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Die strengsten Einbürgerer Europas

Von Luca De Carli, 29. Mai 2014 148 Kommentare »
Nirgendwo in Europa müssen Ausländer länger auf den Pass warten als in der Schweiz. Den Plänen des Bundesrats, dies zu ändern, droht der Absturz. Eine Analyse der europäischen Einbürgerungszahlen.

In der Sommersession, die nächste Woche beginnt, befasst sich das Parlament zum dritten und letzten Mal mit der Totalrevision des Bürgerrechtsgesetzes. Die Räte sind sich in den entscheidenden Punkten komplett uneinig. Ein Totalabsturz des Mammutprojekts, das das Gesetz aus dem Jahr 1952 den heutigen Gegebenheiten in der Schweiz hätte anpassen sollen, zeichnet sich ab.

Damit dürfte in der Schweiz auf Jahre hinaus in Sachen Einbürgerung alles beim Alten bleiben. Die Voraussetzungen für eine ordentliche Einbürgerung sind heute die strengsten in Europa. Dies zeigt ein Vergleich der verschiedenen nationalen Gesetze, den das europäische Hochschulinstitut vorgenommen hat.

Zwölf Jahre muss ein Ausländer, der als Erwachsener eingewandert ist, heute warten, bis er in der Schweiz einen Einbürgerungsantrag stellen kann. So lange wie in keinem anderen europäischen Land. Die meisten grossen europäischen Einwanderungsländer haben heute für den Standardfall eine Frist von nur fünf Jahren. In der Schweiz machen ordentliche Einbürgerungen rund drei Viertel aller Fälle aus. Der Bundesrat wollte mit der Reform für diese Fälle die Wartefrist auf acht Jahre senken.

Zwar kennt die Schweiz für bestimmte Personengruppen Erleichterungen. Für Jugendliche zählen zum Beispiel die Aufenthaltsjahre zwischen dem 10. und 20. Lebensjahr doppelt, Ehepartner von Schweizern können nach drei Jahren Ehe und insgesamt fünf Aufenthaltsjahren einen Antrag stellen. Der Vergleich des europäischen Hochschulinstituts zeigt aber, dass auch hier die Schweizer Regelungen zu den strengeren gehören. Hinzu kommen weitere Vorgaben auf kantonaler und kommunaler Ebene, die vom Institut erst gar nicht erfasst werden – etwa bezüglich der Kenntnis einer Landessprache. Auf kantonaler und kommunaler Ebene gibt es in den letzten Jahren zudem eine Tendenz zu höheren Anforderungen.

Knapp im europäischen Mittelfeld

Auf den ersten Blick scheinen die Auswirkungen des strengsten europäischen Bürgerrechtsgesetzes nicht gross. In absoluten Zahlen gehört die kleine Schweiz zu den zehn grössten Einbürgerungsländern in Europa. Die aktuellsten Vergleichszahlen der EU-Statistikbehörde Eurostat stammen aus dem Jahr 2012 und wurden vor wenigen Wochen veröffentlicht.

Aussagekräftiger ist ein Vergleich der Einbürgerungsziffer, also die Anzahl Einbürgerungen im Verhältnis zur ständigen ausländischen Wohnbevölkerung eines Landes:

Mit einem Wert von 1,8 Einbürgerungen auf 100 Ausländer liegt die Schweiz unter dem europäischen Schnitt. Die meisten anderen grossen Einbürgerungsländer liegen vor der Schweiz. Schweden zum Beispiel hat einen viermal so hohen Wert, das grösste Einbürgerungsland Grossbritannien einen doppelt so hohen. Daten des Bundesamt für Statistik zeigen zudem, dass die Schweizer Einbürgerungsziffer in den letzten Jahren gesunken ist. 2006 lag sie bei 3 Prozent, vor den 1990er-Jahren jedoch meist bei 1 Prozent.

Ein Spezialfall in dieser Rangliste ist Ungarn, das den mit Abstand höchsten Wert aufweist. Hier zeigen sich die Auswirkungen einer politisch motivierten Einbürgerungspraxis. 2011 trat eine vereinfachte Einbürgerung in Kraft. Seither hat rund eine halbe Million Menschen aus Gebieten, die vor dem Trianonvertrag von 1920 zu Gross-Ungarn gehörten, einen Antrag gestellt.

Sinkendes Interesse am roten Pass

Klar über dem europäischen Durchschnitt liegt die Schweiz hingegen, wenn die Zahl der Einbürgerung ins Verhältnis zur Gesamtbevölkerung gesetzt wird:

Ohne dass entscheidende Anpassungen am Bürgerrechtsgesetz vorgenommen worden wären, sinkt allerdings die Zahl der Einbürgerungen in der Schweiz seit Jahren. Der Allzeitrekord war im Jahr 2006 mit über 46’000 Einbürgerungen erreicht worden. 2013 waren es noch knapp 34’000.

Dieser Rückgang hat auch mit einem sinkenden Interesse der ausländischen Bevölkerung am roten Pass zu tun. Die Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen hatte 2012 eine Schätzung veröffentlicht, wonach in der Schweiz rund 900’000 Ausländer leben, die die Anforderungen für eine Einbürgerung eigentlich längst erfüllen.

Dass Anpassungen im Bürgerrechtsgesetz diese Entwicklung aber durchaus beeinflussen können, zeigen die historischen Einbürgerungsdaten des Bundesamts für Statistik. 1992 zum Beispiel erlaubte die Schweiz die doppelte und mehrfache Staatsangehörigkeit. In den Folgejahren vervierfachte sich die Zahl der Einbürgerungen. Gleichzeitig wurde die Regel abgeschafft, dass eine Ausländerin bei der Heirat mit einem Schweizer automatisch dessen Bürgerrecht erhält. Seither gibt es für ausländische Partnerinnen und Partner die erleichterte Einbürgerung.

Noch weiter zurück, im Jahr 1978, erhielten Kinder von Schweizerinnen, die mit einem Ausländer verheiratet waren, rückwirkend automatisch die  Staatsbürgerschaft der Mutter. In der Grafik ist die Gesetzesänderung sichtbar im kurzfristigen markanten Anstieg in diesem Jahr.

148 Kommentare zu “Die strengsten Einbürgerer Europas”

  1. Angelo sagt:

    Bin seit Geburt, bald 50 Jahren in der Schweiz. Privat, sowie Beruflich voll intergriert. Behersche die Sprache schriftlich und mündlich. Vor einigen Monaten entschied ich mich das Einbürgerungsgesuch einzureichen. Ich bin abgelehnt worden.
    Wenn man bedenkt wen man in den vergangenen Jahren allen einen roten Pass überreicht hat, frage ich mich was nützen heute die höheren Hürden?
    Ich bin froh, keinen roten Pass zu besitzen.

  2. Armando sagt:

    Meine Ehefrau ist Ausländerin und hat die erleichterte Einbürgerung beantragt. Nach Einreichung sämtlicher umfangreicher Unterlagen kam die Standardantwort des BfM: “Sie müssen mit einer Bearbeitungszeit von mind. einem Jahr rechnen.” Seither haben wir vom BfM nichts mehr gehört. Das sagt doch schon genug: Eigentlich sind Sie unerwünscht.

  3. max bernard sagt:

    Zahlen lassen sich zu Allem und Jedem in Relation setzen. Das ist ja auch die Krux jeder Statistik und macht diese für jedwede Manipulation nutzbar.
    Will ich beweisen, dass die Schweiz betreffend Einbürgerungen führend ist, so brauche ich diese nur in Relation zur Einwohnerzahl zu setzen und schon gehört die Schweiz zu den Spitzenreitern in Sachen Einwanderung. Will ich das Gegenteil beweisen, so setze ich die Anzahl der Einbürgerungen in Relation zur Anzahl der hier lebenden Ausländer und Schwups landet die Schweiz weit hinten.
    In Wirklichkeit sind beide Relationen wenig aussagekräftig. So unterschlägt z. B. die Bezugsgrösse der hier lebenden Ausländer die Tatsache, dass viele von diesen gar nicht eingebürgert werden wollen. Wenn z. B. 90% der Ausländer nicht eingebürgert werden wollen, dann ist eine Einbürgerungsrate von 10% das Maximum, da alle die wollen eingebürgert werden. Wenn jedoch nur 10% der Ausländer nicht eingebürgert werden wollen, dann ist selbige Einbürgerungsrate von 10% relativ wenig.

  4. max bernard sagt:

    Die hier angeführten Kriterien betr. Beurteilung der Einbürgerungspraxis als streng oder auch nicht halte ich nicht für besonders objektiv. Ob ein Ausländer 12 statt 8 Jahre in der Schweiz gelebt haben muss um einen Einbürgerungsantrag stellen zu können, kostete diesen keine Anstrengung, weshalb diesbezüglich die Wertung “streng” m. E. auch nicht angebracht ist.
    Von strengen Kriterien kann man nur reden, wenn diese wirklich schwer zu erfüllen sind. So z. B., wenn Deutschland bis vor Kurzem nur in Ausnahmefällen die doppelte Staatsbürgerschaft zuliess – was in der Untersuchung als Kriterium überhaupt nicht vorkommt -, dann ist dies für viele Ausländer, die auf ihre bisherige Staatsbürgerschaft nicht verzichten wollen, ein unüberwindliches Hindernis. Da hilft selbst eine ansonsten grosszügig gehandhabte Einbürgerungspraxis nicht weiter.

    Kenntnisse in Sprache, Kultur, Geschichte etc. sowie eine gelungene Integration mit Übereinstimmung in den relevanten gesellschaftlichen Werten sind doch selbstverständliche Voraussetzungen für eine Einbürgerung und somit auch keine schwierigen Kriterien. Staatsbürger zu werden setzt nun mal ein wenig mehr voraus als nur irgendwie einige Jahre in einem Lande verbracht zu haben – und das ist auch richtig so!

  5. Alejandro Galan sagt:

    Seien wir ehrlich, aber keine vernünftige Analyse erklären lässt, wie es möglich ist, Leute einzubürgern, die kein Landessprache weder sprechen noch schreiben können. Welche sind diese Beamten, die solche Einbürgerungen erlauben und nach welchen Kriterien sie handeln?

  6. Thomas Maurer sagt:

    Die Schweiz soll die strengsten Einbürgerungkriterien in Europa haben? So ein Quatsch! Wenn man sieht, was da so alles eingebürgert wird (v.a. an “erleichterten” Einbürgerungen): ohne Sprachkenntnisse, vorbestraft, fürsorgeabhängig, islamistisch, ohne jeglichen Bezug zur Schweiz (vgl. einschlägige Bundesgerichtsurteile) kann man diesen Artikel nur als linke Polemik auffassen. Wer wirklich knallharte Einbürgerungsbedingungen hat, ist Dänemark. Aber das passt ja nicht in’s linke Weltbild.

  7. Emilio sagt:

    ich habe berufsbedingt in vielen europäischen Staaten gelebt, aber soviel Fremdenfeindlichkeit wie in der Schweiz, habe ich keinem Land erlebt

    • Harry Stocker sagt:

      Kein anderes Land hat halt einen solch hohen Ausländeranteil, obwohl die Schweiz pro Einwohner 6x mehr Ausländer einbürgert als Deutschland.

      • hans sagt:

        Die Schweizer sind in Europa unerreicht die grössten Fremdenfeinde. Sie haben die am besten integrierten Ausländer, 900k könnten heute eingebürgert werden und trotzdem sind die Foren voll von Femdenhass

    • max bernard sagt:

      Ich habe den Grossteil meines Lebens im Ausland verbracht (über 30 J.) – GB, D und F – und kann von daher Ihre Meinung betr. Ausländerfeindlichkeit in der Schweiz überhaupt nicht teilen. Im Gegenteil! Übergriffe gegen Ausländer kommen in der Schweiz im Unterschied z. B. zu Deutschland so gut wie gar nicht vor, obwohl der Ausländeranteil hierzulande mehr als doppelt so hoch ist. Zumeist kommt es auf die gesellschaftliche Sphäre an in der man sich bewegt um mit Ausländerfeindlichkeit konfrontiert zu werden oder auch nicht.

  8. Blanche Wu sagt:

    Naja. Wenn man am Flughafen steht und jemand mit CH-Pass sieht, welcher kaum Deutsch kann oder eine der vier Landessprache beherrscht, sehe ich nicht, dass wir zu hart sind im Einbürgern. Eher zu lasch. Ich kenne Personal am Flughafen in Zürich und wenn man sich zu wundern beginnt, wer alles einen CH-Pass hat, man ihn aber mit Englisch ansprechen muss…dann ist wohl nicht alles in Ordnung. Zur Einbürgerung sehe ich als Muss Kriterium, dass eine der vier Landessprachen soweit beherrscht wird, dass man nicht auf eine andere Sprache (Englisch) ausweichen muss. Wer diese Sprachkompetenz nicht mitbringt, der kriegt den Pass nicht. Ganz einfach. Über die Sprache führt die Integration. Wer nicht versteht was in seinem Umfeld abläuft, der wird sich auch nie richtig heimisch und integriert fühlen und kann sich nicht am sozialen Leben beteiligen.

  9. s.frie sagt:

    stimmt alles nciht: das ganze ist katonal , ja sogar gemeindemässig geregelt. im tessin schmeisst man den leute nebenbei bei der gemeindeversammlung den pass nach. im aargau , gibts “gesinnungsverhöre”. wenn man meint ,andere länder machen’s einfacher : sicher wäre man (früher) moralisch genötigt gewesen in den usa nach 5jahren anwesenheit den pass zu beantragen…was aber verlangt an geschichts- und sprachkenntnissen, ist unvergleichlich aufwendig(er) wie hier.

  10. Voser Ruedi sagt:

    Es ist gut so, wie es ist oder wollen wir bei der Wartezeit zur Einbürgerung auch Weltmeister werden wie bei der Zuwanderung?

  11. Anreas Notter sagt:

    Hmm.. Effektiv unterscheidet sich das nach Staat. In meinem Fall auf alle Fälle sinds 10-12 Jahre.

  12. Thomas kraus sagt:

    Ich finde es nur stossend dass jemand der zwar unseren dialekt spricht und versteht, aber im hochdeutsch schriftlich probleme hat, nicht mal die C niederlassung bekommt!

  13. max bernard sagt:

    Wenn Staaten wie Deutschland und Frankreich, die für ihre liberale Einbürgerungspolitik gelobt werden, gerade mal 3,4 x bzw. 2,9 x mehr Ausländer einbürgern obwohl diese 10 x bzw. 7,5 x mehr Einwohner als die Schweiz zählen, dann ist es doch absurd von einer strengen schweizerischen Einbürgerungspolitik zu sprechen. Wenn man schon Vergleiche anstellt, dann bitte nicht zwischen Äpfel und Birnen. Die einzige aussagekräftige Statistik ist die der Einbürgerungen pro 100 Einwohner und da steht die Schweiz mit dem 4. Platz und 4 x so vielen Einbürgerungen wie Deutschland und Frankreich sehr gut da.
    Apropos Europa (s. o.): Sind hier Russland etc. auch enthalten oder wird wieder mal dem EU-Grössenwahn das Wort geredet?

    • Thomas Müller sagt:

      Die “Strenge” der Einbürgerungspolitik hat erst einmal nichts mit der Anzahl der tatsächlich Eingebürgerten zu tun, sondern nur mit den Anforderungen, die Einbürgerungswillige für eine Einbürgerung zu erfüllen haben und ob ein Rechtsanspruch auf Einbürgerung bei Erfüllung dieser Bedingungen besteht oder die Einbürgerung trotzdem abgelehnt werden kann. Da die Schweiz (nicht nur) im europäischen Vergleich, mit die höchsten Anforderungen für eine Einbürgerung stellt, ist es keineswegs absurd von einer strengen Schweizer Einbürgerungspolitik zu sprechen, es entspricht vielmehr den Tatsachen. Das kann man dann gut finden oder auch nicht, aber an der Tatsachse der Strenge kommt man nicht vorbei.

      • max bernard sagt:

        Ob ein Ausländer 12 statt 8 Jahre in der Schweiz gelebt haben muss um einen Einbürgerungsantrag stellen zu können halte ich nicht für ein strengeres Kriterium, da der längere Aufenthalt keine Anstrengung abfordert. Der Ausdruck “streng” wird m. E. in diesem Zusammenhang zu subjektiv bzw. willkürlich gehandhabt. Wenn z. B. Deutschland bis vor Kurzem nur in Ausnahmefällen die doppelte Staatsbürgerschaft zuliess, was in der Untersuchung als Kriterium überhaupt nicht vorkommt, dann ist dies für viele Ausländer, die auf ihre bisherige Staatsbürgerschaft nicht verzichten wollen, ein unüberwindliches Hindernis. Da hilft selbst eine Minifrist von 5 Jahren bis zur Antragsstellung nicht weiter.

  14. Leimgruber sagt:

    Stimmen tut das nicht, unser Land hat in den letzten 10 Jahren so viele eingebürgert wie nie zuvor im Verhältnis zur Bevölkerungszahl.

    • Markus sagt:

      Gefühlt oder gemessen und gerechnet?
      Mir sind Fakten in diesem Zusammenhang lieber

  15. Holbach sagt:

    Bitte nicht übertreiben: “Nirgendwo in Europa müssen Ausländer länger auf den Pass warten als in der Schweiz.” Das Fürstentum Andorra ist in der Liste gar nicht aufgeführt. Zugezogene Ausländer müssen zwanzig Jahre (ununterbrochene Residenz) warten, bevor sie die andorranische Staatsangehörigkeit beantragen können

    • Stefan Meier sagt:

      Andorra aha. Absoluter Trendsetter unter den europäischen Spitzenländern.

  16. Bernard Zappli sagt:

    Die goldene Ananas für den nichtssagendsten Vergleich in dieser “Studie” ist wohl die Gegenüberstellung von ausländischer Bevölkerung vs. Einbürgerungen. Dabei bleibt natürlich bewusst unerwähnt, dass viele Ausländer an einer Einbürgerung gar nicht interessiert sind (Militärpflicht bzw. -ersatzzahlung etc.). Dazu müsste man sich auch minimal mit Geschichte und Sprache befassen. Zu viel für etliche: Sie haben ihren Sportverein, ihre Lokale, ihren Schrebergarten (in Zürich-Altstetten sieht man kaum eine Schweizerfahne, dafür solche aus ganz Europa).

    • Blanche Wu sagt:

      Obwohl dass liegt wohl auch an den CHlern, wenn die nicht einen Schrebergarten wollen und in den Schrebergärten in Altstetten sieht man viele portugiesische und serbische Flaggen und die meisten Landsleute von dort können Deutsch. Jedenfalls so gut, dass man mit ihnen sprechen kann. Ihre Kinder haben sich integriert und gehen anständigen Arbeiten nach. Viele Secondos haben sogar den CH-Pass.

  17. Beat Stutz sagt:

    Na und? Es war schon immer streng und darf ruhig so bleiben. Wir zwingen niemanden zu kommen.

    • Eduardo sagt:

      Wer ist “wir”? Eine kleine Umfrage von mir unter Bekannten und im Büro einer Basler Bank ergab, dass die meisten Schweizer in Wirklichkeit Mischlinge waren, u.a. schweizerisch-ungarisch, schweizerisch-italienisch, schweizerisch-türkisch und vor allem natürlich schweizerisch-deutsch, wobei der deutsche Anteil von einem Viertel bis zu drei Vierteln schwankte. Bezeichnend auch, dass vor allem die Schweizer mit deutschen Wurzeln, offenbar durch ihr geistig beschränktes diskriminierendes Umfeld schwer neurotisiert, teilweise die Urschweizer spielten. Dies ähnlich wie der Herr Blocher, der seine deutsche Abstammung mit der plumpen Gestik und dem krachend-unbeholfenen Schweizerhochdeutsch eines helvetischen Provinzlers zu kaschieren sucht. Kurzum: Nicht nur in Basel und Zürich leben immer mehr Schweizer, die im Grunde nur noch “Schwitzerdütsch” sprechende Attrappen sind und sich bloss einbilden, in Europa etwas ganz Einmaliges, Besonderes zu sein. Man könnte hier übrigens auch die ausländischen Gründer scheinbar urschweizerischer Firmen wie Nestlé (der Deutsche Heinrich Nestle) oder der Swatch Group (der Libanese Nicolas Hayek) aufführen.

      • Antonius sagt:

        Ich bin ganz deiner Meinung.!

      • max bernard sagt:

        Soweit mir bekannt ist haben weder Herr Nestle noch Herr Hayek ihre Firmen von Deutschland bzw. vom Libanon in die Schweiz mitgebracht, sondern diese hier als Schweizer Staatsbürger gegründet. Damit sind diese urschweizerische Firmen – es sei denn man hängt einer Blut- und Bodenideologie an!

  18. Laszlo Arato sagt:

    Nur zwei kleine Details:

    Lichtenstein liegt zwar in Europa, hat aber GAR KEINE Einbürgerung (und auch keine Personenfreizügigkeit). Warum geht das blos immer vergessen?

    Dass Ungarn die meisten Einbürgerungen pro 100 Personen hat (zweite Grafik) liegt NICHT an der Weltoffenheit von Ungarn, sondern daran dass sie seit Jahren ungarisch sprechende und fühlende Personen aus dem benachbarten Ausland wie Slovakei, Ukraine und vor allem Rumänien.

  19. Dani sagt:

    In den zwölf Jahren sollte man eigentlich Spreu von Weizen gut trennen können. Offensichtlich würde die CH dafür vermutlich 100 Jahre benötigen? Dies weil man immer wieder staunen muss, wer so alles eingebürgert wird!

  20. Dupont Urs sagt:

    Die Einbürgerungen auf 100 Ausländer ist völlig irrelevant. Relevant sind:
    – Anzahl Nettozuwanderer pro Jahr auf 100’000 “Ureinwohner” bw.pro km2 besiedlungsfähiger Fläche
    – Anzahl Einbürgerungen pro 100’000 “Ureinwohner”
    Bei diesen entscheidenden Werten wird die Schweiz mit Sicherheit einen Spitzenplatz einnehmen.

  21. Roberto Gloor sagt:

    Unfair, die Schweiz hier mit Ländern zu vergleichen, die Kolonien hatten. Zudem sind v.a. in den letzten Jahren wegen der PFZ viele Leute eingewandert, es ist somit zu befürchten, dass es noch mehr Einbürgerungen geben wird, sobald diese Einwanderungswelle die Karenzdauer hinter sich hat.

  22. Thomas Binder sagt:

    Es ist bei der Einbürgerung nicht anders als beim Kinderkriegen. Jeder Schweizer Depp wird als Schweizer geboren und kann Kinder bekommen, bei Ausländern und Adoptiveltern will man aber bloss die crème de la crème. Wer x Jahre in einem Land wohnhaft ist sollte, samt Familie, automatisch eingebürgert werden, ganz egal ob er ein “guter” oder ein “schlechter” Mensch ist. Kongenital nicht kongenialen Bürgern kann das Bürgerrecht auch nicht entzogen werden.

    • max bernard sagt:

      Nur weil Schweizern die Staatsbürgerschaft nicht entzogen werden kann, ist dies noch lange kein Grund jeden “ausländischen Deppen” einzubürgern, der mit unserem Land nichts am Hut hat (haben will), nur weil er hier – aus welchen Gründen auch immer – schon etliche Jahre lebt (“Schweizer Depp” dürfen Sie schreiben, “ausländischer Depp” hingegen fällt wahrscheinlich wegen Ausländerhetze oder Rassismus durch den Raster der Zensur).
      In Wirklichkeit ist die Dauer des Aufenthaltes das schwächste Kriterium für eine Einbürgerung, weil dieses dem Einbürgerungswilligen überhaupt nichts abfordert in Bezug auf seinen spezifischen Wunsch Schweizer Staatsbürger zu werden. Spezifische Wünsche setzen nun mal spezifische Anforderungen voraus – das ist im Leben überall so!

  23. Eduardo sagt:

    Ohne Schweizerdeutsch gehört man in der alemannischen Schweiz niemals wirklich dazu, da kann man sogar wie ich bereits jahrzehntelang in der Schweiz leben. Leider war ich zu alt, um den Dialekt beim Umzug mit der Familie in die Schweiz noch so natürlich zu lernen, dass es nicht lächerlich klingt. Besonders bitter war, dass Deutsche, Italiener usw., die in der Schweiz geboren wurden, niemals die subtilen bis groben Schikanen und Ablehnungen erfuhren, wie ich sie in der Schule, an der Uni, an diversen Arbeitsstellen und auch bei der Suche nach einer Partnerin erlebte. Kurzum: Ich will den verdammten Schweizerpass – obwohl er mir von der Basler Regierung verschämt und lange, lange nach der Berechtigung dazu angeboten wurde, nicht mehr! Mit meinen beiden Staatsangehörigkeiten (Deutschland und Italien) bin ich bestens bedient, und mit meinem Vermögen werde ich in Deutschland mal sorgenlos leben können, während ich in der extrem teuren Schweiz garantiert zum Sozialfall würde.

    • Peter Richter sagt:

      Lieber Eduardo,
      wir bürgern pro 1 Million Einwohner und pro km2 nahezu am meisten ein.
      Was verlangen Sie noch von uns?

    • max bernard sagt:

      Normalerweise wird die Staatsangehörigkeit einem Ausländer nicht angetragen – weder verschämt noch kurz oder langfristig -, sondern muss von diesem beantragt werden. Das ist auf der Welt überall so.

      Was die von Ihnen erfahrenen Ablehnungen infolge fehlenden Dialektes anbetrifft, so ist dies nur zu bedauern und mit der Dummheit und Borniertheit derjenigen zu erklären, die Ihnen diese entgegen brachten. Ich bedauere dies zutiefst, auch weil ich mit meinem schweizerisch eingefärbten Hochdeutsch in Deutschland die gegenteilige Erfahrung machen durfte. Durchwegs positive Aufnahme, wenn auch in selten vorkommenden Fällen die Charakterisierung meines Hochdeutsch als “putzig” nervte. Schade, dass so wenige Schweizer die Möglichkeit nutzen einige Jahre in Deutschland zu verbringen. Ich bin mir sicher, dass trotz vorhandener Mentalitätsunterschiede das Verhältnis der Schweizer zu den Deutschen deutlich besser und vor allem vorurteilsfreier würde.

    • Thomas Maurer sagt:

      Wenn Sie den “verdammten Schweizerpass” nicht wollen, lieber in Deutschland sorgenfrei leben möchten und mit Ihrer deutschen und italienischen Staatsangehörigkeit “bestens bedient” sind, sollten Sie sich vielleicht schon lieber heute als morgen daran machen, unser Land zu verlassen. Nicht, dass Sie noch wegen der Schweiz ein Magengeschwür bekommen.

  24. Holger Wahl sagt:

    Ich bin selber eingebürgert worden, bin aber der festen Überzeugung, dass 12 Jahre eher die Untergrenze darstellen sollten. Das Bürgerrecht ist nicht einfach ein Verwaltungsakt, und ich habe den Eindruck, dass viele Schweizer sich überhaupt nicht bewusst sind, dass das Bürgerrecht mehr als nur ein Pass ist: es ist eine Verpflichtung. Und was sich hier ebenfalls wenige bewusst sind, ist die Tatsache, dass die Schweiz u.a. deswegen so gut funktioniert, weil Gemeinsinn, die Übernahme von Verantwortung und der Respekt vor der öffentlichen Ordnung einen wesentlich höheren Stellenwert haben als in anderen Ländern. Und das kommt nicht von alleine, sondern muss begriffen und erarbeitet werden. 12 Jahre? In meinen Augen zu wenig. 15 wären besser.

    • max bernard sagt:

      Dem kann ich nur zustimmen! Wobei anzumerken ist, dass das Kriterium der Aufenthaltsdauer noch das anspruchsloseste und nichtssagendste von allen ist.
      Insbesondere zuzustimmen ist Ihrer Feststellung, wonach viele Schweizer heutzutage gar nicht mehr um die Bedeutung der Staatsbürgerschaft und damit auch nicht um die Gründe für den Bestand und Zusammenhalt der “Willensnation” Schweiz wissen. Ginge es nach diesen – dominant vertreten in Politik und Medien! -, so würde sich die Schweiz innert weniger Generationen auflösen, ohne dass diesen die Gründe hierfür überhaupt bewusst wären. Da diese Light-Schweizer, obwohl (noch) in der Minderheit, mittlerweile die massgeblichen Positionen in Politik, Bildung und Medien dominieren, wird die Auflösung der Schweiz meiner Meinung nach trotzdem nur eine Frage der Zeit sein.

  25. Thomas Binder sagt:

    Würden wir einfacher einbürgern, könnten unsere Rechtsnationalen unseren relativ (zu) hohen Ausländeranteil nicht mehr zum Schüren von Xenophobie nutzen. Ergo darf sich nichts verbessern und schon gar nichts gelöst werden.

    • Peter Richter sagt:

      @ Thomas Binder
      Würden wir nicht rekordhoch (pro Einwohner, Pro km2) einbürgern, würde der Ausländeranteil in der Schweiz auf unvorstellbare Werte ansteigen.
      Die Linken könnten die immensen Probleme in unseren Sozialwerken, Schulwesen, Verkehrsinfrastruktur, Kriminalität, zu hohe Mieten, usw. nicht länger mit belanglosen Gründen ablenken.

  26. Alberto La Rocca sagt:

    Da plappern doch einige den hegemonialen Brüsseler Neusprech: Europa besteht aus 45 Ländern, nicht nur aus den 28 Ländern der Union! Und im Übrigen darf jedes souveräne Land selbst festlegen, unter welchen Bedingungen es einbürgern will. Wenn wir immer alles gleich machen wollen, wie die anderen europäischen Länder, können wir gleich den Gaddafi-Plan erfüllen und uns auf die Nachbarländer verteilen, wobei mir für die Deutschschweiz Österreich angenehmer wäre als Anschlussland.

    • Martin sagt:

      Wobei dann auch noch zu fragen wäre, ob es Österreich auch angenehm wäre, den deutschschweizer Teil zu übernehmen. Ich habe da so meine Zweifel.

  27. Alex Wetter sagt:

    eigenartig, dass hier die Anzahl der rissischen Oligarchen / Milliardäre, die Dank ihrem Geld, im Eilverfahren eingebürgert wurden, nicht erwähnt sind – kennt jemand wie viele von diesen Russen nun CH-Bürger sind ?

  28. Heinz sagt:

    Eine Studie für den runden Ordner…. nicht mehr, nicht weniger.

  29. Walter Roth sagt:

    So ein Unsinn dieser Artikel.

    Es gibt wohl kein anderes Land welches 23% Ausländeranteil aufweist.

    Zudem sind sicher weit über 10% der Einwohner eingebürgerte.

    Also welches andere Land weist solche Zahlen auf.

    Zudem ist hierzulande der Doppelpass zugelassen, was eben auch den “nur”….Wirtschaftseinbürgerungen grossen Vorschub leistet. was auch für die unser Land attraktiv macht welche den ganzen tag nur davon reden wie schön es doch “zu Hause” ist.

    • Maik Schaerer sagt:

      Luxemburg hat einen Ausländeranteil von 44,5%, die Schweden liegen nur knapp hinter uns mit 19,6%. Und das, obwohl in beiden Ländern einiges früher eingebürgert wird als bei uns.

      • Peter Richter sagt:

        Maik Schaerer
        Luxemburg ist ein Stadt-Staat und sollte daher eher mit der Stadt Zürich verglichen werden.
        Schweden ist vermutlich der einzige Staat weltweit, welcher annähernd auf Schweizer-Niveau einbürgert.
        Schweden verfügt über enorm viel unbewohntes Land, nicht unbewohnbares Bergland wie in der kleinen Schweiz.
        Schweden ist vergleichbar mit den klassischen Einwanderungsländer, USA, Kanada, Australien, usw.

      • Pierre Aebersold sagt:

        Schweden hat ein Ausländeranteil von gerade mal 6.6 % und NICHT 19.6 % !!!!!

        • max bernard sagt:

          Danke für die Richtigstellung! Manchmal wundert man sich mit welchen Zahlen gewisse Leute um sich schmeissen und fragt sich, ob dies mit Absicht geschieht um mangels Fakten die eigene Position manipulativ zu stärken.

  30. Karl Freiburghaus sagt:

    Wie wärs mal mit einer statistik anzahl ausländer je m2 bewohnbarer fläche … ??? (Nicht ganz ernst gemeint)

  31. R.gomes sagt:

    Für was braucht man ein CH Pass? Ich und meine 3 CH Kinder würde aus Luzern ausgewiesen weil ich aus Alleinerziehende Mütter trotzen mein Arbeit und Unterhalt uns 173 Fr por Monate zu wenig hatte. Sollte meine Kinder Stolz CH sein?

  32. Walter Bossert sagt:

    Die Sache ist doch ganz einfach, wem es hier zu langsam geht, der darf sich ruhig in Luxenburg einbürgern lassen.

  33. Ulrich Schweizer sagt:

    Trotz strengsten Regeln bürgern wir im Vergleich zur Wohnbevölkerung deutlich mehr ein, als der europäische Durchschnitt. Noch krasser würde es aussehen im Verhältnis zur bewohnbaren Fläche. Trotz angeblich seit 1952 nicht geänderter Regeln haben sich die Einbürgerungen vervielfacht. Wir haben auch deutlich über 25% Bewohner in der Schweiz, wo nicht einmal ein Elternteil bei der Geburt Schweizer war. Es wurden auch viele eingebürgert, welche keine Landessprache genügend können.

  34. Markus Schneider sagt:

    Tatsache ist doch, dass es in der Schweiz viel zu holen gibt, deshalb muss zwölf Jahre gewartet werden. Wer will denn das französische doer serbische Bürgerrecht schon haben? Den Ausländern geht es hier in der Schweiz offenbar auch ohne roten Pass bestens, sonst wären wohl nicht soviele hier. Und es kommen ja immer noch mehr!

    • Mark Keller sagt:

      Für viele hier geborene und aufgewachsene Ausländer ist das Einbürgerungsverfahren eine Zumutung. Sie werden als Bittsteller behandelt und müssen einen Seelenstriptease vor der Einbürgerugsbehörde hinlegen. Dies ist eine Demütigung ohne gleichen. Dieses unwürdige Prozedere wollen sich viele hier gebornenen Ausländer nicht antun.

      • Ernesto Flores sagt:

        Na und? Dann sollen sie es halt bleiben lassen, es wird ihnen niemand böse sein.

      • max bernard sagt:

        Wer etwas von jemand anderem will ist immer ein Bittsteller – das gilt nicht nur in Sachen Einbürgerung!

        • Angelo sagt:

          Da stimme ich Ihnen zu. Bin aber nicht einverstanden damit. Ich musste eine schriftliche sowie mündliche Prüfung ablegen.
          Wenn jeder Schweizer auch diese Prüfung mal antreten sollte, wären ca. 90% aller Schweizer Papierlos. Ich wurde nach 50 Jahren Schweiz abgelehnt.

  35. Reto Weber sagt:

    Als ob alleine die Wartefrist ausschlaggebend dafür wäre, ob ein Einbürgerungsverfahren streng ist oder nicht. Da sind ganz andere Parameter wesentlich wichtiger für die Betroffenen, ob sie den Schritt zur Einbürgerung machen oder nicht. Z.B. die Frage, ob man mit der Einbürgerung den alten Pass verliert oder nicht.

  36. Aka sagt:

    1/3 der Schweizer Bevölkerung sind Ausländer (25 %) oder sind nicht hier geboren (8 % Eingebürgerte).
    Die restriktive Einbürgerungspraxis soll beibehalten werden sonst geht unsere Kultur langsam aber sicher verloren.

    • Mark Keller sagt:

      Aka, welche Kultur genau? Diejenige der Appenzeller, der Romand, der Ticinesi, der Lötschentaler, der… DIE Kultur der Schweiz gibt es nicht. Und wieso geht etwas verloren, wenn die hier lebenden Menschen ein anderes Papier haben? Diese Menschen leben seit Jahren und Jahrzehnten hier. Sie sind hier geboren und aufgewachsen. Was also geht verloren, wenn diese Menschen eingebürgert werden?

      • max bernard sagt:

        Wenn diese Menschen unsere grundlegenden Werte teilen, das sind v. a. unsere bürgerlichen Freiheiten, Rechte und Pflichten, unser direktdemokratisches System, unsere Rechtsstaatlichkeit, unser kulturelles Selbstverständnis (Sprachen, Selbstverantwortung, Toleranz etc.), dann geht nichts verloren. Ist dies jedoch nicht der Fall, dann können diese Menschen durch die ihnen verliehenen staatsbürgerlichen Rechte unsere Werte langfristig zerstören indem sie die Ihrigen durchsetzen. Sei dies religiöser Fundamentalismus, Totalitarismus, Intoleranz, soziale Verantwortungslosigkeit etc. pp.
        Aus Ihrem Beitrag wird deutlich, dass Sie nicht das geringste Bewusstsein über die Bedeutung der Staatsbürgerschaft haben. Das Resultat unseres heutigen Ausbildungssystems. Die Staatsbürgerschaft als Aufenthaltsnachweis für 12 oder demnächst 8 Jahre in der Schweiz – Bravo!

    • robert sagt:

      geht schon lange alles den bach runter dank unserer regierung

    • Mario Monaro sagt:

      Hm, zum Thema Schweizer Kultur muss ich immer ein wenig schmunzeln. Nehmen Sie mal weg, was durch das Ausland zu uns gelangt ist (Kartoffeln (Rösti), Mais (Polenta), Kirschen (Kirsch), usw. usf.). Würde man sich konsequent auf die Original Schweizer Kultur berufen, wäre es stinklangweilig in unserem Land – na ja, es blieben die schönen Berge, die waren schon immer hier.

      • Marcel Stierli sagt:

        Richtig Herr Monaro, aber das gilt für ganz Europa. Europa resp. seine jeweiligen Mächte haben sich so ziemlich alles zusammengekramt. Europa selbst gibt ja in vielen Bereichen nicht so viel her.

      • max bernard sagt:

        Na ja, wer einen Kulturbegriff hat, der sich auf einige Speisen und Getränke beschränkt, der kann gut schmunzeln!
        Von politischer, wirtschaftlicher oder Gesellschaftskultur haben Sie wohl noch nie was gehört.

  37. loulou55 sagt:

    In absoluten Zahlen gehört die kleine Schweiz zu den zehn grössten Einbürgerungsländern in Europa.
    Alles klar…!!!
    Aber dann folgt das hier:
    Aussagekräftiger ist ein Vergleich der Einbürgerungsziffer, also die Anzahl Einbürgerungen im Verhältnis zur ständigen ausländischen Wohnbevölkerung eines Landes.
    Hier hält uns mal wieder jemand für bescheuert…..!!!

    • Sergio Padovano sagt:

      Jajajaja…… nur das Soznparadieschen Schweden mit 10 Mio. Bürgern liegt vor der Schweiz, neben GB ( mit 64 Mio.) Grossdeutschland (80) Frankreich (65) Spanien (47) Italien(60) .
      Aber hinter der Schweiz folgen zum Beispiel die Ex-Kolonialstaaten Belgien mit 11 und Niederlande mit 17 Millionen Bürgern.
      Aber wie gehabt, nun werden wieder viele viele liebe Gutmenschen aufjaulen und die pösen Abschotter und Hinterwäldler aufrütteln und bekehren wollen.
      Dazu dienen ja schliesslich auch solche ….hihi…”Statistiken”..und…Recherchen”

      • moser hans sagt:

        naja Padovano stammen wahrscheinlich auch nicht aus dem Schächental.

      • Martin sagt:

        Ach Herr Zimmermann, Ihre abgelutschten, ewig gleichen Worte wie “Sozn…”, “Grossdeutschland”, “Gutmenschen” etc. lassen Sie in der Weltwoche noch unter Ihrem richtigen Namen schreiben, aber auf allen anderen Portalen müssen Sie schon Ihren Namen ändern, damit es noch veröffentlicht wird – wie ärmlich. Leider merkt auch der Tagesanzeiger nicht, daß Sie gegen seine eigenen Regeln verstoßen. Inhaltlich hat Ihr Beitrag eh nichts zu bieten.

  38. Hans Abbühl sagt:

    “Die meisten anderen grossen Einbürgerungsländer liegen vor der Schweiz. Schweden zum Beispiel hat einen viermal so hohen Wert,…” Ja, und Oesterreich zB. hat nicht einmal einen halb so hohen Wert. Und jetzt?

  39. Hartmann sagt:

    Eine weitere Statistik, welche was nicht stimmt. Vor ein paar Wochen wurde in der gleichen Zeitung geschrieben, dass wir fast alle einbürgern. Was soll jetzt diese Hetze? Ich kenne niemanden, der sich einbürgern lassen wollt und nicht durfte. Soviel zur “schwierigen” Einbürgerung. Noch Fragen?

    • Mark Keller sagt:

      Hartmann, das Einbürgerungsprozedere hat sich seit dem Film Die Schweizermacher nicht viel geändert. Mann und Frau müssen sich immer noch diskriminierende und verletzende Fragen gefallen lassen. Und wenn es nicht ins Weltbild passt, dann stimmen die Zahlen der Statistiken nicht. Schön wenn man sich seine Welt so zurecht zimmern kann. Und solche Leute wie Sie nennen sich dann mündige Stimmbürger und dürfen auch noch über Ausländervorlagen und Einbürgerungsgesetze abstimmen!

      • Martin Frey sagt:

        Ihre Aussage stimmt so schon nicht ganz, Hr. Keller. Die Schweizermacher sind tatsächlich Jahrzehnte her, und was damals tatsächlich Realität war ist heute vielerorts Geschichte. Es hängt sehr von der Gemeinde ab, wo sich jemand einbürgern lassen will. Und es mag tatsächlich noch irgendwo Gemeinden geben die noch im “alten Stil” das Einbürgerungsprocedere durchführen. In vielen, oft links regierten Gemeinden jedoch sind die theoretischen Anforderungen eine Farce und es werden Leute durchgewunken die tatsächlich für den Pass in keiner Art und Weise qualifizieren. Dies sollten Sie zur Kenntnis nehmen, denn dies sorgt für Unmut und verstärkt die überhöhte Mystifizierung des Einbürgerungsprozesses der Gegenseite. Sprich es liefert den Leuten, die sowieso niemanden einbürgern möchten, Argumente, anstatt zur Versachlichung beizutragen.

      • Peter Richter sagt:

        @ Mark Keller
        “Die Schweizermacher” war ein ganz übles Propagandafilmchen der linken hochsubventionierten Schweiz-Basher-Clique.
        Der Film hatte mit der Realität (z.B. Einbürgerungsquoten) in der Schweiz nicht viel gemeinsam, hauptsache die Schweiz wieder einmal in die Pfanne gehauen, war damals “en Vogue” bei den international unbedeutenden CH-Kulturschaffenden.
        Mark Keller kann scheinbar auch heute noch, mit jedem die Realität verzerrenden Propaganda-Artikeli (siehe oben), abgeholt werden.

      • Thomas Maurer sagt:

        Herr Keller, schildern Sie doch bitte einmal ganz genau, welche “diskriminierenden” Fragen sich die Einbürgerungswilligen “gefallen lassen müssen”. Wenn Sie schon solche Behauptungen in die Welt setzen, müssten Sie schon konkreter werden.

    • buehler sagt:

      Ich schon.
      Aber, persönliche Erfahrungen sind statistisch nicht sehr relevant.

  40. Marcel Senn sagt:

    Ich als schweizer Auswanderer habe beschlossen, dass ich auch noch den Pass der “Schweiz Südamerikas” machen werde in Uruguay – Wartedfrist 5 Jahre.
    Dieser ist gleichzeitig Mercosur Pass, der erleichterten Aufenthaltsbedingungen in Brasilien, Argentinien, Paraguay, Venzuela, plus noch den 5 assozierten Staaten Peru, Bolivien, Chile; Kolumbien und Ecuador bieten. Allerdings geht die PFZ innerhalb des Mercosur längst nicht soweit wie die EU PFZ, aber es ist bürokratisch sicher wesentlich einfacher sich in einem anderen südamerikanischen Land niederzulassen mit einem Mercosur Pass als mit einem CH Pass – wer die südamerikanische Bürokratie kennt, weiss wovon ich rede.

    • Aka sagt:

      @ M Senn: Für einen Auswanderer interessieren Sie sich überdurchschnittlich viel für die Probleme des Landes welchem Sie vor einiger Zeit den Rücken gekehrt haben.
      Die Schweizer Staatsbürgerschaft ist ein nicht verzichtbares Recht, toll!

      • Marcel Senn sagt:

        Aka: Ich hoffe ja auch, dass ich sobald den Uru-Pass habe (so 2016) mein Interesse an der CH etwas nachlassen wird!
        Als Oekonome liegt mir die Entwicklung der CH immer noch am Herzen und da ich irgendwann auch auf die CH AHV angewiesen sein werde, habe ich auch noch handfeste Interessen! Ich will mir diese nicht von schlechter Politik kaputtmachen lassen und stimme daher auch regelmässig ab.
        Ansonsten gibt es hier sehr viel Swissness – in der Nähe gibt es ein Nueva Helvecia wo schweizer Traditionen ausgiebig gefeiert werden (z.B. 1 August) – viele hier haben schweizer Wurzeln — von dem her bin ich hier der CH näher als Sie denken!

      • Mark Keller sagt:

        Aka, wieso sollte sich ein Auslandschweizer (auch mit Doppelbürgerrecht) nicht für die Schweiz interssieren dürfen? Er darf schliesslich auch wählen und abstimmen.

      • Alberto La Rocca sagt:

        Meine Worte! Ich denke, der Senn ist einer der vielen Auslandschweizer, die allen, die es nicht wissen wollen, erzählt, wie man es besser macht, auch in Uruguay.! Genau das, was wir an einigen “unserer” Expats ebenso “lieben”.

        • Marcel Senn sagt:

          Ach werter Herr La Rocca – wieder mal ein bisschen am gifteln? Sie müssen ja meine Kommentare nicht lesen – selber schuld wenn Sie es tun!
          Ich bin übrigens kein “Expat” – sie verwechseln da was – ich bin Auswanderer! Aber genau so Leute wie Sie haben mir die Lust auf die CH irgendwann genommen und dann bin ich halt gegangen…und tschüss…

        • Thomas Müller sagt:

          Wenn Sie die Meinung eines anderen nicht lesen möchten, dann gehen Sie doch mit gutem Beispiel voran und muten Sie doch zuerst einmal anderen nicht Ihre Meinung zu. Mir jedenfalls ist es wichtig auch Kommentare und Sichtweisen von Auslandsschweizer zu erfahren, denn das sind die Leute, die über den eigenen Tellerrand hinausschauen und eines sicherlich nicht haben, nämlich Angst vor dem oder den Fremden. Zumal, Herr La Rocca, die Herkunft Ihres Namens ja wohl aus Italien und nicht aus dem Tessin stammt, Sie damit sehr wahrscheinlichl selbst von Einwanderen abstammen. Und schliesslich, wie kommen Sie eigentlich dazu durch Ihr “was wir an …… lieben” auch in meinem Namen sich zu äussern?

        • Marcel Stierli sagt:

          Schweizer sind auch das einzige Volk, welches Auswanderer als Nestbeschmutzer anschauen. Fängt schon beim Wort ‘Auslandschweizer’ an und hört bei solch inhaltslosen und verbitterten Kommentaren wie jenem von Herrn La Rocca auf.

      • Marcel Senn sagt:

        Falsch Aka – Bürgerrecht Artikel 42 (BüG) — man kann das Kreuz mit dem Schweizerkreuz auch loswerden, wenn man dieses Kreuz nicht mehr tragen will…

  41. Viktor Markus sagt:

    Was mal bei dieser Statistik außen vor gelassen wird, sind die Einbürgerungen bei eine Heirat mit einem Staatsbürger/In.
    Diese ist meines Wissens in Deutschland bei 3 Jahren.
    Somit wie schon oft öffentliche, wie auch beim Staat den Schweizern gegenüber diskriminierent!.
    Bei der Schengeinführung wurde dies klar von unseren “überlasteten” Verwaltungsbehörde unter alt BR-Blocher übersehen, weil diese schlicht und einfach ihre Arbeit nicht gemacht haben.
    Danach, nach etlichen Reklamationen, hat man die erleichterte Einbürgerung eingeführt, welche noch immer höher ist als diese in Deutschland. Welche jedoch bis schlussendlich zur Ausstellung vom Pass noch immer 1 1/5 vergehen können, je nach Schikane vom Kanton!
    Somit noch immer eine Diskriminierung, bei der Aufenthaltsbewilligung!

    • Bärtschi Kuet sagt:

      Wollten Sie der interessierten Leserschaft etwas mitteilen? Ich für meinen Teil konnte ihren Ausführungen nicht ganz folgen!

    • Mark Keller sagt:

      Schikane vom Kanton? Die erleichterte Einbürgerung bei Ehepartnern läuft ausschliesslich über das Bundesamt für Migration. Die Kantone haben keine Entscheidungsbefugnis. Sie können nur eine Stellungnahme zur Einbürgerung abgeben.

      Ansonsten haben Sie natürlich recht, dass Schweizer mit ausländischen Ehepartnern gegenüber EU-Paaren in der CH benachteiligt werden. Bei der eingetragenen Partnerschaft ist es noch diskriminierender, da wird den Betroffenen nicht mal die erleichterte Einbürgerung zugestanden.

  42. Nationless77 sagt:

    Paradox an dem Ganzen, ist dass ich hier geboren wurde und mich früher einfacher Einbürgern konnte, ja mir wurde sogar die Erlaubnis erteilt, konnte aber die Gebühren nicht bezahlen. Jetzt wo ich Verlustscheine habe, auch wenn diese über 5 Jahre alt werden, muss ich damit rechnen, dass ich mich niemals mehr einbürgern könnte. Es sei ich wechsle den Wohnsitzkanton! Da zeigt sich wie geldgeil und darwinistisch die hiesige Einbürgerungspraxis ist. Will ich wirklich zu einer solchen Gesellschaft gehören? Nein! Leider ist hier meine Heimat und kann mich nicht mit der aufgezwungene Papierheimat Identifizieren! Auch kann ich leider nicht Staatenlos werden, obwohl ich das will!

    • Reto Stadelman sagt:

      Ich bezweifle das Verlustscheine, vor allem wenn sie durch eine Firma entstanden sind, ein lebenslanges Einbürgerungshindernis sind. Viel gravierender ist wohl ihr Unwillen sich mit “so einer Gesellschaft” arangieren zu wollen. Wenn sie von der Thematik etwas Abstand nehmen, werden sie sehen dass ihre Argumentation schwach ist. Ihr Unwille ist das Problem. Und das sie mit Aussagen wie “leider ist hier meine Heimat” nicht gerade punkten, versteht sich hoffentlich von selbst… Ich würde mich freuen wenn sie sich einbürgern und hier “Entwicklungshilfe” in Form von Erfahrungsaustausch mit den z.T. nervtötenden Bünzlis leisten. So aber bringen sie die meisten Schweizer (abgesehen von einigen radikalen Linken) gegen sich auf…

    • Andreas Iseli sagt:

      Die höchsten Kosten entstehen bei der Einbürgerung eines einzelnen Erwachsenen. Sie beträgt Fr. 1’200.- (Bund und Kanton). Jugendliche zwischen 15-25 Jahre zahlen Fr. 600.- (Bund und Kanton). Ich überlasse es jedermann, ob diese Kosten für ein mehrjähriges Verfahren “geldgeil” sind. Ich bin übrigens gerade dabei, mein Anwaltspatent im Kanton Bern zu erwerben. Die Prüfungskosten (nicht etwa die Ausbildungskosten) betragen Fr. 2’000.-. Wie viel ist Ihnen eigentlich der CH-Pass wert? Nicht so viel, denke ich.

      • Mark Keller sagt:

        Andreas Iseli, Sie vergessen die Gemeinde, die Gebühren für Einbürgerungskurse und Tests. Wenn jemand 3000 Franken verdient, dann sind diese Gebühren extrem hoch. Setzen Sie Ihre Prüfungsgebühr ins Verhältnis zum zukünftigen Einkommen ist diese eher Bescheiden.

        Das ganze Prozedere ist für jemanden der hier geboren wurde und aufgewachsen ist eine Demütigung. Nebst den Gebühren wohl der grösste Hinderungsgrund sich einbürgern zu lassen.

      • Armando sagt:

        Wenn das Verfahren mehrjährig ist, rechtfertigt das nicht einen hohen Preis, sondern ist ein schlechter Leistungsausweis der zuständigen Verwaltung, schliesslich ist die Einbürgerung eine einfache Amtshandlung. Wenn ein hochentwickeltes Land für diese Handlung mehrere Jahre benötigt, liegt Rechtsverzögerung und Ineffizienz der Verwaltung vor.

  43. urs markwalder sagt:

    @Giovanni: Das glaube ich ihnen nicht. Wenn sie hier geboren wären, könnten sie besser Deutsch.

    • C Schneider sagt:

      @ urs markwalder: Anscheinend ist die Schweiz mehrsprachig.

    • Ramiro Mcias sagt:

      Höflichkeitsform Grosschreibung, oder? Auch Ausländer

      • Ike Conix sagt:

        Sie haben ja alle Recht. Aber wenn “Pepi Giovanni” kein Faker ist, fresse ich einen Besen. Leider spielen gerade fremdenfeindliche Zeitgenossen immer wieder auf dieser Klaviatur. Das ist schade, denn vielleicht hätten sie gerade auf diesem Gebiet durchaus diskutable Argumente.

      • Sara Brunner sagt:

        @Ramiro Mcias

        Es gibt genug “Vollblutschweizer”, die nicht wissen, dass bei der Höfflichkeitsform eine Grossschreibung verlangt wird.

  44. Yvo Perret sagt:

    Als West-Schweizer finde ich gut, wenn die Voraussetzungen so bleiben wie sie heute sind.

  45. Jakob Sutter sagt:

    Vor kurzem schrieb diese Zeitung noch “Schweiz bei Einbürgerungen an der Spitze” und führte unter diesem Titel weiter aus: “Auf 100 Bewohner der Schweiz gab es 0,6 Einbürgerungen. Mit einigem Abstand folgen Belgien und Schweden mit 0,3 Einbürgerungen pro 100. In Norwegen, Grossbritannien, Frankreich, Spanien und den Niederlanden schwankte die Zahl um 0,2, in Österreich, Deutschland, Dänemark und Italien um 0,1 Prozent pro 100 Einwohner. Dies geht aus einer Studie hervor, die in der neuesten Publikation «demos» des Bundesamtes für Statistik veröffentlicht wurde”. Und nun also sollen wir die strengsten Einbürgerer Europas sein. Jaja. PS: die Schweiz hat in 14 Jahren 500’000 Ausländer eingebürgert (Zahlen BfS).

    • loulou55 sagt:

      Das könnte stimmen nur wird hier die Einbürgerszahl durch Anzahl Ausländer(!) geteilt. Da dieser Anteil bei 24% der Gesamtbevölkerung liegt, sieht das dann weniger aus, als es ist.
      Aufschluss geben die effektiven Zahlen. Ungarn mit seinen 12,8% der grosse Ausreisser hat aber nur ca. 18’400 eingebürgert. Die Schweiz kommt auf stattliche 33’500.
      Auch interessant die letzten 10 Jahre, die CH hatte Zahlen zwischen 35’400 und 46’700, 2012 war somit die niedrigste Rate im 10-Jahresvergleich. Ungarn dagegen lag zwischen 2003-2010 bei 5’200-8’400 Einbürgerungen, erst 2011/2012 wurde eine markante Zunahme registriert, aber immer noch viel weniger als in der CH.
      Diese Prozentzahlen sind absolut nichts wert!

      • Mark Keller sagt:

        Tja, so biegt man sich sein Weltbild zurecht. Absolute Zahlen sind für Vergleiche unbrauchbar. Dafür müssen die Zahlen in Relation gesetzt werden. Nur so lassen sich korrekte Vergleiche ziehen. Das passt aber natürlich gewissen Leuten nicht, weil man dann nicht mehr polemisieren kann.

  46. Andrea Aebi sagt:

    Eine sehr einseitige Sicht von “strenge”. Nimmt man die relativen Zahlen, dann ist die Schweiz bezüglich Einbürgerungen einsam an der Spitze und Deutschland müsste z.B. um dieselben Zahlen zu erreichen jährlich 350’000 Ausländer einbürgern statt wie heute rund 115’000. Auch die Einbürgerungen pro 1000 Ausländer ist mitnichten “aussagekräftiger”. Bei einer solchen Sicht ist ein Land, dass nur 2 Ausländer aufnimmt und 1 Einbürgert “offener und grosszügiger” als ein Land dass 1 Mio. Ausländer hat und 400’000 Einbürgert. Bei dieser Grösse “Einbürgerungen pro 1000 Ausländer” benutzt man relative Zahlen – warum dann aber nimmt man absolute Zahlen bei der oberen Statistik? Damit die Schweiz “nur” auf Rang 10 kommt statt einsam von der Spitze zu thronen?

    • loulou55 sagt:

      …man nennt das Volksverdummung, aber ein paar merken’s auch diesmal wieder…!

  47. Frei Kuno sagt:

    Die sinkende Zahl der Interessenten an einem Schweizerpass ist in meinen Augen relativ einfach zu erklären. Wieso soll ich Schweizer werden, wenn es mir als Nicht-Schweizer besser geht als einem mit rotem Pass. Vielleicht sollten alle mit rotem Pass mal in den Osten auswandern und dann als Asylant wieder zurückkehren. Gratis Zahnarzt, Krankenkasse und und und…
    Schon mal überlegt?

    • Hans Meierhof sagt:

      Nur Nothilfe, Zähne werden gezogen und nicht geflickt, nur die allernötigste medizinische Versorgung, Arbeitsverbot, Unterkunft im Massenschlag in einem Bunker, und zwar oft alle paar Wochen in einem neuen – doch, das Dasein als Asylsuchender ist sicher sehr verlockend in der Schweiz. Herr Frei, vielleicht sollten Sie selbst erst mal mit Überlegen anfangen, bevor Sie weiter so ignoranten unreflektierten Stammtischkäse verbreiten. Mir grausts davor, dass derart vorurteilsbehaftete, uninformierte, hasserfüllte Menschen an der Urne über unsere Zukunft mitentscheiden dürfen.
      Kommen Sie gefälligst Ihrer staatsbürgerlichen Pflicht nach und informieren Sie sich! Was soll die widerwärtige Hetze?

    • Nationless77 sagt:

      Ha ein Grund mehr um hier lang niedergelassene Ausländer und Secondos wie mich zu entrechten. Was bitte sehr bringen Sie für Vorschläge um solche mit CH-Pass besser zu stellen als solche ohne CH-Pass? Eins haben Sie schon erreicht. Die Ausschaffungsinitiative, welche Sie sicher ausweiten wollen. Was sonst?

      • Frei Kuno sagt:

        Keine Hetze, nur so ein Gedanke aber Herr Meierhofer und Nationless77, ihre Antwort überrascht mich nicht im geringsten. Sie strotzt nur so von “Toleranz”.

        • Hans Meierhof sagt:

          Uninformierte Hetze, Frei. Wie Sie solche niedere Polemik als “nur so ein Gedanke” bezeichnen können, entzieht sich mir. Im Übrigen antworte ich mit Fakten – und selbstverständlich haben Sie Fakten nichts entgegenzusetzen. Da noch von “Toleranz” zu faseln, ist der blanke Hohn. Weshalb sollte ich Leuten gegenüber tolerant sein, die hetzerischen Käse verbreiten und damit die Demokratie ruinieren?
          Ich wiederhole mich: Werden Sie endlich zum mündigen Stimmbürger und informieren Sie sich – das ist Ihre Pflicht.

      • Dieter Sprenger sagt:

        Als anständiger Mensch und Rechtschaffener Bürger mit oder ohne Migrationshintergrund würde ich mir keine unnötigen Sorgen machen über die Ausschaffungsinitiative welche nur selbstverschuldete Fehlbare betrifft . Grundsätzlich liegt es an jedem selbst sich dementsprechend zu verhalten ! Wenn schon müssten auch einige unverbesserliche eigene Staatsbürger ausgeschafft werden .

        • Thomas Müller sagt:

          Die Ausschaffungsinitiative ist doch ein Placebo für die einfach Gestrickten, die der Panilkmache der SVP auf den Leim gehen. Tatsächliche Probleme in der Ausländerfrage löst sie in keiner Weise.

          • Dieter Sprenger sagt:

            Nein die Ausschaffungsinitiative ist eine Antwort auf unhaltbare Zustände und zeigt den Weg in die richtige Richtung , wobei der Gegenvorschlag die bessere Lösung wäre ! Zudem entscheidet jeder mit seinem Verhalten selbst ob er sich in die Nesseln setzen will oder nicht !

    • Thomas Maurer sagt:

      Sie vergessen auch noch: Gratis Rechtsanwalt hinauf bis zu den höchsten Instanzen, Gratis Wohnung mit neuer Einrichtung, Gratis Medizinversorgung – ja, so ein Asylant kann sich überall dort bedienen, davon kann ein Einheimischer (Steuerzahler) nur träumen!

  48. Max Bader sagt:

    1. Wird hier nur auf die Wartefrist geachtet. Manche Länder verbieten z.B. den Doppelpass. Vergleiche sind daher schwierig. Zudem haben andere Länder auch viel zu lockere Bestimmungen bei der Einbürgerung.

    2. Die einzige relevante Grösse ist die Anzahl Einbürgerungen pro Einwohner (alle!) in der Schweiz. Die Anzahl Einbürgerung im Verhältnis zur Anzahl Ausländer ist mathematischer Blödsinn.

    3. Die Anzahl Einbürgerungen ist im historischen Vergleich sehr hoch, auch wenn sie minimal gesunken ist, weil die grösste Einbürgerungswelle aus dem Balkan hinter uns ist.

    • Marc Berger sagt:

      1. Was “zu locker ” heisst, bleibt in Ihrem Kommentar schleierhaft.
      2. Nein, das ist kein mathematischer Blödsinn. Es ist interessant zu wissen, ob z.b. 3 oder 80 von 100 Ausländern eingebürgert werden. Es wiederspiegelt wie viele Ausländer sich prozentual einbürgern lassen.
      3. Hier widersprechen Sie sich gleich selbst mit Punkt 2. Die Anzahl Einbürgerungen ist im historischen Vergleich nicht hoch, da a) die Bevölkerung kleiner war b) allgemein weniger migriert wurde.

    • loulou55 sagt:

      Punkt 2 kann man fett, unterstrichen und rot markieren. Diese Darstellung wie oben ist reine Volksverblödung!!!

      • Mark Keller sagt:

        Tja, wenn man mal eine vorgefasste Meinung hat und die Vorurteile in Beton gegossen sind, dann helfen auch logische Argumente nichts.

    • Christian Grilz sagt:

      @Max Bader

      “Die Anzahl Einbürgerung im Verhältnis zur Anzahl Ausländer ist mathematischer Blödsinn”.
      Vielleicht steckt hinter dieser Verhältniszahl doch viel mehr, als Sie, die SVP und Konsorten zugeben wollen:
      Eine tiefe Verhältniszahl zeigt doch, dass die CH nicht willens ist, mit offener Vorgehensweise lange hier ansässige und hier geborene Ausländer zu integrieren.
      Mit einem hohen Ausländeranteil kann man immer und überall jeweils punkten oder polemisieren, das ist schon ein sehr brauchbares Argument für die rechte Ecke.
      Mit über 40 Jahren CH-“Erfahrung” ist mir der Pass nicht mehr wichtig.

      • Max Bader sagt:

        @Christian Grilz: Es geht darum, wenn die Linken immer wieder argumentieren, die hohen Ausländeranteile seien der restriktiven Einbürgerungen verschuldet. Das ist nachweislich falsch. Man sieht das zum einen an der Anzahl der Einbürgerungen pro Einwohner oder auch in den Statistiken der OECD, wo die Schweiz fast ganz vorne ist beim Anteil Migranten.

  49. Feuz sagt:

    Mehrere Punkte, die man auch noch erwähnen sollte:
    * In der Schweiz gibt es keinen Rechtsanspruch auf Einbürgerung. Auch nicht nach 12 Jahren Aufenthalt, tadellosem Leumund und guter Integration. Es ist eine reine Willkürentscheidung. Anders in den meisten anderen Ländern, in denen nach der jeweiligen Dauer bei Erfüllung der Voraussetzungen ein Anspruch auf Einbürgerung besteht.
    * Überlange Bearbeitungszeiten: mindestens 2-3 Jahre für ordentliche Einbürgerung, die zu den 12 Jahren noch dazu kommen.
    * Bei gelegentlichen Umzügen innerhalb der Schweiz, auch solchen, die aus beruflichen Gründen nötig sind, ist die Einbürgerung generell unmöglich, wegen der kantonalen und kommunalen Mindestfristen.
    * Kinder von Ausländern bleiben automatisch Ausländer, auch über mehrere Generationen. Das ist in den meisten Ländern mittlerweile anders, auch in Deutschland, wo zwar die Anzahl der Einbürgerungen niedrig ist (wegen Doppelpass-Verbot), aber die “Einbürgerungen via Geburt” sind eben nicht mir dazu gerechnet.

    Fazit: Die Schweiz hat den Spitzenplatz unter den Integrationsvereitlern

    • Ruedi sagt:

      Da haben sie völlig recht, und die Blocher-Partei weiss dieses Terrain auch zu bewirtschaften. Da wird sich gar nichts ändern, im Gegenteil. Wir sind eben ein “exklusiver” Club, da wird man nicht so rasch Mitglied. Und die SVPler wollen sogar die Doppelbürgerschaft wieder verbieten obschon das nicht kontrollierbar ist.

    • Thomas Müller sagt:

      Ich stimme Ihnen bei Ihren Ausführungen zu, nur in einem Punkt muss ich Ihnen widersprechen. In Deutschland existiert seit einiger Zeit keiin generelles Verbot der doppelten Staatsbürgerschaft mehr, denn zweite (oder dritte) Staatsbürgerschaften mit anderen EU-Ländern oder – jetzt kommts – gar mit der Schweiz, sind im deutschen Staatsbürgerschaftsrecht explizit erlaubt. Zudem existieren Ausnahmeregeln auch für Fälle mit nicht EU-Ländern oder der Schweiz.

  50. Pepi Giovanni sagt:

    Bin italienischer stadtsbürger 26 jahre jung lebe seit 26 jahren in der schweiz. Auch wenn ich ein ausländer bin,bin ich trotz in kantonspital baden geboren.
    Denn roten pass hab ich trotzdem nicht wiso eigentlich? Freundlichen grüssen X

    • Franz Oehler sagt:

      Wieso eigentlich? Weil meine 6-jährige Tochter in einem (geschriebenen) Satz nicht halb so viele Fehler macht wie sie. Und das ist kein Witz….

      • Christoph sagt:

        Naja, Herr Oehler, bei Ihnen ist es mit der Rechtschreibung auch nicht so weit her. Davon abgesehen, was für ein dümmliches Kriterium. Herr Pepi kann sich offenbar verständigen, das reicht völlig aus. Erfahrungsgemäß schreiben etliche Schweizer keineswegs besser, sollen die den Pass abgeben?

      • Nils Lüthi sagt:

        Habe schon viele Kommentare gelesen von gebürtigen Schweizern, in denen es von Fehlern nur so strotzte. Jeder hat seine Stärken und wenn Sie Herr Oehler so gut sind in der deutschen Sprache, dann mag ich Ihnen das gönnen. Machen Sie aber deshalb nicht andere Leute herunter und schon gar nicht in diesem Zusammenhang; sonst müssten wir ja einige der gebürtigen Schweizer und Kommentarschreiber aufgrund ihrer mangelnden Deutschkenntnisse wieder ausbürgern.

    • Özden Cengiz sagt:

      Bin auch im kantonsspital basel geboren meinen roten Pass erst mit 12 oder so bekommen und das auch nur nach Anfrage hätte ich oder meine Eltern nichts beantragt wären wir jetzt auch keine Schweizer.
      Es kommt immer auf deine Eltern an und nicht wo du geboren wurdest.
      Sind deine Eltern Italiener dann bist düs auch wenn du keinen doppelten Pass willst.
      Meine Eltern sind Türken/in und ich habe beide Pässe und bin der Schweiz überaus dankbar meinen türkischen Pass wie auch den Schweizer pass beides zusammen an meinem.herz tragen zu dürfen.

    • Häfliger sagt:

      Weil Sie vermutlich diesen nie beantragt haben und ihre Eltern ebenso.

    • rob sagt:

      Sie können die Einbürgerung in ihrer Wohngemeinde jederzeit beantragen.

      • Armando sagt:

        Falsch. Zuständig ist das Bundesamt für Migration, nicht die Wohngemeinde. Sie sind überhaupt nicht informiert und sollten besser schweigen als hier Unwahrheiten zu verbreiten.

    • Daniel Tannacker sagt:

      Vielleicht weil Sie ihn noch nicht beantragt haben? Wenn Sie seit Geburt in der Schweiz leben, ein ubescholtener und arbeitender Bürger sind, werden Sie den Pass doch bestimmt per sofort bekommen??

    • Ike Conix sagt:

      Ich schätze, Sie heissen eigentlich Hans-Peter, sind schon vor über 700 Jahren auf der Rütliwiese geboren worden und ebenso lange strammer Eidgenosse und erlauben sich, einen primitiven “Scherz” zu machen. Wieso eigentlich? Mit der gebührenden Achtung Ike

    • Reto Stadelman sagt:

      Als Secondo (also Bürger mit ausländischen Eltern) hast du nun mal das Pech nicht automatisch einen Schweizer Pass zu bekommen. So will es unser Gesetz. Diesen zu erlangen dürfte für dich aber nur Formsache sein, so wie für andere die Fahrprüfung. Zwar lästig, aber keine grosse Sache. Mit grösster Wahrscheinlichkeit hast du sogar das Anrecht auf eine erleichterte Einbürgerung. Die Auslandschweizer-Organisation hat einige Interessante Infos zu diesem Thema. Einfach googeln und noch Bürgerrecht eingeben. Einen Link darf ich dir leider nicht geben.
      Die Frage die sich mir eher stellt: Hast du den Pass schon mal beantragt? Ich denke die Antwort zu kennen (Nein). Warum war das für dich keine Priorität? Willst du dich um den Militär-/Zivildienst drücken? (ein beliebtes, aber meiner Meinung nach “unanständiges” Argument) Oder interessiert es dich einfach nicht? Warum war für dich das Schweizer Bürgerrecht bisher so unwichtig?
      Ein Polemiker könnte nun behaupten, dass es dem Schweizer Bürger in diesem Land schlechter geht als Ausländern… Aber glücklicherweise bin ich kein SVP Wähler und würde so etwas nie denken

    • Nationless77 sagt:

      Wieso? Weil die Schweizer Rosinenpicker sind. Denen kommt jedes Mittel recht sogar unter Eingeborenen selektieren zu wollen. Zwar können sich Secondos mehr oder weniger im Schein einfacher einbürgern. Nur aber meist bis 25! Reduzierte Einbürgerungsgebühren bis 25, Jugendjahre zählen doppelt oder Jugendstrafen zählen nicht! Ich find diese Einbürgerungspraxis unmenschlich! Entweder man bürgert alle automatisch ein welche hier die meisten Jugendjahren gelebt haben, ausser für solche, welche durch Jugenddelikte negativ aufgefallen sind oder als Schulschwache negative Zukunftsaussichten bestehen. Oder wenn ihr schon eine harte NS Linie fahren wollt, dann bürgert ihr halt Niemanden ein! Sogar binationale Ehen mit Schweizerpartner plus deren Kinder verlieren den Anspruch auf den Schweizerpass! Wenn schon denn schon wäre Konsequent besser!

      • Lucie Ceska sagt:

        Ich als Seconda mit Schweizer und tschechischen Pass empfinde die Einbürgerungspraxis hier als sehr streng und teilweise auch willkürlich (z.B. Abstimmung in der Gemeinde über Annahme, Fristen in versch. Kantonen etc.). Zudem ist es auch finanziell eine nicht anspruchslose Angelegenheit. Ich hatte das Glück, dass meine Eltern für die ganze Familie den Antrag stellten (und auch genügend bezahlt haben) und ich nun beide Pässe besitze.
        Meine Muttersprache ist Deutsch, ich bin in der Schweiz geboren und aufgewachsen. Tschechien kenne ich nur aus den Ferien – warum sollte ich also nicht automatisch den Schweizer Pass erhalten? Ich empfinde diese Praxis als Geldmacherei und die Kommentare mit dem Inhalt, dass die Einbürgerung ja ach so leicht ist, empfinde ich als Häme. Das Gegenteil ist der Fall; eine Einbürgerung kostet Geld, Zeit und ist nicht nur eine reine Formsache. Man sollte sich zuerst gründlich informieren, bevor man über Sachen schreibt, welche man sicher nicht selber er-/durchlebt hat.

  51. Anreas Notter sagt:

    Tut endlich mal etwas für die Auslandschweizer. Diese sind 20% der Schweizer Bevölkerung, die meisten leben in der EU. Mit den Bilateralen wird man dort immer noch bestenfalls zweitklassig behandelt. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt für Schweizer ist viel schwieriger. Die Einbürgerungszeiten für den EU Pass betragen für Schweizer auch 10 Jahre oder mehr, da die Schweiz das ja auch so macht. Schneidet den alten Zopf endlich ab! Ich möchte auch als Schweizer ein einigermassen ruhiges Leben in der EU geniessen können!

    • Feuz sagt:

      Was Sie schreiben, stimmt nicht. Den EU-Pass können Sie in F, GB bereits nach 5 Jahren bekommen, in D nach 8 Jahren, nur in ganz wenigen Ländern erst nach 10 Jahren – und wohlgemerkt Dauer des Aufenthalts im Land, nicht in der Gemeinde! Insofern werden Sie immer noch wesentlich besser behandelt, als jeder Ausländer in der Schweiz, wo ja seit dem 9. Februar 2014 Diskriminierung pur Verfassungsrang hat.

    • bernhard moser sagt:

      Ca. 70% der Schweizer welche im Ausland leben, haben schon einen zweiten Pass. Man sollte sich eher darüber unterhalten, ob Auslandsschweizer nicht eher das Stimmrecht entzogen werden sollte, denn schliesslich bezahlen sie auch keine Steuern! Stimmen dann über Sachen ab die sie kaum betreffen, z.B. Abschalten des AKW Mühleberg oder die kantonale Handänderungssteuer!

      • Armando sagt:

        Doch wohl eher frech und anmassend, was Sie hier von sich geben. Schweizer im Ausland habe das gesetzliche Recht, an Abstimmungen und Wahlen teilzunehmen, in ihrem Heimatkanton. Auch Schweizer im Ausland zahlen Steuern, u.U. auch in der Schweiz, gemäss Doppelbesteuerungsabkommen. Sie sollten sich besser informieren, bevor Sie hier Hasstiraden gegen im Ausland lebende Schweizer von sich geben.