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Im letzten Jahr verursachten Senioren 4500 Unfälle mit 45 Toten

Von DB, 3. Mai 2015 288 Kommentare »
Eine Auswertung von über 210'000 Unfällen zeigt: Während alle anderen Bevölkerungsgruppen immer sicherer Auto fahren, bauen Lenker ab 70 mehr Unfälle.
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Von Barnaby Skinner, Alexandre Haederli und Linda Von Burg

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17. April 2014 in Hausen AG: Die 79-jährige Lenkerin tritt auf dem Vorplatz eines Hauses versehentlich aufs Gaspedal und durchschlägt ein Fenster.

Bei perfektem Motorradwetter fährt Heini Beretta letzten August mit seiner roten Ducati ST4 auf der Seestrasse Richtung Zürich. Ein Auto schwenkt auf seine Strassenseite. «Der Fahrer will bestimmt in die nächste Einfahrt einbiegen», denkt Beretta. Er täuscht sich. Das Auto fährt geradeaus weiter. Der 42-Jährige Töfffahrer, eigentlich ein erfahrener Lenker, kann die Frontalkollision nicht mehr verhindern. Doch Beretta hat Glück. Bereits am Abend lässt ihn das Spital an Krücken wieder heim. Was er später erfährt: Der 75-jährige Autolenker war gerade beim Arzt, hatte Antibiotika bekommen und ist am Steuer eingenickt. Ob er nicht wütend sei auf den Unfallfahrer? «Ja klar, manchmal.» Aber meistens ist Beretta einfach froh, noch am Leben zu sein.

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Heute veröffentlicht die «SonntagsZeitung» und der Datenblog die vierte Generation des inter­aktiven Unfallatlas auf www.unfallkarte.ch. Sämtliche Unfälle der Jahre 2011–2014 in der Schweiz sind im Detail sichtbar.

Nicht immer gehen die Crash-Fahrten der Ü-70-Generation so glimpflich aus. Im letzten Jahr verursachten betagte Autofahrer 4500 Unfälle. Sie führten zu 413 Schwerverletzten und 45 Toten. Das zeigt eine Auswertung von 210’000 Unfällen. Schuld tragen meist die Männer. Nur jeder vierte Unfall wird von einer Frau verursacht. ­Offenbar haben sie weniger Mühe einzusehen, wann sie den Schein abgeben sollten.

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Das eigentliche Problem ist aber, dass die Zahl der Unfälle und Verkehrsopfer von über 70-Jährigen ständig steigt. Seit 2011 provozierten sie 13 Prozent mehr schwere Unfälle. Bereits 2010 hat der Verkehrsclub der Schweiz (VCS) festgestellt, dass das Unfallrisiko bei Ü-80-Lenkern vierzehnmal höher lag als bei den 45- bis 65-Jährigen. Die neuen Zahlen deuten darauf hin, dass sich die Situation noch verschlimmert hat.

Die wachsenden Bevölkerungszahlen dienen dabei nur zum Teil als Erklärung. Die Altersgruppe der Ü-70-Jährigen wächst zwar schneller als diejenige der bis 25-Jäh­rigen. Doch aufgrund der Zuwanderung vergrösserte sich auch die Gruppe der Jungen. Trotzdem ist deren Unfallzahl um 16 Prozent gesunken. Besonders düster sieht die Statistik bei den Unfällen aus, in denen ältere Lenker selber unversehrt bleiben, dabei aber Fussgänger, ­Velofahrer oder andere Verkehrsteilnehmer schwer verletzen oder ­töten. Seit 2011 nahmen sie um 20 Prozent zu.

Zum Beispiel in Münchenstein BL, im Oktober 2014. Ein 91-jähriger Mann fährt im Kreisverkehr einen Velofahrer über den Haufen. Das Opfer stirbt auf der Stelle. Der Unfall ereignet sich um 13.30 Uhr ausserhalb der Stosszeiten; die Sichtverhältnisse sind an diesem klaren Herbsttag laut Polizeimeldung ausgezeichnet. Warum es dennoch zum tödlichen Unfall kommt, ist bis heute ungeklärt. Der Fall liegt noch immer bei der Baselbieter Staatsanwaltschaft.

Liegen die Ergebnisse einer Unfalluntersuchung einmal vor, sind sie meist unbefriedigend. Wie etwa bei der 44-jährigen Frau, die im Dezember 2011 in Dietlikon ZH auf dem Zebrastreifen die Strasse überquert. Es ist ein dunkler, kalter Abend. Der Fussgängerstreifen aber ist hell ausgeleuchtet. Leider nicht hell genug für den 78-jährigen Mann, der mit übersetzter Geschwindigkeit in einem schnittigen, roten Mazda auf sie zufährt. Seine Vollbremsung kommt zu spät. Eine Ambulanz bringt die zweifache Mutter ins Spital, dort erliegt sie ihren schweren Verletzungen. Nach monatelangen Abklärungen wird folgender Unfallgrund aufgeführt: «Mangelhafte Bedienung des Fahrzeugs.»

Solche Unglücke sind keine Einzelfälle. Im Jahr 2014 haben ältere Crashfahrer bei schweren Unfällen 294 Personen verletzt oder getötet, während sie selber unversehrt geblieben sind.

Haben die Behörden das Problem erkannt? Das Bundesamt für Strassen (Astra) reagiert nur mit Kauderwelsch:

«Der erneute Anstieg des Unfallrisikos für ältere Fahrer wird als Gamma-Komponente bezeichnet und beschreibt den Effekt eines nichtkompensierten Altersabbaus in sensorischen, kognitiven und motorischen Verarbeitungsbereichen.» Astra

Im Klartext: Ältere Fahrer sind im Verkehrsalltag immer überforderter. Sie werden zum Sicherheitsrisiko.

Jahrelang haben sich Experten und Medien auf die Jugendlichen im Strassenverkehr konzentriert. Mit Repressionen und Kampagnen gegen Raser aus dem Balkan oder konsequenten Verboten von Fahren unter Alkoholeinfluss. Doch das Ziel der bundesrätlichen Handlungsprogramms Via sicura für mehr Sicherheit auf den Strassen lautet klar: «Anzahl der Toten und Schwerverletzten weiter senken.» Also auch bei den älteren Lenkern.

Nur, geschehen ist wenig. Bis heute sind Autofahrer erst ab dem 70. Geburtstag dazu verpflichtet, alle zwei Jahre ein ärztliches Attest einzuholen. Das ist besonders bei Demenzkranken problematisch. Sobald die Krankheit ausbricht, nehmen die kognitiven Fähigkeiten rasant ab. Das führt zu krassem Fehlverhalten im Kreisverkehr oder zum Überfahren von Rotlichtern.

Die Idee im ersten Massnahmenpaket 2010 war es, Fahrausweise nur bis zum 50. Lebensjahr auszustellen. Wer ihn verlängern wollte, hätte sich einem obligatorischen Sehtest unterziehen müssen. Gleichzeitig hätten Haus­ärzte gezielt darin geschult werden sollen, Fahrtüchtigkeitsatteste auszustellen. Denn die Gefahr besteht, dass Hausärzte wegen der oft langjährigen Beziehung zu ihren älteren Patienten befangen sind und zu oft ein Auge zudrücken.

Die grössten Bremser sind die Ärzte

Obligatorische Sehtests für ältere Autofahrer hat das Parlament 2012 abgeschmettert. In den kommenden Wochen will der Bundesrat über die verkehrstechnische Ausbildung der Hausärzte befinden. Das Astra gibt an, es gebe keinen Entscheid. Gemäss Recherchen ist er hinter den Kulissen aber bereits gefallen: Trotz der steigenden Opferzahlen bei Senioren-Unfällen soll auch bei den Weiterbildungen der Ärzte alles beim Alten bleiben. Hausärzte werden auch in Zukunft keine Speziallizenz brauchen, um Fahrtüchtigkeitsprüfungen vorzunehmen.

Einige Politiker wollen die ­bestehenden Regelungen sogar ­lockern. Der Aargauer SVP-Nationalrat Maximilian Reimann, 72, setzt sich zum Beispiel dafür ein, auch die obligatorischen Atteste ab 70 zu streichen, weil sie Schweizer gegenüber Ausländern benach­teiligten – obwohl nur 4,7 Prozent aller Unfälle in den letzten vier Jahren von Ausländern verursacht wurden.

Unfallverursacher

Wird also nichts gegen den steigenden Unsicherheitsfaktor Senioren im Verkehr getan? Die SBB nutzen die Problematik inzwischen für eine Werbeaktion. Senioren aus Schaffhausen und Zürich, die freiwillig den Führerausweis abgeben, erhalten einen Gutschein für den Kauf eines GA oder Halbtaxabos.

Im Kanton Waadt ist auch die Polizei aktiv. Mit dem Slogan «Licht, Visibilität, Sicherheit» wurde ein Kurs durchgeführt, an dem Senioren gratis die Sicherheit ihres Fahrzeugs und die eigenen Reflexe testen konnten. Und in den Kantonen Basel-Landschaft und Neuenburg versuchen Polizisten, mit regelmässigen Vorträgen auf die Risiken des Autofahrens im Alter aufmerksam zu machen.

Die eigentlichen Bremser der schärferen Massnahmen sind aber die Ärzte. Christoph Bosshard, Datenexperte bei der FMH, der Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte, gibt zwar zu, dass Haus­ärzte oft befangen seien. Doch er sieht das nicht als Problem: «Die persönliche Beziehung zum Patienten kann auch eine Chance sein im Hinblick auf die Akzeptanz ­einer unliebsamen Empfehlung.» Angehende Hausärzte würden im Rahmen der bestehenden Weiterbildungsprogramme in dieser Thematik geschult.

Bosshard appelliert an die Eigenverantwortung:

«Wer im Alter bemerkt, im hektisch werdenden Verkehr überfordert zu sein, sollte sich überlegen, ob er sich dieser Last nicht durch Umstellung seiner Lebensgewohnheiten entle­digen könnte.» Christoph Bosshard, FMH-Datenexperte

Dabei sei nicht die Ärzteschaft, sondern die Gesellschaft als Ganzes gefordert.

Nationale Zahlen über Fahrausweisentzüge von Senioren gibt es nicht. Zumindest ein Teil von ihnen scheint einsichtig zu sein. Im Kanton Zürich gaben 2014 zum Beispiel 364 Senioren nach einem begleiteten Fahrtest den Schein freiwillig ab – doppelt so viele wie ein Jahr zuvor.

Weniger beruhigend sind die Zahlen bei den ausgestellten Ausweisen. Allein im Kanton Zürich sind 80’000 solche auf Ü-70-Lenker und Lenkerinnen ausgestellt. Hochgerechnet macht das knapp eine halbe Million Senioren, die auf Schweizer Strassen am Steuer sitzen.

Gut möglich, dass bald auch der eingangs erwähnte 75-jährige Autofahrer, der den Töfffahrer Heini Beretta über den Haufen gefahren hat, wieder herumkurvt. Nach dem Unfall wurde dem Senior der Ausweis entzogen. Doch er könnte ihn bald wieder beantragen. Für Heini Beretta und alle anderen Verkehrsteilnehmer bleibt zu hoffen, dass er das nicht tut.

recherchedesk@sonnztagszeitung.ch

288 Kommentare zu “Im letzten Jahr verursachten Senioren 4500 Unfälle mit 45 Toten”

  1. Hendrik van Soest sagt:

    Und jetzt noch dies: Im Fach Mensch und Umwelt geht es ums Sterben. Fragt der Lehrer, wer hat ein gutes Beispiel über “einen schönen Tod”. Sagt Luana “Mein Grossvater ist eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht”. Das ist ein gutes Beispiel sagt der Lehrer, aber hast du auch ein Beispiel für einen schlimmen Tod? Ja sagt Luana, die Leuten welche bei ihm im Auto sassen…

  2. Walter Angst sagt:

    Ab 60 Jahre gehört man nicht mehr ans Steuer eines Automobil. Im Gegenzug könnte man das Mindestalter von 18 auf 16 senken. Alte Greisen kosten nicht nur dem Staat Mrd. Sie sind auch die Hauptunfallverursacher im modernen Strassenverkehr.

  3. karl schmid sagt:

    Hopla jetzt hat’s die Tabelle zusammen geschoben. Ich habe ihr System als alter Sack nicht so im Griff, das Auto schon, aber ev. kann ja der Redaktor noch etwas daran ziehen. Immerhin stellt es die Angeschuldigten etwas in ein anderes Licht! bxff.

  4. karl schmid sagt:

    Nach den bisher veröffentlichen Vorurteilen, falschen oder falschinterpretierten Statistiken, ein Auszug aus Report des ASTRA
    Standartreport E6 Unfälle mit Personenschäden, Hauptverursacher PW.
    Alter Anz Unfälle Anteil %

    18-29 3282 30%
    30-49 3691 34%
    50-69 2692 25%
    70-99 1244 11%
    Total 10909 100%
    Unter 18 13
    Aller unbest. 3o4
    Tot. 2014 11226 Und was sagt man da, erstens ist es anders und anders als das VORURTEIL

    • Peter Friedli sagt:

      Herr Schmid, danke erstmal für diese Zusammentstellung. Sie zeigt deutlich, dass die 70-99% weniger Unfälle verursachen als alle anderen Altersgruppen. Das ist mal wichtig, in Erinnerung zu behalten. Der Artikel hingegen beschreibt die prozentuale Veränderung in den letzten Jahren. Da scheint es, dass die Unfallzahlen für ältere eben zunehmen, während sie für andere Altersgruppen abnehmen. Beides muss sich nicht widersprechen! Aber es ist wirklich wichtig, dass Ihre Zahlen erwähnt werden. Beim ungenauen Lesen des Artikels entsteht tatsächlich der Eindruck, dass die älteren die gefährlicheren sind, und das ist eben nicht so. Es hätte den Autoren des Artikels gut angestanden, diese Tatsache auch zu erwähnen, sonst bleibt ein Beigeschmack von Falschinformation aus altersdiskriminatorischen Gründen haften. Danke Herr Schmid.

    • Paul Huber sagt:

      Tja, Herr Schmid, vielleicht ist es auch ein Vorurteil, dass Sie Statistiken nicht richtig lesen können? Zunächst ist ein Unfall mit Personenschaden noch lange kein Unfall mit Toten. Zudem vermisse ich bei ihrer Auflistung die Zahlen wieviele Autofahrer pro Alterskategorie überhaupt unterwegs sind. Und auch das reicht noch nicht wirklich aus, gefahrere Kilometer müsste man auch dazu rechnen.
      Um Ihnen das deutlicher zu machen, ein kleines Beispiel: Nehmen wir an, zwischen 18-29 sind gesamthaft 500’000 Leute unterwegs, ab 70 aber nur 50’000. Da würden ihre Zahlen einen ganz anderen Eindruck machen.
      Und das war jetzt nur ein Beispiel, die Zahlen stimmen wohl kaum, aber zeigen auf, dass es unstatthaft ist, nur “nackte” Zahlen zu bringen.
      Wir könnten auch ein anderes Beispiel nehmen: Unfälle mit Personenschäden pro Bevölkerungsanteil bei eingelösten Autos oder Führerscheinen. Dann wäre ganz klar die Gruppe unter 18-jähriger die Gruppe mit den massivsten Werten.

      Sie sehen, es ist nicht immer einfach, Statistiken zu lesen, drum sagen ihre Zahlen einfach rein gar nichts aus. Im Gegensatz zu der prozentualen Zunahme von tödlichen Unfällen wie sie im Artikel beschrieben sind.

      Als heitere Einführung in den Dschungel der Statistik empfehlen ich Ihnen das Buch “ACHTUNG: Statistik” von Björn und Sören Christensen.

      Nichts für ungut 😉

  5. paul sagt:

    Meines Erachtens sollten alle Motorad- und Auto- (und alles drüber natürlich auch) alle 3-5 Jahre zu einer Fahrweiterbildung geschickt werden, in der man nach der mittlerweile gewonnen Erfahrung auch das manövrieren während einer Vollbremsung usw. lernt, darin sollte aber auch enthalten sein, wie sie sich im Verkehr bewegen und ggf. gezielt Nachschulungen anordnen. Viele sind mit veränderten Verkehrsregeln (Kreisverkehr usw.) völlig überfordert.

  6. Peter Waldner sagt:

    Herrlich, was eine tendeziös ausgewertete Statistik alles hergibt! Ich lese: von 210’000 Unfällen waren 4’500 Unfallverursacher über 70 Jahre alt. Das sind 2,1%. 97,9% sind also unter 70; man sollte denen die Fahrausweise entziehen! Aber – ein weiteres “Argument” für diesen anklagenden Artikel ist ja die Tendenz: Die Unfallzahlen steigen bei den >70-jährigen! Na so was! Und das in Anbetracht der andernorts als Begründung für höhere Kosten stets angeführten “Überalterung” der Gesellschaft! Weniger Junge stehen mehr Alten gegenüber, hört man von der Renten- und Krankenkassenfront! (Der Hinweis darauf im Artikel beschreibt relativierend die Tendenzen, “vergisst” aber den Hinweis, dass es sich letztlich um minimale Abwechungen bei den Unfallzahlen geht.) Eine Statistik über Fussgänger, die blindlings auf die Strasse rennen, und Velofahrern, die mit teilweise hoher Geschwindigkeit und (legal) gegen den Einbahnverkehr, ohne Licht und Vorsicht die Strasse unsicher machen, wäre in dem Zusammenhang auch nützlich!

    • Markus Meier sagt:

      Nach Ihrer Logik Herr Waldner, sollten wir alle besser alkoholisiert Autofahren, denn nur ca. 5% der Verkehrsunfälle wurden durch Betrunkene verursacht. Sind also Betrunkene die besseren Autofahrer? LOL 🙂

  7. A. Giger sagt:

    Von wegen fahren alle anderen, d.h. Jüngeren sicherer! Nach jedem Wochenende liest man, dass mit Alkohol und Drogen im Blut gefahren wurde und es gibt Unfälle mit Toten und Schwerverletzten wegen zu schnellen Fahrens und Nichtbeherrschen des Fahrzeugs gab. Die meisten von jungen Fahrern verursacht! DEN sicheren Fahrer gibt es nicht! Weder bei den Jungen noch bei den Alten. Es ist müssig, die Generationen gegeneinander auszuspielen!

  8. Thodie sagt:

    Ich bin schockiert über die vielen unsachlichen Kommentare hier, welche einen klar belegbaren Sachverhalt negieren! Ich vermute, dass viele dieser Schreiber zur Risikogruppe der über 75 jährigen gehören. Beleidigt darüber, dass man ihnen etwas weg nehmen möchte und ohne Einsicht, dass sie mit steigendem Alter Leib und Leben Unschuldiger überdurchschnittlich gefährden. Und was spricht bitte gegen einen regelmässigen, objektiven Test zu Ihrer Fahrtüchtigkeit? Ihre Angst als Verkehrsrisiko entlarvt zu werden?

    • Peter Friedli sagt:

      Thodie, statt schockiert zu sein, sollten Sie einfach mal den Artikel nochmals sorgfältig durchlesen und allenfalls mal auch die Statistik des ASTRA zu Rate ziehen. Sie werden sehen, es wird Sie beruhigen, und allenfalls (da ich annehme, dass Sie zu den Jüngeren hier gehören) mal darüber nachdenken, ob Sie sich selber nicht eher einem Tauglichkeitstest unterziehen lassen möchten, im Interesse der allgemeinen Sicherheit 😉

  9. Urs S. sagt:

    Fakt ist, junge Fahrer bis (so glaube ich) 25 Jahren gehören einer Risikogruppe an, weshalb bis dahin Versicherungsprämien höher sind als später.
    Fakt ist, das Fahrverhalten wird mit zunehmendem Alter schlechter, nicht besser.
    Fakt ist, ältere Fahrer verursachen ebenfalls schwere Verkehrsunfälle.

    Warum sollte man also nicht Massnahmen ergreifen, diese Unfälle zu verhindern / reduzieren?
    Wie auch immer die Massnahmen aussehen mögen, man muss darüber reden dürfen. Man nimmt den jungen Rasern die Autos weg, weshalb sollte man nicht fahruntaugliche Personen aus dem Verkehr ausschliessen? Und dies unabhängig ihres Alters.

  10. Elsbeth Assi sagt:

    Ich schlage vor, bringt uns Alten mit 60 Jahren um und das Problem ist dann scheinbar gelöst.!! Wir sind ja nun wirklich zu nichts mehr Nutz. Wir kosten nur noch viel Geld.

    • Urs S. sagt:

      Absolut unsachlich. Es ist leider so dass die kognitiven Eigenschaften mit dem Alter nicht besser werden.
      Aus diesem Grund ist es durchaus angebracht über die Verkehrstüchtigkeit in Abhängigkeit zum Alter zu diskutieren.

  11. Schumacher Peter sagt:

    Wenn die drei Autoren/innen Ihre “Arbeit” noch einmal seriös studiert hätten, oder ein Lektor vorhanden wäre, würde keine solche Diskussion stattfinden, weil Artikel nicht so veröffentlicht.
    Ein richtiger Zahlensalat der keine seriösen Schlüsse zulässt.

  12. Linus Huber sagt:

    Ich vermisse in der Untersuchung die Berücksichtigung verschiedener Lebensweisen. Ich weiss nicht, wie viele der Jungen heute überhaupt noch ein Auto besitzen, resp. fahren und nicht vollumfänglich die öffentlichen Verkehrsmittel benützt. Einzig die Anzahl der entsprechenden Alterssegmente zu verwenden, greift ein wenig zu kurz. D.h. nicht, dass betagte Menschen sicherlich in Einzelfällen zwangsmässig dem Entzug des Führerscheins zu unterstellen sind, denn manch einer/eine verbindet das Autofahren mit der eigenen Wertigkeit und Freiheit, beides Aspekte, welche schwierig sind teilweise aufzugeben.

    • Martha Schweizer sagt:

      @huber: Ihren sachlichen Kommentar schätze ich. Alt zu werden in einer Hip-Gesellschaft, wo nur Jung und Speedy zählt, das Altern als Krankheit sieht (ich verallgemeinere), wo es immer schwieriger wird, mit der Langsamkeit als Resultat des Alterns umzugehen, wird die Kluft beidseitigen Verständnis größer. Jugend und Alter könnten so viel erreichen zusammen, solche Reportagen kreieren noch mehr Wut auf die ‘alten’ Menschen. Warum eigentlich den Verkehr nicht für alle Altersklassen einschränken? Und mehr Respekt auf den Schweizer Straßen wäre sehr vonnöten – nicht nur Alte haben da ein Problem, auch Touristen, Lehrfahrende, mittelalterliche…..Nein, nicht alle alten AutolenkerInnen haben ein Fahrproblem – der Druck, mit dem ewig Jungbleiben-Müssen, um nicht überrollt zu werden, ist eines der großen ‘Altersprobleme – nicht nur im Auto!

      • Severin sagt:

        Der ganze Mythos um die gefährlichen Alten im Strassenverkehr, die rücksichtlosen Junglenker. Die ganz schlimmen Bauarbeiter und Aussendienstmitarbeiter die schnell zum Arbeitsplatz müssen. Dieser ganze Mythos wurde von der ganzen Anti-Auto-Lobby geschaffen. (u.a. Grünen, CVP, SP usw.)
        Ich glaube jeder der nicht dieser Lobby angehört freut sich wenn auch ein Grosi mit dem Auto vorbeikommen kann um auf die Enkel aufzupassen. Und würde einen menschlichen Umgang auch von Seiten der Behörden begrüssen…

        Rücksicht? Ich fahre viel und ich kenne die europäischen und auch asiatischen Strassen… Nirgends empfinde ich den Verkehr so stressig wie in der Schweiz: Der allgemeine Normierungszwang macht es so stressig. Leute die gemütlich fahren wollen fühlen sich genötigt schneller zu fahren als ihnen wohl ist (anstelle die anderen einfach überholen lassen) und die die schneller fahren wollen werden vom Staat bis zur unkenntlichkeit gebüsst.. selbst auf leeren Strassen. (In der Schweiz kriegt man Vorstrafe, Ausweisentzug und 8000 Fr. Busse, für eine Geschwindigkeit bei der in Deutschland gerade mal der Blitzer auslöst)… In der Schweiz werdem einem Verkehrsregeln wortwörtlich eingebläut, Regeln und Gesetze sind das Gegenteil von Menschlichkeit. Wenn man nach Regeln fährt, “dann gelten diese für alle, wer den Regeln nicht folge leisten kann ist fehl am Platz.” Das ist der allgemeine Tenor der “sozialen” Architekten der Via Sicura (CVP, Grüne, SP). In anderen Ländern fährt man so wie es einem zumute ist, das ist ganz angenehm. (und an vielen Orten in der Schweiz generell und an anderen ausserhalb der Stosszeiten sind die Strassen leer)
        Statistisch gesehen attestiert das BFS Schweiz Deutschland das gleiche Risiko für einen tödlichen Unfall wie der Schweiz…. Und in Zahlen: 8 % aller Unfälle passieren im Verkehr. Das Risiko ist generell gering. Wir sind nicht mehr im Jahre 1970… Der Mythos vom gefährlichen Strassenverkehr ist statistisch gesehen nicht mehr tragbar heutzutage.

        Es ginge wirklich auch anders…

        Auch der ganzen Mythos von der Schnelllebigkeit… die meisten Jungen wollen das Leben geniessen und ihre Freiheit. Und beides wird ihnen verwehrt. Dank der Allgemeinen Intoleranzpolitik allgemein 0-Toleranz genannt oder Vision XY…

  13. Armando sagt:

    Ich bin 63 und fahre ca. 30’000 km Motorrad (1200er) pro Jahr. Auto fahre ich vielleicht 10’000 km pro Jahr. Die grösste Gefahr auf unseren Strassen in Europa und in der Schweiz sind nicht die Jungen, sondern die Alten, die 2 km von zuhause ins Shopping Center fahren, den Blinker nicht stellen oder falsch stellen, nicht in den Rückspiegel schauen oder ganz schlicht einfach nicht mehr fahren können. In diesem Frühling hat mich ein Depp von Autofahrer (5 Jahre jünger als ich) über den Haufen gefahren, er fuhr ohne zu schauen einfach aus einem Privatparkplatz auf die Dorfstrasse. Ich habe ihn angezeigt wegen fahrlässiger Körperverletzung, vielleicht lernt er daraus etwas, denn er muss den Führerschein für 3 Monate abgeben.

    • marusca sagt:

      Ist mir gerade letzte Woche auch passiert, allerdings sass da eine junge Deppin am Steuer, die ebenfalls nicht in den Rückspiegel (und mit Sicherheit auch nicht in die beiden andern ) geschaut hat, als sie rückwärts aus einem Parkplatz fuhr ohne mich wahrgenommen zu haben. Zum Glück konnte ich mich geistesgegenwärtig mit einem Sprung nach vorn in Sicherheit bringen. Aber um mich wär’s ja vermutlich auch nicht besonders schade gewesen, denn ich bin schon über 60.

  14. E.Minder sagt:

    Die Statistik über ältere Autofahrer ist fehlerhaft. Gemäss BFS Statistik verursachen die 20-24 Jährigen rund 2,5 Mal soviele Unfälle mit Personenschäden als die 64-69 Jährigen mit Personenwagen. Personen über 70 verursachen noch seltener Unfälle. Es gilt wieder einmal: “ich glaube nur die Statostik, die ich selber gefälscht habe”.

    • adam gretener sagt:

      Es wurde schon so oft erklärt. Die Älteren verursachen zwar ca. 2% der Unfällte, aber im Verhältnis fast 20% der tödlich verlaufenden. Und wenn man die Kilometerleistung nach dazu nimmt, dann muss man doch darüber sprechen dürfen, wie die Situation verbessert werden kann.

    • blume sagt:

      bitte bringt eine gesammtschau
      zum beispiel alkaholisierte (nicht besoffene)
      – jung
      – mittelalter
      – männer / frauen
      – neulenker
      – usw.

      • Severin sagt:

        @ Blume: BFS gibt eine offizielle statistik heraus und das BFU. (googel hilft)

        Eine Statistik mit klassifizierung auf den Alkoholgehalt (Promille) und Unfallrisiko gibt es nicnt.

  15. rob sagt:

    Das grösste Einzelphänomen auf unseren Strassen, dessen Ausmerzung zur drastischen Verbesserung der Verkehrssicherheit führen würde, sind weder die alten Fahrer noch die paar delinquenten Raser. Nein, es vielmehr die längst zum Alltag gewordene grobfahrlässige Auffahrerei auf unseren Autobahnen bei 100 bis 140 km/h, begangen zu 95% durch kleine, frustrierte Männer zwischen 30 und 50 in Audis und BMWs, die ihre fehlende Durchsetzungskraft ausserhalb eines Pw mit Drohgebärden im Strassenverkehr und insgesamt aggressiver Fahrweise zu kompensieren versuchen. Systematische Abstandsmessungen under drakonische Strafen wären sehr willkommen.

    • Eric Ralph sagt:

      Es sieht manchmal aus wie ‘Kinderkarusell fahren’ auf einer Chilbi, wo ein Wagen an den anderen gekoppelt ist, findet aber ständig vor allem auf unseren Autobahnen statt. Es passiert oft auch bei völlig freien Fahrbahnen, dass solch ein ‘UFO’ sich direkt hinter einen setzt, eine Weile den eigenen Innenraum grell ausleuchtet , dann schlagartig die Fahrbahn wechselt und rasch davon fährt. Manchmal frage ich mich im Ernst, ob Sie nicht doch bereits unter uns sind – die Ausserirdischen in der Schweiz.

    • Armando sagt:

      Das Schweizer Strassennetz besteht nicht nur aus Autobahnen. Wegen dem Nichteinhalten des Mindestabstandes auf Autobahnen gebe ich Ihnen Recht, als Motorradfahrer hasse ich das sehr, wenn mir ein Auto mit 2 Metern Abstand am Rücklicht klebt. Leider macht hier die Polizei nichts, dabei ist das viel gefährlicher als 10 km/h zu schnell.

  16. […] Eine Auswertung von über 210’000 Unfällen zeigt: Während alle anderen Bevölkerungsgruppen immer sicherer Auto fahren, bauen Lenker ab 70 mehr Unfälle. – —> Go to a original Source […]

  17. alex werker sagt:

    wenn ein alter Autofahrer meine Familie in Gefahr bringen sollte werde ich ihn höchstpersönlich ins Jenseits befördern, soviel ist sicher.

  18. lupolupo sagt:

    Wie wärs mit einem regelmäßigen Test auf einem Simulator? Da könnte mach junger Schnösel plötzlich ganz ALT aussehen. Liebe Grüße von einem UH (unter Hundert). Seit 57 Jahren und fast 2 Mill km unfallfrei…

    • Hans Widmer sagt:

      recht haben Sie, sie alter gesunder Fahrer

      • Urs Forster sagt:

        Gratuliere lupolupo, aber kennen Sie alle Verkehrsregeln? Wissen Sie, wie man sich in einem Kreisel verhält? Jeder sollte ab 65 alle 5 Jahre eine praktische Fahrprüfung ablegen müssen, denn es ändern sich laufend Vorschriften im Strassenverkehr. Und es sollten keine Hausärzte mehr die Fahrtüchtigkeit bescheinigen dürfen. Die ärztliche Fahrtüchtigkeit sollte schon ab Alter 50 alle 5 Jahre bescheinigt werden müssen.

        • Dieter Widmer sagt:

          Wenn ich Ihren Kommentar lese, muss ich ab soviel Blödsinn die Luft anhalten. Wie man sich in einem Kreisel verhält und welches die gültigen Verkehrsregeln sind, wissen auch viel jüngere nicht! Das hat mit dem Alter gar nichts zu tun. Wenn Sie mal richtig beobachten, sehen Sie dass heutzutage während dem Autofahren alles andere wichtiger ist als das Autofahren. Da wird geschwatzt, gestikuliert, Zeitung gelesen, gestritten, telefoniert, geschminkt und vieles mehr. Das lieber Herr Forster sind die wirklich schlimmen Autofahrer!

          • Urs Forster sagt:

            Ja, Herr Widmer, Sie haben auch Recht. Aber sind dies meistens eben die älteren Verkehrsteilnehmer, welche wild gestikulieren und auch telefonieren. Es ist einfach, alles auf die Jungen zu schieben, weil es unangenehm ist, die Ursachen bei sich selber zu finden. Meine Erfahrung zeigt, dass vor allem ältere Verkehrsteilnehmer schlicht überfordert sind von dem heutigen Verkehr, weil Sie nicht mehr auf den höchsten Stand der Regeln sind, oder schlicht körperlich nicht in der Verfassung sind.

  19. max sagt:

    Was ich bedenklich finde, das ist die zunehmende Aggressivität der Gesellschaft: Wer aggressiv und frech ist, der ist normal. Jung, hungrig, fit, frisch und sexy. Diese Aggression, die zum guten Ton gehört, ruiniert grundlegende Eigenschaften der menschlichen Psyche, bspw. Widerspruchstoleranz, Empathie usw.. Das führt zum Bruch des Gesellschaftsvertrages, des Generationenvertrages, des Prinzips der Angemessenheit und Verhältnismässigkeit u.a.. Im Alltag sind viele autoaggressiv, was sie in Fremdaggression umwandelln, das aber nicht bemerken, gleichzeitig hält man sich für grossartig usw. Das führt dann u.a. zu Diskriminierung von sozial Schwachen, älteren Menschen usw. Den Ausgangspunkt dieser Bewegung lokalisiere ich in der Wirtschaft seit vielleicht 20 -30 Jahren, sozusagen ein Egoprinzip, das jetzt voll durchschlägt, das sich durch die Konsumindustrie und Politik in der übrigen GEsellschaft breit gemacht hat, auch der Bereich der Kultur ist betroffen. Der Artikel ist ja ein Beleg dafür.

    ein kritischer Junger

  20. Ronnie König sagt:

    Dies ist die eine Seite des Problems. Die andere, beim Schadenfall und 3. sind beteiligt, ist, dass man lange auf Entschädigung der Versicherung wartet. Obwohl der Renter zugab, dass Gas und Bremspedal verwechselt wurde. Das ist dann die mühsame Fortsetzung des Problems.

  21. karl schmid sagt:

    Als alter jahrelanger Abonnent von ihren Zeitschriften nähme es mich wunder was eine Veröffentlichung verhindert

  22. Erika Corti sagt:

    Ich frage mich, warum man die U70 nicht alle einen theoretischen Fahrtest machen lässt. Viele besitzen den Fuehrerschein schon über 50 Jahre und sind sich der vielen, neuen Regelungen im Strassenverkehr nicht bewusst. Auch dies könnte Abschreckend wirken…….

    • R. Wenger sagt:

      Theoretische Prüfungen für Alle, und zwar alle 10 Jahre. Das ist meine Forderung. Bei Nichtbestehens müsste sofortiger Ausweisentzug erfolgen, bis die Prüfung, dann eben auch Fahrprüfung, wieder erfolgreich absolviert worden wäre.

  23. Hans Gamma sagt:

    Ist doch kein Wunder bei dieser Verkehrsdichte. Vor 15 Jahren war die Verkehrsdichte noch nicht mehr so extrem und die Fehlertoleranz demnach auch grösser. Aber nein, es müssen noch mehr Leute in dieses Land reingepflanzt haben. Dämliche Politik.

    • Gerhard Engler sagt:

      seit 1970 hat die Zahl der Verkehrstoten aber auf einen Drittel abgenommen, trotz mehr als doppelt so viel Verkehr. Die Verkehrsdichte hat ganz offensichtlich überhaupt nichts mit der Anzahl Unfälle zu tun.

  24. Mario sagt:

    Aber Hallo, im benachbartem Ausland gibt es keine solche Alterslimit.
    Die immer der EU folgenden am liebsten mit automatischer Gesetzes Übernahme
    sollte sich mal einsetzen das es auch hier zur Harmonisierung kommt.
    Weg mit der Altersdiskriminierung.

  25. peter sagt:

    Solange wir in der Schweiz noch den amtlich geduldeten Anachronismus von ungesicherten Bahnübergängen aus dem vorletzten Jahrhundert pflegen, und die enormen Fortschritte der trotz steigendem Verkehr absolut sinkenden Unfallzahlen beim MIV völlig unterschlagen werden, scheint hier wieder einmal in grossem Stil gegen den MIV manipuliert zu werden.

  26. MAX BRUDERLI sagt:

    Tatsache ist, dass gerade einmal 9.2% aller Verkehrsunfaelle von ueber -70-jaehrigen verursacht wurden. Demnach gehen mehr als 90% aller Unfaelle auf das Konto der Juengeren.

    Quelle: Bundesamt ASTRA

    • mada'm reverse sagt:

      Und nun machen Sie die Rechnung noch zu ende und rechnen mit der Kilometerleistung der einzelnen Verkehrsteilnehmer.

  27. Manfred Grieshaber sagt:

    Jeder, ob jung oder alt wird bei einer Dehydrierung verwirrt. Viele ältere Menschen verlieren ihr Durstgefühl und trinken dann zu wenig. In der Geriatrie gibt es immer wieder Fälle wo ältere Menschen völlig verwirrt ins Spital eingeliefert werden. Dann aber braucht es nur einige Infusionen, die Dehydrierung ist weg und sie sind danach wieder klar im Kopf. Ich vermute das eine größere Zahl der Verkehrsunfälle mit Senioren darauf zurückzuführen sind. Denn die älteren Fahrer sind ja nicht dement, also permanent verwirrt. Es liegt also in der Verantwortung der Angehörigen darauf zu achten die ihre Angehörigen genug Wasser trinken.

    • Alain Burky sagt:

      Danke für den Tipp. Ich leide zwar sicher nicht an Dehydrierung; und auch nicht mehr an “seniler Bettflucht”; ein sog. Phänomen am Morgen bei Aeltern. D.h. schlafen tue ich auch genug. Und auch mein Kopf kennt meistens klare Momente, sogar ohne Infusionen. Viel einfacher: Ich verzichte seit einiger Zeir freiwillig, auf das ‘selbst Autofahren’. Wegen den Augen. Gefahren, auch ohne Gefahren zu verursachen, war ich lange und weit genug. Und vielleicht fange ich wieder an. Nach erfolgreichen – Augenoperationen. Bitte aber um Verständnis (weil beidseitig), solche Operationen nicht besonders zu mögen. Besonders bei Sinnesorganen. Mein Augenarzt hat auch Verständnis: Das geht sehr gut – auch später noch. Zuerst das – dann das.

    • Alain Burky sagt:

      Auch meine Reaktionszeit teste ich immer noch gerne – praktisch. Beim Tischfussball gegen Jüngere (in CH töggele, in F baby-foot – genannt). Gerne an einem guten, stabilen Tisch, wo auch feinere Technik möglich ist. Wir haben immer viel Spass. Die Jungen knallen drauflos – meine Deckung steht immer noch gut. Anspiel – vom 5-er Schrägpass auf den 3-er Flügel – Schrägschuss – drin. Na ja, ich spiele immer noch so. Auch vom 2-er hinten – leicht anziehen – und überall durch – leicht schräg mit Effet ins lange Eck. Nicht drauflosknallen – aber satter Schuss, sec! Wie gesagt – wir haben immer viel Spass …

  28. L. M. Ullmann sagt:

    Trio Jugendwahn vom Recherchedesk hetzt, – und setzt die Unschuldsvermutung für die Alten generell ausser Kraft.
    Beispiel: Ein 91 Järiger fährt in Münchenstein einen Velofahrer ” über den Haufen” (tötlicher Unfall). Ein klarer Sachverhalt!
    Aber: Bis heute sei der Unfall von 2004 ungeklärt. Die Haftpflichtversicherung des angeblichen Verursachers sieht möglicherweise zu Recht, die Schuld des 91 Jährigen als nicht erwiesen.
    Für das Tag i-Trio ist offensichtlich schon ein hohes Alter Beweis genug und erübrigt
    weitere Überlegungen.
    Fazit: Ausser tendenziösen Mutmassungen und beliebigenj Auslegungen von Zahlen bringt dieser Beitrag null und nichts.

  29. thomas hess sagt:

    Koennen Sie mal die Quelle ihrer Berichterstattung nennen? Mir scheint ihr Umgang mit den Zahlen doch sehr locker. Insgesamt scheint ihr Vorurteil zu sein, dass ueber 70 jaehrige im Allgemeinen troddelig und dement sind und man ihnen am besten den Fuehrerschein abnimmt. Das letzte Mal, als ich mir diese Statistken angesehen habe, haben die 18-30 Jaehrigen weitaus mehr Dritte umgebracht als die uber 70 Jaehrigen. Im Uebrigen werden die Alten auch vorzugsweise auf den Fussgaengerstreifen umgefahren, und zwar nicht vorzugsweise von Alten. Zum Schluss noch ein bescheidener Rat: Neben Rassismus gibt es auch Alterdiskriminierung. Vielleicht pruefen Sie in Zukunft die Artikel und Leserzuschriften mal dahingehend.

    • Robert Schmid sagt:

      Da kann ich Ihnen nur beipflichten, da haben wir sie wieder, die Statistik, die gar nichts aussagt. Oder dann so interpretiert wird wird, wie man das Resultat eben gerade haben möchte. Interessant wäre doch der Vergleich mit der Altersgruppe z.B. 30 bis 40-Jährigen. Wenn die nämlich noch mehr Unfälle verursachen, will man dann dieser Altersgruppe auch das Fahren verbieten?

    • Martina Müller sagt:

      Herr Hess, dass hat nichts mit Demenz zu tun sondern mit verminderter altersbedingter Reaktionsfähigkeit, was die betroffenen alten Leute nicht immer selbst so wahrnehmen, ich habe das Beissspiel mit meiner Mutter weiter unten beschrieben. Sie ist auch klar bei Verstand und trotzdem passieren ihr immer wieder solche Unfälle. Alte Menschen werden unsicherer und sind vielleicht wie auch schon beschrieben mit dem heutigen Verkehr schlichtweg überfordert, dass hat nichts mit unklarem Verstand zu tun, sondern das ist ein Altersphänomen

    • Romy sagt:

      Interessant, 2014 waren z.B. bei den total 84127 Ausweisentzügen (ADMAS-Statistikauszug), nur gerade mal 5704 Entzüge der Gruppe 70+ dabei, diese Gruppe wies den drittkleinsten Anteil, also 6,8% aller Ausweisentzüge auf. Hingegen waren es bei den 20- bis 60-Jährigen 68296 Ausweisentzüge. Der Bericht von Barnaby Skinner, Alexandre Haederli und Linda Von Burg ist also total überzogen und grenzt an Altersdiskriminierung. Die Autoren sollen mal die bekifften und mit Drogen vollgepumpten Verkehrsteilnehmer unter die Lupe nehmen.

    • Franz Karl sagt:

      Danke für Ihren Kommentar, Herr Hess. Er ist mr nur zu wenig deutlich. Wer solchen Mist, wie hier gelesen, zusammenschreibt, hat von Statistik nicht die geringste Ahnung, und wohl auch nur eine grundsätzliche Velofahrer-Intelligenz. Wer nur schon in der Lage wäre, die Unfälle von 70+ in Beziehung zu bringen mit jenen der übrigen Autolenkern, der kommt nach der grandiosen Intelligenz der Autoren zum Schluss, dass den 18-70-jährigen im Interesse der öffentlichen Sicherheit das Autofahren zu verbieten wäre.

    • Hanspeter Gautschi sagt:

      Bin ganz mit Ihnen einverstanden.
      Wenn man die Zahlen ansieht erkennt man dass 70+ jährige nur 2% aller Unfälle ausmachen.
      Was ist der Prozentsatz von der Altergruppe verglichen mit alleFahrern?
      Bei Unfallberichten wird immer speziell darauf hingewiesen wenn ein Aelterer die Ursache ist als ware das immer die Hauptursache.

    • will williamson sagt:

      Richtig erkannt: Altersdiskriminierung. Aber natürlich sollten Fahruntüchtige und Raser jeden Alters konsequent aus dem Verkehr gezogen werden.

    • karl schmid sagt:

      Gut gebrüllt Löwe!
      Als Ergänzung: Auch wenn man 3Statistiken bunt mischt und mit der eigenen Meinung garniert entsteht selten was vernünftiges. Es bleibt da nur die alte Weisheit “Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast”

  30. Peter sagt:

    Nicht alle alten Menschen fahren schlecht Auto, aber bei einigen fehlt schlichtwegs die Einsicht wann sie Aufhören sollten.
    Wenn ich mich in meiner Familie umsehen, so sind es tatsächlich die Frauen, die eher den Führerschein einsenden, wenn Sie zur ärztlichen Kontrolle aufgefordert werden (und dann auch nicht mehr Fahren).
    Vor ein paar Jahren war ich spät abends im Nachtbus als Passagier unterwegs und sass ganz vorne. Der Bus fuhr auf einen Kreisel, und ich konnte sehen wie ein älteres Ehepaar im einem Mercedes der Oberklasse LINKS in den Kreisel gefahren und abgebogen ist, statt ordentlich im Rechtsverkehr den Kreisel zu benützen. Da wundert man sich dann schon, dass es nicht noch mehr Unfälle gibt. Der Buschauffeur war nicht mal gross entsetzt, Verkehrsregelverstösse in der Gefährlichkeit sehe er regelmässig (Allerdings nicht nur auf alte Menschen bezogen).

  31. Pedro Dias sagt:

    Dieser Artikel wurde von einem Jungen geschrieben, bzw die Zahlen so inzerpretiert, dass ich annehmen muss er kann Autofahren aber nicht rechnen. In den letzten Jahren wurde bei der Ausbildung in junge Autofahrer enorm viel Geld und Zeit investiert. Zum Glück offenbar mit Erfolg. Aber wenn die Prozentzahlen bei den Jungen zurück gehen, müssen die Zahlen bei den Älteren zwangsläufig steigen. Mehr sagen mir diese Zahlen nicht.

  32. nadja sagt:

    Warum wird der Vorschlag, die Fahrtauglichkeit der Senioren genauer überprüfen zu müssen, als Diskriminierung wahrgenommen? Mit dem Alter nehmen alle physiologische Funktionen ab, somit auch die Reflexe, das Seh-, Hörvermögen etc. Warum solche heftige Reaktionen? Auf dem Balkan hat man es schon seit Jahrzehnten gut gelöst: offiziele Abteilungen für Arbeitsmedizin dind u.a. für die Beurteilung des Gesundheitszustand der Senioren bei der obligatorischen Verlängerung des Fahrausweisses.. es werden u.a. neurologische und psychologische Untersuchungen durchgeführt. Und so muss es sein, wenn man es richtig machen will. Ansonsten kann der Staat auch Minderjährigen Fahrausweisse erteilen und den Raser gar nicht entziehen…

    • beat sagt:

      Wieso das Überprüfen der Fahrtauglichkeit als Diskriminierung empfunden wird? Ganz einfach, weil der Herr selber betroffen ist.

      • heinz sagt:

        Beat: Mal gucken, was Herr Beat meint, wenn er 70 ist. Ich bin es nicht, trotzdem finde ich es eine Diskriminierung. Guckt man genau, wie die Jungen kurz nach der Autofahrprüfung fahren, stehen die Haare geradeauf: – bis auf 50 cm auffahren, Blinker = Glückssache, Kreiselfahren = ebenso Glückssache, 50 werden nie eingehalten, auch wenn ich die + 3 dazurechne.Dass dies auch mit Fahrlehrer passiert, sagt eigentlich schon genug. Es scheint Mode, Aeltere in allem und jedem herunterzuputzen. Allerdings ist das bei solchen Leute nur so bis sie selbst in dem Alter sind. Wr alle werden mal in dem Alter sein, ob die, die jetzt motzen, gerne so von Jüngere beurteilt werden, wage ich zu bezweifeln.

  33. Jeanclaude sagt:

    Ich bin inzwischen über 70 Jahre alt und fahre ein halbes Jahrhundert Auto. An Erfahrung fehlt es mir gewiss nicht. Ich stelle aber fest, dass das Verkehrsvolumen und die Hektik im Alltagsverkehr enorm zugenommen hat und höhere Anforderungen an die Verkehrsteilnehmenden stellt. Die regelmässige Prüfung durch den Arzt empfinde ich nicht als Schikane und eine gleichzeitig eine stündige Fahrtüchtigkeitsprüfung mit einem Fahrlehrer oder Experten sogar begrüssungswert. Es dürfte für alle 70+ Automobilistinnen und Automobilisten hilfreich sein, bei einem eventuellen Unfall im Fahrausweis einen entsprechenden Vermerk zu haben. Die generelle Diskriminierung von älteren Verkehrsteilnehmern nimmt nämlich drastische Formen an. Besonders die Boulevard-Presse spricht liebend gerne über Unfälle von “jungen Rasern” und “Rentnerinnen und Rentnern”.

  34. Georg Stamm sagt:

    Der 91-jährige in Münchenstein/BL, der einen tödlichen Unfall verursachte, hat mit Sicherheit wenige Wochen oder Monate vorher die ärztliche via secura-Untersuchung gemacht, die man selbst bezahlen muss. Da müsste man vielleicht beim Untersuchungsbefund des Arztes genauer hinschauen. Hoffentlich liess der den 91-jährigen (!!) nicht aus Gefälligkeit schlüpfen. Das hätte dann einem Menschen das Leben gekostet.

    • Richard sagt:

      Quatsch, das ist eine reine Vermutung. Dazu sei gesagt dass ich und auch Sie den Unfall nicht beurteilen können.

    • Felix Seidel sagt:

      Lieber Herr Stamm, man muss aber bei diesem Fall auch wissen, dass der ELEKTRO-Velofahrer auch deutlich über 60+ war und seine Fahrweise noch abgekärt wird!
      Ich hoffe diese kritischen Stimmen werden auch einmal über 70+ und geben dann Ihren Ausweis auch so leicht zurück……wie sie das nun von uns verlangen.
      Ein knapp 70 jähriger.

  35. Roland Faller sagt:

    Interessante Karte! Ebenso interessant wäre, wenn auch die installierten Radarfallen eingezeichnet wären. Es müsste eine leicht ersichtliche Korrelation zwischen Unfallstellen und Radaranlagen bestehen, da diese ja gemäss Aussagen der zuständigen Behörden nur an Unfallschwerpunkten installiert werden…

    • Felix Rothenbühler sagt:

      Das wäre dieselbe Forderung wie wenn man nur dort Feuerwehren unterhalten wöllte, wo es tatsächlich brennt.
      Vielleicht sind Sie intelligent genug und zu merken, dass es dort vielleicht gerade WEGEN der Kästen keine Unfälle gibt? Erschwerend kommt hinzu, dass Unfallfreiheit kein Freipass ist, die Verkehrsregeln zu ignorieren.

      • Roland Faller sagt:

        Na ja, dass Sie Radarfallen mit der Feuerwehr gleichsetzen spricht für sich. Die Kausalität könnte genauso gut darin liegen, dass Radarfallen vornehmlich an sicheren, übersichtlichen Stellen installiert werden, wo viele Autofahrer eine Überschreitung der Geschwindigkeit für vertretbar halten. Dadurch wird dann das Bussenaufkommen optimiert!

        • adam gretener sagt:

          Die Autofahrer haben keine Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit “für vertretbar” zu halten, Gesetze sind keine unverbindliche Empfehlung. Soll ich jemanden etwas zusammen schlagen, weil ich es für vertretbar halte? Oder ihr Auto ein wenig ausleihen ohne ihre Einverständnis, ich halte das nämlich für vertretbar.

  36. Marko sagt:

    Selbstverständlich ist der Ausweisentzug nutzlos. Wer fahren will fährt auch ohne Ausweis. Ein Pensionär der sich vom Staat ungerecht behandelt fühlt erst recht. Nur die Intensivierung von Kontrollen und die Verteilung von Bussen die auch weh tun oder Gefängnisstrafen können die Zahlen wieder auf ein erträgliches Mass herunter holen.

  37. Hurni Ph. sagt:

    Würden so viele Vorfälle mit Schusswaffen passieren hätte der Staat schon längst hart durchgegriffen, ob Raser, senile Rentner, bekifft oder besoffen Autounfälle werden immer noch als Kavaliersdelikte betrachtet. Die Strafen und die Folgen sind für Fahrlässig verursachte Autounfälle einfach schlichtweg zu Milde! Fährt man jemand zum Krüppel oder gar zu Tode kann man mit einer lächerlich milden Strafe rechnen. Wie sagte einmal jemand zu mir, will ich jemanden umbringen nehme ich das Auto und nicht die Pistole. Zusammen mit etwas Alkohol oder Drogen kombiniert bekomme ich eine sehr Milde Strafe falls überhaupt. Die Strafen für fahrlässig verunfallte Verkehrsunfälle müssen einfach härte werden, Aerzte und Psychiater die Rentner Fahrtauglich schreiben obwohl das Gegenteil der Fall ist sollten zur Mitverantwortung gezogen werden!

  38. Beck sagt:

    Es wird endlich Zeit, dass alle ü70 sich einem Fahrtauglichkeitstest unterziehen, der von einer unabhängigen Ärzteschaft gemacht wird. Bezahlt wird dieser natürlich vom Automobilist. Wer sich ein Auto leisten kann, wird wohl noch für das Arzthonorar aufkommen können.
    Aber politisch wird das kaum machbarbar sein. Die Senioren gehen eher an die Urnen und schmettern jeden progressiven Vorstoss ab. So werden wir bis 70jährigen uns einer egoistischen Bevölkerung anpassen müssen.
    Übrigens die ÖV wären für Rentner recht preiswert.

    • alice gurini sagt:

      Wären Preiswert wenn Die Öv da eingesetzt würde wo SIe gebraucht werden und nicht aus den Ortschaften Verbannt werden wie in Rotkreuz wegen 50 Meter ( eine 20 er Zone mitten in der Dorfstrasse! so was blödes Jdiotisches !also Fahren alle liber auch mit dem Bus nach Cham oder Steinhausen wo der vor der Drogerie und Metzger hält. !und das verstehen nur die ALte Generacion die nicht mehr gut zu Fuss sind ! !aber Einsprachen nützeten ja nichts! wenn die Geschäftsleute nicht zusammen stehen dass es wieder so wird !dann t macht ihr lieber die Geschäfte Dicht wegen zu kleinem Umsatz ïch weiss bei den Wahlen da werden wir wahrscheinlich wieder die àltere Generation Wählen !ALie

    • bruno bänninger sagt:

      Halten Sie die versch. Altersgruppen für verschiedene Rassen? Dann denken Sie daran, dass auch Sie alt werden. Und bedenken Sie, dass Alte Lebenserfahrungen haben von denen Junge profitieren könnten. Ihre allg.Abwertung der Alten ist so unsinnig wie jede Aufwertung der Jungen. Und sehr oft ist es besser, zum alten Eisen zu gehören als zum neuen Blech.
      Wenn Sie die Alten stören, schauen Sie in den Spiegel und starten Sie eine Initiative “Verbietet die Alten”.

  39. Hochuli sagt:

    Was für ein Quatsch, was sind denn die Verursachenden Leute welche den Rest von 205`500 Unfälle auf ihre Kappe nehmen müssen. Hier wird möchte man die älteren Personen von der Strasse haben, damit Raser und bekiffte mehr Platz haben? Das ist doch genau so Quatsch, oder? Dabei ist der heutige Stress “immer schneller, immer weiter weg zur Arbeit der Hauptgrund” Was ich oft am Morgen und am Abend sehe wie gefahren wird, wundert es mich, dass nicht noch mehr Unfälle passieren. Oft ist unglaubliches Glück dabei.

  40. Fritz Beckert sagt:

    Der Artikel erscheint mit etwas zu tendenziös im negativen Sinnen in Richtung der älteren Generation. Hier werden die Alten einfach Pauschal abgeurteilt auf Grund von sicherlich sehr tragischen Unfällen. All Jene die sich hier ein Urteil erlauben, bitte ich zu berücksichtigen, dass auch sie einmal das hohe Alter von 70 ? oder mehr erreichen werden und dann sicherlich auch nicht erbaut sind, wenn über sie hergezogen wird.

  41. alex werker sagt:

    ohne amtliche Überprüfung bzw. Haftbarkeit der fehlbaren Ärzte wird sich nich das Geringste an dieser Entwicklung ändern.

  42. Bruno Petzig sagt:

    Als Familienvater mit 2 Kleinkinder sind mir alte Autofahrer schon länger ein Dorn im Auge.
    Bin schon 2 Mal mit den Kindern im Kinderwagen nahezu überfahren worden. Einmal auf PP (die Alte schaut nicht beim Rückwärtsfahren), einmal auf Fussgängerstreufen (vom Alten übersehen worden).
    Leute, schaut dass die fahrunfähigen Alten endlich den Brief abgeben! Wenn der Staat und die Ärzte sich schon foutieren, dann wenigstens die Söhne und Töchter dieser Alten. Meinem Alten (erst 68) hab ich den Brief ja auch ausreden können. Und wenns mit Reden nicht geht, dann halt zwingen.
    Lieber so als ein schlechtes Gewissen wenn der/die Alte dann mal ein Kleinkind zu tode gefahren hat.
    Ihr habs in der Hand!

    • Steiner Willy sagt:

      So wie sie reden über ältere Leute ist vermutlich auch Ihr Charakter. ( Die Alte hat mich nicht gesehen / der Alte nicht / meinem Alten dem sie das Leben verdanken ) aber zahlen für ihre Kinder dürfen die alten Trotteln noch. Hoffe sie haben nie ein Problem mit den Jungen mit dem alter schon gar nicht.
      Bruno Petzig

      • Monika sagt:

        Ich glaube auch, dass viel mehr “Alte” von jungen Autofahrern auf dem Fussgängerstreifen angefahren werden. Wahrscheinlich sind in dieser Statistik diese alten Opfer über 70 auch entalten ?

    • marusca sagt:

      @BP: Vielleicht sollten Sie ganz einfach nicht mit Ihren Kindern im Kinderwagen liegen, dort hat man nämlich keine wirklich gute Sicht auf den Strassenverkehr….. ansonsten wäre da nur noch zu sagen, dass Sie nicht nur respektlos und ungehobelt sondern auch in beträchtlichem Mass dumm sind, was Ihnen leider verunmöglichen wird, wenigstens Ihren Nachkommen etwas Anstand und Benehmen beizubringen.

      • Gustav Habegger sagt:

        Wer am Fussgängerstreifen überfahren wird ist oft selbst schuld weil man einfach den Vortritt erzwingen will. Ich – ein ü70 – warte am Trottoirrand bis die Situation klar ist. Unfreundliche Autofahrer, ob jung, alt, Mann oder Frau, fahren eben durch. Der korrekte Fahrer hält an wofür ich mich mit einem Zeichen auch bedanke. Soviel ist mir mein Leben Wert, und als Pensionierter sollte man ja wohl soviel Zeit haben …. Übrigens, auch ich fahre Auto.

        • adam gretener sagt:

          Das Problem ist, dass viele Autofahrer nur noch “rollend” anhalten, wenn überhaupt. Und ein Fussgänger kann sich gar nicht den Vortritt erzwingen, her hätte ihn ja eh. Der Autofahrer erzwingt sich die Vorfahrt, so rum wird ein Schuh draus.

  43. Marco Marconi sagt:

    Aha. Nachdem man die Jugendlichen mittlerweile mittels sündhaft teurer Zwangsausbildung und anderer Schikanen soweit hat, dass vielen der Führerscheinerwerb und das Autofahren verleidet ist, schiesst man sich nun auf die Senioren ein.

    Dies neben dem ganz alltäglichen Wahnsinn, wo mehr als 50% der Einnahmen aus Geschwindigkeitsbussen aus minimen Überschreitungen von 1-5 km/h stammen und unter dem Allerwelts-Titel „Nichtbeherrschen des Fahrzeuges“ Jahr für Jahr Tausenden Leuten wegen irgendwelcher Lappalien der Führerausweis entzogen wird.

    Der Vorwand der „Sicherheit“ dient dazu, immer neue Bevölkerungsgruppen gegeneinander auszuspielen und sie von der Strasse zu vertreiben.

    Es ist an der Zeit, dass die Schweizer Automobilistinnen und Automobilisten endlich zusammenstehen und sich gegen diese schändliche und hinterhältige Politik zur Wehr setzen!

  44. Rothacher sagt:

    Wenn ich richtig rechne sind es 2% der Unfälle durch Senioren und dies ist in der Sonntagszeitung eine Schlagzeile und mehr als 2 Seiten wert! (Der oder Schreiber verstecken sich hinter einer “Researchgroup!)
    Wir sind gestern rund 300 km gefahren auf Autobahnen und Nationalstrassen. Gefährliche Situationen hatten wir vorallem wenn Schnellfahrer aus der Autobahneinfahrt einfach hineinpreschten, so dass wir abbremsen mussten oder wenn wir 120 (offizielle Höchstgeschwindigkeit) fuhren und ein Ueberholer zwar Lichthupte aber dann ebenfalls kurz vor uns einbog. Oder wenn Motorradfahrer Slalom fuhren. Die Töfffahrer und aggressiven Sportwagen- und BMWE-Fahrer sind sicher für mehr als 2% der Unfälle verantwortlich!!

    • Hans Meier sagt:

      Und warum machen Sie mit nur 120 auf der Ueberholspur nicht einfach Platz?

      • N. Kamber sagt:

        Die Überholspur war möglicherweise nicht frei.
        99.9% der Autofahrer sind sich leider nicht bewusst, dass man auf der Einspurstrecke keinen Vortritt hat und dass man – falls es keinen Platz hat – auf dem Pannenstreifen weiter beschleunigt, bis es eben Platz hat.
        Vor ein paar Tagen ist sogar jemand vor mir auf der Autostrasse angehalten, um einem Kriecher auf der Einspurstrecke Platz zu machen. So ein Verhalten ist lebensgefährlich!

      • max sagt:

        @Meier: da steht nicht, dass Rothacher auf der Überholspur fuhr, eben nicht. Sehen Sie also das Problem? Ich nehme an, Sie fahren auch Auto.

    • Ferguson sagt:

      2% der Unfälle ABER 19% der tödlichen Unfälle! Wenn man das i.O. findet, hat man leider nichts verstanden und das Problem überhaupt nicht erkannt.

  45. Brigitte sagt:

    Selber bin ich mit 62 Jahren noch nicht ganz bei den Alten. Ich fahre an meinen Arbeitstagen 68 km, fast alles Autobahn. Morgens um 6 Uhr sind die Berufstätigen unterwegs und ich sehe manchmal sehr riskante Manöver. Aber die wenigsten sind in meinem Alter. Wenn ich einmal nicht mehr fahren kann, müssen wir umziehen. Wir wohnen am Berg, im Dorf unten schlechte ÖV, kein Arzt, Apotheke, Drogerie und größere Läden. Und keine Kinder die uns rumfahren würden. Mein Vater mit 90 Jahren wohnt in der Stadt, er erreicht alles bequem per Tram.

  46. Jan Dubach sagt:

    Ich wohne in einer schnell wachsenden Gemeinde im kleinen Kt. Zug. In wenigen Wochen wird das Autokennzeichen ZG100‘000 in Kraft treten. Vor etwa 15 Jahren war der Strassenverkehr noch verträglich, Verkehrsfluss mit grösseren Lücken für sicheres einfädeln oder Spurwechsel. Heute, oft endloses Gedränge „Füdli an Füdli“ einfahren von Seitenstrassen eine Geduldsprobe. Vorbeifahrende Autos jede Menge Lenker mit dem Handy am Ohr. Dieses starke Verkehrsaufkommen birgt Gefahren, kleinste Unaufmerksamkeiten können zu Unfällen führen. Auch hat die Freundlichkeit stark nachgelassen, Hand- oder Blinkzeichen für Vorfahrt Seltenheitswert. Wenn man jemandem Raum lässt, freundliches Danke Handzeichen auch Seltenheitswert. Tenor, ich habe Vorfahrt und du musst warten, Schade.

  47. Ronnie König sagt:

    Diese Generation wuchs mit dem Auto als Statussymbol und Inbegriff von Freiheit damals auf. Man fuhr schonmal offensiv damals, waren die Strassen im Vergleich zu heute leer. Lange konnte man sich anpassen, wuchs mit dem Anforderungen. Dann wurde die Technik und der Verkehr aber auf einmal komplexer. Gewisse Strecken wurden schon mal gemieden, nur noch am Tag gefahren. Ich war in einem Verein tätig, mehrheitlich Alte und ziemlich konservativ. Es kam zum obigen Thema. Ich behauptete, dass KK-Prämien wegen alten steigt und konnte begründen. Meine Kollegen wiegelten ab und behaupteten der Alkohol und die Raserei der Jungen seien alleine schuld, niemals ihre Generation, da sehr vorsichtig fahrend. Viele fuhren nicht mehr oft und wenn möglich ausserhalb der Stosszeiten. Indirektes Zugeben der Schwäche und es Problems. Nun liegen seit 10 Jahren klare Zahlen vor, werden bestätigt. Die Einsicht? Alles links gesteuert! Tja, da ist guter Rat teuer.

  48. Schoch sagt:

    Wenn ich lese, dass von den 210’000 Unfallverursachern lediglich 4’500 Unfälle auf das Konto von über 70-jährigen geht, kann ich mit Fug und Recht fordern, die riesige Mehrheit von 205’500 Unfallversursachenschnellsten an die kurze Leine zu nehmn. Immerhin verursachen die viel Jüngeren 97,85 % aller registrierten Unfälle. Hat der TA nichts gescheiteres mehr auf Lager, als mit allerlei Schmähungen und Unterstellungen die Aeltern in diesem Land in Misskredit zu schreiben ?

    • Ferguson sagt:

      “Lediglich” 4’500 Unfälle (2%) ABER fast 20% der tödlichen Unfälle. Und wenn man mal berechnen wurde z.B. Todesfälle pro gefahrene km….

  49. ra koch sagt:

    Die Auswertung zeigt: In der Mehrzahl wer stimmen geht sind die Ü50ger, denen ES das Schicksal Dank Kriegsschädenaufarbeitung gut meinte. Obwohl auch des Schweizer’ Knowhow eine Kriegsverlängerung generierte.
    Nun zanken sie um die Verwertungs-[Vererbungs-]masse. Vor lauter Gutdünkel bald dem Altersstarrsinn verfallen, verkommt die Vernunft zur Manipulativmasse: Wehe man wird jährlich 2h zum Experten exerziert (im Minimum für sichere Strassen) und wehe geradewegs, wenn das Wein- und Biergehabe auf den Seen entschwindet. Letzteres bleibt die letzte Dominanz dieser Aussteiger!

  50. Jirucha Ladislav sagt:

    Wisst Ihr Ueberschlauen, was bei der Prüfung eines Seniors beim Amtsarzt alles dabei ist? Nebst Gleichgewicht, Gangart, Reaktion auf Licht und andere Bewegungsagläufe, wird auch Rechnen geprüft, d.h.Kopfrechnen, etc. Schafft Ihr Jungen so was ohne Smartphone? Wozu haben Sie es überhaupt. Das Smartphone weiss alles, Ihr nichts.

  51. Jirucha Ladislav sagt:

    Wenn man über 70 ist, hat man eine lange Fahrpraxis. Man muss eines beachten. Früher waren Autos zur Beförderung von Menschen und Waren hier. Heutzutage sind die Autos Ausdruck des Machotums, Narzissmus und als Ueberwindung von Schwächen im Selbsbewusstsein. Ein junger Mensch, der gerade seinen Führerschein gemacht hat kauft sich ein SUV mit 500 PS und fäht wie ein Verrückter, in der Kurve fast immer über die Mittellinie, da es sonst nicht “verwitscht”. Pech hat ein Senior, der ihm gegenüber fährt und gut in seiner Spur ist. Er wird schuld. So ist das Leben. Wir, ältere Leute stehen Euch, Jungs im Weg, offenbar. Liesst bitte Schweiz am Sonntag. Ein gutes Artikel über die Senioren.

    • Martina Müller sagt:

      Nochmals, das hat auch nichts mit ihrer langjährigen Fahrerfahrung zu tun, diese hat meine Mutter auch. Sie gibt mit fast 78 Jahren zu, dass sie einfach ängstlicher und unsicherer geworden ist und dann muss man irgendwann vielleicht sich selbst eingestehen, dass man dann um sich selbst und Andere nicht zu gefährden auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreift. Wir werden Alle älter und haben dann mit den gleichen Problemen zu kämpfen, nur mag man Einschränkungen nicht gerne zugeben

      • Peter Vogler sagt:

        Öffentliche Verkehrsmittel meist völlig überfüllt,Auf Bahnhöfen wird man von den Riesenmassen über den Haufen gerannt..Es gibt immer noch Busse bei denen Leute mit Knieproblemen kaum einsteigen und noch weniger gut aussteigen können.SBB Züge auch neueren Datums lassen sich oft nur über steile Treppen besteigen und wieder verlassen .Die aufgefrischten ehehmaligen EC Wagen der SBB verkehren jetzt im Inland,haben steile Treppen bei den Eingangstüren und zwischen Perron und unterster Treppenstufe ein Riesenloch.Es hiess die Einheitswagen der SBB hätten zu kleine Räder was zu einem unruhigen Fahrverhalten (Geschüttel) führe und baute in der Folge Wagen mit Riesenrädern welche aber nur für aktive Bergsteiger problemlos ersteigbar sind.Nein der ÖV ist wahrlich leider immer noch keine Alternative:ich selbst habe allerdings noch nie ein “Autobillett”gemacht.Bis man die Haltestellen im ÖV endlich angepasst bin ich dann eher 100 Jahre als nur 90 Jahre alt,falls ich dann noch lebe.Was bleibt ist zu Hause hocken und die Welt mit Google Street View entdecken.Allerdings,wenn ich irgendwo hin muss,darf ich mich über noch nicht angepassen ÖV ärgern.

  52. Elisabeth sagt:

    Solange ich Fahrlehrer sehe, die ihre Schüler im Kreisel die linke Spur nehmen lassen, um bei der zweiten Ausfahrt rauszufahren; sie die Blinker nicht betätigen; 50 massiv überschreiten; am Tv sehe, dass Schler nicht mal die Sprache beherrschen müssen und so plötzliche schriftliche Änderungen nicht verstehen,etc., sehe ich kein Grund, Ältere immer mehr zu schikanieren!

    • Rumba sagt:

      Links einspuren, um die 2. Ausfahrt zu nehmen, ist richtig! So wird das überall auf der Welt gemacht, nur in der Schweiz haben es ganz viele (alte?) Autofahrer noch nicht kapiert. Und im übrigen gilt im Kreisel generell, dass Vortritt hat, wer von LINKS kommt.

  53. schnäggli sagt:

    danke für diesen Artikel!
    seit Jahren ist dieses Thema aktuell, doch wirklich nachhaltig geschieht nichts.
    Junge mit “Alten” zu vergleichen ist nicht das Thema; das sind zwei unterschiedliche Lenkergruppen mit unterschiedlichen, möglichen Defiziten.
    gut wäre, während der ganzen Fahrzeit im Leben regelmässig obligatorische Praxiskurse absolvieren zu müssen, je nach Lebensphase bzw. Fahrkompetenz häufiger.
    Tatsache bei älteren Lenkern ist:
    was muss wohl noch alles passieren, damit endlich gehandelt wird?
    erst wenn Ärzte mit in die Pflicht (Schuld) genommen werden, wird sich da was ändern können.
    und: es gibt zudem zahlreiche Senioren, denen der Ausweis entzogen wurde, die aber trotzdem weiterfahren… (rechtlich ist es möglich, ein Kontrollschild auch ohne Fahrausweis zu lösen…) wenn solche Lenker in einer Polizeikontrolle erwischt werden gibts eine (sehr moderate) Busse, das ist alles.
    als Nachbarn muss man tatenlos zu sehen und kann nur hoffen, dass nichts passiert.
    ein unhaltbarer Zustand!

    • Martina Müller sagt:

      Ja, ich finde das auch verantwortungslos und die älteren Leute gefährden sich neben anderen Menschen auch selber, für die ganz Jungen müsste man allerdings auch etwas finden, da auch diese nicht alle verantwortungsbewusst handeln und die nötige Reife fehlt

  54. Peter sagt:

    Vielleicht ist es auch eine Überforderung durch die neuen Autos (wenn Alte ein neues Auto, auch Occasion) kaufen. Ich (53) habe eine Zeitlang Mietautos gefahren, das waren natürlich die neuesten Modelle. War am Anfang ziemlich überfordert durch all die (bei jedem Auto verschiedenen) Funktionen, oft menugeführt, dazu die Warntöne, Alarmleuchten (Gurt, Licht, Rückwärtsgang), automatisches Anschalten von Licht/Scheibenwischer, plötzlich gesprochene Staumeldung vom Bordcomputer etc.. Früher gab es einen Knopf für Licht und einen für Scheibenwischer (links und rechts vom Steuerrad). Dazu noch eine Heizung, das reichte. Menschen, die noch im mechanischen Zeitalter aufgewachsen sind, kommen damit schlecht klar.

  55. Rolf Bänziger sagt:

    Heute Morgen zwei Situationen mit älteren Herren.
    1. Woährend ca. 5 km hinter jemandem nachgefahren mit 60/70 km/h ausserorts, sehr unsichere Fahrweise, innerorts 40 km/h.
    2. Beim Linksabbiegen kam auf meiner Seite grosser Mercedes mit gesetztem Herrn entgegen – er hat nicht gemerkt dass er etwas breit daherkam…

    Ich (50) hoffe sehr, dass ich frühzeitig merke, dass es Zeit ist, den Ausweis abzugeben! Kontrollfahrt alle 2 Jahre ab 70 ist ein Muss!

    • Peter Vogler sagt:

      In Oberrohrdorf beobachtet.Junger Mann etwa 17 Jahre alt sitzt auf einem 2 Gang Mofa und schaut wie der Hanns Guck-in-die-Luft nach oben.Das vor ihm fahrende Auto muss bremsen,der Jünglig merkt nichts und fährt mit vollem Tempo ins Heck des Autos.Immerhin hielt sich der Schaden in Grenzen.Das Töfli hatte ein leichtes 8ti und der “Hanns G-i-d-L” hat sich leicht am Handgelenk verletzt.

  56. Stefan schoen sagt:

    Diese Stastistik ist total verfälscht! Die Lebenserwartung der Älteren wird immer höher, evtl. Pansionsalter werden höhergesetzt, die Erfahrung und Verantwortung ist grösser…..Journalisten die für solche Schlagzeilen sich einsetzen sollten bedenken das sie auch einmal 70 Jahre alt werden. Es geht schneller als man denkt.

  57. Andreas sagt:

    Nur das Wiederholen der Fahrprüfung, neben Arztzeugnis (Sehtest), für Junge in grösseren Abständen und ab ca. 70 alle 2 Jahre stellt sicher das ALLE Verkehrsteilnehmer den Anforderungen genügen. Es wären auch Führerscheine möglich, die nur noch das Fahren bei Tageslicht im Falle von Sehbehinderungen (auch bei jüngeren) zulassen.

  58. Robert Tobler sagt:

    Ich bin jetzt soeben 72 Jahre alt geworden und auf dieser Statistik habe ich beschlossen mein Fahrzeug abzugeben und ein Führerloses Auto bestellt!!!!!

  59. Leo Neubert sagt:

    Das Problem ist, dass viele ältere Personen letztlich keine andere Wahl haben.
    Der Öffentliche Nahverkehr ist nicht altersgerecht und auf dem Land ist es oft ein weiter Weg bis zur nächsten Station. Taxis sind in der Schweiz auch völlig überteuert.
    Gleichzeitig wollen auch Alte Menschen (völlig zurecht) selber einkaufen gehen, Freunde besuchen und am sozialen Leben teilhaben.
    Darum sind sie auf das Auto angewiesen und fahren auch, wenn man ihnen den Ausweis entzieht. Und ich kann sie dafür nicht verurteilen – ich würde wohl gleich handeln.
    Eine Lösung bieten erst die selbstfahrenden Autos. Ich hoffe, dass das alles funktioniert, wenn meine Eltern in das fragliche Alter kommen.

  60. Rene Bitterlin sagt:

    2013: BS, Wielandplatz: ich, von rechts, 30 km/h, Service-Lieferwagen aus 30 km/h Strasse von links rammt mich ungebremst mit ca.60 km/h- Fahrer 25 Jahre jünger als ich – seine Erklärung: ‘Blackout’ …..
    2 Autos Abbruch, ich gesundheitliche Konsequenzen bis heute ! Erlittene Praxis und kein Sonntagspresse-Quatsch und reiner Polemik gegen jeden über 50-jährigen Autofahrer !

  61. Ammann Christoph sagt:

    Scho falsch! Es gibt immer mehr 70jährige die immer noch Auto fahren, darum nimmt die Anzahl der Unfälle zu. Das ist wie mit der AHV, wenn die Leute immer älter werden, nimmt ganz automatische die Anzahl der Rentenbezüger zu. Es ist ja nicht so, dass die Renten zunehmen, weil die Alten immer mehr Rente bekommen.
    Im übrigen ist das ein ganz saudummer Artikel. Mit der Totenstatistik als Argument kann man selbst das Leben überhaupt in Frage stellen. Man verbiete, dass da weitere Kinder geboren werden, dann bessert das ganz schnell mit den Totenstatistik. Denn es wird der Tag kommen, da wird der letzte sterben und dann ist ihre Totenstatistik an ihrem Idealpunkt angekommen = 0. Ein solch dümmlicher Artikel ist nur in der Welt, weil man nichts Gescheiteres zu sagen hat.

  62. Bea Habegger sagt:

    Wieder ein Versuch, die Betagten zu diskriminieren. Gibt es für unsere Betagten auch ein Anti-Rassimusgesetz? Laufend versucht man sich unserer Betagten zu entledigen, mit irgendwelchen schöngefärbten Angst-Macherstatistiken, Expertisen etc.

  63. Verena Amiri (F) sagt:

    Ja bitte und wer sind die anderen 205 500 ???

    ich bin 70 Jahre alt , 0 Unfall, 0 Busse , nur nachts fahre ich nicht mehr , sonst per Woche 200 kms mini !!

    Das ist so ein richtiger Sonntagsartikel !!!!

  64. Martin Wohlwend sagt:

    Und wieder mal ein Vorstoss gegen die Autofahrer. Diesmal betrifft es die ältere Generation. Jetzt müssen sie sich auch noch vorschreiben lassen, was und in welchem Alter sie etwas kaufen dürfen! Ich selber gehöre zwar noch nicht zur dieser Altersgruppe, aber es macht mir Sorgen mit anzusehen, wie unser Leben mehr und mehr von Staat kontrolliert wird. Nun zum eigentlichen Thema; Beispiel Velofahrer. Vor einer Woche habe ich einem zweiräderigen “Kollegen” zugeschaut, der
    mit überhöhter Geschwindigkeit (Elektrovelo) von der Strasse auf Trottoir gewechselt hat, um ein ROTLICHT zu umfahren um
    dann ein paar Meter weiter wieder auf die Strasse zu wechseln. Das ist kein Einzelfall. Beispiel Fussgängerstreifen. Obwohl diese gelb markiert sind, handelt es sich nicht um Wanderwege! Es wird nicht einmal mehr angehalten, denn sie sind ja im Recht, und mit dem Kopfhörer vom iPod, schotten sie sich auch noch von der Umwelt ab. Ich denke in dieser Situation wird auch ein jüngerer Autolenker Probleme zum Anhalten haben. Wir alle sind gefordert, vernünftig zu handeln. Heute braucht es eine erhöhte Aufmerksamkeit auf der Strasse. Was nützt es einem Fussgänger oder Velofahrer überfahren zu werden, aber trotzdem im Recht zu sein? Respekt und Toleranz sollten wieder salonfähig werden, auch gegenüber der älteren Generation.

  65. Maier sagt:

    höchste Zeit, dass endlich mal jemand diese Altersgruppe genauer unter die Lupe nimmt. Der Bericht stimmt ziemlich genau mit dem überein, was man täglich auf den Strassen erlebt. z.T. völlig überforderte Senioren in ihren Blechkarossen. Was nicht in die Statistiken einfliesst, sind noch die zusätzlich durch ihren schleichenden Fahrstil provozierten Unfälle wie Ueberholen an unmöglichen Stellen etc. Klar ist schlussendlich der Ueberholende selbst schuld. Allerdings würde bei normalem Verkehrsfluss sicher nicht so überholt.
    Mit Rasenden u. Alkoholisierten lässt sich halt besser Politik machen. Deshalb wurde v.a. gegen diese Gruppen völlig unverhältnissmässig vorgegangen. Obwohl in den meisten Fällen wahrscheinlich ein 30 jähriger mit 0.6 Promille die bessere Reaktion hat als mancher dieser Senioren.

  66. Albert sagt:

    “Im Jahr 2014 haben ältere Crashfahrer bei schweren Unfällen 294 Personen verletzt oder getötet, während sie selber unversehrt geblieben sind.”

    Unsere ‘Alten’ werden nicht nur älter, sondern auch egoistischer.
    😉

  67. Ulfano Haab sagt:

    Bei uns im Altersasyl Tessin wird es ganz klar immer gefährlicher zu Fuss, oder mit einem Zweirad unterwegs zu sein. Die ältere Generation, zum grössten Teil Deutsch-Schweizer sind sichtlich überfordert mit unserem Strassennetz, das kurfiger, schmahler, bergiger und andersartig befahren wird als sie es sich von zu Hause gewohnt sind. Vor allem im Locarnese, die Stadt mit den im Verhältnis meisten Unfällen der Schweiz. Man muss “höllisch” aufpassen, dass man nicht in eine Kollision verwickelt wird. Tendenz eindeutig zunehmend. Eine Altersfahrprüfung würde sofort Abhilfe verschaffen!

  68. Andreas Schmid sagt:

    Dass über 70-jährige zu mehr Unfällen neigen, ist einerseits sicherlich systemimmanent und der abnehmenden Sicherheit im dezidierten Umgang mit den Verkehrssituationen zuzuordnen. Andererseits kenne ich zahlreiche absolt sichere Autofahrer, die sogar zwischen 80 und 90 Jahren noch völlig logisch und reaktionsschnell unterwegs sind. Es ist demnach ein schlechter Witz auch nur andeutungsweise daran zu denken, Autofahrern über 70 Jahre die Fähigkeit ein Motorfahrzeug zu lenken absprechen zu wollen. Die üblichen Kontrollen im Abstand von zwei Jahren sind absolut ausreichend, um die Sache im Blick zu behalten. Wir man bemerkt, sind auch die Hausärzte der Alten inzwischen bedeutend vorsichtiger mit Gefälligkeitsattesten geworden, denn wenn einer ihrer Klienten fahrlässig einen tödlichen Unfall verursacht, könnten mittlerweile auch sie ein echtes Problem bekommen. Es gibt also keine Ursache, an den bestehenden Kontrollmechanismen was zu ändern. Amen.

  69. Peter Juon sagt:

    So, so, wieder einmal die Alten. Ist ja attrakriv, darüber zu schreiben und Statistiken zu erstellen.
    Und was ist mit den jungen Rasern? Schon mal was darüber gehört?

  70. Graf sagt:

    Juhui! wieder wird nach Tests und Vorschriften geschrien. Seit ich (62 Jahre alt) beruflich (Kundenbesuche) nicht mehr auf das Auto angwiesen bin, fahre ich meistens mit dem ÖV. Will ich in eine entlegene Gegend fahren, ist dies mit dem ÖV nicht immer möglich.Mit dem Auto schon. Was nun? Entweder auf abgelegene Gegenden verzichten oder die Tests absolvieren?
    Ich denke es braucht keine Beschäftigungsprogramme für irgendwelche Berufsgattumngen (Tests). Deshalb kann ich weiter abgelegende Gegenden besuchen und bin dann einmal unsicher, frage ich jemanden ob er fährt. Was ich heute schon tue. Einsicht ist die Beste Prävention.

  71. Peter Berger sagt:

    Man kann nicht alle ü70 in einen Topf werfen. Das wäre auch Rassismus. Ich finde, dass gerade hier die Altersgruppe weiter unterteilt werden muss. Denn es ist ein grosser Unterschied ob ein 85 oder 90 Jähriger als ein 70 Jähriger fährt. Zudem kommen nun immer mehr Autos auf den Markt die selbständig automatisch bremsen. Hier sollte unterschieden werden ob jemand ein solches hat oder noch selbst bremsen muss.

  72. Hans Fuchs sagt:

    Diese wirre Zusammenstellung von Zahlen, einmal absolut dann wieder relativ ist keine seriöse Information. z:B. Jeder 3 Unfall der über 70 jährigen verursacht eine Frau. Wie viele Prozent der über 70 jährigen Fahrer sind Frauen???

  73. Walter WOLF sagt:

    Anhand von Statistiken versucht man zu ergründen, wann der Ausweis im Alter abgegeben werden soll. Aus meiner Sicht ist diese Methode ungeeignet um auch nur einen einzigen Unfall zu verhindern. Ganz abgesehen davon, dass jede Statistik manipuliert werden kann. Churchill hat gesagt, dass er jeder Statistik misstraut die er nicht selber gefälscht hat. Meine Frau und ich, wir sind 84. sie fährt noch 500 und ich 22’000 km p.a. Wenn eines von uns beiden einen Unfall baut, wird er statistisch genau gleich erfasst, ungeachtet der sehr unterschiedlich gefahrenen Strecken. Aus meiner Sicht müssten alle Verkehrsteilnehmer periodisch in einem SIMULATOR ihre Fahrtüchtigkeit testen lassen. Die sogenannten Idiotentests ab 70 sind auf jeden Fall nicht geeignet und sollten so schnell wie möglich ersetzt werden.

  74. N. Kamber sagt:

    Wenn an Hand von Anekdoten eine ganze Bevölkerungsgruppe klassiert werden soll, dann soll man bitte auch berücksichtigen, dass letztes Jahr ein 70 jähriger (Fritz Erb) viele Autorennen (Berg- und Slalomrennen) gewonnen hat, wofür präzises Fahren und eine schnelle Reaktionsfähigkeit unbestritten wichtige Voraussetzungen sind.

  75. Heinrich Hansen sagt:

    Hppala. Wieder einmal eine Statistik Und wieder einmal eine journalistische “Zusammenfassung”. Leider auch wieder einmal ein Schuss in den Ofen.

    Seit Jahren werden die Jungen Fahrer “betreut”. Es wird alles getan, dass sie weniger Unfälle bauen. Neuste Variation sind die Raser-Urteile. GUT SO. Es hat gewirkt. Aber fahren dürfen sie natürlich weiterhin..
    Nun, wäre es vielleicht an der Zeit, dass auch an die älter werdenden Fahrer gedacht wird. Aber ob Führerschein-Limitten da das rechte Mittel sind? Sicher nicht!
    Die Kontrollen reichen, oder wird ein Junger ebenfalls zu Nachkontrollen gebeten? Auch junge Menschen verändern sich. Auch sie werden laufend älter…….

    Und noch ein Wort zum technischen Vortschritt der ja soooo hilfreich ist. Die heute ü70er haben das Auto noch fahren gelernt als es noch keine Autobahnen gab, als noch nicht jedes Sch…strässchen mit Hochleistungs-Leuchten 24 Std. ausgeleuchtet war, als es noch keine automatischen Antiaquaplaning-Einrichtungen, keine Brems-Antiblockier-Einrichtungen, ja noch nicht einmal Einzelradaufhängung und Servolenkung gab. Ja und sie lernten sogar noch Zwischengas geben beim Gangwechsel da noch nicht alle Gänge synchronisiert waren. Und zudem wurde nicht jede Kurve, Kreuzung, Steigung, Gefälle und und und mit X-Tafeln bezeichnet.

    Da die ü70er also Autofahren “richtig” gelernt haben (das Gefühl für das richtige Mass kam über den Hintern wie beim Fliegen), muss es wohl an anderen Dingen liegen, dass sie viele Unfälle bauen. Kann es sein, dass die Autos einfach zu starke Motoren haben, zu schnell sind, kein Gefühl für die Gefahr geben mit all den Anit-Dingern die jeden in Sicherheit wiegen?

    Runter mit den Geschwindigkeiten, Autos die nur noch das notwendige Potential haben und schon bessert es. BEI ALLEN ALTERSGRUPPEN.

    Nebebei: Ich bin 71 und hatte meinen einzigen Unfall in all den Jahren (Glück gehabt) im ersten Jahr eines Autobesitzes mit 20 Janre…..

    • Jirucha Ladislav sagt:

      Gut geschrieben Heinrich Hansen. Eins würde ich noch zufügen. Es gibt ab und zu Revisionen der Verkehrsampeln Ich stelle fest, dass es drei Arten von Fahrern gibt: 1) die “Alten”, welche noch die Vortrittsregeln und Signale kennen, sich umsehen und je nach Vortritt weiter fahren, 2) Unsichere Jungen, meistens Frauen, die stehen vor der Kreuizung wie eine Jungfrau vor dem Stier und warten, bis ja kein Auto in Sicht ist, um weiter zu fahren, 3) Junge männliche Fahrer, die sich um die Vortrittsregeln foutiren und auf’s Getradewohl in die Kreuzung hineinfahren, die Volllbremsung der Anderen in Kauf nehmen und erst noch den Mittelfinger zeigen.

  76. Jacques sagt:

    4500 von 210’000 Unfälle = 0.02 %.
    99.98 % werden von ü70 verursacht.

    • Ferguson sagt:

      Nicht 0.02%, sondern 2% der Unfälle ABER 19% der tödlichen Unfälle.

    • alfredo borlotti sagt:

      Ihre Rechnung ist gut gemeint, aber: 4500 sind 2% von 210000. Somit werden 98% von den UNTER70jährigen verursacht (nicht ü70).

      Wenn man nun stark vereinfacht annimmt, dass es in jedem Altersjahrzehnt von 20-29 bis und mit 70-79 gleich viel Autofahrer gibt, so “dürfte” jede Altersgruppe ca. 16,7% der Unfälle bauen. Da ist die Gruppe der über70 aber schwer im Rückstand.

      Lasst uns jetzt die wirklich schuldige Altersgruppe herausfinden, und hauen wir alle auf diese ein.

  77. gabi Bossert sagt:

    Das nennt sich doch die unbegrenzte Freiheit. Der Autoindustrie ist doch vollkommen egal, wem sie ein Auto verkauft. Hauptsache es rollt der Rubel. Und Senioren wählen am Besten gepanzerte Kleinlastwagen, damit wenigstens ihnen nichts passiert, wenn sie die Gefährdung geradezu herausfordern. Verantwortungslos empfinde ich diese medizinischen Gesundheitschecks ab 70 Jahren. Ob Die einem realen Reaktionsanspruch auf Strassen gerecht werden, muss man wirklich bezweifeln. Selbst eine Grenznahe Demenz schafft es noch mit einbisschen Selbstvertrauen und kurzer Konzentration.
    Aber eben, weiter zuschauen, denn sobald eine Altersgrenze gesetzt würde…..ein Aufschrei unserer älteren konservativen Bürgerschaft, der Autolobby und ihrer Partei natürlich.
    Lassen wir weiter sterben…überall wird aus parallelen Wirtschaftsinteressen gestorben….

  78. René Bitterlin sagt:

    Also, liebe Jugend: Die ungeduldigen Drängeler, die links und rechts überholen und jedem, der die Geschwindigkeiten einhält, den bösen Finger zeigen, kommen aus Euren Reihen. Die Mobilität per Gesetz entziehen geht nicht, wer die nötigen Reaktionen hat, kann Auto fahren ! Jedem, der vor der Silicon Valley-Generation geboren ist, die Zurechnungsfähigkeit abzusprechen, ist unverschämt. Polemik in der Sonntags-Presse verkürzen keine Staus, die Jungen sollten vielleicht zur Urne gegen und dafür sorgen, dass Verantwortliche ihrer Generation endlich die Verkehrsprobleme positiv angehen, nicht wie zur Zeit zB in Basel !

  79. Halter Martin sagt:

    Alles nur Agitation oder Marketing. Teilt man sämtliche LenkerInnen zwischen 18 und 80 Jahren in vier Gruppen auf und teilt das Total der Toten (2013) von 264 durch vier, ergibt sich pro Altersgruppe ein Wert von 67 Toten. Die Gruppe der Alten schafft es auf 45 Tote. Wo liegt da das Problem der Alten?

  80. André sagt:

    hier könnte man doch die neuen Fahrzeuge mit computeri-Lenkung einsetzen. und alle sind Glücklich 🙂

  81. john sagt:

    es wird zeit für die selbstfahrenden kraftfahrzeuge: bitte eintreten, zurücklehnen und die fahrt geniessen …

  82. Ich denke die Sonntagspresse und BaZ-online haben krampfhaft nach ein Thema gesucht um die Frontseiten zu füllen.Zählen Sie mal auf wieviel Arbeits- und Sportunfälle passieren infolge unsachgemässer Ausführung oder Überschätzung der eigenen Fähigkeiten.

  83. Andreas Soliva sagt:

    Ca. 2.5% der Unfälle werden durch “Alte” verursacht, von wem werden die Restlichen ca. 97.5% der Unfälle verursacht. Nach Ihrer Schlagseite sin 2.5% viel mehr als 97.5%! Ist da die Schlagzeile nicht fehl am Platz?

  84. C.Debuissy sagt:

    nachdem man fast jahrzehntelang ausländ.Fahr-Ausweise – auch aussereuropäische – einfach ohne jegliche Prüfung – in einen
    Schweizer- Fahrausweis verwandelt hat ja einmalig in ganz Europa, Analphabeten in der Schweiz sogar einen Fahrausweis erwerben konnten via Fahrprüfung – geht man jetzt auf die U70 los. D ie Statistiken werden firsiert – die Frage – was will man damit erreichen????
    Glaubt man wirklich, dass ein junger Fahrer unter Alkohol oder Drogen sicherer fährt als ein U-70-jähriger<????
    Die täglichen Unfälle verursacht durch Autorennen, Drogenfahrer, Alkohol am Steuer, Hormon-Kick junger Autofahrer die ihre "Männlichkeit" beweisen müssen – leider die meisten aus ex-Jugoslawien, sollte uns einen breiteren Aspekt über das Problem eröffnen, als dieser diskrditierende Artikel über die ältere Fahrzeugführer.

  85. Michael Notter sagt:

    Völliger Schwachsinn ihr Beitrag. In der Schweiz nehmen sich pro Tag (!) 3 Leute freiwillig das Leben und ihr fokussiert euch Tag für Tag auf Unfälle die wir nie völlständig unter Kontrolle haben werden, da Leben in Gottes Namen auch etwas Risiko bedeutet. Wisst ihr was das heisst, allen Senioren den Führerausweis wegzunehmen? Gerade in ländlichen Gebieten können diese unter Umständen dann gar nicht mehr für sich selbst sorgen oder müssen in ein Altersheim ziehen. Seien wir noch ein paar Jahre etwas grosszügig, in 10 Jahren haben wir dann eh autonom fahrende Autos.

  86. Jean Ph. Mundorff sagt:

    Bei steigender Anzahl von Ü70 fahrern, müsste eigentlich die statistisch erhobene Anzahl von Unfallverursachern verfeinert werden. Nur so kann einer Pauschalisierung der Resultate entgegengewirkt werden. Nicht nur die Anzahl der Ü70 Fahrer steigt ständig, sondern auch deren Fitness und Engagement für sicheres Fahren im Alter.

  87. Stiefel sagt:

    Bevor man älteren Autofahrern das Fahren verbietet, könnte man ihnen wenigstens kleinere, geringmotorisierte Wagen noch zugestehen, eventuell mit Geschwindigkeitsbegrenzung von 80km/h, eventuell speziell markierte Karosserien (wie die Polizeiwagen), damit die übrigen Verkehrsteilnehmer sehen: Obacht, da kommt ein Senior. Warum denn gleich Fahrverbote insinnieren? Wir sind eine Gemeinschaft von mehr und weniger Perfekten,

  88. Walter Strahm sagt:

    Mit 65 das Auto entsorgen und den Schein abgeben. Noch etwas die flotten Elektro-Fahrräder benutzen und so eine neue Gefahr auf der Strasse darstellen. Als Fussgänger fühlen sich die Grauen höchst unsicher, wenn die Jungen auf ihren modernen Vehikeln durch die mit Fahrverbot belegten Unterführungen brausen. Demnächst getrauen sich Rentner wohl nur noch mit dem Grufty-Mobil (Rollator) in den Gängen der Demenz-WG in den Verkehr. Ja so ist es, Wir leben immer länger sind aber leider nur länger alt und somit eine Belastung für die mobile Gesellschaft. Die Lösung: EXIT für alle ab 65, vorerst mindestens im Verkehr!

  89. Bruno Bänninger sagt:

    Fakten zur Wertung dieses tendenziösen Artikels (Astra-Statistik)
    1. der Fzg.Bestand und damit die Verkehrsdichte haben sich massiv erhöht und trotzdem haben die Unfälle mit Getöteten im 2014 um 25% und jene mit Schwerverletzten um 6% reduziert.
    2. Die Anzahl über 70 Jähriger Fzg. Lenker hat sich um rund 40% erhöht.
    3. Im Gegensatz zu den rückläufigen Unfallzahlen haben sich Fahrradunfälle mit Personenschäden um 13% und jene mit E-Bikes um 27% im Vergl. zu 2013 erhöht.
    4. Eine der Hauptursachen von schweren Unfällen, die sog. “Ablenkung” (wg. mobiles und allen Tätigkeiten statt Lenken und Verkehr beobachten) wird leider nicht erfasst oder lässt sich nicht beweisen.
    Und trotzdem liebe Altersgenossen, macht es wie ich: alle 2 Jahre in den TCS Kurs “Im Alter besser fahren”. Dort lernt ihr die neuesten Verkehrsregeln und macht mit einem konzessionierten Fahrlehrer eine 2 Std. “Fahrprüfung” in der Stadt, über Land und auf Autobahn. Ihr werdet kritisiert, auf Fehler aufmerksam gemacht,wenn nötig auch ermahnt, aber auch gelobt. Am Schluss erhält ihr alles schriftlich. Das ist allemal besser als leichtsinnige Selbstüberschätzung. Wäre sogar gut für jüngere Autolenker!

  90. Monika sagt:

    Und was ist mit den restlichen 205500 Unfällen, die von jüngeren Verkehrsteilnehmern verursacht werden ???

  91. Hans Bruggmann sagt:

    Die Versocherungen sollten die über 70jährigen Automobilisten motivieren, ihren Fahrausweis freiwillig abzugeben.
    ZB, wenn sie ihnen pro Monat 2 Taxigutscheine ausstellen.

    Dies würde der Versicherung die durch die Unfälle verursachenden Kosten wettmachen.

  92. Suter Anton Hermann sagt:

    Dieses Problem wird m.E. zu sehr aufgebauscht. Wenn etwas an der bisherigen Regelung geändert werden sollte, dann wäre isch dafür, dass zuzüglich zur medizinischen 2-Jahres-Kontrolle, Testfahrten mit einem Verkehrsexperten des jeweiligen, kant. Strassenverkehrsamtes durchgeführt werden sollten. Ein Mehraufwand der sich lohnen würde. Nicht alle “Alten” fühlen sich am Steuer alt!

  93. Albert gruenenfelder sagt:

    Wäre vielleicht mal zu überdenken:
    Wir haben eine Untergrenze für Fahrzeuglenker.
    Wieso noch nicht eine Obergrenze für Fahrzeuglenker?
    Nicht zu vergessen, dass ältere Leute trotzdem mobil sein müssen.
    Denkaufgabe!!!!!! 🙂 🙂

  94. Scholer sagt:

    Höchste Zeit das Automatische Fahrzeug auf die Strasse zu bringen .
    Da kann der 100 Jährige den Ankunfstort eintippen .
    Zum beispiel Basel Birsfelden und wen die Elektronik versagt , wird er Delsberg ankommen .

  95. Merz sagt:

    Und wie ist es mit den ‘Unter 30′ und da wiederum v.a. die männliche Jugend? mit ihrem TV-genährten und Kokain-gedopten bedingungslosen Angeber-Modell im Stile der Primaten? Es gibt Tage, da fliehe ich mit meinem schönen Auto auf der Autobahn zur Sicherheit auf die rechte Spur und verlasse sie nicht mehr, wenn diese Jungs ihre Jagden auf der mittleren und der linken Spur abhalten, und nicht nur auf der Autobahn. Und schaut man sich diese Gesichter beim Vorbeiflitzen an, frägt man sich wirklich, wie die den ‘Jagdschein’ mit Eintrag unter Waffe:”Auto mit unlimitiertem Hubraum” erkaufen konnten.

  96. Christian Gross sagt:

    Ich frage mich ob es auch ein anders Problem hat. Der Zebrastreifen. Die Schweizer sind eine der letzten Autofahrer die es noch nicht begriffen haben das man muss stoppen. In alle andrer Länder ist es gar und geben. Aber ich möchte nicht Kritik üben sondern sagen mit 70 fährt jemand schon 58 Jahre Auto. Und in dieser Zeit haben regeln geändert. Ein Beispiel vor meine Zeit hatte der im Kreis hineinfahrt vorfahrt vor der im Kreis war.

  97. crea sagt:

    Ein unschöner Vergleich, gibt aber zu Denken !

    Im letzten Jahr verursachten Senioren 4500 Unfälle mit 45 Toten.

    Am 24. März verunglückte ein Airbus A320-211 der Lufthansa-Tochter Germanwings auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf. Das Flugzeug zerschellte nach achtminütigem Sinkflug in den südfranzösischen Alpen. Alle 150 Menschen an Bord der Maschine kamen ums Leben.

    Ein junger Mann verursachte drei Mal mehrt Tote an einem Tag. !

  98. Hans Jörg sagt:

    Dies ist wieder mal eine fahrlässig falsche Darstellung einer offiziellen Statistik: Ich lese im Artikel, dass die Senioren 4’500 Unfälle verursacht haben. Dazu wurden 210’000 Unfälle untersucht. Das heißt, es waren genau 2.1%! Das bedeutet wiederum, dass 97.9% der Unfälle NICHT durch Senioren verübt wurden.Also bitte liebe Journalisten und Kommentarschreiber: Befasst euch doch bitte mit den Bevölkerungsgruppen, die für den überwiegenden Teil der Unfälle verantwortlich sind, nämlich mit den 97,9%. Wäre doch irgendwie logisch, oder?

  99. Walter sagt:

    dieser Bericht ist wieder mal typisch von Journalisten zurechtgemacht. Nehmt mal allen Autofahrer den Führerausweis ab welche ihr Fahrzeug nicht bezahlt haben. Dann gibt es mehr Platz auf den Strassen und es wird nicht mehr so hektisch.

  100. R.Meierhans sagt:

    Mich interessieren in diesem Zusammenhang zwei Dinge:
    1. Wie hoch ist die gesamte Anzahl der Unfälle in der fraglichen Zeit. Nur wenn man diese Zahl kennt,
    kann man eine Aussage betr. “Rentner-Unfällen” machen !
    2. Wie alt sind die Schreiberlinge dieser Attacke auf die Rentner ? Vielleicht wäre eine Untersuchung
    jener Altersgruppe sinnvoll.

  101. Pedro sagt:

    Irgendwie schon komisch! Wenn man jung ist bestimmt ein Verkehrsexperte ob man Auto fahren darf. Wenn man alt ist bestimmt dies ein Arzt. Diese Regelung ist einfach lächerlich!

  102. töfffahrer sagt:

    Also wenn ich die unfallverursachenden Nationalitäten ansehe, dann dürften die Schweizer gar nicht mehr fahren.

  103. Heinz Butz sagt:

    Die angegebene Email-Adresse – recherchedesk@sonnztagszeitung.ch – stimmt genau so wenig wie die Aussagen dieses Datenblogs. Meine Email wurde als unzustellbar zurückgesandt!
    Soviel zur Genauigkeit und Seriosität dieses Datenblogs !!!!!

  104. Laurent Meier sagt:

    Es tummeln sich im Allgemeinen viele Leute auf der Strasse, die meiner Ansicht nach dort nichts verloren haben, ich könnte mir täglich an den Kopf langen! Das beginnt bei jenen, für die der Blinker offenbar nur als Dekoration des Autos dient, andere fahren in einem Kreisel erst los, wenn gefühlte 30 Sekunden niemand mehr im Kreisel war, oder die 35-70-105 Fahrer, das Gaspedal scheint bei denen nur diese 3 Positionen zu kennen: Innerorts 35, über Land 70 (wenn’s gut geht) und auf der Autobahn schön die linke Spur verstopfen bei 105.
    Aber eines verbindet alle Menschen auf der Erde: jeder meint, er könne gut Auto fahren!

  105. Roger sagt:

    Was für ein schlecht recherchierter Artikel!
    Mal daran gedacht dass heute viel mehr Autofahrer über 70 auch noch viel mehr Kilometer zurücklegen.
    Journalisten sollten einen Grundkurs innStatistik absolvieren müssen

  106. Jan Peters sagt:

    Es ist eine bekannte medizinische Tatsache, dass ab dem 27. Lebensjahr ein rapider Abbau der kognitiven und sonstigen Fähigkeiten des Menschen erfolgt. Verstärkt wird dieser noch durch den ständig zunehmenden Drogen- und Alkoholkonsum der heutigen Spassgesellschaft.
    Auch unterliegt jeder Mensch seinem ganz persönlichen täglichen Biorhythmus, der zu starken Schwankungen des Blut- und Augendrucks sowie des Blutzuckerspiegels etc. führt. All dies resultiert darin, dass jeder Mensch mal besser, mal schlechter und meistens überhaupt nicht Auto fahren kann – sogar unabhängig von Nationalität, Lebensalter und Geschlecht!
    Ergo: Um 100%ige Sicherheit auf unseren Strassen zu erzielen, sollte jeder Autofahrer, bevor er losfährt, von einem Medical Team von 20 Spezialisten intensiv auf Herz & Nieren untersucht werden. Nach positivem Ausgang erhält er die Erlaubnis, 10 Minuten am Stück zu fahren; bevor er sich erneut zu einer Untersuchung begeben muss.
    Und dabei haben wir jetzt noch nicht einmal von gelegentlich angetrunkenen Fussgängern und ständig rücksichtslosen Velofahrern gesprochen!

  107. simon sagt:

    Von 269 Verkehrstoten wurden 45 von ü70 Lenker verursacht. Zwar sind die ü70 Lenker für nur 2% der Unfälle verantwortlich. Aber sie sind Verursacher von 16% (!) der tödlichen Unfälle. Die Verantwortung, dass etwas geschehen muss liegt bei der Politik. auch bei den Ü70 Politikern!

  108. Roman Kretz sagt:

    Ich habe den Führerschein auf dieses Jahr freiwillig abgegeben weil 75 J .Ein Hausarzt stellt die Verlängerung für 120.-Fr. aus was sicher ein guter Verdienst darstellt und meistens nur gegen bar.Nur ist es schon mit Kosten verbunden,denn der öffentliche Verkehr ist viel zu teuer und umständlich gegenüber dem Auto um einkaufen zu gehen z.B. bei mir ins Shoppingcenter 1,5 km bezahlt man 8.-Fr. pro Person und meistens zu zweit macht 16.-Fr. als Pensionierten kann man sich dies nicht leisten.Darum verstehe ich ,dass die älteren den Fahrausweis behalten möchten.
    Auch sollte die Verlängerung des Fahrausweises beim kantonalen Verkehrsamt mit einem Reaktionstest verbunden sein,denn
    auf die Reaktion kommt es an im Verkehr nicht nur um den Gesundheitszustand.
    Ich hoffe zwar immer noch auf die selbstfahrenden Autos damit man wieder etwas Freiheit zurück bekommt.

  109. Eduard J. Belser sagt:

    Ein wichtiger Beitrag dazu, dass ältere Menschen ihren Fahrausweis eher abgeben, ist der barrierenfreie Ausbau des ÖV. Deshalb müssen die entsprechenden Gesetzt möglichst rasch und konsequent umgesetzt werden. Zum barrierenfreien ÖV gehören allerdings auch Billettautomaten, die sich einfach und mit dem gesunden Menschenverstand nachvollziehbar bedienen lassen. Hier besteht noch gewaltiger Nachholbedarf, hier ist die Branche wirklich gefordert, den Finger endlich wirklich aus dem Allschwiler Weiher zu nehmen. Auch E-Bikes können ein sinnvoller, guter Ersatz für ein Auto sein. Allerdings muss auch hier überlegt werden, ob es noch Sinn macht und die Fähigkeiten im Strassenverkehr den Anforderungen noch genügen, sonst wird auch das E-Bike-Fahren zur Gefahr. Mir hat das Autofahren nie Spass gemacht und ich habe mein Leben bereits vor mehr als 20 Jahren auf autofrei umgestellt. Der ÖV ist weniger stressig und das Velo gesünder. Beides zusammen schont auch noch Umwelt und Portemonnaie. Mit einem guten, den persönlichen Bedürfnissen angepassten Velo macht es auch Spass, was will man mehr?

  110. Chris Schmidlin sagt:

    Ich sehe auf der Karte vor allem, dass da wo viel Verkehr ist auch viele Unfälle passieren, was ja auch erklärbar ist. Ich wohne jetzt in einer Region mit wenig Kontrollen, wenig Unfällen und relativ wenig Verkehr. Sollte ich den Ausweis mangels Fahrtüchtigkeit abgeben (Gott schenke mir rechtzeitig die Erkenntnis) müsste ich vom Land in die Stadt ziehen, damit ich den ÖV benutzen kann. Werde ich ich mir aber nicht leisten können. Aber es gibt ja auch noch Taxis, Freunde, Verwandte, Bekannte, Hilfsorganisationen die man fragen kann, leider auch wieder auf dem Land kaum vertreten.

  111. Ich habe Null Verständnis dafür, dass alte Menschen für die nachfolgenden Generationen zu so einem grossen Risiko werden. Da gibt es Autofahrer, die mir bereits seit einigen Jahren den Namen nicht mehr sagen können, sich aber noch immer ans Steuer setzen. Diese Menschen sind wahrscheinlich gar nicht mehr in der Lage, selber zu entscheiden, dass sie mit Autofahren aufhören sollten. Ich habe für mich diesen Entscheid bereits vor einigen Jahren getroffen und komme als Rentner sehr gut ohne Auto aus. Man muss diesen Entscheid früh genug treffen, auf jeden Fall zu einem Zeitpunkt, in dem man noch über seine vollen geistigen Kräfte verfügt.

  112. Siebenhaar Alfons sagt:

    Ich bin 65 und bin ind den letzten 44 jahren ca 3 Mio
    Km mit allen Sorten von Fahrzeugen, in ganz Europa gefahren, Gott sei Dank ohne nennenswerte Unfällen.
    Habe jedoch an vielen vielen Unfällen erste Hilfe leisten können, jedoch, es ist gemäss Ihrem Bericht kaum zu glauben, kein Verursacher war über 50 Jahre. Habe mich immer wieder neu informiert betr. Autofahren im Alter und habe gute Tipps erhalten an die ich mich auch strikt halte, und fahre so immer noch in ganz Europa einher. Ich frage mich jedoch dabei immer wieder, bin ich den der einzige der genügend Abstand hält, die vorgeschriebene Geschwindigkei fährt, nicht telefoniert, keine Zeitung liest, nich fern sieht und sich ohne Hupen und Fingerzeig den Verkehrsregeln unterordnet.
    Keine Frage wenn man sich nicht mehr in der Lage fühlt ein Fahrzeug zu lenken (aerztlichet Ratschlag, Ratschlag eines Fahrlehrers nach einer Testfahrt, Empfehlung eines Freundes oder Familienan-
    gehörigen, sollte man sich mit der Abgabe des Führerausweises beschäftigen. Ab 75 sollte jedes 2 Jahr ein Fahrtest stattfinden, und ab 80 jedes Jahr.
    Mit 85 sollte endgültig Schluss sein.
    So stelle ich mir eine faire Situation betr. Autofahren im Alter vor.
    Viele Zeitungsberichte sind jedoch weit weg von fairen
    Berichterstattungen, Statistiken und der Wahrheit bezogen auf das richtige Verhalten im Strassenverkehr.

  113. Heinz Butz sagt:

    Es ist wirklich bemühend und widerspricht in allen Punkten einer gewissen Objektivität was in diesem Blog den Lesern einzutrichtern versucht!

    Fazit des Artikels aus meiner Sicht – unter Benutzung des vorliegenden Zahlenmaterials ist:

    1. Es wurden 210’000 Unfälle ausgewertet.
    2. Die Unfälle der 70+ Fahrer belaufen sich in absoluten Zahlen auf 4’400 Unfälle – das sind nur 2% aller Unfälle.
    3. Nach Abzug der Unfälle der 18 – 25 jährigen und der über 70jährigen Lenker – das sind total 9’000 Unfälle bleiben für den Rest der Bevölkerung, d.h. für die 25 – 70 jährigen 200’000 Unfälle.
    4. Die Zahl der Bewohner der beiden statistischen Randgruppen beträgt rund 3 Millionen
    5. Der Bevölkerungsanteil der 25 – 70 jährigen beläuft sich auf ca. 6 Millionen Leute.
    6. diese 6 Millionen oder anders ausgedrückt diese 65% verursachen demnach 95% aller Unfälle.
    7. Aufgrund dieser Fakten ist es eindeutig, die gefährlichsten Autofahrer sind in der Gruppe der 25 – 70 jährigen zu finden, während die in diesem Blog als gefährlich eingestuften 70+ Fahrer zu Unrecht beschuldigt werden.

    Die Autoren dieses Artikels täten gut daran ihre Recherchen seriöser zu betreiben und nicht irgendwelchen Mist nachzuplappern ohne auf die Fakten zu achten. Aber der Artikel hat einen grossen Vorteil: Hier kann jedermann sehen auf welche Art und Weise mit Hilfe einer manipulierten Statistik genau ins Gegenteil der effektiven Daten gekehrt werden kann. Also lieb Leser seid immer Vorsicht mit solchen “Beweisen” und rechnet selbst nach, das Resultat ist meistens ganz anders als dasjenige, welches von diesen “Statistiker” vorgegaukelt wird!

    • adam gretener sagt:

      Ich würde evtl. nochmals über die Bücher, Herr Butz. Wenn man so grossspurtig auftritt, sollte man schon sattelfest sein, in dem was man behauptet.

      • Heinz Butz sagt:

        @ adam gretener: Bitte erklären Sie mir was bei meinem Kommentar nicht stimmt, aber konkret bitte.
        Wenn man von den 210’000 erhobenen Unfällen die rund 10’000 der 18 – 25 jährigen sowie der + 70 jährigen subtrahiert, so sollten auch Sie auf 200’000 restliche Unfälle für die verbliebene Gruppe der 25-70 jährigen kommen, das sind etwa 6 Millionen Individuen. Und um es noch einmal auch für Sie deutlich zu machen:

        Die + 70 jährigen verursachen pro 10’000 Fahrer 0.3 Unfälle.(die total 4’500 Unfälle im Artikel)

        Die 25 – 70 jährigen verursachen pro 10’000 Fahrer 3 Unfälle ( die restlichen 200’000 Unfälle des Artikels) und das sind nach Adam Riese 10 mal so viele Unfälle pro einzelnen Autofahrer wie bei den alten +70 jährigen Fahrer.

        Alles klar Herr Gretener????

        Nun erklären Sie mir bitte wer gefährlicher ist….

  114. Robert Karlen sagt:

    (1) Die Wahrscheinlichkeit von alten, jungen Menschen Unfälle zu verursachen ist hier das Thema. Leider verpassen die Autoren die Statisitken hiezu darzustellen. Mit absoluten Zahlen können sie ihre “Analyse” nicht begründen. (2) die Monokausale Erklärung der Unfälle durch Altersunterschiede, geht von der leicht zu verwerfenden Annahme aus, dass allein das Alter der Autofahrenden für Unfälle verantwortlich sei.

  115. Hannes Müller sagt:

    Die selbstfahrenden Autos sind bereits in Entwicklung. Langweilig, aber in diesen Fällen sinnvoll.

  116. Hannes Müller sagt:

    Aber sicher sind es meist die Männer. In diesem Alter haben wesentlich mehr Männer das Billet, dann lassen Frauen lieber die Männer fahren und dann ignoriert die Ehefrau gerne, das etwas nicht mehr stimmt, weil sie sonst immobil ist – mein Schwiegervater gab den Brief erst ab, als er den Tankstutzen nicht mehr fand. Da wurde es der Schwiegermutter denn doch zu gefährlich, sich von einem dementen Ehemann fahren zu lassen.

  117. Grohe sagt:

    Mein Vater ist jetzt 85jährig und mit ihm zusammen Auto zu fahren ist der reine Horror. Am Innen-Rückspiegel hat er sich zusätzliche kleine Spiegel angebracht denn drehen kann er sich nicht mehr, und das Spiel mit Kupplung, Gas und Bremse erfolgt so ruckartig, dass einem schlecht wird. Hinzu kommt dass er schlecht hört und schlecht sieht. Tramhaltestelle ist in sehweite, aber nein, bloss die Selbstständigkeit nicht aufgeben. Für die Kosten, die für das Auto im Jahr aufkommen, kann er auch mit dem Taxi zum Arzt fahren. Und für die paar Lebensmittel kann er sich auch mal etwas körperlich bewegen, was er dringend tun müsste. Er ist sonst kerngesund. Es wird höchste Zeit, dass auf solche Leute aufmerksam gemacht wird. Ich hoffe jeden Tag, dass niemandem etwas zustösst wenn er unterwegs ist.

  118. w grämer sagt:

    Bin auch 73 jährig und fühle mich jetzt noch sehr sicher im Strassenverkehr.Was ich aber schon gesehen habe ist kriminell da gibt es alte Leute die können nicht mehr gehen ,aber Autofahren geht dann noch.Ich frage mich ?wo haben diese Leute die Fahrtütigkeitsprüfung gemacht.Oder schiebt man dem Doktor ein Nötli rüber.Was auch wichtig ist im Alter das ist körperliche Betätigung wer rastet der rostet.Heute ist schlechtes Wetter aber sobald wieder besseres Wetter kommt bin ich trotz des hohen Alters wieder auf dem Rennvelo.Leute die nicht mehr aufs Rad steigen haben auch im Strassenverkehr nichts mehr zu suchen.
    Alles gute und einen schönen Sunntig.
    W Grämer

  119. adam sagt:

    Ein heikles Thema. Ich sehe das bei meinem Vater. Ihm vertraute Strecken fährt er relativ sicher, aber es muss nur eine unerwartete Baustelle auftauchen, Regen oder Nebel, dann wird er extrem unsicher.

    Sein Hausarzt, den er seit 40 Jahren kennt, wird ihm wohl niemals den Test des Amts verweigern. Er wird wahrscheinlich einfach so lange fahren, bis was passiert. Aber verpetzen sie mal den eigenen Vater beim Strassenverkehrsamt.

    • Merz sagt:

      Dieser Text ist inhaltlich ja kriminell. Beschreibt, dass einer eine Langzeitbedrohung mit relativ sicherem Ende “möglicher Unfall mit Todesfolge” – besser: “sicherer Unfall mit möglicher Todesfolge” ist. Wer davon wusste und nichtd dagegen unternahm, sei in Haft(pflicht) zu nehmen: Familienangehörige, Ärzte mit besonders verstärkter Strafbarkeit. GEsetzesänderung muss in diesem Falle her! Als mein Grossvater mit 8 zu mir mal sagte: CH. ich glaube, ich habe ein Rotlicht überfahren bei der BIZ, sagte ich ihm nur noch: Opa, gib das Papier zurück, du kannst das nicht mehr verantworten, und für die seltenen Fahrten nimm ein Taxi oder frag uns! Du willst doch nicht noch zum Mörder werden auf deine letzten TAge, oder? – Er gab danach den Schein ab.

      • adam gretener sagt:

        Also ich picke Sie mal stellvertretend aus, für die Kommentare hier, die fern jeder Kenntnis der Lage irgendwas von Strafbarkeit und kriminell gackern.

        Dass er auf kaum befahrenen Landstrassen bei Tag ins Nachbardorf fährt, um Brot und Milch zu kaufen und mit Freunden einen Kaffee zu trinken, kann ich absolut vertreten. Halt nur nicht mehr an den Hockeymatch in Frauenfeld oder Olten. Da fährt dann mein Bruder oder er wird anderweitig gefahren und begleitet.

    • Meinrad sagt:

      habe ich gemacht – die eigene Mutter (90) beim Strassenverkehrsamt verpetzt. Mit ihr mitzufahren bedeutete konstanten Adrenalinschub; sie war völlig überfordert. Es gab zwar Riesenkrach zu Hause, aber am Schluss beruhigte sich das wieder. Wir Kinder wollten nicht, dass sie erst aufhört nachdem sie jemanden umgefahren hat.

    • Oli sagt:

      Habe exakt das selbe Problem. Fahren kann kann mein Vater wirklich noch, laufen aber nur schlecht, und auf das Auto zu verzichten wäre von der Selbstständigkeit wie auch vom Selbstwertgefühl her ein Problem.
      Ihm wurde mit 80 der Fahrausweis entzogen, nachdem er nachts bei Regen an einer sehr blöden Stelle eine Fussgängerin auf der Motorhaube hatte (zum Glück fast unverletzt, und dieser Unfall wäre auch anderen passiert). Danach musste er die Fahrprüfung nochmals machen. Mit 84 und mit 88 musste er sie jeweils auf Geheiss des Strassenverkehrsamt nochmals ablegen. Das ist zwar immer ein Stress für ihn, aber ich bin froh darum und hätte das lieber für alle so eingeführt, das ist neutraler als die Hausarztvariante. Meine Cousins meinten schon, ich solle mir nicht so Sorgen machen…….aber ich weiss doch, wie es meinem Vater ginge, würde er einen jungen Mensch im Verkehr umbringen….

    • Pascal sagt:

      Verstehe Sie schon. Doch wollen Sie lieber Ihren Vater schwerverletzt auf der Intensivstation besuchen, oder ihm gar zur Seite stehen müssen, nachdem er ein Kind tot gefahren hat?

      Die Wahrheit ist oftmals schwer zu ertragen. Doch die Vernunft sollte Ihnen helfen, Ihren Vater vom Verzicht aufs Autofahren zu überzeugen. Das Prinzip “Augen zu” und Hoffen, dass nichts passiert, ist feige.

    • b.wolf sagt:

      ja liebe schreiber ihr werdet auch mal älter, hoffentlich nimmt man dan mit der pensionierung auch der fahrausweis weg. es ist langsam peinlich wie über die rentner geschimpft wird und statistiken kann mann auslegen wie man will. warum keine statistik von allen umfällen!

    • Margot sagt:

      Ich würde meinem Vater “verpetzen”, denn es geht ja auch um seine eigene Sicherheit. Aber sagen würde ich es ihm nicht…:-)

    • Martin.. sagt:

      Meinem Vater habe ich damals erklaert wie ich mich fuehlen wurde wenn meine Kinder ducrh einen Senior umgefahren werden.
      Ein halbes Jahr spaeter hat er den Ausweis endlich abgegeben. Zum Glueck fuer ihn und andere.

    • Alain Burky sagt:

      Tatsächlich ein heikles Thema, weil es gibt auch Aeltere die noch sehr gut und sicher fahren. Ich habe das Glück, gefahren zu werden (von meiner Partnerin), wegen meiner schwindenden Sehkraft. (präventiv). Dabei bin ich früher viel und gerne gefahren. Und abgesehen von kleineren Karambolagen in den ersten 3 Jahren nach dem Führerschein, unfallfrei. Ich könnte also immer noch einspringen, im ‘Notfall’, nur nicht bei schlechten Sichtbedingungen. In F gibt es auch spezielle Autos, im Volksmund ‘sans permis) genannt. Kleinwagen auf ca. 40 km/h limitiert. In der Bretagne ziemlich verbreitet. (Aber nicht nur wegen dem Alter…).

    • Alex Kramer sagt:

      Wenn man im Falle des Falles damit leben kann, noch im entscheidenden Moment nicht entsprechend auf einen nahen Angehörigen eingewirkt zu haben? – Ich hoffe, Sie kommen nie in diese Situation, so sehr so ein Erlebnis wahrscheinlich bei Ihnen und Anderen auch eine komplett andere Reaktion hervorrufen würde.
      Falls nicht, müsste man sich fragen, wie weit man selber fortgeschritten ist oder wie gut man eine gesellschaftliche Verantwortung verdrängen kann? Von mir aus müsste dieser Umstand wie der Artikel mit der Pflicht zur Hilfeleistung geahndet werden!
      Ich kann das nicht, und habe deswegen auch schon mal einen Streit gehabt. Dafür ist mein Standpunkt klar erklärt und es wird kaum noch eine Diskussion geben deswegen – die wird der zuständige Untersuchungsrichter führen müssen.
      Man kann die Sache ja auch so angehen, dass man sich so erklärt, sich von der entsprechenden Person nicht chauffieren lassen zu wollen. Man fühle sich nicht wohl dabei. Wenn das Gegenüber halt stur reagiert, muss man halt mal demonstrativ die ÖV nehmen.
      Abgesehen davon wäre es für den Hausarzt nach 40 Behandlungsjahren wohl ebenso an der Zeit, langsam kürzer zu treten. Hat mit Loslassen & Generationenwechsel zu tun und der Einsicht, nicht ewig leben zu können.

    • Jirucha Ladislav sagt:

      Dann fragen Sie ihn, warum er unsicher ist. Sollte er einen, nur einen kleinen Unfall bauen, hat er Angst, seinen Billet zu verlieren. Sie fahren im Nebel, Regen, ohne Sicht, sehr sicher, da Sie keine Angst haben. Sie haben doch einen “Baby-Bonus”.

    • alice gurini sagt:

      ja Herr Adam !ich habe Verpetzt um schlimmes zu verhindern?
      Die Familienfeier ging ohne mich über die Bühne!ich war Krankgeschrieben von meinen Verwandten?ALice

    • ra koch sagt:

      Sie bleiben in der Bringschuld. Auch wenn nicht Ihre eigenen Kinder betroffen sind.

    • Uri Liebeskind sagt:

      Schön, dass Sie Ihre Situation so ehrlich beschreiben. Doch kann ich Ihr Argument nicht wirklich nachvollziehen. Mit Ihrem Vater solidarisch oder empathisch zu sein könnte auch bedeuten, dazu beizutragen, dass sich Ihr Vater dem erhöhten Risiko eines schweren Verkehrsunfalls nicht länger aussetzt. Es sei denn sie spekulieren auf einen schnellen Verkehrstod ohne lange Krankheitsleiden für Ihren Vaters, statt einem Tod in folge von vielleicht schwerer Krankheit. Auf jeden Fall besteht das erhöhte Risiko, dass Ihr Vater in einem Unfall ein Kind oder eine Mutter oder einen Vater tötet und damit wegen seiner Fahrlässigkeit und wegen Ihrer Nachsicht grosses Unglück über andere Menschen bringt. Können Sie diese Verantwortung wirklich tragen?

    • Luca sagt:

      Nicht den eigenen Vater. Aber den Arzt, welcher die Fahrtauglichkeit attestiert!

  120. Mark sagt:

    Es ist so, Ältere fahren schlechter und Journalisten habe Mühe mit Statistiken. Wie ist das nun, macht die Altersgruppe nur mehr Unfälle, weil sie grösser wird, oder werden mehr Unfälle pro Person gemacht? Und macht der einzelne Alte nur mehr Unfälle als früher, oder macht er auch mehr als ein Junger oder Mittlerer. Wenn es um Massnahmen geht, wäre das wichtig. Wir haben ja keine Gruppen-Strafe, oder?

    • Marc Brupbacher sagt:

      Aud em Text: “Die wachsenden Bevölkerungszahlen dienen dabei nur zum Teil als Erklärung. Die Altersgruppe der Ü-70-Jährigen wächst zwar schneller als diejenige der bis 25-Jäh­rigen. Doch aufgrund der Zuwanderung vergrösserte sich auch die Gruppe der Jungen. Trotzdem ist deren Unfallzahl um 16 Prozent gesunken. Besonders düster sieht die Statistik bei den Unfällen aus, in denen ältere Lenker selber unversehrt bleiben, dabei aber Fussgänger, ­Velofahrer oder andere Verkehrsteilnehmer schwer verletzen oder ­töten. Seit 2011 nahmen sie um 20 Prozent zu.”

      • Jerome Doster sagt:

        Genau hier hinkt der Text resp. die Statistik: Wenn die Anzahl älterer Fahrer zunimmt, steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass mehr ältere Fahrer in solche Unfälle verwickelt sind, ohne dass sie deshalb schlechter fahren müssen… Ebenso gilt es den ersten Teil zu hinterfragen: Eine Zahl alleine sagt gar nichts, wie “Mark” schon richtig erwähnt hat. Oder anders: Wenn eine Unfallzahl um 16% sinkt, heisst dies dann automatisch, dass die Gruppe weniger Unfälle baut als die ältere Gruppe, etc.? Der Text ist eine nette Zusammenstellung vieler Zahlen, sagt aber leider zu wenig über die Zusammenhänge aus.

      • Jirucha Ladislav sagt:

        Die Velofahrer kümmern sich einen Dreck um die Verkehrsvorschriften (dürfte Ihnen bekannt sein), die Fussgänger, vor allem die jungen, spazieren über die Strasse und SMS-lern. Der Autofahrer soll doch aufpassen. So ist die Realität.

      • Mark sagt:

        Das ist immer noch nur im Vergleich unter den Altersgruppen und beantwortet beide meiner Fragen nicht.

      • Thomas Jakober sagt:

        Wir können gut lesen, die relativen und ungenauen, ohne Herkunftsspezifkationen ausgestatteten Aussagen müssen nicht wiederholt werden. Auch getraut sich der Autor nicht mit vollem Namen zu unterschreiben.

      • Hans Stucki sagt:

        Das war nicht die gesuchte Antwort.

        @ Mark: Sie haben Recht, die Anzahl Unfälle pro Autofahrer (jeder Altersklasse) wäre aussagekräftier. Man müsste dann aber noch weiter gehen und die Anzahl Unfälle pro Autofahrer und pro gefahrenen Kilometer versuchen zu ermitteln, erst dann sind die Zahlen dann wirklich vergleichbar.

    • adam sagt:

      Wieder andere haben Probleme, einen kurzen Text lesen und verstehen zu können. So hat wohl jeder sein Päckchen zu tragen…

    • Emilio sagt:

      Die Journis nutzen die Daten ganz falsch. Die Bevölkerung der über 65 Jährigen hat über 100’000 zugenomme während die Jugendlichen in derselben Zeitspanne nur um 10’000 zunahm. Die Journi Statstik ist deshalb grundlegend falsch und ihnen stünde es an zuerst zu denken und dann zu schwatzen und Senioren nicht in den Dreck zu ziehen. Wann kommt die Korrektur oder wollen sie die arglistige Täuschung im Raum stehen lassen?

    • karl schmid sagt:

      Ja, Ältere fahren schlechter als vor 3 Jahren, Junge fahren besser, aber es wäre übel wenn die nicht besser fahren würden nach all den Anstrengungen für ihre Grundausbildung.
      Doch wenn man die komischen Statistiken genauer anschaut, sind’s immer noch mehr als doppelt soviele Unfälle wie bei den Alten.
      Das würde aber nicht daran hindern die Fahrtüchtigkeitsprüfung zu hinterfragen, ob nur bei ü 70 ist eine andere Frage.
      Das heisst viel mehr die Fahrausbildung sollte generell auf allen Altersstufen gefördert werden.
      Wenn ich so am Samstag die Fahrkünste so ums Einkaufscenter sehe, gibt’s da sicher Alte die blind rückwärts fahren, aber auch Jüngere die vorwärts den Parkplatz nicht treffen.
      Nur da helfen leider Statistiken über 3 Jahre sowenig wie Aufzählungen von üblen Unfällen von einer Altersklasse!
      Nur so schlecht haben wir es in den letzten Jahrzehnten nicht gemacht, 1972 1773 Verkehrstote, 2013 269Verkehrstote.

  121. Susanne Holenstein sagt:

    Meine Mutter fährt seit 10 Jahren nach einem Schlaganfall nicht mehr Auto. Trotzdem will sie den Führerschein partout nicht abgeben und geht für die notwendigen Checks jeweils zum Hausarzt. Und siehe da, dieser bestätigt ihr doch tatsächlich jedesmal nach kurzem Test die Fahrtüchtigkeit! Also da verstehe ich die Welt nicht mehr: Die Hausärzte müssen ihre Verantwortung dringend wahrnehmen und viel strenger sein. Oft kennt man sich halt seit Jahrzehnten und will dem Senior einen Gefallen erweisen, anders kann ich es mir nicht erklären. Kenne auch andere Fälle wo es so läuft. Die Senioren müssten dringend jeweils auch einen praktischen Fahrtest machen, dann sähe es sicher ganz anders aus auf unseren Strassen.

    • Felix Rothenbühler sagt:

      Nicht nur die Senioren. Von mir aus sollen ALLE regelmässig einen Test machen und eine Auffrischlektion absolvieren: Schleuderkurs, neue Verkehrsregeln, neue Fahrzeugtechnik, eingeschliffene Fehler erkennen, ruhiges, deffensives und sparsames Fahren üben…

  122. alice schärer-Gurini sagt:

    ja die Menschen werden älter sag ich 73J: aber man denkt dass man dann auch länger Fahren darf!ja darum wäre ich auch für einen 1 Järigen Test denn ALzheimer verändert den Menschen schneller !und da können alle Fast alle Schummeln!denn viele Hausärzte machen keinen Test alles erlebt in der verwantschaft!war dann die böse Die Interveniert ist???

  123. Paul Moser sagt:

    Schön, dass man jetzt eine andere Gruppe gefunden hat, die man von der Strassen haben will, weil schon längst zu viel Verkehr herrscht und das System mehr und mehr überlastet ist. Dass ältere Personen genauso auf ein Fahrzeug angewiesen sind, wie jüngere und ihre Einkäufe in Bersorgungen (Post, Arzt) im Dorf nicht mehr machen könne, weil nichts mehr existiert, davon steht in dieser “Untersuchung” nichts. Nicht alle älteren Leute wohnen in der Stadt und mit ÖV-Anbindung – auch das müsste in eine solche “Untersuchung” mit einbezogen sein.

    • Hannes Müller sagt:

      Das ist allerdings kein Grund, Fahruntüchtige fahren zu lassen.

    • Felix Rothenbühler sagt:

      Dann setzten Sie sich ein für den ÖV, für Sammeltaxis, für den Laden im Dorf. Mit dieser Begründung zuzulassen, dass Fahruntaugliche die Strassen unsicher machen, ist wohl eher eine Bankrotterklärung.

    • Paul Brun sagt:

      Tut mir leid, aber das ist irrelevant. Wer nicht mehr sicher fahren kann, hat nicht mehr zu fahren, egal er/sie auf ein Auto angewiesen ist. Das tönt hart, ist aber klar, hier darf kein Mittleid ins Spiel kommen, es geht ja schliesslich um Menschenleben von andern.
      Ältere, die nicht mehr gehen können, müssen sich noch mehr anpassen. Es ist sicher nicht einfach in Alter, aber irgendwie muss man sich halt arrangieren.
      Wer Auto fährt, obwohl er nicht mehr sicher fahren kann, nur weil er darauf angewiesen ist, ist höchst egoistisch und gehört hart bestraft!
      Man darf aber nicht pauschalisieren: es gibt sicher auch viele Ü-70 die noch gut fahren können.

    • Andy Galliker sagt:

      Was genau hat jetzt die Notwendigkeit Einkäufe zu tätigen mit der Fähigkeit am Verkehr teilzunehmen zu tun?
      Das heisst im Umkehrschluss, dass für die Besorgungen von Personen, die nicht mehr fahrtauglich sind, halt ein paar Tote pro Jahr in Kauf genommen werden müssen?

    • Peter Müller sagt:

      Aber bitte – mir kommen die Tränen
      Autofahren ist keine Lebensnotwendigkeit und absolut kein Grundrecht, schon gar nicht für Senioren.. Wer sich ein Auto leisten kann, kann sich problemlos auch Lieferdienste und Taxi leisten. Schliesslich haben sie nach einem Verzicht auf Autofahren auch kein teures Auto mehr.
      Also gibt es absolut keinen Grund zu jammern.

    • Hans Müller sagt:

      Bravo Herr Moser, wahrlich ein “super” Grund, ältere fahruntüchtige Herren weiterhin Fussgänger und Velofahrer über den Haufen fahren zu lassen. Es braucht endlich griffigere Tests, um die Fahrtüchtigkeit der Senioren besser zu beurteilen. Wer den Test besteht, der darf weiterhin fahren, wer den Test nicht besteht gibt den Ausweis ab und ändert halt seine Lebensgewohnheiten. Es kann ja nicht angehen, dass der Anspruch eines Seniors auf Einkaufen mit dem eigenen PW höher gewichtet wird, als der Anspruch eines Fussgängers, am Leben zu bleiben!

    • Hugo Bosshard sagt:

      Und genau aus diesem Grund muss man den ÖV ausbauen. Davon profitieren nicht nur ältere, nicht mehr fahrtüchtige Menschen, sondern auch jüngere und kleine Dörfer würden vielleicht weniger aussterben. Dann würde der Volg vielleicht sogar im Dorf bleiben und die älteren Leute müssten nicht mehr in die Stadt fahren für Brot und Milch.

    • Pensionierter sagt:

      Lieber Herr Moser
      Mein Vater hat aus eigenem Antrieb den Führerschein abgegeben. Auch ich werde es so machen weil ich eben nicht nur an mich, sondern an die anderen Verkehrsteilnehmer denke, die in gewissen Situationen evtl. gefährdet werden können.
      Ich mache dies auch in der Meinung, dass ich mit dem eingesparten Geld viele Taxifahrten im Dorf oder in der Umgebung finanzieren kann.

    • Uri Liebeskind sagt:

      Es geht nicht um ein Fahrverbot für ältere Menschen, sondern darum, dass diese ihre Fahrtüchtigkeit überprüfen lassen müssen. Sie argumentieren so, als hätten ältere Menschen unabhängig von ihrer Verkehrstüchtigkeit ein Recht auf Autofahren, “quasi weil sie darauf angewiesen sind”. Ist das wirklich Ihr Ernst?

      Fahren mit mangelnder Fahrüchtigkeit ist vergleichbar mit Fahren in angetrunkenem Zustand. Mit der gleichen “Logik” könnte man sagen, dass es ein Fahrausweisentzug für jemanden der in angetrunkenem Zustand gefahren ist auch nicht zumutbar ist, wenn dieser auf den Fahrausweis angewiessen ist. Ausserdem warum soll dieser dann nicht wieder fahren dürfen, wenn er wieder nüchtern ist?

      Vom SRK und anderen Organisationen gibt es in vielen Gebieten Fahrdieste für ältere Menschen.

  124. Nussle Erwin sagt:

    ich bin 70 und fahre viel Auto so sicher wie Junge. Das Altenproblem liegt in der Kontrolle beim Arzt die in der jetzigen Form gar nichts bringt und durch eine 2 jährige obligatorischen Fahrstunde bei einem Fahrlehrer ersetzt werden müsste. Da kann man real entscheiden ob die Person noch gesetzeskonform Fahrtauglich ist.

    • Felix Rothenbühler sagt:

      Alle zwei Jahre ist ein zu grosser Zeitabstand. Ich kann mir auch vorstellen, dass ALLE Lenker und Lenkerinnen regelmässig zur Auffrischung müssen. Täte schlicht allen gut: Neue Verkehrsregeln, neue Fahrzeuge sowie Bewusstwerdung der eigenen Fahrfähigkeit im Verlaufe der Zeit. Ich fahre heute anders als vor 10 Jahren. Alleine wenn ich sehe, wie viele Leute Blinken als “ich biege jetzt ab” betrachten und das erst noch fakultativ…?

    • Arthur Künzler sagt:

      Ich bin bald 70 und muss daher bald auch zur Kontrolle. Meines Erachtens kommt es sehr auf die individuelle Konstitution an, wie fit man ist und was man dafür tut. Auch kann man die Reflexe üben, z.B.mit Jonglierbällen oder Sport oder tätlichem Velofahren. Es geht aber schon ziemlich schnell mit dem Nachlassen der Fähigkeiten. Ich kenne aber über 80 jährige, die noch so fit sind wie 50 jährige, was mir beweist, dass man vieles trainieren kann. Für einen Arzt ist es nicht einfach, auf Grund des Aeausseren zu beurteilen, wie fahrtüchtig jemand ist. Ein grosser Teil der Verantwortung bleibt bei einem selber und dessen muss man sich bewusst sein!

    • Eric sagt:

      @Nussle Erwin…zu 100% gleicher Meinung, ab einem bestimmen Alter sollte eine Fahrstunde zur Feststellung der Fahrtauglichkeit obligatorisch sein,

    • Josef sagt:

      Nicht beim Fahrlehrer, sondern beim Experten des Strassenverkehramtes. Nach den selben Kriterien, welche für Fahrschüler gelten.

      Ich sehe nicht ein, warum bei den “neuen” Fahrschülern und Junglenkern ein solches Trara mit Kursen und Prüfungen veranstaltet wird, während beim Rest angenommen wird, dass ihre Fahrkünste gut gegug sein sollten. Offenbar wartet man hier lieber, bis etwas passiert. Wie bei den Senilen und Altersschwachen.

    • Ulfano Haab sagt:

      plus Fahrprüfung, Autofahren ist Sache der Konzentration und einer gewissen Fähigkeit. Alte Lenker kompensieren ihre klaren Mankos mit ihrer Erfahrung. Doch die Wahrnehmungen und die Reaktionszeiten bei älteren Lenker kann nicht gleich wie bei Jungen sein

  125. Meiri sagt:

    Wann wird es wohl soweit sein, dass sich diese Gesellschaft der Alten entledigt?
    Und Was ist das wieder für eine blöde Statistik? Auch Ältere gibt es rasant mehr, nicht nur Junge.wo ist die Genaue Todeszahl durch Junge?

    • Marc Brupbacher sagt:

      Aus dem Text: “Die wachsenden Bevölkerungszahlen dienen dabei nur zum Teil als Erklärung. Die Altersgruppe der Ü-70-Jährigen wächst zwar schneller als diejenige der bis 25-Jäh­rigen. Doch aufgrund der Zuwanderung vergrösserte sich auch die Gruppe der Jungen. Trotzdem ist deren Unfallzahl um 16 Prozent gesunken. Besonders düster sieht die Statistik bei den Unfällen aus, in denen ältere Lenker selber unversehrt bleiben, dabei aber Fussgänger, ­Velofahrer oder andere Verkehrsteilnehmer schwer verletzen oder ­töten. Seit 2011 nahmen sie um 20 Prozent zu.”

      • Pedro sagt:

        Die im Artikel erwähnten Zahlen werfen mehr Fragen auf, als sie klären. Vor allem wird über die Kilometerleistung der verschiedenen Altersgruppen nichts gesagt. So nach dem Motto: Ein Unfall pro 1’000 km ist gleich zu werten, wie ein Unfall auf 100’000 km.

    • Paul Moser sagt:

      Die Alten sind wirklich ein Riesenproblem: In den Zügen nehmen sie den Pendlern die Sitzplätze weg und dazu sind in den letzen Jarhen die gesellschaftlichen Kosten im Gesundheits- und Pflegewesen durch die Alten extrem gestiegen. Da müsste nun wirklich endlich “gehandelt” werden.

    • marusca sagt:

      Und wie steht es denn mit den jungen Fahrern. Wie viele Unfälle, bei denen sie selber zwar heil davonkommen, während andere, unbeteiligte Personen nur allzu oft mit dem Leben bezahlen müssen, verursachen die denn jährlich, rücksichtslos rasend, die Herrschaft über den eigenen Wagen verlierend und mit allem möglichen zugedröhnt? Hat da auch schon mal jemand eine aussagekräftige Statistik erstellt oder will man vor allem einfach mal die “Alten” aus dem Verkehr ziehen, damit die andern mehr Platz haben um ihren krankhaften Geschwindigkeitsrausch auszuleben?

  126. diva sagt:

    für mein empfinden ist hier die schuld bei der werbung und bei den autohändler zu suchen. die werbung, die den «ewig-jungen» alten menschen hochstylisiert und vielen älteren menschendas selbstbild verzerrt. und die autohändler, die zur umsatzsteigerung vielen rentnern das geld aus dem sack ziehen und ihnen autos verkaufen, die zu einem grossen teil nicht mal junge oder jüngere wirklich beherrschen. es braucht dazu nicht verboten, gegenüber den älteren fahrzeuglenkern. es braucht endlich mal eine kontrolle bei den leuten, die von berufswegen alles tun, um anderen das geld aus der tasche zu ziehen.
    man wird heutzutage ja als «komische alte» oder «komischer alter» angesehen, wenn man sein leben altergemäss lebt und vielleicht auf gewisse dingen – wie z.b. autofahren – aus vernunftsgründen verzichtet. doch die heutigen rentner sind im vergleichzu früher, reich und das hat die werbung entdeckt und mit ihr die ganze industrie, die daran verdienen will.

    • Flo sagt:

      na ja, die schuld nun den autohändlern/autofirmen zu zuschieben finde ich schon ziemlich übertrieben!
      auch senioren sind (noch) herr ihrer sinne und entscheidungen und wenn sich ein senior vom autohändler ein fahrzeug andrehen lässt das ihn bei weitem überfordert – dann ist er wirklich nicht mehr fähig ein auto zu beherrschen.
      ich sehe das problem auch bei den regelmässigen untersuchungen. das verhältnis zwischen langjährigem patient und arzt ist die crux. meistens ist der zuständige arzt ebenfalls nicht mehr der jüngste, hat seit jahren eine “beziehung” zum patienten und wer spielt da schon gerne den “bölimaa”.
      eine jährlich untersuchung bei einem vertrauensarzt und eine kurze fahrt mit einem entsprechenden fahrlehrer würde das ganze vermutlich etwas entschärfen. das würde für den senior eine entlastung und auch bestätigung ergeben und vielleich viele tote verhindern.

    • Leo Neubert sagt:

      Wissen sie eigentlich, wie wichtig für ältere Menschen auf dem Land das Auto ist? Ohne Auto können viele ältere Menschen nicht mehr aus dem Haus. Das heisst: Keine Freunde Besuchen, keine Einkäufe etc.
      “Altersgerechtes Leben” heisst dann 24 Stunden pro Tag zuhause hocken und auf den Tod warten. Oder in einem kleinen Zimmerchen eines “Sterbehauses” (nett ausgedrückt: “Altersheim”) vor sich her zu vegetieren.
      Endlich selbstfahrende Autos einführen. Das wäre für ältere Menschen eine riesige Steigerung der Lebensqualität.

    • beat graf sagt:

      So ein Unsinn. Zeigen Sie mir mal eine Werbung, wo mit alten Leuten geworben wird, ausser Haftcreme, Treppenlifte und Rheumasalben…. Autowerbung besteht doch ausschliesslich mit jungen für junge Leute, sei es Mercedes, Opel etc.
      Vielleicht benötigen Sie ja eine Sehhilfe, auch zum Velofahren,

  127. Schulthess sagt:

    Damit die Statistik auch wirklich aussagekräftig wird, müsste auch das prozentuale Verhältnis zwischen Junglenker (18-30) Mittellenker (30 – 70) Seniorenlenker (70+) berücksichtigt werden. Dann noch die Feinabstimmung zwischen Schweizern und Ausländer sowie Männer und Frauen. Erst diese Angaben runden das Bild ab.

    • Jean Ph. Mundorff sagt:

      Noch besser wäre eine Verfeinerung der Altersgruppen in 20-40 j, 41-55j, 56- 65j, 66-70j, 71 -73j, 74-76j, 77-79j und schliesslich über 80 j. Damit könnten auch die Ergebnisse aussagefähiger werden.

    • Tomanski sagt:

      Richtig…. wieviele schwere Unfälle (Auto wie Motorrad) der unter 30 Jährigen gab es denn in derselben Zeit ?
      Diese Zahlen veröffentlich man nicht gerne…. denn mann will ja primär die älteren Semester schröpfen mit
      Zusatzkontrollen, Aerztebesuchen, Auto-tests, Augentests etc. Ein grosses Geschäft

    • Roland K. Moser sagt:

      Hallo Datenblog!
      Könnt ihr bitten den Vorschlag von Schulthess noch in eine Grafik packen? Danke.
      Ich habe auch noch einen:
      Den Vorschlag von Schulthess plus innerorts (Stadt/Land separat), ausserorts, Autobahn? Alles mit effektiven Zahlen und Prozentzahlen.
      Prozentzahlen sind extrem gefährlich, wenn man deren Grundlagen nicht hat.

  128. Franka Winter sagt:

    Haben Frauen über 70 gleich häufig einen Ausweis wie Männer? Ist das nicht eine Generation, wo Frauen noch nicht unbedingt Auto fahren lernten? Die Schlussfolgerung “Nur jeder vierte Unfall wird von einer Frau verursacht. ­Offenbar haben sie weniger Mühe einzusehen, wann sie den Schein abgeben sollten.” scheint mir etwas gar einfach und zuungunsten der Männer.

    • Eduard J. Belser sagt:

      Ja aber, Frauen fahren in der Regel vernünftiger und sicherer, weil für sie das Auto nicht auch noch die Zusatzfunktion einer blechernen «Geritalien-Verlängerung» hat. Ich setzte mich jedenfalls viel lieber zu einer Frau ins Auto, wenn das den schon einmal sein muss.

    • B. Thoma sagt:

      Die Frage müsste lauten: Fahren Frauen gleich oft wie Männer?
      Wenn ich in meinem Umfeld bei älteren Paaren schaue, sind es zu 90% die Männer die fahren.
      Die Frau hat zwar meistens auch einen Führerschein, ist aber meistens nur Beifahrerin.

      Die ganzen Statistiken sind wenig aussagekräftig.
      Mich würden mal Zahlen Unfälle/km interessieren.

    • Josef sagt:

      Das sehe ich genau so. Meine Mutter und Schwiegermutter haben keinen Führerschein, sondern lassen sich von ihren Männer herumkutschieren. Diejenigen Frauen, welche im selben Alter selber fahren sind m.E. nicht sicherer oder besser unterwegs wie die männlichen Pendants, sondern sollten vor Allem bei Regen, bei Schneefall und in der Dämmerung und Nachts das Auto stehen lassen.

    • Rolf Rothacher sagt:

      Ungefähr 80% der 70+-Männer und 45% der 70+Frauen besitzen heute einen Führerschein. Doch viele Frauen fahren freiwillig kaum noch Auto. Doch die 4-fache Unfallzahl bedeutet noch nicht, dass auch die 4-fache Zahl an Verletzten und Toten aufs Konto der Männer geht. All die Blechschäden sind je letztendlich unbedeutend, wenn auf 210’000 Unfälle bloss 4’500 auf “die Alten” kommen.

    • Flo sagt:

      genau so einen fall habe ich in der verwandtschaft. die frau hat den führerschein erst mit 50 j. gemacht, ist heite 79 und würde den wie sie sagt – mühsam erkämpften und erfahrenen führerschein n i e m a l s freiwillig abgeben und der hausarzt stimmt ihr zu.
      ich bin letzthin mit ihr mitgefahren und wir haben vom startort bis zum zielort (normal weise eine fahrt von 1 std. einen umweg von mind. 2 1/2 st. gemacht. Baustellen und eine kleine umleitung haben das verursacht – auf der fahrt war ich in todesangst und schweiss gebadet. konnte aber nichts dagegen unternehmen weil ich selbst behindert bin.
      nachdem ich die tochter von dieser horrorfahrt berichtet habe, meinte sie; dä arzt hät sis iverständnis gäh, s mami git dä schiii nöd ab – irgendwänn erledigt sich das vo allei!!!!!

    • Leonidas sagt:

      @franka winter: besten dank für Ihr votum – genau dasselbe habe ich auch gedacht. dass es selbst bei jüngeren paaren durchaus eher die regel denn die auanahme ist, dass meist der mann fährt, kommt einem durchschnittlich intelligenten journalisten nicht in den sinn. so ist es sehr leicht zu erklären, warum frauen generell weniger unfälle bauen, denn die einzig aussagekräftige statistik wäre “unfall/gefahrene km”. ebenso laufen in den versicherungsstatistiken die unfälle auf den halter des autos, nicht auf den lenker. und jene sind nach wie vor meist die männer.

    • Heinz sagt:

      Sie müssen noch ziemlich jung sein! Bei den Bekannten meiner Eltern ist es sehr oft der Fall, dass deren Frauen mehr und sicherer fahren. Nicht, weil sie etwa jünger sind, sondern mehr Fahrerfahrung haben. Die meisten Frauen über 70 fahren routiniert und sicher. Eine musste sogar einem jungen Mann helfen, das Auto mit Anhänger richtig einzuparkieren!! Ferner fahren einige auch mit dem Wohnmobil. Das braucht Erfahrung und darf nicht von Angst geprägt sein. Ich kenne viele Junge, auch Männer, die trauen sich solche Dinge nicht. Ich finde es mühsam, jetzt auf Älteren herumzuhauen. Es gibt genug Junge, die finden den Blinker nicht und schon gar nicht die richtige Spur im Kreisel. Fahrlehrer sei Dank. Dafür bluffen sie mit extremem Sound,so dass sie die Sanität gar nicht hören.

  129. Walter Brun sagt:

    Die über 70jährigen können wenigstens immer noch rechnen. Der Anteil der über 70jährigen an der Gesamtbevölkerung beträgt ca. 6%. Der Anteil an der Unfällen (210,000) ist 2%. Die über 70jährigen verursachen also weit weniger Unfälle als der Rest der Bevölkerung.

    • simon sagt:

      Das scheint richtig gerechnet zu sein. Ich halte mit folgender Rechnung entgegen: Von 269 Verkehrstoten wurden 45 von ü70 Lenker verursacht. Zwar sind die ü70 Lenker für nur 2% der Unfälle verantwortlich. Aber sie sind Verursacher von 16% (!) der tödlichen Unfälle. Was sagen Sie dazu?

    • Guido Pescio sagt:

      Danke Herr Brun! Wenigstens einer in diesem Forum, der rechnen kann und vor allem noch mit gesundem Menschenverstand dotiert ist.
      Unsere Gesellschaft wandelt sich langsam zu folgendem:
      Transparenz bis in die Unterhosen.
      Verbotskultur bis zum Geht nicht mehr.
      Denunziantentum vom Feinsten.
      Ach, ich vergass noch: Hetze gegen irgendwen oder etwas, aktuell scheinen die Alten dran zu sein…

    • Jacqueline Gafner sagt:

      Richtig, doch mit dieser Erkenntnis lässt sich halt kein so schön reisserischer Artikel schreiben.
      Auch wurde wegen Altersdiskriminierung, die in der CH zusehends salonfähig zu werden scheint, obwohl nach Artikel 8 Absatz 2 Bundesverfassung ausdrücklich verboten, bisher meines Wissens noch nie jemand vor den Richter zitiert; das allerdings, könnte sich in absehbarer Zeit ändern.

    • Peter Frick sagt:

      Danke Walter Brun. Ich habe auch gerechnet! Statistische Interpretation ist nicht die Stärke der Verfasser dieses Artikels. Hoffentlich können die wenigstens besser autofahren.

    • Hanspeter Müller sagt:

      Sind Sie sicher? Anzahl Unfälle 2014 (ASTRA):17803. Anzahl der ü-70 2014: 4500. Das sind rund 25%. Bei den Toten ist es ähnlich: gesamt: 243, bei den ü-70:45. Das sind 18,5% Ein bisschen sehr hoch, meinen Sie nicht auch?

    • Hans Müller sagt:

      Aber ganz offensichtlich haben sie etwas Mühe mit Lesen. Die Zahl 210000 bezieht sich auf das Total der untersuchten Unfälle und nicht auf das Total der Unfälle im 2014. Letztes Jahr gab es insgesamt 17803 Unfälle (siehe ASTRA, Unfalldaten). Wenn 4500 davon von ü70-Fahrern verursacht wurden, dann heisst das, dass die 6% ü70-Fahrer etwa 25% der Unfälle verursacht haben. Also bei weitem Grund genug, diese Fahrerkategorie genauer zu kontrollieren.

      • Peter Frick sagt:

        Sie vergleichen Ungleiches. Die 4500 Unfälle beziehen sich auf das Total der untersuchten Unfälle und nicht als Anteil der Unfälle eines Jahres.

    • Rolf Rothacher sagt:

      Um völlig objektiv zu bleiben, müssten wir vor allem die gefahrenen Kiliometer und die Anzahl der Fahrten in die Waagschalen legen, zudem auch noch die Unfälle, welche als Folge von trödelnden oder unsicheren älteren Autofahrer entstanden, abziehen (z.B. Unfälle nach Überholmanövern ausserorts, wenn ältere Fahrer oft nur noch mit 50 – 60 km/h unterwegs sind). Da wir all dies aber gar nicht können, lassen wir am Besten alles beim Alten.
      Doch eine jährliche Überprüfung der Fahrtüchtigkeit ab 75 Jahren durch Prüfungsexperten wäre meiner Meinung nach trotzdem richtig. Denn Fähigkeiten gehen im Alter nun mal Schritt für Schritt verloren (z.B. über die Schultern blicken). Und irgendwann wird’s für alle Verkehrsteilnehmer gefährlich.

    • müller sagt:

      Das ist so nicht korrekt. Fast 50% der Unfälle werden mittlerweile von 70+ Lenkern verursacht. Und das von ca. 8% der Personen die aktiv als Lenker am Verkehr teilnehmen. Das ist beängstigend. Sehen Sie sich die Daten an und vertrauen nicht auf die wilkürkiche Aufarbeitung einer Journalisten.

    • Dani Kobler sagt:

      @ Walter Brun: Ihre Schlussfolgerung, naja ich weiss nicht.
      Hat es den bei den Ü70 jähringen %tual gleich viele Autofahrer wie bei den anderen Gruppen und fährt ein 70jährige gleich viele km wie die anderen?
      Oder anders gefragt: Wieso machen unter 18 jährige und über 100 jährige so wenig Autounfälle, vor allem wenn sie in Mürren oder Zermatt wohnen?

    • Ruth Wehren sagt:

      Genau! 2,14..%. Diesen Dreisatz schaffe sogar ich 72-jährige Autofahrerin. Wer produziert die 97,85..% übrigen Unfälle? Wo sind die Statistiken der 25 – 70jährigen? Bitte unterteilen sie diese in 3-4 Altersgruppen und liefern sie uns entsprechende Unfallzahlen inklusive Todesfälle, damit wir ein bisschen differenzierter beurteilen können, wer bessere Brillen braucht oder gar einen “Wiederholiger” betreffend Fahrtüchtigkeit. Ganz abgesehen davon sind %-Angaben immer ein bisschen vage, besser wären die effektiven pro Kopf und pro Altersgruppe registrierten Unfälle.

    • Martin sagt:

      Nein Statistiken kann man nicht verbiegen wie man möchte, sie beruhen auf Rohdaten, und diese liegen uns hier leider nicht als ganzes vor. Vollkommen unabhängig jeglicher Statistischen Grösse liegt die Verantwortung beim älteren Fahrer selbst, beim Arzt, bei den Nachkommen auch einfach mal dem Dädi/Müetti zu sagen, NEIN jetzt fährst du nicht mehr, ggf. mal eine Fahrstunde zu besuchen etc. Und wenn ich mich so umsehe wie sich sämtliche Altersklassen mit ihren Gadgets am Steuer verhalten, gibt es noch einigen Optimierungsbedarf. Da haben uns die Alten noch was voraus.

    • Elisabeth sagt:

      Dies ist erst die kliene Korrektur: Hauptsächlich dürfte die Anzahl gefahrener Kilometer bei Jungen um ein Vielfaches höher sein als bei über 70 jährigen Fahrzeuglenkern. Diese Korrektur dürfte dazu führen, dass der Anteil an schweren Unfällen durch ältere Fahrer massiv höher ausfällt als bei Jungen. Dabei spielen mangelnde Übung und noch viel mehr die Überforderung eine massgebliche Rolle.

    • Peter G. sagt:

      Das hat mit korrektem Rechnen nicht viel zu tun.
      Ich schätze mal grob, dass 90% der “Jungen” einen Führerschein, während bei der Generation “70+” vielleicht noch knapp 50% einen besitzen (aus meinem Umfeld). Damit relativiert sich der Anteil Unfälle. Kommt hinzu, dass Berufstätige sicher 5x so viele Kilometer fahren als Senioren und nun dreht sich die Statistik definitiv gegen die Generation”70+”.
      Mein Schwiegervater ist auch so eine fahrende Zeitbombe (85jährig, mehrere Schlaganfälle, Demenz, kann den Kopf nur noch max. 20Grad drehen, körperlich sehr geschwächt und voller Schmerzmittel).
      Mit seiner falschen Argumentation, dass junge mehr Unfälle machen als ältere, verhindert er jeden konstruktiven Versuch, das Autofahren zu beenden. Ich hoffe, nur er wird einmal das Opfer seines Tun’s….

      • Peter Frick sagt:

        Ihr Schwiegervater, wenn ihre Angaben stimmen, müsste vom Hausarzt aus dem Verkehr gezogen werden. Oder ist der schon 90ig?

    • Kurt Debrunner sagt:

      2014 gab es 229 Strassenverkehrstote in der Schweiz, für 45 war die Ü70-Generation verantwortlich. Man rechne!

  130. Neher sagt:

    Und für wieviele Unfälle sind die jugendlichen Raser verantwortlich und wer verursacht mehr Todesfälle? Statistiken kann man zurechtbiegen wie man möchte.

    • Hans Müller sagt:

      Wenn man doch nur mal die Uneinsichtigkeit etwas zurechtbiegen könnte!

    • Rolf Bombach sagt:

      Tja, viele sind eben 26-35 jährig, darunter viele Frauen. Aber wie es der “Zufall” so will, kommt in der präsentierten Statistik diese Altersgruppe nicht vor. Wie oft habe ich schon Medungen gelesen a la “34-jährige baut alkoholisiert Unfall morgens um 10:30”.

  131. Marti Rudolf sagt:

    Davon dass viele (vor allem junge) Autofahrer viel zu agressiv fahren spricht niemand. Damit werden ältere oft in Schwierigkeiten gebracht, da sie vorsichtiger fahren. Man muss nur das Verhalten an Kreiseln einmal überwachen.

  132. Gerhard sagt:

    Ich (41) bin zwar noch lange kein Senior, aber dieser Artikel ist mir zu tendenziös und ideologisch. Die versteckte Botschaft des Artikels lautet: Nehmt den über 70-Jährigen das Auto weg. Und der Hintergedanke dabei: Dann gibt’s auch wieder mehr Platz auf den Strassen…

    • Felix Rothenbühler sagt:

      Ich versichere Ihnen: Das sind nicht meine Gedanken. Hingegen habe ich grösste Mühe, 3 Milliarden in einen zweiten Gotthard-Autotunnel zu stecken mit dem Argument der Sicherheit, wenn mit relativ wenig Aufwand dort angesetzt werden könnte, wo wirklich viele Unfallverursacher beteiligt sind: Raser, Jungspunde und eben Betagte.

    • Roland K. Moser sagt:

      Wenigstens haben die Linken mittlerweile begriffen, dass die Schweiz nicht unendlich gross.

    • wolfensperger sagt:

      Das sehe ich auch so. Hier werden Alte wieder einmal diskrimitiert. Einwanderungspolitik zulasten der Alten.
      Schon komisch, sie sollen immer länger arbeiten – bis 70 – und wenn es dann so weit ist, entzieht man Ihnen den
      Führerschein.
      2% der untersuchten Unfälle wurden offenbar von Alten verursacht. Wer hat dann die restlichen auf dem Gewissen?
      Diese Statistik ist reines Füllmaterial!

    • Jirucha Ladislav sagt:

      Endlich ein Vernünftiger!!!

    • H.Decurtins sagt:

      Genauso sehe ich dies auch. Ich bin ebenfalls um 70 – fahre im Jahr 25- 30’000 km. Ich weiss aus meinem Bekanntenkreis Fälle mit Demenz, beginnendem Alzheimer – die fahren immer noch munter Auto. Dies empfinde ich von den Angehörigen wie auch dem behandelnden Arzt äusserst fahrlässig. Dagegen frage ich mich wieviel Bekiffte, Entschuldigung “Besoffene” und “Abgelenkte”, Aggresive und Drängler sich zusätzlich auf den Strassen befinden. Es ist oft wenig Respekt, Achtsamkeit und Rücksicht zu sehen – oft nur noch das Gaspedal und was bringt das ? vielleicht mal 5 Minuten !

    • Alex Kramer sagt:

      Diesen Eindruck könnte man mit der Platznot auf unseren Strassen gut erklären.
      Es wäre wohl eher an der Zeit, gewissen über-motorisierten Anfängern eine ähnliche Regelung aufzudrücken, wie dies bei den Motorrädern der Fall ist mit der Leistungsbeschränkung für die ersten 2 Jahre Fahrpraxis.
      Ausserdem wäre ich für die Einführung automatisierer Abstandsmessungen zur Einhaltung der Mindestabstände, vorrangig zu jeder Geschwindigkeitsmessung!
      Auch wenn das Bundesgericht Schleudertraumata eher nachlässig betrachtet, ist doch der volkswirtschaftliche Ausfall un die gesundheitliche Beeinträchtigung höher zu werten als der Anspruch gewisser Leute, 2 Sekunden früher an der Arbeit zu sein. Dies geht alle Altersgruppen etwas an!

    • mia sagt:

      So lange wie Sie glauben, geht das gar nicht mehr, glauben Sie mir!

  133. Felix Rothenbühler sagt:

    “Dabei sei nicht die Ärzteschaft, sondern die Gesellschaft als Ganzes gefordert.” Genau. Und die Gesellschaft fordert, um sich zu schützen, von der Ärzteschaft, dass diese die Abklärungen vornimmt und Fahruntaugliche (auch temporäre, z.B. nach einem Eingriff oder nach Medi-Abgabe) dem Amt meldet. Wer sonst wäre dazu in der Lage? Ob das Amtsärzte sind oder nicht ist mir egal. Aber tut es, liebe Ärzte und Ärztinnen, tut es!

    • adam sagt:

      So ist es, Herr Rothenbühler. Die Verantwortung für diese unpopulären Entscheide wird wie eine heisse Kartoffel hin und her geschoben. Niemand möchte der Böhlimann sein, der einem Senior sagt, pass auf, es ist schlauer, wenn du nicht mehr fährst. Das ist natürlich schon ein Eingriff, wenn man vorher 50 Jahre lange autonom fahren konnte.

      Aber es muss einfach sein. Und grössten Respekt für Leute, die das selbst einsehen.

  134. Martina Müller sagt:

    Ich habe es gerade selbst mit meiner Mutter 77 Jahre erlebt. Sie ist geistig und körperlich fit, aber insgesamt ängstlicher geworden, beinahe hätte sie im Dunkeln beim Abbiegen eine Fussgängerin mit dunkler Kleidung angefahren, sie teilt mir mit, sie hätte sie wirklich nicht gesehen, dann ist ihr gerade vor ein paar Wochen auch ein kleiner Unfall passiert, sie hatte einen Zusammenstoss mit einem anderen Fahrzeug, weil sie wieder etwas schnell reagiert hat und etwas übersehen hat. Ich habe dieses Thema mit ihr auch besprochen, aber alte Menschen haben natürlich damit ein Problem, wenn sie solche Kritik annehmen müssen. Ich sehe ganz klar, dass man da dringend etwas unternehmen muss, Altersbegrenzung betreffend Autofahren und Tests durchführen

    • adam sagt:

      Für uns Kinder ist das wirklich eine schwierige Situation. Wäre ich Arzt, ich würde meinem Vater nicht mehr Autofahren lassen. Aber ich weiss auch, dass er ohne Auto viele soziale Kontakte verlieren würde und auch das Einkaufen zum Problem wird.

    • Arthur Künzler sagt:

      Ich bin total gegen generelle Altersgrenzen. Der eine ist mit 80 noch fit wie ein 50 jähriger (s.oben), der andere ist ein zittriger schwacher Greis. Die Aerzte sind gefordert und auch die nächsten Verwandten. Sie können am ehesten abschätzen, wie fit jemand noch ist.Wenn jemand die Eigenverantwortung nicht mehr wahrnimmt, muss ihm dies jemand beibringen.

    • marusca sagt:

      Sind Sie denn so sicher, dass Ihnen nicht auch einmal passieren können, nachts eine dunkel angezogene Person nicht oder zu spät wahrzunehmen oder sonst eine Unachtsamkeit? Und: haben junge Menschen weniger Probleme, mit Kritik umzugehen? Drohen sie deswegen einfach dreinzuschlagen (“wotsch eini ad Schnorre”?) wenn man sie – wohlverstanden – anständig, auf eine Unzulänglichkeit aufmerksam macht? (Ich weiss, wovon ich spreche.) Werden Sie, falls Ihnen überhaupt das Glück beschieden ist, so alt zu werden wie Ihre Mutter, den Check einfach kommentarlos abgeben, wenn Ihre Tochter, Ihr Sohn oder wer auch immer meint, Sie aus dem Verkehr komplimentieren zu müssen? Und zum Schluss: Meinen Sie nicht, dass die “Ängstlichkeit” – wie Sie dies nennen – der Älteren nicht auch dadurch entsteht, weil das Fahrverhalten der Jungen und den Verkehrsteilnehmern mittleren Alters (dazu zähle ich übrigens auch Rad- und Motorradfahrer, die zunehmend das Gefühl vermitteln, die einzigen Individuen zu sein, die ohne Hirn leben können) so unglaublich aggressiv und rücksichtslos geworden ist, weil Ihre Erziehung scheinbar nie stattgefunden hat und infolgedessen auch Anstand und Respekt vor andern nie gelernt wurde?

  135. Maier Tom sagt:

    Der Verkehr ist in den letzten Jahren überproportional hektisch geworden – kein Wunder können ältere Fahrer/innen den daraus resultierenden Anforderungen nicht mehr oder nur noch bedingt erfüllen. Wenn man noch die Unfälle dazu zählen würde die andere Lenker verursachen weil sie diese Unsicherheitsfaktoren überholen oder ausweichen wollen .. oder durch das plötzliche Anhalten im Verkehr überrascht werden so wäre die Prozentzahl noch viel höher
    Da ich beruflich viel unterwegs bin stelle ich dies täglich fest.
    Ein Führerschein bis 50 finde hart, vielleicht wäre bis 60 eine Idee? Man kann diesen dann ja bei harten und klaren Tests wieder verlängern.

    • Peter Frick sagt:

      Jetzt sind also die Alten schuld daran, dass die besonders Eiligen ihre hektische Fahrweise nicht ausleben können.

  136. Ryffel sagt:

    Die Autoindustrie wurde völlig vergessen. Die verkaufen auch einem 80-jährigen einen teuren Wagen. Das bringt Wohlstand und sichert Arbetisplätze, würden unsere wirtschaftsfreundlichen Politiker sagen.

    • Eduard J. Belser sagt:

      Auch der ÖV und die Velobranche schaffen Arbeitsplätze, dass vergessen diese wirtschaftsverfilzten PolitikerInnen gerne, deshalb halte ich nicht viel von Ihnen.

    • Hugo Bosshard sagt:

      Da geb ich Ihnen völlig Recht. Der Vater meiner Frau hat gerade eben mit 79 ein neues Auto für 25’000.- gekauft, obwohl wir ihn alle zu überzeugen versuchten, dass es ihn günstiger kommt, bis an sein Lebensende Taxi oder ÖV (er wohnt in einer Stadt 5 Minuten vom Bhf. entfernt) zu fahren. Hauptsache, der Autoverkäufer hat profitiert.

      • marusca sagt:

        Das ist Bevormundung, Herr Bosshard. Was Ihr Schwiegervater mit seinem Geld anstellt, ist seine eigene Sache und es geht Sie nichts an, ob er nun für 25’000 Franken ein Auto oder eine Million Sugus kauft. Wird schon noch was für Sie übrigbleiben…. Mein Mann und ich waren schon oft froh, uns gegen Kinder entschieden zu haben; Kommentare dieser Art bestätigen indessen einmal mehr die Richtigkeit dieses Entschlusses.