„Diese 58 000 Franken stecken wir locker weg“

topelement

Da haben wir Steuerzahler mit dem Fall „Carlos“ ja nochmals Glück gehabt!  Was sind doch läppische 30’000 Franken Monatskosten im Verhältnis zu den 58 000 Franken, die uns scheinbar der neuste Skandalfall kosten soll.

Das stecken wir doch locker weg. Schliesslich finanzieren wir solches Treiben mit dem Schliessen von Schulklassen oder mit dem Abbau des Service Public.

Wann beglückt uns die SVP mit der nächsten Initiative, die unsere überbordende Sozial- und Therapieindustrie endlich in die Schranken weist?

 

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14 Kommentare

  1. Wyss sagt:

    Was hat das jetzt wider mit der SVP zu tun?

  2. grund sagt:

    Sind halt coole Jobs Therapeutist oderso… Wenn der Täter rückfällig wird wird niemand belangt, überdurchschnittlicher Verdienst, warmer Arbeitsplatz…

  3. Ruedi Horber, Niederscherli sagt:

    Jetzt wissen wir endlich, wofür der Staat unsere hart erarbeiteten Steuerfranken ausgibt: Zur Verhätschelung und Therapierung von Schwerverbrechern. 58‘000 Franken kostet der teuerste Häftling im Kanton Bern pro Monat – mehr als viele rechtschaffenen Leute im Jahr verdienen. Das ist ein absoluter Skandal, eine Ohrfeige gegenüber den Opfern und all den Bürgerinnen und Bürgern, die Tag für Tag ihre Frau bzw. ihren Mann stellen und brav ihre Steuern bezahlen. Da gibt es nur eines: Weg von der Kuscheljustiz zu echten Strafen, Nein zu allen Steuererhöhungen und Abwahl des verantwortlichen Justizdirektors.

  4. Esther und Peter Spycher, Moosseedorf sagt:

    Dafür gibt es keine Worte mehr — nur noch Kopfschütteln.

    • Fredi Gurtner sagt:

      Da haben Sie vollständig Recht Frau&Herr Spycher.
      Solche Verbrecher sind doch nicht Therabierbar. Ich verstehe einfach nicht warum die Richter die Verwahrung so scheuen. 58000.- für einen Monat ist ganz und gar ungeheuerlich. Es gibt bei uns Familien die müsse mit noch weniger im Jahr auskommen. Das Strafrecht muss dringend revidiert werden,das heisst verschärft werden.

  5. Mark Keller sagt:

    Ruedi Horber, und was sind für Sie echte Strafen? Lebenslang wegsperren bei Wasser und Brot sowie Schlüssel wegwerfen? Die Resozialisierung kommt die Allgemeinheit günstiger zu stehen, als jahrelanges wegsperren. Hier wird wieder einmal mit drei Einzelfällen die Realität verzerrt. Wieso werden diese Fälle nicht in den Gesamtzusammenhang gestellt? Weil es dann nicht mehr so spektakulär wäre und weniger Klicks erzeugt?

    Ein Therapie machen zu müssen hat übrigens mit Kuscheljustiz nichts zu tun! Diese Therapien sind kein Spaziergang. Sie fordern sehr viel von den Betroffenen.

    Im Übrigen sollte es sich mittlerweile herumgesprochen haben, dass „härtere“ Strafen (lies länger im Gefängnis sitzen) überhaupt nicht abschreckend wirken.

    • Fritz Rohrbach sagt:

      Herr Keller, der sich schon an anderer Stelle unter dem Namen des Rechtsstaates für Kriminelle stark gemacht hat, weiss nicht, was gerechte Strafen sind? Ich glaube ihm dies aufs Wort. Sonst könnte er nicht schreiben, dass Therapien für die verurteilten Verbrecher „sehr viel fordern“. Die armen Kriminellen, die nach Ansicht von Herr Keller sicher nur wegen der ach so bösen Gesellschaft kriminell geworden sind. Ich glaube Herr Keller möchte die Gefängnisse gleich abschaffen. Ich entnehme dies seinem folgenden Satz. „Im übrigen sollte es sich mittlerweile herumgesprochen haben, dass härtere Strafen (lies länger im Gefängnis sitzen) überhaupt nicht abschreckend wirken“. Sie haben recht Herr Keller. Es hat sich, insbesondere bei den ausländischen Kriminaltouristen, längst herumgesprochen, dass die Schweiz ein Land mit einer Kuscheljustiz ist. Kein Nachbarland spricht so milde Strafen aus wie die Schweiz. Darum kommen diese Leute scharenweise in die Schweiz und sollte der eine oder andere einer Straftat überführt und ausnahmsweise zu einer unbedingten Gefängnisstrafe verurteilt werden, so sitzt er diese in unseren Luxusgefängnissen locker ab.

      Wie wäre es, wenn man solche Schwerstverbrecher, welche auf irgend eine Weise jeder ein oder mehrere Opfer hinterlassen hat, wirklich wegsperren und die Fr. 58’000.–, die ein solcher Herr jeden Monat kostet, an die Opfer verteilen würde? Auf ein Jahr befristet ergäbe dies die erkleckliche Summe von Fr. 696’000.–. Aber eben, dabei könnten sich die Psychiater, Soziologen und Therapeuten jeglicher Couleur nicht mehr dumm und dämlich verdienen.

    • Ruedi Horber sagt:

      Oh, die armen zu Therapierenden, es ist sogar noch anstrengend für sie! Manchmal werden sie deshalb frühzeitig entlassen oder mit den Therapeutinnen alleine gelassen, damit sie wieder zuschlagen können. So geschehen kürzlich in Genf, wo ein Schwerverbrecher mit Steuergeldern eine Reittherapie absolvieren durfte und dann die Begleiterin, eine Mutter mit Kindern, gleich umbrachte. Und das ist keine Kuscheljustiz, Herr Keller?

  6. Monika Anderhalden, Belpberg sagt:

    Da versucht ein Heer von Therapeuten, Ärzten und Pflegern einen psychisch kranken Kriminellen zu kurieren, was den Steuerzahler bis 58 000Fr. pro Monat kostet! Wo ist bei einem solchen Aufwand für eine einzelne Person die Verhältnismässigkeit geblieben?

    Ich hatte einen Bekannten, der in jungen Jahren in die Dogen abrutschte und kriminell wurde. Als Wiederholungstäter kam er auf den Thorberg. Nachdem man eine Schizophrenie diagnostiziert hatte, lebte er lange Zeit in der geschlossenen Abteilung einer psychiatrischen Klinik und wurde mit Medikamenten „ruhig gestellt“. Die letzten beiden Jahre seines Lebens verbrachte er in einem Pflegeheim, bekam hoch dosiert Neuroleptika und schämte sich, weil er, wie er sagte, so viele Kosten verursache.. Aber er war nur ein kleiner Fisch, eine aufwendige Therapie für tausende von Franken schien nicht angezeigt. Wenn er ein Mörder gewesen wäre, hätte er vielleicht weniger Medis und mehr Zuwendung erhalten. Verkehrte Welt!

  7. Danielle Ebinger, Bern sagt:

    In der Schweiz werden Straftäter zwecks Resozialisierung zu therapeutische Reitstunden gefahren, bekommen eine 4-Zimmer-Wohnung mit Personal und ganztägige Einzelförderung im Lieblingssport und selbst in der Strafanstalt Thorberg hat ein Häftling 3 Menus zur Auswahl, Gratisfernsehen, Hallenbad usw. usf. Das alles zur Vorbereitung auf die Freiheit. Die Kosten trägt der Steuerzahler.

    Die „armen“ Strafgefangenen dürften jedoch nach ihrer Entlassung „auf die Welt kommen“, dann wenn die Realität sie einholt nach der Zeit im Strafvollzug.

    Unser Justizsystem scheint den Boden unter den Füssen völlig verloren zu haben.

    Wie viele wenig begüterte Steuerzahler werden z.B. für die horrenden Kosten der kleinen Verwahrung des pädophilen Sozialtherapeuten H.S. den Gürtel noch enger schnallen müssen, weil die Krankenkassenverbilligungen, Ergänzungsleistungen sowie Unterstützungsgelder für Behinderte und alte Pflegebedürftige gekürzt werden?

    Unverschuldet in Armut lebenden Mitmenschen wird der Hahn zugedreht. Um Steuern zu sparen wird der Sozialstaat für Normalbürger immer weiter abgebaut.

    Wer jedoch schuldig ist, hat nichts zu befürchten. Je schwerer die Straftaten sind und je weniger kooperativ man sich verhält, desto mehr wird vom Staat geleistet.

    Dass die Opfer dabei völlig auf der Strecke bleiben, gehört ebenfalls zum juristischen Verständnis von Gerechtigkeit.

    Meiner Ansicht nach muss das System von Grund auf neu überdacht und geregelt werden. Etwas stimmt da ganz und gar nicht. Politiker, welche dieses Problem anpacken, haben meine Stimme auf sicher.

    • Ulrich Kräuchi sagt:

      Der letzte Satz im Leserbrief von Frau Ebinger lautet: „Etwas stimmt da ganz und gar nicht“. Genau, da stimmt einiges nicht in diesem Leserbrief! Vermutlich ohne das Frau Ebinger je einen Schritt in die Anstalten Thorberg gemacht hat, weiss sie genau was dort abspielt. Irrtum, alle drei Aussagen zum Thema TV, Essen und Schwimmen stimmen einfach nicht. 1. Der Insasse kann nicht einfach aus drei Menus auslesen. Was zusätzlich angeboten wird, ist die Ernährung für Moslems und Vegetarier. 2. Jeder Eingewiesen muss für die TV-Nutzung monatlich einen Betrag bezahlen. 3. Der Thorberg verfügt weder über ein Frei- noch ein Hallenbad. Einmal mehr wurde in einem Leserbrief, stereotypisch Unwahrheiten über den Strafvollzug verbreitet.
      Mit freundlichen Grüssen

  8. Jakob Rieder, Faulensee sagt:

    Da ist das Sondersetting von Carlos geradezu zum Discountpreis zu haben, wenn wir hören, dass der Kanton Bern das Doppelte für einen einzigen Häftling aufwendet.

    Im Vergleich zu den Abzockern der Therapeuten-Mafia sind unsere Wirtschafts-Gurus geradezu Waisenknaben.

    Wie kann dieser totalen Verschleuderung von Steuergeldern endlich der Riegel geschoben werden? Die einzige Möglichkeit: Mit dem Stimmzettel die Zusammensetzung des Parlamentes entsprechend ändern.

    Bis zum kommenden Sonntag haben wir im Kanton Bern die Möglichkeit dazu.

  9. Peter Aufenast sagt:

    „Gute Menschen“ wie Mark Keller und Co mit ihrem Resozialisierungs-Geschwafel, ob Blauäugig oder aus Eigennutz sei mal dahingestellt, sollten die Gelegenheit erhalten, einige Stunden in der „Kobik“ (Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität zu verbringen und gemeinsam mit den dort angesiedelten Undercover-Polizisten die ins Netz gestellten Bilder von Kinderpornographie zu sichten. Ketzerische Frage: Wie lange könnten sie wohl die grauenhaften Bilder und Videos mit Kindern ab Babyalter ansehen ohne sich zu übergeben? Nicht mal in den schrecklichsten Albträumen ist vorstellbar was da so alles abläuft.

    Viele dieser kranken „Bestien“, es gibt keinen harmloseren Ausdruck, sind nicht therapierbar. Die Gelder die man für Therapien die nichts bringen ausgibt, wären um einiges wirkungsvoller im „Kobik“ angelegt. Zusätzliche Beamte in der Sonderabteilung „sexueller Missbrauch von Kindern“ könnten mit minutiösen Arbeiten, die sich über Tage bis Monate hinziehen, schwerkranke sadistische Triebtäter und ihre kriminellen Hintermänner, überführen und sie den Gerichten übergeben. Mit der Konsequenz in solchen fast unvorstellbaren Fällen: „Lebenslange Verwahrung!“ Das ist hart für die Betroffenen, aber es gibt keine Alternativen. Jedes Opfer ist eines zu viel!

    Als Realist muss ich muss ich mich damit abfinden, dass ein solches Szenario leider ein frommer Wunsch bleiben wird.

  10. Fredi Gurtner sagt:

    Herr Aufenast. Gut das Sie das Problem realistisch sehen Ich hoffe das die Linken Politiker langsam einsehen ,dass sie wieder mit der Zeit gehen müssen. Natürlich bin ich als Linker,da in einer Zwickmühle ,aber in Sache Strafnorm müssen wir in der Schweiz mit Bestimmheit härter werden. Da bin ich mit den Rechten völlig einer Meinung