswerte. Während die Preise für Konsumgüter – insbesondere Importgüter – sinken, sind Vermögenswerte wie Aktien und Immobilien teurer geworden. Wir haben zwar eine Minusteuerung, gleichzeitig aber eine sogenannte Vermögenspreisinflation, im Fachjargon heisst dies Asset Price Inflation.

Profitiert haben somit all jene, die Aktien oder Immobilien gehalten haben. Die Dummen im Umzug sind hingegen die Sparer, welche ihr Geld brav auf dem Konto parkiert hatten. Da die Geldpolitik in Europa nach wie vor locker bleibt, dürfte sich an diesem Trend nicht so schnell etwas ändern.

 

Wenigstens Minimalbeitrag einzahlen

Ich habe Ihren Beitrag über Beitragslücken bei der AHV gelesen. Wie viele Beitragsjahre braucht es, damit man sicher die volle Rente bekommt? G.D.

Damit Sie die volle AHV-Rente erhalten, müssen Sie Ihre AHV-Beiträge lückenlos einbezahlt haben. Nach Definition der AHV besteht eine unvollständige Beitragsdauer, wenn Sie nicht gleich viele Beitragsjahre wie Ihr Jahrgang aufweisen. Vereinfacht gesagt, brauchen Männer 44 Beitragsjahre und Frauen 43 Jahre, damit sie keine Lücken haben. Auch wenn man einmal kein Einkommen hat, sollte man daher den Minimalbeitrag von 478 Franken bei der AHV einzahlen. Nichterwerbstätige bezahlen AHV/IV/EO-Beiträge nach Vermögen und Einkommen. Falls die Ehegattin oder der Ehegatte bereits den doppelten Mindestbeitrag, also zweimal 478 Franken einzahlt, kann man in der Regel auf die eigene Einzahlung verzichten. Dies sollte aber auf jeden Fall mit der zuständigen AHV-Kasse geprüft werden. Studenten ohne Erwerb zahlen bis 25 pauschal 478 Franken jährlich. Dies lohnt sich. Auch wenn der Betrag für Studenten ohne Einkommen viel Geld ist, zahlt sich dies später mehr als aus.

Faktisch leistet man ein Investment in die Zukunft: Für jedes Jahr, in dem nämlich kein Beitrag gezahlt wurde, wird nämlich die Rente nach der Pensionierung bis ans Lebensende verringert. Man spricht dann von einer Teilrente. Laut AHV führt ein fehlendes Beitragsjahr in der Regel zu einer Rentenkürzung von mindestens 1/44. Da die Rente bis an Lebensende gekürzt wird, macht dies über all die Jahre hinweg eine beträchtliche Einkommensminderung im Alter aus.

Derzeit ist die minimale Rente auf 1175 Franken und die Maximalrente auf 2350 Franken festgelegt. Vor allem Leute, die aufgrund einer langen Ausbildung erst spät ins Berufsleben eingestiegen sind oder im Zuge von Reisen lange im Ausland waren, sollten im Detail abklären, ob Sie allenfalls Beitragslücken aufweisen. Da es zu solchen auch kommt, wenn Arbeitgeber die abgezogenen Beiträge nicht der AHV weitergeleitet haben, lohnt es sich generell, alle fünf bis zehn Jahren von der AHV-Kasse einen Gesamtauszug einzuholen. Dieser ist kostenlos.

 

 

 

 

 

 

29 Kommentare zu «Jeden Monat ein Goldvreneli kaufen?»

  • Bernhard Piller sagt:

    Die Regelung mit den Beitragslücken ist äusserst unfair. Da kann jemand in seinem Leben riesige Beiträge geleistet haben, wenn er z.B. in der Jugend Lücken hat, dann verliert er einen Teil seiner AHV-Rente. Beitragslücken können auch nur begrenzt zurückgekauft werden. Die Regelung ist genau für den Beamten zugeschnitten, der mit 20 seine Stelle antritt und genau nach 45 Jahren pensioniert wird.
    Derjenige, der in seiner Jugend im Ausland war und erst später zu Reichtum kam, der wird bestraft.
    Warum wird die AHV nicht ganz einfach entsprechend den gesamten Beiträgen, die jemand in seinem Leben geleistet hat, berechnet?

    • Hans Meier sagt:

      @ Bernhard Piller: Es gibt auch noch andere ‚ganz hässliche‘ Situationen. Ein mehrjähriger Aufenthalt z. B. in den USA, wobei in das dortige Sozialwerk „Social Security“ für mehrere jedoch unter zehn Jahre einbezahlt wurde. Dies hat zur Folge, dass für diese Zeit die AHV-Beitragsjahre fehlen von der US Social-Security wird anderseits nichts ausbezahlt weil weniger als 10 Beitragsjahre.

      • H Nieuwesteeg sagt:

        Zusätzlich gibts noch die Hässlichkeit mit der gestrichenen Teuerungsausgleichfaktor ALK bei der Berechnung des massgebende Durchsschnitteinkommen für die einkommensabhängige Rentezuschlag (IK Wert Tabelle 44). Ab Eintritt 1986 ist sie gestrichen, bevor dauerend gesenkt. Die Folge ist dass ein 50 Jähriger der jetz auf mit vorher verdientem Dirchschnitteinkommen zB. auf 60% Zuschlag steht, mit 2% Teuerung jährlich nach 15 Jahren mit 65 etwa die Hälfzee dieser Zuschlag ans Bein streichen kann also von 160% auf 130% der hoffentlich noch teuerungsgeschützte Basisrente.
        Eine schwere Benachteiligung der älteren Leute ab ca 40.

  • Markus sagt:

    „Profitiert haben somit all jene, die Aktien oder Immobilien gehalten haben. “

    Schön, wie hier klar gesagt wird, dass die Geldpolitik darauf abzielt die Reichen reicher zu machen. Leider werden es viel zu wenige lesen und noch weniger sich erinnern, wenn bei der nächsten Abstimmung gefordert wird, die Steuern für die Vermögenden zu senken.

    • Bernhard Piller sagt:

      Haben Sie nicht gelesen, dass es sich hier um eine Vermögenspreisinflation handelt? Kann sich übrigens sehr schnell umkehren.

  • Kurt Seiler sagt:

    Gold ist eine Versicherung für ganz hässliche Ereignisse.
    Sollte so ein Fall eintreten stellt sich dann doch die Frage ob Papiergold dann noch einen Wert hat.

    • Christoph Bögli sagt:

      Mag sein, aber dann muss man unweigerlich auch fragen, was in einer Situation eines „hässlichen Ereignisses“ eine ältere Dame genau mit einer Handvoll Goldvreneli anstellen soll und wie sie diese dem Zweck zuführen können soll. Oder schon nur ob nach einem „hässlichen Ereignis“ noch irgendwas irgendeinen Wert hat. Wenn man immer vom worst-case-Szenario ausgeht, dann lässt man besser das Sparen ganz sein..

      • julio szalay sagt:

        @bögli: relativ einfach: geschichtsbücher öffnen und copy paste! in einem gebe ich ihnen recht: gold zu kaufen ist keine herausforderung, aber gold zum richtigen zeitpunkt „einzutauschen“ (denn, es ist überhaupt nicht sicher, dass man gold in zukunft gegen CHF/USD/EUR…usw verkaufen wird) ist allerdings eine sehr grosse herausforderung. kurzer ausflug: nach dem I Weltkrieg zu der zeit der hyperinfaltion (1922)wurde in berlin (nahe brandenburger tor) eine immobilie mit 8 wohnparteien für sage und schreibe 6 oz gold veräussert!

      • Mike Cadell sagt:

        Nice story bro, aber leider falsch. 1. gab es 1922 noch keine Hyperinflation in Deutschland, 2. wurde Gold damals in DE kaum in Unzen gemessen und 3. habe ich die gleiche Story schon in X-Varianten gelesen/gehört. Wahr ist aber keine davon.

  • Robert Walch sagt:

    besser bitcoin, da sind keine Zentralbanken investiert. Vor enteignung schützt es besser als gold und lässt sich im Notfall auch verstecken oder über die Grenze transportieren.

  • Leo Stern sagt:

    Statt Goldvreneli zu kaufen wird empfohlen, in Bankinstrumente zu investieren. Ist ja logisch, an Münzen verdienen die Banken nichts, an verwalteten Fonds sehr wohl.

    Der wesentliche Ratschlag fehlt: nicht Goldvreneli kaufen, sondern Kruger Rand und ähnliche Kurrantmünzen. Erstens sind sie zum fast nackten Goldwert zu kaufen (kein Zuschlag wie beim Goldvreneli) und es gibt sie in verschiedenen Stückelungen, von 1oz bis 1/10oz (33gr bis 3.3gr). Speziell wenn es ein Notbatzen sein soll sind kleinste Stückelungen sehr praktisch. Auf Goldvreneli gibts dann selten Wechselgeld zurück.

  • Peter Meier-Schlittler sagt:

    Goldvreneli-Kauf: diese Absicht kann ich nur empfehlen. Jedenfalls erwerben Sie damit einen Wertgegenstand dessen Wert voraussichtlich niemals gegen Null gehen wird. Kaufen Sie keine Gold-ETF, denn „Papier“ ist schon im Überfluss vorhanden und wenn es „brenzlig“ wird, haben Sie ein wertloses Zertifikat in den Händen. Mit Goldvreneli kaufen Sie sich eine gewisse Unabhängigkeit und bezahlen für die Aufbewahrung keine Gebühren oder ggf. keine „Negativ-Zinsen“.

    • Christoph Bögli sagt:

      Dafür ist das Goldvreneli im wesentlich wahrscheinlicheren Fall eines Einbruchs schlicht weg. Totalverlust. Ob das so zweckdienlich ist, sei mal dahingestellt. Zumal wenn es „brenzlig“ wird, die Wahrscheinlichkeit von Diebstahl, Plünderung und Enteignung erst recht stark zunehmen..

      • George Daunmeier sagt:

        Die Goldvreneli sind so klein, die lassen sich gut in der Wohnung verstecken. Man muss sie nur dann selber wiederfinden.

      • Peter Meier-Schlittler sagt:

        Gegen Diebstahl, Herr Bögli, gibt es gute und sichere Aufbewahrungsorte, auch ausserhalb des Hauses. Im übrigen muss heute – Gott sei Dank – jeder seinen eigenen gesunden Menschenverstand einschalten, ob der weltweiten Schuldenorgie, der endlosen Gelddruckerei und der zunehmenden Bevormundung und Manipulation der Menschen.

  • Bärnu sagt:

    Edelmetalle ob Münze oder Barren werden immer ihren gewissen Wert haben – im Gegensatz zu Papier… . Aber Edelmetall ist ethische, ökologisch sehr fragwürdig. Wer sich über Xstrata, Glencore etc. aufregt, es nicht gut findet wenn Menschen und Umwelt vergiftet und ausgebeutet werden, darf leider auch kein Goldvreneli kaufen. Das Eingemachte vor Geldentwertung zu schützen und dennoch nicht rücksichtslos zu sein, ist schwierig. Besser wären mehr Möglichkeiten im Bereich Startup von sinnvollen Unternehmen. Geld war leider eine dumme Erfindung, müssten unsere brillanten CEO’s mit Waren entschädigt werden, würden die sich dann schon fragen, was sie mit einer Tonne Kartoffeln oder 1000 Liter Milch im Haus anfangen sollten, die Masslosigkeit wäre offensichtlich. Ausgeben und geniessen!

  • Hans Grusch sagt:

    Soso einen Zins erhalte ich bei Gold nicht.
    Bei der Bank auch nicht… 😉

  • kurt mäschli sagt:

    Ein ganz schlechter Rat die Goldmünzen in einen Banktresor legen! Macht die Bank dicht, haben sie das Nachsehen auf ihr Bankfach. Dies gehört dann eben der Bank. (klein gedrucktes lesen). Auch das mit den Gold ETF ist ein ganz schlechter Rat. In Kriesenzeiten hätten sie im besten Fall etwas mehr Toilettenpapier, zwar etwas teureres aber immerhin.

  • Daniel Fässler sagt:

    Virtuelles Gold? Lieber das Wahre und dass heisst Barre. Paar Maple Leafs und Gold Eagles machen sich auch gut. Wer will schon Vreneli?

  • A. Hafaed sagt:

    Guten Tag Herr Spieler
    Sie geben den Rat, nicht Goldvreneli zu kaufen, sondern ETF^s noch dazu von der ZKB. Wie andere schon vor mir schrieben, sind Papierwerte nicht sehr vertrauenenserweckend. Aber noch ein Punkt: Vor ca. 1 Jahr war in Medien lange darüber diskutiert worden, das ausgerechnet die ZKB kein Gold den Kunden auslieferte. Das nenne ich keinen guten Tipp, den sie geben.
    Mit 200 Fr. im Monat kann die Kundin auch kleine Goldbarren kaufen, da hat sie den nahesten Goldwert (kein Aufpreis für Prägung) und es ist immer noch günstiger einen kleinen Tresor zu kaufen, als den Banken Gebühren für ein Schliessfach zu zahlen. So hat die Kundin echten Wert an Gold und geringe Gebühren. Auch ein Sparplan wäre sehr günstig und da gibt es tolle Anbieter. Liquidität ist auch sichergestellt.

  • hans ulrich schwyzer sagt:

    bei all dem nullzins-geld in der atmosphäre dank den zentralbanken habe ich mir kürzlich überlegt, ich könnte einen kredit aufnehmen…der günstigste zinssatz bei einem kleinkredit (bis 10’000 CHF) liegt bei 5.9% (migrosbank). auf meinem sparkonto kriege ich 0.1%.

    ich fühle mich komplett über den tisch gezogen.

  • Esther Klein sagt:

    „Gold ist Geld alles andere ist Kredit“ JP Morgan 1912. Leider verstehen viele Leute diesen Satz nicht…..

  • HU Wartenweiler sagt:

    Herr Spieler singt das Lied der Banken. Nachdem diese nachweislich in den letzten Jahren Millionen Verluste mit ihren Anlagestrategien eingefahren haben, sollte man doch etwas dazu gelernt haben. Dh die Banken sind heute nicht für den Kunden da sondern der Kunde ist für die Banken da um rasiert zu werden.
    Betr. ETF’s bitte ich Herrn Spieler, das Kleingedruckte zu lesen & mal ein Essai darüber zu schreiben. Es wäre doch sehr aufklärend zu erfahren, wieviele Gründe die Banken darin aufführen, wann & weshalb sie das Gold nicht ausliefern müssen. Ein Goldvreneli oder die Goldmünzen der Latein. Münzunion haben noch einen Steuervorteil. Die letzten Münzen wurden 1949 geprägt. Mit einem Krügerrand von 2007 kann man nie behaupten, dass man diesen vor 50 Jahren von der Oma erhalten hat 🙂

  • H.Lips sagt:

    Idee gut, Ausführung schlecht.Das Agio bei Vreneli ist zu hoch.Man kaufe doch lieber Barren.Die gibt es in allen Grössen.Und Gold ist das sicherste Geld und das einzig Unzerstörbare.Alle Papierliwährungen sind verschwunden.Mit Goldminenaktion konnte man d.J. sehr viel verdienen.Bis zu 300% Wertzuwachs war möglich.Aber Aktien können auch 100% Verlust bringen.Das muss man halt wissen.

  • Alain Surlemur sagt:

    Mal nachdenken:
    1) Goldvreneli, Kruger, Napoleon oder Dergl.:
    + kleine Stückelung
    + leicht zu verstecken
    + bankstersicher
    + keine laufenden Gebühren
    – Geld/Brief-Spanne
    – Diebstalrisiko
    2) Papiergold
    + diebstahlsicher
    – Verwaltungsgebühr
    – Depotgebühr
    – Mindestcourtage
    – leicht von staatlicher Seite zu beschlagnamen

    und was empielt jetzt woh ein Banker…

  • Mike Cadell sagt:

    Warum kein Goldvreneli? Die kriegt man auch zu fast Spot, wenn man weiss wie. Ich hab auch schon welche für weniger bekommen. Gewusst wie. Und Zertifikate würde ich nicht nehmen, wenn sie gratis wären. Genau das sind sie nämlich in einer Krise wert. Gar nichts. Mal davon abgesehen, dass die völlig überzeichnet sind. Aber man muss definitiv wissen, was man macht. Auf der Seite des Freundes der 40 Räuber gibt es massenhaft gefälschte Barren und auch schon Münzen zu kaufen. Vergoldet mit einem Kern aus Wolfram. Ein einfaches auf die Waage legen hilft da leider gar nichts mehr. Vrenelis habe ich von denen noch keine gesehen. Sovereigns schon. Und mit heutiger Laservermessung und Werkzeugtechnologie auch in der PRC ist es bald schon für Experten fast unmöglich die Fälschung zu erkennen.

  • Marcel Akermann sagt:

    Mike Cadell, Sie irren sich! Noch nie etwas von Physik gehört? Gold hat (wie jedes chemische Element) ein ganz bestimmtes spezifisches Gewicht! Das Goldgewicht kann niemals (auch in alle Ewigkeit nicht!) nachgemacht werden. Jedes Volumen (=Inhalt) hat sein genau bestimmbares Gewicht. Zugegeben, das bestimmen des Volumens (Inhalt) ist nicht ganz einfach. Es gibt aber Messinstrumente zu kaufen.

    • Mike Cadell sagt:

      Das stimmt so schlicht nicht Herr Akermann. Vergleichen Sie das spezifische Gewicht von Gold (19.32) und Wolfram (19.25) . Praktisch identisch. Einen gut gefälschen Wolframkernbarren müssen Sie aufsägen um die Fälschung zu entlarven oder extrem teuer durch eine Spektralanalyse testen lassen.

  • Marcel Akermann sagt:

    Diese Aussage bezieht sich natürlich nur auf Goldmünzen und Goldbarren.
    Bei Schmuck werden andere Verfahren angewendet.

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