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Die bestbezahlten Parlamentarier Europas

Von Vincenzo Capodici, 23. Mai 2014 33 Kommentare »
Abgeordnete des Europaparlaments verdienen im Schnitt das Neunfache eines EU-Bürgers. Und wo stehen die Schweizer Parlamentarier im europäischen Vergleich?
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Diese Woche sind über 400 Millionen wahlberechtigte Bürger der EU aufgerufen, das Europäische Parlament zu wählen. In das Parlament in Strassburg ziehen 751 Abgeordnete aus den 28 EU-Mitgliedstaaten ein. Das EU-Parlament wirkt an der Gesetzgebung mit, es kontrolliert die EU-Kommission und genehmigt das EU-Budget. Die EU-Abgeordneten sind in ihren Herkunftsländern oft die ersten Ansprechpartner für die Bürger, wenn es um europäische Fragen geht. Doch zwischen den Politikern der EU und den einfachen Leuten gibt es eine riesige soziale Kluft.

Dutzende Millionen EU-Bürger leiden an misslichen Wirtschaftslagen und den Spardiktaten ihrer Regierungen, vor allem in den Krisenstaaten Südeuropas. Dagegen scheint es den Parlamentariern der EU ganz gut zu gehen – sparen sollen die anderen.

Die europäischen Volksvertreter erhalten seit 2009 einheitliche Entschädigungen, die weit über den durchschnittlichen Einkommen der Bürger liegen. EU-Parlamentarier haben ein Monatsgehalt von 21’748 Franken (Grundentschädigung plus allgemeine Kostenvergütung, Tagegelder, Reisekosten). Dabei verdienen sie 878 Prozent mehr als der durchschnittliche EU-Bürger, der ein Einkommen von 2225 Franken hat. Diese Zahlen liefert eine Studie des Comparis-ähnlichen deutschen Konsumentenportals Preisvergleich.de.

Gemäss der Studie des TüV-geprüften Verbraucherportals müsste ein Bulgare derzeit 108 Jahre arbeiten, um das Gehalt einer einzigen fünfjährigen Legislaturperiode seines von ihm ins EU-Parlament gesandten Abgeordneten zu verdienen. Der Durchschnitts-EU-Bürger müsste 55 Jahre arbeiten. Selbst in Deutschland sind es 39 Jahre, am «schnellsten» wären die Luxemburger mit 24 Jahren. Grundlage dieser Einkommensvergleiche sind die jährlichen Bruttonationaleinkommen (BNE) pro Kopf.

Wie die Preisvergleich.de-Studie weiter zeigt, haben die EU-Abgeordneten deutlich höhere Gehälter als ihre Amtskollegen in den nationalen Parlamenten der EU-Länder. Die teuersten Parlamentarier nach der EU leisten sich Frankreich (16’015 Franken pro Monat), Deutschland (14’993 Franken pro Monat) und die Niederlande (12’239 Franken pro Monat) – das sind fünf- bis dreimal höhere Einkommen als jene ihrer Landsleute.

Die Schweizer Parlamentarier stehen im europäischen Vergleich unter Berücksichtigung des hohen Lohnniveaus im Land ganz gut da. Gemäss Zahlen der Parlamentsdienste, die die «SonntagsZeitung» kürzlich veröffentlichte, verdienen die 200 Nationalräte im Schnitt 138’108 Franken pro Jahr. Die 46 Mitglieder des Ständerats erhalten je 155’571 Franken. Im Monat wären das über alle 246 Parlamentarier gerechnet 12’236 Franken. Dabei handelt es sich um Durchschnittslöhne, die nach Anzahl der Kommissionssitzungen variieren. Die Schweizer Parlamentarier verdienen im Schnitt 53 Prozent mehr als die Schweizer Bürger.

Wie sich EU-Parlamentariergehälter zusammensetzen

Die EU-Abgeordneten sind die bestbezahlten Parlamentarier Europas. Deren Einkommen summieren sich aus verschiedenen Positionen. Die einzelnen Beträge lassen sich – nach geduldigem Suchen – auf der Website des Europaparlaments unter dem Stichwort «Abgeordnete» finden. Und das sind die wichtigsten Zahlen:

  • Entschädigung: Die monatliche Entschädigung für EU-Parlamentarier beträgt im laufenden Jahr 8020 Euro. Nach Abzug einer EU-Steuer und einem Unfallversicherungsbeitrag beläuft sich die Grundentschädigung auf netto 6250 Euro pro Monat.
  • Allgemeine Kostenvergütung: Die allgemeine Kostenvergütung pro Monat liegt bei 4299 Euro. Diese Vergütung ist zur Deckung aller Kosten bestimmt, die den Mitgliedern in ihrem Heimatland entstehen. Darunter fallen Kosten für Büroorganisation, Telefonrechnungen und Porto sowie für den Kauf, den Betrieb und die Wartung von Computer- und Telekommunikationsausstattung.
  • Reisekosten: Die meisten Sitzungen des EU-Parlaments, etwa Plenartagungen, Ausschuss- und Fraktionssitzungen, finden in Strassburg oder Brüssel statt. Die aufgrund dieser Sitzungen entstehenden Reisekosten werden den Europaparlamentariern gegen Vorlage von Quittungen zurückerstattet. Diese Kostenübernahme durch die EU gilt bis zum Höchstbetrag eines Flugpreises in der Businessklasse, einer Bahnfahrkarte erster Klasse oder 0,50 Euro pro Kilometer für Reisen mit Privatfahrzeugen. Ausserdem erhalten die europäischen Parlamentarier eine pauschale Vergütung zur Deckung sonstiger Reisekosten, wie zum Beispiel Autobahnmaut oder Reservierungsgebühren.
  • Jährliche Reisekostenvergütung: Im Weiteren bekommen die Mitglieder des EU-Parlaments eine jährliche Reisekostenvergütung, die sich auf maximal 4243 Euro beläuft. Häufig müssen die Parlamentarier Reisen ausserhalb ihres Heimatlandes unternehmen, ohne dabei an offiziellen Sitzungen teilzunehmen, etwa wenn sie an einer Konferenz teilnehmen.
  • Tagegeld: Das EU-Parlament zahlt Tagegelder von pauschal 304 Euro pro Tag. Das Tagegeld, das für die Anwesenheit an offiziellen Arbeitstagen ausgerichtet wird, soll Unterkunft, Mahlzeiten sowie alle weiteren Ausgaben abdecken. Zudem zahlt die EU einen Betrag von 152 Euro pro Tag zuzüglich Ausgaben für Unterkunft für Sitzungen ausserhalb der EU.
  • Personalausstattung: Die Mitglieder des Europaparlaments können sich ihre Mitarbeitenden und Assistenten von der EU bezahlen lassen, ebenso ihre Büros in Strassburg und Brüssel. Für diese Ausgaben steht jedem Parlamentsmitglied ein monatlicher Höchstbetrag von 21’209 Euro pro Monat zur Verfügung.
  • Ruhegehalt: Nicht zuletzt haben ehemalige EU-Abgeordnete mit Vollendung des 63. Lebensjahres Anspruch auf ein Ruhegehalt. Dieses beträgt für jedes volle Jahr der Ausübung des Mandats 3,5 Prozent der Entschädigung, insgesamt jedoch nicht mehr als 70 Prozent.

33 Kommentare zu “Die bestbezahlten Parlamentarier Europas”

  1. Ich habe selten eine derart stümperhaft “Statistik” gesehen. EU-Parlamentarier haben ein Gehalt von rund 8000 Euro brutto. Davon abgezogen wird eine EU-Steuer (diese Steuer müssen normale EU-Bürger nicht zahlen!!!). Netto sind das dann gerade mal 6200 Euro. Der Rest sind grossmehrheitlich Spesenentschädigungen, die Sie hier absurderweise zum “Gehalt” zählen (was Sie beim Durchschnittsbürger nicht tun). Natürlich sind die Spesenentschädigungen für EU-Parlamentarier höher als beim Normalbürger, weil sie ständig durch ganz Europa reisen müssen.

  2. Georg Stamm sagt:

    Diese Fleischtopfmentalität des EU-Parlaments, das ausserdem nicht viel zu sagen hat, macht ja die EU so unsympathisch. Man merkt förmlich, dass sich da 751 Leute auf Kosten anderer gemütlich und komfortabel einrichten. Man kann von Abzockerei sprechen. Unbegreiflich, dass das die EU-Bürger akzeptieren, die zahlen und im Mittel mehrere Male weniger verdienen.

  3. G.Müller sagt:

    Ja aber,- die geben das Geld auch wieder mit vollen Händen aus!
    Uhhps: Nur nicht Ihr eigenes.

    • Laila sagt:

      EU – ein Fass ohne Boden. Der EU- Chef mit EUR 300 K plus EUR 700 K Spesen. Fürstliche Saläre, welche indirekt durch den Rothschild-Clan beeinflusst werden, denn deren Strohmänner für gute Bankgeschäfte rund um die verlustreichen EU-Staaten sind bei Goldman Sachs tätig. Deshalb kriegen zuerst die Banken ihr Geld. Die Not der Bürger ist denen egal.

  4. Kari Wallther sagt:

    Der Parlamentarier in Berlusconien erhält zusätzlich zum Gehalt einen Dienstwagen mit Chauffeur, benutzt gratis Alitalia, Bahn, Kino, Theater, Oper, Fussballarena etc., telefoniert, liest Zeitung und schaut fern ohne Kosten, hat selbstverständlich auch Krankenkasse, Pensionskasse,und alle medizinischen Behandlungen auf Staatskosten, isst in der Parlaments-“Mensa” auf *****Niveau für ein Nix UND bekommt dazu noch grosszügige Fixspesen von mehreren tausend Euro für Wohnen, Essen, Repräsentation etc.. Gesamthaft kommt er auf Einkünfte von 30-40’000 EURO pro Monat. Nota bene: Auch in der Schweiz beziehen gewisse Parlamentarier mehrfach Lohn vom Staat. Zum Beispiel als Professoren, deren Vorlesung seit Jahren mangels Studenten nicht stattfinden oder Vollprofi-Politiker mit Landwirtschafts-Subventionen.

  5. Heinz Specker sagt:

    Darum bin ich gegen ein Berufsparlament. Schon die Entschädigung der CH-Parlamentarier finde ich zu hoch.

  6. Beglinger Ruedi sagt:

    Jetzt wo ich weiss, dass EU-Parlamentarier mehr verdienen als ich, bin ich auch gegen die EU!

  7. Reto Stadelman sagt:

    Parlamentarier sollten neben Spesen (wofür sie genaustens Buch führen sollten) den Medianlohn bekommen und nicht mehr. Ein unrealistischer Traum ich weiss. Aber so hätten sie einen Anreiz sich wirklich um das Volk zu kümmern…

  8. Muttis Liebling sagt:

    Fakt ist nur die Zahl ‘6250 Euro pro Monat’. Der Rest sind Aufwandsentschädigungen für Zweitwohnung oder Hotel, Reise- und Wahlkampfkosten. Brüssel kann man von Rumänien aus nicht mit dem Velo erreichen und zelten kann man da auch nicht.
    Für 6250 Euro Netto würde ich morgens nicht aufstehen, geschweige denn, mich den Strapazen eines Politikers aussetzen. Neid ist da völlig unangebracht.

    • Schmidt sagt:

      Strapazen eines Politikers ! Glauben Sie tatsächlich, dass ein normaler Arbeitnehmer keine Strapazen hat. Also für umgerechnet ca. 7’800.– pro Monat (netto) – + Reisespesen- + 2.Wohnung – etc. etc. stehe ich gerne jeden morgen auf.

    • Roland Jäger sagt:

      Ich schon. Wer sagt denn, das der Parlamentarier die gesamte Zeit in Brüssel sitzen muss? Oder gar im Plenarsaal? Hier gehts nicht um Neid, hier gehts darum, was der Einzelne leistet und das Volk für das Geld sieht, was der Politiker arbeitet. Da sehe ich in der EU aber viel Ramsch für das viele Geld.

    • Bruno Moser sagt:

      Zu Ihrem arroganten Kommentar passt der anonyme Name “Muttis Liebling” ausgezeichnet. Was denken Sie, wie viele Familien mit viel weniger Geld auskommen müssen … und trotzdem jeden Tag aufstehen. Sehr hochnäsig.

    • Max Wartenberg sagt:

      Täglich erheben sich Millionen Menschen in Europa für weniger als 6250 Euro im Monat und setzen sich Strapazen aus, vor denen Politiker anscheinend kaum eine Ahnung haben. Es ist nicht eine Sache von Neid, sondern von Verhältnismässigkeit. Offensichtlich schwierig zu verstehen für Politiker dotiert mit einem generösen Ego. Zudem, eine Überprüfung der erbrachten Leistung von Politikern zeigt oftmals Resultate, die das Volk enttäuschen.

    • ¨D. Diderot sagt:

      Sie vielleicht nicht – als “Muttis Liebling”. Ich schon, denn ich kann gut rechnen und bin flexibel und mobil. Diese EUR 6250 sind netto; Whg/ Essen z.T./ grosszügige Spesen incl., ausserdem auch steuerbefreit; sogar nachher die Pension. Und, wie ich gehört habe, auch von Leuten/Copains aus der belgischen Metropole, ist auch das Nachtleben in Brüssel sehr interessant, ausser natürlich – man bliebe immer zu Hause – bei Mutti…

  9. Martha Meister sagt:

    Au, da ist dem Datenblog aber ein GANZ BOESER Schnitzer passiert. Umso schlimmer, da dieser Blog in der Schweiz geschrieben wird: Wir haben in der Schweiz nämlich ein Milizsystem. Im Gegensatz zum EU Parlament und unseren Nachbarn handelt es sich nicht um einen Fulltime Job. Sondern um einen 30 Prozent Job. D.h. jeder Parlamentarier verdient in der Schweiz mindestens DOPPELT so viel wie ein EU Parlamentarier.Die Schweizer Parlamentarier würden bei korrekter Berechnung diese Liste in astronomischem Ausmass anführen.

    • Marc Brupbacher sagt:

      Das Schweizer Parlament ist ein Milizparlament, in der Theorie. In der Praxis üben nur noch wenige Parlamentarier ihr Mandat im Nebenamt aus.

      • ¨D. Diderot sagt:

        Einverstanden, Das CH-Parlament ist (theoretisch) ein Milizparlament, die CH-Armee eine Milizarmee. Aber jeder Staat kann sich organisieren, wie er will. Die normale Konkurrenz der Systeme eben. Interessieren tun den Bürger hingegen die Gesamtkosten (er bezahlt es ja); und was dabei herauskommt. Und mehr Bürgernähe stünde manchen Parlamentariern, besonders in der EU, ganz gut an. Fazit: Auch ein EU-Parlament könnte man mit 60-80% Arbeitszeit organisieren. Mit diesem “Output” und dieser Qualität – sowieso…

  10. Bruno Bänninger sagt:

    Jeder der will kann jetzt die wahre Motivation unserer EU-Turbos erkennen.
    Klar dass es sich lohnt mit allen Argumenten und Mitteln für eine Loge im EU-Parlament zu kämpfen.

  11. Flo sagt:

    Weshalb sagt man eigentlich noch immer; Der Rubel rollt – mittlerweile sollte es doch heissen; der Euro fliesst, für einige, ungebremst!

  12. Flo sagt:

    Noch etwas ist mir quer im Hals steckengeblieben;
    Ruhegehalt: Nicht zuletzt haben “ehemalige EU-Abgeordnete mit Vollendung des 63 Altesjahrs das Anrecht auf”!! Und unsere PolitikerInnen machen uns, Männer und Frauen, das Rentenalter mit 67 schmackhaft!
    Deshalb der Drang einiger unserer PolitkerInnen zur EU, so haben sie eine Chance sich als ParlamentarierInnen zu bewerben/darzustellen, viel Ehre, viel Reisen,frühe Pensionierung mit guter Pension und schon vorher viel Pinke Pinke – nein, kein Neid, sondrn Bewunderung!

  13. Fontana sagt:

    Ein Grund mehr, nicht in die EU zu gehen. Die schlechtesten Parlamentarier Europas verdienen am meisten.

  14. Gerd Lellé sagt:

    Und Sie fliegen noch Business-Class in Europa herum, diese Abzocker für: globales reden, banales denken und fatales handeln.

  15. Flo sagt:

    Alleine nur, wenn man diese Statistik der Gehälter ansieht, wird einem klar weshalb es bei unseren PolitikerInnen so viele gibt die unbedingt in die EU wollen. Da versprechen sich doch einge von ihnen ein lukrativer Jöbli,mit einem mehr als fürstlichen Gehalt. Und da haben sie dann die Möglichleit bei so wichtigen Beschlüssen wie; Biegung der Gurken, Umfang der Erdbeeren und Krümmung der Bananen mithelfen zu dürfen!
    Nachtigall ich hör dir trapsen!!

  16. Han Hong sagt:

    Schon wieder ein populistischer Vergleich von Äpfel mit Birnen. Der Grundgehalt liegt gemäss der o.g. Punkte bei 12.319 EUR. Wie kann man Reisekosten als Gehalt bezeichnen. Wenn ein Angestellter geschäftlich vereisen muss, dann bekommt er die Reisekosten und -spesen auch vergütet. Wer viel reisen muss, der bekommt auch mehr Reisekosten und -spesen zurück. Kann man eigentlich nicht mehr sachlich argumentieren?

    • Hugo Binz sagt:

      Hmmm, meinen Arbeitsweg muss ich selber bezahlen. Und wenn ich auswärts übernachte ebenfalls. Da muss ich doch auf Gleichbehandlung pochen und entweder meiner Arbeitgeberin die Kosten aufbürden oder dann dem Staat mitteilen, dass etwas mit dem Kostenabzug bei den Steuern faul ist.

  17. Alex Scherer sagt:

    In den deutschen Wirtschaftsnachrichten gabs bereits im Januar einen exzellenten Artikel zu diesem Thema. http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/01/22/eu-politiker-gehaelter-die-groesste-selbstbedienung-aller-zeiten/
    Es ist somit verständlich, dass so viele Politiker ins EU-Parlament wollen. Denn jeder ist sich selbst der Nächste.

  18. Margot sagt:

    Was vergessen wurde, dass die EU Parlamentarier keine Steuern bezahlen. Auch nicht auf ihre Pension. Kein Wunder sind EU Parlamentatreier so begeisert von der EU!
    Wenn man bedenkt das der Spitzenkandidad M.Schulz ein Buchhändler ist; dank der SPD Parteimitgliedschaft zum Bürgermeister von Würselen wurde und dort ein Riesendeffizit wegen dem “Spassbad” hinterlassen hat; eine Riesenkarriere bei soviel Mittelmässigkeit.

  19. Loll sagt:

    Das ist genau wie die Krankenkassenprämien, in Europa ist diese Summe in den Steuern inbegriffen, in der Schweiz ist sie privat, so ist der Anteil der Fiskalquote auf 30% aber alles inbegriffen macht es 40% in de Schweiz, wie für Politiker, noch das Generalabo, noch eine Sekretärin, noch dazu ein PC und Geschenke, so sind die CH Politiker am meisten geschmukt !

  20. Hans Abächerli sagt:

    Nun ist mir endlich klar, warum vor allem auch unsere Vollzeitpolitiker in die EU wollen! Denn im Moment verdienen sie ja ‘nur’ 50% mehr als der Landesdurchschnitt….

  21. Dieter Schmid sagt:

    Einmal mehr zeigt sich die EU von ihrer unsympathischen Seite. Die Abzocker-Mentalität der EU-Abgeordneten beweist, dass die EU nicht vertrauenswürdig ist. Uns Schweizerinnen und Schweizern bleibt nur die Hoffnung, dass es diese Organisation in ihrer jetzigen Form bald nicht mehr gibt.

  22. Chris Meier sagt:

    Wenn man bedenkt, dass die (seriöse) Parlamentsarbeit in der Schweiz ein 50%-Job ist, ist die Entschädigung alles andere als grosszügig. Als Selbständigerwerbender würde ein solches Mandat ein erheblicher Einkommensverlust bedeuten.

    • Beni Dorm sagt:

      Waren Sie schon ‘mal selbständig und haben etwas aus dem eigenen Sack aufgebaut? Da können die ersten Jahre aber vielleicht mit MINUS 150’000 pro Jahr und mehr zu Buche schlagen, bis dann wirklich etwas verdient wird. – Und alle Unkosten werden auch aus der eigenen Tasche finanziert und nicht mit der Corporate-Credit-Card. – Unglaublich, welche “Geschützte-Werkstatt-Vorstellungen” viele Angestellte, auch Top-Manager, vom Unternehmertum haben.”