"Ernst zu nehmende Drohung"

Zum Thema „Keine Ergänzungsleistungen für IV-Rentner“

Viele ältere Menschen haben festgestellt, dass sie mit weniger Geld auskommen müssen, obschon es schon bisher kaum bis Ende Monat reichte. Wer hat den ärmeren Rentnerinnen und Rentnern die Ergänzungsleistungen gekürzt?

Die Mehrheit im Grossen Rat aus SVP, FDP und BDP hat letztes Jahr die Berner Regierung zu vielen Kürzungen gezwungen, unter anderen auch bei den Ergänzungsleistungen und dem Mahlzeitendienst, gegen den vehementen Widerstand der SP. Nun hat die Finanzdirektorin angekündigt, dass die Kürzungen nur ein laues Lüftchen gewesen seien im Vergleich zu dem, was noch komme.

Ich fasse diese Aussage als ernst zu nehmende Drohung für alle Menschen mit verminderter Leistungsfähigkeit auf.

Roland Näf, Muri

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4 Kommentare

  1. Max Schmid sagt:

    Das ist keine Drohung sondern eine schlichte Feststellung von Tatsachen durch die Finanzdirektorin. Wir haben letztes Jahr vermutlich ein wesentlich grösseres Defizit als erwartet eingefahren,unsere Steuern sind schon hoch genug,die Schulden auch,also müssen wir sparen. Nur wie im vergangenen Jahr das wenige das eingespart werden musste durch die SP Baudirektorin und den Gesundheits- und Führsorgedirektor eingespart wurde?, lässt nicht viel Gutes erwarten. Die eine liess den Schnee ab dem Eis pflügen sparte dann Salz für 4 Fünfliber pro Runde und die Polizei und die Bevölkerung konnte dafür das Auto reparieren. Der andere brauchte Geld und Zeit für das Waldaudebakel und andere Spitalprobleme und dafür büssen nun die Alten, aber das sind sowieso bürgerliche, die noch selber für sich sorgen. Das Ganze will der grosse Vorsitzende der SP nun gerne noch den Bürgerlichen in die Schuhe schieben.

  2. Li Kaiser sagt:

    Warum wohl sind überall leere Kassen. Das ist das Resultat der linken Verschwendungspolitik. Mit Vorliebe werden die EU und die Asylanten gesponsort . Immer werden die bürgerlichen Politiker zu dummen Kompromissen genötigt. Was für eine Heuchelei von ihnen, dass sie sich plötzlich für die RentnerInnen stark machen wollen. Wenn es darauf ankäme, sie würden die Leute ans Messer liefern. Denn die Linken sowie die Grünen möchten doch das Militär ganz abschaffen, obschon schon jetzt absehbar ist, dass es in Europa leider wieder zu einem Krieg kommen wird. Denken sie bitte endlich vor ihre Nase heraus!

  3. Fredi Gurtner sagt:

    Wenn die Reichen mehr Steuern bezahlen müssten und die Rechte nicht nur immer sparen will,dann ginge es dem Kanton schon viel besser. Wer hat die Autosteuern gesenkt,natürlich auch die Rechten. Wir Linke müssen uns wehren. Und mit der 1:12 Intiative kämpfen wir weiter für die gerechtere Verteilung des Geldes.

  4. Schneeberger sagt:

    Die Schuldzuweisungen nach links und rechts greifen zu kurz.
    „Links“ und „rechts“ unterscheiden sich nicht gross, denn beide Seiten geben in ihrem Bereich sehr gerne Geld aus, sparen es am liebsten bei den andern und nähmen gerne mehr ein, aber eben auch nur von den andern.

    Das Hauptproblem ist nach wie vor und überall das Wirtschafts- und Geldsystem selbst.
    Es verlangt Wachstum (auch der Ausgaben und Einnahmen!), Sparen ist darin schlicht keine Option. Kredite und Schulden sind niemals dazu da, zurückgezahlt zu werden, sondern um mit Zinsen „bedient“ zu werden und neue Schulden zu generieren!
    Wenn nun langsam die reale Basis (Rohstoffe, Energie, Boden, Wasser, Konsumenten…) für das herbeigepredigte ewige Wachstum schwindet, kommt dieses pervertierte Lügengebäude ins Wanken. Ein geordneter „Abbruch“ täte Not. Stattdessen werden ständig neue Krücken eingebaut, welche das Gebilde noch schwerer, aber nicht stabiler machen.
    Der Untergang oder der Crash ist so unausweichlich.