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Diese 64’000 Menschen haben sich in Zürich einbürgern lassen

Von Patrice Siegrist, 20. Juli 2016 49 Kommentare »
Ein Rekord, eine Premiere, viele Nationen: Kürzlich veröffentlichte Daten der Stadt Zürich ermöglichen einen Blick in die Einbürgerungsgeschichte der letzten 20 Jahre.

Das hat es in Zürich vorher noch nie gegeben – zumindest nicht seit 1993. Zum ersten Mal wurde 2015 ein Mann aus Barbados eingebürgert, einer Insel in der Karibik, die weniger als 300’000 Einwohner hat und flächenmässig in etwa so gross wie der Kanton Obwalden ist. Der Barbadier (so werden die Einwohner der Insel genannt) darf neu in Zürich abstimmen und sich offiziell Schweizer nennen.

Der Barbadier hat Zürich 2015 zur Premiere und auch gleich zu einem Rekord verholfen. Denn das vergangene Jahr war ein Rekordjahr. Noch nie war die Vielfalt der Nationen bei den Einbürgerungen höher: Knapp 3700 Einbürgerungen aus 116 verschiedenen Herkunftsländern (und Staatenlose) weist der kürzlich veröffentlichte Datensatz von Open Data Zürich aus, der 23 Jahre Zürcher Einbürgerungsgeschichte auf 8818 Zeilen und 13 Kolonnen vereint.

Insgesamt haben sich seit 1993 63’683 Menschen aus fast 160 Nationen in der Stadt Zürich um einen Schweizer Pass bemüht und ihn auch erhalten. Menschen aus Nordkorea, Malta, Kamerun, Ruanda und Jamaika – die Liste ist lang und wird beinahe jedes Jahr länger:

Grafik: Kaspar Manz und Marc Fehr

 

Die Grafik visualisiert die grosse Vielfalt der Herkunftsländer. Weiter zeigt sie, dass die meisten Eingebürgerten einer der grossen ausländischen Gruppen angehören, die in Zürich leben. In den Top 10 finden sich Balkanstaaten, Italien, Deutschland, Spanien, Portugal sowie Sri Lanka und die Türkei.

Im Vergleich zu den frühen 90er-Jahren hat die Zahl der Einbürgerungen zugenommen. Der Anstieg seit 1993 verlief aber keineswegs gradlinig: Im Rekordjahr 2006 waren es knapp fünfmal mehr Einbürgerungen als 1993, seither ist die Zahl aber wieder etwas gesunken. 2015 waren es noch fast dreimal mehr als 1993.

Während dieser Zeit ist auch der Ausländeranteil in Zürich angestiegen. Das alleine erklärt den Anstieg der Einbürgerungen aber nicht. Der Ausländeranteil hat im Verhältnis weniger stark zugenommen als die Zahl der Einbürgerungen. Die Zürcher Ausländer sind also seither einbürgerungswilliger geworden.

 

Es gibt verschiedene Gründe für den Anstieg. Immer mehr Ausländerinnen und Ausländer erfüllen die Kriterien für das Schweizer Bürgerrecht, sind hier geboren und aufgewachsen oder sind mit einer Schweizerin oder einem Schweizer verheiratet. Zusätzlich haben zwei Gesetzesänderungen die Einbürgerungen begünstigt.

  • 1991 wurde die erleichterte Einbürgerung für ausländische Ehefrauen und -männer nach dreijähriger Ehe eingeführt.
  • 2006 lösten einkommensabhängige Einbürgerungsgebühren die Fallpauschale ab. Das ist eine Erklärung für den Spitzenwert 2006, als sich mehr als vier Prozent aller Ausländer in Zürich einbürgern liessen. «Zahlreiche Ausländerinnen und Ausländer hatten mit ihrem Gesuch gewartet, um von den teilweise beträchtlich tieferen Kosten profitieren zu können», schreibt die Stadt Zürich in einer Studie.

 

Für den auffälligen Anstieg bei den Deutschen ab 2008 gibt es noch einen weiteren Erklärungsfaktor. Für Deutsche ist es seit August 2007 möglich, einen Schweizer und einen deutschen Pass gleichzeitig zu besitzen. Früher mussten sie ihren deutschen Pass abgeben.

Zurück zu unserem Barbadier. Er ist zwischen 40 und 59 Jahre alt und ist somit im gleichen Alter wie rund ein Viertel aller Eingebürgerten der letzten 20 Jahre. Die meisten erhalten den Schweizer Pass früher. Über zwei Drittel sind maximal 39 Jahre alt, und das Verhältnis bei den Männern und Frauen ist ausgeglichen. Wobei es bei der Frauenquote auffällige Ausreisser gibt.

 

Es werden verhältnismässig viele Thailänderinnen, Ukrainerinnen, Brasilianerinnen und Russinnen eingebürgert, während deutlich mehr Tunesier, Libanesen, Nigerianer und Ägypter das Schweizer Bürgerrecht erhalten. Bei den Barbadierinnen liegt die Quote noch bei 0 Prozent.

49 Kommentare zu “Diese 64’000 Menschen haben sich in Zürich einbürgern lassen”

  1. Widmerg sagt:

    1. Ich bin in einer internationalen Firma tätig. Mehrere Mitarbeitern haben sich einbürgern lassen. Keiner davon must je eine Prüfung ablegen.
    2. Ich finde es hochgradig daneben, wie die Kommentatoren sie hier gegenseitig angreifen und diffamieren. Warum darf nicht jeder eine eigene Meinung haben.
    3. Ich habe mich Mitte der 60er Jahre,mit 18, kurz vor der Schwarzenbach Initiative einbürgern lassen.
    4. Was ist man Schweizer, wann Eidgenosse.
    5. Ich habe hier, in der Firma, alle Eingebürgerten nach dem Grund der Einbürgerung gefragt. Keiner hat gesagt, dass er sich als Schweizer fühle und sein Herz für die Schweiz schlägt. KEINER!! Es wäre aufgrund der vielen Vorteilen…..

    • Michael sagt:

      Zu 1: Kommt auf die Gemeinde und den Kanton an, ob mit oder ohne Prüfung
      Zu2 Jeder darf seine Meinung haben, aber jedem pauschal zu unterstellen, die würden eh nur von Sozialhilfe leben wollen und profitieren ist einfach nur primitiv.
      zu 4: Es gibt meiner Meinung nur Schweizer. Alle anderen haben Komplexe und müssen sich abgrenzen
      Zu 5: Warum muss ein Herz für ein Land schlagen? Man hat den Pass um dort wo man lebt und Steuern etc zahlt, mitbestimmen zu können
      Schreibt ein Schweizer seit Geburt

  2. Kurt sagt:

    Die üblichen fremdenfeindlichen Kommentatoren beschmutzen wieder mal das Image unseres Landes. Wir hatten schon immer eine fremdenfeindliche Basis-Wählerschaft. 1970 stimmen immerhin 40% der Männer einer fremdenfeindlichen Initiative zu. Seit sie in der wählerstärksten Partei integriert sind, wurden sie an die Oberfläche geschwemmt und fluten die Foren mit ihrem Hass. Die MEI wurde nur Dank Lug und Trug angenommen. Aber es ist richtig, wir haben in der Schweiz ein Problem. 30% Völkische sind viele, zu viele.

  3. Peter Zürcher sagt:

    Sehr geehrter Herr sigmund, ich weiss zwar nicht, warum das relevant sein soll, aber ich bin seit 1976 hier und meine Vorfahren seit 1289. Aber glauben sie mir, wenn ich ihr Kommentar lese, wird mir ebenfalls speiübel.

  4. Gerold Meier sagt:

    Wo haben die Beamten der Stadt und des Migrationsamtes ihren Geographieunterricht genossen? Sie verwechseln wohl Serbien mit Kosovo, wenigstens mehrheitlich (Serbien 11´000, Kosovo 1´100). Resultiert aus aus dieser Erfassung ein grosser Zuwachs an Orthodoxen und ein stark untertriebener an Muslimen?

    • Hans sagt:

      Man kann Serbien und Kosovo so sehr verwechseln oder nicht verwechseln wie den Kanton Uri mit der Schweiz. Uri ist Teil der Schweiz. Kosovo ist völkerrechtlich nach wie vor Teil Serbiens. Es gab Zeiten, wo Kosovo auch in der Stadt Zürich korrekterweise als Teil Serbiens erfasst wurde.

  5. Basile sagt:

    Mir graut es vor der Mehrheit dieser Kommentare (Peter, Charlotte, Michel, Rittermann)

    • Martin sagt:

      Geht mir gleich. Der grösste Teil dieser Menschen (ja, es sind Menschen) sind anständige Leute, die sich nichts zuschulden kommen liessen und die Kriterien zur Einbürgerung erfüllten. Dass es da und dort auch ein Schlitzohr darunter hat, bestreitet niemand, aber 1. gibt das niemandem das Recht, unbescholtene Menschen zu denunzieren und 2. gibt es auch genügend solche “Ur”-Schweizer.
      Die hier zuhauf vorfindbaren Vorverurteilungen, Unterstellungen und Hasstiraden werfen ein schlechtes Licht – nein, nicht auf die eingebürgerten Leute, sondern auf die Kommentarschreiber und ihre menschenverachtende Haltung.

  6. Michael sagt:

    Praktisch nur negative Kommentare hier. Ist bedenklich, dass Hass gegenüber fremdländischen offenbar so gross ist. Und ist es wirklich nötig zu unterstellen, diese Leute würden Sozialfälle oder könnten die Sprache nicht?
    Ist man in diesem Land so tief gesunken, dass man nur mit Vourteilen und Pauschalisierungen um sich schlagen kann, anstatt froh zu sein, dass diese Menschen ihre Rechte und Pflichten wahrnehmem wollen und deren Integration funktioniert?

    • Ruf sagt:

      Es muss doch Gründe für die Ablehnung geben. Wie kommen Sie dazu, den Schweizern vorzuwerfen, sie seien tief gesunken?.Wir sind wie wir sind. .

      • Michael sagt:

        @Ruf: Ja es sollte jeder der solche Vorteile rumposaunt in den Spiegel schauen und sich fragen warum er diese hat.
        Ich sehe beim besten Willen nicht, warum alles immer nur schlecht sein soll und warum man diesen Menschen solche Vorwürfe macht, die mal erst Behauptungen sind .

      • Philipp Meyer sagt:

        Ruf: das ist ja gerade das Problem…

    • Carl Dubinger sagt:

      Danke Michael, endlich mal ein vernünftiger Post. In den Foren hier hat man echt ab und zu das Gefühl, in der Schweiz von Fremdenfeinden umzingelt zu sein. Aber glücklicherweise scheinen die meist in Erwartung der nächsten Kommentarbestellung aus Herrliberg vor Ihren Computern sitzen zu bleiben, in der echten Welt laufen mir nämlich deutlich weniger davon über den Weg…

    • Charlotte sagt:

      Und wo bleiben die Statistiken? Richtig, es gibt keine. Die Angaben zum Soztopf ist dicht für die Steuerzahler.

      • Michael sagt:

        @Charlotte:Danke für die Bestätigung meines Kommentars.
        Ihr Kommentar ist substanzlos.
        Es hat eine Statistik oben im Text

  7. Rolf Buholzer sagt:

    War am Wochenende mit dem Sohn eines guten Freundes unterwegs, die Familie lässt sich gerade einbürgern. Es ist ja wirklich unglaublich, was von den Leuten verlangt wird, damit sie den Schweizer Pass erhalten. Ich bin überzeugt, dass ein Grossteil derjenigen die sich hier überbevölkert sehen mit Pauken und Trompeten durchfallen würden. Ich selber bin in einem Quartier mit sehr vielen verschiedenen Nationen aufgewachsen und bin froh darum. Diese dauernde Angstmacherei kann ich in keiner Weise nachvollziehen. Wer nicht viele Menschen um sich herum haben mag, soll halt aufs Land ziehen.

    • Lars Graf sagt:

      Lieber Rolf B., eine Kollegin hat sich Einbürgern lassen. Es wirklich nicht einfach aber ist das ein Problem. Sie musste sich mit unser Kultur auseinersetzen und sie ist nun Schweizerinn. Wenn Sie den Test nicht bestehen würden ich empfele etwas zu üben. Eine unser Stärken war immer Wissen!

      • Carl Dubinger sagt:

        Nur gut, dass Sie für die Erlangung Ihrer Staatsbürgerschaft keinen Grammatiktest ablegen mussten…

  8. Peter sagt:

    Mir graut es vor diesen Zahlen!

    • Michael sagt:

      Und warum?
      Wer das Recht hat und die Vorgaben erfüllt, soll sich einbürgern lassen.
      Auffallend sind die vielen Frauen aus Südostasien und Osteuropa. Scheinen sehr viele Schweizer ihre Frau “importiert”zu haben.

  9. Charlotte sagt:

    Und wie sieht es mit ihrer Altersvorsorge aus? Wie viele werden Sozialhilfeabhängig sobald sie eingebürgert sind?

    • Sven Berger sagt:

      80% der Ausländer die AHV beziehen, leben im Ausland. Man kann sich darauf gefasst machen, dass in zukunft noch viele Milliarden mehr aus der Schweiz auf diesem Weg abfliessen werden.

      • andi por sagt:

        @Sven Berger: Wieder mal ein selten einfältiger Beitrag. Was hat der AHV-Bezug mit der Nationalität zu tun? AHV erhält, wer in seinem Arbeitsleben genug eingezahlt hat, um auch eine Rente zu erhalten – nationalitätsunabhängig.
        Solange die Ausländer den Müll wegbringen, das Geschirr abwaschen und andere niedere Jobs machen, ist alles bestens, aber wehe sie begehren auf und wollen selber entscheiden, wo sie ihre eigenverdiente AHV ausgeben wollen!

        • Charlotte sagt:

          Herr Por, es gibt inzwischen viele die ihre AHV Beiträge nur via Sozialhilfe einbezhalt erhalten haben. Dafür haben sie 6 Kinder in die Welt gestellt, und kriegen dafür noch Erzeihungsgutschriften für die 2. Generation Sozempfänger oder auch Terroristen.

          • Carl Dubinger sagt:

            Sie machen sich mit Ihren haltlosen Unterstellungen lächerlich, Charlotte. Oder können Sie auch nur eine einzige davon (mit Fakten, nicht mit Ihren ressentimentgeladenen Bauchgefühlen) belegen? Ihre Kommentare, insbesondere der mit dem Terrorismus, sind einfach nur allerunterste Schublade.

      • Charlotte sagt:

        Wenn sie eingebürgert sind bleiben sie hier, und erhalten noch EL auf die AHV die sie über die Soz einbezahlt bekommen haben.

        • Michael sagt:

          @Charlotte:Geniessen Sie den Sommertag und lassen Sie ihr abgrundtiefes Misstrauen und ihren Hass mal beiseite

      • Balu sagt:

        Äh ja, es geht ja auch um Einbürgerungen und diese geben ihre AHV dann in CH aus. Mal abgesehen dass Ihte Zahlen so kaum stimmen, darf ein Rentner seine AHV dort ausgeben wo er will. Machen ja einige CH auch so.

    • Carl Dubinger sagt:

      Ich zahle seit 10 Jahren brav in die AHV, die Pensionskasse und sogar die dritte Säule ein – meiner Altersvorsorge geht es also soweit ganz gut, danke. Und sozialhilfeabhängig bin ich meines Wissens auch nicht.

  10. Sandro Studer sagt:

    Willkommen, vergesst nicht AHV, PK, Steuern, EO, ALV, Versicherungen, Bussen, Billag, Kehrichtsackgebühren, Vignetten, Hundetaxen etc. etc. etc. zu bezahlen.

    • Carl Dubinger sagt:

      Danke, keine Sorge, mache ich grösstenteils (einen Hund habe ich nicht, hoffe das ist OK) und habe es auch bereits vor meiner Einbürgerung gemacht.

      • Balu sagt:

        Tun sie nicht, da den meisten Ausländern ja alles inkl. Steuern direkt vom Lohn abgezogen wird. Ausserdem wird man ja nicht einfach so eingebürgert.

        • Balu sagt:

          Ups verrutscht, Antwort war für Studer gedacht.

        • Michael sagt:

          @Balu: Nur mit B-Ausweis unterliegt man der Quellensteuer. Nach 5 Jahren kriegen EU-Bürger einen C-Ausweis und sind steuerlich gleichgestellt.
          KK wird so oder so nicht abgezogen. AHV etc wie beim CH-Bürger direkt vom Lohn

  11. Hannes Müller sagt:

    Die Geschlechterquoten dürften mit der tatsächlichen Häufigkeit der Niederlassung übereinstimmen. Amüsiert haben mich die Liechtensteiner, die für mich quasi-Schweizer sind. Aber vielleicht hatten sie ja vorher politisches Asyl 😉

  12. Sven Berger sagt:

    “Seit 1998 wächst die Schweizer Bevölkerung fast nur auf Grund der Einbürgerungen.” PANORAMA Bundesamt für Statistik, Februar 2016.

  13. Robert F. Reichmuth sagt:

    “Noch nie war die Vielfalt der Nationen bei den Einbürgerungen höher:” –

    Fazit eines Altinländers: Noch nie in der jungen Geschichte der CH – stand der eingeborenen EINFALT – soviele fremdgeborene VIELFALT – gegenüber.

    • Peter Zürcher sagt:

      Ich, als ebenfalls Altinländer, kann dazu nur anmerken: Gut gesagt!

    • Philipp Meyer sagt:

      Reichmuth: Gottseidank. Wenn ich mir vorstelle, es gäbe noch mehr dieser greisgrämigen Schweizer wie Sie die man im Alltag begegnen muss, es wäre ein Alptraum! Je mehr Ausländer es hat, desto besser fühle ich mich in der Schweiz. Und ich bin selber Schweiier. Der Kontakt zu Ausländern ist halt qualitativ auf einer anderen Ebene, da können viele Schweizer nicht mithalten. Ist halt so.

      • I. Bachmann sagt:

        Möchten Sie nicht auswandern zu den vielen Menschen, die ein anderes Niveau als die Schweizer haben. Ist doch viel einfacher als hier auszuharren, bis es für Sie erträglicher wird?

  14. Michel sagt:

    Soll diese Zahl uns stolz machen? Wohl kaum. Ich möchte alle diese Leute mal eine unserer Landessprachen sprechen hören.
    Wohl nur ein kleiner Teil erfüllt wahrscheinlich die Bedingungen der Beherrschung einer Landessprache (Deutsch, Französisch oder Italienisch). Aber diese Angaben werden wohl bewusst nicht veröffentlicht. Schade, ergäbe eine interessante Statistik!

    • Carl Dubinger sagt:

      Ich kann zwei davon, und in der dritten kann ich mich zumindest verständigen. Darf ich jetzt bleiben?

    • René von Euw sagt:

      Und was ist mit Romanisch? Ist doch auch eine Landessprache. Ich weiss, dass die Kinder von portugiesischen Hotelangestellten im Engadin in der Schule viel schneller Romanisch lernen als Deutsch, weil das Romanische dem Portugiesischen eben viel näher ist als Deutsch.

    • Ike Conix sagt:

      @Michel: Sie würden die Einbürgerung glatt verfehlen. Wir haben vier Landessprachen, nicht nur drei.

    • Michael sagt:

      Die wenigsten “Ur-Eidgenossen mit Stammbaum” bzw die eingebürgten SVP-Poltiker die den Stammbaum nachgereicht kriegen, können mehr als einen Dialekt.
      Und dies reicht auch aus.
      Wenn man die Debatte ums Französisch in der Schule mitkriegt, sind es ja die Traditionalisten die es nicht für nötig finden eine 2. Landessprache zu lehren..

    • Antonio sagt:

      Stellen Sie sich vor, ich spreche alle drei von Ihnen erwähnten Landessprachen. Und bin erst seit wenigen Monaten Schweizer. Wieviele Sprechen denn Sie als Altschweizer?

  15. Philipp M. Rittermann sagt:

    nun ja. es sind schlichtweg über alles gesehen, zu viele.