Beruf + Berufung ist umgezogen. Neu finden Sie die wöchentlich erscheinenden Interviews hier. Viel Lesevergnügen!

«Ich hatte Angst, am Rand der Gesellschaft zu bleiben»

Mathias Morgenthaler am Mittwoch, den 20. April 2011
Christian Wenk

Christian Wenk

Christian Wenk ist ein gefragter Referent zum Thema mentale Stärke. Kein Wunder: Der 37-Jährige feiert trotz Querschnittlähmung Erfolge als Arzt und Pianist. Gut zehn Jahre nach seinem folgenschweren Unfall bilanziert er: «Ich bin mutiger geworden und kann heute mehr bewegen als vorher.» Sein erstes Rollstuhltraining in der Stadt wird er aber nie vergessen. PDF-Datei zum Download  Diesen Beitrag weiterlesen »

«Selbstmanagement sollte unbedingt ein Schulfach werden»

Mathias Morgenthaler am Mittwoch, den 13. April 2011
Maja Storch

Maja Storch

Wie können wir gute Entscheidungen fällen? «Gut entscheiden bedeutet, die richtigen Fragen zu stellen», sagt Maja Storch, Inhaberin und wissenschaftliche Leiterin des Instituts für Selbstmanagement und Motivation Zürich. Sie erläutert, wie man Kopf und Bauchgefühl in Einklang bringt und warum wir dazu neigen, die Auswirkungen unserer Entscheidungen zu überschätzen. PDF-Datei zum Download  Diesen Beitrag weiterlesen »

«Eigentlich bin ich heute in erster Linie ein Schatzsucher»

Mathias Morgenthaler am Freitag, den 8. April 2011

Als er 16-jährig war, standen Jürg Messerli viele Wege offen. Mit 30 war er körperlich und psychisch so angeschlagen, dass an Arbeit nicht mehr zu denken war. Nach «sieben Jahren Intensivausbildung in Psychiatrie und Psychosomatik» hat Messerli wieder in der Arbeitswelt Fuss gefasst – als Unternehmer, der Handwerkskunst und Einfühlsamkeit kombiniert. PDF-Datei zum Download

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«Den Superman, der ein so komplexes Gebilde alleine führen kann, gibt es nicht»

Mathias Morgenthaler am Freitag, den 1. April 2011
 
Etienne Jornod

Etienne Jornod

Der Name Etienne Jornod steht für Konstanz: Vor 36 Jahren begann der Romand bei Galenica, die letzten 16 Jahre prägte er das Pharmaunternehmen als Chef und Verwaltungsratspräsident. Nun präsentiert der 58-Jährige einen neuen Chef und sagt: «Seit er da ist, schlafe ich besser und fühle ich mich weniger allein.» Diesen Beitrag weiterlesen »

Wie ein gelernter Bäcker-Konditor zu Daniel Vasellas Gärtner wurde

Mathias Morgenthaler am Donnerstag, den 24. März 2011
 
 

Pius Notter

Pius Notter

Bis zum 25. Lebensjahr schuftete Pius Notter «wie ein Sklave» als Bäcker-Konditor. Zehn Jahre später verdiente er 200000 Franken und erhielt bei der Rentenanstalt die Prokura – was ihn nicht davon abhielt, den Job zu kündigen und bei einer Baumschule anzuheuern. Heute ist Notter als Bonsai-Experte und Gartengestalter so gefragt, dass die Reichsten seine Kreationen als Statussymbole einsetzen. Interview als PDF-Datei  Diesen Beitrag weiterlesen »

«Es ist kein Buch, auf das meine Lehrer stolz sein werden»

Mathias Morgenthaler am Mittwoch, den 16. März 2011
Robin Cornelius

Robin Cornelius

 

Nach 26 Jahren an der Spitze des Textilunternehmens Switcher wollte Robin Cornelius Verantwortung abgeben. Weil seine Firma Kunden und Umsatz verlor, musste er die Zügel wieder in die Hand nehmen. Zum 30. Geburtstag von Switcher bringt Cornelius ein Buch heraus, das die Leser ermutigt, ihren Träumen zu folgen, statt in Routine zu erstarren. PDF-Datei zum Download   Diesen Beitrag weiterlesen »

«Der Kopf ist das schlimmste Organ des menschlichen Körpers»

Mathias Morgenthaler am Donnerstag, den 10. März 2011

Robin Cornelius

Robin Cornelius

US-Präsident Jimmy Carter und die tiefen Löhne der Lausanner Taxifahrer veranlassten Robin Cornelius vor 30 Jahren, die Firma Switcher zu gründen. Dass es eine Erfolgsgeschichte wurde, hat viel mit dem Temperament des Patrons zu tun. Er sei «ein 54-jähriges Kind», sagt Cornelius. «Es ist unglaublich, was möglich wird, wenn wir uns durch Intuition und Empathie leiten lassen.» Interview als PDF-Datei  Diesen Beitrag weiterlesen »

«Wir sind das am schnellsten wachsende Internetunternehmen in der Schweiz»

Mathias Morgenthaler am Montag, den 7. März 2011
 

Amir Suissa

Amir Suissa

Ein Jahr nach der Gründung erreicht der Internet-Gutscheinverkäufer Deindeal.ch in der Schweiz eine Million Menschen. Das Konzept ist einfach: Die Kunden können für wenig Geld zum Coiffeur, ins Restaurant oder ins Wellnesshotel, die Anbieter erhöhen mit Aktionsangeboten ihre Auslastung. Gründer und Chef Amir Suissa sagt im Interview, warum er Deindeal lanciert hat, obwohl ihm alle Experten abgeraten haben. Diesen Beitrag weiterlesen »

«Ich bin kein Guru, ich bin einfach eine Stimme von aussen»

Mathias Morgenthaler am Donnerstag, den 24. Februar 2011
Saul Miller

Saul Miller

Wenn Manager vor wichtigen Entscheidungen stehen oder Sportler um Titel kämpfen, ziehen sie gerne Saul Miller bei. In den letzten zwei Wochen arbeitete der kanadische Psychologe mit den Spielern des SC Bern. «Unter Druck neigen wir dazu, uns zu verkrampfen und das Falsche zu tun», sagt Miller. Er erläutert, wie man Emotionen managen und gut mit sich selber sein kann. Interview als PDF-Datei Diesen Beitrag weiterlesen »

Podium zum Thema: Erfolgreich sein als Unternehmer

Mathias Morgenthaler am Dienstag, den 22. Februar 2011

Antoinette Hunziker-Ebneter

Antoinette Hunziker-Ebneter

Sie war die erste Aktienhändlerin am Ring, später Chefin der Schweizer Börse und Handelschefin bei Julius Bär. Dann, kurz vor dem 45. Geburstag, entschied sie sich, aus dem bisherigen Umfeld auszusteigen und fortan konsequent ihre Werte zu leben. Beruflich setzte sie sich das Ziel, mehr Sinn in die Bankenwelt zu bringen. Mit Geschäftspartnern gründete Antoinette Hunziker-Ebneter die Forma Futura Invest AG, eine Vermögensverwaltungsgesellschaft, die den Kunden ermöglicht, mit gutem Gewissen gute Renditen zu erzielen und durch nachhaltige Geldanlagen die Lebensqualität vieler Menschen zu steigern.

 

Als Student sah er am TV den damaligen US-Präsidenten Jimmy Carter in völlig unzweckmässiger Kleidung joggen. Da fasste er den Entschluss, bequeme Sport- und Freizeitkleidung zu verkaufen. Sein erstes Ziel war, damit einen Lohn für sich zu erwirtschaften – dafür reiste er auch mal mitten in der Nacht mit einer Ladung Shirts im Auto von Lausanne nach Davos, wo ihm ein Boutique-Inhaber 500 Stück abkaufte. Nach ein paar Jahren definierte er das Ziel neu: Die Nummer 1 werden – nicht in Sachen Umsatz, aber was das Image angeht. So entwickelte Robin Cornelius Switcher nicht nur zu einem Textil-, sondern zu einem Ethikunternehmen, das nicht bloss Kunden sucht, sondern Fans. 

Er absolvierte eine respektable Karriere in einem international tätigen Nahrungsmittelkonzern. Als er in einer Direktionssitzung vom Big Boss respektlos niedergekanzelt wurde, war das die Geburtsstunde des Unternehmers. Ihm wurde klar, dass er gegen seine Werte verstossen musste, wenn er weiter Karriere machen wollte. Heinz Kaegi entschied sich dagegen und baute ein eigenes Unternehmen auf, das Einzelpersonen und Teams darin unterstützt, nebst Erfolg auch Erfüllung anzustreben und mutig eigene Visionen zu verfolgen. Sein Unternehmen emPowerment Group hat Tausende von Managern in der Schweiz, Deutschland, Österreich und den USA darin unterstützt, zu echten Leadern zu werden. 

Am 5. März 2011 diskutieren die drei erfolgreichen Unternehmer im Rahmen des 1. Geld- und Investmentsymposiums im KKL Luzern zum Thema «Beruf und Berufung – Unternehmer sein». Detailinformationen und Anmeldungsmöglichkeit gibt es hier.