„Die Folgen des Sparpakets werden nach und nach publik“

schwein
Nach und nach werden die konkreten Folgen des ASP-Sparpakets der bürgerlichen Mehrheit publik: Zuletzt bekannt geworden ist die Streichung der ökologisch äusserst wichtigen Fisch-Aufzuchtsstationen (zum Beispiel im Wasen und in Aeschau). Dies obschon die Fischer schon bisher unendlich viele Stunden „Gratisarbeit“ in diesem Bereich geleistet haben. Der Sparhammer schlägt um sich und trifft (fast) jeden: Langzeitpatienten der Psychiatrie stehen auf der Strasse, in der Berufsbildung werden Leistungen abgebaut und die Gebühren für die berufliche Weiterbildung erhöht (obschon diese bereits jetzt den Kanton viel weniger kostet als der akademische Weg…), die Kinder in der Volksschule werden indirekt zur Kasse gebeten – alleine die Gemeinde Köniz muss pro Woche 354 Lektionen abbauen! – Die Aufhebung des Pauschalabzuges für Berufsauslagen in der Steuererklärung trifft alle Arbeitnehmer, einkommensschwache Haushalte bekommen weniger oder keine Krankenkassenvergünstigung mehr (obschon die Gelder vom Bund fliessen.), die hauswirtschaftlichen und pflegerischen Leistungen bei der Spitex werden gekürzt, die Quarta-(SpezSek-)Klassen in den Gemeinden werden aufgehoben und und und wann merken Herr und Frau Berner endlich, dass die bürgerlichen Parteien mit ihrer Sparwut fast alle, aber vor allem die Schwächeren und Ärmeren im Kanton treffen? PS. Bei ihrem eigenen Lohn haben die selben Damen und Herren Grossräte nicht sparen wollen.

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