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Grüezi, Moin, Servus – wie wir wo sprechen

Von DB, 25. April 2015 81 Kommentare »
Sagen Sie uns, wie Sie sprechen, und wir sagen Ihnen, woher Sie stammen. Ein Dialekt-Quiz.

 

 

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Mit über 90 Millionen Sprechern ist Deutsch die meistgesprochene Sprache Westeuropas. Innerhalb dieser Sprache gibt es grosse regionale Unterschiede, die in den Karten des «Atlas zur deutschen Alltagssprache» (ADA) verzeichnet sind.

  • Der Schweizer sagt Viertel ab zähni,
  • der Ostdeutsche viertel elf und
  • der Oberösterreicher Viertel nach zehn.

Alle meinen dasselbe, nämlich die Uhrzeit 10.15.

Da man Sprecher in dieser Weise über ihre Sprache verorten kann, hat der «Tages-Anzeiger»/Datenblog und die Entwickler der «Dialäkt Äpp» in Zusammenarbeit mit «Spiegel online» die Web-App «Grüezi, Moin, Servus» kreiert. Dazu gibt es eine Smartphone-App mit zusätzlichen Funktionen.

Was die App kann – und was nicht

Mit «Grüezi, Moin Servus» sollte eine grobrastrige Verortung im gesamtdeutschsprachigen Raum von Zermatt bis Husum (1100 Kilometer) gelingen. Eine Lokalisierung bis auf Dorfebene hinab ist mit dem ADA-Datensatz nicht möglich. In der Schweiz sind rund 30 Ortschaften erfasst. Eine Zuordnung ihres Dialekts zu einer Stadt mit maximal 50 Kilometer Entfernung zu ihrem Ursprungsort wäre also sehr präzise. Dialektforscher Dr. Adrian Leemann zeigt hier im Video, wie das Quiz «Grüezi, Moin, Servus» funktioniert.

Wer es lokaler haben möchte, dem sei hier die von den gleichen Machern entwickelte «Dialäkt Äpp» und die «Voice Äpp» mit rund 550 erfassten Ortschaften empfohlen.

Können wir Sie aufgrund von Spracheigenheiten innerhalb des deutschsprachigen Europas verorten? Sagen Sie uns, wie Sie sprechen, und wir sagen Ihnen, woher Sie stammen.

81 Kommentare zu “Grüezi, Moin, Servus – wie wir wo sprechen”

  1. Max Blatter sagt:

    Das Quiz hat für meine Herkunft die folgenden Orte genannt: 1. Basel, 2. Zürich, 3. Winterthur, 4. St. Gallen 5. Aarau.
    St. Gallen ist daneben (obwohl ich den St-Galler-Dialekt wohl passabel nachahmen könnte). Sonst – eine gute Leistung!
    Die volle Wahrheit ist: Geboren 1954 in Zürich; die Eltern sprachen Zürcher Dialekt – wobei meine Mutter als “Sprach-Chamäleon” bald den Münchensteiner Dialekt angenommen hat: Aufgewachsen ab meiner dritten Lebenswoche in Münchenstein bei Basel; in dieser Region auch wohnhaft bis 2008. Heutiger Wohnort Bremgarten (Kanton Aargau) – Originalton meiner Söhne (in hochdeutscher Übersetzung): “Papi, du sprichst schon fast wie ein Aargauer!”
    Tja, die…

  2. Stefan Christeiger sagt:

    Der Quiz hat nicht verraten woher ich komme! Orte in Österreich.
    Bin gebürtiger Vinschgauer und sell isch in Südtirol. Mia songma zur Jause Marend oder Marende.

    • Max Blatter sagt:

      “Marend” ist offenbar auch im Kanton Graubünden verbreitet – mein Grossvater mütterlicherseits kam aus Chur. (Wobei – sein Vater war aus dem Südtirol eingewandert!)

  3. Astrid sagt:

    Nach fast 25 Jahren Leben im Rheinland vom Test in Offebach geortet, wo ich doch aussm Nordend (Frankfurt) bin ! Wasn Schock, awwer naja, fuffzisch Kilomeder sinn des schon, so im Umkreis. Desdewesche : Supper, weider so !
    Nein, im Ernst, ich bin total überrascht, wie gut das klappt. Aber leider auch, wie oft ich echt nachdenken musste, weil mit der Zeit doch viel verlorengeht.

  4. Karl Hotz sagt:

    Die Frage mit dem Stuhl ist mehrdeutig. Gefragt wird, ob man Stuhl, Sessel oder Fauteuil sagt. Das Bild dazu zeigt einen Stuhl, den man auf Zürichdeutsch Fauteuil bezeichnet. Was gilt nun: Die Frage oder das Bild?

  5. […] In der Schweiz lag der Anteil des Gesamttraffics etwa bei 6 Prozent. Das entspricht durchaus den Grössenverhältnissen von «Spiegel online» und Newsnet. Dennoch war schnell klar, dass die Begeisterung gerade auch in den Social-Media-Kanälen und Foren in Deutschland und Österreich viel grösser ist, als in der Schweiz. Warum? Das Thema Dialekterkennung wurde in der Schweiz wohl schon etwas überstrapaziert. Es gibt dazu bereits mehrere Anwendungen: Chochichäschtli-Orakel, Dialäkt Äpp, Voice Äpp. Zudem war die Lokalisierung nicht ganz optimal, weil die Daten für die Schweiz einfach zu dünn sind. Damit geben sich Deutschschweizer kaum zufrieden: Sie sind Stolz auf diese kleinräumigen, lokalen Unterschiede – die es weder in Deutschland noch in Österreich gibt. Mehr dazu, was «Grüezi Moin Servus» kann und was nicht, finden Sie hier. […]

  6. Rémy sagt:

    Der erste deutsche Dialekt, der faktisch schon verschwunden ist (es gab ein politische Motivation dazu nach dem Krieg, nun heulen ihm alle nach aber es ist zu spät) ist das Elsässisch, gesprochen in der französischen Region Elsass (aber nur noch vorwiegend von älteren Semester)
    Elsässisch wird auch in dieser Studie nicht berücksichtigt. Wahrscheinlich weil nicht erwartet wird dass ein Elsässer ihr überhaupt teilnimmt. Wenn dies der Fall wäre, würde der elsässische Name des “Weck(en)mann Weck(en)männchen Stutenkerl Stutenmann Krampus Grittibänz Grättimann Klausenmann Dambedei Hefekerl Pfefferkuchenmann Lebkuchenmann” auch erscheinen.
    Im Elsass nennt man ihn “Mànàla” (Männlein)
    Salü Bissamme und Scheene Owe von einem der letzten Mohikaner!

  7. Daniela M. sagt:

    Tja, zuwenig Varianten aus dem Walliserdeutschen, also klappts auch nur so ungefähr mit der Zuordnung… das Land ist immerhin richtig 😉

  8. Aléna sagt:

    wo ich aufgewachsen bin, in der Nähe von Worb, sagten wir der “süssen” Omelette “Eiertätsch”.

  9. mada'm reverse sagt:

    Es soll sich jeder mal die Überlegung antun, und ein hundertjähriges Buch lesen. Die Sprache unserer Urgrossväter verstehen wir alle kaum noch.

    Man lese mal die Originalausgabe von Buddenbrooks oder Gotthelfs Ergüsse.

  10. Lichtblau sagt:

    Ich bin in Zürich mit Zürcher Dialekt aufgewachsen, habe daheim aber mit dem Vater berndeutsch und mit der Mutter hessisch gesprochen. Deshalb habe ich den Test gleich 3x durchgeführt. Und hey: 3x war’s ein Volltreffer! Beste Unterhaltung, danke,

  11. Felder sagt:

    Quiz gemacht. Herkunft, Wohnort wurde zu 100% identifiziert.

    V

  12. David sagt:

    Brotende = Bödeli, 10-Rappen-Stück = Zeh-Räppler, hätte ich gesagt.

    • A.Stauffacher sagt:

      Auch bei uns sagt man Bödeli, das ist gar nicht erwähnt, deswegen und noch bei weiteren Antworten konnte ich nur etwas möglichst ähnliches anklicken. Am Schluss bei der Auswertung stimmt dann halt gar nichts! Sie sollten unten eine freie Linie einfügen, wo man den gewohnten Ausdruck eintragen kann, vielleicht würde das Gebiet noch besser eingeschränkt.

  13. Moser sagt:

    Ich habe zwar noch nie einen Ostdeutschen viertel elf sagen hören, weiss aber ganz sicher, dass man in der Steiermark und dort in Graz viertel elf zu 10:15 Uhr sagt. Beide Eltern und Grosseltern kommen von da und sagen viertel elf…

  14. Matthias Stadler sagt:

    Mir fehlen die “Gumelistunggis” beim Kartoffelstock

  15. Ferenc Viszkok sagt:

    Grueezi vom Budapest

    Ich macht diese Test welches war fur mich sehr gut . Ich gonne jede Mundart aus Schweiz. Das war sehr interessant .Wann ich war in Davos auf sommerurlaub ,dort hore Ich eine ortlicher Dialekt ,,gimperli ,, heisst Bratwurst .Ich fragte zuruck wie bitte Das war bei Ihnen 1 August Nationalfeiertag .

  16. Natalie Meyer sagt:

    Mir fehlt das Zürichdeutsche «Güpfli» für den Brotanschnitt…

    • Catalina sagt:

      Meines Wissens heisst der züridütsche Brotanschnitt ZIPFEL, der GUPF gehört zum Ei (Spitz uf Gupf beim Eiertütsche).

    • Daniel Ernst sagt:

      Brotanschnitt war ja gar keine Frage…. Die Frage war nach der “harten Schale” des Brotes.

      • Rémy sagt:

        Nöö, meine Mamma aus Rheineck SG hat auf immer “de Gupf” zu dem Ding das niemand bei uns wollte gesagt (oder “de Ralft”), während Papa aus Worb BE “de Mürgu” sagte.

    • peter vogel sagt:

      Mir fählt s Güpfli au!

  17. Conrad sagt:

    Seht interessant. Obwohl ich seit 40 Jahren in den USA wohne hat mich der Test vollkommen korrekt als Zürcher identifiziert, und als zweite und dritte Möglichkeit die Heimatorte beider Grosseltern gemeldet.

  18. mai_li sagt:

    Mir fehlt die Bezeichnung ‘Chröpfli’ für das Brotende ( Baselbiet)
    Dadurch verfälschte sich das Resultat wohl etwas.

  19. Johannes Ortner sagt:

    Fundiert gemacht, da bei mir “Meran” als wahrscheinlichster Herkunftsort angegeben wurde, ich bin in der Tat aus Meran in Südtirol!! Bravo.

  20. Dieter Neth sagt:

    Erstaunlich genau, wenn man bedenkt, dass der Oltner Dialekt als Allerweltsdialekt gilt. Noch erstaunlicher, dass meine Sprachkenntnisse in den 21 Jahren Auslandaufenthalt nicht gelitten haben.

  21. Richard Scholl sagt:

    Vor 40 Jahren hatten wir im deutschsprachigen Raum noch mehr als ein Dutzend Begrüssungs- und Verabschiedungsformeln. Jetzt einheitlich: Hallo und Tschüss. Oder berlinerisch: Hallöchen/Tschüssikowski. Ja, Eurosprache wird ohne Zwang übernommen. Multikulti eben. Zum Gähnen……..bon soir/buona sera/guten Abend, gute Nachgt usw.

    • adam gretener sagt:

      Die ganzen Ergebnisse hier strafen Sie Lügen. Bei mir hat es exakt genau Stadt Zürich (Kanton Zürich) angezeigt. Und ich säg immer no Chrottepösch und Summervogel.

      • Catalina sagt:

        Und ich säg immer no Anke und nöd ‘Butter’, Nidel und nöd “Schlagrahm’ aber au leere für ‘lernen’.

        • adam gretener sagt:

          Ist so nicht richtig. Es gibt durchaus Gegenden in der Schweiz, in der man Anke nicht kennt, sondern dä Butter sagt. Und es ist zwar weit verbreitet, aber leere ist lehren, go lärne heisst lernen gehen. Ein elementarer Unterschied.

          Nicht alles was man in der Familie so sprach, ist auch korrekt.

    • Jan Dubach sagt:

      Dieses läppische Hallo und Tschüss mit singendem Tschüüüüss nervt mich auch. Schon die Kleinen reden so. Dazu kommt noch das alberne gegenseitige Händeschlagen. Die Zeiten mit Grüezi mitenand, Salü zäme, oder Uf widerluege, Adje, usw. haben bald Seltenheitswert.

  22. Andreas Gerster sagt:

    Die Analyse meines Dialekts war richtig. Bieler Deutsch aus CH 2500 Biel/Bienne auf Platz 1 korrekt. Aber die markierten Orte auf der Karte waren ein Witz. Da kam ‘Kraut und Rüben’ ! No.1 war ein Ort im Elsass. Ist ja ganz in der Nähe; nur der Jura dazwischen … 🙂

  23. LIeselotte sagt:

    Wer ist nur auf die Idee gekommen, “Viertel elf” für 10.15 Uhr sei (nur) ostdeutscher Sprachgebrauch? Vielleicht sagt man das ja dort auch so – ich kenne zwar keinen Ostdeutschen, der das sagt oder der auch nur etwas mit dieser Zeitangabe anfangen kann. Aber ich masse mir nicht an, alle ostdeutschen Dialekte zu kennen. Was ich aber sicher weiss, ist dass diese Zeitangabe in Baden (dem westlichen und südwestlichen Teil Baden-Württembergs) üblich ist. Die Stunde wird quasi geviertelt: Viertel Elf bedeutet, die elfte Stunde ist zu einem Viertel verstrichen. Logischerweise ist drei Viertel Elf dann 10.45 Uhr – wenn nämlich die 11. Stunde zu drei Vierteln verstrichen ist. Wer’s überprüfen will, muss nur im regionalen TV-Programm S3 (des SWR) die Regionalnachrichten anschauen, wenn Moderator Dieter Fritz jeweils auf die nächste Nachrichtensendung verweist, die “um drei Viertel 10” folgen wird.

    • Wolfgang sagt:

      Das stimmt, kann ich bestätigen, hat meine Oma auch immer gesagt (aus dem Schwarzwald). Aber total bescheuert ist es trotzdem…

  24. Chris sagt:

    Zu Frage 16, Ihr habt das Norddeutsche “Dröge” vergessen. 🙂

  25. Stoll sagt:

    Ich bin (ein wenig) erschüttert, zur Frage vom Brotanfang / ende suche ich und suche…… und merke es fehlt: “de Gupf”!

  26. Helene sagt:

    Ich sage für “Das weiss ich auch nicht.” “Da weiss i au nö.” Da als Auswahl war aber leider nicht im Angebot, bitte korrigieren!

  27. Peter Vogel sagt:

    Stimmte genau. Gruess us de Stadt Züri.

  28. Auscher sagt:

    Ich bin Banater Schwob. Aber habe mich auf die Karte nicht gefunden. Warum?

  29. Urs sagt:

    Schön, aber ohne Erwähnung des Chochichäschtli-Orakels http://dialects.from.ch ist der Artikel nicht komplett. Das Orakel ist für die Schweiz und einen reinen Dialekt ziemlich gemeindegenau.

    • Alain Burky sagt:

      Danke für den Hinweis. Ich habe es getestet; und bekam eine grosse Auswahl. Deutet auf einen ‘Mischdialekt’ hin. Na ja, aufgewachsen vorwiegend in der Nordschweiz (N/O – AG); aber meine Eltern sprachen zu Hause ‘bärndütsch’.

      • Alain Burky sagt:

        Beispiel: Zu Hause: “Chueche”; auswärts aber auch “Wähe” oder “Tünne” …

        • Peter Juon sagt:

          Bei uns zu Hausesagte man zu Chueche, Wähen oder Tünne, allgemein: Pittä. Dann gabs auch Äpirrä, Türgge, Päzöggel, und Maluns

        • Ike Conix sagt:

          Oder auch “Wäje” oder “Flade”. Mich haben sie übrigens als Wahlzürcher erstaunlich genau identifiziert. Ich hätte erwartet, dass auch noch Bosco-Gurin in der Auswahl gewesen wäre.
          Vermisst habe ich “Steischlips” für “Steinschleuder” oder “Ex” für “Schulprüfung”. Vermutlich ist das aber eher “Minderheiten-Slang”.

          • Julia sagt:

            “Ex” ist aber ein älterer Name für eine unangekündigte Schulprüfung – zu meiner Zeit wurde sie schon in “Stegreifaufgabe” umbenannt. Die angekündigte, nach der explizit gefragt wurde, hiess in Bayern “Schulaufgabe”.

          • Alain Burky sagt:

            “Ex” habe ich auch gelernt – Gewerbeschule Züri …
            (Ist nicht das gleiche – wie “die Ex”; Mehrzahl – “die Exen” (?).

          • Alain Burky sagt:

            @Ike Conix: Bosco-Gurin hat sicher einen ganz speziellen Sopra-Ceneri Dialekt. Ein eh. Hund von uns hiess Bosco. Ein deutscher Schäferhund mit TI-Abstammung. Wie ich hörte aus einer Grenzwächterzucht. Mich hatte er trotzdem – ‘reingelasse’, er war nämlich schon vor mir da …

      • Urs Müller sagt:

        Ja, heute haben wohl viele Leute einen Mischdialekt, insbesondere, wenn sie als Kinder schon mehrfach umgezogen sind. Oder eben, wenn die Eltern uneinheitlich sprachen. Aber Herr Burky, ich muss schon anmerken, dass es keinen Aargau gibt, mind. nicht bezüglich Dialekt. Fricktaler, Freiämter, Limmattaler, Surblentaler und Zofinger sprechen völlig unterschiedlich 😉

        • Alain Burky sagt:

          Das stimmt. Man musste nur etwa über die Brücke. Andere Wörter, andere Jasskarten. (französisch-deutsch). Oder traf sich eben auf der Halbbrücke 😉

        • Alain Burky sagt:

          Aber Herr Müller, wo spricht man denn ‘Surblentaler’ Dialekt? Mit den anderen bin ich im AG schon mehrmals in Berührung gekommen. Wie in Zofingen auf dem ‘Heitere’ – oder bei den ‘Freien Aemtern’ in Bremgarten AG …

  30. Michael sagt:

    “Bezeichnung für das abgeschnittene Anfangs- oder Endstück eines Brotes”? Ich wusste nicht mal, dass es dafür ein Wort gibt. Ich nenne es einfach Anfangs- oder Endstück. Leider konnte ich nur “DAS ENDE” wählen.

  31. Peter Juon sagt:

    Ä Züüche; überuuf; ä Heuchel; Fazeneedli; ferke . . . was sind das für Ausdrücke, was bedeuten sie, und aus welchem Dialekt entstammen sie ?? Ich bin gespannt auf Antworten.

    • Andor Biro sagt:

      Ä Züüche – eine Schublade; St.Gallen…

      • Caroline sagt:

        Mit “es schneit Fazeneedli” meint man große Schneeflocken (groß wie Nastüechli)

      • Joe Breitenberg sagt:

        Fazeneedli: Baseldytscht und auch im Markgräflerland= Taschentuch,Nastuch

        • LIeselotte sagt:

          Das Fazeneedli, auch Faszinedli meint das Sacktuch, Taschentuch (italienisch: fazzoletto), kenne ich aus dem Glarnerland. wird aber auch im deutschen Markgräflerland (und noch etwas 40 Kilometer weiter nördlich), in Basel oder in manchen Gegenden Graubündens benutzt. “ferke” = schafdfen, liefern, verfertigen, wird in manchen Regionen St.Gallens, aber auch Graubündens und im Bregenzerwald verwendet. Heuchel = kann eine Garbe/Puppe (Stroh/Heu) sein z.B. in Oberhessen oder ein Pickel in Untervaz GR, in mnachen Regionen der Oberrheinebene ist es ein Bündel Flachs. überuuf = nach oben, oben, hinauf = GL

        • Fritz sagt:

          Fazeneedli = Fazoletti , italienisch für Taschentuch

    • Ferke, fergge oder ähnlich heisst bringen, transportieren. Der Fergger brachte den Stickern auf dem Land die neuen Aufträge und holte die fertige Arbeit ab.

  32. Hans Maiser sagt:

    @Lukas Lanzendörfer:
    Im Text steht ” die meistgesprochene Sprache WESTeuropas.”
    Und das stimmt auch.

    • Markus Schneider sagt:

      Die meistgesprochene Sprache Westeuropas dürfte wohl eher Englisch sein, da dieses weltweit gesprochen wird. Vielleicht ist Deutsch die meistgesprochene Sprache IN Westeuropa, aber selbst das dürfte fraglich sein angesichts der vielen englischsprechenden Immigranten sowie von Englisch als Lingua franca in Wirtschaft, Medizin, Naturwissenschaften usw. Dazu kommen all die schulpflichtigen Europäer ab Grundstufe, die jede Woche einige Stunden Englisch sprechen müssen. – Hier im Artikel ist wohl eher gemeint, dass es in Westeuropa am meisten Leute gibt, welche Deutsch als ihre Muttersprache ansehen. Selbst wenn viele davon selber nicht mal richtig Deutsch können. Ob sie tatsächlich Deutsch sprechen und wie oft sie das tun, das dürfte wohl eher nicht gemeint sein.

  33. Ich sage ausser Grüezi, oder Griezi (BS) auch noch Moien und wohne in Luxemburg. Passt das auch in Ihre Karte?
    Beste Grüsse
    W.Giesser
    http://www.werner-giesser.eu
    Himmel, Mord & Zwirn – Sein Auftrag – Himmel, Mord & Zwirn – Sein Auftrag – Himmel, Mord & Zwirn, Sein Auftrag

    • Felix Strub sagt:

      Werner Giesser, in Basel ist das der Gruss Griezi falsch!! Richtig ist Guete Daag resp Guete Oobe. Adie war als Willkommens resp Abschiedsgruss im alten Basel normal!

  34. Markus sagt:

    Ich bin erstaunt wie genau die Zuordnung ist. Unter den Vorschlägen am Ende war der Nachbarort angegeben. Ich komme aus Baden-Württemberg.

  35. Flo sagt:

    sehr aufschluss reich der Test!!!!!!!!!
    ich weiss zwar schon seit über 70 jahr4en das ich deutschsprachig bin – aber schön es nun bestätigt zu bekommen!

  36. Lukas Lanzendörfer sagt:

    Kleiner Schönheitsfehler: nicht deutsch, sondern russisch ist mit 120mio Sprechern die meistgesprochene Sprache Europas. Vergisst man einfach zu gerne, aber die gehören nun mal auch zu Europa. Zumindest geografisch.

    • Ralf Schrader sagt:

      Wobei man dazu sagen darf, das Russisch, von Nuancen abgesehen, erfreulicherweise keine Dialekte kennt. Nur das Moskauer Russisch sticht etwas heraus, da wird, wie in vielen Metropolen, etwas nachlässiger gesprochen.

    • Braun sagt:

      Ja aber Russland ist nur bis zum Ural Europäische alles andere ist Asien

    • LIeselotte sagt:

      Im Artikeltext ist die Rede von der meistgesprochenen Sprache “Westeuropas” – und dazu gehört Russland nun defintiv nicht.