„Verschärfung des Konkordats kann Ausnahmefälle nicht verhindern“

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Obwohl von den Befürwortern teilweise „kriegsähnliche“ Zustände bei Fussball- und Eishockeyspielen herbeigeredet werden, besuchen heute so viele Menschen wie kaum zuvor Spiele der obersten Ligen im Fussball und Eishockey. Darunter sind auch viele ältere Menschen und Familien mit Kindern. Familiensektoren gehören zu den am besten ausgelasteten Bereichen der Stadien. 99 Prozent der Spiele gehen dabei völlig friedlich und ohne jegliche Gewalt über die Bühne. Gewalt ist ein gesellschaftliches Problem und macht auch vor Sportveranstaltungen nicht halt. Die unschönen Vorkommnisse die niemand will, bilden aber ganz klar die Ausnahme. Als Fan des BSC Young Boys besuche ich seit über 20 Jahren regelmässig Heim- und Auswärtsspiele meines Vereins und ich erlebe die Situation um ein vielfaches anders als in der Öffentlichkeit leider oft dargestellt. Die Verschärfung des Konkordats wird die wenigen Ausnahmefälle nicht verhindern können. Das es repressive Massnahmen gegen eine kleine Minderheit von Problemfans braucht, stellt niemand in Abrede, dazu genügen aber die bereits heute gültigen gesetzlichen Grundlagen. Die im Konkordat enthaltenen Massnahmen schiessen dabei weit übers Ziel hinaus. Statt der kleinen Minderheit werden gleich sämtliche Matchbesucher unter einen Generalverdacht gestellt. Dabei wird der nachweislich erfolgreiche Weg des Dialogs zwischen Polizei, Vereinen und Fanvertretern gleich mit torpediert. Ebenfalls wird die in weiten Teilen der Fanszenen gut funktionierende Selbstregulierung gefährdet, weil es ja keine Rolle spielt wie man sich verhält, da man so oder so grundsätzlich erst mal als Risikofaktor wahrgenommen wird. Es ist zudem rechtstaatlich äusserst bedenklich wenn durch das Konkordat das Gewaltmonopol der Polizei aufgeweicht wird und auch privaten Sicherheitsfirmen erlaubt wird, Besucher, ja selbst Kinder im Intimbereich abzutasten. Grundrechtlich ebenfalls äusserst bedenklich ist es wenn der Staat seinem Bürger vorschreiben will, wie und wann er für einen Spielbesuch von A nach B zu reisen hat. Ebenfalls soll dem Sportfan künftig vorgeschrieben werden können ob er im Stadion ein Bier zur Bratwurst trinken darf oder nicht. Dies aber nur wenn er nicht im VIP-Bereich sitzt. Dort darf weiter so viel getrunken werden wie man will.

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53 Kommentare

  1. Fredi Gurtner sagt:

    Das Konkordat muss einfach kommen. Und die Clubs müssen alle Kosten, für Schäden, tragen welche auf der An-und Heimfahrt im und um den Spielort entstehen.

    • Wayne Intressierts sagt:

      Tolle Idee..

      Mann solte als nächstes auch eine Partykonkordat machen oder so.
      Damit Partyveranstalter für die an- und heimreise seiner gäste verantwortlich gmacht wird.
      Ausserdem müssen diese Veranstallter auch die gesundheitskosten Tragen welche ihre Veranstaltungen verursachen.
      Beschädigungen und Vandaleakte natürlich auch.

      Oder das Clubs, Vereine oder sonstige organisationen welche gewaltäter obdach und schutz bieten ( bestes Beispiel die Reitschule ) für deren Kosten welche sie verusachen aufkommen ( Polizei-, Feuerwehreinsätze usw ).

  2. Aebi Hanspeter sagt:

    Herr Werren, Sie sehen die Probleme anlässlich von Mannschaftssportveranstaltungen nur von der Sonnenseite her. Offenbar waren Sie nie anwesend bei Ausschreitungen, bei sehr unschönen Prügeleien zwischen den Fangruppierungen oder gegen die Ordnungskräfte. Die unschönen Vorkommnisse, die angeblich niemand will (Ihre Aussagen) sind nicht die Ausnahme, sondern bei vielen Spielen Realität. Gegenmassnahmem sind dringend notwendig und können mit dem verschärften Konkordatsmassnahmen umgesetzt werden. Zu lange hat man den Fans das Feld überlassen und mit Gegenmassnahmen abgewartet in der Hoffnung, die Fans würdén das unter sich regeln. Leider hat diese Selbstregulierung überhaupt nicht funktioniert, weil die grossmehrheitliche friedliche Fanszene sich sehr passiv gegenüber den gewaltbereiten Gruppierungen verhielt. Es kam sogar vor, dass friedliche Fans durch ihr Verhalten die Gewaltbereiten aufbauten und daburch die Ordnungskräfte behinderten. Daher finde ich die Verschärfung des Konkordats absolut in Ordnung. Dass Alkohol enthemmt ist allgemein bekannt und dass bei Risikospielen ein Alkoholverbot ausgesprochen werden kann finde ich absolut in Ordnung.

    • Ferdi Blickler sagt:

      Wenn das Konkordat kommt, dann verschwinden alle Problemfälle auf magische Weise. Schön.
      Ich finde man sollte alle falschparkierer und geschwindigkeitsübertrer lebenslang wegsperren.

      Dann hätten wir gleich lange ellen im vergleich.

  3. Sandro Andres sagt:

    Ich könnte es nicht besser niederschreiben Herr Werren. Die Haltung der bisherigen Kommentierenden macht mich nachdenklich. Herr Aebi, wie es scheint sind Sie nicht aus der Fussballszene bzw. besuchen die Spiele nicht. In den Medien wird das Negative jeweils gesucht. Der Blick und das 20 Minuten brauchen ja “tolle“ Schlagzeilen um Leser zu gewinnen. Die Schweiz neigt dazu jeweils immer alles schwarz zu malen! Ich gehöre zu der jungen Garde der Fussballfans des BSC Young Boys. Ich besuche seit 7 Jahren alle Spiele des BSC YB sowohl zu Hause als auch auswärts. Ich sehe Teenager, welche Fahnen und Transparente in ihrer Freizeit basteln und so den Verein unterstützen und massgeblich am friedlichen Zusammensein in der Fankurve teilhaben. Die Fankurve bietet mehr als Schlägereien und Pyros! Sie bietet vielleicht eher benachteiligten Personen Halt, jungen und älteren Leuten eine Perspektive und sinnvolle Freizeitbeschäftigungen. Fussball ist Sport und Sport ist Kultur und Freude! Diese Freude am Fussball wird ALLEN Fans gestohlen wenn die Verschärfung des Konkordats umgesetzt wird. Ich kann nur für den Fussball sprechen, da ich mich in der Eishockeyszene nicht auskenne, aber die Gewalt an Fussballspielen in der Schweiz ist in den letzten 10 Jahren markant gesunken! Bei uns YB-Fans gibt es die Fanarbeit, welche den Dialog zwischen Fans und Polizei sucht. Dies bewährt sich sehr gut. In den Fanzügen herrscht ein Littering Projekt. Das heisst, es gibt jeweils freiwillige Fans, welche den Zug während der Auswärtsfahrt sauber halten und die Züge nicht beschädigt oder stark verschmutzt werden. Ich persönlich fahre lieber mit dem Auto an die Auswärtsspiele. Dies ist für mich ein Kostengrund. Deshalb möchte ich mir ungern vorschreiben lassen, dass ich mit meinen Kollegen mit dem Zug anzureisen habe. Ausschreitungen gab es bisher NIE! Obwohl ich einen grossen BSC Young Boys Schriftzug auf dem Auto habe. Weder in Basel, in Sion, noch in Zürich. Provokationen gibt es immer, aber dies ist Charaktersache diesen Provokationen aus dem Weg zu gehen. Was Ihre Haltung zur Gewalt anbelangt Herr Aebi: Wir in der Fankurve kennen die Gewaltverursacher meist nicht! In der Fankurve herrschen übrigens auch Regeln. Wer sich unsittlich oder schlecht aufführt fliegt raus! Es gab auch schon Streithähne, welche auf Grund interner Schlägerei von der Kurve ausgeschlossen wurden! Die Fankurve toleriert solches Verhalten auch nicht! Deshalb stimmt Ihre Aussage, dass die friedlichen Fans die Augen davor verschliessen, nicht! Gewaltbereite “Fans“ halten sich meist in einem anderen Sektor auf oder besuchen Teils nicht einmal das Spiel! Wie Herr Werren bereits geschrieben hat, Gewalt ist ein gesellschaftliches Problem! Ich möchte zudem alle Befürworter darauf hinweisen, dass das Konkordat für ALLE Sportveranstaltungen gilt! Sei es für ein Schwingerfest, ein Skirennen oder ein Tennisspiel! Ich hoffe die Teils negativ Denkenden davon zu überzeugen, dass die Fanszene in der Schweiz keine schlechte Sache ist und dass uns niemand unseren Fussball zerstört! Deshalb bitte ich um eine Ablehnung der Konkordatsverschärfung, weil es den kleinen Anteil an Gewalttätern nicht daran hindern wird ihre Aktionen einzustellen, sondern eher Fussballfans daran hindern wird, den Schweizer Sport weiterhin zu unterstützen!

    • tom hellmüller sagt:

      Herr Aebi, das stimmt doch einfach nicht! Jährlich besuchen im Kanton Bern 1,4 Millionen Zuschauer die Spieler der sieben Spitzenclubs – auch viele Familien sind darunter. Das sind ja nicht alles verantwortungslose Eltern. Sondern es zeigt, dass ein Spielbesuch grundsätzlich problemlos möglich ist. Die Selbstregulierung der Fans und die Eigenverantwortung der Clubs funktioniert durchaus. Allein zwischen 2009 und 2012 konnten beispielsweise die Polizeikosten rund um YB-Spiele mehr als halbiert werden!
      Es würde mich dann schon noch interessieren, welche Massnahmen des Konkordates helfen sollten, die leider ab und zu vorkommenden Probleme (das wird ja gar nicht in Abrede gestellt) zu verhindern!

  4. Herr Aebi:
    Ihre Aussagen sind schlicht gelogen.
    Ernste Vorfälle in den letzten 2 Jahren kann man wohl an einer Hand abzählen. Da ist jeder Abend im berner Nachtleben 100x gefährlicher als ein Spiel des BSCYB bzw. SCB. Wir haben, als eine der wenigen Städten, das Privileg in den beiden wohl „wichtigsten“ Sportarten Topclubs zu stellen. Beide Clubs haben moderne Stadien und regelmässig 15’000-20’000 Zuschauer. Würden sich hier die von vielen beschriebenen Kriegszustände abspielen, würden wohl kaum jedes Wochenende soviel Menschen in die Stadien pilgern. Ich besuche regelmässig Heim und Auswärtsspiele beider berner Stadtclubs. Ich sehe Jugendliche, Familien mit Kinder, ältere Herrschaften die einfach Spass haben, sich nach einer anstrengenden Woche beim Spiel auf ein Bier zu treffen. In der Schweiz haben wir momentan wohl noch eine von den farbenfrohsten und stimmungsreichsten Fankurven (wohl auch eine der friedlichsten). Auf das können wir stolz sein. Solche unsinnige Gesetze wie Italien oder England brauchen wir hier definitiv nicht! Ich hoffe der normal-Bürger begreifft endlich was Sache ist und macht sich und vorallem den wahren Fans und Stadionbesuchern kein Strich durch die Rechnung! Deshalb ganz klar NEIN am 9. Februar!

    • Petter sagt:

      @ Herr Aebi: Dann zählen Sie doch die Vorfälle der letzten Saison im Eishockey und Fussball auf, die es ja anscheinend so regelmässig gibt. Ich helfe Ihnen noch ein bisschen und nenne Ihnen die Anzahl Spiele der obersten Ligen, damit Sie mir dann die Anzahl Vorfälle nennen können (und wenns rechnerisch geht auch noch gerade den Prozentsatz):

      Fussball: 180 Ligaspiele / 63 Cupspiele
      Eishockey: 600 Spiele + die Playoffs.

      Aber mit einer Antwort ihrerseits rechne ich nicht. Die Befürworter schweigen nämlich recht schnell, wenn man mit Argumenten und nicht mit Polemik kommt.

      @Aufenast: Wenn Sie von den Fussballfans verlangen, die Chaoten aufzuhalten, dann müssen Sie nicht staunen, wenn Ihnen die Polizei am Telefon sagt, Sie sollen ihren Einbrecher selbst festhalten. PS: Wie lange die Chaoten hinter Schloss und Riegel gehalten werden, liegt übrigens ebenfalls im Ermessen der Polizei.

    • Fredi Gurtner sagt:

      Wir brauchen ja keine Top-Clubs,das kostet nur viel und ist Massenverblödung

    • Fredi Gurtner sagt:

      Nur das Konkordat bringt eine Beruhigung in den Spielbetrieb. Die Spieler sollten gescheiter normal arbeiten und nebenbei ein wenig tschüttelen. So würde es das Konkordat nämlich nicht

  5. Peter Aufenast sagt:

    Wenn ich mich so im Freundes- und Bekanntenkreis umhöre tönt der Tenor immer gleich: „Jetzt ist Schluss mit dem Palaver!“. Auch wenn das Fan Anthony Costanzo etwas anders sieht und alle Befürworter für eine Verschärfung des Konkordats als nicht „normal-Bürger“ diffamiert. Und das Statement von Sandro Andres: „Wir in der Fankurve kennen die Gewaltverursacher meist nicht“, erinnert mich an das treffende Zitat: „Augen zu, Ohren zu und Mund zu!“

    Solange die friedlichen Besucher solcher Veranstaltungen aus Feigheit und mangelnder Zivilcourage nicht in der Lage sind die primitiven Chaoten festzuhalten und der Polizei zu übergeben, wo sie einige Tage mit entsprechenden Folgen (Schule, Lehre, Arbeitgeber) hinter Schloss und Riegel gesetzt werden, ist leider eine Verschärfung des Konkordats unausweichlich.

    Deshalb ein klares „JA“ am 9. Februar.

    • Thomas Schwander sagt:

      Herr Aufenast:
      Abgesehen davon das ich die letzten Ausschreitungen an einem YB Spiel noch im Neufeld miterlebt habe, obschon ich praktisch alle Heimspiele besuche, ist es wohl etwas blauäugig von einem normalen Matchbesucher zu erwarten einen Hooligan welcher sich wohl im Nahkampf ausgebildet hat einfach so fest zu halten bis die Polizei kommt. Kommt erschwerend hinzu:

      1: Würde ich dies tun würde ich wohl auch das Gummischrott der Polizei abbekommen, da diese wahllos auf alles schiessen was sich bewegt bei Ausschreitungen
      2: Der normale Matchbesucher soll das zustande bringen wozu unsere gut ausgerüsteten und ausgebildeten Sicherheitskräfte nicht fähig sind. Glaube eher die Polizisten wollen auch nicht Ihren Kopf riskieren für kleinen Strafen welche die Chaoten anschliessend erhalten.
      3: Wenn ich Ihn niederschlagen würde, um Ihn der Polizei zu übergeben, ich wegen Körperverletzung angeziegt und somit nur ich an die Kasse kommen würde. In der Schweiz hat nun einmal die Polizei das Gewaltmonopol.
      4: Ich nicht für die Öffentliche Sicherheit zuständig bin und auch nicht dafür bezahlt werde wie die Polizisten.

      Die Rechtslage lässt die Bestrafung solcher Chaoten schon lange zu, doch leider scheint unsere Polzei nicht fähig zu sein dies zu unterbinden oder genug Beweise zu sammlen um diese Leute hinter Schloss und Riegel zu bringen. Dies wird sich aber auch mit dem Konkordat in keinster Weise ändern, da die Gesetzte für die Bestrafung genau gleich bleiben.

      Das einzig was sich ändert , ist das ganz normale Bürger kriminalisiert werden und Hobbyrambos der Security welche es nicht zur Polizei oder einer Militärischen Eliteeinheit geschaft haben plötzlich Befugnisse der Polizei erhalten!
      Weder die Kosten für die Polizeieinsätzen noch das Defizit (man muss von Defizit sprechen da die 3 Millionen welche in den Medien immer rum geistern eben nicht den Schäden entsprechen) für die Fanzüge der SBB werden kleiner werden, sondern eher noch verschlimmert werden, wegen übergriffen an friedlichen Matchbesuchern!

      Herr Gurtner:
      Klar die Clubs sollen die Kosten bei Anfahrt und Rückreise der Fans tragen. Nach Ihrer Logik müsste somit das Stadttheater für Schäden Ihrer Besucher bezahlen, wenn diese vor oder nach Ihrer Aufführung randalieren….

      Deshalb ein klares “Nein” am 9. Februar.

      • Fredi Gurtner sagt:

        Die Leute die ins Stadttheater gehen böbeln ja nicht wie die Fans von von Fussball und Eishockey

        • Thomas Schwander sagt:

          Ist ja auch schön und gut so.
          Ihnen geht es ja aber sicher um die Kosten welche der normale Bürger tragen muss…
          Dafür wird jeder Eintritt mit 190.- subventioniert in Bern und kostet wohl eher mehr als die Kosten für Sicherheit und Schäden (wobei diese Chaoten wohl auch einen anderen Event als Fussball finden würden um Stunk zu machen) an Fussballspielen pro Zuschauer.
          Leben und leben lassen!

        • Adrian Vogel sagt:

          Herr Gurtner hat wohl nicht viele Argumente welche für eine Verschärfung der Hooligan-Konkordats sprechen.

          Für Ihn sind Fussball- und Hockeyfans einfach „böbelnde“ Querulanten und Schläger welche nun einmal konsequent angepackt werden müssen. Ob die bestehenden Gesetze ausreichen oder nicht interessiert Herrn Gurtner ebensowenig, wie dass bei der Verschärfung der Konkordats die Grundrechte der 99% von anständigen Matchbesuchern verletzt werden.
          Ich würde Herrn Gurtner raten, vermehrt die Spiele z.B. von YB und vom SCB zu besuchen, damit er sich selber ein Bild machen kann.

      • Ferdi Blickler sagt:

        Also Ihrer Logik entsprechend, Kann ich als nicht „böbelnder* Mitmensch jeweils sagen wir 100 Franken pro Ausgang beziehen. Einfach so?
        Find ich gut.

    • Andreas Bohner sagt:

      @Aufenast Die Zivilcourage kann nicht funktionieren, unter diesen Umständen. Ein Beispiel, so passiert: Zwei Matchbesucher streiten sich am Bahnhof Bern. Eine Drittperson will schlichten, wird weggestossen. Ein Polizist sieht dies und erfasst die drei Personen. Was ist passiert: Alle Drei gelangen in die Hooligan Datenbank. Rayonverbot für zwei Jahre. Es gibt keine Einspruchsmöglichkeit. Sowas ist doch keine Rechtsstaatlichkeit und verhindert gerade Zivilcourage!

      • Schneeberger sagt:

        Ich werde NEIN stimmen.
        Die heutige Regelungen würden genügen, wenn man sie vollziehen würde.
        Wir brauchen kein zusätzliches Geschwür, das wieder nicht vollzogen wird und Unschuldige diskriminiert!
        Der Rechtsstaat wird vom perversen Sicherheitswahn an allen Fronten zu Grabe getragen.
        wo bleiben all die „Freiheitskämpfer“?

  6. Rennie Wyss sagt:

    Die Vorkommnisse vom letzten Cupfinal mit der bedrohlichen in Schwarz aufmarschierenden Basler Horde reichen mir: Ich stimme dem Konkordat zu, denn so haben die zuständigen Behörden nicht nur mehr Befugnisse, sondern auch keine Ausreden für allfälliges Nichtstun mehr. Es hängt dann alles an der Umsetzung der möglichen Maßnahmen. Es heißt übrigens im Konkordat nicht, dass der Bierausschank verboten werden müsse; wenn in den Stadien gesunder Menschenverstand waltet, kann das unterbleiben. Es nimmt mich aber mehr wunder, ob dann der gefährliche Pyro-Blödsinn endlich aufhört. Am Meisterschaftsspiel YB – St.Gallen wurden in der Ecke der primitiv auftretenden FCG-Fans Pyros gezündet, die minutenlang das Stadion verstanken und die Sicht auf das Spielfeld beeinträchtigten.

    • Adrian Vogel sagt:

      Herr Wyss eigentlich heisst es KannKordat, gemäss Herrn Käser werden die Inhalte der Verschärfung bekanntlich mit Augenmass umgesetzt. Jedoch gehen solche Aussagen nach einer Abstimmung auch gerne vergessen.

      Können Sie mir bitte ganz kurz erläutern, was eine Verschärfung des Konkordats dazu beigetragen hätte, dass z.B. Vorkomnisse wie am Cupfinal nicht mehr geschehen?

    • Simon Müller sagt:

      Wie wird denn Ihrer Meinung nach mit dem Konkordat der Einsatz von Pyrotechnik verhindert?

    • Adrian Werren sagt:

      Erklären Sie mir doch welche Massnahmen konkret die beiden von Ihnen genannten Beispiele unterbinden würden.

      Zum Thema Pyro nur soviel: Vor wenigen Jahren war das Abbrennen von Pyro noch Inbegriff von „toller Stimmung, Emotionen und südländischer Atmosphäre“ Nach ein paar Jahren Schauermärchen geschürt durch die Sensationsgeilheit der Öffentlichkeit ist daraus „Pyro-Blödsinn“ geworden und die Fans „unverbesserliche Idioten“ usw. Ein wenig mehr Sachlichkeit würde der Pyro-Diskussion sehr gut tun und auch die grosse Mehrheit der Vorfälle vor den Stadien würden wegfallen.

      Noch zum Thema Alkoholverbot: Die Ungleichbehandlung von verschiedenen Matchbesuchern ist schlicht und einfach eine Frechheit. Egal ob es viele Spiele betrifft oder nicht. Der Familienvater der zu seiner Bratwurst gerne ein Bier trinkt im Sektor C zum Beispiel, darf dies nicht, dies nur weil er sich kein VIP-Ticket leisten kann, sonst aber genau so wenig Gewalttätig wird wie ein Besucher des VIP-Bereiches.

      Finden Sie es ebenfalls völlig normal, dass einem Bürger der sich noch nie etwas zu Schulden hat kommen lassen, vorgeschrieben wird, wann und wo er sich von A nach B zu bewegen hat? In einer freiheitlichen Gesellschaft, haben solche massive Eingriffe in die persönliche Freiheit der Bürger nichts verloren und sind in keiner Weise Verhältnismässig.

      • Rennie Wyss sagt:

        Herr Weber, wenn Sie mit einer Fangruppe mitreisen, müssen Sie damit rechnen, dass Sie als Teil einer Gruppe behandelt werden. Manchmal sind eben auch Individuen dabei, die dazu willens sind, unter dem Schutz von schwarzen Kapuzen Sachen mutwillig zu beschädigen, Leute anzugreifen und während des Spiels andere Matchbesucher mit stinkenden Pyros zu belästigen oder zu gefährden.
        Es steht Ihnen aber frei, ein Spiel ganz normal zu besuchen; niemand schreibt Ihnen vor, sich in den Gästesektor zu begeben. Dann können Sie auch anreisen, wie Sie wollen. Selbstverständlich verhalten sich nicht alle Fangruppen gleich; Anhänger gewisser Klubs haben sich aber schon in der Vergangenheit mehrmals unvorteilhaft profiliert. Wer in diese Kategorie fällt, wissen Sie ja wohl selbst.

        • YB Fan sagt:

          Stimmt leider nicht ganz Herr Wyss und zeigt einmal mehr das Sie das ganze nicht verfolgen. In St. Gallen wurde jedem Fan mit Berner Dialekt der Eintritt in einen neutralen Sektor verboten. Super oder!

          • Rennie Wyss sagt:

            Das habe ich auch gelesen, und ich vermute, dass das rechtlich nicht haltbar war. Die Berner, die da abgewiesen wurden, hatten ja bereits Karten gekauft, und weder Berner Dialekt noch YB-Schals reichten als Begründung, den Einlass zu verwehren. Wenn ich betroffen gewesen wäre, hätte ich den FC SG verklagt. Die St. Galler „Fans“ benahmen sich in Bern übrigens primitiv und beleidigtenYB in Sprechchören. Mit dem Konkordat haben aber beide Vorfälle nichts zu tun.

  7. Andreas Bohner sagt:

    Wahrscheinlichste Folge wenn das Konkordat angenommen wird: Es ändert sich nichts am (gar nicht so grossen) Gewaltproblem. Aber, der normale Fan wird im Intimbereich befummelt, Bier gibt’s nicht mehr und die Kosten für die Allgemeinheit steigen durch eine neue, sinnlose Bürokratiebehörde.

    • YB Fan sagt:

      Triffts auf denn Punkt!Aber Hauptsache dem Volk vorschwindeln die Kosten sinken, die Sicherheit steigt und Herr Käser und co. werden dann wieder gewählt, so läufts!

  8. YB Fan sagt:

    Herr Aebi und Fredi Gurtner sind typische Zeitungs Leser und TV Bilder schauer, sie sich Ihr Bild etwa noch nie selber gemacht haben. Die Gewalt ist zurück gegangen undb das belegen Zahlen, die Zuschauerzahlt steigt. Ich bin mir sicher dass, das Konkordat angenommen wird leider und sich die Befürworter freuen werde aber schnell wieder entäuscht werden, an Herr Aebi und Gurtner, wie solll das Konkordat gewaltbereite Fans daran hindern??Alkoholverbot??Wird bereits jetzt gemachtKombiticket?FCB, YB, GCZ, FCZ, Sankt Gallen Fans und FCL kommen bereits jetzt mit dem Zug zum Spiel und werden sich nicht vorschreiben lassen wie Sie anreisen sollen, also werden Sie die Regelzüge nehmen und in andere Sektoren gehen, na dann viel Spass 😉 Bewilligungspflicht??Wird bereits jetzt gemacht!ID Kontrolle??Die Leute die Stadionverbot haben kommen bereits jetzt nicht in die Stadien und wenn doch wären Sie wohl nicht so blöd und würden noch auffallen. Es werden mehr Kosten produziert werden und die Fans werden sich das ganze nicht gefallen lassen. Es wird gar nichts bringen, die Leute die Ärger machen wollen, werden es weiterhin tun aber die friedlichen Fans werden bestraft. EInfach mal etwas machen und noch mehr Gesetze einführen damit das Volk beruight wird.

    • Aebi Hanspeter sagt:

      @YB FAN: Richtig ist, dass ich ein aufmerksamer Zeitungsleser bin, ich war aber auch einmal Gesetzeshüter und unzählige Male an Einsätzen sowohl bei Fussball- wie Eishockeyspielen im Einsatz. Ich weiss also, im Gegensatz zu Ihnen, von was ich spreche! Meine Einsätze sind noch gar nicht sooo lange her.

      • Sandro Andres sagt:

        Ich habe als Fussballfan welcher regelmässig die Spiele sowohl Zuhause als auch Auswärts besucht den grössten Respekt vor der Arbeit als Polizist Herr Aebi. Ich hatte auch noch nie Probleme mit der Polizei, aber wenn ich sehe wie zum Teil Fans von Polizisten provoziert werden, dann muss ich sagen, stellen sich die Polizisten selbst als “Grännis“ dar. Wissen sie, solange ein Polizist freundlich zu mir ist, bin ich es auch zu ihm. Wenn ich mich ernst genommen und respektiert fühle, dann gebe ich dies dem Polizisten auch zurück. Wenn man aber alle Fans als Verbrecher darstellt (und das tut man bereits indem die Polizei mit Schrotgewehr, Schild und “Kampfausrüstung“ aufmarschiert), ist wohl klar, dass ein Polizist eine Reizfigur darstellt. Da reicht nur das kleinste Bisschen Alkohol. Es ist Fakt, dass sich Polizei und Fans “bekriegen“, ABER wenn Sie genug gesunden Menschenverstand haben (was ich hoffe, wenn Sie Polizist waren), dann bemerken Sie auch, dass der Dialog mehr bringt als Repression und die Verschärfung des Konkordats ist leider Gottes oder besser gesagt Käsers reine Repression. Die Auflehnung gegen das Konkordat wäre meiner Meinung nach zu gross und würde mehr Probleme schaffen als wir Momentan hätten. Wenn Sie lange als Polizist im Amt waren, wissen Sie auch, dass die Gewalt von Schweizer Fussballfans früher extremer war und es noch Hooligan Gruppierungen gab. Heute gibt’s diese nicht mehr! Das letzte Jahr hat gezeigt, dass wenn der Dialog zwischen Fandachverbänden, Polizei und Fans gesucht wird, dies perfekt funktioniert. Deshalb sollte man eher dort ansetzen. Sie kennen die eine Seite, ich die andere! Sie sind draussen, ich bin mittendrin! Wenn man wie gesagt den Dialog von beiden Seiten sucht, wird dies zukunftsversprechend sein. Wenn man die “Probleme“ mit Repression lösen will, wird man den Schweizer Sport zerstören und durch die Fans auf massive Gegenwehr treffen, denn das ist das Leben von uns Fussballfans und das will man uns wegnehmen!

    • Fredi Gurtner sagt:

      Diese Kosten müssen die Clubs berappen,ist ganz klar. Sponsoren sollen sich überlegen noch sogenannte Spiele, bzw. Clubs zu unterstützen, Es gäbe wichtigeres.

      • YB Fan sagt:

        Herr Aebi bei der Polizei fangen die Probleme nämlich an, ohne die frisierten Polizei Berichte und die Provokationen Ihrer seits würde noch weniger geschehen als sowiso passiert!¨Übrigens Herr Aebi haben Sie immer noch nicht meine Frage beantwortet. Wie wird es mit diesen neuen stengeren Gesetzen und Verordnungen besser??Wie verhindert das Konkordat die „Probleme“??Bin gespannt auf ihre Antwort aber verwundert mich nicht das keine kommt, gleich wie beim Herr Käser keinen blassen schimmer einfach etwas daher reden, damit etwas gesagt ist!

        • Fritz Rohrbach sagt:

          Der Herr, der sich als YB-Fan ausgibt und seinen Namen nicht nennen darf, ist sicher einer, der seine Maske an jedem Match bei sich hat um sich bei bedarf zu vermummen. Gerade wegen solchen Zeitgenossen ist es notwendig, dass dem Konkordat wuchtig zugestimmt werden muss.

          • YB Fan sagt:

            Gut sagen Sie das Herr Rohrbach und mit dem Konkordat werde ich mich dann nicht mehr vermummen können ;-)Ohje die befürworter und ihre Floskeln, traurig Herr Rohrbach 😉

          • Sandro Andres sagt:

            Kommt doch bitte an die Podiumsdiskusion am 22. Januar im Restaurant Jardin im Breitenreinquartier (20:00 Uhr). Wäre auch mal interessant wenn alle Befürworter dort ihre Meinung vertreten und mit den Fans diskutieren…auch die Herren Polizisten und der Vereinsfeind Fredi Gurtner. Dann können Sie auch all diesen Hooligans und vermummten Familienvätern und bösen Jugendlichen in die Augen schauen und Ihre Meinung vertreten!

  9. Peter Aufenast sagt:

    Warten wir jetzt mal den 9. Februar ab. Ich nehme mal an, dass das Konkordat mit einer überwältigen Mehrheit analog Zürich & Co angenommen wird, ausgenommen in Basel, wo der Stimmbürger diesbezüglich nichts zu sagen hat.

    Das ist mal der erste Schritt. Weitere werden bei Bedarf folgen — vom sofortigen Abbruch des Spiels bei Ausschreitungen bis zu Sistierung eines Matchs. Die Zeichen sind gesetzt!

    • Sandro Andres sagt:

      Ich nehme mal an, dass die Verschärfung des Konkordats mit einer grossen Mehrheit abgelehnt wird. Es sei denn Sie wollen noch mehr Steuern zahlen und Ihr Geld zum Fenster rauswerfen! Wie soll man ein solch radikales Konkordat umsetzen, wenn man nicht einmal fähig ist ein Vermummungsverbot, welches bereits besteht, durchzusetzen?! Und andere Frage, warum gibt es am Skirennen in Adelboden massivere Ausschreitungen als an Fussball und Eishockeyspielen? Warum wird dort das Abbrennen von Pyros als ,,schöne Kulisse“ angesehen und in den Fussballstadien als Schande? Warum interpretiert man die ach so häufigen Auseinandersetzungen an Fussballspielen als kriegsähnlicher Zustand und in Adelboden wird dies schöngeredet? Gab ja nur paar Spitalreife Verletzungen…ist mir nicht bekannt, wann dies das letzte mal beim Fussball der Fall war, liegt aber wohl daher, dass dies schon 10 Jahre her ist.
      Wenn das Konkordat durchgesetzt würde, müsste man nächstes Jahr jeden Besucher des Weltcups nur mit der ID Zutritt gewähren, Alkohol gibt es nur im VIP Zelt, jedoch im umkreis von 1 km um die Veranstaltung dürfen Restaurants keinen Alkohol ausschenken, Skimasken sind verboten, da das Vermummungsverbot gilt, die Anreise erfolgt ausschliesslich per Extrazug (wichtiger Punkt um die Ausschreitungen von diesem Jahr zu verhindern), begleitet werden die Besucher durch eine Polizeieskorte mit Vollausrüstung inkl. Gummischrotgewehr oder durch einen “Raubtierkäfig“, Zuschauer werden am Eingang kontrolliert und am Geschlechtsteil befummelt, um Pyroaktionen während dem Skirennen zu vermeiden. Nicht vergessen werden darf, wer sich nicht anständig verhält wird in die Hoogan Datenbank aufgenommen und 2-3 Jahre von Skirennen ausgeschlossen 😉 das selbe gilt selbstverständlich für alle anderen Sportveranstaltungen wie das Eidgenössische Schwingerfest, das Eidgenössische Turnfest, etc. Wir sind ja eine halbdirekte Demokratie, selbstverständlich werden dann alle gleich behandelt nicht wahr?

  10. Fritz Rohrbach sagt:

    Einen solchen Blödsinn, wie ihn hier Herr Andres von sich gibt, habe ich noch selten gelesen. Das Konkordat wurde weder wegen dem Eidgenössischen Schwingfest noch wegen einem Skirennen ins Leben gerufen. Die Fans solcher Feste wissen sich zu benehmen Herr Andres. Da braucht es keine Hundertschaften von Polizisten, welche die vermummten Fangruppen voneinander trennen müssen. Und die Behauptung, am Skirennen in Adelboden gebe es massivere Ausschreitungen als an Fussball- und Eishockeyspielen, braucht gar nicht kommentiert zu werden. Mit einem solchen Blödsinn qualifiziert sich der Kommentator selber.

    Und noch eine Frage an Herr Andres; muss man an der Podiumsdiskussion vermummt teilnehmen oder genügt es, wenn man ein Pyro mitführt?

    • Sandro Andres sagt:

      Herr Rohrbach, ab Ihrer Aussage kann ich nur schmunzeln, anderseits finde ich Ihre Haltung gegenüber Fussball- und Eishockeyfans beschämend, da diese in keiner Weise für alle Fans gilt. In Ihren Augen sind also alle Fussball- und Eishockeyfans Hooligans? Worauf stützen Sie Ihre Aussage? Auf Medienberichten nehme ich an…machen Sie sich bitte selbst ein Bild von der Situation, dann werden Sie sehen, dass sie mit Ihrer Vorstellung von Fussball- und Eishockeyfans total daneben liegen. Ich bin seit 7 Jahren Saisonkartenbesitzer bei YB, verfolge sowohl Spiele in Bern, als auch auswärts im Stadion und habe mir noch nie etwas zu Schulden kommen lassen, wie Tausende andere Fans auch!
      Ach so, in Adelboden gab es also kein grosses Polizeiaufgebot und keine Verletzten welche ins Spital eingeliefert werden mussten? Dann lesen Sie entweder schlecht Zeitung oder Sie verschliessen die Augen vor der Wahrheit und wollen wie viele Andere nur das sehen was Sie sehen möchten!
      Zum Thema Pyro: Das darüber diskutiert wird, kann ich nachvollziehen, zumal dies nicht ungefährlich ist und es (hauptsächlich) in Zürich einige zu verachtende Vorfälle gab. Dies gibt aber keinem das Recht zu glauben, dass jeder welcher im Fansektor ist, ein potenzieller Pyromane ist oder sich dem Vermummungsverbot widersetzt! Dazu ist noch zu sagen, dass in der Ostkurve Bern Regeln herrschen! Pyros zünden immer die gleichen Leute und sind bemüht dies möglichst kontrolliert zu machen (z.B. vorne am Zaun). Meine Meinung zu Pyros sind auch nicht unbedingt befürwortend, aber Fakt ist, dass diese nur im Fussball für Empörung sorgen und jeder weiss, dass an den Skirennen in der Menge Pyros gezündet werden! Ich bin übrigens auch ein Ski-Fan, daher weiss ich wovon ich spreche Herr Rohrbach!
      Kommen Sie an die Podiumsdiskusion, bringen Sie Ihre Meinung mit, vertreten Sie diese und suchen Sie mit den Fans den gesunden Dialog….so wie dies von der Polizei auch erwartet würde, dann werden Sie sehen, dass wir Fans genau so Menschen sind wie sie! Auch wir haben einen Job, Verantwortung, z.T. eine Familie und haben nun mal ein Hobby, Fussballfans zu sein und ein Team zu unterstützen und seid 27 Jahren endlich zum Erfolg zu führen! Wie Sie mit Sicherheit auch ein Hobby haben und sich dies auch nicht durch belanglose Gesetze zerstören lassen würden!

  11. Fredi Gurtner sagt:

    Da bin ich mir nicht sicher ob Sie an dieser Veranstaltung ,nicht doch Vermummt sind,Herr Andres. Ich werde sicher nicht anwesend sein. Das Konkordat muss kommen,ganz klar. Und die Clubs müssen die Schäden rundum solche Spiele tragen.

    • Sandro Andres sagt:

      Sie werden nicht anwesend sein, also heisst das soviel wie, dass Sie Ihre Meinung nicht vertreten können / wollen…schade, denn dort könnten Sie Argumente bringen, müssten aber mit Gegenargumenten leben können. Aber wenn es nicht angenommen wird – da kann ich drauf wetten – sind Sie der Erste, welcher wieder einen Einwand hat. Aber “vo nüt chunnt nüt“ 😉

      • Fredi Gurtner sagt:

        Meine Meinung sit ganz klar. Ja zum Konkordat und ein Rückzug der Sponsoren. Dann haben die Clubs kein Geld mehr Judihu

  12. Schneeberger sagt:

    Leider ist zu befürchten, dass die Sache angenommen wird, und damit weitere nicht umsetzbare und damit teure und sinnlose Regelungen aufgestellt werden.
    Gestern sagten Polizei und Politiker, das wichtigste daran sei die neue Bewilligungspflicht, z.B. für Fanmärsche.
    Und nicht die Aushöhlung des Gewaltmonopols.
    Ja glaubt ihr denn an den Storch? Eine Bewilligungspflicht hätte es auch für Tanz-dich-frei gegeben, nur wurde sie ignoriert. Das wird uns auch bei Fanmärschen u.ä. blühen.

    Ich habe für Massenspitzensport bzw. den Pomp darum herum nichts übrig, erst recht nicht für Hooligans.
    Aber ich stimme trotzdem NEIN zu diesem von blindem Sicherheitswahn getriebenem Leerlauf.

  13. Schneeberger sagt:

    Leider ist zu befürchten, dass die Sache angenommen wird, und damit weitere nicht umsetzbare und damit teure und sinnlose Regelungen aufgestellt werden.
    Gestern sagten Polizei und Politiker, das wichtigste daran sei die neue Bewilligungspflicht, z.B. für Fanmärsche.
    Und nicht die Aushöhlung des Gewaltmonopols.
    Ja glaubt ihr denn an den Storch? Eine Bewilligungspflicht hätte es auch für Tanz-dich-frei gegeben, nur wurde sie ignoriert. Das wird uns auch bei Fanmärschen u.ä. blühen.
    Ich habe für Massenspitzensport bzw. den Pomp darum herum nichts übrig, erst recht nicht für Hooligans.
    Aber ich stimme trotzdem NEIN zu diesem von blindem Sicherheitswahn getriebenem Leerlauf.

  14. Peter Aufenast sagt:

    Das Statement von Sandro Andres „Ich nehme mal an, dass die Verschärfung des Konkordats mit einer grossen Mehrheit abgelehnt wird“, entlockte mir ein lautes Lachen. Weltfremder geht es nicht! Das Gegenteil wird eintreffen — mit einer Zustimmung von mal angenommenen 80%, dazu ist nicht mal eine Kristallkugel oder Kaffeesatz notwendig. Und das ist gut so.

    Als Realist erwarte ich allerdings keine Wunder. Die primitiven Chaoten werden Mittel und Wege finden, gleichwohl wieder zuzuschlagen. Und wie ich schon in einem anderen Beitrag geschrieben habe, der nächste Schritt, ist der sofortige Abbruch eines Matchs bei Ausschreitungen. Auch diese, leider notwendige Massnahme wird bei einer Abstimmung mit Sicherheit mit einer gewaltigen Zustimmung angenommen.

    Noch eine Quizfrage: Warum erlebt man z.B. am eidgenössischen Schwingerfest oder am eidgenössischen Turnfest keine vergleichbaren Ausschreitungen?

    Antwort: Weil die Turn- und Schwingerfans das nie zulassen und gewaltbereite Besucher ohne wenn und aber der Polizei übergeben würden! Allerdings wird es nicht soweit kommen, weil die feigen nur in der Gruppe starken und dümmlichen „Idioten“, nur schon beim Anblick eines muskulösen Kranzschwingers oder Turners in die Hosen machen würden!

    • Schneeberger sagt:

      Ich freue mich auf den Moment, wo ein Match wegen „Ausschreitungen“ abgebrochen wird, und schaue genüsslich zu, wie sich die 90% friedlichen Fans dann gemütlich und entspannt aus dem Stadion entfernen…

    • Sandro Andres sagt:

      Lachen Sie nur…ich lache dann, wenn die selbsternannten “Realisten“ (Egoisten würde es eher treffen) eine Niederlage einstecken. Am Schwing- und Turnfest gab es auch Ausschreitungen, nur wurden diese von den Medien nicht an die grosse Glocke gehängt. Das Problem ist, dass mit der Verschärfung des Konkordats die Einzeltäter nicht daran gehindert werden, gewalttätig zu werden, sondern eher die sonst friedlichen Fans zur Gewalt drängt! Die Revision des Konkordats wird sich kontraproduktiv auf die Fanszene auswirken, aber der Mensch glaubt nur, was er mit eigenen Augen gesehen hat. Wenn das revidierte Konkordat durchgesetzt wird und die ersten Folgen gezogen werden, werden Sie mir bestimmt recht geben, nur dann ist es zu spät. Ich würde es sehr bedauern, wenn wir eine Fanszene wie in England oder Polen hätten, denn genau dort haben solche Vorschriften und Verbote zu grosser Gewalt geführt. Dann dürfen wir durchaus von kriegsähnlichen Zuständen sprechen! Deshalb muss das Konkordat abgelehnt werden, aus angere isch z’chaub gmacht! Es sei denn es gibt Leute…entschuldigung Ego…ääh “Realisten“ die den schweizer Sport zerstören wollen. Darf ich fragen was Sie für ein Hobby haben Herr Aufenast?

  15. Peter Aufenast sagt:

    Sandro Andres — ich habe viele Hobbys und es liegt mir fern, den Schweizer Sport zu zerstören — der, wenn ich richtig orientiert bin, nicht nur aus Fussball und Eishockey besteht.

    Aber ich gebe zerknirscht zu, in Sachen Bewegung bin ich kein grosses Vorbild. Und für eine Karriere als Spitzensportler auf Rasen oder Eis ist es zu spät! Nicht nur mein, zugegeben etwas rundlicher Bauch macht da nicht mit! Anstelle aufrechten Mannen zuzuschauen, die verbissen einem „Bällchen“ oder „Scheibchen“ nachrennen, bevorzuge ich gemütliche Spaziergänge durch Wald und über nicht zu hohe Hügel, geruhsame Drahteseltouren, resp. Fahrradtouren ohne Steigungen, Badeplausch bei Wassertemperaturen über 20 Grad, vorzugsweise in fliessenden Gewässern ohne Kraftanstrengung und nicht zu vergessen, meine Schneeschuhtouren (für mich schon sportliche Höchstleistungen!) über flaches Juragelände.

    Diese, zugegeben nicht ganz olympiareifen Tätigkeiten verursachen selbstverständlich Durst, den ich dann mit etwas abgeändertem Traubensaft, resp. einem kühlen Weissen, einem süffigen Roten oder einem herrlichen Gerstensaft, begleitet mit einer würzigen Wurst oder Schinken aus der Region befriedige.

    • Sandro Andres sagt:

      Sehen Sie, Sie haben auch Hobbys, wie das für uns Fussballfans das Fan sein auch ein Hobby ist! Nur werden wir bei unserer FRIEDLICHEN Tätigkeit durch die Verschärfung des Konkordats stark eingeschränkt. Die Hobbys sind zwar nicht einmal annähernd zu vergleichen, aber möchten Sie den Kopf für alle Umweltverschmutzer hinhalten indem Ihnen plötzlich Wanderungen auf Grund dessen verboten werden oder an mühsame Auflagen gebunden sind obwohl Sie zu den Unschuldigen gehören?
      Da gebe ich Ihnen recht. Der Schweizer Sport besteht nicht nur aus Fussball und Eishockey, wir haben gute Disziplinen wie Langlauf, Skirennen, Snow Cross, Ski Cross, Eiskunstlaufen, Tennis, Curling, Handball, Beachvolley, Radrennfahren, Kunstturnen, etc., aber der Schweizer Fussball und Eishockey ist ein grosser und erfolgreicher Teil vom Schweizer Sport! Ob man diesen mag oder nicht, jeder hat seine eigenen Vorlieben, aber nur weil man Fussball oder Eishockey nicht mag, sollte man nicht den Leuten, welche Freude daran haben den Spass verderben und unwahre Geschichten von egoistischen Politikern glauben. Würden Sie an die Podiumsdiskusion am 22. Januar im Breitsch kommen, würden Sie sehen, wie Befürworter um Erklärungen und Antworten ringen, weil wir schlussendlich kein Problem haben! Zudem sollte jedem Stimmberechtigten klar sein, dass sich das Konkordat nicht nur gegen die Fussball und Eishockeyveranstaltungen richtet, sondern gegen jeden anderen Sport bzw. Sportveranstaltung in der Schweiz. Sei es beim Tennis, Kunstturnen, Skirennen oder Eiskunstlaufen. Wenn es heisst, dass ihr keinen Alkohol trinken dürft, dann dürft ihr das nicht! Wenn ihr mit dem Zug anzureisen habt und trotzdem mit dem Auto kommt und kein Zugbillet vorweisen könnt, kommt ihr nicht rein! Wir lassen uns immer mehr vom Staat kontrollieren! Gerne würde ich noch ein Zitat von Herr Käser (Präsident KKJPD, Befürworter des Konkordats) einbringen: “Es ist ein Irrtum zu glauben, jedes gesellschaftliche Problem lasse sich mit einer neuen Vorschrift oder einem neuen Gesetz lösen.“

      • Fritz Rohrbach sagt:

        Ja Herr Andres. Sie können noch seitenweise lauter Blödsinn schreiben. Dem Konkordat wird im Kanton Bern trotzdem mit 70 bis 80 Prozent zugestimmt.

        • Sandro Andres sagt:

          Wir werden sehen…nach der grossen Argumentationsnot der Befürworter am Mittwoch im Jardin an der Podiumsdiskusion, bin ich nun was die Ablehnung betrifft, eher positiv gestimmt. Knapp wird es auf jeden Fall. Deshalb finde ich die 70-80% schon fast überheblich.

  16. Schneeberger sagt:

    Basel winkt ab:

    „Das Hooligan-Konkordat gegen Gewalt bei Sportanlässen wird in Basel-Stadt nicht verschärft: Der Grosse Rat ist am Mittwoch nicht auf die Vorlage eingetreten. Sie sei unnötig und teils grundrechtlich fragwürdig, hiess es.

    Der Hauptpunkt der Verschärfung, die Bewilligungspflicht für Grossanlässe, sei in Basel schon Realität, hielten diverse Voten von links bis rechts fest. Der mit lokalen Regelungen eingeschlagene so genannte Basler Weg mit Prävention, Repression und Diskussion aller Beteiligten bewähre sich; die Verschärfung wäre kontraproduktiv.

    Quelle:
    http://bazonline.ch/basel/stadt/Basler-Abfuhr-fuer-HooliganKonkordat/story/18365511

  17. Rennie Wyss sagt:

    Basel braucht das Konkordat nicht, weil die gewaltbereiten Basler Fans ihr Chaotentum exportieren und an den Auswärtsspielen des FCB die Sau herauslassen.