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Der Body Count von Tarantino

Von Linus Schöpfer, 1. Oktober 2014 3 Kommentare »
Im Web finden sich tolle Infografiken zu Kunst, Literatur und Film. Wir haben die besten rausgefischt.
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Unsere Ära der Datenflut ist auch eine Blütezeit der Infografik. Bücher, Filme und Songs werden vermessen, visualisiert und miteinander in Beziehung gesetzt. Ein paar Beispiele gefällig?

Beginnen wir mit Quentin Tarantino. Fans des Regisseurs haben die Toten seiner gewalttätigen Filme gezählt und ihre Sterbensarten verglichen.

infographic-1

Quelle: http://nofilmschool.com

Mit dem Subgenre des Haifischfilms beschäftigt sich die nächste Grafik. Als drollige Vergleichsgrösse wird Bernardo, der Tänzer aus «West Side Story», herangezogen (am untern Ende der Grafik).

Shark

Quelle: http://mashable.com

Die nächste Grafik  beschäftigt sich mit der Geschlechter(un)gleichheit in Hollywood-Filmen. Erstellt wurde sie von der New York Film Academy.

 

G 1

G 2

Quelle: https://www.nyfa.edu

Auch mit Büchern beschäftigen sich findige Infografiker. Hier wieder ein Body Count – nun aber jener des Klassikers der britischen Literatur schlechthin, William Shakespeare (1564–1616).

Quelle: http://www.thepoke.co.uk/Caitlin S Griffin

Welche Geistesgrösse ging wann zu Bett? Diese Grafik zeigt es.

Quelle: dailyinfographic.com

 

Folgende Zeichnungen sind Rekonstruktionen der Heime literarischer Figuren. Hier ein Grundriss des Hobbit-Häuschen von Bilbo Baggins.

Hobbit

Quelle: http://www.mediabistro.com

Draculas Schloss.

Dracula

Quelle: http://www.mediabistro.com

Die Wohnung von Dr. Jekyll, der sich nachts in Mr. Hyde verwandelt.

Hyde

 Quelle: http://www.mediabistro.com

Mit Infografiken lassen sich  Informationen auf sehr kleinem Raum verdichten. Hier eine humorvolle Visualisierung zum berühmtesten aller Detektive, Sherlock Holmes.

Holmes-2

Quelle: http://www.mediabistro.com

Auch zur Musik gibts interessante Illustrationen. Zum Beispiel hier: Die Kongenialität von John Lennon und John McCartney.

http://www.fastcodesign.com

Wo die Beatles sind, sind die Rolling Stones nicht weit. Die komplette Diskografie der Mick-Jagger-Band auf einen Blick.

http://www.scmp.com

Zum krönenden Abschluss: Der «Moon Walk» von Michael Jackson, en détail visualisiert.

http://crudmudgeon.tumblr.com

3 Kommentare zu “Der Body Count von Tarantino”

  1. Yves Müller sagt:

    Ein gelungener Beitrag – Kompliment. Die Infografiken sind toll!

  2. Küsel sagt:

    Interessante Sammlung!
    – Bei Sherlock Holmes fehlen noch die Drogen.
    – Was fällt bei den Hausplänen auf? – Kein Bad/Toiletten, die gibts nur bei Psycho!
    – Zu McCartney/Lennon: wie es scheint, bezieht sich die Grafik nur gerade auf die reinen Eigenkompositionen des ersten Albums von 1963. Die Kollaboration hat sich in den Jahren danach etwas auseinandergelebt, aber es gibt noch Beispiele aus den späteren Phasen, z.B. A Day in the Life, wo der Mittelteil von Macca stammt, die Hauptkomposition aber von John oder Octopusses Garden – eine Kollaboration George/Ringo. Interessanterweise hat John den Löwenanteil der Filmalben Hard Days Night und Help! geschrieben, während Paul die leitende Rolle späterer Alben, v.a. Sgt Pepper übernahm. George wurde meist ausgebootet, was dazu führte, dass er die beste Postbeatle-LP nach der Auflösung herausgab – und dies erst noch als Tripplealbum!

  3. Kaspar Tanner sagt:

    Ehre, wem Ehre gebührt!
    Als Filmfan und Liebhaber von schön gestalteten Statistiken habe ich an solchen Arbeiten grosse Freude. Well done!
    Und hier noch als Ergänzung eine Grafik über eine meiner Lieblings-Serien:

    http://infographicsmania.com/breaking-bad-death-toll/