Nebenjobs für Chefbeamte: Was halten Sie davon?

Geld

Kaderleute der Berner Kantonsverwaltung haben letztes Jahr bis zu 40 000 Franken als Nebeneinkünfte erhalten. Laut Gesetz  dürfen Beamte Nebeneinkünfte nur dann dann für sich behalten , wenn es um eine Tätigkeit geht, die nicht zwingend mit ihrer beruflichen Funktion zu tun hat.

Mit dieser Verdienstmöglichkeit ist möglicherweise bald Schluss: Nach hitzigen Diskussionen um die Entschädigungen für Regierungsmitglieder will der Kanton diese Bestimmungen revidieren.

Was sagen Sie dazu? Diskutieren Sie mit! Wir freuen uns auf eine engagierte und sachliche Debatte.

 

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2 Kommentare

  1. Heinrich Megert sagt:

    In den 70er und 80er Jahren war ich Mitglied der Technischen Kommission des VSS (Verband Schweizerischer
    Schmieroelimporteure), als Vertreter einer Privatfirma (nicht eines Oelmulti). Die Sitzungen meistens in Zürich, aber auch weiter
    weg. Das Sitzungsgeld betrug 100 Franken. Das Essen zahlte der Verband, die Spesen die Arbeitgeberin. Mein Sitzungsgeld
    ging auf ein Konto der Firma und dann weiter für einen wohltätigen Zweck. Für den Inhaber der im Vorstand des Verbandes
    war, galt das Gleiche.
    Nach der Sitzung fuhr ich in die Firma und gegen 16 Uhr holte ich die liegen gebliebene Arbeit nach. Dies ohne Aufrechnung von Überzeit.
    Den Unterschied zu Heutzutage auszumachen überlasse ich den geneigten Leserinnen und Lesern.

  2. Karlmax Schmid sagt:

    Super mindestens bei den Schmieroelimporteuren herrscht Zucht und Ordnung.
    Bei den Zementsäcken gab’s nur das Essen und das konnten wir ja nicht gut zurück geben und die Arbeit haben wir auch vor oder nachher erledigt und das wird auch bei den Chef’s der Verwaltung nicht anders sein.
    Bei der Berner Verwaltung gibt’s ja ein Reglement und das wurde wie man hört eingehalten. Nun kann man auch ändern, wenn’s die Neidgenossen stört, nur kosten dann eventuell die Überstunden.
    Aber gegenüber denen die das Geld bisher auch bezogen haben gibt’s nichts zu meckern.