"Sozialhilfe für Asylanten ist Ohrfeige für Rentner"

Zum Thema Asylwesen

Die armen Asylanten der Schweiz bekommen hier Sozialhilfe und dies sind gemäss aktuellen Medienberichten 56 Franken pro Person und Tag. «Dies ist der reichen Schweiz unwürdig»: sagte eine Grünliberale Nationalrätin anlässlich der Debatte im Bundeshaus um das Asylwesen.

Ja, das frage ich jetzt Sie, wissen die Parlamentarier nicht, wie viel AHV-Rente die verheirateten Schweizer pro Tag und Person bekommen. Die maximale Ehepaar-Rente pro Jahr beträgt 41 760 Franken. Rechnen Sie selber: Den Höchstbetrag verteilt auf 12 Monate, dann 30 Tage für 2 Personen macht genau 56 Franken pro Person und Tag. Zugegeben, das sind 2 Franken mehr als die Asylanten bis jetzt bekommen. Mit dem Unterschied: Die Schweizer bezahlen davon noch die Krankenkasse, die Versicherungen, den Mietzins, den Zahnarzt und den Selbstbehalt bei der Krankenkasse und die Kleider.

Und da fragen sie uns, wie viel Sympathie und Glaubwürdigkeit für unsere Politiker und vor allem für die SP-Politiker und Grünliberalen noch übrig bleibt. Diese Sozialhilfe für Asylanten ist eine Ohrfeige für alle Rentnerinnen und Rentner, die ein Leben lang gespart und gearbeitet haben. Vielleicht denken nun auch einige Noch-nicht-Rentner einmal darüber nach.

Elsbeth Kälin, Egg

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18 Kommentare

  1. Heidi Huber-von Aesch sagt:

    Da bleibt einem wirklich die Luft weg. Was hier in der Schweiz in Sachen Asylwesen abgeht ist wirklich eine absolute Ohrfeige für die Rentner, die ein Leben lang gearbeitet und einbezahlt haben und eine Schande für unsere Politiker! Was haben wir denn nur für eine Regierung???? Keine möchte ich sagen, denn wenn dort oben nur für fünf Rappen gerechnet werden könnte, müssten sie sich schämen was sie den Schweizerbürgern zumuten!!!!! Wann bekommen wir endlich wieder einmal eine Regierung, die auch für unsere Einheimischen einsteht und nicht eine solche Heuchergesellschaft die immer nur noch den Schein nach aussen wahren wollen. Es tut mir leid, aber vor dieser Regierung können wir doch wirklich keinen Funken Respekt mehr haben.
    Heidi Huber

  2. Fredi Gurtner sagt:

    Frau Huber,Sie haben ganz recht. Es wird immer gerechnet dass Rentner ein grosses Vermögen haben und eine grosse Pensionskasse Auszahlung. Dem ist aber oft nicht so. So kann es nicht angehen dass Asylbewerber mehr bekommen als Rentner.
    Ich bin zwar links orientiert,aber ich denke doch human.

  3. René Audergon sagt:

    Frau Kälin sie haben noch die Steuern vergessen… Ich wohne in der teuersten Gemeinde des Kantons (Sonvilier) und weiss
    was das heisst…

  4. Christian Burger sagt:

    Frau Kälin,
    ich weiss ja nicht wie „aktuell“ Ihre Medienberichte sind. Die Berichte, die ich kenne, sprechen eine ganz andere Sprache (http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/So-viel-Geld-erhalten-Asylbewerber/story/12775183). Ich halte Ihre Aussage deshalb als reine Hetze und Polemik.
    Christian Burger

    • Juan Garcia sagt:

      Klar bekommen sie rund 10 Franken Pro Tag und Kopf in die Hand. Sie müsen ja auch nichts für Wohnen und Essen bezahlen! Und auch keine Steuern und Krankenkassenprämien bezahlen! Rechnen Sie das Mal dazu und die Rechnung von Frau Kälen geht schon auf!

  5. Fredi Gurtner sagt:

    Wir sind doch verpflichtet für Alle zu sorgen. Natürlich ist es wichtig dass Rentner mehr erhalten als Asylanten. Doch die meisten von den Asylanten,sind sicher nicht freiwillig da. Denn wer sich solchen Strapazen aufbürdet nach Europa zu kommen tut es nicht nur des Geldes wegen.

    • Fritz Rohrbach sagt:

      Ja Herr Gurtner. Es ist ja bekannt, dass die linken Gutmenschen meinen, die ganze Welt retten zu können. Sie setzen sich ein für Scheinasylanten und sie wehren sich dagegen, die kriminellen Ausländer auszuschaffen. Unter diesem Gesichtspunkt ist der Blödsinn, den sie schreiben, gut zu verstehen.

    • Peter Aufenast sagt:

      Fredi Gurtner, sie sehen da etwas falsch. Mit wenigen Ausnahmen kommen die meisten jungen und kräftigen Asylanten freiwillig zu uns und nehmen die unglaublichsten Strapazen auf sich, weil sie in ihrem Heimatland nicht die geringsten Perspektiven sehen, ihre kläglichen Lebensbedingungen zu verbessern. Mit anderen Worten, es handelt sich um sogenannte “Wirtschaftsflüchtlinge”. Und die wollen hier möglichst rasch Geld verdienen.

      Damit sie mich jetzt nicht missverstehen — angenommen ich hätte das Licht der Welt nicht privilegiert in der Schweiz, sondern in einer mausarmen Familie in einem von einer kleinen korrupten Minderheit regierten Staat erblickt, ich würde alles unternehmen, auch wenn ich nicht an Leib und Leben bedroht wäre, mein Heimatland zu verlassen und mein Glück in einem reichen Land zu suchen, in dem angeblich Milch und Honig fliesst. Und ich weiss nicht, wie ich mich verhalten würde, wenn ich realisiere, dass in der Schweiz weder Milch noch Honig fliesst und das mit dem Geld verdienen eine Utopie ist.

      Aber ich bin Realist. Leider können wir die “Wirtschaftsflüchtlinge” nicht alle bei uns beschäftigen. Ich erwarte von unserer Regierung, dass sie entsprechende Massnahmen trifft und die nicht an Leib und Leben bedrohten Betroffenen raschmöglichst in ihr Heimatland zurückschafft, auch wenn das gewisse blauäugige Kreise etwas anders sehen. Das ist, zugegeben, hart für die Betroffenen, aber ich sehe leider keine Alternativen.

  6. Fredi Gurtner sagt:

    Am allerbesten wäre es natürlich,wenn sich alle Vulkane zusammen tun und nach einander explodieren würden, So würde die heutige Welt von aller Last vor allem der Menschen befreit. dann hat die Erde wieder Zeit neues Leben zu entwickeln. Das würde mich freuen.

  7. Rohrbach Fritz sagt:

    Amen. Fredi Gurtner würde vielleicht als einziger Ueberleben. Schöne Aussichten.

  8. Fredi Gurtner sagt:

    Nein Herr Rohrbach ,auch ich würde nicht überleben,den ich bin ja kein Guru ,wie Sie das natürlich vermuten.Ich verdiene auch kein Geld mit irgendeiner so unnützen Religion

  9. Agi Schmid sagt:

    Nur noch höhere Anreize schaffen, dann haben wir dann bald ganz Afrika und Indien die uns ausnehmen. Wir haben für unseren Wohlstand hart gearbeitet. MfG – AS

  10. Fredi Gurtner sagt:

    Natürlich haben wir dafür gearbeitet,aber was können die anderen dafür ,dass sie nichts haben.Sie haben sich das nicht ausgesucht. Da sind wir auch Schuld daran,Herr Schmid. Solange mehr Menschen pro tag geboren werden als sterben,solange wird der Druck auf uns weitergehen.

  11. Urs Gisler sagt:

    Es ist tragisch, dass wir uns überhaupt über solche Themen auslassen müssen. Die momentane Entwicklung im CH-Asylwesen ist bedenklich, haarsträubend und unglaublich bedauerlich; für uns Schweizer!! Wo bleibt der Heimatgedanke, der Stolz den wir einst hatten? Unsere Regierung (mit Hilfe von Personen wie Herr Gurtner) schickt die eigene Bevölkerung zugunsten willkürlicher Asylsuchenden vor die Hunde. Mir fehlen die Worte…

    • Fredi Gurtner sagt:

      Wären Sie gerne Asylant Herr Gisler,dann versuchen Sie es auf die gleiche Art und Weise wie dieses tun müssen. Es ist nur ein Geschenk,dass Sie hier geboren wurden und in der Schweiz bleiben durften. Sicher auch Ahnen in Ihrer Familie mussten auswandern um zu Überleben,bedenken Sie das auch einmal.Es sind doch auch nu rMenschen,oder nicht?

  12. Rennie Wyss sagt:

    Herr Gurtner, Sie mögen keine Kinder (s. einen früheren Kommentar von Ihnen), haben selbst auch keine und setzen auf das Ende der Welt. Bis es so weit kommt, ist es Ihnen daher vermutlich wurst, wie es mit der Schweiz weitergeht. Solange Sie leben, werden Sie es noch einigermaßen komfortabel haben. Ziemlich egoistisch, finde ich.

  13. Fredi Gurtner sagt:

    Das ist nicht eegoistisch,es wäre wirklich an der Zeit das die heutige Welt zu Grund geht und das mit Mann und Maus,alles andere ist Erdenbelastend

  14. Margaret Stringer sagt:

    Dieser Leserbrief gibt den klaren Eindruck, dass Asylbewerber in der Schweiz 56 Franken pro Tag in der Hand bekommen. Das ist weit weg von der Realität. Die Somme von 56 Franken ist eigentlich eine Pauschale pro Flüchtling pro Tag, die der Kanton vom Bund bekommt .Diese Pauschale gilt für Betreuungskosten, Unterkünfte, medizinische Versorgung, Essen, Kleidung usw. Der Anteil davon, den der Asylbewerber in der Hand bekommt, ist sehr gering. Zum Beispiel in Kanton Aargau bekommt ein Asylbewerber 10 Franken pro Tag. Das soll Essen, Kleidung, Hygiene, Öv, usw. decken. Leider gibt der Leserbrief ein ganz falsches Bild, und könnte somit Vorurteile bestätigen