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Wieder muss das BFS seine Bevölkerungsprognose drastisch anpassen

Von DB, 3. Juni 2015 146 Kommentare »
Bisher hatten die Statistiker damit gerechnet, dass die Zahl von 9 Millionen Menschen in der Schweiz erst nach dem Jahr 2060 erreicht wird. Nun soll es bereits 2023 so weit sein. Die massive Anpassung der Prognose hat Tradition.

Alle fünf Jahre publiziert das Bundesamt für Statistik drei Szenarien, wie sich die Schweizer Bevölkerung in den kommenden Jahrzehnten entwickeln dürfte – ein tiefes, ein mittleres und ein hohes. Die Bundesverwaltung stützt sich jeweils auf das mittlere Szenario, wenn sie Grundlagen für politische Entscheide ausarbeitet. Die letzten Berechnungen für dieses Referenzszenario stammen aus dem Jahr 2010. Nun hat das Bundesamt für Statistik die Zahlen aktualisiert und letzte Woche – unbemerkt von der Öffentlichkeit – ins Internet gestellt. Radio SRF machte heute die Zahlen bekannt.

Sie liegen massiv über den bisherigen Annahmen. Dabei zeigt sich: Bereits im Jahr 2023, also in acht Jahren, dürften in der Schweiz mehr als 9 Millionen Menschen leben. Diese Zahl hatte man ursprünglich eigentlich erst für die Zeit nach dem Jahr 2060 erwartet. Die Aktualisierung geht von einem Bevölkerungswachstum von 9 Prozent zwischen 2015 und 2024 aus.

Lässt sich die langfristige Bevölkerungsentwicklung der Schweiz voraussagen? Ein Blick auf die Prognosen der letzten drei Jahrzehnte weckt erhebliche Zweifel. 1984 ging das BFS in seinem Standardszenario von einer Schweiz mit gut 6,8 Millionen Einwohnern im Jahr 2025 aus. In Wirklichkeit wurde dieser Wert bereits 1991 erreicht. Zu diesem Thema publizierte der Datenblog bereits am 27. Oktober 2014 einen Beitrag: Von der Unmöglichkeit, Bevölkerungsentwicklungen vorherzusagen.

Markus Schwyn, Leiter der Abteilung Bevölkerung und Bildung im Bundesamt für Statistik, sagt gegenüber Radio SRF: «Als wir 2008 die letzten Szenarien diskutiert haben, waren wir im Rahmen der damaligen Wirtschaftskrise sehr konservativ in Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung, auch in Bezug auf die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Und das hat sich in den letzten Jahren sehr viel positiver entwickelt.» Und weiter: «Die Zuwanderung ist der Haupttreiber der Bevölkerungsentwicklung in der Schweiz. Das kann man so sagen, ja.»

Schon in wenigen Tagen, am 22. Juni, will das Bundesamt für Statistik dann ganz neue Szenarien präsentieren, die bis ins Jahr 2065 reichen. Abteilungsleiter Schwyn verrät vorläufig so viel: Man rechne auch nach 2023 mit einem starken Bevölkerungswachstum.

(bru)

146 Kommentare zu “Wieder muss das BFS seine Bevölkerungsprognose drastisch anpassen”

  1. Anton Keller sagt:

    Der Bundesrat ist bei der Energiewende bei der Bevölkerungsprognose von 2004 und mittlerem Szenario steckengeblieben. Wann endlich wird die Energiewende neu berechnet?

  2. […] Bisher hatten die Statistiker damit gerechnet, dass die Zahl von 9 Millionen Menschen in der Schweiz erst nach dem Jahr 2060 erreicht wird. Nun soll es bereits 2023 so weit sein. Die massive Anpassung der Prognose hat Tradition. – —> Go to a original Source […]

  3. koch ra sagt:

    Schlimm kommt es daher, weil manche Häuschen nur zu Anlagezwecken leer dastehen. Zudem belegt ein grosser Teil der Schweiz eigene grossflächíge Domizile alleine, maximal zu Zweit mithin auch/noch mit Hündchen. So scheint klar, dass ausgewiesene Flächen verschwendend verschandelt! Da greift das Horn der “Übervölkerung” schnell…

    • Peter Schmid sagt:

      Der Wohnungsflächen-Verbrauch pro Kopf ist seit Beginn der PFZ nur sehr minimal gestiegen und trotzdem wird die Schweiz im Rekord-Tempo zugebaut. Das beweist doch sehr klar und deutlich dass eben doch die Enwanderung der Haupttreiber für die Überbauung der Schweiz ist. Sie sind sich ausserdem schon auch bewusst dass jeder Einwandererer, nebst einer Wohnung (die nicht etwa kleiner als diejenigen der CH sind) auch noch Infrastruktur benötigt, oder? Die Schweiz muss buchstäblich jedes Jahr eine neue Stadt aus dem Boden stampfen um die Einwanderung aufzufangen, und sie suggerieren hier wir würden uns das ausdenken….unfassbar!

      • Roger sagt:

        Auf der Webseite der Stadt Zürich ist folgendes zu lesen:
        “Die stärkste Zunahme des Wohnflächenverbrauchs pro Kopf hat vor den 1990er-Jahren stattgefunden: Zwischen 1970 und 1989 stieg dieser jährlich um einen halben Quadratmeter. In der gesamten Zeit von 1990 bis heute [2013] nahm der Wohnflächenverbrauch gesamthaft noch um einen Quadratmeter zu (+2,5 %). “

    • Roland K. Moser sagt:

      Die schweizer Landwirtschaft kann 5 Millionen Menschen ernähren. In der Schweiz leben 8,4 Millionen. Wenn das nicht überbevölkert ist?

      • Josef Baumgartner sagt:

        Willkommen im 21. Jahrhundert Herr Moser. Wenn Sie auf die Schweizer Landwirtschaft setzen, um Ihr veraltetes Weltbild zu veröffentlichen, dann haben Sie vermutlich noch nicht begriffen, dass wir im Zeitalter der Globalisierung leben. Ob diese Ihnen gefällt oder nicht. In der CH gibt es z.B. auch kein Oelvorkommen. Daher sollten wir also alle Autos verbieten? Es schmerzt fast schon ein bisschen, solche unsinnigen Äusserungen lesen zu müssen.

        • Roland K. Moser sagt:

          Überbevölkerung wird nun mal global daran gemessen, wie stark sich eine Volkswirtschaft selbst ernähren kann. Daran ändern auch sie nichts.

    • bossert sagt:

      Koch ra, und auf was ist das wohl zurück zu führen? Seit Jahrzehnten werden die herkömmlichen Familienmodelle verteufelt von den Linken! Jede Frau ist nur dann eine Frau wenn sie Kariere macht, und natürlich eine Wohnung hat wo sie ” Freunde ” empfangen kann! Mit 16 Jahren sollen die Jungen schon alles können dürfen und natürlich auch separat wohnen sonst sind sie ja nicht modern! Nun haben wir die Quittung!

  4. Peter Richter sagt:

    Wer versteht noch Rot-Grün-Ideologie?
    Bei Rot-Grün ist der Mensch für alle Umweltveränderungen verantwortlich!
    Warum will dann Rot-Grün immer mehr Menschen in der Schweiz?
    Warum ist die Bevölkerungsexplosion bei Rot/Grün immer noch kein Thema ???
    usw.

    • Gadient sagt:

      Weil die meinen ihr zukünftiges Stimmpotential erhöht sich dadurch, aber es kommen halt zu viel gescheite Leute in die Schweiz und die kennen das rot-grüne Gedankengut aus ihrer alten Heimat, darum kommen sie zu uns.

    • Peter Madörin sagt:

      Noch nicht bei Rot, aber bei Grün ist die Bevölkerungsexplosion allmählich ein Thema. Mit ein Grund, dass diese Partei langsam zerbröckelt. (Vgl. die letzten kantonalen Wahlresultate.) Ein Lichtblick!

    • Dieter Sprenger sagt:

      Die Verantwortlichen der rot – grünen Politik wissen dies auch , geben jedoch vor Umweltfreundliche Politik zu betreiben welche ihnen einige Stimmen als Wählerpotential bringen . Doch in Wahrheit verfolgen diese mit ihrer Philosophie ganz andere Ziele so u.a. die Veränderung der Gesellschaft und eine Welt ohne Grenzen durchmischst mit Multikulturellen Völkern . Zudem können mit einer hiesigen hohen Bevölkerungsdichte und deren dadurch entstehenden Umweltproblemen diese auch weiter politisch bewirtschaftet werden ! Allerdings setzt sich dazu Rot – Grün selbst in die Nesseln .

  5. Meier 4 sagt:

    Eine sinnvolle Raumplanung ist nötig. Man muss halt mehr in die Höhe bauen, dann hat es immer noch genug Platz. Aber ganz klar ist der Ausbau der Strassen insbesondere Autobahnen, es ist Zeit Zürich Bern und Lausanne Genf auf 8 Spuren auszubauen und der Grünen Verhinderungspolitik einalt zu gebieten. Die Grünen versuchen allen anderen ihren Lebensstil aufzudoktrinieren, das ist nicht akzeptabel. Deshalb muss man von denen wegkommen.
    H. Meier

  6. gregor sagt:

    Man muss halt endlich nur noch die SVP wählen.Erst bei einem totalen Erfolg der SVP beginnen sich die andern zu rühren.Es ist klar und einfach zu erklären, welche Gruppen immer noch mehr Wachstum wollen.Es ist die Industrie, der Handel und alle die da Geld verdienen.Am schlimmsten sind die roten Bevölkerungspolitiker, SP,CVP,BDP,GLP.ES ist Verrat der sog. Grünen an der Schweiz und an den echten Schweizern.Denn sie heucheln Umweltschutz, Ressourcenschutz und wollen doch jeden Gauner mittels Anwälten und Internat.Gerichten hier behalten.MINDESTENS EINE MILLION AUSLAENDER MUSS ZURUCKWANDERN.Mit Familienzusammenschluss nuss fertig sein.

    • Philipp Meyer sagt:

      Gregor: haben Sie noch immer nicht kappiert, dass die SVP möglichst viele Einwanderer für ihre grösste Kundschaft (die Wirtschaft) sicherstellen will?

  7. martin reiser sagt:

    Was soll dieser Unsinn? Ich bin ueberzeugt, dass bereits heute ueber 10 Millionen Menschen in der Schweiz leben.Wen ich damit meine, kann sich jeder selbst ausrechnen.

    • peter sagt:

      Wird schon so sein, zirka 300`000 bis 600`000 untergetauchte “Sans-Papier” (50% der Asylgesuche der letzten 20 Jahre mit durchschnittlich 60`000 Personen im “Asylprozess”), 100`000 offiziell nicht ständige Wohnbevölkerung (UNO, EU und andere Funktionäre), 250`000 offizielle “Grenzgänger” und täglich 850`000 “nichtoffizielle” Grenzgänger welche keine Arbeitsverträge von mehr als einem Jahr haben, aber tagtäglich hier anwesend sind, für Wochen, Monate etc.

      • Marcel Senn sagt:

        Peter; Blödsinn – es gibt gemäss verschiedenen Studien und Schätzungen zw. rund 100’000 bis 200’000 Sans Papiers in der Schweiz! Ihre Rechung und Daten sind doch ziemlich hahnebüchend und falsch – siehe BfS Detailzahlen für 2013

        Total 2013 Total ständige Wohnbevölkerung 8 139 631
        Schweizer 6 202 184
        Aufenthalter (B) 615 554
        Niedergelassener (C) 1 227 906
        Aufenthalter mit Erwerbstätigkeit (Ci) 910
        Vorläufig Aufgenommener (F) 21 874
        Kurzaufenhalter (L) 28 857
        Asylsuchender (N) 13 441
        Diplomat, internationaler Funktionär mit diplomatischer Immunität 10 384
        Internationaler Funktionär ohne diplomatische Immunität 18 521

        Dazu kommen:
        Nichtständige Wohnbevölkerung – Total 82 696
        Vorläufig Aufgenommener (F) 228
        Kurzaufenhalter (L) 68 291
        Asylsuchender (N) 7 868
        Nicht zugeteilt 6 309

        • Hugo Knüsel sagt:

          @Senn: Der geneigte Leser kann sich ein Schmunzeln nicht verkneifen: woher wissen denn Sie oder das BFS, wieviele Illegale hier sind? Gibt es da einen speziellen Schalter beim Einwohneramt, wo man sich anonym (Datenschutz…) als Illegaler anmelden kann? Das ist doch das schöne an diesem Einwanderungs-Ratespiel für die ganze Familie: jeder kann mitmachen, weil niemand die Wahrheit kennt.

          • Marcel Senn sagt:

            Knüsel: Die sind ja nicht unsichtbar und die Kinder der Illegalen gehen meist in die Schule (werden ja von dort nicht verpfiffen) – und z.B. die Hilfswerke, aber auch andere Organisationen haben schon Schätzungen.

  8. Baumann R. sagt:

    Vielleicht werden die welche in 2060 noch hier sind sagen: Die BFS-Prognose von 2015 war zu hoch, da das BFS das nicht unwahrscheinliche Szenario nicht berücksichtigt hat, dass ab 2020, ausgelöst durch die bundesrätliche Verweigerung der MEI und dem ab 2030 von denselben Exponaten endlich durchgeboxten EU-Beitritt, eine exponentiell zunehmende Massenauswanderung von Inländern eingesetzt hatte. Fraglich ist gegenwärtig, ob die Voraussetzung für dieses Szenario “EU”, ab 2030 faktisch noch existent sein wird.

  9. Josef Baumgartner sagt:

    Im Grunde genommen kann man darüber nur hoch erfreut sein. Denn eine hohe Einwanderung ist ja fast immer ein Zeichen von starker Wirtschaft. Ich freue mich, wenn es uns weiterhin so gut gehen sollte und hoffe, dass diese Prognosen einigermassen stimmen.

    • R. Merten sagt:

      Wie sieht es denn aus, Hr. Baumgartner, wenn die Wirtschaft rückläufig ist oder sogar eine Rezession eintritt ? Es ist schon unglaublich, wie wenig Genossen von Wirtschaft und Politik verstehen. Ein einfacher Slogan genügt diesen Bürgern und schon ist die Sache für sie geritzt. Nachdenken über Konsequenzen ? Fehlanzeige !

      • Philipp Meyer sagt:

        R.Merten: und was passierte früher als eine Rezession eintrat? Z.b. nach dem EWR-Nein in den 90er Jahren? Was bitte hat eine Rezession mit der Anzahl Einwohnern eines Landes zu tun? Noch nicht kappiert Herr Merten, dass ausländische Arbeitskräfte auch in die Arbeitslosenkasse einzahlen, wie jeder Schweizer?

    • Dieter Sprenger sagt:

      Dem ist nicht ganz so Herr Baumgartner , die neuste Entwicklung zeigt dass die Wirtschaft sogar schrumpft , hingegen die Zuwanderung trotzdem weiter progressiv zunimmt ! Zudem wird mit einer hohen Zuwanderung die Wirtschaft nur künstlich Aufgebläht . Insgesamt ergeben sich für die Bevölkerung ausgenommen deren Profiteure mehr Nachteile als Vorteile !

      • Josef Baumgartner sagt:

        Herr Springer, wenn meine Firma in welcher ich angesellt bin, zurzeit Mühe hat, Informatiker in der Schweiz zu finden, dann profitiere ich als einfacher Mitarbeiter überhaupt nicht. Ich profitiere davon, wenn meine Firma ihre Zukunft sicherstellen kann und die fehlende Fachkräfte findet, auch wenn es Einwanderer sind. Ich verstehe Ihre Argumentation daher überhaupt nicht. Und bezüglich schrumpfende Wirtschaft: das ist Bullshit. Es gab immer wieder Fluktuationen. Erst wenn die Wirtschaft längerfristig schrumpfen sollte, dann wird automatisch auch die Anzahl Einwanderern schrumpfen. Die wirtschaftliche Situation der Schweiz gehört jedoch sehr klar noch zu den besten der Welt! Ihre Argumente sind daher beinahe bedeutungslos.

        • Peter Schmid sagt:

          Was hintert Ihre Firma daran auch ältere IT-Fachleute einzustellen oder eine IT-Fachkraft umzuschulen? Geht es hier um den Lohn oder um die Qualifikation? Und wenn man Ihr Beispiel weiterführt. Wie genau hätte denn Ihre Firma einen Nachteil wenn in der CH der Inländer-Vorrang gelten würde? Sie bekämen ja dann sowieso Ihre ach so benötigte Fachkraft? Im übrigen ist die Produktion pro Kopf in der CH auch ohne den Einbruch im ersten Quartal dieses Jahres zurückgegangen. Ob es dann ab nächstem Quartal denn auch zur versprochenen Rückwanderung kommt sollte sich ja spätestens im nächsten Jahr zeigen, dennn schliesslich haben EU-Bürger kein Anrecht auf Sozialhilfe in der Schweiz.

          • Josef Baumgartner sagt:

            Herr Schmid, wenn Sie mir die 20 SAP-Spezialisten die meine Firma vermisst, angeben und diese alles ältere Schweizer sind, welche die nötige Kompetenz aufweisen und auch bereit sind, einen Job in der Stadt ZH anzunehmen, dann bin ich sehr interessiert! Das Problem dabei ist leider, dass Sie das nicht können. Und plötzlich merkt Herr Schmid, dass er doch nicht recht hatte. Tja, so schnell geht es, um süsse Träume mit der realen Welt zu konfrontieren. Und zum Thema Umschulung. Da können Sie sich selber ausrechnen, was es an Investitionen bedeutet, einen 55 Jährigen für viel Geld umzuschulen, ohne ihn überhaupt zu kennen und zu wissen, ob er für die Stelle (auch aus menschlicher Sicht) geeignet ist. Wenn es ein alter SVP-Fan ist, der grundsätzlich so negativ eingestellt ist wie viele Wutbürger hier, dann dürfte sich der Aufwand so oder so nicht lohnen.

          • Peter Schmid sagt:

            Natürlich kann ich das nicht Herr Baumgartner, ich bin ja auch Biologe und kein Head-Hunter. Aber wie genau widerlegt dieser Umstand denn dieTatsache dass Sie auch bei einem Inländervorrang und Kontigenten Ihre in der CH angeblich unauffindbaren SAP Experten importieren könnten (Sie müssten ja nur beweisen dass es wirklich keine CH hat). Es geht eben doch um die Lohnhöhe, denn Sie haben auch bei den Zugereisten keine Garantie dass diese ins Team passen. Typische Einstellung bei Gross-Firmen (20! SAP Leute) eben. Die Manager brauchen ja schliesslich eine Boni-Erhöhung.

          • Josef Baumgartner sagt:

            Herr Schmid, ich gehe mit Ihnen einig, dass man durchaus beweisen müsste, dass man keine geeigneteten Schweizer für diese Stelle gefunden hat. Ich frage mich nur, wie man das beweisen sollte? Aber wenn es mit geringem Aufwand möglich ist, dann bin ich damit absolut einverstanden. Als kleiner Hinweis aber noch: in meiner (tatsächlich sehr) grossen Firma gibt es keine Boni umd die höchsten Chefen haben keine exorbitanten Löhne. Da zeigt sich wiedereinmal, dass man falsche Annahmen macht und davon ausgeht, dass jemand automatisch daran verdienen wird. Daran verdienen tue auch ich Herr Schmid u d zwar lediglich indem ich meine Stelle behalten kann wenn es meiner Firma gut geht.

        • Dieter Sprenger sagt:

          @ J. Baumgartner ; In reinem Bezug auf den wirtschaftlichen Erfolg welche dank der Zuwanderung stattfindet, gebe ich ihnen recht . Doch ob dieser vermeintliche wirtschaftliche Erfolg dem Gros der Arbeitnehmer/innen und Bevölkerung insgesamt Nutzen bringt , ist zu bezweifeln ! Auch diese zugewanderten Personen benötigen Platz , Wohnraum , haben Anrecht auf Mobilität und Freizeit . Desshalb wird die Schweiz Flächenmässig nicht grösser . Das Leben eines Menschen besteht letztendlich nicht nur aus wirtschaftlichem Erfolg (ausser bei deren nach reinem Profit strebenden Profiteuren als Zahlenmässig begrenzter Personenkreis um noch reicher zu werden ) sondern auch anderen Bedürfnissen . Was nützt mir ein vermeintliches Wirtschaftswachstum z.Bsp. von 1% wenn es immer enger wird unsinnige Einschränkungen und Verbote usw. die Folgen sind und dadurch die Lebensqualität schwindet . Aber jedem seine eigene Philosophie !

          • Josef Baumgartner sagt:

            Herr Sprenger, ich als durchschnittsverdienenden habe durchaus einen Nutzen davon, wenn meine Firma die benötigten Mitarbeiter findet und meine Firma daher am Markt bestehen kann. Denn so ist auch meine Stelle gesichert. Ich habe enorm Mühe mit dem Argument wonach nur die Elite oder die oberen Chefen daran bedienen sollten. Das sind Argumente, welche man eher von den Populisten kennt und klar nicht stimmt. Gewinner sind nämlich wir alle, indem uns dies unsere Stelle sichert und somit unssere Lebensgrundlage finanziert. Die Nachteile auf die Infrastruktur nehme ich gerne in Kauf, denn diese sind im Vergleich wirklich lächerlich im Vergleich. Alles geht nicht, das sollten die Menschen langsam kappieren: top Wirtschaft und Arbeit für alle und gleichzeitig keine Menschen um sich haben = unmöglich. Ich habe also lieber ein realistisches Weltbild als eines, welches unmöglich ist und nur dazu führen würde, dass ich dauernd unzufrieden wäre.

  10. Peter Colberg sagt:

    Gemessen an der effektiven bewohnbaren Fläche d.h zwei Drittel der Schweiz besteht aus Berglandschaft, hat es jetzt schon zuviele Einwohner in den Ballungsgebieten mit Hinsicht auf die Verfügbarkeit von bezahlbaren Mietwohnungen, Platz im ö.V, auf der Strasse, und der Tatsache dass die hiesige Bevölkerung gegenüber der billigen Konkurrenz aus der EU punkto Arbeitsplatz zur zweiten Klasse gehört. Ab 45 ist Torschluss für viele Arbeitnehmer und Bewerber, die dann sehen müssen wie Sie klarkommen. Dem Berner Elfenbeinturm ist das ja sowieso völlig egal.

    Natürlich kommen dann immer solche mit Vergleichen anderen Regionen der Welt, wo sich die Menschen wie auf einem Ameisenhaufen tummeln, aber von Lebensqualität, wie wir Sie vor der Pfz in der Schweiz hatten, kann längst keine Rede mehr sein: die guten Jahre sind vorbei, die Globalisation lässt grüssen. Zudem ist der Bundesrat mit seiner Fixierung auf einen EU Beitritt dabei, grundsätzliche Prinzipien der direkten Demokratie zu ignorieren, obwohl das Unbehagen des Souveräns immer lauter wird. Die MEI wird nie umgesetzt werden, da sie linke Lobby in Bern zu stark ist (mit Rückwind aus Brüssel).

    Die wirklich wichtigen Fragen, etwa dass diese enorme Zahl von Einwanderern auch eines Tages AHV Zahlungen erwarten werden (die Mehrheit davon ist Familiennachzug) werden unser Land in zirka 20-30 Jahren vor enorme Herausforderungen stellen; es ist einfach nicht vorstellbar dass dann noch etliche Millionen von “Fachkräften” (die grosse Lüge der Teppich-Etagen ud der linken Anhänger à la Sommaruga) kommen müssten, um den “Schneeball” erhalten zu können.

    Man kann hierbei nur hoffen dass nach den Wahlen im Oktober 2015 eine neue pragmatische und nicht-EU fixierte Führung ins Parlament und in en Bundesrat gelangt. So wie jetzt geht es einfach nicht weiter, das sieht doch jeder mit einem Hauch an Vernunft. Die roten EU Bonzen lachen sich unterdessen ins Fäustchen. Grauenvoll.

    Was die Einwanderungs Prognosen angeht, ist es wahrscheinlich angemessen, wesentlich höhere Einwanderungs Zahlen zu erwarten: 10 bis 11 Millionen. Die EU befindet sich in einer extrem kritischen Wirtschaftslage. Dies wird sich bei der aktuellen QE Politik der EZB kaum ändern, vor allem da Europa als ganzes extrem schnell älter wird: es fehlt schlicht an jungem Blut und Dynamik, und der “lost generation” von jungen Arbeitslosen gibt man ja keine Chance. Das starke Europa, dass war einmal. Dann wären da auch noch die ganzen Wirtschaftsflüchtlinge aus Afrika…nun ja…

    Wir schnallen unser besser fest an, Leute.

    • Bruno Jägger sagt:

      Was mich an solchen Beiträgen am meisten nervt ist die Tatsache, dass weder Sie Herr Colberg noch irgendein anderer Mensch dafür eine Lösung hat. Es ist ein Naturgesetz, dass sich die Bevölkerung vermehrt, solange genügend Platz herrscht. Offenbar ist ja nicht einmal in China die Sättigung erreicht wo der Platz nicht mehr ausreichen würde. Und was mich ebenso nervt ist die arrogante Art, sich als Schweizer vor all diesen Problemem drücken zu wollen, indem man einfach die Tore schliessen will. Das ist nicht die Lösung Herr Colberg! Ich rege mich sowas von auf, dass ausgerechnt in eines der angenehmsten Länder dieser Welt die Menschen mit derart fatalistischen und fast suizidalen Gedanken sich derart peinlich aufführen müssen. Diese “Problemchen” sind nämlich lächerlich in Anbetracht dessen was auf dieser Welt wirklich schlimmes passiert. Ja Herr Colber, vielleicht wird die Bevölkerungszahl mal sogar auf 15 Mio oder mehr klettern! Und dann? Werden Sie wegziehen in einem noch dichteren Land oder sich endlich mal mit der Realität auseinandergesetzt haben und diese auch akzeptieren? Ich kann Ihnen nur sagen: ich habe keine Sekunde Mitleid mit Ihnen, denn ich weiss wie gut es der Mehrheit von uns in der CH geht.

      • Ruedy von Känel sagt:

        Toller Kommentar, Herr Jäger. So ist es. Danke für Ihren Beitrag!

      • Peter Richter sagt:

        Sorry Herr Jägger, aber Ihnen fehlt der Langzeithorizont!
        Wie gut es der Mehrheit von uns in der CH geht?
        Sicher leben wir aktuell sehr gut in einem grossen feinen Kuchen, aber alle Parameter deuten darauf hin, dass der Kuchen von immer mehr Menschen gemampft wird und irgendwann nicht mehr da ist, was dann Herr Jägger?
        Peter Colberg hat sehr präzise auf die CH-Fehlentwicklungen und die daraus entstehenden Probleme aufmerksam gemacht, wenn Sie es nicht zu verstehen vermögen, wird sich die nächste Generation um so besser an die Fehlentscheidungen unserer Generation erinnern!

        • Philipp Meyer sagt:

          Ja Herr Richter, was dann? Das kann weder Sie noch die SVP noch eine ecopop lösen. Also was nun? Also doch die Grenzen dicht machen, um sein ruhiges Wohlstandsleben aufrechterhalten zu wollen und somit längefristig auf viel gravierende Probleme zuzusteuern?. Oder akzeptieren, dass man das kaum aufhalten kann. Ich wähle die zweite Option. Ihnen hindert niemand, zu träumen und irrealistische Ziele zu haben. Somit werden Sie vermutlich noch lange unzufrieden leben. It’s up to you.

      • Linus Huber sagt:

        Die Frage muss doch eher lauten, wem die Regierung in erster Linie zu dienen hat, nämlich entweder der schweizerischen Bevölkerung oder eben etwelchen auf höhere Machtkonzentration gesinnten Lobbyisten von Grossunternehmen und Banken. Die menschlichen Argumente tönen immer gut, aber bevor jemand sie benutzen darf, sollte er persönlich z.B. einem “Flüchtling” bei sich zuhause Unterkunft und Eingliederungsmassnahmen bereitstellen und nicht einfach zulasten der ungefragten resp. ignorierten Allgemeinheit sich in künstlicher Empörung üben.

      • Peter Colberg sagt:

        Antwort an Herrn Jägger: Völkerwanderungen, sei es wegen Hungersnöten oder Kriegen, hat es schon immer gegeben. Die seit 2007 extrem hohen Zahlen von Einwanderern in die Schweiz wiederspiegeln einerseits die katastrophale Wirtschaftsslage der EU (Kollateralschäden der Einheitswährung und der noch andauernden Finanzkrise von 2008) aber auch eine offensichtliche, von Bern unterstützte EU Politik zur ständigen Erweiterung der Personenfreizügigkeit (Pfz) mit dem dogmatischen Ziel eines EU Beitritts. Da die Schweiz punkto Lebensqualität und Einkommen (markant fallend) ganz oben auf der Liste steht, ist es nicht verwunderlich das viele unser Land als „Eldorado“ betrachten, und dies im Vergleich zu Ihren eigenen Ländern wo geringe bzw. Fallende Gehälter und oft hohe Steuern die Norm sind. Ein Blick auf das Durchschittliche Gehalt im Tieflohnland Deutschland genügt (in Bern sind einige von dem „Hartz IV“ Modell inspiriert.)

        Meiner Ansicht nach ist die von der EU stark befürwortete Pfz, sowie die gegenwärtige Politik in bezug auf die exponentiell steigende Zahl von Wirtschaftsflüchtlingen aus Afrika und dem mittleren Osten in Richtung Europa, auch eine Reaktion auf markant fallende Geburtsraten und der Tatsache, dass unsere soziale Infrastruktur wegen der schnell älter werdenden Europäischen Bevölkerung aus dem Gleichgewicht geraten wird: die demografische Pyramide ist oben markant „zu schwer“. Zugleich ist jedoch das von hiesigen Politikern so gehegte Prinzip, dass es immer mehr Einwanderung braucht um die Wirtschaft im Namen des „Fachkräftemängels“ anzukurbeln, sehr kurzsichtig.

        Auch wenn die 80,000 bis 100,000 Einwanderer, die seit 2007 pro Jahr in die Schweiz strömen den hiesigen Unternehmen in der Baubranche oder dem Einzelhandel gegenwärtig Milliarden an Profit ermöglichen (daher das Wirtschaftswachstum), werden die von den Bürgern getragenen sozialen Kosten in einigen Jahrzehnten unbezahlbar werden: es wird immer mehr Einwanderung brauchen um die demografische Pyramide im Gleichgewicht halten zu können. Zudem gibt es jetzt schon Anzeichen dass die Exportwirtschaft im globalen Umfeld einer wirtschaftlichen Verlangsamung schwächelt: die beschönigten Zahlen der hiesigen Wirtschaftsleistung sind angeblich hauptsächlich dem internen Konsum der vielen Neuankömmlinge zu verdanken. Blasen jeglicher Art platzen immer plötzlich, auch wenn es noch so viele Argumente aus linken Kreisen in Bern (und Brüssel) gibt, die MEI nicht umzusetzen. Aus dieser Perspektive betrachtet sind unsere „Problemchen“ nicht ganz ohne.

        Immer mehr Menschen durch Masseneinwanderung auf einem begrenzten Gebiet (die tatsächlich bewohnbare Fläche unseres Landes ist wirklich klein) bedeutet implizit steigende Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt, fallende Gehälter (Angebot und Nachfrage), akuter Wohnungsmangel, Dichtestress im Alltagsleben der normalverdienenden Bürger, markante soziale und kulturelle Veränderungen die verständliches Unbehagen verursachen, und auch enorme Belastungen für die ohnehin schon stark bedrohte Umwelt. Einwanderung einer selektiven Art (Punktesystem wie Australien und Kanada) daher ist wünschenswert, vor allem wenn dies die Interessen der einheimischen Bevölkerung konkret schützt. Im linken Bern hat man dies noch nicht verstanden.

        Was zur Zeit abläuft ist nichts weiteres als wirtschaftliche Diskrimination gegen das eigene Volk, gesteuert der politischen und wirtschaftlichen Obrigkeit in unserem Land: verbeitete Altersarmut ist vorprogrammiert, ältere arbeitslose Arbeitnehmer wissen sich nicht zu helfen. Diese Tendenz ist interessanterweise auch in Deutschland und Grossbritannien zu beobachten, wo unter dem Vorwand des „Fachkräftemängels“ die Toren zur Masseneinwanderung aus der EU und anderswo breit geöffnet worden sind. Es ist fast als erleben wir gegenwärtig eine gewollte Europaweite Umverteilung und Mischung der Bevölkerung, die dem Gesamtprojekt des EU Politbüros und den führenden Eliten der Wirtschaft zugute kommen soll: die Schweiz ist hierbei keine Ausnahme.

        Die Antwort? Eine Einwanderungspolitik die die berechtigten Anliegen des Schweizer Souveräns prioritär einstuft und respektiert. Die Schweiz ist unserer einziger Lebensraum mit permanenten Bleiberecht, ein Lebensraum den wir für künftige Generationen schützen müssen. Wir können nicht der ganzen Welt helfen, und haben zudem ein Recht dass, was von vorigen Generationen dank harter Arbeit erschaffen wurde, zu erhalten.

        • Josef Marti sagt:

          Sehr gute Analyse. Das BIP pro Kopf war bisher stagnierend und fällt nach der Aufgabe des Mindestkurses sogar ins Negative. Sie machen aber den Fehler alles den “roten Linken” Kreisen in Brüssel und Bern anzulasten. Die treibenden Kräfte sind aber andernorts zu finden, nämlich va. bei den Lobbyisten des internationalen Kapitals sprich Economiesuisse, Avenir Suisse und Konsorten und vielen FDP, GLP, CVP, BDP Politikern welche die wahren EU Turbos sind. Wen wunderts, die EU ist ein neoliberales Konstrukt das zum Ziel hat, dank grenzenlosem Freihandel, PFZ, freiem Kapitalverkehr, Bankenderegulierung etc. die Lohnquoten so tief wie möglich nach unten zu nivellieren, um die leistungslosen Besitzeinkünfte sprich Zins, Bodenrente, Profit ins Unermessliche zu katapultieren. Dabei ist das Bürokratiemonster in Brüssel nichts anderes als ein verlängerter Arm dieser Lobbyisten auf dem Weg in die postmoderne Feudalgesellschaft.

        • Bruno Jägger sagt:

          Sie machen einen grossen Denkfehler. Die Schweiz ist klein, ja. Aber nicht kleiner als irgendeine andere Wirtschaftsregion dieser Welt, sei es Baden-Württemberg, Rhein/Ruhr, Randstad, Lombardei (um nur ein paar weniger in der Nähe zu erwähnen). Dabei leben wir weniger dicht wie die Bewohner dieser Regionen. Dies ist aus Effizienzgründen so. Auch die grössten Länder haben Hot Spots, wo die Menschen dichter wohnen. Es macht also Sinn. Ich verstehe daher nicht ganz was der Unterschied zu uns ist? Wieso soll dies ausgerechnet bei uns nicht funktionieren? Die Landesgrenze ist keine unpassierbare Mauer (wie es sich viele Nationalisten wünschen). Also erklären Sie mir bitte, wieso dieses Wacshtum bei uns problematisch sein sollte? Als kleiner Hinweis noch: schauen Sie sich mal die Rate vom Bevölkerungswachstum einiger Grossregionen an. Sie werden feststellen, dass deren Bevölkerung um ca. 1-3% jährlich wachsen. Die Schweiz mit ca. 1% ist da nichts besonderes und ist einfach eine von vielen europäischen Wirtschaftsregionen. Aber man muss dafür natürlich sein Weltbild etwas ändern und die Grenzen nicht als luftdichte Mauer betrachten.

          • Peter Colberg sagt:

            Herr Jägger: vieleicht möchten viele Schweizer nicht undedingt an Ihrer gewohnten Lebensqualität verlieren in dem Sie wegen immer mehr Einwanderern überall zusammengepfercht werden: was ist falsch daran vieleicht einige unserer schönen Landschaften vor der permanenten Betonierung zu schützen, eben um Platz und Luft,die jeder gesunder Mensch braucht, zu gewährleisten. Soll es hier etwa so voll werden dass wir uns noch gegenseitig auf die Füsse treten, und zwar im ganzen Land? Es dreht sich hier nicht darum die Grenzen als “luftdichte Mauer” zu betrachten, aber eher um die Notwendigkeit eine vernünftig gesteuerte Einwanderungspolitik zu gestalten wo einerseits die Bedürfnisse der Wirtschaft berücksichtigt werden, aber anderseits die hiesigen Arbeitnehmer nicht systematisch aus der Arbeitswelt verdrängt werden – was gegenwärtig leider der Fall ist. Weniger ist öfters eher mehr, die MEI muss umgesetzt werden.

          • Bruno Jägger sagt:

            Herr Colbert, Ihre Argumente machen Sinn und ich verstehe sie. Es geht schliesslich darum, den besten Kompromiss zwischen wirtschaftlicher Gesundheit und Lebensqualität zu finden. Absolut einverstanden. Wenn beides optimal gehalten werden kann, dann umso besser. Ich befürchte aber, dass man heutzutage leider ein paar Kompromisse machen muss. Und genau diese Kompromisse scheinen viele nicht zu akzeptieren. Die MEI, auch umgesetzt, wird sich nach dem Bedürfnis der Wirtschaft richten. Im Grunde genommen also das, was bereits heute der Fall ist, mit wenigen Ausnahmen. Ich würde mir keine allzu grossen Hoffnungen machen, dass die MEI demnach zu einer signifikanten Reduktion der Einwanderung führen wird.

  11. Rolf Wittwer sagt:

    Damit dürfte die Schweiz nach Abzug der nichbewohnbaren Flächen (Alpine Gegenden, Seen, Wälder usw) wohl zu den global an dichtesten bevölkerten und verbauten Länder sein (hauptsächlich im Mittelland).
    Die autochthone Bevölkerungsstruktur dürfte ab 10 -12 Mio derart ausgedünnt sein, dass man dereinst getrost sagen müsste, “la Suisse n’éxiste plus” – kein Politiker wird für klar hervorsehbare Konflikte und Konfrontationen jemals die Verantwortung übernehmen So will es Brüssel und die “Neue Weltordnung” (s.Internet)..

    • Josef Baumgartner sagt:

      Herr Wittwer: wieso ziehen Sie ausgerechnet alle Freiräume ab, welche uns soviel Rückzug und Erholung ermöglichen? Genau soviele Möglichkeiten fehlen nämlich in den meisten Grossräumen dieser Welt, weshalb die Schweiz eine deutlich höhere Lebensqualität aufweist als die meisten anderen besiedelten Regionen dieser Welt.

      • Peter Schmid sagt:

        Herr Wittwer spricht hier von der Siedlungsdichte Herr Baumgartner. Die schnell erreichbaren Freiräume gleichen an den Wochenenden schon eher Massenveranstaltungen, und Naherholungsgebiete stehen massiv unter Druck. NOCH haben wir eine relativ hohe Lebensqualität, aber diese ist für jeden fühl- und sichtbar rapide am sinken.

        • Bruno Jägger sagt:

          Die Siedlungsdichte sagt demnach absolut nichts aus wie man es ja selber sieht, da die Wälder, Berge, Hügel und Seen überall um uns herum sind, auch im Alltag. Und bezüglich Massenveranstaltungen am Wochenende: ich nehme sie gerne mal mit auf einer Velotour 20 Minuten mit dem Velo von der Stadt ZH Richtung Lägeren. Wenn das für Sie eine Massenveranstaltung sein sollte, dann beweist das nur eins: Sie leben in einer sehr eigenartigen Welt und haben keine Ahnung von Dichte! Ich bin letzten Samstag dort den ganzen Nachmittag vielleicht 50-60 Menschen vom weitem begegnet. Sie müssen halt nicht nach Zermatt oder auf dem Pilatus gehen, um sich zu erholen Herr Schmid. Hier zeigt sich also einmal mehr: das Hauptproblem liegt hauptsächlich in den Köpfen einiger.

          • Peter Schmid sagt:

            Die Siedlungsdichte beinfluss sehr wohl meinen Alltag Herr Jägger. Sei es im Verkehr, sei es die Tatsache dass ich immer weniger von den Wäldern und Bergen sehe (man wird praktisch zugebaut) sei es bei einem Ausflug in die Natur, wo es von Leuten wie Ihnen schon als einsam definiert wird wenn man inerhalb weniger Stunden “nur” unter 100 andere Leute zu Gesicht bekommt. Und Nein, das war weder in Zermatt (war ich einmal als Jugendlicher) noch auf dem Pilatus (war ich noch nie). Sondern ganz lokal in einer Gegend wo ausländische Touristen eher selten anzutreffen sind, und zwar regelmässig bei schönem Wetter. Auch Sie können die umunstösslichen Tatsachen die ständig mehr Schweizer wahrnehmen und deren Auswirkungen inzwischen auch in der Natur klar sichtbar sind, einfach so als “es geschieht nur im Kopf” wegreden Herr Jägger. Nur alleine schon die Tatsache dass immer mehr reguliert werden muss ist ja schon mal ein klares Anzeichen dafür dass die derzeitige Masseneinwanderung unsere Lebensqualität negativ beeinflusst.

  12. Fred Niederer sagt:

    Auch die “weltoffenen” sollten, anstatt alle Skeptiker und Bedenkenträger als fremdenfeindlichen zu verunglimpfen, sich langsam überlegen, was ein solches Wachstum für die Infrastruktur bedeutet und ob das verkraftbar ist?

    • Josef Baumgartner sagt:

      Ich mache mir da keine solchen Sorgen wie Sie. Denn, wenn es in Hunderten vergleichbaren Räumen auf dieser Welt funktoniert, sogar in deutlich dichteren Grossregionen, dann sollte es auch grundsätzlich hier funktonieren. Ausser man glaubt weiterhin, besser und angenehmer als die Mehrheit der Welt leben zu düfrne? So quais als Grundrecht? Bsp. Holland mit 17 Mio: wieso ist dort die Infrastruktur nicht kollabiert und die Lebensqulität fast so hoch wie bei uns Frau Niederer? Sehen Sie: Sie machen sich nur unnötige Sorgen.

      • Hanspeter Niederer sagt:

        Bei Ihnen habe ich den Eindruck, dass Sie eine ausgeprägte Ablehnung dagegen haben, sich Sorgen zu machen. Also einfach Augen und Ohren zu und gut ist – allerdings nur bis zum bösen Erwachen.

      • Fred Niederer sagt:

        @Baumgartner: Es geht nicht ums Sorgen machen, aber wenn das Szenario eintrifft sollte man schleunigst mit dem Bau von Schulen, Spitäler, dem Ausbau der Verkehrsnetze der Kanalisation, des Stromnetzes (wie soll das übrigens mit der Energiewende klappen?), …. anfangen. Wer A sagt, muss auch B sagen? Dazu höre ich von Links aber nichts!

      • Fred Niederer sagt:

        Nochmals @Baumgartner: Wenn man nur die nutzbare Flächen nimmt ist die Schweiz aber dann doch ziemlich kleiner, als Holland. Und wie gesagt, es geht nicht ums Sorgen machen, was fehlt ist ein Konzept und ein Plan.

        • Josef Baumgartner sagt:

          Das mit fehlendem Plan und/oder Konzept gehe ich mit Ihnen einig. Jedoch hören Sie bitte auf, der Schweiz ihre wertvollsten Flächen wegzunehmen und die restliche Fläche mit ganzen Ländern vergleichen zu wollen. Das ist mehr als absurd. In der Randstad in Holland reihen sich Städte der Grösse Zürichs oder Basel aneinander mit kaum Freiräumen. Was also soll bitte dieser Vergleich, wenn man weiss, dass man selbst vom Zentrum Zürichs aus in wenigen Minuten an wunderschönen Naherholungsgebiete ist (Bsp. Greifensee-Region) ist!

    • R. Merten sagt:

      Die “Weltoffenen” sind die Linken, Hr. Niederer. Und die haben ja das Ziel, die CH als Masseneinwanderungsland zu bezeichnen und die unbeschränkte Einwanderung als eine normale Tatsache zu betrachten. Schon allein das Parteiprogramm der SP ist derart unsinnig, dass von fehlgeleiteten linken Funktionären gesprochen werden muss. Was ich nicht verstehe, dass es eine stattliche Anzahl Genossen gibt, die diesen falschen Heilsbringern noch unkritisch hinterherlaufen !

      • Susanne Stünzi sagt:

        Merten: Wenn Sie bei Ihren “falschen Heilsbringern” – die mit dem Sünneli drauf – doch nur auch so kritisch wären, aber da habe ich noch nie was von Ihnen gelesen!

  13. Q.Meier sagt:

    Das Wichtigste zuerst: Für Bern wird etwas über 5% prognostiziert – Die REGK rechnet locker mit 10%. – was soll das ? Raumplanungs- und Siedlungskonzept II zurück an den Absender

    • R. Merten sagt:

      Man ist sich mittlerweile schon gewohnt, dass die Prognosen unserer Staatsfunktionäre danebenliegen. Man sollte diesen administrativen Moloch abbauen und auf vernünftige Grösse zurechtstutzen !

  14. Tom sagt:

    Spannend finde ich das prognostizierten Bevölkerungswachstum pro Kanton. Aus diesen Zahlen geht klar hervor, dass jene Kanton das grösste Wachstum aufweisen werden, die sich am aktivsten am Steuerwettbewerb beteiligen. Hier muss der Hebel angesetzt werden. Wir müssen diesen selbstzerstörerischen Wettbewerb beenden.

  15. Es geht so weiter bis es so weit ist das die Leute von selber nicht mehr kommen. Unsere Aemter sind bloss Schminke für eine wüstes Gesicht. Die Probleme von Ueberpopulation ist bekannt und nichts neues. Das aber eine ganze Nation sich selber ins Verderben reisst, und freiwillig seinen höchsten Lebensstandart aufgibt, zu Gunsten von Auswärtigen, ist neu in der Geschichte.

    Schade nur ist, dass die, die die Sauce anrichten am Schluss nicht selber essen werden. Unsere Kinder und deren Kinder, werden in einem Elysum-Like Panomara ihr Leben verbringen und uns in alle Ewigkeit in die Hölle verdammen, für was wir für sie angerichtet haben.

    • Johnny Bravo sagt:

      “Unsere Kinder und deren Kinder” werden dann vermutlich nicht mehr in der CH leben können. Sehr wahrscheinlich auch nicht mehr wollen.
      All den Beführwortern der Zuwanderung empfehle ich einen Anschauungsuntericht in zB. Brüssel, London oder Paris.

      • Peter Vogler sagt:

        Deutschland wäre sicher eine Option.Im schönen Land Brandenburg hat es sicher noch etwas Platz.29654,16 km^2, rund 2’547000 Einwohner,also etwa 83 Einwohner pro km^2.Nur auf längere Sicht wird auch das keine Lösung sein.Die Funktion von Wachstum wird leider immer wieder massiv unterschätzt.Der Erfinder des Schachspiels soll gefragt worden sein,welche Belohnung er dafür er wolle.Er sagte er wünsche sich für das erste Feld ein Reiskorn.Für das nächste die doppelte Anzahl Reiskörner,für das 3.Feld wiederum die doppelte Anzahl des 2 Feldes.Also 1,2,4,8,16 u.s.w.Auf dem 64.Feld sind es dann 2^(64-1) = 9 223 372 036 854 775 808 Reiskörner.Dazu kommt die Gesamtsumme aller bisheriger Felder ergibt dann total 2^64 Reiskörner = 18 446 744 073 709 551 616 Reiskörner.Das sind aber mehr,als es auf der ganzen Welt Reiskörner hat.

        • Philipp Meyer sagt:

          Bis es soweit ist, lieber Herr Vogler, hat der Mensch schon längstens andere bewohnbare Planeten entdeckt. Und bis dann sind Sie auch schon längstens tot. Man kann sich sein Leben aber natürlich unnötig kompliziert machen.

  16. Catherine Naville sagt:

    Wasser auf die Mühle der SVP und der MEI Ja Stimmenden… Die Regierung wird zunehmend unter Druck kommen und die Quittung im Herbst werden alle bekommen. Schade, dass es immer so viel Druck braucht, damit der Agent ausführt, was der Prinzipal (das Volk) will.

  17. Peter Wolf sagt:

    Die Niederlande hat 17 Millionen und bis jetzt geht es ihr noch ganz ordentlich.

    • Franz Kaufman sagt:

      Na dann bin ich aber froh, dass die auch soviele Berge haben wie wir.

      • Philipp Meyer sagt:

        Leider nein. Die Niederlande haben nicht soviele Freiräume und Natur wie wir. Da haben wir es in der Schweiz mit den vielen Seen und Bergen tatsächlich deutlich schöner, da diese ja unbebaut und somit beinahe wild bleiben. Nicht erstaunlich rangiert die Schweiz oft ganz oben in der Rangliste der Lebensqualität.

      • Philipp Meyer sagt:

        Leider nicht. Die Niederländer haben es nicht so schön wie wir mit den vielen Seen und unbebauten Berge, welche uns Rückzug und Erholung von fast überall her ermöglichen. Nicht erstaunlich rangiert die Schweiz ja sehr oft zuoberst auf den Ranglisten von Lebensqualitäts-Studien. Die Berge und Seen sind nämlich genau der Grund, wieso die Schweiz als Naturparadies wahrgenommen wird.

    • Stevens sagt:

      Die Niederlande si d such doppelt so groß wie die Schweiz

      • Philipp Meyer sagt:

        Stevens: nein.

        • Stevens sagt:

          Ich weiss natürlich auch, dass CH und NL etwa gleich gross sind. Nur ist in der CH etwa die Hälfte der Fläche Berge. NList hingegen zu 100% flach und fruchtbar.

          Sie können jetzt rechnen wie sie wollen

          • Philipp Meyer sagt:

            Offenbar erlauben Sie sich ja selber zu rechnen wie Sie wollen. Man ziehe doch einfach alle Erholungsgebiete der Schweiz ab, welche nicht überbaut werden und deshalb so wertvoll sind, nicht wahr, und vergleiche sie mit der Fläche eines ganzen Landes, welche weniger solche Rückzugsmöglichkeiten sowie tolle Aussichten und Seen/Berge aufweist? Damit haben Sie nur einen sehr absurden nichtssagenden Vergleich gemacht. Bravo. Gerade beim Thema Wohlfühlen und Lebensqualität sind diese nicht überbaubaren Landschaften, welche sie auf Eigeninitiative einfach abziehen, so wertvoll Herr Stevens.

          • Peter Schmid sagt:

            Waren Sie eigentlich schon Mal in unseren Bergen Herr Meyer? Wissen Sie eigentlich wie viel davon überhaupt als “Erhohlungszone” benutzbar ist, und wie strapaziert diese Zonen inzwischen sind? Das gleiche gilt übrigens für unsere Seeufer. Fakt ist, die Siedlungsdichte ist in der Schweiz höher als in Holland. Fakt ist, seit der PFZ ist Die Lebensqualität der meisten CH dadurch massiv gesunken, bei ansteigender Arbeitsplatzunsicherheit und stagnierenden Löhnen. Fakt ist, die PFZ hat den angebl. “Fachkräftemangel” anscheinend nicht behoben sondern verschärft. Fakt ist, die Masseneinwanderung hat das AHV-Problem nicht gelöst sondern verschoben und zusätzlich verschärft.

          • Philipp Meyer sagt:

            Herr Schmid, und ich dachte immer, die Berge seien keine Sieldungszonen, da Sie ja darauf beharren, ein neues Modewort zu missbrauchen: Siedlungsdichte und dass viele solcher Flächen gar nicht besiedelbar seien? Das stimmt also doch nicht…ja Herr Schmid, ich bin ab und zu gerne in den Bergen (viel zu selten). Und es zeigt mir nur eins: Sie haben ein komplett falsches Weltbild, wenn nun sogar die Berge für Sie keine Erholung mehr sind. Ausgerechnet das was viele Ausländer am meisten an der Schweiz lieben! Kaum zu fassen. Erstaunlich also, dass die Berge so beliebt sind und die Schweiz allgemein als Naturparadies gilt, wenn doch diese Ausländer alle viel weniger dicht wohnen wie wir, gemäss Ihrer nichtssagenden “Siedlungsdichte”…

          • Peter Schmid sagt:

            Wo habe ich denn behauptet dass die Berge besiedelbar seien? Haben Sie meinen Beitrag überhaupt gelesen? Die Naherhohlungsgebiete (dafür muss man noch nicht einmal auf den Pilatus) sind teilweise schon arg unter Druck geraten und die Eiger-Nordwand eignet sich nun mal nicht als “Erholungsraum” für die meisten Leute. Ebenfalls ändert die Existenz von Bergen und Seen absolut nichts an der Tatsache dass das alltägliche Leben von Jahr zu Jahr mühsamer wird. Und dies hängt nun mal von der Siedlungsdichte ab, und nicht von der Anzahl der Berge welche dank dem neuesten “Hasenstall” kaum mehr sichtbar sind.

        • Philipp Meyer sagt:

          Schmid: dann fahren Sie mal in den Jura oder den Schwarzwald. Oder in 10-12 Minuten S-Bahn von Zürich-Stadelhofen sind Sie am Greifensee. Ich verbrach gerade meinen Sonntag dort an einem kleinen Strand. Es waren vielleicht 20 Leute anwesend. Sorry aber unter Menschendichte verstehe ich offenbar etwas anderes als Sie. Wir sind nunmal ein eher urbanes Land. Sie können nicht erwarten, dass man in so einem Land sich so fühlt we in einer Wüste. Geben Sie mir ein paar Beispiel von anderen Wohlstandsregionen auf dieser Welt, von welchem der Hauptteil der Menschen in so wenig Zeit im Grünen ist? Um z.B. aus Toronto oder Montreal zu fahren, braucht es bereits fast eine Stunde. Da wären wir von ZH aus schon längstens im Schwarzwald oder im Zürcher Oberland. Die geringe Grösse unserer Städte ist nämlich ein Vorteil. Und wieso höre ich immer wier von vielen Ausländern, dass bei uns alles so schön grün und naturnah sei und sie es gar nicht als dicht erleben? Und es sind keine Chinesen, sondern Franzosen, Deutsche, Engländer, Amis und sogar Russen. Sorry aber ich kann Ihre Meinung wirklich nicht teilen.

  18. Alex G. sagt:

    Mir machen die damit verbundenen Infrastruktur-Kosten grosse Sorgen. Höhere Bevölkerungszahlen bedeuten grössere Investitionen in Wasserversorgung, Abwasser, Strassen, ÖV, Sicherheit, Strom, Gesundheit, Umweltschutz, etc. Diese Kosten werden uns alle noch massiv beschäftigen.

    • Christoph Gut sagt:

      Höhere Bevölkerungszahl bedeutet aber auch mehr Steuereinnahmen.

      • Hugo Binz sagt:

        Ach ja Herr Gut? Zahlen dazu? Ist es nicht so, dass viele Zuwanderer Bezüger von Staatsleistungen sind und die Kosten von den immer weniger werdenden Zahler zu übernehmen sind? In meinen Arbeitsbereich ist es so, dass immer mehr Kosten bei sinkenden Einnahmen entstehen. Freiwillige Zahler vor!

        • Josef Baumgartner sagt:

          Herr Binz, nein das ist kompletter Unsinn, welches oft propagiert wird. Meistens von den rechts-Nationliasten. Tatsächlich ist es so, dass die Mehrheit der Einwanderer für den Staat eine Einnahmequelle sind.

        • Matthias Koher sagt:

          Nein, ich denke momentan bringen die meisten Zuwanderer tatsächlich mehr Steuereinnahmen. Den der grösste Zuwachs machen nicht die Asylbewerber oder der Familiennachzug aus, sondern sogennante “Fachkräfte”.

          • Lena Meier sagt:

            @ Josef Baumgärtner: das ist faktenfreier Unsinn. Der Großteil der zusätzlichen Jobs wird in Bereichen geschaffen welche vom Steuerzahler finanziert werden wie Verwaltung und Bildung. Hat nichts mit rechts oder links zu tun, ist schlicht und ergreifend so.

          • Christian Schumann sagt:

            Falsch, Herr Koher, die steuerzahlenden Fachkräfte machen 40% aus, 60% sind nicht arbeitende Familienmitglieder sowie Asylsuchende. Diese 60% brauchen auch Platz, Mobilität, Wohnungen, Schulen, Krankenhäuser, etc. Da tickt eine gewaltige Zeitbombe, die sich nicht von selbst entschärfen wird. Je früher man das Steuer herumreisst, desto besser.

          • Philipp Meyer sagt:

            Lena Meier: jetzt wird aber doppelt absurd. Die meisten von Einwandreren ausgeführten Jobs sollen in der Verwaltung sein? Haben Sie Zahlen die dies belegen? Und auch wenn dies stimmen würde, erklären Sie mir denn bitte, wieso ein Beamten-Einwanderer denn keine Steuern zahlen und sich somit nicht an die gemeinsamen Kosten beteiligen sollte? Einmal mehr Wunschdenken pur…

          • Peter Schmid sagt:

            Die Statistiken zu Frau Meiers Argument sind frei verfügbar Herr Meyer. Das “Jobwunder” der PFZ Jahre fand zu über 60% beim Staat statt. Gab übrigens auch schon Artikel beim Tagi darüber.

          • Roger sagt:

            @Scmid: z.B. hier (Quelle: Blick, 15.02.2013)
            “Das Jobwachstum bleibt mit 5,9 Prozent weiter hinter den 18 Prozent Bevölkerungswachstum zurück.”
            “Die Ergebnisse im Detail: Zwischen 1991 und 2012 (jeweils 3. Quartal) sind in der Schweiz netto 195’000 zusätzliche Jobs entstanden.
            Davon stammen 244’300 aus den Bereichen Gesundheit (+156’200) , Bildung (+52’600) und Verwaltung (+35’500). Also mehr oder weniger vom Staat.
            Alle übrigen Branchen haben per Saldo 50’000 Stellen verloren. Bleiben unter dem Strich rund 195’000 Vollzeitstellen.”

          • Josef Baumgartner sagt:

            Peter Schmid: und heisst das also, dass die Staatsangestellten keine Steuern zahlen müssen? Das war ja der wesentliche Teil dieser Diskussion, da davon ausgegangen wird die meisten Einwanderern würden sich nicht an die Kosten beteiligen sondern nur eine Last sein.

          • Peter Schmid sagt:

            Nein heist es nicht Herr Baumgartner, es heist lediglich dass die “Wirtschaft” ein Grossteil der Einwanderer dazu benützt Schweizer durch billigere Arbeiter zu ersetzten. Diese Einwanderer brauchen aber Infrastruktur, medizinische Betreung, Schulen, Verwaltung. Weshalb die wirklich neuen Stellen beim Staat entstehen (finanziert durch unser aller Steuern!) und nicht bei der ständig jammernden Wirtschaft. Zusätzlich haben inzwischen viele der so verdrängen Schweizer Arbeitnehmer ihr Privatvermögen aufgebraucht und tauchen langsam aber vermehrt in den Sozialhilfe Statistiken auf. Wir Schweizer finanzieren also indirekt und auf doppelte Weise auch noch die Lohnkosteneinsparungen der Wirtschaft! Dies natürlich noch zuätzlich zu all den anderen Nachteilen die wir noch zu tragen haben.

  19. Peter Madörin sagt:

    Wetten, dass die MEI-Gegner demnächst mit einem Gutachten “nachweisen”, dass die Schweiz akut vom Aussterben bedroht ist.

    • Roger sagt:

      Ist ka auch so, wenn man die Zahlen des BFS anschaut. Die jährliche Zunahme der Schweizer im Szenario entspricht ziemlich genau den jährlichen Einbürgerungen und die restliche, grössere, Zunahme von 500’000 in Zehn Jahren werden als Zunahme der ausländischen Bevölkerung ausgewiesen.

  20. Sandro Bühler sagt:

    Wann wird endlich die MEI streng umgesetzt? Es reicht – bald leben wir in einer Metropole, die vom Genfersee nach St. Gallen reicht. Die Schweiz ist – rechnet man die unbewohnbaren Alpen nicht mit – jetzt bereits neben den Niederlanden das am dichtesten besiedelte Land Europas. Wir müssen uns jetzt entscheiden: Wirtschaftswachstum und neoliberale EU-Gläubigkeit oder Lebensqualität und Steuerung der Zuwanderung.

    • Monique Schweizer sagt:

      Bühler: Glauben Sie immer noch an eine “strenge Umsetzung” der MEI! Daran sind ja nicht mal die Initianten und deren Lobby- und Interessenverbände interessiert, darum haben sie sich ja auch immer um eine konkrete Zahl gedrückt und auch sonst mit falschen Zahlen operiert, die dann dem BR in den Mund gelegt wurden!
      .
      Sie sollten sich lieber mal Ihre leicht naiv anmutende SVP-Gläubigkeit abschminken – solange sie auf diese Mogelpartei reinfallen, werden Sie auch immer nur Mogelpackungen bekommen! Selberschuld!

      • Voitel sagt:

        Frau Schweizer,was wollen Sie eigentlich!12mio Einwohner oder was?SVP ist keine Mogelpartei,aber Sie sind eher von der SP!Können Sie mir sagen,was Lebensqualität ist,wenn alles zubetoniert ist unwirksam keinen Lebensraum mehr haben!

        • Monique Schweizer sagt:

          Voitel; Nein wirklich durchdachte Vorschläge die alle Vor- und Nachteile transparent aufzeigen und nicht so populistisches Getöse voller falscher Versprechungen und untermauert von teilweise schamlosen Lügen wie die SVP dies eben produziert!
          .
          Aber von mir aus Herr Voitel glauben Sie halt Ihrem Blocher, das könne man in Brüssel einfach so schnell mal ausjassen und die sauteuren planwirtschaftliche Umsetzung kann dann der Blocher einfach aus der Schublade holen!
          .
          Und glauben Sie ja nicht, die nehmen dann wirklich auf die Bevölkerung Rücksicht, da wird dann zuerst die Wirtschaft bedient und wenn die Wirtschaft 100’000 will, dann bekommt sie sie auch!

          Und wenns dann scheitert, dann finden jene Kreise dann sicher wieder eine oberfaule Ausrede um es den Linken in die Schuhe zu schieben, kennen wir doch mittlerweile dieses dümmliche Spiel, aber politischer Anstand und mal Verantwortung fürs Scheitern übernehmen war ja noch nie eine Kernkompetenz der Rechten!

        • Philipp Meyer sagt:

          Voutel, ich Denke SIe werden Ihre Frage selber beantworten können. Wieso ziehen Sie nicht in die Sahara oder nach Sibirien? Dort also wo niemand wohnt und die eine unberührte Natur geniessen könnten? Richtig, dort würden Sie nämlich keinen Job, keine Freunde und keinen Menschenkontakte haben. Dies ist auch der Grund, wieso auch in riesigen Ländern sich die Bevölkerung auf ein paar wenige Grosstädte verteilt. Und die meisten Menschen wollen in solchen Grossräumen wohnen. Auch Sie. Also ist das lediglich ein Naturgesetz. Auch mit 12 Mio. liesse sich gut leben, wenn man intelligent plant und die Schweizer aufhören würden, ihre Häuschen im Grünen zu bauen und somit das Land zu zersiedeln.

          • Hanspeter Niederer sagt:

            Ein fulminantes Plädoyer für die Errichtung eines Ameisenhaufens im Mittelland, den notabene alle Ameisen herbeisehnen … Und ja, es sind ausschliesslich Schweizer, die Einfamilienhäuser im Grünen bauen und kein einziger Zugewanderter … LOL

    • Philipp Meyer sagt:

      Das Argument “dichteste Land” ist schon lange widerlegt. Es sagt nämlich so gut wie nichts aus. Man vergleich ein winziges Land wie die Schweiz mit riesigen Ländern, die zu 99% aus einer Wüste bestehen. Vielmehr ist für die Wahrnehmug der Dichte der unmittelbare Raum wichtig, in dem sich die Mehrheit der Menschen aufhält. Sagen wir mal 30×30 Km. Hier merkt man z.B. dass die Mehrheit der Australier dichter wohnt als der Durchschnitts-Schweizer im dichtesten Teil der Schweiz (Aargau/Zürich), obwohl die Dichte Australiens bezogen auf das ganze Land deutlich kleiner ist. Tatsächlich leben die Australier aber 99% ihrer Zeit dichter als wir. Das Gleiche die Kanadier. Man braucht dafür auch nur einen Blick auf die Satellittenkarte Europas zu werfen, um zu merken, dass viele Regionen Europas deutlich dichter sind als die Schweiz. Mit diesem Argument sollte mir demanch bitte niemand mehr kommen.

      • Peter Schmid sagt:

        Ich habe 10 Jahre in Australien gewohnt Herr Meyer. Hochhäuser gibt es nur in den Geschäftszentren von Sidney, Brisbane und Melbourne. Mehrfamilienhäuser sind auch in den Städten die Ausnahme und nicht die Regel. Und auch die Statistiken anerkennen dass die CH (ausnahme Stadtstaaten) eines der dichtesten besiedelten Länder der Welt ist. Was Sie hier von sich geben entspricht in keinster Weise der Wahrheit Herr Meyer!

        • Philipp Meyer sagt:

          Herr Schmid, ob Sie tatsächlich in Australien gewohnt haben sollen, wissen wohl nur Sie. Sie können das aber auf ziemlich einfache Weise selber nachrechnen: schauen Sie sich die Städte und Grossräume von Australien an. Deren Bevölkerungszahlen sind bekannt. Deren Flächen ebenfalls. Und nun schauen Sie wieviele Menschen von der gesamten australischen Bevölkerung in solchen Grossräumen wohnen. Und Sie werden unweigerlich zum gleichen Schluss kommen wie ich: die Mehrheit der Australier wohnt in dichteren Siedlungsräume als Herr und Frau Schweizer. Also schauen Sie mal und antworten bitte erst, wenn Sie Ihrer Wahrnehmung mit soliden Zahlen belegen können. Alles andere bringt nichts, denn. diese passiert nur auf Ihre persönliche Wahrnehmung, die Sie ganz offensichtlich in die Irre führt.

          • Peter Schmid sagt:

            Dieser Vergleich ist etwa genau so sinnvoll wie ein Vergleich mit Manhattan. Wenn schon dann müssten sie die Stadtzentren Australiens mit den Stadtzentren der Schweiz vergleichen. Da Sie mir ja offensichtlich nicht glauben; Die Städte Australiens sind auch via Google Earth anzuschauen. In Australien bezeichnet man die beinahe ausschliesslich einstöckigen Stadt-Teile als “urban sprawl” was nichts anderes als Zersiedelung bedeutet. Man hat vielleicht ein mit wenigen Hochhäusern bestücktes Stadtzentrum mit relativ hoher Siedlungsdichte, aber schon wenige Kilometer vom Zentrum entfernt ist Einfamilienhäuschen-Land. In Australien kann sich auch der Mittelstand noch ein Haus leisten.

          • Bruno Jägger sagt:

            Herr Schmid, ich habe Sie gebeten konkrete Zahlen und Quellen zu bringen falls Sie es weiterhin nicht verstehen wollten. Sie haben keine einzige konkrete Angabe gemacht. Ja die australischen Städte sind ähnlich wie die US-Städte aufgebaut: ein kleines Zentrum mit Wolkenkratzern und riesiger endloser “Sprawl” mit kleinen Häusern. Und nun zu den konkreten Angaben:
            Die Agglomerationen Sydney, Melbourne, Brisbane, Perth und Adelaide zusammen haben 15.315 Mio. Einwohnern (Quelle: http://www.citypopulation.de, eine zuverlässige Quelle für die Grösse und den Vergleich von weltweiten Agglos). DIese 5 Agglomerationen weisen gleichzeitig eine gesamte Fläche von 22’272 Km2 auf. Das ergibt eine durchschnittliche Dichte von 688 Einw/Km2. Und darin wohnen 15.315 der ca. 23 Mio Australier = 66%.

            Und nun machen Sie das Gleiche in der Schweiz. Auf ungefähr vergleichbarer Fläche ist das Mitteland (ca. 30% von 41’000 km2 = ca. 12’500 Km2). Hier wohnen ca. 5 Mio Menschen. Dies ergibt eine Dichte von 400 Einw./Km2. Und es sind auch fast 66% der Schweizern, welche auf dem Mitteland wohnen.

            Und nun haben Sie hoffentlich endlich verstanden, dass die Mehrheit der Australier in einem dichteren Siedlungsraum wohnt wie die Mehrheit der Schweizer. Das war meine ursprüngliche Aussage, welche Sie angezweifelt haben.

            Noch Fragen?

          • Peter Schmid sagt:

            Diese Darstellung ist nicht korrekt Herr Jagger. Die Stadt-Zentren (nur in sehr wenigen Städten Australiens) sind wie Sie ja zugegeben haben sehr klein (in Falle von Australien meistens nur wenige Quadratkilometer gross) und sehr verdichtet. Das heisst ähnlich wie in Städte wie New-York oder Toronto ist die Siedlungsdichte dort enorm, was die offizielle Siedlungsdichte auf Stadgebiet nach oben treibt. Faktisch wohnt aber auch in Städten wie Sidney und Melbourne der weitaus grösste Anteil der Menschen in Einfamilienhäusern in den Aussenquartieren und in den Vororten (letzere werden nicht als Stadtgebiet bezeichnet werden und sind deshalb auch nicht in den statistischen Zahlen vorhanden). Die von Ihnen angegebene Zahl betrifft nicht die Mehrheit der Australier wie Sie es hier darstellen.
            Und jetzt kommt der ganz grosse Unterschied, wo Sie und Herr Meyer anscheinend Mühe haben zu verstehen. Diejenigen Leute (meist Top-Verdiener welche sich das überhaupt noch leisten können) die super verdichtet im Zentrum von Sidney, Surfers-Paradise, Manhattan, London oder Zürich wohnen sind zum grössten Teil und erst in den letzten Jahrzehnten dort eingewandert – FREIWILLIG. Zudem wurden diese Städte jüngeren Datums schon komplett anders geplant als die bis weit ins Mittelalter oder noch älter zurückzuführende Städte inder Schweiz (Platz für Verkehr usw…).

            Wer ausländische Stadt-Zentren mit der Situaton in einem ganzen Land vergeicht hat einfach nichts begriffen. Die Mehrheit der Schweizer will eben genau KEIN Manahattan oder Hong-Kong, vor allem auch weil uns diese Einwanderung die übrigens die höchste pro Kopf in der gesamten OECD ist (und damit eben höher als in Länder wie Amerika, Kanada und Deutschland. Das muss hier auch wieder mal gesagt werden) ausser den vielen schon hinlänglich bekannten und klar sicht- und fühlbaren Nachteilen kaum etwas gebracht hat! Auf den Beweis dass es uns dank PFZ besser geht warten wir noch, die Nachteile müssen wir tagtäglich chon länger ertragen.

          • Bruno Jägger sagt:

            Herr Schmid, um absolut exakte Ausxsagen über die Dichte zu ermöglichen, müsste man von jedem Menschen seinen Alltag und den genauen Raum kennen, welcher er beansprucht (10×10 Km? 20x20Km usw.?). Man könnte danach für jedes Land oder Region ein Häufigkeits-Diagramm erstellen mit der Dichteverteilung. Das geht aber leider nicht, denn diese Daten sind nicht vorhanden. Daher muss man sich auf Räume “menschlicher Grösse” beschränken, für welche Informationen vorliegen. Sie werden Mühe haben, mir zu beweisen, dass 15.315 Mio. Menschen auf 22’272 Km2 weniger dicht wohnen wie 5 Millionen auf ca. 12’500 Km2, gesamthaft gesehen. Das ist mathematisch Herr Schmid und sogar Primarschule-Niveau. Im Fall von australischen Städten sind diese (im Gegensatz zu den Schweizern) sehr klar mophologisch definiert. Die Grenze ist ziemlich eindeutig zwischen Siedlungen und Land. Sie können sich mal die Karte von Sydney auf Google-Maps anschauen. Hier wird auch der enorme Grössenunterschied zwischen unseren Städtchen und die riesigen Agglomerationen Australiens ersichtlich. Vergleichen Sie ruhig mit der Schweiz. Und Ich spreche überhaupt nicht nur vom Zentrum sondern von der gesamten Agglomeration inklusive den von Ihnen erwähnten Häusern, welche sich hühnerstallmässig aneinander reihen. So ähnlich wie in unseren Villenquartieren mit Gärtchen. Nun sind Sie bei uns in 4-5 Km Luftdistanz vom Stadzentrums Zürichs aus in ganzen Wäldern. In Australien müssen Sie hingegen zuerst ca. 20-30 Km weit fahren, um aus den Grosstädten und auch diesen unendlichen Villenquartieren raus zu kommen. Dann sind Sie zwar erst recht in der kompletten “Wildnis”, welche bei uns nirgends existiert aber, aber sind durch einen dichteren Raum gefahren als bei uns und haben längere Zeit dafür benötigt. Damit Sie das Thema Dichte allgemein besser verstehen, eine Frage an Sie: stellen Sie sich vor Sie pendeln täglich zwischen Zürich und Bern. Nun stelle man sich vor man hänge ganz Australien ans Engadin. Die Dichte der Schweiz wird sprungartig sehr klein werden. Einverstanden? Inwieferrn ändert sich nun Ihre DIchte-Wahrnehmung im Alltag Herr Schmid, wenn Sie weiterhin nur zwischen Bern und ZH pendeln? Richtig: gar nicht! Somit möchte Ihnen zeigen, dass man die Dichte von Räumen miteinander vergleichen muss in welchem die Menschen leben und nicht ganze Länderdichten miteinander vergleichen, diese sagen nämlich absolut nichts aus. Und nun hoffe ich, dass Sie die Fakten endlich akzeptieren, welche wie gesagt mathematisch nicht widerlegbar sind. Was aber klar ist, ist dass wenn man in Australien ausserhalb der Siedlungsräume ist, einen riesen Raum für sich alleine hat. Für die Mehrheit hat dies im Alltag aber kaum einen Bedeutung.

        • Bruno Jägger sagt:

          Noch etwas Herr Schmid: Bevölkerungsentwicklungen 2013: 1. Luxemburg +2.35%, 2.Italien +1.84%. Die Schweiz hatte ca + 1%. Ihre Aussage stimmt daher nicht, wonach die Schweiz die allergrösste Einwanderungsrate hat.

  21. Peter Jenzer sagt:

    Mit den Sans-Papiers und allen die schwarz hier sind haben wir die 9 Millionen bereits geknackt…….wetten ?

  22. Roger sagt:

    Im aktuellen Szenario geht das BFS von einer Exponentiellen Abnahme der Zuwanderung aus. Bis 2023 soll die Ausländische Wohnbevölkerung um 21% zunehmen. Bleibt die heutige Zuwanderung konstant, würde die ausländische Wohnbevölkerung jedoch um 36-47% zunehmen. Gemäss der Vorhersage, würde die Ausländische Bevölkerung 2015 um 71’000 zunehmen, 2023 wird sich der Wert halbiert haben auf 34’900 und 2060 wird die Ausländische Bevölkerung noch um 730 Personen zunehmen. Ist das realistisch?

  23. Markus Petersen sagt:

    Es gibt sehr wohl eine Möglichkeit, Bevölkerungsentwicklungen vorherzusagen: Man muss einfach nur aufhören, sich selbst und die Bevölkerung anzulügen und viel zu tiefe Annahmen zu verwenden. Aber dann könnte man ja diejenigen, die für ein vernünftiges Wachstum plädieren, nicht mehr als Lifestyle-Faschisten beschimpfen, so wie in “Das Magazin” vor der Ecopop-Abstimmung.

  24. Auf gut Deutsch, die “Fantasie-Zahlen” die von der SVP vor der MEI und von den ECOPOPlern vor den Abstimmungen hochgerechnet wurden – die Zahlen, für die sie Spott und Hohn geerntet haben – sind sogar noch zu vorsichtig prognostiziert. Die ganze Zuwanderungsmisere ist sogar noch viel schlimmer als uns die Bundesstatistiker gesagt haben – denn die heute veröffentlichten Zahlen waren schon vor einem Jahr klar! Der Bund hintergeht das Volk und betrügt vor Abstimmungen regelmässig mit falschen zahlen!

  25. CATO MAJOR sagt:

    Anhand der präsentierten Zahlen ist es also denkbar, dass es 2025 effektiv 11 Mio. sein könnten.

    • Marcel Senn sagt:

      Blödsinn: Heute 8.25 Mio und auf 11 Mio wären das 275’000 Zuwanderer netto pro Jahr?? Die gebärfaulen Eidgenossinnen mit kläglichen 1.41 Kindern/Frau resp 1.52 inkl den Ausländerinnen werden ja nicht plötzlich über Nacht zu Gebärwundern, die gehen lieber shoppen!
      Zuerst denken, rechnen und dann Kommentare schreiben “grosser Cato”!!

      • Marcel Senn@…Mein Gegenvorschlag: 1.0 Kinder/Frau inkl Ausländerinnen, damit die schädliche Masseneinwanderung (ME) kompensiert wird und die Bevölkerungszahl in der Schweiz wieder auf ein erträgliches Mass schrumpft. Bewahrung unseres Wohlstandes und Sozialfrieden bei ungebremster ME ist nicht möglich. Dass die ME leider bis zum Nimmerleinstag fortschreiten wird, dürfte nach der hartnäckigen Verweigerung gegenüber dem Souverän und der Umsetzung der MEI durch unsere höchst mutig kämpfende Regierung gegen EU-Repressionen inzwischen allen bewusst geworden sein.

        Zuerst denken, rechnen und dann Kommentar schreiben Herr Senn!

        • Marcel Senn sagt:

          Sagesser: Sie haben nun mal keine Ahnung von demographischen Entwicklungen resp. benötigter Kinderzahl um eine Bevölkerung stabil zu halten – die liegt nämlich bei 2.1 bis 2.15 Kinder pro Frau (die sogenannte standartisierte Geburtenrate) – Eidgenossen wird es mit 1.42 Kindern schon in 10 Generationen damit keine mehr haben — mit 1 Kind/Frau gehts noch viel schneller — Beweis: 100%*0.66^10= 1.6% Resteidgenossen in 10 Generationen – rechnen Sie selber nach (0.66= 1.42/2.15)!
          .
          Und wir werden bis 2035 und dann anhaltend eine währschafte Rentnerschwemme (Jahrgänge 1943-71 tw jetzt schon Rentner) bekommen, während die erwerbstätige Bevölkerung abnimmt — von heute fast 4 Erwerbstätigen auf dann 2 pro Rentner!
          .
          Wieso wohl sind die Chinesen wieder am wegkommen von der Ein-Kind-Familien-Politik ab 1978 — weil sie gemerkt haben, dass die chinesische Bevölkerung auch schon bald mal hoffnungslos am überaltern ist!
          .
          Also bevor Sie meine Sprüche kopieren, will ich von Ihnen mal was Sustantielles hören und nicht diese elendigliche MEI-Gejammere – diese per Zufallsentscheid und viel manipulativen Lügen durchgekommene Initiative ist nämlich keine wirkliche Lösung sondern nur noch ein zusätzliches Problem mehr!

      • Roland Gurtner sagt:

        Nun lieber Cato, woher haben Sie die Zahl 8,25 mio? Bin sehr interessiert über Ihre Quellenangabe! Es hat sich leider in den letzten Jahren gezeigt dass Angaben betreffend Bevölkerungs-Menge, Zuwachs und Zuwanderung, wie auvh wirtschaftliche Leistung der Zuwanderer und die damit zusammenhängende negative Entwicklung der Sozialwerke, ausnahmslos schöngeredet wurden!
        In dieser Beziehung erreicht unsere Regierung nicht einmal das Niveau der Fifa!
        Bei weitem nicht!
        Deshalb Carlo nicht alles glauben was schön ist, Samichalaus, Osterhase, ehrliche Politicker usw. Gibt es nicht! Ausnahmen bestätigen die Regel! Aber vielleicht gibt es nicht einmal die Ausnahme!

        • Marcel Senn sagt:

          Gurtner: Sie meinten wohl mich damit – der “grosse Cato” hat davon nix geschrieben
          Bundesamt für Statistik – siehe unten — wenn Sie es genauer wissen wollen (Details googeln Sie doch selber im BfS)
          2011 7 954 662
          2012 8 039 060
          2013 8 139 631
          2014 8 236 573

          Gruss vom Samichlaus, Osterhasen und Sepp Blatter – um auf Ihrem Level zu antworten 🙂

        • Roger sagt:

          Ich denke die 8.25Mio kommen vom Bundesamt für Statistik, Stichwort “Bevölkerungsstand und Bevölkerungswachstum”
          Dort steht “Ständige Wohnbevölkerung am Ende der Periode 2014: 8.2366 Mio”.

        • Philipp Meyer sagt:

          Herr Roland Gurtner, was schwaffeln Sie denn da? Wieviele Einwohner die Schweiz zurzeit hat, kann man auf sehr einfache Art nachschauen. 8.25 Mio sollten ziemlich exakt stimmen.

  26. H.J. Illi sagt:

    Wenn man im Abstand von 5 Jahren eine Prognose abliefert die jedesmal massiv zu tief ist, ist man dann unfähig oder nur lernresistent ?

  27. w.schwager sagt:

    Gott sei Dank habe ich der Massen-Einwanderung-Initiative zugestimmt.
    Ich bin ansonsten absolut kein SVP-Sympathisant aber diese Initiative muss so rasch als möglich umgesetzt werden.

    • Peter Madörin sagt:

      Alle Undemokraten, die den “falschen Volksentscheid” mit einer zweiten Abstimmung korrigieren wollen, würden sich noch wundern: Eine nächste MEA würde wohl über 60% Zustimmung bringen. Umgesetzt würde sie aber auch dann nicht…

      • Philipp Meyer sagt:

        Gerne erinnere ich an die Ecopop, welche für viele eine Art zweite MEI war bzw. als solche angesehen wurde. Diese wurde massiv verworfen. Aber träumen Sie schön weiter Herr Madörin.

  28. Andreas Steiner sagt:

    Clever eingefädelt. Dass in Kürze 10-12 Millionen in der Schweiz wohnen, ist jedem klar, nur wenn man das bereits vor 10 Jahren verkauft hätte, dann hätte es ein Volksaufstand gegeben. Salamitaktik nennt man das.

    • Philipp Meyer sagt:

      Für mich sind das alles noch sehr niedrige Zahlen. Das Beispiel Holland mit 17 Millionen auf der Fläche der Schweiz oder von Belgien mit 11 Mio auf einer sogar kleineren Fläche, zeigt mir, dass die Problem bei der Mentalität der Menschen selber und nicht bei der tatsächlichen Anzahl Einwohner zu suchen ist. in NL und B meckert nämlich niemand. Ich nehme das Wachstum gelassen. Auch eine Schweiz mit 15 Mio. wäre sehr lebenswert. Auf diejenigen, welche schon jetzt am Hyperventilieren sind, kommen harte Zeiten zu.

      • Lena Meier sagt:

        @ Philipp Meyer: “in den Niederlanden meckert niemand” ? Das ist nun also ganz und gar nicht so. Sie scheinen beachtlichen Informationsbedarf zu haben. Googlen Sie doch mal “Gert Wilders”.

        • Philipp Meyer sagt:

          Ja er ist Vorsitzender einer rechtsextremer Partei mit ca. 10% Wähleranteil, da haben Sie recht. Ich vergesse halt immer wieder, dass man auch hier im Forum mit rechtsextremen diskutiert, für welche solche Parteien ein Vorbild sind. Danke, dass Sie uns daran erinnern.

  29. Patrick Tanner sagt:

    Als wir von ECOPOP im Abstimmungskampf im Herbst 2014 voraussagten, dass die 9-Millionen-Schweiz 2024 Realität sein wird und wir 2060 eine 12-Millionen-Schweiz bei Beibehalt der neoliberalen Personenfreizügigkeit und Laisser-faire-Migrationspolitik mit durchgehendem Beton-Siedlungsbrei vom Genfer- bis Bodensee zu erwarten haben, wurden wir als Schwarzmaler und Lügner diffamiert. Bei dieser ökologisch desaströsen Bevölkerungsentwicklung dank Masseneinwanderung wird die vom Bundesrat angestrebte Energiewende unmöglich zu erreichen sein und die CH-Natur sowie unsere Lebensqualität und Wohlfahrt werden für quantitatives Wirtschaftswachstum geopfert.

    • Marcel Senn sagt:

      Tanner: “Voraussagten” — einfach die historischen Einwandererzahlen und den (noch) Geburtenüberschuss mal hochrechnen ist ja keine Kunst – das macht das BfS ja auch und darum liegen sie ja auch regelmässig daneben!!!
      .
      Und ob Sie dann wirklich richtig gelegen sind und nicht eben doch zurecht als “Schwarzseher und Lüger” resp. ungenauer Prognostiker (wie ich das eher bezeichnen würde) diffarmiert wurden, dass werden wir erst 2025 erfahren und bis dahin fliesst noch viel Wasser den Rhein runter!
      .
      Herr Tanner auch Sie kennen die Zukunft nicht, auch wenn Sie so tun, als würden Sie sie kennen!

  30. Marcel Senn sagt:

    Auch mit der letzten Prognose wird das BfS vermutlich wieder daneben liegen, denn die wirtschaftlichen Dynamiken sind hier viel zu wenig miteinbezogen. Wie es nach Q1 aussieht, wird die Aufhebung des MK vermutlich eben doch in einigen Monaten zu einigem schwächeren Wachstum führen, und dann werden auch immer weniger kommen, da nicht mehr genügend neue Arbeitsplätze angeboten werden oder Firmen abwandern, zudem ist ja auch noch die ganze MEI Frage offen.
    Weiter werden die Sterbefälle in den nächsten Zeit zunehmen und ums Jahr 2030 die eh schon tiefen Geburtenzahlen der Schweiz vom heutigen noch Geburtenüberschuss in einen Sterbeüberschuss verwandeln.
    .
    Die BfSler haben einfach dem aktuellen Bevölkerungsstand von Ende 2014 mit 8.236 Mio 10 x die aktuelle Einwanderung von 2014 mit 88’000 zugeschlagen – ergibt 9.114 plus noch einen Anteil des noch vorhandenen Geburtenüberschusses bis dahin – gibt dann die 9.14 Mio 2025 — von mir aus eine statische Milchbüchleinrechnung – aber darum ist das BfS ja auch ein statistisches Amt und nicht ein nonlinear dynamisches Amt! (Gut immerhin machen sie noch jeweils 3 Szenarien – ist schon mal ein Anfang) Aber da Statistiker nicht wirklich mit unbekannten Grössen spekulieren dürfen, rechnen sie einfach die Vergangenheitswerte hoch, sowas kann man erklären, bei Spekulationen wirds schwieriger!

    • Christian Hofstetter sagt:

      Nein, Herr Senn, es werden eben nicht weniger kommen. Je mehr die Firmen wegen des Mindestkurses unter Druck geraten, desto kostspieliger wird der Faktor Mensch (Arbeitskraft) werden. Dies heisst, dass die billigsten Mitarbeiter eingestellt werden und die findet man nicht unter den 50+ Schweizern. Da sehr viele Jobs standardisiert worden sind, können die Stellen problemlos mit ausländischen Mitarbeitern besetzt werden. Als Beleg für meine These sei erwähnt, dass im ersten Quartal 2015 mehr ausländische Arbeitnehmer eingewandert sind, als in den Jahren zuvor. Eine Unbekannte ist die Blase Bau. Schon heute stehen sehr viele Büroräumlichkeiten – auch in der Region Zürich – leer. Solange die Zinsen derart tief sind wie heute, wird gebaut(Einfamilienhäuser, Stockwerkeigentum). Und wenn immer mehr Einwanderer kommen, die wohnen müssen, werden auch Mehrfamilienhäuser gebaut. Die Frage ist, was passiert, wenn die Hypothekarzinsen um z.B. 1% steigen? Wird dann der grosse Reibach zum Crash? Fakt ist auch, dass die institutionellen Anleger in Immobilien investieren müssen, da die Anlage in Aktien und Obligationen sehr risikoreich ist. Also, solange die Wiesen verbaut werden, dürfte die Einwanderung nicht abnehmen. Was bei dieser Zahlenbewirtschaftung meistens vergessen geht, ist die Frage, was das heisst, wenn 9 Millionen Menschen in immer enger werdenden Räumen zusammenleben müssen. Eine Antwort habe ich parat: Die Juristen wird es freuen. Es dürften ein paar Gesetze dazukommen.

      • Marcel Senn sagt:

        Hofstetter: Q1 2015 ist noch keine Referenzgrösse, denn da waren viele Arbeitsverträge schon gemacht für die Zuwanderer.
        Vermutlich auch Q2 wird noch keine signifikante Minderimmigration bringen, aber dann wenn die Arbeitslosigkeit, Firmenabwanderung und die Konkurse dann mal richtig anziehen ab Q3 bis Q4 werden Sie schon die ersten Entspannungen in der Immigration sehen.
        Ab 2016/2017 wird sich dieser Trend dann verstärken!
        .
        War übrigens schon 1997 so – bei der Rekordarbeitslosenzahl damals mit 5.2% im Jahresschnitt und Monatsspitzen bis 5.9% sank die Immigration von Arbeitskräften praktisch auf Null — und das wird auch diesmal wieder passieren, wenn es keine Jobs mehr hat, dann kommt auch niemand mehr in die teure Schweiz! Wieso auch??
        .
        Gut die Immobubble ist ein anderes Problem – mit 169% Verschuldung im Privatsektor und v.a rund 145’000 Fr. pro erwachsenen Schweizer sind wir Schuldenweltmeister (absolut zumindest)!
        .
        Und dass wir global bald mal auf einen Crash zusteuern angesichts der hohen Schuldenstände und all den multiplen Blasen ist absehbar — aber dann wird es den meisten schlechter gehen — geplatzte Assetblasen waren wirtschaftshistorisch schon immer Gift für weite Teile der Bevölkerung – da gibt es wirtschaftshistorisch genügend Beispiele – und wir züchten uns ja momentan global die Mutter aller Blasen (resp. die Mütter aller Blasen)….

      • Natürlich mag es viele andere Faktoren geben. Aber solange wir Eidg. die Migration subventionieren (Steuern, Stipendien, KKV, EL) bzw. uns selber diskriminieren, wird allenfalls die Beschleunigung gedämpt. Mal ehrlich als Portugiese, Rumäne wäre auch ich schon längst hier auf der Matte. Und ja viele dieser Leute, sind mir extrem viel sympatischer als andere, die die Subventionen nicht stoppen wollen und nicht zahlen bzw. das zukünftige Fiasko nicht mittragen helfen.

  31. Hans Müller sagt:

    Klar sind Bevölkerungsprognosen schwierig, vor allen über grosse Zeiträume. Aber hallo, wer moch Ende 2014 bei einer Bevölkerungszahl von gut 8 Mio und einem jährlichen Bevölkerungswachstum von knapp 100’000/Jahr davon ausgeht, dass die 9Mio-Grenze erst in 45 Jahren geknackt wird, der will es einfach nicht sehen. Es soll doch keiner mehr behaupten, dass die Bevölkerungsprognosen nicht politisch geschönt werden. Was ein durchschnittlich begabter Primarschüler rechnen kann, sollte das BFS eigentlich auch beherrschen. Willkommen in der Realität, BfS und Politk!

  32. Ammon Samuel sagt:

    Das ist eine einzige Katastrophe ! Unser schönes Land wird total zersiedelt und das nur, weil unsere so liebe BR Sommaruga und die übrige Regierung diese Einwanderungspolitik nicht endlich in den Griff kriegt. Da kann die EU lange gegen uns wettern, wir müssen wirklich für uns selber schauen. Was geht uns diese unnütze EU an ? Machen wir endlich Nägel mit Köpfen und setzen die MEI 1:1 um, ohne wenn und aber !!

    • Urs Brocki sagt:

      Lieber Ammon Samuel: Die CH war schon lange vor der PFZ total zersiedelt. Verantwortlich dafür ist die bürgerliche Logik eines Haus im Grünen und – wenns finanziell geht – noch ein zweites für die Freizeit.

      Die CH war niemals nicht zersiedelt. Zumindest nicht in dem Zeitraum vor der PFZ, den man als relevanten Vergleich heranziehen könnte. Zersiedelung hat etwas mit Raumplanung zu tun. Wir haben in der CH eine Raumplanung wie in einem Dritteweltland. Solange man genügend Geld hat, darf man selbst heute noch ins Naturschutzgebiet bauen (zB Schumacher). Schauen Sie mal ins Ausland. Deutschland zB ist dichter besiedelt als die CH, aber viel weniger zersiedelt, weil man seit Jahrzehnten eine strenge Raumplanung durchsetzt, auch gegen Partikularinteressen. Dichte Besiedelung und Zersiedelung sind eben zweierlei, auch wenn ich zugeben muss, dass in der subjektiven Wahrnehmung eine Zersiedelung schon auch wie eine dichte Besiedelung wirken kann. Wer ist schuld? Mit Sicherheit nicht der Ausländer und die PFZ.

      • Roland Gurtner sagt:

        “Deuschland ist dichter besiedelt als die Schweiz”. Wo um Himmelswillen haben Sie das her?
        Ihre Aussage stimmt! Vielleicht kurz nach der letzten Eiszeit, aber auch nur vielleicht!

        • Bruno Jägger sagt:

          Herr Gurtner, die Mehrheit der Deutschen lebt dichter als der Durchschnitts-Schweizer. Diese Aussage stimmt, obwohl die gesamte Bevölkerung dividiert durch die gesamte Fläche in D leicht tiefer ist. Letztere sagt jedoch absolut nichts aus. Die Mehrheit der Deutschen wohnen in Städten und Grossräumen, welche mindestens so dicht und gross sind wie Zürich. Nochmals: die gesamte Landesdichte ist eine komplett unsinnige Zahl, welche nicht die wahrgenommene Dichte widerspiegelt und zwischen winzigen und riesigen Ländern ohnehin nicht vergleichbar ist.

      • Peter Vogler sagt:

        Deutschland besteht nicht nur aus dem Ruhrgebiet.Um Berlin herum gibt es Brandenburg mit 29 654 km^2 Fläche und einer Bevölkerungsdichte von 83 Einwohnern pro km ^2.

        • Philipp Meyer sagt:

          Herr Vogler, und welchen Anteil der Deutschen wohnen in solchen wenig dichten Regionen? Richtig die Minderheit. Weil sich die Mehrheit in Metropolitanräume angesiedelt haben, welche dichter sind als das Schweizer Mitteland.

          • Peter Schmid sagt:

            Es leben aber in Deutschland (in % der Bevölkerung) mehr Menschen in Einfamilienhäusern als in der Schweiz

  33. Patrick Renold sagt:

    Bin ich froh. Meine Rente ist gesichert um bei der offiziellen Sprachregelung zu bleiben.
    Patrick Renold

  34. ernst fluri sagt:

    Es wird nicht die letzte Korrektur sein im Jahr 2020 werden wir die 10 Millionen Grenze knacken wetten?
    Denn so lange Sich Frau BR.Sommaruga sich nicht bewegt geschied auch nichts und Sie bewegt Sich kaum noch was das angeht!!