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Wo die Zürcher Vielverdiener wohnen

Von Iwan Städler, 25. August 2014 39 Kommentare »
Die einkommensstärkste Gemeinde liegt nicht am Zürichsee, sondern am Fuss des Uetlibergs. In Uitikon-Waldegg verdient man im Durchschnitt fast viermal so viel wie in Sternenberg.
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155 870 Franken verdient in Uitikon ein durchschnittlicher Steuerpflichtiger – nach allen Abzügen wohlverstanden. Damit übernimmt die Nachbargemeinde der Stadt Zürich erstmals die Spitze der Einkommensrangliste. Dies zeigt eine Auswertung der Steuerdaten 2013, die das Statistische Amt des Kantons kürzlich ins Internet gestellt hat.

Von Uitikon bis Sternenberg: Hier gehts zur vollständigen Rangliste

Daraus lässt sich auch schliessen, dass es den Bankern wieder gut geht. Uitikon ist nämlich «hochgradig bankenlastig», wie Gemeindepräsident Victor Gähwiler (FDP) sagt. Viele Finanzdienstleister, die in Zürich arbeiten, wohnen am Westhang des Uetlibergs. «Da zieht ein Arbeitskollege den nächsten nach», weiss Gähwiler. Prominente Exponenten sind etwa Hans-Ulrich Meister, der gegenwärtige Private-Banking-Chef der Credit Suisse, sowie dessen Vorgänger Walter Berchtold.

Entsprechend stark wirkte sich die Finanzkrise vor einigen Jahren in Uitikon aus. Sie drückte das durchschnittliche Einkommen – mit einer steuertechnisch bedingten Verzögerung – deutlich nach unten. Inzwischen haben die Boni und Saläre der Banker aber wieder angezogen. Dies ermöglichte es Uitikon, sich 2013 auf den ersten Platz der Einkommensrangliste hochzuschieben – vor Zumikon, Erlenbach und Herrliberg.

Chart-Einkommen

Was macht Uitikon-Waldegg für gutverdienende Banker derart attraktiv? Für Gemeindepräsident Gähwiler ist klar: Es sind in erster Linie die Nähe zur Stadt Zürich (in einer Viertelstunde ist man dort) und die Aussicht (bei schönem Wetter sieht man vom Glärnisch bis zu den Berner Alpen). Auch den ländlichen Charakter sowie das Wohnen im Grünen schätzen viele Uitikerinnen und Uitiker. Sie arbeiten zwar tagsüber in der Stadt, drehen ihr aber abends gern den Rücken zu – und schauen in die fernen Berge.

Reichtum breiter verteilt

Am besten ist die Aussicht vom Haldequartier, wo die Dichte an Reichen am höchsten ist. Etliche verfügen dort über einen eigenen Pool, obwohl das Hallenbad samt Sauna gleich in der Nähe ist. In Uitikon können sich dies nicht nur einige Wenige leisten. Denn der Reichtum ist breiter verteilt als sonst wo. Im Gegensatz zu anderen reichen Gemeinden beruht der hohe Einkommensschnitt in Uitikon nicht auf ein paar Einzelnen, sondern auf vielen Gutsituierten.

Das lässt sich statistisch belegen, indem man das sogenannte Medianeinkommen heranzieht. Dies ist jener Wert, bei dem die Hälfte der Steuerpflichtigen darunter liegt und die andere Hälfte darüber. Anders als beim Durchschnitt machen hier einzelne Ausreisser nicht viel aus. Uitikon belegt daher beim Medianeinkommen schon seit zehn Jahren den ersten Platz.

Zahlen für 2013 liegen noch nicht vor, da das Medianeinkommen erst mit grosser Verzögerung ermittelt wird. Die derzeit aktuellsten Daten stammen aus dem Jahr 2011. Damals kam Uitikon auf ein steuerbares Medianeinkommen von 78 800 Franken, gefolgt von Herrliberg mit 70 800 Franken. Der Abstand ist also beträchtlich, weshalb Uitikon seinen Spitzenplatz noch einige Jahre behalten dürfte.

Zumikon musste Spitzenplatz abgeben

Anders sieht es beim Durchschnitts­einkommen aus. Denn Uitikon-Waldegg steht vor einem grossen Wachstumsschub. Derzeit werden an der Schlierenstrasse 76 Eigentumswohnungen gebaut, und noch mehr sind beim Landgasthof Leuen geplant. Dies dürfte die Einwohnerzahl von rund 4000 auf 5000 erhöhen und nicht ohne Einfluss auf die Einkommensstatistik bleiben. Die Bauherren peilen zwar mit ihren neuen Wohnungen das obere Preissegment an. Wohnungen ziehen aber in der Regel weniger Gutsituierte an als Villen. Es ist daher gut möglich, dass Uitikon schon bald nicht mehr das höchste Durchschnitts­einkommen ausweisen wird.

Übernommen haben die Uitiker den Spitzenplatz von den Zumikern, die ihn lange Zeit für sich beanspruchen konnten. Mit Ausnahme des Spezialjahrs 2011, auf das wir noch zurückkommen werden, erzielte Zumikon seit 1990 stets das höchste Durchschnittseinkommen. Jetzt ist die Gemeinde aber zurückgefallen. 2013 sank das steuerbare Einkommen um über sechs Prozent – von 160 249 auf 150 513 Franken. Gemeindeschreiber Thomas Kauflin führt dies auf einige Wegzüge und Todesfälle von sehr guten Steuerzahlern zurück. Auch Udo Jürgens ist kürzlich weggezogen, was dazu führen könnte, dass Zumikon noch weiter zurückfällt. Dafür darf sich sein neuer Wohnort Meilen freuen.

Extraordinäre 581 506 Franken

Das Zu- und Wegziehen von potenten Steuerzahlern macht das Budgetieren in den betroffenen Gemeinden schwierig. Doch das seien «Luxusprobleme», sagt Rüschlikons Gemeindeschreiber Benno Albisser. Er muss es wissen. Denn in seiner Gemeinde hat sich ein besonders potenter Steuerzahler niedergelassen: Glencore-Chef Ivan Glasenberg. Dessen Einfluss auf das durchschnittliche Einkommen zeigte sich 2011 besonders krass. In jenem Jahr ging der Rohstoffkonzern Glencore an die Börse, wodurch Glasenbergs Einkommen explodierte. Dies liess auch das Rüschliker Durchschnittseinkommen gewaltig in die Höhe schnellen – auf stratosphärische 581 506 Franken.

Entsprechend üppig sprudelten die Steuereinnahmen, wobei Rüschlikon einen grossen Teil als Finanzausgleich abliefern musste. Auch die Gemeinde selbst konnte aber profitieren und den Steuerfuss auf 72 Prozent senken (ohne Kirchen). Damit ist Rüschlikon nun die steuergünstigste Zürcher Gemeinde, was Vielverdiener zu schätzen wissen. In der Regel ziehen derartige Steuer­paradiese denn auch weitere Reiche an. In den Rüschliker Daten ist dies aber (noch) nicht erkennbar: Die Pfnüselküsten­gemeinde ist beim durchschnittlichen Einkommen wieder auf den achten Platz zurückgefallen.

Massiv zugelegt hat hingegen Erlenbach. Dort ist das durchschnittliche Einkommen seit 2010 um 18,4 Prozent gestiegen. So konnte die Goldküstengemeinde auf den dritten Rang vorrücken. Zu verdanken hat sie dies nicht etwa Brady Dougan, der in Erlenbach wohnt. Denn der CS-Chef versteuert sein Einkommen in erster Linie in den USA, wo er mit seiner Frau ein Haus besitzt. Erlenbach kann jedoch auf viele andere, weniger prominente Reiche zählen, die offensichtlich immer mehr verdienen.

Noch stärker ist das Durchschnitts­einkommen in den letzten drei Jahren nur in Hagenbuch bei Winterthur gestiegen – wenn auch auf deutlich tieferem Niveau. Dort legte es in den vergangenen drei Jahren um 18,9 Prozent zu – von 46 165 auf 54 897 Franken.

Verzögernder Effekt

Ändert sich in einer Gemeinde das Einkommen der Einwohner, wirkt sich dies in der Regel erst verzögert in der Steuerstatistik aus. Denn: Was das Statistische Amt als Einkommen für 2013 ausweist, beruht auf den Steuererklärungen, die im Frühjahr 2013 ausgefüllt wurden. Diese Erklärungen wiederum beziehen sich in der Regel aufs Einkommen, das 2012 erzielt wurde.

Nur wenn es zu einer ausserordentlichen Veranlagung kommt – etwa beim Börsengang von Glencore – werden die Einkommensveränderungen noch im selben Jahr berücksichtigt. Stichdatum ist jeweils der 31. Dezember. Ist eine Veranlagung bis dann noch nicht definitiv, fliesst der provisorische Wert in die Statistik ein. Allfällige Nachträge werden nicht mehr berücksichtigt.

Schlecht verdienendes Oberland

Trotz solcher Unschärfen vermitteln die Daten ein recht gutes Bild der Einkommens- und Vermögenssituation im Kanton. Interessant sind nicht nur die Gemeinden ganz oben, sondern auch jene ganz unten auf der Liste. Etwa Sternenberg. Die Gemeinde über dem Töss­tal weist das mit Abstand tiefste Durchschnittseinkommen aus. 2013 kam sie gerade mal auf 43 625 Franken pro Steuerpflichtigen – also pro Steuererklärung. Diese kann auch ein Ehepaar oder eine ganze Familie umfassen.

In Hofstetten, Trüllikon, Fischen­thal, Dietikon, Truttikon und Wald liegt das durchschnittliche steuerbare Einkommen ebenfalls unter 50 000 Franken und damit deutlich unter dem kantonalen Schnitt von 66 677 Franken.

Vergleicht man die verschiedenen Regionen, zeigen sich beträchtliche Unterschiede: Mit Abstand am höchsten ist das Einkommen im Bezirk Meilen. Dort werden im Schnitt 107 754 Franken versteuert. Der Bezirk Hinwil kommt dagegen nur auf rund die Hälfte, nämlich 56 982 Franken pro Steuerpflichtigen. Auch in den Bezirken Winterthur und Andelfingen sind die Einkommen relativ bescheiden.

Wie erwartet, korrelieren sowohl das Einkommen als auch das Vermögen mit dem Steuerfuss: Je tiefer dieser ausfällt, desto mehr Reiche zieht eine Gemeinde in der Regel an.

 

39 Kommentare zu “Wo die Zürcher Vielverdiener wohnen”

  1. Olaf sagt:

    Auch beliebt: Gleich nach Zug zu ziehen. Eignet sich für die Vielverdiener, die für ein Stück mehr Natur und Ruhe das Pendeln in Kauf nehmen (ist ja eigentlich ein Paradox: mehr CO2 zu produzieren, um die Natur zu genießen).

  2. Horst Berchtold sagt:

    Die Botschaft an die arbeitende Bevölkerung mit Lohnausweis ist folgende: Bist du reich, kann man Steuern verhandeln oder man wechselt den Wohnort. Selbstständig erwerbende Unternehmer haben meist “kein” Einkommen. Ist man arm, lebt man von der Sozialhilfe. Arbeitet man jedoch fleissig als Angestellter, dann wird man ausgenommen wie eine Weihnachtsgans. Der fleissige und genügsame Mittelstand finanziert nämlich das ganze Land, nicht die Reichen!

  3. Lothar Pedersen sagt:

    Und jetzt, was bringt diese Studie? Hauptsache der Schweizer kann hinter vorgehaltener Hand über die Reichen lästern, dann ist er glücklich…

  4. Dario Lüscher sagt:

    An der Goldküste wohnen schon lange nicht mehr die Grossverdiener sondern immer mehr die neureichen Wichtigtuer! Und die reichen Zürcher wohnen übrigens an der Diamantküste am Obersee.

  5. Robert Herz sagt:

    Ausgesprochen stillos, derart langweilig mit den ganzen Bankern zusammen da ganz hinten am Berg oben zu wohnen und wie ein Füdlibürger zu sparen!

    Wer cool ist und Stil hat, wohnt in Zürich und zahlt mit einem smarten Lächeln die Steuern – und redet nicht drüber…

  6. Deborah Meyer sagt:

    Ich habe eine Verständnisfrage: Gelten Ehepaare als 1 Steuerpflichtiger? Oder als 2? Das wäre interessant zu wissen. Bin um Aufklärung froh.

  7. Tim Schmitt sagt:

    Auf was bezieht sich hier das steuerbare Einkommen? Bund oder Kanton…? Die Differenz ist ja nicht gerade wenig.

  8. Flo sagt:

    Statistiken; gerne möchte ich wissen wer den “die 2/3 meines Einkommens” in Empfang nimmt!!!!

  9. Eisenring Markus sagt:

    Es ist eigentlich nichts Neues, dass die Vermögen in der Schweiz, trotz direkter Demokratie, sehr ungleich verteilt sind – und diese Ungleichheit, von der bürgerlichen Steuerdumpingpolitik beschleunigt aber nicht verursacht, weiterhin steigt. It’s the capitalism, stupid! Was ich gerne nachgeliefert erhielte: Wie korreliert das Durchschnittseinkommen mit der politischen Präferenz der jeweiligen Gemeinde. Meine Hypothese: Je roter im Bild oben, desto SVP (von den beiden Städten Zürich und Winterthur mal abgesehen), je blauer desto FDP. Das Ablenkungsmanöver der SVP mit dem Sündenbock Ausländer funktioniert offensichtlich bestens.

    • Roberto Gloor sagt:

      Falsch. Wenn man die 2. Säule und die Immobilien zu Marktwerten in die Statistiken einbeziehen würde, so sähe man, dass in der Schweiz die Vermögen recht breit verteilt sind.

  10. Dave Hill sagt:

    Ach so – und ich dachte die Vielverdiener leben in Genossenschaftswohnungen in der Stadt Zürich …

  11. Peter P. Odermatt sagt:

    Erstaunlich, dass so viele gut verdienende Leute in der Deutschschweiz keine Seesicht haben. Vermutlich haben sie diese dann aber im Tessin, wo die Gutverdienenden Häuser meiden, dagegen Wohnungen vorziehen und natürlich die perfekteste Seesicht finden.

    • hans.r. sagt:

      Uitikon hat gemäss Internet Seesicht. Und was für eine! Ich bin der Sache mal nachgegangen und habe festgestellt, dass der Üetliberg auch zu Uitikon gehört 😉

    • Roberto Gloor sagt:

      Uitikon hat eine sehr schöne Aussicht auf die Alpen. Und von Aeugst am Albis hat man Seesicht – auf den Zugersee.

      • Peter P. Odermatt sagt:

        Diese angebliche Seesicht muss man sich dann schon sehr, sehr stark in Gedanken vorstellen… Praktisch Null.

    • M. Birrer sagt:

      Was will ich Seesicht, wenn ich die Aussicht in Uitikon-Waldegg haben kann? Der Zürichsee ist umgeben von einer unattraktiven Betonwüste, während Uitikon ländliche Idylle mit bester Sicht in die Alpen bietet. Zudem ist man von nirgendwo schneller auf der Autobahn oder an einem Standort südlich der Limmat. Die Goldküste mag prestigeträchtiger sein, aber Uitikon-Waldegg ist unter dem Strich garantiert attraktiver.

      • Peter P. Odermatt sagt:

        Noch attraktiver ist die linke Zürichseeseite, und vor allem der Kanton Schwyz mit seinem unerreicht tiefen Steuerniveau, wo sich deswegen nun schon etliche ehemalige Uitikoner niedergelassen haben.

  12. Mauvaiseherbe Thierry sagt:

    Hier sollte die Genossenschaft Kalkbreite als eigenes Gebiet geführt werden. Dort sind nämlich nur gutbetuchte Mieter angesiedelt und Milliardenunternehmen wie Greenpeace haben sich auch eingemietet.

  13. Karl Radek sagt:

    Solche gesellschaftlichen Unterschiede sind ungerecht. Man muss endlich einen Einheitssteuersatz einführen, damit jeder überall wohnen kann und die Gesellschaft sich sauber durchmischt. Das Leben muss gerechter werden. Heute gibt es einfach zu viele Bonzenghettos.

    • Moser sagt:

      Es lebe Karl Marx, Lenin, Stalin, Mao Tse Tung und Konsorten. Richtig?

    • Daniel Blattmann sagt:

      Gott sei Dank gibt es Bonzenghettos. Ich lebe in einem solchen. Ich möchte unter Meinesgleichen sein und sind Sie bitte ehrlich, Sie wollen doch auch unter Ihresgleichen sein. Eine halt typisch linke Aussage, die ich nicht ernst nehmen kann.

      • Urs Sempacher sagt:

        wären Sie ein ehrlicher Sympathisant ihrer Partei, könnten sie problemlos in Dübendorf wohnen, die verdienen zwar bedeutend weniger, wählen aber trotzdem die selbe Partei. Was man mit Fremdenhass nicht alles kaschieren kann, aber vielleicht merken die Dübendorfer sich ihren Kommentar und irgendwann kriegen sie die Erleuchtung

        • Daniel Blattmann sagt:

          Was hat das mit Partei zu tun? Verstehe ich nicht… War gerade in Dübi im Interio und Möbel Pfister und letzte Woche im Chreis dort, dem ZSC zuzuschauen.

    • max sagt:

      Finde ich persönlich überhaupt nicht. Wieso dürfen Leute die viel Geld haben nicht dort wohnen wo sie wollen?
      Diese Unterschiede sind halt hier und werden es auch immer bleiben, denn wir sind ja kein kommunistischer Staat(zum Glück).

      • Flo sagt:

        denn wir sind ja kein kommunistischer Staat (zum Glück) – bekanntlich hat das auch in Russland (Mutterland des Kommunismus) nie funktioniert. dort gab es, und das wissen wir mittlerweile alle, aller grösste Unterschiede zwischen Recih und Arm!

    • Liberaler sagt:

      @Radek: Sie können gerne jederzeit überall wohnen, wenn Sie es bezahlen können 🙂 Abgesehen davon, Sie wissen schon, dass der echte Namensträger Ihres Pseudonyms, Karl Radek, ein glühender Kommunist und Kämpfer für mehr Gerechtigkeit, in einem sowjet-kommunistischen Arbeitslager umgebracht worden ist (s. Wikipedia). Das wäre ihm jedenfalls im kapitalistischen Zürcher Oberland nicht passiert. Es wundert mich immer wieder, wie kurz ein Gedächtnis sein kann…

      • alfredo borlotti sagt:

        Hm, Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht wurden in Deutschland und Sacco und Vanzetti in den USA umgebracht. Was schliessen Sie daraus? Oh, und bevor ich’s vergesse: In der Schweiz wurden Arbeiter als Teilnehmer am Generalstreik von der Armee erschossen.
        Und das Zürcher Oberland liegt nicht am Zürisee, da wundern Sie sich nun sicher auch noch mal.

    • Peter Müller sagt:

      Herr Radek, bitte nicht! Ich will in meiner Seegemeinde keine schlechtverdienenden Bewohner. Die stören meinen Lebensstiel massiv. Leistung soll auch weiterhin belohnt werden. In diesem Land haben alle die Möglichkeit etwas zu erreichen und sich etwas zu Leisten. Aber es ist einfacher immer beim Staat nachzufragen und zu fordern. Also etwas mehr Eigeninitiative und etwas weniger Forderungen an den Staat! Ich bin es leid, die Sozialschmarotzer zu unterstützen.

      • Beat Stutz sagt:

        Ihren Lebensstiel? Was damit wohl gemeint ist… Abgesehen davon wissen wir alle, dass der Kapitalismus genauso Schmarotzertum an der Gesellschaft betreibt. Oder glauben sie, ein Bauer kann mit seiner wesentlich härteren Arbeit je 500 Millionen Franken verdienen? Ohne Bauern könnten wir nicht leben, ohne Zinsgeier sehr wohl.

      • Flo sagt:

        Peter Müller; In diesem Land haben alle die Möglichkeit etwas zu erreichen und sich etwas zu Leisten.- ja sie haben sogar die Möglichkeit die Rechtschreibung zu erlernen – gell! Stiel ist Stil!

        • Thomas G. sagt:

          Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!

          Peinlich, wenn man bei anderen Leuten die Rechtschreibung rügt und es selber nicht im Griff hat. Da geht dann die Sachlichkeit noch weiter den Bach runter. Da zwickt mich selbst als Laie grad der falsche Gebrauch des Gedankenstrichs und die falsche Großschreibung in den Leisten…

          That being said…Der Beitrag von Peter Müller ist natürlich tatsächlich nicht wahnsinnig wertvoll! 🙂

      • Claudia Duden sagt:

        Leider hat es trotz Ihres Reichtums nicht für einen Rechtschreibekurs gereicht… Geht wohl alles für die Miete drauf.

      • Peter sagt:

        @Müller: Genau, alle diese schmarotzenden Krankenpflegerinnen, Sanitärmonteure, Verkäufer. Und dann erst die Müllmänner – das sind ja die allerschlimmsten, gell, da kommt noch der Geruch dazu, wenn’d weisch wani mein…
        Und überlegen Sie sich doch mal ganz genau, was in Ihrer hochgelobten freien Marktwirtschaft mit den Löhnen passiert, wenn JEDER sich zum hochqualifizierten Arbeitnehmer weiterbildet – na, klingelts?

    • Domenico sagt:

      Hmmm, mit einem Einheitssteuersatz profitiren eigentlich nur die sog. “Bonzen”

    • Roland Meili sagt:

      Ein Einheitssteuersatz ist eine tolle Lösung. Wer viel verdient bezahlt viel, wer wenig verdient bezahlt wenig. Wichtig ist jedoch, dass mit einem Einheitssteuersatz jeder im Verhältnis zu seinem Einkommen gleich viel bezahlt. Viele in Uitikon werden sich dann über den Wegfall der Steuerprogression freuen und auf Radek anstossen!