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Die Asylpolitik der SVP im Faktencheck

Von Marc Brupbacher, 30. Juli 2014 148 Kommentare »
Die SVP arbeitet an einer Volksinitiative, welche das Ende der Schweizer Flüchtlingspolitik bedeuten könnte. Werden die Argumente der Partei durch Daten gestützt? Die Zahlen im Asylwesen unter der Lupe.
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Geht es der SVP mit ihrer angekündigten radikalen Asylinitiative wirklich um die Situation im Asyl­wesen? Oder ist es bloss Wahlkampf? Werfen wir einen Blick auf die Zahlen im Asylwesen.

 

Behauptung der SVP: Die Asylzahlen steigen dramatisch

SVP-Fraktionschef Adrian Amstutz sagte in der «SonntagsZeitung»: «Die Asylzahlen sind unter Som­maruga explodiert!»

Das sagen die Daten: Ein Blick in die Statistik zeigt, dass die Verschärfungen des Asylrechts Auswirkungen haben. Die Asylgesuche in der Schweiz, die wegen des Arabischen Frühlings 2011 auf 22’500 und 2012 sogar auf 28’600 hochschnellten, sind im vergangenen Jahr auf 21’465 gesunken. Und das, obwohl die Zahl der Asylbewerber in Europa stark anstieg, wie nachfolgende Grafik zeigt. Hauptgrund für den Rückgang ist, dass das Bundesamt für Migration (BFM) Asylgesuche von Personen aus Ländern mit einer tiefen Anerkennungsquote rasch entschieden hat. Der Abschreckungseffekt war so gross.

Für das Jahr 2014 rechnet das BFM zwar mit 24’000 Asylgesuchen – also etwas mehr als 2013. Grund: die Flüchtlingswelle aus Eri­trea, Syrien und Sri Lanka. Die Zahlen hängen jeweils stark mit der geopolitischen Entwicklung zusammen. Es gab immer Schwankungen. So ist in der folgenden Grafik der Ausschlag 1999 während des Kosovokrieges deutlich zu sehen.

Was positive Asylentscheide betrifft, zeigt man sich in der Schweiz seit 1985 eher restriktiv. Wurden 1968 noch praktisch alle Flüchtlinge aus der CSSR akzeptiert (99 Prozent Anerkennungsquote), so erhält heute nur noch ein kleiner Teil der Asylbewerber einen positiven Entscheid. So erhielten 2013 exakt 3167 Personen (15,4 Prozent Anerkennungsquote) in der Schweiz in erster Instanz Asyl – dies entspricht einem Bevölkerungsanteil von 0,04 Prozent. 

Angesichts dieser Zahlen plädiert «Tages-Anzeiger»-Inlandredaktorin Claudia Blumer in einem Kommentar für mehr Gelassenheit.

Allerdings: In der Schweiz suchten 2013 mit 2,7 Flüchtlingen auf 1000 Einwohner überdurchschnittlich viele Personen um Asyl nach. Eine höhere Quote weisen in Europa nur Malta und Schweden mit je 6 Asylsuchenden auf 1000 Einwohner auf (zur Grafik).

 

Behauptung der SVP: Sommaruga schickt abgewiesene Asylbewerber nicht zurück

Adrian Amstutz macht Druck: «Man muss Bun­desrätin Sommaruga Beine machen.» Sommaruga komme ihren Pflich­ten zur Durchsetzung der Gesetze und insbesondere der Wegweisung von abge­lehnten Asylsuchenden nicht nach.

Das sagen die Daten: In der Schweiz wurden im vergangenen Jahr wie oben erwähnt 21’465 Asylgesuche eingereicht. Gleichzeitig verliessen aber gemäss BFM-Asylstatistik 2013 auch 21’570 Asylbewerber das Land. 4922 Personen reisten kontrolliert selbstständig aus. 3685 wurden entweder in ihren Heimatstaat oder einen Drittstaat zurückgeführt, 4067 Personen in einen Dublin-Staat. 6821 Personen reisten unkontrolliert aus (ihr Aufenthaltsort ist unbekannt). Andere Abgänge: 2075.

Im Jahr 2012 listet das BFM 23’261 Abgänge auf.

 

Behauptung der SVP: Das Dublin-Asylabkommen hat versagt

Amstutz sagt: «Sommaruga pocht nicht darauf, dass Staaten wie Ita­lien oder Griechenland sich an ihre Dub­lin-­Verpflichtungen halten. Stattdessen käme es ihr wohl recht, wenn bald keine Asylsuchenden mehr nach Italien zurückgeschickt werden könnten.»

Das sagen die Daten: 2013 hat die Schweiz bei 9679 Personen einen anderen Dublin-Staat um Übernahme ersucht, weil dieser Staat nach Auffassung der Schweiz für die Bearbeitung des Asylgesuchs zuständig ist. Bei 7592 Personen (rund 80 Prozent) erklärte sich der ersuchte Staat als zuständig. Nur 1658 Gesuche wurden abgelehnt. Rund 4000 Personen konnten dem zuständigen Staat noch im gleichen Jahr überstellt werden.

Im gleichen Zeitraum wurden auch 3672 Gesuche um Übernahme an die Schweiz gestellt. Bei 1819 Personen erklärte sich die Schweiz zu einer Übernahme bereit, bei 1859 Personen wurde die Zuständigkeit der Schweiz abgelehnt. Das BFM hält fest: «Die Zusammenarbeit mit den anderen Dublin-Staaten funktioniert gut.»

War das Jahr 2013 eine Ausnahme? Nein: 2012 wurde von 11’029 Dublin-Gesuchen gar 9328 (85 Prozent) zugestimmt.

Gestützt auf das Abkommen konnte die Schweiz also bisher deutlich mehr Personen in andere Dublin-Staaten überstellen, als sie selbst übernehmen musste.

Wie viele Asylbewerber kommen über den Luftweg in die Schweiz?

Die SVP droht mit einer Volksinitiative, die faktisch das Asylrecht abschaffen würde. Der Plan der SVP: Die Schweiz soll Asylgesuche nur noch behandeln, wenn die Gesuchsteller direkt über den Luftweg in die Schweiz einreisen. Doch welchem Schutzsuchenden gelingt das schon? Er bräuchte dafür nicht nur Geld, son­dern auch einen Pass und allenfalls ein Visum. So sieht es in der Realität aus: An den Flughäfen Genf und Zürich wurden im Jahr 2013 insgesamt nur 384 Einreiseanträge eingereicht. In Genf wurden 79 Asylanträge und in Zürich 305 gestellt.

148 Kommentare zu “Die Asylpolitik der SVP im Faktencheck”

  1. Warum erreichen solche Zahlen den Anhang der SVP nicht, möchte ich fragen? Vielleicht liegt es daran, dass bornierte Menschen- und Fremdenfeindlichkeit keine Fakten braucht? Dass Rassismus nicht auf Argumente angewiesen ist? Vielleicht liegt all dem eine Furcht zugrunde, zwar indefinit, aber gut befeuert?
    Angst steht in diesem Fall wohl vor der Vernunft und so wird die SVP und ihre Entourage weiterhin von Reflex zu Reflex hüpfen und das Thema ausweiden, bis die Faktenlage nichts mehr hergibt.

    • Philipp Meier sagt:

      Die Antwort ist ganz simpel und heisst ‘Confirmation Bias’. Wenn mehr Leute fähig wären sich dieses Prinzip vor Augen zu halten, und die eigenen Meinungen kritisch zu hinterfragen, dann würden wir zweifellos in einer besseren Welt leben. Natürlich wären viele Leute, die das zur Zeit noch nicht tun, durchaus dazu in der Lage. Nur leider ist Selbstreflexion unbequemer als Ignoranz.

      (Und im erweiterten Sinn spielen da auch die Anfälligkeit für Populismus und Dogmatismus, sowie der Hostile Media Effect und sogar Grundzüge des häufig kritisierten Dunning-Kruger-Effekts mit.)

  2. Jürg Meyer sagt:

    Jürg Meyer: Heute gibt es in zerstörerischer Weise ein Wachstum der kriegerischen Auseinandersetzungen. In Ukraine, Syrien, Irak, und in weiteren Staaten herrscht Krieg. Da braucht es wesentlich mehr Spielraum für menschliche Anliegen in der Asylpolitik. Wir brauchen zudem das bewusste Bekenntnis zur Vielfalt von Kulturen, Religionen und Lebensformen. Vermittlung zwischen unterschiedlichen Menschen ist zu einem zentralen Inhalt einer modernen Politik geworden.
    Jürg Meyer

  3. Jost Brändli sagt:

    Haben Asylanten eigentlich alle eine obligatorische Krankenkasse?

    • Stefan Zumbach sagt:

      Was soll diese Frage? Und wieso wird die überhaupt zugelassen, hat ja mal gar nichts mit dem Thema zu tun.
      Wir sollten uns lieber fragen wie Menschen so verzweifelt sind, dass sie Asyl in einem Land beantragen, dass schätzungsweise 11 Monate Winter hat. Indem sie weniger als 11 CHF pro Tag erhalten, nicht arbeiten dürfen und sich kaum frei bewegen können.
      Hoffentlich bekommen sie eine obligatorische Krankenkasse und hoffentlich werden sie versorgt. Es handelt sich hier immerhin um Menschen!

      • Jost Brändli sagt:

        Da bin ich ja voll einverstanden mit Ihnen. Sie haben ja 2x das Wort hoffentlich geschrieben. Sie sind sich also auch nicht ganze sicher. Meine ursprüngliche Frage ist somit immer noch nicht schlüssig beantwortet.

        Warte immer noch gespannt auf eine kompetente Antwort.

        • Fredi Wiesbauer sagt:

          Asylbewerber haben eine obligatorische Krankenversicherung, sie sind auf der unterst möglichen Stufe versichert. Solange sie nichts verdienen allerdings ohne Selbstbehalt. Auch z.B. Zahnbehandlungen werden auf dem tiefstmöglichen Level durchgeführt (reine Schmerzbehandlung, d.h. meistens Extraktion). Nichts von den kolportierten Luxusbehandlungen stimmt…
          Werden sie aufgenommen, ändert sich dies – aber nicht immer zum finanziellen Positiven, da die Asylbewerber dann selber zahlen müssen.
          Aber die Gegenfrage ist erlaubt, lieber Jost Brändli: Was hat dies mit dem Thema zu tun?

  4. Rilke Thomas sagt:

    Immerhin lässt die SVP langsam ihre wirkliche Motive durchblicken. Sie möchte generell keine Ausländer ausser “schwerreichen Steuerflüchtlingen”. Sie differenziert auch nicht mehr gross. Ich bin sehr dafür, dass wir die Einwanderung steuern und restriktiv sein. Aber ich vehement dagegen, dass wir unsere ganze humanitäre Tradition wegwerfen und alle Ausländer über den gleichen Kamm scheren. Die SVP – das unterstelle ich ihr jetzt einfach einmal – hat grosses Interesse an der Problembewirtschaftung. Die Probleme lösen dürfen dann Andere. Und die müssen sich dann von der SVP noch vorwerfen lassen, dass sie nichts tun, und zwar gleich pauschal ohne jede Differenzierung. Das stört mich, denn das ist zutiefst unschweizerisch. Ich bin glücklich Schweizer zu sein, aber ich bin kein Nationalist, ich bin weltoffener Patriot. Geben wir doch der SVP das Aussenministerium (Ueli Maurer darf dann die PFZ der EU erklären) und das Justizministerium könnte von mir aus ein zweiter SVP-Bundesrat übernehmen. Ich bin sehr gespannt was dann passieren würde. Taten statt Worte, liebe SVP

  5. Dorothée Meier sagt:

    Aus den spärlichen Bundesstatistiken 1990-2011: Fiskalquote 24.9 auf 28.4, obwohl Einnahmen fast verdoppelt von 98.7 auf 165.5 Mia., AHV, IV + EO 5.05 auf 5.15% + Zusatzfinanzierung über MwSt AHV ab 1999 und IV ab 2010, ALV 0.20 auf 1.10%, KK (bei Bruttoeinkommen von 50’000) 2.7 auf 8.8%. 2012 waren 20’029 Personen aus dem Asylwesen Sozialhilfeabhängig. Die Ausgaben für die soziale Sicherheit steigen jährlich. Immer mehr LehrerInnen leiden an Burnouts. Und ich kann wohl bis 70 arbeiten und dafür mich mit der Hälfte an AHV und Pensionsleistungen zufrieden geben.

    • Stefan Zumbach sagt:

      Ja Dorothée du bist die ärmste und alle anderen liegen nur auf der faulen haut und wollen nicht arbeiten.
      Gott sind das egozentrische Gedanken! Sie sollten sich lieber fragen wer den vom Jährlichen Wirtschaftswachstum profitiert wenn nicht sie oder die Asylanten! Wenn Sie schon Ausgaben analysieren wollen sollten Sie auch anschauen wer aus dem erwirtschafteten Kapital am meisten herausnimmt.

  6. Heinz Vogler sagt:

    Es ist schlicht völlig egal was da oben für Zahlen stehen und wer lügt. Die Initiative macht eigentlich nichts anderes, als die vertraglich festgelegte Umsetzung von Dublin einzufordern – Punkt

    • Peter Frick sagt:

      Es ist gar nicht egal was für Zahlen da stehen und wer lügt. Da wird eine neue Initiative mit falschen Zahlen begründet. Aber von Herrn Amstutz kann man nicht erwarten, dass er es mit der Wahrheit genauer nimmt. Nach seinen eigenen Aussagen arbeitet er holzschnittartig und verwendet dazu die Kettensäge.

      • Verena sagt:

        eigentlich ist es egal, was Peter Frick behauptet, unser Asylwesen ist aus dem Ruder und die zuständige Bundesrätin macht ihre Arbeit nicht, hat versagt und der ganze Asylladen gehört ausgemistet

        • Hermann sagt:

          Es ist aber auch egal, was Verena behauptet, da sie den Artikel entweder nicht gelesen oder nicht verstanden hat.

        • Mark sagt:

          Manchmal habe ich das Gefühl, einige unseren Landesgenossen bei den Bildungskürzungen zu sehr benachteiligt wurden. Zuerst einmal werden empirische Zahlen in Abrede und dem unhaltbare und disqualifizierte Behauptungen gegenüber gestellt. Was läuft in unserer Gesellschaft falsch? die zu sehr extreme Nationalisierung der Schweizer nimmt schon ein beängstigendes Ausmass an. Nur nicht hinschauen oder selbständig denken und schön brav die Parteidoktrin befolgen. Das ganze hat schon eine gewisse faschistoide Grundzüge…

  7. Michael Bender sagt:

    Ich möchte in einem Land leben, in dem Unternehmen angemessene Steuern zahlen, damit genug Geld da ist für Bildung, das Gemein- und Sozialwesen und auch für das Asylwesen. In einem Land, das schaut, was für Unternehmen ins Land kommen und diese nach ethischen und moralischen Gesichtspunkten durchleuchtet. Also kein Rohstoffhandel, Goldhandel, Menschenhandel, keine korrupten Potentaten, Geldwäsche, Trusts und Consultings ( Schwarzgeld ). In einem Land, welches nicht andere Volkswirtschaften durch Schwarzgeldgeschäfte schädigt, in einem Land, in dem Reiche und Superreiche progressiv und nicht degressiv besteuert werden, in einem Land, in dem Erbschaftssteuern bezahlt werden und alle Bürger steuerlich gleich und gerecht behandelt werden. In einem Land, in dem Ausländer willkommen sind und keine Grillpartys gegen Asylanten gefeiert werden. In einem Land, in dem die Menschen fröhlich sind und offen und ehrlich miteinander kommunizieren, sich nicht verstecken und nur an ihren Besitz und Wohlstandswahrung denken. In einem Land, in dem die oberste Maxime für alles Tun nicht das Geld ist. Ein Land, das sich nicht abgrenzt von der Welt oder Staatengemeinschaften, das Verantwortung übernimmt und sich seiner Rolle bewusst ist, ein Land, das Vorbild sein will und die Welt ein Stück besser machen will. Dieses Land ist sicher keine Steueroase und – eben nicht die Schweiz !

    • Alfred Alder sagt:

      @Bender: Dann wandern Sie aus nach Kuba oder Nordkorea.Ich wundere mich, dass Sie immer noch hier sind. Anscheinend leben Sie hier wie die Made im Speck und schimpfen dabei wie ein Rohrspatz. Dann wandern Sie aus nach Kuba oder Nordkorea. Ihre Schreibe ist wie ein Primarschüleraufsatz: Alle haben sich furchtbar lieb! Und die andern zahlen für mich, aber subito!

    • Moritz Barth sagt:

      Ich will im Paradies leben! Dort wo alle gut und lieb und nett und toll sind…vorallem will ich in einem Land leben, indem Träumer wie sie auf den Boden der Tatsachen zurück geholt werden. Ihr ganzer Kommentar ist nichts weiter als Heuchelei eines “Gutmenschen”. Sie wissen ja was sie machen könen, wenn es ihnen derart missfällt, hier zu leben?

      • Peter sagt:

        Wow, diese 2 Antworten sagen einiges über den Zustand unserer Gesellschaft aus. Nur Spott und Häme, gepaart mit Hass gegenüber Andersdenkenden. Nur schon die Tatsache, dass Gutmensch und Nett als Schimpfwörter gebraucht werden und dies sogar funktioniert, zeigt einiges…

        • Johny Jung sagt:

          Vor allem auffällig: Man beschimpft herzensgute Menschen, die Gerechtigkeit für alle wollen als Heuchler und Gutmenschen.Tiefer kann mal wohl kaum sinken.

          • Daniel Schlatter sagt:

            es ist immer das Gleiche Muster: die Rechtsextremen sind Faktenresistent (oder können nicht lesen), dafür hauen sie auf alles ein, was nicht ihrer Meinung ist. Vorläufig sind die Prügel nur verbal. Das mit der physischen Variante kennen wir aus der neueren Geschichte bereits und werden es bei uns hoffentlich nie erleben müssen.

  8. Lukas Aeschbacher sagt:

    Vielen Dank für die Daten, solche Fakten sind für mich wesentlich interessanter als die (eh bekannten) Polemiken der Politiker. Wie auch andere Leser hätte ich mir zusätzlich noch relative Zahlen gewünscht. Ebenfalls fehlen m.M.n. Zahlen über die sich in der CH aufhaltende Flüchtlinge jeweils per Jahresende (erwähnt sind lediglich die pro Jahr eingereichten neuen Gesuche) sowie Anzahl derjenigen, die definitiv bleiben dürfen und dann nicht mehr als Flüchtlinge gelten (erwähnt sind lediglich diejenigen, die die CH verlassen (müssen)).

    Bei den Ausreisen verstehe ich nicht, wie “unkontrolliert Ausreisende” und “andere Abgänge” statistisch erfasst werden können, wenn sie doch unkontrolliert sind… Bei letzteren ist mir unklar, was darunter zu verstehen ist? Wohl kaum Todesfälle, oder? Sans Papiers? Untergetauchte? Das sind immerhin knapp 10% der “Ausreisenden”.

    • Paul Matter sagt:

      Herr Aeschbaccher. Wollen Sie etwa darstellen, das ehemalige Flüchtlinge sich schlecht benehmen und sich unserem Land nicht anpassen? Wir haben hier eine Flüchtlingsfamilie, die vor kurzem das eigene Gartenbau-Unternehmen gegründet hat und Steuern bezahlt. Wir sind mit der Arbeit und mit dem Umgang mit uns sehr zufrieden. Ich verstehe nicht, was Sie mit solchen zusätzlichen Zahlen herbeireden wollen.

  9. Küde Hueber sagt:

    wenn ein Faktencheck nicht von der Weltwoche oder gar von Herrn Prof. Dr. Reiner Eichenberger stammt, dann ist die rechtsnationale Trollgemeinde absolut beratungsresistent. Fakten hin oder her, alles was dem vorgefertigten Herrlibergbild widerspricht kann nicht wahr sein

    • Philipp Bürgler sagt:

      Sie scheinen ja die Inhalte der Weltwoche und die Studien von Herr Eichenberger bis ins letzte Detail zu kennen. Dann ist ihnen bestimmt auch schon aufgefallen, dass die Publikation sowie der Professor relativ oft nicht auf der Linie der “rechtsnationalen Tollgemeinde” ist. Aber wenn man die WOZ und co als Massstab nimmt, dann ist natürlich alles andere, selbst die neutralste Berichterstattung ausserordentlich weit rechts…

  10. Heinz Vogler sagt:

    Wer Andersdenkende als Bildungsferne bezeichnet, obwohl diese einem mindestens 9jährigen linken Bildungssystem entspringen, unterstreicht damit nur sein ureigenstes monetäres Interesse daran, auch weiterhin ungehindert vom Geld der Bauerntölpel und Parteisoldaten zu leben! – Wird allmählich Zeit, unseren besonders Intelligenten zu zeigen, woher ihr politisch erschlichener Lebensunterhalt ursprünglich kommt. Schliesslich beissen nur Bildungsferne nicht die Hand, die sie füttert!

    • Daniel Schlatter sagt:

      Ziemlich untere Schublade, Ihr Kommentar mit “woher der politisch erschlichene Lebensunterhalt kommt”. Ich will mich nicht auf dieses Niveau runterlassen, sonst würde ich antworten:”Und das schreibt ausgerechnet einer, der entweder Agrarsozialhilfeempfänger ist oder die Agrarsozialhilfe mindestens uneingeschränkt vertritt und einfordert”. Aber wie gesagt, das würde ich nur antworten, wenn ich mich auf Ihr Niveau herunterlassen würde. Aber ich habe Tiefenangst….

  11. Michele Müller sagt:

    Was noch spannend wäre ist eine Statistik welche besagt, wieviel Asylanten TOTAL in der Schweiz sind, absolut und relativ pro Kopf – und dies wiederum verglichen mit den restlichen EU-Staaten (nicht nur die Neuzuläufer, sondern die Total Zahlen = Neu und bisherige kummuliert.

    • Mark sagt:

      Etwas Googlen und man findet die Zahlen… Mit dem Aufwand, den sie für den Kommentar zuschreiben brauchten hätten sie die notwendigen Daten sicher schon gefunden 😉

  12. Peter M. sagt:

    Irreführung der Leserschaft nennt man das!
    Die Graphiken sind wenig aussagekräftig, da sie nicht Kontext mit den Einwohnerzahlen und den Landesflächen stehen. Dadurch würde schnell erkennbar, dass die EU (740 Mio Einwohner) weit im Hintertreffen liegt! Leider bemerken das viele Andersdenkende resp. selbsternannte Bildungsnahe nicht einmal.

    • Kurt Ochsner sagt:

      Die EU hatte gemäss EUSTAT am 1.1.2014 507416607 EInwohner. also 31.4% weniger, als Sie behaupten.

    • Oliver Burkardsmaier sagt:

      Die EU hat ca. 500 Millionen Einwohner.
      Wenn sich die Anzahl der Asylbewerber pro Jahr total in der Schweiz nicht gross verändert, die Bevölkerungszahlen aber wachsen, so ist relativ gesehen also eine Abnahme zu verzeichnen.

    • Tom Maier sagt:

      richtig, es zeigt aber dass der Schnitt der jährlichen Aufnahmen eher im Sinken ist – trotzt der immer schwieriger werdenden geopolitischen Lage. Also faktisch eine Verhärtung der Aufnahmepolitik.

    • Reto Zumstein sagt:

      Aber Ihre Angaben stimmen, Herr M.? Die EU hat rund 500 Millionen Einwohner, nicht 740 Millionen….. Hauptsache immer schön kritisieren, nicht wahr?

    • Stefan Zumbach sagt:

      Lieber Peter!
      Dafür können “Bildungsnahe” das Wort Grafiken richtig schreiben! Zurück ins Klassenzimmer mit dir!

  13. Helmut Melzer sagt:

    Seit wann geht es denn der SVP um die Realität? Hier interessieren nicht die tatsächlichen Zahlen, sondern nur wie die SVP diese interpretiert. Hier wird wieder nur ein weiteres Ausländerthema auf den Weg gebracht, mit dem sich gut Stimmung im Volk machen lässt und mit der entsprechenden Hetzkampagne wird die SVP auch damit punkten können. Geübt ist sie darin ja sehr gut. Wir werden also mal wieder diskriminierende und diffamierende Wahlplakate sehen und eine Argumentation hören die nichts mit der Realität gemein hat. Stimmungsmache ist das Ziel und das wird sie auch erreichen.

    • Theodor Rickli sagt:

      Herr Melzer. Vor einiger Zeit wurde öffentlich, dass die SVP eine Stiftung mit einem Vermögen von über 200 Mio führt, mit dem Ziel, uns Schweizer “zu erziehen”. Dr. Blocher kauft Medien und plötzlich erscheinen dort ausländerfeindliche und EU-feindliche Berichte. Kommentare werden zensiert. Dass es um uns herum brodelt und Kriege toben, kümmert die Rechtsnationalisten nur am Rande. Sie möchten Waffen dorthin exportieren. Und natürlich Vorteile aus den Asylanten aus diesen Kriesengebieten politisch erziehlen. Am Schluss sind die Linken sogar noch für die Regenfälle der letzten Tage verantwortlich. Diese Herrschaften sollten eher die 200 Mio für die Flüchtlingshilfe in den Krisengebieten einsetzen. Dann würden weniger in die Schweiz kommen wollen.

  14. Meister Hans sagt:

    Zu beachten: ab 2004 kamen die Zahlen runter, da ein rechter BR.
    https://www.bfm.admin.ch/content/dam/data/migration/statistik/asylstatistik/uebersichten/asyl-jahre-total-d.pdf
    Es ist möglich und gut, die aktuellen Zahlen runter zu bringen. Und für die Linke: ist es ein menschenwürdiges Dasein, was einem Asylanten geboten wird? wäre es nicht besser, den Betroffenen vor Ort oder nahe Ihrer Heimat zu helfen, anstatt sie in ein fernes Land, wie es die Schweiz oft darstellt, zu bringen? Desweiteren, wo bleiben die Frauen und Kinder? Grösstenteils, auch nach arabischem Frühling, kamen junge Männer (warum helfen die nicht beim Aufbau, nachdem die Revolution alles weggeputzt hat?). Der obenstehende Artikel ist tendenziös. Sorry.

    • Martin Wicker sagt:

      Zu behaupten, es sei Blocher zu verdanken, dass in seiner Ära die Asylgesuche zurückgingen, ist mehr als kurzsichtig:
      – Unter Blocher wurden tausende von Asylgesuchen aus dem Irak widerrechtlich ignoriert und nicht behandelt.
      – Die Gesuchszahlen waren zu Blochers zeiten europaweit tiefer.

      Der Bund-Blog-Beitrag basiert immerhin auf Zahlen und Informationen, die jeder Leser/jede Leserin selber recherchieren und nachvollziehen kann. Ihr Beitrag, Herr Hans Meister – ist eine simple Bahauptung. (Überdies ist es auch ein Fakt, dass dort mehr Kinder zur Welt kommen, wo es mehr Störche gibt!)

    • Hans sagt:

      Damals herrschte ein europaweiter Asyltiefstand, und der hat wohl nichts mit Blocher zu tun. Blocher hingegen missinterpretierte ihn und zerschlug ohne Not die Infrastruktur im Asylwesen. Um die Statistik weiter zu beschönigen, liess er zehntausend irakische Asylgesuche schubladisieren.
      Artikel zum Thema lassen sich leicht ergoogeln – und wer die Schweizer Asylstatistik losgelöst von der globalen betrachtet, sollte vielleicht tatsächlich etwas nachlesen.

  15. Hans Werner sagt:

    Eigentlich gut, solche Faktenchecks. Nur traue ich dem nicht ganz. So ist mir nicht klar, ob der Familiennachzug auch zu den “Asylgesuchen” in der obersten Statistik zählt. Beispiel: Ein Somalier kommt in die Schweiz (= 1 Asylgesuch). Danach kommen Frau und 3 Kinder nach (Frau ist zudem mit dem 4. Kind schwanger). Zählen nun diese zusätzlichen 5 Personen als “Asylgesuche” oder nicht? Falls nicht, so sind aus 21000 Gesuchen dann plötzlich 125’000 geworden. Das würde nämlich eher der Realität im Strassenbild entsprechen. Solange der Journalist nicht selbst solche Gegenfragen stellt, glaube ich den Statistiken ganz einfach nicht.

    • Heinz Vogler sagt:

      Asylsuchende
      Während des Asylverfahrens ist der Familiennachzug nicht erlaubt. Reisen Angehörige dem Asylsuchenden in die Schweiz nach, müssen sie ebenfalls ein Asylgesuch einreichen.

      Flüchtlinge
      Erst nach einem positiven Asylentscheid können Flüchtlinge Ehegatten, minderjährige Kinder, eingetragene Partner oder andere abhängige Angehörige nachziehen. Dazu müssen sie bei der Ausländerbehörde ihres Wohnkantons ein Gesuch stellen.

      Vorläufig aufgenommene Personen
      Vorläufig Aufgenommene können bei der Ausländerbehörde ihres Wohnkantons drei Jahre nach der Aufnahme ein Gesuch um Familiennachzug stellen. Für Kinder unter 12 muss das Gesuch dann innerhalb von 5 Jahren, für Kinder über 12 innert 12 Monaten gestellt werden.

      Voraussetzung ist, dass die Personen zusammenwohnen, bedarfsgerechter Wohnraum zur Verfügung steht und die vergrösserte Familie nicht auf Sozialhilfe angewiesen ist. (migraweb.ch)

    • Bruno Müller sagt:

      “Der Realität im Strassenbild? Mich würde mal wunder nehmen, wo sie wohnen… Ich sehe ein anderes Strassenbild; und dies obschon ich in einer Stadt wohne… Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich in einem anderen Land lebe als die Leser, welche nonstop Artikel aus der SVP-Optik beurteilen und Behauptungen in den Raum stellen, welche nun wirklich überhaupt nichts mit der Realität zu tun haben…

      • Tom Maier sagt:

        Herr Müller, da haben Sie recht. Wenn Sie die Artikel lesen werden Sie feststellen dass sie so ähnlich geschrieben sind dass da der Gedanke nach System nicht weit hergeholt ist. Probieren Sies aus, Sie werden staunen, nur schon die Anzahl der Artikel der selben Namen ist erstaunlich, und lässt Fragen nach deren Arbeit und wie diese Leute ihr Geld verdienen entstehen. Und dass man mit verschiedenen Namen Einträge schreiben kann ist ja auch bekannt.

        • Peter Frick sagt:

          Klar. Das Parteisekretariat macht seine Arbeit 😉

          • Daniel Schlatter sagt:

            @Tom Maier: als Rentner darf ich den Abendstunden mehrmals schreiben, oder? 🙂 (Witzmodus aus). Ich lese das immer wieder: nur Schwarze, nur Burkas, nur Moslems in unseren Strassen, fast keine Schweizer mehr, die Eidgenossen sterben aus. Ob ich in Zürich, Bern oder Basel, Genf, Lausanne bin, auf dem Land oder in den Bergen: ich seh einfach nichts davon! Ok, in Interlaken, im Sommer, wenn die arabischen Fürsten mit ihren Harem-Frauen ihre Tausender in die Schweizer Wirtschaft pumpen, dann seh ich hie und da eine oder zwei Burkas. Aber sonst? ^^

  16. Natalie Kobel sagt:

    Schon sehr einseitig und manipulativ die Zahlen. Die erste Statistik zeigt, dass die CH viel weniger Asylbewerber hat als die EU – also lügt doch die SVP. Nur, dass die Schweiz bloss 8 Mio Einwohner hat und die EU 500 Mio scheint dann egal. Eine relative Sichtweise nicht nötig. Relative Zahlen findet man in keiner Tabelle – nur einen kleinen Satz gibt’s mit der Erwähnung, dass 2 Staaten höhere relative Zahlen hätten als die CH – Schweden und Malta. Aber wie viele hat z.B. England, Deutschland oder das immerzu jammernde Italien? Null Auskunft. Kein Wort auch, dass Italien wohl Flüchtlinge zurücknimmt, aber die meisten erst gar nicht registriert (was eben eine massive Verletzung von Schengen/Dublin ist). Auch kein Wort, dass Rückführungen nach Griechenland per Gerichtsentscheid erst gar nicht mehr möglich sind. Auch das eine klare Verletzung der Abkommen. Und wenn 20’000 Asylsuchende pro Jahr das Land angeblich verlassen sollen frage ich mich, wer hat das kontrolliert? Kontrollierte Rückführungen machen ja bloss einen Viertel aus. Warum hat Frankreich weniger Asylsuchende als der Mini-Staat Schweiz? Warum hat Italien trotz Angrenzung ans Mittelmehr pro Kopf 6x weniger Asylsuchende als die Schweiz? Alles bleibt unbeantwortet. Note: Ungenügend

    • Dominik Meier sagt:

      Frau Kobel, bei der ersten Grafik geht es um die Entwicklung: EU nach oben, Schweiz geradeaus. Um das und nichts anderes. Das Verhältnis wird nur nebenbei behandelt und daher auch in dem von Ihnen identifizierten Nebensatz erwähnt.
      Dass keine Flüchtlinge nach Griechenland ausgeschafft werden dürfen ist vielleicht nicht im Sinne des Erfinders, aber wenn sie schonmal die Zustände dort gesehen haben, würden sie das nicht in Frage stellen. Ihre Arroganz und Ignoranz, die in Ihrer Leistung wurzelt, dass Sie glücklicherweise hier geboren wurden, ist allerdings ziemlich… sagen wir so: Ich bin froh, hab ich nicht zuviel gegessen heute Mittag.

      • David Stoop sagt:

        Der statistischen Ehrlichkeit wegen muss aber gesagt sein, dass man das ganze indexieren hätte können, wenn es wirklich nur um die Entwicklung gehen würde.
        Dass man die beiden Zahlen nicht auf einem gemeinsamen Nullpunkt starten lässt, kann durchaus in Hinblick auf den optischen Eindruck so gemacht worden sein.
        Wäre auch wirklich intressant gewesen, stattdessen die Entwicklung pro Tausend Einwohner zu vergleichen. Da gemäss Text ja die CH mehr pro Tausend Einwohner aufnimmt, kann das Wachstum in der EU auch nur eine Annäherung an das bereits hohe Niveau der CH darstellen.
        Imo hat man den optischen Eindruck schon auch etwas bewusst gewählt, aber der Artikel ist trotzdem interessant und informativ.

    • Martin Spychiger sagt:

      @Meier: Frau Kobel (und Herr Stoop) erlauben sich einzig, die fehlende Beziehung zwischen Einwohnerzahl und Asylgesuchen zu monieren. Trotz interessanten Fakten mangelt es dem Artikel tatsächlich an dieser Relation und das ist (weil relevant) störend. Sie, Herr Meier, setzen sich für Humanität ein, das ist ihr gutes Recht. Dass dieser Einsatz nicht davon Halt macht, die berechtigten Einwände mit persönlichen Beleidigungen zu quittieren weist auf etliche fehlende Qualifikationen ihrerseits hin.

  17. Dan Bourque sagt:

    Tatsache ist, dass die Anzahl Asylgesuche in den letzten Monaten wieder deutlich gestiegen ist. Nimmt man die jährlichen Asylkosten von CHF 1.5 Mrd, sieht man, welche Dimension das Problem inzwischen bekommen hat. Die Zahlen sind so zurechtfabriziert, dass man den Eindruck bekommt, es sei alles nicht so schlimm. Das Gegenteil ist der Fall: Wegen unserer Laisser-faire Asylpolitik ist die Schweiz eines der attraktivsten Asylländer der Welt. Und ohne den Druck der SVP würde es sicher noch schlimmer aussehen. Man darf auch nicht vergessern, dass wir wegen dem unsäglichlichen freien Personenverkehr auch sonst schon eine Nettoeinwanderung von 80-100/m pro Jahr haben, das ist das Bevölkerungswachstum eines Entwicklungslandes.

  18. gabi bossert sagt:

    Ich bin überzeugt davon, dass die Fremdenpolitik der SVP stark mit Wahlkampf zu tun hat. Es ist ja jetzt schon zu unausweichlich zu erkennen, dass ihre Jahre lange Gehirnwäsche erfolgreich Massenströme an Bevölkerung zu ihrer Gefolgschaft machte und noch werden wird. Inzwischen schwappt ihre Sympathie bereits in die europäische Nachbarschaft über, weil national patriotisches Besitzdenken keine CHer Eigenschaft ist. Die SVP weiss die Volksmasse in ihren Schwächen und Wissenshalbheiten zu packen, das ist ihr einziger Vorteil. Sie will nichts wirklich verändern, sie braucht emotional aufheizende Themen, um Macht aufzubauen. Für mich wird unsere direkte Demokratie je länger je mehr zu einem gefährlichen Instrument, welches langfristig unserem Land mehr schaden wird, als sinnvoll nützlich ist. Eine Asylpolitik muss Menschenwürdig und Landes gemeinsam angepackt werden, es darf nicht von einer einzigen Richtung dominiert werden, Die vor Allem sich selbst im Fokus erlebt. Wie viel fremdenfeindlicher Hass inzwischen in Kommentaren gestattet ist, ob gegen Linke im Land, gegen die EU, gegen die USA, gegen Fremdes einwirken in unserem Land, macht mir grosse Sorge. Wer wirklich alle Beiträge, Informationen, Artikel, Äusserungen von SVP Politikern, Volksmeinungen in Facebook etc. gelesen, sogar gesammelt hat, muss einfach erschrecken oder dieser Entwicklung positiv gesinnt sein. Das könnte eine Talfahrt werden, Die nicht nur Not, sondern auch blutige Auseinandersetzungen kosten könnte. Unser Wohlstand ist kein ewiger Garant, lassen wir ihn verwahrlosen, dann kann nur noch unsere Geldelite Flucht ergreifen und dazu dürften doch auch unsere SVP gehören.

    • Heinz Vogler sagt:

      @Bossert – Ihren abstrusen Verschwörungstheorien kann man leider nur noch mit knallharten Fakten entgegenwirken. SVP = Pöse. Linke = Gut. Und fertig ist das Weltbild der Intelligenzia. Suchen Sie bitte in den gängigen Nachschlagewerken nach dem Begriff ASYL. Dann versuchen Sie ansatzweise die Gemeinsamkeiten mit der Schweizer Asylpolitik zu finden. Es sind im Moment durch die UNO geschätzte 50 Mio. Menschen auf der Flucht. Laut Ihrem Statement hätten diese Menschen alle ein Recht auf ein ordentliches Asylverfahren in der Schweiz. Wohl bekomms!

      Statistiken brauche ich keine, mir reicht es Zürich mit offenen Augen zu sehen. Und da sehe ich jedesmal zu Ferienbeginn allerlei an Leib und Leben bedrohte Menschen, die Carweise in ihre Heimat fahren, um da ihre wohlverdienten Ferien zu verbringen.

      • Peter Lang sagt:

        ‘Statisken brauche ich keine…’ So geht das bei den Bildungsfernen und schon ist das Weltbild fertig gezimmert. Sehr aufschlussreich, Herr Vogler, zumal Sie unter den Blinden der Einäugige zu sein scheinen. Grammatikalisch zumindest….

      • Hans Jung sagt:

        Sie entlarven sich selbst, Herr Vogler, mit ihren abgelutschten Plattidüden, Vorurteilen und Vereinfachungen. Haben sie die Carreisenden interviewt? Bestimmt fahren einige nach Syrien, um ihren Erlebnisurlaub zu geniessen. Ich vermisse insolchen Statements jegliche Humanität. Abstruse Verschwörungstheorien kommen übrigens zuhauf von der SVP, in regelmässigen Abständen.

      • Johannes Moser sagt:

        was für Asylanten sehen Sie den in Zürich die Carweise in ihre Heimat fahren? Ich sehe vorallem am Flughafen viele Eidgenossen, die den armen Menschen in ihrem Urlaub in Nordafrika eine reiche, honigfliessende Gesellschaft vorspielen und die Menschen dazu animieren ihr Glück in der Schweiz zu suchen….die glauben wohl, weil gewisse rechtsnationale Schweizer Nationalräte im Iran krawattenbefreit und unrasiert die dortigen Politiker besuchen, dass wir Schweizer den Ausländer und Muslimen freundlich gesinnt sind

    • erwin hasler sagt:

      Sie haben unglücklicherweise mit Ihrer Analyse mitten ins Herz des Problems getroffen. Die SVP will Macht, bildungsfernere Schichten glauben alles und unterstützen das Ausinanderdividieren, das die SVP zur absoluten Macht in diesem Lande führen soll. Die SVP beherrscht die Klaviatur des Hasses und scheut sich nicht, mit Lügen, Unterstellungen, Halbwahrheiten und Drohungen die Schweiz zu zerstören. Danke SVP, Super…

  19. Urs Sempacher sagt:

    die SVP ist in der Asyldebatte unglaubwürdig. Bei der letzten Vakanz hätte der “zweitbeste Bundesrat aller Zeiten” Ueli M. die Möglichkeit gehabt ins EJPD (wegem dem Ancienitätsprinzip) zu wechseln und der Asylpolitik den eigenen Stempel aufzudrücken. Wieso hat er es nicht getan? Weil er vom Scherbenhaufen (im BfM) des “besten Bundesrates aller Zeiten” wusste und sich die Finger nicht verbrennen wollte?

  20. jojosuisse sagt:

    Was die SVP mit dieser Initiative verlangt, ist nichts anderes als die totale Abschaffung des Asylrechts. In keinem Land können Visumspflichtige ein Flugzeug besteigen um in ein Land zu reisen wofür sie ein Visum bräuchten. Da müssten nicht nur die Kontrollorgane am Abflug-Flughafen sondern auch das Personal der Airline bestochen werden.
    Die SVP sollte ehrlich sein und sagen “es können keine Asylgesuche mehr gestellt werden”. Mit der Aussage “nur noch mit dem Flugzeug direkt Einreisende” möchte man der Bevölkerung etwas vormachen was es gar nicht gibt.

    • Verena sagt:

      die Frage ist, wie Visumpflichtige durch 20 Länder reisen können, ohne dort Asyl zu beantragen und dann noch darauf bestehen, in der Schweiz einen Erstantrag zu stellen

  21. Marcel Schmid sagt:

    Vor knapp 2 Wochen hat Frau Sommaruga ohne grossen Klamauk informierte, dass zwischen den Dublin-Staaten über vernünftige Lösungen bezüglich Migrationsproblematik und eine gerechtere Verteilung der Asylsuchenden, z.B. nach Bevölkerungszahl der Staaten diskutiert und verhandelt werde.. und weil die SVP Probleme nur bewirtschaftet anstatt sie zu lösen wurde rasch und mit viel lautem Getöse eine rein populistische Initiativandrohung nachgeschoben.. um ein eventuell positives Verhandlungsresultat später als reinen Erfolg der SVP Droh- und Druckkulisse verkaufen zu können!.. mich erstaunt, dass einige die ziemlich durchsichtige und plumpe immer gleiche Strategie der SVP bis heute nicht durchschaut haben!

    • adam gretener sagt:

      Es gibt eben viele Menschen, die denken, die Politik sei ein Fanclub mit Fahnen schwenken und Schlachtrufen.

      • Heinz Vogler sagt:

        Informiert, diskutiert und verhandelt heisst nicht umgesetzt. – Sommaruga handelt damit offiziell gegen Schweizer Interessen! Schengen/Dublin gehört, zusammen mit der PFZ, neu verhandelt. Die EU kann nicht einerseits die Einhaltung der Verträge mit ihr fordern und andererseits verhandeln wollen. Sollte es aber tatsächlich zu einer gerechteren Verteilung kommen, dürfte das Soll der Schweiz für längere Zeit bereits erfüllt sein. @Gretener – Die gleichen fahnenschwenkenden Fans und gegen Volksentscheide demonstrierende Menschen treffen Sie, jeweils in Schwarz vermummt, auch am 1.Mai. Oder neuerdings sogar an Demos gegen Israel!

        • Marcel Schmid sagt:

          Na ja.. aber nur mit lautem Getöse eine mögliche Initiative mit populistischem Inhalt zu präsentieren, ist schon alleine wegen der Zeitachse weit weg von jeder Diskussion oder Verhandlung, geschweige denn von umsetzbaren Lösungen!.. sondern ganz einfach simple Themenbewirtschaftung!..

        • Tom Maier sagt:

          mit welchem Recht behaupten Sie dass Schengen neu verhandelt werden muss … und dies frecherweise auch noch offiziell als “schweizer Interessen” deklarieren? Eine Abstimmung mit 0.3% gewonnen und gleich das Recht markiert in allen Themen für die Schweiz zu sprechen? ist das Ihr Verständniss von Demokratie?

  22. Max Bader sagt:

    Die Fakten:
    1. Die erste Statistik ist manipulativ. Es müssten die Zahlen der letzten 10-15 Jahren genommen werden. Zudem sieht es aufgrund der Skalierung so aus, als gäbe es in der Schweiz kaum Schwankungen. Zudem ist die Schweiz von einem hohen Niveau gestartet.
    2. Anfangs und Ende der 90er Jahre machte der Anstieg aus geopolitischer Sicht Sinn. Der Balkan liegt vor den Toren der Schweiz. Dies ist heute keinesfalls gegeben, da weder Eritrea noch Syrien oder Sri Lanka in der Nähe der Schweiz liegen. Dazwischen liegen Dutzende völlig sichere Staaten für Flüchtlinge.
    3. Auch diese 0,04 % sind eine sehr hohe Zahl, vor allem wenn man bedenkt, dass nachher noch die Familie kommt und oft auch noch die 2. oder 3. Generation auf Brautschau in die ursprüngliche Heimat geht. Anfangs der 80er Jahre war diese Zahl nicht höher und wir haben in Basel viele Kurden und Türken bekommen. Die Folgen sind bis heute spürbar.
    4. Der Hauptvorwurf an Italien ist nicht mal die mangelnde Rücknahme von “Dublin-Fällen”, sondern dass Italien die Flüchtlinge nicht mal registriert. Dublin muss nicht gekündigt werden. Es geht nur darum, nicht registrierte Flüchtlinge denen man aber die Einreise über z.B. Italien nachweisen kann, nicht mehr ins Asylverfahren aufnimmt, da sie offensichtlich über einen sicheren Drittstaat eingereist sind.

  23. adam gretener sagt:

    Friedli/Bürger: Sie scheinen mich missverstanden zu haben, oder ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Ich meine, die Hysterie der Asyl-Gegner hat nichts mit der Realität zu tun. Null.

    Herr Vogler, als Binnenland kann man natürlich gerne die Rosinen picken und sich der Solidarität mit Greichenland, Italien oder Spanien entziehen. Überrascht mich jetzt nicht.

    • Max Bader sagt:

      Herr Gretener, wir wollen nicht die Rosinen picken, sondern Gerechtigkeit. Die EU-28 hat über 500 Mio Einwohner. Es waren rund 435’000 Asylgesuche. Würden diese gerecht nach der Bevölkerungsanzahl auf die Länder aufgeteilt werden, so hätte die Schweiz rund 7’000 Asylgesuche. Falls dies Frau Sommaruga in Verhandlungen erreicht, so nehmen wir das positiv zur Kenntnis, ansonsten müssen wir selber handeln.

      • Erich Kaufmann sagt:

        Herr Bader, gemessen am Reichtum und Arbeit der CH geht ihre Rechnung aber nicht auf, dazu die SVP dankbaren Ausländer die Steuern hinterziehen und so ihre Heimatländer betrügen. Sie sehen die Diskrepanz oder sie wollen sie einfach nicht wahrhaben.

        • Heinz Vogler sagt:

          @Kaufmann – Wenn 5 Milliardäre in einem armen Land wohnen, würden dann diese Länder auch gemessen am Reichtum Kontingente erhalten? Wie Blind muss man sein, wenn man die Schweiz immer noch Pauschal als Reich bezeichnet? Und wie abwesend erst, wenn man immer noch alte sozialistische Plattitüden aufwärmt!

    • Heinz Weber sagt:

      Italien (das permanent jammert) hat rund 480 Asylgesuche auf 1 Mio. Bürger. Die Schweiz hat rund 2500 Asylgesuche pro 1 Mio Bürger. Ihr Vorwurf an die Schweiz, sie picke Rosinen und das indirekte Verteidigen von Ländern wie Italien entspricht “nicht der Realität, Null.” (um Sie gleich selber zu zitieren).

    • Peter sagt:

      @Gretener: Es geht nicht um Rosinenpickerei, sondern um Einhaltung der Verträge. Viele haben damals dem Dublin-Abkommen zugestimmt, weil sie dachten, na ja, es trifft v.a. die Südeuropäer. Ich dachte zwar, da sei was faul, aber vielleicht sei das Preis, den diese Länder für sonstige Fördergelder zu zahlen haben. Dass man heute – weder aus der Schweiz noch Deutschland – Flüchtlinge nach Griechenland zurückschicken darf, weil die Zustände dort unzumutbar seien (s. Gerichtsurteile), war jenseits meiner Vorstellungskraft. Insofern funktioniert das Dublin-Abkommen überhaupt nicht.

  24. Erich Rieder sagt:

    Die Graphiken sind ja schön und gut, aber letztlich nichtssagend! Sie sind im Kontext mit den Einwohnerzahlen und den Landesflächen zu setzen. Dadurch wird schnell erkenntlich, dass die EU weit im Hintertreffen liegt.
    Es ist höchste Eisenbahn, dass das Volk über Massnahmen bestimmt, da die Regierung tatenlos zusieht. Hier in Basel streunen seit Jahren viele, insbesondere junge Wirtschaftsflüchtlinge herum, welche dealen und ihr Geld auf Kosten unserer Bevölkerung macht.

  25. Michele Müller sagt:

    Ich liebe Statistik! Warum nur hat man absoltue statt relative Zahlen benutzt? Im Verhältnis, oder anders ausgedrückt, pro Kopf hat die Schweiz viel Asylaten und Ausländer als der Rest der EU! Absolut sagt gar nichts aus – genauso wird geschummelt, wenn’s zum Zahlungen geht – einmal BSP, einmal BIP… Wir zahlen zu viel, und haben mehr Asylanten als der Rest von der Europa -Pro Kopf- !

  26. Thomas Stocker sagt:

    Die erste Graphik zeigt, dass die Schweiz pro Einwohner 7,2x mehr Asylbewerber hat als der Durchschnitt der EU-Länder!

  27. gollum sagt:

    Zahlen zu den sog. ‘vorläufig’ Aufgenommenen?
    Habs selber gefunden 2013 warens 22639.
    Und wer war die eine Person aus den USA die Asyl beantragt hat, Snowden?
    Interessant auch die 296 ohne Nationalität, völkerrechtlich gesehen geht das gar nicht (UN Menschenrechte Art. 15).

  28. Reto Dingetschweiler sagt:

    Mir eigentlich egal welche Partei diese Initiative vors Volk bringen will; und auch wer zu seinem eigenen Vorteil jeweils welche Statistiken beizieht – ich mach mir draussen im Leben selber ein Bild und unterstütze jede Möglichkeit, heimatfreundlich abzustimmen.

  29. Beat Scheibli sagt:

    Die SVP lügt wie immer! Und macht damit Stimmung und dank den Rechten hier müsste die Schweiz ein Hort von kaltherzigen Egoisten sein. Ist sie aber nicht, nur weil Blocher & Co den Fremdenhass schüren. Wer dem Gesoxs des rechten Flügels zuhört, muss glauben, dass die Schweiz vor dem Untergang stünde, tut sie ja auch, aber nur moralisch, weil die rechten Brüder den Krieg wollen, Bürger gegen Bürger und dann die Macht übernehmen. Unsere Rechtsschweizer sind chauvinistische Faschisten (Amstutz, das isch e Lugi…) und viele Bürger sind offenbar eingeschüchtert von der rechten Gesinnungsdiktatur. Die SVP ist der grösste Feind der Schweiz, nicht Asylanten, die dem Krieg entfliehen!!!

    • Heinz Vogler sagt:

      Ich bin erstaunt, dass solche Verschwörungstheorien und Beleidigungen veröffentlicht werden, da sie keinesfalls der Netiquette entsprechen!

      • Johannes Moser sagt:

        Herr Vogler Sie gehören eigentlich nicht gerade zur kuscheligen, rechtsnationalen Fraktion. Sind auch nie verlegen um einen nettiqueten Kommentar, vorallem wenn es gegen Ausländer und Sozen geht. Und was teilweise in der Weltwoche veröffentlicht wird will ich lieber nicht kommentieren

      • Beat Scheibli sagt:

        Jedes Mal, wenn die Wahrheit veröffentlicht wird, derselbe Quatsch. Man spielt auf den Mann, nichts aber auch gar nichts verstösst gegen die Netiquette, hier haben nicht Newsnetzredakteure das Sagen, was zu einer ausgewogeneren Weltsicht beitragen kann. Lustig, als ich gestern Ähnliches veröffentlichte, antzwortete mir ein Peter Lang mit folgendem Wortlaut. ‘Dass Ihr diffamierender und beleidigender Kommentar hier erscheint, ist einfach unglaublich! Da wird mit zweierlei Ellen gemessen.’ Dumm nur dass genau diese Argumentation bei rechtspopulistischen Hetz und Hasskommentaren nie zu gelten scheint. Da wird jeder Furz veröffentlicht und Löschungsanträge werden ignoriert. Newsnetz ist rechts unterwandert, hier gilt noch Gedankenfreiheit und nicht Gesinnungsdiktatur. So weit sind wir schon, höchste Zeit, den Braunen den Tarif durchzugeben bevor unser schönes Land in Hass und Krieg untergeht.

      • Marcel Schenker sagt:

        Der vermeintliche Gutmensch Beat Scheibli schimpft und wettert ohne jeglichen Anstand, mit pauschalisierten Falschaussagen und schürt im Prinzip nichts weiter als Hass. Gleichzeitig ist er wohl der Meinung mit seinen Aussagen etwas Gutes zu tun. Verkehrte Welt. Ich meine mich zu erinnern, dass die Pro-Palästina Demonstrationen von grünen und linken Politikern ins Leben gerufen wurden und jetzt auch eine Anzeige wegen Antisemitismus läuft. Mich erstaunt nichts mehr vom politischen Lager links der Mitte.

        • Beat Scheibli sagt:

          Jetzt ersetzen Sie in Ihrem indoktrinierten Weltbild ‘links’ mit ‘rechts’ und schon wird ein Schuh draus. Bildungsferne können offensichtlich ihrer Natur nicht entfliehen, wer nichts weiss, muss alles glauben…. Diese Menschengattung eignet sich hervorragend für die Gesinnungsdiktatur, die rennen, wenn es ihnen befohlen wird, wie die unzähligen Hetz- und Hasstiraden in den verschiedenen Foren ja eindeutig belegen. Der Schlechtmensch Marcel Schenker muss hier offensichtlich seine Funktion erfüllen, auf den Mann spielen und ablenken. Das übliche Prozedere der rechten Brüder, die so gar nichts Schweizerisches mehr haben. Aber wer Krieg will und die Schweiz destabilisieren will ist angewiesen auf folgsame und beeinflussbare Adepten. Mich wundert nichts mehr bei den rechten Schergen!

          • Heinz Vogler sagt:

            @Scheibli – Wenn Sie tatsächlich so denken, müssten Sie es mit der Angst bekommen. Ich prophezeie Ihnen für 2015 einen gewaltigen Rechtsrutsch. Und den haben exakt solche Personen wie Sie zu verantworten! Nur blöd, dass dannzumal allle linken Verschwörungstheorien nicht eintreffen und in der Schweiz wieder zur normalen Politik zurückgefunden wird. Hetzer, Hasser, Verunglimpfer und Säer werden traurig einsehen müssen, dass schlussendlich wieder gilt: Wer zahlt (das Volk), der auch befiehlt (deren Volksvertreter). Dem feudalen Schlendrian mit unseren Steuergeldern wird ein Riegel geschoben! Sie sehen also. Auch ich habe so meine Träume. Nur sind die in meinem hohen Alter längst nicht mehr so Nass wie die Ihren!

      • Mario Monaro sagt:

        Mag sein, aber das ist in etwa der Tonfall, den politische Gegner der SVP seit Jahr und Tag hören müssen.

      • Tom Maier sagt:

        wie man in den Wald schreit, so schallts heraus.
        Man lässt sich halt von den rechten Nationalisten nicht mehr alles gefallen.
        Der Kommentar von Herr Scheibli mag übers Ziel hinweg zu schiessen, aber Ihre Kommentare Herr Vogler sind so weit rechts (und notabene vielmals beleidigend) dass Ihr obiger Beitrag schon fast lustig ist

      • Peter Frick sagt:

        Die SVP besteht doch sonst auch darauf, dass sie die Wahrheit, die reine Wahrheit schreiben darf. Mit Austeilen ist man tüchtig, beim Einstecken ein Sensibelchen.

  30. Erich Kaufmann sagt:

    Wer Kapital mehr schützt als Menschen ist keine Volkspartei sonderten eine BonzenPartei mit Profiteuren Anhang!! Wer sich in den Dienst der Finanz-Mafia stellt und damit Ungerechtigkeiten aufrecht erhalten will muss davon ablenken und andere Schuldige suchen. Wer dazu das mit seiner Stimme bei Wahlen auch noch unterstützt, ist dem Verbrechen näher als die von dieser Partei als Schmarotzer (Ausländer, Invalide, Flüchtlinge und Soz. Bezüge) abgestempelten!

    • Philipp Bürgler sagt:

      Ja Herr Kaufmann, packen Sie noch den Altruismus-Knüppel aus. Wer profitiert denn vom Asylwesen, Hilfsprojekten, Entwicklungshilfen etc.? Machen wir uns nicht vor – unter dem Deckmantel der Menschenhilfe wurde eine riesige Industrie aufgebaut, bei der sehr viele Leute arbeiten und ziemlich gutes Geld verdienen. Mir wäre es eigentlich lieber, dieses Geld würde erst einmal für die Behebung diverser Missstände in unserem Sozialsystem eingesetzt und der Schweizer Bevölkerung zu gute kommen.

      • Dominik Meier sagt:

        Herr Bürgler, und der Vizepräsident welcher Partei hat sein Vermögen damit verdient, Firmen aufzukaufen, auszuverakufen und zu zerschlage, damit unzählige Arbeitsplätze von unzähligen Familienvätern vernichtet und schiebt die Schuld füre deren Arbeitslosigkeit jetzt auf die Ausländer? Kleiner Tipp: Es war ein ganz emsiges Kerlchen.

        • Heinz Vogler sagt:

          @Meier – Ob bei der BaZ oder der EMS. Es wurden Arbeitsplätze erhalten. Auch wenn dafür einige gestrichen werden mussten. Ohne den Vizepräsidenten gäbe es vielleicht beide nicht mehr!

          • Dominik Meier sagt:

            Vogler, ich spreche von den Aktivitäten im Umfeld der BZ Bank… Um die Heuschreckenähnlichen Aufkäufe von unterbewerteten Firmen und deren Ausschlachtung. Die EMS war sehr lange nichts anderes als eine Private Equity Firma mit kleiner Chemie-Sparte.

  31. Sacha Meier sagt:

    Fakten und Zahlen interessieren die meisten SVP-Wähler – die oft aus bildungsfernen Schichten stammen – herzlich wenig. Je mehr Emotionen und Überfremdungsängste geschürt werden, umso sicherer sitzt die Volkspartei im Sattel. Und die Bewirtschaftung der Asyl- und Zuwanderungsfrage gehört zu ihrer Kernkompetenz. In der modernen Politik geht es nun einmal um knallharte Interessen. Um die Interessen der wahren SVP-Klientel (Bauern, Oligopolisten und Generalimporture) durchsetzen so können, muss sie scheinbar auf die Nöte einfachen Volkes eingehen – um überhaupt gewählt zu werden. Genau diese Strategie der Doppelzüngigkeit beherrscht die SVP virtuos.

    • Diego Huber sagt:

      Ich finde Ihren Kommentar bez. bildungsferner Schicht eine absolute Frechheit. Für wen halten Sie sich denn? Als interellektuellen Linken etwa? Ich bin sprachlos ob soviel Arroganz.

      • Moritz Barth sagt:

        Herr Huber, regen sie sich nicht auf. Es ist genauso wie sie es erkennt haben. Herr Meier haltet sich für einen gebildeten und mehr besseren linken. Er steht über dem klassischen “Pöbel” und weiss was gut für Land und Volk ist. Das gemeine Volk dürfte seiner Meinung nach gar nicht abstimmen, denn der ungebildete Bauerntrampel lässt sich von der SVP und vorallem vom Herrliberg total verführen und macht dann alles kaputt.
        Ab soviel Arroganz kann ich nur noch lachen. Danke für die köstliche Blossstellung, Herr Meier. Ich amüsiere mich täglich über die krankhaften SVP- und Blocherhasser, denn es ist ein Zeichen, dass die Absender aus dem letzten Loch pfeiffen.

      • Beat Scheibli sagt:

        Ach wissen Sie, Huber, die rechten Trolle sind sonst gewohnt, einfach Löschungsanträge einzureichen, diesmal funktioniert dies aber nicht, die Gesinnungsdiktatur kann hier nicht soo einfach Unliebsames wieder entfernen lassen. Hier darf man anscheinend noch Meinungen veröffentlichen, die der Wahrheit die Ehre geben und nicht einem hirnrissigen Diktat aus Herrliberg folgen müssen. Danke Herr Brupbacher für den aufschlussreichen Artikel, danke Herr Huber für die regelkonforme eingeübte Antwort…

    • Heinz Vogler sagt:

      @Meier – Schüren Sie mit der unsinnigen Aussage ”die oft aus bildungsfernen Schichten stammen” nicht herzhaft mit? Schweizer mit mindestens 9 Jahren Volksschule als Bildungsfern zu betiteln entbehrt jeder Grundlage. – Zum Thema. Ihnen ist es offensichtlich egal, dass wir trotz den 100 Mio. für Dublin, weitere unzählige Mio. für das Bearbeiten unsinniger Asylgesuche von Wirtschaftsflüchtlingen und die daraus entstehenden Kostenfolgen zu tragen haben? Mir nicht. Wenn die EU nicht über die PFZ verhandeln will, so müssen wir sie mit dem gleichen Recht dazu zwingen, Dublin einzuhalten. Ansonsten können wir alle Verträge mit der EU als Obsolet ansehen. Oder müssen etwa nur wir uns daran halten?

      • Stephan Hess sagt:

        Naja, die vielen Rechtschreibe- und Stilfehler in denTexten von Huber und Barth lassen jedenfalls nicht auf Bildungsnähe schliessen…

      • Dominik Meier sagt:

        Das mit dem Bildungsfern ist ja nicht eine Erfindung von Herr Meier sondern eine erwiesene Tatsache von Wähleranalysen. Und das man mit 9 Jahren obligatorischer Volksschule nicht autmatisch Bildungsnah ist, ist der Verhältnismässigkeit geschuldet.

        • Heinz Vogler sagt:

          @Meier – Sie kennen den Unterschied zwischen Nah und Fern? Dank linker Bildungspolitik sind wir also Bildungsfern. Wohlan in eine düstere Zukunft!

          • Peter Frick sagt:

            Wenn die “rechte” Bildungspolitik, z.B. gegen die Harmonisierung der kantonalen (Kirchturm-)Schulpolitik, sich durchsetzt ist die Zukunft der Schweiz nicht nur düster sondern der Weltuntergang.

    • Knecht Stephan sagt:

      gerade Sie kommen jetzt. jemand der bei jeder Gelegeheit jammert wie unschön mit ihm umgesprungen worden ist, nie aber konkret wird. Sie sind sich schon bewusst dass die Millarden im Asylwesen auch sinnoll und nützlich investiert werden könnet, zb in Sie und ihre Wiedereingliederung (Sie jammern ja immer sie seinen unverschuldet arbeitslos)

  32. Stein Petra sagt:

    Ein herzliches Dankeschön an Herrn Brupacher für die dringend notwendige Versachlichung der ‘Asyldebatte’.

    • L. Büchler sagt:

      Hoffentlich LESEN und VERSTEHEN es alle Stimmberechtigten, auch jene der sogenannten Volkspartei!

  33. Thomas Binder sagt:

    Einen derartigen Faktencheck wünschte ich mir auch betreffend EU. Er würde auch hier (fast) alle Behauptungen der SVP als Lügen entlarven und aufzeigen, dass wir seit den “bilateralen Verträgen”, mit denen es bei uns immer weiter nach oben ging, und erst Recht seit Anbindung des CHF an den Euro, quasi EU-Vollmitglied sind ohne Mitspracherecht.

  34. Roland Feuz sagt:

    was kostet den dieses ganze Spielchen eigentlich ? Da gibt sich der Bund ja bewusst bedeckt und kann nie klare Zahlen nennen. Warum wohl ? Wo sind die Zahlen der Härtefälle die bleiben können und nach paar Jahren “integriert” sind, die Zahlen der vorläufig aufgenommenen, die Zahlen der untergetauchten, der Sans-Papier ? Wo die Kosten der Sozialhilfe wenn ein Flüchtling aufgenommen wird und weiterhin schön vom Staat lebt und die Familie nachholt. Alles Augenwischerei hier, ich unterstütze die Initiative der SVP wenn sie kommt. Die Lügen seit dem Jugoslawienkonflikt reichen mir, die Kollateralschäden in der Schweizer Bevölkerung sind zu hoch.

    • Johannes Moser sagt:

      die Sans-Papier werden dann von SVP-Honorablen für Putzarbeiten eingespannt, natürlich ohne Sozialabgaben zu bezahlen, da diese armen Menschen ja schwarz und meist noch für ein Butterbrot arbeiten. Die SVP ist grösste Heuchlerpartei in diesem Land. Was ihre Initiativen wert sind, sehen Sie ja wie diese Partei ihre eigene MEI umsetzen möchte

  35. Hans Gerber sagt:

    Hat Amstutz eigentlich “nur” Unrecht hat, wenn er uns mit falschen Zahlen zu müllt? Da er die Statistiken des Bundes sehr wohl kennt, ist es viel mehr eine grosse Lüge – ja, er belügt uns ganz offensichtlich und das auf dem Buckel der Ärmsten!

  36. Marlisa Schmid sagt:

    Wie es sich für eine linke Zeitung geziemt, beschönigen Sie den Schlamassel in der Asylpolitik von Sommaruga und verbreiten den Anschein, alles sei gar nicht so schlimm. Andere Medien sprechen von ganz anderen Asylgesuchszahlen, wonach die Schweiz europaweit am meisten Gesuche entgegennehmen muss. Fact ist, dass uns diese Asylpolitik jährlich über 1,5 Milliarden Steuergelder kostet, und dass der Steuerzahler nicht mehr gewillt ist, zigtausende von Scheinasylanten, Wirtschaftsflüchtlingen, Sozialschmarotzern, kriminellen Asylbewerbern, deren Asylgesuch abgelehnt wurde, die sich aber immer noch illegal im Land aufhalten, mit unseren Steuergeldern zu finanzieren. Deshalb ist diese Initiative dringend notwendig, und ich bin überzeugt, dass sie beim Volk sogar eine Chance hätte. Liest man die Kommentare in den verschiedenen Internet-Foren, kann man rasch feststellen, wie sehr es im Volk rumort.

    • Hans Gerber sagt:

      Ach wissen Sie Frau Schmid, wenn die SVP behaupten würde die Sonne geht im Westen auf, würde Sie auch das glauben und vertreten.

    • Stephan Lombris sagt:

      … was habe ich gesagt oder soeben beschrieben, so sicher wie das Amen in der Kirche stösst der Artikel schon auf breite Skepsis im rechten Gefilde, na ja.

    • Gantenbein sagt:

      @M.Schmid, einmal mehr lügt Amstutz unverfroren und Leute wie Sie applaudieren dazu. Bringen Sie doch einfach ihre Zahlen von den andern Medien bevor Sie irgendwelche abstrusen Behauptungen aufstellen.

    • Christoph sagt:

      Jetzt gehen Sie aber der organisierten Propaganda der Parteileitung auf den Leim, die die Foren des Landes mit gefügigen Kommentaren flutet. Die Frage ist, ob Sie auch zu dieser Flut beitragen. So oder so, Ihre Wortwahl “Scheinasylanten, Wirtschaftsflüchtlinge, Sozialschmarotzer, kriminelle Asylbewerbern” ist die typische Art fremdenfeindlicher Stimmungsmache, bei der längst jeder Respekt vor Menschen verloren gegangen ist. Extrem unschweizerisch, würde ich sagen.

      • Heinz Vogler sagt:

        @Christoph – Scheinasylanten, Wirtschaftsflüchtlinge, Sozialschmarotzer und kriminelle Asylbewerbern gibt es nicht. Das sind alles wirre Wortkreationen der SVPler ohne jeglichen Wahrheitsgehalt. Die organisierte Propaganda der superreichen Parteileitung seift sie alle mit Leim der EMS-Chemie ein, und die armen bildungsfernen Soldaten glauben diesen Unsinn auch noch. – Fakt ist aber: Die Initiative macht eigentlich nichts anderes, als die vertraglich festgelegte Umsetzung von Dublin einzufordern. Egal was da oben für Zahlen stehen und wer lügt.

    • Stein Petra sagt:

      Frau Schmid, setzen Sie sich doch bitte mit den Fakten auseinander. Bringen Sie selbst anstelle von pauschalisierenden Behauptungen überprüfbare Fakten in die Diskussion ein. Oder fehlt Ihnen etwas, wenn Sie sich nicht mehr über das Asylwesen echauffieren können?

    • Robert Schuman sagt:

      Mit “anderen Medien” meinen Sie vermutlich die Weltwoche oder irgendein anderes SVP Kontrollwerkzeug. Die öffentliche Meinung ist in der Schweiz mittlerweile so manipuliert, dass die Demokratie gefährdet ist. Die SVP zerstört so die Demokratie zugunsten einer kleinen Gruppe von SVP Funktionären.

    • René Meier sagt:

      Warum rumort es nur in der Schweiz ? Weil gewählte ” Volksvertreter” zudem Firmeneigentümer und Arbeitgeber keine fairen Löhne zahlen, Steuern optimieren, haufenweise Billiglöhner aus dem Ausland holen und dann zu aller Erbärmlichkeit behaupten, dem Volk gehe es wegen diesen Arbeitern und den Asylanten mies. Echt traurig wenn man nicht über genug Intelligenz verfügt und sich so täuschen lässt.

      • Heinz Vogler sagt:

        @Meier – Rund ein Drittel aller Firmen in der Schweiz gehören Ausländern. Sie machen es sich viel zu einfach, indem Sie hier einfach pauschalisieren und die Schweizer AG’s als Sündenböcke anprangern. Faire Löhne wollen Sie? Für Wen? Für die Zuwanderer die unsere Löhne drücken und uns in die Arbeitslosigkeit drängen? Wir wissen, weshalb wir die PFZ ablehnten. Nun ist das Schlamassel, dass uns unsere Intelligenzia mit der altersdiskriminierenden BVG eingebrockt hat, angerichtet. Und wie man sieht, lehnt sie sich sogar jetzt noch gegen uns lösungsorientierte Schweizer auf, und beleidigt uns bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Echt traurig? Das stimmt!

    • Müller Evelyn sagt:

      Frau Schmid, wollen Sie ernsthaft behaupten, die Basler Zeitung im Besitz von Christoph Blocher sei eine linke Zeitung: damit beleidigen Sie sowohl Herrn Blocher wie auch die Linke. Wie mir scheint, spielt es für Sie eh keine Rolle was Fakten darlegen, da Sie Ihr Urteil in rechtspopulistischer SVP Manier ja eh schon für sich gefällt haben.
      Ich hoffe für Sie, dass Sie das Schicksal vieler Asylsuchenden nicht auch eines Tages teilen müssen, denn in der Komfortzone lässt sich einfach Kritik üben.

    • Hans Jung sagt:

      Frau Schmid, ich bin ein sehr guter Steuerzahler, nicht links gedreht, und bezahle einen Teil meiner Steuern sehr gerne für die Betreuung von Asylbewerbern, ich empfinde es als meine Pflicht und Geste für mein Glück. zufällig Schweizer zu sein. Ich bin also als Steuerzahler sehr wohl gewillt, meinen Beitrag auch im Sinne der Menschlichkeit zu leisten, somit verbiete ich Ihnen, mich mit in ihren Kommentar aufzunehmen und mich damit in denselben Topf zu werfen wie Amstutz und Konsorten. Ihre Weltanschauung kann mir für immer gestohlen bleiben.

    • Viktor Knab sagt:

      Leider leider gehören sie scheinbar zu derjenigen Gruppe, die Sacha Meier so treffend beschreibt. Selber muss ich einsehen wie machtlos man gegen Ideologien ist, auch mit konkreten Argumenten, wenn eine gewisse Gruppe anfing zu marschieren. Es verhält sich wie eine Kuh-, oder Schafsherde welche in Panik losgaloppiert. Was mich besonders betroffen mach, sind Frauen wie sie, welche auf der rechten Aussenbahn kommentieren. scheinbar auch in der Geschichte nicht besonders aufgepasst haben, oder möchten sie die selben Machtgefühl zurück!?
      Leider gibt es bei den anderen Parteien keine echten Charakter mehr, die offene Streitgespräche mit ähnlich pointierten Gegen-Argumenten aufwarten. Wie heisst es doch so treffend: Wenn der Teufel versuch die Macht zu übernehmen, bedient er sich den Idealisten um sie zu verwirren, oder?
      Doch leider kann man gegen selbstkritischen Menschen nicht ankommen, welche das Denken, wie hinterfragen aufgegeben haben.

  37. Stephan Lombris sagt:

    Die Volksverschlimmbesserungspartei und deren Vordenker und Vorturner orten natürlich, wie bei Faktenlagen üblich, eine willkürliche Fälschung der Daten und Aussagen und kanzeln es ab als wilde, linke Verschwörung und sicheren Untergang des hiesigen Abendlandes. Hirn brauchen und reflektieren benötigt diese Partei nur für auf die Schenkel oder gegenseitig auf die Schultern zu klopfen, um rhetorisch danach die 75% Restschweiz in die Pfanne hauen zu können. Diese SVVP (bewusst mit 2 V, siehe oben) redet viel, sagt aber nichts.

  38. Die SVP hat seit Jahren die Themenführerschaft inne und dies ist auch dieses mal der Fall! Hierfür braucht es jedoch Zivilcourage – mal sehen was die anderen Parteien daraus machen?

    • Heinz Vogler sagt:

      @Gisler – Sämtliche anderen Parteien werfen wie immer mit Schmutz gegen die SVP. Ansonsten lassen sie alles beim alten.

      • Tom Maier sagt:

        leider haben Sie Recht Herr Vogler, die anderen Parteien bringen wenig Zustande gegen die SVP-Finanzmacht.
        Aber Ihr Gejammer mit dem Schlammwerfen ist schon lustig .. Sie haben ja damit angefangen und praktizieren dies täglich!

      • Hans Schnell sagt:

        Das ist ein bekanntes psychologisches Phänomen. Was man selber tut, lastet man dem Feind an. Projekton heisst das, aber das wollen Sie vermutlich gar nicht wissen, gelle. Selten so geschmunzelt ob einer Schulterklopf-Verbrüderung. Sehr vielsagend…

  39. Christoph sagt:

    Fazit: Amstutz hat im Namen der SVP einmal mehr Stimmung gegen Ausländer gemacht und die Schweizer Bevölkerung in die Irre geführt. Diese Nachricht besitzt allerdings keinen Neuigkeitswert und wird die Rechtsnationalisten nicht abhalten, weiter ihr abgestandenes Süppchen zu kochen, immer und immer und immer wieder. Oder vielleicht doch – nämlich wenn die Stimm- und Wahlbevölkerung diesem Treiben endlich die rote Karte zeigt.

  40. Thomas Binder sagt:

    Genau so muss es laufen: Ihren bösartigen eigennützigen Lügen immer und immer wieder die Fakten entgegen stellen!

    Natürlich muss jedes Asylgesuch genau geprüft werden, dürfen nur wirkliche Flüchtlinge aufgenommen werden, muss der Asylprozess beschleunigt werden und müssen Asylsuchende gemäss Schengen / Dublin in das „Erstland“ zurückgeführt werden. Dies war aber alles möglich mit dem Asylgesetz vor dessen unnötiger Verschärfung 2013. Und es braucht auch jetzt keine weitere Verschärfung sondern die optimale Umsetzung des mehr als ausreichenden Asylgesetzes.

    Wäre die SVP fair, würde sie zugeben, dass es BR Christoph Blocher war, der die Infrastruktur- und personellen Mittel des BfM 2003-2007 ohne Not massivst abgebaut hatte, dass deren Wiederaufbau, insbesondere auch an know-how (nicht jeder Arbeitslose ist geeignet, Asylgesuche zu beurteilen), viel mehr Zeit braucht als deren einfache rasche Zerstörung gebraucht hatte, und dass es BR Ueli Maurer ist, der es bis heute nicht geschafft hat, die von ihm 2011(sic!) dem BfM versprochenen(sic!) zusätzlichen 6000 Bundesunterbringungsplätze bereitzustellen.

    Wäre die SVP fair, würde sie BR Simonetta Sommaruga zugestehen, dass, auch wegen ihrer immer strengeren Durchsetzung von „Schengen / Dublin“ bei unseren Nachbarstaaten, der Bestand Asylsuchender 2013 gegenüber 2012 um einen Viertel abgenommen hat und ihr die Zeit zugestehen, wieder aufzubauen, was die SVP-BR Blocher und Maurer zerstört hatten respektive weiterhin blockieren.

    Anstatt sich endlich einmal selber an der Nase zu nehmen, zuzugeben dass auch sie nur Menschen sind und deshalb auch einmal einen Fehler machen können, präsentiert die SVP in gewohnter Manier Sündenböcke für ihr eigenes Versagen, entwertet diese in ebenso gewohnter Manier gleich noch als „unfähig“ und / oder als „Versager“ um damit ihr eigenes Ego noch weiter zu insufflieren und täubelet, unreif wie ein kleines Kind, nach immer neuen noch schärferen Gesetzen. Und die Medien und das „Volk“ gehen ihnen immer noch auf den Leim anstatt die reifen besonnen konstruktiven Kräfte zu stärken.

    Und, Hand auf’s hoffentlich noch vorhandene Herz: Hat irgendjemand das Recht, über einen Asylbestand in der Schweiz von 30000-40000 zu klagen und müsste nicht jeder fordern, dass wir den überforderten Dublin-Saaten helfen und noch mehr Kriegsflüchtlingen aufnehmen sollten bei einem Asylbestand beispielsweise des Libanon, bei einer 8.4x kleineren Fläche und einem 14.7x kleineren BIP als die Schweiz, von weit über einer Million?

  41. Roland K. Moser sagt:

    In den letzten 20 Jahren sind also ca. 400’000 Asylbewerber in die Schweiz eingereist und während des Jugoslawien-Krieges wurden auch ca. 200’000 Flüchtlingen aufgenommen. Alle sind geblieben und ein Teil davon hat Nachfahren. Inkl. der Eingebürgerten macht der Ausländeranteil mittlerweile 45 % aus.

    Es ist nicht nur Zeit, den Fehler des Asyl- und Flüchtlingswesesen zu stoppen, sondern gar ihn rückgängig zu machen.

    Obige Statistik ist nett, zeigt aber nicht die gesamthaft äusserst destruktiven Folgen der durch das Asyl- und Flüchtlingswesen zusätzlich angeheizten Überbevölkerung.

    Für die Initiative werde ich Unterschriften sammeln und JA stimmen.

    • Felix Rothenbühler sagt:

      Bitte prüfen Sie Ihren Stammbaum. Wenn Sie nicht mindestens 1291 schon Schweizer waren, sind Sie Nachkomme irgendwelcher Ausländer. Bitte schaffen Sie sich dann auch konsequent aus. Danke.

    • LeaG sagt:

      Falsch, wenn die Nachkommen von Eingebürgerten als Ausländer gezählt werden, beträgt der Ausländer anteil ca. 98% und nicht die von ihnen schöngeredeten 45%.
      Beachte auch die Frauen, die oft nicht im Stambaum verzeichnet sind. Meine UrUrgrossvater (der Vater der Mutter meiner Grosmutter väterlicherseits) war Franzose.

    • Roland K. Moser sagt:

      Falsch.

      Wo ich die Grenze ziehe, was als Ausländer gilt und was nicht, ist meine Sache. Meine Grenze liegt halt nicht bei Ihrer.

      Die Grenze der Überbevölkerung einer Volkswirtschaft lege ich dort, wo die eigene Landwirtschaft die eigene Bevölkerung nicht mehr ernähren kann. In der Schweiz sind also 3 Millionen Einwanderer und eingebürgerte Einwanderer überzählig.

      Die Zahlen der Statistik sind schön und sollen beruhigen. Tun sie aber nicht: Meine Augen sagen mir, dass die obigen Statistiken schlichtweg falsch sind. Man kann hingehen wo man will, man wähnt sich in Nordafrika und/oder im Nahen Osten, aber nicht mehr in der Schweiz.

      • Felix Rothenbühler sagt:

        Falsch.

        Wo Sie die Grenze ziehen, interessiert, gelinde gesagt, eigentlich niemanden.

        Ob die Schweiz 4, 7 oder gar 12 Mio. Einwohner ernähren kann, hängt nicht soooo wesentlich davon ab, wie viele Leute essen, sondern insbesondere, was sie essen. Verzichten Sie auf Ihr Steak und schon haben 3 zusätzliche Esser mehr Platz. Über die Landwirtschaft, die Möglichkeiten von Gemüseanbau im Garten statt dem gepützelten Rasen lasse ich mich hier jetzt nicht auch noch aus.

        Immerhin eins muss ich Ihnen lassen: Sie stehen zu Ihrem Egoismus.

        • Roland K. Moser sagt:

          Der Mensch ist ein Allesfresser. Und die schweizer Landwirtschaft kann 5 Millionen Menschen eine gesunde Ernährung garantieren. Die Schweiz ist also tatsächlich überbevölkert. Wenn Sie sich ungesund ernähren wollen, steht Ihnen das frei. Und jemandem vorzuschreiben, er habe sich ungesund zu ernähren, steht Ihnen nicht zu.

          Pro Tag treffen Lebensmittelhilfslieferungen für 3 Millionen Menschen in der Schweiz ein, was 40 % der Bevölkerung sind. Genau deshalb ist die Schweiz um 3 Millionen Menschen überbevölkert.

          Und genau deshalb ist das Asyl- und Flüchtlingswesen rückwirkend auf 1980 ausser Kraft zu setzen.

      • .LeaG sagt:

        Das ist schlicht unseriös! Zuerst legen sie eine klare und nachvollziehbare Defininition von Ausländer dar. Nach dem ich sie darauf hinweise, dass sie vergessen haben die weibliche einwanderer berücksichtigen gilt Ihre Ursprungsdefinition plötzlich nicht mehr?
        Vermutlich wollen sie dadurch nur verschleiern, dass Sie selbst kein echter Schweizer sind. Wie viele Ihrer Vorfahren waren 1291 Eidgenossen? Vermutlich keine.
        Ich gehe sogar davon aus, dass Sie erst nach 1848 eingewandert sind.

      • Dominik Meier sagt:

        Man kann hingehen wo man will.. ob jetzt Ferien in der Türkei, in Tunesien oder Ägypten…. man wähnt sich immer in Nordafrika oder/und im Nahen Osten.

        Ernsthaft: Wo wohnen Sie, dass sie sich so vorkommen? Wo verkehren Sie? Ich komme mir sehr selten fremd vor im eigenen Land. Besonders in diesem Land, dass vom miteinander der Kulturen lebt und schon immer gelebt hat. Dass selber schon lange Einwanderungsland ist, früher aber selber viele Schweizer “Ausländer” in fremde Länder Entsandt hat.

        Ihre folkloristische Vorstellung von einer Trennlinie zwischen Schweizern, Auslandschweizern, Schweiz-Ausländern und was es noch alles gibt ist wahnwitzig und willkürlich. Aber das scheint sie ja nur sehr wenig zu stören. Ich denke Sie sind zufrieden mit sich und Ihrer Weltsicht aber können so trotzdem nie glücklich werden. Daher gilt Ihnen auch nicht mein Spott, sondern lediglich mein Mitleid.

      • LeaG sagt:

        Das ist schlicht unseriös!
        Zuerst legen sie eine klare und nachvollziehbare Defininition von Ausländer dar. Nach dem ich sie darauf hinweise, dass sie vergessen haben die weiblichen Einwanderer berücksichtigen gilt Ihre Ursprungsdefinition plötzlich nicht mehr.
        Vermutlich wollen sie dadurch nur verschleiern, dass Sie selbst kein echter Schweizer sind. Wie viele Ihrer Vorfahren waren 1291 Eidgenossen? Vermutlich keine. Ich gehe sogar davon aus, dass Sie erst nach 1848 eingewandert sind.

  42. adam gretener sagt:

    Jetzt bin ich mal gespannt, welche Ausflüchte unsere Berufshysteriker aus dem Ärmel zaubern werden.

    • Friedli Dominik sagt:

      Nun Herr Gretener, einem über Jahren indoktriniertem Menschen wie sie in den Foren herdenweise auftreten, bedeuten harte Fakten nur eines, nämlich eine Verschwörung seitens der Linken und der satanischen Regierung. Soweit sind wir gekommen dass Menschen welche durch ihr Stimmrecht auch darüber mitentscheiden wie es mit unserem Land weitergeht, sich einzig und alleine durch Prinzip und nicht Logik steuern lassen. Ich habe mir schon immer gefragt; ich lebe doch in der gleichen Schweiz wie all die Vollzeitalarmisten in den besagten Foren, wieso also betrachte gerade ich das ganze Problem nicht gleichgültig aber gelassener als all jene um mich herum? Bin ich blind, blöd, ignorant oder bin ich in Sozi oder ein Heimatmüder? NEIN, ich bin einfach nicht paranoid!

    • Philipp Bürgler sagt:

      Fragt sich welche Ausflüchte Sie meinen. Einfach mal die Grafik mit den Asylgesuchen studieren, die bis 1970 zurück reicht. Selbst wenn man die Gesuche aufgrund geopolitischer Ereignisse ausser Acht lässt, liegen die Zahlen im Schnitt zwei bis zehn Mal höher als vor etwas über 30 Jahren. Wenn man dann noch beachtet, wie tief offenbar die Anerkennungsquote ist, ja da frage ich mich schon, ob der ganze Aufwand den wir hier für nicht gerechtfertigte Gesuche betreiben, nicht von Beginn an reduziert werden kann.
      PS: Solche Fakten-Checks würde ich mir auch für Linke anliegen wünschen, aber die sind wohl nicht so gut messbar…

    • Heinz Vogler sagt:

      @Gretener – Wieso Hysteriker? Die Teilnahme der Schweiz an Schengen/Dublin kostet jährlich rund 100 Mio. Franken, also 14x mehr, als vor der Abstimmung versprochen wurde (7,4 Millionen Franken). Und was haben wir davon? Nichts. Würde Dublin rigoros umgesetzt, so wie das die EU von uns für die PFZ verlangt, müssten die Asylgesuche nahezu Null betragen. Ich habe dabei nichts gegen Asyl. Aber nur für echte Asylbewerber aus Kriegsgebieten und nicht für an uns durchgereichte Wirtschaftsflüchtlinge. Schmeissen Sie wirklich so gerne mit nicht selbstverdientem Geld um sich?

      • Knecht Stephan sagt:

        Logisch, das ist der Wirtschaftskreislauf des Herrn Gretener. Staat-Lohn Gretener-Steuern Gretener- Lohn Gretener.
        Das perpetuum Mobile der Steuergelder und der Herr Gretener strampelt felissig irgendwo dass die Kohle weiter fliesst. Nur wer von diesem System profitiert kann ernsthaft hinter diesem Fass ohne Boden stehen. Missbrauch hin oder her.