Beruf + Berufung ist umgezogen. Neu finden Sie die wöchentlich erscheinenden Interviews hier. Viel Lesevergnügen!

«Zum ersten Mal macht mir die Arbeit richtig Spass»

Mathias Morgenthaler am Donnerstag, den 1. September 2011
Andy Keel

Andy Keel

Nach der Geburt seines Sohnes kündigte Andy Keel seine Direktoren-Stelle bei der UBS und wurde Vollzeit-Hausmann. Seine Frau ging zur Arbeit, das Familieneinkommen schmolz auf weniger als die Hälfte – und die Ehe geriet ins Wanken. Heute arbeitet Keel wieder für die UBS, es bleibt ihm aber auch Zeit für die Kinder, seine eigene Firma und ein idealistisches Projekt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Warum bei doppelt berufstätigen Paaren die Liebe gefährdet ist

Mathias Morgenthaler am Donnerstag, den 25. August 2011
Guy Bodenmann

Guy Bodenmann

Wenn in einer Beziehung beide Partner arbeiten, besteht die Gefahr, dass die emotionale Nähe verloren geht. «Entfremdung ist eine häufige Scheidungsursache geworden», sagt Guy Bodenmann, Professor für Klinische Psychologie an der Uni Zürich. Bodenmann verrät, was Beziehungen stark macht und wie man vermeidet, dass Alltagsmüll die Liebe erstickt. Download der PDF-Datei  Diesen Beitrag weiterlesen »

«Die Diktatur des Geldsystems zerstört unsere Demokratie»

Mathias Morgenthaler am Donnerstag, den 18. August 2011
Johannes Müller

Johannes Müller

Mit 21 Jahren machte sich Johannes Müller als Postkartenhändler selbständig, später spezialisierte er sich auf Schmuck und Edelmetall und wurde zu einem scharfen Kritiker des «auf Verschuldung basierenden Papiergeldsystems». Müller bezichtigt die Nationalbank des «Kaufkraftdiebstahls» und moniert, Wohlstand entstehe einzig durch Sparen, niemals durch Geld-Drucken. Download der PDF-Datei Diesen Beitrag weiterlesen »

«Geld ist nicht einfach ein Objekt, es ist ein Energieprinzip»

Mathias Morgenthaler am Freitag, den 12. August 2011
Jürg Conzett

Jürg Conzett

Als Finanzanalyst und Hedgefonds-Manager litt Jürg Conzett mit den Märkten, als Leiter des Money Museums in Zürich will er die Menschen zum Nachdenken bringen über ihr Verhältnis zum Geld. Conzett hält es für eine Sünde, Geld zu horten ohne Ziel. Weil er riskiert, demnächst wieder viel Geld zu verdienen, hat er ein neues millionenschweres Projekt lanciert. Download PDF-Datei  Diesen Beitrag weiterlesen »

«Wer keine Visionen hat, sollte zum Arzt gehen»

Mathias Morgenthaler am Donnerstag, den 4. August 2011
Martin Bertsch

Martin Bertsch

Wer im Berufsleben einen Rückschlag verkraften muss, kann mit der Vergangenheit hadern oder den Blick nach vorne richten. Der Coach und Trainer Martin Bertsch unterstützt seine Kunden dabei, starke Visionen zu entwickeln und diese Schritt für Schritt zu realisieren. In seinem Visionshaus bringt er Erfolgsteams zusammen, nun arbeitet er an der weltweiten Vernetzung. Download der PDF-Datei  Diesen Beitrag weiterlesen »

Walter Schüpbachs Lebenstraum vom perfekten Klangerlebnis

Mathias Morgenthaler am Freitag, den 29. Juli 2011
Walter Schüpbach

Walter Schüpbach

2,5 Millionen Franken und 40 Jahre Arbeitszeit hat Walter Schüpbach investiert, um den perfekten Lautsprecher zu entwickeln. Er feierte in dieser Zeit einige Erfolge, aber sein grosser Traum blieb bis heute unerfüllt. Obwohl er das Rentenalter erreicht hat, denkt Schüpbach nicht ans Aufhören. Er tüftelt weiter und hofft auf einen «Besessenen», der sein Werk weiterführt. Download PDF-Datei Diesen Beitrag weiterlesen »

Schwierig wurde es erst, als ich wieder in der Schweiz war

Mathias Morgenthaler am Montag, den 25. Juli 2011
Paul Metzener

Paul Metzener

Nach einem Lawinenunfall entschied sich der Architekt und Ökonom Paul Metzener, seine Karriere in der Privatwirtschaft aufzugeben und sich in Hilfsprojekten zu engagieren. Sein erster Einsatz führte ihn nach Haiti, wo er nach drei Monaten mit ansehen musste, wie ein Erdbeben Tod und Verwüstung brachte. Der 49-Jährige tat sich danach schwer, in der Schweiz wieder Fuss zu fassen.

Interview als PDF-Datei

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Gesucht: Spannende Geschichten aus der Arbeitswelt

Mathias Morgenthaler am Dienstag, den 19. Juli 2011

Viele der über 650 Interviews zum Thema «Beruf und Berufung», die ich in den letzten 12 Jahren publiziert habe, wären nie zustande gekommen ohne die Hinweise von Leserinnen und Lesern. Manche haben sich selber als Interviewpartner empfohlen, andere haben mir von jemandem erzählt, der einen nicht alltäglichen Beruf hat oder seiner Arbeit mit einzigartiger Leidenschaft nachgeht.

Ich bin dankbar für solche Hinweise, denn ich möchte möglichst viele Facetten der Arbeitswelt zeigen. (Wer sich ganz frisch selbständig gemacht hat und noch auf der Suche nach Kunden ist, muss sich nicht unbedingt melden…)

Alle anderen Anregungen für interessante Geschichten erreichen mich per Mail oder Telefon:

mathias.morgenthaler@derbund.ch

«DieGeistesblitze treffen uns, wenn wir entspannt sind»

Mathias Morgenthaler am Freitag, den 15. Juli 2011

 

Irene Bouillon

Irene Bouillon

 

Im Alter von 78 Jahren steht die Psychotherapeutin Irene Bouillon kurz vor Abschluss ihres philosophisch-theologischen Studiums. Danach will sie die Doktorarbeit in Angriff nehmen. Parallel dazu gibt sie Kurse in «Focusing» und lehrt die Teilnehmenden, den eigenen Körper als Quelle der Erkenntnis zu nutzen statt ihn als Maschine zu missbrauchen. Interview als PDF-Datei  Diesen Beitrag weiterlesen »

Wann ist ein Mann ein Mann?

Mathias Morgenthaler am Donnerstag, den 14. Juli 2011

Es soll Männer geben, die auf die Frage, wer sie sind, mit der Aushändigung ihrer Visitenkarte antworten. Da steht es schwarz auf weiss oder golden auf dunkelgrau: Der Mann tut etwas Wichtiges, das bringt ihm einen Haufen Geld und Anerkennung ein, also ist er jemand in der Gesellschaft. Ihr Leben verläuft nach dem Schema: Tun – Haben – Sein. Wenn solche Männer ihren Job verlieren, sind sie niemand mehr. Andere vertrauen auf das Prinzip Sein – Tun – Haben. Sie schaffen etwas aus einem inneren Bedürfnis heraus und vertrauen darauf, dafür ein wenig Geld zu bekommen. Und wieder andere mühen sich 80 Stunden pro Woche ab in der Hoffnung, dadurch genug Geld zu verdienen, um irgendwann das Leben geniessen zu können. Muss das so sein? Diesen Beitrag weiterlesen »