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Muslime sind Bad News

Von Barnaby Skinner, 18. Januar 2015 69 Kommentare »
Die westliche Berichterstattung über Muslime vermittelt ein negatives Bild – die Schweiz fällt aber positiv auf.
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Noch nie war die medial Berichterstattung über Muslime weltweit so negativ. Am positivsten ist diejenige in der Schweiz. Zu diesem Schluss kommt Mediatenor.

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Das internationale Medienforschungsunternehmen mit Sitz in Rapperswil SG hat in seinem «Annual Dialogue Report» 21 führende TV-Nachrichtensendungen aus der ganzen Welt von Anfang 2001 bis Ende 2014 unter die Lupe genommen: von den Hauptnachrichten des chinesischen Senders CCTV 1 über BBC 2 Newsnight aus London bis zur «Tagesschau» des SRF. Der Report wird kommende Woche am Rande des World Economic Forum (WEF) in Davos vorgestellt.

Gesamthaft sind 77 Prozent der analysierten 10’000 TV-Beiträge mit Referenz zum Islam negativ konnotiert. 19 Prozent der Berichte wurde keine Wertung zugeordnet. Nur 4 Prozent der journalistischen Beiträge sind positiv. Das ist laut Mediatenor Rekord. Selbst in den Jahren 2003 und 2005, als die in London und Madrid von al Qaida verübten Terrorangriffe die Welt erschütterten, wurden Muslime im Fernsehen weniger oft in einen negativen Kontext gestellt wie letztes Jahr.

Mit dem Transkriptor des SRF TV-Beiträge durchsuchen

Gleichzeitig sind Muslime in der internationalen Berichterstattung im Vergleich zu anderen Glaubensgemeinschaften übervertreten. In knapp zwei Dritteln aller analysierten Beiträge spielte der Islam die Hauptrolle. Von der gesamten Weltbevölkerung glaubt allerdings nicht einmal jeder Vierte an Allah. Die christlichen Gemeinschaften zählen mehr Gläubige. Weltweit gehört jeder Dritte einer christlichen Kirche an.

Genauso medial übervertreten sind gemäss Mediatenor die Juden. Sie kommen auf 4 Prozent der Berichterstattung; nur 0,2 Prozent der Weltbevölkerung aber sind Juden. Geprägt durch den Nahostkonflikt sind 43 Prozent der Nachrichtensendungen negativ, nur 16 Prozent positiv. Bei den Christen hingegen überwiegt die positive Berichterstattung.

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Das Verhältnis zwischen der medialen Repräsentation des Islams und des Christentums führt ein Onlinewerkzeug des Schweizer Fernsehens eindrücklich vor. Mit dem so genannten Transkriptor von SRF  können Zuschauer nach Begriffen suchen, die in der Moderation aller TV-Sendeformate seit April 2014 gebraucht wurden. So wurde in 40 von 241 untertitelten «Tagesschau»-Ausgaben das Wort «Muslim» mindestens einmal verwendet. Der Begriff «Christen» fiel im selben Zeitraum 13 Beiträgen. Und wenn, dann meist in einem positiven Zusammenhang.

Der meistgenannte religiöse Führer ist kein Muslim

Der Mediatenor-Report führt die positivere Beurteilung des Christentums in westlichen Nachrichtensendungen auf Papst Franziskus zurück. Dessen öffentliche Auftritte kämen dem medialen Trend der Personalisierung entgegen. Die geistlichen Führer des Islams hingegen versäumten es, im Westen am öffentlichen Diskurs teilzunehmen. So entstehe der Eindruck von Parallelgesellschaften.

Shawqi Allam, Grossmufti von Ägypten, einer der weltweit profiliertesten islamischen Geistlichen, erkennt gar ein Vakuum in der geistlichen Führung des Islams. In der Einleitung des Medienreports schreibt er: «Wir brauchen religiöse Führer, die die Realitäten unserer komplexen, modernen Welt anerkennen und eine Umgebung schaffen, wo Bevölkerungs- und Glaubensgruppen friedlich zusammenleben können.»

Bezeichnend ist eine weitere Auswertung von Mediatenor. In 100’000 Beiträgen in 66 westlichen Zeitungen, Radio- und TV-Sendungen im Jahr 2014 zählte das Unternehmen 3033 Papst-Nennungen. So viele wie bei keinem anderen geistlichen Führer. Auf Platz zwei folgt der Islamist und frühere Präsident Ägyptens, Mohammed Mursi. Auf Platz drei Abu Bakr al-Baghdadi, selbst ernannter Kalif und Terroristenführer des Islamischen Staats.

69 Kommentare zu “Muslime sind Bad News”

  1. […] leben, wie sich ihre Zahl entwickelt. Fünf Tage später analysiert Barnaby Skinner im Beitrag «Muslime sind Bad News» die Stimmungslage der Medien in Bezug auf Muslime. Die Posts schaffen es auf Platz drei und […]

  2. Diego Braun sagt:

    Was sind schon Prozente? Zahlen, die jeder interpretieren kann wie er/sie es will. Der Islam wird negativ positioniert weil schlicht zu viel Negatives aus diesem Raum “rüberschwappt”. Es gibt durchwegs islamkritische Imame. Doch diese können sich unter Fanatikern und Extremisten nicht behaupten. Wenn Islambasher immer wieder die Gewaltbereitschaft oder deren Tolerierung negieren, übersehen sie, dass nur wenig zur Eindämmung in der entsprechenden Region unternommen wird. Die Schuld beim Westen zu suchen in einer Art “Selbstzerfleischung” ist zu kurz gedacht . ALLE Extremisten bedienen sich westlicher Technik und mehrheitlich westlicher Waffen. Verlogener kann das Ganze nicht sein. Oder glaubt jemand Boko Haram würden in Afrika mit der Trommel Nachrichten übermitteln?

  3. Hannes Müller sagt:

    Die Berichterstattung könnte mit den tatsächlichen Ereignissen zusammenhängen.

  4. Frank sagt:

    Die Firma Media Tenor International AG ist mit Vorsicht zu genießen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Media_Tenor

    Auch wenn die obige Analys scheinbar im Sinne des Tagesanzeiger ist, so sollte man denoch darauf achten seriöse Quellen zu nutzen.

  5. Stefan Meier sagt:

    Dann berichtet halt Positiv: Im islamischen Land x ist gestern nur eine Frau gesteinigt worden, 99.5% der anderen Einwohnerinnen blieben unbehelligt.. Im islamischen Land y blieben bei einem Bombenanschlag auf eine Moschee glücklicherweise 98% am Leben usw.

  6. Martin wüthrich sagt:

    Auch sehr interessant, nach zahlen der europol sind grade mal zwei prozent der terroranschläge in europa religiös motiviert. An erster stelle stehen seperatisten, dann die rechts und links extremen, und ganz am ende die religiösen. Eine gruppe bekommt da völlig unangemessene aufmerksamkeit.

    • Karin Gut sagt:

      Es geht überhaupt nicht nur um Terroranschläge. Es geht um alle Berichterstattung zum Islam, sowohl bei uns als auch in der arabischen Welt. Also wenn z.B. in der Schweiz muslimische Eltern die Tochter vom Schwimmunterricht abhalten, dann ist schon eine negative Meldung da. Oder gerade heute wurde gemeldet, dass im Irak Homosexuelle von Hochhäusern gestossen werden, um sie zu töten. Auch das wird als negative Meldung gewertet (so was kann man bei uns einfach nicht als positive Neuigkeit verbreiten, eventuell könnte man es gar nicht melden, aber das Negative zu verschweigen zur Verbesserung der Statistik kann wohl auch nicht die Lösung sein).

  7. Charly sagt:

    Ich würde mich ja über die meisten kommentare hier totlachen, wenn sie nicht genau beweisen würden wie schlimm die auswirkungen dieser viel zu negativen bericherstattung ist. Es ist den nicht zum beispiel so, dass zum beispiel die kurden, die ein wirkliches bollwerk gegen den islamismus a la isis sind, auch moslems sind? aber das wird von den medien verschwiegen.
    oder die iranische jugend die gegen die islamistischen mullahs den aufstand probte? waren das keine muslime. das haben die medien verschwiegen.
    wenn ich da dann noch lese, dass ein schweizer, der sich sonst mit seiner direkten demokratie brüstet und sie als beweis für die freiheit in diesem land hinstellt, sich plötzlich als obrigkeitshörig outet, nur weil seine journalisten ein kleines bischen besser über muslime berichten, dann gute nacht… wir brauchen nicht den islam um unsere freiheiten zu begraben, wir haben offensichtlich für sie genügend eigene christliche totengräber im land…
    genau so wie in frankreich, wo alle welt durch ein feiges attentat die pressefreiheit in gefahr sieht. niemand scheint sich aber dann zu stören wenn durch 60 brennende moscheen offensichtlich auch die religionsfreiheit in gefahr ist: im gegenteil, dass seht ihr wohl mit den worten von herrn hollande als “sieg gegen die barbarei”.

    • @charly, Teufel oder Belzebub? kurdische Stalinisten oder westeuropäische ISIS-Terroristen?

      Das mit der direkten Demokratie haben Sie vielleicht nicht so ganz im Auge. Direkte Demokratie ist nicht nur Abstimmungssonntag, sondern gesellschaftlicher Diskurs, Meinungsbildung, Willensbildung und das spielt es eine Rolle, welche Rolle sich die Medienschaffenden geben.

  8. Kathrin sagt:

    Was wir in den News über den Islam und Muslime hören oder sehen ist ohnehin nur die Spitze des Eisbergs. Viele Verbrechen durch diese Religion werden oft erst in einem weiteren Zusammenhang public. Oder wer hört schon von den dauernden Bomben in den Süd-Philippinen durch muslimische Extremisten oder die Gefahr für “Weisse” sich dort überhaupt blicken zu lassen? Wer spricht schon von dem übermächtigen Druck auf alle Frauen, selbständig und unabhängig zu sein? Ein Blick in den Koran spricht für sich und wer macht schon eine “heilige Schrift”, die man nach Grösse ordnet (anstatt nach Inhalt)? Wir sind tatsächlich ignorant, wenn wir das negieren und schönreden! Aber: Wir sollten das auch zum Anlass nehmen, bei uns selber genauer hinzuschauen und eine wirklich gerechte Welt zu erreichen – auch wenn sie immer ein Ziel bleiben dürfte.

  9. Trevis sagt:

    Die Religionsfreien sind mittlerweile die schnellstwachsende Gruppierung. Die Religionsfreien sind nicht organisiert aber doch eine ernstzunehmende Gruppe. Es wäre ganz wichtig in dieser Diskussion dass die Religionsfreien einbezogen werden. Berichterstattungen über Religionsfreie könnten aufzeigen dass ein modernes Leben basierend auf Wissenschaft und Humanismus weit verbreitet ist. Die Religionsfreien haben einen Lebensentwurf der ohne Gewalt gegen Religionsgemeinschaften auskommt, haben aber eine klare Meinung zu Gleichberechtigung, Menschenrechte, Selbstkritik, Selbstverantwortung und Demokratie.
    Liebe Journalisten, bitte schreibt mehr über die Religionsfreien.

    • Alberto La Rocca sagt:

      “Die Religionsfreien haben einen Lebensentwurf der ohne Gewalt gegen Religionsgemeinschaften auskommt” – diese Pauschalisierung wird von der Geschichte widerlegt: Stalin, Pol Pot, Mao, etc. waren religionsfrei, aber keineswegs gewaltlos gegen Religionsgemeinschaften, noch sind es die heutigen Volksrepublik-Chinesen, etc. …

      Ihr Beitrag ist so differenziert wie derjenige von Personen, welche schreiben “Muslime sind alle böse/lieb (unzutreffendes durchstreichen”.

      • Andreas Müller sagt:

        Sie verzerren das Bild etwas Herr De Rocca. Vergessen Sie bitte nicht, dass Atheisten von Muslimen und Christen oft verfolgt worden sind. Das hat eine sehr sehr lange Tradition. Tradition ist es auch, dass sich die institutionalisierte Religion mit den jeweiligen Regierungen arrangiert. Siehe dazu die katholische Kirche im NS Regime, die Muslime im Iran, Irak und Ägypten. Despoten wie Stalin oder Pol Pot haben nicht aus einem atheistischen Prinzip heraus die Religiösen angriffen, sondern um das Macht Gefüge zu knacken. Umgekehrt steht aber in den heiligen Büchern der Christen und der Muslime das Atheisten so ziemlich das Hinterletzte sind, was es gibt. (Tötet wo ihr sie findet!). Ein solche Prinzip werden Sie bei keinem Atheisten wiederfinden.

        • Roland Gerber sagt:

          Nein, Herr La Rocca hat durchaus Recht. Die grössten Verbrechen der Menschheit wurden von Religionsfreien bzw. Atheisten, Nihilisten begangen. Dazu zählen z.B. Kommunisten, Nazis und viele Terroristen. Sie sagen, sie hätten das nicht aus atheistischem Prinzip gemacht. Athesiten wären damit nie “belangbar” für ihre Untaten. Aber als gläubige Christen hätten sie solche Taten nicht begangen.
          Andererseits wurden gerade auch Verbrechen unter dem Deckmantel der Kirche oft von Atheisten begangen. Früher konnte man z.T. nur in der Kriche Karriere machen und das haben sich gerade auch nicht Gläubige zu Nutze gemacht. Nicht vergessen sollte man auch die vielen guten Taten, die von der Kirche und Gläubigen geleistet wurden, gerade auch in der NS-Zeit. Die Humanisten waren übrigens auch gläubige Katholiken, allen voran Erasmus.
          Religion ist aber nicht gleich Religion. Das Christentum und der Islam sind sehr verschieden, was die Lehre und Botschaft anbelangt.

          • Andreas Müller sagt:

            Nein Herr Gerber ich sagen nicht das Atheisten für ihre Untaten nicht belangbar seien. Wo wollen Sie in meinem Text so etwas gelesen haben? Ich sage, Atheisten haben kein heiliges Buch in dem steht das man Homosexuelle steiniges solle (Bibel und Koran), oder das man von Andersgläubigen eine Kopfsteuer verlangen könne (Koran – Dhimmi Status), oder Ungläubige töten dürfe (Koran). Ein Atheist kann sein Verhalten eben gerade nicht mit einem heiligen “von oben“ diktiertes Buch rechtfertigen und auch noch Respekt für seinen Glauben einfordern.
            Atheisten im Deckmantel der Kirche? Zählen sie die doch mal auf. Nazis Atheisten? Warum gibt es dann Bilder von Bischöfen in Sieg Heil Pose zusammen mit dem Führer? Hitler war eindeutig katholisch und er wähnt sich im Auftrage Gottes zu handeln. Gerade die Nazis standen in engen Kontakt mit der Muslim Bruderschaft in Ägypten, welche ja gewissermassen den gleichen Feind hatten. An den Nachwehen dieser Unheiligen Allianz leidet die Welt bis heute. Zuletzt in Form von Präsident Mursi in Ägypten.

    • Andreas Müller sagt:

      Ich kann Ihnen nur beipflichten. Leute wie ich (Naturwissenschaftler, kritisch rational und humanistisch denkend, Atheist) sind weder in Politik, dem öffentlichen Leben oder den Medien in irgendeiner nennenswerter Weise vertreten. 25% der Schweizer sind mittlerweile konfessionslos und wir leben in einer Zeit in der 64% der Landeskirchenmitglieder nicht mehr aktiv am Kirchen Leben teilnehmen.

      Leute wie ich vertreten eine kritisch rationale und wissenschaftliche Position. Das heisst: Wir gehen davon aus, dass es im Universum „mit rechten Dingen zugeht“ und das weder Götter, Geister, noch Kobolde oder Dämonen in die Naturgesetze eingreifen (Schmidt-Salomon). Unter Wissenschaft verstehen wir die Methodik Nachprüfbares mit nachprüfbaren Methoden undogmatisch, planmäßig und vernünftig zu überprüfen. Gegenstände, Theorien oder Behauptungen welche sich einer rationalen Überprüfung (Falsifizierung) entziehen, sind für uns nicht von Bedeutung (Popper). Weiter denken wir, dass man zur Erklärung von Naturphänomenen nicht mehr unbewiesene Argumente einführen sollte, als unbedingt notwendig (Ockhams Rasiermesser). Die als Theorien und Hypothesen formulierten Naturgesetzte betrachten wir nicht als in „Stein gemeisselte ewige Wahrheiten“ sondern sehen diese als Gegenstand der permanenten kritischen Prüfung. Als Folge davon entsteht innerhalb der wissenschaftlichen Theorien ein evolutiver Fortschritt, wodurch sich auch das bestehende Weltbild fortlaufend weiter entwickelt. Oder anders gesagt: „die Wissenschaft funktioniert, weil ihr Kernantrieb auf dem Wettstreit von Intellektuellen basiert. Sie bietet beeindruckende Antworten, weil sie schlaue Leute dazu nötigt, die Ideen anderer schlauer Leute zu verbessern“ (Hermann). Philosophische Überlegungen kommen etwa im Gebiet der Ethik, zu weit überzeugenderen Ergebnissen als die Religion. Wer Wissenschaft, Philosophie und Kunst besitzt, braucht keine Religion. „Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“ (Kant), „Ich denke um nicht gedacht zu werden“ (Hermann), „genieße den Tag“ (Horaz), Gottlos glücklich, Diesseits statt Jenseits, „Heidenspass statt Höllenqual“ (Schmidt-Salomon) gehören zu unseren Leitlinien.

      Das Ganze Gedöns um radikale Muslime, evangelikale Fundis, vergewaltigende Geistliche der katholischen Kirche kann ich kaum noch hören. Als Atheist ist es mir schleierhaft, wie man sich wegen seines privaten imaginären Sky-Daddys gegenseitig umbringen kann. Für mich wirke Menschen die komische Hüte tragen einfach nur lächerlich.

      • fabian sagt:

        danke ihnen herr müller.
        genau auch meine ansichten.
        tip top geschrieben.
        dem gibts nichts mehr beizufügen!

      • Oppliger Max sagt:

        Im Universum geht es eben dank der Quantenphysik nicht mehr mit rechten Dingen zu. Man muss deswegen nicht religiös werden aber es gibt nun eine Reihe wichtiger Fragen für die die Physik nicht einmal im Ansatz eine Antwort hat. Dass da einige Leute eben doch an eine ordnende Kraft glauben ist meines Erachtens legitim. Ich bin für Gedanken- und Meinungsfreiheit und alles Ideologie und vor allem ohne Gewalt. Soweit sind wir uns einig denke ich.

    • Stefan Meier sagt:

      Von den Religionsfreien hört man meistens nur dumme Zoten wie “schafft die Religion ab, die töten alle nur” usw. Von denen ist keine Hilfe zu erwarten.

      • ramy sagt:

        Sehr geehrter Herr Naturwissenschaftler,
        Vergessen sie doch vor lauter Zitaten nicht, dass auch der Atheismus nur eine weitere Glaubensrichtung ist. Ihr Plädoyer ist leider genauso rechthaberisch wie das Gedönse aller anderen “Erleuchteten”.
        Und hier noch ein wunderschönes Zitat, weil sie Zitate so lieben (ich übrigens auch):
        “Es ist sonderbar zu denken, daß die Wissenschaft jemals der Religion feindlich sein könnte. Wissenschaften, wenn sie auf Ruhm ausgehen, werden aber nicht nur der Religion, sondern auch der Wahrheit feindlich; aber die wahre Wissenschaft ist der Religion nicht nur nicht feindlich, sondern bahnt ihr noch den Weg.” (John Ruskin)

  10. Anthony sagt:

    nicht differenziert genug es gibt nunmal nichts positives über Köpfungen und Verstösse gegen die Menschenrechte ala ISIS zu berichten

  11. Flückiger sagt:

    Leider ist es so, dass die Schweizer Medien und die Politik immer noch schlafen. Gefährlich sind nicht die Terroristen, sie sind greifbar, sondern vor allem die schweigende Mehrheit der Moslems, die sich mit dem Koran und seinen Totalitären Aussagen identifizieren. Es wird eines Tages ein böses Erwachen und das Ende für die zu Tolerante, schlafende Europäische Gesellschaft geben!

    • Rey Edi sagt:

      Woher wissen Sie, dass die schweigende Mehrheit der Muslime sich mit den totalitären Aussagen des Korans identifiziert? Das Problem ist doch , dass wir unsere muslimischen Nachbarn nicht kennen. Wir wissen sehr wenig von ihnen. Haben wir je viel von ihnen wissen wollen? Falls ja, hätten wir möglicherweise erfahren, dass eine Debatte im Islam über Religion nicht erwünscht oder vielleicht gar verboten ist. Und dass in dieser Religion Zweifel ein Zeichen mangelnden Glaubens sind. Wir müssen viel mehr miteinander reden. Aber wie? Ich weiss es auch nicht.

  12. ernst rudolf sagt:

    da gibt es ja regionen auf dieser welt, da kann man … aus ,unserer, optik, kaum positives berichten. afganistan, saudi arabien, agypten, nigeria, indoniesien. aber dann auch paris, brüssel, berlin, london … und das macht dann schon ein bisschen angst. DAS SIND DANN HALT BAD NEWS, nicht mehr und nicht weniger ! kaum mal hoffungsvolle oder positive signale … aus userwr optik. aber auch dürfen bermutlich und hoffentlich auch noch meinungen, erwartungen haben … oder ?

  13. Jean-Luc La Croix sagt:

    Bin ich froh das ich zu keiner Religion angehoere, das ganze wurde nur erfunden um die Massen einfacher zu kontrollieren und durch denen reich zu werden…

  14. Angelo Crivelli sagt:

    Langfristig wird es – so sich die Grossmuftis nicht zu einer moderateren und lebensfähigeren Reform des Islams aufraffen – exakt so kommen, wie es Samuel Huntinton in seinem weltbekannten Sachbuch “Kampf der Kulturen” umschrieben hat. Das Einzige das vielleicht etwas Dampf rausnehmen könnte wäre, wenn sich praktisch ALLE muslimischen Verbände im Westen nachhaltig gegen ISIS und Salafismus aussprechen und diese Gruppierungen nachhaltig ausschliessen und brandmarken würden. Das tun Sie aber nur vereinzelt und meist nur im Zuge grosser Attentate, sonst schweigen sie betreten oder spielen die Fakten (wie unsere Presse auch) herunter, denn sie kennen die unmissverständlichen Suren ihres Korans und die hardcoremässigen Aussagen ihre Propheten. Kommt hinzu, dass die wirkliche Gefahr zumeist vom jungen Muslimen und frustrierten, sich abgelehnt fühlenden Secondos ausgeht, die sich vorzugsweise im Internet aufbauen lassen, zumal wenn keine Hassprediger mehr geduldet werden. Ich fürchte, es wird schon mittelfristig nicht wirklich gut enden….

  15. Igor Deffendi sagt:

    Auch der tut weh! Hier wird versucht Parameter und Massstäbe über “ideale” Ausgewogenheit von Berichterstattung zu legen so im Sinne von “so und so viel positive Berichterstattung über Muslime” ist ein Zeichen, wie gut es um ein Land und der entsprechende Presse bestellt ist (“Schweiz fällt positiv auf” warum eigentlich?), zumindest wird hier eine entsprechende “Hit Parade” angeführt. Machen wir doch gleich eine solche Auswertung über die Berichterstattung über Putin’s Russland, und die Länder die vorwiegend schlecht darüber berichten fallen im “Ranking” nach unten, ist das zulässig? Oder ist es Anmassung? Oder gar pädagogische Erziehung durch angeblich ausgewogene Presse? Fakt ist doch einfach, die Berichterstattung fällt so schlecht aus weil es Gründe dazu gibt, der Ganze Terror trägt sicherlich auch dazu bei. Es sollte doch noch möglich sein negativ zu berichten wenn die Betroffene negativ auffallen! Oder muss man künftig sich darauf gefasst machen über “Positive Berichterstattung Quoten” für vorlaute Gruppen? Ob das im Sinne von Pressefreiheit ist und die “Je suis Charlie” Herolde der Pressefreiheit das auch gut finden sei dahin gestellt….

  16. Peter sagt:

    Wie sieht es umgekehrt aus? Wie positiv wird die westliche Welt dargestellt in den muslim geprägten Ländern?

    • Carmen Heidelberger sagt:

      Kann man sich doch vorstellen, was die Muslime seit dem durch die CIA gestuerzten Mosadeq 1953 und deren diversen mit Luegen angezettelten Kriegen durch den Westen denken. Immerhin ging das ja alles auch nicht ohne Tote vonstatten. Und wenn die Muslime das alles 1:1 vergelten wollten, dann aber gute Reise. Hat denn hier tatsaechlich irgendeiner angenommen, all das was der Westen da unten angerichtet hat, das bleibe ohne Reaktion? Eigentlich koennen wir ja froh sein, warens bisher nur Nadelstiche.

      • Thomas Steiner sagt:

        Geopolitische Machtspiele hat und wird es immer geben. Auch unter Muslimischen Staaten. Das macht die Kriege nicht besser, aber es nicht der Ursprung des heutigen Islamismus. Das für viele Muslime der Westen zum Feinbild wurde hat leider mehr mit der Interpretation des Korans zu tun. Der Hass der da auf andersdenkende geschürt wird ist beänstigend und wird leider von vielen moderaten Muslims zumindest geduldet. Das habe ich schon in genügend gesprächen miterlebt. Nach dem Motto. “Wenn ihr den Propheten beleidigt, muss man halt mit sowas rechnen”. Nein muss man nicht. Und wenn wir hier solche Taten auch nocht entschuldigen, mit dem was der böse Westen so alles gemacht hat, verstehe ich die Welt nicht mehr.

      • Warraq Mushka sagt:

        Der Terror richtet sich aber auch gegen Indien, China, Thailand, Russland obwohl dies keine westlichen Länder sind. Ich finde es sehr rassistisch den Muslimen keine Eigenverantwortung zuzutrauen um überfällige Reformen endlich einzuleiten, der diesen selbstgemachten Hass endlich stoppt

      • Mushka Warraq sagt:

        Warum haben sich dann die Juden nicht dafür mit Bomben in Europa dafür gerächt, was man ihnen angetan hat? Oder die Buddisten, als die Islamisten ihre wunderschönen Budda-Statuen in Bamyan weggebombt hat?
        Eine höhere Moral?

        • Esther Baumann sagt:

          Könnte es sein, dass eben die Juden und Buddhisten ein viel grösseres Selbstbewusstsein haben und nicht Gleiches mit Gleichem vergelten ?

  17. Bad guys sind bad news, so what?

  18. ruf sagt:

    Was fanatische Muslime unter religiösem Vorwand tun, ist so grässlich, dass mir die Worte fehlen.

  19. Frederik Meier sagt:

    Seit wann gehört China zu den Westen?

  20. Roger Möschler sagt:

    Kein Wunder – die Schweizer sind Weltmeister im Schönschwatzen

  21. Roland K. Moser sagt:

    “…Die westliche Berichterstattung über Muslime vermittelt ein negatives Bild ..”
    Die westliche Berichterstattung beschreibt das Bild, welches die Muslime malen 🙂

  22. Mark Müller sagt:

    Arabische Intellektuelle, NL Politikerin mit muslimischen Wurzeln erkennen das Übel auch der ägyptische Präsident Abdel Fattah el-Sisi plädierte in seiner Neujahrsansprache für eine Neuinterpretation des Islam und appellierte an die religiösen Führer: «Wir brauchen eine religiöse Revolution. Und die Imame sind dafür verantwortlich. Die gesamte Welt wartet auf ihren nächsten Schritt.» Das Werk der islamischen Texte und Ideen, die sie über die Jahrhunderte als heilig erklärt hätten, erzürne die ganze Welt. Es sei unfassbar, dass das, was die Muslime als ihr religiöses und heiliges Erbe betrachteten, für sie selbst und den «Rest der Welt als Quelle der Angst, der Gefahr des Mordens und der Zerstörung wahrgenommen wird». Noch Fragen? Oder wissen es unsere Linksbünzlis besser als die Muslime selber

    • Philipp sagt:

      Das ist sehr interessant, haben Sie eine Quelle. Darüber würde ich gerne mehr lesen.

    • Petra Bart sagt:

      Das ist wohl Gerüchteküche zum Stimmung machen. Kein überwältigender Tiefgang. Religionen sind zu oft der Nährboden für Extremismus. Alle Religionen!

      • peter müller sagt:

        inkl. Atheismus. Ist ja auch nichts anderes als eine Religion.

        • Richard Guillard sagt:

          Falsch, Peter Müller. Atheismus ist keine Religion. Sie ist definiert sich ja gerade durch die ABWESENHEIT von Religion. Gehen sie mal auf eine Thesaurus-Webseite und tippen sie Atheismus ein und versuchen sie die auftauchenden Synonyme einer Religion zuzuordnen. Wenn sie eine Religion finden, die auch solche Synonyme hat, dann haben sie recht… aber ich denke nicht.

        • Rudolf Naegele sagt:

          Atheismus ist eine Religion?
          Wir wissen sie glauben.
          Wenn sie nicht wissen müssen sie,
          Herr Mueller, mehr glauben.
          Ohne Menschen kein Gott!

    • Roland k. Moser sagt:

      Da die Linksbünzlis ganz genau wissen, dass alle Menschen gleich sind, wissen die Linksbünzlis auch ganz genau, dass der Rest der Welt die gleiche Meinung zu haben hat wie die Linksbünzlis.
      Und wer nicht will, kommt ins Vernichtungslager, das Umerziehungslager heisst. 200 Millionen Menschen sind dort bereits verhungert.
      Ist doch logisch oder?

    • Georges Teitler sagt:

      Ich habe den Video mit Sissi’s Rede selbst gesehen. Es war eine sehr gute Ansprache. Aber die Imans die im Saal sassen und zuhoerten schauten nach links und rechts und taten als ob sie taub waeren. Am Schluss gab fast keinen Applaus. So viel fuer die gute Idee von Sissi.

  23. Roger sagt:

    Ich würde nicht sagen “Muslime sind bad News” sondern “Islam ist bad News”. Man sollte doch zwischen der Ideologie, welche sich immer auf gewisse Bücher beruft und den Menschen, die sehr verschieden, von fundamentalistisch bis liberal sind, unterscheiden.

  24. Abel sagt:

    Wird also Zeit, dass die Schweizer Medien weniger schoenfaerbisch berichten. Anhand der weltweiten Vorkommnisse frag ich mich, was es ueberhaupt positives ueber den Islam und Moslems zu berichten gibt.Als naechstes heisst es dann, Moslems haben mit Islam nichts zu tun. All diese extrem unglaubwuerdigen Verrenkungen machen die Medien immer weniger glaubwuerdig. So wird in der CH z.B. verschwiegen, dass gem Studien ueber 90% der Moslems in Frankreich und London ISIS unterstuetzen, oder dass bis zu 80% weltweit Sharia und Todesstrafe fuer Ehebruch und Apostasie befuerworten. Trotzdem wird hier dauernd was ueber die angebl. nur kleine Anzahl Extremisten geschrieben. Ich frag die Medien drum, wo denn all die nicht-Extremisten sind, die gegen Terror und Gewalt und gegen den ‘Missbrauch’ ihrer Religion demonstrieren. Wenn deren Religion durch ein Cartoon ‘missbraucht’ wird, sind sie ja auch schnell auf der Strasse.
    Die CHer Medien sollten Selbstzensur und Beschoenigen der Fakten nicht mit positiver Berichterstattung verwechseln.

    • Mina sagt:

      Und die weltweiten negativen Vorkommnisse hast du aus den Medien, während über die positiven zu wenig berichtet wird. Das ist genau das, was die Studie aussagt. Und würden tatächlich 80-90% der französischen oder britischen Muslime die ISIS unterstützten, wären fast keine Muslime mehr in Europa – was doch deinesgleichen eher freuen dürfte.

      Weshalb Muslime nun gegen die ISIS, mit der sie nichts zu tun haben, protestieren sollten, bleibt mir allerdings schleierhaft. Bist du wegen Breivik oder Ku-Klux-Klan auf die Strasse geganen?

      • ramy sagt:

        Guten Tag,
        ich bin Moslem und ich habe nicht vor, ihnen in irgendeiner Form zu schaden oder ihre Werte zu untergraben. Sie haben also einen Feind weniger. Ich hoffe, sie können deshalb ein wenig ruhiger schlafen.

  25. King Kongomüller sagt:

    Die CH fällt positiv auf? Aber auch nur weil in den Medien die Negativäusserungen zu Muslimen unter den Tisch fallen gelassen werden und man nur die zustimmenden Meinungen veröffentlicht. Die Wirtschaft und die Politiker in Bern stehen halt im Hintergrund und ziehen manipulativ die Fäden, an deren anderen Ende die Medien tanzen. Zwangstoleranz Offenheit um jeden Preis. In anderen Ländern ist man halt nicht so obrigkeitshörig und unterwürfig wie in der CH. Dort trat man sich was zu sagen. Ich wäre übrigens einer der “ganz ganz wenigen” die Mühe mit dem Islam in der CH haben. Aber ich weiss, es kann nicht sein, was nicht sein darf! Übrigens ich bin auch gegen Abschottung. Aber einfach nicht nicht im Falle der Muslime. Auf der ganzen Welt sind die verantwortlich für Mord und Totschlag an Unschuldigen, Frauen, Kinder, alte Menschen. Und wer jetzt mir wieder die abgedroschene Leier bring die Amis täten da auch: Ja, stimmt. Aber eben die Muslime auch. Amis und Muslime haben mehr gemeinsam als dass sie trennt. Beide haben Steinzeit-Mentalitäten.

  26. Ernst Hasler sagt:

    Da können sich noch so viele Imame mit ihrem heuchlerischen Gesülze vom friedfertigen Islam vor die Kamera stellen, an der Realtät einer zurückgeblieben POLIT-religion, ausgeführt von rückständigen Individuen, wird sich nicht ändern.

    • Michael Kern sagt:

      Es gar keine Religion, sondern als Religion verkleidete totalitäre, imperialistische, menschenverachtende Ideologie, die noch weit gefährlicher ist, als die kommunistische.

  27. Karin Gut sagt:

    Die Statik über die Berichterstattung zum Islam in mehrheitlich christlichen Ländern müsste man nun fairerweise einer Statistik gegenüberstellen über die Berichterstattung zum Christentum in mehrheitlich muslimischen Ländern.
    Religionen sind so oder so in einem kritischen Umfeld, die Moderne hat die Sagen und Mythen zu irgendwelchen Göttern und Propheten, Wunder, Übernatürliches etc weitgehend erodiert. Die Durchmischung von Religionen war und ist eine explosive Sache, immerhin ist aber in der Schweiz schon fast ein Viertel der Bevölkerung konfessionslos.

    • PAul Meier sagt:

      Das funktioniert aber nur wenn Sie weltweit gleiche Massstäbe für positive und negative Meldungen anwenden. Die Auspeitschung eines Regimekritikers in Saudi Arabien oder die Steinigung einer Ehebrecherin in Afghanistan werden von der arabischen Welt vermutlich als positive Meldungen verbucht werden, während sie bei uns negativ ausfallen. Es gibt keinen weltweit gültigen Moralkodex an dem sich Staaten und Religionen messen lassen müssen. Das ist das Problem das sich jetzt manifestiert wenn diese Moralvorstellungen aufenanderprallen.

      • Karin Gut sagt:

        Ich meine ja die jeweils andere Sicht (nicht wie die Moslems den Islam beurteilen). In obiger Statistik ist es die News-Sicht in mehrheitlich christlichen Ländern über den Islam. Wie Sie zurecht anmerken ist der Negativ-Überhang auch durch unterschiedliche Haltungen beeinflusst.
        Genau darum müsste man der umgekehrte auch darstellen: Die Berichterstattung in mehrheitlich muslimischen Staaten über das Christentum. Bei den Moslems wäre es wohl nicht überraschend wenn über das Christentum mehrheitlich negativ berichtet wird.

  28. Konrad S. sagt:

    dass in der Schweiz der Islam schön geredet und die enorme Gefahr die eben von den ca. 800’000 Moslems ausgeht, verharmlost wird ist klar, wenn man bedenkt, dass fast die gesamte Schweizer Presse in Linker Hand ist.
    Praktisch alle Moslems stehen hinter den Terroranschlägen, weil ihnen das der Koran vorschreibt und alle werden gegen die Ungläubigen vorgehen, sobald die Anzahl Moslems ca. 40% erreicht hat. Beispiele wie das abläuft gibt es in der Welt genug (Indonesien, Indien, Mali… Frankreich…).

  29. Das Problem ist doch die Pauschalisierung. Alle Muslime werden in den gleichen Topf geworfen. Klar, es gibt Terroristen darunter, das gibt es aber auch bei den “Christen “. Die große Mehrheit, die statistisch als Muslime erfasst sind, wollen doch nur eines: Ein menschenwürdiges Leben, frei von Hunger, Bedrohung und Gewalt. Da unterscheiden sie sich nicht von anderen Religionsgemeinschaften. In unserem Land gibt es mittlerweile etwa eine halbe Million davon. Sie fallen nicht auf. Eigentlich plsusibel, Muslime und Christen haben in vielen Ländern über Jahrhunderte friedlich zusammengelebt. Wenn ich die Diagramme im obigen Beitrag ansehe, muss ich mich beinahe übergeben. Wo ist da die mediale Verantwortung? Wie bescheuert, das “Christentum”, das es übrigens so nicht gibt, dem “Islam”, den es so auch nicht gibt, als Protagonisten gegenüber zu stellen.

    • abou dawud sagt:

      Die wirkliche Gefahr sind nicht die wenigen durchgeknallten Hitzköpfe sondern die Mehrheit die diese laut Umfragen in Deutschland und GB gutheisst oder schweigend akzeptiert.
      Auch die Nationalsozialisten waren nicht Millionen, aber zu wenige haben sich gegen sie erhoben. Und Islamismus ist im Grunde genommen genau so faschistisch und rassistisch.

      • 111 sagt:

        … interessante Bemerkung: sind doch genau die faschistischen Kräfte in Europa, siehe PEGIDA, am Zunehmen und die Ablehnung gegenüber den liberal denkenden Moslems wächst… Was da besser ist… ?!

    • Walter Bossert sagt:

      Herr Beutler, seit wie vielen ” Jahrhunderten” leben wir den mit Muslimen zusammen? Ich würde sagen, seit schätzungsweise 50 Jahren….Nur so der Wahrheit wegen!!

      • Oskar Brunner sagt:

        Moslems waren ca 700 Jahre lang die Herrscher über die Iberische Halbinsel bis etwa 1420 die Reconquista (christliche Rückeroberung) ausgeführt und Europa wieder moslemfrei war Herr Bossert.

  30. Christian sagt:

    Ja darauf können wir wirklich stolz sein, dass unsere Staatssender
    am positivsten über den Islam berichten.

    • Das Problem dabei ist folgendes: Die Bevölkerung macht ihre eigenen Erfahrungen, ihre eigenen Beobachtungen.

      Jetzt wird von den Medien, den Intellektuellen und der Regierung flächendeckend eine flauschige Angoradecke darüber gebreitet, alles schön abgedämpft und zugesülzt.

      Den gewöhnlichen Leuten wird damit die Möglichkeit genommen, im öffentlichen Diskurs sich zu Wort zu melden, sich an der demokratischen Willensbildung offen zu beteiligen. Es wird ihnen auch die Möglichkeit genommen, eine differenzierte Sprache zu entwickeln.

      Das ist in einer direkten Demokratie brandgefährlich. Früher oder später nehmen sich die Leute ihre Rechte und die Linken reiben sich wieder einmal die Augen, weil sie es nicht haben kommen sehen wollen.

  31. egloff thomas martin sagt:

    sind es wirklich die das NEGATIVE vermitteln oder doch die in Massen FÜR die Mörder demonstrierenden Muslime selbst ? gegen ISIS & BOKO HARAM demonstrieren sie hingegen nicht.

  32. Kaegi sagt:

    In der Schweiz sind die Muslime auch nicht das Problem. Es sind die Schweizer, die konvertiert sind und unsere Verfassung aushebeln möchten. Es braucht immer ein Bundesgerichtsentscheid, bis sie es verstehen.

  33. Koller sagt:

    Wer hätte das gedacht? Ich bin entsetzt! Nein im ernst das ja logisch bei dieser Religion und die sind selber schuld.