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Bello ist tot und Herrchen eine Frau

Von DB, 2. Oktober 2015 39 Kommentare »
Wie muss man sich den typischen Hundehalter in Zürich vorstellen? Heissen wirklich alle Tiere Bello, Hasso, Susi oder Trixi? Wie viele Kampfhunde gibt es in der Stadt? Ein neuer Datensatz kennt die Antworten.

Von Robin Schwarz und Marc Fehr

Ein Bürger hatte eine kuriose Anfrage für die Stadt Zürich. Er wollte wissen, ob das Gerücht denn stimme, es gebe in Zürich mittlerweile mehr Hunde als Kleinkinder. Marco Sieber von Open Data Zürich ging der Frage nach (Nein, es stimmt nicht) und veröffentlichte gestern zum Thema Hund und Stadt Zürich einen umfassenden Datensatz, der auf dem Hunderegister der Stadtpolizei basiert. Wir haben ihn analysiert.

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weibliche Hundehalter gibt es in der Stadt Zürich. Das sind mehr als doppelt so viele wie männliche Hundebesitzer (2198).

 

Der typische Hundehalter, den man in Zürich antrifft, ist eine Dame mittleren Alters zwischen 51 und 60 Jahren. Sie wohnt im Kreis 11, irgendwo in Oerlikon, Seebach oder Affoltern. Sie besitzt einen Hund (eigentlich ein bisschen mehr, aber 1,1 Hunde gibt es nun mal nicht). Dieser Hund ist typischerweise eine kleine, schwarze Mischlingshündin (652 Hunde in der Stadt), die drei Jahre alt ist. Sie heisst Luna.

Luna könnte aber auch ein Chihuahua (495) sein. Die Kleinhunde, die sich dem Klischee nach gerne in Handtaschen aufhalten, sind nämlich in der Stadt Zürich der zweitbeliebteste Hundetyp nach den Mischlingshunden. Auf den weiteren Rängen: Labrador-Retriever (446), Jack-Russel-Terrier (298), Yorkshireterrier (280), Malteser (192), Mops (178), Golden Retriever (174), Französische Bulldogge (170), Mischlinge gross (136), Pudel (108).

In der Stadt gibt es insgesamt 6980 Hunde – das macht auf 100 Personen 1,7 Hunde.


Alles andere als typisch ist eine Seniorin aus Zürich-West: Sie besitzt 13 Dackel mit Geburtsjahren 1998 bis 2009.

Und, wie steht es nun um Hasso, Bello, Trixi und Susi? Nicht gut – keiner der vier Klischeenamen befindet sich in den Zürcher Top 10. Bellos gibt es gerade einmal zwei, dasselbe bei Trixi/e, Susis immerhin neun. Und Hasso? Kein einziger Hund in Zürich heisst HassoAuf 6980 Hunde kommen 4306 Namen. Dementsprechend teilen sich auf den jeweils oberen Rängen wenige Hunde dieselben Namen. Der einzige Ausreisser ist Luna – der Top-1-Name wird mit 95-mal mehr als doppelt so oft verwendet wie der Name auf Rang zwei Rocky (42).

 

Was ist mit den Kampfhunden? Gemäss Hundeverordnung vom Jahr 2009 ist die Haltung solcher Hunde – sie gehören zum Rassetyp II – verboten. Es sei denn der Halter oder die Halterin verfügt über eine Haltebewilligung. In der Stadt Zürich sind gerade einmal 21 Kampfhunde registriert – auf 21 verschiedene Halter. Davon sind 8 Halter weiblich. Am beliebtesten sind die amerikanischen Staffordshire-Terrier. Davon trifft man in der Stadt auf 12.

Die Kampfhunde der Stadt Zürich in Zahlen:
American Staffordshire-Terrier: 12
Staffordshire-Bullterrier: 4
Pitbullterrier: 4
Bullterrier: 1

Eine weitere interessante Erkenntnis: Je wohlhabender die Gegend, desto mehr Hunde existieren dort – zumindest pro Kopf gerechnet. In den Quartieren Fluntern, Hottingen und Hirslanden – dem Kreis 7 – ist die Dichte an Hunden um einiges grösser (2,77 pro 100 Einwohner) als zum Beispiel im Kreis 9 (0,29 pro 100 Einwohner – abgeschlagen der letzte Platz bezüglich Hundedichte), also Altstetten und Albisrieden. Das spiegelt sich auch im Einkommen wieder. Ist der Kreis 7 der Stadtteil mit dem höchsten Medianeinkommen, befindet sich der Kreis 9 auf dem drittletzten Platz. Der Kreis 4 als Stadtteil mit dem tiefsten Einkommen ist auch bei der Hundedichte auf dem zweitletzten Platz.

Was bedeutet das alles für die Eingangsfrage? Gibt es tatsächlich mehr Hunde als Kinder in Zürich?

Bei 6980 Hunden auf 404‘783 Einwohner ist die Antwort klar: Nein. Tatsächlich gibt es viermal mehr Kinder in der Stadt als Hunde.

Wie kommt Open Data Zürich (ODZ) zu den Informationen? Im ODZ-Blog erklärt es Marco Sieber. Dank der Abteilung Hundekontrolle der Stadtpolizei Zürich konnte er – das Hunderegister als Basis – die wichtigsten Daten zusammentragen. Und wie steht es mit dem Datenschutz? Sieber stellte fest, dass besonders wegen Züchterinformationen – die oft im Namen vermerkt sind – Rückschlüsse auf einzelne Hundehalter möglich wären. Deshalb wurden die Datensätze aufgeteilt, nun sind diese Zusammenhänge nicht mehr erschliessbar.

39 Kommentare zu “Bello ist tot und Herrchen eine Frau”

  1. Margherita sagt:

    HundehalterInnen leben anscheinend gesünder, sie bewegen sich jeden Tag draussen und kommen in Kontakt mit anderen Personen.

  2. Flo sagt:

    übrigen noch eine kleine nette Erinnerung an eine Frau, einen Berner Sennehund und an die Fahrten im Postauto.
    Bekanntlich dürfen ja Hund im OeV bei ihren BesitzerInnen auf den Knieen sitzen: auf meinem damaligen Arbeitsweg sass regelmässig eine ältere Frau im Postauto – mit einem Berne Sennehund auf den Knieen – was für ein Bild!

  3. Werner Kieser sagt:

    Seit schätzungsweise 60000 Jahren gibt es die Symbiose von Mensch und Hund. Forscher vermuten, dass unsere Spezies gar nicht überlebt hätte ohne den Hund. Antipathie gegen Hunde deutet auf eine gestörte Beziehung zur Natur und damit zu sich selbst.

  4. Shannon sagt:

    Lieber Herr Fürst

    Wie ich in Ihrem Kommentar lesen konnte, halten Sie nicht besonders viel von Hunden.
    Ich mache Sie jedoch gerne mal auf etwas aufmerksam.
    Gäbe es keine Hunde so gäbe es auch keine Medikamente. In der Norvartis in Basel werden die Medikamente welche Sie in Krankheitezeiten benötigen, an Hunden getestet und je nach dem kommen Sie dann auf den Markt. Ich erzähle das nicht einfach so, ich habe dies nämlich mit eigenen Augen gesehen.
    Ich hatte nämlich, eine Führung dort.

    Als Tipp für Sie: Denken Sie das nächste Mal wenn Sie auf einer Medikamentenverpackung Norvartis lesen, an meine Worte.
    Zudem ist der Hund nicht daran Schuld, was er macht. Da spielt nämlich die Erziehung des Menschen, sowie die Einstellung des Menschen eine grosse rolle.

    Jedoch und das sage ich allen, ist ein Hund kein Kinderersatz!!
    Und man sollte sich bewusst vor der Anschaffung ein paar Gedanken machen.

  5. Felix Rothenbühler sagt:

    In der Schweiz werden rund 1.5 Milliarden CHF pro Jahr ausgegeben für Haustiere. Damit liesse sich … – ach egal, interessiert ja eh niemanden, lieber jammern Herr und Frau Schweizer über ihre ach so kargen Verhältnisse.

    Und Nein: Ich gönne allen ihre Viecher von Herzen.

    Aber beendet bitte diese Jammerei. Wir sind das reichste Land der Welt. Danke.

    • Flo sagt:

      lieber Rothenbühler; es gibt unendlich viele, gerqade ältere, HundehalterInnen die sich das Wohl (Tierarztbesuche/gutes Futter) ihrer Tiere am eigenen Mund absparen. Im Gegenastz zu den vielen Hündeler in der Drorgen-/Alkszene und oft SozialhilfeemüfängerInnen geniessen sie nicht die finanziellen Unterstützungen für ihre Hunde. Für deren Hunde bin ich zwar froh, finde aber die fehlende Unterstützung der älteren BewohnerInnen nicht. Nich alle gehen gerne zum sozialamt oder zum Amt um Eränzungsleistungen zu beantragen – das nennnt sich eigenverantwortung und Stolz.
      Letzhin hat ein ein Schriber in einer anderen Kolumne betont das viele ältere Leute den Gang zum sozialamt oder das Amt für Ergängungsleistungen in Anspruch zu nehmen und erwähnte dabei das jüngere Genertionen da weniger Hemmungen haben dürften – ob das stimmt wies ich nicht, aber wer weiss!

  6. Ike Conix sagt:

    Ich kannte mal einen Rehpinscher Namens Godzilla. Scheint irgendwie ausser Mode geraten zu sein.

    • Flo sagt:

      Rehpinscher – Godzilla; was für ein Bild. Die lieben Rehpinscherli die vor dem eigenen Atem Angst hatten! sieh man überigen beinahe nicht mehr. Wurden durch Mode-Klein-Hundde a la Paris hilton ersetzt!

  7. Ike Conix sagt:

    Seit 10 Uhr 45 weiss man auch, dass der Roby-Dog wegen Robbie Williams’ Dog Roby-Dog heisst. Der heisst übrigens Spencer.

  8. Peter Fürst sagt:

    Jeder Hund ist einer zu viel. Und wenn ich die hysterische Diskussion über die Billetpreise verfolge, so kommt mir die Zeit in den Sinn, als Hunde in Lebensmittelläden nichts zu suchen hatten und schon gar nicht auf Sitzen im Bus oder Tram.

    • Richard Stretto sagt:

      Warum lesen Sie als Hundehasser einen solchen Beitrag? Einfach nicht anklicken, dann kommt Ihnen auch die Galle nicht hoch und Sie müssen auch keinen Kommentar verfassen…

    • Peter sagt:

      Jeder Hundehasser ist einer zu viel Herr Fürst. In dieser Welt gibt es Rotznasen welche sich weit schlimmer verhalten als die Mehrheit der Hunde und ihrer Besitzer. Siehe zum Beispiel Sprayer welche kein Problem mit Sachbeschädigung und offensiven Sprühereien haben oder der Schütze von Oregon. Dann lieber einen Bello. Uebrigens, ich gehe davon aus, dass auch Sie keine Finken haben, welche Sie ausschliesslich im Lebensmittelladen tragen? Denn was an Bello’s Füssen klebt ist dasselbe, das an Ihren Schuhen klebt. Auch die Gitterwagen mit welchen Lebensmittel transportiert werden, werden über die gleichen Strassen geschoben, über welche Sie und Bello gehen.

    • Osci Schreiber sagt:

      Jeder verantwortunsvolle Hundebesitzer weiss: Hunde gehören nicht in Lebensmittelläden und auch nicht auf Sitze im ÖV, ausser sie haben auf dem Schoss der Besitzer platz.

      • Peter sagt:

        Zum Thema des Lebensmittelladens wundere ich mich, dass das überhaupt in unserem zu Tode regulierten Land erlaubt ist. Sonst ist jeder Schmarrn reguliert aber das ist erlaubt? Meine Hündin würde ich sicherlich nie in einen Laden mitnehmen weil sie alles anschnuppert und das unappetitlich ist, auch wenn vieles eingepackt ist.

        Sagen Sie das mit den Sitzen mal den Kids welche ihre Schuhe im ÖV auf die Sitze pflanzen, damit sie besser auf dem iPhone rumknöpfeln können….

    • Müller Vira sagt:

      Du bist ja richtig tollerant.

    • Flo sagt:

      schön das es so tolerante Menschen wie sie gibt!
      Ich habe die Erfahrung gemacht das solche Menschen wie sie, sich auch ihren lieben zweibinigen Mitmenschen gegenüber so tolerant und nett verhalten.
      Uebrigens auch heute noch haben Vierbeiner in Lebensmittelgeschäften nichts verloren, genau so ist es mmit dem sitzen im Oev.
      aber ehrlich gesagt, manchmal möchte ich mich lieber auf einen Sitz setzen wo vorher ein Vierbeiner gesessen hat. Manche Zweibeiner unterscheiden sich in vielem nicht so drastisch von Vierbeinern – ausser vielleicht dem ………………….!

  9. Richard Stretto sagt:

    Mich erstaunt das niedrige Alter der prototypischen Kreis-11-Luna. Ist das ein Durchschnitts- oder Medianwert aller Hunde in der Stadt Zürich? Stadthunde sind mehrheitlich kleine(re) Rassen oder Basterli. Diese leben meist viel länger als grosse Hunde. Deshalb hätte ich die Proto-Luna auf etwa 6 bis 7 Jahre geschätzt. Gar nicht erstaunt mich hingegen die tiefe Hundepopulation im Kreis 9. Das dürfte weniger mit dem Einkommen zu tun haben. Und viel mit den in diesem Stadtkreis stark vertretenen Genossenschaftsbauten. In denen sind Haustiere in der Regel verboten, falls sie grösser sind als eine Stubenfliege oder ein Silberfischli.

  10. Andreas R. sagt:

    Es wäre schön wenn man den Begriff “Kampfhund” durch die korrekte Bezeichnung Listenhund ersetzen könnte. Diese Hunde werden so ihr schlechtes Image so gut wie gar nie los. Nur weil jemand einen Am-Staff, Doberman oder Rottweiler hält, heisst das nicht das die Tiere Kampfhunde sind oder sogar gefährlich sind. Zu Kampfhunden werden sie durch unverantwortliche, kriminelle Besitzer.

    • Karl Müller sagt:

      Alle im Artikel als “Kampfhund” aufgeführten Rassen wurden ursprünglich für Hundekämpfe gezüchtet. Somit ist diese Bezeichnung genauso korrekt, wie auch ein Familien-Labrador korrekterweise zu den Jagdhunden zählt. Es braucht niemand einen Pitbull zu halten, diese Rasse wurde wie alle anderen vom Menschen erschaffen und könnte genauso eines Tages wieder weggezüchtet werden. Was aber nicht geschehen wird, solange sich Leute gerne im Glanze eines als gefährlich geltenden Hundes sonnen.

      • Monti sagt:

        Eben nicht, Herr Müller. Der Labrador Retriever ist eine vom FCI anerkannte Rasse. Der “Kampfhund” als Bezeichnung eine Erfindung der Medien. Und wenn Sie sich Ihren eigenen Kommentar einmal genau durchlesen, dann wird Ihnen auffallen, dass Sie selbst ja die eigentlich Verantwortlichen nennen: Leute, die sich “gerne im Glanze eines als gefährlich geltenden Hundes sonnen”. Das ist übrigens ganz klar die Minderheit aller Am-Staff- und Pitbullhalter. Wenn Sie sich ein wenig die Mühe machen wollten, sich besser zu informieren und damit auch nicht auf das Abschreiben von Vorurteilen angewiesen zu sein, dann würden Sie u.a. feststellen, dass u.a. die Niederlande ihr Rassenverbot wieder aufgehoben haben. Weil es rein gar nichts gebracht hat. Weil die, denen es darauf ankam, sich mit einem Hund aufzuwerten, auf andere Rassen, u.a. den Kangal oder Schäferhund, ausgewichen sind. Und wenn es Ihnen darum geht, mehr Sicherheit zu schaffen, dann sollte Ihnen die Bissstatistik Kopfzerbrechen bereiten. Die weist nämlich aus, dass es immer weniger Am-Staffs & Co. gibt – die Zahl der Hundebisse aber trotzdem steigt.

    • Roland K. Moser sagt:

      Der Kampfhund ist aufgrund seiner Gene ein Kampfhund, und nicht wegen der Windrichtung oder Luftfeuchtigkeit oder der immer seltamen Lottozahlen.

      • Monti sagt:

        Schon einmal etwas von Sozialisierung gehört oder darüber gelesen? Von guten und schlechten Züchtern, also denen, die so züchten, dass sie gesunde und gut auf die moderne Umwelt vorbereitete Welpen weitergeben – und denen, denen das vollkommen egal ist, die nur auf die Kohle aus sind so wie die künftigen Besitzer auf einen geizgeilen Kaufpreis? Wenn wir uns darauf einigen können, dass die Hunde, die Sie mangels informierter Alternative als “Kampfhunde” bezeichnen, nicht von besonders aggressiven Störchen gebracht werden, dann müssen wir auch den American Staffs und den Pitbulls und Rottweilern und Co. zugestehen, was für alle anderen Rassen eben auch gilt: Ob sie ein Risiko darstellen, hängt in erster Linie von der Qualität der Zucht und dem Verantwortungsbewusstsein der Züchter und künftigen Halter ab. Und was die Begriffsalternative angeht, wie wäre es mit “Listenhund”? Lässt sich leicht aussprechen und ist zudem sogar korrekt.

    • Monti sagt:

      Absolut richtig. Aber ich fürchte, das Thema Hunde ist allgemein und im besonderen, wenn es um Listenhunde geht, so emotionalisiert und boulevardisiert, dass das niemanden wirklich interessiert. Aber Ihnen trotzdem “Danke!” für den Kommentar.

  11. Lia sagt:

    ich nehme mal an, dass das bedeutet, dass NICHT mehr Hunde als Kinder in der Stadt leben, was ja die Eingangsfrage war?

    • Peter Vogel sagt:

      Steht bereits ganz am anfang des Artikels. In Klammern.

    • Nadya sagt:

      Um die ursprüngliche Frage zu beantworten: Nein, die Hunde sind nicht in der Überzahl. Es gibt rund viermal so viele Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren wie Hunde. Im Moment sind 6981 Hunde registriert.

      • Flo sagt:

        … und das ist doch gut so. die einen wollen Kinder und die sind deen Freude, Glück und Zukunft; die anderen müssen sich aus diversen Gründen für die Vierbeiner entscheinden, aber auch die sind deren Freude und Glück, aber nicht langfristige Zukunft!

    • Robin Schwarz sagt:

      Danke für deinen Hinweis Lia, wir haben die Antwort noch am Anfang in Klammern gesetzt und die Antwort am Schluss ausführlicher beschrieben. Das ging irgendwie in der Hitze des Datengefechts zunächst vergessen, sorry!

  12. Laurent Meier sagt:

    Interessant, dass selbst bei so trivialen Dingen wie Hundenamen die Pareto Verteilung Gültigkeit hat, also die statistische Verteilung 20/80, die besagt, dass 20 % der Namen 80 % der Hunde ausmachen, dieses erstaunliche Naturgesetz trifft man fast überall an, sei das in unserer Sprache, Einkommensverteilung usw

  13. Dani sagt:

    Und jetzt bitte noch das Gleiche für alle Katzenhalter :o))) Ich finde so etwas super interessant.

  14. A. Frank sagt:

    Interessant wäre ein Vergleich mit der Zahl der Opfer von Hundebissen. Jede_r 20-ste Einwohner_in ist schon ernsthaftes Opfer von Hunden geworden. Wenn es nur 500 Behandlungen pro Jahr gibt, so leben alleine in Zürich rund 20000 Hundeopfer. Behandlung und Folgekosten zahlt fast nie der/die Hundehalter_in – die Hündchen sind ja alles so süsse und liebe Tierchen.

    • Dani sagt:

      Na ja, Hunde beissen ja nicht nur einmal :o) Und zu 90% ist es falsches Verhalten von den Leuten, dass sie gebissen, bzw dass der Hund nach ihnen schnappt. Es sind eben nun mal Tiere, deren Vertrauen man sich verdienen muss. Die lassen sich auch nicht von jedem dahergelaufenen 2Beiner streicheln. Das gehört sich nicht.

      • A. Frank sagt:

        Das ist die Frechkeit der Hundehalter_innen, den Opfern die Schuld zu geben, statt auf ihre Tiere aufzupassen. Zu 100% beissen die Hunde und zu 100% sind die Halter_innen in der Pflicht.

    • Maier Tom sagt:

      wenn man dazu noch statistisch die Tritte die die Hunde von irgendwelchen Spaziergängern erfahren könnte dann würden wir ein realistisches Bild erhalten wie viele Tiere im Verhältnis zu ihren Tritten gebissen haben 😉

      • Reamirjam sagt:

        Als meine – gerade 4 Monate alte Hündin – sich kurz von mir entfernt hatte, um Schwanzwedeln einen Spaziergänger zu begrüssen (auf einem Schotterweg auf dem Land), wurde sich von ihm (es war ein Mann) mit Tritten in die Luft katapultiert.
        Zum Glück hat meine Hündin keinen langfristigen Schaden davon getragen (weder seelisch noch körperlich), sondern aus ihr ist wirklich eine liebenswerte Begleiterin – heute 10 Jahre alt – geworden, die Kinder, Menschen und andere Hunde liebt.

    • Richard Stretto sagt:

      Unter «Hundebisse» werden auch Hunde erfasst, die von einem anderen Hund gebissen wurden. Und die Hundehalter, die meinen, einen Streit unter Hunden schlichten zu müssen und dabei einen Kratzer abbekommen. Das kommt wesentlich häufiger vor, als dass sich ein Pöstler eine neue Hose posten muss… Und da der Hundehalter bei den meisten Hundebissen bekannt ist, bezahlt er über seine Hundehaftpflichtprämie die Kosten. Also bitte mal halblang mit der Hundeopferhysterie… 😉