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Wo die Bevölkerung in Europa wächst und schrumpft

Von Patrice Siegrist, 12. Juni 2015 73 Kommentare »
Eine neue Analyse zeigt, wie gross die Unterschiede der Bevölkerungsentwicklung zwischen den Gemeinden in 43 europäischen Ländern sind.
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Eine neue Analyse des Deutschen Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zeigt erstmals die Bevölkerungsentwicklung auf Gemeindeebene in 43 europäischen Staaten auf. Drei zentrale Erkenntnisse gehen hervor:

  • In Ost- und Südeuropa ist die Bevölkerungszahl deutlich zurückgegangen. Zwischen 2001 und 2011 sind Albanien, Bulgarien, Kroatien, Ungarn, Litauen, Lettland und Rumänien, aber auch Spanien und Italien besonders geschrumpft. Dafür hat die Bevölkerungszahl in vielen Gebieten in Westeuropa zugelegt – insbesondere in Frankreich.
  • Doch auch in den wachsenden westeuropäischen Ländern wie Deutschland wanderte die Bevölkerung aus weiten Teilen des Landes ab – vor allem aus bereits dünn besiedelten Regionen. Das BBSR hat festgestellt, dass wachsende und schrumpfende Gemeinden teils in unmittelbarer Nachbarschaft liegen, beispielsweise im deutsch-polnischen Grenzraum.

Klicken Sie auf die Grafik für eine hochauflösende Darstellung der Karte.

bevoelkerungsentwicklung

 

  • Quer durch Europa wachsen die Städte und oder ihre umliegenden Gemeinden. In Westeuropa wächst beides, doch beispielsweise in Polen schrumpfen die Städte, dafür haben die stadtnahen Gemeinden ein sehr hohes Bevölkerungswachstum verzeichnet.

Das BBSR stützt seine Analyse auf die neuesten für alle 43 Staaten verfügbaren Zahlen. Die Daten sind nicht öffentlich zugänglich.

73 Kommentare zu “Wo die Bevölkerung in Europa wächst und schrumpft”

  1. Flo sagt:

    wieder mal eine Statistik mehr die viel verspricht, aber nichts konkretes und beweisbares aussagt.

    • Bruno Jägger sagt:

      Wie bitte? Was soll diese Statistik bitte nicht beweisbares aussagen? Es zeigt pro Gemeinde die Bevölkerungsveränderungen in % zwischen 2001 und 2011 auf. Was genau verstehen Sie daran nicht?

  2. ralph sagt:

    Aus dieser Statistik ist nicht zu erkennen wodurch der Bevölkerungswachstum bedingt ist : Höhere Geburtsrate oder Zuwanderung
    und der respektive Anteil.

  3. koch ra sagt:

    Ballungspunkte sind weniger konfliktresistent. Auch wenn man meint dass viele Unverständige die Landschaft besiedeln. Wo der Platz für ein eigenes Raster immer enger wird, überschneiden sich die gestauten Fliehkräfte.
    Farbe Rot steht somit eindeutig für Warnung!

  4. Walter Bossert sagt:

    Da wird wieder mal ganz ernsthaft mit hartem Zahlenmaterial Politisiert, dabei weis nicht einmal mehr die, früher einmal zuverlässige Schweiz wie viele Einwohner sie hat! Nicht umsonst wurden die Volkszählungen aufgegeben, weil sich ja eh nur die meldeten, welche ja auch auf den Gemeinden registriert sind! In der Schweiz leben jetzt schon weit über 9 Millionen Menschen davon bin ich überzeugt und das nicht umsonst!

  5. Bubu sagt:

    Ob Türkei zu Europa gehört oder nicht ist mir da zu blöd zu diskutieren. Doch ein bisschen kleinkariert muss man ja sein, wenn man sogar in so einer Analyse Miteinbezug der Türkei verbieten will.
    Wie auch immer, weltlich ist es auch nicht wenn man behauptet Türkei habe keine Zuwanderung. Wenn mann die Türkei vor zehn Jahren kennt und heute, sieht man deutlich wie viel Zuwanderung aus allerwelt, Afrika, Asien, mittlere Osten aber auch Balkan zusammenkommt. Die Flucht in die Städte war eh und je ein Problem

  6. Peter Richter sagt:

    Ein Schelm wer denkt, wenn die ganze Schweiz in dieser Statistik tiefrot ist, weil realistischerweise nur internationale Bewegungen aufgezeichnet werden, hätte man eine solche Statistik nur in ausländischen Medien konsultieren können.

  7. Warum ist die Türkei auf der Karte? Seit wann gehört die Türkei zu Europa?

    • Esther sagt:

      Richtig, es sind Vorderasiaten. Liegt am eroberten Teil von Konstantinopel, das mal zu Griechenlaand gehörte. Neu Istanbul.

    • Patrick sagt:

      Ignorieren sie diesen Teil doch einfach… Zudem gehört ein Teil der Türkei, westlich des Bosporus, geografisch zum europäischen Kontinent…

      • Toni Müller sagt:

        Von der Türkei gehört ca. 3% der Fläche zu Europa. Bei Kasachstan sogar mehr als 5%! In absoluten Km2 ist es sogar viel mehr weil Kasachstan ein Riesenland ist. Niemand kommt jedoch auf die Idee Kasachstan zu Europa zu zählen. Die Türkei ist zu 97% ein Asiatisches Land!

  8. Kingslanding sagt:

    Die Karte ist bei weitem nicht so aussagekrädtig wie es einige gerne hätten. Als Rentner zieht es mich auch eher ans Meer als in die Metropole. Die Veränderungen des Durchschnittsaltets und dessen Gründe wären noch interessant zu erfahren.

  9. Sebo sagt:

    Ebenfalls interessant wäre ein Plot, wo auf der x-Achse die grösse jeder Gemeinde und auf der y-Achse deren jährliches Wachstum aufgeführt ist.

  10. Peter Waldner sagt:

    Mit anderen Worten: Die extrem teueren Wirtschaftsförderungs-, Infrastruktur- und Subventionsmassnahmen der EU und in den einzelnen Ländern (z.B. durch Finanzausgleich) sind weitgehend sinnlos verprasstes Geld. Es steht jedenfalls fest, dass sich die zuständigen und verantwortlichen (verantwortungslosen?) Stellen definitiv nicht mit Ruhm bekleckern.

  11. Markus Schneider sagt:

    Solange nicht überall genau dieselbe Bevölkerungsdichte herrscht sagt diese Karte sehr wenig aus. Würden alle nach Basel ziehen, so wäre die ganze Karte dunkel und hätte bloss ein einziges rotes Pünktchen. Was sagt es denn aus, wenn ein ohnehin kaum besiedeltes Gebiet in Nordschweden dunkel eingefärbt ist? Während allein in London fast soviele Menschen leben wie in ganz Schweden zusammen. Nicht zu reden von all den erwähnten Problemen wie Unzuverlässigkeit oder sogar politisch gewollte Fälschung der Daten, illegaler Aufenthalt, Asylanten, Zweitwohnsitze usw. Aber ganz nett anzuschauen ist die Karte schon. Leider sagt so ein Bild mehr als 1’000 Worte – – und leider auch dem, der überhaupt nicht kapiert, was er da sieht.

    • Philipp Meyer sagt:

      “Was sagt es denn aus?” fragen Sie Herr Schneider? Sie können natürlich unterstellen, alle Leser würden diese Karte nicht verstehen und man könnte es noch anders darstellen. Jedoch sagt die Karte vorerst mal lediglich das was auch klar beschrieben ist: es geht um eine prozentuale Veränderung, also relativ zur Höhe der jeweils herrschenden absoluten Zahl. Und das sagt vieles aus Herr Schneider. Die Veränderung in absoluten Zahlen dürften nochmals krasser ausfallen, da die Schweiz knapp die Bevölkerung einer europäischen Metropolregion erreicht, und das angeblich so schlimme Wachstum in der Schweiz nochmals stark zu relativieren wäre. Dass Ihnen dies nicht gefällt und Sie auf die einfache Populisten-Rechtfertigungsversuche (d.h. falsche Zahlen) reinfallen, macht Ihren Beitrag nicht gerade glaubwürdiger.

  12. ReaHou sagt:

    @Roger
    Es wäre hilfreich, sie würden nicht Äpfel mit Birnen vergleichen und richtig lesen, anstatt so einen Stuss zu melden. In der Statistik geht es um das “jährliche Wachstum”, sie schreiben vom absoluten Wachstum…. da ist es in einem 10 Jahresraum von total 7.9% sehrwohl nur 0.7% im Jahr und daher rosarot. Aber gell, dann wäre Ihre SVP-logik, dass wir Schweizer die Allerärmsten in Europa sind, nicht tragbar.

    • M. Bättiger sagt:

      Naja, ich weiss nicht, was “Roger” geschrieben hat aber Ihre Ausführungen sind falsch. Gemäss Bundesamt für Statistik hat die Schweiz folgendes Bevölkerungswachstum auszuweisen (wenn wir 10 Jahre nehmen): 0.7% (2004), 0.6% (2005), 0.7% (2006), 1.1% (2007), 1.4% (2008), 1.1% (2009), 1% (2010), 1.1% (2011), 1.1% (2012), 1.3% (2013), 1.2% (2014). Das ist natürlich weit mehr als Ihre ausgewiesenen (und schlicht falschen) 0,7%. Abgesehen davon betrachtet die Studie nur die Gemeinden und “vergisst” völlig, dass es einen immensen unterschied macht, ob ein Land viel oder wenig bebaubare Fläche hat (in der Schweiz sind 60% des Landes nicht bebaubar und die Schweiz ist schon heute neben Ministaaten wie Monaco das mit Abstand Siedlungs(!)dichteste Land Europas). Auch macht es einen massiven Unterschied, ob das Bevölkerungswachstum auf Zuwanderung oder Geburten basiert. Schliesslich hat die Schweiz schlicht und einfach die mit absolutem Megaabstand höchste Einwanderungsquote der OECD – z.B. 520% über derjenigen der USA oder mindestens 40% über jedem anderen Land. Aber SP-Logik will am liebsten alles klein reden und negieren. Leider löst man damit keinen Probleme

      • Bruno Jägger sagt:

        Herr Bättiger, die Dichte des Mittellandes zu nehmen, dann wiederum alles abziehen was nicht bebaubar sein soll und diese schliesslich mit viel grösseren und ganzen Ländern vergleichen zu wollen, um daraus solche Schlüsse zu ziehen, macht absolut keinen Sinn und widerspiegelt keineswegs die tatsächlich wahrnehmbare Dichte eines durchschnittlichem Menschen. Wenn Sie schauen würden, welchen Antnteil der Menschen wie dicht wohnen, sieht es nämlich komplett anders aus. Das krassesste Beispiel: Australien. Dort wohnen z.B. 66% der Bevölkerung in der 5 grössten Agglomerationen und somit dichter als auf dem Mittelland (die Fläche und Bevölkerung dieser Agglos ist bekannt). Und auf sem Mittelland wohnne ebenfalls ca. 65% der Schweizer Bevölkerung. Somit wohnt die Mehrheit der Australier dichter als die Mehrheit der Schweizer. Somit sehen Sie, dass Ihre Zahlen und Vergleiche kaum taugen. Abgesehen davon ist es für den Alltag eines Genfers ziemlich egal wie dicht es auf der anderen Seite der Schweiz ist, denn was man schliesslich wahrnimmt ist ein sehr beschränkter Raum und niemals ein ganzes Land. Ein Basler ist schneller im fast leeren Jura oder Schwarzwald als ein Australier, bis dieser überhaupt mal aus der riesigen Agglos raus ist. Stichwort: Dichteverteilung.

      • Marcel Schmid sagt:

        @bättiger.. welche Zonen der CH meinen Sie.. die Hellblauen oder die Dunkelroten?.. denn wenn man die Abstimmungsresultate der MEI gegenüberstellt, haben die Hellblauen ein massives “Dichtestress-Problem”, während die Dunkelroten dies offensichtlich nicht kannten!.. Die CH hat nicht mur eine der höchsten Einwanderungsquoten, sondern auch eine der höchsten Überalterungsquoten! Alleine in den nächsten 20 Jahren werden zirka 620’000 Personen mehr pensioniert (45-64) als überhaupt Junge (0-19) da sind!.. Es wird für die Wirtschaft ohne Einwanderung also unmöglich sein, überhaupt nur die Pensionierten zu ersetzen! Mindereinnahmen/Mehrausgaben beim Staat das nächste Problem!Und für die Rentensysteme, speziell die AHV sieht’s mit zusätzlich steigender Lebenserwartung und einer negativen Geburtenrate so oder so “zappendüster” aus! Aber um Probleme zu erkennen, müsste man halt auch mal in die Zukunft, nicht in die Vergangenheit blicken!.. Oder?

        • Peter Richter sagt:

          @ M. Schmid
          Ihre Aussage ist falsch!
          MEI hat die CH-Agglomeration entschieden und da herrscht der grösste Dichtestress in der Schweiz.
          Und ja….die Provinz möchte die Probleme von den Agglomerationen nicht, daher ein wuchtiges ja für MEI.
          Diese Strömungn werden sich weiter akzentuieren, wenn sich in Bern auch weiterhin nichts regt!
          Japan hat kaum Einwanderung und daher auch immer mehr eine Überalterung der Society, trotzdem glaube ich das Japan die Zukunft besser gestalten wird als die Schweiz, mit äusserst selektiven Einwanderungsquoten.

          • Philipp Meyer sagt:

            In den Agglos herrscht der grösste Dichtestress? Also grösser als in den Städten Genf, Basel oder Zürich? Das müssten Sie mir aber zuerst mal zeigen bzw. beweisen. Eine erstaunliche Aussage, welche nicht wirklich Sinn macht. Sie sprechen vermutlich von der Mobilität? Weil die Agglo-Bewohner länger im Zug sind? Wir Stadtzürcher arbeiten aber nicht nur in der Stadt sondern auch in der Agglo, wohnen aber das ganze Jahr in einem dichteren und grösseren Ort. Es erschliesst mich nicht ganz, wie man da weniger Dichte haben sollte. Vielmehr vermute ich folgendes: die Agglo-Bewohner wünschen sich nur grüne Wiese und können daher nur dauernd unzufrieden sein. Stadtbewohner hingegen erwarten von der Stadt kein Heidi-Land und gehen mit der Realität daher viel lockerer um.

  13. urs sagt:

    glücklicherweise haben sie die scharfen analytischen Fähigkeiten. Und wenn Sie jetzt noch lesen würden, dass von jährlichem Wachstum die Rede ist, rot also für ein jährliches Wachstum von 2% steht und Sie nochmals goolgeln un dann sehen, dass der Kanton Bern, der Kanton Graubünden (übel dass die noch gross sind) pro Jahr durchschnittlich 0.3% gewachsen sind, der Kanton Zürich durchschnittlich 1.7%. Und dann können Sie vielleicht in aller Schärfe nochmals eine Karte skizzieren…

  14. Donat Elber sagt:

    Was bei der Karte sofort ins Auge sticht: Deutschland entleert sich langsam, aber sicher. Und das als fortschrittlicher und wohlhabender Staat mitten in Europa! Da wehrt sich wohl eine Politik still und leise äusserst erfolgreich gegen Immigration… Kaum zu glauben.

    • Thomas Maeder sagt:

      Sie wehrt sich erfolgreich gegen Immigration und gegen Kinder kriegen. Noch erfolgreicher sind da Albanien und Bulgarien, wie die Karte deutlich zeigt. Nach Abwägung aller mir zur Verfügung stehenden Fakten ziehe ich das Modell Schweiz dem der genannten Staaten immer noch vor. Es ist eben nicht ein Zeichen erfolgreicher Immigrationspolitik, vielmehr stimmen die Leute mit den Füssen ab und ziehen weg, es bleiben die zurück, die anderswo keine Stelle finden oder keine brauchen (Rentner, unkündbare Beamte). Besuchen Sie in Deutschland doch mal eines der satt blauen Gebiete, wie Chemnitz oder andere Städte in dieser Gegend. Verfallene Häuser und stillgelegte Industrieareale überall, Gegenden, in denen nur noch Rentner und Arbeitslose wohnen oder dann Leute, die diese beiden genannten Gruppen betreuen. Die Trostlosigkeit ist furchtbar.

    • Ike Conix sagt:

      Wenn man aber die absoluten Zahlen betrachtet (2001: 82,44 Mio. / 2011: 80,33 Mio. / 2014: 81,1 Mio.), sieht man, dass auch in Deutschland die Bevölkerung wieder zunimmt.

      • Marcel Senn sagt:

        Conix: Deutschland ist nur noch stabil wegen der Zuwanderung.
        Mit nur noch 8.3 Geburten pro 1000 Einwohner (Durchschnittswert der letzten 5 Jahre) ist Deutschland mittlerweile sogar hinter Japan gefallen (8.4 K/1000 EW), auch Portugal 8.9 und Italien 9.2 sind zu tief, die Schweiz mit rund 10.2 leicht besser und England und Frankreich mit 12.7 Kindern/1000 EW bringen noch genügend Kinder auf die Welt – so dass die Bevölkerung nicht überaltert.
        .
        Viel zu viele Kinder gibt es im Niger – mit 50 pro 1000 EW.

        Quelle Studie Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO und des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI)

      • Alain Burky sagt:

        @Conix; Senn:
        Mit 2 Kindern habe ich, d.h. natürlich wir, etwas zur Stabilität beigetragen. Man spricht ja auch vom Faktor 2,1. Ok, mit den 0,1 hatte es dann nicht geklappt. Das rechne ich mir aber mit Fremdbetreuung an. Damit wäre ich sogar über dem Soll.

    • Manfred Grieshaber sagt:

      Deutschland entleert sich nicht. Es gibt in Deutschland eine extreme Landflucht bei gleichzeitig zunehmender Urbanisierung. Das traditionelle Lebensmodell der früheren Generation gilt bei den Jungen nicht mehr. Deshalb hat es in den Metropolregionen so extreme Mietsteigerungen, Spitzenreiter ist Hamburg mit 400 % in 15 Jahren. Damit verschwindet leider die über lieferte Alltagskultur und es macht sich ein globalisierten Einheitskreis breit.

  15. Lukas May sagt:

    Es ist immer von Vorteil, wenn man lesen kann und diese Fähigkeit auch nutzt. Es heisst unter der Grafik jährliche Bevölkerungsentwicklung, umgerechnet aufs Jahr sind das in der Schweiz 0,8 Prozent

  16. max widmer sagt:

    Das Problem könnte die EU mit wenig Geld verkleinern. Wen die EU 70 € im Monat grundeinkommen Zahlt denen Einwohner aus Länder die eine Auswanderung haben dann wird viele weniger ausgewandert. 70 € im Monat ist für Länder Albanien, Bulgarien, Kroatien, Ungarn, Litauen, Lettland und Rumänien viel Geld, auch für den Kosovo das Geld. Auch für Jedes Kind das Geld. Das wird nicht möglich sein, denn die EU Politiker sind zu egoistisch. Geld nur für gut ausgebildete, die verdienen das.

    • Marcel Schmid sagt:

      @widmer.. ich kenne Rumänien seit über 15 Jahren sehr gut und ihre Aussage und Schlussfolgerung sind leider komplett falsch und reines EU Bashing!.. Sie können ja gerne mal versuchen in Rumänien mit 70 €, welches dort angeblich viel Geld sein soll, nur eine Woche über die Runden zu kommen!.. Als verwöhnter CH schaffen Sie mit “grössten Entbehrungen” keine 2 Tage, viele Rumänen immerhin fast 1 Woche!.. allerdings auch nur, weil der soziale Zusammenhalt funktioniert, die Familie von Grosseltern (Rente 90 €) bis Enkel in der gleichen Wohnung resp. Haus leben, wobei von den 5 bis 8 Personen vielleicht einer einen fixen Job hat und 250 bis 400 € pro Monat verdient!.. und dann wird’s auch mit den 70 € sehr schwierig ihnen zu erklären warum sie bleiben sollten, wenn ein oder mehrere Familienmitglieder in Italien oder Deutschland selbst bei kurzzeitiger Anstellung 800 bis 1’000 € netto pro Monat verdienen und damit die Familie unterstützen können! Und solange diese grossen Lohngefälle zwischen West und Ost existieren, wird sich daran auch mit 70 € rein gar nichts ändern!

  17. marco moser sagt:

    Die Bevölkerung in den Gemeinden ist deswegen aber nicht um 7,9% gewachsen, sondern zwischen 0,1 bis über 2 % (und einigen Gemeinden, in welchen die Bevölkerungszahl gesunken ist), was durchaus plausibel ist – und im Gesamtergebnis dann ein Wachstum der Gesamtbevölkerung um 7,9% ergibt.

  18. Peter Richter sagt:

    Diese Statistik ist unbrauchbar!
    Asylanten? “Vorübergehend” Aufgenommene? Illegale Aufenthalter?
    Der Unterschied zwischen Einwanderung und Verschiebungen der eigenen Bevölkerung in einem Land
    müsste auch ersichtlich sein, usw. …
    In dieser Statistik kann die Hälfte in einem Land tiefrot sein, obwohl es kaum Zuwanderung aus dem Ausland gibt (z.B. Türkei, Italien)?

    • Marcel Senn sagt:

      Richter: Was heisst hier unbrauchbar? In den nationalen Statistiken werden auch Ayslbewerber erfasst und vorläufig Aufgenommene – gut bei den Illegalen wird es schwieriger, aber unbrauchbar wird sie deswegen nochlange nicht.
      Und es ist ja auch keine Immigrationsgraphik resp. Emmigrationsgraphik sondern zeigt lediglich auf, welche Gebiete resp. Gemeinden gewachsen und welche geschrumpft sind in den letzten 10 Jahren.
      Auf was wollen denn Sie hinaus? Brauchen Sie noch ein paar schlagkräftige Argumente für die nächste MEI Abstimmung oder was?
      Hier noch die detaillierte Bevölkerung der CH gemäss BfS für 2013 – Sie sehen detaillierte als Sie denken können!

      Total 2013 ständige Wohnbevölkerung 8 139 631
      Schweizer 6 202 184
      Aufenthalter (B) 615 554
      Niedergelassener (C) 1 227 906
      Aufenthalter mit Erwerbstätigkeit (Ci) 910
      Vorläufig Aufgenommener (F) 21 874
      Kurzaufenhalter (L) 28 857
      Asylsuchender (N) 13 441
      Diplomat, internationaler Funktionär mit diplomatischer Immunität 10 384
      Internationaler Funktionär ohne diplomatische Immunität 18 521

      Dazu kommen:
      Nichtständige Wohnbevölkerung – Total 82 696
      Vorläufig Aufgenommener (F) 228
      Kurzaufenhalter (L) 68 291
      Asylsuchender (N) 7 868
      Nicht zugeteilt 6 309

      • Peter Richter sagt:

        @ M. Senn
        Ich bleibe dabei, diese Statistik bringt europaweit nichts, da nationale- und internationale Bewegungen vermischt werden.
        Für jeden Staat liegen detailierte Daten (falls noch abschätzbar) vor, wie Sie z.B. für die Schweiz sehr genaue Angaben für das Jahr 2013 vorgelegt haben.
        Argumente brauch niemand mehr für die nächste MEI-Abstimmung oder für ein anstehendes Absaufen unserer Sozialwerke, da zeigen leider alle aktuellen Entwicklungen nur in eine Richtung, im weiteren haben immer noch alle Menschen in der Schweiz Augen im Kopf.
        Sie wissen ganz genau Herr Senn, hätte diese Statistik nur die zwischenstaatlichen Wanderbewegungen erfasst, wäre die ganze Schweiz tiefrot, daher sehe ich diese Statistik eher als Beruhigerli für die Bevölkerung und damit auch als Propaganda
        für die nächste MEI-Abstimmung. Auch Linkswähler sind mittlerweile ziemlich verunsichert, Herr Senn.

        • Marcel Senn sagt:

          Richter: Gehe mit Ihnen einig, dass diese Karte nur einen groben Ueberblick bringt, welche Gebiete sich eher entvölkert haben und welche zugenommen und mehr eine Spielerei ist, denn ein brauchbares Werkzeug (für was auch immer), aber die Bewegungen national/international kann man gar nicht darstellen – bei der groben Skalierung, den unterschiedlichen Bemessungsperioden etc. ein Ding der Unmöglichkeit!
          .
          Wenn Sie in der Schweiz gerne weniger Zuwanderung gehabt hätten, dann hätte die SNB einfach nicht den Franken schwächen dürfen – schon 2010 von Jan bis Mai mit 135 Mrd bei 1.40/€ (klammheimlich damals) und dann ab September 2011 bis Jan 2015 mit den 1.20 (offiziell) mit nochmals rund 300 Mrd!
          Das Resultat wären ziemlich sicher weniger Wachstum und 1-2% Arbeitslose mehr gewesen, von links bis rechts hätten alle aufgeheult und gejammert, aber es hätte zw. 2010 bis heute ziemlich sicher einiges weniger an Zuwanderung gegeben, weil die Firmen viel weniger Leute geholt hätten, das Lohnniveau wäre vermutlich aber auch etwas gesunken, die Immobilienpreise vermutlich nie so hoch gestiegen.
          .
          Das wäre der harte Weg gewesen – gut der steht jetzt der Schweiz trotzdem noch bevor, allerdings schon mit 150-250’000 Zuwanderern mehr (seit 2010 – einige wären eh gekommen, aber weniger als mit dem Mindestkurs) und einer SNB ohne rund 400 Mrd mehr an Devisen (inkl. der Risiken in Bonds und Aktien, wo die Devisen investiert sind), aber vermutlich ohne das MEI Damoklesschwert – diese Frage ist ja auch noch nicht gelöst.
          .
          Die Schweiz wollte wieder mal das Fünferli und das Weggli – und mal schauen wie die wirtschaftliche Entwicklung weitergeht mit dem hohen Frankenkurs, aber kann mir gut vorstellen, dass sich die Zuwanderung jetzt abschwächen wird (Ayslbewerber mal ausgenommen, aber das ist eine eigene Problematik)!
          .
          Gut ich habe meinen Platz schon vor 6 Jahren freigemacht und bin nach Uebersee ausgewandert und gedenke auch nicht mehr in die Schweiz zurückzukehren – für einen Teil Schweizer auch noch eine Option – mit etwas Kapital gibt es noch viele Orte auf dieser Welt wo man sich was aufbauen kann. Flexibilität ist 2015 mehr gefragt denn je!

  19. Heiz Roplu sagt:

    Roger, durchschnittlich über 10 Jahre, also die 10. Wurzel von 1.079, das gibt dann nach deinen unvollständig Zitierten “Google”-Daten 0.76% Durchschnittliches Wachstum im Jahr.

    • Tömu sagt:

      Nur sind 2001-2011 nicht 10, sondern 11 Jahre. Also 0.69% jährliche Zunahme. 😉

      • Heiz Roplu sagt:

        Hmm
        2001-2001 = 0 Jahre
        2001-2002 = 1 Jahr
        2001-2003 = 2 Jahre

        Ich bleibe bei 10 Jahren. Klar 1.1.2001 – 31.21.2011 wären 11 Jahre und damit 0.69%, übersehe ich da etwas kleingedrucktes?

  20. Alain Burky sagt:

    Nach dieser Karte wächst die Bevölkerung in der Bretagne, obwohl ‘gefühlsmässig’ viel abwandern; besonders Junge. Aber das kann auch an einer innerfranzösischen Zuwanderung liegen. Ich kenne einige Zuwanderer aus Frankreich’s Süden, so um Marseille herum.

    • Marcel Senn sagt:

      Burky: Dort wo die Jungen wegziehen, können wir Alten hinziehen, denn ist es noch günstig und ruhig – und solange die AHV kommt easy going!
      Das Departement wo ich wohne in Urugugay ist auch am überaltern, aber ist auch eines der reichsten der 19 Departemente des Landes und mit Buenos Aires über den Rio de la Plata in Sichtweite (bei klarem Wetter – genau eine Marathondistanz 42 km) nicht wirklich ganz weltfern.
      Da sind Sie in der Bretagne vermutlich etwas weiter vom Schuss weg – gut aber nehme an Brest, Nantes oder Rennes werden auch ihre Reize haben (kenne leider keines der drei Städte)

      • Alain Burky sagt:

        Ich wohne wirklich ‘am Ende der Welt’. Brest, die grösste (Hafen)Stadt in Finistère (Finis Terra) – hier ‘au bout du monde’.

      • Alain Burky sagt:

        Nantes war früher auch die ‘Hauptstadt’ der Bretagne, gehört aber nicht mehr dazu. (Region: Pays de la Loire). Heute ist es Rennes.

        • Marcel Senn sagt:

          Burky: Von mir aus ist es etwas weiter bis zum Ende der Welt – rund 3100km – dann wäre ich in Ushuaia – der südlichsten Stadt der Welt und nachher kommt nur noch die Antarktis – von wo zur Zeit gerade ein kühler Wind herkommt und die Nächte hier kalt werden lässt (gut mit aktuell 2 Grad gehts zwar noch)

          • Alain Burky sagt:

            Das wäre dann – von Hammerfest (N) bis Ushuaia (S). Unser ‘Ende der Welt’ hier – war aus Sicht Römer (finis terra). Sie hatten anscheinend Probleme in der Bretagne – und zogen dann über den Kanal nach England.

  21. Hannes Müller sagt:

    Wenn man die Geburtenrate einbezieht, dann weiss man gleich, dass es vor allem mit Zuwanderung zu tun hat.

  22. Roger sagt:

    Gemäss Google Daten ist die schweizerische Bevölkerung zwischen 2001 – 2011 um 7.9% gewachsen. Somit muss ich diese BBSR Analyse nicht nur als unscharf, sondern auch als falsch, in dem entstehendem Eindruck beurteilen. Guckt man sich nämlich unsere schöne Eidgenossenschaft einmal an auf der Karte, sieht man zwar in der Romandie viel Rot, aber Mittelland und Alpen sind im Durchschnitt “altrosa”
    Nach den Google Daten müsste sich aber von Romanshorn bis Genf ein schwarzer Streifen erstrecken.

    • Michael Hermann sagt:

      Dargestellt ist die ‘jährliche’ Bevölkerungsentwicklung und die liegt entsprechend bei 0.79 und damit im rosa Bereich. Die Karte zeigt sehr schön, wie wenig aussergewöhnlich das Bevölkerungswachstum in der Schweiz ist.

    • Fred sagt:

      Die Zuwanderung (Bevölkerungswachstum) beschränkt eigentlich nur auf die Romandie und die grossen Städte der Deutschschweiz. Und genau dort wurden MEI und ecopop am wuchtigsten abgelehnt. Die Dichte stresst nur diejenigen, die sie nicht kennen.

    • Michael S sagt:

      Die Farbskala bezieht sich auf die Wachstumsrate pro Jahr. Bei 10 Jahren mit 2% p.a. ergibt das 21.9% Wachstum.
      Das Wachstum der Schweiz von 7.9% gesamt (von 7.23 auf 7.825 Mio) beträgt also 0.8% p.a.

    • Matthias sagt:

      Die Grafik ist korrekt, es handelt sich um jährliche Wachstumsraten und da liegt die Schweiz im beobachteten Zeitraum im Schnitt deutlich unter 1%.

    • Dominic Schorneck sagt:

      Lieber Roger: Die Darstellung auf dieser Karte ist entgegen ihrer Vermutung (sehr wahrscheinlich) korrekt. Die Legende zeigt, dass alle “roten” Bereiche ein Wachstum von 2% und mehr bedeuten. Eine Gemeinde mit Bevölkerungswachstum von 12% wird also genau gleich rot eingefärbt wie eine Gemeinde mit Wachstum von 2%. Weiter ist hier von einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate die Rede, die, sobald mehr als ein Jahr betrachtet wird, bei gleichgerichtetem Wachstum über den Betrachtungszeitraum einen tieferen Wert annimmt, als das absolute Wachstum.

    • Thomas B. sagt:

      Interpretation der Daten ist schon manchmal schwer, darum sollte man genau lesen bevor man etwas schreibt.

      Die Karte zeigt das durchschnittlich jährliche Wachstum, nicht das Wachstum über 10Jahre. Steht auch deutlich unter der Grafik.

      2001 bis 2011 sind 10 Jahre. das Resultat ist also etwa 1/10 davon. MIt der Zinseszins-Formel können sie dies noch genauer haben, und man kommt auf ein durchschnittlich jährliches Wachstum von 0.76% – also zartrosa. Die Karte stimmt mit den google Daten perfekt überein.

    • PM sagt:

      Wieso falsch? BBSR spricht vom jährlichen Wachstum.

    • Kronrod sagt:

      Die 7.9% sind das gesamte Wachstum. In der Graphik ist das jährliche Wachstum abgebildet. 7.9% / 10 = 0.79%, was übereinstimmt mit einer Schweiz in rosa (0.1% bis 1%).

    • hilli sagt:

      Die Graphik zeigt die durchschnittliche jährliche Zunahme. Sie müssen also ihre Zahl (welche die Gesamtzunahme über 10 Jahre darstellt) noch durch 10 teilen um vergleichen zu können.

    • Gertrud Meier sagt:

      Sie liegen falsch: Rot bedeutet mehr als 20% Zuhname in einer Gemeinde, dunkelblau sind Gemeinden, deren Bevölkerung 2001-2011 mehr als 20% abgenommen haben. Zudem gilt zu beachten, dass Gemeinden mit einer grossen Fläche die Karte dominieren, obwohl sie meist eher wenig Einwohner haben.

    • Thorsten Reitz sagt:

      Ich finde das ein hochgradig interessante Karte.

      Das BBSR hat Daten aus der laufenden Raumbeobachtung und von Eurostat verwendet, an die wiederum die Mitgliedsstaaten und assoziierte Staaten offiziell Daten melden. Ich weiß nicht, wieso da Google-Daten als Referenz dienen sollen? Und falls Sie meinen, dass das Wachstum pro Jahr in diesem Zeitraum höher war als aus der Karte ersichtlich, müsste der Streifen doch rot und nicht schwarz sein?

    • Raymond Allaman sagt:

      Schwarz? Vielleicht sollten Sie sich mal die Farblegende anschauen.

    • Archibald sagt:

      @ Roger: tja, das ist so eine Krux mit dem Interpretieren von Statistiken. Ich empfehle Ihnen, die angebotene Karte zu vergrössern und den ausführlichen Text und Beschrieb inklusive zusätzlichen Grafik zu lesen und Studieren. Dort ist klar aufgezeigt, dass die CH in den Gebieten mit Zuschuss 10% mehr Menschen leben, es aber auch Gebiete gibt mit weniger Menschen. Sie werden dann bestimmt selber darauf kommen, dass 1) das Anliegen dieser Karte hauptsächlich ist aufzuzeigen, wo in Europa Menschen wegziehen und wo Menschen zuziehen. 2) Es auch innerhalb eines Landes grosse Unterschiede gibt, insbesonder ob Stadt+Agglo oder Land.

    • Fabio sagt:

      Für ein Wachstum von 7.9% über zehn Jahre reicht ein durchschnittliches jährliches Wachstum von ca. 0.76%. Das scheint mit dem “altrosa” in Mittelland und Alpen gut möglich zu sein. Ihr Urteil selbst muss darum nicht nur als unscharf, sondern als falsch beurteilt werden.

    • Peter Gutknecht sagt:

      Roger, liegt’s an der Hitze ? Ein dunkelblauer Streifen würde Bevölkerungsrückgang bedeuten. Siehe Legende.

    • David G sagt:

      Die schweizer Bevölkerung wäre wohl ohne Zuwanderung schon seit fast 17 Jahren am Schrumpfen. So schreibt das BFS in der Publikation PANORAMA © Bundesamt für Statistik, Februar 2015: “Seit 1998 wächst die Schweizer Bevölkerung fast nur auf Grund der Einbürgerungen.”

    • Peter Meier sagt:

      Man sollte Statistiken auch lesen können, bevor man sie als falsch bezeichnet. Hier wird die jährliche Entwicklung zwischen 2001 und 2011 gezeigt. Sie dagegen vergleichen das mit der Entwicklung in einem Zeitraum von 10 Jahren. Abgesehen davon: Google?

    • Philipp Meyer sagt:

      @Roger: Es geht um die durschnittliche JAEHRLICHE Bevölkerungsentwicklung, bitte Legende zur Karte lesen bevor Sie diese Karte als falsch bezeichnen. Auf dieser Karte sieht man endlich sehr schön, dass die Schweiz da nicht besonders stark gewachsen ist im Vergleich zu ähnlich grossen Gebieten. Die Zahlen aus der Schweiz sind nur dann eindrücklich, wenn man das Wachstum mit anderen ganzen Ländern vergleicht, welche halt viele wirtschaftlich schache Gebiete aufweisen. Im Vergleich mit anderen starken Wirtschaftsregionen jedoch, sei es nur die Lombardei, ist die Schweiz überhaupt nicht stark gewachsen. Das werden Nationalisten und Dichtegestressten aber natürlich Mühe haben zu schlucken.

    • Andreas sagt:

      7.9% in 10 Jahren entspricht ca. 0.763% pro Jahr -> rosa

    • Hans sagt:

      @ Roger, es handelt laut der Legende um ein jährliches Wachstum. Ihre Zahlen beziehen sich wahrscheinlich auf die zehn Jahre zwischen 2011 und 2011 woraus ein jährliches Wachstum von durchschnittlich 0.8% verteilt auf die ganze Schweiz resultiert. Ohne die Zahlen zu kennen denke ich, dass das etwa hinkommt. Natürlich wachsen die Ballungszentren schneller als die ruralen Gebiete. Wo genau da jetzt die von Ihnen angeprangerte Verzerrung liegt frage ich mich. So wie sie die 7.9% interpretieren würde sich die Zahl der Schweizer Bevölkerung alle ~ 10 Jahre verdoppeln.

    • David sagt:

      Mann muss nur genau lesen: Die BBSR Analyse beziffert das durchschnittliche jährliche Bevölkerungswachstum in Prozent. Die 7.9 % beziehen sich auf das Wachstum über den Zeitraum von 10 Jahren. Das kommt also gut hin.

    • daniel sagt:

      Durchschnittliche jährliche Bevölkerungsentwicklung 😉

    • Tömu sagt:

      Die 7.9% Wachstum in 11 Jahren (2001-2011) entsprechen pro Jahr im Durchschnitt rund (knapp) 0.7%. Die 0.7% entsprechen dem hellen Rose in obiger Graphik. Wenn man bedenkt, dass die Bevölkerung da wuchs, wo schon viele Leute wohnten, dann wird noch klarer, warum relativ wenige Flächen rosa bzw. rot sind. Entlegene Dörfer beklagen nicht einfach so Abwanderung und Entvölkerung. Und in Städten findet man auch nicht einfach so kaum noch Wohnraum. Die Graphik ist schon korrekt.